Fit & Gesund

vol

Fit & Gesund

Fit & Gesund

ZEITUMSTELLUNG

JETZT WIRD

ES WINTER

Auch wenn der Herbst noch

seine schönen Tage hat, ist das

Ende der Sommerzeit doch besiegelt.

Das bedeutet auch für

den Körper eine Umstellung.

VORARLBERGER

NACHRICHTEN

FREITAG, 21. OKTOBER 2011 GESUNDHEITSBEILAGE DER VORARLBERGER NACHRICHTEN

AQUAGYMNASTIK

MIT WASSER

FIT BLEIBEN

In der kühlen Jahreszeit bietet

sich ein Besuch im Hallenbad

geradezu an. Denn Wasser erweist,

gezielt eingesetzt, auch

der Fitness gute Dienste.


2 Fit & Gesund

KOMMENTAR

Marlies

Mohr

Von wegen

Winterschlaf

Ich will ehrlich sein: Auch mir als leidenschaftliche

Frühaufsteherin fällt es einigermaßen schwer,

aus den Federn zu kommen, wenn draußen

noch gähnende Finsternis herrscht. Es ist schon

etwas anderes, mit Vogelgezwitscher und ersten

Sonnenstrahlen in die Gänge zu kommen. Aber, so wie

wir uns an das Licht gewöhnt haben, werden wir uns

ebenso wieder an die Dunkelheit gewöhnen . Wobei ich

Ihnen sagen kann: Es hat durchaus auch seinen Reiz,

dem langsam erwachenden Morgen entgegenzulaufen,

während sich die Füße durch raschelndes Laub pfl ügen

und der Wind sachte die noch vorhandenen bunten

Blätter an den Bäumen

streichelt. Da hat sich die

Überwindung doppelt

gelohnt. Trotzdem: Es ist

eine Umstellung und gar

Unser Immunsystem

muss

gerade jetzt jede

Menge Viren

abwehren .

manche scheitern daran.

Doch Winter sollte nicht

mit Winterschlaf gleichgesetzt

werden. Der Körper

braucht auch in der

kühlen Jahreszeit die

regel mäßige Bewegung.

Da erst recht, würde ich

sagen, weil das Immun-

system noch stärker gefordert ist. Es muss schließlich

jede Menge Viren abwehren. Kurzum: Das neue „Fit

& Gesund“-Journal soll Sie bewegen, sich weiter auf

Fitness pfaden zu bewegen. Wobei man sich Fitness

auch in wohliger Wärme aneignen kann. Mit der

entsprechenden Ernährung lassen sich dunklere Tage

gleichfalls besser bewältigen. Popeye, der Seemann

mit dem Spinattick, beispielsweise hat gewusst,

was er an dem Grünzeug hat. Und die Wissenschaft

weiß es mittler weile auch. Viel Spaß beim Lesen.

IMPRESSUM

REDAKTION

Marlies Mohr

Tel. 0664 80588-385, E-Mail: marlies.mohr@vn.vol.at

VERKAUF

Carina Wiedl

Tel. 05572 501-278, E-Mail: carina.wiedl@medienhaus.at

BEITRÄGE, FOTOS UND QUELLEN:

Marlies Mohr, Heidemarie Netzer, ameco, Ludwig Berchtold,

Philipp Steurer, Roland Paulitsch, Shutterstock

marlies.mohr@vn.vol.at

Verleger (Eigentümer), Herausgeber, Medieninhaber und Hersteller: Eugen

Russ Vorarlberger Zeitungs verlag und Druckerei Gesellschaft mbH, Herstellungs-

und Verlagsort, alle 6858 Schwarzach, Gutenbergstraße 1, Redaktion

und Anzeigen: Gutenbergstraße 1, 6858 Schwarzach

VORARLBERGER

NACHRICHTEN

Wiener Wissenschafter

scheinen das

Rätsel um die „Popeye-Diät“

gelöst

zu haben.

EINFLUSS. 1929 zeichnete

der amerikanische Comic-

Gestalter Elzie Segar

erstmals die Figur

von Popeye, dem Matrosen,

der in Gefahr

per Spinat zu jenen Kräften

kommt, die Asterix

und Obelix Jahrzehnte

später über einen Zaubertrank

bekamen. Nun

scheint das Rätsel des

Spinats wissenschaftlich

geklärt: Wiener Krebsforscher

wiesen nach, dass

der Konsum von täglich

225 Gramm des passierten

grünen Gemüses die Erbsubstanz

von weißen Blutkörperchen

vor Schäden

bewahrt. „Die Studie wurde

durchgeführt, um den

Einfl uss von Spinatkonsum

auf die Stabilität der

DNA von Lymphozyten

(weißen Blutkörperchen)

und auf gesundheitsrelevante,

biochemische Parameter

zu messen“, schrieb

das Wissenschafterteam

um Siegfried Knasmüller

vom Institut für Krebsforschung

der MedUni Wien

jetzt in der Veröff entlichung

der Ergebnisse einer

Forschungsarbeit im

PROBLEM. Eltern sollten

ihrem Nachwuchs nicht

ständig Snacks zum Naschen

geben. Davor haben

deutsche Kinderärzte

gewarnt. Man könne

auch problemlos vier bis

sechs Stunden nichts zu

sich nehmen – abgesehen

von Getränken. Doch die

Nahrungsmittelindustrie

überschütte die potenziellen

Konsumenten mit

Werbeaussagen wie etwa

„für den kleinen Hunger

zwischendurch“.

Mit Sorgen beobachten

die Ärzte, dass sich auch

viele Schwangere schlecht

Ob Spinat tatsächlich Muskeln macht, ist nicht belegt,

aber gesund ist er auf alle Fälle.

europäischen Fachjournal

für Ernährung.

Besserer Schutz

Die Forscher „fütterten“

acht Teilnehmer an der

Studie mit homogenisiertem

Spinat. Die Dosis betrug

225 Gramm pro Tag.

16 Tage lang. Vor, während

und nach der „Popeye-Diät“

wurde gemessen, wie

die Erbsubstanz von Lymphozyten

aus dem Blut

auf die DNA schädigende

Enzyme reagierte. Das

Ergebnis, so die Fachleute:

Schon sechs Stunden

nach der ersten „Dosis“

zeigte sich, dass die DNA

in ihrer Stabilität besser

vor Schäden durch die

Enzyme geschützt war.

Das zeigte sich während

der ganzen Studiendauer.

Ständige Snacks

sind Gefahr für Kinder

ernährten. Die Häufi gkeit

von Schwangerschaftsdiabetes

steige ständig. Das

bedeute für die betroff enen

Kinder ein dreifach

erhöhtes Risiko, selbst an

Fettleibigkeit oder Diabetes

zu erkranken.

Besser werden muss

nach Überzeugung der

Kinderärzte auch die Ernährung

in Gemein schafts -

einrichtungen wie etwa

Schulen. Eltern sollten bei

einem Arztbesuch auch

mal die Wochenpläne der

Angebote mitnehmen,

um die Gerichte mit dem

Mediziner auszuwerten.

FREITAG, 21. OKTOBER 2011

Spinat schützt die Gene

40 Tage nach dem Ende

der Spinat-Zufuhr hatte

sich der Eff ekt wieder verfl

üchtigt.

Im Blut der Probanden

wurden auch noch andere

Veränderungen festgestellt:

So erhöhte sich der

Spiegel an Folsäure um 27

Prozent, die mit Gefäßschäden

in Verbindung

gebrachte Konzentration

des Aminosäure-Abbauprodukts

Homozystein

nahm hingegen um 16

Prozent ab. Die Wissenschafter:

„Die Resultate

zeigen, dass ein moderater

Spinatkonsum die DNA

vor oxidativen Schäden

schützt und dieses Phänomen

von Veränderungen

in gesundheitsrelevanten

biochemischen Parametern

begleitet ist.“

Ein knackiger Apfel stillt den

kleinen Hunger zwischendurch.


