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Die Zeitung zum Download als PDF (Ausgabe Oberpullendorf)

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Bgl_Express_285x440_POSTER_SEPT.indd 1 05.09.12 22:29<br />

Foto: Stephanie Abidi, Wien<br />

express<br />

BURGENLAND<br />

PointsPlus Wert pro Portion 5<br />

Räucherfischnockerl<br />

Zutaten für 4 Portionen: Zubereitung:<br />

250 g Räucherforelle Räucherforelle in Stücke teilen und<br />

100 g Frischkäse (bis 1% Fett) mit dem Frischkäse pürieren.<br />

50 ml Schlagcreme (18% Fett)<br />

2 Schlagcreme schlagen und mit etwas<br />

150 g essfertige Shrimps<br />

gehacktem Dill und Pfeffer zu der<br />

gehackter Dill<br />

pürierten Masse geben.<br />

Pfeffer AUSGABE OBERPULLENDORF<br />

grüner Salat 3 <strong>Die</strong> Shrimps abgießen und gut abtropfen<br />

lassen – unterheben.<br />

für das Dressing:<br />

1 EL Olivenöl 4 Mit 2 EL Nockerln formen.<br />

2 EL Zitronensaft 5 Salat waschen und ein Bett auf<br />

2 EL Kräutersuppe jedem Teller machen, etwas Salat-<br />

Salz, Pfeffer dressing darüber träufeln und die<br />

Heft Nr. 21 • 27./28. September 2012 • An einen Haushalt • Österreichische Nockerln darauf anrichten. Post AG • Verlagspostamt: 7210 Mattersburg • Postentgelt bar bezahlt • RM09A038085K<br />

Griechische Teigröllchen<br />

Wasser<br />

Zubereitung:<br />

Zutaten für 10 Stück:<br />

10 Blätter Filoteig*<br />

1⁄8 l Milch (0,5% Fett)<br />

<strong>zum</strong> Bestreichen<br />

Fülle:<br />

600 g Blattspinat<br />

(aufgetaut und gut ausgedrückt)<br />

Das blaue 300 g Schafskäse light Gold<br />

Foto: Stephanie Abidi, Wien<br />

Pfeffer<br />

Knoblauch<br />

*Tipp: Statt Filoteig kann man<br />

auch 250 g Strudelteig verwenden.<br />

PointsPlus Wert pro Portion 4<br />

1 Blattspinat mit dem Schafs käse<br />

pürieren und gut mit ausgepresstem<br />

Knoblauch würzen.<br />

2 Jeweils ein Teigblatt mit etwas<br />

Milch bestreichen und in der Mitte<br />

falten. 1 EL der Fülle draufgeben,<br />

Ränder einklappen und den Teig<br />

aufrollen.<br />

3 Rolle auf ein Backblech geben und<br />

nochm<strong>als</strong> mit Milch einstreichen.<br />

4 Im vorgeheizten Rohr bei 180°C ca.<br />

10 Minuten hellbraun backen.<br />

Seiten 8-9<br />

Shrimps in Kokossauce<br />

PointsPlus Wert pro Portion 5<br />

Belohnung<br />

Zutaten für 4 Portionen: Zubereitung:<br />

750 g Shrimps od. 1 Shrimps würzen und beiseite stellen.<br />

In einer Pfanne das Öl erhitzen.<br />

Riesengarnelen<br />

2 TL Olivenöl <strong>Die</strong> Zwiebel und Lauchzwiebel mit<br />

2 Zwiebel, fein gehackt dem Knoblauch braten.<br />

1 Bund Lauchzwiebel, 2 Tomatenpüree hinzufügen und ca.<br />

in ganz dünne Ringe geschnitten<br />

5 Minuten mitköcheln lassen.<br />

3 Knoblauchzehen, klein gehackt<br />

3 Suppe und Kokosmilch einrühren<br />

½ Tasse Tomatenpüree<br />

und aufkochen lassen. <strong>Die</strong> Hitze<br />

1 Tasse Kräutersuppe<br />

reduzieren, köcheln lassen, bis die<br />

200 ml Kokosmilch, light<br />

Salz und Pfeffer<br />

Sauce eindickt. <strong>Die</strong> Shrimps hinzufügen<br />

und ca. 5 Min. garen.<br />

Curry<br />

Tipp: Dazu passt Reis - eventuell mit<br />

oder Strafe?<br />

gerösteten Kokosraspeln gemischt!<br />

PointsPlus Wert pro Portion 7<br />

Gebackene Topfentorte<br />

Zutaten für 12 Stück: Zubereitung:<br />

1 kg Magertopfen 1 Alle Zutaten gut miteinander<br />

100 g Halbfettbutter vermengen, in eine mit Backpapier<br />

ausgelegte Tortenform<br />

300 g Zucker<br />

2 Pkg. Vanillepuddingpulver geben und bei 180°C 1 Stu nde<br />

6 Eier backen.<br />

1 TL Backpulver<br />

Tipp: Nach Belieben kann man noch<br />

Früchte untermischen.Geht super<br />

schnell und einfach und schmeckt<br />

herrlich!<br />

Am 7. Oktober werden unsere Gemeindevertreter<br />

bestätigt oder<br />

AKTION!<br />

abgewählt.<br />

Alle Auskünfte unter:<br />

01 532 53 53<br />

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Freie Einschreibung<br />

bis <strong>zum</strong><br />

4.11. 2012<br />

mit GRATIS Kochbuch<br />

(solange der Vorrat reicht)<br />

© 2012 Weight Watchers International, Inc. Alle Rechte vorbehalten.<br />

Rezepte<br />

Das Sonntagsmenü <strong>zum</strong><br />

Nachkochen Seite 24<br />

Foto: Stephanie Abidi, Wien<br />

Foto: Stephanie Abidi, Wien<br />

Interview<br />

Im Gespräch mit Katharina<br />

Stemberger Seite 4<br />

Mit<br />

Infos zur<br />

GRW 2012<br />

ab Seite 26<br />

SIGRID KNEISZ<br />

7350 OBERPULLENDORF GÜNSERSTRASSE 2 TEL. (026 12) 424 64<br />

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Öffnungszeiten<br />

Mo bis sa von 6 - 21 uhr<br />

so von 7 - 13 uhr<br />

PKW Tagesmiete<br />

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7350 <strong>Oberpullendorf</strong>, Günserstraße 2<br />

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02 Aktuell<br />

express<br />

BURGENLAND<br />

NEUE ZEITEN NEUE SEITEN<br />

Nr. 21, 27./28. Sept 2012<br />

Editorial<br />

Eindrücke<br />

Der Herbst<br />

hält Einzug<br />

von<br />

Manfred<br />

Vasik<br />

m.vasik@burgenlandexpress.at<br />

Eine(r) für alle!<br />

Burgenlands Gemeinden befinden<br />

sich unübersehbar im<br />

Wahlkampffieber. In knapp<br />

zwei Wochen entscheiden<br />

wir wieder darüber, welche<br />

Frau bzw. welcher Mann für<br />

die nächsten 5 Jahre die Geschicke<br />

unseres jeweiligen<br />

Heimatortes lenken wird.<br />

„Wer hat das bessere Programm?“<br />

oder „Wer wirkt<br />

sympathischer?“ sind die<br />

Fragen der Stunde. Doch wie<br />

attraktiv und anstrebenswert<br />

ist das Bürgermeisteramt<br />

wirklich? <strong>Die</strong> Gehälter<br />

der „Gemeindeoberhäupter“<br />

sind jedenfalls kein leicht<br />

verdientes Geld. Schließlich<br />

gilt es, sämtliche Vereine,<br />

die Feuerwehr(en) und überhaupt<br />

alle Ortsbewohner<br />

gleich fair zu behandeln. Das<br />

bedeutet eine Unzahl an Terminen,<br />

gespendeten Bierfässern<br />

und sonstigen Verpflichtungen.<br />

Egal, ob es sich um<br />

Nachbarschaftsstreitigkeiten,<br />

Förderansuchen oder die<br />

defekte Straßenbeleuchtung<br />

handelt - die Bürgermeisterin<br />

bzw. der Bürgermeister<br />

ist meist Ansprechperson<br />

und Reibebaum Nummer 1.<br />

Es bedarf schon einer Menge<br />

an Geschick, Fingerspitzengefühl<br />

und vor allem<br />

Geduld, um die nötige Ruhe<br />

zu bewahren. Es dabei allen<br />

recht zu machen, ist ohnehin<br />

unrealistisch. Das eigene<br />

Wohl steht vielen immer<br />

noch wesentlich näher <strong>als</strong><br />

jenes der Gemeinde. Ein Gegensatz,<br />

mit dem jede(r) Gemeindeverantwortliche,<br />

sei<br />

es Gemeinderat, Amtmann<br />

oder Bürgermeister laufend<br />

konfrontiert wird. Vielleicht<br />

sollten wir auch daran denken,<br />

wenn unsere nächste<br />

Beschwerde anliegt.<br />

Foto: © D.Sch. / pixelio.de<br />

IMPRESSUM<br />

express<br />

BURGENLAND<br />

NEUE ZEITEN NEUE SEITEN<br />

Herausgeber und Verleger:<br />

VAKO Media OG<br />

Hauptstraße 33, 7210 Mattersburg<br />

Tel. 02626/636 16, Fax 02626/636 86<br />

e-mail: office@burgenlandexpress.at<br />

www.vakomedia.at<br />

Geschäftsführung und Chefredaktion:<br />

Markus Koller, Mag. Manfred Vasik<br />

Redaktion: Eva Reithofer, Wolfgang Gärtner<br />

Anzeigenverkauf:<br />

Erika Händler-Blazovich, Eva Fruhstuck<br />

Comic: Ronny Kikowatz, www.ronnytoons.at<br />

Herstellung: Herold Druck, Wien<br />

Verbreitung: Ergeht an jeden erreichbaren<br />

Haushalt in den Bezirken Neusiedl am See,<br />

In den nächsten<br />

Wochen erwarten<br />

uns durch die<br />

Blätterverfärbung<br />

wieder Bilder,<br />

wie sie uns<br />

nur der Herbst<br />

liefern kann. Das<br />

sollte eigentlich<br />

auch die<br />

hartgesottensten<br />

Sommerliebhaber<br />

versöhnlich<br />

stimmen.<br />

Danke für Ihr Vertrauen!<br />

Genau am 13. Mai 2009 startete<br />

der Burgenland Express mit seiner<br />

ersten <strong>Ausgabe</strong>. Nach einer stetig<br />

positiven Entwicklung heißt es<br />

ab sofort auch im Bezirk Neusiedl<br />

„Neue Zeiten, neue Seiten“.<br />

W<br />

irft man einen näheren Blick auf die<br />

aktuelle burgenländische Medienlandschaft<br />

wird deutlich, dass den Markt<br />

nahezu ausschließlich nationale Konzerne dominieren.<br />

Der Burgenland Express geht einen völlig<br />

anderen Weg. Von zwei Burgenländern <strong>zum</strong><br />

Leben erweckt, versucht ein kleines aber umso<br />

motivierteres Team, seine Leser zu informieren,<br />

zu unterhalten, aber auch <strong>zum</strong> Nachdenken anzuregen.<br />

<strong>Die</strong> Schwerpunkte liegen nur <strong>zum</strong> Teil<br />

auf aktuellen Themen, vielmehr ist es das Ziel,<br />

ein Produkt zu kreieren, welches auch nach mehreren<br />

Monaten noch lesenswert bleibt.<br />

Schon nach den vielen und <strong>zum</strong>eist positiven<br />

Rückmeldungen auf die erste <strong>Ausgabe</strong> im Mai<br />

2009 war abzusehen, dass dieses Konzept Zukunft<br />

haben würde. Dank den treuen Lesern<br />

gelang es in kurzer Zeit, auch immer mehr Inserenten<br />

<strong>als</strong> Stammkunden zu gewinnen, für<br />

die der Burgenland Express zur professionellen<br />

Werbeplattform geworden ist. Ohne diese langfristigen<br />

Kooperationspartner wäre ein solches<br />

<strong>Zeitung</strong>sprojekt auf Dauer nicht machbar.<br />

Nach dem positiven Start dachten die beiden<br />

Herausgeber bald über eine Erweiterung des ursprünglichen<br />

Erscheinungsgebiets (Bezirke Eisenstadt,<br />

Mattersburg und <strong>Oberpullendorf</strong>) nach.<br />

Gut Ding braucht schließlich Weile, aber ab dieser<br />

<strong>Ausgabe</strong> heißt es auch im Bezirk Neusiedl am<br />

See „Neue Zeiten, neue Seiten“. Damit erreicht<br />

der vorliegende Burgenland Express erstm<strong>als</strong><br />

über 80.000 Haushalte. Nochm<strong>als</strong> vielen Dank<br />

für das Vertrauen und viel Spaß beim Lesen.<br />

<strong>Die</strong> beiden Burgenland Express-Gründer und Herausgeber<br />

Markus Koller und Manfred Vasik<br />

www.burgenlandexpress.at<br />

Eisenstadt, Mattersburg und <strong>Oberpullendorf</strong><br />

Verteilung: Österreichische Post AG<br />

Gesamtauflage: 80.200 Stück<br />

Mit Werbung od. Anzeige gekennzeichnete Artikel<br />

sind entgeltliche Einschaltungen nach § 26 Mediengesetz.<br />

Bei Einsendungen von Fotomaterial<br />

und Artikeln an die Redaktion wird das Einverständnis<br />

zur Veröffentlichung vorausgesetzt.<br />

<strong>Die</strong> VAKO Media OG übernimmt keine Gewähr für<br />

eingesandtes Redaktions- u. Bildmaterial.


www.burgenlandexpress.at<br />

express<br />

BURGENLAND<br />

NEUE ZEITEN NEUE SEITEN<br />

Aktuell<br />

03<br />

Global<br />

Für viele ist heuer der 28. September der Tag<br />

des Jahres. Der Grund dafür wird manche den<br />

Kopf schütteln lassen. Es geht um ein Multimediahandy,<br />

aber zugegeben nicht um irgendeines.<br />

Den jüngsten Spross von Apple, das<br />

iPhone 5, gibt es - eine Woche nach den USA<br />

und Deutschland - nun erstm<strong>als</strong> auch in Österreich<br />

zu kaufen. Das iPhone ist hauptverantwortlich<br />

für Apples momentane Stellung <strong>als</strong><br />

Bezirk OBERPULLENDORF aktuell:<br />

<strong>Die</strong>be flüchteten<br />

vor Polizei<br />

Vergangenen Freitag drangen<br />

unbekannte Täter durch Aufbrechen<br />

eines Kellerfensters in<br />

ein Einfamilienhaus im Bezirk<br />

<strong>Oberpullendorf</strong> ein. <strong>Die</strong> 33-jährige<br />

Bewohnerin sah einen der<br />

Täter, schloss sich sofort mit<br />

ihren beiden Kindern im Obergeschoß<br />

ein und verständigte<br />

die Polizei. Daraufhin flüchteten<br />

die Täter durch ein Fenster.<br />

<strong>Die</strong> eingeleitete Fahndung verlief<br />

erfolglos. Gestohlen wurden<br />

Silbermünzen und mehrere<br />

Armbanduhre. <strong>Die</strong> Höhe des<br />

Schadens steht noch nicht fest.<br />

wertvollstes Unternehmens der Welt. Dennoch<br />

ist es fraglich, ob es Sinn macht (wie weltweit<br />

passiert), sich die Nächte vor Geschäften um<br />

die Ohren zu schlagen, um einer der ersten<br />

glücklichen Besitzer zu sein. Für einen solchen<br />

Hype, benötigt man außer einem gelungenen<br />

(und teuren) Produkt ein noch besseres Marketing.<br />

Eben darin erweist sich Apple in den<br />

letzten Jahren <strong>als</strong> wahrer Kaiser.<br />

Unfall auf Güterweg -<br />

Motorrad gegen Rehbock<br />

OBERPETERSDOF / SIEG-<br />

GRABEN. Am vergangenen<br />

Sonntag ereignete sich kurz<br />

vor halb acht in der Früh auf<br />

einem Güterweg zwischen<br />

Oberpetersdorf und Sieggraben<br />

ein folgenschwerer<br />

Zusammenstoß zwischen<br />

einem Motorrad und einem<br />

Rehbock.<br />

Der Motorradlenker, ein<br />

61-jähriger Pensionist aus<br />

Oberpetersdorf, war allein auf<br />

dem Güterweg unterwegs.<br />

Er trug einen Sturzhelm und<br />

Motorradbekleidung. Kurz vor<br />

einer Kreuzung lief plötzlich<br />

- von rechts kommend - ein<br />

Rehbock über die Fahrbahn.<br />

Der Motorradfahrer konnte<br />

nicht mehr rechtzeitig anhalten<br />

bzw. ausweichen, kollidierte<br />

mit dem Tier und kam<br />

in der Folge zu Sturz. Dabei<br />

zog sich der Mann Verletzungen<br />

unbestimmten Grades zu<br />

und wurde mit dem Notarztwagen<br />

in das Landeskrankenhaus<br />

Eisenstadt eingeliefert.<br />

Der Rehbock verendete noch<br />

an der Unfallstelle und wurde<br />

von der Jägerschaft abgeholt.<br />

In aller Kürze<br />

Gefährliche<br />

Gummistiefel?<br />

Spätestens mit Herbstbeginn<br />

haben Gummistiefel<br />

Hochsaison. <strong>Die</strong> wetterfesten<br />

Schuhe sind aber nicht<br />

nur praktisch und trendig,<br />

sie enthalten <strong>zum</strong> Teil auch<br />

gesundheitsgefährdende<br />

Stoffe. Das zeigt der aktuelle<br />

Test des Umweltbundesamts<br />

im Auftrag der Arbeiterkammer<br />

Burgenland. <strong>Die</strong> gute<br />

Nachricht: Krebserregende<br />

PAK wurden in keiner Probe<br />

gefunden. Neun der 20<br />

analysierten Gummistiefel<br />

enthielten jedoch Phthalate.<br />

In 8 Fällen war die Konzentration<br />

dieser Kunststoff-<br />

Weichmacher so hoch, dass<br />

die Produkte mit „nicht zufriedenstellend“<br />

bewertet<br />

wurden. Nähere Informationen<br />

zu den Testergebnissen<br />

finden Sie im Internet unter<br />

www.bgld.arbeiterkammer.at.<br />

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04 Interview<br />

express<br />

BURGENLAND<br />

NEUE ZEITEN NEUE SEITEN<br />

Nr. 21, 27./28. Sept 2012<br />

Ob Theater, Film oder Lesung - Katharina Stemberger sieht sich<br />

selbst <strong>als</strong> Geschichtenerzählerin. Der „Winzerkönig“ machte<br />

sie einem noch breiteren Publikum bekannt. Am 22. November<br />

gastiert das Multitalent mit der humorvollen Lesung „Wie viel<br />

ist das in Schuhen?“ im Kulturzentrum Eisenstadt.<br />

Katharina Stemberger<br />

Worauf dürfen sich die burgenländischen<br />

Zuschauer<br />

bei „Wie viel ist das in Schuhen?“<br />

freuen?<br />

Ich erzähle die Geschichte einer<br />

Frau, die mit allen Mitteln auf<br />

der Suche nach ihrem Glück<br />

ist. Internet-<br />

dating, überzogene Kreditkartenabrechnungen,<br />

misslungene<br />

Dates und grauenhafte Kochversuche.<br />

Eine liebenswerte Chaotin<br />

der Sonderklasse, die sich ein<br />

Glas Prosecco eingießt und von<br />

der großen Liebe träumt......<br />

Sie gehören zu den vielseitigsten<br />

österreichischen<br />

Künstlerinnen. Wie<br />

lautet Ihr persönliches<br />

Erfolgsrezept?<br />

Rezept habe ich keines<br />

und ich glaube<br />

auch nicht daran,<br />

dass der Weg eines<br />

Künstlers berechenbar<br />

ist. Was meine<br />

Person angeht, da<br />

kann ich nur sagen,<br />

dass ich nie aufgehört<br />

habe neugierig<br />

zu sein. Auf Menschen,<br />

auf mich, auf<br />

das Leben und neue<br />

Herausforderungen.<br />

Foto: © photo-graphic-art.at<br />

Infobox<br />

Da bleibt man lebendig und diese<br />

Einstellung zeigt sich auch in<br />

einer Vielfältigkeit.<br />

Werden Sie in Zukunft eher<br />

auf der Bühne zu sehen sein,<br />

oder wird man sie häufiger in<br />

TV- oder Filmproduktionen<br />

bewundern können?<br />

<strong>Die</strong>ses Jahr stand das Theaterspielen<br />

sehr im Mittelpunkt.<br />

Mit meinem Soloprogramm<br />

und der großartigen Produktion<br />

„die Päpstin“ im Sommer. Ich<br />

liebe die Abwechslung und bin<br />

schon gespannt, was das Leben<br />

noch so für mich vorbereitet<br />

hat.....!<br />

Welchen Hobbys gehen Sie<br />

nach, wenn im Terminkalender<br />

einmal etwas mehr Zeit<br />

bleibt?<br />

Mein liebster „Zeitvertreib“ ist<br />

das Lesen. Dafür Raum und<br />

Ruhe zu haben ist großer Luxus.<br />

Mit meinem Mann und<br />

meiner Tochter bin ich immer<br />

wieder auf ausgedehnten Segelreisen<br />

und da komm ich dann<br />

gut dazu....!<br />

Was verbindet Sie <strong>als</strong> gebürtige<br />

Wienerin mit dem Burgenland?<br />

Gibt es vielleicht einen burgenländischen<br />

Lieblingsort?<br />

Unsere drei Jahre in Rust mit<br />

dem „Winzerkönig“ waren<br />

schon ganz besonders. Ich habe<br />

die Zeit sehr genossen und<br />

dann fühlt man sich auch schon<br />

ein bisschen „zu Hause“....<br />

Gab bzw. gibt es für Sie in<br />

beruflicher Sicht ein klassisches<br />

Vorbild?<br />

Für mich bedeutet Schauspielerin<br />

zu sein vor allem immer auf<br />

der Suche nach dem „Eigenen<br />

und Unverwechselbaren“ zu<br />

sein. Natürlich gibt es Künstler<br />

aller Sparten, die ich sehr<br />

bewundere und die mich inspirieren,<br />

aber eher in dem Sinne,<br />

dass sie mir vor Augen führen<br />

wie stark sich wirkliche Authentizität<br />

überträgt.<br />

Wenn Sie einen Wunsch an<br />

Österreichs Politiker richten<br />

könnten – wie würde er lauten?<br />

Für mich ist Präsidentin Barbara<br />

Prammer ein wunderbares<br />

Beispiel für eine glaubhafte<br />

Politikerin: Immer an der Sache<br />

orientiert, uneitel, kompromissbereit<br />

und mit Rückgrat.<br />

Katharina Stemberger & Bela Koreny<br />

„Wie viel ist das in Schuhen?“ - Lesung mit Musik<br />

Donnerstag, 22. November 2012, 19:30 Uhr<br />

Kulturzentrum Eisenstadt<br />

Karten:<br />

02682/64680, eisenstadt@bgld-kulturzentren.at<br />

oder auf www.bgld-kulturzentren.at (Webshop)


www.burgenlandexpress.at<br />

express<br />

BURGENLAND<br />

NEUE ZEITEN NEUE SEITEN


06 Brennpunkt<br />

express<br />

BURGENLAND<br />

NEUE ZEITEN NEUE SEITEN<br />

Nr. 21, 27./28. Sept 2012<br />

Gerechtes Recht?<br />

SERIE: Themen, die Burgenländerinnen<br />

und Burgenländer bewegen. Heute:<br />

Wie gerecht ist unsere Justiz?<br />

Vergewaltiger und Kinderschänder erhalten<br />

teilbedingte Haftstrafen bzw. Fußfesseln,<br />

Prominente erscheinen aus fragwürdigen<br />

Gründen nicht zu Prozessen - viele von<br />

uns fragen sich, ob die Justiz ihrer Aufgabe noch<br />

ausreichend gerecht werden kann. Vor allem im<br />

Zusammenhang mit Sexu<strong>als</strong>traftaten werden<br />

Forderungen nach drastischen Strafmaßnahmen<br />

wie beispielsweise lebenslanges „Wegsperren“<br />

immer lauter. Eine „Lösung“, die sowohl für die<br />

Sicherheit <strong>als</strong> auch für die psychische Verfassung<br />

der Opfer wünschenswert wäre, jedoch im Gesetz<br />

nicht vorgesehen ist (siehe Infobox).<br />

Richter haben gerade bei diesen Fällen noch<br />

ein weiteres Problem. Vergewaltigungen oder<br />

Kindesmissbrauch werden aus Scham und/oder<br />

Angst nur in den seltensten Fällen unmittelbar<br />

nach der Tat angezeigt und sind daher schwer<br />

beweisbar, <strong>zum</strong>al Zeugen meist fehlen. Vielleicht<br />

mit ein Grund für vielfach unverständlich<br />

milde Urteile? Schließlich könnte der Verdächtige<br />

ja doch unschuldig sein. Auch die Vergangenheit<br />

der Täter muss bei der Urteilsfindung<br />

Berücksichtigung finden. Häufig handelt es sich<br />

um Menschen, die in ihrer Kindheit bzw. Jugend<br />

selbst Missbrauchsopfer waren.<br />

Wie sieht es mit der Betreuung der Täter nach<br />

Verbüßung ihrer Strafe aus? Ob eine schrittweise<br />

Wiedereingliederung in die Gesellschaft möglich<br />

ist, muss von Fall zu Fall beurteilt werden.<br />

Ein Ghetto zu errichten und die Täter für alle<br />

ersichtlich im Internet zu „outen“, wie es in den<br />

USA passiert, wäre sicher die radik<strong>als</strong>te Lösung.<br />

Gesetze und Urteile entscheiden über Menschenleben,<br />

egal ob Täter oder Opfer. Eine Verantwortung,<br />

der sich jeder Richter zu stellen hat.<br />

Infobox<br />

Gesetzliche Strafen für<br />

Verbrechen in Österreich:<br />

Vergewaltigung:<br />

sechs Monate bis 15 Jahre<br />

sexueller Missbrauch von<br />

Kindern:<br />

1 bis 15 Jahre<br />

Bei Tod des Opfers ist bei beiden<br />

Straftaten auch lebenslange<br />

Haft möglich.<br />

<strong>Die</strong>bstahl: bis zu 6 Monaten<br />

oder Geldstrafe<br />

schwerer <strong>Die</strong>bstahl:<br />

bis zu 3 Jahre<br />

<strong>Die</strong>bstahl durch Einbruch<br />

oder mit Waffen:<br />

sechs Monate bis 5 Jahre<br />

Raub:<br />

1 bis 10 Jahre<br />

Zum Unterschied vom <strong>Die</strong>bstahl<br />

wird beim Raub vorsätzlich<br />

Gewalt angewendet.<br />

Mord:<br />

10 Jahre bis lebenslang<br />

schwere Körperverletzung:<br />

bis zu 3 Jahre<br />

schwerer gewerbsmäßiger<br />

Betrug: bis zu 10 Jahre<br />

Untreue: bis zu 10 Jahre<br />

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Vorbehaltlich Druck- und Satzfehler, Angebot gültig vom 28.09.2012 bis 06.10.2012, solange der Vorrat reicht. Abgabe in Haushaltsmengen und ohne Deko. I.P. Zugestellt durch die Post.at-Gruppe.<br />

