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Das Regional-Journal für Südniedersachsen

Göttingen Holzminden Northeim Osterode am Harz

Bildung Spezial

Ihr persönliches Exemplar zum Mitnehmen

Weiterbildung


Ihre Extrawürste sind uns die liebsten.

Regjo Südniedersachsen Bildung spezial editorial inhalt III

Weiter, immer weiter

Ohne breitgefasste Weiterbildung der Mitarbeiter wird

wohl bald kein Unternehmen mehr auskommen.

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

unsere diesjährige Spezialausgabe zum Thema „Bildung“ fokussiert

auf den Bereich Weiterbildung. Was bisher eher unter Privatinteresse

von Arbeitnehmern lief – Stichwort Bildungsurlaub – wird

zukünftig eine immer größere Rolle in den Unternehmen spielen,

darüber herrscht relative Einigkeit. Die Handlungsnotwendigkeit

liegt auf der Hand: zunehmende Spezialisierung und der demografische

Wandel mit seinem Rückgang des Fachkräfteangebots.

Die perfekten Stellenbewerber zu finden, wird immer schwieriger,

also gibt es nur eine sinnvolle Alternative – nämlich stärker in

die bestehende Belegschaft investieren. An vielen Stellen im Weiterbildungsbereich

macht sich dieser Philosophiewechsel bereits

bemerkbar, etwa an den Hochschulen. Hier wird die Durchlässigkeit

zwischen Berufstätigkeit und der Notwendigkeit zum lebenslangen

Lernen am deutlichsten.

Sven Grünewald

Chefredaktion

Inhalt

VI Die neuen Notwendigkeiten Angesichts vielerorts gespürtem Fachkräftemangel

und demografischem Wandel wird die Weiterqualifizierung

von Mitarbeitern immer wichtiger. Südniedersachsen besticht

durch ein breites Angebot – dessen Nutzung durch Unternehmen aber

noch eher verhalten ist.

XV „Ich weiß, was ich will“ Das Göttinger Familienunternehmen

ZUFALL logistics group konsequent auf den Nachwuchs. Eine pfiffige

Marketingidee setzt dazu die eigenen Azubis in Szene.

Business Selection.

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Das sind die Seminare der Business Selection, einer Initiative der Volkshochschule Göttingen e. V.

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Business

Selection

XVII Der Duft der großen weiten Welt Bei der Holzmindener Symrise

AG wird den Auszubildenden eine hohe Wertschätzung entgegengebracht.

Die große Bandbreite an Tätigkeiten sowie flexible Ausbildungen

machen die Arbeit abwechslungsreich.

XVIII Die Mortimer-Methode Seit zehn Jahren bietet der Mortimer

English Club Bad Lauterberg Kindern und Erwachsenen die Möglichkeit,

Englisch mit Spiel und Spaß zu lernen.

Impressum. Herausgeber Polygo Verlag GmbH, Lotzestraße 29, 37083 Göttingen, Telefon:

0551-50 75 10, Fax 0551-50 75 1-50 Chefredaktion Sven Grünewald Redaktion Annegret Adam,

Johanna Lal, Volker Schönfeldt Fotografie AfAK, LEB in Niedersachsen e.V., Kindersportstiftung

am Harz e.V., Pädagogium Bad Sachsa, Bild: Fotolia.com – Lamica, The Highpack Group,

Arbeitsagentur Göttingen, CSC Computer Schulung & Consulting, HAWK/Borbe, P.O.S. Kresin

Design GmbH, Symrise, Mortimer English Club Anzeigen John D. Swenson, Leitung (swenson@

regjo.de), Dennis Aschoff, Jörn Jacobsen, Viktoria Siegfried, Tim Mittelstaedt Geschäftsführung

Thomas Wirth (wirth@regjo.de) Art Direktion Ines Erdmann Layout Eva-Katarina Griesheimer,

Viktoria Siegfried

RegJo bei Facebook: www.facebook.com/Suedniedersachsen


IV weiterbildung bildung spezial Regjo Südniedersachsen Regjo Südniedersachsen Bildung spezial weiterbildung V

R e g i o n a l M a r k e t i n g

E n e r g i e m a n a g e m e n t

S p o r t f ö r d e r u n g

P ä d a g o g i u m

Marketing vor Ort

Konflikte lösen, Energien managen

Sport ohne Hürden

Klein und Oho

Die AfAK bietet ab 2013 den neuen Studiengang

„Stadt- und Regionalmarketing“.

Die LEB in Niedersachsen e.V. bietet eine bundesweit einzigartige Zusatzausbildung

zum Regionalen Energiemanager. Diese verbindet Theorie und Praxis.

Die Kindersportstiftung am Harz fördert Kinder und Jugendliche im Bereich Sport und

Jugendhilfe und konnte bereits zahlreiche Projekte und Spenden ermöglichen.

Das Pädagogium Bad Sachsa lud zum

sommerlichen Tag der offenen Tür.

Im April 2013 startet an der AfAK Akademie

für Absatzwirtschaft der erste Studiengang

„Stadt- und Regionalmarketing“ mit

Hochschulzertifikat. Der neue Studiengang

richtet sich an Betriebswirte, Wirtschaftsgeografen

und Kommunikations-Profis, die

eine neue Herausforderung suchen. „Immer

mehr Regionen, Städte und Gemeinden

brauchen teamfähige und durchsetzungsstarke

Mittler im Netzwerk pluralistischer

Meinungsvielfalt kommunaler Aktivitäten.

Benötigt wird die Fähigkeit, konzeptionell

zu denken und zielorientiert zu handeln

– und genau das ist die Aufgabe von

Stadtmarketing“, so AfAK-Studienleiter Dr.

Harald Burghagen.

Herzstück des praxisorientierten Studiengangs

ist das Modul „Marketing-vor-

Ort“ mit Exkursionen zu aktuellen Themen

wie Leerstandsmanagement, demografische

Entwicklung sowie barrierefreie Stadt.