FREITAG, 21. OKTOBER 2011

Sich fi t und gesund schwitzen

Ein Saunabesuch

vereint viele positive

Auswirkungen auf

den Körper.

IMMUNSYSTEM. Bei 95 oder

80 Grad „trocken“, bei 50

Grad „nass“ schwitzen –

die Facetten eines Saunabades

sind mannigfach.

Die Auswirkungen auf den

Körper ebenfalls: Neben

der Stärkung des Immunsystems

stehen die Reinigung

der Haut, die Gewebestraff

ung und vor allem

das Rundum-Wohlgefühl

auf der Vorteilsliste. Und:

Saunabesuche haben zu

jeder Jahreszeit, in jedem

Alter und in jeder Lebenslage

Saison. Und das seit

zweitausend Jahren.

Poren öff nen sich

Donnerstagabend im Val

Blu in Budenz. Vier Männer

sitzen in der „Bärenhöhle“

und schwitzen bei

82 Grad. Saunameister

Didi Niedermayer gießt

Wasser, versetzt mit Zitronenöl,

auf die heißen

Steine, fächelt den Saunisten

gekonnt mit einem

Handtuch die feuchte Luft

zu. „Nun ab an die frische

Luft und den Körper mit

Salz einreiben“, lauten die

Anweisungen. „Durch das

Schwitzen sind die Poren

geöff net, das Salz kann

somit viel besser seine

Wirkung tun“, erklärt der

Experte. Dann wird lauwarm

geduscht, im Kaltwasserbecken

abgekühlt

und zum Schluss ausgiebig

geruht.

Anzahl individuell

Die Anzahl der Saunagänge

ist individuell.

Der Ablauf jedoch sollte

immer derselbe sein. Zuerst

gründlich duschen.

„Dann“, empfi ehlt der

Saunameister, „soll der

Körper mit einem Fußwarmbad

von innen her

angewärmt werden.“ Der

erste Saunagang kann

starten – durchschnittlich

für zehn Minuten

Die Dauer soll von jedem

Einzelnen abgestimmt

auf sein Wohlbefi nden

gewählt werden. Nach

dem ersten „Schwitzen“

wird lauwarm geduscht

In den klassischen, fi nnischen Saunen wird bei bis zu 100 Grad

„trocken“ geschwitzt.

Ätherische

Öle verleihen

dem

Saunabad

das

gewisse

Etwas.

DIDI NIEDERMAYER

– so können die Sauna-

Zusatzstoff e optimal über

die noch geöff neten Poren

wirken und erst danach

wird im Kaltwasserbecken

abgekühlt. Eine ausgiebige

Ruhephase rundet den

Sauna gang optimal ab.

„Nass“ oder „trocken“

Die Sauna-Art soll den

persönlichen Empfi nden

entsprechen. Bei bis zu

95 Grad in der herkömmlichen

(fi nnischen) Sauna

wird „trocken“ geschwitzt.

Im Dampfb ad oder der

sogenannten Biosauna

hingegen wirken niedrigere

Temperaturen (bis zu

50 Grad), jedoch höhere

Luftfeuchtigkeiten (Anteil

des Wasserdampfes) – bis

zu 95 Prozent – auf den

Körper. Zusätze, wie äthe-

VORARLBERGER

NACHRICHTEN

rische Öle, komplettieren

das wohltuende Ergebnis

in allen Saunaarten. „Eukalyptus

beispielsweise“,

weiß Niedermayer aus

Lehrgängen, wie etwa

dem „Riechkurs“, „wirken

positiv auf unsere

Atemwege. Orange macht

munter, Melisse beruhigt.“

Auch neueste biologische

Trends, wie ein

Honig-Aprikosen-Peeling

während des Biosauna-

Ganges erfreuen sich steigender

Beliebtheit.

Entspannter Schlaf

Neben der gesundheitsfördernden

Komponente

gewinnt das Saunieren gerade

im Wellnessbereich

immer mehr an Bedeutung.

Es bietet optimale

Entspannung, fördert den

Stressabbau, reinigt die

Haut von innen, straff t das

Gewebe, regt den Stoff -

wechsel und Kreislauf an,

wirkt befreiend auf die

Atemwege, fördert einen

tiefen, entspannten Schlaf

und stärkt insbesondere

das Immunsystem und

somit die physische und

psychische Verfassung

des Saunisten.

TIPPS FÜR DIE SAUNA

➔ Vorweg immer duschen – so werden die Poren befreit –

das Schwitzen wird erleichtert

➔ Schmuck und Uhren ablegen – das Metall erhitzt und kann zu

Verbrennungen führen

➔ Ein Fußwarmbad vorab erwärmt den Körper von innen

➔ Saunaart nach individuellen Vorlieben aussuchen

➔ Keine Kleidung tragen – ein Badehandtuch dient als Sitzunterlage

➔ Saunabaddauer nach persönlichem Einschätzen wählen –

durchschnittlich dauert ein Saunagang zehn Minuten

➔ Aufgüsse erhöhen die Luftfeuchtigkeit

➔ Zugabe von ätherischen Ölen fördern Gesundheit und Wohlbefi

nden

➔ Beim Abkühlen die „Kneipp’schen Regeln“ beachten

➔ Gut abgetrocknet und warm eingepackt ausruhen

Kommen Sie fit und

gesund durch die

kalte Jahreszeit.

GUT SEHEN. Für den Körper

ist die kalte Jahreszeit eine

große Herausforderung:

Klirrende Kälte, eisige

Luft, überheizte Räume,

Triefnasen und hustende

Menschen schwächen unser

Immunsystem. Viren

und Bakterien haben dann

leichtes Spiel. „Doch mit

gesunder Ernährung lässt

sich die körpereigene Abwehr

stärken“, so Claudia

Holzner vom Diätbüro am

LKH Feldkirch.

Einfache Faustregel

Vielfalt und Ausgewogenheit

gelten auch im Winter

als Garanten für eine gesunde

Ernährung. Generell

ist es in der kalten Jahreszeit

empfehlenswert,

vermehrt Obst, Gemüse

und Vollkornprodukte zu

verzehren, um unseren

Körper und sein Immun-

system zu stärken. Als

Faustregel gilt:

• 5-mal pro Tag Obst oder

Gemüse – eine Portion

entspricht einer „Hand-

voll“

• bis 2-mal Fisch/Woche

• max. 2- bis 3-mal eine

Portion Fleisch/Woche

• täglich fettarme Milch-

produkte

• täglich eine Portion Ge-

treideprodukte und Kar-

toffeln

• Süßigkeiten in kleinen

Mengen

• Hülsenfrüchte wie Lin-

sen, Erbsen, Kichererb-

sen, Bohnen öfters auf

den Speiseplan setzen

• hochwertige Pflanzenöle

verwenden, z. B. Rapsöl,

Olivenöl, Walnussöl. Sie

enthalten Vitamin E und

günstige Fettsäuren.

Vitaminlieferanten

Kleine Gesundheitshelfer

sind Vitamine, Mineralstoffe

und sekundäre Pflanzenstoffe,

die uns einen natürlichen

Gesundheitsschutz

bieten. Sie stärken z. B. unser

Herz-Kreislauf-System

und helfen uns, fit durch

den Winter zu kommen.

Fit & Gesund 3

Wir haben bei den

Experten nachgefragt

Vitamine

sind kleine

Gesund-

heitshelfer.

CLAUDIA

HOLZNER,

LKH FELDKIRCH

Ideale Vitaminlieferanten

zur kalten Jahreszeit sind

Kohlgemüse (wie Wirsing,

Chinakohl, Endiviensalat,

Weißkraut, Rotkraut), rote

Rüben, Pastinaken, Karotten,

Brokkoli, Karfiol,

Knollensellerie, Kürbis,

Petersilienwurzel, Rettich,

Knoblauch und Zwiebeln.

Als Alternative kann man

TK-Gemüse verwenden.

Aber Vorsicht: zubereitete

Fertigmischungen haben

oft zu viel Salz, Fett und

Geschmacksverstärker.

