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fieberbrunn

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• September 2007 • 33. Jahrgang • Ausgabe 3

Buntes Treiben im

Herbst

Inhaltsverzeichnis:

Interview mit Hans Rieder

Seite 3 und 4

Pflegeheim und Kindergarten

Seite 5 und 6

Die FieberBRUNNEN - neue Serie

Seite 12

70 Jahr VS Pfaffenschwendt

Seite 14 und 15

Alpenvereinsweg Nr. 711

Seite 31

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www.

fieberbrunn.tirol.gv.at


A u s d e r G e m e i n d e

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Fotos: Thomas Wurzenrainer

Fieberbrunner Sommernachtsfest –

viele glückliche Gesichter!

Mit einem attraktiven Rahmenprogramm

sowie der bewährten

Bewirtung durch Fieberbrunner

Vereine und den

Spielemöglichkeiten („Das

Beste aus den Bummelnächten“)

des Tourismusverbandes

PillerseeTal ging

die Fieberbrunner

Sommernacht am Samstag,

30. Juni 2007 über die Bühne.

Das Fest der Vereine stand

unter dem Motto „Starten

wir in die Bummelnachtsaison“

und bot das Bild eines

Kinder- und Familienfestes.

Der Besuch war äußerst

zufriedenstellend und hinterließ

den Eindruck, dass

die Fieberbrunner Sommernacht

kein „sterbendes

Fest“ ist!

Beim Gaudi-Hindernislauf

„Streetcross“ entlang

der Dorfstraße von 16.15

– 20.00 Uhr konnten sich

Klein & Groß austoben und

tolle Preise gewinnen. Je-

der Teilnehmer bekam darüber

hinaus einen Preis in

Form eines Getränke- bzw.

Essensgutscheins, welcher

wiederum bei den Vereinen

eingelöst werden

konnte. Weitere Punkte

im Rahmenprogramm war

ein Showrennen des Modellautoclub

„Koimreiber“

am Parkplatz vor der

Raiffeisenbank sowie Vorführungen

des Tanzsportzentrums

PillerseeTal und

der Breakdancer „Classic

Skills“ auf der Bühne am

Hauptplatz. Dank gilt den

teilnehmenden Vereinen

(Alpenverein, Bergrettung,

Schützenkompanie und –

gilde, Freiwillige Feuerwehr,

Snowgirls, SK RRB

Fieberbrunn, Wasserrettung,

Skiclub-Snowboarder,

Wildseeloder-Pass, Landjugend,

MRC Koimbreiber,

Classic Skills und Kinderfreude)

sowie dem TVB PillerseeTal.

Für das nächste

Jahr bleibt zu wünschen,

dass sich der eine oder andere

Verein, welcher einige

Jahre nicht mehr dabei war,

wieder entschließt, am

Fest aktiv teilzunehmen.

Bei der Vereinsobmännersitzung

am 20. August

wurde als Termin für das

Sommernachtsfest 2008

Samstag, der 28. Juni 2008

beschlossen. Gemeinsam

wird wieder ein interessantes

Programm für alle

Fieberbrunnerinnen und

Fieberbrunner sowie die

Gäste zusammengestellt.

Für die Arbeitsgemeinschaft

Sommernacht:

GV Mag. Walter Astner


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Interview mit Hans rieder, vulgo lederer

Rieder Hans, vulgo Lederer

Hans, geboren am

15.3.1931 am Ledererhof

im Weiler Weissach in Fieberbrunn.

Hans wuchs als

Drittältester unter sieben

Geschwistern auf. Seine

Schulzeit in der VS Dorf fiel

in die Kriegszeit und daraus

erklärt sich auch, dass er

ab seinem 10. Lebensjahr,

von 1941 bis 1960 bei verschiedenen

Bauern, im Arbeitsverhältnis

stand.

Er durfte keinen Beruf erlernen,

da sein Vater festhielt:

„Du wirst Bauer!“

1956 übernahm er auch

den elterlichen Hof (Vater

starb 80-jährig 1959),

den er durch die kraftvolle

Unterstützung seiner

Frau Wetti als Nebenerwerbsbauer

führte. Seine

Frau Wetti – Barbara Rieder,

geborene Wörgötter

– heiratete er 1956. Wetti

und Hans erzogen 4 Kinder,

2 Töchter Barbara und

Hildegard und 2 Söhne

Franz und Hans.

Von 1960 – 1970 offerierte

er Landmaschinen

der Firma Kasserolla,

Innsbruck, von 1970 –

1981 vertrat er die Firma

Baldassi und von 1981 bis

zur Pensionierung gehörte

er dem Gemeindebautrupp

in Fieberbrunn an. Herausragend

in seinem Leben ist

sein musikalisches Talent,

das er von 1940 – 2006

zur Gänze ohne Unterbrechung

66 Jahre lang der

Knappenmusikkapelle Fieberbrunn

widmete.

Ein Vollblutmusikant, ein

Spielmann, ein von der

Musik besessener, „geborener“

Musiker.

Er ordnete Melodie und

Harmonie, gliederte die

Töne rhythmisch und fügte

sie zu einem geschlossenen

Werk zusammen.

fieberbrunn informativ: Wie

begann alles 1940?

Hans Rieder: Zur Musik

kam ich durch den „Widbodner

– Hans Egger“.

Wir gingen gemeinsam zur

Schule und er meinte: „Jetzt

könnten wir uns bei der

Musi melden!“ Der Kampf

zu Hause war groß, der Vater

war eher einverstanden,

als die Mutter. Aber der Vater

verhalf schlussendlich

zur Zusage. „So blies ich

die Es-Trompete ...“

Ein Notenblatt mit der Tonleiter

wurde mir übergeben.

Die Aufnahme erfolgte

ganz einfach, mit

der Aussage: „Wenn du

dies kannst, darfst du

kommen!“

Kapellmeister war Stefan

Pletzer, der kurz darauf

einrücken musste und

nicht mehr zurückkehrte.

Anschließend unterrichtete

uns der Bucher Våta und

Professor Kraus, Stadtkapellmeister

in Kitzbühel.

Seit 50 Jahren verbunden - Hans und Wetti Rieder.

Foto: Privat

Während der ganzen

Kriegszeit spielten wir nur

Trauermärsche und mussten

zu Heldenehrungen

nach St.Johann und nach

Kitzbühel ausrücken. Pletzer

Toni leitete öfters die

Proben. Kaspar Foidl übernahm

von 1945 – 1965,

nach einer Abstimmung,

den Kapellmeister.

fieberbrunn informativ:

Ein Rückblick auf

ein 66 jähriges Musikerleben

lässt sich wie

zusammenfassen?

Hans Rieder: Es ist einfach

etwas, was zu dir gehört

und selbstverständlich ist,

verbunden mit einem gewaltigen

Zeitaufwand.

Freude zur Musik ist es, anders

kannst du nicht Musikant

sein.

Wenn auch in letzter Zeit

der Gang zu den Proben

anstrengend für mich war,

aber sobald ich „Blasen“

konnte, war alle Mühsal

verflogen. Das Blasen hielt

mich aufrecht.

fieberbrunn informativ:

66 Jahre Musikant –

ist das Wahnsinn oder

Lebensphilosophie?

Hans Rieder: Wahnsinn

ist es nicht, man benötigt

Gesundheit und die richtige

Frau, sonst kann man

kein Musikant sein, vor

allem über eine so lange

Zeitstrecke.

fieberbrunn informativ:

Ein Musikant musste und

muss welche Eigenschaften

mitbringen?

Hans Rieder: Vor allem

Pünktlichkeit, Verlässlichkeit

den Stimmkollegen

gegenüber und Kameradschaft,

vor allem aber Verlässlichkeit,

ob bei der

nächsten Ausrückung alle

Stimmträger anwesend

sind oder nicht.

fieberbrunn informativ:

50 Ehejahre – Goldenes

Leistungsabzeichen

– Gedanken?

Wetti Rieder: Mein Glück

Schwiegermutter gut verstanden

habe, die Kinder

wuchsen heran, Gäste betreute

ich. Die Zeit wurde

mir nie lang, die Heuarbeit

wurde oft für die „Männer“

vorbereitet, da auch die

Söhne einige Zeit bei der

Musikkapelle mitspielten.

Die Kinder wurden zur

Mitarbeit am Hof erzogen

und alle mussten einen Beruf

erlernen.

Am Abend log ich der Mutter

oft vor, dass der Hans

schon da wäre.

Ich log ihr sonst nichts vor,

aber dies schon, mit dem

ZUR PERSON

Johann Rieder

Geboren

15. März 1931

als drittältester von

8 Kindern am Ledererhof,

Weißach

Familie

1956 – Übernahme des

elterlichen Hofes und

Heirat mit Barbara Wetti geb.

Wörgötter-Ferchl,

2 Töchter, 2 Söhne

Berufsjahre

1941 – 1960 Knecht

1960 – 1981 Vertreter landwirtschaftlicher

Maschinen

1981 – 1989

Gemeindebautrupp

Leidenschaft

1940 – 2006 Flügelhornist

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der Knappenmusikkapelle

war, dass ich mich mit der

Fieberbrunn


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D i e I n f o r m a t i o n s z e i t u n g d e r M a r k t g e m e i n d e F i e b e r b r u n n

Erfolg, dass sie ruhig einschlief

und Hans kurze Zeit

darauf wirklich heimkam.

Meine Begrüßung lautete:

„Krecht, dass du da bist!“

Aber am nächsten Tag trug

ich ihm meine Ängste, Bedenken

vor, da ertrug er

dann die Bemängelungen

und Zurechtweisungen.

fieberbrunn informativ:

Warum ertönt dein Flügelhorn

weiterhin bei

Begräbnissen?

Hans Rieder: Der jetzige

Chef – Kapellmeister Georg

Foidl, bildete sich ein,

dass ich Begräbnisse und

den Kirchenchor weiterhin

musikalisch begleiten

sollte. Auf die Frage, ob es

schon hinhauen würde, bekam

ich die Antwort: „Ja!“

Also der Chef will es so,

dann erfülle ich diesen

Wunsch.

Denn: der eigentliche

Grund des Aufhörens liegt

im Marschieren. „Das

Marschieren ist mir zu

beschwerlich, aber wer

nicht marschiert, ist kein

Musikant.“

Zum Schluss spricht Hans

einen Wunsch aus: Täglich

aufstehen zu können

und etwas arbeiten zu können,

denn jeder Tag ist ein

Geschenk!

66 Jahre Musikant - Wahnsinn oder Lebensphilosophie?

Gedanken von Kapellmeister Georg Foidl

Impressum:

Verleger, Inhaber und Herausgeber:

Marktgemeinde Fieberbrunn

Tel.: 05354/56203

www.fieberbrunn.tirol.gv.at

Produktion:

Kitzbüheler Anzeiger GmbH

Im Gries 23, 6370 Kitzbühel,

www.anzeiger-news.com

Projektleitung: Anita Lutzmann

Tel. 05356/6976-21

Redaktionsteam:

Silke Petautschnig, Rosi Trixl,

Barbara Trixl, Anita Lutzmann,

Mag. Walter Astner

Druck: Druckerei Staffner, 6380

St. Johann, Tel. 05352/63344,

www.staffner.at

Für Vereinstexte übernimmt die

Redaktion keine Haftung. Für

Manuskripte, Fotos, Zeichnungen

und Texte ohne Urhebervermerk

wird keine Haftung übernommen.

Um wen es sich in der folgenden

Betrachtung handelt,

dürften die meisten

nach dem Lesen der Überschrift

schon wissen. Hans

Rieder (vulgo Lederer Hans)

hat sich vor einiger Zeit,

nach doch längerer Überlegung

und einem Gespräch

mit mir, entschlossen, die

aktive Mitgliedschaft bei

der Knappenmusikkapelle

Fieberbrunn zu beenden.

Als ich diesen Umstand

meinen Musikantinnen und

Musikanten bei der ersten

Probe Anfang Februar mitgeteilt

habe, waren doch

einige sehr überrascht,

vielleicht sogar ein wenig

traurig oder nachdenklich

gestimmt. Ganz wird Hans

aber sein geliebtes Flügel-

horn nicht zur Seite legen

und wir werden sicherlich

noch ab und zu eine Weise

von ihm hören. Auch beim

Begräbnisquartett wird er

weiterhin zur Verfügung

stehen.

Ich verzichte in dieser

Betrachtung bewusst auf

Jahreszahlen, Daten von

Ehrungen oder sonstiges

statistisches Zahlenmaterial.

Nur ein paar Fakten,

damit jeder seine eigenen

Berechnungen anstellen

kann, wie viel Zeit dieser

Mann der Musik, seinen

Kolleginnen und Kollegen

und der Öffentlichkeit gewidmet

hat. Die Musikkapelle

Fieberbrunn absolviert

im Jahr zwischen 40

und 45 Gesamtproben und

35 bis 40 Ausrückungen.

Ein fleißiger Musikant sollte

auch auf sein Einzelstudium

(wenn möglich täglich)

nicht vergessen. Nun kann

man schon einiges multiplizieren

und hochrechnen,

aber man hat noch keine

Stundenzahl für Kameradschaftspflege,

Ausschusssitzungen

und Sonstiges

(Überstunden nach diversen

Ausrückungen!?).

Kameradschaftspflege ist

und war für unser Ehrenmitglied

Hans Rieder immer

eine wichtige Sache und so

gäbe es natürlich unzählige

Episoden zu erzählen.

Glücklich kann sich der

schätzen, der die Episoden

und Diskussionen selber

miterlebt hat. Manchmal

ging es auch ein bisschen

schärfer her, doch bekanntlich

ist die Luft nach einem

Gewitter erfrischend und

man freut sich, dass man

wieder richtig durchatmen

kann.

Hans war durch seine direkte,

unkomplizierte, aber

stets korrekte und ehrliche

Art sicherlich Vorbild und

Respektsperson für zahlreiche

Jungmusikanten.

Viele von ihnen wurden von

ihm ausgebildet. Zuerst, wie

es früher notwendig war,

innerhalb des Vereins (zum

größten Teil ehrenamtlich)

und dann war Hans auch in

der Musikschule als Lehrer

tätig. Viel Zeit verbrachte

er mit seinem Freund Hans

Egger (Widboden). Als Hans

Egger, viel zu jung, plötzlich

verstarb, sah sich der bisherige

langjährige Vizekapellmeister

in der schwierigen

Situation, die Musikkapelle

als erster Mann am Dirigentenpult

zu übernehmen bzw.

auch fortzuführen. Durch

seine bereits beschriebene

Art und Einstellung gelang

es ihm die schwierige Situation

zu meistern und die

Knappenmusikkapelle Fieberbrunn

einige Jahre als

Kapellmeister zu führen.

An dieser Stelle muss auch

einmal seiner Familie, allen

voran seiner Frau Wetti, für

die Unterstützung in all den

Jahren ein großes Dankeschön

ausgesprochen werden.

