08.04.2014 Aufrufe

AUDIO TEST Stereo-Boliden (Vorschau)

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AUDIO TEST

03 | 2014 WWW.AUDIO-TEST.AT

DEUTSCHLAND: 5,50 € | ÖSTERREICH: 6,30 € | SCHWEIZ: CHF 11,00 | BENELUX: 6,50 €

AUDIO TEST

STEREO | STREAMING | HIGH END

Stereo-Boliden

Vor- und Endstufe von AVM im Test

Plus: CD-Verstärker-Kombi von Rotel

Kompakte DACs

Digitale Klangaufwerter

von Arcam, Denon und NAD

gemessen und angehört

Edle Standlautsprecher

Treffen bei den Olympica III

erlesene Materialien auf

exquisiten Klang?

HD-Musik

streamen

7 Netzwerkspeicher

(NAS) im großen

Vergleichstest

Minilautsprecher mit Rekordlaufzeit

Der SoundLink III von Bose klingt überraschend satt

und soll bis zu 14 Stunden durchhalten


Ich gehe zum Musik

hören ins Auto

Immer wenn ich mich von meinen Lieblingsalben

berieseln lassen will, muss ich mich

neuerdings ins Auto setzen. Nein, daran ist

kein Streit mit meiner Frau schuld, ich will einfach

nur den perfekten Sound genießen! Und der

ist im Auto problemlos auf Hi-Fi-Niveau realisierbar.

Diesem Umstand spielt vor allem die Raumakustik

in die Karten. So sind die räumlichen

Gegebenheiten zum einen fix und aufgrund der

geringen Größe kommt es vergleichsweise zu weniger

Reflexionen. Dafür muss das Soundsystem

natürlich perfekt eingemessen sein. Diesen Trend

erkennt jetzt auch die gesamte Branche und

Sonus faber, Denon, Dynaudio und viele weitere

renommierte Marken teilen ihr Know-how mit großen Autoherstellern, um

den perfekten Sound im PKW zu realisieren. Ganz vorne sind die Burmester

Audiosysteme GmbH mit dabei, lesen dazu auch das Interview im Heft.

Also: Ab ins Auto, Audioanlage anschalten, genießen und entspannt in der

neuesten Ausgabe blättern.

versand-

kosten-

frei

Boxen, Subwoofer und Surroundsets

von Nubert begeistern.

9 Siege bei den aktuellen Leserwahlen

renommierter Fachmagazine

unterstreichen die Extraklasse der

schwäbischen Klangwunder.

*

Wann dürfen wir auch Sie begeistern?

Ihr

Stefan Goedecke

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4. Mai versandkostenfrei

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Bilder: Auerbach Verlag, Facebook

P. S.: An dieser Stelle würde ich gerne noch einen

Hinweis in eigener Sache loswerden: Die AUDIO

TEST ist jetzt auch bei Facebook zu finden und

unter www.facebook.com/AudioTestMagazin können

Sie einen Blick auf unsere alltägliche Arbeit

werfen. So stellen wir an dieser Stelle brandneue

Geräte aus dem Testlabor vor und während Messen füllt die Redaktion

die Seite mit exklusiven Fotos von den Events. Wir würden uns sehr

über ein „Gefällt mir“ freuen. Da bleibt mir nur noch viel Spaß online

und natürlich auch offline mit der neuen Ausgabe zu wünschen.

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Die Aktion gilt innerhalb Deutschlands, für alle

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Ehrliche Lautsprecher

Günstig, weil direkt vom Hersteller Nubert electronic GmbH,

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Rückgaberecht Hörstudios: D-73525 Schwäbisch Gmünd,

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Profi-Beratung, Deutschland gebührenfrei 0800-6823780


INHALT

TON AB

UND ACTION!

46 So entstanden ikonische Filmsounds 20 High-End-Sound im Auto

Ein Blick hinter die Kulissen der Soundtüftler

Der Musiker und Unternehmer Dieter

Burmester steht Rede und Antwort

Magazin

06 Bild des Monats

08 Das Equipment der Stones

Alle audiophilen Fakten rund um den Globus

10 PonoPlayer bei Kickstarter.com

Plus weitere Neuigkeiten aus der Hi-Fi-Welt

18 Haben Sie goldene Ohren?

Machen Sie mit Philips den Test im Internet

20 Klangprofi im Interview

Echter Musikgenuss in Mercedes, Porsche und Co.

40 Soundcheck

Die besten aktuellen Musik-Blu-rays

42 Nachvertonen und Synchronisieren

So viel Arbeit steckt im Filmsound

46 So klingt ein Transformer

Die Entstehungsgeschichte von Kultgeräuschen im

Kino

50 Bild und Ton im Einklang

Tipps und Tricks, damit die Tonspur nicht nachhängt

Test

24 Sieben NAS im Vergleichstest

Diese Netzwerkspeicher sind nahezu lautlos und streamen

sogar HD-Audiodateien

36 Audio Technica ATH-ANC70

Qualitätskopfhörer im Hörtest

38 Bose SoundLink III

Mobil und mit bis zu 14 Stunden Akkulaufzeit

72 Sonus faber Olympica III

Hochwertige Standlautsprecher getestet

75 NuForce AVP-18 und MCA-20

Vor- und Endstufe für Surround-Sound im Test

80 Nubert AW-350

Kompakter Subwoofer

82 JBL Sub 550P

Preislich attraktiver Basslautsprecher

84 Rotel RA-1570 und RCD-1570

Stereovollverstärker-CD-Kombi angehört

88 AVM P8 und SA8.2

Das leisten die Vorstufe und der Endverstärker

92 Drei DACs im Test

Sound aufwerten mit Denon, NAD und Arcam

Bilder Titel: Audio Reference, Auerbach Verlag, AVM, Bose, Denon, Synology

4 | 3/2014


Mobiler Hi-Fi-

Sound

88 Das Power-Duo für Stereogenuss

Leistungsfähige Vor- und Endstufe von AVM für digitale und analoge

Quellen im Testlabor gemessen und einem Hörtest unterzogen

92 Hochwertige tge

Wandler

de

DACs von Arcam, Denon

und NAD im Test

36 Audio Technica ATH-ANC70

Noise Cancelling trifft auf Spitzenklang?

38 Bose SoundLink III

Tragbarer Lautsprecher mit XXL-Laufzeit

Standards

03 Editorial

17 Jahresabo

80 Basswürfel

Üppiger Klang trotz

komprimierter Bauweise?

84 Verstärkter CD-Künstler

Symbiose von Rotel in den Hörraum gebeten

52 Fachhandelsmarkt

Die Suche nach dem passenden

Händler endet hier

60 Leserbriefe

Wir beantworten, was Ihnen

am Herzen liegt

61 Lexikon

Kleine Nachhilfe in Sachen

Technik

62 Testübersicht

Über 300 Testgeräte in der

Übersicht

72 Leder und Holz

So klingen die Olympica III

63 Heftnachbestellung

71 Impressum

Bilder Inhalt: Audio Reference, Auerbach Verlag, AVM, Bose, Denon, Nubert, Paramount

www.audio-test.at | 5


Bilderstrecke

Human Harp

Bilder:

Martin Noboa

6 | 3/2014


Bilderstrecke

Credits: Di Mainstone (Artist in Residence at Queen Mary University of London)

Foto: Martin Noboa

Tänzerin: Hollie Miller

Sponsoren: Queen Mary University of London and Copenhagen Institute of Interaction Design

Was ist das größte Musikinstrument, das Sie sich vorstellen können? Ein Schlagzeug, ein Konzertflügel, vielleicht eine Kirchenorgel?

Wie wäre es denn mit einer Brücke? Das Projekt „Human Harp“ der britischen Künstlerin Di Mainstone von der Queen Mary University

in London verwandelt Hängebrücken in riesige Harfen. Dabei wird der Spieler in einem speziellen Halfter am einen Ende über Seilzüge

mit den riesigen Drahtseilen der Brücke am anderen Ende verbunden. Diese fungieren als Saiten und nehmen Vibrationen auf – sowohl

vom darbietenden Part, als auch vom Verkehr auf der Brücke selbst. Über Spannung, Länge und den Winkel der Saiten, kontrolliert der

Performer den entstehenden Klang. Daraus ergibt sich eine beeindruckende Mischung aus atmosphärischen Klanglandschaften, und

einer mit futuristischer Ästhetik behafteten Tanzvorstellung. Wer mehr über das Human Harp Project wissen möchte, findet Informationen

zur Entstehung und den nächsten Darbietungen auf www.humanharp.org.

www.audio-test.at | 7


News

01 02

Hall-Rekord in schottischem Öltank

In einem Öltank bei Ross Shire wurde mit einer Hallfahne

von 112 Sekunden (s) bei 125 Hertz ein neuer Rekord

für natürlichen Nachklang aufgestellt. Bei einem breitbandigen

Frequenzspektrum kommt der Hall noch auf

75 s und liegt somit eine gute Minute über dem bisherigen

Weltrekord. Anhören kann man den Rekordbrecher

unter www.soundcloud.com/sonicwonderland

Spotify baut aus

Die Schweden von Spotify

machen weiter von sich reden.

Jüngst übernahmen sie „The

Echo Nest“, einen Service zur

Musikanalyse. Klang und Text

einzelner Songs werden ausgewertet

und automatisch Empfehlungen

sowie Playlists erstellt.

Somit will Spotify seine Nutzer

dazu bewegen, noch mehr Musik

zu hören.

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05

Der Cyborg-Drummer

Trotz eines verlorenen

Unterarms kann

Jason Barnes weiterhin

Schlagzeug spielen.

Dies ermöglicht ihm

eine Prothese, entwickelt

am Center for

Music Technology in

Atlanta. Der Armersatz

besteht aus zwei Stöcken. Einen kontrolliert Barnes

selbst durch Muskelspannung, der andere wird automatisch

gesteuert. Sensoren ermitteln Takt und Geschwindigkeit

eines Songs. Anschließend wird durch einen

Algorithmus ein passender Beat errechnet und gespielt.

06

Mit den Ohren sehen

Wenn ein Sinneseindruck

ausfällt, muss man versuchen,

seine Umgebung mit den Verbleibenden

zu erfassen. Dabei

hilft das EyeMusic-System.

Basierend auf dem Prinzip

der sensorischen Substitution

setzt das Programm Bilder in

musikalische Strukturen um,

die helfen sollen, ein Umfeld zu

erkennen. Blinde Probanden

erzielten bei einem Test gute

Ergebnisse. Die EyeMusic-App

gibt es gratis im Appstore.

Bilder: Auerbach Verlag, Bundesverband Musikindustrie (BVMI), Musicload, Rob Felt/

Georgia Tech, Hal Leonard Corporation, Fraunhofer IDMT, Spotify,

8 | 3/2014


News

03 04

Fälschungssicher

Im thüringischen

Ilmenau wurde von

einem Forscherteam

des Fraunhofer-

Instituts für digitale

Medientechnologie

(IDMT) eine Software

entwickelt, die

Manipulationen an

Audiomaterial erkennt. Diese kann zuverlässig identifizieren,

ob beispielsweise eine Rede gefälscht, oder ob in

einem Musikstück Samples verwendet wurden.

Was spielen die Stones?

Wer schon immer wissen wollte,

welche Gitarre Keith Richards

auf der „Voodoo Lounge“

gespielt hat, für den hat der

Hal Leonard Buchverlag jetzt

die passende Enzyklopädie im

Sortiment. Im Buch „Rolling

Stones Gear“ beschreiben die

Autoren Babiok und Brevost auf

672 Seiten welches Equipment

die Rolling Stones von 1962 bis

heute verwenden.

08

Musikmarkt mit Trend ins Positive

Der Musikmarkt in Deutschland scheint sich zu erholen.

So wuchs laut dem Bundesverband Musikindustrie

(BVMI) und media control der digitale Markt aus Download

und Streaming um schätzungsweise zwölf Prozent.

Physische Datenträger hingegen werden nach wie vor

seltener verkauft, jedoch bleibt die rückläufige Quote

von etwa zwei Prozent relativ

stabil. Der wichtigste

Vertreter bleibt nach wie

vor die CD, mit rund zwei

Dritteln des Gesamtumsatzes.

07 09

Das Aus für Musicload? Ursprünge der Musik ergründen ...

Die Telekom plant, sich in Kürze

von seinem Download-Dienst

Musicload zu trennen. Zwar rangiert

Musicload unter den Download-Portalen für Musik

neben den Angeboten von Apple und Amazon immer

noch auf Platz drei, jedoch rentiere sich die Plattform

mit ihren momentan rund 4 Millionen Nutzern für die

Telekom nicht mehr, so Innovationschef Thomas Kiessling.

Weiteren Druck üben die immer populärer werdenden

Streaming-Dienste aus. Sollte sich kein Käufer für

Musicload finden, würde das die Schließung des Portals

bedeuten. Davon wären rund 50 Mitarbeiter betroffen.

... zumindest bis zurück ins Jahr 1950. Das ist jetzt

möglich, dank der Music Timeline von Google. Visualisiert

wird hier der Querschnitt sämtlicher Alben der

letzten 64 Jahre, die von Nutzern in die Google-Cloud

hochgeladen wurden. So wird eine Übersicht über

Genres, deren

Subgenres und

die wichtigsten

Vertreter der

jeweiligen Gattung

und Epoche

angezeigt.

www.audio-test.at | 9


News

In-Ear-Sound von Denon

Zwei In-Ear-Kopfhörer in Studioqualität

wurden jüngst von

Denon präsentiert. Die beiden

neuen Modelle der Music-Maniac-

Serie verfügen laut Hersteller über

einen nahezu linearen Frequenzgang,

um einen transparenten Klang frei von Verfärbungen

zu liefern. Während der günstigere AH-C50 mit Treibern

von 9 Millimetern (mm) Durchmesser versehen

ist, kommt der AH-C120 mit Treibergrößen von stattlichen

11,5 mm daher und bietet so mehr Druck auch

in tiefen Frequenzen. Außerdem gibt es beim „großen

Bruder“ allerhand Extras, unter anderem ein Kabel mit

einem eigens von Denon entwickelten System zur Re-

duzierung der Kabelgeräusche beim

Tragen. Außerdem gibt es hier zusätzlich

ein Hartschalencase für einen

sicheren Transport. Beide Kopfhörer

verfügen über eine im

Kabel integrierte Fernbedienung

mit Mikrofon, um

auf grundlegende Funktionen

zum Musik hören und

telefonieren zurückgreifen

zu können. Außerdem sind im Lieferumfang Silikonpassstücke

für die Ohren in vier verschiedenen Größen

enthalten. Hinzukommend bietet Denon eine extra

App, welche mit Features wie einem warteschlangenbasierten

Mediaplayer, Internet-Radio und individuellen

Equalizer-Einstellungen mit bis zu 1 000 Bändern (nur

iOS, kostenpflichtige Option) aufwartet.

TOH

Gerätename: Denon AH-C50, AH-C120

Preis: AH-C50: 49 Euro, AH-C120: 99 Euro

Internet: www.denon.de

Anthems next Generation

Anthems AV-Receiver gehen in Kürze in eine neue Generation.

Während andere Hersteller um Streamingund

Onlinekomponenten aufstocken, besinnt sich die

Firma zurück aufs Wesentliche: Klang und eine stabile

Performance. Weiterentwickelt wurden bei den drei

neuen Modellen vor allem die audiophilen analogen

Verstärker und das patentierte Einmesssystem ARC.

Mittels Rechenleistung des eigenen Laptops und einem

kalibrierten Mikrofon können

Messungen von fünf

bis zehn Positionen durchgeführt

werden. Während

der MRX 310 mit sechs

Ausgängen bestückt ist,

verfügen die beiden teureren

Modelle über zwei Extrakanäle,

um Boxen per

Bi-Amping zu betreiben.

Die Receiver bieten je sieben

HDMI-Ein- und zwei HDMI-

Ausgänge und beherrschen

UHD-Upscaling. Letztlich

können Sie das Bild über

eine Pass-Through-Funktion

auch ohne zusätzliches

Processing durchschleifen.

Softwareupdates können

am eingebauten USB-Port

eingespielt werden. Die Bedienung geschieht entweder

mittels Fernbedienung, IP-Control oder über eine in

Kürze erhältliche App für iOS und Android. TOH

Gerätename: Anthem MRX 710, MRX 510, MRX 310

Preis: MRX 710: 2 298 Euro, MRX 510: 1 898 Euro, MRX 310: 1 398 Euro

Internet: www.anthemav.com

Bilder: Anthems, Denon, IDC Klaassem

10 | 3/2014


News

Veränderungen bei

IDC Klaassen

Der schweizer Hersteller Piega

gehört seit dem ersten März

nicht mehr zum Produktportfolio

des in Lünen ansässigen

Vertriebs IDC Klaassen. Stattdessen

übernimmt dieser nun

den exklusiven Vertrieb für

die Produkte von Audiovector,

welche somit erstmals auf dem

deutschen Markt erscheinen.

Der dänische Hersteller überzeugt

durch zahlreiche Alleinstellungsmerkmale.

Lautsprecher

sind in unterschiedlichen

Qualitätsstufen verfügbar, lassen

sich upgraden und können

mit WLAN- oder Bluetooth-

Empfängern nachgerüstet

werden. Ab dem ersten April

wird sich außerdem die Marke

Q Acoustics bei Klaassen einreihen.

Der Schwerpunkt der

Briten liegt auf wohnraumfreundlichem

Produktdesign

und ihre Palette reicht von der

klassischen Hi-Fi-Box über

Heimkino-Systeme bis hin zu

Einbaulautsprechern für die

Decke. Das Erfolgskonzept

von Q Acoustics: Jedes der

Produkte wird im eigenen

Haus von Grund auf neu entwickelt.

TOH

Internet: www.idc-klaassen.com

Edele Dänen: Die SR6 von

Audiovector

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www.audio-test.at | 11


News

WiMP HiFi jetzt auch für Desktop-PCs

Ein Schritt, den viele erwartet oder zumindest erhofft

haben: Der Musikstreaming-Dienst WiMP macht sein

Angebot Musik in hochaufgelöster Hi-Fi-Qualität zu

streamen nun auch auf dem lokalen Computer verfügbar.

Bisher war der Dienst des Anbieters auf mobile Endgeräte

wie zum Beispiel Smartphones, Tablets und diverse

Netzwerkplayer beschränkt. Die Desktopversion

bietet dem Nutzer nicht nur eine einfache Bedienung,

sondern auch Artikel aus dem WiMP-Magazin mit

News, exklusiven Interviews und interessanten Zusatzinfos

rund um Künstler und Songs. Außerdem wurde

eine Kaufen-und-anhören-Funktion integriert. Somit

ist es möglich Inhalte, welche bisher nicht zum Streaming

freigegeben wurden, direkt zu erwerben. Ebenfalls

bietet WiMP seit Neuestem eine Beta-Version eines

eigenen Musikvideo-Channels an und will damit eine

ganzheitliche Multimedia-Erfahrung bieten. Der Anbieter

schaffte es jüngst sogar, den Streaming-Skeptiker

Peter Gabriel auf seine Seite zu ziehen. Der Ex-Front-

mann von Genesis stellt hier seinen gesamten Back-Katalog

der Jahre 1977 bis 1992 in verlustfreier Qualität

zur Verfügung.

TOH

Internet: www.wimp.de

B&W – 600er-Serie weiterentwickelt

Bereits in die sechste Generation geht die populäre

Lautsprecherreihe, die Serie 600, der Firma Bowers &

Wilkins. Die wichtigste Neuerung ist wohl die doppellagige

Konstruktion des Hochtöners. So sollen sowohl

Aufbrechfrequenz, als auch der Wirkungsgrad noch

einmal verbessert werden. Ein Aluminiumring auf der

Hauptkalotte sorgt für Stabilität und die Lagerung

in synthetischem Gel

schützt ihn vor Vibrationen

vom Gehäuse. Dadurch

wird B&W zufolge

eine besonders klare und

verzerrungsfreie Wiedergabe

ermöglicht. Neben

den Verbesserungen

am Hochtöner gibt es ein

spezielles Aluminium-

Basschassis und kleine

optische Verbesserungen.

Die bewährte Serie

kommt in verschiedenen

Ausführungen daher.

Vom Standlautsprecher,

über den Kompaktlautsprecher,

Surround-

Speaker und spezielle

Center-Lautsprecher für

ein Heimkino-Setup ist

alles dabei. Zusätzlich

im Angebot sind drei

Subwoofer, welche schon in der Vorgängerserie zu finden

waren. Diese wurden lediglich optisch dem neuen

Look angepasst.

TOH

Gerätename: B&W 683 S2, 684 S2, 685 S2, S686 S2

Preis: 683 S2: 749 Euro, 684 S2: 519 Euro, 685 S2: 319 Euro, S686 S2: 249 Euro

Internet: www.bowers-wilkins.de

Bilder: Bowers & Wilkins, WiMP

12 | 3/2014


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Bilder: Auerbach Verlag , KSM

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News

Steckerleisten der Extraklasse

Mit zwei neuen Netzsteckerleisten will T+A den Klang

von Hi-Fi-Anlagen entscheidend verbessern. Die hochwertigen

Power-Bars kommen in einem Gehäuse aus

bis zu zehn Millimeter dickem Aluminium daher, um

durch Hochspannung entstehende Magnetfelder bestmöglich

abzuschirmen. Um die Leisten mechanisch

zu entkoppeln und Standfestigkeit zu gewährleisten,

sind sie auf Spikes gelagert. Ein Überspannungsschutz

ist bei einer Leiste in dieser Klasse fast schon

selbstverständlich. Ob dieser ausgelöst wurde, wird

durch eine LED signalisiert. Ebenso wird angezeigt,

wenn ein Netzstecker falsch verpolt ist. Die

Verteiler kommen in zwei unterschiedlichen

Ausführungen daher. Es gibt jeweils zwei

Steckdosen für die Verstärkerstufen, sowie

je nach Ausführung, drei oder fünf Anschlüsse

für Quellgeräte wie CD- oder Blu-ray-Player.

Zusätzlich kündigte T+A an, die Produktpalette

seiner umfangreichen R-Serie von sechs auf vier

Geräte zu reduzieren. So werden der Vorverstärker

P 1260 R sowie die Endstufe A 1560 künftig nicht

mehr produziert.

TOH

Gerätename: T+A Power Bar 2+3, Power Bar 2+5

Preise: Power Bar 2+3: 1490 Euro, Power Bar 2+5: 1790 Euro

Internet: www.ta-hifi .com

HIGH END auf Rädern

PonoPlayer Kickstart

Mit großen Schritten rückt sie näher, die HIGH END

in München. Da Musikliebhaber ungern auf guten

Klang verzichten, sei es daheim oder unterwegs, präsentiert

die Messe in diesem Jahr erstmals ein neues

Ausstellungssegment. HIGH END ON WHEELS widmet

sich ganz dem Wohlklang in Fahrzeugen und setzt

dabei auf edle Soundsysteme in luxuriösen Fortbewegungsmitteln.

Sei es das Sonus-Faber-System im Nobelsportwagen

von Pagani oder Anlagen von Burmester

in Bugatti, Porsche und Mercedes Benz – sie alle

werden auf der diesjährigen HIGH END vor Ort sein

und zeigen, dass guter Klang nicht aufs Wohnzimmer

beschränkt sein muss.

TOH

Internet: www.highendsociety.de

Portable Massenspeicher bieten immer mehr Speicherplatz,

dennoch tragen viele schlecht komprimierte

MP3s mit sich herum. Um dem ein Ende zu setzen,

rief Neil Young den PonoPlayer ins Leben. Dieser soll

mit hochaufgelösten FLAC-Dateien arbeiten, welche

mindestens in CD-Qualität, jedoch bis hin zur Qualität

eines Studio-Masters vorliegen sollen. Anliegen des

Gründers ist, dem Nutzer das unverfälschte Musikerlebnis

mit allen Feinheiten zu bieten, das der Künstler

mühevoll im Studio erarbeitet hat. Eine Kickstarter-

Kampagne um den Player macht ihrem Namen alle

Ehre: Die beabsichtigten 800 000 US-Dollar (USD) waren

innerhalb von ein paar Stunden eingespielt, am

Ende des ersten Tages war die Summe schon mehr als

doppelt so hoch. Zurzeit liegt der eingespielte Betrag

bei rund 4,5 Millionen USD – Tendenz steigend. TOH

Internet: www.ponomusic.com

Bilder: High End, T+A, TAD Audio Vertrieb, Tivoli Audio

14 | 3/2014


News

Kopfhörer-Verstärker mit Klasse

Neu im Vertrieb von TAD befindet sich der HA-200 von

NuForce. Dieser soll laut Hersteller durch sein Single-

Ended-Class-A-Schaltungsdesign Übernahmeverzerrungen

von der Endstufe verhindern. Ein Constant-

Current-Output sorgt zudem für die Nutzbarkeit mit

nahezu jedem Kopfhörer, auch solchen, die in verschiedenen

Frequenzbereichen in der Impedanz variieren.

Eine ständige Anpassung der Ausgangsspannung soll

Leistungsanomalien verhindern. Eine weitere Besonderheit

ist der symmetrische Kopfhörer-Modus. Wenn

zwei HA-200 mittels eines speziellen Kabels verbunden

werden ist es möglich, die Ausgangsleistung zu vervierfachen

und jede Phase des Signals separat zu ver-

arbeiten. Die Slew-Rate wird immerhin verdoppelt, was

eine ausgeprägtere Dynamik und ein lebendigeres Musiksignal

bewirkt.

TOH

Gerätename: NuForce HA-200

Preis: 349 Euro

Internet: www.nuforce.com

Radiowecker in High-End

um eine Bluetooth-Schnittstelle. So ist es nicht nur

möglich, sich morgens mit Musik und Informationen

aus dem herkömmlichen Radio wecken zu lassen, sondern

auch mittels Verbindung zum Computer oder dem

Smartphone Inhalte aus der eigenen Musikbibliothek

zu streamen. Auch die Verbindung mit Musikdiensten

und Internet-Radios ist möglich. An Features spart der

Wecker genauso wenig, wie an Extras. Der 20-minütige-Sleeptimer

gehört dabei ebenso zum Repertoire, wie

ein Batteriefach für eine Backup-Batterie, um auch bei

Stromausfällen zuverlässig geweckt zu werden. TOH

Als „George Clooney unter den Radioweckern“ bezeichnet

Tivoli Audio sein neues Produkt. Der Model

Three BT ist ein hochwertiger Radiowecker erweitert

Gerätename: Tivoli Audio Model Three BT

Preis: 349 Euro

Internet: www.tivoliaudio.de

Starke Marken bedürfen keiner großen Worte.

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News

Preisträger bleiben am Ball

Grund zum Jubeln haben zur Zeit der Hersteller

Philips und sein Tochterunternehmen WOOX Innovations.

Gleich acht Produkte wurden mit dem prestigeträchtigen

iF Design Award ausgezeichnet. Unter den

Preisträgern finden sich Produkte aus verschiedenen

Kategorien, gut die Hälfte der Auszeichnungen entstammen

jedoch der Fidelio-Reihe. Auch Besonderheiten

im Produktportfolio konnten punkten: darunter

eine kabellose HD-Heimkamera und ein All-in-one-DJ-

Komplettsystem, welches in Zusammenarbeit mit dem

Top-DJ Armin van Buuren entwickelt wurde. Der Preis

mit über 60-jähriger Tradition wird jährlich an Produkte

mit herausragendem Produktdesign vergeben.

Für Philips ist dies kein Grund sich auszuruhen: jüngst

präsentierten sie mit dem HTB4150B ein Home-Entertainment-Komplettsystem,

welches neben 3D-Blu-ray

und einer großen Anschlussvielfalt auch eine Soundwiedergabe

in Virtual Surround bieten soll. Auf diese

Weise entsteht, so der Hersteller, trotz eines einzigen

Geräts ein „Mitten-Drin-Gefühl“.

TOH

Gerätename: Philips Soundstage HTB4150B

Preis: 349 Euro

Internet: www.philips.de

T+A mit neuem Kopf für

Marketing & Vertrieb

Seit dem ersten

Februar unterstützt

Enrico

Domhardt die

Firma T+A und

übernimmt die

Leitung der Abteilungen

Marketing

und Gesamtvertrieb.

Mit bisherigen

Beschäftigungen

bei IWC, Leica

und Faber-Castell

bringt er ein

breites Spektrum

an Erfahrungen

aus vielfältigen Geschäftsbereichen im nationalen

wie internationalen Markt mit ein. Laut T+A ist er

genau der richtige Mitarbeiter, um die strategische

Ausrichtung zu lenken und weiter auszubauen. Wir

wünschen hierbei viel Erfolg.

TOH

Bang & Olufsen:

Store-Eröffnung

Die Dänen von Bang & Olufsen haben in der Stadt Herning

in ihrem Heimatland einen neuen Laden eröffnet.

In dem Gebäude, genannt Nexus, wird ein brandneues

Shop-Konzept umgesetzt, um dem Besucher und Fans

der Marke ein einzigartiges Erlebnis zu bieten. Der

450-Quadratmeter-große-Ausstellungsraum bietet unter

anderem drehbare Wände, eine komplette Lautsprecherwand

und bietet zudem genug Platz, um einen weiten

Auszug aus der Produktpalette zu präsentieren. TOH

Internet: www.bang-olufsen.com

Bilder: Bang & Olufsen, Philips, T+A

16 | 3/2014


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The Who – Live at Isle of Wight

Festival 1970

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Magazin

Das Gehör auf dem

Prüfstand

Können Sie Ihren Ohren trauen? Wie gut sind Sie in der Lage,

Klangqualität zu beurteilen und feinste Veränderungen in Musik

und Geräuschen zu unterscheiden? Testen Sie sich selbst, mit einem

kleinen Online-Test von Philips!

Tobias Häußler

Die Idee hinter den „Golden Ears“ ist nicht ganz

so neu und innovativ, wie es Philips uns glauben

machen will. Schon 1969 entwickelte Dave

Moulton ein Gehörbildungsprogramm für seine Studenten.

Nach und nach kamen zusätzliche Lektionen

hinzu, bis es 1992 schließlich von KIQ Productions

unter genau diesem Namen kommerziell veröffentlicht

wurde, den auch Philips auf seiner Website verwendet.

Bis heute schulen Toningenieure und Tonmeister

weltweit ihre Ohren mit genau diesen Trainingseinheiten,

denn feinste Nuancen in vorliegendem Audiomaterial

zu erkennen ist nicht angeboren, sondern

in der Regel eine Frage kontinuierlicher Übung. Ein

paar Grundlageneinheiten portiert Philips nun optisch

hübsch aufbereitet und versehen mit Zusatzinfos ins

Internet (www.goldenears.philips.com), um seinen

Kunden und Neugierigen einerseits aufzuzeigen, wie

feinsinnig ihre Techniker und Ingenieure zu Werke

gehen, andererseits um spielerisch zu demonstrieren,

wie vielfältig die Störfaktoren bei Klangkomponenten

einer Heimanlage sein können. Man durchläuft selbst

mehrere Lektionen und Schwierigkeitsgrade, bis man

sich selbst die Krone der „Goldenen Ohren“ aufsetzen

darf. Doch dazu später mehr.

Wenn man nun also den Webauftritt besucht, gelangt

man nach einem kurzen Intro auf eine Seite,

Bilder: Auerbach Verlag, Philips

18 | 3/2014


Magazin

die ein paar Informationen bereitstellt, sowohl über

das Golden-Ears-Programm an sich, als auch über die

einzelnen Bereiche, in denen der Test absolviert wird.

Man erfährt, dass man vier Schwierigkeitsstufen

durchlaufen muss, um erfolgreich abzuschließen, und

dass man sich mit seinen Freunden messen kann. Es

ist möglich, unangemeldet als Gast teilzunehmen, eine

Registrierung empfiehlt sich allerdings schon von

daher, dass so Fortschritte gespeichert werden und

man den mitunter zeitaufwändigen Prozess nicht jedes

mal von vorn beginnen muss. Außerdem empfiehlt

Philips, das Programm mit Kopfhörern zu absolvieren.

Diese sollten jedoch von ausreichender Qualität sein,

da sonst wichtige Feinheiten unter Umständen nur

schwer oder gar nicht zu unterscheiden sind.

Die Lektionen an sich sind sehr übersichtlich strukturiert.

Vor jeder Herausforderung erwartet uns ein

Infotext und ein Trainingsprogramm, mit dem man

sich vor Augen oder besser zu Gehör führen kann,

was einen im Verlauf des folgenden Tests erwartet.

Visualisiert durch leicht verständliche Graphen wird

auch dem Laien gezeigt, wie sich ein Einbruch im Frequenzverlauf

anhört, oder wie sich der Raumeindruck

bei einer Reduktion der Stereobreite oder beim Zumischen

eines Hall-Effekts verändert. In den Tests selbst

werden meist drei Klangbeispiele geboten, von denen

eines um den jeweiligen Parameter verändert wurde.