Viel trinken und Bewegung

Versuchen Sie zu jeder

Mahlzeit eine kleine Portion

Gemüse, Salat oder Obst

zu essen. Auch beim Obstkauf

auf die Saison achten

– Äpfel, Birnen haben jetzt

Saison! Vollkornprodukte

und Hülsenfrüchte liefern

Biotin, Folsäure, Pathothensäure

(Vit. B 6), Selen,

Eisen, Phosphor, Magnesium

und sekundäre Pflanzenstoffe.

„Peppen Sie

Ihre Gemüsegerichte oder

Salate mit Kürbiskernen,

Walnüssen, Sonnenblumenkernen

auf. Sie enthalten

ebenfalls Vitamin E

sowie Spurenelemente wie

Zink und Selen“, rät Claudia

Holzner.

Um im Winter fit zu sein,

ist es auch wichtig, ausreichend

zu trinken. Mindes-

tens 1,5 bis 2 Liter sollte die

tägliche Trinkmenge ausmachen.

Die besten Durstlöscher

sind Leitungs- und

Mineralwasser, ungezukkerte

Kräuter- oder Früchtetees

sowie stark verdünnte

Fruchtsäfte (max.

⅓ Fruchtsaft und mind.

⅔ Wasser). Auch im Winter

ist es wichtig, sich viel

zu bewegen. Körperliche

Aktivitäten trainieren das

Immunsystem und tun

der Seele gut.


4 Fit & Gesund

VORARLBERGER

NACHRICHTEN

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907881

UMSTELLUNG. Am Sonntag, 30. Oktober,

um drei Uhr nachts ist es

wieder soweit: Die Uhren werden

um eine Stunde zurückgestellt.

Was für die Eulen unter den

Schläfern ein Segen ist, ist

für die Lärchen ein Fluch.

Bei vielen Menschen löst die

Umstellung des Schlaf-Wach-

Rhythmus körperliche oder

psychische Beschwerden aus.

Der Schlafexperte Günther W.

Amann-Jennson weiß, wie sich

die Reaktionen mildern lassen.

Wer die folgenden einfachen

Tipps befolgt, tut sich zumindest

leichter mit der Umstellung.

● Wichtigster Grundsatz: keine

übertriebenen Befürchtungen um

den Schlaf. Der Schlaf reguliert

sich selbst, wenn die elementaren

Voraussetzungen stimmen.

● Schlaff reundliche Tage (Bewegung,

Wasser, Atmung, Entspannung

etc.) kreieren.

● Regelmäßiger Schlaf-Wach-

Rhythmus – erst ins Bett, wenn

man wirklich müde ist.

● Ganzheitliche Schlafunterlage,

angenehme Umgebung: kühles

Schlafraumklima, Licht- und

Schalldämpfung, keine sichtbaren

Stressfaktoren oder Uhren.

● Kunstlicht mit hohem Blaulichtanteil

(Laptop, PC, TV) speziell

am Abend vermeiden oder

Spezial brille benutzen. Auch

Energiesparlampen haben einen

hohen Blaulichtanteil.

● Den Schlafplatz mit AlphaPrevent-Sleeppads

aufrüsten. Diese

speziellen Kunststoff streifen sind

in der Lage, das natürliche Magnetfeld

zu stabilisieren.

● Sport macht müde: Wer vier bis

sechs Stunden vor dem Schlafengehen

körperlich aktiv war, schläft

besser. Auch Sex wirkt eindeutig

schlaff ördernd.

● „Den Tag abschalten“ vor dem

Zubettgehen. Entspannungstechniken

wie das autogene Training

können bei Einschlafproblemen

eine wirksame Hilfe sein.

● Am Sonntagabend etwas später

als gewohnt zu Bett gehen.

● In den ersten Tagen nach der

FREITAG, 21. OKTOBER 2011

Eine Stunde länger schlafen:

Fluch oder Segen?

Erst dann

ins Bett

gehen ,

wenn man

wirklich

müde ist.

GÜNTHER W.

AMANN-JENNSON

Zeitumstellung abends leichte

Mahlzeiten und höchstens wenig

Alkohol zu sich nehmen. Auf

Kaff ee, Tee oder andere aufputschende

Getränke bis zu drei

Stunden vor dem Schlafengehen

verzichten.

● Wer eine empfi ndliche Verdauung

hat, sollte die Essenszeiten

schrittweise anpassen.

● Am Montag lieber eine halbe

Stunde früher aufstehen als üblich

und die Zeit für das richtige Erwachen

nutzen: Frische Luft tanken,

einen kleinen Spaziergang machen,

Wasser trinken. Erst danach

ein leichtes Frühstück.

● Wenn Müdigkeit, Kreislaufschwäche

oder Unkonzentriertheit

auftreten, eine kleine Pause

einlegen, an die frische Luft und

für genügend Flüssigkeit sorgen.

● Wenn das frühere Einschlafen

Mühe bereitet, nicht sofort zu

Schlafmitteln greifen. Lieber zuerst

Kräuter wie Baldrian, Hopfen,

Passionsblume oder Melisse

in Form von Tees oder Dragees

ausprobieren.

● Auf einen Mittagsschlaf während

der Umstellung verzichten.

● Doppelte Vorsicht ist beim Autofahren

geboten. Neben einem

kleinen „Jetlag“-Syndrom müssen

sich die Autolenker auch gegen

die früher hereinbrechende

Dunkelheit wappnen. Auch beim

Arbeiten an Maschinen und im

Umgang mit Werkzeugen sollte

man während der Umstellungsphase

aufpassen.

● Im Winter sind wir hormonbedingt

weniger unternehmungslustig,

öfter niedergeschlagen

und haben ein erhöhtes Schlaf-

und Wärmebedürfnis. Was gibt

es da Schöneres, als unter eine

kuschelige Bettdecke zu schlüpfen

und den Schlaf zu genießen?

Daher lohnt es sich, auch die Bettausstattung

rechtzeitig auf „Winterschlaf“

umzurüsten.

Weitere Infos:

www.gesunder-schlaf.at


FREITAG, 21. OKTOBER 2011

Der erste Vorgeschmack auf den

Winter ist da. Halsweh, Husten,

Schnupfen, Gliederschmerzen und

gelegentlich Fieber sind die unangenehmen

Begleiter einer Erkältungskrankeit.

Man muss aber

zwischen Erkältung und Influenza

(Virusgrippe) unterscheiden.

Erkältungskrankeit ist

nicht gleich Influenza

Obgleich die Ansteckungswege

– durch Tröpfcheninfektion, also

Husten, Niesen, Händedruck – bei

der "echten" Grippe und ihrem kleinen

Bruder, dem grippalen Infekt,

völlig gleich sind, liegen doch zwischen

beiden Infektionen Welten:

Eine Verkühlung, ein grippaler

Infekt, ist zwar unangenehm, Husten,

Schnupfen, Heiserkeit und

eventuell ein leichtes Fieber klin-

Foto: Apothekerkammer

Influenza – jetzt vorsorgen!

Impfung bietet den effektivsten Schutz gegen die Heimtücke

JETZT EIN SCHUTZSCHILD AUFBAUEN:

• Der beste Schutz ist die jährliche Impfung

• Vitamine C, A, E und B sowie Selen und

Zink halten Sie fit

• Regelmäßige Saunabesuche

• Wechselduschen

• Genügend Schlaf

• Viel Bewegung an der frischen Luft

• Vollwertige Ernährung

LandesgeschäftsstelleVorarlberg

der Österreich ischen Apothekerkammer

gen aber nach wenigen Tag wieder

vollständig ab.

MAG.PHARM.