Monatlich findet jeweils eine Woche Blockunterricht

statt. Der Studiengang wird im

Juli 2014 mit dem Titel „Certified City and

Regional Marketing Manager“ der Steinbeis

University Berlin abschließen.

VS

Christian Feußner hat im Februar seine

Zusatzausbildung zum Regionalen Energiemanager

erfolgreich abgeschlossen. Er ist

zurzeit im Anwärterdienst der Landesforstverwaltung

beschäftigt. „Gerade im Umgang

mit Forstwirten und Unternehmen können

Spannungen und Konflikte entstehen. Bei

der Lösung dieser Konflikte haben mir die

Tipps und Konfliktlösungsstrategien sehr

geholfen, die wir in diesem Rahmen kennenlernen

durften“, so Feußner.

Die berufsbegleitende Qualifizierung

zum Regionalen Energiemanager wurde

von der LEB in Niedersachsen e.V. im Rahmen

eines EFRE-Projektes entwickelt. Sie

richtet sich an Personen unterschiedlicher

Bereiche, die sich auf dezentraler Ebene

den Fragen der Umsetzung von Energieprojekten

stellen wollen. Fachwissen zu Energieträgern,

Handlungsspielräumen und

rechtlichen Grundlagen werden ebenso

vermittelt wie Kompetenzen der Prozessgestaltung

wie Öffentlichkeitsarbeit, Projektplanung

und Konfliktbewältigung.

Das Angebot verbindet Theorie und

Praxis: Neben den fachlichen Vorträgen

und Diskussionen stehen Exkursionen

zu verschiedenen Energiegewinnungsprojekten

in der Region auf der Agenda.

Außerdem nimmt die Projektarbeit einen

großen Stellenwert ein. Hier werden

selbstgewählte oder vermittelte Projekte

in Teams bearbeitet. Die Zusatzausbildung

umfasst insgesamt 148 Unterrichtsstunden

plus bis zu jeweils acht Unterrichtsstunden

für Auswahlgespräche und Prüfung.

Der modulare Aufbau und die berufsbegleitende

Anlage der neuen Zusatzausbildung

ermöglichen es, heterogene Zielgruppen

anzusprechen: Selbständige

ebenso wie Unternehmensmitarbeiter und

Privatpersonen.

Es handelt sich bei der Qualifizierungsmaßnahme

um eine neue, bundesweit

einzigartige Zusatzausbildung im

Bereich erneuerbare Energien. Alleinstellungsmerkmal

ist die spezifische inhaltliche

Ausrichtung, die im Rahmen des

Energiemanagements erstmals Fragen

des Netzwerk- und Projektmanagements

auf regionaler Ebene zum Schwerpunkt

erhebt.

VS

Als im vergangenen Herbst im Osteroder

Jahnstadion der VfL Wolfsburg zusammen

mit dem VfR 08 Osterode eine Fußball-Ferienschule

ausrichtete, freuten sich

drei Kinder ganz besonders. Obwohl sie aus

finanziell schwächeren Familien stammen,

durften sie teilnehmen. Ermöglicht wurde

dies, weil die Kindersportstiftung am Harz

die Kosten für die drei Kinder übernahm.

Drei Tage lang wurden sie sowie 31 weitere

Kinder von U15-Coach Mathias Stammann

und Ex-Profispieler Roy Präger sowie erfahrenen

Trainern aus dem VfL-Nachwuchsbereich

betreut.

Die Kindersportstiftung am Harz

möchte Kinder und Jugendliche fördern,

insbesondere im Bereich Sport und Jugendhilfe,

sowie gemeinnützige Vereine und

Projekte, die ebenfalls dieses Ziel verfolgen.

Dafür sammelt der Verein Gelder, um verschiedene

Vorhaben, wie zusätzliche Sportarten,

weitere Trainer oder neue Sportgeräte,

zu ermöglichen. Zudem übernimmt

die Stiftung regelmäßig Vereinsmitgliedschaften

oder Patenschaften für bedürftige

Kinder und Jugendliche. Auch eine geeignete

Öffentlichkeitsarbeit für Jugendhilfe

und -bildung gehört zur gemeinnützigen

Tätigkeit des Vereins. Finanzielle Unterstützung

erhält dieser durch über 30 Unternehmen,

Institutionen und Privatpersonen aus

der Region.

Zahlreiche Projekte konnten mittlerweile

realisiert werden. Für Spaß im Sand

sorgt der einmal im Jahr ausgerichtete

OHA-City-BeachCup. Die beiden Vorsitzenden

der Kindersportstiftung, Dr. Sven

Vogt (im Bild rechts) und Rainer Giese (im

Bild links), hatten die Idee, die Überschüsse

aus der Veranstaltung einem guten Zweck

zukommen zu lassen. So wurde die Kindersportstiftung

am Harz gegründet. In

diesem Jahr liefen beim BeachCup über

50 begeisterte Kinderstaffeln über feinsten

Beachvolleyballsand und freuten sich im

Anschluss über Zuschüsse für ihre Klassenkasse.

Unter anderem konnten Fußballtrikots,

Stoppuhren, Tennisschläger,

Springseile und sechs neue Rollbretter für

Schulen angeschafft werden. „Wenn wir

die Kids zum Sport bringen, haben wir alles

erreicht“, freuen sich Vogt und Giese. VS

Glänzende Augen gibt es am Pädagogium

Bad Sachsa nicht nur zu Weihnachten oder

zum Geburtstag, sondern auch, wenn die

Fünft- und Sechstklässler sich den Herausforderungen

neuer Fächer stellen und ihre

Erfolge sehen. Diese Motivation bleibt bei

den meisten von ihnen auch in den oberen

Klassen erhalten. Wie schafft man das?