Nach einer richtig beantworteten Frage kommt man

zur nächstschwereren, antwortet man jedoch falsch,

wird man wieder auf die letzte zurückgeworfen. Wurde

ein Übungsteil erfolgreich absolviert, kann man

seinen Status stolz auf Facebook teilen, oder einfach

gleich weitermachen. Die Schwierigkeit steigert sich

dabei kontinuierlich und ist von anfangs sehr offensichtlichen,

fast schon offensiven Störeinflüssen

bis hin zu feinen Lautstärke- und Lautheitsveränderungen

von nur circa einem Dezibel für Laien, wie

erfahrenen Hörer ein aufschluss- und vielleicht sogar

lehrreiches Vergnügen. Die Samples, mit denen in den

Tests gearbeitet wird, sind trotz internetkompatiblem

Einschnitte im Frequenzspektrum sorgen für eine unharmonische

Färbung des Klangs.

Eine geringere Basisbreite schmälert den räumlichen Eindruck und

nimmt dem Klang Fülle.

Format qualitativ durchaus hochwertig genug, um

die minimalen Unterschiede im Klang entsprechend

abzubilden. Das einzige Manko der Seite ist die schwächelnde

deutsche Übersetzung, die anstatt Klarheit in

einigen Fällen eher Verwirrung stiftet, deshalb empfehlen

wir die Nutzung in englischer Originalsprache.

Ansonsten bietet uns Philips hier eine durchaus

gelungene Spielerei.

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Eingänge: 4 x Cinch, 1 x XLR, 1 x USB; Ausgänge:

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Magazin

„Musik im Auto ist längst kein

Kompromiss mehr.“

Zu einem exklusiven Event beim Leipziger Hi-Fi-Händler Klangvilla

kamen Dieter Burmester und Vertreter von Mercedes Benz

zusammen. Wir haben den Berliner Hi-Fi-Spezialisten über die

Musikwiedergabe im Auto befragt.

Herr Burmester, wie kam es zur Zusammenarbeit mit

Mercedes Benz?

Wir haben schon vor Mercedes Benz mit zwei weiteren

Autoherstellern zusammengearbeitet, Bugatti und

Porsche. Bevor aber die Zusammenarbeit mit Porsche

veröffentlicht wurde, ist auch Mercedes auf uns zugekommen

und hat nach unserem Interesse gefragt, ein

Super-High-End-System zu entwickeln. Da kann man

natürlich nicht Nein sagen. Was kann einem besseres

passieren, als mit den Ikonen der Automobilgeschichte

zusammenarbeiten zu dürfen? Das ist ein absolutes

Highlight für unsere Firma.

Torsten Pless

Worin liegen die Unterschiede, Lautsprecher für den

Wohnraum und für ein Auto zu entwickeln?

Eigentlich gibt es da gar keinen Unterschied. Die

Anforderung stellt letzten Endes das Ohr. Wir möchten

den gleichen Eindruck den wir im Wohnzimmer

schaffen, auch im Auto vermitteln. Das heißt, dass

man sich wohlfühlt, dass man über die Technik nicht

nachdenkt und dass man an den Kern der Musik

kommt. Emotionen werden nur ausgelöst, wenn einen

nichts stört. Unser Anspruch ist es Anlagen zu entwickeln,

wo nicht nur nichts stört, sondern mit denen

man positive Emotionen erfährt.

Bilder: Auerbach Verlag, Lutz Zimmermann

20 | 3/2014


Magazin

Der Raum hat aber schon Einfluss auf die akustische

Darbietung!

Der Vorteil gegenüber dem Wohnraum ist, dass der

Raum im Auto immer der gleiche ist. Bei der Klangabstimmung

können wir darauf Rücksicht nehmen.

Dabei kommen mit den Autos ein paar tausend

Kilometer Tuningfahrten zusammen. Vorteilhaft im

Auto ist die geringe Größe des Innenraumes, bei der

störende Raumreflexionen im Hoch- und Mitteltonbereich

nicht auftreten können.

Gab es seitens Mercedes Benz genaue Vorgaben bzgl.

der Lautsprecherentwicklung?

Für Mercedes war das wichtigste Argument Maßstäbe

in Bezug auf Klangqualität zu setzen, die der Technologie

der Luxuslimousinen auch im Audiobereich

gerecht werden. Das Ergebnis ist ein Klangerlebnis

im Auto, das beileibe kein Kompromiss mehr ist gegenüber

dem Musikhören Zuhause.

Wie konnten Sie diese Maßstäbe umsetzen?

Wir arbeiten bereits in einer ganz frühen Phase mit

den Autoherstellern zusammen, entwickeln und

gestalten das Konzept nach ihren Vorstellungen.

Bei der S-Klasse haben wir ein Premium-System und

ein High-End-System entwickelt mit 13 beziehungsweise

24 Lautsprechern. Je nach Konfiguration und

den Positionen werden andere Lautsprecherchassis

genommen. Wir probieren bereits in der Rohbauphase

Auto- und Hi-Fi-Liebhaber Dieter

Burmester stellte sich in Leipzig

unseren Fragen.

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Magazin

des Autos in die Karosserie zu gucken, wo Rohre und

eventuelle Hohlräume sind, in die man die Tieftöner

einbauen könnte. Die tiefen Töne benötigen viel Volumina

und man kann dadurch Gewicht und Platzbedarf

einsparen.

Wo haben Sie die Basslautsprecher in der S-Klasse

schlussendlich verbaut?

Dafür gibt es im vorderen Teil des Wagens Längsrohre,

in denen sie verbaut sind. Diese Längsrohre münden

vor dem Fußraum von Fahrer und Beifahrer. Weil

diese Tieftöner dadurch nicht in die Türen müssen,

vibrieren diese auch bei hohen Lautstärken nicht. Die

Subwoofer besitzen ein eigenes Gehäuse und sind im

Kofferaum verbaut.

Für jede Gelegenheit das passende

Klangprofil: Selbst Mehrkanalton

im Auto ist kein Problem.

Seit 1977 hat sich Dieter Burmester

der Entwicklung von High-End-

Hi-Fi-Systemen verschrieben.

Welche klanglichen Anforderungen gab es noch vonseiten

der Autohersteller?

Wir probieren bei der Entwicklung dem Charakter des

Autos gerecht zu werden. Bei der S-Klasse haben wir

probiert, dem souveränen Charakter und dem schwerelosen

Gleiten gerecht zu werden. Wir haben unseren

Job erst gut gemacht, wenn uns nichts mehr stört.

Erst dann ist es Kunst, erst dann ist es Kultur, die

über die Ohren an uns herangetragen wird. Das gilt

für die Autotechnik und die Audiotechnik genauso.

Wie funktioniert die Klangabstimmung in einem Auto

wie der S-Klasse genau?

Wir stimmen das Auto zu allen Bedingungen ab. Im

Stand haben wir etwas mehr Bass, als man letztendlich

beim Fahren hört. Wenn man fährt, kommen die

Rollgeräusche mit dazu. Wir nehmen die Geräuschkulisse

von 40 Stundenkilometern bis 180 km/h auf und

kompensieren dann. Sind zum Beispiel bei 60 km/h die

Rollgeräusche am lautesten, heben wir das Spektrum

an, damit es aus dem Rollgeräusch herauskommt.

Eliminieren kann man diese Geräusche nicht. Treten

bei 140 km/h vermehrt Windgeräusche auf in denen

Das Hi-Fi-Studio Klangvilla wartet

mit verschiedenen Burmester-

Systemen auf.

Bilder: Auerbach Verlag, Lutz Zimmermann

22 | 3/2014


Magazin

Musikanteile verschwinden würden, heben wir diese

ebenfalls an. Zusätzlich stimmen wir den Klang bei

jeder Abhörlautstärke ab. Der Bass ist selbst bei geringsten

Lautstärken noch da. Bei anderen Systemen

hört man da nur noch Mäusemusik.

Burmester macht die S-Klasse

von Mercedes Benz zum High-

End-Erlebnis auf vier Rädern.

Muss man sich als klassischer Hi-Fi-Hersteller heutzutage

ein zweites Standbein suchen?

Ich wäre gar nicht auf die Idee gekommen, dass man

in den Automobilmarkt überhaupt reinkommt. Wir

sind als Erstes von Bugatti angesprochen wurden

und haben sofort ja gesagt. Nach dem Ergebnis sind

wir dann mit Porsche zusammengekommen, und bevor

das publik war, kam Mercedes auf uns zu. Etwas

besseres, als diese Möglichkeit, unsere Kompetenzen

in einer neuen, so wichtigen Branche zu erweitern,

konnte unserer Firma gar nicht passieren. Das ist ein

ganz großes Glück in meinem Leben.

Was bedeutet das für die Hi-Fi-Branche?

Für unsere Branche ist es ein Segen, welchen Stellenwert

die Autohersteller der Musikwiedergabe mittlerweile

einräumen. Das ist ein Aufrüsten auf ganz

hohem Niveau. Dadurch kommt die Musik wieder

stark in die Hinterköpfe der Leute. Mein großer

Wunsch ist es, dass die Kiddies die hinten im Auto sitzen

ihre Stücke mal über das Auto hören. Erst dann

kriegen sie mit, dass der Bass und die Auflösung bei

den Höhen etwas ganz anderes ist, als das, was sie

über ihre Ohrstöpsel hören. So entwickelt sich doch

mehr der Wunsch nach einer eigenen Heimanlage als

nach einem neuen MP3-Player, auf den 27 000 Stücke

passen, aber keins so richtig anmacht oder Emotionen

vermittelt.

Stellen Sie auf der High End neue Produkte für die

passende Hi-Fi-Anlage vor?

Ja, die darf ich aber noch nicht verraten. Es lohnt

sich aber, unbedingt vorbeizuschauen.

Mittel- und Hochtonlautsprecher

an der Decke heben das Klanggeschehen

in die 3. Dimension.

Das Team der Klangvilla war

Organisator der exklusiven

Veranstaltung.

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Test

HD-Audiostreaming aus

der eigenen Cloud

Ihnen geht der Speicher aus und Sie haben Bedenken, Ihre Musik

in die Hände von Dritten zu legen? Dann bauen Sie sich doch einfach

Ihre eigene Cloud auf! Im Vergleichstest treten sechs NAS-

Systeme gegeneinander an und streamen selbst HD-Audiodateien.

Hinter dem schnöden Begriff des Netzwerkspeichers

(NAS: Network Attached Storage)

verbirgt sich ein wahres Multitalent und der

Nutzer wird von der Funktionsvielfalt schier erschlagen.

Primär speichern Sie natürlich Daten auf dem

NAS und können diese über Computer, Tablet-PCs

und Smartphones abrufen; das funktioniert sogar,

wenn man gerade unterwegs ist. So ist es etwa denkbar,

frisch geschossene Fotos vom Smartphone über

das mobile Internet auf den Netzwerkspeicher zu

schaufeln und dank individuell einrichtbarer Freigaben

kann Ihre Familie diese von jedem Ort der Welt

umgehend ansehen. Der Zugriff funktioniert natürlich

mit Dateien aller Art und die eigene Cloud ist

zum Greifen nahe.

Ein NAS ist vor allem aber auch für Multimediafans

interessant, denn dank diverser Video- und Audioserver

streamen Sie Ihre Mediensammlung nahezu

ohne Barrieren kabellos auf verschiedenste Endgeräte

wie etwa AV-Receiver und Tabet-PCs. So verteilen Sie

Dennis Schirrmacher

beispielsweise HD-Videos im ganzen Haus und auch

die Musiksammlung ist von jedem Gerät aus abrufbar.

Dabei ist es sogar möglich, hochauflösende Musik

mit bis zu 192 Kilohertz und 24 Bit wiederzugeben

vorrausgesetzt, der Client kann damit umgehen. Im

Test hat etwa ein aktueller AV-Receiver von Onkyo

eine derartige FLAC-Datei mit einer Datenrate von

rund 4 Megabit die Sekunde anstandslos wiedergegeben.

Doch auch wenn ein Gerät das Abpielen nicht

unterstützt, wird die Datei wiedergegeben, dann aber

nur transkodiert und mit MP3-Qualität. Im Filmbereich

war es zudem im Grunde problemlos möglich,

auch den Mehrkanalton im Stream wiederzugeben;

wenngleich bei einer DTS-Tonspur die Lautsprecher

oft stumm blieben. Doch das liegt an lizenrechtlichen

Problemen. Neben der Medienkompatibilität haben wir

natürlich auch die Betriebslautstärke gemessen und

zeigen Ihnen, welcher der sieben Netzwerkspeicher im

Testfeld am leisesten ist sowie die beste Performance

und den größten Funktionsumfang bietet.

Bilder: Asustor, Auerbach Verlag, Western Digital

24 | 3/2014


Test

Asustor AS-202TE

Gut

(79 %)

Asustor AS-202T

www.audio-test.at

3.2014

Angenehm: Auf Wunsch

können Sie die LEDs auf

der Front deaktivieren.

Der Lüfter passt die

Drehzahl automatisch

dem Umfled an und läuft

flüsterleise.

Leider sind die Festplatten

nicht entkoppelt und

die Lesegeräusche sind

hörbar.

Dank des HDMI-Ausgangs

und der XBMC-Anwendung

ist der NAS ein

kompletter Mediaplayer.

Der Netzwerkspeicher AS-202TE von Asustor

nimmt über eine Gigabit-Schnittstelle den

Kontakt zu Ihrem Heimnetzwerk auf. Eine

WLAN-Anbindung ist auch denkbar, der dafür nötige

Adapter muss jedoch separat erworben werden.

Kabelgebunden profitieren Sie von einem höheren

Datendurchsatz und kopieren Dateien mit bis zu 70

Megabyte die Sekunde auf den Netzwerkspeicher.

Zur weiteren Datenübertragung stehen Ihnen noch

jeweils zwei USB-3.0- und USB-2.0-Schnittstellen zur

Verfügung. Dank der zwei Festplattenschächte stehen

maximal 8 Terabyte bereit. Natürlich sind auch

individuelle RAID-Konfigurationen möglich. Obacht:

Die Festplatten sind leider nicht entkoppelt und

Bewegungen des Lesekopfes werden auf das Gehäuse

übertragen, was bei Zugriffen leichte Kratzgeräusche

provoziert. Der Lüfter des NAS läuft hingegen angenehm

ruhig, passt die Drehzahl automatisch den

Anforderungen an und abermals bestimmen die verbauten

Festplatten maßgeblich die Betriebslautstärke.

Mit rund 20 Watt (W) im Betrieb fällt die Leistungsaufnahme

befriedigend aus. Im Leerlauf schickt der

Netzwerkspeicher die Festplatten in den Ruhemodus,

was ein paar Watt einspart. Wer mehr Strom sparen

möchte, muss den Umweg über einen Zeitplan

nehmen und das Gerät zu bestimmten Zeiten in den

Ruhezustand versetzen (rund 1 W). Das Aufwachen

gelingt dann aber nur über den Power-Schalter oder

die Wake-on-Lan-Funktion.

Die Einrichtung geht zügig vonstatten und Einsteiger

werden ausreichend an die Hand genommen.

Die Benutzeroberfläche gibt sich übersichtlich und

erinnert optisch an eine Mischung aus klassischem

Computerdesktop und der Oberfläche von Smartphones.

Vorbildlich: Im Betrieb können Sie alle Status-

LEDs auf der Front deaktivieren, so dass unter

abgedunkelten Heimkinobedingungen keine blinkenden

Lämpchen den Filmgenuss stören. Damit Sie auf

dem NAS befindliche Filme etwa mit Ihrem Smart

TV oder Mobilgerät abspielen können, müssen Sie

zuerst einen Medienserver auf dem Netzwerkspeicher

installieren. Im Multimediabetrieb schlägt sich der

NAS wacker und im Grunde muss sich der jeweilige

Client auf das zu streamende Format verstehen; eine

Transkodierung ist nicht vorgesehen. So wurde etwa

eine TV-Aufnahme in der 1 080i-Auflösung im Transportstrom

.ts nur ruckelnd über eine DLNA-App auf

einem iPhone 5 abgespielt. Ein Film im MKV-Container

mit DTS-Ton lief hingegen über die Ordnerfreigabe.

Das Highlight des AS-202TE ist jedoch der

HDMI-Ausgang und die Unterstützung des XBMC-

Mediacenters. So mutiert der Netzwerkspeicher zum

Abspieler und dank der übersichtlichen und hübschen

XBMC-Oberfläche, können Sie Ihre Filmsammlung

ansprechend darstellen.

Auch beim reinen Audiostreaming schlägt sich der

AS-202TE wacker und im Test konnten wir neben den

gängigen verlusbehafteten Komprimierungsformaten

auch eine extrem hochwertige FLAC-Datei mit 192

Kilohertz und 24 Bit wiedergeben. Einzig ein Musikstück

im WMA-losless-Format wurde mit manchen

Clients nicht korrekt abgespielt.

Die Benutzeroberfläche orientiert sich an der App-Darstellung von

Smartphones.

www.audio-test.at | 25


Test

D-Link ShareCenter DNS-327L

Befriedigend

(57 %)

3.2014

D-Link ShareCenter DNS-327L

www.audio-test.at

Der kleine Lüfter springt

erst ab einer gewissen

Umgebungstemperatur

an.

Im ShareCenter können

Sie maximal zwei

Festplatten mit 8 Terabyte

Speicherplatz verbauen.

Dank der USB-3.0-Buchse

können Sie angeschlossene

Speicher

zügig nutzen.

Puh, das ShareCenter DNS-327L von D-Link hat

es uns im Test nicht leichtgemacht. So ging

bereits die Einrichtung nur behäbig vonstatten

und selbst nach mehrmaligem Zurücksetzen hat

der Netzwerkspeicher behauptet, dass kein Volume

angemeldet ist. Das hatte zur Folge, dass wir den

Media- und den iTunes-Server nicht starten konnten.

Seltsamerweise waren die Festplatten aber über eine

Netzwerkfreigabe ansprechbar und wir konnten auch

Dateien auf dem NAS ablegen. In diesem Fall war es

zumindest möglich, das Streaming über die freigegebenen

Ordner zu testen und an dieser Stelle funktionierte

im Grunde auch alles optimal. Letztlich ist es

auch möglich, Musik via AirPlay an kompatible Geräte

zu streamen. Zudem können Sonos-Musiksysteme via

Samba-Protokoll angesteuert werden.

Die Benutzeroberfläche wird über einen Browser Ihrer

Wahl abgerufen und gibt sich insgesamt ziemlich

altbacken. Nach einer kurzen Eingewöhnungszeit

gehen die Einstellungen aber zügig von der Hand und

Sie können etwa den Zugriff für verschiedene Nutzer

konfigurieren. Postwendend können Verwandte zum

Beispiel auf Fotos oder andere Dateien zugreifen. Auch

der Fernzugriff über das Internet ist denkbar, dafür benötigen

Sie lediglich einen Dynamic-DNS-Account. Der

Netzwerkspeicher kann auch für Backups von Computern,

etwa Apples Time Machine, genutzt werden und

ein über USB angeschlossener Drucker ist postwendend

im ganzen Netzwerk verfügbar. Diverse kostenlose

Apps erlauben es etwa, Daten von unterwegs auf

den NAS zu laden. Insgesamt wirken die Apps aber

nicht sehr ausgereift. Der Anschluss an Ihr Netzwerk

findet ausschließlich kabelgebunden statt und ein

WLAN-Modul ist nicht vorgesehen. Der 1-Gigabit-Anschluss

verspricht eine hohe Geschwindigkeit, nur leider

fällt der Datendurchsatz vor allem beim Schreiben

nur durchschnittlich aus. Über den USB-3.0-Anschluss

ist es möglich, den Speicherplatz weiter zu vergrößern.

Das DNS-327L nimmt maximal zwei Festplatten auf

und verwaltet 8 Terabyte. Dabei können Sie die Massenspeicher

auch in einem RAID-Verbund betreiben.

Leider sind die Festplatten im Gehäuse nicht entkoppelt

und Ladezugriffe sind deutlich zu hören. Dafür

können Massenspeicher dank der Hot-Swap-Funktion

im laufenden Betrieb getauscht werden. Die Leistungsaufnahme

im Betrieb pendelt sich bei rund unter 20

Watt ein und Sie können innerhalb eines Zeitplans

festlegen, zu welchen Zeiten der Netzwerkspeicher an

oder aus ist. Zudem kann auch festgelegt werden, dass

sich die Festplatten bei Nichtnutzung ausschalten. Der

Lüfter wird automatisch gesteuert und bei geringer

Systemauslastung wird dieser sogar ausgeschaltet.

Das lässt sich in den Optionen anpassen und im Test

stellte sich heraus, dass die Festplatten bei deaktiviertem

Lüfter sehr heiß werden. Eigentlich sollte dieser

dann anspringen, was aber nicht der Fall war.

Neben den klassischen Streaming- und Backupmöglichkeiten

können Sie den Netzwerkspeicher aber auch

zur Heimüberwachung nutzen und optional erhältliche

Kameras anschließen. Der Videostream kann dann

über eine App auch von unterwegs aus auf Apple-, Android-

und Windows-Phone-Geräten abgerufen werden.

Die Oberfläche gibt sich bieder und unübersichtlich und die

Einrichtung ist etwas störrisch.

Bilder: Auerbach Verlag, D-Link, Netgear

26 | 3/2014


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Test

Netgear ReadyNAS 312

Gut

(74 %)

3.2014

Netgear ReadyNAS 312

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Leider sind die Daten

im Ruhezustand nicht

abrufbar. Einen Stand-by-

Modus gibt es nicht.

Der große Lütfer dreht

sich temperaturgereglt

und ist nahezu lautlos.

Dank einem Doppelkernprozessor

und zwei

Gigabyte RAM ist der

NAS sehr flink.

Rückseitig finden sich

zahlreiche Buchsen.

Der HDMI-Anschluss ist

derzeit aber ungenutzt.

Käufer des Netzwerkspeichers ReadyNAS

312 von Netgear können sich in Sicherheit

wiegen, denn das System verfügt über ein

spezielles Dateisystem und kann mit verschiedensten

Backuplösungen aufwarten. Zudem ist es möglich,

die Inhalte auf den beiden Festplatten zu verschlüsseln.

Maximal kann der NAS mit 8 Terabyte

Speicher umgehen und entscheiden Sie sich für den

RAID-1-Verbund, wird die Datensicherheit weiter

gesteigert. Nennen Sie einen Apple-Computer Ihr

eigen, können Sie die Daten über den Time-Machine-

Ansatz auf dem NAS ablegen. Die Anbindung in das

Netzwerk gelingt über zwei Gigabit-LAN-Buchsen

(Stichwort: Ausfallsicherheit); eine kabellose Integration

via WLAN ist indes nicht angedacht. Weitere

Datenträger können Sie über USB anschließen, dabei

stehen sogar zwei Buchsen zur Verfügung, die dem

3.0-Standard entsprechen. Dank des eSATA-Ports ist

es zudem möglich, weitere Festplatten anzuschließen.

Im Betrieb legt der NAS eine Leistungsaufnahme

von knapp über 20 Watt an den Tag. Einen automatischen

Stand-by-Modus gibt es leider nicht. Dafür

können Sie aber einen Zeitplan festlegen, in dem

der Netzwerkspeicher in den Ruhemodus versetzt

wird. In diesem haben Sie aber keinen Zugriff auf die

abgelegten Daten und müssen den Speicher explizit

aufwecken; das lässt sich aber etwa über Wake-on-

LAN bewerkstelligen. Die Betriebslautstärke gibt sich

erfreulich niedrig, ist aber wie auch bei den anderen

Testkandidaten maßgeblich von der verbauten Festplatte

abhängig. Die Bedienoberfläche lässt sich mit

jedem Browser am Computer aufrufen und Anpassungen

gehen flüssig von der Hand. Optisch hält sich

die Präsentation eher zurück; hier sollte der eigene

Geschmack entscheiden.

Ihre Mediensammlung können Sie via DLNA-Server

an verschiedene Clients verteilen und im Test zeichnete

sich ein leicht durchwachsenes Bild ab. So war es

zum einen möglich, Full-HD-Filme im MKV-Container

mit AC3- oder DTS-Tonspur auf einem aktuellen

Smart TV wiederzugeben. Dies funktionierte auch,

als der Fernseher kabellos via WLAN in das Netzwerk

eingebunden war. Auch mit Sonys Playstation

3 konnten wir viele Formate wiedergeben, jedoch war

es nicht möglich, die Tonspur zu wechseln. Nahezu

einen Totalausfall mussten wir auf einem iPhone und

aktuellen Android-Tablet-PC verzeichnen, denn hier

wurde von vier Testformaten jeweils nur eins wiedergegeben.

Natürlich können Sie auch Fotos und Musik

über das Netzwerk verteilen; letzteres gelingt zum

Beispiel über den iTunes-Server. Im Test war es zudem

möglich, HD-FLAC-Dateien über einen AV-Receiver

abzuspielen. Der Netzwerkspeicher konnte auch vorgesetzte

OGG-Dateien wiedergeben; einige Testkandidaten

haben an dieser Stelle bei der Wiedergabe über

einen Heimkinoreceiver gestreikt. Rückseitig findet

sich ein HDMI-Ausgang, der derzeit aber leider nicht

genutzt wird. Laut Netgear kann dieser aber problemlos

von Drittanbietern über Apps angesprochen werden.

Im Grunde könnte der ReadyNAS 312 so zu einer

Multimediastation, die direkt am Flachbildfernseher

betrieben wird, ausgebaut werden.

Die nüchtern präsentierte Oberfläche konzentriert sich auf das

Wesentliche, gewinnt aber keinen Designpreis.

Bilder: Auerbach Verlag, D-Link, Netgear

28 | 3/2014


Test

Qnap HS-210

Gut

(76 %)

Qnap HS-210

www.audio-test.at

3.2014

Der Netzwerkspeicher

von Qnap verfügt über

keinen Lüfter und wird

passiv gekühlt.

Neben den USB-2.0- und

-3.0-Buchsen finden Sie

auch einen SD-Schacht

wieder.

Qnap setzt beim HS-210 auf einen besonderen

Formfaktor und der Netzwerkspeicher kommt

ungemein flach und breit daher. Die Oberseite

besteht aus gebürstetem Aluminium und dient gleichzeitig

der Wärmeabfuhr. Denn auf einen Lüfter verzichtet

der Hersteller ganz bewusst und so haben wir den

NAS im Test lautlos mit SSD-Festplatten betrieben. Wie

der Test bewies, geht das Konzept auf und der Netzwerkspeicher

wird selbst unter extremen Bedingungen

nicht mehr als handwarm. Setzen Sie auf günstigere

mechanische Festplatten, bestimmen diese natürlich

die Betriebslautstärke und ein leichtes Rauschen ist

nicht vermeidbar. Die Einrichtung geht zügig vonstatten,

wenngleich Sie für die Montage der Massenspeicher

einen Schraubenzieher benötigen. Der NAS

kann mit maximal 8 Terabyte (TB) Speicher umgehen

und dank verschiedener RAID-Verfahren holen Sie das

letzte Quäntchen Geschwindigkeit heraus oder setzen

auf eine besondere Datensicherheit. Über jeweils zwei

USB-2.0- und 3.0-Anschlüsse lassen sich externe Festplatten

und Sticks anschließen; rückseitig findet sich

auch noch ein Schacht für SD-Karten. Die Bedienung

geschieht über einen Webbrowser Ihrer Wahl und geht

gut von der Hand. Im Betrieb legt der HS-210 bei zwei

installierten HDDs mit 8 TB eine Leistungsaufnahme

von rund 15 Watt an den Tag. Auf Wunsch können Sie

die Bereitschaft nach einem Zeitplan festlegen und der

Netzwerkspeicher unterstützt auch Wake-on-LAN. Bei

der grafischen Oberfläche hat sich Qnap augenscheinlich

von Smartphones inspirieren lassen. Die einzelnen

Anwendungen öffnen sich nach einer kurzen Ladezeit

und können etwa zum Verteilen von Musik, Fotos

und Videos eingesetzt werden. Dabei stellt der HS-210

entweder einen DLNA-Server bereit oder Sie rufen Ihre

Medien direkt über die Ordnerfreigabe (SMB/CIFS)

ab. Zudem ist eine direkte Weiterleitung via AirPlay

denkbar. Im Test konnten wir problemlos verschiedene

Musikdateien streamen. Vom gängigen verlustbehafte-

ten MP3-Format mit

konstanter und variabler r Bitrate

t

war es auch möglich, anspruchsvolle FLAC-Dateien mit

192 Kilohertz (kHz) und 24 Bit zu streamen. Obacht:

Derartige hochauflösende Musik wird nur von geeigneten

Clients, etwa Audionetzwerkplayern, wiedergeben.

Versteht sich das jeweilige Gerät nicht auf das Format,

findet eine Transkodierung in das MP3-Format statt. Im

Videobereich werden alle gängigen Codecs unterstützt

und natürlich kann ein geeigneter Client auch die

Mehrkanaltonspuren akkurat wiedergeben. Bei eingerichtetem

Fernzugriff haben Sie auch von unterwegs

Einblick auf den Netzwerkspeicher und können so etwa

Musik aus Ihrer eigenen Cloud auf Ihr Smartphone

streamen. An dieser Stelle ist es auch denkbar, etwa

im Hotel FLAC-Dateien von zu Hause auf Ihrem Laptop

wiederzugeben und so hochauflösende Musik an

jedem Ort zu genießen. Natürlich muss Ihr Internetanschluss

über eine ausreichend hohe Uploadrate verfügen,

denn bei einer Qualitätsstufe von 192 kHz und 24

Bit können da schonmal über 4 Megabit die Sekunde

anfallen. Qnap bietet auch verschiedene Apps an und

über die kostenlosen Anwendungen können Sie etwa

Dateien von unterwegs aus auf den NAS laden oder

Musik wiedergeben.

Das Betriebssystem wird hübsch präsentiert und der NAS kann

vielfältig genutzt werden.

www.audio-test.at | 29


Test

Shuttle Omninas KD22

Gut

(77 %)

3.2014

Shuttle OMNINAS KD22

www.audio-test.at

Das Gehäuse kommt in

gebürsteter Aluminiumoptik

daher.

Dank einer automatischen

Drehzahlsteuerung

ist der Lüfter kaum

hörbar.

Frontseitig lassen sich

USB-3.0-Datenträger und

SD-Karten betreiben.

Die interne WLAN-

Schnittstelle macht aus

dem Netzwerkspeicher

einen Access Point.

Für die Installation der Festplatten benötigen Sie

einen Schraubenzieher und die Massenspeicher

neigen fertig verbaut kaum zu Vibrationen.

Im Betrieb können Sie sich für einen RAID-Verbund

entscheiden und so etwa auf maximale Datensicherheit,

Geschwindigkeit oder Speichergröße setzen.

Die Ersteinrichtung geht dabei erfreulich flink und

übersichtlich vonstatten. So müssen Sie im Grunde

nur das Programm Omninas Finder ausführen und

postwendend öffnet sich ein Browserfenster und Sie

werden durch die Ersteinrichtung geleitet. Dieser

Prozess sollte dank vieler Erklärungen selbst Einsteiger

nicht überfordern. Der Lüfter läuft übrigens

erst an, wenn die Temperatur der Festplatten 55 Grad

Celsius erreicht. Im Test war das zu keinem Zeitpunkt

der Fall. Das liegt nunmehr auch am Aluminiumgehäuse,

welches Wärme effektiv ableitet. Im Betrieb

bestimmen also die verbauten Festplatten maßgeblich

über die Lautstärke. Im Stand-by-Modus werden die

Massenspeicher dann abgeschaltet und der Netzwerkspeicher

gibt sich komplett lautlos. In diesem Modus

fallen übrigens nur rund 8 Watt an. Der Omninas

KD22 verfügt über ein Novum im gesamten Testfeld

und wartet mit einem internen WLAN-Modul auf.

Über dieses bauen Sie aber keine Verbindung zu einem

Router auf, sondern vielmehr fungiert der Netzwerkspeicher

als eigener Access Point und Sie können

mit einem beliebigen Client eine direkte Verbindung

aufbauen. So ist der KD22 auch in Umgebungen ohne

einen Router nutzbar. Dank zwei USB-3.0-Buchsen

und einer Schnittstelle, die dem 2.0-Standard gehorcht,

können Sie problemlos externe Festplatten

und Speichersticks anschließen. Die darauf befindelichen

Daten werden dann im Netzwerk zum Abruf

bereitgestellt. Auf Wunsch können die Daten auf den

portablen Massenspeichern auch automatisch auf den

NAS kopiert werden. Letztlich steht Ihnen auch ein

SD-Schacht zur Verfügung. Backups via Apples Time

Machine sind leider nicht angedacht, dafür liegt dem

KD22 die Acronis-Software bei, über die Sie Backups

von PCs organisieren können. Zudem ist es möglich,

den Inhalt des NAS automatisiert auf einen USB-

Speicher oder einen anderen Netzwerkspeicher zu

sichern. Natürlich können Sie auch einen kompatiblen

Drucker anschließen und diesen so im gesamten

Netzwerk zur Verfügung stellen.