JÜRGEN REHAK,

Präsident der

Vorarlberger

Apothekerkammer

„Die Influenza-Impfung

ist sehr gut verträglich.“

Influenza kann

lebensbedrohend sein

Die echte Grippe (Influenza) ist

eine plötzliche, im Winter gehäuft

auftretende Viruserkrankung, die

sehr unterschiedlich ablaufen

kann: Ein milder Verlauf ist ebenso

möglich wie ein lebensgefähr-

licher, tödlicher Ausgang. Besonders

gefährdet sind über 55jährige

Personen. Aber auch ein vollkommen

junger Mensch kann an der

Influenza schwer erkranken. Gerade

deshalb empfiehlt es sich, dem

aktuellen Erreger in jedem Herbst

durch eine Impfung wirkungsvoll

entgegenzuwirken.

Das Alarmsignal – mehrere

Symptome gleichzeitig

Typisch für die echte Grippe ist ein

heftiger und plötzlicher Beginn.

Nach der Übertragung der Influenzaviren

dauert es nicht lange,

bis sich die Infizierten jäh deutlich

krank fühlen: Die Inkubationszeit

der Influenza beträgt nur wenige

Stunden bis drei Tage. Schon während

dieser Zeit (also nach der Ansteckung

mit dem Influenzavirus,

aber bevor die ersten Symptome

auftreten) sind die Betroffenen ansteckend.

Nach dem Ausbruch der

echten Grippe besteht die Ansteckungsgefahr

dann noch etwa drei

bis fünf Tage weiter (bei Kindern

bis zu sieben Tage).

Typische Anzeichen der

Influenza sind!

- hohes Fieber,

- Husten und/oder

- Schmerzen.

Das bei einer echten Grippe hohe

Fieber von mehr als 39 Grad Celsius

kann über Tage anhalten. Darüber

hinaus verursacht die Influenza oft

folgende Symptome:

Die regelmäßige Impfung schützt

nicht nur gegen das aktuelle

Virus, sondern erhöht insgesamt

die Abwehrleistung gegen Influenza-Viren.

Fragen Sie in Ihrer Apotheke, wie Sie sich

jetzt richtig gegen Influenza schützen können.

Wir beraten Sie gerne ausführlich und

kostenlos.

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Telefon: 05574 43 0 38

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Mail: vlbg@apotheker.or.at

VORARLBERGER

NACHRICHTEN

Foto: Apothekerkammer

- Schüttelfrost

- Kopfschmerzen

- Gliederschmerzen

- Rückenschmerzen

- Muskelschmerzen

- Luftnot

- massive Erschöpfung

Anzeigen

Durch die Influenza wird das Abwehrsystem

geschwächt und andere

Krankheitserreger können sich

ausbreiten. Gefährliche Komplikationen,

d. h. Folgekrankheiten, sind

z. B. Lungenentzündungen, Rippenfellentzündungen

und Herzrhythmusstörungen.

Jedes Jahr neu impfen – warum?

Da sich die Influenza-Viren laufend

verändern und jedes Jahr neue

Virus-Typen entstehen, muss man

sich in jedem Herbst aufs Neue

vor den gerade aktuellen Erregern

durch eine Impfung schützen. Neben

einem Standard-Impfstoff, der

für alle Menschen – Kinder ab dem

6. Lebensmonat, Jugendliche und

Erwachsene – mit normal funktionierendem

Immunsystem geeignet

ist, gibt es für ältere Menschen

über 65 Jahren einen speziellen

Impfstoff, der das im Alter weniger

leistungsfähige Immunsystem

unterstützt.

Die Impfung ist sehr gut verträglich;

gelegentlich kommt es zu einer

vorübergehenden Rötung, Schwellung

und Schmerzhaftigkeit der

Impfstelle.

5


6 Fit & Gesund

EXPERTENTIPP. Mag. Sabine Fleisch, Psychologische und Psychotherapeutische Praxis, Klaus

Von Elternglück und Babyblues

ROLLENVERTEILUNG. Für

die meisten Paare gibt es

wohl kaum ein emotional

bedeutsameres Ereignis

als die Geburt ihres Kindes.

Denn der neue Lebensabschnitt

als Mutter

und Vater ist mit vielfältigen

Herausforderungen

verbunden. Eines steht

fest: Neben den starken

positiven Gefühlen, die

das Baby in uns auszulösen

vermag, kann das

kleine Bündel Glück aber

auch jeden von uns an die

Grenzen seiner Belastbarkeit

bringen. Damit die

Umstellung auf den neuen

Lebensabschnitt leichter

gelingen kann, ist es

hilfreich, sich die Veränderungen

im Rollengefüge

von Mann und Frau

vor Augen zu führen.

Beginnen wir der Einfachheit

halber mit dem

Vater, für den sich augenscheinlich

weniger verändert.

Dieser geht in den

Ein erfülltes Sexualleben ist ein

wichtiger Faktor für die Gesundheit.

Jeder Mensch erlebt Phasen, in denen

die Sexualität nicht in gewohnter

Form verläuft. Das gehört

zum Leben, trotzdem kann es sehr

verunsichern. Sexuelle Probleme

oder Störungen können körperliche,

psychische oder soziale Ursachen

haben. Liegen körperlichorganische

Störungen mit Auswirkungen

auf das Sexualleben vor,

meisten Fällen weiterhin

einem geregelten Berufsleben

nach, nun meist

aber in der neuen Funktion

des Familienernährers.

Neben dem gefühlten Zuwachs

an Verantwortung

können sein Anspruch,

nach Dienstschluss für

das Baby da sein zu wollen,

sowie der Wunsch der

Partnerin nach Entlastung,

langfristig an den Energiereserven

zehren. Zudem

gilt es die Beziehung zur

Kindesmutter bewusst zu

gestalten und damit klarzukommen,

dass nun der

Sprössling Vorrang hat.

Ein 24-Stunden-Job

Die Rolle als Mutter ist

nämlich ein 24-Stunden-

Job. Das Kind kann jederzeit

hungrig werden,

gewickelt werden müssen

oder herumgetragen werden

wollen. Bis sich so

etwas wie ein Rhythmus

einzustellen beginnt, sind

VORARLBERGER

NACHRICHTEN

Psychologin Sabine Fleisch.

kann die Psychotherapie helfen,

trotz der körperlichen Einschränkungen

zu einer neuen/anderen

Form der Sexualität zu finden.

Sexuelle Störungen als Symptome

für tiefer liegende Probleme

Liegen Sexualstörungen vor, die

keine körperlichen Ursachen haben,

so kann mit Hilfe von Psychotherapie

an Beziehungsthemen,

Ängsten, Stressfaktoren, be-

viele Mütter bereits am

Ende ihrer Kräfte. Neben

der Tatsache, erst einmal

die eigenen Bedürfnisse

zugunsten jener des Kindes

zurückzustellen, verändert

sich für die Frau

zudem ihre Stellung in der

Gesellschaft. Die meisten

Mütter sind vor der Geburt

zumindest teilweise

berufstätig, was den

Selbstwert positiv beeinfl

usst. Die Umstellung zur

Hausfrau und Mutter fällt

nicht allen gleich einfach.

Je nachdem, wie gut

Mann und Frau es schaffen

als Vater bzw. Mutter

klarzukommen, hat dies

auch Auswirkungen auf

die Paarbeziehung. Überanstrengung,

verändertes

sexuelles Verlangen und

unterschiedliche Ansichten

im Umgang mit Geld

können zu Streitigkeiten

und Frustration führen.

Zeit für Umstellung

Das Leben als Familie ist

mit einigen Umstellungen

verbunden. Deshalb sollte

man sich genug Zeit geben,

sich auf die neue Situation

einstellen zu können. Reden

Sie miteinander über

die erfüllenden Seiten des

Eltern-Daseins, aber auch

darüber, was schwierig ist.

Es ist keine Schande, sich

und dem anderen einzugestehen,

wenn Gefühle

der Überanstrengung und

Überforderung sich breit

machen. Wenn man weiß,

wie es dem anderen geht

ruflicher oder privater Überlas-

tung etc. erfolgreich gearbeitet

werden. Sexuelle Probleme lösen

sich dann sehr oft auf.

