Ausgabe Juli bis September 2010 - Evang.-Luth. Kirchengemeinde ...

matthaeus.erlangen.de

Ausgabe Juli bis September 2010 - Evang.-Luth. Kirchengemeinde ...

Gemeindebrief 07 - 09/10

gekürzte Internetfassung

St. Matthäus

Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde in Erlangen

Thema dieser Ausgabe:

Reisen

Alles neu macht …

Seite 06

Schirmherr des

Orgelprojekts, Seite 5

Schon Paulus tat es …

Konzert zum Festjahr

Seite 22


Auf ein Wort

Titelthema

Urlaubssegen

Paulus und andere Reisende

02

Gott schenke dir vor der Abfahrt guten und

erholsamen Schlaf, damit du ausgeruht und

ausgeglichen loskommst!

Er verkürze dir die Wartezeit beim Check-In mit den

ersten schönen Begegnungen mit fremden Menschen,

netten Gesprächen und guten Witzen!

Er schicke dir einen Engel, der dir hilft, den schweren

Koffer in die Gepäckablage zu wuchten und der fragt:

„Kann ich sonst noch was helfen?”- auch in einer

fremden Sprache!

Wenn es dir am Urlaubsort zu heiß wird, lenke er

deinen Fuß um eine unbekannten Ecke in einen

kleinen schattigen Hinterhof voller Hibiskus, Oleander

und Stockrosen, in dem du dich erholen kannst!

Er begeistere dich für Museumsbesuche oder

gegebenenfalls für Gesellschaftsspiele, damit du

und die deinen auch Regentage gut gelaunt

überstehen können!

Er lasse die Wolken aufreißen, wenn du auf einem

Gipfel stehst, damit sich der Aufstieg allein wegen der

Fernsicht schon gelohnt hat!

Er schenke dir das Gefühl, erfüllt, zufrieden und

gut erholt zu sein.

So segne Gott deine Ferienzeit!

Zu seiner Zeit war er ein echter

Weltreisender, der Apostel Paulus. Er

verstand sich selbst als Völkerapostel

und wollte deshalb das Evangelium

von Jesus Christus so weit wie

Alle Reisen haben eine heimliche

Bestimmung, die der Reisende nicht

ahnt.

Martin Buber

möglich ausbreiten. Woher wir von

seinen Reisen wissen? Zum einen

aus der Apostelgeschichte des Lukas.

Allerdings nimmt es dieses biblische

Buch oft mit den Fakten nicht so

genau und lässt unliebsame Einzelheiten

weg. Eine Tendenz, Konflikte

zu verharmlosen, ist in der Apostelgeschichte

unverkennbar. Da ist es gut,

als weitere wichtige Quelle die Briefe

zu haben, die Paulus selbst hinterlassen

hat. Aus beiden Quellen zusammen

ergibt sich ein beeindruckendes

Bild. Innerhalb von etwa acht Jahren

hat Paulus drei Missionsreisen unternommen.

Er hat dabei Zypern, weite

Teile der heutigen Türkei (Süden und

Westen) und die Ostküste Griechenlands

bis hinunter nach Athen und

Korinth bereist. Manche Gemeinden

hat er im Lauf der Jahre mehrfach

besucht. Zu vielen hat er aus der

Ferne brieflichen Kontakt gehalten.

Wenn wir im Zusammenhang mit

der Missionstätigkeit des Paulus

von „Reisen” sprechen, klingt das

relativ harmlos. War es aber nicht.

Man nimmt an, dass Paulus und

seine Begleiter die meiste Zeit zu

Fuß unterwegs waren. Reittiere oder

Wagen konnten sie sich nicht leisten.

Mehrere tausend Kilometer haben

die Missionare so per pedes zurück

gelegt. Und nicht immer waren sie

in den Städten und Dörfern willkommen.

Paulus schreibt, dass er

mehrfach mit Stöcken geschlagen

und einmal sogar gesteinigt worden

ist. Auch die gelegentlichen Schiffspassagen

waren nicht ungefährlich.

Dreimal hat Paulus Schiffbruch

erlitten, einmal trieb er einen ganzen

Tag und eine ganze Nacht auf dem

offenen Meer.

Was ist Reisen? Ein Ortswechsel?

Keineswegs. Beim Reisen wechselt

man seine Meinungen und Vorurteile.

Anatole France

Für den Apostel lag der Zweck seiner

Reisen trotz aller widrigen Umstände

auf der Hand. Er war erfüllt vom

Wunsch möglichst vielen Menschen

die gute Nachricht zu verkündigen.

Und das ging nun einmal nur, wenn

er sich auf den Weg machte.