Auch hier gilt: Klein und oho!

Das Pädagogium ist ein staatlich anerkanntes

Gymnasium in freier Trägerschaft

mit angeschlossenem Internat. Etwa 420

Schüler werden nach den Vorgaben des

Landes Niedersachsen unterrichtet. Auch

die Klassenfrequenzen von bis zu 24 Kindern

sind angenehm klein. Trotzdem werden

in der Oberstufe drei Profile angeboten.

Naturwissenschaftliche, sportliche und

musikalische Angebote bereichern die

unterrichtliche Themenvielfalt. Unter dem

Motto „Fit für Europa“ wird außerdem viel

Wert auf Sprachzertifikate gelegt: Das Pädagogium

ist Prüfungszentrum für Cambridge-

und DELF-Abschlüsse. Im Juni

stellte sich die Einrichtung am „Tag der

offenen Tür“ den Fragen der Besucher. AA

Weiterführende Informationen gibt es im

Internet unter www.afak.de

Nächster Einstiegstermin ist der 21. September 2012. Weitere Informationen gibt es unter

www.regionaler-energiemanager.de sowie telefonisch unter 0551 370854-0, -14

Weitere Informationen zur Arbeit der Kindersportstiftung am Harz sowie alle wichtigen Kontaktdaten

finden Sie unter www.kindersportstiftung-am-harz.de

Weitere Informationen erhalten Sie unter

www.internats-gymnasium.de

Bildnachweis: AfAK, LEB in Niedersachsen e.V.

Bildnachweis: Kindersportstiftung am Harz e.V., Pädagogium Bad Sachsa


Regjo Südniedersachsen Bildung spezial weiterbildung VII

Schulen

Private Weiterbildungs-

Einrichtungen

Hochschulen

Die neuen

Notwendigkeiten

Angesichts vielerorts gespürtem Fachkräftemangel

und demografischem Wandel wird die

Weiterqualifizierung von Mitarbeitern immer

wichtiger. Südniedersachsen besticht durch ein

breites Angebot – dessen Nutzung durch Unternehmen

aber noch eher verhalten ist.

Unternehmen &

Mitarbeiter

Arbeitsagenturen

Berufsbildende

Schulen

Bild: Fotolia.com – Lamica


VIII weiterbildung bildung spezial Regjo Südniedersachsen

Regjo Südniedersachsen Bildung spezial weiterbildung IX

Bild: Thimm - The Highpack Group

Auszubildende bei THIMM. Das Unternehmen

vereinbart mit seinen Mitarbeitern

jeweils individuelle Weiterbildungsprogramme.

Text: Johanna Lal

Das Lernen ist wie ein Meer ohne Ufer, soll schon Konfuzius

gesagt haben. Diese Erkenntnis beginnt nun auch zunehmend in

die Unternehmens- und Hochschullandschaft einzusickern: Der

rasante gesellschaftliche Wandel zwingt zum lebenslangen Lernen,

zur ständigen Fortbildung. Der PC vom letzten Jahr ist heute

schon veraltet, täglich kommen neue Techniken, neue Verfahren

und neue Erkenntnisse hinzu. Wissensverfall und -erneuerung

schreiten mit schnellen Schritten voran – für den Einzelnen wird

es da schwer, hinterherzukommen. Eine einmalige Berufsausbildung

oder ein Erststudium reichen da schon lange nicht mehr für

das gesamte Arbeitsleben aus.

Doch der kontinuierliche Informationszuwachs und die Veränderungen,

die Innovation und Fortschritt mit sich bringen, sind

nicht die einzigen Herausforderungen, mit denen sich die Arbeitswelt

heutzutage konfrontiert sieht. Das Wort vom Fachkräftemangel

fällt ebenfalls immer häufiger. Die Bundesministerien für

Arbeit und Soziales sowie für Wirtschaft und Technologie haben

sich daher gemeinsam mit der Bundesagentur für Arbeit des Themas

demografischer Wandel angenommen und Anfang Juni eine

Kampagne ins Leben gerufen, die das Problem Fachkräftemangel

auf die politische Agenda setzt und Unternehmen Interventionsmaßnahmen

an die Hand geben will – und setzt hier unter

anderem auf direkte Aufklärung der Bevölkerung, Qualifizierungsmaßnahmen

für Arbeitssuchende sowie das Anwerben junger

qualifizierter Menschen aus dem Ausland. Nach Einschätzung

von Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen werden der

deutschen Wirtschaft im Jahr 2025 bis zu sechs Millionen Menschen

im erwerbsfähigen Alter fehlen – eine Zahl, die einer Studie

des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) von Ende

2010 zufolge allerdings völlig absurd ist.

Die Studie kommt zu dem Schluss, dass von einem Fachkräftemangel

in den naturwissenschaftlich-technischen Berufen keine

Rede sein kann, zumindest nicht auf kurze Sicht. Wichtigstes Kriterium

für diese Einschätzung ist die Lohnentwicklung: Die Brut-


Bild: Arbeitsagentur Göttingen

Bild: CSC Computer Schulung & Consulting

Pflegebörse der Arbeitsagentur in Kooperation mit der Gesundheitsregion Göttingen. 24 Pflegeeinrichtungen, Kliniken,

Schulen und Bildungsträger informierten über Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten im Pflege- und Gesundheitsbereich.

Weiterbildung wird bald wohl unverzichtbar sein und betrifft sowohl Spezialwissen als auch Grundkenntnisse wie den Computerumgang.

tostundenlöhne – ein wichtiger Indikator für Knappheiten auf dem

Markt – sind in den letzten Jahren kaum gestiegen. Auch mit Blick

auf andere Faktoren scheint kein ernsthafter Fachkräftemangel

in Sicht: Was die Studierendenzahlen angeht, ist ein regelrechter

Boom in den naturwissenschaftlich-technischen Fächern eingetreten.