Eine Sprache finden

Sehr häufig sind sexuelle Störungen

eigentlich Störungen in

der Kommunikation zwischen

den Sexualpartnern. Paare haben

selten eine gemeinsame Sprache

über Sexualität entwickelt, in der

FREITAG, 21. OKTOBER 2011

und wo es eng wird, kann

man gezielt nach Möglichkeiten

zur Entlastung

suchen und man nimmt

nicht jedes Wort persönlich.

Und noch etwas: Sie

sind keine schlechten Eltern,

wenn Sie gelegentlich

an die Zeit vor dem

Kind denken und sich

kurzfristig ihr altes Leben

zurück wünschen – denn

tief im Herzen wissen sie,

dass das Glück, Eltern zu

sein, jede Anstrengung

mehrfach aufwiegt.

Mütter verbringen mehr Zeit

mit ihren Kindern als Väter.

Sexualität und Gesundheit

Johannes

Staudinger

Psychotherapeut,Sexualtherapeut

Oftmals sind sexuelle

Störungen eigentlich Störungen

in der Kommunikation

zwischen den Partnern.

sie sich austauschen und sich

Wünsche und Bedürfnisse mitteilen

können.

Auch wird über sexuelle Einstellungen

sehr selten reflektiert.

Wenn Paare beginnen, über ihre

persönlichen Prägungen und Einstellungen

nachzudenken und

dann eine Form des Austausches

darüber entwickeln, wenn sie zu

einer gemeinsamen, lustvollen

Sprache finden und sich Vorlieben,

aber auch Ängste oder Befürchtungen

mitteilen können,

wird Sexualität als erfüllt, bereichernd

und lebensbejahend erlebt.

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Daten & Fakten

Weitere Informationen zum

Vorarlberger Landesverband

für Psychotherapie (VLP) gibt es

unter Tel. 05572 21463, vlp@

psychotherapie.at oder im Internet

www.psychotherapie.at/vlp

Auch das Verzeichnis der Vorarlberger

Psychotherapeutinnen

und -therapeuten kann dort angefordert

werden.


FREITAG, 21. OKTOBER 2011

Lärm kann die Gesundheit schädigen

Regelmäßige Untersuchungen

können

das Gehör langfristig

schützen.

VORBEUGUNG. Lärm kann

nicht nur lästig sein, sondern

auch die Gesundheit

schädigen. „Eine Hörschädigung

tritt im Allgemeinen

erst ein, wenn

man regelmäßig hohen

Lärmbelastungen ausgesetzt

ist“, erklärt Dr.

Christine Klien, Leiterin

der aks Arbeitsmedizin

ameco. Andere Auswirkungen

von Lärm können

jedoch schon früher auftreten.

Lärm verursacht

Stress, stört den Schlaf,

beeinträchtigt Konzentration

und Kommunikation

und kann bei Kindern zu

einem verringerten Lernvermögen

führen. Eine

Studienauswertung im

Forschungsverbund Lärm

TIPPS ZUR LÄRMVERMEIDUNG

● Rücksicht: Machen Sie nicht mehr Lärm als unbedingt erforderlich

und unter gegebenen Umständen vermeidbar ist.

● Schützen Sie sich: Tragen Sie immer Gehörschutz, wenn es

vorgeschrieben oder ratsam ist. Benutzen Sie dafür ausschließlich

Produkte mit optimaler Schutzfunktion.

● Ohrschutz bereithalten: Überprüfen Sie vor jeder Tätigkeit, ob ein

Hörschutz notwendig ist. Zum Beispiel beim Rasenmähen,

Hecke-Schneiden oder Heimwerken.

● Freizeitgestaltung: Unterlassen Sie Freizeitaktivitäten,

die mit viel Lärm verbunden sind.

● Zimmerlautstärke: Überprüfen Sie kritisch die Lautstärkeeinstellung

an Ihren Radio- und Fernsehgeräten, von denen Sie

täglich beschallt werden.

● Kontrolluntersuchungen: Lassen Sie in regelmäßigen Abständen

Ihr Gehör von Fachleuten überprüfen.

40 40 JAHRE JAHRE

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www.hartlauer.at

VORARLBERGER

NACHRICHTEN

Hörschäden durch Kontrollen vorbeugen.

& Gesundheit im Auftrag

der WHO belegt: Bei Menschen,

die durch Lärmbelästigung

unter Schlafstörungen

leiden, steigt

das Risiko für Allergien,

Herzkreislauferkrankungen,

Bluthochdruck und

Migräne erheblich.

Auch im Beruf kann

Lärm zu einem ernsten

Problem werden. Mit über

800 Neuerkrankungen im

Jahr ist Lärmschwerhörigkeit

nach wie vor die

häufi gste Berufskrankheit

in Österreich. Um solchen

Erkrankungen vorzubeugen,

müssen Arbeitgeber

und Arbeitnehmer verschiedene

Aufl agen erfüllen:

Ab einem Dauerlärm

von 80 Dezibel (dBA)

muss der Arbeitgeber passenden

Gehörschutz zur

Verfügung stellen.

Ab 85 dBA sind Arbeitnehmer

verpfl ichtet Gehörschutz

zu tragen. Vor

Aufnahme der gehörschädigenden

Tätigkeit und in

regelmäßigen Intervallen

BASIC

Destiny 400

Fit & Gesund 7

sind Gehöruntersuchungen

vorgeschrieben.

Jeder verursacht Lärm

Lärm entsteht nicht von

alleine, sondern wird

von jedem Einzelnen

verursacht. Den ersten

Schritt gegen die Belästigung

durch zu viel Lärm

kann deshalb auch jeder

selbst unternehmen,

nämlich eigenen Lärm

vermeiden.

LAUTSTÄRKEN

(in Dezibel)

1: Hörschwelle – der Mensch

nimmt Geräusche wahr

10: Raschelndes Blatt

60: Normales Geräusch

80: Verkehrsreiche Straße,

Autobahn

85: Schallwellen können die

Gehörzellen schwächen,

bei dauernder Belastung

zerstören.

90: Schwerer Lkw

110: Diskothek

120: Schallwellen wer den als

Schmerz empfunden.

130: Flugzeuglärm

GEBURTSTAGSAKTION!

BASIC PLUS DIGITAL HÖRSYSTEM:

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*bei Kassenbewilligung

Preis o. Kasse: € 832,-

Nähere Infos Ihren Geschäften:

Bahnhofstr. 13, 6900 Bregenz, Tel.: 05574/ 45197

Marktstr. 18a, 6850 Dornbirn, Tel.: 05572/ 29721

Marktstr. 6, 6800 Feldkirch, Tel.: 05522/ 78023


8 Fit & Gesund

Beim Ausprobieren kommen Kinder meist auf den Geschmack.

Sport und Spaß

ANREGUNG. Kinder und

Jugendliche für den Vereinssport

zu motivieren

und den Vereinen eine

Möglichkeit zur Präsentation

zu geben, ist das Ziel

des ASVÖ-Familiensporttages.

Ein solcher fand

kürzlich im Aktivpark

in Schruns-Tschagguns

statt. Rund 450 Teilneh-

GARANTIERT

GENTECHNIKFREI *

mer erlebten dabei einen

bewegten Familiensporttag.

Interessierte konnten

an zwölf Bewegungsstationen

verschiedene Sportarten

ausprobieren. Außerdem

gab es tolle Preise

zu gewinnen. Aufgrund

des großen Erfolges soll

es nächstes Jahr eine Wiederholung

geben.

Produkte aus Heumilch.

Reinster Genuss.

An den Lauf der Jahreszeiten angepasst, verbringen unsere

Kühe jeden Sommer auf heimischen Wiesen und Almen,

wo über 50 aromatische Gräser und Kräuter wachsen.

Im Winter steht wertvolles Heu auf ihrem Speiseplan.