Und wir? Warum verreisen wir

eigentlich? Die Antwort ist bei

Geschäftsreisen noch sonnenklar.

Manches kann man einfach nicht

03


Titelthema

04

schriftlich oder am Telefon erledigen.

Doch wie steht es um private Reisen,

speziell um Urlaubsreisen? Worin

liegt das Faszinierende des Reisens,

das Glück des Unterwegsseins? Neben

dem Fernweh, das manche Menschen

regelmäßig überfällt, bedeutet eine

Reise, besonders eine Urlaubsreise,

immer eine kleine Flucht aus dem

Trott des Alltags, weg von den Zwängen

und Notwendigkeiten.

So gesehen brauchen nicht nur Berufstätige,

sondern auch Hausfrauen,

Schüler, Rentner, Arbeitslose, kranke

Menschen Urlaub.

Um zu begreifen, dass der Himmel

überall blau ist, braucht man nicht

um die Welt zu reisen.

Johann Wolfgang von Goethe

Das Wort „Urlaub” geht übrigens auf

das mittelhochdeutsche „Urloup”

zurück, was so viel wie „Erlaubnis”

bedeutet. Wenn zum Beispiel ein

Ritter im Mittelalter „Urloup” bekam,

hieß das einfach, ein Höherstehender

hatte ihm erlaubt wegzugehen.

Egal wo und wie ich Urlaub mache,

es muss eine Zeit im Jahr geben, die

anders ist als der Alltag. Dabei geht

es nicht nur darum, dass ich Zeit

habe, in die Natur zu gehen, zu lesen,

zu spielen, zu faulenzen. Es geht

darum, dass ich das ohne schlechtes

Gewissen, ohne Druck machen kann.

Daheim, in Haus und Garten wird

es immer etwas zu tun geben, was

liegen bleibt, wenn ich Urlaub mache.

Auf der Arbeit bleibt auch immer Unerledigtes

zurück. Aber Urlaub heißt:

Lös dich da heraus. Gönn dir etwas,

was sonst zu kurz kommt.

Nur auf das Ziel zu sehen, verdirbt

die Lust am Reisen.

Friedrich Rückert

Und wie soll dieses Jahr der Urlaub

sein - voller Action oder mit viel

Ruhe, hierbleiben oder verreisen?

Egal wie sie sich entscheiden, das

hängt auch vom Temperament und

Geldbeutel ab, nehmen sie sich nicht

zu viel vor. Im Urlaub geht es nicht

um ein „Schneller - Höher - Weiter”.

Manche Menschen reisen bis

ans Ende der Welt und hoffen, sie

könnten Anspannung oder Probleme

einfach daheim lassen. Aber wir

nehmen auch immer uns selbst mit.

Mein schönstes Urlaubserlebnis wird

nicht von der Zahl der Museen, der

zurückgelegten Kilometer oder dem

exotischsten Essen bestimmt, mein

schönstes Urlaubserlebnis hängt

mit den Menschen zusammen, die

mit mir den Urlaub erleben, sei es in

Neuseeland oder auf Balkonien.

Bernd Hofmann

Der Urlaub ist erholsam meist nicht

nur für den, der in ihn reist. Auch

den, der dableibt, freut die Schonung,

die er genießt in stiller Wohnung. So

zählen zu den schönsten Sachen oft

Reisen, welche andre machen.

Eugen Roth

Prominenz für St. Matthäus

Der Kirchenvorstand hatte einen

Wunschkandidaten. Ute Hirschfelder

konnte an gemeinsame Zeiten

in der bayerischen Landessynode

anknüpfen und so freuen wir uns,

heute Ministerpräsident a.D.

Dr. Günther Beckstein als unseren

Schirmherrn vorstellen zu dürfen.

Wir danken ihm für seine Bereitschaft,

uns bei unsere Projekt zu

unterstützen.

Kultur ist kein Luxus, sondern eine

pure Lebensnotwendigkeit. Ohne kulturelle

Veranstaltungen, kulturelles

Schaffen und kulturellen Geist wäre

unsere Gesellschaft um ein Vielfaches

ärmer. In schwierigen Zeiten zuerst

und im Übermaß an Kunst und Kultur

zu sparen, hieße einen wichtigen,

einen unverzichtbaren Pfeiler unserer

Identität vernachlässigen.

Das Orgelbauprojekt, das die Gemeinde

St. Matthäus in Erlangen zu

Beginn dieses Jahres angestoßen hat,

ist ein Beispiel für eine solchermaßen

Identität stiftende Unternehmung.

Es verfolgt dieses Projekt das Ziel, St.

