DEGEMED News 47 April 2014

degemed.news

news

Nr. 47 April 2014

Drei Piktogramme, die für Forderungen stehen: »Einfacher Zugang« (Tür), »Das gesamte Spektrum« (Apfel), »So viel wie ich brauche«

(Wasserglas) sind die passenden Sub-Claims der Kampagne.

DEGEMED startet Kampagne

Rehabilitanden und Mitarbeiter werden Botschafter der Reha und zeigen: Es geht um uns!

Berlin. »Hören wir auf, mit immer weniger

zufrieden zu sein. Lassen wir nicht zu, dass

aus Reha immer weniger wird.« Initiatoren

und Unterstützer sind sich einig: Raus

aus der Defensive! Zeigen, dass die Reha

elementarer Bestandteil der Gesundheitsversorgung

ist. In diesem Jahr sollen deswegen

Rehabilitanden, Kliniken und ihre

Mitarbeiter für die Reha aufstehen. Die DE­

GEMED­Kampagne formuliert die zentralen

Forderungen der Rehabilitation und bringt

sie in die Öffentlichkeit. Darum geht’s:

Meine Reha: Steht mir einfach zu!

Wir fordern einen einfacheren Zugang

zu Rehabilitation. Noch immer ist der

Zugang zu Reha­Leistungen für Patienten

erschwert. Bürokratische Antragsverfahren

sind Türsteher und behindern von Anfang

an. Sie sind heute die größte Gefährdung

der Teilhabe.

Meine Reha: Das ganze Spektrum!

Wir fordern, dass Reha eine Komplexleistung

bleibt. Immer öfter werden Patienten

mit Einzelmaßnahmen abgespeist, die

nicht zum gewünschten Erfolg führen. Reha

ist aber Methode, ihr Ergebnis kein Zufall.

Sie behandelt individuell und ganzheitlich.

Patienten muss daher auch das gesamte

Spektrum zur Verfügung stehen.

Meine Reha: Soviel, wie ich brauche!

Wir fordern, dass Reha nicht kaputtgespart

wird. Immer mehr Kliniken und ambulante

Reha­Zentren leiden unter Kostendruck und

Personalmangel. Das Sparen an der Reha

muss aufhören.

Reha braucht Dich!

Reha braucht den Einsatz von allen:

Verbände, Kliniken, Mitarbeiter und Rehabilitanden

müssen sich beteiligen. Das

Unterstützen der Kampagne ist einfach

und lohnt sich. Wenn viele mitmachen, wird

auch was Großes daraus. Wir tragen dann

die Forderungen der Reha in die Politik

hinein. Nur zusammen geht es. Dann wird

die Kampagne erfolgreich.

www.meinereha-meinleben.de


intern

Liebe Kolleginnen

und Kollegen,

Editorial

Norbert Glahn,

Vorstands–

vorsitzender

der DEGEMED

die Rehabilitation ist von einem Markenimage

weit entfernt. Ihre Forderungen finden

oft nicht die ihr zustehende Aufmerksamkeit.

Das zeigen nicht zuletzt die Zahlen der

GfK-Studie, die wir im letzten Newsletter

vorgestellt haben. Doch welche Handlungsanweisung

ist damit für uns verbunden? Wir

von der DEGEMED haben uns entschlossen,

der Rehabilitation mehr Aufmerksamkeit zu­

kommen zu lassen und dazu die neue Kampagne

»Meine Reha – Mein Leben« initiiert.

Unsere Forderungen: den Bekanntheitsgrad

der medizinischen Rehabilitation steigern

und ein besseres Verständnis sowie eine

höhere Akzeptanz für eine adäquate Vergütung

erzeugen. Die Kampagne betont dabei

die Legitimität, die Eigenständigkeit und den

Stellenwert der medizinischen Rehabilitation

als einrichtungsgebundene Komplexleistung.

Sie drückt außerdem den Anspruch der Reha

aus, als effektive Versorgungsleistung unverzichtbarer

Bestandteil der Gesundheitsversorgung

zu sein. Unsere stärksten Mitstreiter

dafür sind diejenigen, die Reha direkt betrifft:

die Leistungserbringer, die Rehabilitanden,

ihre Angehörigen und alle Beschäftigten

in Reha-Einrichtungen. Sie wollen wir erreichen

und zum Mitmachen ermuntern. Und

natürlich wollen wir darüber hinaus mit

unseren Forderungen auch die politischen

Entscheider, die Fachgesellschaften und

Verbände sowie die Rehabilitationsträger

erreichen. »In varietate concordia« – In Vielfalt

geeint – könnte man zum Wahlspruch

der Aktion machen, denn wir werden

nicht nur eine Vielzahl elektronischer Medien

einsetzen, sondern mit ihnen auch

eine Vielzahl an Unterstützern erreichen.

Deshalb meine Bitte: Machen Sie mit und

unterstützen Sie uns! Lassen Sie uns die

Kampagne gemeinsam zu einem Erfolg

führen. Ich freue mich auf eine erfolgreiche

Zusammenarbeit !

Ihr Professor Bernd Petri

Vorstandsvorsitzender der DEGEMED

2

Aus dem Inhalt

Kampagne

Gemeinsam für die Rehabilitation 3

Bundesregierung

Die Neuen sind da 4

Gesetz

Anhebung des Reha-Budgets 5

Statistik

Onkologische Reha rückläufig 5

BPtK-Studie

Jede zweite Rente psychisch 6

Interview

Eberhard Gienger unterstützt

Kampagne 7

Online-Forum

DRV diskutiert Reha-Standards 8

Ernährung

Yum me kocht 9

Reha-Kolloquium

Landesschiedsstellen diskutiert 10

Reha-Recht

Forum startet Online-Dialog 13

Neue Mitglieder

Verstärkung aus NRW 15

Krankenstand-Umfrage

Fast alle fördern die Mitarbeiter-Gesundheit

Die DEGEMED gibt die Ergebnisse der Mitgliederbefragung

am 9. April bekannt.

Berlin. Die Befragung ist abgeschlossen,

die Ergebnisse liegen vor. In einer

einzigartigen Aktion hatte die DEGEMED

im Dezember 2013 eine Umfrage zur

Betrieblichen Gesundheitspolitik gestartet.

Die ersten Zahlen sind beeindruckend:

Nahezu alle befragten Einrichtungen

engagieren sich mit Angeboten

zur Betrieblichen Gesundheitsförderung

und ermöglichen Beschäftigten mit

gesundheitlichen Beeinträchtigungen

weiterhin eine Teilhabe am Arbeitsleben.

Maßnahmen sind zum Beispiel

Arbeitszeitverkürzungen (92 Prozent),

interne Umsetzungen (76 Prozent),

Schichtplan anpassungen (64 Prozent)

oder auch Altersteilzeit.

Detaillierte Zahlen für Mitglieder

Die meisten Einrichtungen beteiligten

sich an der Umfrage und lieferten Orientierungsdaten

zum Krankenstand. Abgefragt

wurden neben den Indikationen,

Einrichtungsgrößen, Belegschaftsalter,

AU-Quoten, Berufsgruppen, Fluktuationen

etc. auch interne Maßnahmen betrieblicher

Gesundheitsförderung, der Fortbildungen

und Qualifizierung und andere Maßnahmen

der Unternehmensführung. Die nun

vorliegenden Ergebnisse werden auf der

DEGEMED-Mitgliederversammlung am 9.

April 2014 in Berlin vorgestellt. Darüber

hinaus erhalten die teilnehmenden Einrichtungen

detailliertere Auswertungen der

Fragebögen zur eigenen Verfügung. Jede

Mitgliedsklinik kann sich dann anhand der

Mittelwerte vergleichen.


image

Kampagne

Gemeinsam für die Rehabilitation

Meine Reha – Mein Leben. Dies

sehen auch die bisherigen Unterstützer

der gleichnamigen

Kampagne der DEGEMED so.

Berlin. Sie haben sich bereit erklärt, für die

Forderungen der DEGEMED einzustehen.

Eberhard Gienger, MdB (CDU) und ehemaliger

Turnweltmeister am Reck, hatte

im Jahr 2000 einen Fallschirm­Unfall.

Er ist davon überzeugt, dass er ohne die

damalige Reha heute nicht mehr in der

Lage wäre, zu turnen oder Fallschirm zu

springen. Auch Nora Kristina Hamann,

paralympische Reiterin, hätte ohne eine

gute Rehabilitation nach ihrem Reitunfall

im Jahr 2007 wohl nicht mehr im Sattel

sitzen können. Sie ist Deutsche Vizemeiste­

rin im Dressurreiten mit Handicap sowie

Landesmeisterin Berlin­Brandenburg in

den Jahren 2012 und 2013. Weitere Unterstützer

der Kampagne sind Dana Glöß und

Ronny Ziesmer. Glöß ist ehemalige Bahnradsportlerin,

die in den Jahren 2004 und

2005 Deutsche Meisterin im 500­Meter­

Zeitfahren wurde sowie 2005 und 2007

auch im Sprint. Ronny Ziesmer ist, wie Gienger,

ehemaliger Turner und wurde 2003

Deutscher Meister im Mehrkampf. Bei den

Vorbereitungen für die Olympischen Spiele

im Jahr 2004 verletzte er sich bei einem

missglückten Pferdsprung die Halswirbelsäule

und ist seitdem querschnittsgelähmt.

Aber auch er hat sich nicht aufgegeben

und wechselte vom Turnen zum Handbiken

und startete bereits drei Mal beim Berlin

Marathon. Sein nächstes Ziel sind die

paralympischen Spiele 2016. Meine Reha –

Mein Leben! Dies sind nur vier Beispiele, die

zeigen, dass eine gute Reha die Rückkehr

in ein selbstbestimmtes und erfülltes Leben

ermöglichen kann.

Werden auch Sie aktiv für die Reha!

3

Auch Sie können Unterstützer der Kampagne

»Meine Reha – Mein Leben.« werden.

Senden Sie uns Fotos oder Statements von

Ihnen für die Reha. Erzählen Sie uns, welche

Bedeutung die Reha für Sie hat. Sind

Sie Mitarbeiter einer Klinik und helfen den

Menschen jeden Tag, in ein neues Leben zu

finden? Hatten Sie selbst einen Unfall oder

leiden an einer chronischen Erkrankung

und konnten durch die Rehabilitation wieder

am gesellschaftlichen, beruflichen und

sozialen Leben teilhaben? Senden Sie uns

Ihre persönliche Reha­Geschichte. Die besten

Beiträge werden prämiert, der Haupt­

preis wird ein Tandemsprung mit Eberhard

Gienger sein. Machen Sie mit und werden

Sie aktiv für die Reha!