Absatzformate<br />

express<br />

BURGENLAND<br />

NEUE ZEITEN NEUE SEITEN<br />

Tag des Kaffee’s am 01.10.2012<br />

01 Titel<br />

02 Fließtext<br />

im Media<br />

03 Einklinker<br />

Markt Wr. Neustadt !<br />

Hero<br />

Randsatz<br />

01 HEADLINE_1_ABVERKAUF<br />

02 Headline_2_Abverkauf<br />

03 Fließtext_Abverkauf<br />

04 Preis_alt_Abverkauf<br />

05 Preis_neu_Abverkauf<br />

01 Headline_1_CD<br />

02 Headline_2_CD<br />

03 Fließtext_CD<br />

06<br />

für Kaffee<br />

statt_Preis_<br />

nach Lust und Laune !<br />

normal<br />

Zeichenformate<br />

Hero<br />

05 Preis_neu_Abverkauf<br />

02 Headline_2_Abverkauf<br />

03 Headline_Emotional<br />

*Rechtstext<br />

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08 Top Thema<br />

express<br />

BURGENLAND<br />

NEUE ZEITEN NEUE SEITEN<br />

Nr. 21, 27./28. Sept 2012<br />

Kommentar<br />

von<br />

Markus<br />

Koller<br />

m.koller@burgenlandexpress.at<br />

Genug Wasser<br />

Warum sollen wir Wasser<br />

sparen? Es hilft ja ohnehin<br />

niemandem, wenn wir ein<br />

paar Liter weniger verbrauchen.<br />

So oder ähnlich lauten<br />

die Argumente, wenn es<br />

um Maßhalten mit unserem<br />

„Wegwerfartikel“ H 2 O geht.<br />

Leider zieht sich diese Einstellung<br />

quer durch unsere<br />

Luxusgesellschaft und längst<br />

nicht nur bei Wasser. Solange<br />

wir uns nicht anstrengen<br />

müssen, um ein bestimmtes<br />

Gut zu bekommen, hat es -<br />

<strong>zum</strong>indest für viele von uns<br />

- auch keinen großen Wert.<br />

Wir sehen es schlicht und<br />

einfach <strong>als</strong> selbstverständlich<br />

an. Daran ändern - drastisch<br />

gesehen - auch 3,5 Millionen<br />

Tote pro Jahr aufgrund von<br />

Wassermangel nur erschreckend<br />

wenig.<br />

Um solches Leid wirklich<br />

zu verstehen, ist es einfach<br />

zu weit weg. Ähnliches gilt<br />

in anderen Lebensbereichen<br />

ebenso. Während wir darüber<br />

nachdenken, ob wir<br />

uns nicht doch das neueste<br />

Smartphone leisten sollen,<br />

wird dieses vielleicht gerade<br />

von Kindern unter unmenschlichen<br />

Bedingungen<br />

produziert. Im Grunde ist<br />

uns das natürlich bewusst,<br />

aber wir sind wahre Meister<br />

im Verdrängen. Erst wenn<br />

es mehr „Entscheider“ und<br />

Vorbilder gibt, die den Tatsachen<br />

ehrlich ins Auge sehen<br />

und bewusst gegensteuern,<br />

kann sich die Situation verbessern.<br />

Es ist nur ein Strohhalm,<br />

aber langfristig die einzige<br />

Chance auf gerechtere<br />

Lebensbedingungen. Irgendwann<br />

könnte es sonst auch<br />

für uns heißen: “Nichts geht<br />

mehr!“ Das sollten wir bei jedem<br />

Schluck bedenken.<br />

Foto: © N-Schmitz / pixelio.de<br />

Wasser: das bl<br />

THEMA. Wasser ist hierzulande ein<br />

günstiger und im Überfluss vorhandener<br />

Rohstoff. Davon kann man in vielen<br />

Gegenden - verschärft durch den Klimawandel<br />

- nur träumen.<br />

von Manfred Vasik<br />

Fast 900 Millionen Menschen<br />

haben keinen Zugang<br />

zu sauberem Trinkwasser,<br />

obwohl es sich um ein<br />

deklariertes Menschenrecht<br />

handelt. 3,5 Millionen Menschen<br />

verlieren deswegen jährlich<br />

ihr Leben. <strong>Die</strong>se erschreckenden<br />

Zahlen stammen aus<br />

dem heuer veröffentlichten<br />

vierten UNESCO-Weltwasserbericht.<br />

Für uns Burgenländer,<br />

die wir uns über die Verfügbarkeit<br />

reinen Wassers nahezu keine<br />

Gedanken machen müssen,<br />

erscheinen solche Meldungen<br />

beinahe irreal. Kurzfristigen Wassermangel<br />

kennen wir höchstens<br />

bei Wasserrohrbrüchen oder in<br />

ganz schlimmen Fällen bei Unwetterschäden.<br />

Doch zurück zur<br />

globalen Situation.<br />

Höherer Wasserbedarf<br />

Dass der Wasserbedarf laufend<br />

steigt, beruht auf zwei Hauptursachen,<br />

nämlich der ständig<br />

wachsenden Weltbevölkerung<br />

und unserem Konsumverhalten.<br />

2050 werden mindestens<br />

zwei Milliarden Menschen<br />

mehr auf der Erde leben. Laut<br />

UNESCO dürfte sich der Nahrungsbedarf<br />

dadurch weltweit<br />

um 70% erhöhen und zwar vor<br />

allem in Ländern, wo bereits<br />

Wasserknappheit herrscht.<br />

Ohne Wasser kann aber keine<br />

Nahrung erzeugt werden, wodurch<br />

ein echter Teufelskreis<br />

in Gang kommt. Um das notwendige<br />

Wasser bereitstellen<br />

zu können, werden zunehmend<br />

die Grundwasserreserven<br />

angezapft bzw. leer gepumpt<br />

- so massiv und schnell,<br />

dass die Natur eine komplette<br />

Auffüllung einfach nicht mehr<br />

schafft. Mehrere riesige Gewässer<br />

wie etwa der Ar<strong>als</strong>ee in<br />

Zentralasien sind aus diesem<br />

Grund bereits von der Austrocknung<br />

bedroht.<br />

„Virtuelles Wasser“<br />

Warum sich ein geändertes<br />

Konsumverhalten ebenfalls<br />

verheerend auf die globale<br />

Wasserbilanz auswirkt, lässt<br />

sich an folgendem Beispiel<br />

veranschaulichen. Während<br />

man für die Herstellung von<br />

einem Kilogramm Reis (von<br />

der Pflanzung bis <strong>zum</strong> Endprodukt)<br />

2.500 Liter Wasser benötigt,<br />

sind es für ein Kilogramm<br />

Rindfleisch über 15.000 Liter.<br />

<strong>Die</strong>ser für den Endkunden<br />

nicht sichtbare Teil wird <strong>als</strong><br />

„virtuelles Wasser“ bezeichnet.<br />

Kaufen wir <strong>als</strong>o 1 kg Reis aus<br />

China, „kostet“ es dort 2.500<br />

Liter Wasser. Nimmt man diese<br />

ehrliche Berechnung <strong>als</strong> Basis,<br />

verbrauchen Herr und Frau<br />

Österreicher täglich über 4.000<br />

Liter Wasser - pro Person! <strong>Die</strong>


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express<br />

BURGENLAND<br />

NEUE ZEITEN NEUE SEITEN<br />

Top Thema<br />

09<br />

allseits bekannten Ratschläge<br />

um Wasser zu sparen, betreffen<br />

hingegen unser „klassisches“<br />

Leitungswasser - sinnvoll, aber<br />

das Hauptproblem löst sich dadurch<br />

nicht.<br />

Bei jedem Einkauf hinterlassen<br />

wir überall auf der Welt unseren<br />

ökologischen Fußabdruck,<br />

wodurch unser Wohlstand<br />

zwangsläufig zu Lasten der<br />

Herstellerländer geht. Wenn die<br />

Wasservorräte dort nicht mehr<br />

ausreichen, bricht das Kartenhaus<br />

aber in sich zusammen -<br />

inklusive uns.<br />

schlimmen Überschwemmungen<br />

zu kämpfen haben. Ein<br />

unglaublicher Strom an Klimaflüchtlingen<br />

wäre die Folge,<br />

der das wackelige politische<br />

Gleichgewicht dauerhaft zerstören<br />

könnte.<br />

Lösungsansätze<br />

60% der weltweiten Wasserreserven<br />

halten sich laut UNO<br />

nicht an Landesgrenzen, wie<br />

„unsere“ Donau beweist. Um<br />

den endgültigen „Wasser-Gau“<br />

zu verhindern, bedarf es daher<br />

internationaler Lösungen und<br />

guter Nachbarschaftsbeziehungen.<br />

Auswirkungen<br />

Experten warnen davor, dass Neben der Politik sollte<br />

aber auch jeder einzelne sein<br />

sich der Kampf um das Wasser<br />

eigenes Wassersparprogramm<br />

in den kommenden Jahren<br />

zuspitzen wird. Als eine Folge<br />

umsetzen, damit uns das „blaue<br />

Gold“ nicht ausgeht.<br />

des Klimawandels trocknen Den Weltwasserbericht 2012<br />

immer mehr Landstriche aus findet man auf:<br />

und werden unbewohnbar, www.unesco.de/weltwasserbericht4_kernaussagen.html<br />

während andere Gebiete mit<br />

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10 Magazin<br />

express<br />

BURGENLAND<br />

NEUE ZEITEN NEUE SEITEN<br />

Nr. 21, 27./28. Sept 2012<br />

Photovoltaik: Schon jetzt über<br />

Förderungen 2013 informieren<br />

Photovoltaik gewinnt auch und vor allem im Burgenland immer<br />

mehr an Bedeutung. Wer plant, auf diese umweltfreundliche<br />

Energieform umzusteigen, sollte sich an Experten wenden.<br />

<strong>Die</strong> Anzahl der Photovoltaikanlagen,<br />

die sich die schier unerschöpfliche<br />

Energie der Sonne<br />

zunutze machen steigt rasant.<br />

Ende August wurde der neue<br />

burgenlandweite Solarkataster<br />

vorgestellt. Dabei wurden<br />

alle Dächer der 171 Gemeinden<br />

des Burgenlandes untersucht.<br />

Erfreulich ist, dass sich ein hoher<br />

Prozentsatz aller Dachflächen<br />

gut oder sehr gut für die<br />

Produktion von Solarenergie<br />

eignet. Photovoltaikanlagen liefern<br />

sowohl bei südlicher, <strong>als</strong><br />

auch bei Ost-West Ausrichtung<br />

des Daches (hier werden beide<br />

Dachflächen genutzt) sehr effizient<br />

Strom. Nützt man das gesamte<br />

Potential voll aus, könnte<br />

das Burgenland mehr Strom<br />

AWD-Finanztipp: Am 22. 12. ist es zu spät!<br />

Ab 22. Dezember müssen<br />

sich Versicherungen<br />

an die sogenannte „Unisex-Richtlinie“<br />

halten.<br />

<strong>Die</strong>s könnte zu Tariferhöhungen<br />

führen.<br />

Nach einem Urteil des Europäischen<br />

Gerichtshofes tritt<br />

mit 21. Dezember bei Versicherungen<br />

die sogenannte „Unisex-Richtlinie“<br />

in Kraft. Nach<br />

diesem Datum darf es nach<br />

EU-Recht keine unterschiedlichen<br />

Versicherungs-Konditionen<br />

für Männer und Frauen<br />

mehr geben. Tendenziell dürfte<br />

das eine Tariferhöhung für beide<br />

Geschlechter in den meisten<br />

Versicherungskategorien bedeuten.<br />

Deshalb kann es sich<br />

auszahlen – bei prognostizierten<br />

Prämienunterschieden von<br />

bis zu 40% - noch vor diesem<br />

Stichtag eine gewünschte Versicherung<br />

abzuschließen.<br />

aus Photovoltaik produzieren,<br />

<strong>als</strong> derzeit im Burgenland verbraucht<br />

wird. Photovoltaikanlagen<br />

sind äußerst zuverlässig und<br />

liefern über Jahrzehnte hindurch<br />

elektrische Energie. Auch finanziell<br />

rechnen sie sich aufgrund<br />

allgemein steigender Energiekosten<br />

immer schneller.<br />

Da es auch 2013 für<br />

Private staatliche Fördermöglichkeiten<br />

geben wird, sollte<br />

sich jeder, der mit<br />

einer Photovoltaikanlage<br />

liebäugelt,<br />

schon jetzt Ratschläge vom<br />

Experten holen. Wollen auch<br />

Sie in Zukunft umweltschonend<br />

und gewinnbringend die Kraft<br />

der Sonne nutzen? Das erfah-<br />

Kontaktieren Sie uns – ein persönliches Gespräch lohnt sich immer!<br />

Derzeit bezahlen Männer und<br />

Frauen nämlich teilweise recht<br />

unterschiedliche Prämien in<br />

den einzelnen Versicherungskategorien.<br />

Frauen müssen<br />

beispielsweise noch wesentlich<br />

weniger für Unfall- und KFZ-<br />

Versicherung ausgeben. Mit<br />

einem Abschluss einer entsprechenden<br />

Versicherung vor dem<br />

Stichtag können Frauen sich<br />

hier dauerhaft Kosten ersparen.<br />

Je nach Versicherung wird’s für<br />

Frau oder Mann teurer<br />

Männer, die überlegen eine<br />

Rentenversicherung, eine Berufsunfähigkeitsversicherung,<br />

eine Krankenversicherung oder<br />

eine Pflegeversicherung abzuschließen,<br />

sollten ebenfalls<br />

rene Team des burgenländischen<br />

Unternehmens S&H Solar zeigt<br />

Ihnen in einem kostenlosen und<br />

unverbindlichen Gespräch den<br />

effizientesten Weg zur eigenen<br />

Solaranlage. Dazu gehört insbesondere<br />

die Wahl der richtigen<br />

Anlagengröße, abgestimmt<br />

auf Ihre speziellen Gegebenheiten.<br />

Ebenso wichtig sind<br />

hochwertige Komponenten<br />

sowie die richtige<br />

Installation und Montage<br />

der Anlage. <strong>Die</strong> Spezialisten<br />

von S&H Solar<br />

beraten Sie gerne.<br />

S&H Solar GmbH<br />

Technologiezentrum<br />

Marktstraße 3<br />

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Tel: 0664 / 536 55 61<br />

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Harald Schmit von S&H Solar verhilft auch<br />

Ihnen zur richtigen Photovoltaikanlage.<br />

Foto: Jorma Bork / pixelio.de<br />

nicht länger zögern, denn nach<br />

dem 21. Dezember werden die<br />

Tarife in diesen Kategorien tendenziell<br />

teurer.<br />

<strong>Die</strong> Absicherung bildet einen<br />

wesentlichen Bestandteil eines<br />

ausgewogenen und vernünftigen<br />

Finanzkonzeptes. Durch<br />

die „Unisex-Richtlinie“ kommt<br />

die bisherige Prämien-Gestaltung<br />

der Versicherungen in Bewegung.<br />

Da viele diese Produkte<br />

lange Laufzeiten aufweisen,<br />

können sich die Prämienunterschiede<br />

zu stattlichen Beträgen<br />

summieren – die Zeit bis <strong>zum</strong><br />

Dezember sollten genützt werden,<br />

um sich noch jetzt Prämienvorteile<br />

zu sichern.<br />

Kontaktieren Sie uns – ein persönliches<br />

Gespräch lohnt sich<br />

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express<br />

BURGENLAND<br />

NEUE ZEITEN NEUE SEITEN<br />

Magazin<br />

11<br />

Foto: © Verein zur Förderung der<br />

Entwicklungsarbeit „Für eine Welt“<br />

Weltladen Eisenstadt<br />

feiert 20. Geburtstag<br />

Der Eisenstädter Verein zur<br />

Förderung der Entwicklungsarbeit<br />

„Für eine Welt“ feiert am<br />

kommenden Samstag von 10<br />

bis 14 Uhr ein rauschendes Geburtstagsfest.<br />

Ein großes Highlight<br />

ist um 11 Uhr das Steigenlassen<br />

von zahlreichen bunten<br />

Luftballons mit Nachrichten<br />

für Kinder dieser Welt. Schon<br />

seit Anfang September haben<br />

Kinder die Möglichkeit, ihre<br />

persönlichen Botschaften und<br />

Zeichnungen auf Weltladen-<br />

Postkarten zu hinterlassen. Für<br />

Kurzentschlossene gibt es vor<br />

dem Fest noch die Möglichkeit,<br />

schöne Worte und Bilder auf<br />

den Weltladen-Postkarten zu<br />

erstellen.<br />

Zudem erklingen die rhythmischen<br />

Klänge der kolumbianischen<br />

Gruppe La Tribu über<br />

die autofreie Zone im Herzen<br />

von Eisenstadt und ein Kinderprogramm<br />

sorgt für Spaß und<br />

Spiel bei den Kleinen. <strong>Die</strong> Festgäste<br />

verköstigt das Weltladen-<br />

Team mit Säften, Kaffee und<br />

Kuchen während die Zotter<br />

„Fairkostung“ für weitere süße<br />

Momente sorgt.<br />

Tag des Denkm<strong>als</strong><br />

Am „Tag des Denkm<strong>als</strong>“, dem<br />

30. September, wird vom<br />

Bundesdenkmalamt gemeinsam<br />

mit den EigentümerInnen<br />

an 18 Orten im Burgenland,<br />

heuer erstm<strong>als</strong> in Kooperation<br />

mit Ungarn, die Möglichkeit<br />

geboten, Baudenkmäler und<br />

andere Kulturgüter bei freiem<br />

Eintritt zu besichtigen und deren<br />

Geschichte(n) im Rahmen<br />

von fachkundigen Führungen<br />

nachzuspüren. <strong>Die</strong> Besonderheiten<br />

der Objekte werden<br />

von ArchäologInnen, DenkmalpflegerInnen,<br />

BauforscherInnen<br />

und RestauratorInnen<br />

erläutert. Alle Infos im Detail:<br />

www.tagdesdenkm<strong>als</strong>.at<br />

Elektromobile vom<br />

Experten City-Go<br />

Elektromobile können entscheidend helfen, wenn das<br />

Gehen schwerfällt. Das erste Fachgeschäft für Elektromobile<br />

in Österreich ist die Firma City-Go in Wien.<br />

Der Wiener Familienbetrieb<br />

City-Go steht seit mehr <strong>als</strong><br />

18 Jahren für maximale Sicherheit,<br />

maximale Qualität<br />

und optimalen Komfort. Kundenservice<br />

ist hier mehr <strong>als</strong><br />

nur ein Wort und wird durch<br />

hervorragend geschultes und<br />

freundliches Fachpersonal<br />

garantiert. Bei City Go finden<br />

Betroffene nicht nur eine<br />

Riesenauswahl an Elektromobilen<br />

sondern auch eine hauseigene<br />

Werkstatt.<br />

Auf dem erst heuer bezogenen<br />

neuen Firmengelände in<br />

der Linzer Straße stehen genügend<br />

Parkplätze zur Verfügung.<br />

Zudem haben Kunden<br />

die Möglichkeit, die Produkte<br />

auf einer Teststrecke einer<br />

eingehenden Prüfung zu unterziehen.<br />

Neben Elektromobilen umfasst<br />

das Sortiment von City-<br />

Go aber auch weitere Hilfsmittel<br />

für den Alltag. Dazu<br />

zählen unter anderem der<br />

innovative Kanjo Badewannenlifter<br />

sowie der Leichtgewichtrollator<br />

Brado.<br />

Ein Besuch bei City-Go zahlt<br />

sich <strong>als</strong>o auf jeden Fall aus!<br />

City-Go - Das Elektromobil<br />

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Kritisch betrachtet<br />

von<br />

Alfred<br />

Schreiner<br />

AK-Präsident<br />

<strong>Die</strong> gefeierten 100.000<br />

<strong>Die</strong>sen Sommer war es soweit:<br />

Im Burgenland gab es<br />

erstm<strong>als</strong> mehr <strong>als</strong> 100.000<br />

Beschäftigte. Ein Rekordwert,<br />

der eng mit den Förderprogrammen<br />

der EU verbunden<br />

ist. Denn das Burgenland<br />

hat <strong>als</strong> Wirtschaftsstandort<br />

massiv profitiert. Das kann<br />

man feiern. Mehr Menschen<br />

in Beschäftigung sind mehr<br />

Menschen mit Einkommen.<br />

Mehr Menschen mit Einkommen<br />

stärken wiederum<br />

unser Sozi<strong>als</strong>ystem und die<br />

Kaufkraft. Das ist gut. Dennoch<br />

sagen wir dazu: Das ist<br />

gut, aber… werfen wir einen<br />

Blick hinter die Rekordzahl.<br />

Trotz Beschäftigungsrekord<br />

steigt die Arbeitslosigkeit<br />

bestimmter Gruppen weiter<br />

an. Besonders betroffen sind<br />

junge Menschen zwischen<br />

15 und 24 Jahren, die gleich<br />

<strong>zum</strong> Beginn ihrer Berufslaufbahn<br />

Ausgrenzung erfahren.<br />

Das dürfen wir nicht<br />

zulassen. Hier muss die<br />

Wirtschaft Verantwortung<br />

übernehmen. Nur über den<br />

Facharbeitermangel zu klagen<br />

und gleichzeitig nichts<br />

zur Ausbildung dieser Fachkräfte<br />

beizutragen (Lehrstellenmangel!),<br />

das wird nicht<br />

reichen. Ähnliches gilt für<br />

ältere ArbeitnehmerInnen<br />

ab 50. Wer Menschen kurz<br />

vor der Pension nachhause<br />

schickt, der soll in Zukunft<br />

über ein Bonus-Malus-System<br />

empfindliche Strafen<br />

zahlen. Denn Rekorde sind<br />

nicht alles: Junge und Ältere<br />

brauchen vor allem stabile<br />

und faire Arbeitsplätze.<br />

Arbeiterkammer Burgenland<br />

Web: bgld.arbeiterkammer.at<br />

E-Mail: akbgld@akbgld.at<br />

Telefon: 02682/740


12 Umwelt aktuell<br />

express<br />

BURGENLAND<br />

NEUE ZEITEN NEUE SEITEN<br />

Nr. 21, 27./28. Sept 2012<br />

privaten Firmen, entschieden<br />

sich 78% für die Öffentlichen<br />

und nur 15% für die Privaten.<br />

Mit 52% lehnt auch eine klare<br />

Mehrheit die Privatisierung der<br />

öffentlichen Abfallentsorgung<br />

und Wertstoffsammlung ab.<br />

<strong>Die</strong> Zufriedenheit mit der österreichischen und vor allem der burgenländischen Abfallentsorgung ist groß.<br />

Schon Kindern wird die Wichtigkeit der Abfallvermeidung und der Mülltrennung ans Herz gelegt.<br />

Österreicher klar für die<br />

öffentliche Abfallwirtschaft<br />

Laut einer aktuellen Gallup-Studie trauen 78% der Österreicher den<br />

öffentlichen Abfallwirtschaftsorganisationen eine gut funktionierende,<br />

verantwortungsvolle und umweltfreundliche Abfallentsorgung und Wertstoffsammlung<br />

zu. Eine klare Mehrheit votiert auch gegen eine Privatisierung<br />

der öffentlichen Abfallentsorgung.<br />

Für insgesamt 80% der<br />

Österreicher - so das Ergebnis<br />

der Befragung von<br />

1200 Österreichern im April<br />

2012 - ist das Thema Abfallentsorgung<br />

und Mülltrennung<br />

von Bedeutung.<br />

<strong>Die</strong> Umweltbewussten wird<br />

freuen, dass den Befragten<br />

Müllvermeidung und Mülltrennen<br />

noch wichtiger ist <strong>als</strong> die<br />

Entsorgung selbst.<br />

Müll vermeiden<br />

Der Meinung „Es gibt zu viel<br />

Abfall in Österreich und man<br />

sollte schon von vorneherein<br />

beim Einkauf und Konsum die<br />

persönliche Abfallmenge reduzieren“<br />

haben sich 78% der Österreicher<br />

angeschlossen.<br />

Nach ihren Assoziationen zur<br />

Abfallwirtschaft befragt, denken<br />

die Österreicher an erster Stelle<br />

(zu 39%) an Mülltrennen und<br />

Recycling. Besonders erfreulich<br />

ist die Zufriedenheit der Österreicher<br />

mit ihrer persönlichen<br />

Abfallentsorgungs- und Mülltrennungs-Situation,<br />

weil dort<br />

sogar 85% die Note 1 oder 2 vergeben<br />

haben. Davon können andere<br />

Länder wohl nur träumen.<br />

Bestnote bei<br />

Altpapierentsorgung<br />

Bei den einzelnen Entsorgungsund<br />

Sammelleistungen ergab<br />

die Studie neben generell guter<br />

(Schul-)Noten für alle Einzelleistungen<br />

(zwischen 1,5 und<br />

2,2) ein etwas differenziertes<br />

Bild: Während die Zufriedenheit<br />

mit den Leistungen bezüglich<br />

Altpapier (höchste Zufriedenheit),<br />

Restmüll, Altglas und<br />

Kunststoff zwischen den Noten<br />

1,57 und 1,79 liegt, bewegt sie<br />

sich bei Metall, Problemstoffen,<br />

Sperrmüll und Aufklärung über<br />

Abfallvermeidung/Mülltrennung<br />

zwischen 2,02 und 2,20.<br />

öffentlich vor privat<br />

Bei der konkreten Frage, wem<br />

sie eher eine gut funktionierende,<br />

verantwortungsvolle und<br />

umweltschonende Abfallentsorgung/Wertstoffsammlung<br />

zutrauen würden, den öffentlichen<br />

Abfallorganisationen oder<br />

Burgenland<br />

Besonders ausgeprägt sind das<br />

Umweltbewusstsein und die<br />

Zufriedenheit mit der öffentlichen<br />

Entsorgung erfreulicherweise<br />

im Burgenland. Praktisch<br />

bei allen Fragen liegen die burgenländischen<br />

Werte über dem<br />

österreichweiten Durchschnitt.<br />

So ist das Thema Abfallentsorgung<br />

und Mülltrennung für<br />

96% der BurgenländerInnen von<br />

Wichtigkeit. Weiters sind 85%<br />

der BurgenländerInnen der Meinung,<br />

dass es insgesamt zuviel<br />

Müll gibt und hervorragende<br />

90% sind mit ihrer persönlichen<br />

Situation der Abfallentsorgung<br />

und Mülltrennung im Burgenland<br />

zufrieden. Von 57% wird<br />

eine Privatisierung der öffentlichen<br />

Abfallentsorgung und<br />

Wertstoffsammlung abgelehnt.<br />

Fazit<br />

<strong>Die</strong> Gemeinden und Abfallwirtschaftsverbände<br />

sehen die Studienergebnisse<br />

<strong>als</strong> Bestätigung<br />

ihrer Arbeit und <strong>als</strong> klaren Auftrag,<br />

weiterhin in Österreich<br />

eine seriöse und nachhaltige<br />

Daseinsvorsorge zu betreiben.<br />

Schließlich geht es auch um das<br />

Wohlbefinden unserer Kinder.<br />

Weitere Informationen und<br />

Details zu dieser bundesweiten<br />

Umfrage erhalten Sie unter<br />

www.bmv.at<br />

Der Burgenländische<br />

Müllverband<br />

(BMV) ist<br />

äußerst bemüht,<br />

bereits<br />

den Jüngsten<br />

den richtigen<br />

Umgang<br />

mit Müll zu<br />

erklären und<br />

entsprechend<br />

näherzubringen.<br />

Fotos: BMV


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express<br />

Magazin 13<br />

BURGENLAND<br />

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natürlicher Rohstoff ist, der nicht von Menschen<br />

hergestellt werden muss. Holz ist heimisch und der<br />

einzige in ausreichenden Mengen erneuerbare Rohstoff.<br />

Holz wird <strong>als</strong> Baumaterial eingesetzt, weil es bei<br />

geringem Eigengewicht eine hohe Tragkraft besitzt. Holz<br />

ist <strong>als</strong> Baustoff sofort belastbar und benötigt keine<br />

Aushärtungszeiten.<br />

Holz wird verwendet für Möbel, Innenausbau,Fußböden,<br />

Papier, Stiegen, Weinfässer, Boote, Spielzeug,<br />

Schi, Musikinstrumente, Textilien, Sportgeräte, Kunstobjekte,<br />

Hochwasserschutz, Lawinenverbauung,<br />

Pölzungen in Bergwerken oder auf Baustellen und<br />

vieles, vieles mehr.