Beim Streaming kommt der Twonky-Server zum

Einsatz und stellt Musik, Videos und Fotos via DLNA

zur Verfügung. Im Test konnten wir so viele Formate

nahezu problemlos auf ein Smart TV streamen. Von

der PS3 blieb hingegen der Bildschirm bei der Hälfte

unserer Test-Videodateien schwarz und die Spielkonsole

konnte via DLNA keine HD-Filme im MKV-

Container abspielen. Per direkter Ordnerfreigabe war

es hingegen möglich, hochauflösende Blockbuster

mit einer geeigneten App auf einem iPhone 5 und

Android-Tablet abzuspielen. Das Streamen von Musik

fällt im Grunde nahezu perfekt aus und einzig WMA

lossless führte im Test zu Problemen. MP3- und FLAC-

Dateien wurden hingegen auf verschiedenen Clients

anstandslos abgespielt und selbst die Wiedergabe mit

192 Kilohertz und 24 Bit gelang einwandfrei.

Die Bedienoberfläche gibt sich schlicht aber übersichtlich und selbst

Einsteiger sollten sich hier zurecht finden.

Bilder: Auerbach Verlag, Shuttle, Synology, Qnap

30 | 3/2014


Test

Synology DS214play

Sehr gut

(86 %)

Synology DS214play

www.audio-test.at

3.2014

Die Front ist abnehmbar

und Festplatten werden

bequem ohne Schrauben

montiert.

Der XXL-Lüfter gibt sich

angenehm laufruhig und

passt sich automatisch der

Umgebungstemperatur an.

Auf der Vorderseite findet

sich neben dem Cardreader

auch der USB-2.0-

Anschluss.

Rückseitig können

Speicher via USB 3.0 und

eSATA angeschlossen

werden.

Beim Netzwerkspeicher DS214play ist der

Name Programm und das „play“ steht für

einen Videoprozessor, der Filme in 1080p-

Auflösung, etwa im MKV-Container, quasi in Echtzeit

transkodiert, und so als Stream für leistungsschwächere

Clients oder Geräten die den jeweiligen

Container/Codec nicht unterstützen zur Verfügung

stellt. TV-Aufnahmen in 1 080i im ts-Transportstrom

werden mit der kostenlosen DS-Video-App des Herstellers

dann auch verlässlich von der Videotranskodierung

verarbeitet, so dass sie flüssig auf einem

iPhone 5 und iPad 3 in HD-Auflösung laufen. Mit

einer herkömmlichen DLNA-App würde das Video

auf beiden Geräten ruckeln, denn die Transkodierung

kann ausschließlich von der Hersteller-App

genutzt werden. Leider wird DTS-Ton im Zuge des

Prozesses nicht unterstützt. Auf dem iPhone 5 und

iPad 3 wird in diesem Fall der installierte VLC-Player

aufgerufen; die Transkodierung bleibt in diesem

Fall aber außen vor und der Film ruckelte auf dem

schwachbrüstigeren iPad 3. Eine andere MKV-Datei

mit 1 080p-Auflösung und AC3-Ton (Dolby Digital)

lief dann wiederum auf beiden Geräten durchweg

flüssig. Die DS-Video-App und somit auch die Videotranskodierung

ist derzeit nur für Apple-, Androidund

Windows-Phone-Geräte verfügbar. Jüngst stellte

der Hersteller jedoch die Verfügbarkeit für Samsung

Smart TVs in Aussicht. Die Transkodierung ist aber

auch nicht das Allheilmittel, denn der Ansatz geht

auch immer mit einem Qualitätsverlust einher und

ist im Grunde auch nur sinnvoll, wenn Sie mobile

Apple-Geräte kleiner als ein iPhone 5s oder iPad Air

besitzen. Denn ab diesen beiden Handhelds reicht die

Hardwareleistung aus, Full-HD-Filme flüssig wiederzugeben.

Mit einem Android-Tablet der neusten

Generation, in unserem Fall das Xperia Z von Sony,

haben Sie keine Probleme und wenn Sie den Weg

über eine Netzwerkfreigabe (via SMB/CIFS) nehmen,

läuft nahezu jeder HD-Film flüssig und mit Ton.

Auch im Audiobereich konnte der Netzwerkspeicher

kräftig punkten und neben dem iTunes Server und

der AirPlay-Unterstützung können auch unzählige

Musikformate über den Medienserver gestreamt

werden. So war im Test etwa bei der Wiedergabe von

AAC bis WMA alles möglich. Ein Tipp für den reibungslosen

Betrieb: Deaktivieren Sie bei dem Server

in den Einstellungen die Audio-Transkodierung, da

diese im Test nur für Probleme sorgte.

Auch in den anderen Bereichen kann die NAS-Einheit

punkten und die beiden Festplattenschächte verdauen

2,5-Zoll- und 3,5-Zoll-Festplatten; insgesamt

ist eine maximale Kapazität von 8 Terabyte denkbar.

Je nach Einsatzzweck können Sie sich für den Betrieb

in verschiedenen RAID-Verbunden entscheiden,

um etwa die Datensicherheit zu erhöhen. Der Lüfter

des Netzwerkspeichers arbeitet temperaturgeregelt

und ist im Betrieb flüsterleise. Vielmehr bestimmen

die verbauten Festplatten primär den Lärmpegel

des DS214play. Dank USB-3.0-Buchsen und einem

Schacht für SD-Karten am NAS-Gehäuse können Daten

bequem direkt auf den Netzwerkspeicher kopiert

werden.

Das Menü gibt sich schick, übersichtlich und protzt mit vielen

Funktionen.

www.audio-test.at | 31


Test

Western Digital My Cloud

Gut

(72 %)

3.2014

Western Digital My Cloud

www.audio-test.at

Im Stand-by-Betrieb gibt

sich das Gerät komplett

lautlos.

Bei diesem Netzwerkspeicher

können Sie die

Festplatte nicht tauschen.

Via USB 3.0 können

Sie den Speicherplatz

erweitern.

Der Netzwerkspeicher WD My Cloud steht in

Speichergrößen von 2 bis 4 Terabyte zur Verfügung

und findet sich für einen äußerst verlockenden

Preis in den Händlerregalen wieder. Dabei

ist der interne Massenspeicher fest verbaut und kann

nicht ausgetauscht werden. Ferner kann der WD

My Cloud nicht im RAID-Verbund betrieben werden

und Sie müssen demnach auf etwaige Geschwindigkeits-

oder Datensicherheitsvorteile verzichten. Auf

der Rückseite steht Ihnen ein USB-3.0-Anschluss

zur Verfügung, der Speicherplatz kann so weiter

ausgebaut werden. Zudem können Sie den Inhalt des

Netzwerkspeichers auf einem externen Datenträger

sichern. Praktisch: Der Netzwerkspeicher taucht

inklusive der angeschlossenen externen Festplatte

automatisch unter Windows und Mac OS X auf und

kann umgehend mit Daten befüllt werden. Dies geht

kabelgebunden trotz Gigabit-Schnittstelle jedoch

etwas behäbig vonstatten und im Test kamen wir

kaum über 50 Megabyte die Sekunde (MB/s) hinaus;

Geräte der Konkurrenz agieren an dieser Stelle fast

doppelt so schnell. Der WD-My-Cloud-Netzwerkspeicher

kann nicht kabellos eingebunden werden. Im

Betrieb gibt sich der Cloudspeicher übrigens angenehm

leise und im Stand-by-Modus ist er sogar komplett

lautlos. Auch die geringe Leistungsaufnahme

weiß zu überzeugen und prädestiniert den WD My

Cloud für den Dauerbetrieb.

Im Zuge der Einrichtung und Bedienung zeigt sich

der Netzwerkspeicher von seiner besten Seite und

das über den Browser aufzurufende Menü gibt sich

schick und übersichtlich gestaltet. Dank zahlreicher

Erklärungen und Hilfestellungen, sollten selbst NAS-

Neulinge schnell Anschluss finden und schon nach

kurzer Zeit erstellen Sie neue Ordner und teilen diese

mit Familienmitgliedern. So ist es etwa möglich, eine

gemeinsame Anlaufstelle für die neuesten Urlaubsfotos

zu realisieren, auf die Verwandte bequem per

Internetbrowser zugreifen können. Der Abruf ist natürlich

auch von unterwegs aus möglich und die dafür

benötigte App ist gratis für Apple- und Androidgeräte

erhältlich. Im Multimediabereich steht ein Audio-,

Videoserver zur Verfügung und auf dem Netzwerkspeicher

befindliche Dateien können an DLNA-Clients,

etwa auf einen Smart TV, gestreamt werden. Dabei

muss der Empfänger aber in Verbindung mit dem

Medienserver Twonky mit dem jeweiligen Format und

Container umgehen können, sonst bleibt der Bildschirm

schwarz. Vor allem hochauflösende Filme als

MKV-Datei können Probleme machen und etwa mobile

Apple-Geräte verstehen sich nicht mit dem Format.

Auch TV-Aufnahmen in der 1080i-Auflösung machten

im Test Probleme, denn die Wiedergabe glich einer

Diaschau. Über eine Transkodierungsfunktion, um die

Kompatibilität zu steigern, verfügt der Netzwerkspeicher

nicht. Bei der Verteilung von Musikdateien über

das Netzwerk kann der Netzwerkspeicher für Einsteiger

richtig punkten und spielte im Test alle derzeitig

relevanten Formate ab. Dabei erzielten wir mit einem

aktuellen AV-Receiver die größte Kompatibiltät und

streamten sogar eine FLAC-Datei mit 192 Kilohertz

und 24 Bit.

Das Web-Interface kommt modern und gut gegliedert daher und die

Funktionen werden ausführlich erklärt.

Bilder: Western Digital

32 | 3/2014


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03.02.14 12:03

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Test

MEINUNG

Dieses Testfeld sollte neben Anfängern auch Profis

zufriedenstellen und der Streamingspaß geht schon

ab knapp über 100 Euro los. Vor allem Einsteiger

sollten die günstige My Cloud von Western Digital

im Auge behalten, denn der Netzwerkspeicher

liefert eine überzeugende Streamingperformance im Audio-/

Videobereich. Synology punktet wiederum mit dem größten

Funktionsumfang und mit Abstand hübschesten Oberfläche;

kostet aber auch mehr als das Doppelte.

Synology setzt sich in diesem Vergleichstest an die

Spitze und sollte selbst anspruchsvollste Nutzer im

Heimbereich zufriedenstellen. Mit 8 Terabyte Speicher

müssen Sie dann aber auch rund 600 Euro auf

die Ladentheke blättern – ein nicht gerade günstiges

Vergnügen. Bis auf den Testkandidaten von Western

Digital müssen aber überall ähnliche Beträge aus-

gegeben werden. Beim Videostreaming ergibt sich

kein eindeutiges Bild, da das Codec- und Standard-

Wirrwarr in Verbindung mit verschiedenen Clients

ungeahnte Ausmaße einnimmt. So sollten Sie im

Vorfeld also genau abschätzen, welche Medien Sie auf

welche Geräte streamen wollen, um nach dem Kauf

eines NAS keine böse Überraschung zu erleben. Vor

allem via DLNA bleibt der Bildschirm oft schwarz

und HD-Filme werden nicht abgespielt. Hier sollten

Sie im besten Fall den Weg über eine Ordnerfreigabe

via SMB/CIFS nehmen, was bei Smart TVs aber nicht

möglich ist. Beim Streamen von Musik zeichnet sich

ein klareres Bild ab und Audiophile wissen eher,

woran sie sind. So werden im Grunde alle gängigen

Audioformate, auch hochauflösende FLAC-Dateien,

von verschiedenen Clients abgespielt und die Medienserver

der Netzwerkfestplatten stellen die Mu-

AUSSTATTUNG

automatische

Lüftersteuerung

Betrieb: rund 23 W

Stand-by: rund 11 W

Betrieb: rund 32 dBA

Stand-by: rund 25 dBA

Betrieb: rund 19 W

Ruhezustand: rund 1 W

Betrieb: rund 28 dBA

Ruhezustand: lautlos

Betrieb: rund 16 W

Stand-by: rund 8 W

Betrieb: rund 29 dBA

Stand-by: lautlos

+ + +

Allgemein

Hersteller Synology Asustor Shuttle

Modell DS214play AS-202TE Omninas KD22

Preis (UVP) 299 Euro (Leergehäuse) 230 Euro (Leergehäuse) 186 Euro (Leergehäuse)

Maße (B /H/T) 10,8 × 16,5 × 23,3 cm 10,8 × 16,4 × 23 cm 9 × 17 × 22,5 cm

Informationen www.synology.com www.asustor.com www.shuttle.eu

Anschlüsse

Festplattenschächte

4 2 2

USB 2.0/3.0 1/2 2/2 1/2

LAN/WLAN +/– (optional) +/– (optional) +/+ (Access Point)

eSATA + – –

SD-Karte + – +

Merkmale

Prozessor 1,6 GHz Du al-Core 1,2 GHz Du al-Core 1,2 GHz

RAM 1 GB DDR3 1 GB DDR3 512 MB

RAID-Betrieb + + +

auto. Backups + (z. B. Apple Time Machine) + (z. B. Apple Time Machine) + (z. B. Inhalt des NAS auf USB)

Audio-/

+ + +

Videoserver

AirPlay + + –

Wake on LAN + + –

Betrieb

Leistungsaufnahme

Lautheit

BEWERTUNG – NETZWERKFESTPLATTE (NAS)

Benutzerfreundlichkeit

47/57 43,5/57 46/57

Ausstattung/

Verarbeitung

36/40 32/40 29/40

Audio-/Videostreaming

53/61 49/61 47/61

Zwischenergebnis

136 von 158 Punkten 124,5 von 158 Punkten 122 von 158 Punkten

Preis/

Leistung

Gut Gut Sehr gut

Ergebnis

Sehr gut 86/100 Gut 79/100 Gut 77/100

Bilder: Auerbach Verlag

34 | 3/2014


Test

siksammlung zuverlässig zur Verfügung; allein

WMA losless bereitete in diesem Vergleichstest vielen

Clients Probleme.

Erfreulich: Im Endeffekt sind die Lüfter der Netzwerkspeicher

in diesem Testfeld flüsterleise und

temperaturgesteuert und die verbaute Festplatte

bestimmt maßgeblich die Betriebslautstärke. So

sollte das Gerät selbst im Wohnzimmer kaum stören.

Absolute Silentfans sollten die Einheit aber lieber im

Keller oder Flur installieren; die Anbindung an das

Netzwerk gelingt ja bei einigen Geräten im Testfeld

auch kabellos via WLAN und die Bandbreite sollte

selbst für HD-Audio genügen. Abschließend noch

ein paar Festplattentipps: Ein NAS läuft in der Regel

24 Stunden am Tag und sieben Tage die Woche; das

stellt natürlich hohe Anforderungen an den Massenspeicher.

Im Betrieb zählt dann vor allem die Ausfallsicherheit

(Tipp: Im RAID-1-Verbund werden die

Daten doppelt auf zwei Festplatten gespeichert und

fällt eine aus, haben Sie die zweite Platte immer noch

in der Hinterhand), die Betriebslautstärke, Leistungsaufnahme

und der Datendurchsatz beim Lesen

und Schreiben. Wenn Sie eine besonders leise und

sparsame Festplatte benötigen, empfehlen wir die für

den NAS-Einsatz optimierte Red-Serie von Western

Digital. Etwas lauter und minimal stromhungriger

arbeitet die NAS-Serie von Seagate, die unter optimalen

Bedingungen jedoch fast einen doppelt so hohen

Datendurchsatz beim Schreiben an den Tag legt. Bei

einem Netzwerkspeicher werden aber derart hohe

Werte in der Regel nicht erreicht, denn der Controller

im NAS und die Netzwerkverbindung limitieren an

dieser Stelle. Beide Festplatten sind mit maximal 4

Terabyte erhältlich.

AUSSTATTUNG

automatische

Lüftersteuerung

Betrieb: rund 15 W

Stand-by: rund 7 W

Betrieb: lautlos

Stand-by: lautlos

Betrieb: rund 25 W

Ruhezustand: rund 0,3 W

Betrieb: rund 30 dBA

Ruhezustand: lautlos

Betrieb: rund 11 W

Stand-by: rund 5 W

Betrieb: rund 21 dBA

Stand-by: lautlos

Betrieb: rund 19 W

Stand-by: rund 13 W

Betrieb: rund 28 dBA

Stand-by: lautlos

kein Lüfter verbaut + kein Lüfter verbaut +

Allgemein

Hersteller Qnap Netgear Western Digital D-Link

Modell HS-210 ReadyNAS 312 WD My Cloud ShareCenter DNS-327L

Preis (UVP) 273 Euro (Leergehäuse) 445 Euro (Leergehäuse) 139 Euro (2 TB) 199 Euro (Leergehäuse)

Maße (B /H/T) 30,2 × 4,1 × 22 cm 14,2 × 10,1 × 22,2 cm 4,9 × 17,1 × 13,9 cm 9 × 19,5 × 14,4 cm

Informationen www.qnap.com www.netgear.de www.wdc.com www.dlink.com

Anschlüsse

Festplattenschächte

2 2 1 (nicht austauschbar) 2

USB 2.0/3.0 2/2 1/2 0/1 –/2

LAN/WLAN +/– +/– +/– +/–

eSATA – + – –

SD-Karte + – – –

Merkmale

Prozessor 1,6 GHz 2,1 GHz Du al-Core k. A. 1,2 GHz

RAM 512 M B 2 GB DDR3 k. A. 512 MB

RAID-Betrieb + + – +

auto. Backups + (z. B. Apple Time Machine) + (z. B. Apple Time Machine) + (z. B. Apple Time Machine) + (z. B. Apple Time Machine)

Audio-/

+ + + +

Videoserver

AirPlay + – – +

Wake on LAN + + – –

Betrieb

Leistungsaufnahme

Lautheit

BEWERTUNG – NETZWERKFESTPLATTE (NAS)

Benutzerfreundlichkeit

46/57 39/57 52/57 34,5/57

Ausstattung/

Verarbeitung

29/40 29/40 17,5/40 24/40

Audio-Videostreaming

45/61 49/61 45/61 31/61

Zwischenergebnis

120 von 158 Punkten 117 von 158 Punkten 114,5 von 158 Punkten 89,5 von 158 Punkten

Preis/

Leistung

Gut Befriedigend Sehr gut befriedigend

Ergebnis

Gut 76/100 Gut 74/100 Gut 72/100 Befriedigend 57/100

www.audio-test.at | 35


Test

Sehr gut

3.2014

Audio-Technica ATH-ANC70

www.audio-test.at

Linientreue

Der ATH-ANC70 ist das neueste Modell aus Audio-Technicas

Angebot an Noise-Cancelling-Kopfhörern. Wir haben getestet, wie

gut die Geräusche ausgeblendet werden und ob der Klang

darunter leidet.

Martin Heller

Die Zielgruppe des ATH-ANC70 sind vor allem

Leute auf Reisen, was nicht nur an der aktiven

Geräuschunterdrückung liegt, sondern auch

an dem mitgelieferten Hardcase als Transportaufbewahrung.

Darin finden sich auch ein Flugzeugadapter

sowie ein Passstück für die Übersetzung von Viertelauf

Achtelzollklinke. Auch das Kabel kann dort verstaut

werden, denn dieses ist abnehmbar und kann so

auch im Falle eines Defektes kinderleicht gewechselt

werden. Da keine besondere Steckergröße verwendet

wird, kann ein beliebiges Kabel zum Einsatz kommen.

Zu beachten ist jedoch, dass vierpolige Stecker verwendet

werden müssen, um die Telefonie-Funktion zu

ermöglichen. Dazu ist im Gehäuse der Ohrenschale

ein Mikrofon integriert. Anrufe können mittels des

großen Tasters auf der Seite angenommen und beendet

werden. Eine einzelne Batterie der Größe AAA muss

unter den Deckel der Ohrenschale eingesetzt werden,

um den aktiven Betrieb zu ermöglichen. Ist keine

Batterie zur Hand oder die eingesetzte aufgebraucht,

kann jedoch weiterhin im passiven Modus Musik

gehört werden. Die Geräuschunterdrückung wird mit

einem kleinen Schalter an der Seite des Kopfhörers

aktiviert. Die Positionierung stiftet aber regelmäßig

Verwirrung, wenn der Benutzer dabei versehentlich

an den Lautstärkeregler kommt. Dieser befindet sich

nämlich ganz in der Nähe und funktioniert auch im

passiven Modus.

Die dicken Kunstlederpolster fangen den Anpressdruck

gut ab und sorgen für einen dichten Verschluss.

So ist auch im passiven Modus schon eine recht gute

Abschirmung zur Umgebung sichergestellt. Ein

Bilder: Audio-Technica

36 | 3/2014


Test

weiteres Polster befindet sich an der Bügeloberseite.

Auch nach stundenlangem Hören macht sich keine

leichte Druckstelle bemerkbar. Die Verkleidung an sich

besteht aus Kunststoff, nur im Inneren des stufenweise

verstellbaren Bügels verbirgt sich ein stabiler, aber

flexibler Metallkern.

Noch besser als der äußere Eindruck gibt sich der

Klang des Kopfhörers: Hier merkt man Audio-Technica

den Firmenschwerpunkt im professionellen Audiobereich

an. Insbesondere im Mitten- und Höhenbereich

gibt sich der ATH-ANC70 beeindruckend linear. Nur

im Bassbereich macht sich eine Betonung bemerkbar,

die jedoch nicht übertrieben wirkt. Vielmehr entscheidet

der Geschmack, ob dieser Akzent gewünscht ist

oder nicht. Zusammen mit einer kleinen Absenkung

im Bereich der obersten Höhen ergibt sich so jedoch

ein leicht gedeckter Gesamteindruck. Das verleiht dem

Klangbild einen Hauch Wärme, der Grundtonbereich

vieler Instrumente wird leicht betont. Dabei bleibt der

Klang jedoch stets natürlich, ebenso bei Sprache und

Gesang. S-Laute fügen sich auch bei sehr anfälligen

Aufnahmen hervorragend ein. Eine große Detailgenauigkeit

macht sich bei knorrigen E-Bässen genauso

bemerkbar wie bei perkussiven Elementen und komplexen

Orchesteraufnahmen, jedoch leidet die Durchhörbarkeit

geringfügig unter der Bassbetonung. Nur

moderne Spielarten, insbesondere elektronischer Art,

sowie Filmton können von dem zusätzlichen Tieftondruck

profitieren. In Sachen Dynamik schlägt sich der

Kopfhörer sehr gut und weiß damit die Emotionen der

Aufnahme zum Hörer zu transportieren. Wird die aktive

Geräuschunterdrückung zugeschaltet, verändert

sich der Klang vor allem im Mittenbereich. Gesang

und Sprache erhalten einen leicht phasigen Touch.

Dafür ist die Wirksamkeit der Noise-Cancellation umso

beeindruckender. Besonders die tiefen Geräusche der

Umgebung werden hervorragend ausgeblendet, auch

im Mittenbereich gibt es eine deutliche Dämpfung. Für

Flugzeugreisen und laute Umgebungen ist der Kopfhörer

also zweifelsohne gerüstet. Für besten Klang empfehlen

wir dennoch den passiven Modus des ohnehin

gut abschirmenden Kopfhörers. Denn hier kann schon

fast von Studiotauglichkeit gesprochen werden.

Die praktische Reisetasche ist stabil und beherbergt

auch das nötige Zubehör für unterwegs.

Das Kabel ist austauschbar.

AUSSTATTUNG

Allgemein

Hersteller

Modell

Preis (UVP)

Gewicht

Informationen

Technische Daten

Arbeitsweise

Ohrenschale

Nennimpendanz

BEWERTUNG

Basswiedergabe

Mittenwiedergabe

Höhenwiedergabe

Lebendigkeit/

Impulstreue

Ausstattung/

Verarbeitung

Benutzerfreundlichkeit

Geräuschunterdrückung

Preis/

Leistung

Ergebnis

Alle Bedienelemente lassen

sich mit einem Griff an die linke

Ohrenschale erreichen.

Audio-Technica

ATH-ANC70

179 Euro

236 Gramm

eu.audio-technica.com

geschlossen

ohrumschließend

570 Ohm (aktiv)

4,5/6

5,5/6

5/6

5/6

2,5/6

5/6

4,5/6

Sehr gut

Sehr gut

www.audio-test.at | 37


Test

Sehr gut

3.2014

Bose SoundLink III

www.audio-test.at

Der Mittendrin-

Lautsprecher

Bose setzt eigentlich auf lange Produktzyklen, die mobilen

Bluetooth-Lautsprecher der SoundLink-Familie bekommen aber

regelmäßig eine überarbeitete Version spendiert. Aktuell liegt

der kompakte Krachmacher in seiner dritten Auflage vor.

Dennis Schirrmacher

Nach dem ersten Einschalten blinkt das Bluetooth-Symbol

auf der Vorderseite blau und

der mobile Lautsprecher ist ab diesem Zeitpunkt

für Zuspieler sichtbar. Nach der erfolgreichen

Koppelung leuchtet das Symbol dann konstant weiß.

Wenn Sie anschließend noch weitere Geräte mit dem

SoundLink III koppeln wollen, drücken Sie abermals

die Bluetooth-Taste am Gehäuse und wiederholen den

beschriebenen Vorgang. Maximal kann sich die kompakte

Einheit sechs gekoppelte Zuspieler merken.

Die Funkreichweite erschöpft sich Bose zufolge nach

rund neun Metern. Im Test gelang die Übertragung

auch problemlos durch ein bis zwei Wände. Alternativ

kann ein MP3-Abspieler auch über den Kleinklinkeanschluss

betrieben werden. Besonders stolz ist

der Hersteller auf die Akkulaufzeit, die mit satten 14

Stunden angegeben wird; das Vorgängermodell kam

auf acht Stunden. Im Test stellte sich dieser Wert bei

Zimmerlautstärke als sehr realistisch heraus. Befinden

Sie sich jedoch auf einer freien Fläche, etwa im

Park, muss der Lautsprecher fühlbar lauter tönen,

damit Musik hören noch Spaß macht und unter Vollast

geht dem SoundLink schon eher die Puste aus.

Seit dem ersten Vertreter der SoundLink-Familie von

2011 hat Bose kontinuierlich an der Wiedergabequalität

gefeilt und vor allem im Höhenbereich hat sich

einiges getan. So klingt der erste Sprössling nun ver-

Der SoundLink III nimmt via Blueotooth kabellosen Kontakt zu Abspielern

auf; bei Bedarf steht auch ein Klinkeeingang zur Verfügung.

Bilder: Bose

38 | 3/2014


Test

gleichsweise dumpf und die 3er Version hat nochmal

deutlich an Brillanz zugelegt. Obacht: Der SoundLink

III entfaltet sein volles Klangpotential erst, wenn Sie

den Lautsprecher auf Ohrenhöhe aufstellen, ansonsten

gibt sich der Sound leicht dumpf. Im Gegensatz

zu den Vorgängermodellen steht der SoundLink III

übrigens nicht mehr leicht angeschrägt auf der jeweiligen

Unterlage. Auch eine Abdeckung ist nicht mehr

im Lieferumfang enthalten – kann aber in verschiedenen

Farben für 35 Euro separat erworben werden. Im

Inneren sorgen vier Treiber und zwei Passivstrahler

für den beeindruckenden Klang. Vor allem das satte

Klangfundament traut man dem Winzling nicht zu.

Um das zu erreichen, setzen die Ingenieure von Bose

auf den sogenannten Waveguide. Mit diesem langen

und verzweigten Kanal will man das fehlende Volumen

des kleinen Gehäuses ausgleichen und einen

satten Sound garantieren. Das funktioniert auch auf

beeindruckende Art und Weise und der SoundLink

III klingt wie beschreiben überraschend satt. Dabei

kommt Bose-typisch eine automatische Loudnessfunktion

zum Einsatz, sodass der Lautsprecher bei geringen

Lautstärken präsenter klingt, gleichzeitig wird

der Bass bei hohen Lautstärken zurückgenommen,

was einen nahezu verzerrungsfreien Sound garantiert.

Bei Lautstärken von über 80 % neigt der Bose Sound-

Link III aber bei bassintensiver elektronischer Musik

oder Hip-Hop zu Verzerrungen. Im Vergleich zum

SoundLink Mini spielt der „Große“ übrigens minimal

klarer auf und kann sich darüber hinaus mit einer

höheren und stabileren Gesamtlautstärke absetzen.

Insgesamt kann der Bose SoundLink der Baugröße

entsprechend mit einem sehr guten Sound auftrumpfen

und eine kontinuierliche Weiterentwicklung ist

in diesem Bereich unüberhörbar. Doch bei der Ausstattung

hätten wir uns ein wenig mehr Fortschritt

gewünscht, denn immer noch wird die Lautstärke

getrennt am Zuspieler oder Lautsprecher geregelt und

auch auf eine Freisprecheinrichtung muss der geneigte

Zuhörer verzichten. Doch die lange Akkulaufzeit

macht den kompakten Lautsprecher derzeit einmalig

am Markt und der Konkurrenz geht unterwegs deutlich

früher die Luft aus.

AUSSTATTUNG

Allgemein

Hersteller

Bose

Modell

SoundLink III

Preis (UVP)

300 Euro

Maße (B /H/T)

25,6 × 13,5 × 4,8 cm

Informationen

www.bose.de

Technische Daten

Anschlüsse

Klinke, Micro USB

Merkmale

Akku, Bluetooth

Leistung k. A.

Akkulaufzeit

14 Stunden

laut Hersteller

Anzeige

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Magazin

Soundcheck

Lou Reed

Transformer & Live At Montreux 2000

Bei „The Velvet Underground“

war Lou Reed knappe fünf Jahre

lang Kopf einer der einflussreichsten

Bands der Rock- und Pop-

Geschichte. Sogar Pop-Art-Ikonen

wie Andy Warhol wurden auf die

Band aufmerksam – ihre Aura

und ihr Stil, ihre offenherzigen

und provokativen Texte waren

schlichtweg einzigartig. Die allgemein

verbreitete Meinung, dass

Eagle Vision (Edel)

Reed mit seiner Solokarriere nie

mehr an diese frühen Glanzzeiten heranreichte, lässt

sich mit der vorliegenden Blu-ray prima überprüfen.

Sie bietet in der „Classic Albums“-Reihe einen fundierten

Einblick in „Transformer“, sein zweites Soloalbum

aus dem Jahre 1972. Mit Titeln wie „Perfect Day“

und „Walk On The Wild Side“ wurde es über Nacht zu

einem echten Album-Klassiker. Jeder Song wird in

seiner Entstehung und Wirkung analysiert, dazu gibt

es zahlreiche Interviews mit allen kreativ Beteiligten.

Original-Archivmaterial, zum Beispiel vom Aufnahmeprozess,

macht diesen Meilenstein der populären Musik

noch einmal greifbarer. Das zweite Herzstück dieser

Veröffentlichung ist ein Auftritt im Juli 2000 in Montreux.

Es war die einzige Performance von Lou Reed

bei diesem renommierten Festival. Das hochskalierte

SD-Material (Standard Definition) fällt im Vergleich

mit aktuellen Konzert-BDs etwas ab, bietet aber immer

noch ein rundes und sehenswertes Live-Erlebnis. Die

Soundabteilung macht dagegen fast alles richtig, bietet

sie doch einen bodenständigen und direkten, unkomprimierten

Stereo-Mix sowie eine gelungene Surround-

Variante, bei der vor allem die Drums eindrucksvoll auf

alle Satelliten aufgezogen werden. TW

Tina Turner

One Last Time Live & Celebrate

Zu den Giganten der Popmusik

gehört ohne jeden Zweifel auch

Mrs. Tina Turner. Mit weit über

fünfzig Jahren Bühnenpräsenz ist

sie einer der Prototypen für die

kraftvolle Powerfrau im Musikbusiness:

Pop-Ikonen wie Madonna

oder aktuell Beyoncé nennen

sie nicht ohne Grund als absolutes

Vorbild und stetige Inspirationsquelle.