Als Heumilch-Kühe bekommen sie garantiert keine

vergorenen Futtermittel. Nur so entsteht die reinste

Milch und daraus Käse und viele andere Heumilch-

produkte. Auch 3-Haubenkoch Joachim Gradwohl

hat dieses besondere Geschmackserlebnis für

sich entdeckt. Sein Urteil: „Reinster Genuss!“

Mehr Infos auf www.heumilch.at und

www.facebook.com/heumilch.at

VORARLBERGER

NACHRICHTEN

RATGEBER. Sport ist zwar

gesund , aber er belastet

den Körper auch, speziell

den Beckenboden. Die

Folge ist oft ungewollter

Urinverlust. Umso wichtiger

ist es, die individuell

passende Sportart zu

fi nden. Dazu hat das Info-Zentrum

Inkontinenz

jetzt den Ratgeber „Sport

bei Blasenschwäche“ herausgegeben.

Studie belegt Problem

Viele junge Sportler haben

Probleme mit ungewolltem

Urinverlust.

Anschaulich zeigt das

eine dänische Studie mit

Leistungssportlerinnen,

gut 40 Prozent von ihnen

litten während des Trainings

unter unwillkürlichem

Harnverlust.

Auch Freizeitsportler

haben zuweilen Schwierigkeiten,

weil sie der Harnverlust

bei der Bewegung

stört. Experten sprechen

von der sogenannten Belastungsinkontinenz.Viele

verzichten dann frustriert

auf Sport und damit

auf soziale Kontakte.

Das muss nicht sein,

denn mit den richtigen

Hilfsmitteln gibt es keinen

Grund, sich daheim zu

vergraben! Wichtig ist die

Wahl der richtigen Sportart.

Empfehlenswert sind

Sportarten, die den Beckenboden

stärken oder

entlasten. Gut eignet sich

leichter Laufsport, bei-

FREITAG, 21. OKTOBER 2011

Sport bei Blasenschwäche: Vieles

ist auch mit Inkontinenz möglich

Joachim Gradwohl

3-Haubenkoch

Gemütliches Wandern in schöner Umgebung geht immer.

spielsweise Gehen oder

Walken. Auch Radfahren

und Gymnastik sind möglich,

Schwimmen und

Aquafi tness ebenfalls.

Wer dabei Urin verliert,

kann sich mit spezieller

Inkontinenz-Badewäsche

behelfen. Das sind unauffällige

Shorts und Badeanzügen,

die wasserdicht

abschließen.

Broschüre „Sport bei

Blasenschwäche“ kostenlos

zum Herunterladen unter

http://tinyurl.com/44moomj

Georg

3-Käsehoch

MIT UNTERSTÜTZUNG VON BUND, LÄNDERN UND EUROPÄISCHER UNION

* Laut Definition des Österreichischen Lebensmittelkodex für gentechnikfrei erzeugte Lebensmittel.


FREITAG, 21. OKTOBER 2011

Neue Behandlung bei Arthrose

Die akute sowie chronische

Schädigung des Knorpels ist für

gewöhnlich ein natürlicher Prozess,

der mit dem Älterwerden

einher geht. Bis zu einem gewissen

Grad sind diese Veränderungen

vom Körper selbst noch

reparabel – schreitet die Veränderung

jedoch fort, entwickelt

sich das volle Krankheitsbild

der Arthrose .

Bisherige Therapien

Bisher gab es zwei Möglichkeiten

der Behandlung:

1. Nichtoperative, medikamentöse

Therapie: Mit schmerz- und entzündungshemmendenMedikamenten

sowie durch Vermeidung

von Belastungsbewegungen wird

das Symptom beseitigt, die Ursache

jedoch nicht. Durch das Ausschalten

des Schmerzes werden

weitere Schäden an den Gelenken

provoziert.

2. Operative Therapie: Die Methoden

reichen von Gelenkspiegelung

über Achsenumstellung an den

Gelenken bis hin zum künstlichen

Gelenkersatz wie z. B. Hüft- oder

Knieprothese.

Die neue Behandlungsmethode

Bereits 1986 gelang es einer amerikanischen

Forschergruppe, die

Ursache von Knorpelschäden sowie

der daraus resultierenden Arthrose

zu analysieren. Sie fanden

einen neuen Eiweißstoff (Interleukin

– 1 RA), der in der Lage ist,

Zerstörungsprozesse an den Gelenken

zu stoppen. Grundsätzlich

besitzt jeder Mensch diesen Stoff,

bei einem fortgeschrittenen

Knorpelschaden ist das natürliche

Gleichgewicht zwischen dem

Auslöser und dem Hemmstoff in

der Gelenkflüssigkeit allerdings

gestört. Dieses Ungleichgewicht

kann nun von außen wieder reguliert

werden. Solange noch gesunde

Knorpelzellen vorhanden

sind, können die von außen

zugeführten Eiweißhemmstoffe

ihre natürliche Aufgabe erfüllen.

Der Einsatz von körpereigenen

Eiweißstoffen nennt sich Orthokin.

Methode der Orthokin-Therapie

Mit vorgefertigten Spezialspritzen,

in denen sich bestimmte Monozyten

befinden, wird Blut aus

einer Vene entnommen. Dieses

aus eigenem Blut hergestellte angereicherte

Serum wird anschließend

tiefgefroren. Bei Bedarf des

Patienten wird der Hemmstoff

Dr. Hermann Leidolf erwarb auf dem Gebiet der Sport- und Unfallchirurgie

beste Qualifikationen und behandelt in seiner Privatpraxis alle Indikationen

rund um den Bewegungsapparat. (Fotos: F. Schneider)

direkt in das betroffene Gelenk

injiziert. Die Wirksamkeit des

neuen körpereigenen Eiweißhemmstoffes

zeigt sich in der Regel

nach sechs Wochen – die

Schmerzen lassen spürbar nach,

die Entzündung wird gehemmt.

Die Beweglichkeit des Gelenks

wird dadurch entscheidend ver-

Wissenswertes

Entwicklungsstufen der Arthrose:

1. Gesundes Gelenk:

Die Knorpelschicht (A) schützt den Knochen (B)

und sorgt für reibungslose Bewegungen.

2. Mittleres Stadium:

Die Knorpelschicht wird dünner, rauer und rissiger.

Es entstehen Knorpelzerklüftungen, Bewegungen

fangen an zu schmerzen.

VORARLBERGER

NACHRICHTEN

3. Spätstadium:

Die Knorpelschicht ist abgetragen, die Knochen

haben sich verdichtet und verhärtet. Anbauten

am Gelenkrand drücken gegen die Gelenkinnenhaut

(C). Kalkablagerungen blockieren

die Bewegung. Starke Schmerzen sind die Folge.

bessert, was wiederum die natürliche

Regeneration unterstützt.

Bereiche und Erfolgsdauer

Grundsätzlich können alle Gelenke

versorgt werden, am häufigsten

sind dies: Gelenke der Wirbelsäule,

Knie-, Hüft-, Finger-, Schulter-

sowie Sprunggelenke. Die Dauer

des Erfolges liegt bei mindestens

drei bis fünf Jahren. Zusätzlich zur

Orthokin-Therapie sollten unterstützende

Maßnahmen durchgeführt

werden wie Physiotherapie,

Bewegung, gesunde Ernährung

(Vitamine, Spurenelemente, Kalzium)

sowie gegebenenfalls auch

Gewichtsreduktion. Die Sicherheit

und Verträglichkeit der neuen Orthokin-Therapie

erklärt sich von

selbst. Es handelt sich hierbei um

eine persönliche Medizin des eigenen

Körpers, hergestellt aus eigenem

Blut.