Nach dem Tod meines

Vaters Kaspar Foidl, einem

engen Freund und musikalischen

Weggefährten von

Hans hat der Lederer Hans

eine noch bedeutendere

Rolle in meinem Leben

eingenommen. Speziell

als ich nach dem Rücktritt

von Toni Luxner das Amt

des Kapellmeisters übernommen

habe, war Hans

immer mit Rat und Tat zur

Seite. Er, als ehemaliger Kapellmeister,

wusste nämlich

aus eigener Erfahrung, welche

Probleme oft auf den

Kapellmeister zukommen,

die keiner wahrnimmt. Für

diese Unterstützung, für

das stets offene Ohr und für

die zahlreichen „Fachgespräche“

möchte ich mich

persönlich an dieser Stelle

bei Hans bedanken.

Zum Abschluss meines kleinen

Streifzuges über ein

außergewöhnliches Musikantenleben

wünsche ich

Hans und seiner Frau Wetti

im Namen der Knappenmusikkapelle

Fieberbrunn

alles Gute für die Zukunft,

besonders Gesundheit und

viel Freude mit den schönen

Dingen des Lebens. Zu

den schönen Dingen des

Lebens zählt ohne Zweifel

auch die Musik und so hoffen

wir, alle Mitglieder der

Musikkapelle Fieberbrunn,

dass der Hans mit seiner

Frau Wetti möglichst oft bei

unseren Auftritten begrüßt

werden kann.


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Pflegeheim und Kindergarten -

wie weit sind die Planungsarbeiten?

Eines sei vorweggenommen,

der vom Gemeinderat

einstimmig beschlossene

Standort neben der Volksschule

mit einer doppelspurigen

Auffahrt Kirchweg hat

bei den Anrainern des Pavillonweges

Erleichterung ausgelöst,

in der Bevölkerung

ist hingegen wiederholt die

berechtigte Frage aufgetaucht,

ob dies tatsächlich

eine vernünftige Lösung ist.

Zur Entstehung der Entscheidung:

Das Kinoareal als möglicher

Standort für einen

Pflegeheimbau konnte ausgeschieden

werden, als

man nach Erhalt von 2 Maturaprojekten

der HTL Saalfelden

eingestehen musste,

dass die Flächen für eine

Parkanlage zu klein sind

und Platz für eine allfällige

Erweiterung eigentlich nur

durch eine Aufstockung geschaffen

werden könnte.

Der Standort Bundesforste-grund

wurde deshalb ad

acta gelegt, weil wir von

den Österr. Bundesforsten

nur ein Baurecht erhalten

hätten und das Pflegeheim

nach Ablauf der Baurechtsdauer

in das Eigentum der

Bundesforste übergegangen

wäre; auch Nachfragen

und Interventionen in Wien

haben an dieser Forderung

nichts geändert. Da der

Standort neben der Volksschule

vom Standortuntersuchungsgremium

gleichrangig

behandelt wurde und

die Verhandlungen mit der

Erzdiözese sehr angenehm

und zuvorkommend verlaufen

sind, war die Standortentscheidung

nicht sehr

schwierig. Wir möchten uns

an dieser Stelle beim Pfarrgemeinderat

und bei der

Erzdiözese herzlich bedanken,

weil sie nach wie vor

Luftbildaufnahme des Planungsbereiches Pflegeheim und Kindergarten Foto: Marktgemeinde Fieberbrunn

bereit sind, Grundstücke für

wichtige soziale Zwecke zu

sozial vernünftigen Preisen

zu verkaufen und zur Verfügung

zu stellen.

Nach der Grundsatzentscheidung

über den Standort

wurden über mehrere

Monate Verhandlungen mit

einem Grundeigentümer

für die mögliche Auffahrt

über den Pavillonweg geführt,

diese sind jedoch an

den Preisvorstellungen des

Grundeigentümers gescheitert,

ein Enteignungsverfahren

kam für die Gemeinde

nicht in Frage. Parallel dazu

wurde ein Projekt – doppelspurige

Kirchwegauffahrt

– in Auftrag gegeben; als

Ergebnis dieser Studie kann

man zusammenfassen, dass

der Kirchweg derzeit auch

kein „Juwel“ aus Sicht des

Ortsbildes ist und dass sich

die Verkehrssituation insbesondere

im Winter eher verbessern

als verschlechtern

wird. Geplant ist die Auffahrt

zweispurig mit einem

Gehweg, welcher ab dem

Bereich „Fieberbrunnen“

sogar zweiseitig der Straße

ausgeführt werden kann;

außerdem wird der Gehweg

zur Kirche und zum bestehenden

Altenwohnheim

behindertengerecht ausgeführt,

d.h. die im Sommer

beschwerlichen und im

Winter gefährlichen Stufen

entfallen. Der „Fieberbrunnen“

als Wahrzeichen

Fieberbrunns wird entsprechend

der vorliegenden

Planung wieder am selben

Standort situiert, wenngleich

der Vorplatz etwas kleiner

wird. Hier soll ein Architekt

mit seiner künstlerischen

Hand eingebunden werden.

Alles in allem werden also

die Nachteile eines erhöhten

Verkehrsaufkommens

durch eine Vielzahl von Vorteilen

ausgeglichen, sodass

der Gemeinderat nach der

Projekterstellung mit 16 Ja

Stimmen und 1 Stimmenthaltung

dieser Lösung zugestimmt

hat. Außerdem – so

sei ergänzend erwähnt – ist

ein Pflegeheim kein riesiger

Frequenzverursacher, der

das Verkehrsaufkommen in

unzumutbarer Weise erhöhen

würde.

Planungsstand:

Derzeit wird das Raumprogramm

für den Architektenwettbewerb

finalisiert; es

geht noch um die Entscheidung

über eine eigene Demenzstation

oder über die

Integration der dementen

Personen in den Wohnbereich,

aber auch um die

Größe der einzelnen Wohnbereiche,

um die Stationsstützpunkte,

um Ver- und

Entsorgungsräume, um Tages-

und Kurzzeitpflege, um

Therapieräume, Veranstaltungsräume,

Tagescafe und

vieles mehr. Gleichzeitig gilt


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es das Raumprogramm des

Kindergartens auf den künftigen

Ganztageskindergarten

abzustimmen, Vorsorge

für die künftige Entwicklung

von Vorschulklassen zu treffen

und auf die notwendige

räumliche Trennung der

beiden Gebäudeteile zu

achten, sodass es zu keinen

Lärmbelästigungen kommt,

andererseits aber die Bewohner

des Pflegeheimes

den Kindern beim Spielen

und Turnen zuschauen können

und auch ausreichend

Kontakt mit den Kindern

haben. Wir rechnen damit,

dass wir den Architektenwettbewerb

in einigen Wochen

ausschreiben können.

Jene Architekten, die voraussichtlich

nach einem Bewerbungsverfahren

am Wettbewerb

teilnehmen dürfen,

können ihre Wettbewerbsarbeiten

bis voraussichtlich

Ende dieses Jahres abgeben,

sodass der planende Architekt

in den ersten Monaten

des Jahres 2008 feststehen

sollte.

Natürlich werden nun begleitend

Verhandlungen

über Zuschüsse geführt,

die Wohnbauförderung

abgeklärt und Finanzierungspläne

für die einzelnen

Gemeinden erarbeitet,

sodass jede Gemeinde für

die kommenden 3-4 Jahre

ein möglichst genaues Finanzierungskonzept

für die

Budgeterstellung und den

mittelfristigen Finanzplan

hat.

Auszug GR-Sitzung 18.07.2007

Raumordnungskonzept- und

Flächenwidmungsplanänderungen:

Beschlussfassung

über einen außerordentlichen

Zuschuss

an den Alpenverein

Fieberbrunn

Der Alpenverein Fieberbrunn

beabsichtigt die Sanierung

und Erweiterung

des Wildseeloderhauses;

die geschätzten Gesamtbaukosten

betragen brutto

€ 336.960,--.

40 % davon schießt der

Hauptverband des Österreichischen

Alpenvereins

zu, weitere 10 % nach Abzug

der Förderungen des

Hauptverbandes und der

Gemeindeförderung, erhält

man vom Landesverband.

Nach längerer Diskussion

beschließt der Gemeinderat

mit 16 JA-Stimmen und

a) Grander Hedwig, Pfaffenschwendt

38, 6391

Fieberbrunn; Auflage und

Beschlussfassung – Umwidmung

einer Teilfläche aus

der Gp. 2884/1 KG. Fieberbrunn

von Freiland in ein

Wohngebiet gemäß § 38

TROG. 2006 (5 Grundstücke)

b) Nothegger Stefan, Pfaffenschwendt

40 und Pletzenauer

Margarethe, Pfaffenschwendt

28a, 6391

Fieberbrunn; Auflage und

Beschlussfassung - Änderung

einer Teilfläche aus der

Gp. 2914/1 KG. Fieberbrunn

von Freiland in Wohngebiet

gemäß § 38 TROG. 2006

(8 Grundstücke: 4 Flächenwidmungsplanänderung,

4

als Bauland im Raumordnungskonzept).

einer Stimmenthaltung folgenden

Beschluss:

Gewährung von Investitionszuschüssen

für die Dauer

von 15 Jahren, per anno

€ 5.000,--, erstmals im Jahre

des Baubeginns; Grundlage

dieses Zuschusses ist die

Realisierung des gesamten

in der Präsentation vorgestellten

Umbauprojektes.

Mit diesem Zuschuss ist

in Zukunft die künftige ordentliche

und einwandfreie

Weginstandhaltung des

Wildseeloderweges ausgehend

von den Wildalmen

bis zur Wildseeloderhütte

einschließlich des Rundgangs

Wildseelodersee

verbunden. Diese Arbeiten

sind vom AV oder/und vom

Pächter zu verrichten.

Allgemeiner und

ergänzender

Bebauungsplan:

a) Alpine Liegenschaftsdevelopment

Ges.m.b.H.

Wien; Auflage und Beschlussfassung

über die

Erlassung eines allgemeinen

und ergänzenden Bebauungsplanes

auf der Gp.

3795 KG. Fieberbrunn gemäß

§ 54 bzw. 65 TROG.

2006 – Errichtung der Hotelanlage

Doischberg.

Beschlussfassung –

Abschluss eines Kaufvertrages

– Verkauf

eines Gewerbegrundstücks

– Teil Gst.

3662/3

Das Grundstück 3662/3

wird in 2 Grundstücke geteilt,

Herr Prem Bernhard

kauft hiervon das südlich gelegene

Grundstück, zur Errichtung

von Verarbeitungsräumen

für die Metzgerei,

die neue Grundstücksnummer

lautet 3662/5.

Einstimmige Beschlussfassung

des vorliegenden

Kaufvertrages.

G´sindl

Dienstboten bei

Bauern

STELLENAUSSCHREIBUNG

Im Marktgemeindeamt Fieberbrunn gelangt der Posten

eines/r

VERWALTUNGSBEDIENSTETEN

für das Bauamt zur Besetzung.

Anstellungserfordernisse: Technische Ausbildung (Hoch-/Tiefbau oder

ähnliches), EDV Erfahrung, korrektes, freundliches Auftreten, abgeleisteter

Präsenzdienst

Beginn des Dienstverhältnisses: nach Vereinbarung

Entlohnung: nach dem Gemeindevertragsbedienstetengesetz

Bewerbungsfrist: 25.10.2007

Bewerbungsunterlagen: Geburts- und ev. Heiratsurkunde,

Staatsbürgerschaftsnachweis, Schul- und Arbeitszeugnisse,

Erläuterung der bisherigen beruflichen Tätigkeit

Der Bürgermeister

Ing. Herbert Grander

Beschlussfassung

– Abschluss eines

Mietvertrages mit dem

Fußballclub über die

Nutzung der Sportanlage

Lehmgrube:

Der Gemeinderat beschließt

einstimmig, die neue Sportanlage

Lehmgrube an den

Fußballclub SK RRB Fieberbrunn

zu einem jährlichen

Mietentgelt in der Höhe von

€ 5.000,-- zuzüglich 20 %

Umsatzsteuer zu vermieten.


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Neue

Hundesackbehälter

Wie jetzt seit vier Jahren

üblich wurde auch heuer

wieder das Netz an Hundesackbehältern

erweitert.

Folgende Standorte stehen

jetzt neu zur Verfügung:

- Kreuzung Gebraweg/Lackental

bei Brücke

- Bahndurchlass Schradlbühel

- Bahndurchlass Vornbichl

- Wohnanlage Brunnau

- Siedlung Neumoos

Bisher wurden 20 Hundesackbehälter

im gesamten

Gemeindegebiet aufgestellt.

Wir bitten alle Hundebesitzer

diese zu nutzen, zumal

die Säcke kostenlos in der

Gemeinde abgeholt werden

können und die Säcke

bei den Behältern kostenlos

zu entnehmen sind. Danke

für Ihre Mithilfe.

WER erledigt WAS im Marktgemeindeamt

Betriebsleiter

Ing. Franz EGGER

und die Bauhofmitarbeiter

Georg Wieser, Josef Wieser,

Ulrich Wimmer, Anton

Rothmair, Manfred Hauß,

Hans Payr, Josef Tschurtschenthaler,

Markus Jamnik,

Bernhard Wallner und Hermann

Schwenter

Die wesentlichen Aufgaben

eines Betriebsleiters verstehen

sich in der Koordination

und Beaufsichtigung

der Bauhofarbeiten sowie

in der Tätigkeit als bautechnischer

Sachverständiger

bei baubehördlich zu bewilligenden

Anlagen.

Der Aufgabenbereich des

Bauhofes

•Trinkwasserversorgungsanlage

Laufende Instandhaltung

und Reinigung der Quellstuben

und Hochbehälter,

Reparatur von Rohrbrüchen,

notwendige Leitungsumverlegungen

oder Leitungsaustausch

sowie Neuerschließungen

etc.)

• Oberflächen- und

Ing. Franz Egger, Betriebsleiter der Marktgemeinde mit seinem Bauhofteam vl.: Bernhard Wallner,

Hans Payr, Ing. Franz Egger, Ulli Wimmer, Josef Tschurtschenthaler, Toni Rothmair, Manfred Hauß,

Schurl Wieser, Sepp Wieser, Hermann Schwenter, Markus Jamnik.

Foto: Anita Lutzmann

Schmutzwasserkanalisation

Behebung von Kanalverstopfungen

und wenn erforderlich

entsprechende

Kanalsanierung, Austausch

beschädigter Kanalschachtabdeckungen,

Neuverlegung

von Kanälen, Bau

von Pumpstationen.

• Öffentl. Verkehrsflächen

Ausbesserungsarbeiten bei

Fahrbahnschäden, Brückensanierungen

bzw. Neubau,

laufende Geländer- und

Leitschienensanierungen

bzw. Neubau.