Matthäus wieder mit jenem Klang

zu erfüllen, zu dem die „Königin der

Instrumente“ fähig ist – zur Freude

der Kirchen- und Konzertbesucher

und zur großen Bereicherung des

kirchenmusikalischen Angebotes in

der Region und weit darüber hinaus.

Die Frage, ob ein so kostspieliges Engagement

in Zeiten wie diesen nicht

eher sozialen Vorhaben gelten müsste

als kulturellen, kann vor diesem

Hintergrund so nicht gestellt werden.

Denn das Soziale und das Kulturelle

stehen einander nicht als Antagonismen

gegenüber. Im Gegenteil:

Hand in Hand gehen sie miteinander

einher, und beide sind sie auf ihre

jeweils ganz spezielle Art und Weise

ein unverzichtbarer Beitrag zu einem

menschenfreundlichen Miteinander

in unserem Land.

Als Schirmherrn ist es mir daher

wichtig, das Orgelbauprojekt St. Matthäus

als das verstanden zu wissen,

was es ist: nämlich eine Investition

in die Zukunft, die St. Matthäus

seine Seele zurückgeben wird als der

großen Oratorienkirche, als die ihre

Baumeister sie vor einem halben

Jahrhundert konzipiert haben. Dass

diese Investition in die Zukunft getätigt

werden kann, das wünsche ich

der Gemeinde St. Matthäus und mir

persönlich von ganzem Herzen.

Dr. Günther Beckstein, MdL

Bayerischer Ministerpräsident a. D.

5


Gemeindeleben

???

Gemeindeleben

Alles neu macht … - Teil I

06

Frühjahrsputz in der Kirche

Kennen Sie es noch von Ihrer Oma,

oder machen Sie es gar noch selbst

zu Hause - Frühjahrsputz? Nach dem

dunklen und nassen Winter wird mal

wieder klar Schiff gemacht, einige

Schränke entrümpelt und so manche

„Dreck-Ecke” beseitigt. Hinterher

sieht alles frisch und (fast) neu aus,

es riecht nach Frühling und man

fühlt sich wieder wohl in seinen vier

Wänden.

Wohl sollten sich auch die Gottesdienstbesucher

unserer Kirche

fühlen. Und so trafen sich am

Wochenende vor der Konfirmation

zahlreiche Gemeindeglieder zum seit

langem (es war leider nicht auszumachen,

ob so etwas in unserer

Gemeinde überhaupt schon einmal

stattgefunden hat) ersten Kirchen-

Frühjahrsputz. Denn auch in unserer

Kirche gibt es einige „Dreck-Ecken”.

Mit Eimern, Besen und Lappen

wurde diesen zu Leibe gerückt. So

wurden die Emporen mal wieder

gründlich gereinigt, das Treppenhaus

gewischt, die Bänke abgewaschen,

die Sitzpolster ausgeklopft, die

Spinnweben über der Orgel entfernt,

Teppiche gesaugt, der Altar poliert

und, und, und. Es gab viel zu tun

und leider haben wir auch nicht

alles geschafft. Deshalb wurde auch

gleich die Idee geboren, so etwas im

nächsten Jahr zu wiederholen und

dabei liegen gebliebene Dinge in

Angriff zu nehmen.

Und warum sollte der nächste

Frühjahrsputz nicht wieder vor der

Konfirmation stattfinden, das wäre

doch ein guter Anlass, die Kirche zu

diesem Fest so richtig herauszuputzen.

Präparanden und deren Mütter,

die sich in diesem Jahr mit engagiert

hatten waren von dieser Idee ganz

begeistert. „Dann haben wir nächstes

Jahr auch eine saubere Kirche zu

unserer Konfirmation.”, sagte eine

der Präparandinnen. Schaun wir mal,

ob sich der Kirchen-Frühjahrsputz

zu einer Tradition entwickelt - schön

wäre es ja.

Natürlich machte so viel Arbeit

auch hungrig und so wurden alle

mit Leberkäs-Semmel, Kaffee und

Kuchen für ihre Mühe belohnt.

Auch an dieser Stelle soll allen Helferinnen

und Helfern ein herzliches

Dankeschön gesagt werden.

Gudrun Hofmann

PS: Am Sonntag nach der Putzaktion

fiel es einigen Gottesdienstbesuchern

auf: „In der Kirche riecht es ja

heute ganz anders.”