Gleichzeitig ist bei Fertigungsberufen ein Rückgang neuer

Ausbildungsverträge zu beobachten, so dass der Staat sogar mit der

Bereitstellung von Ausbildungsplätzen in überbetrieblichen Einrichtungen

aushelfen muss.

„In den letzten Jahren sind die Anforderungen an Beschäftigte

in nahezu allen Bereichen gestiegen.“ Klaus-Dieter Gläser,

Arbeitsagentur

Im Mittelpunkt der Kritik des DIW stehen jedoch vor allem die

Methoden der Datenerhebung: Die amtlichen Daten können lediglich

punktuell über die Nachfrage nach Arbeitskräften informieren;

tatsächlich existieren keinerlei wissenschaftliche Verfahren,

um flächendeckend einen Fachkräftemangel bestimmen zu können.

Man müsse außerdem das veränderte Erwerbsverhalten zur

Kenntnis nehmen: Obwohl die Zahl der Einwohner im erwerbsfähigen

Alter durchaus abnimmt, verändert sich die Arbeitsmarktsituation

dahingehend, dass zunehmend Frauen erwerbstätig sind

und ältere Arbeitnehmer länger im Beruf bleiben. Den eventuellen

Folgen eines Fachkräftemangels lässt sich also, zumindest teilweise,

begegnen, wenn man alle Potenziale mobilisiert: die schrumpfenden

jungen Jahrgänge zum Schul- und Berufsabschluss bringen,

für Eltern Familie und Beruf vereinbar machen und den Älteren

eine flexible Verlängerung des Arbeitslebens ermöglichen.

Doch ob Fachkräftemangel nun tatsächlich bereits ein flächendeckendes

Phänomen in Deutschland ist oder nur ein Problem

in bestimmten Branchen oder bestimmten Regionen – die

demografische Entwicklung ist hierzulande unbestreitbar Realität.

Eine Realität, der sich auch die Unternehmen immer weniger

entziehen können. In Südniedersachsen setzt man daher verstärkt

auf die Kooperation zwischen Unternehmen und Schulen. Die Bildungsregion

Göttingen und die Region des Lernens Osterode am

Harz bringen mit ihrer Initiative SchulBetrieb erfolgreich Unternehmen

und Schulen zusammen. Mit dem Ziel, möglichst praxisnah

Berufsorientierung zu geben, geht dabei ein Betrieb eine Partnerschaft

mit einer Schule ein. So sollen den Jugendlichen unter

anderem unbekanntere Berufe nähergebracht werden: „Die meisten

Jugendlichen haben keine Vorstellung davon, was ein CNC

Fräser oder ein Mechatroniker macht. Die Schüler kennen nur die

klassischen Berufe, wissen aber nicht, was hinter den Werkstoren

und Bürotüren eigentlich stattfindet“, sagt Holger Schwerdtfeger

von der Bildungsregion Göttingen. Selbst das Aufgabenfeld eines

Bankkaufmanns ist für die meisten Schüler ein Buch mit sieben

Siegeln: „Dass der nicht die ganze Zeit am Bankschalter steht und

Omas Überweisung ausfüllt, sondern ein ganzes Portfolio an Tätigkeiten

zu erfüllen hat, das wird den Schülern dann vermittelt.“ In

einer Gesellschaft, in der die große Vielfalt an Möglichkeiten mittlerweile

auf die meisten Schulabgänger lähmend wirkt, ist es wichtig,

den jungen Menschen ein wenig Orientierung an die Hand zu

geben. Dies ist auch deswegen von Bedeutung, weil dem Facharbeitermarkt

nach Einschätzung Schwerdtfegers zunehmend potenzielle

Facharbeiter verloren gehen, da sich gute Schüler – zum Teil

aus Unwissenheit über Möglichkeiten und Perspektiven – eher für

ein allgemeines Studium statt für eine Ausbildung entscheiden.

Nicht nur die Kooperation zwischen Schule und Unternehmen,

sondern auch die Verzahnung von Studium und Beruf

gewinnt immer mehr an Bedeutung. Die Änderung des Niedersächsischen

Hochschulgesetzes im Jahr 2010 hat dafür die Weichen

gestellt: Die Handlungsfelder des Modellvorhabens „Offene

Hochschule“, welches vom Land mit 3,2 Mio. Euro gefördert wird,

umfassen die Öffnung der Hochschule für Berufstätige, auch

ohne Abitur; die Anrechnung von Qualifikationen und Kompetenzen

aus dem Berufsleben sowie die Einbindung von Angeboten

aus der Erwachsenenbildung in die Hochschulbildung. So

bietet die Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst

Hildesheim/Holzminden/Göttingen (HAWK) Handwerkern an,

in den Studiengängen der Fakultäten Bauwesen und Gestaltung

ein BA-Studium zu absolvieren. „Der Trend geht dahin, dass viele

Berufstätige sich nach ein paar Praxisjahren mit einem Studium

weiterbilden“, beobachtet Carsten Rumbke von der HAWK. Es sei

daher wichtig, Berufstätigen den Zugang zum Hochschulstudium

zu erleichtern. „Umgekehrt profitieren die Hochschulen vom Praxiswissen,

das so ins Haus kommt“, so Rumbke.