Auf www.meinereha­meinleben.de finden

Sie Informationen zu den Unterstützungsmöglichkeiten

und Aktionen. Oder folgen

Sie uns auf Facebook und Twitter.

Eberhard Gienger (63)

Mehrfacher Deutscher Meister,

Europameister, Weltmeister und

Olympiamedaillengewinner im

Kunstturnen. 2000 Fallschirm-

Unfall mit zahlreichen Knochenbrüchen.

Seit 2002 Mitglied des

Bundestages.

Nora Kristina Hamann (31) Ronny Ziesmer (33)

Dana Glöß (31)

Reiterin aus Fürstenberg/

Havel, seit einem Reitunfall im

Jahr 2007 auf den Parasport

umgestiegen. Heute Trainerin C

Leistungssport und Praxismanagement

einer Tierärztin, 2013

Teilnahme an der Europameisterschaft

Para-Equestrian in

Herning (Dänemark).

Ehemaliger deutscher Turner.

2003 Deutscher Meister im

Mehrkampf. Qualifizierte sich für

die Olympischen Spiele in Athen.

2004 Trainingsunfall, seitdem

querschnittgelähmt. Studiert

heute an der Fachhochschule

Lausitz Biotechnologie und ist

Handbiker.

Ehemalige deutsche Eisschnellläuferin

und Bahnradsportlerin,

Deutsche Meisterin im Sprint und

Teilnehmerin an Weltmeisterschaften.

2007 schwerer Sturz

beim Weltcup in Sydney. Heute

Diplom-Sportwissenschaftlerin

in Berlin und Mitarbeiterin einer

Reha-Einrichtung.


politik

Bundesregierung

Die Neuen sind da

Die DEGEMED-News stellen die wichtigsten Akteure und Entscheider der neuen Bundesregierung im

Kurzporträt vor. Weitere Porträts folgen in der nächsten Ausgabe.

4

Hermann Gröhe (53)

Bundesminister für Gesundheit

Abgeschlossenes Jurastudium

Politischer Werdegang: Bundesvorsitzender der Jungen Union

(1989-1994), Justiziar der CDU/CSU-Bundestagsfraktion

(2005-2008), Generalsekretär der CDU (2009-2013)

Ziele: Hermann Gröhe hat sich für seine Amtszeit als Gesundheitsminister

das zentrale Ziel gesteckt, die hohe Qualität des

Gesundheitssystems zu erhalten. Kranke und pflegebedürftige

Menschen sollen dabei mit ihren Bedürfnissen im Mittelpunkt

der gesundheitspolitischen Diskussion stehen.

Andrea Nahles (43)

Bundesministerin für Arbeit und Soziales

Magister Germanistik und Politikwissenschaft

Politischer Werdegang: Bundesvorsitzende der Jusos (1995-

1999), stellvertretende SPD-Vorsitzende (2007-2009), SPD-

Generalsekretärin (2009-2013)

Ziele: »Nicht geschenkt, sondern verdient«: Als eine ihrer ersten

Amtshandlungen hat Andrea Nahles das neue Rentenpaket

auf den Weg gebracht: Ab 1. Juli sollen die abschlagsfreie

Rente mit 63 Jahren, die Mütterrente, die neue Erwerbsminderungsrente

und die Erhöhung des Reha-Budgets in Kraft treten.

Jörg Asmussen (47)

Beamteter Staatssekretär im BMAS,

Geschäftsbereich: Abteilungen Z, IV, V und VI

Diplomvolkswirt, MBA an der Mailänder Wirtschaftsuniversität

Luigi Bocconi

Ziele: Zuständig u. a. für Fragen der Rentenpolitik, Behindertenpolitik

sowie europäische und internationale Sozialpolitik.

Wichtig ist ihm die europäische Integration. Als größte Herausforderung

sieht er langfristig den demografischen Wandel

und die Anpassung der sozialen Sicherungssysteme.

Verena Monika Bentele (32)

Behindertenbeauftragte der Bundesregierung

Magister Neuere Deutsche Literaturwissenschaft, Sprachwissenschaften

und Pädagogik, frühere deutsche Biathletin,

vierfache Weltmeisterin und zwölffache Paralympics-Siegerin

(bis 2011).

Ziele: Verena Bentele will den Dialog zwischen der Regierung,

Betroffenen und allen anderen an der Inklusion Beteiligten fördern

und die Barrieren im Kopf durch gegenseitiges Verstehen

beseitigen.


politik

Gesetzesvorhaben

Anhebung Reha-Budget: Nicht geschenkt, sondern verdient!

BMAS bringt mit dem Rentenpaket auch die Anhebung des Reha­Budgets auf den Weg

Berlin. Als eine der ersten Gesetzesvorhaben

der großen

Koalition nimmt gegenwärtig das

Rentenpaket den Weg durch die

parlamentarischen Beratungen.

Es enthält neben der Mütterrente

und der Rente mit 63 auch die

Anhebung des Reha­Budgets der

DRV ab dem Jahr 2014. Das Paket

stellt eine Erhöhung um bis zu

200 Mio. Euro in Aussicht.

Mehr Budget für Rehabilitation:

Anpassung an die demografische Entwicklung

Der Bedarf der geburtenstarken Jahrgänge

an Reha-Leistungen steigt

Bisher:

Anpassung an die

Lohnentwicklung

© Bundesministerium für Arbeit und Soziales 2014

Budget für

medizinische + berufliche

Rehabilitation

Grafik: Bundesministerium für Arbeit und Soziales 2014

Demografiekomponente kommt

Der Entwurf sieht die Dynamisierung

des Budgets durch eine Demografiekomponente

vor. Diese Komponente

stellt ausschließlich auf das Verhältnis der

»reha­intensiven« Alterskohorte der 45 bis

67­Jährigen im Verhältnis zu den übrigen

Altersgruppen ab. Weitere maßgebliche Faktoren

wie die intensivere Erwerbsbeteiligung

Älterer oder eine größere Morbidität übersieht

der Entwurf. Die DEGEMED hat in ihrer

Stellungnahme daher eine Ergänzung der

Demografiekomponente vorgeschlagen.

Berechnung bis 2050 kaum seriös

Ein weiteres Manko: Der Entwurf berechnet

die demografiebedingte Budgetverände­

Zusätzlich ab 2014:

Anpassung an die

demografische Entwicklung

Träger

Leistungserbringer

Versicherte

rung bis ins Jahr 2050. Das

ist aber seriös kaum möglich.

Denn allein aufgrund der

Wanderungsbewegungen

junger arbeitssuchender

Europäer ändert sich die

Zusammensetzung der erwerbsfähigen

Bevölkerung in

Deutschland jedes Jahr erheblich.

Nach dem Vorschlag

der DEGEMED sollte daher die

Demografiekomponente auf

Basis neuester Arbeitsmarktdaten

jährlich aktualisiert

werden.

Fahrplan Reha-Budget

23.1.2014: Beschluss RV-Leistungsverbesserungsgesetz

im Bundeskabinett

1.7.2014: Inkrafttreten

Rückwirkende Anhebung zum 01.01.2014

5

Statistik

Onkologie: WHO warnt vor Anstieg –

Reha-Zahlen in Deutschland dagegen rückläufig

Lyon, Berlin. Die Weltgesundheitsorganisation

(WHO) erwartet in ihrem World Cancer

Report 2014 einen weltweiten Anstieg

der Krebserkrankungen in den nächsten

Anträge und Bewilligungen 2005 bis 2012

200.000

180.000

160.000

140.000

120.000

100.000

80.000

60.000

40.000

20.000

0

Anträge

Bewilligungen

Jahrzehnten. Die häufigsten Krebsarten

waren 2012 Lungenkrebs (13,0 Prozent

aller Erkrankungen), Brustkrebs (11,9

Prozent) und Darmkrebs (9,7 Prozent).

2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012

Entwicklung der Anträge und Bewilligungen der medizinische Reha DRV Indikation Ca

(enthält Leistungen nach § 15 und § 31 SGB VI); Quelle: Rentenversicherung in Zeitreihen,

DRV-Schriften Band 22

Die Erkrankungszahlen werden nach den

Erwartungen der Autoren vor allem in den

Entwicklungsländern deutlich zunehmen.

Doch auch in den Industrieländern droht

ein weiterer Anstieg.

Onkologische Reha rückläufig

Anders das Bild in Deutschland. Seit drei

Jahren gehen die durchgeführten Reha­

Leistungen zurück. Ausschlaggebend hierfür

sind vor allem die sinkenden Anträge

bei der DRV. Waren es im Jahr 2009 noch

173.724 Anträge, sank diese Zahl bis 2012

auf 158.038. Für die medizinische Rehabilitation

bei Krebserkrankungen von Altersrentnern

sind aufgrund der Sonderregelung

in § 31 Nr. 1 SGB VI DRV und Krankenkassen

gleichrangig zuständig. Faktisch aber

trägt die DRV die ganz überwiegende Anzahl

der Leistungen.


fakten

TK-Stressstudie

Es ist nicht der Job allein

Fast jeder sechste Krankschreibungstag

in Deutschland ist

inzwischen psychisch bedingt.

Jeder Zweite im erwerbsfähigen

Alter fällt deshalb rund zweieinhalb

Tage im Jahr aus.

Hamburg. Was Beschäftigten und Arbeitslosen

auf die Seele schlägt, zeigt die aktuelle

TK-Stressstudie »Bleib locker, Deutschland«.

Bei fast jedem zweiten Erwachsenen

in Deutschland ist zwar der Job Stressfaktor

Nummer eins (Frauen 43 Prozent,

Männer 52 Prozent), direkt danach folgen

aber bei vier von zehn Befragten die hohen

Ansprüche an sich selbst (Frauen 48 Pro­

zent, Männer 35 Prozent) und jeden Dritten

belasten private Konflikte (Frauen 36 Prozent,

Männer 33 Prozent).

Auf den weiteren Plätzen folgen Krankheit

einer nahestehenden Person, finanzielle

Sorgen, Haushalt, Kindererziehung,

Autofahren, öffentliche Verkehrsmittel

sowie die Pflege von Angehörigen.