07


??? Gemeindeleben

Gemeindeleben

08

Alles neu macht … - Teil II

Renovierung der Sakristei

Große Ereignisse werfen ihre Schatten

voraus, in unserer Gemeinde ist

es in diesem Jahr unser 50-jähriges

Gemeindejubiläum. Und genauso

wie in den Familien zu einem

runden Geburtstag erwartet auch

St. Matthäus viele Festgäste. Da soll

natürlich alles ordentlich und gut

ausschauen. Schließlich soll sich der

Besuch ja wohl fühlen.

Geputzt wurde die Kirche schon

(siehe vorhergehenden Artikel),

das Gemeindehaus erstrahlt seit

einigen Jahren in neuem Glanz,

nur die Sakristei, der Raum, in dem

sich nicht nur Pfarrer sondern auch

andere Mitwirkende der Gottesdienste,

sowie Künstler vor ihrem

Auftritt aufhalten, war noch in

seinem Originalzustand, dass heißt,

seit 50 Jahren nicht mehr renoviert

worden.

Aufgefallen war es schon lange,

aber es fehlte immer das Geld für

eine Renovierung.

Doch die Theatergruppe St. Matthäus

wollte den 50sten nicht in

abgewohnten Räumen begehen.

Und so stifteten sie den Erlös aus

den Aufführungen der letzten Jahre,

räumten gemeinsam mit Herrn

Pieger die Sakristei aus, entfernten

den alten Teppich, kümmerten

sich um Maler und Bodenleger

und renovierten die Sakristei und

den Schaltraum der Kirche. Dabei

kam u.a. ein wunderschöner und

gut erhaltener Parkettboden zum

Vorschein. Die Wände wurden in

einem sonnigen Gelb gestrichen, so

dass jeder, der die Kirche durch die

Sakristei betritt ein bißchen Sonne

im Herzen tragen kann.

Wenn Sie wollen, kommen Sie

doch nach dem

Gottesdienst

mal vorbei und

schauen Sie sich

die „neue” Sakristei

an.

Wir bedanken

uns an dieser

Stelle ganz

herzlich bei der

Theatergruppe

für ihre großzügige

Spende

und ihr großes

Engagement

und wünschen ihr für die nächsten

Aufführungen viel Erfolg und toi,

toi, toi.

Gudrun Hofmann

909


St. Matthäus

Orgelprojekt

Ein Stück vom Engel

Orgelspende als Problemlöser

Lassen Sie sich inspirieren und bitten

Sie um Spenden für „ihre“ neue

Orgel. Nicht nur Geburtstage sind

dafür geeignet, genauso könnte es

eine Goldene Hochzeit sein oder

etwas Ähnliches. Aber auch die

Jüngeren haben Geburtstag oder z.B.

ein Firmenjubiläum. Beides könnte

„spendenträchtig“ sein. Man muss es

nur versuchen. Ich kann nur hoffen,

dass meine Anregung recht oft

aufgegriffen wird, damit in St. Matthäus

bald wieder eine angemessene

Orgel bespielt werden kann.

Dr. Richard Nowak

Da liegt er nun im Pfarrgarten,

fast wie ein gefallener Engel. Alles

in allem acht Meter lang und 400

Kilogramm schwer. Die Engelsfigur

selbst misst zwar nur 1,10 x 1,15 m.

Aber was wäre sie ohne das Kreuz,

das Boot und die große Kugel? Und

acht Meter Höhe sind für einen

Kirchturm von über 50 Metern ja

auch nicht zu viel.

Wind und Wetter haben unserer

Turmbekrönung in den letzten 50

Jahren arg zugesetzt. Viele Teile

hat der Rost stark angegriffen,

am meisten den Engel. Spuren der

originalen Farbgebung haben wir

durch Zufall unter einer Blechabdeckung

gefunden. Von der ursprünglichen

Vergoldung sind nur

noch Reste vorhanden. Die Liste der

notwendigen Reparaturmaßnahmen

ist lang: sandstrahlen, überarbeiten

der Schraubverbindungen und der

Kugellager, verzinken, grundieren,

lackieren und vergolden.

Wir müssen und möchten die

Turmzier natürlich originalgetreu

restaurieren: manche Teile werden

in einem Blauton gestrichen, den

wir auch in der Kirche, zum Beispiel

an der Orgel, finden. Manches wird

wieder schwarz lackiert. Der Engel,

die Unterseite des Bootes und die

große Kugel werden neu vergoldet.

Natürlich werden wir die Gelegen-

Die Matthäuskirche braucht eine

neue Orgel! Das ist ein Problem. Und

ich hatte gleichzeitig ein anderes

Kugel werfen. Wir vermuten darin

Problem. Es stand mein 75. Geburtstag

Dokumente und andere Zeugnisse

bevor, den ich mit einigen

aus der Bauzeit der Kirche.