In seiner Praxis in Innsbruck führt

Dr. Leidolf diese Arthrose-Therapie

schon seit vielen Jahren erfolgreich

durch und hat so mehr als

3000 Patient(inn)en geholfen.

Daten & Fakten

Anzeigen

Dr. Hermann Leidolf

Facharzt für Unfallchirurgie

dr.leidolf@gmx.net

www.unfallchirurgie.or.at

Praxis in Liechtenstein:

Landstraße 274, FL-9495 Triesen

Tel. +423 388 01 92

Praxis in Innsbruck:

Salurnerstraße 15, A-6020 Innsbruck;

Tel. +43 512 90 83 83 30

LEISTUNGSSPEKTRUM

– Behandlung von akuten und

chronischen Muskel-, Sehnenund

Gelenkverletzungen, inklusive

operative Behandlung

– Arthroskopische Behandlung

von Schulter-, Knie-, Hand- und

Sprunggelenken

– Behandlung von Sportverletzungen

– Fußchirurgie, spezialisiert

auf Hallux-Operationen

– Allgemein beeideter und gericht

lich zertifizierter Gutachter

– Spezialist für konservative und

operative Arthrosetherapie

(Knorpelzellverpflanzung)

VORANKÜNDIGUNG:

Vortrag in der St. Georg Klinik,

Goldach am Bodensee,

am 27. 10. 2011 um 19.30 Uhr;

Thema: Neue Therapiemöglichkeiten

bei Arthrose.

Die Teilnahme ist kostenlos, aufgrund

der begrenzten Teilnehmerzahl

bitten wir um Voranmeldung

unter Tel. +423 388 0192

oder +43 (0)512 9083 8330

9


10 Fit & Gesund

Bewegung im kühlen

Nass fördert das

Herz-Kreislauf-System,

Beweglichkeit

und Ausdauer.

STÄRKUNG. Dienten die

Übungen im Wasser einst

als rein therapeutische

Maßnahme, nutzen heute

Fitnessbegeisterte

die physikalischen Unterschiede

des Wassers

hinsichtlich Temperatur,

Druck, Auftrieb und Widerstand

für ihr Training.

So auch die Generation 50

plus, bei der speziell die

Stärkung des Herz-Kreislauf-Systems

sowie die

Steigerung von Beweglichkeit,

Ausdauer und Balance

an vorderster Stelle

steht. „Und die Freude an

der Bewegung und Begegnung

nicht zu vergessen“,

sagt Krista Frohnwieser.

Die Übungsleiterin des

Schwimmclubs Val Blu

Bludenz arbeitet seit 30

Jahren mit und im Element

Wasser. Derzeit

gelten ihre Anweisungen

einer Gruppe älterer Menschen,

die sich am Aquafi

tnesskurs beteiligen, der

im Rahmen des Projekts

GEHE und in Zusammenarbeit

mit der Sportunion

Vorarlberg vom Bludenzer

Schwimmclub organisiert

wurde.

Wassergewöhnung

„Langsam auf der Stelle

treten“, beginnt die

Schwimmtrainerin die

Übungsstunde. „Wichtig

ist es, die Teilnehmer zuerst

an das Wasser zu gewöhnen

und damit eine

VORARLBERGER

NACHRICHTEN

Kraft, die aus dem Wasser kommt

Die Poolnudel verstärkt die

Auftriebs- bzw. Widerstandswirkung

des Wassers.

Univ. Prof. Dr. Johann Langmayr –

Primar und ärztlicher Leiter der

Bandscheiben Cliniken im Interview.

Herr Prof. Langmayr, sie sind gebürtiger

Vorarlberger und betreiben

in Tirol/Telfs und Salzburg/

Bad Dürrnberg Ihre Bandscheiben

Cliniken. Bereits vor Jahren

haben Sie einen neuen Weg bei

der Behandlung von Bandscheibenproblemen

mittels Endoskopie

eingeschlagen – der Erfolg

gibt ihnen recht!

Prof. Langmayr: Ja, mein Team

und ich bekommen tagtäglich die

Richtigkeit dieser Behandlungsform

durch äußerst zufriedene Patienten

bestätigt. Wir sind stolz

darauf, dass der Großteil unserer

neuen Patienten auf Grund von

Empfehlung den Weg zu uns

findet.

Herr Professor, viele Menschen

leiden unter einem „nur kleinen

Bandscheibenvorfall“, der anscheinend

nicht operiert werden

muss, da keine Lähmungserscheinungen

vorliegen. Immer wie-

derkehrende Schmerzen reduzieren

jedoch massiv die Lebensqualität.

Prof. Langmayr: Erstens ist die

Aussage „nur ein kleiner Bandscheibenvorfall“

absolut falsch,

denn es kommt bei den Beschwerden

nicht auf die Größe, sondern

sichere Ausgangsposition

zu schaff en“, erläutert

Frohnwieser. Denn: Der

Körper wiegt im Wasser

zwar lediglich noch zehn

Prozent seines Eigengewichts

– die Gelenke und

Sehnen werden entlastet.

Doch geht mit dieser

Leichtigkeit auch ein erhöhter

Widerstand einher.

Das Balancehalten wird

schwerer – das eigentliche

Training beginnt. „Knie

abwechselnd hochziehen,

beugen und strecken.“

Mit erlangter Sicherheit

steigert die Trainerin das

Tempo, der Wirkungsgrad

der Übungen wird größer,

die Anstrengung intensiver.

„Durch das Mehr an

Widerstand im Wasser

kann die Kondition optimal

gesteigert werden“,

sagt Frohnwieser.

Langsam zum Erfolg

Vor allem aber wirkt sich

Bewegung im kühlen Nass

positiv auf die Leistung

der inneren Organe aus. So

reduziert sich etwa durch

den erhöhten Druck und

die höhere Leitfähigkeit

des Wassers die Herzfrequenz

um durchschnittlich

fünf bis zehn Schläge

pro Minute. Das Herz

arbeitet ökonomischer:

Es muss für die gleiche

Leistung nicht mehr so oft

schlagen. „Und das alles

mit Bedacht auf die eigene

Leistungsfähigkeit und

das Wohlbefi nden“, rät

die versierte Schwimm-

FREITAG, 21. OKTOBER 2011

Bewegung im Wasser ist schonend und anregend zugleich.

auf die Lage des Vorfalles an. Zweitens,

gerade mit unserer neuen

Behandlungsform können wir Patienten

mit Schmerzen in kürzester

Zeit beschwerdefrei machen

und ihnen damit langwierige Medikamenteneinnahmen

und Infusionen

ersparen.

Man hört auch immer wieder den

Begriff „Bandscheibenvorwölbung“.

Wie ist diese einzustufen ?

Prof. Langmayr: Die Bandscheibenvorwölbung

kann wesentlich

mehr Beschwerden verursachen,

als ein Vorfall. Es ist immer ein

Zeichen dafür, dass sich die Druckverhältnisse

in der Bandscheibe

verändert haben. Wir können in so

einem Fall ebenfalls mittels unserer

Technik den Druck in der

Bandscheibe senken und den vorgewölbten

Bandscheibenanteil

entfernen. Somit erhält der Nerv

wieder genügend Platz und die

Schmerzen vergehen.

Gibt es bei dem Behandlungsverfahren

der Bandscheiben Cliniken

auch Komplikationen?

Prof. Langmayr: Wir haben in der

trainerin zur Selbstkontrolle.

Noch eines: Das

Mehr an Druck spielt auch

beim Thema „Gewebe und

Haut“ eine gewichtige Rolle:

Der Körper wird permanent

von Wasser umspült,

der Druck auf diesen verstärkt.

Das Ergebnis: ein

besser durchblutetes Gewebe

und eine straff ere

Haut. „Ein kleiner, aber

feiner Nebeneff ekt, der

bei länger andauerndem

Training auftreten kann“,

betont Frohnwieser.

„In kurzer Zeit beschwerdefrei“

Univ. Prof. Dr. Johann Langmayr.

Foto: Bandscheiben Cliniken

Zwischenzeit an die siebenhundert

Patienten mit diesem Verfahren

behandelt und hatten noch

keine einzige Nervenverletzung

oder Blutung. Es handelt sich, in

den richtigen und erfahrenen

Händen, um ein sicheres und hervorragendes

Verfahren.

Prof. Langmayr, könnte dieses

spezielle Behandlungsverfahren

auch andernorts durchgeführt

werden.

Prof. Langmayr: Prinzipiell kann,

so denke ich, jeder alles erlernen.