Belastung ist immer ein Zusammenspiel

mehrerer Einflussfaktoren, so die TK. Zudem

fehle vielen Beschäftigten der Ausgleich

im Privaten. Statt Stress gesetzlich vermeiden

zu wollen, sei es deshalb wichtiger,

Rahmenbedingungen für eine flexible

Arbeitsorganisation zu schaffen, die den

Bedürfnissen der Beschäftigten gerecht

werden.

Bleib locker, Deutschland

Im Auftrag der TK hat das Meinungsforschungsinstitut

Forsa 1.000 Erwachsene

in Deutschland im September 2013

zum Thema Stress befragt. Der daraus

entstandene Studienband »Bleib locker,

Deutschland« präsentiert die Ergebnisse

und steht unter www.presse.tk.de

zum kostenlosen Download (Webcode

590190) bereit.

6

BPtK-Studie

Fast jede zweite neue Frührente psychisch bedingt

Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK) fordert mehr Behandlungsplätze, mehr

Reha-Leistungen und Ausbau der psychotherapeutischen Versorgung

Berlin. Eine Studie der Bundespsychotherapeutenkammer

(BPtK) bringt es auf den

Punkt: Fast jede zweite Erwerbsminderungsrente

ist inzwischen psychisch bedingt

(42 Prozent). Seit 2001 stiegen Ursachen

wie Depressionen (plus 96 Prozent),

Persönlichkeits- und Verhaltensstörungen

Was ist eigentlich die

»Bundespsychotherapeutenkammer«?

Die Bundespsychotherapeutenkammer

(BPtK) hat ihren Sitz in Berlin und ist die

Arbeitsgemeinschaft der Landeskammern

der Psychologischen Psychotherapeutinnen

und Psychotherapeuten

und der Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutinnen

und der Kinder- und

Jugendlichenpsychotherapeuten. Sie

wurde am 17. Mai 2003 gegründet.

Heute gehören der BPtK alle zwölf Landespsychotherapeutenkammern

an.

Sie vertritt damit auf Bundesebene die

Interessen von rund 40.000 Psychologischen

Psychotherapeuten und Kinderund

Jugendlichenpsychotherapeuten.

(plus 74 Prozent) sowie

Suchterkrankungen (plus 49

Prozent) deutlich. »Psychisch

bedingte Frührenten könnten

häufiger vermieden werden.

Es mangelt an Behandlungsplätzen

für psychisch kranke

Menschen, aber auch an

ausreichenden und auf ihre

Bedürfnisse zugeschnittenen

Rehabilitationsleistungen«,

kritisiert Prof. Dr. Rainer Richter,

Präsident der BPtK. Außerdem

würde oft nicht oder

nicht rechtzeitig behandelt.

Psychisch kranke Menschen

warten in Deutschland rund

drei Monate auf einen ersten

Termin in einer psychotherapeutischen

Praxis. Viele geben auf und bleiben unbehandelt.

In Deutschland erhält nur jeder

dritte psychisch Kranke eine Behandlung.

»Wir brauchen dringend einen Ausbau der

psychotherapeutischen Versorgung«, so

BPtK-Präsident Richter.

Sonstige somatische

Diagnosen

Atemwegserkrankungen

Erkrankungen des

Nervensystems

Krankheiten insgesamt – Frühverrentungen 2012

Herz-Kreislauf-

Erkrankungen

5,8

9,6

Neubildungen

3,0

12,6

13,3

13,7

Service

16,2

7,8

Unipolare

Depressionen

5,0

4,3

8,8

Muskel-Skelett-Erkrankungen

Die »BPtK-Studie zur Arbeits- und

Erwerbsunfähigkeit, Psychische

Erkrankungen und gesundheitsbedingte

Frühverrentung, 2013«

steht im Internet unter www.bptk.

de im Bereich »Publikationen« zur

Verfügung.

Störungen durch

psychotrope Substanzen

Neurotische, Belastungs- und

somatoforme Störungen

Psychotische Störungen

Andere psychische Störungen

Quelle: DRV-Statistik Rentenzugang; Grafik: BPtK/Degemed. Dargestellt sind

die prozentualen Anteile der Rentenzugänge wegen verminderter Erwerbsfähigkeit

im Jahr 2012, unterschieden nach einzelnen Erkrankungen. Zugrundeliegende

Population: Rentenzugänge 2012 insgesamt: N = 177.061


kampagne

Interview

Prominente Unterstützung für »Meine Reha – Mein Leben!«

Jede Rehabilitation ist so individuell wie der Mensch, um den es dabei geht. Die DEGEMED-

Kampagne stellt mit ihrem Slogan »Meine Reha – Mein Leben!« bewusst den Einzelnen in den

Mittelpunkt. Sie wirbt damit für die Anliegen der gesamten Branche. Der ehemalige Turnweltmeister

Eberhard Gienger findet das gut und erzählt, warum er die Kampagne unterstützt.

DEGEMED-News: Herr Gienger, wie sind Ihre

eigenen Erfahrungen mit medizinischer

Reha?

Gienger: Als Leistungssportler wurde ich

durch Verletzungen oder auch Unfälle

häufig aus dem Trainingsprozess gerissen.

Nach der Akutversorgung schloss sich

dann umgehend eine Reha­Maßnahme an,

um möglichst schnell das Training wieder

aufnehmen zu können. Ohne eine wirkungsvolle

Reha wäre die Erstbehandlung

nur Stückwerk gewesen und hätte unter

Umständen zu einer erhöhten Verletzungsgefahr

geführt, statt eine vollkommene

Wiederherstellung und ein optimales Training

zu ermöglichen. Im Verlauf einer guten

Reha­Maßnahme wurde der Aufbau des

gesamten Körpers und auch der Psyche

zielgerichtet verfolgt.

DEGEMED-News: Wäre es nach Ihrem Unfall

auch ohne Reha gegangen?

Gienger: Nach einem Fallschirm­Unfall

hatte ich mir vor 14 Jahren zahlreiche

Knochenbrüche zugezogen: unter anderem

Staubruch im rechten Fuß, Trümmerbruch

im linken Oberschenkel, Oberschenkelhalsbruch

links, Beckenbrüche, offener Bruch

im linken Ellbogen. Vielleicht wäre es möglich

gewesen, diese schweren Verletzungen

ohne eine umfassende Reha­Behandlung

zu überstehen. Es ist jedoch äußerst zweifelhaft,

ob es mir danach wieder – so wie

heute – möglich gewesen wäre, turnen

oder Fallschirmspringen zu können.

DEGEMED-News: Reha sichert Teilhabe von

Menschen, egal ob Leistungssportler oder

»normale« Menschen betroffen sind. Hat die

Reha Ihrer Meinung nach die Wertschätzung,

die sie verdient?

Gienger: In weiten Kreisen der Bevölkerung

wird der Begriff der Reha eher mit Krankheit

und eingeschränkter Leistungsfähigkeit in

Verbindung gebracht. In Wirklichkeit bedeutet

aber Rehabilitation eine Wiederherstellung

verloren gegangener Fähigkeiten.

Sie ist daher deutlich konstruktiv auf die Zukunft

gerichtet. Eine gelungene Reha kann

dazu beitragen, dass ein Mensch in die

Lage versetzt wird, sein Leben in der Verfügung

über seine körperlichen und geis tigen

Fähigkeiten wieder im vollen Umfang selbst

zu gestalten.

DEGEMED-News: Sie haben es als Leistungssportler

ganz nach oben geschafft.

Heute sind Sie in Ihrer zweiten Karriere

in der Politik hervorragend vernetzt. Wie

schafft es die medizinische Reha an die

Spitze?

Gienger: Die gedankliche Verbindung von

Reha und Selbstwirksamkeitsüberzeugung

müsste gestärkt werden. Ich meine damit

die Überzeugung eines Menschen: »Ja,

ich kann es schaffen, z. B. nach Operation,

Krankheit oder Unfall wieder auf die Beine

zu kommen. Mit Hilfe einer guten Reha und

kompetenten Fachleuten an meiner Seite

kann ich mein zukünftiges Wohlbefinden

und meine eigene Leistungsfähigkeit beeinflussen.«

Eine solide finanzielle Grundlage

gehört zum Erfolg natürlich genauso dazu

wie auch das Potenzial, das in der Formulierung

steckt: »Reha vor Rente«.

7

Zur Person

Eberhard Gienger

Geboren am 21. Juli 1951 in Künzelsau,

Diplom-Sportlehrer, evangelisch, verheiratet,

drei Söhne.

Von 1971 bis 1981 wurde er als Turner 36-

mal Deutscher Meister. 1973, 1975 und

1981 wurde er Europameister, 1974 Weltmeister,

bei den Olympischen Spielen 1976

im Montreal gewann er Bronze. Nach ihm

ist der Gienger-Salto, ein Flugelement am

Reck, benannt. 1974 und 1978 wurde er als

erster Kunstturner Deutschlands Sportler

des Jahres.

Gienger gehörte von 1986 bis 2006 als

persönliches Mitglied dem Nationalen

Olympischen Komitee für Deutschland

(NOK) an. Von 2006 bis 2010 war er Vize-

Präsident des Leistungssports im DOSB,

der Nachfolgeorganisation des NOK und

des Deutschen Sportbundes. Er war von

1984 bis 1992 Sekretär des Technischen

Komitees FIG im Internationalen Turnerbund

und von 1988 bis 2000 Vorsitzender

des Technischen Komitees im Deutschen

Turner-Bund. Gienger gehörte außerdem

dem Vorstand der Stiftung Deutsche Sporthilfe

bis 2010 an und war bis 2006 Vizepräsident

für den Olympischen Spitzensport

beim Deutschen Turner-Bund.

Eberhard Gienger ist seit 2002 Mitglied

des Deutschen Bundestags. Seit 2014

ist —er Vorsitzender der Arbeitsgruppe

Sport und Ehrenamt, Ordentliches Mitglied

im Sportausschuss und stellvertretendes

Mitglied im Ausschuss für Bildung und

Forschung.