Freunden feiern wollte. Da kommt

Wie kommt nun die eigenartige

dann die unvermeidliche Frage:

Überschrift dieses Artikels zustande?

„Was sollen wir Dir schenken?“ Die

Ganz einfach:

Antwort wird zur Qual. Wir Älteren

Die Restaurierung wird etwa 10 000

haben doch oft schon alles und wollen

Euro kosten. Der Abbau und die

die Wohnung nicht noch voller

erneute Montage auf dem Kirchturm

werden lassen.

schlagen mit circa 6 000 Euro zu

So legte ich die beiden Probleme

Buche. Bei einer Gesamthöhe von

übereinander und hatte die Lösung:

8 Metern und Aufwendungen von

Ich bat statt Geschenken um Spenden

16 000 Euro kostet jeder Zentimeter

für die neue Orgel in St. Matt-

20 Euro. Gut 3 300 Euro, also umgerechnet

häus! Das Echo war überwältigend.

165 Zentimeter konnten

Meine Freunde waren begeistert. Ich

durch Spenden bereits finanziert

stellte ein „Orgelsparschwein“ auf

werden. Fehlen also noch 635

und dieses hatte dann nach der Feier

Menschen, die je 20 Euro spenden.

eine ansehnliche Summe im Bauch,

Möchten Sie nicht einer davon sein?

die ich nach oben aufrundete.

Wir würden uns freuen.

Stehen Sie auch vor einem Jubiläum?

heit nutzen und einen Blick in die

Bernd Hofmann

Geht es Ihnen auch wie mir?

10 11

Konto: 2 114 781,

Sparkasse Erlangen,

BLZ 763 500 00,

Stichwort „Engel”


Kirchenmusik

Kirchenmusik

Gospel- und

Jazz-Projekt IV

zum Mitsingen

Eingeladen sind Sängerinnen und

Sänger, die in konzentrierten Proben

ein Gospel- und Jazz-Repertoire

erarbeiten wollen.

Proben:

Freitag, 17. September

19.30–22.00 Uhr;

Samstag, 18. September

10.00–12.30 Uhr, 14.00–17.00 Uhr

Bitte melden Sie sich bis zum

14. September bei Michael Vetter

(s. S. 18) an.

Gestaltung des Gottesdienstes

durch den Chor des Gospelund

Jazz-Projektes:

Sonntag, 19. September, 9.30 Uhr

Musik im

Gottesdienst

Sonntag, 4. Juli, 9.30 Uhr

Musik für Blockflöten

von Paul Leenhouts u. a.

Lena Hirschmann, Lina Kassens

Sonntag, 11. Juli, 9.30 Uhr

aus der Missa „in simplicitate“

von Jean Langlais

Alt: Maria Matawa

Orgel: Michael Vetter

Sonntag, 25. Juli, 9.30 Uhr

Ketzer-Combo

Sonntag, 26. September, 19.30 Uhr

Gestaltung der Heiligen Messe in

der katholischen Herz-Jesu-Kirche

Missa brevis u. a.

von Heinrich Schütz

Kantorei St. Matthäus

Orgelherbst

Im zweiten Jahr der Reihe Orgelherbst

St. Matthäus werden in den drei Konzerten

bedeutende Bearbeitungen der

Tonfolge B-A-C-H gegenübergestellt.

Montag, 20. September,

20.00 Uhr

Max Reger

Fantasie und Fuge über B-A-C-H

u.a.

Michael Vetter (Erlangen)

Montag, 27. September,

20.00 Uhr

Franz Liszt

Präludium und Fuge über B-A-C-H

u.a.

Herbert Deininger (Lörrach)

Montag, 4. Oktober, 20.00 Uhr

Robert Schumann

Sechs Fugen über B-A-C-H

u.a.

Christoph Bossert (Würzburg)

Konzerte

Vesper an Mariae Heimsuchung

in Zusammenabeit mit dem Team

des Friedensgebets

Freitag, 2. Juli, 20.00 Uhr

„Magnificat“

Calvin Hampton

Sopran: Christiane Walter

Orgel: Michael Vetter

Sommerserenade

des Posaunenchores

Sonntag, 4. Juli, 20.00 Uhr

„Eine kleine Wassermusik“

Werke v. Georg Friedrich Händel,

Traugott Fünfgeld,

Spirituals, Gospel u. a.