„Für die Betriebe steigt die Erfordernis, die eigene Belegschaft

zu qualifizieren.“ Klaus-Dieter Gläser, Arbeitsagentur

Auch die Bildungsvereinigung Arbeit & Leben versucht dem

Fachkräftemangel mit Weiterbildung entgegenzuwirken – mit

Bildungsangeboten für arbeitslose Jugendliche und Erwachsene

wie auch für Beschäftigte und ihre Betriebe. Wobei sie aktuell

mit dem Problem konfrontiert ist, dass die öffentlichen Mittel

für Weiterbildung um bis zu 50% gekürzt worden sind – auf

der Strecke bleiben vor allem sozial benachteiligte Jugendliche

oder solche mit Migrationshintergrund, die nicht ohne weiteres

einen Ausbildungsplatz bekommen und früher in überbetrieblichen

Werkstätten untergekommen sind. „Es erscheint

als politische Schizophrenie: Wir reden von Facharbeitermangel

und Arbeitslosenabbau, aber wenn es um’s Geld geht, wird

genau das Gegenteil gemacht, nämlich gekürzt“, bringt es Bernd

Schütze, Geschäftsführer von Arbeit & Leben in Göttingen, auf

den Punkt. Die Organisation ist aber auch der größte Anbieter

des sogenannten Bildungsurlaubs: Nach dem niedersächsischen

Bildungsurlaubsgesetz haben Arbeitnehmer und Auszubildende

im Jahr Anspruch auf fünf Tage bezahlte Freistellung für

die Teilnahme an Bildungsveranstaltungen. Allerdings machen

nur ein bis zwei Prozent aller Arbeitnehmer ihren Anspruch geltend:

„Großbetriebe wie VW nehmen das Angebot am häufigsten

wahr, auch der öffentliche Dienst, aber aus KMUs kommt

fast gar keiner. Das rührt einerseits daher, dass diese Möglichkeit

nicht besonders bekannt ist; andererseits haben die Arbeitnehmer

wegen der Wirtschaftskrise größere Angst, ihren Arbeitsplatz

zu verlieren“, so Schütze. Ein anderer Schwerpunkt bietet der

Bereich Pflege, in dem die Organisation auch mit dem Uniklinikum

Göttingen zusammenarbeitet. Das Uniklinikum selbst verfügt

über ein umfangreiches Fort- und Weiterbildungsprogramm:

Neben fachbezogenen Angeboten werden auch Weiterbildungen

zu allgemeinen Themen wie betriebliche Gesundheitsförderung

und Führungskräfteentwicklung geboten. In Anbetracht des auch

hier gespürten Fachkräftemangels in Spezialbereichen wird die

Weiterqualifizierung immer wichtiger: „Da die Anforderungen

an die Ausbildung durchaus nicht geringer geworden sind, lassen

sich spezialisierte Arbeitsplätze nicht mehr in der Ausbildung

vermitteln und müssen anschließend in Weiterbildungen nachgeholt

werden“, so Elke Hattenbach, Leiterin des Geschäftsbereiches

Aus-, Fort- und Weiterbildung.

Es wird eben zunehmend auch Aufgabe der Unternehmen

selbst, für die Weiterqualifizierung ihrer Mitarbeiter zu sorgen

– beispielsweise in Form von In-House-Schulungen, durch Coaches

oder in Kooperation mit Weiterbildungseinrichtungen. So

führt das Unternehmen Thimm Verpackung regelmäßig Feedbackund

Entwicklungsgespräche mit seinen Mitarbeitern durch und

vereinbart dann individuelle Weiterbildungsprogramme. Angesichts

einer zunehmenden Konkurrenz um Bewerber vor allem im

technischen Bereich gehören solche Maßnahmen zur Schaffung

attraktiver Arbeitsbedingungen dazu: „Die qualifizierten Bewerber

können unter mehreren Angeboten auswählen. Wir stellen uns

also auch aufgrund des höheren Wettbewerbsdrucks intensiver auf

die Bewerber ein“, bemerkt Ronny Strahl, Geschäftsleiter Personal

bei Thimm. Ein Pluspunkt: Südniedersachsen ist im Bereich Weiterbildung

gut vernetzt: Die Bildungsgenossenschaft Südnieders-


Regjo Südniedersachsen bildung spezial weiterbildung XIII

www.internats-gymnasium.de

Bild: HAWK/Borbe

Kindlichen Forscherdrang nutzen, zielgerichtetes Arbeiten entwickeln – das verstehen wir unter Bildung mit Perspektive!

Pädagogium Bad Sachsa • Staatlich anerkanntes Gymnasium mit Internat

Ostertal 1-5 • 37441 Bad Sachsa • Tel. 0 55 23 / 30 01-0 • Fax 0 55 23 / 30 01-44 • kontakt@internats-gymnasium.de

Weiterbildungsstudiengang Pflegemanagement an der HAWK, der sich speziell an bereits in diesem Bereich Berufstätige wendet.

achsen, kurz BIGS, koordiniert ein Netzwerk von über 40

Bildungseinrichtungen und unterstützt als trägerunabhängige

Bildungsberatung Privatpersonen und Unternehmen

bei der Suche nach geeigneten Weiterbildungseinrichtungen.

Die Bildungsträger, die in der BIGS organisiert

sind, sind dabei Kooperationsträger und Wettbewerber

zugleich. „Das ist in der Qualität eine einmalige Vernetzung

in der Bundesrepublik“, so York Winkler von CSC

Computer-Schulung und Consulting, Mitglied der BIGS

und eine Weiterbildungseinrichtung, die vor allem kaufmännisch

und im EDV-Bereich weiterschult.