Konferenzzentrum Centre Monbijou Berlin

Oranienburger Str. 13/14

10178 Berlin

Tel.: 030 28402-301

Verkehrsanbindung: • U-Bahn: Weinmeisterstr. (U8)

• S-Bahn-Station: Hackescher Markt (S7, S5, S75) oder

Oranienburger Str. (S2, S25, S1)

• Tram: Monbijouplatz (M1) oder Hackescher Markt (M6)

DEGEMED e.V. Tel.: 030 284496-6

Fasanenstraße 5 Fax: 030 284496-70

10623 Berlin degemed@degemed.de

www.degemed.de

Diese Veranstaltung wird für die kontinuierliche Fortbildung

von Zertifikatsinhabern der DGE, des VDD und des VDOE

mit 6 Punkten berücksichtigt.

Anmeldung zur Fachtagung

„Update Ernährung in der medizinischen Rehabilitation –

Wandel durch Evidenz“ am 10. April 2014

Mitglieder DEGEMED oder DGE oder VDD:

Nichtmitglieder:

Die Tagungsgebühr ist gemäß § 4 Nr. 22a UStG von der

Umsatzsteuer befreit.

Titel:

Name, Vorname:

Institution:

Funktion:

Anschrift:

Tel.:

Fax:

E-Mail:

Mitglied DEGEMED: Ja Nein

Mitglied DGE: Ja Nein

Mitglied VDD: Ja Nein

Datum, Unterschrift

Die Bestätigung der Anmeldung erfolgt durch Zugang der Rechnung. Mit

Zugang der Rechnung wird die Anmeldegebühr fällig. Bei einer Absage bis

sieben Werktage vor Veranstaltungstermin erstatten wir die vollen Kosten. Bei

einer Absage nach diesem Zeitraum ist die volle Veranstaltungs gebühr fällig.

95 Euro

185 Euro

Kooperation mit:

Deutsche Gesellschaft

für Ernährung e.V.

14_01_degemed_flyer_update_ernaehrung_v4.indd 1 17.01.14 11:56

kostenträger

8

Die DRV Bund will die Schwarmintelligenz nutzen.

Online­Forum

Mehr Demokratie wagen!

Die DRV Bund entdeckt die Schwarmintelligenz und stellt ihre Reha­

Therapiestandards zur Diskussion

Berlin. Die Deutsche Rentenversicherung

Bund (DRV Bund) experimentiert bei der

Überarbeitung ihrer Reha­Therapiestandards

(RTS) mit neuen Beteiligungsformen.

Im Rahmen ihres wissenschaftlichen Forschungsprojektes

hat sie dafür ein Online­

Diskussionsforum eingerichtet und externe

klinische und therapeutische Experten zur

Stellungnahme aufgefordert. Das Online­

Ernährungstherapie

Forum richtet sich an alle Reha­Fachabteilungen,

für die RTS bereits existieren

und innerhalb dieser Fachabteilungen an

alle relevanten Berufsgruppen (z. B. Ärzte,

Physiotherapeuten, Ernährungsberater,

Sozialarbeiter, Sporttherapeuten etc.).

Daneben gibt es auch die Möglichkeit,

schriftliche Stellungnahmen einzu ­

reichen.

Update schafft neue Perspektiven

Was sind

»Reha-Therapiestandards«?

Mit den Reha-Therapiestandards (RTS)

will die DRV Bund die rehabilitative

Behandlung von Patientinnen und Patienten

auf eine wissenschaftliche und

evidenzbasierte Grundlage stellen.

Der Kern der einzelnen indikationsspezifischen

RTS sind sogenannte

evidenzbasierte Therapiemodule

(ETM). Sie enthalten Vorgaben für

bestimmte therapeutische Inhalte,

deren Ausgestaltung, mögliche Interventionen

in Form der KTL-Codes und

Empfehlungen für den Mindestanteil

entsprechend zu behandelnder Rehabilitanden.

RTS existieren für: Alkoholabhängigkeit;

Brustkrebs; chron.

Rückenschmerz; Depression; Diabetes

mellitus Typ 2; Knie- und Hüft-TEP;

Adipositas, Asthma bronchiale und

Neurodermitis bei Kindern und Jugendlichen;

Koronare Herzkrankheit;

Schlaganfall

So präsentiert sich das Online-Forum im Internet

unter www.deutsche-rentenversicherung.de

Berlin. Rund 30 Prozent aller Ausgaben

im deutschen Gesundheitssystem

gehen auf

Fehl­ oder Überernährung

zurück, was

Kosten nahe dem

dreistelligen Milliardenbereich

bedeutet.

Trotz­

dem spielt Ernährungstherapie in der

praktischen Routineversorgung in

Deutschland kaum eine Rolle. Konsequent

genutzt wird Ernährungstherapie nur in der

medizinischen Rehabilitation. Vor diesem

Hintergrund überarbeitete die Deutsche

Rentenversicherung Bund (DRV Bund) ihre

Broschüre zur Ernährungsmedizin und

Diätetik von 2005 grundlegend. Veranstaltungsort Anlässlich

des zum Jahreswechsel 2013/2014

erschienenen Handbuchs der DRV Bund

»Ernährungsmedizin in der Rehabilitation«

veranstaltet die DEGEMED gemeinsam

Tagungsgebühren (inkl. Verpflegung)

Bitte per Fax an: 030 284496-70

Absender

Kontakt und Anmeldung

mit der DRV Bund, der Deutschen Gesellschaft

für Ernährung und dem Verband der

Diätassistenten die Fachtagung »Update

Oranienburger

Straße

Fortbildungspunkte für Ärzte sind beantragt

Ernährung in der medizinischen Rehabilitation

– Wandel durch Evidenz.« Vorgestellt

werden am 10. April in Berlin neuere

Erkenntnisse aus dem Handbuch für die

Ernährungsmedizin, Ernährungstherapie

und Ernährungsberatung. Praxisbeispiele

zeigen deren Umsetzung auf.

Update Ernährung in der

medizinischen Rehabilitation

– Wandel durch Evidenz

Fachtagung

am 10. April 2014, 10:00 bis 16:00 Uhr

Berlin-Mitte

Das Programm zur

Fachtagung »Update

Ernährung in der medizinischen

Rehabilitation«

finden Sie auf der DEGE-

MED-Website unter www.

degemed.de, Rubrik

»Alle Veranstaltungen«.


projekte

Ernährung

yum me kocht

Ferienkochkurs der Stiftung Ernährung

– Bildung – Gesundheit

lässt Schüler gute Ernährung

neu erleben.

Potsdam. Der letzte Ferientag der Winterferien

war für 16 Schüler der Mühlendorf-

Oberschule in Teltow ein besonderes

Erlebnis. Gemeinsam mit dem Kochprofi

und Stiftungsmitbegründer Ronny Pietzner

haben sie in der Lehrküche des Ausbildungsverbunds

Teltow e.V. viel über gesunde

Ernährung erfahren.

Geschmack neu erleben

Bevor es an die Kochtöpfe ging, ließ Ronny

Pietzner die Jugendlichen den intensiven

Geschmack frischer Kräuter testen und gab

dabei wichtige Tipps für die weitere Verwendung.

So wurden mit den Kräutern und

Zitrusfrüchten schnell und einfach leckere

zuckerarme Getränke zubereitet.

Gutes Kochen lernen

Danach ging es an die Vorbereitung des

Drei-Gänge-Menüs. Der Umgang mit

Profimessern oder einem Gemüseschäler

gehörten für einige der Teilnehmer zu den

Herausforderungen. Die Zubereitung einer

Kürbissuppe in verschiedenen Variationen,

gesunder Gemüsebratlinge und Puten-

Ananas-Spieße sowie verschiedener leckerer

Desserts hat viel Spaß gemacht. An

Gesunde Ernährung für Kinder und Jugendliche

mit Spaß nähergebracht: »yum me«

bietet Kochkurse unter anderem in Schulen

und Kitas an.

der selbst gedeckten und geschmackvoll

dekorierten Tafel belohnten sich die Schülerinnen

und Schüler mit ihrem zubereiteten

Menü. Mit großem Appetit und Neugier auf

die verschiedenen Geschmacksvariationen

genossen die Jugendlichen gemeinsam

mit den Kochprofis und der Diätassistentin

der Stiftung ihre Kreationen.

Begeisterte Teilnehmer

Für die Jugendlichen war dies ein gelungener

Ferientag und für die Stiftung Ernährung

– Bildung – Gesundheit die Bestätigung,

dass es sich lohnt, junge Menschen

für gesunde Ernährung zu begeistern.

9

Eine Stiftung macht Appetit auf mehr

»yum me« hat sich die gesunde

Ernährung von Kindern und

Jugendlichen auf die Fahne

geschrieben.

Potsdam. Der Name der Stiftung Ernährung

– Bildung – Gesundheit »yum me«

ist Programm. Kinder und Jugendliche

sollen Lust auf gutes gesundes und leckeres

Essen bekommen. Bei »yum me«

können junge Menschen ihre eigenen Ideen

und Projekte dazu verantwortungsvoll

umsetzen. Sie entdecken unterschiedliche

Esskulturen und neue Geschmackserlebnisse.

Gesundheitsexperten, Profis und

angehende Jungköche begleiten sie dabei.

Die Stiftung bietet aber auch Schulen, Kitas

und anderen Bildungseinrichtungen

fundiertes Wissen und die passenden Konzepte

rund um das Thema gute gesunde

Ernährung. Sie wird unterstützt von der

AOK Nordost – Die Gesundheitskasse für

Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-

Vorpommern – und dem Koch-Weltmeister

und märkischen Spitzenkoch Ronny Pietzner,

der im vergangenen Jahr zusammen

mit AOK-Vorstandschef Frank Michalak

die Stiftung gegründet hat.

Weitere Infos unter:

www.yumme.de, info@yumme.de


projekte

10

Rehawissenschaftliches Kolloquium

What’s going on, Landesschiedsstellen?

Gemeinsame Satellitenveranstaltung

von VKD – Fachgruppe

Reha– , BV Geriatrie und DEGE­

MED in Karlsruhe

Karlsruhe. »Landesschiedsstellen – Aktueller

Stand«, das war das Thema der gemeinsamen

Satellitenveranstaltung beim

Reha-wissenschaftlichen Kolloquium. Die

bundesrechtlichen Grundlagen in § 111b

SGB V bestehen inzwischen mehrere Jahre.

Dennoch brauchten die Bundesländer

teilweise bis zu drei Jahre, um Rechtsverordnungen

zur konkreten Umsetzung

zu erlassen. Die Länder, in denen Kassen

und Verbände der Leistungserbringer die

Einrichtung durch eine bilaterale Vereinbarung

regeln, waren aber auch nicht immer

schneller. Inzwischen existieren in zahlreichen

Ländern Landesschiedsstellen.