Auf dieser „Quasi-Doppel-

Eagle Vision (Edel)

Blu-ray“ (eine Disc, aber zwei

vollwertige Hauptprogramme) ist sowohl das gigantische

Abschiedskonzert im Wembley-Stadion aus dem

Jahre 2000 als auch ein aufwendiges Fernseh-Special

zum 60. Geburtstag der Diva enthalten. „Celebrate“

nennt sich letzteres und versammelt ein unglaubliches

Gaststar-Aufgebot vor den Kameras. Unter anderem

Mariah Carey, Sting, Cher, Bono von U2 und Paul

McCartney erweisen ihr die Ehre! Dabei wechseln sich

verbale Huldigungen mit schwungvollen Live-Darbietungen

ab – Tina Turner wird gleichzeitig gefeiert und

beweist auf der Bühne, dass sie noch lange nicht ans

Aufhören denkt. Das bestätigt sich übrigens auch beim

eindrucksvollen Konzert aus dem restlos ausverkauften

legendären Wembley-Stadion in London. Der Surroundsound

bei der „Celebrate“-Show erweist sich als etwas

schwach auf der Brust. Im Konzert aus der englischen

Hauptstadt ist das dann deutlich besser: Was bereits ein

wenig Hall auf den Vocals schon ausmacht! Die Farben

der noch gar nicht so alten Aufnahmen sind teilweise

leider grenzwertig, wirken wie ausgewaschen. Da hilft

als Trost nur ein Blick ins gute Bonusmaterial der

Scheibe, das einen schönen Backstage-Bericht von der

Tour sowie zwei nette Musikvideos beinhaltet. TW

Soundcheck 7,5/10 Soundcheck 7/10

Bilder: Eagle Vision (Edel), Studiocanal

40 | 3/2014


Magazin

Talking Heads Joni Mitchell

Stop Making Sense

Woman Of Heart And Mind

& Painting With Words And Music

Stop Making Sense ist nicht nur

einer der wichtigsten Konzertfilme

überhaupt, sondern auch ein wunderbares

Dokument der letzten

Live-Auftritte der Talking Heads,

denn danach gehörten Performances

der Post-Punk- und New-Wave-

Ikonen der Vergangenheit an.

Die mitreißende Simplizität ihrer

Songs entfaltet sich in einfachen,

Studiocanal

stetig wiederholten Rhythmen und

prägnanten Akkordfolgen – positive,

auch tanzbare Musik, doch ohne jemals beliebig und

kommerziell zu sein. Gebrochen wird das Ganze zusätzlich

durch die oft kryptischen und nicht eben leicht zu

deutenden Texte, die beinahe schon existenzialistische

Züge annehmen. Frontmann David Byrne strahlt dabei

eine gleichermaßen faszinierende wie verstörende Präsenz

aus: Man weiß nie so genau, woran man bei ihm

ist – zwischen Genie, Wahnsinn(igem) und augenzwinkerndem

Intellektuellem liegt bei ihm jeweils nur ein

einziger Song. Die Abmischung des betagten Materials

kann sich wirklich mehr als hören lassen. Besonders

toll ist die klar auszumachende Verteilung der Instrumente

auf bestimmte Bereiche der akustischen Bühne.

Die Vocals wandern zudem ab und an zwischen dem

Center und den vorderen Satelliten hin und her: Ein

verblüffender Effekt, der die Dynamik der Show zusätzlich

unterstreicht. Die zusätzliche PCM-Stereo-Variante

ist ebenfalls ziemlich breit aufgestellt; nur die Rear-

Unterstützung aus dem Hintergrund des Raumes fehlt

hier natürlich. Sehr ungewöhnlich für Musik-BDs: Die

tolle Bonus-Sektion, die mit einer Pressekonferenz,

einem Audiokommentar mit Regisseur und Band sowie

vielen weiteren Gimmicks aufwartet. TW

Es gibt nur wenige Musikerinnen,

die über Jahrzehnte hinweg

immer von Bedeutung geblieben

sind, die sich mit beinahe jedem

Album neu erfunden haben und

sich dennoch stets treu geblieben

sind. Die Kanadierin Joni Mitchell

genießt speziell in Nordamerika

den Respekt und eine ganz

unmittelbare Zuneigung ihres

Eagle Vision (Edel)

Publikums – und hat man sich in

die eigene Klangwelt ihrer Songs,

in die leicht hingetupften sprachlichen Bilder ihrer

Lyrics einmal reingehört, dann versteht man auch bald,

warum das so ist. Die Dokumentation „Woman Of Heart

And Mind“ erzählt die wechselvolle Lebensgeschichte

dieser Künstlerin: von der schwierigen, von Krankheit

und Einsamkeit geprägten Kindheit über die ersten

Gehversuche als Studentin, Künstlerin, und Musikerin

bis hin zur gefeierten Ikone der Folk-Bewegung in

den 1970ern. Auch ihre Hinwendung zum Jazz in den

späteren Jahren und ihre generelle Experimentierfreudigkeit

werden mit Archivmaterial und durch eingeflochtene

Statements von Wegbegleitern und Bewunderern

bestens aufgearbeitet. Das zweite Vollprogramm

auf dieser Blu-ray mit hochskaliertem SD-Material ist

der Live-Auftritt „Painting With Words And Music“.

Joni gibt einen wunderbaren Querschnitt durch ihr

gesamtes Schaffen, verzaubert das Publikum mit ihrer

sanften Art und der angenehmen Stimme. Insgesamt

erweist sich dieses Double-Feature also als toller Einstieg,

um diese vielseitige Musikerin wiederzuentdecken

beziehungsweise kennenzulernen. Dazu tragen

auch eine Viertelstunde mit Interview-Ausschnitten

(inklusive englischer Untertitel) bei. TW

Soundcheck 8,5/10 Soundcheck 8/10

www.audio-test.at | 41


Magazin

Synchronton

„Made in Germany“

In Filmtonstudios wird ein immenser Aufwand betrieben, die

visuellen Eindrücke um das „Hörerlebnis“ zu erweitern und

hierzulande kommen wir in den Genuss einer aufwendigen

Synchronisierung. Wir wagen einen Blick hinter die Kulissen.

Tobias Häußler

Bilder: Avid

42 | 3/2014


Magazin

Es ist offensichtlich, dass die meisten der Filme

die wir sehen, ihren Ursprung nicht in

Deutschland haben. Seien es Serien, Dokumentationen

oder die sogenannten „Blockbuster“ – Ursprungsland

sind im überwiegenden Fall die USA, das

Land mit der renommierten und weltweit größten

Filmschmiede Hollywood. Aber auch aus anderen

Ländern drängen mehr und mehr Spartenfilme auf

die Leinwand. Wir schauen Filme aus aller Welt und

in allen diesen Werken wird unserer Gewohnheit entsprechend

deutsch gesprochen. Wenn alle Beteiligten

ihre Sache gut gemacht haben, bemerken wir kaum,

dass ein Film überhaupt synchronisiert wurde. Dennoch

kann im Direktvergleich mit dem Originalton

fast jeder einen klanglichen Unterschied feststellen;

im positiven wie im negativen Sinne. Wenn wir die

Augen schließen, um uns ganz dem Ton zu widmen,

erscheint uns die Stimme in der deutsch synchronisierten

Fassung oft vermeintlich authentischer und

besser in die filmische Umgebung integriert. Beispielhaft,

jedoch nicht alleinstehend, kann man hier im

Film „Dark Shadows“ von Tim Burton bemerken, dass

sich Stimmen in der Originalversion nicht ganz so

gut einbetten, oft trocken und nah wirken, während

das Gesprochene des Protagonisten in der deutschen

Fassung der jeweiligen Räumlichkeit entsprechend

angepasster wirkt. Über den Film hinweg scheinen

Stimmen hier akustisch voller und von Szene zu

Szene nicht so unterschiedlich, wie im Original. Erklären

lässt sich das so: Um den Originalton (O-Ton)

aufzuzeichnen, müssen am Set immer Kompromisse

zwischen Tonqualität und Bild getroffen werden,

beispielsweise darf man die Mikrofone nicht sehen. So

ist der Winkel und Abstand zum Schauspieler nicht

immer optimal. Außerdem können Störgeräusche auftreten.

Wenn eine Tonspur von solchen bereinigt wird,

bleiben selbst bei sauberer Arbeit oft hörbare Artefakte

der Bearbeitung zurück. Sehr gut realisiert ist im

www.audio-test.at | 43


Magazin

Auf der Foley-Stage werden Geräusche in Echtzeit erzeugt und aufgenommen. Oft braucht man viele Versuche, bis der Ton zur Szene passt.

genannten Filmbeispiel die Frage der Lippensynchronität.

Dies ist leider längst noch kein Standard und

bei vielen Synchronisierungen einer der massivsten

Kritikpunkte. Aber wie bereits beschrieben, kann der

Ton in der Synchronfassung aus technischer Sicht

in einigen Punkten durchaus besser als im Original

sein. Doch wie viel Arbeit steckt wirklich dahinter?

Um diese Frage zu beantworten, müssen wir einen

Blick hinter die Kulissen eines Studios für Synchronton

werfen um zu betrachten, wie eine Synchronfassung

überhaupt entsteht. Befreien wir uns zunächst

von der Illusion, eine Tonspur in Originalsprache

wäre vom Synchrontonmeister unberührt. Auch hier

kann es nötig werden, einzelne Szenen neu zu besprechen.

Zum Beispiel ist es möglich, dass der ursprüngliche

Dialog durch Störgeräusche (Verkehrslärm,

Geräusche des Filmteams oder des Equipments) unbrauchbar

geworden ist oder dass der Regisseur beschließt,

dass eine Szene unterschiedlich gedeutet und

daher vielleicht anders betont werden muss. In beiden

Fällen muss der betroffene Part im O-Ton entfernt

und komplett neu angelegt werden. Bei den meisten

Drehs werden vorsorglich Raumgeräusche (Atmo)

aufgezeichnet, um sie gegebenenfalls zu ersetzen.

Geschieht etwas im Bild, geht der Darsteller beispielsweise

ein paar Schritte, müssen hier auch die Trittgeräusche

neu angelegt werden. Je mehr passiert, desto

mehr Aktionen müssen auch akustisch untermalt

werden. Selbst kleinste Bewegungen erzeugen Geräusche

und müssen berücksichtigt werden, selbst wenn

es nur ein Rascheln der Kleidung ist. Diese müssen

letztlich mittels Einsatz künstlicher Halleffekte dem

Schauplatz angepasst werden. Da man davon ausgehen

kann, dass sich ein Sprecher bei nachzuvertonenden

Szenen nicht im selben Raum wie beim Dreh

befindet, gilt dasselbe auch für die Stimme.

Steht bei einem Film fest, dass er auch in einer synchronisierten

Fassung gezeigt werden soll, muss

man die Tonspur nach der Kinomischung so aufbereiten,

dass gesprochene Passagen komplett vom

O-Ton bereinigt werden können. Atmos und Sounds

werden neu angelegt, der übrigen Tonspur angepasst

und gemischt. Eine solche Version, genannt

Music&Effects (M&E), wird nun an die Verwerter

weltweit geschickt. So wird gewährleistet, dass die

Tonspur, mit Ausnahme der Sprache, international

identisch ist. Der jeweilige Verwerter wählt dann

ein Studio aus, das die Synchronisation durchführt.

Da verschiedene Studios teils auf unterschiedliche

Sprecherpools zurückgreifen, ist diese Auswahl oft

entscheidend für den Erfolg oder Misserfolg eines

Films. Kann ein Sprecher Emotionen und Eigenheiten

des Darstellers nicht entsprechend vermitteln,

hilft auch die beste Übersetzung nicht dabei, sich in

den Charakter hineinzufühlen. Außerdem assoziiert

man mittlerweile bekannte Schauspieler mit einem

bestimmten Klangbild. Variiert die Stimme, ist man

irritiert und fühlt sich aus der Handlung gerissen.

Schon während Sprecher gesucht und ausgewählt

werden, durchläuft der Text mehrere Übersetzungsprozesse,

bis er schließlich angepasst auf die Länge

der Sprechpassagen lippensynchron vorliegt. Hat

der Sprecher seinen Text eingesprochen, geht der

Film letztendlich zum Mischtonmeister. Dieser passt

die Stimmen perfekt in die vorhandene M&E-Version

ein. Jeder Textabschnitt wird von Lautstärke und

Klangcharakter, von Raumeindruck und Position im

Raum so bearbeitet, dass ein möglichst natürlicher

Eindruck entsteht. Nur wenn alle diese Parameter

gut aufeinander abgestimmt sind, kann man sich

Bilder: Auerbach Verlag

44 | 3/2014


Magazin

Passt der Ton nicht ganz, kann er später nachjustiert werden.

Mimik und Gestik helfen dabei, sich in den Charakter einzufühlen.

Eine Konsole in einem Mischkino hat oft weit über 100 Kanalzüge.

ganz der Handlung des Films widmen, ohne von

akustischen Ungereimtheiten abgelenkt zu werden.

Eine Sonderstellung nimmt nicht nur in der Synchronisation,

sondern in der gesamten Filmvertonung

der Zeichentrick- und Animationsfilm ein. Hier ist

von Haus aus keine Tonspur vorhanden. Das heißt,

jede einzelne Sekunde muss mit Geräuschen vertont

werden, um eine künstliche Welt mit Leben zu füllen.

Komplette Stille wirkt unauthentisch und lässt den

Zuschauer an der Echtheit der gebotenen Szene zweifeln.

Sowohl Umgebungen, als auch Handlungen im

Filmverlauf, müssen hörbar gemacht werden. Selbst

Aktionen, welche außerhalb des Bildes stattfinden,

müssen auditiv abgebildet werden. Diese sind zwar

nicht direkt zu sehen, helfen aber dabei uns unmittelbar

im Geschehen zu verorten. Zuletzt müssen auch

sämtliche Dialoge angelegt werden. Hier hängt die

Lippensynchronität in erster Linie davon ab, ob das

Animationsteam im Vorfeld gut gearbeitet hat. Die

Frage, ob der deutsche Sprecher dem englischen Original

gerecht wird, stellt sich hier nur in Ausnahmefällen,

beispielsweise bei Figuren, die schon über lange

Zeit mit einem bestimmten Sprecher assoziiert werden.

Trotz des immensen Aufwands der bei der Synchronisierung

betrieben wird und des hohen Standards

in Deutschland, hat aber auch die beste Synchronfassung

ihre Nachteile. Die schon angesprochene

Lippensynchronität kann beispielsweise selten über

den gesamten Filmverlauf gewahrt werden. Auch

leiden bei einer Übersetzung oft einzelne Passagen,

Wortspiele und Gags, die sich nicht eins zu eins

ins Deutsche übertragen lassen. Uns fehlen zudem

Dialekte, rhetorische und lyrische Eigenheiten der

Darsteller und selbstverständlich der echte Ausdruck

sowie Klangcharakter der Stimme. Obwohl heutzu-

tage ein Großteil der Kinozuschauer des Englischen

mächtig ist, werden dennoch fast alle Filme in Synchronfassungen

gezeigt. Die Zahl der Kinos, welche

das englische Original zeigen, wächst zwar, diese

sind aber immer noch in der Minderheit. Wir Deutschen

sind bequem geworden, blicken wir doch auf

eine lange Tradition der Filmsynchronisation zurück,

welche bis in die dreißiger Jahre reicht. Auch während

der Kriegsjahre wurde hier fremdsprachiges

Material synchronisiert. Auch war nach 1945 die

Synchronbranche der erste Zweig der Filmindustrie,

der wieder aufkeimte. So wuchs über die Jahre eine

Branche, welche sich in Erfahrung und Qualität

durchaus sehen beziehungsweise hören lassen kann.

In unseren Nachbarländern verhält es sich unterschiedlich.

Während auch in Frankreich und Italien

die meisten Filme in Synchronfassungen laufen,

werden fürs skandinavische Kino ausschließlich

Kinderfilme synchronisiert. In Kinos und im Fernsehen

wird meist die Originalversion mit Untertiteln in

Landessprache gezeigt. Ähnlich verhält es sich in den

Benelux-Staaten. In Osteuropa arbeitet man hingegen

kostenoptimiert und setzt einfach eine Voice-Over-

Stimme über den Originalton. Jedoch zeigt sich auch

dieser Trend rückläufig, denn dank moderner Digitaltechnik

sinken auch die Kosten für das Anlegen von

Synchrontonspuren. In englischsprachigen Regionen,

wie Großbritannien, Irland, Kanada und den USA,

werden fremdsprachige Versionen generell nicht synchronisiert,

sondern stets im Original mit Untertiteln

ausgestrahlt.

Deutschland nimmt also weltweit eine Vorreiterrolle in

der Filmsynchronisation ein. Sowohl das Niveau, aber

auch die Vielfalt der Produktionen lassen insgesamt

betrachtet wenig zu wünschen übrig.

www.audio-test.at | 45


Magazin

Unvergessliche

Wuchtige, markerschütternde Schläge – tiefes Dröhnen, das

uns in die Kinosessel drückt: Dies sind Resultate gelungenen

Sound-Designs. Wie dieses entsteht und was für Zufälle

manchmal im Spiel sind, sorgt immer wieder für Erstaunen.

Tobias Häußler

In den drei „Transformers“-Filmen hat

jeder der Roboter seinen ganz eigenen

Sound. Dies verdanken wir Erik

Aadahl, welcher die Philosophie verfolgt,

dass der Klang die individuellen

Charaktereigenschaften der jeweiligen

Maschine abbilden soll.

Der Publikums-Favorit Bumblebee zum

Beispiel ist der emotionalste der Charaktere.

In die akustische Untermalung

seiner Verwandlung zum Camaro wurde

unter anderem das Summen von Bienen

eingeflochten. Außerdem fängt er

wenn er traurig ist an unverwechselbar

zu wimmern. Hierfür zeichnete Aadahl

das Winseln seines Hundes Freya auf

und ließ es einige robotisch klingende

Effektprozessoren durchlaufen.

Auch Optimus Prime, der Anführer der

Autobots, hat seine eigene akustische

Handschrift: Druckluft. „Er basiert auf

einem Truck, also haben wir verschiedene

pneumatische Sounds verwendet.“

so Aadahl. Um tiefe, metallische Resonanzen

zu erzeugen, verwendete er

das Zischen und Klappern eines alten

Wasserkochers. Die klangliche Geschichte

des bösen Megatron hat einen

bedrohlichen Ursprung. Er erscheint

überwiegend gewaltbetont, verlautbart

durch den schneidenden und kratzenden

Sound der Klingen. Sein Atem

verbreitet Schrecken. Für diesen Effekt

verfremdete Aadahl die Geräusche eines

asthmatischen Tigers.

Bilder: Paramount, Universal

46 | 3/2014


Magazin

Filmsounds

ein Making-of

Viele erinnern sich vermutlich an die

angsteinflößenden Geräusche aus Steven

Spielbergs „Krieg der Welten“. Auf einen

Sound ist der verantwortliche Toningenieur

Michael Babcock dabei besonders

stolz: Den Klang den die Tripods mit

jeder Bewegung erzeugen. Was man hier

hört, ist eine Mischung aus Zügen, Achterbahnen

und Fahrradketten, welche

alle in einen Sampler eingespeist und

dann mittels eines Keyboards in unterschiedlichen

Tonhöhen und Geschwindigkeiten

abgespielt wurden. Babcock

selbst bezeichnet es liebevoll als „einen

futuristischen-beklemmenden Walzer“.

Unterdessen kümmerte sich Richard

King um die tief grölenden Horn-

Sounds, mit welchen die Tripods kommunizieren.

Diese sind eine Kombination

aus Didgeridoo, Djemben und einer mit

der Hand gespielten westafrikanischen

Beckentrommel.

www.audio-test.at | 47


Magazin

Eines der bekanntesten Beispiele für kreatives

Sound-Design ist der Klang der Lichtschwerter

in den „Star Wars“-Filmen. Ben Burtt, Sound

Editor der frühen Trilogie, war zur Zeit zu der

die Filme entstanden Student und arbeitete

nebenher als Filmvorführer. Die Grundlage

für den Sound lag nahe: Das Brummen eines

alten Projektors. Eher zufällig hingegen kam

er auf das besondere Etwas, den Swoosh-Effekt

beim Schwingen der Schwerter. Dieser entstand

durch ein Summen, hervorgerufen durch

Interferenzen zwischen einem Mikrofon und

einem alten Röhrenfernseher. Bald kommen

die legendären Klänge übrigens wieder ins

Fernsehen: Ab Herbst wird die Serie „Star Wars

Rebels“ im Disney Channel zu sehen sein.

Eindrucksvoll im Gedächnis geblieben ist sicher auch jedem

von uns der T-Rex aus „Jurassic Park“, der schon seit 1993

in Kinos weltweit Angst und Schrecken verbreitet. Der

gewaltige Klang des Röhrens mit dem er sich ankündigt,

ist jedoch keiner monströsen Bestie zu verdanken, sondern

einem Babyelefanten. Gary Rydstrom, der Sound-Designer

des mittlerweile 20 Jahre alten Films, verrät, dass er einem

Sound gern durch einfaches Pitchen das nötige Fundament

verleiht. So stammen viele der Grundgeräusche des T-Rex

eigentlich von seinem kleinen Jack Russell Terrier.

Bilder: © & TM 2014 Lucasfilm Ltd., Warner, Universal, Capelight Pictures

48 | 3/2014


Magazin

Wie wichtig die Wahl des richtigen Sprechers

ist, zeigt Smaugs Stimme im aktuellen „Der

Hobbit: Smaugs Einöde“. Hier ging Benedict

Cumberbatch vor dem Mikrofon auf allen

Vieren, um sich in die Rolle des Drachen

einzufühlen. Durch die Überstreckung seines

Halses, aber auch durch schlangenähnliche

Zungenbewegungen kamen hier einzigartige

Aufnahmen zustande. Im Nachgang pitchte

David Farmer, der verantwortliche Sound-

Designer des Films, die Stimme um ein

Minimum herunter und unterlegte sie mit

zahlreichen Effektschichten. Um der Kreatur

mehr Körper zu verleihen, durchlief das

Gesprochene einen Vocoder-Effekt, mit dem

Knurren eines Alligators als Basis. Außerdem

verwendete er einen immens großen

Halleffekt, welcher die Stimme ins Nichts

verlaufend ausklingen lässt.

„Die Passion Christi“ ist ein in vielerlei

Hinsicht außergewöhnlicher Film. Hier wird

keine Fiktion im eigentlichen Sinne geboten.

Vielmehr geht es darum, den Klang in einem

realistischem Rahmen darzustellen. Allein

die Menge unterschiedlicher Peitschenhiebe

darzustellen ist eine Herausforderung ans

Foley-Team. Jeder Schlag wurde aus verschiedenen

Layern individuell zusammengestellt.

Trotz Realismus ist ein kreatives Sound-

Design gefragt, denn schon subtile Eingriffe

können dabei eine gewaltige Tragweite haben.

So verrät Bob Beemer, Re-Recording-Mixer

des Films, dass er sonst nur selten mit dem

Subwoofer arbeitet. Doch als Jesus sein Kreuz

trägt, verlagert er dessen Geräusche in den

Tiefbassbereich, um so die Schwere und

die Last des Kreuzes zu verdeutlichen und

dadurch die Erfahrung für den Zuschauer

körperlich spürbar zu machen.

Auf Blu-Ray erhältlich:

www.audio-test.at | 49


Magazin

Bild und Ton

im Einklang

Wenn ein Sprecher seinem Text hinterherhinkt oder ein Schauspieler

den Einsatz verpasst, schmälert dies den Unterhaltungswert

immens. Wir geben Tipps, wie Sie eine synchrone Wiedergabe

am AV-Receiver und Smart TV forcieren können.

Thomas Riegler

In den frühen Tagen des digitalen Satellitenfernsehens

klappte das Zusammenspiel zwischen Bild und

Ton häufig nicht synchron, die Folge: Schauspieler

sprachen, während sie die Lippen geschlossen hielten,

Türen fielen zuerst akus tisch und dann erst im Bild ins

Schloss und so weiter. Zur Korrektur dieses Zeitversatzes

boten viele Digitalreceiver einen Menüpunkt, in dem

die Audioverzögerung eingestellt werden konnte. Inzwischen

gehören Bild-Ton-Verzögerungen gehören zu den

seltenen Erscheinungen. Doch selbst wenn der Empfänger

direkt am TV angeschlossen ist oder man über den

eingebauten Digitaltuner des Fernsehers schaut, gilt

dies noch lange nicht als Garantie für eine synchrone

Bild- und Tonwiedergabe.

Ursache von Asynchronitäten

Asynchronitäten können auch heute noch auftreten.

Die häufigste Ursache für eine nicht stimmige Bild- und

Tonwiedergabe ist der Einsatz einer Zwischenbildberechnung

bei Flachbildfernsehern. Diese Technologien

werden von den Herstellern häufig als Motion Plus, Motionflow,

Perfect Natural Motion oder Intelligent Frame

Creation betitelt und sorgen für butterweiche Filmbilder

und gleichbleibend scharfe Details bei schnellen Bildbewegungen.

Schalten Sie die Zwischenbildberechnung

aus, verschenken Sie Bildschärfe. Allerdings benötigt

diese Form der Bildberechnung Zeit und unsere TV-

Tests zeigen: Bis zu 150 Millisekunden genehmigen

sich aktuelle Flachbildfernseher, um die eingehenden

Bilddaten zu verarbeiten und anschließend auszugeben.

Im Gleichklang verzögern die Fernseher das Tonsignal

häufig automatisch, um eine Bild-Ton-Asynchronität zu

vermeiden, doch eine Garantie gibt es nicht. Sollte der

Ton dem Bild vorauseilen und verwenden Sie den integrierten

TV-Tuner, so liegt die Ursache häufig an der

zeitaufwändigen Zwischenbildberechnung. Suchen Sie

in diesem Fall die Tonverzögerung im Systemmenü des

Fernsehers auf, um diesem Effekt entgegenzuwirken.

Spezialfall AV-Receiver

Verwenden Sie einen AV-Receiver, heißt es, besonders

aufmerksam zu sein. An dieser AV-Zentrale sind häufig

der TV-Receiver, Blu-ray-Player und der Flachbildfernseher

per HDMI-Kabel angeschlossen. Der AV-Receiver

Bilder: Nubert, Thomas Riegler

50 | 3/2014


Magazin

Bild und Ton im Einklang

Sofern vom TV-Receiver angeboten, sind die AV- Synchronanpassungen

meist im Systemmenü in den Audio-Einstellungen zu

finden.

Fernseher bieten häufig ebenfalls Zeitverzögerungen. Einstellungen

bei SPDIF wirken sich aber nur bei Quellen aus, die am

optischen oder koaxialen Toneingang andocken.

Die flexibel einstellbare Tonverzögerung bei AV-Receivern kann

sich als Segen erweisen, wenn mehrere externe Quellen eine

Bild-und-Ton-Asynchronität hervorrufen.

sorgt für die Weitergabe der Bilddaten und die Ausgabe

der Audiospuren an die einzelnen Lautsprecher. Durch

die Trennung der Video- und Audioausgabe können

schnell Asynchronitäten auftreten, da der Audioreceiver

Bild- und Tonsignale häufig noch nachbearbeitet. Seit

der HDMI-Version 1.3 können entsprechende Geräte

die Bild- und Tonverzögerung automatisch korrigieren.

Die sogenannte Lip-Sync-Funktion erfordert allerdings

eine vollständige Kette aus kompatiblem Bildlieferanten

(TV-Empfänger, Blu-ray-Player), AV-Receiver und

Flachbildfernseher. Mit älteren Modellen können Sie die

Tonverzögerung nur manuell in Millisekunden korrigieren.

Beachten Sie hierbei, dass unterschiedliche Quellen

(TV-Signale, Filmzuspielung über Blu-ray) unterschiedliche

Verzögerungszeiten erfordern können. Alternativ

zur Anpassungen der AV-Delay-Zeit bietet sich auch ein

Software-Update für den AV-Receiver, TV mit integrierten

Tunern oder die Set-top-Box an. Softwareversionen

wie 1.0 sind eine gute Erklärung dafür, wenn etwas

nicht so funktioniert, wie es sollte. Regelmäßige Updates

können dabei helfen, Bild-Ton-Asynchronitäten zu

beheben.

Feintuning

Bietet ein Sat-Receiver oder der Flachbildfernseher mit

eingebauten Tunern eine Asynchronitätsanpassung,

ist sie in der Regel im Audio- oder AV-Menü zu finden.

Eine einheitliche Bezeichnung für diese Funktion gibt

es nicht. Sie verbirgt sich unter anderem hinter Bezeichnungen

wie Audioverzögerung, Lip Sync, General Dolby

Digital Delay oder etwa General PCM Delay. Achtung:

Ist die Rede von einer SPDIF-Verzögerung, so gilt die

eingestellte Tonverzögerung nur für Quellen, die mit

dem optischen oder koaxialen Toneingang des TVs verbunden

werden. Meist lassen sich die Verzögerungszeiten

mit den Pfeiltasten der Fernsteuerung in Schritten

zu zehn Millisekunden anpassen, wobei maximale Verzögerungsausgleiche

von 200 oder 250 Milli sekunden

üblich sind. In Ausnahmefällen erlauben Receiver auch

Wertanpassungen bis 1000 ms, dann allerdings oft mit

großen Schrittweiten bis 25 ms. Einige Geräte erlauben

die Anpassung sogar in beide Richtungen, womit

sich der negative und positive Bild-Ton-Versatz beheben

lassen. Nur wenige Set-Top-Boxen bieten eine getrennte

Synchronisations einstellung für Dolby-Digital- und

PCM-Ton an. Dies kann erforderlich sein, da beide Tonformate

für abweichende Laufzeitunterschiede sorgen

können.

Richtig einstellen

Zum Einstellen der AV-Synchronität eignet sich am

besten Livematerial. Dabei kann man sehr genau auf

die Lippenbewegungen der Sprecher achten und den

Tonversatz entsprechend korrigieren. Selbstverständlich

eignen sich auch Filme oder TV-Serien, bei denen man

den Schauspielern gut auf die Lippen schauen kann.

Allerdings darf es sich dann ausschließlich um nichtsynchronisierte

deutsche Produktionen handeln, denn

nur so ist gewährleistet, dass die Lippenbewegungen

mit den zu hörenden Wörtern auch tatsächlich übereinstimmen.

Ansonsten müsste man zur Audiospur mit

dem Originalton wechseln. Zumindest viele der Sky-Pay-

TV-Kanäle bieten diesen so gut wie in allen Filmen rund

die Uhr an. Noch besser ist es, wenn man auf eine aufgezeichnete

Szene zurückgreifen kann, die ein eindeutiges,

einem bestimmten Bild zuzuordnendes Geräusch

zeigt, wie etwa eine zugeschlagene Tür, eine brechende

Fensterscheibe oder dergleichen. Tipp: Über eine Programmaufzeichnung

können Sie diese Szene unbegrenzt

oft abspielen. So lassen sich die Einstellungen am besten

analysieren und im Bedarfsfall noch genauer anpassen.

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AUDIO TEST Fachhandelspartner ist auch...

Radio Paschmanns in Viersen

Die AUDIO TEST stellt an dieser Stelle ihre beliebtesten Fachhändler vor. Hier werden

Sie bestens beraten. Diesmal sind wir zu Besuch bei Radio Paschmanns.

Warum sollten audiophile Kunden zum Fachhändler gehen?

Individuelle kompetente Beratung.

Ich verkaufe meinen Kunden gerne analoge Technik, weil...

die gewisse harmonische Wärme vorhanden ist.

Stereo, Surround oder beides?

Stereo bei Musik, Surround beim Film.

Ist Streaming unverzichtbar oder neumodisches Zeug?

Blödsinn, Streaming ist schön und gut, aber nicht unverzichtbar.

Traditionelles Auflegen dagegen kann sofort ein

wohliges Ambiente versprühen mit Gänsehaut-Feeling.

Welches Produkt hat Sie zuletzt am meisten begeistert?

Das Loewe Mediacenter.

Ihre Hobbys?

Mein Beruf ist mein Hobby, dazu kommt noch die Familie.

Inhaber: Josef und Peter Paschmanns

Tel.: 0 21 62/1 50 88

Fax.: 0 21 62/3 39 15

E-Mail: info@radiopaschmanns.de

Website: www.radiopaschmanns.de

Gladbacherstr. 11–13

41747 Viersen

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Ja

Meine Kunden können ihre Wunschanlage auch zu Hause

Nein

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Meine Lieblingsanlage

Vincent Elektronik mit Vroemen-LS aus Natur-Schiefer

Ich empfehle

immer individuell

Meine Standardvorführmusik ist

Chuck Mangione, gute Sampler, vielseitig

Meine nächsten Präsentationstermine

ständige Vorführmöglichkeiten auch ohne Anmeldung

Sie wollen auch an dieser Stelle vorgestellt werden?

Bewerben Sie sich per E-Mail: fachhandel@audio-test.at


Magazin

Hi-Fi-Termine

15. – 16. April: Blues

Company „Silent Concerts“

Ein Konzert der anderen Art wird

Mitte April die Osnabrücker Formation

„Blues Company“ geben. Hierbei wird

sich die Band nicht wie gewohnt auf

der Bühne präsentieren, sondern ihren

Platz mitten unter den Zuschauern

einnehmen. In Wohnzimmeratmosphäre

verteilen sich Musiker wie Gäste auf

Sofas im Raum und erleben den

Sound der Musik nicht über Boxen,

sondern über Kopfhörer. Unterstützt

wird die Band dabei von

den SOUL SISTAZ als Background-

Sängerinnern und den FAB. BC HORNS

mit Volker Wink als Special Guest am

Tenorsaxofon. Das komplette

Event wird an beiden Veranstaltungsabenden

in Ton und Bild

aufgezeichnet. Stattfinden wird

das Event in der Lagerhalle

Osnabrück und ist je Abend

auf 100 Plätze begrenzt.