• Betreuung und Instandhaltung

sowie erforderliche

Erweiterungen des Straßenbeleuchtungsnetzes

• Friedhof

Instandhaltung und Betreuung

der Friedhofsanlage,

der Einfriedungsmauern,

Treppen, Aufbahrungshalle,

Nebengebäude wie Kompostdeponie

etc., Errichtung

von Grabstätten

• Betreuung und Instandhaltung

sowie die Durchführung

kleinerer bis mittlerer

Umbauten aller Gemeindegebäude:

Dorfzentrum, Volksschulen

Dorf, Rosenegg und Pfaffenschwendt,

Hauptschule,

Arzthaus, Feuerwehrgebäude

Dorf, Rosenegg und Pfaffenschwendt,

Altenwohnheim,

Bauhof Walchau,

Müllzentrale Dandlerau,

Altes Kino, Wohnhaus

neben Kino, Hallenbad,

Klärwerk, Kindergarten, Johanneskapelle,

Vereinsgebäude

Lehmgrube und Rosenegg

• Arbeiten für div. Veranstaltungen

(Bühnenaufbau,

Aufräumungsarbeiten etc.)

• Müllabfuhr und Betrieb

des Recyclinghofes

• Schneeräumungsarbeiten

und Streudienst

• Park- und Gartenpflege

sowie Betreuung der Sportanlagen

Lehmgrube, Rosenegg,

Hauptschule und Pfaffenschwendt

Telefon

05354/56203 oder

0664/3854450


A u s d e r G e m e i n d e

f i e b e r b r u n n i n f o r m a t i v

D i e I n f o r m a t i o n s z e i t u n g d e r M a r k t g e m e i n d e F i e b e r b r u n n

Neue Mitarbeiter

Roman Pichler

26 Jahre aus St. Ulrich,

seit Juni 2007 als Koch

im Altenwohn- und

Pflegeheim PillerseeTal

Roman wollte eigentlich

Goldschmied werden, doch

sind diese Lehrstellen sehr

rar und so entschied er sich

für eine 4-jährige Doppellehre

als Koch und Kellner

bei seinem Onkel im Pillerseehof.

Nach dem Bundesheer

kehrte er der Gastronomie

den Rücken zu und

arbeitete 2 Jahre als Reifenmechaniker

bei der Fa. Achleitner

in St. Johann/T. Doch

es zog ihn wieder zurück in

die Gastronomie und er arbeitete

in den letzten 4 Wintersaisonen

bei Rudi und

Brigitte Lackner (Restaurant

Hochleitn) in St. Ulrich, die

Sommersaisonen verbrachte

er 2 x in Seefeld und 1 x

beim Kramerhof in Gasteig.

Ein Jahresjob mit geregelter

Arbeitszeit bewogen

Roman zur Bewerbung als

Koch im Altenwohn– und

Pflegeheim Pillerseetal. Es

gefällt ihm sehr gut und

auch mit unseren älteren

Mitmenschen kommt er

bestens zurecht.

Maria Hechenbichler

20 Jahre aus

Fieberbrunn,

seit September 2007

als Kindergartenpädagogin

im Kindergarten

Fieberbrunn

Maria besuchte nach der

Hauptschule die 5-jährige

katholische Bildungsanstalt

für Kindergartenpädagogik

in Innsbruck an der Kettenbrücke,

die sie im letzten

Jahr erfolgreich beendete.

Im Herbst 2006 ging es

dann ein Jahr nach Amerika,

wo sie als Aupair-Mädchen

in Washington D.C.

tätig war. Im Kindergarten

ist Maria keine Unbekannte

mehr, weil sie in den Jahren

2005 und 2006 die Sommerbetreuung

übernahm.

Die Zusammenarbeit mit

den Kindern bereitet Maria

eine große Freude, besonders

erwähnt sie die Wertschätzung,

die sie von Kindern

zurückbekommt. Ihr

Ziel ist es, die Kinder in ihrer

Entwicklung zu fördern

und sie zur Selbstständigkeit

zu führen.

Das gute Betriebsklima

und die Arbeitsweise ihrer

neuen Kolleginnen haben

Maria zu ihrer Bewerbung

bewogen.

U mwelt- u. Abfallberater

Richtig Altpapier sammeln!

In unserem Recyclinghof

wird bei der Altpapiersammlung

zwischen „Papierverpackungen“

und

dem eigentlichen „Altpapier“

unterschieden. Die

Sammlung der Papierverpackungen

gehört (wie die

Sammlung aller anderen

Verpackungen) zum ARA-

System und ist gesetzlich

in der Verpackungsverordnung

des Bundes geregelt.

Das Sammelsystem wird

großteils durch die so genannten

Lizenzgebühren

finanziert, welche von den

Firmen, die die Verpackungen

in Umlauf bringen, an

die ARA bezahlt werden

müssen.

Für die Kosten der Sammlung

des sonstigen Altpapiers

muss die Gemeinde

aufkommen.

Deshalb wird versucht ein

möglichst kostengünstiges

Sammelsystem zu betreiben.

Ein großer Teil der anfallenden

Kosten entsteht

durch die notwendige Sortierung

des gesammelten

Altpapiers – nicht verwertbares

Papier und „Fehlwürfe“

müssen händisch

aussortiert werden.

Daher gilt: Je sauberer

das gesammelte Altpapier,

umso geringer die Sortierkosten.

Das Ziel der getrennten

Sammlung von Altstoffen

ist die Wiederverwertung

dieser Materialien. Das

gesammelte Altpapier

muss bestimmte Qualitätskriterien

erfüllen, um für

die Wiederverwertung (Erzeugung

von Recyclingpapier)

geeignet zu sein.

Der Altpapier-Container

wird direkt vom Recyclinghof

der Gemeinde in

die Papierfabrik Steyrermühl

transportiert, wo

eine Qualitätskontrolle

stattfindet. Wenn zuviel

„Fehlwürfe“ (ungeeignete

Papiere und papierfremde

Bestandteile) dabei sind,

dann muss die Gemeinde

für das Nachsortieren bezahlen.

Sie werden daher

ersucht, bei der Altpapiersammlung

folgendes zu

beachten:

Grundsätzlich wird zwischen

„Papierverpackungen“

und „Altpapier“ unterschieden.

Papierverpackungen/Kartonagen:

Kartonagen, Schachteln,

Pappe, Papiersäcke und

–taschen, Packpapier und

alle sonstigen Papierverpackungen.

Altpapier:

Zeitungen, Zeitschriften,

Kataloge, Prospekte, Büropapier,

Bücher, Schulhefte,

Zeichen- und Malpapier

usw.

Nicht zum Altpapier

gehören = RESTMÜLL

Briefumschläge mit

Adressfenster, verschmutzte

Papiere, Taschentücher,

Servietten,

Küchenrolle, Papierhandtücher,

gefärbte Papiere,

Tapeten, Transparentpapier

(Baupläne), Reißwolfschnitzel,

Alle diese genannten Papiere

können nicht zur

Recyclingpapier-Herstellung

verwertet werden. Es

macht daher keinen Sinn

diese Papiere zuerst getrennt

zu sammeln, um sie

dann wieder (auf Kosten

der Gemeinde) auszusortieren.

Die „nicht verwertbaren“

Papiere gehören alle in

die Mülltonne zum Restmüll!!


A u s d e n R e s s o r t s

f i e b e r b r u n n i n f o r m a t i v

D i e I n f o r m a t i o n s z e i t u n g d e r M a r k t g e m e i n d e F i e b e r b r u n n

S iedlungsausschuss

Reihenhaus- und Wohnungsanlage

Am Berg

– aktueller Baustand

Die Mehrfamilienhäuser A,

B, C und D sind im Rohbau

samt der Dachkonstruktion

und der Tiefgarage für Haus

C und D fertig. Derzeit sind

Dacheindeckungs-, Abdichtungs-,

Installations- und

Ausbauarbeiten (Zwischenwände,

Innenputz und

Estriche) sowie die Herstellung

der Fassaden, Kanalisationen

und der Außenanlagen

in Ausführung.

Von der Baufirma werden

als Nächstes die 8 Reihenhäuser

und die Tiefgarage

für Haus A und B und die

Reihenhäuser errichtet. Von

der TIGAS und der TIWAG

werden demnächst die Gasbzw.

Stromzuleitungen zu

den Mehrfamilienhäusern

verlegt.

Es stehen nach wie vor

Wohnungen oder Reihenhäuser

zur Verfügung, Interessierte

melden sich bitte

im Marktgemeindeamt, bei

Frau Silke Petautschnig.

Ruach

Mensch der soviel

wie möglich

haben will

Gaizal

kleiner, strohgeflochtener

Hut

für Frauen

Leerstehende Wohnungen

Die Anfragen nach leer stehenden

Wohnungen werden

im Marktgemeindeamt

immer häufiger, sodass wir

diese Bürgerserviceeinrichtung

weiter ausbauen

möchten. Hierzu bedarf es

aber der Mithilfe der Bürger,

die uns ihre leer stehenden

Mobil im PillerseeTal!

Erfolgreich für die Region

2003 - vor vier Jahren wurde

mit dem Regio Pillersee

das Mobilitätsangebot in

der Region massiv ausgebaut.

Damals wurde eine

ganzjährige Verbindung

zwischen den fünf Orten

Hochfilzen, Fieberbrunn,

St. Jakob i.H., St. Ulrich a.P.

und Waidring neu geschaffen

und neue Anbindungen

nach St. Johann errichtet.

Der neue 2-Stunden-Takt

mit ergänzenden Schülerfahrten

in den Zwischen-

Saisonen, sowie ein 60-

Minuten-Takt im Sommer

und ein 30-Minuten-Takt

im Winter zwischen Fieberbrunn

und Waidring

wurden neu eingerichtet.

Verbessert wurde mit dem

Regio Pillersee auch die

Anbindung der Bahnhöfe

Fieberbrunn und St. Johann

- dies kommt heute vor

allem Pendlern und Schülern

zugute.

Erfolgreich unterwegs für

Pendler, Schüler und Freizeitreisende.

Heute fällt das Resümee

zum Regio Pillersee durchwegs

positiv aus. Der einheitliche

Auftritt, die Übersichtlichkeit

der Fahrpläne

und der regelmäßige Taktverkehr

kommen bei den

Kunden sehr gut an und das

ausgebaute Angebot wird

gerne angenommen.

Der Regio Pillersee als

Wanderbus - das Freizeitplus.

Wohnungen melden.

Die gemeldeten freien Wohnungen

werden im Schaukasten

der Marktgemeinde

(Eingang Postamt) und auf

der Gemeindehomepage

www.fieberbrunn.tirol.gv.at

unter Kleinanzeigen kostenlos

veröffentlicht.

Das PillerseeTal ist durch

seine wunderschöne Lage

ein Freizeitziel für viele

Menschen aus aller Welt.

Wie wichtig dabei der öffentliche

Verkehr für den

Tourismus sein kann, veranschaulicht

der Regio Pillersee.

Auch heuer konnte mit

diesem Angebot bei vielen

Gästen gepunktet werden,

denn der Regio Pillersee ist

eine gute Alternative, um

einmal Urlaub vom Auto

zu machen.

Mehr Information zu Fahrplänen

und Tickets: auf

www.vvt.at

Auf dem Onlineportal des

Verkehrsverbunds Tirol

lassen sich tirolweit alle

Fahrpläne abfragen. Durch

die neue „adressgenaue“

Fahrplanauskunft werden

zudem sogar alle Fußwege

angezeigt. Die Strecken

können somit von „Tür zu

Tür“ beauskunftet (selbstverständlich

mit Preisangabe)

und auf einer Landkarte

dargestellt werden. Mehr

Infos auf: www.vvt.at

Wir bitten daher alle Gemeindebürger,

die leer

stehende Wohnungen zur

Verfügung haben, sich im

Marktgemeindeamt Fieberbrunn,

bei Frau Silke Petautschnig

unter der Telefonnummer

05354/56203-19

zu melden.

V erkehrsausschuss

Mit einem Ticket des VVT

können alle öffentlichen

Verkehrsmittel auf der parallel

laufenden Strecke genutzt

werden (neben ÖBB

auch Bundesbus sowie der

Regio Pillersee).

Wochen- und Monatskarten

des VVT sind außerdem

übertragbar (das Monatsticket

von Fieberbrunn nach

St. Johann kostet z.B. €

39,70) und mit diesen Tickets

kann nicht nur - so

oft man will – jedes öffentliche

Verkehrsmittel

auf dieser Strecke benutzt

werden sondern das Ticket

kann – weil übertragbar

– auch an Freunde und Bekannte,

Nachbarn etc. weitergegeben

werden. Extra

hinzuweisen ist, dass zwei

Kinder bis 6 Jahren in Begleitung

von Erwachsenen

gratis fahren und es noch

zahlreiche weitere Vergünstigungen

für Familien gibt.

Infos dazu erhalten Sie unter

Tel. 0512-561616 oder

05354/56206 bzw. im Internet

unter www.vvt.at


A u s d e n R e s s o r t s 10

f i e b e r b r u n n i n f o r m a t i v

D i e I n f o r m a t i o n s z e i t u n g d e r M a r k t g e m e i n d e F i e b e r b r u n n

Mitfahrbörse auf

Gemeindehomepage

Straßensanierungen 2007

Spät aber doch wurde mit

den Sanierungsarbeiten auf

der Weganlage Niederlehen

begonnen. Nachdem das

wasserrechtliche Projekt endlich

genehmigt wurde, konnte

umgehend mit dem Bau

der Straße begonnen werden.

Die Arbeiten werden

von der Güterwegabteilung

des Landes durchgeführt. Die

Auskofferungsarbeiten und

die gesamten Entwässerungsarbeiten

wurden im heurigen

Jahr durchgeführt. Alle weiteren

Arbeiten – auch diese

am Schwefelbadweg – erfol-

gen im Jahr 2008.

Weitere Sanierungen erfolgten

noch in diesem Jahr

unter Mitfinanzierung der

Gemeinde:

- Lehen 7 bis 18

- Auffahrt Lauch

-Lauchseeweg 18a bis 18f

- Schönauweg von Schönaubrücke

bis Kehre

- Achenpromenade (Schönaubrücke

bis Rettenwanderbrücke)

- Sportplatz Lehmgrube

- Unterführung bei Sportplatz

Lehmgrube bis Eisschützenlokal

Weniger Verkehrsaufkommen,

Reduktion des Ausstoßes

von klimaschädlichem

CO2, geringere Kosten:

Drei starke Argumente, die

für Fahrgemeinschaften

sprechen. Daher gibt es nun

eine Mitfahrbörse auf der

Gemeindehomepage www.

fieberbrunn.tirol.gv.at, welche

die Bürger bei der Organisation

von Fahrgemeinschaften

unterstützt.

Der Straßenverkehr bleibt

das große Sorgenkind in der

heimischen Umweltpolitik.

Seit 1990 haben sich die

CO2-Emissionen aus dem

Verkehr bis heute beinahe

verdoppelt. Ein komplexes

Problem, dem mehrere Ursachen

zugrunde liegen.

Eine davon: die Autos sind

dünn besetzt. Statistisch betrachtet

sitzen in jedem Auto

nur 1,2 Insassen. Wie die

„Bezirksblätter“ unlängst

vorrechneten, könnten die

Einzelfahrten mit einer Steigerung

auf 1,5 bereits um

ein ganzes Viertel reduziert

werden.

Fahrgemeinschaften sind

aber nicht nur für den Umweltschutz

fördernd, sondern

entlasten auch das

„Geldbörserl“!