Doch obwohl bei vielen Unternehmen die Einsicht in

eine beständige Weiterqualifizierung wächst – bei einer

Befragung der IHK Hannover gaben immerhin 45 Prozent

der daran beteiligten Unternehmen an, zukünftig

mehr in Weiterbildung investieren zu wollen –, besteht

nach Ansicht von Bernd Schütze noch Nachholbedarf:

„Die Arbeitgeber haben die Notwendigkeit zur Weiterbildung

ihrer Mitarbeiter im Kopf schon erkannt, aber noch

nicht im Geldbeutel.“ York Winkler teilt diese Einschätzung:

„Der Fachkräftemangel hat sich noch nicht in konkretes

Handeln der Unternehmen umgesetzt. Es existiert

immer noch die Hoffnung, den geeigneten Mitarbeiter

über die Arbeitsagentur oder Stellenangebote beschaffen

zu können.“ Dabei ist es nach Ansicht Winklers nur eine

Frage der Zeit, bis die Unternehmen in der Region zu der

Einsicht gelangen, stärker in die eigenen Mitarbeiter zu

investieren: „Für Südniedersachsen wird gelten, dass auch

durch das Bemühen um den Zuzug von Fachkräften die

Problematik des Fachkräftemangels nicht behoben werden

kann. So bleibt dann die Qualifizierung der bestehenden

Belegschaften zur Steigerung von Effektivität und Wettbewerbsfähigkeit

das naheliegende und erfolgversprechendste

Mittel.“ Durch den demografischen Wandel kommt

aber auch der Erschließung weiterer Erwerbstätigenpotenziale

neue Bedeutung zu: In den Fokus rücken nun verstärkt

auch Migranten, Frauen, Schul- und Studienabbrecher

oder ältere Arbeitslose. Um die Chancen dieser und

anderer Personengruppen am Arbeitsmarkt zu verbessern,

fördern die Arbeitsagenturen und Jobcenter Fortbildungsmaßnahmen

und Umschulungen.

Investieren in das, was man hat und die Ressourcen

nutzen, die einem zur Verfügung stehen, anstatt nach

dem Idealbewerber Ausschau zu halten, der den Anforderungen

zu 100 Prozent entspricht – den Unternehmen

bleibt keine andere Wahl als sich anzupassen: „Eine Auswahl

nach Qualifizierung mit Blick auf die Anforderungen

des Arbeitsplatzes und Ausbildungsreife ist häufig schon

nicht mehr möglich“, beobachten auch die Unternehmerverbände

Niedersachsen. Fest steht jedenfalls: In einer

Gesellschaft, die älter und moderner zugleich wird, müssen

aus Arbeitswelten Lernwelten werden.


Regjo Südniedersachsen bildung spezial portrait XV

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Die bundesweit einzigartige Qualifizierung mit Schwerpunkt auf

der Vermittlung von „Prozessgestaltungskompetenzen“

Nächster Einstiegstermin 21. September 2012

Dreh- und Angelpunkt der neuen Qualifizierung

ist die Frage: Wie kann man auf lokaler

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sind Personen, die im Bereich Erneuerbare

Energien und Regionalentwicklung

tätig sind oder werden wollen. Im Rahmen

des Moduls Prozessgestaltung werden zentrale

Aspekte der Versorgung mit erneuerbaren

Energien und der Umsetzung entsprechender

Projekte Thema sein.

Informationen und Anmeldung:

Dr. Waltraud Bruch-Krumbein

Tel.: 0551 370854-14

E-Mail: waltraud.bruch@leb.de

LEB – Ihr Ansprechpartner für Bildungsprojekte

Groner Landstraße 27, 37081 Göttingen

Tel.: 0551 370854-0

www.leb.de / www.facebook.leb.de

Text: Volker Schönfeldt Fotografie: P.O.S. Kresin Design GmbH

Die ZUFALL logistics group zeigt Gesicht: Die Köpfe der

131 Auszubildenden des mittelständischen Familienunternehmens

stehen im Mittelpunkt einer breit angelegten

Medienoffensive. Denn der Logistikkomplettanbieter

mit Stammsitz in Göttingen hat klar erkannt: Auf den

Nachwuchs kommt es an! Zwei Ausbildungsgänge rund

um Spedition und Logistik bietet die ZUFALL logistics

group in Göttingen Berufseinsteigern an: Die Ausbildung

zum Kaufmann/-frau für Spedition und Logistikdienstleistung

und zur Fachkraft für Lagerlogistik. Berufe, in

denen die künftigen Azubis ihre Talente einbringen und

fördern lassen können.

„Für uns ist es wichtig, jungen Leuten einen Start

in die Zukunft zu bieten, der sie gut auf ihre künftigen

Aufgaben in der Spedition oder dem Logistikbereich vorbereitet“,

erklärt Dorte Watermann, Ausbildungsleiterin

bei ZUFALL Göttingen. „Wir legen großen Wert auf eine

gezielte Förderung und bieten auch nach der Ausbildung

eine Vielzahl an Weiterbildungsmöglichkeiten an.“ Flexibilität

und Leidenschaft sind daher gefragt.

Und die Jobs in der Robert-Bosch-Breite sind spannend.

Das beweist ein Blick auf die Internetseite www.

ausbildung-bei-zufall.de. Dort finden künftige Nachwuchslogistiker

viele Informationen über die Berufe, die

sie bei ZUFALL erlernen können. Wer gut planen und

organisieren kann, Spaß an internationalen Kontakten

hat und gerne für Kunden da ist, für den kommt beispielsweise

eine Ausbildung zum Kaufmann für Spedition

und Logistikdienstleistung in Frage. Wer lieber

direkt mit Waren arbeiten möchte und gerne für Ordnung

sorgt, findet als Fachkraft für Lagerlogistik ein spannendes

Betätigungsfeld. „Wir wissen, dass die jungen Leute

von heute die Grundlage unseres Erfolgs von morgen bilden

werden“, betont Jörg Rotthowe, Niederlassungsleiter

bei ZUFALL Göttingen. „Unser Unternehmen bietet Auszubildenden

beste Karrierechancen in einem familiären

Umfeld. Spedition und Logistik ist heute schon die drittgrößte

Branche in Deutschland – und sie wächst stetig

weiter.“ Und wer die Ausbildung erfolgreich abgeschlossen

hat, kann die Karriereleiter weiter erklimmen. Seit

kurzem fördert ZUFALL in Göttingen ein berufsbegleitendes

Abendstudium an der VWA Göttingen und einen

Bachelor-Studiengang „Logistik-Management“ an der

Hochschule in Fulda. Jörg Rotthowe: „Wir bieten echten

Talenten eine sehr gute Perspektive.“

Dass ZUFALL weiß, wo junge Leute anzutreffen sind

und wie sie denken, unterstreicht auch die jüngste Marketingaktion:

„Ich glaube nicht an Schicksal, ich glaube

an ZUFALL!“, lautet das Motto animierter Videoclips.