LAGERHALLE e.V.

Kultur & Kommunikation

Rolandsmauer 26

49074 Osnabrück

Telefon: 0541/338 74-0

www.lagerhalle-osnabrueck.de

19. April: RECORD STORE DAY Germany

Seit der RECORD STORE DAY im Jahr 2007 erstmalig

stattfand, hat er sich unter Vinyl-Fans weltweit

zu einer festen Institution entwickelt. Jährlich am

dritten Samstag im April treffen sich Liebhaber

der Schallplatte in teilnehmenden Plattenläden und

dürfen sich über verschiedene Goodies freuen. So

werden speziell an diesem Tag hochwertige Sammlereditionen

veröffentlicht, außerdem bieten diverse

Shops Meet & Greets mit Künstlern sowie Instore-

Konzerte. Im deutschsprachigen Raum nahmen im

letzten Jahr bereits 185 Läden teil, weltweit sind es

über 3000. Hierzulande steht der Record Store Day

in diesem Jahr unter der Schirmherrschaft von Jan

Delay, welcher zum besagten Tag eine exklusive

Single beisteuern wird. Weitere Informationen zu

Instore-Konzerten, exklusiven Releases und teilnehmenden

Plattenläden in Ihrer Nähe finden Sie auf

der entsprechenden Website.

RECORD STORE DAY Germany

Jan Köpke

Stahltwiete 10

22761 Hamburg

Telefon: 040/3199 1616-16

Internet: www.recordstoredaygermany.de

4. – 5. April: Kino-zu-Hause Tage 2014

Das HiFi Forum in Baiersdorf nahe Nürnberg

lädt interessierte Besucher dazu ein,

insgesamt sechs hoch- und höchstwertige

Kinoinstallationen zu testen. Dabei finden

sich in den Räumlichkeiten des HiFi

Forum vier Kinosäle vom Heimkino bis

hin zur Referenzklasse. Zwei zusätzliche

Anlagen befinden sich im SMART HOME

Musterhaus, welches zeigt, wie Anlagen in ganzheitliche

Wohnkonzepte integriert werden können. Dabei ist das

Musterhaus kein reines Konzept, sondern wird vom Geschäftsführer

Heiko Neundörfer persönlich bewohnt. Zum Transfer zwischen den

Veranstaltungsorten werden Shuttlebusse geboten. Zusätzlich finden

Workshops zur ISF Bildkalibrierung und Leinwänden der Firma STEWART statt.

HiFi Forum Baiersdorf

Breslauer Str. 29

91083 Baiersdorf

Telefon: 09133 / 60629-0

Internet: www.hififorum.de

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3) Jahrgang 2006 der HDTV beinhaltet zusätzlich die erste veröffentlichte Ausgabe (1/2005)

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Leserbriefe

Posteingang

LESERBRIEFE (2)

leserbriefe@audio-test.at

BLOG (0)

keine Einträge

FORUM (0)

forum.digitalfernsehen.de

Betreff: Wofür zwei Subwoofer?

Von: Alexander Keusch

Es gibt mehrere Situationen, in denen der parallele Betrieb zweier Subwoofer von

Vorteil sein kann. Beispielsweise können es zwei kooperierende kompakte Tieftöner

in puncto Bassdruck (allerdings üblicherweise nicht beim Tiefgang) durchaus mit

wesentlich wuchtigeren Modellen aufnehmen, was sich etwa bei Platzproblemen oder

im Hinblick auf die Optik empfehlen mag. Hauptsächlich werden solche Doppel-

Woofer-Arrangements aber gewählt, um Raummoden zu mindern. Also um unangenehme

akustische Effekte wie Brummen oder Dröhnen auszugleichen, die durch

Raumreflexionen hervorgerufen werden. Dazu arbeiten ein oder zwei Subwoofer an

einem Ende des Raumes, ebenso viele identische Modelle am anderen Ende - jedoch

zeitverzögert und mit umgekehrter Phase. So „schlucken“ die hinteren Subwoofer die

Energie der vorderen, bevor sich die Schallwellen im Raum aufschaukeln können.

Das Prinzip ist in der Fachsprache als „Double Bass Array“ bekannt.

Rüdiger Steidle

Nubert Electronic GmbH

Hallo,

ich habe mir vor kurzem einen neuen AV-Receiver gekauft und ich könnte einen

zweiten Subwoofer anschließen. Aber was bringt mir das überhaupt und lohnt

sich die Investition in einen zweiten Subwoofer?

Alexander Keusch

Betreff: Soundbar oder Soundplate?

Von: Heinrich Müller

Prinzipiell ist die vergleichsweise noch junge Kategorie der TV-Lautsprecher dazu

da, die Klangqualität modernster Flachbildfernseher deutlich zu verbessern. Dabei

stellt sich zunächst die Frage der praktischen Anwendung im heimischen Wohnzimmer:

Eine Soundbase (oder ‚Soundplate‘) bietet echte Platzersparnis, denn sie wird

direkt unter dem Fernseh-Fuß platziert und dient damit als Podest bzw. Ergänzung

zum vorhandenen TV-Möbel oder Sideboard. Hierbei muss lediglich auf die Belastbarkeit/das

Gewicht sowie auf die Maße des TV-Fußes geachtet werden, um die

gewünschte Stabilität zu gewährleisten. Das aktuelle Modell DHT-T100 von Denon

trägt spielend Fernseher bis 50 Zoll. Dadurch dass die Konstruktion der Soundbase

so tief ist, kommt sie meistens ohne Extra-Subwoofer aus. Neben dem hochwertigen

Surround-Sound wird also auch ein ausgeprägter Bass erzeugt. Eine Soundbar findet

ihren Platz entweder bei einer Wandmontage unter dem Bildschirm (dank integrierter

Befestigungsvorrichtungen) oder bei stehenden TVs direkt unten vor dem

TV-Gerät. Besondere Technologien wie ein so genannter IR-Repeater – eingebaut im

neuen Produkt DHT-S514 von Denon – sorgen dafür, dass die Infrarot-Signale der

Fernbedienung jederzeit und aus jeder Richtung empfangen werden, selbst wenn

die Soundbar ggf. die Empfangs-Schnittstelle des Fernsehers verdecken sollte. Diese

TV-Soundbars sind aufgrund ihrer Kompaktheit auch für besonders große Flachbildfernseher

geeignet (ab 42 Zoll aufwärts) und werden zudem gern direkt in Kombination

mit einem aktiven externen Subwoofer angeboten. Dieser ist idealerweise

kabellos mit der Soundbar verbunden. Stichwort Installation: Die funktioniert bei

beiden TV-Lautsprechern ganz schnell per „Plug & Play“ – einfach Kabel anschließen

und schon kann’s losgehen!

Roland Krüger, Product Manager Denon Deutschland

Gerne würde ich den Klang meines Flachbildfernsehers aufwerten. Ich möchte

mir aber kein riesiges 5.1-System ins Wohnzimmer stellen und denke da eher an

eine Soundbar. Nun habe ich mich ein bisschen auf dem Markt umgeschaut und

fand neben den Soundbars auch Soundplates. Können Sie mir den Unterschied

erklären?

Heinrich Müller

60 | 3/2014


Lexikon

D/A-Wandler – TOSLINK

D/A-Wandler, der; *1 Der Digitalzu-Analog-Wandler

(D/A- Wandler),

kurz DAC, ist für die

Rekonstruktion der analogen

Ausgangsspannung der digitalen

Zahlenwerte verantwortlich.

Bis zu seiner Befreiung am

analogen Ausgang durchläuft

das digitale Signal verschiedene

Arbeitsstufen. Typische

Konverter arbeiten nach dem

Wäge,- R-2R- oder Delta-Sigma-

Wandlerprinzip. Nach der Wandlung

erhält man ein analoges

Ausgangssignal, das weitestgehend

dem Original entspricht

und von jedem Vollverstärker

angenommen wird. Die Wandler

befinden sich in den meisten

digitalen Hi-Fi-Geräten vom

CD-Player, AV-Receiver bis zum

Netzwerkplayer. DACs befinden

sich aber nicht nur innerhalb

dieser Geräte, sondern können

auch völlig eigenständig erworben

werden. Verfügen diese über

eine USB-Schnittstelle, können

sie auch die Computersoundkarte

ersetzen.

Fo|ley-Ar|tist, der; ins deutsche

frei übersetzt „Geräuschemacher“,

verdankt seinen Namen

dem Sound-Designer Jack Foley.

Er begann schon in der Ära des

Stummfilms, Filme live mit passenden

Tönen zu versehen und

diese auf eine separate Tonspur

aufzuzeichnen. Seine Techniken

wurden auch in Radio-Hörspielen

verwendet. Kreativität wird

hier groß geschrieben: Da man

nur schlecht ein Pferd ins Studio

bringen kann, werden hier

Kokosnusshälften verwendet,

für ein Gewitter ein großes, sich

wellendes Blech. Heute wird der

Beruf durch riesige Sampledatenbanken

zusehends verdrängt.

Nichtsdestotrotz arbeiten einige

Studios immer noch mit Foleys,

um eine individuellere Klanggestaltung

zu ermöglichen.

NAS; *2 Der Nework Attached

Storage (netwerkgebundene

Speicher) steht für eine Möglichkeit,

digitale Daten ins lokale

Netzwerk auszulagern. Diese

funktionieren wie eine externe

Festplatte, sind aber an den

heimischen Router und somit

ins Netzwerk eingebunden.

Da viele Haushalte heutzutage

über mehrere Client-Computer

verfügen und gern auch mit Tablets

und Smartphones auf ihre

Daten zugreifen möchten, bietet

eine netzwerkbasierte Lösung

bessere Zugriffsmöglichkeiten,

als Dateien auf dem Datenträger

des jeweiligen Geräts. Viele

NAS-Systeme unterstützen mittlerweile

Protokolle, mit denen

auch Streaming von Musik und

Videomaterial problemlos möglich

ist.

O-Ton, der; Der Originalton, kurz

auch O-Ton genannt, ist im Film

die Tonspur, die bei einem Dreh

am Set direkt mit aufgezeichnet

wurde. Umgebungsgeräusche

werden hier genauso mit aufgenommen,

wie die Sounds, die

bei Handlungen der Schauspieler

entstehen und die Dialoge.

Mit Tonangeln und Ansteckmikrofonen

wird die gesamte

Szenerie klanglich so realistisch

und umfangreich wie möglich

eingefangen. Hierbei entstehen

allerdings oft Störgeräusche,

wie zum Beispiel ein vorbeifliegendes

Flugzeug in einem

Western, oder Trittgeräusche

des Film- oder Tonteams am Set.

Ist ein Nachdreh nicht möglich,

müssen diese dann entweder

aufwändig von den entsprechenden

Geräuschen bereinigt

werden oder im Sound-Design

rekonstruiert werden.

TOS|LINK, der; TOSLINK ist ein

Kunstwort, gebildet aus TOShiba

und LINK, also „Toshiba-Verbindung“.

Diese Verbindungsart

wurde 1983 von Toshiba

entwickelt und hat sich bis

heute etabliert. Das Signal wird

hierbei auf optischem Wege

durch einen Kunststoff- oder

Glasleiter übertragen. Auf diese

Weise ist das Signal unanfällig

gegenüber Störeinflüssen. Im

Heimkino- und HiFi-Bereich

wird der Ton meist mittels

S/P-DIF-Protokoll wiedergegeben,

welches die Übertragung

von unkomprimiertem PCM-

Stereo oder komprimiertem

Mehrkanalton zulässt. Im

professionellen Bereich kommen

TOSLINK-Kabel auch für

die ADAT-Schnittstelle zum

Einsatz, über die bis zu acht

Kanäle PCM unkomprimiert

übertragen werden können.

*1

*2

Bilder: Asustor, Auerbach Verlag

D/A-Wandlung

www.audio-test.at w.

| 61


Testübersicht

Modell Ausgabe Preis Wertung

Stereovollverstärker

Modell Ausgabe Preis Wertung

Röhrenvollverstärker

Electrocompaniet

ECI6DS

3/2013 5 500 E uro

Referenzklasse

95

Canor

TP 106 VR

1/2011 3 000 Euro

Sehr gut

89

Marantz

PM-11S3

6/2013 3 999 Euro

Ausgezeichnet

94

Opera Audio Consonance

Cyber 880i

1/2014 4 450 E uro

Sehr gut

86

Arcam

A38

1/2010 1 999 Euro

Ausgezeichnet

94

Magnat

RV-2

2/2013 2 499 E uro

Sehr gut

86

NAD

Master-Serie M3e

1/2012 3 499 Euro

Ausgezeichnet

94

Opera Audio Consonance

Cyber 100

4/2012 2 650 E uro

Gut

80

Moon

340i

Marantz

PM-15S2 Limited Edition

Quadral

Aurum A5

Denon

PMA-2020AE

1/2013

ab

2 898 Euro

4/2012 1 999 Euro

3/2012 2 850 E uro

4/2013 2 299 E uro

Ausgezeichnet

93,5

Ausgezeichnet

92,5

Ausgezeichnet

92,5

Ausgezeichnet

92

Cayin

MT-34L

Luxman

SQ-N100

T.A.C.

K-35

Phonovorverstärker

1/2014 649 Euro

1/2011 2 500 E uro

1/2011 1 999 Euro

Gut

80

Gut

79

Gut

78,5

AVM

Evolution A3.2

3/2012 2 990 Euro

Ausgezeichnet

92

Burmester

100 Phono Preamp

3/2012 9 800 E uro

Referenzklasse

97

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Linn

Uphorik

Lake People Electronic

Violectric PPA V600

4/2012 2 395 E uro

5/2012 1 200 Euro

Ausgezeichnet

94

Ausgzeichnet

93

Yamaha

A-S1000

Marantz

PM-15S2

Creek

Evolution 5350

B.M.C. Audio

AMP C1

Denon

PMA-2010AE

Sony

TA-A1ES

1/2010 1 000 Euro

1/2011 1 799 Euro

4/2012 1 475 Euro

3/2011 3 998 Euro

1/2010 1 999 Euro

2/2014 1 999 Euro

Ausgezeichnet

92

Ausgezeichnet

91,5

Ausgezeichnet

91

Ausgezeichnet

91

Ausgezeichnet

91

Ausgezeichnet

91

B.M.C. Audio

Phono MCCI

Acoustic Signature

tango MK2

Sutherland

Ph3D

Clearaudio

Symphono plus

Furutech

ADL GT40 USB DAC

Vorverstärker – Stereo

T+A

P 1260 R

3/2011 1 998 Euro

3/2011 1 000 E uro

3/2011 1 000 E uro

3/2011 1 350 E uro

3/2012 500 Euro

2/2011 2 390 E uro

Ausgezeichnet

91

Sehr gut

89

Sehr gut

88

Sehr gut

85

Sehr gut

85

Ausgezeichnet

92

Gato Audio

AMP-150

Vincent

SV-234

T+A

AMP 8

Musical Fidelity

M6i

Harman Kardon

HK 990

Denon

PMA-1520AE

NAD

C390DD

AVM

Evolution A3NG

T+A

Power Plant MKII

Unison

Unico Primo

Densen

Beat 130

Creek

Evolution 50 A

Arcam

FMJ A19

Rega

Brio-R

3/2012 5 990 Euro

1/2010 1 900 Euro

7/2013 1 800 E uro

1/2013 2 549 Euro

2/2011 1 699 E uro

2/2014 1 299 E uro

3/2013 2 499 E uro

2/2011 2 990 Euro

1/2010 1 600 Euro

1/2013

ab

1 600 E uro

1/2012 2 800 Euro

2/2014 845 Euro

2/2014 849 Euro

4/2012 700 Euro

Ausgezeichnet

91

Ausgezeichnet

91

Ausgezeichnet

90,5

Ausgezeichnet

90,5

Ausgezeichnet

90

Sehr gut

89

Sehr gut

89

Sehr gut

89

Sehr gut

88

Sehr gut

86,5

Sehr gut

86

Sehr gut

86

Sehr gut

85

Sehr gut

85

Sennheiser

HDVA 600

Accustic Arts

Preamp I MK3

Trigon Elektronik

Dialog

AVM

V3 Next Generation

Rotel

RC-1580

Lake People

G109-P

Kopfhörerverstärker

Lake People

Violectric HPA V100

Canor

TP10

King Rex

HQ1

HiFiMan

EF-5

Beyerdynamic

A1

Mobil-Kopfhörerverstärker

V-Moda

Vamp Verza

6/2013 1 399 E uro

2/2011 3 490 E uro

2/2013

ab

5 000 E uro

2/2011 2 590 E uro

2/2011 1 199 E uro

6/2013 495 Euro

2/2012 650 Euro

2/2012 700 Euro

2/2012 700 Euro

2/2012 499 Euro

2/2012 890 Euro

6/2013 599 Euro

Ausgezeichnet

91,5

Ausgezeichnet

91

Ausgezeichnet

91

Sehr gut

87,5

Gut

84

Gut

79,5

Ausgezeichnet

92,5

Sehr gut

88

Sehr gut

85,5

Gut

84

Gut

83,5

Ausgezeichnet

90,5

Bilder:Auerbach Verlag, B&W, Marantz, Pioneer

62 | 3/2014


AUDIO TEST

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Ausgabe 4/2013 Ausgabe 5/2013 Ausgabe 6/2013

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2009 2012 2014

1/2009 1/2012 1/2014

2/2012 2/2014

3/2012

4/2012

5/2012

6/2012

2011

2/2011

4/2011

2013

1/2013

2/2013

3/2013

4/2013

5/2013

6/2013

7/2013

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Ausgabe 7/2013

Ausgabe 1/2014

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Ausgabe 2/2014

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04317 Leipzig

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Testübersicht

Modell Ausgabe Preis Wertung

Mont Blanc

Fiio E12

6/2013 129 Euro

Sehr gut

88,5

Modell Ausgabe Preis Wertung

Rotel

RMB-1575

1/2012 2 399 E uro

Sehr gut

88

Avinity

USB DAC Mobile

6/2013 180 Euro

Sehr gut

86

Marantz

MM7055

1/2012 1 299 E uro

Sehr gut

86,5

AV-Receiver

Blu-ray-Receiver

Yamaha

DSP-Z11

Denon

AVR-4311

Onkyo

TX-NR5008

1/2009 5 500 E uro

3/2011 2 199 E uro

3/2011 2 599 E uro

Ausgezeichnet

94

Ausgezeichnet

90

Ausgezeichnet

90

T+A

K8

Standlautsprecher

Vivid Audio

Giya G3

2/2012 5 900 E uro

5/2012

29 990

Euro

Ausgezeichnet

93

Referenzklasse

97,5

Arcam

AVR600

Harman Kardon

AVR 760

Denon

AVR-3313

Onkyo

TX-NR818

Anthem

MRX 700

1/2010 4 399 E uro

1/2010 2 399 E uro

6/2012 1 300 E uro

6/2012 1 200 Euro

1/2012 2 200 Euro

Sehr gut

89

Sehr gut

89

Sehr gut

88

Sehr gut

88

Sehr gut

88

Isophon

Berlina RC7

Isophon

Vescova

Gauder Akustik

Arcona 100

PIOSound

Eagle

3/2012

3/2011

1/2014

23 998

Euro

ab

7 998 E uro

ab

5 798 E uro

6/2012 8 000 E uro

Referenzklasse

97,5

Referenzklasse

95

Ausgezeichnet

94

Ausgezeichnet

94

Onkyo

TX-NR5007

Onkyo

TX-NR828

Marantz

SR7005

1/2010 2 000 Euro

5/2013 1 100 E uro

3/2011 1 699 E uro

Sehr gut

88

Sehr gut

87,5

Sehr gut

87,5

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Onkyo

TX-NR1009

Marantz

SR6007

Denon

AVR 3312

1/2012 1 499 Euro

6/2012 1 000 E uro

1/2012 1 099 Euro

Sehr gut

87

Sehr gut

86

Sehr gut

86

Burmester

B25

Dynaudio

Contour S 5.4

3/2011 7 000 E uro

3/2012 8 400 E uro

Ausgezeichnet

94

Ausgezeichnet

94

Sony

STR-DA3700ES

Marantz

NR1602

Denon

AVR 3311

Harman Kardon

AVR-660

Denon

AVR-X4000

6/2012 1 200 Euro

2/2012 700 Euro

2/2010 1 399 E uro

3/2011 1 999 Euro

5/2013 1 399 E uro

Sehr gut

85,5

Sehr gut

85

Sehr gut

85

Sehr gut

85

Gut

83

MBL

mbl 120

T+A

Criterion TCD 210 S

Sonus Faber

Cremona M

ASW

Genius 510

3/2012

4/2012

14 500

Euro

ab

5 500 E uro

3/2012 8 350 E uro

4/2012

ab

5 220 E uro

Ausgezeichnet

94

Ausgezeichnet

93,5

Ausgezeichnet

93,5

Ausgezeichnet

93

Denon

AVR-X2000

Onkyo

TX-NR626

Sony

STR-DA2800ES

Sony

STR-DN1040

Sony

STR-DA3600ES

AV-Vorstufe – Surround

Denon

AVP-A1HDA (Vorstufe)/POA-A1HD

(Endstufe)

Onkyo

PR-SC5509Juhu

Marantz

AV8801

Onkyo

PR-SC 5507

Primare

SP32 HD

Arcam

AV 888

NAD

T 187

AV-Endstufe – Surround

NAD

T 977

6/2013 599 Euro

6/2013 599 Euro

5/2013 1 199 E uro

6/2013 449 Euro

3/2011 1 199 E uro

1/2009

je

7 999 Euro

2/2013 2 499 E uro

3/2013 3 300 E uro

2/2010 1 799 E uro

4/2011 5 960 E uro

4/2011 5 499 E uro

5/2012 2 999 Euro

6/2012 2 499 E uro

Gut

81,5

Gut

81

Gut

77

Gut

76

Gut

74

Referenzklasse

97

Ausgezeichnet

92,5

Ausgezeichnet

92

Ausgezeichnet

92

Ausgezeichnet

90

Sehr gut

89

Sehr gut

87

Ausgezeichnet

94

Elac

FS 247

KEF

Reference 203/2

Nubert

nuVero 10

Gauder Akustik

Arcona 80

Heco

The New Statement

ELAC

FS 217

Naim

Ovator S-400

LUA

Con Espressione

Dynaudio

Excite X36

T+A

Criterion TCD 310 S

Teufel

Ultima 800 MKII

ASW

Genius 310

Bowers & Wilkins

804 Diamond

2/2011 1 996 Euro

1/2010 7 000 Euro

1/2012 2 450 E uro

2/2013

1/2013

ab

3 998 E uro

ab

4 500 E uro

7/2013 1 800 E uro

2/2012 4 200 Euro

1/2011 6 000 Euro

4/2011 2 600 E uro

4/2013

ab 4 180

Euro

4/2012 3 000 Euro

4/2013 2 200 Euro

3/2011 7 000 E uro

Ausgezeichnet

93

Ausgezeichnet

93

Ausgezeichnet

93

Ausgezeichnet

92,5

Ausgezeichnet

92,5

Ausgezeichnet

92

Ausgezeichnet

92

Ausgezeichnet

92

Ausgezeichnet

91,5

Ausgezeichnet

91

Ausgezeichnet

91

Ausgezeichnet

90

Ausgezeichnet

90

Bilder:Auerbach Verlag, B&W, Marantz, Pioneer

64 | 3/2014


Testübersicht

Modell Ausgabe Preis Wertung

Teufel

Ultima 800

Vienna Acoustics

Beethoven Concert Grand

ASW

Cantius 604

Elac

FS 197

Quadral

Platinum M40

JBL

Monitor 4365

Nubert

nuLine 284

Einzeltest gewünscht?

Nubert

nuVero 11

Hans Deutsch

HD 311 Retro

ASW

Cantius 512

KEF

Q700

Nubert

nuLine 84

ASW

Cantius 412

Infinity

C336

Nubert

nuLine 102

PSB Speakers

Image T6

Canton

Karat 790.2 DC

Teufel

M 520 F

Bowers & Wilkins

684

Quadral

Platinum M4

Focal

Elextra 1027-S

Heco

Aleva 500

Jamo

C605

Piega

Smart 3

Canton

Karat 770.2 DC

Quadral

Rhodium 70

Empire

Diamond No.2

Pure Acoustics

Noble II F

German Maestro

HD-PF 200

Aktivlautsprecher

Avantgarde Acoustic

ZERO 1 Pro / Standard

KSdigital

KSD 2040

KSdigital

KSD 2020

1/2010 3 000 Euro

3/2011 5 100 E uro

4/2011 1 950 E uro

4/2013 1 760 E uro

3/2013 1998 Euro

1/2013 8 000 Euro

5/2012 1 950 E uro

Jetzt scannen

und runterladen!

1/2009 2 690 E uro

5/2013

1/2013

ab 2 800

Euro

ab

1 598 E uro

2/2011 1 398 E uro

5/2013 1 030 E uro

7/2013

ab 1 400

Euro

2/2011 1 198 E uro

1/2010 1 500 E uro

2/2011 1 500 E uro

1/2011 2 498 Euro

3/2011 1 098 E uro

1/2010 1 000 Euro

1/2010 1 400 Euro

1/2009 4 000 Euro

1/2010 900 Euro

1/2010 700 Euro

2/2011 2 000 E uro

2/2011 1 998 Euro

2/2011 798 Euro

4/2011 1 999 Euro

7/2013 599 Euro

1/2011 598 Euro

2/2014

11 900

Euro /

9 990 E uro

2/2012 7 998 Euro

3/2011 3 998 Euro

Ausgezeichnet

90

Ausgezeichnet

90

Sehr gut

89,5

Sehr gut

89

Sehr gut

89

Sehr gut

89

Sehr gut

89

Sehr gut

89

Sehr gut

88,5

Sehr gut

88

Sehr gut

88

Sehr gut

86

Sehr gut

86

Sehr gut

86

Sehr gut

86

Sehr gut

85,5

Sehr gut

85,5

Sehr gut

85

Gut

84

Gut

84

Gut

81

Gut

81

Gut

81

Gut

80,5

Gut

79,5

Gut

79

Gut

78

Gut

76,5

Gut

73,5

Referenzklasse

97,5

Referenzklasse

96

Ausgezeichnet

92,5

Modell Ausgabe Preis Wertung

Adam Audio

A8X

Audium

Comp 5 Active

Elac

AM 150

Elac

AM 180

JBL

LSR4328P

Nubert

nuPro A-300

KEF

X300A

Quadral

Rondo aktiv

Nubert

nuPro20

Swans

M200MKII

T+A

CM Active

Audioengine

A5+

Kompaktlautsprecher

Burmester

B10

Seta-Audio

M1.5

Adam Audio

Classic Compakt MK III

Sonus Faber

Liuto Monitor

Nubert

nuVero 4

Neat

Momentum 3i

ME Geithain

ME 25

Dynaudio

Excite X14

ProAc

Tablette Anniversary

AVM

Audition S3

Elac

BS 243

JBL

LS40

PMC

Twenty 21

KEF

LS50

KEF

Q100

Piega

Premium 1

Quadral

Aurum Altan VIII

Swans

M1 Monitor

ASW

Opus M14

Nubert

nuLine 24

Neat

Iota

Bowers & Wilkins

685

Epos

Elan 10

2/2011 1 198 E uro

6/2012 3 000 E uro

2/2011 498 Euro

1/2013 1 200 Euro

2/2011 1 899 E uro

1/2014 1 050 Euro

1/2014 799 Euro

1/2014 599 Euro

2/2013 570 Euro

2/2011 648 Euro

2/2011 1 990 Euro

3/2013

ab 349

Euro

5/2012 3 480 E uro

1/2012 2 400 Euro

2/2010 2 000 E uro

1/2012 2 100 Euro

2/2011 1 140 E uro

5/2012 2 550 E uro

2/2011 1 420 E uro

2/2014 990 Euro

1/2012 1 950 Euro

3/2012 2 250 E uro

2/2011 998 Euro

2/2011 1 598 E uro

2/2013

ab

1 760 Euro

6/2012 1 000 E uro

2/2011 498 Euro

2/2010 1 700 E uro

2/2010 1 400 E uro

2/2010 1 400 E uro

02/2016 990 Euro

4/2013 530 Euro

4/2013 820 Euro

2/2011 598 Euro

5/2012 690 Euro

Ausgezeichnet

91,5

Ausgezeichnet

90,5

Sehr gut

89

Sehr gut

87,5

Sehr gut

87,5

Sehr gut

86,5

Sehr gut

86

Sehr gut

85,5

Sehr gut

85,5

Sehr gut

85

Gut

84

Gut

77,5

Ausgezeichnet

91,5

Ausgezeichnet

91

Ausgezeichnet

90

Ausgezeichnet

90

Sehr gut

88,5

Sehr gut

88

Sehr gut

87,5

Sehr gut

87,5

Sehr gut

87,5

Sehr gut

87

Sehr gut

87

Sehr gut

87

Sehr gut

86,5

Sehr gut

86,5

Sehr gut

85

Sehr gut

85

Sehr gut

85

Gut

84

Gut

83

Gut

82

Gut

82

Gut

82

Gut

81

www.audio-test.at | 65


Testübersicht

Modell Ausgabe Preis Wertung

Calion Deluxe

The Brisbane

Mordaunt Short

Mezzo 2

Streaming-Lautsprecher

Teufel

Raumfeld Speaker L

Dynaudio

Xeo 5

Bose

SoundTouch 30 Wi-Fi Music System

Audio Pro

LV3

Dynaudio

Xeo 3

Sonos

Playbar

Airplay-Speaker

Bang & Olufsen

BeoPlay A9

Bowers & Wilkins

Zeppelin Air

Audio Pro

Allroom Air One

Philips

SoundSphere DS9800W/10

Loewe

AirSpeaker

Samsung

DA-E750

Bowers & Wilkins

Z2

Bang & Olufsen

Beolit 12

Panasonic

SC-NE5

Teufel

iTeufel Air

Bluetooth-Lautsprecher

Polk Audio

Woodbourne

Audio Pro

Addon T12

Philips

PS1

Audio Pro

Addon T10

Subwoofer

Nubert

nuLine AW-1300 DSP

Sunfire

Atmos

Nubert

AW-500

Velodyne

CHT-12-Q

Elac

Sub 2040 ESP

Boston Acoustics

RSP 1000

Bowers & Wilkins

ASW610

Magnat

Omega Sub 250 A Ltd

Surround-Sets

Boston Acoustics

A25, A225C, ASW250

Teufel

System 7

Elac

Linie 240

2/2011 699 Euro

2/2011 700 Euro

2/2012 1 300 E uro

4/2012 2 900 E uro

2/2014 700 Euro

1/2013 1 700 Euro

1/2013 1 500 E uro

4/2013 699 Euro

2/2014

ab

1 999 Euro

4/2012 600 Euro

5/2013 800 Euro

4/2012 1 000 Euro

3/2012 750 Euro

7/2013 600 Euro

5/2013 400 Euro

4/2012 700 Euro

5/2013 400 Euro

4/2012 500 Euro

1/2014 899 Euro

7/2013 500 Euro

2/2014 2 500 E uro

7/2013 400 Euro

4/2012 1 185 E uro

1/2014 1 299 E uro

7/2013 495 Euro

4/2011 900 Euro

4/2011 800 Euro

4/2011 900 Euro

4/2011 600 Euro

4/2011 850 Euro

4/2011 1 014 Euro

5/2012 2 600 E uro

1/2009 7 300 Euro

Gut

79

Gut

77

Ausgezeichnet

90

Sehr gut

89

Sehr gut

86

Sehr gut

86

Sehr gut

85

Gut

74

Ausgezeichnet

91,5

Ausgzeichnet

90

Sehr gut

88,5

Sehr gut

88

Sehr gut

87

Sehr gut

86

Sehr gut

86

Sehr gut

86

Sehr gut

85

Sehr gut

85

Sehr gut

89

Sehr gut

87,5

Sehr gut

87

Sehr gut

86

Ausgezeichnet

90

Sehr gut

89

Sehr gut

87

Sehr gut

86,5

Sehr gut

86

Sehr gut

85

Gut

81

Gut

81

Ausgezeichnet

90,5

Ausgezeichnet

90

Ausgezeichnet

90

Modell Ausgabe Preis Wertung

Cabasse

iO2, Santorin 25

KEF

KHT 3005 SE

Wharfedale

Achromatic Supro

Bang & Olufsen

BeoLab 14

KEF

XQ-Serie

Teufel

Theater 6 Hybrid

KEF

T205

Ausgabe verpasst?