Sowohl für die FahrerIn als

auch für die mitfahrenden

Personen ergeben sich Kosteneinsparungen

bei Fahrgemeinschaften.

In Zeiten

wie diesen bilden Fahrgemeinschaften

wesentliche

Einsparungspotentiale. Außerdem

sinken durch die

geringe Nutzung des Kfz

auch die anderen Betriebskosten.

Ein einfaches Beispiel verdeutlicht

das Einsparungspotential:

Ein Pendler/ eine Pendlerin

legt jeden Tag eine Wegstrecke

von 50 km hin und

retour mit dem eigenen

Fahrzeug zurück. Bei einem

durchschnittlichen Verbrauch

von 8 Litern/100 km

ergibt sich für diese Strecke

somit ein Jahresverbrauch

von 4 Liter/Tag * 5 Tage/

Woche * 42 Wochen = 840

Liter/Jahr.

Bei einem angenommenen

Benzinpreis von € 1,--/Liter

ergeben sich somit reine

Treibstoffpreise von ca. €

840,--/Jahr nur für die Strecke

zur Arbeit.

Bilden nun zwei FahrerInnen

eine Fahrgemeinschaft,

so können diese

Kosten halbiert werden.

Es ergibt sich somit eine

Kostenersparnis für jeden

der MitfahrerInnen von €

420,--/Jahr. In dieser Rechnung

sind aber noch keine

anderen Betriebs- und Erhaltungskosten

des Kfz mit

eingerechnet (Wartung,

Wertverlust, Reifenabrieb,

…).

Was liegt also näher, als

dem Dilemma mit Fahrgemeinschaften

zu begegnen?

Auf unserer Mitfahrbörse

im Internet auf www.fieberbrunn.tirol.gv.at

können

sich ab sofort unbürokratisch

und sicher Menschen

finden, die dieselbe Fahrstrecke

haben.

Info.Mail - Zugeste lt durch Post.at - Amtliche Mitteilung

fieberbrunn

i n f o r m a t i v

• Dezember 2007 • 33. Jahrgang • Ausgabe 4

Eine besinnliche

Weihnacht

Gemälde: Franz Spiegl, St. Jakob i.H.

Inhaltsverzeichnis:

Interview mit Hans Rieder vulgo

Lederer

Seite 3 und 4

Sommerbetreuung für Kinder

Seite 6

. und ein erfolgreiches Neues Jahr wünschen

BM Herbert Grander, der Gemeinderat und die

Mitarbeiter des Marktgemeindeamtes.

Neuer Pi lerseeTal Geschäftsführer

Seite 9

70 Jahr VS Pfa fenschwendt

Seite 14 und 15

„Sausta ler“ holen Meistertitel

Seite 33

www.

fieberbrunn.tirol.gv.at

Redaktionsschluss

fieberbrunn informativ

Ausgabe Dezember

Donnerstag, 29. November 07


11

K u l t u r

f i e b e r b r u n n i n f o r m a t i v

D i e I n f o r m a t i o n s z e i t u n g d e r M a r k t g e m e i n d e F i e b e r b r u n n

Margarete-Maultasch-Ausstellung auf Schloss Tirol

mit Exponaten aus Fieberbrunn

Gegenwärtig, nämlich zwischen

Juni und 19. November

2007, findet auf Schloss

Tirol bei Meran eine groß

angelegte und hervorragend

gestaltete Ausstellung

über Margarete Maultasch,

die legendäre Gräfin un-

Brauchen wir überhaupt

Kultur in Fieberbrunn

– oder ist es „verschossene

Munition“?

Sehr oft hört man: „Bei uns

ist ja nichts los!“ Ich frage

mich, wo sind die Leute,

wenn etwas los ist? Am 3.

August war ein sehr guter

Chor mit Volkstanzgruppen

aus Estland im Festsaal zu

Gast: man möchte meinen,

dass an einem Freitagabend,

noch dazu bei schlechtem

Wetter, diese Veranstaltung

gut besucht sein müsste.

Die 72 Personen umfassende

Gruppe war auf Österreichtournee

und machte

Halt in Fieberbrunn. Es war

ein hervorragendes Konzert,

wobei die farbenfrohen

Trachten die musikalischen

Darbietungen untermalten

– ein Augenschmaus und

eine Ohrenweide. Einziges

Manko: diese Veranstaltung

besuchten gerade einmal 10

Personen aus Fieberbrunn

(ich könnte sie namentlich

aufzählen …) – trotz freiem

Eintritt. Zum Glück kamen

30 Gäste dazu, sodass der

Saal etwas gefüllter aussah.

Dies ist jedoch nur ein Beispiel

von vielen. Für mich

stellt sich die Frage: War es

zu wenig bekannt, dass diese

Veranstaltung stattfand?

Ist eine Postwurfsendung

umsonst? Sind wir von Angeboten

auch im kulturellen

Bereich übersättigt? Oder

ist Neues und Unbekanntes

nicht interessant?

Wir sind in Fieberbrunn in

der glücklichen Lage, viele

engagierte Vereine zu haben,

die sich immer wieder

mit großem persönlichem

Einsatz bemühen, den Bewohnern

im PillerseeTal ein

interessantes und abwechslungsreiches

Freizeitprogramm

zu bieten. Als Zeichen

der Wertschätzung für

ihre Arbeit (jeder, der selbst

einmal etwas organisiert

hat, weiß, wovon ich rede)

sollten alle versuchen, doch

einige dieser Veranstaltungen

zu besuchen. Damit

bei den Veranstaltern kein

Frust aufkommt und es letztendlich

irgendwann stimmt:

„Bei uns ist nichts los!“

Zur Erinnerung: Der

„Kultur(s)pass“ lohnt sich

– um nur 20,- Euro pro Jahr

kommt man in den Genuss

von 20 % Ermäßigung auf

die Veranstaltungen der teilnehmenden

Kulturvereine

im PillerseeTal. 200 Personen

sind bereits dabei – du

auch? Der „Kultur(s)pass“ ist

erhältlich beim Kulturbrunnen

Fieberbrunn, Kulturvereine

Hochfilzen und St. Ulrich

sowie im Büro des TVB

PillerseeTal.

GR Marianne Werlberger

(Kulturausschuss)

seres Landes, statt. In dieser

Ausstellung werden die

historischen Fakten und

Hintergründe zum Leben

und Wirken dieser bemerkenswerten

Frau und ihr

bewegtes Leben ebenso

beleuchtet, wie ihr Weiterleben

in einer teilweise

bewusst verfälschenden Geschichtsschreibung,

in Literatur

und Sage. Das Schicksal

Margaretes, eine ihr von

dynastischen Erwägungen

aufgezwungene Kinderehe

und eine damals nahezu

undenkbare Scheidung und

Vertreibung ihres ersten

Ehemannes waren Ursachen

einer schweren Auseinandersetzung

zwischen Kaiser

und Papst, aber auch einer

gespaltenen Beurteilung ihrer

Persönlichkeit durch die

Nachwelt.

Die historisch nicht beweisbare

Überlieferung bzw.

Sage berichtet von einem

Besuch Margarete Maultaschs

in Fieberbrunn und

ihrer Heilung durch den

Fieberbrunnen im Jahre

1354. Diese Überlieferung

geht, wie wir heute wissen,

auf jene berüchtigte Pillauchronik

zurück, die von der

Forschung längst als ein Produkt

laienhafter Geschichtsfälschung

entlarvt ist. Tatsache

ist allerdings, dass die

Gerichtsbezirke Kitzbühel,

Kufstein und Rattenberg von

Margaretes zweitem Gemahl,

dem Wittelsbacher

Ludwig dem Brandenburger,

seiner Frau als „Morgengabe“

übertragen wurden und

daher vorübergehend schon

damals zu Tirol gehörten.

Ein Besuch der Landesfürstin

kann aus diesem Grund

zumindest nicht unwahrscheinlich

erscheinen.

Bei der Vorbereitung der

Ausstellung wandte sich

die ehemalige Leiterin der

Kulturabteilung des Landes

Tirol, Frau Dr. Angelika Hörmann-Weingartner

an den

Heimatverein Pillersee und

die Marktgemeinde Fieberbrunn

mit der Bitte um

die Beistellung geeigneter

Exponate für die geplante

Ausstellung. Gemeinsam

wurde die Statue von Sepp

Baumgartner aus Schwaz,

die 1954 in der alten Fieberbrunnerkapelle

angebracht

wurde und heute unter der

Obhut des Heimatvereins

Pillersee steht, ausgewählt.

Dazu kam noch ein Modell

der eleganten Margarete-

Maultasch-Statue von Josef

Bachlechner aus Hall in

Tirol beim heutigen Fieberbrunnen.

Diese kleine Modellfigur

ist in der Amtsstube

des Bürgermeisters aufgestellt.

Beide Exponate, so

konnten wir uns bei einem

Besuch in Schloss Tirol überzeugen,

werden im Rahmen

der Ausstellung prominent

positioniert und im Ausstellungskatalog

ausführlich

beschrieben. Sie sind gewissermaßen

Zeugen der

alten Landeseinheit Tirols,

ein Gruß der alten Hofmark

Pillersee im bedeutendsten

Schloss des Landes.

Der Heimatverein Pillersee

empfiehlt allen, bei einem

gelegentlichen Besuch in

Südtirol, diese Ausstellung

unbedingt zu besuchen. Die

Wertschätzung, die unsere

Exponate dort genießen,

möge aber auch eine Anregung

sein, in der Heimat mit

unser namengebenden Gedenkstätte,

dem Fieberbrunnen,

sorgsam umzugehen.


K u l t u r 12

f i e b e r b r u n n i n f o r m a t i v

D i e I n f o r m a t i o n s z e i t u n g d e r M a r k t g e m e i n d e F i e b e r b r u n n

Marmor, Stein & Bronzeguss

von Wolfgang Schwaiger

Sie stehen nie ohne Kritik

und selten großen Lobes

da, die verschiedenen

Kunstwerke entlang von

Straßen oder an besonderen

Plätzen. Meist handelt

es sich um Brunnen,

manchmal auch um Statuten

oder behauene Steinblöcke.

Mit dieser kleinen

Serie soll den verschiedenen

Werken ein paar

Zeilen gewidmet und ihre

Entstehung dokumentiert

werden.

Kapitel I –

Die „sonderbare“

Scheibe zu Rosenegg

Obwohl der Name „Roseneck“

schon mehrere

Jahrhunderte alt ist, löste

er erst seit ein paar Jahrzehnten

allmählich die

Bezeichnung „Hütte“ für

den besagten Ortsteil ab.

Beide Namen haben aber

unmittelbar mit der industriellen

Geschichte unserer

Gemeinde zu tun, mit den

Hammer- und Schmelzwerken,

die bereits seit Anfang

des 16. Jahrhunderts hier

ihre Dienste verrichten.

Bei Rosenegg treffen der

Moosbach und die Fieberbrunner

Ache zusammen

und ihre Wasserkraft wurde

seit jeher für den Antrieb

der Transmissionen und für

die Verarbeitung von Erzen

genutzt. Die Industrie und

das Handwerk ist nach wie

vor in Rosenegg verblieben,

die Erzeugnisse und

im Besonderen die Gebäudelandschaft

hat sich allerdings

gravierend verändert.

Hinzugekommen ist eine

Reihe von Handels- und

Dienstleistungsbetrieben,

in den letzten Jahren sogar

kleine Siedlungseinheiten.

Der große Tiroler Künstler,

Prof. Martin Gundolf aus

Telfs, wurde im Jahre 1996

vom Gemeinderat mit dem

Entwurf eines Brunnens für

Rosenegg beauftragt, als

Standort konnte der Platz

vor dem Neubau der Raiffeisenbank

gewonnen werden.

Und neben dem berühmten

Fastnachtbrunnen

in Telfs sollte dieses Werk

das letzte große Projekt

von Prof. Martin Gundolf

werden. Er nahm die Geschichte

des Ortsteiles zum

Thema und präsentierte

eine bewundernswerte

Idee. Der Brunnen ist eine

erhabene Scheibe, nach

oben geöffnet, aus der Achse

rinnt ein kleiner Wasserstrahl.

Betrachtet man ihn

von vorne, wirkt er wie

ein Engelsflügel, der Spalt

öffnet Weg nach oben, der

runde Stamm steht fest auf

Erden. Es ist ein Symbol

für die Arbeit mit dem Irdenen

und der Zugang der

Menschen nach „Oben“,

ein Hinweis auf jene tiefe

Religiosität, die im gefahrenvollen

Bergbau besonders

tief verankert war.

Eine zweite Symbolik wird

sichtbar, wenn man den

Brunnen von der Seite betrachtet.

Hier sind die Flügel

schräg versetzt, gleich

einer Turbine, die sich im

fließenden Wasser um die

eigene Achse dreht.

Prof. Martin Gundolf ist im

Jahre 2003 im Alter von

75 Jahren verstorben. Es

ist leider nie zu einer öffentlichen

Einweihung des

Brunnens gekommen, aber

inzwischen präsentiert er

sich so, wie es der Künstler

immer wollte: schlicht,

ohne Trog, mit dem rinnenden

und dem verrinnenden

Wasser, so wie

es für Fließgewässer charakteristisch

ist, ein stetes

Kommen und Gehen.

Daten & Fakten

Auftragssumme:

ca € 25.500,--

(ATS 350.000,--)

Baujahr:

1996/97

Künstler:

Martin Gundolf

(* 1928 – = 2003), Telfs

Material:

Bronze hell

Besitzer:

Marktgemeinde

Fieberbrunn

“Turbinenrad“ Stetes Wasser Der Rosenegger Brunnen – modern und doch voll Geschichte(n)


13 W i r t s c h a f t s f e n s t e r

f i e b e r b r u n n i n f o r m a t i v

D i e I n f o r m a t i o n s z e i t u n g d e r M a r k t g e m e i n d e F i e b e r b r u n n

Fieberbrunner Wirtschaft im „Schaufenster“

20 Jahre Hochhörndlhütte -

ein Treff im Sommer und Winter

Seit nunmehr 20 Jahren bewirtschaften

Friedl und Leo

Trixl mit viel Gastfreundschaft

und Liebe zum Detail

die Hochhörndlhütte.

Anfang September feierten

sie gemeinsam mit vielen

Freunden, Bekannten und

langjährigen Gästen die

„ersten 20 Jahre“ und luden

zur feierlichen Bergmesse.

Wie alles begann

Als im Jahre 1987 die Hochhörndlhütte

zur Pacht ausgeschrieben

wurde, meinten

Bekannte von Leo, dass

er mit seiner Bergerfahrung

und Liebe zur Natur und

das Ganze noch in unmittelbarer

Umgebung, der

optimale Hüttenwirt auf

Hochhörndl wäre. Nach anfänglichen

Bedenken wurde

jedoch diese Idee immer

konkreter und auch in seiner

Gattin Friedl fand Leo großartige

Unterstützung. Man

unterschrieb den Pachtvertrag

auf 15 (!) Jahre und sah

mit Freude der ersten Wintersaison

entgegen. Mit tatkräftiger

Unterstützung von

Tochter Elfriede schuf man

bald eine ausgezeichnete

„Einkehradresse“ für alle

Schisportbegeisterten, die

auf Reckmoos und Sonnenmulde

unterwegs waren.