Damit sind die ZUFALL-Azubis auch in den Göttinger

Kinos zu sehen. Die T-Shirts, die sie darin tragen, demonstrieren

Entschlossenheit: „Ich weiß, was ich will“, steht

darauf zu lesen. Und das erfährt auch, wer sich mit den

Auszubildenden unterhält. „Die Branche ist sehr flexibel,

es ist immer was los, man ist immer in Action“, begeistert

sich Caterina Wisotzki für ihren Beruf. Die Auszubildende

im dritten Lehrjahr ist Hauptdarstellerin im

Videospot „Kaufmann/-frau für Spedition und Logistikdienstleistung“.

Informationen unter www.ausbildung-bei-zufall.de und www.

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Stärkung der Kunststoffregion Südniedersachsen, Von Azubi´s für

Azubi´s, Samstags-Akademie, Schulungen im technischen Bereich.

Wir kommunizieren, initiieren, verstärken und begleiten jede Aktivität, die der Region und unseren

Mitgliedern zu wirtschaftlichem Erfolg und zu verstärkter Kompetenz verhilft.

MEKOM

Regionalmanagement

Osterode am Harz e.V.

Herzberger Straße 28 b

37520 Osterode am Harz

Tel. 05522 / 5021-58

Fax 05522 / 5021-68

mail@mekom.eu

www.mekom.eu

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„Tag der Ausbildung“ bei Symrise. Einblick in die vielfältigen Ausbildungsmöglichkeiten bei den Holzmindenern.

Der Duft der großen weiten Welt

Bei der Holzmindener Symrise AG wird den Auszubildenden eine hohe Wertschätzung entgegengebracht. Die

große Bandbreite an Tätigkeiten und flexible Ausbildungsmöglichkeiten machen die Arbeit abwechslungsreich.

Text: Volker Schönfeldt Fotografie: Symrise AG

Für viele junge Menschen stellt sich jedes Jahr die spannende

Frage: Was mache ich nach der Schule? Der Möglichkeiten

bieten sich viele. Die Symrise AG aus dem Süden

Niedersachsens bietet gleich zehn gute Gründe, den Weg

ins Berufsleben mit ihr zu wagen. Zum Ausbildungsrepertoire

der Holzmindener und ihrer Tochterunternehmen

Tesium und Symotion gehören Industriekaufleute,

Bachelors of Business Administration, Chemielaboranten,

Chemikanten, Destillateure, Industriemechaniker,

Elektroniker, Fachkräfte für Schutz und Sicherheit, Fachkräfte

für Lagerlogistik sowie Kaufleute für Spedition und

Logistikdienstleistungen.

Für Symrise ist das einer der Wege, um qualifizierte

Mitarbeiter zu gewinnen und das seit inzwischen

rund fünfzig Jahren. Im letzten Jahr begannen mehr als

40 Berufsneulinge ihre Ausbildung bei Symrise. Im Schnitt

lernen über einhundert junge Leute im Unternehmen. Bei

gut 2.000 Mitarbeitern am Standort Holzminden stellen

sie damit gut fünf Prozent der Belegschaft. Eine beachtliche

Quote, wie Petra Brychcy, Ausbildungsleiterin bei

Symrise, bestätigt: „Wir bilden mit viel Leidenschaft und

Engagement aus. Das ist für uns selbstverständlich. Und

wahrscheinlich auch der Schlüssel zum Erfolg. Denn regelmäßig

belegen Ausbildungsabsolventen von uns das Landessiegertreppchen.

Darauf sind wir sehr stolz.“ Sicher trägt

dazu auch der wöchentliche Werksunterricht bei, in dem

das Unternehmen seine jungen Mitarbeiter fit für den Beruf

und die Anforderungen einer hoch spezialisierten Branche

macht. Eine Besonderheit stellt die duale Ausbildung zum

Bachelor of Business Administration dar. Innerhalb von

drei Jahren kann man sich hier zum Industriekaufmann

ausbilden lassen und absolviert gleichzeitig ein Studium

zum Bachelor of Business Administration. Ein Aufwand,

der sich lohnt. Denn dieser Weg macht fit für den Beruf

mit umfassenden theoretischen Kenntnissen und praktischen

Erfahrungen.

Mit wie viel Freude und Engagement die jungen Auszubildenden

bei der Sache sind, zeigten sie im April dieses

Jahres. Beim dritten „Tag der Ausbildung“ von Symrise,

Tesium und Symotion stellten sie interessierten Schülern,

Eltern, Lehrern und Mitarbeitern ihre Lehrberufe vor.

Diese durften an diesem Tag exklusiv einen Blick hinter

die Kulissen von Symrise werfen. Lange hatten sie diesem

Tag entgegengefiebert. Denn sie hatten viel Zeit und Energie

für die Vorbereitungen aufgewendet. An verschiedenen

Ständen stellten die jungen Symriser ihr Unternehmen,

ihre Bereiche und ihre Ausbildungsberufe vor. Um

Symrise für alle erlebbar zu machen, hatten sie unter anderem

einen Parcours der Sinne vorbereitet, der so manche

Überraschung bereithielt. Schmeckt das gelbe Bonbon nun

nach Zitrone oder doch eher nach Aprikose? Der Duft aus

dem Fläschchen erinnert an etwas Bekanntes, Blumiges –

Rose oder vielleicht doch eher Flieder? Diese und andere

spannende Experimente und Diskussionen rund um Duft

und Geschmack und den Berufseinstieg in eine spannende

Branche standen an diesem Tag im Mittelpunkt.