Vesper am Michaelistag

Mittwoch, 29. September,

20.00 Uhr

„Da pacem Domine“

Arvo Pärt

Vokalensemble St. Matthäus

Kantorei: Donnerstag, 19.30 Uhr

Posaunenchor: Mittwoch, 18.30 Uhr

Orchester: nach Vereinbarung

Gemeindehaus Rathenaustraße 5

Kontakt: Michael Vetter, siehe Seite 18

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Extras

Extras

Festschrift

In den Gottesdiensten ist sie bereits

mehrfach abgekündigt worden, zum

Gemeindefest wurde sie offiziell

vorgestellt - die Festschrift zum

50-jährigen Gemeindejubiläum von

St. Matthäus. In ihr stellen sich die

Gruppen und Arbeitsgemeinschaften

unserer Gemeinde vor, so dass

sich jeder ein Bild vom Leben in der

Gemeinde machen kann.

Besonderes sein. Aus rechtlichen

Gründen müssen wir leider eine

Schutzgebühr von 5,- Euro pro Heft

erheben - eine Ausgabe, die sich in

jedem Falle lohnt.

Ehrenamtlichenausflug

Auch in diesem Jahr wird im Juli

wieder ein Bus vor dem Pfarramt

auf alle ehrenamtlichen Mitarbeiter

von St. Matthäus warten um sie zu

einem kleinen Ausflug in die nähere

Umgebung einzuladen. Damit soll

danke gesagt werden, für die zahlreiche

und vielfältige Tätigkeit in

unserer Gemeinde.

In der Kirche auf dem Foto wird eine

kurze Andacht gehalten, wer sie

erkennt kann ahnen, wohin die Reise

geht.

Goldene Konfirmation

Zur ersten Goldenen Konfirmation

der Gemeinde St. Matthäus sind alle

Konfirmanden des Konfirmationsjahrgang

1960 eingeladen. Dabei

spielt es keine Rolle, ob Sie in St.

Matthäus oder einer anderen Gemeinde

konfirmiert worden sind.

Leider ist es uns nicht möglich, alle

Konfirmanden und ihre Anschriften

persönlich auszumachen. Deshalb

unsere Bitte: Wenn Sie selbst 1960

konfirmiert worden sind oder jemanden

kennen, der dazu gehören

könnte, melden Sie sich doch bitte

im Pfarramt, wir können dann eine

persönliche Einladung zuschicken.

Der Festgottesdienst findet statt am

26. September, 9.30 Uhr

Philosophinnentreffen

Die Gruppe moderner Frauen trifft

sich nach der Sommerpause jeweils

am 3. Donnerstag im Monat.

Nähere Informationen bei Dr. Andrea

Abraham, Tel. 0171/9661444.

Neuer Treffpunkt:

Gemeindesaal Am Röthelheim 60

16. September, 19.00 Uhr

Mitarbeiter gesucht

Das Haus Rathenaustraße der Diakonie

Neuendettelsau sucht einen

Pflegehelfer/in (keine ausgebildete

Fachkraft) für 15 Wochenstunden.

Tätigkeiten liegen im hauswirtschaftlichen

Bereich, sowie in der

Begleitung der Bewohner bei der

Freizeitgestaltung, Einkäufen usw.

Nähere Informationen erteilt:

Ingrid Wöhrmann (Wohnbereichsleitung),

Tel. 09131-32076.

Vielleicht findet der eine oder

andere dabei auch ein Angebot, das

ihn interessiert und an dem er gern

teilnehmen würde.

Aber auch aus der 50-jährigen Geschichte

von St. Matthäus kann man

viel erfahren. Zum Beispiel wann

Basar für Bedürftige

die Grundsteinlegug der Kirche war,

Im September 2010 findet wieder ein Basar für Bedürftige unserer

wieviele Pfarrer bisher hier Dienst

Kirchengemeinde statt. Zu diesem Zweck werden folgende Sachen

getan haben oder wie viele Kinder in

benötigt:

den 60er Jahren den Kindergottesdienst

besucht haben.

Bei der Fahrt, einem kurzen Spazier-

Kleidung, Bettwäsche, Frotteetücher, Geschirr, kleinere Haushaltsgeräte.

Die Sachen können vom 20. bis 22. September jeweils von 9.00 bis

Die Festschrift ist im Pfarramt bzw. gang und einer gemeinsamen Brotzeit

besteht außerdem die Möglich-

17.00 Uhr im Gemeindesaal in der Rathenaustraße abgegeben werden.

am Eine-Welt-Stand nach dem Gottesdienst

erhältlich. Wenn Sie eine keit, sich auch untereinander näher

Im Voraus herzlichen Dank für Ihre Spenden.

Der Basar findet statt am: 23. September, 16.30 bis 18.00 Uhr und

erwerben möchten, sollten Sie nicht kennen zu lernen.