Anzahl der Verfahren noch gering

Schiedsstellenverfahren gibt es bislang

nur in Baden-Württemberg und in Bayern.

Achim Schäfer (Vorsitzender der Fachgruppe

Rehabilitation im VKD) und Rechtsanwalt

Dirk van den Heuvel (Geschäftsführer

des Bundesverbandes Geriatrie e.V.) in

Karlsruhe.

In allen Verfahren sind bzw. waren geriatrische

Reha-Einrichtungen beteiligt. Neben

zahlreichen verfahrensrechtlichen Fragen

ist insbesondere der Prüfungsmaßstab

offen, den die Schiedsstelle anlegen muss,

wenn sie über eine Vergütungsforderung

zu entscheiden hat. Eine kritische Auseinandersetzung

mit der Spruchpraxis wird

dadurch erschwert, dass die wenigen bereits

ergangenen Entscheidungen vorläufig

noch vertraulich behandelt werden.

Landesschiedsstellen: Verordnungs-

und Vereinbarungsländer

RVo durch zuständige Behörde:

Baden-Württemberg, Bayern, Bremen,

Hamburg, Niedersachsen,

Rheinland-Pfalz, Saarland,

Sachsen, Sachsen-Anhalt,

Schleswig-Holstein

(Rahmen-)Vereinbarung durch

Selbstverwaltung:

Brandenburg, Berlin, Hessen,

Nordrhein-Westfalen, Mecklenburg-

Vorpommern, Thüringen

Info

Praktische Erfahrungen mit Landesschiedsstellen

nach § 111b

SGB V sind auch Thema des

nächsten Reha-Rechtstages

am 26.9.2014 in Berlin.

Info und Anmeldung unter

www.anwaltakademie.de

Die Reha-Welt in Zahlen

Zahlen helfen uns, die Wirklichkeit zu erkennen.

Wenn wir etwas wiegen, messen

oder zählen können, entsteht dabei ein Bild

im Kopf und wir trauen uns ein Urteil zu.

Nicht immer liegen wir dabei richtig. Das

liegt nur zum Teil an den Zahlen selbst. Unsere

Rubrik »Die Reha-Welt in Zahlen« stellt

Zahlen ohne Kommentar zusammen, die

uns in den letzten Wochen begegnet sind.

Manche Zahlen verblüffen oder ärgern,

andere erregen Widerspruch. Allen ist aber

gemeinsam: Sie haben etwas mit Reha zu

tun und wurden bereits veröffentlicht.

• Anzahl der Gemeinsamen Servicestellen für Rehabilitation (Stichtag 30.6.2013, Quelle: BAR) 441

• Servicestellenfälle 1.7.2010 – 30.06.2013 (Quelle: BAR) 30.558

• Anteil der Menschen ab 15 Jahre mit Behinderungen weltweit (Quelle: WHO) 19,4 %

• Anzahl der Alkoholabhängigen in Deutschland 2012 (Quelle: Institut für Therapieforschung)

• Anzahl der Tabakabhängigen in Deutschland 2012 (Quelle: Institut für Therapieforschung)

1,8 Mio.

5,6 Mio.

• Anteil der Pflegebedürftigen über 65, bei denen im Jahr vor Eintritt der Pflegebedürftigkeit eine medizinische

Rehabilitation durchgeführt wurde (Stand 2013, Quelle: Barmer GEK)

• Anteil der Frührentner, die wegen psychischer Erkrankungen vorzeitig aus dem Erwerbsleben ausscheiden

(Stand 2012, Quelle: Bundespsychotherapeutenkammer)

• Durchschnittliche Dauer einer Arbeitsunfähigkeit infolge einer psychischen Erkrankung

(Stand 2012, Quelle: Bundespsychotherapeutenkammer)

15 %

42 %

34 Tage


projekte

Pflege in der Reha

Alles andere als ein Schonarbeitsplatz

DBfK­Broschüre bringt Informationen

gegen das negative

Image der Reha­Pflege

Berlin. Schon während der Berufsausbildung

in der Gesundheits­ und Krankenpflege

entsteht häufig der falsche

Eindruck, bei der Pflegetätigkeit in Rehabilitationseinrichtungen

handele es sich

um einen Schonarbeitsplatz für ältere

Pflegende. Dabei ist ein Einsatz in einer

Reha­Klinik während der Ausbildung nicht

einmal Pflicht und nur die wenigsten Auszubildenden

kennen die Arbeit. Mit seiner

Broschüre »Rehabilitation heute« möchte

der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe

(DBfK) genau darauf aufmerksam

machen. Die »Bundesarbeitsgemeinschaft

Prävention, Rehabilitation, Beratung« des

DBfK stellt auf 45 Seiten die Handlungsfelder

und Kompetenzprofile der Pflege in

der Rehabilitation dar. Die Broschüre gibt’s

auf der Homepage des DBfK www.dbfk.de

im Bereich Veröffentlichungen.

Rehabilitation heute

Handlungsfelder und Kompetenzprofile

in der Pflege

aktivierend

rehabilitativ

therapeutisch

Symposium

Reha für Migranten – ein Systemversagen?

DEGEMED­Symposium zeigt

Lösungsansätze für ein

brisantes Thema

Berlin. Nahezu 16 Millionen Menschen leben

in der Bundesrepublik Deutschland als

deutsche (ca. 9 Mio.) bzw. nicht deutsche

(ca. 7 Mio.) Staatsbürger mit einem Migra­

tionshintergrund. Sie unterscheiden sich

kulturell auch in vielen gesundheitsrelevanten

Faktoren gegenüber der Mehrheitsbevölkerung.

Das kann zu Zugangs­ und

Wirksamkeitsbarrieren auf dem Weg in

und durch die medizinische Rehabilitation

führen. So zeigt die Statistik eine geringere

Inanspruchnahme von Leistungen zur

medizinischen Rehabilitation ebenso wie

ungünstigere Rehabilitationserfolge. Diese

schlechtere Gesundheitsversorgung eines

Fünftels der Bevölkerung stellt nicht nur ein

manifestes sozialpolitisches Problem dar,

sondern fordert auch die medizinische Rehabilitation

und ihre Einrichtungen heraus.

Aus diesem Grunde veranstaltet die DEGE­

MED am 3. Juni 2014 in Berlin das Symposium

»Reha für Migranten«. Mit der Veranstaltung

soll nicht nur auf die politische

Problematik aufmerksam gemacht werden,

sondern es sollen auch Lösungsansätze

und Praxisbeispiele für eine nutzergruppenorientierte

Versorgung von Menschen mit

Migrationshintergrund in der medizinischen

Rehabilitation vorgestellt werden.

11

Wer dachte damals an den Reha-Bedarf? Italienische Gastarbeiter in den 1970er Jahren

auf dem Kölner Hauptbahnhof.

Service

Das Programm und die Anmeldung

zum Symposium »Reha für

Migranten« finden Sie auf der

DEGEMED-Homepage unter www.

degemed.de in der Rubrik »Alle Veranstaltungen«.


Reh

4,4

3,7

3,0

1,8

1,7

1,6

26,0

1,2

0,60

0, ,5

:

e

nal

7,5

des

S

Inter

Inter

R

30

25

20

15

10

5

12

50

12

211

142

355

304

88 %

z

e

Pu

t

7

qualitätsmanagement

Qualitätsberichte

Anhaltend großes Interesse am neuen Qualitäts-Kompass

12

Fachverband Sucht (FVS) und

DEGEMED haben im Herbst

2013 den neu entwickelten Qualitäts­Kompass

vorgestellt

Berlin/Bonn. Der Qualitäts­Kompass

stellt wesentliche qualitätsrelevante Daten

medizinischen Reha­Einrichtungen strukturiert

und in leicht verständlicher Form dar.

Er ist somit als ein Qualitätsbericht in Kurzform

zu werten, liefert eine Übersicht über

das spezifische Qualitätsprofil einer Klinik

auf einer Doppelseite und ist damit auch

für das Klinikmarketing geeignet.

Der Qualitäts­Kompass erscheint in zwei

Versionen. Die Version der DEGEMED ist

indikationsübergreifend und die des FVS ist

speziell für den Bereich der Abhängigkeiten

konzipiert. Der Qualitäts­Kompass ist bei

den Geschäftsstellen beider Verbände kostenfrei

erhältlich. Für beide Versionen exi­

Durchschnittliche Dauer bis zur Aufnah

hme

Interne Erhebun

ng 2012

Eilfä le

Patientenzuf

friedenheit

gem. Interner B

efragung von 201

12 Schulnotenska

ala (1 bis 5)

Note gesamt

gem. Befragung

g durch die DRV (0

04/2011‐01/2012

2), risikoadjustier

rt, Vergleichsgrup

ppe Orthopädie

= 4 Pun

nkte über dem Du

urchschni t

gem. interner B

efragung von 201

Angabenn gem. ICD‐10

Gesamt 1.115 (86 % stationär/12 % ambu lant) davon:

Näher bezeichnete funktione bei Auf

fnahme le

bei

Entlassung

orthopädische Implantate

(Z 96.88)

Arthropatien und Arthrosen (M 00

‐ M 25)

28

Mit dem Selbsst

tändigkeitsindex

ATL (Skala

zwischen 5 und

35) kann das Aus

smaß

Fremdhilfebedü

ürftigkeit erfasst werden.

Klinik am Bu

urgberg

Fachbereich

Orthopädie

Fürst‐Friedric

ch‐Str. 2‐4

22537 Bad Reha

Telefon 0462

21 / 792 ‐ 0

Fax 04621 / 792 ‐ 695

IK 2606 4007

26

16

stiert zusätzlich eine Ausfüllanleitung, die

die Bedienung des Qualitäts­Kompasses

erleichtert.

Bereits kurz nach der Veröffentlichung

des Qualitäts­Kompasses war das Interesse

an der Vorlage hoch. Noch immer

1,9

84 von 100

Punkten

12

13 Tage

33

15

Anschluss‐


rehabilitat

tion

Note Verpf

flegung/

Unterbring

gung

Zufriedenheit

Subjektiv

ver Behand‐

für 2012

gesamt

lungserfo

olg

Die Klinik am

Burgberg ist eine 1972

eröffnete Rehabilitationsfachklinik, Ergebnisqua die sich litätauf orthopädische

und unfa l‐‐

chirurgische sowie die psychosomatische/psychotherapeutische Rehabilitation

spezialisiert hat.