Den Wirtsleuten kam im

Zuge der Zeit auch der

Neubau der Liftanlage 4er-

Sessel-Hochhörndl und die

Pistenerweiterung Sonnenmulde

entgegen. Und seit

dem letzten Jahr darf man

sich auch auf die neue Liftanlage

Reckmoos Süd freuen,

die in jeder Hinsicht

Seit 20 Jahren Wirtsleute auf der Hochhörndlhütte - Friedl und Leo Trixl gemeinsam mit Tochter

Elfriede Raffler, die in den Anfangsjahren kräftig mitgeholfen hat.

Foto: Werner Hörl

eine Bereicherung ist.

Nach elf Jahren Winterbetrieb

mit einmal mehr und

einmal weniger Schnee und

zahlreichen Umbaumaßnahmen,

die oft gerade in

der Anfangszeit sehr beschwerlich

war, entschied

man sich für eine Bewirtschaftung

der Hütte auch

im Sommer.

Große Umbaumaßnahmen

Es blieb fast kein Stein auf

dem anderen. Im Zuge der

Zeit wurde Gaststätte, Lager,

Zimmer, Küche und Terrasse

generalsaniert und zu einer

schmucker Berghütte umgebaut.

Die vielen bunten Blumen

und die vielen netten

Details um und in der Hütte,

für die Wirtin Friedl verantwortlich

zeichnet, lädt zum

Verweilen ein. Natürlich trägt

auch der faszinierende Fernblick

auf die Bergwelt dazu

bei, dass die Hütte auch im

Sommer stark frequentiert

wird. Insgesamt 18 Schlafmöglichkeiten

bieten Friedl

und Leo in Lager und Zimmerform.

In der Gaststube

können bis zu 60 Personen

bewirtet werden, auf der Terrasse

doppelt so viele.

Viele schöne Erlebnisse hatten

die Beiden im Laufe der

Jahre, aber ganz besonders

gerne erinnert sich die Hüttenwirtin

an eine feierliche

Taufe und an eine romantische

Verlobung. Auch viele

lustige Geburtstagsfeiern, u.a.

auch die einer 90-Jähr-igen

werden immer in Erinnerung

bleiben. Auch die Winter,

an denen die Enkelkinder

ihren Spaß am meterhohen

Schnee hatten und Sprünge

vom Fenster wagten, bleiben

unvergessen.

Und auf die Frage, was

das Besondere am Hüttenleben

auf Hochhörndl sei, so

sprechen die Wirtsleute mit

Begeisterung von dem wunderbaren

Panorama, der Natur

so verbunden zu sein und

jeden Tag auf‘s Neue, das so

faszinierende Erwachen des

Tages zu erleben. Aber auch,

dass viele Gäste zu Freunden

geworden sind.

Kurz nach der 20 Jahres-Feier

machten die Beiden und

ein paar Hüttengäste noch

eine besondere Erfahrung.

Ein plötzlicher „Wintereinbruch“

sorgte mit Schneeverfrachtungen

bis zu 2 m (!)

und für drei „eingeschneite“

Tage, die jedoch für alle mehr

Abenteuer als Gefahr war.

HOCHHÖRNDLHÜTTE

Besitzer:

Franz Grander

Höllerbauer aus Oberndorf

Pächter:

Friedl und Leo Trixl

Höhenmeter:

1.809 m


G u t e a l t e Z e i t 14

f i e b e r b r u n n i n f o r m a t i v

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Aus der Fieberbrunner Geschichte

70 Jahre VS Pfaffenschwendt

Am 1. Oktober 1937 zogen

die Pfaffenschwendter

Schüler in ihr „neues“

Schulhaus ein – vor nunmehr

70 Jahren!

Ein jahrzehntelanger

Kampf war dadurch von

Erfolg gekrönt, da die Pfaffenschwendter

durch Gemeinschaftssinn

und Opferbereitschaft

den Bau

des Hauses ermöglicht hatten.

Die Fraktion Pfaffenschwendt

prägte und prägt

ein starkes Ortsbewusstsein,

ein Zusammengehörigkeitsgefühl:

„I bin a

Pfaffenschwendta!“

Im Jahre 1937 - die Volksschule Pfaffenschwendt!

Für die Pfaffenschwendter

gab es eine Reihe von Beweggründen,

warum sie

die Errichtung einer eigenen

Schule betrieben und

bereit waren, ihre durchschnittlich

50 Kinder statt

in der vierklassigen Dorfschule

in einer einklassigen

Schule unterrichten

zu lassen:

• Erschwernisse eines 4 km

langen Schulweges, wobei

die Kinder beim damaligen

Foto: Archiv

Ganztagsunterricht mit

mitgegebenem Mittagessen

versorgt werden mussten.

• Die heute kaum vorstellbaren

Wegverhältnisse im

Winter brachten besonders

für die kleinen Kinder

fast unzumutbare Strapazen,

wenn die Wege durch

ständige Verwehungen oft

vollkommen eingeebnet

waren.

• Für das Schuljahr

1937/38 waren 16 Schulanfänger

(üblich waren 5

bis 6) vorgemerkt!

Schulbau in der

Vorkriegszeit

Der Ablauf der Errichtung

dieser Schule ist jedoch

keineswegs gleichzusetzen

mit der enormen Schulbautätigkeit

nach dem Ende

des 2. Weltkrieges. Sie fiel

vielmehr in die Zeit der

größten wirtschaftlichen

Notlage unserer Heimat.

Fieberbrunn hatte die

Nachwirkungen der Auflassung

des Eisenwerkes noch

nicht überwunden. So wurden

die geringen Mittel

des Gemeindebudgets fast

vollständig für soziale Hilfeleistungen

aufgebraucht.

Allein im Jahr 1936 hatte

sich der Gemeindevorstand

in 12 Sitzungen mit

136 Unterstützungsansuchen

zu befassen. Nur 5

– 10 Schilling) konnte den

Bedürftigen als einmalige

Beihilfe gewährt werden.

Selbst beim Ankauf von

Schuhen für Pflegekinder

musste die Gemeinde aushelfen.

Ein Ansuchen zum

Ankauf einer Schulwandkarte

wurde wegen Mangels

an Mitteln abgelehnt:

In ihrer krassen Finanznot

sah sich die Gemeinde fast

außerstande, die finanziellen

Mittel für einen Schulbau

zur Verfügung zu

stellen.

Pfaffenschwendter

trugen Hauptlast

Da schritten die Pfaffenschwendter

zur Selbsthilfe

und beschlossen, die

Hauptlast der Kosten für

den Schulhausbau zu tragen.

In der Person des

Oberlehrers Franz Burger

fand das Baukomitee einen

sachkundigen Helfer.

• Am 16.2.1937 wurde

bei einer Sitzung des Gemeindevorstandes

mit den

5 Mitgliedern des Baukomitees

folgende Vereinbarung

getroffen: Die Pfaffenschwendter

liefern

das benötigte Rundholz,

Steine, Schotter und Sand

zum Bauplatz. Der Grundaushub,

30 Robotschichten

und alle Transporte werden

von ihnen geleistet. Den

Grund stellte der damalige

Vizebürgermeister, Wörgöttbauer

Michael Schwaiger,

um 1 Schilling / m 2

zur Verfügung.

• Am 21.3.1937 beschloss

der Gemeinderat den

Schulhausbau zu den mit

der Fraktion ausgehandelten

Bedingungen.

• Am 25.3.1937 erfolgte

die Ausschreibung und


15 G u t e a l t e Z e i t

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Anbotseröffnung: Maurerarbeit

1031 S, Zimmermannarbeit

850 S und

Tischlerarbeit 647 S – insgesamt

ca. 2500 Schilling!

Dass manche Spötter den

bestimmt funktionellen

ebenerdigen Blockbau als

„Almscherm“ bezeichneten,

tat der Freude und dem

Stolz der Pfaffenschwendter

keinen Abbruch! Obwohl

die Pfaffenschwendter am

Ziel ihrer Wünsche waren,

erregte der ständige

Lehrerwechsel ihr besonderes

Missfallen. Abhilfe

wurde dadurch geschaffen,

dass das Schulhaus aufgestockt

wurde, um dem

Lehrer eine Wohnung zur

Verfügung stellen zu können.

Im Herbst 1949 bezog

Schulleiter Walter Erker

die Wohnung und war

5 Jahre als Lehrer tätig.

Bessere Ausbildung

der Jugend

Der wirtschaftliche Aufschwung

der folgenden

Jahre mit den gesellschaftlichen

Veränderungen verlangte

eine immer bessere

Ausbildung der Jugend.

• Im Herbst 1954 wurde

VD Hans Lanzinger an die

Schule versetzt – einklassig

– 55 Schüler - 8 Schulstufen

– Teilung in 2 Klassen eine

unbedingte Notwendigkeit

– Lösung: 3 Jahre lang

abwechselnd Vormittags

– Nachmittagsunterricht!

Abhilfe der Raumnot erreichte

man durch einen

Neubau, den der gebürtige

Fieberbrunner Heribert

Rottensbacher (damals Student)

plante, vorerst aber

zu modisch und zu wenig

der ortüblichen Bauweise

angepasst!

• Nach zweimaliger Zurückweisung

erfolgte am

3.8.1957 die baubehördliche

Bewilligung, Bezug

der Schule im Herbst 1958!

Aber die Benützungsbewilligung

wurde wegen

des nicht einwandfreien

Trinkwassers verweigert!

Trotzdem übersiedelte die

Schule im Dezember 1958

Ein Foto aus der Anfangszeit. Ingesamt 54 Schülerinnen und Schüler drückten in acht Schulstufen die

Schulbank. Im Bild links Lehrer Franz Huetz und in der Mitte sitzend Kooperator Kaiser


Original: Kathi Egger, Widbodn

still und leise in das neue

Gebäude, nachdem der

Religionslehrer (!) die Segnung

vollzogen hatte! (Somit

wurde auch das Wasserproblem

in Angriff

genommen und eine zentrale

Wasserversorgung für

den Ortsteil projektiert.)

• Im neuen Schulhaus

wurde auch ein Gymnastikraum

eingeplant. Erst

als von der Landesregierung

für dieses zukunftsweisende

Vorhaben ein

Zuschuss erreicht wurde,

konnte der Turn- und Werkraum

ausgebaut werden.

UND: „Die Gemeinde

müsste ersucht werden, das

lobenswerte Bauvorhaben

durch die Bereitstellung

eines kleinen Spielplatzes

vor der Schule beispielgebend

abzuschließen,“

schrieb der Fachinspektor

für Leibesübungen 1959!

• 29.5.1961 – Turntagung

für die Lehrerschaft der

Volksschulen des Bezirkes

von 9 - 16 Uhr!

Man bestaunte eine der ersten

voll ausgebauten Kleinschule

des Landes!! Die Tagesordnung

enthielt auch

einen Vortrag zum Thema:

„Notwendigkeit einer eigenständigen,

planvollen

Leibeserziehung

Landkindes“.

des

Lehrpersonen und

SchulleiterInnen

Franz Huetz, Franz Burger,

Karl Drassl, Herta Wopfner,

Maria Neuschmied,

R. Fellermair, Walter Erker,

Inge Bachler, Gabriele

Kienpointner, Gertraud

Danzl, Anna Weindl, Rosa

Krumbeck;

• 1954/55 - 1964/65

Johann Lanzinger

• 1965/66 - 1979/80

Schulleitung: VD Peter

Thaler

• 1980/81 – 1995/96

Schulleitung: VD Rosi Lanzinger,

die an der Schule

seit dem Schuljahr 1958/59

als Lehrerin unterrichtete,

den Pfaffenschwendtern

38 Jahre lang Wissen vermittelte,

sportliche Tätigkeiten

betonte …

Seit 1996/1997 Schulleitung:

VD Barbara Trixl

• 1967 – Einführung der

Pflichthauptschule – seit

dieser Zeit ist die VS Pfaffenschwendt

eine nieder

organisierte Schulform,

d.h. zwei Klassen, 1. Klasse

1./2. Stufe – 2. Klasse 3./4.

Stufe

• 1987 – Generalsanierung

des Schulgebäudes,

unausgebaute Kellerräume

wurden hergerichtet, Fenster

ausgetauscht, Vorplatz

gestaltet … 1988

– 50-Jahr-Jubiläum!

Schülerzahlen

rückläufig

1937/38

54 SchülerInnen in acht

Schulstufen

1964/65

60 SchülerInnen als

Höchststand

1968/69

53 SchülerInnen, davon 23

Anfänger, aber Beginn der

Pflichthauptschule!

2007/08

25 SchülerInnen, davon

vier Erstklassler!

happern

ein Kind auf den

Schoß nehmen


A u s Kd eu r l t uP rf a r r e 16

f i e b e r b r u n n i n f o r m a t i v

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Pfarrnachrichten

Als Pfarrer „ausgeschult“

Pfarrer Franz Hirn mit SchülerInnen und Lehrerinnen in der Volksschule Rosenegg Juli 2007.

Am 22. November werde

ich 65 Jahre alt. Deshalb

habe ich meine Arbeit als

Religionslehrer beendet.

Die Erzdiözese Salzburg

wird deshalb eine Religionslehrerin

für den Religionsunterricht

in der

Volksschule Rosenegg beauftragen.

Insgesamt habe ich 37 Jahre

lang Religionsunterricht

erteilt, nämlich ein Jahr in

der Stadt Salzburg, zwei

Jahre in Hofgastein, drei

Jahre in Golling, 20 Jahre

in Brandenburg, 11 Jahre

in Fieberbrunn und drei

Jahre in Hochfilzen. Hier

in Fieberbrunn unterrichtete

ich einige Jahre in der

Dorfschule und in Pfaffenschwendt

und vor allem

neun Jahre in Rosenegg.

Schönes und Schwieriges

habe ich im Religionsunterricht

erlebt. Am Schönsten

waren die neun Jahre

an der Volksschule Rosenegg.

Für alle Fächer, aber

besonders für den Religionsunterricht

gilt, dass die

Kinder fürs Leben lernen

und vorbereitet werden.

Im katholischen Religionsunterricht

erfahren die

Kinder, dass die Welt, das

Leben und das Menschsein

Werk Gottes ist, ein Geschenk

Gottes an uns und

eine Aufgabe für uns. Gott

zu dienen, das Evangelium

zu leben, für Gerechtigkeit

und Nächstenliebe zu wirken,

gibt ein erfülltes Leben.

Für unser ganzes Leben

haben wir uns einmal

vor dem allwissenden Gott

zu verantworten. Der Himmel

ist unser letztes Ziel

und unsere letzte Heimat.

Froh und ernst zugleich ist

diese Botschaft des Religionsunterrichtes.