Audio Pro

Avanto 5.0 HT

Teufel

Cubycon 2

PSB

Imagine Mini

Revox

Re:sound-S-5.1-Set

KEF

E305

Heco

Music Style 5.1 Set

Mission

Serie 79

Bowers & Wilkins

5.1-Set aus 683, HTM61, 685 und

ASW610

Soundbars

AudioXperts

4TV 5122

Harman Kardon

SB 30

Quadral

Magique

Bowers & Wilkins

Panorama 2

Polk Audio

Surroundbar 9000

LG

LAP340

Monoblockendstufe

Trigon Elektronik

Monolog

AVM

M3

B.M.C.

AMP M1

Advance Acoustic

MAA-706

Blu-ray-Player

Electrocompaniet

EMP 3

McIntosh

MVP 891

Marantz

UD9004

Sony

BDP-S5000ES

Panasonic

DMP BDT-500

4/2011 3 900 E uro

4/2011 1 399 E uro

4/2011 1 244 Euro

7/2013 3 295 E uro

1/2009 7 400 Euro

1/2014 1 700 Euro

4/2013 1 600 E uro

Jetzt scannen

und nachbestellen!

2/2013 2 500 E uro

2/2013 1 500 E uro

1/2013

ab

3 400 E uro

1/2009 2 430 E uro

5/2013 999 Euro

4/2013 1 794 E uro

1/2009 2 697 E uro

1/2009 3 194 Euro

6/2013 3 999 Euro

6/2013 799 Euro

7/2013 599 Euro

6/2013 1 999 Euro

6/2013 899 Euro

1/2014 399 Euro

5/2012

ab

5 000 E uro

3/2011 2 245 Euro

1/2012 3 998 Euro

2/2012 999 Euro

1/2014 2 850 Euro

7/2013 9 000 E uro

1/2010 5 499 Euro

1/2009 1 699 E uro

5/2012 400 Euro

Sehr gut

89

Sehr gut

87

Sehr gut

87

Sehr gut

86

Sehr gut

86

Sehr gut

85,5

Sehr gut

85

Sehr gut

85

Sehr gut

85

Sehr gut

85

Sehr gut

85

Gut

83,5

Gut

78

Gut

77

Gut

76

Sehr gut

86,5

Sehr gut

86,5

Sehr gut

85

Sehr gut

84,5

Gut

82,5

Gut

71,5

Referenzklasse

95

Ausgezeichnet

92,5

Ausgezeichnet

92

Sehr gut

89

Referenzklasse

95

Referenzklasse

95

Ausgezeichnet

91

Ausgezeichnet

91

Gut

80

Bilder:Auerbach Verlag, B&W, Marantz, Pioneer

66 | 3/2014


www.heftkaufen.de/pdf-downloads.html

Testberichte jetzt als Einzelabruf!

17

Tischgrills

im Test

14 TVs

im Test

Komplette Tests und fundierte Beratung von

den Testexperten. Jetzt bequem als Download.

Neuer Thronfolger? VU+ DUO2 mit Enigma 2 im Test · 12 Elektrorasenmäher im Test · 12 Sounbars im Vergleichtest · die 7 besten Fernseher

2013 im Test · 17 Tischgrills im Test · LG 60LA8607 im Profi test · 12 Akku-Barttrimmer im Test 2013 · Samsung UE55F9090 im Profi test ·

Smart TVs von Metz, · Panasonic, Philips und Samsung im Test · 15 Mikrowellen im Test · LG Smart-TV 55LA8609 im Test · 10 elektrische

Kühlboxen im Test · Samsung UE75F6470 im Test · Brandneue TV-Technologien · Panasonic TX L55WTW60 im Test · 9 Nass-Trocken-Sauger

im Test · Blu-ray-Komplettsystem Samsung HT-F9759W im Test · 3 Akkurasenmäher im Test · Philips 65PFL9708S im Profi test · 14 beutellose

Staubsauger im Test 2013 · Coolstream Tank mit Neutrino HD im Test · Sony KDL-40W905A im Profi test · 16 Aktenvernichter im Test ·

Kontraststarker LED-TV Panasonic TX-L47DTW60 im Test · 13 Siebträgermaschinen im Test · Panasonic TX-L65WT600E im Profi test u.v.m.

12

Rasenmäher

im Test

10 HiFi-

Systeme

im Test

Bilder: Lux Tools, Philips, Samsung, Teufel


Testübersicht

Modell Ausgabe Preis Wertung

Philips

BDP9600/12

Marantz

UD7006

Onkyo

BD-SP809

CD-Player

AVM

Evolution CD3.2

AVM

Evolution CD 5.2

Audiolab

8200CD

Teac

CD-3000

Rega

Apollo-R

Consonance

Droplet CDP 3.1 linear

SACD-Player

Denon

DCD-2020AE

Marantz

SA-15S2 Limited

Einzeltest gewünscht?

Denon

DCD-2010AE

Marantz

SA-15S2

Marantz

SA-KI Pearl Lite

Schallplattenspieler

Transrotor

Rossini 25/60

Block

PS-100

Acoustic Solid

Solid 111 Metall

Acoustic Solid

Solid 111

Music Hall

mmf-5.1

Clearaudio

Concept MM

Rega

RP 40

Kompaktanlagen

Linn

Kiko

Meridian Audio

AC 200, DSP 3200, MediaCore 200

T+A

Caruso Blu

Denon

New Ceol

Loewe

SoundVision

T+A Elektroakustik

Cala, CS Mini

Marantz, Boston Acoustics

M-CR603, A 26

Denon

Ceol

Philips

DCB8000

Harman Kardon

MAS 111

4/2011 749 Euro

4/2011 999 Euro

4/2011 499 Euro

3/2012 2 790 E uro

2/2013 3 990 Euro

1/2012 899 Euro

3/2012 1 999 Euro

4/2012 800 Euro

2/2012 2 498 E uro

4/2013 2 299 E uro

5/2012 1 999 Euro

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1/2010 2 000 Euro

1/2011 1 799 Euro

2/2011 1 199 E uro

2/2013

ab

1 900 E uro

2/2012 999 Euro

4/2013 1 750 E uro

3/2011 1 080 E uro

3/2011 800 Euro

3/2011 1 100 E uro

1/2014 1 000 Euro

1/2013 2 995 Euro

5/2012

2 100 E uro/

5 200 E uro/

2 690 E uro

2/2014 2 990 Euro

3/2013 799 Euro

2/2013

5/2012

4/2012

ab

1 500 E uro

1490 bzw.

299 Euro

649 bzw.

298 Euro

4/2012 809 Euro

4/2012 630 Euro

4/2012 999 Euro

Gut

80

Gut

77

Gut

75

Ausgezeichnet

94

Ausgezeichnet

92,5

Ausgezeichnet

91,5

Sehr gut

89,5

Sehr gut

89

Sehr gut

85,5

Referenzklasse

96,5

Referenzklasse

96

Referenzklasse

96

Referenzklasse

95,5

Ausgezeichnet

93

Ausgezeichnet

93,5

Ausgezeichnet

90

Sehr gut

89,5

Sehr gut

89

Sehr gut

88

Sehr gut

87

Sehr gut

86

Ausgezeichnet

90

Ausgezeichnet

90

Sehr gut

90

Sehr gut

85

Sehr gut

85

Sehr gut

85

Sehr gut

85

Gut

84

Gut

82,5

Gut

81,5

Modell Ausgabe Preis Wertung

Onkyo

CS-N755

Onkyo

CS-1045

Sony

CMT-G2NiP

Teufel

Kombo 42

Abtastsysteme

Denon

DL-103R, Moving Coil

Benz Micro

MC Gold, Moving Coil

Sumiko

Blue Point Special EVO III, Moving

Coil

Audio-Technica

AT-F7, Moving Coil

Nagaoka

MP-300H, Moving Iron

Goldring

Elite, Moving Coil

Shelter

Model 201, Moving Magnet

Medienserver

AVM

ML8T

Certon Systems

Music Server Integrita

Evolve

LifeStation

Sony

HAP-Z1ES

Mcubed

RipNAS Z1000

Naim

UnitiServe

Audio-Netzwerkplayer

Olive

O6HD

Linn

Akurate DSM

Marantz

NA-11S1

T+A

Pulsar MP1260 R

Linn

Akurate DS (2010)

Opera Consonance

Reference 7

Audiodata

AudioVolver II

Musical Fidelity

M1 CLiC

Naim

HDX

Olive

4 HD

Simple Audio

Roomplayer II

Marantz

NA7004

Onkyo

T-4070

Pioneer

N-50

NAD

C 446

Logitech

Transporter

Denon

DNP-720AE

Rotel

RT-09

Logitech

Squeezebox Touch

3/2013 579 Euro

4/2012 899 Euro

3/2013 500 Euro

4/2013 350 Euro

2/2012 399 Euro

2/2012 330 Euro

2/2012 450 Euro

2/2012 359 Euro

2/2012 570 Euro

2/2012 600 Euro

2/2012 240 Euro

7/2013

14 900

Euro

3/2013 3 490 E uro

2/2013 6 500 E uro

2/2014 1 999 Euro

1/2011 1 095 Euro

2/2013

ab

2 898 E uro

2/2012 5 000 E uro

3/2012 6 450 E uro

6/2013 3 999 Euro

2/2010 2 690 E uro

3/2011 5 500 E uro

1/2013 2 500 E uro

4/2011 5 200 Euro

1/2012 1 600 Euro

2/2010 6 500 E uro

2/2010 2 498 E uro

5/2012 700 Euro

3/2011 800 Euro

4/2012 800 Euro

6/2012 600 Euro

1/2012 800 Euro

2/2010 1 999 Euro

2/2012 500 Euro

1/2012 800 Euro

2/2010 299 Euro

Gut

79

Gut

77

Gut

76

Gut

72,5

Sehr gut

88

Sehr gut

87

Sehr gut

86,5

Sehr gut

85,5

Gut

79

Gut

76,5

Gut

73,5

Referenzklasse

95

Ausgezeichnet

94

Ausgezeichnet

91,5

Sehr gut

89

Sehr gut

88

Sehr gut

85,5

Referenzklasse

95

Ausgezeichnet

92

Ausgezeichnet

91

Ausgezeichnet

91

Ausgezeichnet

90

Sehr gut

89,5

Sehr gut

89

Sehr gut

88

Sehr gut

88

Sehr gut

88

Sehr gut

87,5

Sehr gut

87

Sehr gut

86,5

Sehr gut

86

Sehr gut

86

Sehr gut

85

Sehr gut

85

Gut

84

Gut

83

Bilder:Auerbach Verlag, B&W, Marantz, Pioneer

68 | 3/2014


Modell Ausgabe Preis Wertung

Cocktail Audio

X10

Reson

rh4

Philips

NP2500

Dune HD

Max

1/2012 290 Euro

1/2011 2 250 E uro

2/2010 229 Euro

1/2012 469 Euro

Sonos

2/2010 349 Euro

ZP90

Netzwerk-Receiver (Player + Verstärker)

Naim

5/2012 4200 Euro

Superuniti 2

Linn

Sekrit DSM

Linn

Majik DS-I

Ausgabe verpasst?

Linn

Sneaky Music DS

Naim

UnitiQute

T+A

Music Receiver

Teufel

3Raumfeld CSM

Arcam

Solo Neo

Cocktail Audio

X10

Cocktail Audio

X30

D/A-Wandler

T+A

DAC8

4/2013 2 250 E uro

2/2010 2 975 E uro

Jetzt scannen

und nachbestellen!

1/2012 1 450 E uro

1/2013

ab

1 300 E uro

1/2012 2 700 Euro

4/2011 1 975 E uro

2/2010 1 799 E uro

1/2012 290 Euro

7/2013

ab 999

Euro

6/2012 1 990 Euro

Gut

82

Gut

80

Gut

74

Befriedigend

69

Befriedigend

69

Ausgezeichnet

90

Sehr gut

89,5

Sehr gut

89

Sehr gut

89

Sehr gut

88

Sehr gut

88

Sehr gut

86

Sehr gut

85

Gut

82

Gut

81

Referenzklasse

97,5

Modell Ausgabe Preis Wertung

B.M.C.

DAC1

Electrocompaniet

ECD 2

Arcam

D33

Meridian

Explorer

Burmester

113

Lake People

Violectric DAC V800

North Star Design

Fluxio

PS Audio

PerfectWave DAC MkII

North Star Design

Essensio Plus

Musical Fidelity

M1 SDAC

Arcam

rDAC

Lindemann

USB-DAC 24/192

Audiolab

M-DAC

Mytek

Stereo192-DSD-DAC

Calyx

DAC 24/192

Musical Fidelity

M1DAC

Music Hall

dac25.3

Atoll

DAC

Advance Acoustic

MDA-503

KingRex

UD384

1/2012 3 248 Euro

7/2013 2 390 E uro

6/2012 2 499 E uro

2/2014 310 Euro

6/2012 2 490 E uro

4/2012 1 100 E uro

2/2013 2 250 E uro

4/2012 4 345 E uro

3/2012 1 600 E uro

5/2013 1 149 E uro

1/2011 399 Euro

1/2011 690 Euro

6/2012 799 Euro

3/2012 1 500 E uro

3/2012 1 500 E uro

1/2011 499 Euro

1/2011 700 Euro

1/2011 550 Euro

1/2011 849 Euro

3/2013 450 Euro

Referenzklasse

96

Ausgezeichnet

94,5

Ausgezeichnet

94

Sehr gut

87

Ausgezeichnet

94

Ausgezeichnet

93,5

Ausgezeichnet

93

Ausgezeichnet

93

Ausgezeichnet

92,5

Ausgezeichnet

92

Ausgezeichnet

92

Ausgezeichnet

92

Ausgezeichnet

91,5

Ausgezeichnet

90,5

Sehr gut

89

Sehr gut

89

Sehr gut

89

Sehr gut

87

Sehr gut

86

Sehr gut

85

Produktvorstellungen

Modell Ausgabe Web

Aktivlautsprecher

Make Black Forest

Make One

WLAN-Lautsprecher

Audio Pro

LV2, TX100, RX100, WR200

Surround-Sets

Loewe

3D Orchestra 5.1 IS

Dynamische Kopfhörer

Bose

SIE2(i)

Ultimate Ears

Reference Monitors

AKG

K 272 HD

AKG

K 420 Denim

Beyerdynamic

DT 880

Bose

AE2

1/2010 www.make-blackforest.com

4/2012 www.tad-audiovertrieb.de

5/2013 www.loewe.tv

2/2013 www.bose.de

2/2014 www.hearing-berlin.com

2/2012 de.akg.com

6/2013 de.akg.com

2/2012 www.beyerdynamic.de

2/2012 www.bose.de

Modell Ausgabe Web

Bowers & Wilkins

P5

2/2012 www.bowers-wilkins.de

German Maestro

GMP 435 S

Goldring

DR150

HiFiMan

HE-300

JBL

J55

JVC

HA-RX900

KEF

M500

Koss

Porta Pro Classic

Marshall

Major Black

Philips

SHP8000/10

Pioneer

MJ532

Shure

SRH840

2/2012 www.german-maestro.de

2/2012 www.goldring.co.uk

2/2012 www.sieveking-sound.de

6/2013 de.jbl.com

2/2012 www.jvc.de

6/2013 www.gpa-eu.com

6/2013 www.sound-magic.de

6/2013 www.hama.de

2/2012 www.philips.de

6/2013 www.pioneer.eu

2/2012 www.shure.de

www.audio-test.at | 69


Testübersicht

Modell Ausgabe Web

Sennheiser

HD 650

Teufel

Aureol Real

V-Moda

Crossfade M-100

Noise-Cancelling-Kopfhörer

AKG

K 495 NC

Audio Technica

ATH-ANC9

Bose

QuietComfort 15

Denon

AH-NCW 500

Logic3

T350

PSB Speakers

M4U 2

Sennheiser

MM 550-X

Sony

MDR-1RNC

2/2012 www.sennheiser.de

6/2013 www.teufel.de

6/2013 www.digital-highend.de

1/2013 de.akg.com

1/2013 eu.audio-technica.com

1/2013 www.bose.de

1/2013 www.denon.de

1/2013 www.iad-audio.de

6/2013 www.psb-lautsprecher.de

1/2013 www.sennheiser.de

1/2013 www.sony.de

Modell Ausgabe Web

Plattenwaschanlagen

Clearaudio

Double Matrix Professional

3/2011 www.clearaudio.de

Okki Nokki

MK II

Knosti

Disco-Antistat

Audiozubehör

Audio Exklusiv

Silentplugs Banana

Audio Exklusiv

Silentplugs Cinch

Aura HiFi

Aura Plattform

Black Forest Audio

Black Forest Duster

Development & Design

Ceraone

Einzeltest gewünscht?

3/2011 www.okkinokki.de

3/2011 www.knosti.de

1/2013 www.audio-exklusiv.de

1/2013 www.audio-exklusiv.de

5/2012 www.aura-hifi.de

1/2013 www.blackforestaudio.com

6/2012 www.finite-elemente.de

Jetzt scannen

und runterladen!

Soul/Hama

SL300

Bluetooth-Kopfhörer

1/2013 www.hama.de

Development & Design

Resonator 1000 Hz

1/2013 www.finite-elemente.de

Audio-Technica

ATH-CKX7iS

1/2014 eu.audio-technica.com

HMS Elektronik

Energia efinitiva

1/2013 www.hmselektronik.de

Sony

XBA-H3

Bluetooth-Kopfhörer

Denon

AH-NCW 500

Harman Kardon

BT

Parrot

Zik

Sony

MDR-1RBT

Kopfhörer-Surround-Systeme

Beyerdynamic

Headzone

1/2014 www.sony.de

5/2013 www.denon.de

5/2013 www.harmankardon.com

5/2013 www.parrot.com

5/2013 www.sony.de

5/2012 www.beyerdynamic.de

HMS Elektronik

Silenzio Base

Inakustik

Exzellenz Bolide

Millenium Audio

M-Puck

Oehlbach

Powerstation 909

Oehlbach

XL Air Absorb

Oehlbach

XXL Cinch Caps

Oehlbach

XXL Air Cylinder Stand

5/2012 www.hmselektronik.de

6/2012 www.in-akustik.de

6/2012 www.m-puck.de

1/2014 www.oehlbach.de

6/2012 www.oehlbach.de

1/2013 www.oehlbach.de

6/2012 www.oehlbach.de

Sennheiser

PC 333D

5/2012 www.sennheiser.de

Pro-ject Audio

Ground it deluxe 1

5/2012 www.project-audio.com

Smyth Research

Realiser A8

5/2012 www.audio-import.de

SSC Accept Audio

Netpoint 200

6/2012 www.hifi-ssc.de

Tragbare Audioplayer

SSC Accept Audio

Twinbase

5/2012 www.hifi-ssc.de

Colorfly

C3

6/2012 www.hoerzone.de

Viablue

Tri Absorber

6/2012 www.viablue.de

Colorfly

C4

iRiver Astell & Kern

AK100

Philips

GoGear Ariaz MP4 player

Samsung

Galaxy S WiFi 4.2

Sony

NWZ-F805

Tragbare Lautsprecher

Bose

SoundLink Mini Bluetooth Speaker

Grundig

GSB 120

Geneva

S DAB+

Sound2Go

Dome

1/2013 www.hoerzone.de

6/2013 www.astellkern.de

6/2012 www.philips.de

6/2012 www.samsung.de

6/2012 www.sony.de

1/2014 www.bose.de

2/2014 www.grundig.de

1/2014 www.geneva24.de

1/2014 www.sound2go.net

NAS-Server

Acer

Aspire easyStore H341

Buffalo Technology

LinkStation Pro Quad

HFX

AssetNAS

Iomega

StorCenter ix2-200

QNAP Systems

TS-419P+ TurboNAS

Synology

DiskStation DS212j

Western Digital

My Book Live Duo

Home Theater PC

Deltatronic

Silentium! i5

Ichbinleise.de / HFX

Ichbinleise HFX M27

3/2012 www.acer.de

3/2012

www.buffalo-technology.

com

3/2012 www.digital-highend.de

3/2012 go.iomega.com

3/2012 www.qnap.com

3/2012 www.synology.com

3/2012 www.wdc.com

6/2012 www.deltatronic.de

6/2012 www.ichbinleise.de

Bilder:Auerbach Verlag, B&W, Marantz, Pioneer

70 | 3/2014


Hintergrundartikel

Themen

Ausgabe 1/2010

Lautsprecherbau mit Nubert

Dolby Digital EX

THX-Zertifizierung

In-Wall-Lautsprecher

Lautheitskrieg

Anschlusstechnik

Manuelle Einmessung

Tongeschichte

Lautsprecherkabel

Lautsprecherbau

Ausgabe 2/2010

Musikdienste

Handy als Fernbedienung

Musik aus dem Netzwerk

DLNA bei AV-Receivern

Ausgabe 1/2011

Öko-Richtlinien

Apple Airplay

Surround-Sound: Lichtmond

Kino für die Ohren

Netzwerksicherheit

USB-Schnittstelle

Digital-Analog-Wandlung

MP3

Ausgabe 2/2011

Auro 3D

Aktiv- vs. Passiv-Lautsprecher

Body-Shaker

Kabelworkshop Teil 1

Ausgabe 3/2011

Vinyl-Recording

Audioschnitt

Neue Fernbedienung-Apps

Kabelworkshop Teil 2

Ausgabe 4/2011

Raumklang im Heimkino

Dolby vs. DTS

Workshop: Surround-Einmessung

Ausgabe 1/2012

Raumakustik

Surround-Formate im Überblick

Multizone

Kabelworkshop Teil 3

Ausgabe 2/2012

Geschichte der Stereofonie

Stereopanorama

Musiksortierprogramme

Vinyl-Revival

Kopfhörer-Bauarten

Ausgabe 3/2012

Downloadplattformen

Zwischen den Welten

Master-Formate auf Disc

Ausgabe 4/2012

Subwoofer-Bauarten

Themen

DLAN

Neue Fernbedienung-Apps

Streamen mit Apple

Ausgabe 5/2012

Lokalisation

THX

Surround-Aufpolierer in der Praxis

Einmesssysteme im Vergleich

Ausgabe 6/2012

Kabelloses Heimkino

Joint Stereo

ABX-Test selbstgemacht

Ausgabe 1/2013

Bluetooth

Ohrenfalle Kopfhörer

Ausgabe 2/2013

Fehlerkorrektur bei der Audio-CD

HDD- und SSD-Speicher im Vergleich

HDMI – alles über das Format bis Version 1.4

Genau im Takt mit Denon Link HD

Google Play

Ausgabe 3/2013

Akustik aufpolieren mit Genelec

Frequenzweichen

Geldregen Musikdownloads

Das Rezept zur Kultmusik

Interview The BossHoss

Windows 8 im Audio-Check

Ausgabe 4/2013

Von der CD zur MP3

Kostenlose Musik für jedermann

Kaufberatung zu Lautsprechertypen

Drahtlose Musiksysteme

Interview Mansour Mamaghani

Die DNA von High End

Ausgabe 5/2013

Dolby Atmos vorgestellt, mit Interview

Audyssey MultEQ im Technik-Check

Der Serverschrank fürs Heimnetzwerk

Der Beginn des Musikdownloads

Interview: Steven Wilson

Ausgabe 6/2013

Kaufberatung Kopfhörer

Kopfhörerimpedanzen erklärt

Zu Besuch bei T+A

Ausgabe 7/2013

So funktioniert objektbasiertes Audio

RAID-Systeme erklärt

HDMI 2.0 – jetzt mit noch mehr Ton

in-akustik: mehr als nur harte Ware

Lautheit: das 2-Master-Album von ASP

Ausgabe 1/2014

Spotify Connect

WiSA/Immaculate Wireless Sound

Ausgabe 2/2014

Streaming: WiMP HiFi

Audio Codec Opus 1.1

Testübersicht

AUDIO TEST

Verleger:

Auerbach Verlag und Infodienste GmbH

Oststraße 40 – 44, 04317 Leipzig

Tel. ( 03 41) 3 55 79-100

Fax ( 03 41) 3 55 79-111

Herausgeber:

Stefan Goedecke, Torsten Herres,

Stefan Hofmeir, Florian Pötzsch

Chefredaktion:

Stefan Goedecke,

Dennis Schirrmacher (ViSdP)

Redaktion:

Tobias Häußler (TOH), Martin Heller (MAH),

Torsten Pless (TP), Patrick Schulze (PS),

Tiemo Weisenseel (TW)

Grafikdesign:

Lisa Breyer, Therèse Herold, Stephan Krause,

Stefan Kretzschmar, Ronny Labotzke,

Katharina Schreckenbach (Leitung),

Kim Trank, Annemarie Votrubec

Anschrift:

Auerbach Verlag und Infodienste GmbH

Redaktion AUDIO TEST

Oststraße 40 – 44, 04317 Leipzig

leserbriefe@audio-test.at

www.audio-test.at

Anzeigen:

Linda Hartmann, Simone Läßig,

Franziska Lipus, Benjamin Mächler,

Carsten Philipp (Leitung)

Tel. ( 03 41) 3 55 79-120

Fax ( 03 41) 3 55 79-111

anzeigen@av.de

Abonnenten:

Denise Göhler

Tel. ( 03 41) 3 55 79-140

Fax ( 03 41) 3 55 79-111

abo@av.de

Vertrieb:

IPS Pressevertrieb

Carl-Zeiss-Straße 5

53340 Meckenheim

ISSN: 1868-484X

Erscheinungsweise: 8-mal im Jahr

Einzelpreis Deutschland: 5,50 Euro

Jahresabo Deutschland: 39,90 Euro

Jahresabo Ausland: 54,90 Euro

Druck:

Dierichs Druck + Media GmbH & Co. KG,

Kassel

© 2014 von Auerbach Verlag und Infodienste GmbH,

Leipzig. Vervielfältigung und Verbreitung von

Artikeln, Grafiken, Fotos durch jedes Medium ist nur

mit ausdrücklicher schriftlicher Genehmigung des Verlags

gestattet.

Die Interviews geben die Meinungen der Interviewpartner

wieder. Diese muss nicht der Meinung des Verlages

entsprechen. Für die Aussagen des Interviewpartners

wird keine Haftung übernommen.

Trotz sorgfältiger Prüfung kann keine Gewähr für die

Richtigkeit der Angaben übernommen werden.

Schutzrechte auf Produktnamen oder Produkte sind in

den einzelnen Artikeln nicht zwingend erwähnt.

Namentliche oder mit Initialen gekennzeichnete Artikel

geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion

wieder. Für unverlangt eingesandte Manuskripte,

Datenträger und Fotos übernimmt der Verlag keine

Haftung. Die Zustimmung zum Abdruck wird

vorausgesetzt. Der Autor erklärt mit der Einsendung

von Material, dass dieses frei von Rechten Dritter ist.

Mit der Honorierung von Manuskripten, Fotos und

anderem Material erwirbt der Verlag die Rechte daran.

Gerichtsstand ist Leipzig.

www.audio-test.at | 71


Test

Referenzklasse

(95,5 %)

3.2014

Sonus faber Olympica III

www.audio-test.at

Bühne frei

Auf der Suche nach Inspiration für seine neuen Lautsprecher

schaut sich Sonus faber im eigenen Städtchen um und findet

diese im nachantiken Teatro Olimpico. Wird der neue Auftritt

zum großen Musiktheater?

Torsten Pless

Bilder: Auerbach Verlag, Sonus faber

72 | 3/2014


Test

Eine Metallnadel vor Hoch- und

Mitteltöner sorgt für ein verbessertes

Rundstrahlverhalten.

Das Stierleder wird mit der Zeit

eine genauso schöne Geschichte

erzählen wie die Lautsprecher.

Italien ist bekannt für seinen ausgeprägten Sinn

für Kunst und Kultur, seine Liebe zur Musik und

Architektur. Dabei macht der ästhetische Anspruch

auch vor dem Lautsprecherbau keinen Halt, wie die Traditionsmarke

Sonus faber seit Jahren beweist. Qualität

hat natürlich ihren Preis, denn wer sich für einen der

lederbezogenen Lautsprecher interessiert, bezahlt zuweilen

Beträge im hohen fünfstelligen Bereich. Nicht so

mit der neuesten Reihe Olympica, deren Spitzenmodell

sich einiges von den großen abgeschaut hat und sich

dennoch im bezahlbaren High-End-Bereich ansiedelt.

Bescheidenheit zählt schon mal nicht zu den Stärken

des italienischen Herstellers, der seine Inspiration

zum Bau der Olympica III aus dem Teatro Olimpico in

Vicenza zog. Dabei geht es weniger um den geometrischen

Baustil mit seiner akustischen Schallausbreitung,

als vielmehr um die Schönheit und Leidenschaft,

die sich darin verbirgt. Statt Stein und Gips bestehen

die Deck- und Grundplatten der Lautsprecher aus

massivem Walnussholz, die gebogenen Seitenteile aus

edel furniertem Schichtholz. Der Form einer Laute

angelehnt ist das Gehäuse asymmetrisch aufgebaut,

was stehende Wellen und Resonanzen im Inneren vorbeugt.

Sonus-faber-typisch sind die Schallwand und die

Oberseite mit naturbelassenem Leder versehen, das den

anspruchsvollen Charakter der Lautsprecher mit ihrer

nicht minder ambitiösen Hörerschaft unterstreicht.

Die Treiberauswahl ist ebenso exklusiv und an die

des hauseigenen Spitzenmodells Aida angelehnt. Mit

einem Durchmesser von 29 Millimetern sticht bereits

der Gewebehochtöner deutlich hervor, der eine klassische

Kalotte mit einem Ringstrahler vereint. Deren

positive Eigenschaften verschmelzen miteinander,

woraus sich ein sehr schneller Tweeter entwickelt,

der bereits bei 2 500 Hertz ankoppelt. Eine winzige

Phasennase sorgt obendrein für ein linearisiertes

Abstrahlverhalten. Auch beim 15-Zentimeter-(cm)-

Konus wird auf Linearität höchsten Wert gelegt und

sich bewusst gegen eine reine Papiermembran und

für ein Zellulose-Naturfasergemisch entschieden. Mit

einer speziellen Isolierungsschicht werden die verbliebenen

Poren geschlossen und eine saubere Dämpfung

angestrebt. Die beiden 18-cm-Tieftöner bestehen aus

einer Sandwich-Membran, deren äußere Zellstoffhülle

einen speziellen Schaumstoff umgibt. Zur Frequenzgangerweiterung

setzt Sonus faber auf eine besondere

Art des Reflexkanals, der sich seitlich der Olympica III

vertikal erstreckt. Die einseitige Perforierung der

Lautsprecher erlaubt eine flexible Aufstellung nach

innen oder außen, die sich aus den Gegebenheiten des

Hörraumes ergibt.

Im Hörraum haben wir zunächst mit der optimalen

Aufstellung der Lautsprecher experimentiert, bis

wir zu einem für uns perfekten Ergebnis kamen.

Das Bassreflexsystem nach innen gerichtet schien

für unseren Raum ideal. Die Lautsprecher exakt im

Stereodreieck auf Achse ausgerichtet, führte zur

besten Bühnendarstellung der Ringstrahler. Wenn

die Olympica III etwas sind, dann sind sie emotional.

Analytische Fähigkeiten überlassen sie lieber ihren

Mitbewerbern und stellen Stimmen und Instrumente

jeglichen Genres affektiv und plastisch dar. Klangliche

Schärfe ist ihnen ebenso fremd, was in ausgeglichen

Sibilanten und natürlichen Klangfarben bei

www.audio-test.at | 73


Test

Abstand: 1 Meter, SPL: 74 dB(C)

Der Frequenzgang weist dezente

Anhebungen an ausgewählten

Stellen auf.

12 dB

3 dB

0 dB

–3 dB

–12 dB

30 40 50 70 100 Hz 200 300 400 500 700 1 kHz 2 3 4 5 7 10 kHz 20 kHz

Blechbläsern und Streichinstrumenten sorgt. Solch

eine Konsonanz ging in dichten Arrangements hin

und wieder mit einer zurückgesetzten Durchhörbarkeit

einher. Der Wohlfühlklang, der über weite Strecken

als tadellos bezeichnet werden kann, ließ sich

mit einem Verstärker mit Vorliebe zu ungeradzahligen

Verzerrungen noch mit etwas mehr Esprit versehen.

Dieser darf auch gern eine ordentliche Portion Leistung

mitbringen, damit sich die Dynamikfähigkeiten

der Lautsprecher voll entfalten. Bassstarke Impulse

werden fein aufgelöst, während tiefste Orgeltöne sehr

kontrolliert erklangen. Eine Sopranistin mit Orgelbegleitung

wurde mit bestechender Artikulation plastisch

vor uns dargestellt, während der Kirchenraum

deutlich umrissen ohne diffusen Nachhall erklang.

Die dynamischen Facetten eines Steinway-Flügels sind

genauso herausragend wie der organische Umgang

mit gezupftem Saitenspiel. Prinzipiell haben wir über

die Lautsprecher viele lobende Worte zu verlieren,

an einem Probehören bei Ihrem Händler kommen Sie

allerdings wie immer nicht vorbei.