Durchschnitt

tliche Verbess

serung der

Sozialmedi

izinischer 2‐Ja

ahres‐Verlauf Erreich

hung der Rehaziele

Selbstständig

gkeit nach AT

L 5

Das Indikationsspektrum

der 85 Bett en umfassen

Anzahl

der Patienten in der Orthopädie

den orthopädischen Abte eilung beinha ltet die Reha ‐

bilitation postoperativer

r und posttraumatischer

sowie degenerativer Erkrankungen des gesamten

Bewegungsa pparates mit folgenden Schwerpunkten

• Endoprot hetik von Hüft‐, Knie‐, Schulter‐ und

Sprungge lenken

• Wirbelsäulenoperationen wie Bandscheiben

operationen, Implantationen Bandscheiben


prothesen, Spondylodesen (auch langstreckig) bei

Instabilität oder Skoliose, spinale Dekompression

• Komplexen unfa lchirurgischen Eingriffen wie

Beckenfrakturen, Wirbelsäulenfrakturen, Poly y‐

trauma, Bandersatzplastiken, Gelenkfrakturen

n

und rekonstruktiven

Gelenkeingri ffen, kompli‐

Mitarbeiter in der Orthopädie

zierten Weichteilverletzungen und

‐rekonstruk‐

Durchgeführ

rte (Verbesser

rungs‐)Projek

kte

tionen sowie Amput tationen, auch bei noch

• Verbesse

erung der Zusa

ammenarbeit von Therapie

eerbringern, T

erminierung und Verordne

ern

erforderli chem Wundm management

• Reha‐The

erapiestandar ds chronischer Rückenschm

merz sowie Kn

nie‐ und Hüft‐T

TEP

Belegt wird die als Vorsorge‐ und Rehabilitations


• Physikalis

sche Therapie

e: Optimierung

des Gesamt

tablaufs von d

er Verordnun

ng bis zur Beha

andlung

einrichtung nach § 111 SGB V anerkannte Klinik mit

• Definition

n der Qualität

t der therapeu

utischen Leistu

ungen

PatientInnen der Deutschen Rentenversicherung

Bund und Länder sowie mit Versicherten gesetzlicher

• Komplett

tierung der Au

usstattung für

Patienten mi

it Körpergewi

cht größer 13

0 kg

und privaterr Krankenkassen als Heilverfahren und

Anschlussheilbehandlungen.

Durchschnittliche Therapiestunden/Woche und Patient

Erfü

lungsgrad der Reha‐Therapiestandards

Chefarzt

Dr. med. Knochenbrecher

Interne Erhebung 2012 gem. Kataalog Therapeutischer Leistungen (KTL) der DRV

Sport‐ und Bewegungstherapie

Physiotherapie

Rekreationst therapie

Information, Motivation, Schulung

Klinische Psychologie, Neuropsychologie

Physikalische Therapie

a‐Pflege

Ergotherapie, Arbeitstherapie u. a.…

Klinische Sozialarbeit, Sozialtherapie

Psychot therapie

7

3

4

Qualitäts‐Kompass 2012

Klini ik am Burgb berg

1

Fachabteilung Orthopädie/

/Unfa lchiru urgie

Gesamt

Std/Wo

2

Orthop pädische Gelenkimplantate

(Z 96.6)

Krankheiten der Wirbe lsäule und

s Rückens (M 50 ‐ M 54)

onstige Zustände

nach

chirurgischen Eingri fen (Z 98.8)

5

23

rne Erhebung 2012 analog der Vorgaben der DRV

8

Anteil der Patienten ohne Behandlerwechsel

rne Erhebung 201

9

6

5

1

8

15

97%

95%

65 %

Ärzte

Psych ologen/‐

therapeuten

Pflege

Therapeuten

Nicht med.

Perso

Knie‐‐ und Hüft‐TEP

Chronischer

ückenschmerz

Fort‐ und

Weiterbildungsquote

3,5

Tage pro

Mitarbeiter

gem. Rückme

eldung der DRV a

us 04/2013

im Erwerbsle

eben

verblieben: 8

aus dem Erwe

erbsleben

ausgeschiede

en: 12 %

10

Kooperation

nspartner

Selbsthilfegr

ruppe Schmerz

Klinikum rec

chts der Fulda

Mitgliedsch

haft

Deutsche G

Gese lschaft fü

ür Orthopädie

und Unfa lch

hirurgie (DGOU

U)

Qualitäts‐Ko

ompass nach DEG

GEMED / FVS

1

11

= 4 Punkte über

dem Durchschnit

88 %

12 %

17

78 von 100

unkten

19

13

6,7

Tage

2,0

Zertifizier

rungen

Heilverfahren

Weiterempfehlungs‐

quote

Beschwerdequote bei der DRV

gem. interner Erhebung von 2012

74,0%

18

14

23,0%

2,5% 0,5%

Der Qualitätskompass lässt sich in Word

einfach ausfüllen und sieht ansprechend

aus.

0,1 %

28 Tage

92 %

Der Qualitäts-Kompass

• kann trotz Nutzung anderer

Zertifizierungsverfahren verwendet

werden

• bezieht sich immer auf das

Kalenderjahr

• wird aus internen Erhebungen und

externen Qualitätskennzahlen

gespeist

• besteht aus einem Pflicht- und

einem optionalen Teil

• eignet sich insbesondere für

die Darstellung der jeweiligen

Fachabteilungen

• ist kostenlos als Vorlage bei

DEGEMED und FVS erhältlich und

individualisierbar

erreichen die Geschäftsstelle regelmäßig

Anfragen. Die DEGEMED freut sich, mit dem

Qualitäts­Kompass ein praxisnahes und

hochwertiges Instrument zur Qualitätsdarstellung

von Kliniken anbieten zu können.

Qualitätssicherung

Wenn sich Beleger

streiten ...

Einrichtung einer Clearingstelle

von GKV Spitzenverband

und DRV Bund vor Befragung

zur Qualitätssicherung 2015

erwartet

Berlin. Ende vergangenen Jahres wurde

zwischen GKV Spitzenverband und DRV

Bund eine Kooperationsvereinbarung zur

intensiveren Zusammenarbeit bei der externen

Qualitätssicherung (vgl. DEGEMED

News Nr. 46) veröffentlicht. Hier wurde

u. a. die Einrichtung einer gemeinsamen

Clearingstelle angekündigt. Auf Nachfrage

der DEGEMED bei der DRV Bund soll die

Clearingstelle im Laufe des Jahres und in

jedem Fall rechtzeitig vor der geplanten

zweiten Erhebung der GKV 2015 eingerichtet

werden. Die Clearingstelle soll in

Wer ist zuständig? Die Clearingstelle hilft.

strittigen Fällen, z. B. wenn Hauptbeleger

und Federführung nicht bei einem Partner

zusammenfallen, genutzt werden können.

Dabei wird sie auf Wunsch von Reha­Einrichtungen

aktiv. Die Clearingstelle wird mit

vier Personen besetzt, die je zur Hälfte von

DRV und GKV gestellt werden. Bisher waren

die Nachfragen nach einer Clearingstelle

jedoch nur gering.

Info

Grundlage der externen Qualitätssicherung

der GKV ist §137 Abs. 1 u. 3

SGB V.

Federführungsprinzip: Federführung

bedeutet, dass ein Träger stellvertretend

für die anderen Träger seines

Bereiches für Fragen der Zusammenarbeit

mit Reha-Einrichtungen

zuständig ist.

Hauptbelegungsprinzip: Hauptbeleger

einer Einrichtung ist der Beleger,

der in den vergangenen drei Jahren

die Einrichtung mit dem größten Anteil

belegt hat.

Vereinbarung unter

www.gkv-spitzenverband.de


initiativen

Neues interaktives Diskussionsforum

DVfR startet virtuellen Austausch zu Fragen des Hilfsmittelrechts

Ab Juni 2014 können Reha-

Praktiker, Betroffene und

Rechtsexperten im Rahmen des

moderierten Forums »Fragen –

Meinungen – Antworten zum Rehabilitations-

und Teilhaberecht«

praktische und rechtliche Probleme

der Hilfsmittelversorgung

in direktem Dialog diskutieren.

Das für alle Interessierte offene

Angebot gehört zu der Plattform

reha-recht.de.

Heidelberg. Damit lädt die Deutsche

Vereinigung für Rehabilitation (DVfR) zum

zweiten Mal Reha-Akteure, Menschen mit

Behinderungen und Interessierte für eine

zeitlich begrenzte Diskussion an einen

virtuellen Tisch. Ziel ist es, den interdiszipli­

nären Austausch und die Anwendung wie

Weiterentwicklung des Rehabilitationsrechts

zu unterstützen.

Den Auftakt bildete im März die erste

Diskussion zum Thema stufenweise Wiedereingliederung.

Dabei ging es um Fragen

wie: Wer ist in der Pflicht, eine stufenweise

Wiedereingliederung einzuleiten? Gibt es sie

auch für Beamte? Oder: Ist der Arbeitgeber

berechtigt, eine mit zwei Stunden beginnende

stufenweise Wiedereingliederung

pauschal abzulehnen? Zu rund 30 solcher

praktischen und rechtlichen Fragen tauschten

sich Vertreter unterschiedlicher Disziplinen

der Rehabilitation, darunter Juristen,

Trägervertreter und Praktiker von Integrationsfachdiensten,

über einen Zeitraum von

mehreren Wochen aus. Der Verlauf dieser

ersten Diskussionsrunde kann nachgelesen

werden unter fma.reha-recht.de. Eine

Zusammenfassung der wesentlichen Leitgedanken

ist in Vorbereitung; die Zusammenfassung

soll dann auf der Seite reha-recht.de

veröffentlicht werden.

Ende Mai 2014 startet die zweite Runde

von »Fragen – Meinungen – Antworten« zunächst

mit einer offenen Fragensammlung

zu Problemen der Hilfsmittelversorgung. Alle

Details hierzu finden Interessierte unter fma.

reha-recht.de

Kontakt:

Steffen Heidt

Projektkoordination Diskussionsforum

Rehabilitations- und Teilhaberecht

Deutsche Vereinigung für Rehabilitation

e.V. (DVfR)

Friedrich-Ebert-Anlage 9

69117 Heidelberg

Tel.: 06221 1879 01-22

E-Mail: s.heidt@dvfr.de

13

Jubiläum

Darf man das?