In einer

Zeit, wo das Materielle,

das Vergnügen und der

Sport den Vorrang haben,

die religiöse Praxis und das

religiöse Wissen bei vielen

Eltern aber sehr zurückgegangen

ist, ist es Aufgabe

des Religionsunterrichtes,

dem andere Werte und einen

tieferen Lebenssinn

entgegenzusetzen.

Den Lehrpersonen danke

ich für die kollegiale Zusammenarbeit,

auch den

Eltern danke ich für ihre

Mitarbeit und den Kindern

wünsche ich Gottes reichen

Segen für ihre Zukunft. Viel

Mut, Einfühlungsvermögen

und Gottes Segen wünsche

ich vor allem der neuen

Religionslehrerin.

In der Schule habe ich meinen

Dienst beendet, aber

die Seelsorgearbeit in Fieberbrunn

und Hochfilzen

ist weitere 5 Jahre, bis zu

meinem 70. Lebensjahr,

meine Aufgabe. Für Besuche

im Krankenhaus, im

Altersheim und in den Familien

werde ich jetzt mehr

Zeit haben.

Mit besten Segenswünschen

Pfarrliche Ankündigungen

Pfarrer Franz Hirn

Sonntag, 7. Oktober

Erntedankfest mit Festmesse in der Kirche und kurzer

Prozession

Sonntag, 14. Oktober Kirchweihfest

Sonntag, 21. Oktober Weltmissionssonntag

Am Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag ist jeweils im

Oktober Rosenkranz in der Pfarrkirche um 18 Uhr.

Mittwoch, 3. Oktober um 18 Uhr – „Niedingkapelle“

von Enterpfarr, Rosenkranz und Abendmesse

Mittwoch 17. Oktober um 18 Uhr – „Kapelle Pfaffenschwendt“,

Rosenkranz und Abendmesse

Mittwoch, 24. Oktober um 18 Uhr – „Johanneskapelle“,

Rosenkranz und Abendmesse

Herbstwallfahrt

Die Herbstwallfahrt geht heuer nach Waldrast bei Matrei

am Brenner. Näheres wird noch bekannt gegeben.

Katholisches Bildungswerk Fieberbrunn

Im Herbstzeitraum September bis Dezember 2007 sind

folgende Veranstaltungen geplant:

Freitag, 12. Oktober um 19 Uhr 30 im Pfarrhof:

Ehe und Familie – Probleme und Möglichkeiten

Referent: DDr. Peter Egger, Brixen/Südtirol

Mittwoch, 7. November um 19 Uhr 30 im Pfarrhof:

Missionsarbeit – Afrika - Sternsingeraktion 2007

Referent: Herr Mattheau, Missionshaus Liefering, Salzburg


17 A u s d e r P f a r r e

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Pfarrgemeinderat

Als Kirche, als Pfarre und

nicht zuletzt als Pfarrgemeinderäte

gestalten wir

in vielfältiger Weise die Lebensräume

von Menschen

mit und tragen positiv zum

Alltag von Vielen bei.

Vieles davon geschieht abseits

der öffentlichen Aufmerksamkeit

und wird nicht

als kirchlicher Beitrag zur

Mitgestaltung unserer Gesellschaft

wahrgenommen.

In dieser laufenden Pfarrgemeinderatsperiode

wollen

wir daher mit dem Motto

“Wir gestalten Lebensräume“

diese positiven Leistungen

vermehrt thematisieren.

Wir wollen dadurch erreichen,

dass wiederum andere

Mitglieder unserer Pfarrgemeinde

angesprochen

werden und uns mit ihren

Fähigkeiten tatkräftig unterstützen.

Hauptaugenmerk

in dieser laufenden Periode

wollen wir auf Kinder und

Jugendliche in unserer Pfarrgemeinde

legen. Ich sehe es

als große Herausforderung

an, ob wir Wege und eine

Sprache finden, die uns zu

den jungen Menschen führt.

Deshalb wird der Reinerlös

unseres heurigen Pfarrfestes

dem Jugendausschuss

zugute kommen. Gerade

bei dieser Suche aber sind

wir natürlich auf die Mithilfe

aller angewiesen und

ich hoffe, insbesondere im

Lehrkörper unserer sämtlichen

Schulen tatkräftige

Unterstützung zu finden,

damit wir gemeinsam Lebens-

und Glaubensräume

unserer jungen Menschen

mitgestalten können. Als

Auftakt dieser Aktivitäten

sehe ich den so genannten

“PillerseeTal-Jugendtag“,

den wir gemeinsam mit den

anderen Pfarrgemeinden

unserer Region und mit professioneller

Unterstützung

seitens der “Katholischen

Jugend“ der Erzdiözese

noch im heurigen Jahr organisieren

möchten. Konkretes

dazu wird vor allem

in der Hauptschule und im

Polytechnischen Lehrgang

bekannt gegeben werden.

Tun wir was wir können

– tun wir es gemeinsam.

Im Juni des heurigen Jahres konnten wir – dank der tatkräftigen

Vorbereitung von Frau Anna Foidl - mit elf Paaren das seltene Fest

der “Goldenen Hochzeit“ im Rahmen eines festlich gestalteten

Gottesdienstes in unserer Pfarrkirche feiern. Allen “Goldenen“

und noch länger verheiraten Paaren alles erdenklich Gute und

Gottes Segen für euren weiteren gemeinsamen Lebensweg.

Der September und der damit

beginnende Herbst ist

die Zeit für den Erntedank.

Das ist eine gute Gelegenheit

zum Vergelt´s Gott sagen

an die vielen ehrenamtlich

Tätigen, die durch ihren

Einsatz vieles in unserer

Pfarrgemeinde erst ermöglichen.

Manche Dienste sind

sehr anspruchsvoll, manche

unscheinbar – alle aber

unersetzlich, wenn sie im

Geist des Evangeliums getan

werden. Alle verdienen

Aufmerksamkeit und Dank

in formeller Form – wenigstens

einmal im Jahr. Somit

möchte ich jenen, die ihren

Teil zur Gestaltung unseres

Glaubens- und damit

auch unseres Lebensraumes

- zum Beispiel bei den Prozessionen

zu Fronleichnam

und Herz Jesu – beigetragen

haben und hoffentlich auch

weiterhin beitragen werden,

ein herzliches Vergelt´s Gott

aussprechen. Ein herzliches

Vergelt´s Gott auch allen jenen,

die zum guten Gelingen

unseres heurigen Pfarrfestes

beigetragen und uns

tatkräftig und unentgeltlich

unterstützt haben.

Im Namen des

Pfarrgemeinderates

Fieberbrunn Josef Hofer

Schulbeginn an der LMS St. Johann

Expositur Fieberbrunn

Zeitgleich mit den Pflichtschulen

ist auch die Musikschule

nach den Sommerferien

in ein neues

Schuljahr gestartet. Heuer

werden an der Expositur

Fieberbrunn mit den Außenstellen

Hochfilzen, St.

Jakob i. H. und St. Ulrich

a. P. insgesamt 282 Schüler

unterrichtet. Mehr als

die Hälfte, nämlich 154

Schüler stammen dabei aus

Fieberbrunn. (St. Ulrich: 72

und Hochfilzen und St. Jakob

jeweils 28 Musikschüler)

Diese 154 Fieberbrunner

werden wöchentlich in den

Hitliste der

Musikinstrumente

1. Gitarre – 28 Schüler

2. Querflöte – 18 Schüler

3. Klavier – 15 Schüler

4. Blockflöte – 12 Schüler

5. Steirische Harmonika

– 11 Schüler

6. E-Gitarre, Klarinette und

Stimmbildung – jeweils 10

Schüler

7. Keyboard – 8 Schüler

8. Schlagwerk – 7 Schüler

9. Saxophon – 6 Schüler

10. Violine – 5 Schüler

11. Akkordeon, Horn und

Trompete – jeweils 4 Schüler

12. Violoncello – 2 Schüler

13. Fagott, Hackbrett,

Kontrabass, Oboe, Orgel,

Posaune, Tenorhorn, Tuba

und Zither – jeweils 1 Musikschüler

verschiedensten Hauptfächern

(siehe Liste) unterrichtet.

Neben dem Hauptfächerangebot

gibt es wieder

eine umfangreiche Auswahl

an Ergänzungsfächern,

die bei gleichzeitigem Besuch

eines Hauptfaches

kostenlos besucht werden

können. Die Liste der Ergänzungsfächer

reicht von

Musikkundekursen über

Ensemblespiel und Chorgesang

bis zum Schülerblasorchester.

Es ist also wieder was los

im heurigen Schuljahr und

die Schüler und Lehrkräfte

der Expositur Fieberbrunn

freuen sich schon jetzt auf

zahlreiche Begegnungen

im kommenden Schuljahr,

egal ob bei unseren Vortagsabenden

oder anderen

Veranstaltungen der Landesmusikschule.

Vorankündigung:

7. November 2007 Fachgruppenabend

Holzbläser

Festsaal Fieberbrunn

Beginn: 19.00 Uhr

Die Holzbläser der LMS St.

Johann in Tirol gestalten einen

Konzertabend.

Andreas Wörter

Expositurleiter


Kindergarten 18

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KINDERGARTENPOST

Wir sind die „Okey-dokeys“!

Lustige Phantasiefiguren

aus dem „Okeydokey-Land“

waren heuer

bei uns im Kindergarten

auf Urlaub. Jedes Kind betreute

ein Mitglied dieser

Familie.

„Okey-dokeys“ leben hoch

oben in den Baumkronen

und besitzen alle möglichen

Farben. Fallen sie jedoch

auf den Boden herab,

so ändern sie schlagartig

ihre Gestalt und niemand

erkennt sie mehr wieder.

Deshalb hieß es für unsere

Kinder gut auf ihre „Okeydokeys“

aufzupassen.

Um zu uns in den Kindergarten

zu gelangen, setzten

sich diese lustigen Figuren

auf Vögel und machten

sich auf die Reise. Wir kreierten

sogar einen eigenen

Gruppentanz, den „Okeydokey-Tanz“.

Sommerbetreuung im Kindergarten

Simone Astl und Viktoria Bichler aus Kirchdorf

Da sich die Gruppendynamik

fortwährend durch neu

dazukommende Kinder

veränderte, achteten wir

auf bestmögliche Integration

aller Kinder. Vor allem

halfen uns unsere „Okeydokeys“

dabei, ein Gruppengefühl

füreinander zu

entwickeln.

Unser Alltag wurde von

Ausflügen zum Indianerspielplatz,

kleineren Spaziergängen

und vom täglichen

Spielen im Garten,

welcher bei jedem Wetter

genutzt wurde, geprägt. Einen

Höhepunkt für die Kinder

stellte in diesen sieben

Wochen der Besuch von

Kasperl und Seppl dar, die

sich auf Schatzsuche begaben.

Die heißen Tage boten

uns die Möglichkeit, einen

Badetag zu gestalten. Die

Kinder durften ihre Badesachen

von zuhause mitnehmen,

wir stellten eine

Dusche auf und erfreuten

uns an Wasserspielen.

Die Besuche beim Indianerspielplatz

endeten jedoch

kurzzeitig nach einer

„Bienen-Attacke“. Mit

Spielpfeilen und – bogen

bewaffnet, machten sich

unsere Indianer auf den

Weg zum Schießstand, wo

Viel Spaß hatten die Kinder bei der Sommerbetreuung im Kindergarten.

Ein herzliches Danke auch von Seiten der Marktgemeinde

an die fleißigen und kompetenten BetreuerInnen.

Die heißen Tage boten uns die Möglichkeit, einen Badetag zu

gestalten. Die Kinder durften ihre Badesachen von zuhause mitnehmen,

wir stellten eine Dusche auf und erfreuten uns an Wasserspielen.

sie auf einige aufgeregte

Bienen stießen. Es dauerte

nicht lange, als auch schon

drei Kinder gestochen wurden,

woraufhin wir fluchtartig

den Platz verließen.

(Simon zu den gestochenen

Zwillingen: „Seids froh,

dass eich nid an Schniedl

gstochn hod.“)

Ein lustiges Bild ergab sich

für uns, als eines Tages eine

Familie aus Saudi Arabien

einen Zwischenstopp bei

der Tankstelle neben unserem

Garten einlegte. Als

die Kinder den Scheich in

seinem weißen traditionellen

Gewand entdeckten,

riefen sie im Chor „Wüstenmann!“,

um ihn auf sie

aufmerksam zu machen.

Als jedoch seine schwarz

verschleierte Frau neben

ihm erschien, erschraken

die Kinder, stürmten vom

Zaun und schrieen: „Verbrecher,

Verbrecher!“ Nach

einem klärenden Gespräch

mit den Kindern zeigten sie

keine Scheu mehr vor der

Frau. Die Frau erzählte von

ihrem Land und ihrem Leben,

während die Kinder

fasziniert zuhörten.

Im Allgemeinen waren wir

über die zahlreichen Anmeldungen

und kurzfristigen

Verlängerungen sehr

erfreut. Vor allem in der

fünften Betreuungswoche

stieg die Zahl angemeldeter

Kinder auf 31. Aus

Platzmangel mussten wir

weitere Anmeldungen leider

ablehnen. Das Alter der

Kinder reichte von drei bis

neun Jahren, wodurch wir

über die gute Kooperation

trotz des großen Altersunterschiedes

und der verschiedenen

Entwicklungsstände

überrascht waren.

Die Eingewöhnung war für

keines der Kinder ein größeres

Problem, obwohl sie

von verschiedenen Kindergärten

kamen und dadurch

an andere Tagesabläufe gewöhnt

waren.

Zum Schluss möchten wir

den Eltern für die gute Zusammenarbeit

und die verständnisvolle

Unterstützung

danken. Weiters bedanken

wir uns für die kleinen,

teilweise süßen Überraschungen,

die wir im Laufe

dieser sieben Wochen als

Dankeschön erhielten.

Simone Astl und Viktoria

Bichler aus Kirchdorf


19

S c h u l e

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Schuljahr 2007 / 2008

Schülerzahlen

SCHULPOST

1. Klasse 2. Klasse 3. Klasse 4. Klasse Gesamt

VS Markt 15 16 17 21 69

VS Rosenegg 13 9 11 14 50

VS Pfaffenschwendt 4 6 9 6 25

Hauptschule 69 66 78 81 294

PTS 45

Schulabgänger 4. Klassen Volksschule

VS Markt Hauptschule: 18 Gymnasium: 8

VS Rosenegg Hauptschule: 16 Gymnasium: 6 HIB Saalfelden: 2

VS Pfaffenschwendt Hauptschule: 6 Gymnasium: 3

P

olytechnische Schule

V

olksschule pfaffenschwendt

Altenwohnheim zu

Besuch im PTS

Die Schüler der PTS Gruppe

Dienstleistung/Tourismus

bekam die Aufgabe sich mit

dem Thema „ Begegnung mit

den Bewohnern im Altenwohnheim

„ zu befassen.

Nach vielen Überlegungen

und unterschiedlichsten

Vorschlägen entschieden sie

sich gemeinsam für dieses

Projekt.

1.) Besuch der Schüler im

Altenwohnheim und gemeinsames

Arbeiten - Herstellen

von Bildern in der

Klatschtechnik .