14 Ausflugstipp<br />

express<br />

BURGENLAND<br />

NEUE ZEITEN NEUE SEITEN<br />

Nr. 21, 27./28. Sept 2012<br />

Fotos: zVg<br />

Wohin in der Freizeit<br />

Tipp<br />

AUSFLUGSTIPP<br />

Oft sucht man<br />

kurzfristig ein<br />

schnell erreichbares<br />

Ausflugsziel. Hier<br />

finden Sie einige<br />

Anregungen für<br />

erholsame Stunden<br />

in der Umgebung.<br />

Heute:<br />

Steppentierpark<br />

Pamhagen<br />

Gegründet wurde der Steppentierpark<br />

Pamhagen bereits<br />

1975. Rund 50 Tierarten sind<br />

hier auf einer Fläche von 13<br />

Hektar beheimatet. Gäste können<br />

sich dabei auf ein wirklich<br />

hautnahes Erlebnis freuen, da<br />

sich viele Tiere im gesamten<br />

Park frei bewegen können. Im<br />

Sinne eines perfekten Familienausflugs<br />

dürfen Hunde, die an<br />

der kurzen Leine geführt werden<br />

ebenfalls mitmachen.<br />

Egal ob Frühling, Sommer oder<br />

Herbst, der Steppentierpark<br />

mit seinen wildromantischen<br />

Rundwegen hat<br />

immer die eine oder<br />

andere nette Überraschung<br />

parat.<br />

Bei so vielen Natureindrücken<br />

braucht man natürlich<br />

zwischendurch<br />

auch eine<br />

Stärkung. Dafür sorgt ein Buffet<br />

inklusive Gastgarten und<br />

Spielplatz.<br />

Lernen in der Natur<br />

Für Schulklassen ist der Steppentierpark<br />

Pamhagen besonders<br />

interessant. Das „Lernen<br />

im Freien“ macht viel mehr<br />

Spaß und hat bereits zahlreiche<br />

Schulklassen aus Wien, Niederösterreich<br />

und dem Burgenland<br />

begeistert.<br />

Patenschaft<br />

Wenn Sie ein passendes und<br />

originelles Geschenk suchen,<br />

dann unterstützen Sie doch<br />

den Tierpark mit einer Patenschaft!<br />

Ihr Beitrag hilft, die<br />

vielfältige Tierwelt zu erhalten<br />

und wird ausschließlich<br />

für Futter- und Tierarztkosten,<br />

sowie für die Um- und Neugestaltung<br />

der Gehege verwendet.<br />

Als Tierpate erhalten Sie<br />

eine Urkunde, eine Information<br />

über Ihr Patentier, zwei Tageseintrittskarten<br />

und auf Wunsch<br />

eine namentliche Nennung auf<br />

der Tafel am Gehege. <strong>Die</strong> Patenschaft<br />

gilt für ein Jahr.<br />

Das Team des Steppentierparks<br />

Pamhagen freut sich auf Ihren<br />

Besuch!<br />

Öffnungszeiten<br />

Bis Ende Oktober täglich geöffnet<br />

(bis 30. September von 9.00<br />

- 18.00 Uhr, im Oktober von<br />

10.00 - 16.00 Uhr)<br />

Weitere Infos:<br />

Steppentierpark Pamhagen<br />

Am Tierpark 1<br />

7152 Pamhagen<br />

Telefon: 02174/24 89<br />

E-Mail:<br />

steppentierpark@aon.at<br />

Homepage:<br />

www.steppentierpark.at


express<br />

BURGENLAND<br />

NEUE ZEITEN NEUE SEITEN<br />

www.burgenlandexpress.at<br />

Mobilität fördern.<br />

Pendler entlasten!<br />

Das Land Burgenland investiert in gute und sichere Verkehrsverbindungen.<br />

Burgenländerinnen und Burgenländer, die zwischen Wohnort und Arbeit, Schule<br />

oder Ausbildungsplatz pendeln, werden unterstützt.<br />

Fahrtkostenzuschuss (auch für Lehrlinge)<br />

Stützung von Zeitfahrkarten<br />

Förderung von Bahn– und Busverbindungen<br />

Ausbau von Park & Ride-Anlagen<br />

TOP-Jugendticket im Verkehrsverbund<br />

Zuschuss <strong>zum</strong> StudentInnen-Semesterticket<br />

Bau von leistungsfähigen und sicheren Straßen<br />

10 „Billig tanken“-Tankstellen im Burgenland<br />

www.burgenland.at<br />

Info <strong>zum</strong> TOP-Jugendticket: www.vor.at


16 Magazin<br />

express<br />

BURGENLAND<br />

NEUE ZEITEN NEUE SEITEN<br />

Nr. 21, 27./28. Sept 2012<br />

Sommerfest der BauWelt Koch<br />

Ein wesentlicher Faktor eines erfolgreichen Unternehmens<br />

ist hervorragendes Personal. BauWelt Koch weiß<br />

das schon bei den Lehrlingen zu schätzen und würdigte<br />

etliche MitarbeiterInnen für besondere Leistungen<br />

Das traditionelle Sommerfest<br />

der BauWelt Koch, zu dem<br />

alle 467 MitarbeiterInnen der<br />

sieben BauWelt Koch und OBI<br />

Standorte (fünf davon im Burgenland,<br />

zwei in Niederösterreich)<br />

eingeladen waren, fand<br />

heuer am 1. September im Kul-<br />

(v.l.n.r.): Mag. Michaela Koch mit allen Lehrlingen, die eine Klasse<br />

mit ausgezeichnetem oder gutem Erfolg abgeschlossen haben:<br />

Lukas Kemminger, Ramona Heiszler, Victoria Antos, Christine Haunold,<br />

Linda Lackner und Remzi Dervishaj<br />

Fotos: © zVg<br />

Remzi Dervishaj, Lehrling im 1. Lehrjahr, war <strong>als</strong> einziger Lehrling<br />

unter den 3 Besten von insgesamt 301 Schülerinnen und Schülern<br />

aus ganz Österreich beim mehrsprachigen Redewettbewerb „Sag’s<br />

multi“. Ramona Heiszler belegte den 1. Platz beim Lehrlingswettbewerb<br />

in der Sparte Handel.<br />

turzentrum Mattersburg statt.<br />

Nach einem kurzen Rückblick<br />

über das vergangene Geschäftsjahr<br />

und einer Vorschau<br />

auf die kommenden Monate<br />

kam es zur Ehrung zahlreicher<br />

Mitarbeiter.<br />

Neben den Jubilaren<br />

(20/25/30/35 Jahre Firmenzugehörigkeit)<br />

und den jungen<br />

zertifizierten BauproduktefachberaterInnen<br />

(Lehrlingen<br />

mit erfolgreicher Abschlussprüfung)<br />

wurden auch die<br />

ersten Diplom-Bauproduktefachberater<br />

des Unternehmens<br />

sowie Lehrlinge mit guten<br />

Schulleistungen und erfolgreiche<br />

Teilnehmer von Wettbewerben<br />

geehrt.<br />

Anzeige<br />

„Nur Bares ist Wahres!“: SPÖ-Klub und<br />

LH Niessl machen Druck für Pendlergeld!<br />

Geht es nach der SPÖ, wird die Pendlerpauschale bald<br />

durch ein kilometerbezogenes Pendlergeld ersetzt.<br />

<strong>Die</strong> Preise an den Tankstellen<br />

steigen weiter auf neue Rekordhöhen<br />

und betroffen sind<br />

vor allem jene BurgenländerInnen,<br />

die täglich weite Wege<br />

<strong>zum</strong> Arbeitsplatz zurücklegen<br />

müssen. Mit einem Dringlichkeitsantrag<br />

im Landtag hat<br />

die SPÖ bereits im April eine<br />

rasche Entlastung der PendlerInnen<br />

durch ein neues Pendlergeld<br />

gefordert. Auch der<br />

NÖ-Landtag hat einen ähnlichen<br />

Beschluss gefasst.<br />

kilometerbezogenes Pendlergeld<br />

Der Vorschlag der SPÖ, das<br />

unfaire System der Pendlerpauschale<br />

auf ein kilometerbezogenes<br />

Pendlergeld umzustellen,<br />

hat österreichweit für<br />

Bewegung gesorgt. Mit einer<br />

neuen Initiative, die der SPÖ-<br />

Klub unter dem Titel „Nur<br />

Bares ist Wahres“ startet, soll<br />

jetzt der Druck für eine rasche<br />

Entlastung der PendlerInnen<br />

erhöht werden, kündigten<br />

Landeshauptmann Hans<br />

Niessl und Klubchef Christian<br />

Illedits an: „Das Land Burgenland<br />

unternimmt eine massive<br />

Kraftanstrengung, um PendlerInnen<br />

den Rücken zu stärken.<br />

Angesichts zusätzlicher Belastungen<br />

müssen PendlerInnen<br />

aber auch finanziell noch besser<br />

unterstützt werden. Wir<br />

treten daher für ein kilometerbezogenes<br />

Pendlergeld ein,<br />

das fairer, transparenter und<br />

wirkungsvoller entlasten würde<br />

<strong>als</strong> die Pendlerpauschale.“<br />

Auch NiedrigverdienerInnen<br />

und Teilzeitbeschäftigte, die<br />

vom derzeitigen Steuerfreibe-<br />

Landeshauptmann Hans Niessl und SPÖ-Klubchef Christian Illedits<br />

stellten die Initiative „Nur Bares ist Wahres“ vor.<br />

Foto: © zVg<br />

trag aufgrund ihrer geringen<br />

Einkommenshöhe nichts haben,<br />

sollen vom neuen Pendlergeld<br />

profitieren.<br />

In den nächsten Wochen will<br />

die SPÖ offensiv für diese Reform<br />

werben. Gemeinsam mit<br />

dem Pendlerforum soll das direkte<br />

Gespräch mit PendlerInnen<br />

gesucht werden.<br />

„Wir haben in unserem Verantwortungsbereich<br />

viel getan,<br />

um unseren Pendlerinnen und<br />

Pendlern das Leben zu erleichtern.<br />

Jetzt ist Finanzministerin<br />

Fekter gefordert und muss<br />

auch der Bund seinen Beitrag<br />

leisten!“, so LH Hans Niessl.


www.burgenlandexpress.at<br />

express<br />

Magazin 17<br />

BURGENLAND<br />

NEUE ZEITEN NEUE SEITEN<br />

Aschenputtel ist heuer zu<br />

Gast im Schloss Esterházy<br />

Anzeige<br />

<strong>Die</strong> Kammeroper München gastiert wie im Vorjahr in<br />

Eisenstadt, diesmal mit Rossinis „La Cenerentola“.<br />

Schon jetzt kann Schloss Esterházy<br />

auf ein erfolgreiches<br />

Jahr verweisen. Bis Ende August<br />

besuchten bereits rund<br />

100.000 Kulturinteressierte<br />

die Ausstellungen und Veranstaltungen.<br />

Im Vergleich <strong>zum</strong><br />

ohnehin schon erfreulichen<br />

Vorjahr konnte damit eine<br />

Steigerung von rund 16% erzielt<br />

werden. Ob die neue Ausstellung<br />

„Das Appartement der<br />

Fürstin“, die „Glanzlichter des<br />

Schlosses Esterházy“, „Haydn<br />

Explosiv“ oder das Weinmuseum<br />

– die vielfältigen Angebote<br />

locken gleichsam Besucher aus<br />

Österreich und dem Ausland.<br />

La Cenerentola<br />

<strong>Die</strong>ses Wochenende wartet ein<br />

weiterer Höhepunkt auf das<br />

kulturbegeisterte Publikum.<br />

Nach dem erfolgreichen Gastspiel<br />

im vergangenen Jahr ist<br />

die Kammeroper München erneut<br />

zu Gast im Schloss Esterházy.<br />

Geboten wird heuer „La<br />

Cenerentola“ in einer eigenen<br />

deutschen Fassung. Rossinis<br />

Aschenputtel heißt Angelina<br />

und singt sich ihr eigenes Märchen<br />

<strong>als</strong> Lied vor.<br />

Rossini verzichtet dabei auf<br />

alle Zaubertricks, zeigt aber<br />

dafür sieben Menschen in ihrem<br />

aberwitzigen Wettlauf<br />

nach dem Glück: eingängige<br />

Melodien, rasante Duette<br />

oder Terzette, überbordende<br />

musikalische Verzierungen<br />

machen den Erfolg des 1817<br />

Das Ensemble der Kammeroper München wird das Publikum mit einer<br />

deutschen Fassung von „La Cenerentola“ begeistern. Foto: © zVg<br />

uraufgeführten Werkes aus,<br />

das bis heute weltweit <strong>zum</strong><br />

Standardrepertoire der Opernhäuser<br />

zählt.<br />

Einem unvergesslichen Abend<br />

im Haydnsaal des Schlosses<br />

Esterházy steht <strong>als</strong>o nichts<br />

mehr im Wege!<br />

Termine:<br />

Freitag, 28. September,<br />

19.30 Uhr<br />

Sonntag, 30. September,<br />

18.00 Uhr<br />

Alle weiteren Informationen,<br />

Tickets etc. finden Sie unter<br />

www.esterhazy.at.<br />

Anzeige, Foto: © Bauer<br />

Bausparen ist wieder<br />

in im Burgenland<br />

Viele Kunden setzen wieder<br />

vermehrt auf das prämienbegünstigte<br />

Bausparen. Dabei<br />

steht die Sicherheit durch die<br />

Kapital- und Zinsengarantie<br />

im Vordergrund. Auch die<br />

Möglichkeit, bei Vertragsablauf<br />

für sich selber oder für Kinder<br />

oder Enkelkinder<br />

ein zinsengünstiges<br />

Bauspardarlehen zu<br />

beanspruchen, ist<br />

für viele Bausparer<br />

wichtig.<br />

Ab 1. Oktober gibt<br />

es bei der s Bausparkasse<br />

einen weiteren<br />

Grund, Bausparkunde<br />

zu werden: Ein<br />

edler Weinkühler<br />

mit Karaffe von Villeroy<br />

& Boch wartet<br />

auf jeden neuen<br />

Kunden!<br />

Übrigens: „Ca. 5,5<br />

Mio. Bausparer sichern<br />

mit ihren rund 19 Milliarden<br />

Einlagen, die <strong>als</strong> Bauspardarlehen<br />

in den Wohnbau<br />

fließen, ca. 40.000 Arbeitsplätze<br />

in Österreich“, betont Landesleiter<br />

Johann Weinreich den<br />

großen volkswirtschaftlichen<br />

Wert des Bausparens.<br />

Landesleiter Johann Weinreich (l.) und Kundenberater<br />

Ing. Rudolf Schmidt<br />

www.sbausparkasse.at<br />

Jetzt Ich-Du-Er-Sie-Es Bausparen<br />

und sichere Erträge genießen!<br />

Nähere Informationen erhalten Sie bei Ihrem Ich-Du-Er-Sie-Es Berater<br />

sowie in jeder Erste Bank, Sparkasse und Bank Austria.<br />

Service Telefon: 05 0100 - 29900.<br />

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Abschluss! *<br />

Cool!<br />

* Angebot gültig von 1.10. bis 9.11.2012 bzw. solange der Vorrat reicht.<br />

Keine Mehrfachbonifikationen und keine Barablöse möglich.


express<br />

BURGENLAND<br />

NEUE ZEITEN NEUE SEITEN<br />

18 Magazin Nr. 21, 27./28. Sept 2012<br />

Das Team mit Bürgermeister Manfred Jestl<br />

steht für folgende Grundsätze:<br />

• Förderung unserer Freiwilligen<br />

Feuerwehr zur Gewährleistung<br />

der Sicherheit unserer Gemeinde<br />

• Unterstützung der Vereine <strong>als</strong><br />

Träger der Dorfgemeinschaft<br />

• Unterstützung des Sportvereins<br />

Oberloisdorf<br />

• Bauplätze und Wohnungen<br />

• Anliegen und Sicherheit unserer<br />

Jugend<br />

• Erhaltung der Schule und des<br />

Kindergartens<br />

• Service speziell für unsere Senioren<br />

• Sicherung der Nahversorgung<br />

• Nachhaltigkeit, Umweltschutz und<br />

Alternativenergien<br />

• Für eine Gemeindepolitik, die Initiativen<br />

setzt um junge Menschen im<br />

Dorf zu halten<br />

• Das Gemeinsame in den Mittelpunkt<br />

stellen - miteinander die zukünftigen<br />

Herausforderungen bewältigen<br />

Bürgermeister<br />

Manfred Jestl<br />

und sein ÖVP-Team<br />

Ob Schutt, Sperrmüll oder andere Abfälle!<br />

Wir halten IHR UNIVERSUM sauber!<br />

www.hackl-container.at<br />

MID*Telefon: 02687 480 20<br />

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am 7. Oktober 2012 für unser<br />

Oberloisdorf<br />

• Schaffung von Kommunikationsräumen<br />

• Engagement für unsere Feuerwehr<br />

und unsere Jugend<br />

• Nachmittagsbetreuung für unsere<br />

Kindergärten und Schulen<br />

• leistbarer Wohnraum für<br />

Jungfamilien<br />

• Sicherheit bei Naturgefahren<br />

wie Wasser oder Feuer<br />

• beispielhafte Energieversorgung<br />

Wir haben einen erfolgreichen Weg begonnen und möchten<br />

diesen mit Ihnen fortsetzen.<br />

Warum ich kandidiere, auf einen einfachen Nenner gebracht,<br />

ich mag die Menschen und das merken die Menschen.<br />

Rudi Draskovits und sein Team<br />

Anzeige<br />

am 7. Oktober 2012 für unser<br />

Mannersdorf an der Rabnitz


www.burgenlandexpress.at<br />

express<br />

Magazin 19<br />

BURGENLAND<br />

NEUE ZEITEN NEUE SEITEN<br />

1.Oktober - Tag des Kaffees!<br />

Anzeige, Fotos: © Media Markt<br />

Dass Kaffee weit mehr<br />

<strong>als</strong> nur ein Muntermacher<br />

in der Früh ist, hat<br />

sich längst herumgesprochen.<br />

Kaffee ist in<br />

Zubereitung wie auch<br />

im Genuss vielfältig und<br />

variantenreich.<br />

Schon seit einigen Jahren erlebt<br />

das beliebteste Heißgetränk der<br />

ÖsterreicherInnen einen wahren<br />

Boom und regelmäßig beleben<br />

neue Trends den großen<br />

Markt der Kaffeezubereitung.<br />

Perfekter Kaffeegenuss<br />

für zuhause<br />

Verwöhnt von dem qualitativ<br />

hochwertigen Angebot verlangt<br />

der Konsument auch<br />

zuhause nach entsprechendem<br />

Kaffeegenuss. In vielen<br />

Haushalten gehören exklusive<br />

Kaffeevollautomaten zur Standardausrüstung.<br />

<strong>Die</strong> Zubereitung<br />

des individuellen Lieb-<br />

Bei Media Markt Wr. Neustadt wartet nicht nur am Tag des Kaffees<br />

ein riesiges Sortiment an modernsten Kaffeevollautomaten auf Sie!<br />

lingskaffees wird damit <strong>zum</strong><br />

Kinderspiel.<br />

Österreich setzt <strong>als</strong>o seine Tradition<br />

<strong>als</strong> Kaffeenation fort<br />

und der „Tag des Kaffees“ am<br />

1. Oktober ist die Krönung für<br />

das Kultgetränk. Darum wird<br />

speziell bei Media Markt dieser<br />

Tag groß gefeiert.<br />

Bei Kauf eines Kaffeevollautomaten<br />

am 01.10.2012 erhalten<br />

sie je 100,- Einkaufswert zusätzlich<br />

einen Kilogramm Kaffee<br />

bei Media Markt Wiener<br />

Neustadt gratis.<br />

Damit nicht genug: In der Zeit<br />

von 1.-6. Oktober haben sie die<br />

Möglichkeit sich im Fischapark<br />

von der Qualität der neuesten<br />

Maschinen und Trends bei der<br />

Kaffeezubereitung zu überzeugen.<br />

Nicht umsonst ist Media<br />

Markt die Nummer 1!<br />

WIR BAUEN AUF BURGENLAND<br />

Wir wollen Arbeitsplätze sichern und schaffen.<br />

Darum werden wir unsere heimischen Betriebe<br />

bestmöglich unterstützen. Sie stehen auch für<br />

höchste Qualität.<br />

WIR GEBEN LOHNDUMPING KEINE CHANCE<br />

Als Land und <strong>als</strong> Gemeinden achten wir in<br />

Zukunft bei der Vergabe von Aufträgen noch<br />

mehr darauf, dass überwiegend heimische<br />

Arbeitnehmer beschäftigt werden.<br />

WIR SIND ALS GEMEINDE EIN VORBILD<br />

Unsere Gemeinden müssen mit gutem Beispiel<br />

vorangehen. Damit heimische Betriebe bei<br />

der Auftragsvergabe eine faire Chance haben<br />

und mithelfen Arbeit und Steuergelder im<br />

Burgenland zu halten.<br />

Eine Initiative für einen fairen Arbeitsmarkt<br />

Eine Initiative<br />

für einen<br />

fairen Arbeitsmarkt<br />

Inserat_Klub.indd 1 11.09.12 11:34


20 Magazin<br />

express<br />

BURGENLAND<br />

NEUE ZEITEN NEUE SEITEN<br />

Nr. 21, 27./28. Sept 2012<br />

Starke Partnerschaft<br />

von Land und Bahn<br />

Vor 115 Jahren, am 19.<br />

Dezember 1897 wurde<br />

die Neusiedler Seebahn<br />

in Betrieb genommen.<br />

<strong>Die</strong> Neusiedler Seebahn verläuft<br />

von Neusiedl am See über<br />

Frauenkirchen und Pamhagen<br />

über die ungarische Grenze<br />

nach Fertõszentmiklós, Eröffnung<br />

der Strecke war am 19.<br />

Dezember 1897. Der Bauherr<br />

war die Raaberbahn AG – zudem<br />

bekam sie die Bewilligung<br />

zur Betriebsführung der Strecke.<br />

Für die Betriebsführung<br />

sorgt die Raaberbahn bis heute.<br />

Aktuell werden an die 3.000<br />

Fahrgäste pro Tag über diese<br />

Strecke transportiert.<br />

Vergangenen Samstag, wurde<br />

das Jubiläum mit einer Sonderfahrt<br />

von Neusiedl am See nach<br />

Pamhagen und zurück gefeiert.<br />

DIE LUST AM LEBEN...<br />

... IHR KOMPETENTER<br />

PARTNER FÜR FREI-<br />

UND HALLENBÄDER<br />

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• Ausführung<br />

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Grossmann GmbH<br />

2513 Möllersdorf ▪ A. Hermannstraße 3<br />

Tel: 02252 55095 ▪ Fax DW 17 ▪ pool1@grossmann-gmbh.at<br />

v.l.: Zurndorfs Bgm. LAbg. Werner Friedl, Mönchhofs Vizebgm. Johann<br />

Karner, Prof. Mag. Dr. Gerhard H. Gürtlich, GF der Neusiedler Seebahn,<br />

LH Hans Niessl und GenDir-Stv. der Raaberbahn Dr. Csaba Szekeley<br />

„Das Burgenland ist seit vielen<br />

Jahren ein starker Partner<br />

der ÖBB, der Raaberbahn und<br />

der Neusiedler Seebahn. Es ist<br />

wichtig, dass es so bleibt. Der<br />

Ausbau des öffentlichen Verkehrs<br />

hat für uns einen sehr<br />

hohen Stellenwert, der gerade<br />

in Zeiten anhaltend hoher Erdöl-<br />

und Spritpreise immer mehr<br />

an Stellenwert gewinnt. Es ist<br />

ein Gebot der Stunde, das öffentliche<br />

Verkehrsangebot weiter<br />

zu attraktivieren. Und wir<br />

im Burgenland reden nicht nur<br />

– wir handeln, wir setzen um“,<br />

Haus am Kellerplatz<br />

Mit dem „Haus am Kellerplatz“<br />

erhält Purbach ein neues Informationszentrum<br />

mit angeschlossener<br />

Vinothek. Durch die<br />

Bündelung der Kräfte soll dieses<br />

innovative Projekt Synergien<br />

zwischen Agrarproduktion, Naturschutz,<br />

Tourismus und Regionalentwicklung<br />

herstellen.<br />

<strong>Die</strong> Leithaberg DAC-Vinothek<br />

Über eine lange Holzrampe nähern<br />

sich die Besucher der architektonisch<br />

interessant gestalteten<br />

Gebietsvinothek. Moderne<br />

Glaselemente, Holzverkleidungen,<br />

aber auch die erhaltene<br />

Bausubstanz des alten Feuerwehrhauses<br />

fügen sich<br />

ein in das wunderschöne<br />

Ambiente des Kellerplatzes.<br />

64 Winzer präsentieren<br />

je 5 – 6 Weine,<br />

wobei immer ein Wein<br />

in modernen Enomatic<br />

Weinspendern <strong>zum</strong> Verkosten<br />

angeboten wird.<br />

Das Hauptaugenmerk<br />

Foto: Bgld. Landesmedienservice<br />

bekräftigte Landeshauptmann<br />

Hans Niessl bei einer gemeinsamen<br />

Pressekonferenz mit<br />

dem Generaldirektor-Stv. der<br />

Raaberbahn, Dr. Csaba Szekeley,<br />

und dem Geschäftsführer<br />

der Neusiedler Seebahn, Prof.<br />

Mag. Dr. Gerhard H. Gürtlich<br />

am Bahnhof Mönchhof. Das<br />

Land nehme 15 Millionen Euro<br />

im Jahr in die Hand damit der<br />

öffentliche Verkehr rascher<br />

ausgebaut werden kann, so<br />

Niessl: „Dazu zählt nicht nur<br />

die Bahn, sondern auch der Bus<br />

oder Park&Ride-Anlagen. Aber<br />

wir unterstützen auch direkt<br />

die Pendler. Das Land zahlt<br />

jährlich 5 Millionen Euro für<br />

Verbundtarife. Das heißt: ohne<br />

diese Unterstützung wären<br />

Karten für die Pendler um das<br />

Doppelte teurer.“<br />

Auch die Neusiedler Seebahn<br />

wurde in den letzten Jahren<br />

stark attraktiviert, so Niessl:<br />

„Dazu haben wir ein Investitionspaket<br />

von 14 Millionen<br />

Euro geschnürt. Wir investieren,<br />

um der Bevölkerung und<br />

unseren Gästen ein gutes Angebot<br />

zu machen.“<br />

bei der Auswahl der Weingüter<br />

liegt bei den Purbacher und den<br />

Leithaberg Winzern.<br />

Im „Haus am Kellerplatz“ sind<br />

zudem noch das Ramsarzentrum<br />

für das nördliche Burgenland<br />

sowie die Tourismusinformation<br />

untergebracht. Für Besucher<br />

geöffnet ist dieses „Leuchtturmprojekt<br />

für den ländlichen<br />

Raum“ ab 29. September 2012<br />

(täglich von 9-19 Uhr)<br />

Haus am Kellerplatz<br />

Am Kellerplatz 1<br />

7083 Purbach am Neusiedler See<br />

T: 02683-5920 F: Dw 4<br />

E-Mail: info@purbach.at<br />

Web: www.purbach.at<br />

Anzeige, Foto: © zVg


www.burgenlandexpress.at<br />

express<br />

Magazin 21<br />

BURGENLAND<br />

NEUE ZEITEN NEUE SEITEN<br />

Hackl: Größte Photovoltaikanlage<br />

Seit 10 Jahren betreibt die Firma Hackl am Standort<br />

Wulkaprodersdorf eines der modernsten Umweltzentren<br />

des Landes. <strong>Die</strong>ses Jubiläum wurde in der<br />

Vorwoche mit einem Tag der offenen Tür gefeiert.<br />

Hackl Container, ein österreichischer<br />

Vorzeige-Familienbetrieb,<br />

gilt <strong>als</strong> ökologischer<br />

Trendsetter in der österreichischen<br />

Abfallwirtschaft. Mehr<br />

<strong>als</strong> 70.000 Tonnen Wertstoffe<br />

und Abfälle werden jährlich<br />

fachgerecht entsorgt und einer<br />

größtmöglichen Wiederverwertung<br />

zugeführt. Das Unternehmen<br />

beschäftigt rund 50<br />

engagierte, hoch qualifizierte<br />

Mitarbeiter, die hier im wahrsten<br />

Sinne des Wortes „saubere“<br />

Arbeit verrichten. Zudem entwickelt<br />

das Hackl-Team durch<br />

regelmäßige Schulungen ein<br />

innovatives Umwelt- und Qualitätsbewusstsein.<br />

In der Vorwoche gab es nun<br />

Grund zu feiern. Schließlich<br />

wurde eines der modernsten<br />

Umweltzentren des Landes vor<br />

10 Jahren in Wulkaprodersdorf<br />

eröffnet. Im Vordergrund der<br />

Jubiläumsveranstaltung standen<br />

naturgemäß die herausragenden<br />

Umweltleistungen<br />

von Hackl Container. Neueste<br />

Errungenschaft ist eine Photovoltaikanlage<br />

auf den Betriebsdächern<br />

des Unternehmens, die<br />

an diesem Tag der offenen Tür<br />

von Landtagspräsident Gerhard<br />

Steier eröffnet wurde.<br />

<strong>Die</strong> Anlage entstand aus dem<br />

Gedanken, die vorhandenen<br />

freien Dachflächen sinnvoll zu<br />

nutzen und durch erneuerbare<br />

Energieträger CO2-Emissionen<br />

einzusparen. Insgesamt wurden<br />

mehr <strong>als</strong> 3.500m2 Dachfläche<br />

mit über 1.000 einzelnen<br />

Photovoltaikmodulen verbaut.<br />

Mit einer maximalen Gesamtleistung<br />

von 245kW ist die Anlage<br />

die derzeit größte im Burgenland.<br />

Inhaber Oswald M.A. Hackl,<br />

der seit 1. Juli 2012 den Betrieb<br />

seines Vaters und Firmengründers<br />

KR Oswald Hackl übernommen<br />

hat, sagt dazu: „Es<br />

stellt für uns eigentlich nur<br />

eine logische Weiterführung<br />

unseres Weges dar. Unser CO2<br />

Foto: zVg<br />

v.l. Landtagspräsident Gerhard Steier, Firmenchef Mag. Oswald M.A.<br />

Hackl, Firmengründer KR Oswald Hackl und Landeshauptmann Hans<br />

Niessl am Tag der offenen Tür<br />

Fußabdruck (ausgezeichnet mit<br />

dem österreichischen EMAS<br />

Umweltmanagementpreis) war<br />

nur ein Zwischenschritt. Damit<br />

haben wir dokumentiert,<br />

dass unsere bisherigen Tätigkeiten<br />

mehr CO2-Emissionen<br />

einsparen <strong>als</strong> verursachen. Mit<br />

der Photovoltaikanlage machen<br />

wir einen weiteren Schritt zur<br />

Entlastung unserer Umwelt.“<br />

Der ökologische Faden, den<br />

Hackl bei all seinen Gedanken<br />

und Handlungen in den Vordergrund<br />

stellt, zeigt sich auch an<br />

einem anderen Detail der Feier.<br />

Obwohl die Firma Hackl ihr<br />

Geld mit der fachgerechten Verwertung<br />

und Behandlung von<br />

Abfällen verdient, wurde beim<br />

Tag der offenen Tür bewusst<br />

darauf verzichtet Einweg-Geschirr<br />

zu verwenden. Oswald<br />

M.A. Hackl war es den Aufwand<br />

wert, dass alle Speisen<br />

und Getränke in Geschirr aus<br />

Keramik, Glas und Metall serviert<br />

wurden.<br />

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Seit 10 Jahren eines der modernsten Umweltzentren des Burgenlandes:<br />

das Firmengebäude von Hackl Container Foto: Roland Schuller<br />

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22<br />

Zacapa<br />

Magazin<br />

Eigentlich ist Zacapa eine Stadt in Guatemala, die<br />

für ihren Rum weltberühmt ist. Seit der Vorwoche<br />

kann man sich die weite Reise sparen, denn das<br />

Zacapa in <strong>Oberpullendorf</strong> bietet noch weit mehr.<br />

express<br />

BURGENLAND<br />

NEUE ZEITEN NEUE SEITEN<br />

Nr. 21, 27./28. Sept 2012<br />

- „relax for the moment“<br />

<strong>Die</strong> Zacapa Lounge ist eine<br />

perfekte Symbiose aus Café,<br />

Bar und Lounge. Davon konnten<br />

sich bei der Eröffnung die<br />

zahlreich erschienenen Gäste<br />

überzeugen. Als echtes Gustostückerl<br />

bewies sich die Terrasse<br />

mit Freiluftbar und Infrarotheizung,<br />

die über einen großen<br />

Teil des Jahres genutzt werden<br />

kann. Dank gemütlicher Sitzmöbel,<br />

wohlig warmen Holz-<br />

Dank einer Infrarotheizung kann die Terrasse rund 8 Monate im Jahr<br />

von den Gästen genutzt werden.<br />

Großer Andrang herrschte in <strong>Oberpullendorf</strong> bei der Eröffnung der<br />