24. September, 9.30 bis 11.00 Uhr

zu lange zögern, denn die Auflage Der Bus steht zur Abfahrt bereit am:

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an: Karin Eggert, Tel. 37129 oder

ist mit 300 Stück bewußt niedrig

das Pfarramt, Tel. 32065.

gehalten. Schließlich soll sie etwas 9. Juli, 17.00 Uhr

14 15


Besondere Gottesdienste

Kirche im Röthelheim

Gottesdienste im Seniorenheim

am Ohmplatz

Zu den Gottesdiensten und Andachten

sind alle Gemeindeglieder und

Besucher herzlich eingeladen. Sie

finden jeweils 16.00 Uhr statt.

9. Juli, Pfarrerin Frör

6. August, Pfarrerin Frör

10. September, Pfarrer Hofmann

Segnungsgottesdienst

Die Kraft des Segens spüren, etwas

davon mit nach

Hause nehmen,

das kann man

beim Segnungsgottesdienst

in

St. Matthäus. Es

besteht wieder die

Möglichkeit, sich persönlich durch

Handauflegung segnen zu lassen.

25. Juli, 18.00 Uhr

Haus der Begegnung

Trotz Umbau und personellen Veränderungen

geht er natürlich weiter

- der Offene Treff in den Containern.

Herzliche Einladung an alle Kinder

zwischen 6 und 12 Jahren!

Die neuen Öffnungszeiten sind:

Dienstag, Mittwoch und Donnerstag

14.30 bis 17.00 Uhr.

Während der Sommerferien läuft

ein besonderes Ferienprogramm.

Informationen dazu im HdB.

Ab 21. September ist der Offene

Treff wieder ab 14.00 Uhr geöffnet.

Nähere Informationen ab September

bei Ilse Müller, Tel. 610749.

Kids im Park

Ein Angebot für Kinder des Röthelheimparks

und deren Freunde.

Termine: 25. Juni

9. und 23. Juli

24. September

jeweils von 16.00 bis 17.30 Uhr

Röthelheimspatzen singen wieder

Impressum Nr. 203:

Herausgeber: Kirchenvorstand der Evang.-Luth. Kirchengemeinde

Erlangen St. Matthäus

Redaktion: Irmgard Emilius, Bernd Hofmann (V.i.S.d.P.), Gudrun Hofmann,

Jutta Spitz, Johannes Wierny

Bildnachweis: S.1 Pixelio; S.1,8,9,10 Hofmann; S.1, 22 Homepage

W. Buck, S.1, 5 Bayer. Staatskanzlei, S.6,7,31 Emilius;

S.6,7,8,9 Rösch; S.11 Nowak; S.21 Spitz; S.17 Walter

Der Gemeindebrief erscheint fünf mal pro Jahr mit einer Auflage von

3.200 Exemplaren, gedruckt auf umweltfreundlichem Recyclingpapier.

Redaktionsschluss für die Ausgabe Oktober bis November ist der 20. August

2010.

Die veröffentlichten Daten dienen ausschließlich der Information unserer

Gemeindeglieder und dürfen nicht zu gewerblichen Zwecken verwendet werden.

Der Kinderchor „Röthelheimspatzen”

probt wieder! Kinder im Vorschulalter

sind herzlich zum Mitsingen

eingeladen. Geprobt wird immer

freitags ab 16. Juli 2010, 14.30

- 15.15 Uhr, in der Georg-Zahn-

Schule. Nähere Informationen bei

Pfarrerin Christiane Walter,

Tel. 407374.

16 17


Gottesdienste und Andachten

Gottesdienste und Andachten

2. Juli Freitag

20.00 Uhr Vesper am Tag der Heimsuchung Mariae

mit dem Team des „Friedensgebets”

4. Juli 5. Sonntag nach Trinitatis

9.30 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl, Pfarrer i.R. Trojanski