Nach anfänglicher Skepsis

der älteren Menschen, ob sie

das wohl könnten, war am

Ende das Staunen und die

Begeisterung groß. Während

dieser Arbeit entwickelte

sich eine nette Kommunikation

zwischen den Schülern

und den eifrigen „ Künstlern“

des Altenwohnheims.

Nach unserem Besuch im

Altenwohnheim versprachen

wir, sie in die Schule einzuladen,

damit sie dort ihre

kleinen Kunstwerke fertig

gerahmt abholen könnten.

2.) Gegenbesuch in der

Schule: Die Schüler der

Gruppe stellten selbstständig

nach ihren Vorstellungen

ein Nachmittagsprogramm

zusammen.

Bereits am Vormittag wurden

4 verschiedene Kuchen

gebacken, ein musikalisches

Programm zusammengestellt

und geprobt, die Begrüßung

in Gedichtform

geübt, die Tischgestaltung

überlegt und schön gedeckt.

Alle waren ein bisschen

nervös.

Um 14 Uhr war es dann

soweit und wir dürften 25

Personen aus dem Altenwohnheim

als unsere Gäste

begrüßen.

Sie wurden mit Kaffee und

Kuchen sowie einem netten

musikalischen Programm

unterhalten. Dir. Walter

Spreng zeigte sich erfreut

über den Besuch und

wünschte allen einen netten

Kaffeeplausch.

Am Ende des gemütlichen

Nachmittages übergaben

die Schüler den Besuchern

ihr selbstgemachtes Bild als

kleine Erinnerung mit nach

Hause.

Für die älteren Menschen ist

es immer wieder spannend

in die Schule eingeladen zu

werden (Enkel oder Urenkel)

Tapetenwechsel.

Die PTS wird weiterhin 1

Mal im Jahr solche Begegnungen

beibehalten. Diese

Besuche und Gegenbesuche

finden bei Jung und

Alt große Begeisterung.

Aus der 4. Stufe im Schuljahr

06/07 besuchen Michael

Hinterholzer, Lukas

Taxacher, Sandro Krasser,

Simon Taxacher, Stefan

Pölzl, Andreas Pölzl die HS

Fieberbrunn.

Ins Gymnasium wechseln

Johannes Eubling, Daniela

Haßlwanter und Eva Pletzenauer.

(9 Volksschüler -

6 Hauptschüler – 3 Gymnasiasten!)

Die Erstklassler im heurigen

Schuljahr:

Josef Hinterholzer

Alexander Bergmann

Michael Rieder

Stefan Baumann


R ä t s e l 20

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D i e I n f o r m a t i o n s z e i t u n g d e r M a r k t g e m e i n d e F i e b e r b r u n n

Fieberbrunner

Heimaträtsel

Seitenzahl (zur Orientierung): 2

ein

Gewürz

Name

der Bergbaustollen

im

Schweinestgebiet

Wind

am

Gardasee

Entstehungsplatz

e.

Filmes

Soße

zum Eintunken

Zwischenmahlzeit

dt. Zoologe,

Autor

(Alfred)

Hauptstadt

von

Oberösterreich

langweilig

(Mundart)

6

Bund,

Zusammenschluss

Empfehlung

Bodenerhebung

Gebäudeteil,

Erker

Hautsalbe

Abendkleid

Weltorganisation

(Abk.)

somit,

mithin

7

Element

11 nachweis

2

österreichische

Hauptstadt

Schauspiel-,

Ballettschüler

europäisches

Gebirge

elektr.

Helligkeitsregler

Stadt im

Pinzgau

(... am

See)

5

schmal;

begrenzt

Pferd

dt.

Maler,

Grafiker

(Emil)

rau, grob

Maler der

Deckenfresken

in der

Pfarrkirche

Fie-

folglich

also,

berbrunn (lateinisch)

(Wolfram)

größeres

Grundstück

Abkürzung

für okay

Weiler an

Schwarzache

und

amerik.

Boxlegende

(Musplitter

Materialhammad)

Rechtsvertreter

Tschechoslowakei

das

Paradies (frühere

Abk.)

norwegische

Hauptstadt

böse,

schlimm

deutsche

Stadt

an der

Donau

8

Raumfahrtbehörde

der USA

amerikanischer

Berglöwe

Küchengerät,

Zeitmesser

Gebäck,

Unterlage

für

Konfekt

ugs.: unmodern

(englisch)

Abkürzung

für

Hekto-

griechische

Stadt in

Böotien

sittliche

Gesinnung

Hausberg

von

Fieberbrunn

chemisches

Abwesenheits-

Mädchen

im

Wunderland

4 liter

Titel

12

1 Pletzerbach

3

Ortsteil

von Fieberbrunn

poetisch:

Atem

Frau

Jakobs

im A.T.

Lohn

beim

Militär

weise,

gescheit

großes Unternehmen

in Fieberbrunn

Nationalitätszeichen

Nigeria

dickes

Seil

10

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12

Lösung auf eine Postkarte schreiben, faxen oder mailen an die

Gewinnen Sie

AUBAD TAGESEINTRITTE

5

Die richtige

Rätsellösung

der Juniausgabe

lautet:

Pfaffenschwendt

Die Gewinner sehen Sie

nachfolgend!

Wir gratulieren!

für Bad und Sauna

gepflegt,

sauber;

hübsch

Himmelskörper

chemisches

Zeichen

für Gold

Regierungsform

chemisches

Element

chem.

Zeichen

für

Radium

Die Gewinner aus der JUNI - Ausgabe:

Verfügung

südamerikanischer

Indianer

9

früherer

weibl.

Adelstitel

anbaufähig

(...

machen)

Hauptstadt

von

Saudi-

Arabien

Marktgemeinde Fieberbrunn

Josef RESCH, I Friedenau S A28, Fieberbrunn N T E I

Kennwort Preisrätsel

Anna SCHWAIGER, K N A P P Grünbichl E N L O 1, EFieberbrunn

C H E R N G

Dorfplatz 1, A-6391 Fieberbrunn

Renate WALTL, G L Rosenegg A W 45, I LFieberbrunn

D S E E L O D E R

Fax: 05354 / 56203-20

Michaela WHARASSER, I E N Wall A 7a, DFieberbrunn

E R B A L I B I

email: gemeinde@fieberbrunn.tirol.gv.at

E T A L P E N E S O R A

D R E H O R T N A S A O D

Aus allen richtigen Einsendungen werden 5 Tageseintritte für Bad und Sauna Lvom O Aubad S Fieberbrunn verlost. L D I P

Einsendeschluss: 2. November 07. Die Gewinner werden in der nächsten Ausgabe V Evon S „fieberbrunn P E R informativ“ E I veröffentlicht. E R U H R

O V U N O C E A U

B R E H M S G E S T I R N

B A L S O O O T M D

F A A D I K O E B E R L T A U

Wölbung

früherer

türkischer

griechischer

Buchstabe


21

S o z i a l e s

f i e b e r b r u n n i n f o r m a t i v

D i e I n f o r m a t i o n s z e i t u n g d e r M a r k t g e m e i n d e F i e b e r b r u n n

Animation = Leben erwecken

Tiere sind ein ganz wichtiger Orientierungsfaktor in der Altenbetreuung.

Animation kommt von dem

lateinischen Wort „animare“

und bedeutet „zum

Leben erwecken“. Genau

das ist jener Punkt, wo im

Besonderen in der Altenpflege-

und betreuung im

Altenwohnheim Fieberbrunn

angesetzt wird. Im

Integrativen Pflegekonzept

wird auf die Aktivierung

der betagten Menschen

Wert gelegt, dabei muss

individuell auf die Biographie

eines jeden Einzelnen

eingegangen werden.

Ziel dieser Aktivierung ist

es das Kurz- und Langzeit-

Foto: privat

gedächtnis zu trainieren

um Kompetenzen zu erhalten

bzw. auch wieder zurück

zu erlangen.

Hilflosigkeit macht Angst

und verunsichert betagte

Menschen sehr. Die Folge

ist Rückzug und Abbau der

geistigen Fähigkeiten.

Geschaffen werden demzufolge

Orientierungshilfen,

die alle Sinne ansprechen

und im Besonderen

den Bezug zur vertrauten

Umgebung herstellen. Das

Orientierungstraining ist

somit ein fixer Bestandteil

in der Begleitung von älteren

Menschen.

Mit Rücksicht auf die Biographie

im Besonderen auf

seine Gewohnheiten, Vorlieben

und Herkunft wird

individuell mit ihm „gearbeitet“.

Es wird ein für

ihn heimeliges Umfeld geschaffen,

d.h., dass zum

Beispiel die Bettwäsche

von zu Hause verwendet

wird oder vertraute Bilder

im Zimmer angebracht

werden. Da 90 % der Klienten

in bäuerlicher Struktur

aufgewachsen sind,

stellen auch die vielen

Kleintiere im Altenwohnheim

eine große Orientierungshilfe

dar.

Je authentischer das Umfeld

des Klienten ist, desto

größer ist der Wohlfühlfaktor

und somit auch die

Chance Fähigkeiten zu behalten

oder wieder zu erlangen.

Mit dieser Methode

werden demente

Klienten erfolgreich aktiviert

und schwerwiegende

Pflegefälle minimiert.

Ein weiterer Schwerpunkt

in der Altenbetreuung

stellt das Gedächtnistraining

dar. Dabei sind alte

Liedtexte, Gedichte oder

Geschichten der geeignete

Aktivator. Das Erinnerungsvermögen

wird gezielt, mit

Rücksichtnahme auf die jeweilige

Biografie, trainiert.

Zusätzlich zu einem wöchentlichen

3-stündigen

Animationsprogramm

fließt diese individuelle

Aktivierung der Klienten

in die Tagesstruktur ein.

Die Palette des Animationsprogramm

ist breit gefächert.

Kreatives Werken,

Singen und Musizieren sowie

Karten spielen gehören

ebenso dazu wie Almausflüge

oder die Mithilfe

beim Keksebacken.

Netzwerk der Hilfe

Um die Tagesstruktur unserer Klienten abwechslungsreicher zu gestalten,

möchten wir neben unseren bisherigen Bemühungen Aspekte in die Freizeitgestaltung

unserer Bewohner einbringen. Dies ist jedoch nur durch Mithilfe

Freiwilliger aus der Bevölkerung möglich.

Personen mit Interesse an sozialem Engagement, Einfühlungsvermögen, Verlässlichkeit

und Kontaktfreude alten Menschen gegenüber werden dringend gesucht.

Was kann ich tun?

Für diese Tätigkeit brauchen Sie keine Ausbildung. Wir benötigen interessierte

Menschen jeden Alters, die bereit sind, einen kleinen Teil ihrer Freizeit mit

unseren Bewohnern zu verbringen. Von Rollstuhlbegleitungen, Spaziergänge,

Karten-Spiel, Basteln, Musizieren, Lesen, Begleitungen bei Veranstaltungen,

zB Platzkonzert, oder einem guten Gespräch sind wir stets offen.

Kontakt: DGKP Herbert Breitmayer - Tel. 05354/56240-54


S t a n d e s f ä l l e 22

f i e b e r b r u n n i n f o r m a t i v

D i e I n f o r m a t i o n s z e i t u n g d e r M a r k t g e m e i n d e F i e b e r b r u n n

Wir gratulieren!!

Eine Andrea der Heidi und

dem Georg Bachler,

Sonnseitweg

Geboren wurden

Ihr Babyfoto senden Sie bitte an

informativ@fieberbrunn.tirol.gv.at

Ein Simon der Elisabeth

Perwein und dem Andreas

Rainer, Lindauweg

Gestorben sind

Geheiratet haben

Maria BAUMANN, Hochfilzen

* 19.05.1945 = 12.06.2007

Theresia SEISL, Hochfilzen

* 12.08.1919 = 14.06.2007

Cornelia RAFFLER, Fieberbrunn

* 02.01.1992 = 22.06.2007

Michael MEIER-GIERSCHNER, Versmold Deutschland

* 17.09.1961 = 01.07.2007

Wilhelm NOTHDURFTER, Fieberbrunn

* 04.04.1961 = 06.07.2007

Adriana MENKE, Hamburg, Deutschland

* 29.04.1932 = 11.07.2007

Zeno Ernst BERCHTOLD, Giswil, Schweiz

* 24.05.1950 = 01.08.2007

Johannes LANZINGER, Fieberbrunn

* 21.06.1927 = 05.09.2007

Hildegard NOVOSANSKY, Fieberbrunn

* 10.04.1924 = 08.09.2007

Walter ASTNER und Sandra RETTENBACHER

Fieberbrunn - Flachau

Oliver OBERMÜLLER und Christine ASCHABER

Fieberbrunn

Florian SCHROLL und Elfriede ERHART

Fieberbrunn – Wörgl

Georg BACHLER und Verena KOCH

Oberndorf in Tirol

Georg SUMMER und Karin SINKOVEC

Nenzing

Otto FLECK und Petra KOGLER

Fieberbrunn

Volkmar JUST und Hildegard EGGER

Fieberbrunn

Michael WALLNER und Anita RIEDER

Fieberbrunn

Jens WAGNER und Lucia MARCEKOVA

Götzens

Michael MAYRL und Michaela OBWALLER

Hochfilzen

Wer im Gedächtnis seiner Lieben lebt,

der ist nicht tot, er ist nur fern;

tot ist nur, wer vergessen wird.

Immanuel Kant

Armin KÖNIGHOFER und Gabriele JAGODIC

Fieberbrunn

Georg NIEDERACHER und Tanja IRNBERGER

Söll


23 S t a n d e s f ä l l e

f i e b e r b r u n n i n f o r m a t i v

D i e I n f o r m a t i o n s z e i t u n g d e r M a r k t g e m e i n d e F i e b e r b r u n n

Wir gratulieren nachträglich recht herzlich

zum Geburtstag:

Unseren ältesten MitbürgerInnen:

Messner Paula

Friedenau 14 am 13.07. 97 Jahre

Fleckl Franz

Friedenau 20 am 12.08. 94 Jahre

Widmann Maria

Kirchweg 8 am 27.08. 93 Jahre

Kögl Maria

Kirchweg 8 am 13.08. 91 Jahre

Fleckl Stefan

Reitlliftweg 7 am 26.08. 91 Jahre

Zum 90er:

Egger Maria

Niederlehen 16 am 10.08. 90 Jahre

Zum 85er:

Gschnaller Johann

Spielbergstraße 9 am 16.07. 85 Jahre

Wimmer Elisabeth

Schlossberg 23 am 23.07. 85 Jahre

Waltl Franz

Bärfeld 11 am 24.07. 85 Jahre

Obwaller Josef

Enterpfarr 13 am 30.07. 85 Jahre

Cziel Maria

Kirchweg 8 am 15.08. 85 Jahre

Waltl Stefan

Grub 7 am 12.09. 85 Jahre

Niedermoser Anton

Drahtzug 2 am 22.09. 85 Jahre

Zum 80er:

Ritter Sebastian

Gebraweg 30 am 14.07. 80 Jahre

Hechenbichler Anton

Schönau-Pertrach 8 am 19.07. 80 Jahre

Obwaller Marianne

Enterpfarr 13 am 04.08. 80 Jahre

Foidl Sebastian

Schlossberg 3 am 23.08. 80 Jahre

Kraus Hans

Prama 2 am 04.09. 80 Jahre

Mitterer Marianne

Achenpromenade 15 am 04.09. 80 Jahre

Krausewitz Ilse

Prama 17 am 25.09. 80 Jahre

Kurs - Pflege für zu Hause von

Profis lernen

Der Sozial-Medizinische Verein Tirol veranstaltet in

Zusammenarbeit mit dem Gesundheits- und Sozialsprengel

Pillersee einen Kurs Pflege 1x1 für pflegende

Angehörige.