Selbstgratulation des G-BA

zum 10. Geburtstag. Das Reha-

Antragsverfahren der Krankenkassen

bleibt defizitär.

Berlin. »Es ist noch Raum für neue Aufgaben«,

formulierte der Vorsitzende des Gemeinsamen

Bundesausschusses (G-BA)

Josef Hecken, selbstbewusst beim Festakt

zum zehnjährigen Bestehen

des G-BA. Im Beisein

des neuen Bundesministers

für Gesundheit, Hermann

Gröhe, ließ Hecken

keinen Zweifel an der Bedeutung

und Leistungsfähigkeit

seiner Institution. Grundlage der

Arbeit des G-BA müsse stets die Frage sein,

was dem einzelnen Patienten nütze, so

Hecken. Der G-BA berät und entscheidet in

Ein Bild trauter Zweisamkeit boten Gesundheitsminister Hermann Gröhe (Mitte) und G-BA-

Vorsitzender Josef Hecken (r.) beim Festakt zum Zehnjährigen.

seinen Unterausschüssen über die konkrete

Ausgestaltung der Gesundheitsversorgung.

Zugang in GKV-Reha bleibt zweistufig

In seine Zuständigkeit fällt auch die Rehabilitations-Richtlinie,

die u. a. das komplizierte

Antragsverfahren bei den Krankenkassen

regelt. In der letzten Sitzung im Jahr 2013

beriet der zuständige Unterausschuss

sogar über Änderungen der Rehabilitationsrichtlinie.

Allerdings ging es nur um die

Streichung von Hinweisen zur ICF. Entgegen

dem Vorschlag der DEGEMED, die als Sachverständige

eingeladen war, thematisierte

der Unterausschuss das komplizierte zweistufige

Verfahren nicht. Ob es in einer der

nächsten Sitzungen auf der Agenda steht,

ist unklar.


Robert-

Koch-Platz

Hauptbahnhof

Charité –

intern

14

Reha­Praxis

MBOR goes Psychosomatik

Satellitenveranstaltung beim

Reha­Kolloquium und Fachtagung

der DEGEMED diskutieren

über fachspezifische Ausrichtung.

Berlin. Die medizinisch­beruflich orientierte

Rehabilitation (MBOR) verkörpert

eigentlich ein Konzept, das Indikationen

übergreifend berufsbezogene Aspekte in

der medizinischen Rehabilitation stärkt.

Gut besucht war das Reha-Kolloquium

der DRV Bund in Karlsruhe. Die DEGEMED

diskutierte in einer Satellitenveranstaltung

das Thema »MBOR Psychosomatik«.

Dennoch bleibt bei der Umsetzung des

Konzepts die Frage nach möglicherweise

zu berücksichtigenden indikationsbezogenen

Besonderheiten. Dieses diskutierten

für den Indikationsbereich Psychosomatik

am 12. März 2014 vier Experten mit etwa

60 Teilnehmern der DEGEMED­Satellitenveranstaltung

»MBOR Psychosomatik« auf

dem 23. Rehabilitationswissenschaftlichen

Kolloquium in Karlsruhe.

DEGEMED-Fachtagung im Mai

Vertiefende Erörterung erfährt das Thema

auf der DEGEMED­Fachtagung »MBOR

indikationsspezifisch: Psychosomatik« am

21. Mai 2014 in Berlin. Dort werden neben

den MBOR­Spezifika in der Psychosomatik

sowie einigen Praxisbeispielen auch wichtige

oder mögliche Elemente von MBOR

wie Arbeits­ und Belastungserprobung,

Fallmanagement, Vernetzung und Nachsorge

behandelt. Erstmalig ist MBOR auch

in der ambulanten psychosomatischen

Rehabilitation ein Thema. Aktualität erhält

es mit dem Vorhaben der Deutschen Rentenversicherung

Bund, noch im Jahr 2014

MBOR­ Kapazitäten in der Psychosomatik

zu etablieren.

Die Rückkehr an den Arbeitsplatz ist in der

Psychosomatik ein wichtiges Thema. Aber

welche Spezifika hat die MBOR hier?

Service

Anmeldung zur Fachtagung

„MBOR indikationsspezifisch: Psychosomatik“

am 21. Mai 2014 in Berlin

Tagungsgebühren (inkl. Verpflegung)

Mitglieder der DEGEMED: 125 Euro

Nichtmitglieder: 225 Euro

Die Tagungsgebühr ist gemäß § 4 Nr. 22a UStG von der

Umsatzsteuer befreit.

Bitte per Fax an: 030 284496-70

Das Programm zur Fachtagung

»MBOR indikationsspezifsch«

finden Sie auf

der DEGEMED-Homepage

unter www.degemed.de in

der Rubrik »Alle Veranstaltungen«.

Veranstaltungsort

Kaiserin Friedrich-Haus • Robert-Koch-Platz 7

10115 Berlin • Tel.: 030 30888-928

Invalidenstraße

Referenten

Eleonore Anton, Sozialdienst, Psychosomatische Fachklinik

St. Franziska Stift, Bad Kreuznach PD Dr. Ruth Deck, Wissenschaftliche

Mitarbeiterin, Institut für Sozialmedizin und Epidemiologie, Universitätsklinikum

Schleswig-Holstein (UKSH), Lübeck Dr. Wolfram Franke,

Ärztlicher Direktor, Reha-Zentrum Bad Kissingen, Deutsche Rentenversicherung

Bund (DRV Bund), Leitender Arzt, Marbachtalklinik, DRV

Oldenburg-Bremen, Bad Kissingen Dr. Andreas Hasenöhrl, Chefarzt,

Psychotherapie und Verhaltensmedizin, Klinik Bavaria Kreischa Dr.

Rainer Kaluscha, Ste lvertretender Leiter, Institut für Rehabilitationsmedizinische

Forschung, Universität Ulm, Bad Buchau Dr. Marion Kalwa,

Hauptdezernentin Abteilung Medizin, Deutsche Rentenversicherung

Bund (DRV Bund), Berlin PD Dr. Axel Kobelt, Hauptabteilung 1 Leistung,

Rehastrategie – Psychosomatik, Deutsche Rentenversicherung

Braunschweig-Hannover (DRV BS-H) Christof Lawall, Geschäftsführer,

Deutsche Gesellschaft für Medizinische Rehabilitation (DEGEMED) e.V.

Dr. Dörte Miegel, Chefärztin, ZAR Zentrum für ambulante Rehabilitation,

Nanz medico, Berlin PD Dr. Gottfried Mü ler, Chefarzt, Psychosomatische

Abteilung, Schlossklinik Bad Buchau, Gesundheitszentrum Federsee,

Bad Buchau

Kontakt und Anmeldung

U Naturkundemuseum

Invalidenpark

Campus Mitte

DEGEMED e.V. Tel.: 030 284496-6

Fasanenstraße 5 Fax: 030 284496-70

10623 Berlin degemed@degemed.de

www.degemed.de

Luisenstraße

Chau s estraße

Hannoversche Straße

http://www.kaiserin-friedrich-stiftung.de/anfahrt.html

Friedrichstraße

Absender

Titel:

Name, Vorname:

Institution:

Funktion:

Anschrift:

Tel.:

Fax:

E-Mail: _________

(Teilnehmerunterlagen werden per E-Mail versendet.)

Mitglied DEGEMED : Ja Nein

Datum, Unterschrift

Die Bestätigung der Anmeldung erfolgt durch Zugang der Rechnung. Mit Zugang

der Rechnung wird die Anmeldegebühr fä lig. Bei einer Absage bis sieben

Werktage vor Veranstaltungstermin erstatten wir die vo len Kosten. Bei einer

Absage nach diesem Zeitraum ist die vo le Veranstaltungs gebühr fä lig.

MBOR indikationsspezifisch:

Psychosomatik

Fachtagung

am 21. Mai 2014

10:00 bis 16:00 Uhr

Kaiserin Friedrich-Haus, Berlin

14_03_degemed_flyer_mbor_psychosomatik_v3.indd 1 06.03.14 14:02

Fortbildungspunkte für Ärzte sind beantragt

Personalia

Neu in der Geschäftsstelle

Ruth Nowak­Blaum verstärkt ab

1. April das Veranstaltungsmanagement

der DEGEMED

Berlin. Zum 1. April 2014 wird Ruth Nowak­

Blaum das Team des Veranstaltungsmanagements

der DEGEMED als Assistentin

verstärken. Vor ihrem Umzug nach Berlin

war Frau Nowak­Blaum mehrere Jahre

Mitarbeiterin im Institut für Kommunikations­

und Medienforschung der Deutschen

Sporthochschule Köln. Das Thema Rehabilitationsmedizin

ist ihr durch ihre vorangegangene

Tätigkeit in der Bettendisposition

und als Chefarztsekretärin einer großen

Rehaklinik für Rheumaerkrankungen in Bad

Wildungen vertraut. In ihrer Freizeit geht Frau

Nowak­Blaum gerne zum Joggen und ins

Sportstudio oder widmet sich ihrem Hund.

Mission Teilhabe: DVfR

gibt sich ein Leitbild

»Unsere Vision ist eine inklusive

Gesellschaft, in der jeder Mensch

in vollem Umfang am Leben teilhaben

und zur Bereicherung der

Lebenswelt aller beitragen kann.«

In diese Worte fasst die Deutsche

Vereinigung für Rehabilitation e.V.

(DVfR) ihr Leitbild. Mit der Inklusionskultur

sollen Öffentlichkeit und

Politik noch weiter für Inklusion

und Teilhabe sensibilisiert und das

öffentliche Bild von Rehabilitation

positiv fundamentiert werden.

Das Leitbild finden Sie unter

www.dvfr.de


kliniken

Neue Mitglieder vorgestellt

Verstärkung aus Nordrhein-Westfalen

Gleich drei neue Mitglieder aus

dem Rhein- und Sauerland

konnte die DEGEMED über den

Jahreswechsel begrüßen.

Berlin. Aus dem bevölkerungsreichsten

Bundesland sind zum Jahresbeginn gleich

drei neue Mitglieder zur DEGEMED gestoßen.