Die Sonus faber Olympica III steigen in unserer

Wertungsskala auf in den Klangolymp, in dem sie

sich die Rolle des Schöngeistes wohl so schnell nicht

nehmen lassen.

Aufstellungsempfehlung

0,5 – 1 m

0,5 – 1 m

Wandabstand

einwinkeln

auf

den Hörplatz,

Stereodreieck

Empfohlen für Raumgrößen: 20 m 2 – 50 m 2

AUSSTATTUNG

Sonus faber

Olympica III

10800 Euro

40,3 × 111 × 50,8 cm

www.audio-reference.de

3-Wege, passiv

Bassreflex mit Öffnung an der Seite

35 Hz − 30 kHz

50 – 300 W

90 dB@8 Oh m/

2,83 Vrms (1 W/1 m)

Allgemein

Hersteller

Modell

Preis (UVP)

Maße (B /H/T)

Informationen

Technische Daten

Arbeitsweise

Bauform

Frequenzgang

lt. Hersteller

Empf. Verstärkerleistung

Kennschalldruck

BEWERTUNG – STANDLAUTSPRECHER

Basswiedergabe

11/12

Mittenwiedergabe

11/12

Höhenwiedergabe

11/12

Räumlichkeit 10,5/12

Neutralität 10,5/12

Lebendigkeit/

Impuls treue

10,5/11

Dynamikverhalten

10/11

Wiedergabequalität

74,5/82

Ausstattung/

Verarbeitung

8,5/9

Benutzerfreundlichkeit

8/9

Zwischenergebnis

91 von 100 Punkten

Konstruktions-/Materialaufwand

+ 4,5

Preis/

Leistung

Ausgezeichnet

Ergebnis

Referenzklasse 95,5/100

Bilder: Auerbach Verlag

74 | 3/2014


Test

Sehr gut

(86,5 %)

NuForce AVP-18

www.audio-test.at

3.2014

Sehr gut

Smart

www.audio-test.at

(85%)

NuForce MCA-18

mal anders

Alle sind sie heute Smart. Der Smart-TV streamt Musik im Heimkino,

das Smartphone wird zur Fernbedienung. Warum brauchen

wir dann einen AV-Receiver, der uns sämtliche Funktionen noch

einmal bietet, dafür jedoch an einer smarten Erscheinung spart?

Torsten Pless

3.2014

Bilder: Auerbach Verlag

Das Übersprechen der Vorstufe bei 10 Kilohertz ist den NuForce-

Entwicklern laut Messung sehr gut gelungen.

Das Verzerrungsspektrum des AVP-18 steigt im Präsenzbereich

nur langsam an.

www.audio-test.at | 75


Test

1

3

2

1) Analoger Teil des Ein-

Platinenlayouts.

2) Spannungsversorgung

des Merkanalsystems.

3) Digitalteil mit zahlreichen

Cirrus-Logic-Chips.

NuForce – in Deutschland neuerdings vom TAD

Audiovertrieb vertreten – nimmt sich dieser

Sache an und streicht seine AV-Komponenten

auf das Nötigste zusammen. Um uns davon zu überzeugen,

haben wir uns die AV-Vorstufe AVP-18 und

die Mehrkanalendstufe MCA-18 näher angeschaut, die

auch aufeinander gestellt deutlich kleiner sind, als die

einschlägige japanische Konkurrenz.

Vier HDMI-Eingänge müssen ausreichen, um die

vorhandenen Zuspieler unterzubringen, ein Audio-

Return-fähiger Ausgang versorgt den Fernseher oder

Beamer mit Bild. Quellgeräte mit koaxialem und optischen

Ausgang finden ebenfalls ihren Anschluss, ansonsten

führt am 7.1-Analogausgang für die Endstufe

und einer einzelnen TOSLINK-Schnittstelle kein Weg

vorbei. Analoges Video, Netzwerk, USB-Streaming –

Fehlanzeige! Alle weiteren Anschlüsse dienen rein

dem System zur Fernsteuerung, der Akustikeinmessung

und der Software-Aktualisierung. Die Endstufe

AVP-18 hält acht großzügig angelehnte Lautsprecherklemmen

bereit – hier lässt sich ein 7.1-Set also auch

mit einem passiven Subwoofer betreiben.

Die Vorderseite des AVP-18 ist dabei noch ungewöhnlicher

und hat mit einem typischen AV-Receiver

Die Rückseite ist auf das Nötigste reduziert,

beinhaltet aber alles was man braucht.

Bilder: Auerbach Verlag

76 | 3/2014


Test

3

1

2

1) Kühlkörper mit angebrachten

MOSFETs.

2) Die zweikanaligen Class-D-

Verstärker.

3) Jede Platine ist mit zwei

JFET-OPVs ausgestattet.

scheinbar nichts mehr gemein. Nicht ein Taster ist zu

finden, kein Kopfhörerausgang ist vorhanden und die

typischen Schnellanschlüsse fehlen komplett. Stattdessen

bewegt man sich mit einem Drück-Drehregler

durch das Menü, was eine konsequente und durchaus

zielführende Variante darstellt. Ein Lautstärkeregler

und ein Punkt-Matrix-Display runden die Frontaufmachung

ab. Das futuristische Design mit angeschrägten

Elementen und einen Aluminiumkorpus haben beide

Geräte gemein.

Zur Steuerung und der akustischen Raumanpassung

empfehlen wir die Kombination aus Fernbedienung

und einem angeschlossenen TV-Display. Sowohl das

OSD-Menü als auch die Steuerungseinheit sind logisch

und intuitiv aufgebaut.

Und wie sieht das Ganze von innen aus? Wer nun

vermutet, dass das Innenleben aufgrund der geringen

Platzverhältnisse bis zum Bersten gefüllt sein muss,

ist weit gefehlt. Eine einzelne Platine ist für die komplette

Signalverarbeitung zuständig, SMD-Bauteile

und eine Armada an Cirrus-Logic-Chipsätzen werden

hier aufgefahren. Da ist zum einen der Cirrus Logic

CS497024-CVZ, ein 32-Bit-DSP, der sämtliche HD-Formate

von Stereo bis Mehrkanal decodiert. Ein Analog

Die Lautsprecherklemmen sind robust und offen

für alle Steckerarten.

www.audio-test.at | 77


Test

Devices ADV7623 sorgt für die HDMI-Signalübertragung

unter Berücksichtigung der Standards wie dem

Audiorückkanal, 3D-Support und CEC-Kompatibilität.

Ein weiterer Cirrus-Logic-Käfer kümmert sich um

das Post Processing mit vollparametrischem 11-Band-

Equalizer, Delay und der einstellbaren Flankensteilheit

zw. 12 und 24 Dezibel im Bass-Management.

Die Mehrkanalendstufe MCA-18 setzt ebenfalls auf

jede Menge digitale Komponenten, vorrangig von der

US-amerikanischen Elektronikschmiede International

Rectifier. Vier 2-kanalige Class-D-Verstärker sind

zusammen mit acht JFET-OPVs auf vier Einzelplatinen

verbaut. Ein Kühlkörper mit angebrachten MOSFETs

trennt sie vom Netzteil.

Im Praxisaufbau probierten wir zunächst die Raumeinmessung

aus, um die gesammelten Daten gegen

unsere ausgemessenen antreten zu lassen. Die Einsparungen

beschränken sich nicht nur auf den Funktionsumfang

sondern greifen auch beim übermäßigen

Eingriff in den Signalaufbau. Die geringen Abweichungen

zum Original waren ebenso positiv wie die

geringen Frequenzgangeingriffe der Vorstufe. Hier

wird also nicht auf ein bombastisches Klangerlebnis

sondern vielmehr auf ernsthafte Wiedergabe Wert

gelegt. Etwas ernüchternd ist hingegen die Einmessbeschränkung

auf lediglich sechs Kanäle. Die beiden

Surround-Rückkanäle links und rechts werden vom

verbauten Chipsatz leider nicht berücksichtigt. Die

Unauffälligkeit des gesamten Erscheinungsbildes der

Surround-Kombi spiegelte sich auch im Klangverhalten

wieder. Die Höhen bildeten Details bereitwillig

ab, die Mitten verliehen Sprecherstimmen ein gutes

Maß Natürlichkeit und explosive Bässe kamen dynamisch

mit einer ordentlichen Portion Tiefgang daher.

Im direkten Vergleich mit gängigen Vor-Endstufen-

Kombinationen muss man doch einige Abstriche in

Kauf nehmen, die man im Einzeltest jedoch kaum

vermissen wird. Das etwas engere Klangbild und die

geringeren feinzeichnerischen Qualitäten verzeiht

man dem System dann doch gern, wenn man auf den

Verkauspreis guckt. Den in dieser Preisklasse gibt

es keine vergleichbare Mehrkanal-Kombination, die

sich auf das Wesentliche konzentriert und Filme sowie

Fernsehton so entspannt wiedergibt.

AUSSTATTUNG

Allgemein

Hersteller

Modell

Preis (UVP)

Maße (B /H/T)

Informationen

Technische Daten

analog Audio

Cinch

analog Audio

XLR

Endstufenleistung

Lautsprecheranschlüsse

AUSSTATTUNG

Allgemein

Hersteller

NuForce

Modell

AVP-18

Preis (UVP)

1095 Euro

Maße (B /H/T)

43 × 8,1 × 13,4 cm

Informationen

www.nuforce.com

Technische Daten

Einmessautomatik

+

Mehrzonenunterstützung


Audyssey DSX –

DTS Neo:X –

Pro Logic IIz –

Streaming –

BEWERTUNG – AV-VORSTUFE

Basswiedergabe

9/10

Mittenwiedergabe

8,5/10

Höhenwiedergabe

9/10

Dynamik 8,5/10

Neutralität 9/10

Lebendigkeit/

Impuls treue

8/10

Wiedergabequalität

52/60

Ausstattung/

Verarbeitung

16,5/20

Benutzerfreundlichkeit

18/20

Gesamt

86,5 von 100 Punkten

Preis/

Leistung

Sehr gut

Ergebnis

Sehr gut 86,5/100

NuForce

MCA-18

999 Euro

43 × 8,1 × 13,4 cm

www.nuforce.com

8 Eingänge


8 × 110 W @ 4 Oh m

8 × 55 W @ 8 Oh m

8

Basswiedergabe

8,5/10

Mittenwiedergabe

9/10

Höhenwiedergabe

8,5/10

Dynamik 8/10

Neutralität 8,5/10

Lebendigkeit/

Impuls treue

8,5/10

Wiedergabequalität

51/60

Ausstattung/

Verarbeitung

16/20

Benutzerfreundlichkeit

18/20

Gesamt

85 von 100 Punkten

Preis/

Leistung

Sehr gut

Ergebnis

Sehr gut 85/100

BEWERTUNG – AV-ENDSTUFE

Bilder: Auerbach Verlag

78 | 3/2014


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Test

Sehr gut

(87 %)

Nubert AW-350

www.audio-test.at

3.2014

Kompakt-Subwoofer

Der Line-Out verfügt über einen

festen Low-Cut bei 80 Hertz, um

Regallautsprecher zu entlasten.

Nuberts AW-350 ist eigentlich eine Ergänzung zu den neuen Lautsprechermodellen

der nuPro-Serie. Doch natürlich lässt er sich

auch losgelöst verwenden, weshalb wir getestet haben, was der

Subwoofer generell leistet.

Auch rein optisch fügt sich der AW-350 in die

aktuellen Modelle der nuPro-Reihe ein. Das

wahlweiße schwarz oder weiß lackierte Gehäuse

ist aus MDF gefertigt und verfügt über abgerundete

Kanten. Hier macht sich auch die nahtlose, hochwertige

Verarbeitung bemerkbar. Die Membran ist an der

Front angebracht und hat einen Durchmesser von 18

Zentimeter, was für Subwoofer eher klein ist. Ausgeglichen

wird die geringe Fläche durch den Hub, der

bis zu drei Zentimeter erreichen kann. Der Subwoofer

arbeitet nach dem Bassreflexprinzip mit Öffnung zum

Boden. Die weitläufige Abrundung und glatte Oberfläche

sollen dabei Strömungsgeräusche minimieren.

Im Inneren des Subwoofers sorgt ein energieeffizienter

Klasse-D-Verstärker für den nötigen Antrieb.

Dieser erreicht eine Musikleistung von 200 Watt was

ausreicht, um kleine und mittelgroße Räume mit

ausreichender Leistungsreserve zu beschallen. Das

Anschlussfeld auf der Rückseite bietet umfangreiche

Möglichkeiten, um den AW-350 in unterschiedlichen

Set-ups unterbringen zu können. Neben den Hochpegeleingängen

und den Line-In-Buchsen stehen auch

Line-Outs zur Verfügung. Diese sind mit einem festen

Hochpass von 80 Hertz versehen.

Auffällig ist das Fehlen sämtlicher Bedienelemente

auf der Rückseite. Stattdessen werden sämtliche

Martin Heller

klangliche Anpassungen von einem integrierten DSP

übernommen. Die Bedienung erfolgt entweder über

ein Steuerkreuz an der Vorderseite oder der mitgelieferten

Fernbedienung. Diese hat den Vorteil, dass

der klangliche Unterschied direkt vom Hörplatz aus

beurteilt werden kann. Das kleine Display an der

Front ermöglicht dabei die Menüführung. Während

des laufenden Betriebs zeigt dieses wahlweise Lautstärke

oder den nuPro-Schriftzug an, lässt sich aber

auch vollständig deaktivieren, um störendes Licht im

Heimkino zu vermeiden.

Im Menü lassen sich dann alle grundlegenden

Einstellungen vor dem Erstbetrieb vornehmen. Die

automatische Abschaltung kann komplett deaktiviert

werden, um zum Beispiel ein Ausschalten des

Subwoofers bei geringer Lautstärke zu verhindern.

Weiterhin kann ein Soft-Clip zugeschaltet werden.

Dadurch können Verzerrungen bei Pegelspitzen

verhindert werden, die besonders dann auftreten

können, wenn der Subwoofer an seiner Leistungsgrenze

betrieben wird. Impulse werden ohne Soft-

Clip teilweise kräftiger durchgezeichnet. Um einen

zusätzlichen Lautstärke-Boost zu ermöglichen, kann

zudem ein Low-Cut-Filter zugeschaltet werden. Der

Lautstärke wird dafür ein Teil des Tiefgangs geopfert,

die untere Grenzfrequenz verschiebt sich also

Bilder: Auerbach Verlag

80 | 3/2014


Test

zwar im Vergleich zu Spitzenmodellen noch etwas

Luft nach oben, zu einem echten Verwaschen von

Impulsen kommt es jedoch nicht. Auch bei lange

stehenden Tieftoneffekten bleibt der Nubert frei von

Dröhnen, obwohl das Fundament stets kraftvoll

wirkt. Instrumente wie große Kesselpauken profitieren

davon, dass der AW-350 trotz seiner kompakten

Maße über einen beachtlichen Tiefgang verfügt. So

bietet Nubert ein Modell, bei dem der Kompromiss,

aus Preis-Leistung und Größe sehr gelungen wirkt,

unser einziger Wunsch wäre noch etwas mehr Punch

bei kräftigen Impulsen.

Das Display lässt sich abschalten,

um im verdunkelten Heimkino

nicht abzulenken.

nach oben. Lautstärke, Phase und Übernahmefrequenz

können ebenfalls angepasst werden. Praktisch

ist die Möglichkeit, drei Presets abzuspeichern. So

kann zum Beispiel zwischen Voreinstellungen für

zwei Lautsprecherpaare oder für Film und Musik

gewechselt werden, ohne jedes Mal eine mühselige

Konfiguration vorzunehmen.

Akustisch besticht der

AW-350 vor allem dadurch,

dass er sich absolut nicht in

den Vordergrund drängt.

Er fügt sich nahezu verfärbungsfrei

in das restliche

Set-up ein. Dazu trägt auch

die gute Dynamikarbeit bei.

Statt actionreiche Filmszenen

in ein Brummkonzert

zu verwandeln, folgt der

Subwoofer der Gesamtdynamik

und unterstützt das

Filmgeschehen effektiv.

In Sachen Präzision ist

Die Preset-Tasten eignen sich

zum Beispiel zum Speichern von

Einstellungen für Musik und Film.

AUSSTATTUNG

Allgemein

Hersteller

Modell

Setpreis (UVP)

Maße (B /H/T)

Informationen

Technische Daten

Arbeitsweise

Bauform

Lautsprechermembranen

Frequenzgang

lt. Hersteller

Verstärkerleistung

lt.

Hersteller

Übergangsfrequenz

Optimierung

der Phasenlage

Line-In Cinch/

Mono-In

Lautsprecheranschlüsse

Abschaltautomatik

Nubert

AW-350

445 Euro

24 × 39 ×24 cm

www.nubert.de

aktiv

bassreflex

1 × 18 cm

35 – 200 Hz

150 W

40 – 200 Hz

stufenlos

Stereo-Line-In

BEWERTUNG

Basskontur 10/12

Bassfundament

9/12

Dynamikverhalten

10/12

Verfärbungsfreiheit

11/12

Wiedergabequalität

40/48

Ausstattung/

Verarbeitung

26/30

Benutzerfreundlichkeit

16/22

Zwischenergebnis

82 von 100 Punkten

Konstruktions-/Materialaufwand

+ 5

Preis/

Leistung

Sehr gut

Ergebnis

Sehr gut 87/100

ja

ja

www.audio-test.at | 81


Test

Gut

(80 %)

JBL Sub 550P

www.audio-test.at

3.2014

Leistung satt

Mittleres Preissegment, mittlere Größe – doch ob auch der

Klang des Sub 550P von JBL nur mittelmäßig ist, stellen wir

in unserem Testlabor fest.

Mit dem Sub 550P bewegen wir uns in der

Klasse eines recht klassischen Subwoofers

mittlerer Größe und verlassen also den

Bereich der kompakten Tieftöner. Für die passende

Wohnzimmeroptik kann aus den beiden Gehäusevarianten

Schwarz und Kirsche gewählt werden und

der Subwoofer steht auf seitlich exponierten Füßen.

Im Urzustand sind diese mit Gummidämpfern

versehen. Diese lassen sich jedoch herausschrauben

und durch die mitgelieferten Metallspikes ersetzen,

wenn der Sub 550P beispielsweise auf Teppichboden

aufgestellt werden soll. Das Entfernen der Frontabdeckung

offenbart eine gewisse optische Extravaganz,

da die Front nun nicht mehr eben erscheint,

sondern der Lautsprechertreiber ein Stück weit

eingerückt angebracht ist. Dabei handelt es sich

um eine PolyPlas-Membran mit 25 Zentimetern

Durchmesser. Angetrieben wird diese von einem

Verstärker mit 300 Watt RMS-Leistung. So bleibt

auch bei größeren Räumen eine ausreichend große

Leistungsreserve, um den Verstärker nicht an der

Martin Heller

Verzerrungsgrenze betreiben zu müssen. Die Kehrseite

der Medaille ist, dass der Sub 550P stolze 23

Kilo auf die Waage bringt, weshalb er durch seine

Ausmaße am einfachsten zu zweit auszupacken und

aufzustellen ist. Der Subwoofer ist geschlossen konstruiert,

verfügt also über keinen Bassreflexport.

Der Blick auf die Rückseite zeigt einen durchschnittlichen

Funktionsumfang. Zum Anschluss des Subwoofers

stehen lediglich Cinch-Eingänge zur Verfügung,

auf Hochpegeleingänge wird verzichtet. Wird der

Subwoofer im LFE-Modus betrieben, wird die interne

Frequenzweiche umgangen, was sich etwa für den

Betrieb am AV-Receiver eignet. Ansonsten kann mit

ihrer Hilfe die Übernahmefrequenz zwischen 50 und

150 Hertz stufenlos angepasst werden. Die Abschaltautomatik

per Signalerkennung lässt sich leider nicht

deaktivieren, was beim Hören mit geringen Lautstärken

zur ungewollten Abschaltung des Subwoofers

führen kann. Um den Klang hinsichtlich des Aufstellungsortes

zu optimieren, kann die Phase per Schalter

invertiert werden.

Bilder: Auerbach Verlag

82 | 3/2014


Test

Die geschlossene

Bauweise erfordert

ein größeres

Volumen, um den

gleichen Tiefgang

zu erreichen wie

ein Bassreflex-

System.

Im Hörtest dagegen gibt sich der Sub 550P wesentlich

beeindruckender. Mit einer präzisen Kontur fügt er

sich unauffällig in das Gesamtsystem ein. So ist er für

Film- wie Musikwiedergabe gleichermaßen geeignet,

da er den charakteristischen Eigenklang der verwendeten

Lautsprecher kaum beeinflusst. Trotz der großen

Leistungsreserven und des nennenswerten Tiefgangs

kommt manch ein explosionsartiger Impuls jedoch

nicht so kraftvoll herüber, wie wir ihn uns wünschen

würden. Dafür ist die generelle dynamische Arbeit des

JBLs bemerkenswert. Egal ob Musik mit virtuosen

Basseinlagen oder Filme mit rasanten Actionsequenzen

und ruhigen Szenen im Kontrast, der Subwoofer

drängt sich fast nie in den Vordergrund und passt

sich dem Inhalt an. So wirken alle Szenen natürlich

und lebendig. Lediglich im Fundament machen sich

stellenweise kleine Ausreißer bemerkbar. So kommt es

bei bestimmten Frequenzen zu einem leichten Dröhnen,

wenn kräftige, stehende Tieftoneffekte erklingen.

Alles in allem bleibt festzuhalten, dass JBL sich auf der

klanglichen Seite fern eines jeden Mittelmaßes bewegt.

Die Rückseite lässt eine

durchschnittliche Subwoofer-Ausstattung

erkennen.

Es fehlt nichts wichtiges,

zusätzliche Funktionen gibt

es aber auch keine.

AUSSTATTUNG

Allgemein

Hersteller

Modell

Setpreis (UVP)

Maße (B /H/T)

Informationen

Technische Daten

Arbeitsweise

Bauform

Lautsprechermembranen

Frequenzgang

lt. Hersteller

Verstärkerleistung

lt.

Hersteller

Übergangsfrequenz

Optimierung

der Phasenlage

Line-In Cinch/

Mono-In

Lautsprecheranschlüsse

Abschaltautomatik

JBL

Sub 550P

499 Euro

37,9 × 44,4 × 38 cm

www.jbl.com

aktiv

geschlossen

1 × 25 cm

27 – 150 Hz

300 Watt

50 – 150 Hz

Invertierung

Stereo-Line-In

nein

BEWERTUNG

Basskontur 9/12

Bassfundament

8/12

Dynamikverhalten

10/12

Verfärbungsfreiheit

10/12

Wiedergabequalität

37/48

Ausstattung/

Verarbeitung

22/30

Benutzerfreundlichkeit

18/22

Zwischenergebnis

77 von 100 Punkten

Konstruktions-/Materialaufwand

+ 3

Preis/

Leistung

Gut

Ergebnis

Gut 80/100

ja

www.audio-test.at | 83


Test

Clever

kombiniert

Rotel zählt zu den alten Hasen im Hi-Fi-Geschäft, die lieber

Trends setzen, als sie zu verschlafen. Dabei wird ein klassischer

CD-Player um einen Vollverstärker mit Wandler-Platine ergänzt

und so altbewährtes mit neuer Technik kombiniert.

Torsten Pless

Sehr gut

(89 %)

Rotel RCD-1570

www.audio-test.at

3.2014

Ausgezeichnet

(90 %)

Rotel RA-1570

www.audio-test.at

3.2014

Bilder: © magdal3na - Fotolia.com, Auerbach Verlag

84 | 3/2014


Test

Den Namen Rotel verbindet man gemeinhin mit

klassischem Hi-Fi und klare Linien, saubere

Verarbeitung und ein solide abgestimmtes

Sounddesign sind selbstverständlich. Um aus dem

gewöhnlichen Trott auszubrechen, bringt die Traditionsmarke

eine CD-Player-Vollverstärker-Kombi auf den

Markt, die mit digitalen Schnittstellen ebenso für das

Streaming-Zeitalter gerüstet ist.

Die Audiowiedergabemöglichkeiten sind heute so

vielseitig wie nie zuvor und eine Zukunftsprognose

über die weiteren Entwicklungen abzugeben gleicht

einem Blick in die Glaskugel. Fakt ist jedoch, dass sich

bevorstehende Standards der Digitaltechnik bedienen

werden. Auch Rotel ist sich dessen bewusst und stattet

seinen Vollverstärker RA-1570 mit einem Wandlerboard

mit USB-Schnittstelle sowie koaxialen und optischen

Eingängen aus. Auf eine Streaming-Platine wird bewusst

verzichtet, Streamer oder anderweitige Quellen

können aber flexibel digital angeschlossen werden.

Der passende Mitspieler RCD-1570 ist ein klassischer

CD-Player, der für all diejenigen entwickelt wurde, die

sich über Jahre hinweg eine amtliche Disc-Sammlung

aufgebaut haben. Mit einem analog-symmetrischen und

einem Koax-Ausgang sticht er aus der Masse heraus.

Die Qualitäten bei der D/A-Wandlung überlässt er aber

lieber seinem Vollverstärkerkollegen RA-1570.

Die Gehäuse der beiden Partner bestechen durch ein

zeitloses Design mit geschliffener Aluminium-Front,

einer übersichtlichen Tastenanzahl und jeweils einem

Display auf Abspieler- und Verstärkerfront.

Der klassische Look des RA-1570 wird jäh durch eine

USB-A-Buchse durchbrochen, die die Ausrichtung des

Verstärkers noch einmal unterstreicht. Mit 5-Volt-

Ladespannung nimmt sie nicht nur iPods, iPhones oder

iPads auf, sondern wird beiläufig zum Funkempfänger

mit dem mitgelieferten Bluetooth-Dongle. Die Rückseite

setzt stattdessen auf die Variante USB-B, mit der

der Verstärker digitale Signale in analoge konvertiert.

Mit installiertem Treiber streamen Windows-Computer

Audiodateien mit bis zu 24 Bit und 192 Kilohertz

(kHz), Macs tun dies bereits mit ihren integrierten

Bordmitteln. Da die Übertragung auf asynchronem

Weg geschieht, ist der RA-1570 Chef im Ring und gibt

dem Computer seinen Takt vor. Der Wandler Wolfson

WM8740 kümmert sich neben den USB-Signalen auch

um die Koaxial- und TOSLINK-Eingänge. Der CD-Player

RCD-1570 setzt ebenfalls auf den Wandlerchip und

bereitet die 16-Bit-44,1-kHz-Dateien für die anschließende

Analogverstärkung auf. Mit dem Wolfson-Chip

erfindet Rotel zwar das Rad nicht neu, bringt aber ein

bewährtes und grundsolides Bauteil zum Einsatz.

Über die Verwendung eines Slot-in-Laufwerks lässt sich

streiten, die kleinen Bürsten am Eingang würden wir

jedoch einer instabilen Plastiklade vorziehen. Leider

gelingt die Wiedergabe nicht vollkommen unbemerkt,

sodass in leisen Passagen die Mechanik hörbar ist. Zur

Das Übersprechen zwischen den Kanälen ist solide, wenn auch

für einen Vollverstärker nicht perfekt.

Das Verzerrungsproduktverhältnis zeigt sich ausgeglichen und

nimmt klanglich kaum Einfluss.

Alles dran, was ein moderner Verstärker so braucht: Viele Analogeingänge in asymmetrischer und symmetrischer Form und ein Terminal

für zwei Lautsprecher-Paare. Die Highlights sind allerdings die digitalen Eingänge mit TOSLINK,- Koax- und USB-Anschlüssen.

www.audio-test.at | 85


Test

Der CD-Player RCD-1570 ist der perfekte Spielpartner für den modernen Stereo-Vollverstärker. Analog und digital gibt er seine Daten aus.

Ein zusätzlicher Digitaleingang würde dem Player ebenfalls gut stehen.

Verbindung der beiden Geräte nutzten wir die symmetrischen

XLR-Anschlüsse, alternativ wäre auch einer

der vier Cinch-Eingänge am Verstärker nutzbar gewesen.

Wer die Wiedergabekette lieber rein analog mag,

schließt an den Phono-Input einen Plattenspieler an.

Der Rotel RA-1570 basiert auf einer Class-AB-Schaltung,

die mit diskreten Bipolar-Transistoren von

Sanken angereichert ist sowie einem Ringkerntrafo

aus Rotel-eigener Entwicklung. Um Störgeräusche zu

vermeiden, ist dieser gekapselt aufgebaut. Die Vor- und

Endstufensektionen befinden sich in Sandwich-Bauweise

auf zwei übereinander lagernden Platinen.

Im Hörtest klang das Doppelpack sehr feingeistig

abgestimmt, ohne mit überzogenen Frequenzbereichen

auf Effektfang zu gehen. Große orchestrale Werke

profitierten von dieser Ausgeglichenheit und bewiesen

gleich zu Beginn, dass es sich hierbei um eine erwachsene

Player-Verstärkerkombination handelt. Sowohl das

gesprochene Wort als auch Solo-Gesangeinlagen bauten

sich plastisch vor uns auf und waren zum Greifen nah.

Eine ausgeglichene S-Laut-Darbietung machte es uns

leicht auch über längere Zeit dem Gespann beizuwohnen,

ohne mit vorzeitigen Ermüdungserscheinungen

den Hörraum zu verlassen. Die Raumgestaltung uferte

nicht in einer überbordenden Bühne aus, sondern

konzentrierte sich vielmehr auf die korrekte Platzierung

der Instrumente innerhalb der Lautsprecher. Eine

zentrierte Wiedergabe verlangt nicht nach der perfekten

Raumakustik, sondern fühlt sich genauso in einem

durchschnittlichen Wohnraum wohl. Die Tiefmitten

verschleierten gering die Durchhörbarkeit in die Tiefe

des Raums hinein, was bei moderner Musik jedoch

kaum auffallen wird.

Für die jüngere Generation mit Hi-Fi-Faible führt

eigentlich kein Weg an der Traditionsmarke Rotel mit

dem RA-1570 vorbei. Mit einer Plug-&-Play-Verbindung

zum iPhone und PC, war hochwertige Musikwiedergabe

selten so einfach. CD-Sammler, die sich die Option

für Computer-Streaming offen halten wollen, schließen

dazu einfach den RCD-1570 symmetrisch mit an.

1

1) Stehend gelagerte Platine für

symmetrische Analogeingänge.

2

2) D/A-Wandler-Chips und digitale

Signalprozessoren.

3) Gekapselter Ringkerntrafo, eine

Eigententwicklung von Rotel.

3

Bilder: © magdal3na - Fotolia.com, Auerbach Verlag

86 | 3/2014


Test

AUSSTATTUNG

AUSSTATTUNG

Allgemein

Allgemein

Hersteller

Rotel

Hersteller

Rotel

Modell

RCD-1570

Modell

RA-1570

Preis (UVP)

900 Euro

Preis (UVP)

1 500 Euro

Maße (B /H/T)

43,1 × 9,3 × 32 cm

Maße (B /H/T)

43,1 × 14,4 × 35 cm

Informationen

www.rotel.com

Informationen

www.rotel.com

Technische Daten

Technische Daten

Anschlüsse

Ausgänge: analog symmetrisch, analog

unsymmetrisch, Koaxial

Verstärkerleistung

2 × 245 Watt @ 4 Oh m

2 × 147 Watt @ 8 Oh m

Leistungsaufnahme

Stand-by: 0,1 W

Betrieb: 15 W

Leistungsaufnahme

Stand-by: 0,1 W

BEWERTUNG – CD-PLAYER

Basswiedergabe

8,5/10

Mittenwiedergabe

9/10

Höhenwiedergabe

9/10

Räumlichkeit 8,5/10

Neutralität 9/10

Lebendigkeit/

Impuls treue

9/10

Wiedergabequalität

53/60

Ausstattung/

Verarbeitung

17/20

Benutzerfreundlichkeit

19/20

Gesamt

89 von 100 Punkten

Preis/

Leistung

Ausgezeichnet

Ergebnis

Sehr gut 89/100

BEWERTUNG – STEREOVOLLVERSTÄRKER

Basswiedergabe

9/10

Mittenwiedergabe

8,5/10

Höhenwiedergabe

9/10

Räumlichkeit 8,5/10

Neutralität 9/10

Lebendigkeit/

Impuls treue

9/10

Wiedergabequalität

53/60

Ausstattung/

Verarbeitung

19/20

Benutzerfreundlichkeit

18/20

Gesamt

90 von 100 Punkten

Preis/

Leistung

Ausgezeichnet

Ergebnis

Ausgezeichnet 90/100

2

1

1) Analoges Filterboard mit Folienkondensatoren

zur Spannungsregelung.

2) Einzelner D/A-Wandlerchip Wolfson

WM8740.