9.30 Uhr Kindergottesdienst und Kleinkindbetreuung

11. Juli 6. Sonntag nach Trinitatis

9.30 Uhr Gottesdienst mit Taufgedächtnis, Pfarrer Hofmann

9.30 Uhr Kindergottesdienst und Kleinkindbetreuung

18. Juli 7. Sonntag nach Trinitatis

9.30 Uhr Gottesdienst, Pfarrerin Walter

anschließend Kirchenkaffee

9.30 Uhr Kindergottesdienst und Kleinkindbetreuung

25. Juli 8. Sonntag nach Trinitatis

9.30 Uhr Familiengottesdienst, Pfarrerin Frör und Team

18.00 Uhr Segnungsgottesdienst, Pfarrer Hofmann

1. August 9. Sonntag nach Trinitatis

9.30 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl, Pfarrerin Frör

8. August 10. Sonntag nach Trinitatis

9.30 Uhr Gottesdienst, Pfarrerin Frör

6. August Freitag

19.30 Uhr Friedensgebet in der Kirche

15. August 11. Sonntag nach Trinitatis

9.30 Uhr Gottesdienst, Pfarrerin Frör

22. August 12. Sonntag nach Trinitatis

9.30 Uhr Gottesdienst, Pfarrer Hofmann

29. August 13. Sonntag nach Trinitatis

9.30 Uhr Gottesdienst, Pfarrer Hofmann

3. September Freitag

20.00 Uhr Vesper am Tag der Heimsuchung Mariae

5. September 14. Sonntag nach Trinitatis

9.30 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl, Pfarrer Hofmann

12. September 15. Sonntag nach Trinitatis

9.30 Uhr Gottesdienst, Pfarrerin Frör

10.30 Uhr Familiengottesdienst „Damit ihr Hoffnung habt …”

auf dem Grünstreifen im Röthelheimpark

19. September 16. Sonntag nach Trinitatis

9.30 Uhr Gottesdienst, Pfarrer N.N.

anschließend Kirchenkaffee

9.30 Uhr Kindergottesdienst und Kleinkindbetreuung

26. September 17. Sonntag nach Trinitatis

9.30 Uhr Gottesdienst zur Goldenen Konfirmation,

mit Abendmahl, Pfarrerin Frör

9.30 Uhr Kindergottesdienst und Kleinkindbetreuung

29. September Mittwoch

19.00 Uhr Vespergottesdienst zum Tag des Erzengels Michael

und aller Engel, Prof. Schmidt

1. Oktober Freitag

20.00 Uhr Vesper am Tag der Heimsuchung Mariae

3. Oktober Erntedankfest

8.30 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl, Pfarrer N.N.

im Gemeindehaus Am Röthelheim

9.30 Uhr Familiengottesdienst, Pfarrer Hofmann und Team

Das kirchenmusikalische Programm entnehmen Sie bitte Seite 12


Kinder

Kinder

Voranmeldungen für September 2011

Eltern, deren Kind/er bis

spätestens Dezember 2008

geboren sind, können in dem

Zeitraum von Oktober 2010

bis Januar 2011 zu uns in den

Kindergarten kommen und

Ihr/e Kind/er für das nächste

KiGa-Jahr voranmelden.

Anmeldetag ist wie gewohnt jeden

Donnerstag ab 14.15 Uhr.

Da wir uns – neben den üblichen

Formalitäten wie z.B. das Ausfüllen

des Anmeldeformulars - gerne auch

ausreichend Zeit für ein persönliches

Gespräch und einen kurzen Rundgang

durch unseren Kindergarten

mit Ihnen nehmen möchten, bitten

wir Sie um eine vorherige telefonische

Terminabsprache (Tel. 34 94 3).

Natürlich haben Sie auch jederzeit

die Möglichkeit, einfach mal auf

unsere Homepage zu schauen

(www.kiga-matthaeus-erlangen.de).

Wir freuen uns auf Sie und Ihr/e

Kind/er und bedanken uns schon

jetzt für Ihr Vertrauen!

Turmis Bad im Leuchtturmlicht

Arianna Sepe (Leiterin)

mit ihrem KiGa-Team

in der Emil-Kränzlein-Straße

Es ist ein wunderschöner Abend oberen eingeschlichen. Könnt Ihr

am Meer; der Sichelmond steht suchen helfen?

am Himmel, die Deichschafe liegen Allen großen und kleinen Lesern

gemütlich auf der Weide, Krabbenkutter

der Kinderseite wünschen wir einen

fahren aus und im Lichtkegel schönen Sommer und erholsame

des Leuchtturms ist alles taghell Ferien.

erleuchtet. Turmi und die Orgelmaus

baden im seichten Wasser und lassen Jutta Spitz im Namen von Turmi

ein Boot fahren. Doch plötzlich,

und seinen Freunden

geblendet vom hellen Leuchtfeuer,

findet Turmi seine Freundin nicht

mehr. Überhaupt haben sich im unteren

Bild zwölf Unterschiede zum

20 21

Auflösung: Kirchturmspitze, Mond, Wolke, Uhrzeit, Maus, Schiff, Leuchtturm, Haus, Boot, Bank, Schaf, Fähranleger


16. Juli 2010, 20.00 Uhr

St.-Matthäus-Kirche Erlangen

Eintritt: 15,– Euro, ermaßigt 10,– Euro; Kartenvorverkauf: Erlangen-Ticket, 09131-22195, bzw. E-Werk.

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