Zacapa Lounge, dem idealen Treffpunkt für Jung und Alt. Fotos: © zVg<br />

tönen und Ledertapeten fühlt<br />

man sich rasch wie zu Hause.<br />

Durstige wählen aus der großzügigen<br />

Cocktailkarte, einer<br />

Weinkarte mit Top-Winzern<br />

der Region und internationalen<br />

Weinen, oder einer gut sortierten<br />

Bargetränkekarte mit alkoholfreien<br />

und alkoholischen<br />

Getränken. Kaffeespezialitäten<br />

gibt es natürlich auch. Für den<br />

kleineren oder auch größeren<br />

Hunger gibt es hausgemachte<br />

Tapas, Antipasti, Bruschettas<br />

und Hot Panninis.<br />

Ruhige Loungeklänge aber<br />

auch internationale Chartshits<br />

untermalen das tolle Ambiente<br />

und machen die Zacapa<br />

Lounge<br />

Zacapa<br />

<strong>zum</strong> idealen Treffpunkt<br />

für Jung und Alt.<br />

„relax for the moment“<br />

7350 <strong>Oberpullendorf</strong><br />

Hauptstraße 58<br />

www.zacapa-lounge.at<br />

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FINANZIERUNG<br />

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Auf ins Museum!<br />

Über 9.000 Besucher lockte die „Lange Nacht der<br />

Museen“ 2011 in die „Kulturstätten“ des Burgenlandes.<br />

Österreichweit waren es über 411.000! Noch<br />

größer soll der Zustrom am 6. Oktober werden.<br />

Keine Frage - die vom<br />

ORF initiierte „Lange<br />

Nacht der Museen“<br />

kann auf eine echte Erfolgsgeschichte<br />

verweisen.<br />

Bereits <strong>zum</strong> 13-ten<br />

Mal haben kulturbegeisterte<br />

Österreicher<br />

am 6. Oktober die Wahl<br />

zwischen über 650 Museen<br />

und Galerien - und<br />

das in einer Nacht. Von<br />

18 bis 1 Uhr ist es möglich,<br />

sich seine eigene Favoritenliste<br />

zusammenzustellen<br />

und alle teilnehmenden Häuser<br />

und Veranstaltungen mit<br />

nur einem einzigen Ticket zu<br />

besuchen. Kinder bis 12 Jahre<br />

genießen überhaupt freien Eintritt.<br />

411.200 Menschen wollten<br />

2011 bei diesem größten<br />

Kulturevent Österreichs dabei<br />

sein und bekamen jede Menge<br />

geboten. Den größten Ansturm<br />

unter den burgenländischen<br />

Teilnehmern verzeichnete im<br />

Vorjahr das Landesmuseum in<br />

Eisenstadt (Foto rechts) mit<br />

fast 1.500 Besuchern, gefolgt<br />

von den beiden Ausstellungen<br />

„Haydn explosiv“ und „Glanzlichter“<br />

im Schloss Esterhazy.<br />

Ziel ist es, die insgesamt 9.050<br />

gezählten Interessenten heuer<br />

nochm<strong>als</strong> zu übertreffen.<br />

Offizielle Burgenland-Eröffnung<br />

der diesjährigen „Langen<br />

Nacht der Museen“ ist um 18<br />

Uhr beim Österreichischen<br />

Jüdischen Museum in Eisenstadt,<br />

welches gleichzeitig<br />

auch Ausgangspunkt der Fußroute<br />

und der Shuttle-Bus-<br />

Linie sein wird. Alle teilnehmenden<br />

Museen findet man<br />

im Internet auf: langenacht.<br />

orf.at. Ebendort steht auch ein<br />

umfangreiches Programmheft<br />

mit den genauen Abläufen<br />

in allen 36 burgenländischen<br />

Standorten <strong>zum</strong> kostenlosen<br />

<strong>Download</strong> bereit.<br />

express<br />

Magazin 23<br />

BURGENLAND<br />

NEUE ZEITEN NEUE SEITEN<br />

<strong>Die</strong> Finanzen der Marktgemeinde<br />

sind deutlich verbessert.<br />

In beiden Ortsteilen wurde<br />

sehr viel bewegt. Gerne<br />

möchte ich mit dem neuen<br />

Team der SPÖ Horitschon/<br />

Unterpetersdorf gemeinsam<br />

den besonnenen, sachlichen<br />

und erfolgreichen Weg in der<br />

kommenden Gemeinderatsperiode<br />

für Sie, liebe MitbürgerInnen,<br />

weitergehen.<br />

Lebensqualität, Sicherheit, Wohnraum für Jung und Alt, Sicherung<br />

des Schulstandortes Unterpetersdorf, Schaffung von Arbeitsplätzen,<br />

Gestaltung des Dorfplatzes, Förderung der Dorfgemeinschaft,<br />

Hochwasserschutz – das sind die wichtigsten<br />

Punkte unseres Programmes für die kommende Gemeinderatsund<br />

Bürgermeisterperiode.<br />

Peter Heger und sein Team<br />

am 7. Oktober 2012 für unser<br />

Horitschon und Unterpetersdorf<br />

www.burgenlandexpress.at<br />

www.facebook.at/burgenlandexpress


16<br />

express<br />

BURGENLAND<br />

NEUE ZEITEN NEUE SEITEN<br />

www.burgenlandexpress.at<br />

BURGENLAND EXPRESS Nr. 21, 27./28. September 2012<br />

PointsPlus Wert pro Portion 5<br />

Räucherfischnockerl<br />

Zubereitung:<br />

Zutaten für 4 Portionen:<br />

Räucherforelle in Stücke teilen und<br />

mit dem Frischkäse pürieren.<br />

express<br />

BURGENLAND<br />

NEUE ZEITEN NEUE SEITEN<br />

2 Schlagcreme schlagen und mit etwas<br />

gehacktem Dill und Pfeffer zu der<br />

pürierten Masse geben.<br />

3 <strong>Die</strong> Shrimps abgießen und gut abtropfen<br />

lassen – unterheben.<br />

250 g Räucherforelle<br />

100 g Frischkäse (bis 1% Fett)<br />

50 ml Schlagcreme (18% Fett)<br />

150 g essfertige Shrimps<br />

gehackter Dill<br />

Pfeffer<br />

grüner Salat<br />

4 Mit 2 EL Nockerln formen.<br />

5 Salat waschen und ein Bett auf<br />

jedem Teller machen, etwas Salatdressing<br />

darüber träufeln und die<br />

Nockerln darauf anrichten.<br />

für das Dressing:<br />

1 EL Olivenöl<br />

2 EL Zitronensaft<br />

2 EL Kräutersuppe<br />

Salz, Pfeffer<br />

Foto: Stephanie Abidi, Wien<br />

PointsPlus Wert pro Portion 4<br />

REZEPT Nr. 21, 27./28. <strong>zum</strong> Sept 2012Hera<br />

Alle bisher erschienenen Rezep<br />

Griechische Teigröllchen<br />

Zubereitung:<br />

Zutaten für 10 Stück:<br />

1 Blattspinat mit dem Schafs käse<br />

pürieren und gut mit ausgepresstem<br />

Knoblauch würzen.<br />

10 Blätter Filoteig*<br />

1⁄8 l Milch (0,5% Fett)<br />

<strong>zum</strong> Bestreichen<br />

2 Jeweils ein Teigblatt mit etwas<br />

Milch bestreichen und in der Mitte<br />

falten. 1 EL der Fülle draufgeben,<br />

Ränder einklappen und den Teig<br />

aufrollen.<br />

Fülle:<br />

600 g Blattspinat<br />

(aufgetaut und gut ausgedrückt)<br />

300 g Schafskäse light<br />

Pfeffer<br />

Knoblauch<br />

ie Abidi, Wien<br />

3 Rolle auf ein Backblech geben und<br />

nochm<strong>als</strong> mit Milch einstreichen.


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te finden Sie auch auf www.burgenlandexpress.at<br />

Foto: Stephan<br />

4 Im vorgeheizten Rohr bei 180°C ca.<br />

10 Minuten hellbraun backen.<br />

*Tipp: Statt Filoteig kann man<br />

auch 250 g Strudelteig verwenden.<br />

PointsPlus Wert pro Portion 5<br />

Shrimps in Kokossauce<br />

Zubereitung:<br />

Zutaten für 4 Portionen:<br />

1 Shrimps würzen und beiseite stellen.<br />

In einer Pfanne das Öl erhitzen.<br />

<strong>Die</strong> Zwiebel und Lauchzwiebel mit<br />

dem Knoblauch braten.<br />

2 Tomatenpüree hinzufügen und ca.<br />

5 Minuten mitköcheln lassen.<br />

3 Suppe und Kokosmilch einrühren<br />

und aufkochen lassen. <strong>Die</strong> Hitze<br />

reduzieren, köcheln lassen, bis die<br />

Sauce eindickt. <strong>Die</strong> Shrimps hinzufügen<br />

und ca. 5 Min. garen.<br />

Tipp: Dazu passt Reis - eventuell mit<br />

gerösteten Kokosraspeln gemischt!<br />

750 g Shrimps od.<br />

Riesengarnelen<br />

2 TL Olivenöl<br />

2 Zwiebel, fein gehackt<br />

1 Bund Lauchzwiebel,<br />

in ganz dünne Ringe geschnitten<br />

3 Knoblauchzehen, klein gehackt<br />

½ Tasse Tomatenpüree<br />

1 Tasse Kräutersuppe<br />

200 ml Kokosmilch, light<br />

Salz und Pfeffer<br />

Curry<br />

Foto: Stephanie Abidi, Wien<br />

express<br />

BURGENLAND<br />

NEUE ZEITEN NEUE SEITEN<br />

Foto: Stephanie Abidi, Wien<br />

PointsPlus Wert pro Portion 7<br />

Gebackene Topfentorte<br />

Zubereitung:<br />

Zutaten für 12 Stück:<br />

1 Alle Zutaten gut miteinander<br />

vermengen, in eine mit Backpapier<br />

ausgelegte Tortenform<br />

geben und bei 180°C 1 Stu nde<br />

backen.<br />

1 kg Magertopfen<br />

100 g Halbfettbutter<br />

300 g Zucker<br />

2 Pkg. Vanillepuddingpulver<br />

6 Eier<br />

1 TL Backpulver<br />

Tipp: Nach Belieben kann man noch<br />

Früchte untermischen.Geht super<br />

schnell und einfach und schmeckt<br />

herrlich!<br />

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Thema<br />

Gemeinderatswahl<br />

Bezirk <strong>Oberpullendorf</strong><br />

Bei welcher Partei werden die Burgenländerinnen und Burgenländer wohl diesmal ihr Kreuzerl machen?<br />

Foto: © Wilhelmine Wulff/pixelio.de<br />

<strong>Die</strong> Parteien rüsten <strong>zum</strong><br />

großen Wahlkampffinale<br />

Am 7. Oktober werden die Karten in unseren Gemeinden neu gemischt. Während in<br />

einigen Ortschaften klare Verhältnisse herrschen, beginnt anderswo das große Zittern.<br />

Ergebnisse der Gemeinderatswahl 2007 (Burgenland gesamt)<br />

SPÖ<br />

47,7%<br />

<strong>Die</strong> Positionen für die anstehende<br />

Bürgermeister- und Gemeinderatswahl<br />

am 7. Oktober<br />

sind längst bezogen und auch<br />

die Themen unterscheiden sich<br />

nur unwesentlich von denen<br />

vergangener Wahlkämpfe. Zu<br />

den klassischen Schwerpunkten<br />

zählen wie gewohnt Investitionen<br />

in den Bereichen Bildung,<br />

Wohnraum, Straßenbau<br />

und Tourismus. Nettes Detail:<br />

Selbst der Wahltag war schon<br />

vor 5 Jahren der 7. Oktober.<br />

che, dass die Bevölkerung ihre<br />

Zufriedenheit mit Partei bzw.<br />

Spitzenkandidat/in getrennt<br />

voneinander kundtun kann. So<br />

kann ein(e) charismatische(r)<br />

Spitzenkandidat(in) durchaus<br />

- trotz einer vielleicht schwächelnden<br />

Ortspartei - das Bürgermeisteramt<br />

erreichen. Dass<br />

ÖVP<br />

43,1 %<br />

Zwei Wahlen in einer<br />

Besonders interessant am kommenden<br />

Wahlgang ist die Tatsadiese<br />

Möglichkeit von den Bürgern<br />

auch wahrgenommen wird,<br />

beweist ein Blick auf die Ergebnisse<br />

von 2007 (siehe dazu auch<br />

die beiden Grafiken auf dieser<br />

Doppelseite). In mehreren Gemeinden<br />

gibt es BürgermeisterInnen,<br />

die sich einer gegnerischen<br />

Mehrheit im Gemeinderat<br />

gegenübersehen. Solche Konstellationen<br />

machen die Gemeindearbeit<br />

zwar nicht unbedingt<br />

einfacher, zwingen aber andererseits<br />

die handelnden Personen zu<br />

Kompromissen, um das Beste für<br />

das Gemeindewohl zu bewirken.<br />

sonst.<br />

3,1%<br />

FBL<br />

1,9%<br />

Grüne<br />

1,4%<br />

FPÖ<br />

2,9%<br />

Stichwahl<br />

Sollte beim ersten Wahlgang<br />

der Bürgermeisterwahl in einer<br />

Gemeinde kein(e) Kandidat(in)<br />

die absolute Mehrheit erzielen,<br />

kommt es am 4. November<br />

zwischen den beiden stimmenstärksten<br />

Kandidaten zu<br />

einer Stichwahl, die endgültig<br />

über den Bürgermeistersessel<br />

entscheidet. In diesen vier<br />

Wochen kann es - wie die Ver-


www.burgenlandexpress.at<br />

express<br />

BURGENLAND<br />

BURGENLAND<br />

Gemeinderatswahl 27<br />

NEUE ZEITEN NEUE SEITEN<br />

gangenheit gezeigt hat - durchaus<br />

noch die eine oder andere<br />

Überraschung geben.<br />

Ergebnisse der Bürgermeisterwahl 2007 (Burgenland gesamt)<br />

Gemeinderatsmitglieder<br />

Ist er zu groß oder zu klein -<br />

diese Frage steht auch beim<br />

Gemeinderat immer wieder im<br />

Raum. <strong>Die</strong> Anzahl der Mitglieder<br />

ist im Burgenland (wie auch<br />

im restlichen Österreich) in der<br />

Gemeindeordnung festgelegt.<br />

Bestimmende Größe dabei ist<br />

die Einwohnerzahl. So sitzen<br />

in einer Gemeinde mit 1.000<br />

Einwohnern beispielsweise 15<br />

Gemeinderäte, während es bei<br />

einer Bevölkerung von 3.000<br />

bereits 23 sind. <strong>Die</strong> Anzahl ist<br />

stets ungerade, wodurch eine<br />

Mehrheitsfindung erleichtert<br />

wird (siehe Tabelle unten).<br />

Einwohner Gemeinderat<br />

bis 250 9<br />

251 – 500 11<br />

501 – 750 13<br />

751 – 1000 15<br />

1001 – 1500 19<br />

1501 – 2000 21<br />

2001 – 3000 23<br />

über 3000 25<br />

SPÖ<br />

49,7%<br />

sonst.<br />

2,7%<br />

FBL<br />

1,2%<br />

Grüne<br />

0,4%<br />

FPÖ<br />

1,2%<br />

ÖVP<br />

44,7 %<br />

Ausgangsposition<br />

Auf Basis der Ergebnisse von<br />

2007 stellt die SPÖ derzeit 88<br />

und die ÖVP 78 Bürgermeister,<br />

die FBL einen und sonstige Listen<br />

vier. Als Dachorganisation<br />

mehrerer eigenständiger Ortslisten<br />

kandidiert heuer die Liste<br />

Burgenland (LBL) an Stelle der<br />

Freien Bürgerliste (FBL).<br />

In Sachen Gleichberechtigung<br />

gibt es trotz intensiver Bemühungen<br />

noch einigen Aufholbedarf.<br />

In Summe gibt es im<br />

Burgenland nämlich erst neun<br />

Bürgermeisterinnen, die alle<br />

von der SPÖ gestellt werden.<br />

Weiblicher „Rekordbezirk“ ist<br />

Mattersburg, wo immerhin drei<br />

Ortschefinnen die Gemeindegeschicke<br />

führen. <strong>Die</strong> höchste<br />

Frauenquote in den Gemeindestuben<br />

stellen die Grünen mit<br />

9 GemeinderätInnen bei insgesamt<br />

20 Mandaten.<br />

Man darf gespannt sein, ob<br />

bzw. wie sehr sich das Verhältnis<br />

nach dem 7. Oktober zu<br />

Gunsten des weiblichen Geschlechts<br />

verschiebt.<br />

<strong>Die</strong> oft vermeldete Politik(er)-<br />

verdrossenheit dürfte sich<br />

auf die Wahlbeteiligung wohl<br />

kaum auswirken. Es ist mit einem<br />

ähnlichen Wert wie 2007<br />

(knapp 83%) zu rechnen.<br />

<strong>Die</strong> Schwerpunkte der nächsten 5 Jahre:<br />

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• Unseren eingeschlagenen Raidinger<br />

Weg kontinuierlich, ruhig und besonnen<br />

weitergehen<br />

• Nachhaltige Steigerung der Lebensqualität<br />

für Jung und Alt<br />

• Ausbau und Sanierung der Infrastruktur:<br />

Beleuchtung sowie Ortsstraßen<br />

und Güterwege<br />

• Touristische Weiterentwicklung durch<br />

unser Projekt „JapanLisztRaiding“<br />

• Ausbau und Verbesserung der Gastronomie<br />

in Zusammenarbeit mit<br />

den Raidinger Wirtschaftstreibenden<br />

• Unterstützung von Handel, Handwerk<br />

& Gewerbe<br />

• Wohnraumschaffung für Jungfamilien<br />

sowie Daseinsvorsorge für<br />

unsere Ältere Generation<br />

Markus Landauer<br />

und sein ÖVP-Team<br />

am 7. Oktober 2012<br />

für unser Raiding<br />

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Weiter. Mit neuem Schwung!<br />

Meine Stimme<br />

für<br />

Rudi Geißler<br />

und das ÖVP-Team


express<br />

BURGENLAND<br />

NEUE ZEITEN NEUE SEITEN<br />

28 Gemeinderatswahl Nr. 21, 27./28. Sept 2012<br />

Von Hochburgen und<br />

Zitterpartien<br />

Von den 28 Gemeinden<br />

im Bezirk sind einige hart<br />

umkämpft, andere dürften<br />

auch diesmal zur vielzitierten<br />

„gmadn Wiesn“<br />

werden.<br />

Wer in einigen Monaten an<br />

den Gemeinderatswahlkampf<br />

im Burgenland zurückdenkt,<br />

dem wird wahrscheinlich ein<br />

Wort sofort in den Sinn kommen:<br />

Marz. Eine unsägliche<br />

Geschichte, die über Wochen<br />

die Medien des Landes beherrscht<br />

hat und selbst im<br />

Bezirk <strong>Oberpullendorf</strong> nicht<br />

ungehört geblieben ist.<br />

Doch auch in den eigentlichen<br />

28 Gemeinden des Bezirks<br />

wird mit vollem Einsatz um<br />

jede Stimme geworben. Momentan<br />

stellt die SPÖ 15 und<br />

die ÖVP 12 Bürgermeister,<br />

In manchen Gemeinden kann eine einzige Stimme entscheiden, wer<br />

für die nächsten Jahre das politische Sagen hat.<br />

während in Deutschkreutz<br />

Manfred Kölly mit seiner Liste<br />

Bad Sauerbrunn die Gemeindegeschicke<br />

leitet. Einzige<br />

weibliche Bürgermeisterin ist<br />

Klaudia Friedl (SPÖ) in Steinberg-Dörfl.<br />

Im Bezirksvorort selbst dürfte<br />

Bürgermeister Rudolf Geißler<br />

von der ÖVP auch nach dem<br />

Wahlsonntag fest im Sattel<br />

sitzen. Auf einen besonders<br />

spannenden 7. Oktober darf<br />

man sich unter anderem in<br />

Lutzmannsburg, Raiding, Unterfrauenhaid<br />

und Steinberg-<br />

Foto: © Alexander Hauk / pixelio.de<br />

Dörfl einstellen. Lutzmannsburgs<br />

Bürgermeister Günther<br />

Toth (ÖVP) versucht seine<br />

Position zu halten und auszubauen,<br />

Raidings Markus<br />

Landauer (ÖVP) hofft auf die<br />

Mehrheit im Gemeinderat.<br />

In Steinberg-Dörfl und Unterfrauenhaid<br />

wiederum konnte<br />

die SPÖ mit Klaudia Friedl<br />

und Friedrich Kreisits 2007<br />

sowohl die Mandatsmehrheit<br />

<strong>als</strong> auch den Bürgermeistersessel<br />

erobern und möchte<br />

ihre Position weiter stärken.<br />

Gleiches gilt für SPÖ-Parteifreund<br />

Peter Heger in Horitschon<br />

und auf Seiten der<br />

ÖVP für Rudolf Draskovits<br />

in Mannersdorf und Manfred<br />

Jestl in Oberloisdorf. Viel Interesse<br />

wird auch das Ergebnis<br />

in Ritzing auf sich ziehen,<br />

wo die ÖVP und Bürgermeister<br />

Walter Roisz 2007 einen<br />

Erdrutschsieg hinlegten.<br />

Von der Ausgangssituation<br />

gehört der <strong>Oberpullendorf</strong>er<br />

Bezirk sicher zu den interessantesten.<br />

Vor Überraschungen<br />

ist aber ohnehin niemand<br />

gefeit.<br />

SICHERHEIT & LEBENSQUALITÄT<br />

FÜR UNSER RITZING<br />

• Kommunikativen Dorfplatz realisieren<br />

• Ortsbild verschönern (Straßen und<br />

Gehsteige)<br />

• Betreubares Wohnen umsetzen/<br />

Wohnbau für Jung und Alt<br />

• Geförderte Bauplätze schaffen<br />

• Erneuerbare Energie fördern<br />

• Ritzing <strong>als</strong> Urlaubsort interessant<br />

machen<br />

• Gemeindeschutzgebiet weiter<br />

ausbauen<br />

• Hochwasserschutzmaßnahmen<br />

planen<br />

Mit neuem Schwung für unser Ritzing!<br />

Bürgermeister<br />

Walter Roisz<br />

und sein ÖVP-Team<br />

Bitte um dein Vertrauen, bei der<br />

Bürgermeister- und Gemeinderatswahl<br />

Hans Iby und sein Team<br />

am 7. Oktober 2012<br />

für unser Ritzing<br />

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am 7. Oktober 2012 für unser<br />

Neckenmarkt und Haschendorf<br />

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express Gemeinderatswahl 29<br />

BURGENLAND<br />

NEUE ZEITEN NEUE SEITEN<br />

„Unsere Gemeinden. Unsere Heimat.“ - so lautet das Motto der ÖVP Burgenland für die kommende Gemeinderats- und Bürgermeisterwahl.<br />

Ziel der 28 Kandidaten für den Bezirk <strong>Oberpullendorf</strong> ist es, ihre Heimatgemeinden noch lebenswerter zu machen. Fotos: zVg<br />

28 verlässliche Partner für den Bezirk<br />

<strong>Die</strong> ÖVP Mittelburgenland ist für die kommende Gemeinderats- und<br />

Bürgermeisterwahl gut gerüstet: „Wir richten unsere gesamte Kraft in<br />

Richtung unserer Gemeinden aus.“, erklärt BM DI Niki Berlakovich.<br />

<strong>Die</strong> Bürgermeister- und Gemeinderatswahlen<br />

2007 waren<br />

für die ÖVP Burgenland ein großer<br />

Erfolg: Das Plus von 4 Bürgermeistern<br />

alleine im Bezirk<br />

<strong>Oberpullendorf</strong> und ein kräftiges<br />

Mehr an neuen Gemeinderätinnen<br />

und Gemeinderäten<br />

wirkten <strong>als</strong> Motivationsschub<br />

für das gesamte Team. Aktuell<br />

stellt die ÖVP im Bezirk <strong>Oberpullendorf</strong><br />

12 Bürgermeister,<br />

15 Vizebürgermeister und 225<br />

Gemeinderäte, die sich aus den<br />

verschiedensten Bevölkerungsschichten<br />

und Altersgruppen<br />

zusammensetzen. Damit ist<br />

eine ausgewogene Mischung<br />

für eine erfolgreiche Zukunft<br />

gewährleistet. „<strong>Die</strong>ses hohe<br />

Niveau gilt es zu halten und<br />

auszubauen. Das bedeutet eine<br />

gemeinsame Kraftanstrengung<br />

für alle Teile der Volkspartei“,<br />

so Landesparteiobmann Franz<br />

Steindl.<br />

Berlakovich: „Haben uns organisatorisch<br />

gut aufgestellt“<br />

„<strong>Die</strong> ÖVP Mittelburgenland hat<br />

sich organisatorisch gut aufgestellt.<br />

Wir wollen gemeinsam<br />

mit unseren Kandidatinnen und<br />

Kandidaten für die Menschen<br />

unseren Bezirk <strong>zum</strong> Bezirk mit<br />

der Lebensqualität Nummer 1<br />

machen“, so Niki Berlakovich.<br />

„<strong>Die</strong> Kandidatinnen und Kandidaten<br />

waren immer eine besondere<br />

Stärke der Volkspartei. <strong>Die</strong><br />

ÖVP-Kandidaten werden heuer<br />

in allen 171 Gemeinden des<br />

Burgenlandes auf den Wahlvorschlägen<br />

vertreten sein“, ergänzt<br />

Franz Steindl. „In der Organisation<br />

liegt unsere volle Konzentration<br />

auf den Gemeinden“, fügt<br />

BM Berlakovich hinzu.<br />

Der ÖVP Mittelburgenland<br />

geht es im Gemeinderatswahlkampf<br />

insbesondere um individuelle<br />

Betreuung und Organisation:<br />

„Für uns stehen die<br />

Gemeinden im Vordergrund. In<br />

jeder der 28 Gemeindeparteien<br />

wurde ein Parteitag abgehalten“,<br />

so Berlakovich.<br />

<strong>Die</strong> Vorbereitungen der Bezirkspartei<br />

auf diesen wichtigen<br />

Wahlgang begannen aber<br />

bereits zu Beginn des Jahres.<br />

Startschuss war eine Gemeindetour<br />

mit Bezirksparteiobmann<br />

BM DI Niki Berlakovich und Bezirksgeschäftsführer<br />

Ing. Erwin<br />

Giefing. Auch der Bezirksparteitag<br />

stand ganz im Zeichen der<br />

Bürgermeister- und Gemeinderatswahlen.<br />

„Unsere ÖVP Ortsgruppen leisten<br />

mit großem Einsatz und<br />

Verantwortungsbewusstsein<br />

hervorragende Arbeit für die<br />

Verbesserung der Lebensqualität<br />

in unseren Gemeinden.<br />

Es ist nicht selbstverständlich<br />

Verantwortung für die Gemeinschaft<br />

zu übernehmen, dafür<br />

gilt unseren Kandidatinnen und<br />

Kandidaten ein großer Dank.<br />

Wir werden uns in den nächsten<br />

Wochen voll und ganz auf die<br />

28 Wahlkämpfe konzentrieren,<br />

damit wir nach dem 7. Oktober<br />

28 gestärkte und verlässliche<br />

Partner für den Bezirk haben“,<br />

gibt Berlakovich die Linie vor.<br />

ÖVP Spitzenkandidaten<br />

Bezirk <strong>Oberpullendorf</strong><br />

Deutschkreutz: Andreas Kacsits<br />

Draßmarkt: Bgm. Rudolf Pfneisl<br />

Frankenau-Unterpullendorf:<br />

Bgm. Anton Blazovich<br />

Großwarasdorf: Rudolf Berlakovich<br />

Horitschon:<br />

Vbgm. Emmerich Kohlmann<br />

Kaisersdorf: GR Reinhold Bader<br />

Kobersdorf: Vbgm. Martina Pauer<br />

Lackenbach: Vbgm. Peter Krail<br />

Lackendorf:<br />

Vbgm. Franz Tritremmel<br />

Lockenhaus:<br />

Vbgm. Ing. Klaus Schranz<br />

Lutzmannsburg:<br />

Bgm. Günther Toth<br />

Mannersdorf a.d. Rabnitz:<br />

Bgm. Rudolf Draskovits<br />

Markt St. Martin:<br />

Vbgm. Martin Schütz<br />

Neckenmarkt: Bgm. Hans Iby<br />

Neutal: GR Josef Geissler<br />

Nikitsch: GV Viktor Kuzmits<br />

Oberloisdorf: Bgm. Manfred Jestl<br />

<strong>Oberpullendorf</strong>:<br />

LAbg. Bgm. Rudolf Geißler<br />

Pilgersdorf: Bgm. Ewald Bürger<br />

Piringsdorf: Vbgm. Michael Böhm<br />

Raiding:<br />

Bgm. DI (FH) Markus Landauer<br />

Ritzing: Bgm. Walter Roisz<br />

Steinberg-Dörfl:<br />

Vbgm. Josef Krutzler<br />

Stoob: GV Josef Stibi<br />

Unterfrauenhaid:<br />

Vbgm. Johann Schumitsch<br />

Unterrabnitz-Schwendgraben:<br />

Bgm. Franz Haspel<br />

Weingraben:<br />

Vbgm. Bernadette Gsertz<br />

Weppersdorf:<br />

GR Reinhard Brandlhofer<br />

Anzeige


30 Reisen<br />

express<br />

BURGENLAND<br />

NEUE ZEITEN NEUE SEITEN<br />

Nr. 21, 27./28. Sept 2012<br />

Foto: © München Tourismus<br />

Foto: Münchner Marienplatz, © Alfred Müller / München Tourismus<br />

Foto: Chinesicher Turm © Esther Vitz / pixelio.de<br />

Mehr <strong>als</strong> das Oktobe<br />

Reisen<br />

München hat noch<br />

wesentlich mehr zu<br />

bieten <strong>als</strong> das Oktoberfest.<br />

Überzeugen<br />

Sie sich davon am<br />

besten selbst - bei<br />

einem Kurzurlaub!<br />

Städtetrip<br />

München<br />

Es ist die unvergleichliche<br />

Mischung aus Weltoffenheit<br />

und Tradition, aus<br />

Hightech und Bodenständigkeit,<br />

aus Innovation und charmanter<br />

Gelassenheit, die München so<br />

anziehend für Touristen aus aller<br />

Welt macht. <strong>Die</strong> bayerische<br />

Landeshauptstadt mit ihren 1,41<br />

Millionen Einwohnern bietet<br />

alles, was sich der Gast für seinen<br />

perfekten Aufenthalt<br />

erträumt:<br />

Eine weitgefächerte<br />

Kunst- und Kulturszene<br />

(siehe<br />

nächste Seite), unbegrenzte<br />

Sportund<br />

Shoppingmöglichkeiten,<br />

ein<br />

lebendiges Bar- und Nachtleben,<br />

eine vielseitige Gastronomie und<br />

ein exzellentes öffentliches Verkehrsnetz.<br />

Ihren hohen Freizeitund<br />

Naherholungswert verdankt<br />

die Stadt den zahlreichen<br />

grünen Oasen wie dem Englischen<br />

Garten, den Isarauen, den<br />

Parkanlagen der Schlösser sowie<br />

der Nähe zu den Alpen und den<br />

• Frauenkirche<br />

• Marienplatz und Glockenspiel<br />

• Viktualienmarkt mit Maibaum<br />

und Biergarten<br />

• Nymphenburger Schloss,<br />

Schloss Schleißheim und<br />

Residenz<br />

oberbayerischen Seen.<br />

Besonders angetan hat es den<br />

Münchnern „ihr“ lieber Sport.<br />

Ob Tennis oder Eishockey,<br />

Schwimmen oder Rudern, Marathon<br />

oder Radfahren, Golf<br />

oder Fußball – der Sportbegeisterung<br />

sind in der Stadt der<br />

Olympischen Sommerspiele<br />

1972 keine Grenzen gesetzt.<br />

Münchens Sehenswürdigkeiten - Top 10 für Besucher<br />

• Olympiapark<br />

• Pinakotheken<br />

• Deutsches Museum<br />

• Allianz Arena<br />

• BMW Welt<br />

• Hofbräuhaus<br />

www.hofbraeuhaus.de


www.burgenlandexpress.at<br />

express<br />

Reisen 31<br />

BURGENLAND<br />

NEUE ZEITEN NEUE SEITEN<br />

Shoppen & Gastro<br />

Kunst & Kultur<br />

Foto: © Wolfgang Sussitz / pixelio.de<br />

Foto: © www.Clearlens-images.de / pixelio.de<br />

rfest<br />

Mit der Allianz Arena verfügt<br />

München über einen der modernsten<br />

und außergewöhnlichsten<br />

Stadionbauten Europas.<br />

Außenhaut und Bedachung<br />

des Stadion-Rings bestehen aus<br />

tausenden von rautenförmigen<br />

Luftkissen, die bei Heimspielen<br />

der beiden Münchner Vereine<br />

FC Bayern und TSV 1860 in<br />

den Vereinsfarben weiß, blau<br />

oder rot leuchten. Wer sich<br />

selbst aktiv und fit halten will,<br />

findet auf den zahlreichen beliebten<br />

Sportfestiv<strong>als</strong>, in den<br />

Grünanlagen, Schwimmbädern<br />

und Eislaufhallen der Stadt die<br />

verschiedensten Möglichkeiten<br />

dazu. Weitere Infos auf:<br />

www.muenchen.de<br />

München gilt <strong>als</strong> weltbekanntes<br />

Einkaufsparadies mit schicken<br />

Modeboutiquen und Designer<br />

Outlets, coolen Ladenateliers,<br />

großen Kaufhäusern, originellen<br />

Antikläden und ausgezeichneten<br />

Buchhandlungen. Da die Innenstadt<br />

mit ihren Ladenpassagen,<br />

Höfen, Cafés, Restaurants und<br />

Sehenswürdigkeiten sehr überschaubar<br />

ist, lassen sich Sightseeing<br />

und Shopping ideal mit<br />

einem gemütlichen Café- oder<br />

Restaurantbesuch verbinden.<br />

Das Gastronomieangebot<br />

spannt einen weiten Bogen von<br />

der internationalen Sterneküche<br />

über den Imbiss auf dem<br />

Viktualienmarkt bis zur bodenständigen<br />

Wirtshauskultur.<br />

Der ideale Platz, um bayerische<br />

Schmankerl und ein kühles Bier<br />

zu genießen, ist unter Kastanienbäumen<br />

in einem der vielen<br />

schönen Biergärten<br />

Münchens –<br />

der Ort, an dem<br />

Touristen und<br />

Einheimische<br />

aufeinander<br />

treffen, wo alte<br />

Freundschaften<br />

gepflegt und<br />

neue geknüpft<br />

werden.<br />

Seit knapp einer Woche ist bei der Mutter aller<br />

Oktoberfeste wieder volle Lebenslust und<br />

Lebensfreude zu spüren, wenn es heißt, „Auf<br />

geht’s zur Wiesn!“. Seinen Ursprung fand das<br />

Oktoberfest anno 1810 in den Hochzeitsfeierlichkeiten<br />

des Kronprinzen<br />

Ludwig, des späteren König<br />

Ludwig I. von Bayern,<br />

und der Prinzessin<br />

Therese von Sachsen-<br />

Hildburghausen. Nach<br />

ihr ist auch das Festgelände<br />

mitten in der<br />

Stadt benannt: die Theresienwiese,<br />

von den Einheimischen<br />

liebevoll zur<br />

„Wiesn“ verkürzt.<br />

In den 14 Festhallen mit zusammen<br />

rund 104.000 Sitzplät-<br />

Foto: © Dr. Klaus-Uwe Gerhardt/pixelio.de<br />

Als Kunst- und Kulturmetropole<br />

genießt München Weltruf. Drei<br />

Spitzenorchester, große Musikfestiv<strong>als</strong>,<br />

herausragende Opernund<br />

Konzertbühnen und eine international<br />

bekannte Club-Szene<br />

stehen für ein breitgefächertes<br />

Musikangebot aller Stilrichtungen,<br />

von Klassik über Jazz, Rock<br />

und Pop bis zur Avantgarde.<br />

München bietet über 50 Museen<br />

und Ausstellungshäuser. Ein stetig<br />

wachsendes Kunstareal von<br />

Weltniveau zieht kunstinteressierte<br />

Gäste aus aller Welt an. Im<br />

Jahr 2009 eröffnete das Museum<br />

Brandhorst, das sich schnell <strong>zum</strong><br />

Publikumsmagneten entwickelte.<br />

Das neue Haus für das Staatliche<br />

Museum Ägyptischer Kunst,<br />

öffnet 2013 seine Pforten ebenso<br />

für die Besucher wie das gener<strong>als</strong>anierte<br />

Lenbachhaus samt<br />

Erweierungsbau. <strong>Die</strong> Geschichte<br />

und Zukunft der Technik erlebt<br />

man hautnah im Deutschen<br />

Museum, das mit dem Verkehrszentrum<br />

auf der Theresienhöhe<br />

und der Flugwerft Schleißheim<br />

im Norden Münchens über zwei<br />

Dependancen in der Stadt verfügt.<br />

Wer sich für Automobile<br />

und die gelungene Verbindung<br />

von Technik und Design interessiert,<br />

steuert die BMW Welt und<br />

BMW Welt München, Foto: © Maricopa/pixelio.de<br />

das Museum des Münchner Konzerns<br />

an. Einen tiefen Einblick in<br />

die Geschichte Münchens erhält<br />

man im Münchner Stadtmuseum<br />

mit seiner Dauerausstellung<br />

„Typisch München“. Über die<br />

Geschichte der Residenzstadt<br />

und die einstige mehr <strong>als</strong> 700<br />

Jahre dauernde Herrschaft der<br />

Wittelsbacher informiert auch<br />

ein Besuch der Residenz, des<br />

Stadtschlosses der Wittelsbacher.<br />

Noch älter ist der benachbarte<br />

Alte Hof, der erste Sitz der<br />

Wittelsbacher, wo sich der „Info<br />

Point“ der Bayerischen Museen<br />

befindet. Eine kleine Multivisionsschau<br />

führt im Museum des<br />

Hauses in die Geschichte der<br />

Wittelsbacher Dynastie ein.<br />

Auf geht’s zur Wiesn - noch bis 7. Oktober<br />

Bis <strong>zum</strong> 7. Oktober können sich Oktoberfest-Fans und solche, die<br />

es werden wollen, auf dem größten Volksfest der Welt amüsieren.<br />

zen werden die speziellen Oktoberfestbiere<br />

der sechs Münchner Großbrauereien (Augustiner,<br />

Hacker-Pschorr, Löwenbräu, Paulaner,<br />

Spaten und Staatliches Hofbräuhaus) mit<br />

einer Stammwürze von rund 13 Prozent ausgeschenkt.<br />

Dazu schmecken bayerische<br />

Schmankerl wie das<br />

klassische Brathendl, Radi,<br />

Obatzda, Schweinswürstl<br />

oder Steckerlfisch. Eine<br />

besondere Wiesn-Spezialität<br />

sind die Ochsen<br />

am Spieß in der Ochsenbraterei.<br />

Insgesamt laden<br />

128 gastronomische Mittel-<br />

und Kleinbetriebe <strong>zum</strong><br />

Feiern ein.<br />

Alle Details <strong>zum</strong> 179-sten Oktoberfest<br />

auf: www.oktoberfest.eu


Thema<br />

express<br />

BURGENLAND<br />

NEUE ZEITEN NEUE SEITEN<br />

Gesund leben<br />

Nr. 21, 27./28. Sept 2012<br />

Gesundheitstipp Seite 33<br />

Ernährung Seite 34<br />

Ärztetipp Seite 35<br />

Der richtige Durchblick<br />

Ein „gutes“ Auge zu haben, ist nicht nur<br />

bei manchen Sportarten wichtig, sondern<br />

auch im alltäglichen Leben. Mit einer<br />

innovativen Technologie ist es im Burgenland<br />

seit dem Vorjahr möglich, Schädigungen<br />

an der Netzhaut frühzeitig zu erkennen<br />

und zu behandeln.<br />

Z<br />

iel und Schwerpunkt<br />

der Initiative „Besser<br />

sehen“ und ihrem ärztlichen<br />

Leiter Augenfacharzt<br />

Dr. Wilfried Obermayer ist<br />

es, Augenkrankheiten frühzeitig<br />

zu erkennen. Vor allem bei<br />

Kindern können zu spät entdeckte<br />

Gefährdungen die noch<br />

nicht abgeschlossene Entwicklung<br />

des Sehens dramatisch<br />

beeinträchtigen. Aber auch im<br />

fortgeschrittenen Alter sollten<br />

regelmäßige Augenkontrollen<br />

selbstverständlich sein.<br />

Neue Technologie<br />

Im Vorjahr setzte Dr. Obermayer<br />

einen richtungweisenden<br />

Schritt in der burgenländischen<br />

Augenvorsorge. In seiner<br />

Ordination in Großpetersdorf<br />

ist es seit 2011 erstmalig im<br />

Burgenland möglich, mittels<br />

einer neuen innovativen Technologie<br />

einen ultraweiten Einblick<br />

in die Netzhaut zu erhalten.<br />

So können schleichende<br />

Defekte der Netzhaut oder<br />

bevorstehende Netzhautablösungen<br />

erstm<strong>als</strong> frühzeitig<br />

Um möglichst bis ins hohe Alter den richtigen Durchblick zu haben, ist<br />

die rechtzeitige Diagnose von Augenerkrankungen von entscheidender<br />

Bedeutung.<br />

erkannt und eine daraus resultierende<br />

Erblindung verhindert<br />

werden. Insgesamt sind<br />

in Österreich nur neun dieser<br />

Geräte im Einsatz.<br />

Früherkennung<br />

Auch zur Früherkennung anderer<br />

Augenerkrankungen wie<br />

<strong>zum</strong> Beispiel Grüner Star, diabetische<br />

Retinopathie oder alters-<br />

Foto: © Katharina Brgulla / pixelio.de<br />

G´sund und Fit<br />

von<br />

Wolfgang<br />

Gärtner<br />

Masseur u.<br />

Kinesiologe<br />

w.gaertner@burgenlandexpress.at<br />

Leserreise:<br />

Segeln und QI GONG<br />

In der allerersten <strong>Ausgabe</strong> des<br />

Burgenland Express habe ich<br />

schon über die fernöstliche Bewegungs-<br />

und Entspannungstechnik<br />

Qi Gong geschrieben.<br />

Im Anschluss daran nahmen<br />

auch einige unserer Leser an<br />

einem Wochenendseminar teil.<br />

In einer weiteren <strong>Ausgabe</strong> hatte<br />

ich in einem Beitrag die interessante<br />

Urlaubsvariante eines<br />

Segeltörns <strong>zum</strong> Thema. Schon<br />

seit einiger Zeit spiele ich mit<br />

dem Gedanken, diese zwei<br />

Dinge zu verbinden und auch<br />

meinen Kunden, Freunden, Bekannten<br />

sowie euch, liebe Leser<br />

anzubieten.<br />

Ich möchte <strong>als</strong>o in dieser ersten<br />

Herbstausgabe des Burgenland<br />

Eexpress ein äußerst exklusives<br />

und attraktives Urlaubskonzept<br />

für 2013 vorstellen. Wir,<br />

meine Frau Kerstin und ich begleiten<br />

euch eine Woche durch<br />

die bezaubernd schöne Insellandschaft<br />

Dalmatiens. Neben<br />

der Besichtigung der Weltkulturerbestädte<br />

Trogir oder Hvar<br />

und der Nationalparks Kornaten<br />

oder Krkafälle habt ihr die<br />

Möglichkeit, die Grundlagen<br />

des Qi Gong zu erlernen. Ob in<br />

malerischen Häfen oder idyllischen<br />

Buchten, die Möglichkeiten,<br />

sich zu entspannen und<br />

den Alltagsstress abzubauen<br />

sind hier vielfältig.<br />

Unser Angebot beinhaltet:<br />

- Vorbesprechungen zur Information<br />

und <strong>zum</strong> Kennenlernen<br />

aller Teilnehmer<br />

- Verpflegung an Bord (Frühstück,<br />

Jause und eventuell<br />

Abendessen an Bord, alkoholfreie<br />

Getränke)<br />

- Täglich ca. eine Stunde Qi<br />

Gong für Anfänger und Fortgeschrittene<br />

- Gemeinsame Landausflüge<br />

und Besichtigungen<br />

Erlernen und Üben aller Tätigkeiten<br />

und Fertigkeiten, die<br />

<strong>zum</strong> Betrieb eines Segelbootes<br />

notwendig sind unter Anleitung<br />

eines erfahrenen Skippers<br />

Kosten: Da die Kosten für die<br />

Boote je nach Saison variieren,<br />

können wir den genauen Preis<br />

erst nach Festlegung des Termins<br />

bekanntgeben, in etwa ist<br />

ein Preis pro Person in der Höhe<br />

von 1200.- Euro für oben genanntes<br />

Angebot vorgesehen.<br />

Für unsere treuen Leser möchten<br />

wir einen Gutschein anbieten.<br />

Da die Teilnehmerzahl begrenzt<br />

ist, möchten wir alle Interessenten<br />

um baldige Kontaktaufnahme<br />

entweder an meine<br />

E-Mailadresse oder Telefon<br />

0664/2609033 bitten.<br />

In der Hoffnung, von euch zu<br />

hören<br />

Euer Wolf<br />

GUTSCHEIN<br />

für Burgenland Express-Leser<br />

€ 50 *<br />

bei Buchung der Leserreise<br />

„Segeln und QI GONG“<br />

* Pro Person ist nur ein Original-Gutschein<br />

einlösbar. <strong>Die</strong> Gutschrift über EUR 50,-<br />

wird vom tatsächlichen Preis der Reise abgezogen.<br />

Gutschein nicht in bar ablösbar.<br />

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www.burgenlandexpress.at<br />

express<br />

BURGENLAND<br />

NEUE ZEITEN NEUE SEITEN<br />

Gesund leben<br />

33<br />

Landesrat Dr. Peter Rezar (r.) überzeugte sich persönlich bei Dr.<br />

Obermayer von der Wirkungsweise der innovativen Untersuchungsmethode.<br />

Foto: Bgld. Landesmedienservice<br />

bedingte Makuladegeneration<br />

(AMD) ist hier ein Meilenstein<br />

in der Medizintechnik geschaffen<br />

worden. AMD ist eine häufig<br />

auftretende Erkrankung der<br />

Netzhautmitte (Makula), die<br />

vor allem Menschen betrifft,<br />

die älter <strong>als</strong> 50 Jahre sind. Folgeerkrankungen<br />

wie Diabetes,<br />

Hypertonie oder Herzkreislauferkrankungen<br />

können bei gezielter<br />

Untersuchung der Netzhaut<br />

schon im Frühstadium<br />

erkannt werden. <strong>Die</strong>s ermöglicht<br />

in vielen Fällen noch eine<br />

rechtzeitige Gegensteuerung.<br />

„Ich freue mich, dass es diese<br />

neue innovative Möglichkeit<br />

zur Vorsorge im Burgenland<br />

gibt. Das Burgenland wird auch<br />

hier wieder seiner Vorreiterrolle<br />

in der Gesundheitsvorsorge gerecht.<br />

Das Screeningverfahren<br />

zur gründlichen Untersuchung<br />

der Netzhaut zur Früherkennung<br />

möglicher Augenerkrankungen,<br />

die die Lebensqualität<br />

beeinträchtigen oder sogar zur<br />

Erblindung führen können, ist<br />

für alle wichtig,“ so Gesundheitslandesrat<br />

Dr. Peter Rezar.<br />

Schnelle und schmerzlose<br />

Untersuchung<br />

Während die Augenuntersuchung<br />

einen Blick in den vorderen<br />

Augenabschnitt einschließt,<br />

ist eine gründliche Untersuchung<br />

der Netzhaut entscheidend,<br />

um zu beurteilen, ob das<br />

Auge gesund ist. <strong>Die</strong> Untersuchung<br />

ist schnell, schmerzlos<br />

und kann ohne Eintropfen zur<br />

Erweiterung der Pupillen durchgeführt<br />

werden. „Damit bleiben<br />

dem Patienten die unangenehmen<br />

Begleiterscheinungen des<br />

Eintropfens und das Warten auf<br />

die Wirkung, damit eine Untersuchung<br />

durchgeführt werden<br />

kann, erspart. Auch ist man<br />

nach der Untersuchung nicht<br />

– so wie nach dem Eintropfen<br />

– beeinträchtigt, man kann<br />

<strong>als</strong>o Autofahren oder ins Büro<br />

gehen“, erklärt Obermayer. <strong>Die</strong><br />

Kosten der Untersuchung (Euro<br />

41,-)werden allerdings von den<br />

Krankenkassen noch nicht übernommen.<br />

1.200 Untersuchungen<br />

Bisher wurden in der Ordination<br />

Dr. Obermayer fast 1.200<br />

Untersuchungen mit der neuen<br />

Methode durchgeführt. „In elf<br />

Prozent der Fälle wurde eine<br />

Erkrankung frühzeitig erkannt<br />

und es konnte frühzeitig mit<br />

einer Therapie begonnen werden.<br />

Bei einzelnen Krankheitsbildern,<br />

wie Netzhaut-Atrophie<br />

oder Netzhautblutungen, lag<br />

die Früherkennungsrate sogar<br />

bei 54% beziehungsweise 25%.“<br />

Fazit<br />

„Durch die neue Technologie<br />

ist es dem Augenfacharzt <strong>zum</strong><br />

ersten Mal möglich, einen weiten<br />

Einblick in die Netzhaut<br />

zu erhalten, mehr <strong>als</strong> bei den<br />

bisherigen herkömmlichen Methoden<br />

möglich war, und das<br />

bei gleichzeitig verbessertem<br />

Patientenkomfort. In der Vorsorge,<br />

Diagnose und Therapie<br />

ein innovativer Fortschritt, der<br />

vielen Patienten helfen kann.“,<br />

meint Obermayer.<br />

Gesundheitstipp<br />

Der Sommer neigt sich dem<br />

Ende zu, die Nächte werden frischer<br />

und die fallenden Blätter<br />

zeigen den Beginn des Herbstes<br />

an. <strong>Die</strong> nahende kalte Jahreszeit<br />

bringt uns oft unvorbereitet<br />

eine unangenehme Kombination<br />

an Erkältungen.<br />

Gegen Husten, Schnupfen,<br />

H<strong>als</strong>weh und andere Krankheitserreger<br />

sollten wir uns mit<br />

einer Vorsorgestrategie rüsten<br />

um gesund und fit zu bleiben.<br />

Daher ist es wichtig unser Immunsystem<br />

gezielt aufzutanken<br />

um der kalten Jahreszeit<br />

mit ihren Viren und Bakterienstämmen<br />

zu trotzen.<br />

Präventiv kann man sowohl<br />

traditionell <strong>als</strong> auch alternativ<br />

vorsorgen. Schutzmaßnahmen<br />

wie <strong>zum</strong> Beispiel eine Grippeimpfung<br />

sind für Menschen<br />

mit chronischen Erkrankungen<br />

oder beruflich bedingtem Infektionsrisiko<br />

sicherlich sinnvoll.<br />

So mancher schwört auf höhere<br />

Dosen Vitamin C um Erkrankungen<br />

vorzubeugen. Saunavon<br />

Ria<br />

Klabuschnigg<br />

AMB Ernährungsberatung<br />

r.klabuschnigg@burgenlandexpress.at<br />

Mit voller Power<br />

in den Herbst<br />

gänge, aber auch Kneipp’sche<br />

Güsse oder heiße Fußbäder<br />

können einer Erkältung entgegenwirken.<br />

Auch regelmäßige<br />

Bewegung in freier Natur stärkt<br />

unsere Abwehrkraft und macht<br />

unseren Kopf frei.<br />

Wichtig ist auch eine vit<strong>als</strong>toffreiche,<br />

ausgewogene Ernährung.<br />

Reduzieren Sie Fette,<br />

meiden Sie Zucker, streichen<br />

Sie Fertigprodukte vom Speiseplan<br />

und verzichten Sie auf<br />

Genussgifte. Beachten Sie die<br />

Qualität der Lebensmittel und<br />

bevorzugen Sie Bio-Produkte.<br />

Geben Sie ihrem Körper das<br />

Beste, auf diese Weise halten Sie<br />

ihren Darm fit, denn ein gesunder<br />

Darm ermöglicht ein starkes<br />

Immunsystem. Trinken Sie<br />

mindestens zwei Liter Flüssigkeit<br />

pro Tag. Tees (Kräutertees,<br />

Brennnesseltee, Pfefferminztee,<br />

Zinnkrauttee,…), Wasser, oder<br />

stille Mineralwässer sind besonders<br />

zu empfehlen.<br />

Auch die Methode Bioresonanz<br />

bietet die Möglichkeit alternativ<br />

das Immunsystem zu unterstützen.<br />

Wenn aber alle guten Ratschläge<br />

eine Erkältung oder Grippe<br />

nicht verhindern können, dann<br />

ist es unbedingt notwendig einen<br />

Arzt aufzusuchen.<br />

Schonen Sie sich, bleiben Sie im<br />

Bett und befolgen Sie die Anweisungen<br />

des Arztes.<br />

Einen schnupfen- und grippefreien<br />

Herbst wünscht Ihnen<br />

Ria Klabuschnigg<br />

www.burgenlandexpress.at<br />

www.facebook.at/burgenlandexpress<br />

Mausblau.at<br />

Webdesign, Grafik und Logodesign<br />

Neue Homepage,<br />

neues Glück!<br />

Webdesign aus<br />

Forchtenstein.<br />

wWw.mausblau.at<br />

Gerald H. Reisner • 0664 / 506 63 89 • info@mausblau.at


34 Gesund leben<br />

express<br />

BURGENLAND<br />

NEUE ZEITEN NEUE SEITEN<br />

Nr. 21, 27./28. Sept 2012<br />

Ernährung<br />

von<br />

Eva<br />

Reithofer<br />

Diaetologin<br />

e.reithofer@burgenlandexpress.at<br />

Vegetarisch –<br />

Vegan – oder<br />

doch Fleisch?<br />

Der vergangene Sommer war<br />

lange und heiß und bot viele<br />

Gelegenheiten <strong>zum</strong> beliebten<br />

Grillen. Der eine oder andere<br />

von ihnen hatte da vielleicht<br />

am Ende der Grillsaison das<br />

Bedürfnis, nach so viel Fleisch<br />

einmal eine Zeit lang darauf zu<br />

verzichten. Aber kann das gesund<br />

sein?<br />

Grundsätzlich brauchen wir<br />

eine möglichst gemischte Kost,<br />

da in vielen verschiedenen Lebensmitteln<br />

auch viele unterschiedliche<br />

Nähr- und Wirkstoffe<br />

enthalten sind. Eine<br />

vegetarische Ernährung kann<br />

allerdings auch gesund gestaltet<br />

sein, ohne langfristig zu<br />

Mangelerscheinungen führen<br />

zu müssen.<br />

<strong>Die</strong> vegetarische Ernährung,<br />

von der wir meistens sprechen,<br />

bedeutet auf Fleisch und<br />

Wurstwaren zu verzichten,<br />

jedoch Eier (Ovo) und Milch<br />

(Lacto) von Tieren sehr wohl<br />

zu verzehren („Ovo-lacto-vegetabile<br />

Ernährung“). Geprägt<br />

ist eine vegetarische Ernährungsweise<br />

von einem hohen<br />

Getreide-, Gemüse- und Obstanteil.<br />

Eine Sonderform stellen<br />

die so genannten Pesco-Vegetarier<br />

dar, die zusätzlich noch<br />

Fisch essen.<br />

Leider sind viele Menschen<br />

(oft nur vorübergehend) eher<br />

„Puddingvegetarier“ – sie essen<br />

dann kein Fleisch aber dafür<br />

umso mehr Süßspeisen und zu<br />

wenig Gemüse.<br />

Gänzlich ungeeignet ist eine<br />

vegetarische Ernährung für<br />

Schwangere, Säuglinge, Kinder<br />

und auch Jugendliche, solange<br />

sich der Organismus im<br />

Foto: © Stephanie Hofschlaeger / pixelio.de<br />

Anzeige, Foto: © zVg<br />

Vegetarische Ernährung ist nicht für jede(n) uneingeschränkt zu empfehlen.<br />

Aufbau befindet. Fleisch stellt<br />

nämlich unsere einzig wahre<br />

Quelle für Eisen dar. Das Eisen,<br />

das in pflanzlichen Produkten<br />

enthalten ist, kann vom Körper<br />

nur sehr schlecht verwertet<br />

werden, tierisches Eisen hingegen<br />

relativ gut. Menschen mit<br />

besonderen Ernährungsbedürfnissen<br />

brauchen daher eine regelmäßige<br />

Fleischzufuhr.<br />

Bei Erkrankungen wie z. B.<br />

Rheuma oder erhöhtem Cholesterin<br />

hingegen kann eine<br />

Ovo-lacto-vegetabile Ernährung<br />

einen Vorteil darstellen.<br />

Wellness beschreibt einen Zustand<br />

von Wohlbefinden und Zufriedenheit<br />

und besteht aus den<br />

Faktoren Ernährungsbewusstsein,<br />

körperliche Fitness, Stressmanagement<br />

und Umweltsensibilität.<br />

Zentrales Thema für den<br />

Wohlfühl-Trend ist neben dem<br />

Aspekt des Genusses die Gesundheit.<br />

<strong>Die</strong>se Definition zeigt<br />

an, dass für den Begriff Wellness<br />

„gesund genussvoll leben“ steht.<br />

Von 19. bis 21. Oktober wird dies<br />

in der Arena Nova, Wiener Neustadt<br />

von mehr <strong>als</strong><br />

200 Ausstellern in 4<br />

Hallen eindrucksvoll<br />

demonstriert.<br />

So können Sie sich<br />

auf der Messe über<br />

Innovationen in<br />

verschiedenen Bereichen,<br />

wie z. B. Wohnen,<br />

Ernährung, Fitness<br />

und Wellness,<br />

aber auch Pflege,<br />

Vegane Ernährung bedeutet,<br />

ausschließlich pflanzliche Produkte<br />

zu essen. <strong>Die</strong>se Ernährungsweise<br />

kann generell nicht<br />

empfohlen werden, da alle<br />

wichtigen tierischen Inhaltsstoffe,<br />

wie z. B. hochwertiges<br />

Eiweiß, Eisen, Calcium und<br />

viele weitere lebenswichtige<br />

Wirkstoffe zu kurz kommen.<br />

Zum Schluss noch ein Tipp für<br />

den nächsten Sommer: Viele<br />

Gemüsesorten (z. B. Paprika,<br />

Zucchini, Champignon, Zwiebel<br />

etc.) lassen sich ganz wunderbar<br />

grillen!<br />

Arena Nova:<br />

Wellness & Life.Style<br />

medizinische Versorgung und die<br />

damit verbundenen Angebote informieren<br />

und viel Neues kennen<br />

lernen - und gleich testen. Lassen<br />

Sie sich überraschen!<br />

WELLNESS & LIFE.STYLE<br />

19. – 21. Oktober 2012<br />

Arena Nova, Wiener Neustadt<br />

Öffnungszeiten:<br />

Freitag 14:00 - 19:00 Uhr<br />

Samstag 10:00 - 19:00 Uhr<br />

Sonntag 10:00 - 18:00 Uhr


www.burgenlandexpress.at<br />

express<br />

BURGENLAND<br />

NEUE ZEITEN NEUE SEITEN<br />

Gesund leben<br />

35<br />

Ärztetipp<br />

von<br />

Dr. Hannes<br />

Graf<br />

Arzt für<br />

Allgemeinmedizin<br />

gesundheit@burgenlandexpress.at<br />

Der Tag der<br />

Schuppenflechte<br />

Ja, liebe Leser, den gibt es wirklich!<br />

Am 29. Oktober ist es so<br />

weit! Ich muss ehrlich gestehen,<br />

ich bin erst bei den Recherchen<br />

zu diesem Artikel darauf gestoßen,<br />

aber man lernt ja bekanntlich<br />

nie aus.<br />

<strong>Die</strong> Schuppenflechte ist ein<br />

ziemlich unbeliebter Zeitgenosse<br />

(aber mal ehrlich: Welche<br />

Krankheit ist das nicht?), weil<br />

meist schon äußerlich deutlich<br />

erkennbar: runde, scharf<br />

begrenzte, gerötete Herde mit<br />

weißer Schuppung. Es wird<br />

kaum ein Gespräch mit den<br />

Worten beginnen „Das ist aber<br />

eine interessante Hautveränderung,<br />

darf ich mal anfassen?“<br />

Entsprechend groß ist bei den<br />

meisten Betroffenen auch der<br />

Leidensdruck. Soziale Ausgrenzung<br />

und Stigmatisierung sind<br />

leider immer noch an der Tagesordnung.<br />

Dabei ist die Schuppenflechte<br />

nicht ansteckend<br />

und mittlerweile durch eine<br />

Vielzahl von Therapiemöglichkeiten<br />

in all ihren Schweregraden<br />

gut behandelbar. <strong>Die</strong> genaue<br />

Krankheitsursache ist nicht<br />

bekannt, man geht von vielen<br />

zusammenspielenden Faktoren<br />

aus. Man weiß jedoch, dass die<br />

Schuppenflechte (auch Psoriasis<br />

genannt) häufig mit anderen Erkrankungen<br />

einher geht. Es ist<br />

daher erforderlich, die Erkrankung<br />

nicht „nur <strong>als</strong> Hauterkrankung“<br />

zu sehen, sondern auch<br />

vorbeugend bzw. frühzeitig an<br />

eine Beteiligung anderer Organsysteme<br />

zu denken:<br />

1. Kardiovaskuläre Erkrankungen,<br />

<strong>als</strong>o Herz und Blutgefäße<br />

betreffend: Ich weiß, es ist<br />

ein alter Hut: das Rauchen<br />

sein lassen, Übergewicht<br />

Foto: © Eisfelder / wikipedia.de<br />

Schuppenflechte ist nicht ansteckend und gut behandelbar.<br />

vermeiden, den Blutdruck<br />

beachten sowie Blutfette und<br />

-zucker im Zaum halten. No<br />

na. Wer soll das nicht?! Aber:<br />

<strong>Die</strong> Psoriasis selber zählt bereits<br />

<strong>als</strong> Risikofaktor. Jeder<br />

weitere erhöht zusätzlich<br />

die Wahrscheinlichkeit von<br />

Herzinfarkt und Schlaganfall!<br />

2. Gelenksbeteiligung: Kann<br />

nach längerer Erkrankung an<br />

Psoriasis auftreten und wird<br />

mittels Röntgen diagnostiziert.<br />

Ist medikamentös behandelbar.<br />

3. Entzündliche Darmerkrankungen:<br />

Sind ebenfalls mittlerweile<br />

<strong>zum</strong>eist gut in den<br />

Griff zu bekommen. Auch<br />

hier ist eine frühzeitige Behandlung<br />

von Vorteil.<br />

<strong>Die</strong> Therapieoptionen reichen<br />

von Cremes und Salben über<br />

Sole- und Ölbäder bis zu einer<br />

weiteren medikamentösen<br />

Behandlung mit unterschiedlichsten<br />

Ansatzpunkten. Ihr<br />

Hausarzt und der betreuende<br />

Hautarzt verraten Ihnen da sicher<br />

Genaueres.<br />

Bleiben Sie gesund und behandeln<br />

Sie Menschen mit Hauterkrankungen<br />

ordentlich – vielleicht<br />

sind Sie ja auch mal davon<br />

betroffen!<br />

Anzeige<br />

In der Waldpension/Hochegg ist immer etwas los<br />

Warum allein? Verbringen Sie einen schönen Aufenthalt<br />

im Herbst in der Waldpension oder den Advent,<br />

die Weihnachtsfeiertage und den Jahreswechsel mit<br />

einem umfangreichen Aufenthaltsprogramm<br />

Im barrierefreien Seniorenwohnhaus<br />

Waldpension in<br />

Hochegg können Sie <strong>als</strong> Gast<br />

unbeschwerte Tage verbringen,<br />

sich verwöhnen lassen und den<br />

Urlaub oder Ihren wohlverdienten<br />

Ruhestand genießen.<br />

Das Haus Waldpension liegt<br />

inmitten der idyllischen Landschaft<br />

der Buckligen Welt.<br />

Top-ausstattung, abwechslungsreiche<br />

Küche und wunderschöne<br />

Zimmer mit Balkon<br />

oder Terrasse gehören<br />

zur Selbstverständlichkeit. Im<br />

sehbehinderten- und blindengerechten<br />

Seniorenwohnhaus<br />

mit wunderschönem Garten<br />

mit durchgehendem Führungsgeländer<br />

sorgen wir dafür, dass<br />

sich unsere Gäste sicher und<br />

entspannt erholen können.<br />

<strong>Die</strong> hellen und geräumigen<br />

Zimmer sind mit Bad/Dusche,<br />

WC, TV, Telefon sowie mit<br />

Balkon oder Terrasse ausgestattet.<br />

Im Haus befinden sich<br />

eine Sauna, ein Dampfbad,<br />

ein Massagesalon, ein Fitnessraum<br />

und eine moderne Kegelbahn.<br />

Für gemütliche Stunden<br />

steht das Kaffeehaus zur Verfügung.<br />

Auch für Seminare<br />

bis 20 Personen ist das Haus<br />

Waldpension bestens geeignet.<br />

Für das leibliche Wohl sorgt<br />

der Küchenchef mit seinem<br />

Team und bietet den Gästen<br />

Schmankerln aus der Region<br />

sowie nationale und internationale<br />

Küche. <strong>Die</strong> Mitarbeiter<br />

erfüllen den Gästen kleine und<br />

große Wünsche und auch für<br />

die medizinische Betreuung im<br />

Haus ist bestens gesorgt.<br />

Als Gast können Sie an zahlreichen<br />

Tages- und Halbtagesausflügen<br />

teilnehmen. Das<br />

umfangreiche Aufenthaltsund<br />

Ausflugsprogramm garantiert<br />

einen abwechslungsreichen<br />

Aufenthalt!<br />

Freuen Sie sich auf zahlreiche<br />

Urlaubsaktivitäten, im Herbst<br />

erwartet Sie ein Kürbisfest,<br />

eine Erntedankfeier, ein Oktoberfest<br />

u. v. m.<br />

Wir würden uns freuen, Sie bei<br />

uns in der Waldpension begrüßen<br />

zu dürfen!<br />

Anmeldungen<br />

und Informationen:<br />

Haus Waldpension der Hilfsgemeinschaft<br />

der Blinden und<br />

Sehschwachen Österreichs<br />

Heinz Jaremkof, Hochegg,<br />

Prof. Robert Vogel-Str. 1<br />

2840 Grimmenstein<br />

E-Mail: waldpension@hilfsgemeinschaft.at,<br />

Tel.02644/8551-0<br />

www.hilfsgemeinschaft.at<br />

Veranstaltungen<br />

29. Sept. ab 15 Uhr<br />

OKTOBERFEST mit Bieranstich<br />

und Weißwurstparty<br />

2. Okt. 18 Uhr<br />

Musikalischer Abend mit dem<br />

Ensemble „D`ACCORD´“<br />

6. Okt. 15 Uhr<br />

STURM und WEINFEST mit<br />

Heurigenbuffet<br />

13. Okt. 9 –16 Uhr<br />

GROSSER FLOHMARKT<br />

(gerne nehmen wir noch<br />

Flohmarktware entgegen)<br />

21. – 23. Dez.<br />

ADVENT AM BERG<br />

(das Adventdorf vor der Waldpension)<br />

Krippenausstellung, Weihnachtsschmuck-Bäckerei,<br />

Kerzen, Maronibrater,<br />

Punschstand usw.<br />

Urlaub u<br />

sehgeschä<br />

Unterhalt<br />

mit unser<br />

WALD<br />

DER HILFS<br />

UND SEHS


express<br />

Wissenswert<br />

BURGENLAND<br />

Brennpunkt<br />

NEUE ZEITEN NEUE SEITEN<br />

Nr. 21, 27./28. Sept 2012<br />

W<br />

Wie funktioniert<br />

eine<br />

Thermoskanne?<br />

<strong>Die</strong> praktischen Thermoskannen<br />

bzw.<br />

-flaschen haben eine<br />

lange Geschichte.<br />

Bereits Ende des 19.<br />

Jahrhunderts wurden<br />

erste derartige<br />

Gefäße vorgestellt.<br />

<strong>Die</strong> Funktionsweise<br />

einer Thermoskanne<br />

ist nicht allzu<br />

kompliziert. In einem<br />

Außengehäuse<br />

aus Kunststoff oder Edelstahl befindet<br />

sich ein doppelwandiges Gefäß (aus Glas<br />

oder Edelstahl). Zwischen Innen- und<br />

Außenwand dieses Gefäßes besteht eine<br />

Vakuumschicht, die den Wärmeaustausch<br />

mit der Umgebung stark verzögert. Um<br />

die isolierende Wirkung noch zu verbessern,<br />

ist die Innenwand zusätzlich mit einem<br />

reflektierenden Material (zB. Silber)<br />

beschichtet. Damit der Inhalt einer Thermoskanne<br />

aber tatsächlich mehrere Stunden<br />

- je nach Wunsch - kalt oder warm<br />

bleibt, benötigt das Gefäß noch einen<br />

möglichst luftdichten Verschluss (heute<br />

meist aus Kunststoff).<br />

Reinigt warmes Wasser<br />

besser <strong>als</strong> kaltes?<br />

Tränen bei groß und klein:<br />

Warum weinen wir?<br />

<strong>Die</strong> offensichtlichste Funktion des „Tränenapparates“<br />

ist seine Schutzwirkung<br />

für unsere Augen. <strong>Die</strong>se werden durch<br />

die Tränenflüssigkeit effektiv gereinigt<br />

und vor Fremdkörpern bzw. Austrocknung<br />

geschützt. Sogar Infektionen und<br />

Bakterien bekämpft unser Körper damit.<br />

Ganz anders sieht es bei den Tränen aus,<br />

die wir aus bestimmten Emotionen heraus<br />

vergießen. Meistens sind es Tränen<br />

der Trauer oder Wut,<br />

aber auch Freudentränen<br />

kommen gar<br />

nicht so selten vor.<br />

Auf der Suche nach<br />

dem Sinn solcher<br />

emotionalen Tränen<br />

tappt die Wissenschaft<br />

noch weitgehend<br />

im Dunkeln.<br />

Interessant<br />

ist jedoch, dass sich<br />

Darauf gibt es eine klare Antwort: „Ja.“ Reinigen heißt nichts anderes<br />

<strong>als</strong> Schmutzpartikel von Haut, Geschirr oder anderen Dingen<br />

wegzuspülen. Da es ein besseres Lösungsmittel ist, erzielt warmes<br />

Wasser dabei wesentlich bessere Erfolge <strong>als</strong> kaltes. Doch man wird<br />

dadurch nicht nur sauberer sondern auch weniger krankheitsanfällig<br />

- gerade in der bald beginnenden Grippe- bzw. Erkältungszeit.<br />

Wer sich viel „unter Leute“ begibt, kommt fast automatisch mit<br />

zahlreichen Krankheitskeimen in Berührung. Ob man sich jetzt<br />

eine Erkältung „einfängt“ oder nicht, hängt stark mit der Menge<br />

der Keime zusammen, die in den Körper gelangen. Konsequentes<br />

Hände waschen mit warmem Wasser und Seife spielt daher <strong>als</strong><br />

vorbeugende Maßnahme eine wichtige Rolle. Alles hilft jedoch<br />

nichts, wenn man sich vor dem Waschen mit den Händen übers<br />

Gesicht fährt - ein Hauptgrund für Infektionen.<br />

ihre Zusammensetzung von jener der<br />

„Schutztränen“ unterscheidet. So enthalten<br />

sie etwa vermehrt das „Schwangerschaftshormon“<br />

Prolaktin sowie Kalium,<br />

Mangan und Calcium. Stressbedingte<br />

Schadstoffe werden ebenfalls ausgeschieden.<br />

Daher vermuten manche Wissenschaftler,<br />

dass die Erleichterung, die nach<br />

dem Weinen häufig eintritt auch physiologische<br />

Gründe hat. Weinen tut <strong>als</strong>o nicht<br />

nur gut, sondern<br />

scheint auch gesund<br />

zu sein! Babys wiederum<br />

haben ganz<br />

andere Probleme.<br />

Sie nutzen mangels<br />

anderer Kommunikationsmöglichkeiten<br />

das Weinen um<br />

auf ihre Bedürfnisse<br />

aufmerksam zu machen.<br />

Foto:© anschi / pixelio.de<br />

Redensarten und ihre Bedeutung<br />

„in Zukunft andere<br />

Saiten aufziehen“<br />

<strong>Die</strong>se Redensart hatte eigentlich<br />

nichts mit einer strengeren Vorgehensweise<br />

zu tun. Wie schon<br />

aus der Schreibweise mit „ai“<br />

hervorgeht, war damit nämlich der<br />

Wechsel der Saiten bei Musikinstrumenten<br />

(Gitarre, Geige,...) gemeint,<br />

wodurch sich deren Klang<br />

veränderte.<br />

„auf den Busch klopfen“<br />

<strong>Die</strong>se Redewendung könnte vor<br />

allem den Jägern unter den Lesern<br />

bekannt sein. Bei der Jagd<br />

klopften nämlich die Treiber tatsächlich<br />

auf die Büsche, um das<br />

Wild zu erschrecken und aufzuscheuchen.<br />

Dadurch sollten die<br />

Tiere den Waidmännern vor die<br />

Flinten getrieben werden und somit<br />

eine einfache Beute abgeben.<br />

„jemanden im Stich lassen“<br />

Der Ursprung dieser Redewendung liegt höchstwahrscheinlich im Mittelalter<br />

und zwar bei den zahlreichen Ritterturnieren. Wurde ein Ritter<br />

bei einem dieser Turnierkämpfe vom Pferd geworfen, war es ihm<br />

durch die schwere Rüstung völlig unmöglich, von selbst wieder auf<br />

die Beine zu kommen. Damit lag er ungeschützt und nahezu hilflos<br />

am Boden. Daher war es die absolut wichtigste Aufgabe seines Knappen,<br />

ihm schnellstmöglich wieder zu seinem Pferd und seiner Lanze<br />

zu verhelfen. Gelang das nicht rechtzeitig, ließ er daher seinen Herrn<br />

wortwörtlich “im Stich” des Gegners liegen, was für diesen sehr oft<br />

tödlich endete. Heute sind die Folgen <strong>zum</strong>eist weniger gravierend.


hochformat.indd 1 05.09.12 15:17<br />

www.burgenlandexpress.at<br />

express<br />

BURGENLAND<br />

NEUE ZEITEN NEUE SEITEN<br />

Rechtstipps<br />

37<br />

Ihr Recht<br />

von<br />

Dr. Andreas<br />

Radel<br />

Rechtsanwalt<br />

recht@burgenlandexpress.at<br />

Verworrene Verhältnisse?<br />

Besuchsrecht<br />

frühzeitig regeln!<br />

Das Ende der Sommerferien<br />

bedeutet unter anderem<br />

auch, dass für die meisten<br />

der alljährliche Familienurlaub<br />

bereits hinter ihnen<br />

liegt. Vielleicht stellte sich<br />

für das eine oder andere getrennt<br />

lebende Elternpaar<br />

das Problem einer einvernehmlichen<br />

Regelung der<br />

Besuchs- und Urlaubszeiten<br />

für das gemeinsame Kind.<br />

Um derartige belastende Unstimmigkeiten<br />

in Zukunft<br />

zu vermeiden, gilt daher:<br />

Besuche und insbesondere<br />

die Schulferien sollten stets<br />

rechtzeitig im Voraus geplant<br />

werden, damit Terminkollisionen<br />

und Streitpunkte<br />

vermieden werden. Doch<br />

was ist in diesem Falle „rechtens“?<br />

Das Kind und derjenige Elternteil,<br />

bei dem das Kind<br />

nicht wohnt, haben das<br />

Recht auf persönlichen Kontakt<br />

miteinander. <strong>Die</strong> Ausübung<br />

dieses Rechts sollen<br />

die Eltern in erster Linie einvernehmlich<br />

regeln. Nur falls<br />

dies nicht möglich ist, hat das<br />

Gericht auf Antrag eine dem<br />

Kindeswohl entsprechende<br />

Regelung zu treffen. Umfang<br />

und Besuchshäufigkeit<br />

hängen hierbei vom Alter des<br />

Kindes sowie von den konkreten<br />

Umständen ab, wobei<br />

<strong>als</strong> Faustregel gilt:<br />

Kleinere Kinder können alle<br />

zwei bis drei Wochen einige<br />

Stunden mit dem besuchsberechtigten<br />

Elternteil verbringen,<br />

ab drei Jahren je<br />

nach den Umständen des<br />

Nach Scheidungen ist das Besuchsrecht oft ein wesentlicher<br />

Konfliktpunkt.<br />

Foto: © Didi01 / pixelio.de<br />

Einzelfalls auch unbegleitet.<br />

Ab sechs Jahren könnte<br />

eventuell alle 14 Tage ein Wochenende<br />

mit Übernachtung<br />

stattfinden. Zu Ferienzeiten<br />

stehen grundsätzlich Besuchszeiten<br />

von zweimal 14<br />

Tagen im Jahr zu.<br />

<strong>Die</strong> Besuchszeiten sollten<br />

so klar und rechtzeitig wie<br />

möglich definiert werden,<br />

um künftige Reibungspunkte<br />

möglichst zu verhindern.<br />

Denn man weiß nie, was die<br />

Zukunft bringen mag – der<br />

Streit um das Besuchsrecht<br />

sollte jedoch im Sinne des<br />

Kindes nicht dazugehören!<br />

Bock auf Kultur 2012<br />

20. Okt - 03. Dez<br />

Party Konzerte Live Musik Kabarett Mundwerk Theater<br />

Foto: Nimführ für fischka.com, Grafik: Manuela Meyer, www.meyermitey.at<br />

DU KANNST WAS!<br />

IHR WEG ZUM ANERKANNTEN BERUFSABSCHLUSS<br />

Sie verfügen in Ihrem derzeitigen Berufsfeld über keinen<br />

formalen Berufsabschluss. Sie haben aber <strong>zum</strong>indest fünf<br />

Jahre praktische Berufserfahrung in folgenden Berufen:<br />

> Metallbearbeiter/ Metallbearbeiterin<br />

> Koch/ Köchin<br />

> Tischler/ Tischlerin<br />

> Einzelhandelskaufmann/ Einzelhandelskauffrau<br />

> IT-Techniker/ IT-Technikerin<br />

> Maurer/ Maurerin<br />

Erwerben Sie durch ein kostenloses Anerkennungsverfahren<br />

und ergänzende Weiterbildungen Ihren<br />

Lehrabschluss!<br />

Nähere Informationen:<br />

Burgenländische Volkshochschulen - Nord<br />

026 82/ 61 363-18 (Mag. a Belinda Pinter)<br />

Burgenländische Volkshochschulen - Süd<br />

033 52/ 34 525-22 (Stefanie Moor)<br />

Eine Initiative von Arbeiterkammer Burgenland, Burgenländische Volkshochschulen,<br />

Land Burgenland, Wirtschaftskammer Burgenland.<br />

www.bockaufkultur.at<br />

www.fraubock.at


express<br />

Fundgrube<br />

BURGENLAND<br />

Brennpunkt<br />

NEUE ZEITEN NEUE SEITEN<br />

Nr. 21, 27./28. Sept 2012<br />

Filmklassiker:<br />

F<br />

Und täglich grüßt<br />

das Murmeltier (1993):<br />

Was würden Sie sagen, wenn Sie immer<br />

wieder den gleichen Tag erleben müssten?<br />

Genau so ein „Zeitloch“ bildet den<br />

Rahmen für eine der wahrscheinlich besten<br />

Filmkomödien, die je gedreht wurden.<br />

Phil Connors, ein ebenso bekannter wie<br />

selbstgefälliger TV-Wettermoderator, soll<br />

mit seinem Team wie jedes Jahr über ein<br />

Wetterritual im verschlafenen Örtchen<br />

„Punxsutawney“ berichten - den „Murmeltiertag“<br />

am 2. Februar.<br />

Nach einer lustlosen<br />

Moderation will er möglichst<br />

rasch nach Hause,<br />

muss aufgrund eines<br />

extremen Schneesturms<br />

aber eine weitere Nacht<br />

im lokalen Hotel verbringen.<br />

Als Phil am nächsten<br />

Morgen pünktlich<br />

um 6 Uhr vom selben<br />

Song („I Got You, Babe“)<br />

wie am Vortag geweckt<br />

wird, glaubt er zunächst<br />

an einen Irrtum beim Ra-<br />

<strong>Die</strong> Simulation für<br />

echte Fußball-Fans<br />

In der Vorwoche konnten alle „PC-Fußballer“<br />

aufatmen, denn Konami brachte mit PES 2013<br />

den neuesten Teil seiner Fußballsimulation<br />

auf den Markt. Der aktuelle Teil der Serie verspricht<br />

Fußball-Fans ein neues und bislang einzigartiges<br />

Spielvergnügen. Mehr Individualität<br />

und volle Kontrolle – das sind die Schlüssel <strong>zum</strong><br />

diesjährigen Pro Evolution Soccer. Auch Dank<br />

der Rückmeldungen engagierter Fans bietet PES 2013 nun die Freiheit,<br />

jeden Ball zu spielen, und beinhaltet <strong>zum</strong> ersten Mal die völlige Kontrolle<br />

über Schüsse und Ballannahme. Dank der hervorragenden<br />

ProActive AI verhalten sich die Spieler individuell und der gesamte<br />

Spielverlauf entspricht noch exakter dem echter Partien.<br />

Natürlich ist PES 2013 sowohl für den PC <strong>als</strong> auch<br />

für alle anderen gängigen Plattformen erhältlich.<br />

diosender. Sehr bald stellt er jedoch fest,<br />

dass er den vergangenen Tag noch einmal<br />

erlebt. Und dies soll eine ganze Weile so<br />

bleiben. Bald kennt er die Geschehnisse<br />

des Tages sowie die handelnden Personen<br />

auswendig und verliebt sich gleichzeitig<br />

immer mehr in seine Mitarbeiterin Rita.<br />

Zunächst schlagen aber all seine Annäherungsversuche<br />

fehl. Erst <strong>als</strong> Phil ernsthaft<br />

daran arbeitet, ein besserer Mensch<br />

zu werden und sich sogar<br />

<strong>zum</strong> „Wohltäter für einen<br />

Tag“ entwickelt, zeichnet<br />

sich ein versöhnliches<br />

Ende ab.....<br />

<strong>Die</strong> brillanten Hauptdarsteller<br />

Bill Murray (Phil<br />

Connors) und Andie Mac-<br />

Dowell (Rita) sorgen für<br />

jede Menge ironische Gustostückerl<br />

und Gags am<br />

laufenden Band. <strong>Die</strong>ser<br />

Filmklassiker ist ein absolutes<br />

Muss für alle Komödienfans.<br />

Musikklassiker aus Pop & Rock<br />

<strong>Die</strong> PC-Version gibt es bereits ab ca. 36,- Euro.<br />

Jules Verne: Der<br />

Kurier des Zaren<br />

Buchklassiker. Der russische Zar sieht<br />

sein Reich von einem Tartarenaufstand,<br />

angezettelt vom Verräter Iwan Ogareff,<br />

bedroht. Sämtliche Telegraphenverbindungen<br />

sind bereits gekappt und der Zar<br />

wähnt seinen Bruder, den Großfürsten<br />

von Irkutsk in Lebensgefahr. Um diesen<br />

zu warnen, schickt er Hauptmann Michael<br />

Strogoff <strong>als</strong> Kurier ins Krisengebiet,<br />

der damit den<br />

schwersten Auftrags<br />

seines Lebens<br />

in Angriff nimmt...<br />

Spannung, Intrigen,<br />

Liebe und vieles<br />

mehr - mit dem<br />

„Kurier des Zaren“<br />

schuf Jules Verne<br />

1876 ein wahres<br />

Meisterwerk.<br />

Foto: Konami<br />

Rainhard<br />

Fendrich:<br />

Brüder (1993)<br />

Das zehnte Studioalbum von<br />

Rainhard Fendrich gehört mit<br />

zu den erfolgreichsten des österreichischen<br />

Liedermachers.<br />

Obwohl keine der ausgekoppelten<br />

Singles „Midlife Crisis“,<br />

„Brüder“ oder „Angelina“ den<br />

Weg in die heimischen Charts<br />

schaffte, stand der Longplayer<br />

für insgesamt drei Wochen auf<br />

Platz 1. Tolle 46 Wochen konnte<br />

sich „Brüder“ in der heimischen<br />

Hitparade halten.<br />

Guns ‘N Roses:<br />

Use Your Illusion II<br />

(1992)<br />

70 Wochen lang (davon 3 auf<br />

Platz 1) machten die Mannen<br />

um Axl Rose und Slash die heimischen<br />

Charts unsicher. Das<br />

Bob Dylan Cover „Knockin‘ On<br />

Heaven‘s Door wurde sogar zur<br />

erfolgreichsten Guns ‘N Roses-<br />

Single in Österreich überhaupt<br />

und erreichte Platz 3. „Yesterdays“<br />

knackte <strong>zum</strong>indest die<br />

Top 20. Auch in den USA und<br />

Großbritannien stand „Use Your<br />

Illusion II“ ganz oben.


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express<br />

BURGENLAND<br />

NEUE ZEITEN NEUE SEITEN<br />

Magazin<br />

39<br />

Mein Haustier<br />

von<br />

Dr. Bettina<br />

Rumpler<br />

Diplom Tierärztin<br />

b.rumpler@burgenlandexpress.at<br />

Katzenkinder<br />

gefunden – und nun?<br />

Jedes Jahr werde ich während der<br />

Sommermonate auf eine wahre<br />

Flut von aufgefundenen Katzenkindern<br />

aufmerksam gemacht.<br />

Wenngleich eine Kastrationspflicht<br />

für Katzen mit Freigang<br />

besteht, wird diese nicht von allen<br />

Katzenbesitzern eingehalten.<br />

Dazu kommt die Problematik der<br />

Wildkatzen: werden diese gefüttert,<br />

wirkt sich das Nahrungsangebot<br />

positiv auf die Fortpflanzung<br />

und auf die Anzahl<br />

des Nachwuchses aus. Es ist <strong>als</strong>o<br />

f<strong>als</strong>ch verstandener Tierschutz,<br />

wenn Wildkatzen ohne weitere<br />

Lösungsansätze einfach gefüttert<br />

werden. <strong>Die</strong>se müssen angefüttert,<br />

kastriert und anschließend<br />

an gewohnter Stelle wieder ausgesetzt<br />

werden. Hat man nun<br />

beim Spaziergang eine Babykatze<br />

entdeckt, sollte man diese eine<br />

Weile aus einiger Entfernung beobachten.<br />

Katzenmütter transportieren<br />

ihre Jungen und holen<br />

diese. Kann man sicher sagen,<br />

dass keine Mutter in der Nähe<br />

ist bzw. nach etwa vier Stunden,<br />

darf man eingreifen und den Katzenwelpen<br />

bergen. Eine Altersbestimmung<br />

ist dringend notwendig,<br />

um auf die Bedürfnisse des<br />

Findlings eingehen zu können.<br />

Nabelschnurreste sind nur an<br />

den ersten Lebenstagen zu sehen.<br />

Ab Tag 10 werden die Augen ab<br />

Tag 14 die Ohren geöffnet. Im<br />

Alter von 3 – 4 Wochen brechen<br />

die Milchzähne durch. In dieser<br />

Zeit müssen die Katzenwelpen<br />

mit einer Welpenaufzuchtsmilch<br />

für Katzen (beim Tierarzt und<br />

im gut sortierten Fachhandel)<br />

ernährt werden. Vorsicht: Mit<br />

Wasser versetzte Kuhmilch verursacht<br />

häufig starken Durchfall<br />

und kann <strong>zum</strong> Tod des Welpen<br />

führen! Bereits ab der 4. bzw. 5.<br />

Foto: © Rumpler<br />

Foto: © Katharina Wielan Müller / pixelio.de<br />

Beim Füttern von Katzenwelpen gilt es einige Regeln zu beachten.<br />

Lebenswoche wird Nassfutter zu<br />

schlecken begonnen und ab der<br />

6. Lebenswoche kann ein Katzenwelpe,<br />

wenngleich bis zur 8.<br />

Lebenswoche Aufzuchtsmilch<br />

beigefüttert werden soll, nur mit<br />

Nassfutter (Dose, Schälchen etc.)<br />

ernährt werden.<br />

Neben Futter ist ein geeigneter<br />

Schlafplatz (Katzenbox mit<br />

Wärmekissen, Kuscheltierchen)<br />

und die Unterstützung bei der<br />

Verdauung wichtig. Nach jeder<br />

Mahlzeit sollte der Welpe im<br />

Bereich des Bauches massiert<br />

werden und mit einem weichen<br />

Tuch (Küchenrolle etc.) die Anogenitalregion<br />

stimuliert werden<br />

– dies führt <strong>zum</strong> Absatz von<br />

Kot und Harn. Vor allem in den<br />

ersten Lebenstagen ist die Aufzucht<br />

von Katzenwelpen zeitintensiv<br />

(Fütterung alle zwei bis<br />

drei Stunden, auch während der<br />

Nacht) und sollte deshalb nicht<br />

unterschätzt werden.<br />

Sollten Sie Fragen zur Aufzucht<br />

von Katzenwelpen haben,<br />

wenden Sie sich an den<br />

Tierarzt Ihres Vertrauens. Er/<br />

sie berät Sie sicher gerne.<br />

Ihre Tierärztin Bettina Rumpler<br />

Anzeige<br />

ADEBAR Publikumsliebling –<br />

mitvoten und gewinnen<br />

25 Agenturen haben ihre Kreativarbeiten beim ADEBAR<br />

2012 eingereicht. Das Facebook-Publikum wählt noch<br />

bis 1. Oktober den „ADEBAR Publikumsliebling 2012“.<br />

Aus allen Votingstimmen werden zwei Eintrittskarten<br />

<strong>zum</strong> ADEBAR Event am 11. Oktober 2012 verlost.<br />

Alle zwei Jahre belebt der<br />

burgenländische Kreativpreis<br />

ADEBAR die heimische Kreativbranche.<br />

Neu in diesem<br />

ADEBAR-Jahr ist der Publikumsliebling,<br />

welcher per<br />

Online-Voting aus allen konform<br />

eingereichten Arbeiten<br />

zu wählen ist. Wer mitvotet,<br />

kann gewinnen! Aus allen<br />

Voting-Teilnahmen zieht die<br />

Fachgruppe für Werbung und<br />

Marktkommunikation Burgenland<br />

eine Stimme und<br />

heißt diese mit Begleitung<br />

beim ADEBAR Event 2012<br />

willkommen. Das Voting findet<br />

bis <strong>zum</strong> 1. Oktober 2012<br />

auf Facebook statt und ist unter<br />

den folgenden Links zu erreichen:<br />

www.adebar.at oder www.<br />

facebook.com/Adebar.FG/<br />

app_359209974102585<br />

Das ebenfalls erstmalig erscheinende<br />

„Buch der Werbebotschafter“<br />

visualisiert jede<br />

Einreichung und auch das Projekt<br />

mit den meisten Votingstimmen.<br />

Werbebotschafter 2012<br />

Ihre Qualität feiert die burgenländische<br />

Kommunikationslandschaft<br />

am 11. Oktober<br />

<strong>Die</strong> Fachjury macht es sich bei der Beurteilung der eingereichten<br />

Kreativarbeiten nicht einfach<br />

Foto: zVg<br />

im Vinatrium Deutschkreutz<br />

unter dem Motto „Werbebotschafter<br />

2012“.<br />

Qualität und Erfolg aus dem Burgenland<br />

kennen keine Grenzen.<br />

<strong>Die</strong>s gilt im Weinbau gleichermaßen<br />

wie in der Werbewirtschaft<br />

und ergibt in Symbiose<br />

den heurigen ADEBAR-Event<br />

- im Vinatrium Deutschkreutz.<br />

Dort verleiht das vollmundige<br />

Rahmenprogramm jedem Geschmack<br />

Raum zur Entfaltung.


Unterhaltung<br />

34 Motor<br />

Brennpunkt<br />

U<br />

Rudi´s Rätsel<br />

Waagrecht: 1 Planet; 6 Fixstern; 11 Befehl des Sultans an den Großwesir;<br />

13 Planet; 14 Stern im Orion; 15 Staat in den USA; 17 id est<br />

abg.; 18 chem. Element; 20 männl. nordischer Vorname; 22 Stadt an<br />

der Donau; 24 nordische Gottheiten; 26 Flächenmaß; 27 Weißfisch; 30<br />

türkischer Titel; 32 preußischer Feldherr; 34 Sohn Noahs; 36 römische<br />

Göttin der Häuslichkeit; 37 brasilianische Großstadt (Kurzform);<br />

39 chem. Zeichen für Neon; 40 exempli gratia abg.; 42 Ausruf; 44<br />

Bezeichnung; 46 Stadt in Südtirol; 48 Spaß; 50 Fluss in Bayern; 51<br />

ungebraucht; 52 Himmelskörper; 53 Tierkreiszeichen<br />

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10<br />

11 12 13<br />

14 15 16<br />

17 18 19 20 21<br />

22 23 24 25 26<br />

27 28 29 30 31<br />

32 33 34 35<br />

36 37 38 39<br />

40 41 42 43<br />

44 45 46 47 48 49<br />

52 53<br />

Weisheit<br />

Der Vorteil des<br />

Alters liegt darin,<br />

dass man die<br />

Dinge nicht mehr<br />

begehrt, die man<br />

sich früher aus<br />

Geldmangel nicht<br />

leisten konnte<br />

50 51<br />

Fehlersuchbild<br />

express<br />

BURGENLAND<br />

NEUE ZEITEN NEUE SEITEN<br />

Bierdosis<br />

Karl hat einen Kontrolltermin bei<br />

seinem Hausarzt. <strong>Die</strong> Untersuchung<br />

hat noch gar nicht begonnen, da<br />

meint der Arzt kritisch: „Also, Herr<br />

Müller, Sie sind ja schon wieder total<br />

betrunken. Das letzte Mal habe<br />

ich Ihnen doch gesagt, maximal ein<br />

Krügerl Bier am Tag!“ Darauf Karl:<br />

„Glauben Sie eigentlich, Sie sind<br />

der einzige Arzt zu dem ich gehe?“<br />

WM Finale<br />

Senkrecht: 1 hellster<br />

Fixstern; 2 Wassergeist; 3<br />

Teil der Woche; 4 bekannter<br />

deutscher Flieger; 5 Kurzform<br />

für einen Unterrichtsgegenstand;<br />

7 bulgarische<br />

Münzeinheit; 8 Farbe; 9 geheimnisvolle<br />

Naturkraft; 10<br />

Sternbild, Musikinstrument;<br />

12 türkische Münze; 16 eins<br />

engl.; 19 Meerespflanze;<br />

21 Sternbild, Fahrzeug; 23<br />

Planet; 25 chem. Zeichen<br />

für Niobium; 28 schmales<br />

Brett; 29 griech. Vorsilbe;<br />

31 persönliches Fürwort; 32<br />

Sternbild; 33 Insel im Tyrrhenischen<br />

Meer; 35 Planet;<br />

36 Sternbild; 38 Wo franz.;<br />

41 luftförmiger Körper; 43<br />

Sternbild; 45 engl. Insel im<br />

Irischen Meer; 47 Gesetz<br />

engl.; 49 Schiffsseite; 50 im<br />

Einzelnen abg.<br />

witzig<br />

Nr. 21, 27./28. Sept 2012<br />

Unterschiede<br />

Wie lautet der größte Unterschied<br />

zwischen einem Bankräuber und<br />

einem begnadeten Fußballspieler?<br />

Der Bankräuber schreit: „Sofort<br />

Geld her, oder ich schieße!“<br />

Der Fußballstar meint hingegen<br />

trocken:<br />

„Sofort Geld her, oder ich schieße<br />

nicht!“<br />

Heinz sitzt im ausverkauften Stadion des WM-Finales und wundert sich<br />

über den leeren Sitz neben ihm. Er fragt den Zuschauer auf der anderen<br />

Seite des leeren Platzes, ob er den Grund dafür wisse. „Der Sitz gehört<br />

mir“, antwortet dieser. Heinz ist entsetzt: „Aber warum? Kein Mensch<br />

lässt freiwillig eine Karte für das WM-Finale verfallen!“<br />

„Es ist das erste WM-Finale, das sich meine Frau und ich nicht gemeinsam<br />

ansehen können, denn sie ist leider vor kurzem verstorben.“<br />

„Oh, das tut mir entsetzlich leid. Aber Sie hätten doch trotzdem einen<br />

Ihrer Verwandten oder einen Freund mitnehmen können!“ Da schüttelt<br />

der Mann den Kopf: „Nein. <strong>Die</strong> sind alle auf der Beerdigung.“<br />

Sudoku<br />

<strong>Die</strong> Zahlen von 1 bis 9 müssen so eingetragen<br />

werden, dass jede Zahl nur einmal in<br />

einem Neunerblock, nur einmal in einer Zeile<br />

und nur einmal in einer Spalte vorkommt.<br />

Viel Spaß dabei!<br />

1 8 2<br />

2 4 6 9 1<br />

6 7<br />

7 3<br />

4 8 2 7 9<br />

8 5<br />

5 6<br />

9 2<br />

9 4 1<br />

Lösungen auf Seite 47<br />

Das linke Bild unterscheidet sich vom rechten durch 5 Fehler!


Anzeige, Foto: © Wiesenthal<br />

www.burgenlandexpress.at<br />

Jubiläum und<br />

neuer Schauraum<br />

Wiesenthal <strong>Oberpullendorf</strong>, feierte vor kurzem sein<br />

10-jähriges Jubiläum und eröffnete zeitgleich seinen<br />

neuen Schauraum-Zubau für noch mehr Kundenservice.<br />

<strong>Die</strong> Eröffnung des neu gestalteten<br />

Umbaus erfolgte vom 13.<br />

bis 15. September im Zuge der<br />

Präsentation der neuen Mercedes-Benz<br />

A-Klasse. Geschäftsführer<br />

Franz Erhardt freute<br />

sich über zahlreiche Gratulanten<br />

aus Politik und Wirtschaft.<br />

<strong>Die</strong> Investition in<br />

einen neuen Schauraum,<br />

der innerhalb<br />

von nur 3 Monaten<br />

bei laufendem Geschäftsbetrieb<br />

realisiert<br />

wurde, war<br />

aufgrund zunehmenden<br />

Platzbedarfs<br />

durch ein breites<br />

Markenportfolio<br />

nötig geworden. Der<br />

Klare, elegante Linien, hochwertige<br />

Materialien und intuitive<br />

Bedienung – so präsentiert<br />

sich der neue Volvo V40. Der<br />

kompakte Fünftürer verfügt<br />

zudem über ein Fahrwerk,<br />

welches auf ein agiles Fahrverhalten<br />

abgestimmt ist und in<br />

jeder Situation großen Fahrspaß<br />

garantiert. Großgeschrieben<br />

wird bei Volvo besonders<br />

auch der Sicherheitsaspekt.<br />

So feiert im neuen V40 der<br />

innovative Fußgänger-Airbag<br />

Weltpremiere. Bei einem Kontakt<br />

zwischen Fahrzeug und<br />

Fußgänger sorgen Sensoren<br />

in der vorderen Stoßstange<br />

dafür, dass die Motorhaube<br />

angehoben und anschließend<br />

der Airbag ausgelöst wird.<br />

<strong>Die</strong>ser deckt den Teil unterhalb<br />

der nun geöffneten Motorhaube<br />

ab, etwa ein Drittel<br />

der Windschutzscheibe sowie<br />

den unteren Part der A-Säule.<br />

Eine Kombination, die dazu<br />

beiträgt, die Schwere der Verletzungen<br />

des Fußgängers zu<br />

reduzieren.<br />

Natürlich sind auch Fahrer<br />

und Insassen hervorragend<br />

geschützt. Der Volvo V40 verfügt<br />

schon in der Basisausstattung<br />

auf der Fahrerseite über<br />

einen Knieairbag sowie das<br />

City Safety-System, das Auffahrunfälle<br />

zu vermeiden hilft.<br />

<strong>Die</strong> Motorenpalette bietet eine<br />

breite Spanne vom sparsamen<br />

<strong>Die</strong>sel mit einem CO 2 -Wert<br />

von nur 94 g/km und einem<br />

Durchschnittsverbrauch von<br />

3,6 Litern auf 100 km bis <strong>zum</strong><br />

turbogeladenen T5-Benziner<br />

mit 254 PS. <strong>Die</strong>ser sprintet<br />

Standort verfügt<br />

nun über mehr Präsentationsfläche<br />

sowie einen<br />

neuen Auslieferungsbereich.<br />

Zusätzlich wurde eine neue<br />

sparsame LED-Beleuchtung<br />

installiert und ein größerer<br />

Kundenwartebereich eingerichtet.<br />

Zudem wurde der Gebrauchtwagenplatz<br />

erweitert.<br />

Prominenz aus Wirtschaft und Politik fand sich<br />

bei Wiesenthal <strong>Oberpullendorf</strong> ein.<br />

express<br />

Motor 41<br />

BURGENLAND<br />

NEUE ZEITEN NEUE SEITEN<br />

Fahrvergnügen und optimale Sicherheit<br />

Fahrvergnügen auf höchstem Niveau, innovative<br />

Sicherheitsfunktionen und ein hervorragendes<br />

Preis-Leistungs-Verhältnis - das alles bietet der<br />

neue Volvo V40.<br />

Foto: Volvo<br />

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Bewundernde Blicke sind Ihnen sicher. Der neue Volvo V40 vereint<br />

Fahrspaß und Sicherheit mit einem eleganten Outfit.<br />

Hausmesse mit tollem<br />

Programm bei Skoda Simon<br />

Das Autohaus Simon ist im<br />

Bezirk <strong>Oberpullendorf</strong> exklusiver<br />

Skoda-Ansprechpartner.<br />

Bei der großen Hausmesse<br />

am 13. Oktober dürfen sich<br />

alle Besucher auf TOP-Angebote<br />

und ein abwechslungsreiches<br />

Programm freuen.<br />

Anlässlich des 10-jährigen<br />

Betriebsjubiläums des Autohauses<br />

in Tobaj wird auch in<br />

<strong>Oberpullendorf</strong> mitgefeiert.<br />

So steht eine limitierte Anzahl<br />

an Jubiläumsfahrzeugen<br />

zu absoluten Toppreisen<br />

bereit. Kunstvoll umrahmt<br />

wird die Hausmesse von Werken<br />

der jungen mittelburgenländischen<br />

Künstlerin Christina<br />

Bleier, die ihre Werke im<br />

Autohaus ausstellen wird.<br />

<strong>Die</strong> erst 22-jährige eröffnete<br />

heuer nach Abschluss der Keramikfachschule<br />

Stoob ihr eigenes<br />

Atelier in Kirchschlag.<br />

Ergänzt wird das Programm<br />

mit einer Weinverkostung<br />

in rasanten 6,7 Sekunden von<br />

null auf 100 km/h.<br />

Ein spritsparendes Start-Stop-<br />

System ist in allen Ausstattungsvarianten<br />

(Basis, Kinetic,<br />

Momentum und Summum)<br />

serienmäßig.<br />

<strong>Die</strong> Einstiegsversionen (Benziner<br />

V40 T3 (150 PS) bzw. <strong>Die</strong>sel<br />

V40 D2 (115 PS) sind schon<br />

ab günstigen Euro 23.600,- erhältlich.<br />

Bereits seit der Vorwoche<br />

können Sie den neuen<br />

V40 bei Ihrem Volvo-Händler<br />

begutachten. Das sollten Sie<br />

sich nicht entgehen lassen!<br />

und selbstverständlich ist<br />

auch für Verpflegung gesorgt.<br />

Ein weiteres Highlight im<br />

Autohaus Simon ist das<br />

Skoda-Service-Cleverprogramm.<br />

<strong>Die</strong>ses beinhaltet<br />

unter anderem Toppreise bei<br />

Reparaturen und spezielle<br />

Vorteilspakete für Fahrzeuge<br />

die älter <strong>als</strong> 5 Jahre sind. Als<br />

Pirellipartner bietet das Autohaus<br />

Simon auch äußerst<br />

günstige Reifenpreise, wie<br />

etwa die Reifen-Aktion 3+1<br />

GRATIS. Alle Topcard-Kunden<br />

erhalten das vierte Pirelli<br />

ALU-WINTER-Komplettrad<br />

gratis.<br />

Autohaus Simon & Söhne<br />

Stoob-Süd 40<br />

7350 <strong>Oberpullendorf</strong><br />

Tel.: 02612/45010<br />

Fax: 02612 45010-4<br />

Mail: karl.simon@simon.<br />

skoda.co.at<br />

Internet: www.simonkarl.at


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Wir freuen uns auf Ihren Besuch!<br />

Autohaus Simon<br />

7400 Oberwart, Industriestraße 6a, Tel. 03352/38966<br />

7350 <strong>Oberpullendorf</strong>, Stoob Süd 40, Tel. 02612/45010<br />

7540 Tobaj Nr. 147, Tel. 03322/42530<br />

7471 Rechnitz, Bahnhofstraße 11a, Tel. 03363/79369<br />

www.simonkarl.at<br />

* Statt-Preis bezieht sich auf den Einbau von ŠKODA Original Teilen ® im Vergleich <strong>zum</strong> Einbau von ŠKODA Economy Teilen im ŠKODA Vorteilspaket – bei allen teilnehmenden ŠKODA Betrieben.<br />

1) Ab einer Stunde Reparaturdauer und vorheriger Terminvereinbarung. 50 Freikilometer/Tag – max. 5 Tage/Werkstattaufenthalt. 2) Sie können diesen Gutschein bei einem österreichischen<br />

ŠKODA Betrieb einlösen. Der Gutschein kann an einen ŠKODA Besitzer übertragen werden, jedoch ist pro Fahrzeug nur ein Gutschein gültig. Keine Teilbeträge und keine Barablöse möglich.<br />

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Unsere Jubiläumsmodelle!<br />

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jetzt zusätzlich serienmäßig für<br />

Fabia, Fabia Combi und Roomster.<br />

Fabia Twenty+ Vorführwagen<br />

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Octavia Combi Active+ 105 PS TDI<br />

Vorführwagen schon ab 17.490,– Euro.<br />

Yeti Twenty, komplett<br />

ausgestattet ab 18.980,– Euro.<br />

Superb mit 2.020,– 2) Euro<br />

Umstiegsförderung.<br />

Ihr exklusiver ŠKODA Ansprechpartner in <strong>Oberpullendorf</strong><br />

lädt Sie herzlich zur Hausmesse am 13. Oktober 2012 ein.<br />

Holen Sie sich die sensationellen Angebote.<br />

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!<br />

Autohaus Simon<br />

7350 <strong>Oberpullendorf</strong>, Stoob Süd 40<br />

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Gutschein nur gültig bei der Hausmesse von Autohaus Simon<br />

am 13. Oktober 2012. Solange der Vorrat reicht.<br />

Alle angegebenen Preise sind unverb., nicht kart. Richtpreise inkl. NoVA und MwSt. Alle angeführten Angebote sind streng limitiert und gelten solange der Vorrat reicht. Details bei Ihrem ŠKODA Berater.<br />

Symbolfotos. Stand 09/2012. 1) Gültig bei Kauf eines neuen Fabia, Fabia Combi oder Roomster bis 31.12.2012 bzw. solange der Vorrat reicht. Keine Barablöse möglich. Angebot pro Fahrzeugkauf einmalig gültig.<br />

Stahl-Kompletträder mit Pirelli-Reifen Snowcontrol 185/55 R15 exkl. Radzierkappen sowie exkl. Montage. 2) <strong>Die</strong> Superb Umstiegsförderung erhalten Sie, bei Kauf im Aktionszeitraum, zusätzlich <strong>zum</strong> ermittelten<br />

Ankaufspreis Ihres Eintauschwagens und wird vom Listenpreis des neuen Superb abgezogen. Der Eintauschwagen muss mindestens 6 Monate auf den Neuwagen-Käufer zugelassen sein. Nur solange der Vorrat<br />

reicht, längstens bis 30.11.2012. <strong>Die</strong> Umstiegsförderung kann pro Kauf nur einmal in Anspruch genommen werden.<br />

Verbrauch: 4,2–10,2 l/100 km. CO 2-Emission: 109–237 g/km.<br />

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Thema<br />

Kultur<br />

express<br />

BURGENLAND<br />

NEUE ZEITEN NEUE SEITEN<br />

Kultur und Events<br />

Nr. 21, 27./28. Sept 2012<br />

Goldener Herbst mit dem<br />

Haydn Piano Trio<br />

Kaum sind die Internationalen<br />

Haydntage<br />

vorüber, widmen sich<br />

die Haydn Festspiele<br />

Eisenstadt wieder<br />

ihren Konzertzyklen:<br />

Am 29. September<br />

spielt das Haydn Piano<br />

Trio um 19.30 Uhr<br />

Werke von Beethoven<br />

und natürlich Haydn<br />

im Empiresaal des<br />

Schlosses Esterházy.<br />

Seinen Kammermusik-Zyklus<br />

hat das Haydn Piano Trio in<br />

diesem Jahr den Jahreszeiten<br />

gewidmet. In ihrem Septemberkonzert<br />

wird es daher musikalisch<br />

herbstlich werden. Der<br />

Herbst ist die facettenreichste<br />

Zeit des Jahres. Das Licht, buntes<br />

Laub, regnerische oder gar<br />

stürmische Tage erzeugen eine<br />

ganz besondere Stimmung.<br />

All dies ist in Ludwig van Beethovens<br />

berühmtem „Geistertrio“<br />

enthalten und macht es zu<br />

einem seiner beliebtesten Klaviertrios<br />

– Nebelbänke, bunte<br />

Laubwälder und sogar spukende<br />

Das Haydn Piano Trio widmet sein Septemberkonzert diesmal ganz<br />

dem Herbst. v.l. Harald Kosik, Thomas Selditz und Hannes Gradwohl,<br />

Geister erscheinen dem Zuhörer<br />

vor dem geistigen Auge. Ähnlich<br />

wird es bei der Uraufführung<br />

von „Der Herbst“ des jungen koreanischen<br />

Komponisten Sung-<br />

Min Ahn sein. Und schließlich<br />

wird das Konzert genauso fulminant<br />

enden wie es mit Beethoven<br />

begonnen hat, wenn das<br />

Trio seinem Namensgeber Tribut<br />

zollt und dessen spektakuläres<br />

Klaviertrio in C-Dur spielt.<br />

Haydn Piano Trio<br />

Empiresaal, Schloss Esterházy<br />

Samstag, 29. September 2012<br />

Beginn: 19:30 Uhr<br />

Information & Karten<br />

Haydn Festspiele Eisenstadt<br />

Schloss Esterházy<br />

7000 Eisenstadt<br />

02682-61866<br />

office@haydnfestival.at<br />

www.haydnfestival.at<br />

GEWINNSPIEL<br />

Schnellentschlossene können mit dem<br />

Burgenland Express für das Konzert am<br />

29. Sept. 1 x 2 Karten gewinnen. Einfach<br />

ein E-Mail bis spätestens 28.9. 17<br />

Uhr an verlosung@burgenlandexpress.at<br />

senden. Der Gewinner wird von uns umgehend<br />

verständigt und kann sich auf einen<br />

Konzertabend der Extraklasse freuen.<br />

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.<br />

Foto: © Nancy Horowitz<br />

Kopieren oder nicht<br />

kopieren - Diskussion<br />

Der Büchergigant Amazon<br />

verkauft in den USA mittlerweile<br />

mehr elektronische, <strong>als</strong><br />

gedruckte Bücher. Angesichts<br />

dieser Entwicklung und auf<br />

Grund neuer Möglichkeiten<br />

der Öffentlichkeitsarbeit, bei<br />

der AutorInnen diese auf Facebook,<br />

Youtube oder Twitter<br />

gleich selbst in die Hand nehmen,<br />

verlagern sich die Rahmenbedingungen<br />

des Buchmarktes.<br />

<strong>Die</strong> Diskussion der<br />

Reihe „Toujours Literatur“<br />

bringt zur Sprache, was in<br />

Gang kommt, wenn das gute<br />

alte Buch den Innovationsschüben<br />

der digitalen Medien<br />

und dem Internet begegnet<br />

und wie sich der Buchmarkt<br />

in Zukunft entwickeln wird.<br />

DiskussionsteilnehmerInnen<br />

sind die österreichische<br />

Künstlerin und Autorin Teresa<br />

Präauer, die auch aus ihrem<br />

Buch „Für den Herrscher aus<br />

Übersee“ vorlesen wird, ihr<br />

deutscher Lektor Dr. Thorsten<br />

Ahrend, Hubert Hutfless,<br />

Buchhändler und Autor, sowie<br />

<strong>Die</strong>tmar Baurecht vom<br />

Zentrum für Kreativwirtschaft.<br />

Wann: Donnerstag, 4. Oktober,<br />

Beginn: 19:00 Uhr<br />

Wo:<br />

Literaturhaus Mattersburg,<br />

Wulkalände 2<br />

7210 Mattersburg<br />

Mut zur Pause: Symposium zur Burnout-Prävention<br />

Burnout und psychosomatische Folgeerkrankungen<br />

kosten Unternehmen und Allgemeinheit<br />

viel Geld. Ganz abgesehen vom Leid der Betroffenen,<br />

die neben massiven psychischen und<br />

physischen Schmerzen auch noch Ausgrenzung<br />

und Abwertung erfahren. Immer mehr Organisationen<br />

erkennen die Dramatik der Entwicklung<br />

und setzen Initiativen zur Früherkennung<br />

bzw. Vorbeugung von Burnout. Ein Gesetz zur<br />

verpflichtenden Verankerung von Präventionsmaßnahmen<br />

ist in Vorbereitung.<br />

Das erste burgenländische Symposium für<br />

wirksame Burnout-Prävention setzt auf nachhaltige<br />

Bewusstseins- und Verhaltensänderung<br />

BEVOR die ersten Symptome von Erschöpfung,<br />

Lustlosigkeit und Leistungseinbruch<br />

spürbar sind. Ein besonderer Schwerpunkt liegt<br />

auf dem Power-Napping (Mittagsschläfchen).<br />

Richtig Pause machen = mehr Leistung, mehr<br />

Zufriedenheit, mehr Freude an der Arbeit.<br />

Wann: 22. Oktober, 9 -17 Uhr<br />

Wo: Saal der Wirtschaftskammer Eisenstadt<br />

Details zu Programm und Preisen:<br />

www.akasha.co.at/symposium<br />

Auf www.burgenlandexpress.at können Sie 2 Karten<br />

für das Symposium am 22. 10. gewinnen.<br />

<strong>Die</strong> beiden Veranstalterinnen Anja Haider-<br />

Wallner und Mag. Melinda Chiorba


www.burgenlandexpress.at<br />

express Kultur und Events 45<br />

BURGENLAND<br />

NEUE ZEITEN NEUE SEITEN<br />

Terminkalender<br />

Do I 8.11. Eröffnungskonzert<br />

Klavierabend Rudolf Buchbinder<br />

19.30 (Klassik-Abo und freier<br />

Verkauf) - ausverkauft<br />

Mo I 12.11. Orchesterkonzert<br />

Universitätsorchester Oberschützen<br />

Rotary Club Eisenstadt<br />

19.30<br />

Anzeige<br />

Kultur- und Kongresszentrum Eisenstadt im Bau – August 2012<br />

Kultur- und Kongresszentrum<br />

Eisenstadt - das neue Landmark<br />

Seit 1982 gibt es das Kultur- und<br />

Kongresszentrum in Eisenstadt<br />

und in dieser Zeit hat es sich zu<br />

einem kulturellen Hotspot der<br />

Landeshauptstadt entwickelt.<br />

Im Jänner 2011 wurde dann unter<br />

der Führung des renommierten<br />

Architekturbüros Pichler &<br />

Traupmann mit dem Umbau und<br />

der Neugestaltung des Hauses<br />

begonnen.<br />

Zielsetzung dabei war, ein völlig<br />

neues kulturelles Landmark zu<br />

schaffen, das mit seiner modernen<br />

Architektur und seiner<br />

technischen Ausstattung, mit<br />

großzügigen Büroräumen sowie<br />

einem Konzertsaal mit optimaler<br />

Akustik den absolut höchsten<br />

Das neue Kultur- und Kongresszentrum Eisenstadt<br />

wird am 8.11. mit einem Klavierabend<br />

von Rudolf Buchbinder eröffnet.<br />

Ansprüchen eines zeitgemäßen<br />

und professionellen Veranstaltungs-<br />

und Kongresszentrums<br />

genügt. Mitten im Zentrum der<br />

Haydnstadt Eisenstadt entsteht<br />

so eine Destination, die den<br />

idealen Rahmen für einen internationalen<br />

Kongresstourismus<br />

bietet und für Sie die perfekte<br />

Location für Ihre Veranstaltungen<br />

und Präsentationen darstellt.<br />

Am 8. 11.2012 wird das neue<br />

Haus mit einem Festakt und<br />

abends mit einem Klavierkonzert<br />

von Rudolf Buchbinder wiedereröffnet.<br />

Das Programm umfasst<br />

Werke von Haydn, Beethoven,<br />

Schubert und Liszt, gespielt von<br />

einem der wohl größten Interpreten<br />

der Gegenwart.<br />

Das bewährte<br />

Kulturprogramm<br />

mit Theater, Kindertheater<br />

und Kabarett<br />

wird um drei<br />

völlig neue Konzertzyklen<br />

erweitert.<br />

Sie hören<br />

ab November neben<br />

Klassik auch<br />

World Music, Jazz<br />

und Chansons und<br />

das mit Interpreten<br />

wie Rebekka<br />

Bakken & Band,<br />

Axel Zwingenberger,<br />

Al di Meola,<br />

Eduard und Johannes<br />

Kutrowatz,<br />

Stefan Vladar und<br />

das Wiener Kammerorchester,<br />

Katharina Stemberger, Nicole<br />

Beutler und Maria Bill.<br />

Mit einer Kapazität von bis zu<br />

2.000 Personen bzw. 1.100<br />

Plätzen bieten zwei großzügige<br />

Säle unter einem Dach den optimalen<br />

Rahmen für Ihren Auftritt.<br />

Ein weit angelegtes Foyer für<br />

den Empfang und eine Terrasse<br />

im Obergeschoß sowie Business-<br />

und Medienräume stehen<br />

zusätzlich zur Verfügung. Kongresse,<br />

Tagungen, Symposien,<br />

Produktpräsentationen, Kundenevents<br />

und Launches oder Feiern<br />

finden so ein modernes Ambiente<br />

mit einmaligem Flair und<br />

bestem technischen Equipment.<br />

Im Erdgeschoß ist außerdem die<br />

Burgenländische Landesgalerie<br />

mit drei Ausstellungsbereichen<br />

untergebracht.<br />

Mit Kulturereignissen und kulinarischen<br />

Verführungen wird jeder<br />

Anlass <strong>zum</strong> Gesamterlebnis<br />

für Partner, Kunden und Gäste.<br />

Das Team des Kultur- und Kongresszentrums<br />

Eisenstadt <strong>als</strong><br />

Ideenlieferant sorgt dabei <strong>als</strong><br />

Veranstaltungsprofi für reibungslose<br />

Abläufe vom Empfang bis<br />

<strong>zum</strong> Finale und bringt damit jede<br />

Veranstaltung mit Sicherheit<br />

<strong>zum</strong> Erfolg!<br />

Informationen:<br />

Burgenländische Kulturzentren<br />

Tel.: 02682/64680<br />

eisenstadt@bgld-kulturzentren.at<br />

Fr I 16.11. Der Bauer <strong>als</strong><br />

Millionär<br />

Romantisches Zaubermärchen<br />

von Ferdinand Raimund<br />

19.30 (Theater-Abo und freier<br />

Verkauf)<br />

So I 18.11. Bibi Blocksberg -<br />

Das Musical<br />

Kindertheater<br />

14.00 & 16.30 (Abo und freier<br />

Verkauf)<br />

Mi I 21.11 Der Mühlenelf<br />

Do I 22.11 Schultheater<br />

9.00 & 11.00<br />

Do I 22.11 Katharina Stemberger<br />

& Bela Koreny:<br />

„Wie viel ist das in Schuhen?“<br />

Chanson & Lesung<br />

19.30 (Abo und freier Verkauf)<br />

Sa I 24.11. Steinhauer, Graf,<br />

Rosmanith:<br />

„Jingle Bells“<br />

Best of Cabaret<br />

19.30 (Abo und freier Verkauf)<br />

Sa I 1.12. Rebekka Bakken<br />

& Band<br />

Blues, Pop, Folk, Country<br />

19.30 (Abo und freier Verkauf)<br />

Do I 20.12. Dornrosen:<br />

„Knecht Ruprechts Töchter”<br />

Kabarett<br />

19.30<br />

So I 30.12. Gräfin Mariza<br />

Operette von Emmerich<br />

Kálmán<br />

19.30 (Theater-Abo und freier<br />

Verkauf)<br />

ABO-Bestellungen und Kartenwünsche<br />

unter +43 2682<br />

64680, eisenstadt@bgld-kulturzentren.at<br />

oder in unserem Online<br />

Ticketshop auf www.bgldkulturzentren.at


46 Kultur und Events<br />

Literatur auf Rädern<br />

Regelmäßig stellt das Literaturhaus<br />

Mattersburg burgenländische<br />

AutorInnen in<br />

Einrichtungen für SeniorInnen<br />

im ganzen Burgenland<br />

vor. <strong>Die</strong> Lesungen dienen <strong>als</strong><br />

Impuls für ein Gespräch und<br />

den kulturellen Austausch.<br />

Um alte Menschen mit dem<br />

Lebensmittel „Kultur“ zu versorgen,<br />

hat sich mittlerweile<br />

in vielen Ländern Europas<br />

die Idee etabliert, für SeniorInnen<br />

mobile Kulturdienste<br />

zu initiieren. Auch das Literaturhaus<br />

Mattersburg beteiligt<br />

sich mit dem Projekt „Literatur<br />

auf Rädern“ an dieser<br />

Kulturidee. Weil die AutorInnen<br />

ins Altersheim kommen,<br />

können ältere Menschen, die<br />

nicht mehr mobil sind und<br />

kaum mehr an kulturellen<br />

Veranstaltungen teilnehmen,<br />

wieder an alte Gewohnheiten<br />

und erfreuliche Erlebnisse in<br />

Zusammenhang mit Literatur<br />

anknüpfen. Ihre Lebensqualität<br />

wird ja entscheidend<br />

von der Möglichkeit zur Teilhabe<br />

am kulturellen Leben<br />

geprägt. <strong>Die</strong>ses Mal findet<br />

eine Lesung mit Jutta Treiber<br />

statt. <strong>Die</strong> Autorin liest aus<br />

dem Buch „Liebestrommeln.<br />

Eine Kur-Schmonzette“.<br />

Wann: <strong>Die</strong>nstag, 4. Oktober,<br />

Beginn: 14:30 Uhr<br />

Wo: Alten- und Pflegeheim<br />

<strong>Oberpullendorf</strong><br />

express<br />

BURGENLAND<br />

NEUE ZEITEN NEUE SEITEN<br />

Nr. 21, 27./28. Sept 2012<br />

Dagmar Schellenberger folgt<br />

auf Harald Serafin<br />

<strong>Die</strong> deutsche Kammersängerin<br />

Dagmar<br />

Schellenberger ist die<br />

neue Intendantin der<br />

Seefestspiele Mörbisch.<br />

<strong>Die</strong> offizielle<br />

Amtsübergabe fand in<br />

der Vorwoche im Eisenstädter<br />

Landhaus<br />

statt. Schellenbergers<br />

Vorgänger, Harald<br />

Serafin, trat nach 20<br />

Spieljahren ab.<br />

Bereits im Mai 2011 wurde<br />

der Wechsel beschlossen, mit<br />

September 2012 hat Dagmar<br />

Schellenberger nun die Intendanz<br />

der Seefestspiele Mörbisch<br />

von Prof. Harald Serafin<br />

übernommen und leitet nun<br />

dieses weltgrößte Operettenfestival.<br />

„Ich freue mich sehr,<br />

dass wir Frau Schellenberger<br />

in diese für uns sehr wichtige<br />

Funktion berufen dürfen. Ich<br />

bin davon überzeugt, dass<br />

sie die Mörbischer Erfolgsgeschichte<br />

fortschreiben wird,<br />

aber zugleich auch ihre Vorstellungen<br />

von Operette und<br />

Alles neu bei den Seefestspielen Mörbisch: LR Helmut Bieler, LH Hans<br />

Niessl, Intendantin Dagmar Schellenberger, LHStv. Franz Steindl und<br />

der Mörbischer Bürgermeister Jürgen Marx<br />

Musical einbringen wird“,<br />

so Landeshauptmann Hans<br />

Niessl.<br />

Geboren wurde Dagmar<br />

Schellenberger 1958 in<br />

Oschatz in der damaligen<br />

DDR. Ihre musikalische Ausbildung<br />

absolvierte sie an der<br />

Hochschule für Musik „Carl<br />

Maria von Weber“ in Dresden.<br />

Nach ihrem Studium in Dresden<br />

erobert sie sich die deutschen,<br />

später auch internationalen<br />

Bühnen. Operette hat<br />

sie stets gern gespielt, doch<br />

lag ihr Schwerpunkt auf dem<br />

„ernsteren“ Genre.<br />

Dagmar Schellenberger ist <strong>als</strong><br />

Sopranistin bereits zweimal in<br />

Mörbisch aufgetreten, 2004 <strong>als</strong><br />

„Gräfin Mariza“ und 2005 in der<br />

Operette „<strong>Die</strong> lustige Witwe“.<br />

Schon ca. 15 Jahre widmet sich<br />

die neue Intendantin der pädagogischen<br />

Arbeit mit Sängern<br />

und Auszubildenden. Seit einigen<br />

Jahren übt sie auch eine<br />

Professur an die Universität<br />

der Künste in Berlin aus. Sie<br />

gibt Meisterkurse und stellt<br />

ihre Kompetenz regelmäßig<br />

bei nationalen und internationalen<br />

Gesangswettbewerben<br />

<strong>als</strong> Jurymitglied unter Beweis.<br />

Foto: © Bgld. Landesmedienservice<br />

Liszt Festival Raiding: „Pilgerjahre“<br />

Das Liszt Festival Raiding präsentiert vom 18. - 22. Oktober am Geburtsort<br />

von Franz Liszt zahlreiche internationale Stars.<br />

<strong>Die</strong> Weimarer Jahre waren wohl die künstlerisch produktivsten<br />

in der gesamten Schaffenszeit von Franz<br />

Liszt. Nike Wagner, seine Ur-Ur-Enkelin und Leiterin<br />

des Kunstfestes „Pèlerinage“ in Weimar, sowie Rolf<br />

<strong>Die</strong>ter Arens und Friedemann Eichhorn gehören<br />

wohl zu den wichtigsten und authentischsten Vertretern<br />

der heutigen Kulturmetropole. Zu Gast in Raiding<br />

präsentieren sie am 19.10. gemeinsam ein Programm,<br />

das den Bogen von hochvirtuosen Werken,<br />

bis hin zu den zukunftsweisenden Kompositionen<br />

aus dem Spätwerk spannt, wobei Nike Wagner aus<br />

dem Briefwechsel ihres Ur-Ur-Großvaters Liszt mit<br />

ihrem Urgroßvater Wagner sowie aus dem Tagebuch<br />

ihrer Urgroßmutter Cosima liest. Weitere Höhepunkte<br />

beim Liszt Festival Raiding sind die Aufführung<br />

des „Deutschen Requiems“ von Johannes Brahms<br />

(18.10.), das zu den bedeutendsten Werken der Romantik<br />

zählt, der Klavierabend mit dem russischen<br />

Ausnahme-Pianisten Boris Bloch (20.10.), der ausgezeichnet<br />

mit unzähligen Liszt-Preisen alle drei Bände<br />

von Liszts „Années de Pèlerinage“ an einem einzigen<br />

Abend spielen wird, die beiden Orchesterkonzerte<br />

mit allen „Ungarischen Rhapsodien“ von Liszt mit<br />

dem Orchester Wiener Akademie unter der Leitung<br />

von Martin Haselböck (21.10.), sowie der Liederabend<br />

mit Angelika Kirchschlager (22.10.).<br />

Karten und alle Details:<br />

T: 02619-51047 oder www.lisztfestival.at<br />

Auf www.burgenlandexpress.at können Sie 2 VIP-Packages<br />

für das Konzert mit Nike Wagner am 19. Oktober gewinnen.<br />

Foto: © Stephan Lehmnan


www.burgenlandexpress.at<br />

Was kommt?<br />

Katie Melua in Wien<br />

express<br />

BURGENLAND<br />

NEUE ZEITEN NEUE SEITEN<br />

Hans Söllner - „ohne“<br />

Kultur und Events<br />

47<br />

Hochzeitsmesse<br />

Foto: © Simon Fowler<br />

Mit ihrem ganz eigenen<br />

Sound spielte sich Katie<br />

Melua in die oberste<br />

Liga. Nicht nur die CDs<br />

verkaufen sich hervorragend,<br />

auch live begeistert<br />

sie die Fans. Produzent<br />

Mike Batt schwärmt von<br />

seinem Schützling, ihr<br />

Gesang rufe „Erinnerungen<br />

an Künstlerinnen wie<br />

Edith Piaf oder Eartha<br />

Kitt“ wach. Klar ist: Katie<br />

Melua schöpft ihre Kunst<br />

aus verschiedensten Bereichen<br />

von Pop, Rock, Folk<br />

und Jazz und verbindet<br />

sie zu ihrem ganz eigenen<br />

Stil. Mit ihrem aktuellen<br />

„Der Nino aus Wien“<br />

Album „Secret Symphony“<br />

kommt sie am 5. und<br />

am 6. November (Beginn<br />

jeweils 20 Uhr) in die Wr.<br />

Stadthalle.<br />

sind noch zu haben auf:<br />

www.musicticket.at<br />

Restkarten<br />

Für die einen ist Hans<br />

Söllner ein bayerischer<br />

Rebell, einer der keine<br />

Ruhe gibt und kein Blatt<br />

vor den Mund nimmt,<br />

die anderen bezeichnen<br />

ihn schlicht <strong>als</strong> „wuidn<br />

Hund“. Das Plakat zur aktuellen<br />

Tour „ohne“ durfte<br />

der 56-jährige nicht<br />

aufhängen, weil er darauf<br />

nackt und mit einem Joint<br />

zu sehen war. Auf die<br />

Bühne kommt der gläubige<br />

Rastafari, bedingungslose<br />

Pazifist und Erfinder<br />

des “Boarischen Reggae”<br />

diesmal so, wie ihn seine<br />

Fans am meisten mögen:<br />

kommt nach Eisenstadt<br />

alleine mit Gitarre und Am 29. und 30. September<br />

Mundharmonika. Und<br />

findet im Kultur-<br />

seinen gesellschafts- und und Veranstaltungshaus<br />

systemkritischen Liedern Bauermühle die 1. Mattersburger<br />

in breitestem bayrischen<br />

Hochzeits-<br />

Dialekt!<br />

messe statt. <strong>Die</strong> Vorbereitungen<br />

laufen bereits<br />

„Ich hab halt das Glück,<br />

dass ich mit nur drei Akkorden<br />

zwanzig Lieder<br />

auf Hochtouren. Bei der<br />

Hochzeitsmesse in der<br />

spielen kann - und das Bauermühle bieten 25<br />

können eben nur drei<br />

auf der Welt - Bob Marley,<br />

Aussteller neue, spritzige<br />

Ideen, Information,<br />

Bob Dylan und ich”, Ausstattung, Musik,<br />

meint Hans Söllner. Wir Garderobe, Schmankerl<br />

auch!<br />

und Kostproben, Blumendeko,<br />

Luxusfahrzeuge,...und<br />

einen Live-<br />

Heiratsantrag (am 29.9.<br />

um 15.00 Uhr). Beim<br />

Herzerlgewinnspiel gibt<br />

es viele, tolle Preise zu<br />

gewinnen!<br />

Wann:<br />

20. Oktober 2012,<br />

Beginn 20 Uhr<br />

Wo:<br />

KUGA Großwarasdorf<br />

Karten:<br />

www.kuga.at oder<br />

02614/7001<br />

Preise:<br />

VVK 16,-/AK 18,-<br />

www.burgenlandexpress.at<br />

www.facebook.at/<br />

BurgenlandExpress<br />

Wann: 29. und 30.<br />

September, jeweils von<br />

10.00 bis 17.00 Uhr<br />

Wo: Bauermühle Mattersburg,<br />

Schubertstraße<br />

53, 7210 Mattersburg<br />

Eintritt (inkl. Los): 3,-<br />

Foto: © mario<br />

Foto: zVg<br />

Nino Mandl, besser bekannt <strong>als</strong> „Der Nino aus Wien“, hat es nach nur drei Alben<br />

geschafft, Kultstatus zu erreichen. Sein aktuelles Album „Schwender“ ist ein verschrobener<br />

Geniestreich. Auch der Radiosender FM4 hat den talentierten Sing-Songriter zu<br />

seinem Liebling erklärt. Zudem tourt „Der Nino aus Wien“ landauf landab und macht<br />

jetzt einen Abstecher nach Eisenstadt. Der große Abend beim“Kultur Optiker Jö Schau“<br />

wird weintechnisch vom„Weingut Remushof Jagschitz“, Oslip begleitet. Don`t miss!<br />

Wann: <strong>Die</strong>nstag, 9. Oktober 2012 19.00 Uhr<br />

Wo: jöschau optik, J. Permayerstraße 9, 7000 Eisenstadt<br />

Lösungen von Seite 40:<br />

Sudoku:<br />

5 7 9 3 1 8 2 6 4<br />

3 2 4 6 9 5 1 7 8<br />

8 1 6 2 4 7 5 3 9<br />

7 3 8 5 6 9 4 1 2<br />

1 6 5 4 8 2 7 9 3<br />

4 9 2 7 3 1 6 8 5<br />

2 8 3 1 7 4 9 5 6<br />

6 5 7 9 2 3 8 4 1<br />

9 4 1 8 5 6 3 2 7<br />

Kreuzworträtsel:<br />

S A T U R N A L G O L<br />

I R A D E P E R D E<br />

R I G E L I O W A I<br />

I E T I T A N U W E<br />

U L M A S E N A R<br />

S A L A N T B E G<br />

W R A N G E L S E M<br />

V E S T A R I O N E<br />

E G T G P U H R<br />

N A M E A L A U L K<br />

U A I S A R N E U<br />

S O N N E W I D D E R<br />

Der SV Forchtenstein veranstaltet<br />

ein Oktoberfest<br />

mit Musik von den Wulkatalern<br />

und der Wahl<br />

des Oktoberfest-Pärchens<br />

(beides am 29.9.) sowie einem<br />

Frühschoppen (30.9.).<br />

Wann: 29.9. ab 19 Uhr<br />

und 30.9. ab 10 Uhr<br />

Wo: Gebhardt-Stadl,<br />

Hauptstraße 62<br />

Fehlersuchbild:<br />

Oktoberfest<br />

Der nächste Burgenland Express erscheint am 24. Oktober 2012<br />

F&M Classics<br />

Wohin soll man gehen,<br />

einen Abend vor den burgenländischen<br />

Gemeinderatswahlen?<br />

Natürlich<br />

ins (Wahl-)Lokal ihres<br />

Vertrauens! Wo freier Parteienverkehr<br />

herrscht und<br />

ehrliche Spirituosen zu<br />

auch mal politisch unkorrekter<br />

Musik serviert<br />

werden!<br />

Ab Oktober jeden ersten<br />

Samstag im Monat gibts<br />

im F&M Pub musikalische<br />

Themenabende (von<br />

20:00 - 03:00). Unsere Djs<br />

arbeiten bereits fleißig an<br />

der Zusammenstellung eines<br />

Musikprogramms.<br />

Wann: 6. Oktober,<br />

ab 20 Uhr<br />

Wo: F&M Pub<br />

Mattersburg,<br />

Gustav Degen-Gasse 7


express<br />

BURGENLAND<br />

NEUE ZEITEN NEUE SEITEN<br />

FRISCHER HERBSTWIND BEI SEAT!<br />

Nr. 21, 27./28. Sept 2012<br />

Bis zu<br />

€ 2.500,–<br />

Herbstbonus *<br />

Der SEAT Ibiza<br />

ab € 8.490,– *<br />

Verbrauch: 3,4-5,9 l/100 km, CO 2<br />

-Emission: 89-139 g/km. Symbolfoto.<br />

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von Kauf oder Finanzierung über die Porsche Bank sowie vom Modell. Gültig bis auf Widerruf bzw. solange der Vorrat reicht.<br />

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