3

3) Hauptprozessor MT1389DE von

Mediatek.

www.audio-test.at | 87


Test

Hybrid auf Wunsch

Ausgezeichnet

(92,5 %)

AVM PA8

www.audio-test.at

3.2014

Aus Malsch bis nach Übersee: Die Audio Video Manufaktur

genießt derzeit internationales Ansehen, welches neuerdings

durch den modularen Einsatz von Röhren vorangetrieben wird.

Für welche Variante werden Sie sich entscheiden?

Torsten Pless

Wenn wir ein Gerät von AVM zum Test bestellen,

denken wir nicht an die kleinen Plastikgeräte

aus der Computerbranche, sondern

an ein paar große, schwere Alu-Boliden zur Musikwiedergabe.

Die Audio Video Manufaktur aus Malsch

ist seit mittlerweile 25 Jahren in der Hi-Fi-Welt aktiv

und unterstreicht ihre Fähigkeiten immer wieder mit

fortwährend hoher Produktqualität. Um etwas Leben

in ihre Stereokomponenten zu bringen, statten die

Badener ihre Vorstufe Ovation PA8 mit einem optionalen

Röhrenmodul und zahlreichen Erweiterungen aus.

Möchte man dies auf die Spitze treiben und die Vorstufe

bis zum Anschlag füllen, ergeben sich rechnerisch 32

Eingänge. Um Ihnen gleich die Angst zu nehmen: Nein,

für den Einbau ist kein Ingenieursgrad notwendig! Die

acht möglichen Eingangs- und drei Ausgangsmodule

werden einfach von außen in die passenden Einschübe

des Bussystems gesteckt und vom Vorverstärker selbstständig

erkannt. Die AVM-Schaltzentrale wird damit

zum audiophilen Bastelkasten für Röhren-, Vinyl- und

UKW-Radiofans. Aber auch die Digitalanhänger in der

Redaktion kamen beim Test auf ihre Kosten und die

Der abgebildete harmonische Verzerrungsanteil des Line-Ausgangs

ist kaum klangbeeinflussend.

Der Anstieg der harmonischen Verzerrungen am Röhrenausgang

des PA8 ist sehr gut zu erkennen.

Bilder: Auerbach Verlag, AVM

88 | 3/2014


Test

Das Display informiert über

die abgegebene Leistung

der Endstufe.

Ausgezeichnet

(94,5 %)

AVM SA8.2

www.audio-test.at

3.2014

Vorstufe wartet mit USB-, optischen und koaxialen Eingängen

auf einem eigenen Board auf. WBT-Cinch-Buchsen

sowie symmetrische Ein- und Ausgänge sind in

der Grundausstattung bereits enthalten. Wer bei dieser

Vielfalt den Überblick verliert und manche Eingänge

schlichtweg nicht benötigt, kann diese über das Einstellungsmenü

einfach deaktivieren und auf den jeweiligen

Zuspieler mit eigenem Namen verweisen. Dies sorgt

für ein Höchstmaß an Übersicht und gibt auch den

Mitbewohnern die Möglichkeit, stets die richtige Quelle

auszuwählen.

Dass die Vorstufe PA8 und der Endverstärker SA8.2

eine Einheit bilden, ist nicht zuletzt an ihrem einheitlichen

Ovation-Design abzulesen. Beide kommen in

einem panzerartigen Aluminium-Gehäuse, wahlweise in

schwarz oder silber, mit 15-Millimeter-starker Frontplatte

daher. Die äußerst griffigen Chrom-Drehknöpfe

zur Lautstärkeregelung und Quellenanwahl sind mit

ihren Achsen aus einem Stück gefertigt und für das

weiche Drehmoment kugelgelagert.

Zur Kommunikation greifen die Beiden wahlweise auf

symmetrische oder asymmetrische Analogverbindungen

zurück, die neben den Audiosignalen auch Steuerdaten

und An-/Abschaltinformationen verschicken. Technisch

gelingt dies mit einem RC5-Signal, das im unhörbaren

Mikrovolt-Bereich gesendet und am Eingang der

Endstufe per Decoder verarbeitet wird. Am anderen

Ende sitzt ein Single-Wiring-Terminal mit massiven

Lautsprecherklemmen, die für Kabel mit gehobenem

Leiterquerschnitt ausgelegt sind. Ein digitales Display

auf der Verstärkerfront rundet das Gesamtbild ab und

gibt neben den notwendigen Impedanz- und Betriebseinstellungen,

bereitwillig Auskunft zur abgegebenen

Endstufenleistung.

Beim Blick unter die Haube der PA8 scheint zunächst

manches auf den Kopf gestellt. Unser Testmodell – ausgestattet

mit Röhren- und Digitalboard – setzt auf eine

hängende Triodenlagerung zur besseren thermischen

Zirkulation mit den rückseitigen Gehäuseöffnungen.

Auf dem Modul kommt pro Kanal eine Doppeltriode mit

Der Stereo-Vorverstärker bietet eine ausgezeichnete Kanaltrennung,

was sich in der räumlichen Darbietung positiv bemerkbar macht.

Das Verzerrungsproduktverhältnis der Endstufe SA8.2 ist sehr

ausgeglichen und liegt auf niedrigstem Niveau.

www.audio-test.at | 89


Test

Der symmetrische Röhrenausgang

verspricht eine

klangliche Alternative.

Mit modularer Bauweise

sind bis zu 32

Eingänge möglich.

Blick auf die hängenden

AVM-Trioden.

der Typenbezeichnung AVM 803T zum Einsatz. Die ECC-

83-Röhren mit extra langen Anoden werden vom tschechischen

Spezialisten JJ exklusiv für AVM gefertigt und

nach Malscher Klangvorstellungen abgestimmt. Das

Digitalmodul basiert auf zwei Wolfson DACs, die USB-

Signale unter Verwendung eines zusätzlichen Treibers

mit einer Auflösung von bis zu 24 Bit und 192 Kilohertz

entgegen nehmen. Sämtliche Digitalsignale werden auf

die genannte Zielabtastfrequenz hochgesampelt. Die

Lautstärke wird von einem sehr rauscharmen Muses-

72320-IC von New Japan Radio gesteuert.

Der Leistungsverstärker SA8.2 glänzt im Inneren mit

einem konsequenten Doppel-Mono-Aufbau, der durch

seine symmetrische Anordnung für eine maximal

mögliche räumliche Trennung sorgt. Damit wird eine

gegenseitige Beeinflussung der Endstufen unterbunden

und der Übersprechungswert zwischen den Kanälen

fällt verschwindend gering aus. Um die 1 000-Voltampere-Trafos

von den empfindlicheren Baugruppen

zu entkoppeln sind sie direkt mit dem Gehäuseboden

verschraubt, was sich in einer mechanischen Schwingungsdämpfung

äußert. Die gebotenen 600 Watt pro

Kanal bieten ausreichend Reserven, um Live-ähnliche

Lautstärken aufzuspielen. Das Netzteil ist mit zwei

Kondensatorbänken zu je 200 000 Mikrofarad ausgestattet,

24 Hochgeschwindigkeits-FETs liefern bis zu

180 Ampère Strom.

Im Hörtest zeigte sich die Kombi außergewöhnlich

frisch und direkt über die analogen Eingänge sowie mit

einem hohen Maß an Detailfreude. Über die digitalen

Inputs empfanden wir den Klang einer Triangelaufnahme

sogar noch etwas frischer: Das Wandlerboard

ist hier das Zünglein an der Waage. Gesangs- und

Sprachaufnahmen überzeugten mit einer kontrollierten

S-Laut- und Konsonantenabbildung ohne jegliche Härte,

die über den digitalen Weg sogar noch etwas spritziger

klangen. Die räumliche Aufstellung der klanglichen

Bühne erschien bei koaxialer Zuspielung sehr ausgeprägt.

Eine durch den Raum kreisende Tanzeinlage

überzeugte mit ausgezeichneter Ortungsschärfe. Im

Vergleich zwischen dem herkömmlichen Analogausgang

und der Röhren-betriebenen Variante lässt sich

festhalten, dass AVM alles richtig gemacht hat. Denn

bei der PA8-Erweiterung wird nicht das weitläufige Klischee

einer warmen Röhrenwiedergabe bedient, sondern

auf sauberste und neutralste Wiedergabe geachtet. Gitarrensaiten

wirkten organischer, moderne Titel hatten

Bilder: Auerbach Verlag

90 | 3/2014


Test

So klein kann ein Anschlussfeld

sein, auf

dem alles wichtige

untergebracht ist.

einen definierteren Druck in den Tiefmitten und große

Arrangements erklangen mit gesteigerter Durchhörbarkeit.

Die feinzeichnerischen Qualitäten der PA8-SA8.2-

Paarung wurden darüber hinaus um eine packende

Grobdynamik in Orchesteraufnahmen ergänzt, die stets

kontrolliert und impulsfreudig daherkam.

Wer auf der Suche nach einer warm-färbenden Verstärkerkombi

ist, ist mit den getesteten Geräten wohlmöglich

falsch beraten. Darf es hingegen eine glasklare

Wiedergabe mit schier endlos erscheinenden Kraftreserven

sein, dem möchten wir die PA8 und SA8.2 nahe

legen. Zusammen mit dem Digitalboard und Röhrenmodul

baut man sich eine Anlage fürs Leben auf.

Wuchtig, schwer und mit Doppel-Mono-Aufbau

präsentiert sich die SA8.2.

AUSSTATTUNG

Allgemein

Hersteller

AVM

Modell

PA8

Preis (UVP)

ab 6490 Euro

Maße (B /H/T)

43 × 10 × 32,5 cm

Informationen

www.avm-audio.com

Technische Daten

Zusatzmodule

Line Cinch, Line XLR, Phono MM/MC, Digital

S/PDIF, Didital USB, Tuner, Tube-Output

Stand-by: 0,5 W

Betrieb: 26 W

AUSSTATTUNG

Allgemein

Hersteller

Modell

Preis (UVP)

Maße (B /H/T)

Informationen

Technische Daten

Verstärkerleistung

Leistungsaufnahme

AVM

SA8.2

10990 Euro

43,5 × 25 × 42 cm

www.avm-audio.com

250 Watt @ 8 Oh m

500 Watt @ 4 Oh m

Leerlauf: 100 W

BEWERTUNG – STEREO-ENDSTUFE

Basswiedergabe

9,5/10

Mittenwiedergabe

9/10

Höhenwiedergabe

9,5/10

Räumlichkeit 9/10

Neutralität 9,5/10

Lebendigkeit/

Impuls treue

9,5/10

Wiedergabequalität

56/60

Ausstattung/

Verarbeitung

19,5/20

Benutzerfreundlichkeit

19/20

Gesamt

94,5 von 100 Punkten

Preis/

Leistung

Sehr gut

Ergebnis

Ausgezeichnet 94,5/100

BEWERTUNG – STEREO-VORVERSTÄRKER

Basswiedergabe

9/10

Mittenwiedergabe

9,5/10

Höhenwiedergabe

9,5/10

Räumlichkeit 9/10

Neutralität 9,5/10

Lebendigkeit/

Impuls treue

8,5/10

Wiedergabequalität

55/60

Ausstattung/

Verarbeitung

19/20

Benutzerfreundlichkeit

18,5/20

Gesamt

92,5 von 100 Punkten

Preis/

Leistung

Ausgezeichnet

Ergebnis

Ausgezeichnet 92,5/100

Leistungsaufnahme

www.audio-test.at | 91


Test

Was lange währt,

wird ausgezeichnet?

Lange ließ Denon auf sich warten, um dieses Jahr doch noch mit

einem eigenen Kompakt-DAC auf den Markt zu kommen. Im Test

muss der Nachzügler nun zeigen, wie er klingt.

Torsten Pless

Ausgezeichnet

(91 %)

Denon DA-300USB

www.audio-test.at

3.2014

Denons Produktliste gleicht einem bunten

Strauß an Unterhaltungselektronik, mit Geräten

aus den Bereichen Stereo und Surround.

Mit ihren AV-Receivern, CD-Playern und netzwerkfähigen

Abspielern beweisen die Japaner bereits seit

Langem, dass sie es verstehen, digitale Signale für die

analoge Welt aufzubereiten. Warum also nicht gleich

einen eigenständigen D/A-Wandler auf den Markt

bringen?

Der Denon DA-300USB ist eine Zusatzeinheit, die gängige

Geräte um neue Funktionen erweitert oder bereits

vorhandene auf die technologische Höhe der Zeit hievt.

Man hätte natürlich auch die klassischen Hi-Fi-Maße

von 43 Zentimetern in der Breite wählen können und

das Gehäuse mit einer Platine und jeder Menge Luft befüllen

können, doch warum Platz verschwenden, wenn

das Gerät auch auf den Schreibtisch passen soll?

Der DAC verbindet sich nach Belieben direkt per USB

mit einem Mac oder PC, per Koax-Input und zwei

optisch digitalen Eingängen kann er zudem mit einem

CD-Player, Apple TV, Sat-Receiver oder Fernseher verwendet

werden. Ein nicht-regelbarer analoger Cinch-

Ausgang steuert einen angeschlossenen Vollverstärker

oder Aktivlautsprecher direkt an. Ein einstellbarer

Kopfhörerausgang sorgt für ungestörten Musikgenuss

am Schreibtisch oder im Wohnraum.

Mit seinem quadratischen Aluminiummantel, den

sauber gerundeten Seiten und der Möglichkeit ihn

stehend oder liegend zu lagern, bringt Denon Funktion

und Design in Einklang. Das Designteam hat sich

Der Frequenzgang verläuft im Hörspektrum absolut linear.

Lediglich der Präsenzbereich steigt minimal an.

Das Übersprechen zwischen den Kanälen liegt für die maximale

Klangentfaltung der Quellen angenehm niedrig.

Bilder: Auerbach Verlag, Denon

92 | 3/2014


Test

an dieser Stelle allerdings noch nicht zur Ruhe gesetzt

und setzt mit einem sich automatisch ausrichtendem

OLED-Display noch ein Highlight oben drauf. Wofür

ein D/A-Wandler ein Display braucht? Ganz einfach:

Neben der schönen Symboldarstellung der Eingangsquelle

werden Pegel, Auflösung und Wiedergabeformat

angezeigt. Sie meinen, das ist nur ein nettes Feature?

Wenn man es einmal gesehen hat, will man es aber

nicht mehr missen.

Im Inneren des Kompakt-DACs arbeitet ein AL32-

Digitalfilter; Denons Standardwaffe, um eingehende

PCM-Signale für die Wiedergabe optimal aufzubereiten.

Lediglich bei DSD-Material wird das 32-Bit-Filter,

aufgrund des absoluten Reinheitsgebots deaktiviert.

Damit gehört der DA-300USB zu einer noch ganz

seltenen Spezies von D/A-Konvertern, die das für die

SACD entwickelte Einbit-Format Direct Stream Digital

akzeptiert. Zugespielt werden die Dateien, die mittlerweile

auch in den einschlägigen HD-Downloadportalen

zu erwerben sind, über die asynchrone USB-Schnittstelle

des DACs. Von hier aus werden sie ohne Umwege

an den Burr-Brown-Wandlerchip PCM1795 geleitet,

der Signale mit einem Auflösungsmaximum von 32

Bit und 192 Kilohertz entgegennimmt. Mittels analoger

Filterung von New Japan Radios NJM8068 geht

es weiter an die Cinch-Ausgänge, respektive an den

Kopfhörerausgang, dem der zweikanalige Lautstärke-

IC NJU72341 vorangestellt ist.

An unserer Referenzanlage machte der DA-300USB

eine sehr gute Figur mit einem direkten Klangbild, das

Instrumente sehr plastisch vor uns aufzeichnete. Die

feine Präsenzauflösung verlieh der Musikzuspielung

über einen angeschlossenen Laptop einen zusätzlichen

frischen Anstrich, der nie in eine Überzeichnung

umschlug. Die Kanaltrennung zeigte sich ebenfalls auf

hohem Niveau, sodass uns eine breite Bühnendarstellung

geboten wurde mit guter Lokalisationsschärfe

über das gesamte Stereobild. In puncto Durchsichtigkeit

von komplexen Werken bieten andere Wandler-Vertreter

noch etwas mehr Detailschärfe, die Sie sich aber,

wenn gewünscht, für einen deutlich höheren Preis

erkaufen müssen.

Mit dem DA-300USB ist Denon ein außergewöhnlich

formatfreundlicher D/A-Konverter gelungen, der für

einen fairen Preis die unterschiedlichsten Anforderungsprofile

bedient. Musikstreaming war selten so

flexibel!

Alles dran, was ein moderner Kompaktwandler braucht: Vier

Digitalschnittstellen erlauben viele Verbindungsmöglichkeiten.

Denon verbaut einen 32-Bit-D/A-Konverter von Burr Brown, der

sich auch mit DSD-Dateien versteht.

Denon

DA-300USB

399 Euro

17 × 5,7× 18,2 cm

www.denon.de

Koax, TOSLINK (2 ×), USB

Cinch

Stand-by: 0,3 W

Betrieb: 7,2 W

AUSSTATTUNG

Allgemein

Hersteller

Modell

Preis (UVP)

Maße (B /H/T)

Informationen

Technische Daten

Eingänge

Ausgänge

Leistungsaufnahme

BEWERTUNG – D/A-WANDLER

Basswiedergabe

8,5/10

Mittenwiedergabe

8,5/10

Höhenwiedergabe

9/10

Räumlichkeit 8,5/10

Neutralität 9/10

Lebendigkeit/

Impuls treue

9/10

Wiedergabequalität

52,5/60

Ausstattung/

Verarbeitung

19/20

Benutzerfreundlichkeit

19,5/20

Gesamt

91 von 100 Punkten

Preis/

Leistung

Ausgezeichnet

Ergebnis

Ausgezeichnet 91/100

www.audio-test.at | 93


Test

Der Asket unter

den Wandlern

Neue akustische Dimensionen

werden durch Entwicklungseifer

und innovative Ideen

erreicht. NAD verpackt seine

Erfahrung neuerdings in kleine

Digitalgeräte, von denen sich

der D/A-Konverter D 1050

unserem Test stellte.

Torsten Pless

Das Frontdisplay des kleinen

Wandlers wurde für die stehende

Aufstellung angepasst.

Ausgezeichnet

(92 %)

NAD D 1050

www.audio-test.at

3.2014

Im ersten Moment fragt man sich, an was einen der

kleine Wandler erinnert - wir haben uns auf einen

alten Filmprojektor geeinigt. Als wir 2010 unseren

ersten großen Vergleich von D/A-Wandlern vollzogen,

waren die Geräte überwiegend sperrig und längst

nicht so funktional. NAD bricht mit seiner D-Linie die

klassischen Formen auf und konzentriert sich mit drei

Kompaktgeräten auf eine rein digitale Signalbearbeitung.

Exemplarisch für die Digital Classic Line steht

der D/A-Konverter D 1050, der mit einer Höhe und

Tiefe von 19 × 21 Zentimetern kein klassisches Hi-Fi-

Rack mehr benötigt. Platzsparend wie er ist macht er

es sich gleichermaßen auf dem Schreibtisch sowie im

großen Gerätepark bequem. Mit vier Füßchen auf dem

Boden steht der DAC sicher, die gummierten Seitenteile

lassen ihn aber auch im Liegen gut aussehen. Im

Vergleich zu Denons DA-300USB wird die Displayanzeige

beim Drehen und Wenden allerdings nicht mit

angepasst, ein Wermutstropfen, der für die gelegentliche

Quellenanwahl jedoch verschmerzbar ist.

Die Rückseite ist mit jeweils zwei optischen und koaxialen

sowie einem asynchronen USB-Eingang reichlich

bestückt, um von der Spielekonsole über den CD-Player

bis zum Netbook sämtliche Klangquellen anzuschließen.

Dass es sich beim NAD D 1050 nicht nur um ein

Audiogadget handelt, zeigt spätestens die Erweiterung

des analogen Cinch-Ausgangs um ein symmetrisches

Ausgangspärchen. Die Festpegelausgänge verbindet

man mit einem Stereovollverstärker oder zwei regelbaren

Aktivlautsprechern. Der Lautstärkesteller am

Gerät ist ausschließlich dem Kopfhörerverstärker mit

3,5-Millimeter-Klinkenausgang vorbehalten.

Zwischen den beiden Kunststoffteilen finden wir einen

XMOS-Receiver-Chip der Klasse 2, der Audiosignale

Bilder: Auerbach Verlag

94 | 3/2014


Test

Symmetrische Ausgänge unterstreichen

den anspruchsvollen

Charakter des Kompaktwandlers.

Der D 1050 erzielte bei unseren Messungen Spitzenwerte, was

das Übersprechen zwischen den beiden Kanälen betrifft.

über die USB-Schnittstelle mit einer Auflösung von bis

zu 24 Bit und 192 Kilohertz (kHz) entgegennimmt.

Ein Asahi-Kasei-AK4118-Receiver empfängt Koaxialsignale

bis 24 Bit/192 kHz und TOSLINK bis 24

Bit/96 kHz. Für die D/A-Wandlung verwendet NAD

im D 1050 einen Cirrus-Logic-CS4398-Konverterchip.

Ein Texas-Instruments-Operationsverstärker mit der

Bezeichnung LME49860 kümmert sich um die analoge

Signalaufbereitung. Nicht beirren lassen sollte man

sich von der Displayanzeige des DACs. Auch wenn

dieser bei Dateien mit einer Auflösung von 88,2 kHz

und deren Vielfachen 96 bzw. 192 kHz anzeigt, findet

kein Up- oder Downsampling statt. Die zugespielten

Dateien werden bitgenau gewandelt. Zwei separate

Clocks sorgen für die jeweils saubere Taktung.

Im Hörtest bestach der NAD D 1050 durch seine gelassene

und homogene Ausdrucksweise, die unbekümmert

und mit viel Natürlichkeit daherkam. Besonders ältere

Gerätemeilensteine profitierten durch die Bank von der

NAD-Signalverarbeitung. Hier merkt man die technische

Entwicklung der letzten Jahre sowie NADs Erfahrung

auf diesem Gebiet deutlich. Ein weiter Tiefbass,

kräftige Mitten und ein entspannter Hochtonbereich

sorgen für ein rundes Klangbild, das man sich auch

über Stunden anhören mag, ohne vorzeitig den touchsensitiven

Ausschalter zu betätigen. Das weite Klangbild

verdankt der Wandler seiner guten Kanaltrennung

und auch beim Blick in das Bühnengeschehen hinein,

beweist der D 1050 seinen Hang zur Tiefenschärfe.

Der Kompaktwandler von NAD wurde für all diejenigen

entwickelt, die ihre Wiedergabekette so klangneutral

wie möglich halten wollen. So wird der Ausdruck

der Musik nicht verfremdet und der D 1050 arbeitet

vorbildlich im Hintergrund.

NAD präsentiert einen sehr sauberen Frequenzgang, der erst am

Ende des Hörbereichs minimal abfällt.

AUSSTATTUNG

Allgemein

Hersteller

NAD

Modell D 1050

Preis (UVP)

499 Euro

Maße (B /H/T)

5,8 × 18,6 × 20,8 cm

Informationen

www.nad.de

Technische Daten

Eingänge

Koax (2 ×), TOSLINK (2 ×), USB

Ausgänge

Cinch, XLR symmetrisch

Stand-by: 0,3 W

Betrieb: 7,3 W

Leistungsaufnahme

BEWERTUNG – D/A-WANDLER

Basswiedergabe

9/10

Mittenwiedergabe

9/10

Höhenwiedergabe

9/10

Räumlichkeit 9,5/10

Neutralität 9/10

Lebendigkeit/

Impuls treue

8,5/10

Wiedergabequalität

54/60

Ausstattung/

Verarbeitung

19/20

Benutzerfreundlichkeit

19/20

Gesamt

92 von 100 Punkten

Preis/

Leistung

Ausgezeichnet

Ergebnis

Ausgezeichnet 92/100

www.audio-test.at | 95


Test

Charakteristisch für die rSerie ist ihr massives und

sauber verarbeitetes Gehäuse aus Guss-Aluminium,

die Eingangs-LED-Anzeige und die rutschfeste

Kunststoffunterlage. Die Energieversorgung gelingt

über ein externes Steckernetzteil, sodass klangbeeinflussende

Elemente der Audioelektronik vorenthalten

bleiben. Der airDAC selbst verrichtet alles Weitere im

Inneren, in dem er die Spannungsversorgung nochmals

aufbereitet.

Zur S/PDIF-Datenannahme und deren Weitergabe

dient der Wolfson-Transceiver WM8804, der Digitalsignale

bis zu 24 Bit Wortbreite versteht. Die nebenstehende

Clock sorgt derweil für eine jitterarme Sig-

Netzwerkkonverter

Ausgezeichnet

(91 %)

Arcam airDAC

www.audio-test.at

3.2014

Während sich die Konkurrenz immer noch über ihre asynchrone

Übertragung freut, baut Arcam einfach einen Streaming-Client in

den Wandler ein. Ob Netzwerkkonverter oder AirPlay-DAC: Arcam

legt wieder einmal vor.

Torsten Pless

Arcam fährt mit seiner ir-Familie groß auf.

Seit unserem Test des rDacs vor rund vier

Jahren hat sich das Produktsortiment der

Kompaktwandler auf über ein halbes Dutzend Geräte

summiert. Moderne D/A-Konverter zeichnen sich

mittlerweile durch ihre Anschlussvielfalt, meist mit

USB-Schnittstelle und asynchronem Übertragungsweg

aus. Doch nicht jeder, der auf den modernen

Datentransfer setzt, will auch einen Laptop im Hörraum

aufbauen. Arcam tauscht deshalb beim airDAC

die USB-Buchse gegen eine LAN-Schnittstelle aus,

behält aber die ursprünglichen digitalen Koax- und

TOSLINK-Eingänge sowie die Funkantenne bei.

Der Crosstalkwert liegt mit unter –100 Dezibel bei 10 Kilohertz auf

einem guten Niveau.

Bei 30 Kilohertz fällt der kerzengerade Frequenzgang um nicht

einmal ein halbes Dezibel ab.

Bilder: Auerbach Verlag, Arcam

96 | 3/2014


Test

Eine Netzwerkbuchse und Funkantenne

machen den Arcam zum

Streaming-DAC.

Arcam setzt beim airDAC auf einen

Konverterbaustein von Texas

Instruments. Der Digitaltransceiver

stammt aus dem Hause Wolfson.

naltaktung. Über eine I2S-Verbindung gelangen die

Datenströme an einen Texas-Instruments-PCM5102.

Der D/A-Konverter glänzt mit seinen guten Werten im

Signal-zu-Rauschabstand und dem Dynamikumfang.

Auch wenn der DAC theoretisch bis zu 32 Bit und 384

Kilohertz (kHz) unterstützt, muss er sich seinem Mitspieler

beugen und bei 24 Bit/192 kHz einen Schlussstrich

ziehen. Die Ausgangssignale werden nach der

Verstärkung anhand hochwertiger Nover-Elektrolytkondensatoren

aufbereitet. Dies bietet ein starkes

Ausgangssignal, das sich weniger anfällig gegenüber

etwaigen Kabeleinflüssen verhält.

Das WLAN-Modul wird von der Firma BridgeCo

gestellt und versteht sich mit Funksignalen innerhalb

der 802.11-b/g/n-Standards. Kabellos lassen sich

genau wie über die alternative RJ45-Kabelverbindung

UPnP-Signale an den airDAC streamen. Für iOS-

Nutzer stellt Arcam eigens eine kostenfreie Variante

der Control-Point-Software Songbook im Apple App

Store bereit. Gleichfalls simpel, wenn auch auf die

CD-Auflösung begrenzt, gelingt das AirPlay-Musikstreaming

aus den verschiedenen Anwendungen wie

Spotify, Wimp Hi-Fi oder der eigenen iTunes-Bibliothek

heraus. Wer lediglich auf der Suche nach einem

Streaming-Client ist und bereits einen hochwertigen

D/A-Konverter sein Eigen nennt, kann den airDAC

über seinen koaxialen Digitalausgang mit der vorhandenen

Peripherie verbinden.

Im Hörtest zeigte sich der Arcam-Wandler genauso,

wie man es von einem DAC erwartet: Nahezu unauffällig

konvertiert er die Signale für die anschließende

Verstärkung. Bässe kommen impulshaft daher, ohne

sie zu weich zu zeichnen. Kontrabässe behalten ihre

Knorrigkeit, während Snare-Drums und E-Gitarren

plastisch im Raum erscheinen. Die Raumdarstellung

bietet ebenso wenig Grund zur Beanstandung, weder

in der Breite noch in der Tiefe des Klanggeschehens.

Auch das Verhältnis zwischen impulshaften Instrumenten

und filigran gespielten Saiten klingt ausgewogen

und der Realität entsprungen. Lediglich Beckenanschläge

klingen etwas polierter als gewohnt,

was sich aber nicht negativ auf den Sibilantenbereich

von Gesangsstimmen auswirkt. Eine leichte Frische

mit grundsolidem Grundton und Bassverhalten sind

also die Kernmerkmale des DACs.

Der airDAC schlägt zwei Fliegen mit einer Klappe

und richtet sich an diejenigen, die auf der Suche nach

einem D/A-Wandler und Netzwerkplayer sind. Beide

Funktionen sind getrennt voneinander nutzbar, kommen

aber in Kombination erst so richtig auf Touren.

Das smarte Design und die Platzersparnis bringen ein

weiteres Kaufargument mit sich. Warum also verschwenderisch

sein, wenn ein modernes Hi-Fi-System

bereits aus (air)DAC und Aktivlautsprechern wie den

KEF X300A bestehen kann?

AUSSTATTUNG

Arcam

airDAC

499 Euro

19 × 4,4 × 12 cm

www.arcam.de

Koax, TOSLINK, LAN, WLAN

Cinch, Koax

Stand-by: 0,2 W

Betrieb: 5,3 W

Allgemein

Hersteller

Modell

Preis (UVP)

Maße (B /H/T)

Informationen

Technische Daten

Eingänge

Ausgänge

Leistungsaufnahme

BEWERTUNG – D/A-WANDLER

Basswiedergabe

8,5/10

Mittenwiedergabe

8,5/10

Höhenwiedergabe

9/10

Räumlichkeit 9/10

Neutralität 8,5/10

Lebendigkeit/

Impuls treue

9/10

Wiedergabequalität

52,5/60

Ausstattung/

Verarbeitung

19/20

Benutzerfreundlichkeit

19,5/20

Gesamt

91 von 100 Punkten

Preis/

Leistung

Ausgezeichnet

Ergebnis

Ausgezeichnet 91/100

www.audio-test.at | 97


Bilderstrecke

Mensch, Maschine –

Musik

Ein DJ, der sich hinter seinem Monitor und unter seinen Kopfhörern versteckt, sich somit vom Publikum isoliert

und kaum nennenswert agiert – so stellt man sich die typische Live-Performance eines elektronischen Klangkünstlers

vor. Der Reactable zeigt, dass es auch anders geht. Die Entwicklung der Music Technology Group an

der Pompeu Fabra Universität in Madrid bietet ein Interface, mit dem sich Live-Sequenzer auf eine neue und

innovative Art und Weise bedienen lassen. Der Performer arbeitet mit der Bewegung und Drehung von Spielsteinen

auf einer berührungsempfindlichen Oberfläche. Vom Boden des Controllers wird ein Bild auf den Tisch

projiziert. Somit ist der Künstler nicht nur näher am Publikum, sondern bietet auch ein optisches Highlight.

Pionierin in der Arbeit mit dieser neuen Eingabesteuerung ist keine andere, als die isländische Ausnahmekünstlerin

„Björk“, welche das Gerät schon in einem frühen Entwicklungsstadium auf ihrer Tour zum Album Volta

verwendete. Mittlerweile ist der Reactable in Serie gegangen und unter www.reactable.com wahlweise käuflich

zu erwerben oder zu mieten.

Die nächste erscheint am 9. Mai 2014.

Bilder: Massimo Boldrin, Reactable

98 | 3/2014


www.immobilienscout24.de

Rein ins neue Leben.

Wenn wir Sie an die

Hand nehmen, haben Sie

den Fuß schon in der Tür.

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Weitere e Infos unter

Wadia genießt in audiophilen

Kreisen

einen

exzellenten

Ruf

und

stelltlt nun

ein

neueses Meisterwerk

für

Klang- und Designfans

vor. Der

Intuition 01, hier

abgebildet mit der Sonus faber Venere

2.0, ist ein

integrierter

Verstärker mit D/A-Wandler (DAC) – oder

kurz:

Power-DAC.

Der Intuition 01 zeichnet sich

durch

digitale Eingänge

mit

192

kHz/24

Bit Auflösung für Coax, optisch und AES,

sowie

384

kHz/32 Bit via USB

aus.

Darüber

hinaus sind

zwei analoge Eing

ngänge

vorhanden. Herz

des

Power DAC ist ein high

resolution 32-Bit

AD/ D/DADA Digital-Vorverstärker

mit 1,5 MHz Samplingfrequenz. Die ebenfalls integrierten

350

Watt

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