Informationen über Symrise und dortige Ausbildungsmöglichkeiten

unter www.symrise.com/de/unternehmen/karriere/

praktikum-und-ausbildung.html

... und die Fahrt geht weiter!

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XVIII weiterbildung bildung spezial Regjo Südniedersachsen

Jörn Meineke

Rechtsanwalt & Bankkaufmann

Seit 2007 ist Axel Kinne Franchise-Master für die neuen Bundesländer und Teile von Niedersachsen und Hessen.

Die Mortimer-Methode

Seit zehn Jahren bietet der Mortimer English Club Bad Lauterberg Kindern und Erwachsenen die Möglichkeit, Englisch

mit Spiel und Spaß zu lernen. Das Gute daran: Es geht auch ohne Leistungsdruck.

Text: Volker Schönfeldt Fotografie: Mortimer English Club

„Englisch können ist heute – in einer Welt der Globalisierung –

unabdingbare Voraussetzung für einen erfolgreichen Einstieg ins

Berufsleben“, weiß Axel Kinne vom Mortimer English Club Bad

Lauterberg. Ein frühzeitiger Umgang mit der englischen Sprache

und Sprachen allgemein fördert die kognitive Entwicklung von Kindern.

„Aus diesem Grund beginnen wir im Mortimer English Club

schon mit den Kleinsten“, so Kinne. Ab vier Jahren lernen Kinder

den spielerischen Einstieg in die englische Sprache.

2002 gründete Axel Kinne den Mortimer English Club Bad

Lauterberg. „Die ersten Probestunden für Kinder verliefen erfolgreich

und ich stellte mein Angebot darüber hinaus in Kindergärten

und Schulen vor“, erzählt Kinne. Durch die Nachfrage und Empfehlung

der Kunden entwickelte er auch Englischkurse für

Erwachsene sowie Nachhilfe. „Ein gutes regionales Netzwerk half

mir beim Aufbau des Business English Angebotes, so dass ich heute

auch in zahlreichen Firmen unterrichte“, so Kinne, der auch weiterhin

auf der Suche nach Partnern ist.

Hinter der Mortimer-Philosophie steckt ein sehr einfaches,

doch effizientes Konzept: „Jedes Kind ist ein Sprachgenie.“ So

haben Kinder die Gabe, Wörter schnell und leicht aufzunehmen,

zu speichern und auszuprobieren. Studien belegen, dass besonders

die ersten sechs Lebensjahre die beste Zeit sind, eine Fremdsprache

so mühelos und perfekt wie die eigene Muttersprache zu erwerben.

Dabei unterrichtet der Mortimer English Club nach der Methode

des muttersprachlichen Lernens: ungezwungen und mit allen Sinnen

– durch Spiel, Gesang, Bewegung, Malen und vor allem mit

Spaß. Auch Erwachsene sollen sich ungezwungen und ohne Leistungsdruck

die englische Sprache aneignen. Für Senioren bietet

der Mortimer English Club Kurse an, in denen die Sprache in langsamem

Tempo vermittelt wird.

Geschäftsführerin Karola Scheer gründete 1990 in Herscheid

die erste Unterrichtsgruppe für Erwachsene – der Grundstein für

den Mortimer English Club war gelegt. In den Folgejahren wurden

Lernkonzepte für Vor- und Grundschulkinder sowie ein Förderunterricht

speziell für Senioren erarbeitet. Der Mortimer English

Club entwickelte sich währenddessen auch zum Franchise-Unternehmen

– 1999 konnten die ersten Franchise-Partner ausgebildet

werden. Als Franchise-Master bildet Axel Kinne seit 2007 Franchisepartner

in den neuen Bundesländern und Teilen von Niedersachsen

und Hessen aus. „Besonders am Herzen liegt mir die persönliche

Unterstützung der Dozenten, welche ich im Rahmen von

Seminaren und Coachings intensiv verfolge“, so Kinne.

Das Mortimer-Team wurde 2010 mit dem F&C-Award Silber

für eine überdurchschnittlich hohe Franchise-Partner-Zufriedenheit

ausgezeichnet. Der Preis wird durch das Internationale

Centrum für Franchising und Cooperation (F&C) gemeinsam

mit der Gesellschaft für Unternehmens- und Netzwerkevaluation

vergeben. Darüber hinaus wurde Mortimer 2011 erneut unter

die Top 100 Franchise-Systeme in Deutschland gewählt. Mittlerweile

zählt das Unternehmen deutschlandweit über 300 Franchise-Partner.

Auch international kann der Mortimer English

Club auf ein breites Partnernetzwerk zurückgreifen, unter anderem

in Rumänien, Spanien, Polen, Ägypten und den Vereinigten

Arabischen Emiraten.

Kanzlei Jörn Meineke

Bürgerstraße 17

37073 Göttingen

Tel.: 05 51 / 3 03 55 61

Fax: 05 51 / 48 94 25 27

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und in ganz Deutschland, die mir und damit Ihnen einen jederzeit

zugänglichen umfassenden Erfahrungs- und Wissensschatz

bieten, bin ich für meine Mandanten seit 1996 im Zivil-, Strafund

Ordnungswidrigkeitenrecht tätig, insbesondere

Straßenverkehrsrecht

mit Unfallregulierung, Bußgeld- und Strafverfahren sowie

Führerscheinsachen

Mietrecht

als Wohnmietrecht und gewerbliches Mietrecht

Bankrecht

einschließlich Kredit- und Anlagerecht sowie Schuldensanierung

Zivilrecht

im Allgemeinen, von Forderungsbeitreibung bis zur Ehescheidung

oder Erbschaftssachen und Testamentsvollstreckung

Strafrecht

Straßenverkehrsstrafrecht bis hin zu Wirtschaftsstrafsachen


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