Neben der inoges AG, die mit zwei

ihrer Häuser beitrat, ist erstmals auch eine

Akutklinik dabei: das Städtische Krankenhaus

Maria-Hilf im Gesundheitspark Brilon.

Die inoges AG in Krefeld und Düsseldorf

Die »Gesellschaft für Innovation im Gesundheitswesen«

(inoges) wurde 2003 gegründet

und agiert heute als Management-

Holding für 14 unabhängig voneinander

operierende Unternehmen. Zu dem Verbund

zählen bundesweit 26 Betriebsstätten mit

über 900 Mitarbeitern. Der Grundstein der

inoges AG wurde 1979 in einer Praxis für

physikalische Therapie durch den jetzigen

Vorstandsvorsitzenden Wolfgang K. Hoever

in Krefeld gelegt. Heute betreibt die daraus

gewachsene Reha Krefeld -RK- GmbH eine

teilstationäre/ambulante orthopädische

Rehabilitation in dem Gesundheitszentrum

»salvea«, das als größte Einrichtung dieser

Art am linken Niederrhein gilt. Neben der

medizinischen Rehabilitation, MBOR, ABMR

und IRENA bietet die Einrichtung therapeu­

Das Gesundheitszentrum »salvea« der

inoges AG ist in einer ehemaligen Husarenkaserne

aus der Kaiserzeit untergebracht.

Die Reha Düsseldorf liegt mitten in der Innenstadt

unweit der Königsallee.

Wolfgang K. Hoever,

Vorstandsvorsitzender

der inoges AG

» Am Anfang steht immer eine Vision –

das ist seit jeher das Motto der inoges

AG. In der DEGEMED haben wir als sich

stetig entwickelndes und innovatives

Unternehmen einen Partner gefunden,

mit dem sich Visionen gemeinsam verwirklichen

lassen.«

tische Angebote im Bereich der Physiotherapie,

Ergotherapie sowie Logopädie an.

Die Reha Düsseldorf

2009 wurde von der inoges AG der Betrieb

der Reha Düsseldorf -RD- GmbH übernommen.

Die Einrichtung an der Helmholtzstraße

in der Nähe der Königsallee bietet teilstationäre/ambulante

Behandlungsplätze

sowohl für orthopädische als auch für

neurologische Rehabilitanden. Neben den

Heilmitteln der Physiotherapie, Logotherapie

und Ergotherapie komplettieren IRENA,

Rehabilitationssport, Präventionskurse

sowie BGM das Angebot. Beide Einrichtungen

sind zudem auf die Behandlung internationaler

Patienten, vor allem aus dem

Nahen Osten (z. B. Dubai, Libanon) sowie

Russland, spezialisiert.

Das Städtische Krankenhaus

Maria-Hilf in Brilon

Das Städtische Krankenhaus Maria-Hilf im

Gesundheitspark Brilon gilt als eines der

anerkanntesten vernetzten Häuser in NRW.

Über 30 angestellte plus 33 niedergelassene

Fachärzte versorgen in 35 medizinischen

Fachrichtungen jährlich 10.000

stationäre und 30.000 ambulante Patienten.

Moderne bauliche Entwicklungen

sowie Investitionen in neueste Medizintechnik

sichern eine umfassende ambulante

und stationäre Gesundheitsversorgung. Um

diese hochwertige medizinische Betreuung

entlang des gesamten Behandlungsprozesses

noch weiter auszubauen sowie

zusätzliches Expertenwissen im Bereich

der medizinischen Rehabilitation zu nutzen,

hat sich das Haus jetzt der DEGEMED

angeschlossen.

Das Städtische Krankenhaus Maria Hilf liegt

im Grünen am Rande von Brilon.

Bernd Löser,

Geschäftsführer

der Städt. Krankenhaus

Maria-Hilf

Brilon gGmbH

» Für unser Krankenhaus in Brilon hat

die Mitgliedschaft in der DEGEMED eine

große Bedeutung. Grundsätzliches Ziel

der intersektoralen Zusammenarbeit

zwischen Akutkrankenhaus und Rehaklinik

muss der reibungslose Übergang

des Patienten von der Akutbehandlung

in die daran anschließende

Rehabilitation sein. Um ein optimales

Behandlungsergebnis zu erzielen,

sollten die Behandlungskonzepte aufeinander

abgestimmt sein, die Reha

sollte direkt postoperativ beginnen.«

15


termine

Diskutieren – Gestalten – Verantwortung übernehmen

Für alle, die sich bereit machen:

DEGEMED-Sommerakademie

vom 1. bis 4. Juli 2014 in

Höhenried (Starnberger See)

»Der menschliche Geist ist wie ein

Fallschirm – er funktioniert nur,

wenn er offen ist.«

Frank Zappa

Themen:

Konfliktmanagement, Netzwerk,

Vereinbarkeit Beruf – Familie,

Der Weg durch die Institution,

Veränderungsprozesse anstoßen

– Unternehmen fit machen, Beruf

und Politik – Berufspolitik

Dozenten:

Lisa Frings (Seniorberaterin Reich & Partner), Maja Dähne

(Journalistin, Buchautorin), Dr. Ina Ueberschär (stellv.

Geschäftsführerin, DRV Mitteldeutschland), Dr. Elizabeth

Harrison (ehem. Geschäftsführerin Städtisches Klinikum

München), Ulrike Steinecke (ehem. Vorstandsvorsitzende

Deutscher Verband für Physiotherapeuten e.V. - ZVK)

Info, Teilnahmebedingungen und Anmeldung unter www.degemed.de

Veranstaltungen der DEGEMED

Know-how aus der Praxis für die Praxis

Reha-Mittelstandstag am

6.5.2014 in Bad Oeynhausen

Auch für Rehabilitationseinrichtungen sind

betriebswirtschaftliche Fragen von hoher

Bedeutung. Gemeinsam mit dem VKD bietet

die DEGEMED führenden Mitarbeitern

erneut die Gelegenheit, sich über wichtige

wirtschaftliche Fragen zu informieren.

Reha zählt bei Krebs

6. Rehakongress der RehaZentren

Baden Württemberg stellt

Onkologie in den Mittelpunkt

Bad Kissingen. Der 6. Rehakongress der

RehaZentren Baden-Württemberg in Bad

Kissingen steht unter dem Motto »Leben

mit/trotz Krebs. Reha entscheidet.

Was folgt nach der Akuttherapie?«. Bei

Krebserkrankungen ist die medizinische

Rehabilitation heute zentraler Behandlungsbaustein.

In Plenarvorträgen und

Seminaren bzw. Workshops beleuchten

die Referenten zusammen mit den Teilnehmern

aktuelle Fragen und Entwicklungen

in der Therapie und Rehabilitation

in der Onkologie. Der Kongress findet

vom 7. bis zum 9. Mai in Bad Kissingen

statt und ist als ärztliche Fortbildung

anerkannt.

Informationen, Programm und Anmeldung

unter www.rehakongress.de

»In Verhandlungen führen« vom

15.–16.5.2014 in Berlin

Ausgebucht – Wiederholungstermin im

Herbst 2014

MBOR indikationsspezifisch:

Psychosomatik am 21.5.2014 in

Berlin

Die Fachtagung widmet sich praxisorientiert

indikationsspezifischer Überführung

des MBOR-Konzepts in die Routine medizinischer

Rehabilitation in der Psychosomatik.

Medizinische Rehabilitation für

Migranten am 3.6.2014 in Berlin

Thema der Tagung sind die vielfältigen Herausforderungen

durch Menschen mit Migrationshintergrund

als potenzielle Nutzer

der medizinischen Rehabilitation.

Risikomanagement und Hygiene

am 17.6.2014 in Stuttgart

Welche Auswirkungen haben die gesetzlichen

Änderungen im IfSG von 2012 für

die einzelnen Reha-Einrichtungen? Worauf

sollten Einrichtungen im Bereich Risikound

Hygienemanagement achten? Diese

und weitere wichtige Punkte werden auf

dieser Fachtagung praxisnah behandelt.

Sommerakademie vom

1.–4.7.2014 in Bernried

Für junge Führungskräfte und Führungskräftenachwuchs.

Vorankündigungen 2014

(Änderungen vorbehalten):

11.9.2014, Pflegefachtagung, Kassel

26.9.2014, Reha-Rechtstag, Berlin

6.-7.10.2014, Qualitätskongress, Berlin

5.11.2014, degemed-Mitglieder ­

versammlung

Impressum

DEGEMED

Deutsche Gesellschaft für

Medizinische Rehabilitation e.V.

Vorstand:

Prof. Bernd Petri (Vorsitzender)

Dr. Constanze Schaal

(1. stellv. Vorsitzende)

Volker Behncke (2. stellv. Vorsitzender)

Petra Schraml-Dussle

Horst Gollée

Thomas Bold

Geschäftsführer:

Christof Lawall (V.i.S.d.P.)

Fasanenstraße 5, 10623 Berlin

Tel.: 030 284496-6 • Fax: 030 284496-70

E-Mail: degemed@degemed.de

Internet: www.degemed.de

Realisation und Verlag:

müller:kommunikation,

Eichhoffstr. 36, 44229 Dortmund

Tel.: 0231 477988-30

www.muellerkom.de

Redaktionsschluss: 17.3.2014

Fotos: Fotolia (2); Eberhard Gienger/Portrait

Haus Désirée Kaufmann (3, 6); Ronny Ziesmer

/gymmedia (3); Portraitfoto-Hermann-Gröhe

Quelle CDU_ Laurence Chaperon(4) ; Foto

Andrea Nahles: Dominik Butzmann; Jörg

Asmussen, Quelle: Bundesfinanzminsterium.

de; Bentele_Verena_Pressefoto-Susie Knoll;

Rentenpaket S. 5: Foto und Grafik: Bundesministerium

für Arbeit und Soziales 2014;

Techniker Krankenkasse (6); Fotolia (8); yumme:

AOK Nordost; Bundesarchiv BArch, Bild

F041705-0010/Ludwig Wegmann (11); Fotolia

(12); Festakt_10Jahre Quelle G-BA Fotograf

Joachim Zimmermann (13); Fotolia (14);

Reha-Kolloquium: Bildautor: Gerd Markowetz,

Pressestelle Deutsche Rentenversicherung

Baden-Württemberg; Fotolia:16

Namentlich gekennzeichnete Beiträge geben

die Meinung der Autoren wieder.

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine