Wirtschaftsstandort Westfalen - Westfalen Initiative

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Netzwerkbildung als strategischer Faktor zur Förderung von Regionen P2 A10 B10 B4 B2 P1 B3 A6 B9 A8 B7 B6 A3 A1 a12 P6 A4 a14 A5 B8 P7 B1 A7 P5 P8 P3 P4 Schaubild 1: die Politökologie „regionale Entwicklungspolitik“ in Baden-Württemberg So hatte z. B. das baden-württembergische Netz, dem von prominenter Seite das Attribut „the networked region“ zugesprochen worden war, eine Dichte von 0.21 Prozent und lag hinsichtlich seines Zentralisierungsgrades bei 0.64 (siehe Schaubild 1). Das entsprechende sizilianische Netz besaß eine Dichte von 0.31 Prozent und hatte eine Zentralisierung von 0.37 (siehe Schaubild 2). Zentrale Akteure Baden-Württembergs waren also nur schwach verbunden und wurden durch wenige (und zudem ausschließlich öffentliche) Akteure dominiert (weiße Kreise im Schaubild), während es sich im Falle Siziliens um flache Hierarchien und ausgesprochen dichte Beziehungen handelte. Diese Ergebnisse verweisen auf interessante Paradoxien wie etwa die, dass erfolgreiche Vernetzung im sub-regionalen Raum (Industriedistrikte usw.) offensichtlich an die Existenz eines stark formalisierten Exoskelettons gebunden ist, das sozusagen einen „Schatten der Hierarchie“ über territorial weiter unten angesiedelte Netzwerke wirft, – 63 –

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