Aber es bedarf schon einer umfangreichen

Beschäftigung und

Erfahrung auf dem Gebiet der

Bandscheibenbehandlung. So

muss ein behandelnder Arzt mindestens

zwei- bis dreihundert dieser

Eingriffe selbständig durchgeführt

haben, um diese spezielle

Technik sicher zu beherrschen. Dies

bedeutet wiederum eine sehr

lange Lernstrecke für den Chirurgen.

Herr Prof. Langmayr, herzlichen

Dank für das interessante Interview.

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FREITAG, 21. OKTOBER 2011

BUCHTIPP

Schätze der Natur erkennen

und genießen

Als Förster in der Salzburger

Bergwelt ist Walter Mooslechner

mit der Natur, ihren

Schätzen und Geheimnissen,

eng verbunden. Seine Mutter,

eine ausgezeichnete Köchin,

hat ihre Kinder von klein auf

mit dem Wissen um Genießbares

und für Leib und Gesundheit

Verwertbares aus der Natur

vertraut gemacht. Das erforderliche

Wissen und Können ist

über Generationen gewachsen,

gehütet und verbessert worden.

Küche, Speis, Vorrats keller und

Hausapotheke sind mit dem bevorratet

worden, was die Natur

an Gutem bereit hält. Damit es

schmeckt, wohltut, stärkt, reinigt,

heilt und für ein langes Leben

reicht. Walter Mooslechner

hat diesen Erfahrungsschatz

in dem Buch „G’sund und

Guat – Früchte und Kräuter

aus Wald und Flur – Natur

– Küche – Gesundheit“

niedergeschrieben . Es fi nden

sich darin nicht nur köstliche

Rezepte, sondern auch

Rezepturen für Kosmetik und

Gesundheit, allesamt übrigens

von Pharmazeuten überprüft

und für außerordentlich gut befunden.

Walter Mooslechner,

„G’sund und Guat – Früchte und Kräuter

aus Wald und Flur – Natur – Küche –

Gesundheit“, 160 Seiten, 24 Euro

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Gesund essen in

allen Lebensphasen

Der November steht bei der Vorarlberger Gebietskrankenkasse

ganz im Zeichen der gesunden Ernährung. Gesundes

Essen und Trinken trägt in allen Lebensphasen und Lebensbereichen

zu mehr Leistungsfähigkeit und Wohlbefinden

bei. Durch die Ernährungsvorträge, mit denen vor allem

Senioren, Berufstätige und Familien angesprochen werden

sollen, führt Diätologin Julia Giacomuzzi.

Mit 66 Jahren, da fängt das Leben an

Befinden Sie sich gerade in diesem besonderen Lebensabschnitt?

Wissen Sie, dass auch die gesunde Ernährung

vieles dazu beiträgt, um diesen Lebensabschnitt intensiv zu

genießen. Bei einem kurzweiligen Vortrag möchten wir Ihnen

wertvolle Tipps mitgeben – worauf man beim Essen und

Trinken achten sollte und wie man genussvoll Körper und

Gehirn in Schwung halten kann. Denken Sie daran: Mit 66

Jahren ist noch lange nicht Schluss.

Mehr Genuss im Berufsalltag

Vom Frühstück bis zum Abendessen . . .

Gesund essen – ein Thema, das alle angeht.

(Foto: pitopia/Valerie Thoermer)

Stress, Hektik und Zeitdruck begleiten oft unseren Berufsalltag. Da greift man schnell mal zu Snacks,

Fast Food oder Fertiggerichten aller Art. Wir wissen alle, dass Essen und Trinken unsere Leistungs- und

Konzentrationsfähigkeit positiv aber auch negativ beeinflussen kann. Bei einem kurzweiligen Vortrag,

verpackt mit alltagstauglichen Tipps, möchten wir Sie motivieren, auch unter der Woche – im Berufsalltag

– auf gesundes Essen und Trinken zu achten.

Gesunde Ernährung für die ganze Familie

Viele Lebensthemen werden in der Familie besprochen und diskutiert. Gesunde Ernährung im Familienalltag

– für die einen selbstverständlich, für die anderen nicht der Rede wert. Wie wichtig ist Ihnen

die Gesundheit ihrer Lieben? Wie setzt man gesundes Essen und Trinken einfach in die Praxis um? Muss

man wirklich viel Geld dafür ausgeben? Wir möchten Ihnen praxisnahe Tipps mitgeben - für Sie und Ihre

Lieben zu Hause. Das Motto soll lauten: „Gemeinsam macht es mehr Spaß, sich gesund zu ernähren!“

Die Termine im Überblick

Mit 66 Jahren, da fängt das Leben an 22. November 2011 15–16 Uhr

Mehr Genuss im Berufsalltag 22. November 2011 19–20 Uhr

Mit 66 Jahren, da fängt das Leben an 30. November 2011 15–16 Uhr

Gesunde Ernährung für die ganze Familie 30. November 2011 19–20 Uhr

Die Vorträge sind kostenlos und finden in der VGKK Dornbirn, Sitzungssaal (1. Stock), statt.

Anmeldung:

Vorarlberger Gebietskrankenkasse

Abteilung für zentrale Dienste – Gesundheitsförderung

Carolin Amann, MSc, Tel. 050 84 55-1112

e-mail: gesundheitsfoerderung@vgkk.at

VORARLBERGER

NACHRICHTEN

www.vgkk.at

Tipp

FREITAG, 21. OKTOBER 2011

Manfred Brunner

VGKK Obmann

Für alle Medikamente, die Versicherte auf Kosten

der Krankenkasse beziehen, ist eine Rezeptgebühr

von 5,10 Euro zu bezahlen, was mitunter eine finanzielle

Belastung darstellt. Chronisch kranke oder

sozial schlechter gestellte Menschen haben die

Möglichkeit einer Rezeptgebührenbefreiung, die es

mit oder ohne Antrag gibt. Automatisch und ohne

Antragstellung sind Rezepte gebührenbefreit für:

Ausgleichszulagenbezieher, Zivildiener, AsylwerberInnen,

Bezieher von Mindestsicherung und Menschen

mit anzeigepflichtigen, ansteckenden Krankheiten

bzw. für Medikamente, die zur Behandlung

dieser Krankheiten verschrieben werden.

Wer ein geringes Einkommen hat, kann sich über

Antrag befreien lassen. Die Einkommensgrenzen

liegen für Alleinstehende bei höchstens 793,40

Euro, für Ehepaare bzw. in Lebensgemeinschaft Lebende

bei max. 1189,56 Euro netto pro Monat. Diese

Beträge erhöhen sich pro Kind um 122,41 Euro.

Besteht aufgrund einer Erkrankung ein erhöhter

Medikamentenbedarf kann man sich auch befreien

lassen. Alleinstehende dürfen max. netto

912,41 Euro, Ehepaare bzw. in Lebensgemeinschaft

lebende Personen max. 1367,99 Euro pro

Monat verdienen. Hier erhöhen sich die Beträge

ebenfalls pro Kind um 122,41 Euro. Leben weitere

Personen mit eigenem Einkommen im Familienverband,

ist dieses hinzuzurechnen. Wer von der

Rezeptgebühr befreit ist, bezahlt keinen Kostenanteil

für Heilbehelfe und im Krankenhaus. Auch

das e-card-Serviceentgelt wird nicht eingehoben.

Die Obergrenze zur Entrichtung von Rezeptgebühren

liegt generell bei zwei Prozent des Jahresnettoeinkommens.

Die Befreiung erfolgt automatisch

und ist für den verordnenden Arzt über

des e-Card-System ersichtlich. Für Heilbehelfe

und Hilfsmittel sowie Spitalskostenbeiträge nach

dem Landesgesetz gilt hier keine Befreiung.

Antragsformulare auf Rezeptgebührenbefreiung

sind bei der VGKK-Hauptstelle in Dornbirn und

in den Servicestellen erhältlich oder können über

die VGKK-homepage www.vgkk.at heruntergeladen

werden.

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