Ort:

Büro des Gesundheits- und Sozialsprengel Pillersee

Rosenegg 2, Fieberbrunn

Datum:

02.10. bis 08.11.2007

Kursausmaß:

32 Stunden Theorie am:

02., 09., 16., 24., 25., 30., Oktober und

06., 08., November 2007

jeweils von 14:00 bis 17:30 Uhr

Zielgruppe: Interessierte

Mindestteilnehmerzahl: 10 Personen

Teilnahmegebühr: € 80,00 für den gesamten Kurs

Auskünfte und Anmeldung:

Sozial-Medizinischer Verein Tirol

Südtirolerplatz 4/8 Stock 6020 Innsbruck

Tel: 0512/574605 Fax: 0512/566965

E-mail: smv-tirol@eunet.at

FLOHMARKT in der

Ortsstelle Fieberbrunn

am 13. Oktober 2007 von 9 - 16 Uhr

Wir suchen: Raritäten, Antiquitäten, Bücher, Spielzeug...

Bitte keine Bekleidung, Schuhe, Matratzen, Plüschtiere

und Elektrogeräte!!

Abzugeben in der Ortsstelle:

am Freitag: 28. September, 5. Oktober von 16 - 19 Uhr

am Samstag: 29. September, 6. Oktober von 9-11 Uhr

und von 16 - 19 Uhr !!

Rufen Sie uns an, wenn Sachen bei Ihnen abgeholt

werden sollen! Tel. 0699 10719708

Wir freuen uns auf einen gemütlichen Tag beim gemeinsamen

Stöbern mit Kaffee und Kuchen!


W e i l e r h o a n g a s c h t 24

f i e b e r b r u n n i n f o r m a t i v

D i e I n f o r m a t i o n s z e i t u n g d e r M a r k t g e m e i n d e F i e b e r b r u n n

Weiler Hoangascht

Pfaffenschwendt

Zu diesem Weiler gehörten

die Bauernhöfe Schneidern,

Fassern, Häuslweber,

Kapelln, Wörgött, Flörl,

Biechl, Niederfilzen, Biachl,

Unterschneidern,

Waldhausen, Tierwart,

Liedl, Waldhof, Schweizerhäusl,

und zwei Bahnwächterhäuschen

(westlich

vom Haus Steffi und Hans

Foidl, das zweite war oberhalb

der Bahn vor dem Hof

Zimmermeistern.

Schmiedern und Högern

waren auch zwei

kleine Landwirtschaften,

(Schmiedern stand vor Unterschneidern

und Högern

oberhalb Tierwarthof) diese

sind jedoch abgebrannt

und die Felder wurden verkauft.

Schneidern gehörte dem

Höck Wastei und wurde

nach dem Krieg an den

Monitzer Josef verkauft.

Das kleine „Eschtl“ Fassern

wurde vom Großvater der

Kitzbüheler Schilegende

Toni Sailer gekauft.

Wörgött Anna erinnert

sich heute noch zurück,

dass die Familie Sailer den

ersten Radio in Pfaffenschwendt

hatte.

Ein Vorfahre der Blaßnigg

Dynastie, Johann Blaßnigg

war zu Häuslwebern zu

Hause. Dieser beherrschte

das Weberhandwerk und

da auf jedem Bauernhof

ein Webstuhl stand, ging

er von Hof zu Hof, um zu

weben.

Z u s a m m e n g e h ö r i g k e i t ,

Gemeinschaft – prägende

Pfaffenschwendter Eigenschaften

– lebten die Pfaffenschwendter,

indem immer

am Samstag um 14.00

Uhr in der Kapelle (1777)

der Rosenkranz gebetet

wurde. (Vorbeter waren Michael

Schwaiger, Wörgött

Tat und später Stefan Fleckl,

Biachl Tat)

Anschließend ging es gemeinsam

ins Gasthaus

Kapelln. Wahrscheinlich

stammt auch der Name Kapelln

von dieser Begebenheit.

Später wurde dann der Rosenkranz

auf abends verschoben

und danach vor

Pfaffenschwendt in den Nachkriegsjahren.

der Kapelle gekegelt, wobei

die Buben die Kegel

aufstellten (sie bekamen

dafür ein paar Groschen),

die Männer kegelten und

die älteren Leute auf der

Bank saßen und den Spaß

beobachteten.

Wörgött war im Besitz der

Familie Schwaiger und jetzt

Familie Nothegger.

Die jeweilige Wörgöttbäurin

hatte und hat nach wie

vor die Aufgabe den Altar

in der benachbarten Kapelle

an kirchlichen Festen zu

schmücken und auch für

die Sauberkeit während des

gesamten Jahres zu sorgen.

Zur Kapelle gehörte auch

eine Fahne, die bei den 2

x jährlich durchgeführten

Prozessionen zur Pestkapelle

mitgetragen wurde. Diese

wurde am Wörgötthof „a

da Huia obn“ aufbewahrt.

Die Familie Adelsberger

besitzt seit dem Jahre 1907

den Flörlhof. Der damalige

Bauer war ein Sohn des

abgebrannten Schmiederhofes.

Die Rothmaiers waren immer

im Besitz des Biechlhofes.

Um die Jahrhundertwende

gehörten zur

Großfamilie 16 Kinder.

Nach dem 2. Weltkrieg

wurde der Niederfilzhof an

das Magnesitwerk Hochfilzen

verkauft. Die beiden

Niederfilzkinder Mich und

Anna bearbeiteten jedoch

den Hof weiterhin, bis ihn

Ende der 70 er Jahre Hans

Harisch vom Schloss Münichau

in Kitzbühel erwarb.

Stets im Besitz der Familie

Fleckl war Biachl. Der

schon verstorbene Stefan

Fleckl betreute den Lift der

Foto: Archiv


25 W e i l e r h o a n g a s c h t

f i e b e r b r u n n i n f o r m a t i v

D i e I n f o r m a t i o n s z e i t u n g d e r M a r k t g e m e i n d e F i e b e r b r u n n

Pfaffenschwendter. Mit viel

Liebe, Hilfsbereitschaft und

Einsatzfreudigkeit betreute

er seine Schützlinge.

Unterschneidern ist schon

seit der Jahrhundertwende

im Besitz der Familie Kapeller.

Waldhausen war im Besitz

der Familie Würtl, sie war

auch Pächter der Wildseeloderschutzhütte

und

daher hatte sie zum Befördern

der Lasten einen Esel

als Tragtier.

Ein alter Waldhauser stürzte

beim Edelweißpflücken

am Wildseeloder tödlich

ab. Er wurde dann für ein

paar Tage in der Wildseeloderkapelle

aufgebahrt bis er

schließlich ins Tal gebracht

werden konnte.

Die Milch von den Pfaffenschwendter

Bauern wurde

ins Schweizerhäusl gebracht

und dort von einem

„Schweizer“ zu Käse und

Butter verarbeitet.

Der Milchpreis wurde im

Herbst vom Milchkäufer

(damals die Firma Klausner

in St. Johann) mit den

Bauern verhandelt und zu

Lichtmess ausbezahlt. Die

Lieferanten mussten das

Holz zum „Käsen“ liefern.

Jeder Bauer bekam je nach

Menge für seine gelieferte

Milch, Molke und Schotten.

Die Schulkinder rauften

sich um den Käsewurm

(das ist der frische Ring,

den der Schweizer vom

Laib oben abgeschnitten

hat.)

Diese Produkte wurden

dann von der Firma Klausner

in St. Johann weitervermarktet.

Die Dirnen und Knechte

mussten die Milch von den

Höfen mit Holzbutten auf

dem Rücken zum Schweizerhäusl

bringen.

Der alte Tierwartvater verdingte

sich als Fuhrmann.

Mit seinem Rössl und einem

Holzwagerl erledigte er für

die Fieberbrunner Bauern

die verschiedensten Lieferarbeiten.

Der Tierwarthof

brannte zweimal ab, das

erste Mal gemeinsam mit

den beiden Höfen Schmiedern

und Högern.

Der kleine Bauernhof Liedl

stand unterhalb des jetzigen

Zimmermeisterhofes. Josef

Foidl baute den Zimmermeisterhof

neu auf und zog

im Jahre 1895 ein.

Er wurde von der Gemeinde

zum Zimmermeister

bestellt und daher wahrscheinlich

auch der Hofname

Zimmermeistern.

Nur ein Futterstall war der

Waldhof und dieser wurde

im Jahre 1917 vom Niederfilz

Lenz (Lackner) gekauft

und zu einem Bauernhaus

ausgebaut. Der Vater des

heutigen Waldhoftat`s, Johann

Bachler, zog von Kitzbühel

nach Fieberbrunn

und kaufte im Jahre 1926

den Waldhof.

Als Zugtier hatte nur der

Tierwart- und der Wörgöttbauer

je ein Pferd. Der

Flörlbauer hatte einen Ochsen.

Die kleineren Bauern

mussten den Heuwagen

selber ziehen oder Kühe

einspannen.Die Kleinbauern

mussten zum Ackern

Pferde anstellen. Gedroschen

wurde beim Tierwart-

und Wörgöttbauern

mit einem „Göpel“.

Im Waldhof wurde dazu

ein alter Benzinmotor verwendet.

Strom gab es in Pfaffenschwendt

erst in den 40 er

Jahren.

Die Bauern besaßen auch

eine Brechlstube, diese

stand auf dem Grasweg

unterhalb von Kapelln. Es

wurde abwechselnd von

den Bauern gebrechelt

und daher musste auch Tag

und Nacht geheizt werden.

Nachts mussten die Dirnen

die Heizarbeit erledigen.

(Da könnte die Brechlstube

vielleicht so einiges erzählen

!!!!)

Die Bauern hatten am Fuße

der Buchensteinwand eine

Pfaffenschwendter Weide-

Interessentschaft, das heißt,

jeder Bauer hatte bestimmte

Gräser auf dem Kammberg,

oben in Hochenbrunn und

in der Buchau.

Jedes Jahr wurde ein Bergherr

bestimmt und dieser

entschied, wohin die „Viecher“

in der kommenden

Zeit (die drei Flächen wurden

abwechselnd beweidet)

zur Weide hingetrieben werden

mussten. (Die Kinder

wurden vom Bergherrn beauftragt

von Haus zu Haus

zu gehen und die Zuteilung

bekannt zu geben).

Mit dem Trinkwasser war

Pfaffenschwendt nicht gut

versorgt, jedoch versuchte

man immer wieder es gemeinsam

zu lösen.

In der Weihnachtszeit war

es in Pfaffenschwendt besonders

lustig, es ging zum

Klotzenbrot – Hoangascht

in verschiedene Bauernhöfe.

Eine lustige Begebenheit ereignete

sich im Waldhof, als

nach längerem Hoangascht

- alle lustigen Dinge, die

sich im Laufe des Jahres

zugetragen hatten - abgeredet

wurden und schließlich

noch das Kinderspiel „Erst

guck, dann zuck“ gespielt

wurde.

Konzentration – Gelächter

– Unterhaltung mit einfachsten

Mitteln war angesagt,

sodass die Erinnerung

an dieses Spiel heute noch

Lachtränen hervorbringt.

Die Dorfbewohner hatten

viele Gemeinsamkeiten, es

war einer auf die Gunst des

anderen angewiesen. Sie

trafen sich beim gemeinsamen

Kirchgang, beim

Rosenkranz, beim Milchliefern

und auch bei anderen

Gelegenheiten.

Und somit ließ es sich auch

in Pfaffenschwendt recht

gut leben – auch heute

noch !


V e r e i n e 26

f i e b e r b r u n n i n f o r m a t i v

D i e I n f o r m a t i o n s z e i t u n g d e r M a r k t g e m e i n d e F i e b e r b r u n n

Schaf-Almabtriebsfest

in Fieberbrunn

Rund 200 bunt geschmückte

Schafe werden von den

Weiden am Wildseeloder

ins Tal getrieben. Grund

für ein großes Fest in Fieberbrunn

vom 28. bis 30.

September 2007.

PROGRAMM:

Freitag, 28. September

Oldie-Abend

Beste Stimmung – Gute

Musik & Großleinwand im

beheizten Festzelt

Samstag, 29. September

Ankunft der geschmückten

Wildseeloder-Schafe (ab

12 Uhr)

Anschließend „Schör“ (Zuteilung

der Schafe zu ihren

Besitzern)

Festbetrieb im Zelt

Sonntag, 30. September

Frühschoppen ab 10 Uhr

Schafschur mit dem Vizeweltmeister

Peter Nitz aus

Deutschland (ab 11 Uhr)

VOLLVERSAMMLUNG

Am 23. Oktober 2007 findet die Außerordentliche Vollversammlung

des TVB PillerseeTal um 19:30 h im Kulturund

Sportzentrum Pillersee in St. Ulrich statt.

Pensionistenverband

„Power Generation 60 +“!

Nach einer kurzen Sommerpause

möchten wir nun wieder

ein abwechslungsreiches

Herbstprogramm mit dem

bereits bekannten Inhalt

– aktiv – sportlich – und reisefreudig

starten. Das Echo

über unsere Aktivitäten im

Frühjahr und Sommer war

durchgehend positiv und somit

sind wir gefordert, auch

den Herbst abwechslungsreich

zu gestalten.

Monatsaktivitäten:

SEPTEMBER 2007

DI 25.09.2007

Herbstausflug zum Achensee

und anschließend in die

„Eng“ – Ahornboden;

OKTOBER 2007

DI 16.10.2007

Saisonabschlusswanderung

vom „Hörndlingergraben“

zur „Hochhörndlerhütte“

über „Fritzalm“!

SO 21.10.2007

Pensionisten - Kameradschaftstreffen

2007 – Fieberbrunn/Hochfilzen/Leogang!

Wo: GH Winklmoos - Fie-

berbrunn, Beginn: 14.00 h

Für musikalische Unterhaltung

sorgen Andi und Rainer,

„Die Bergtiroler“, aus

Waidring! Tanz und Gaudi

für alle! Nehmt bitte auch

eure Freunde und Bekannten

mit!

NOVEMBER 2007:

Adventfahrt mit „Klaus“

von Dödlinger Touristik! Ein

Erlebnis, das ihr euch nicht

entgehen lassen solltet!

DEZEMBER 2007:

DI 11.12.2007

Jahresabschluss – Feier / Jahreshauptversammlung

mit

Weihnachtsessen!

Beginn: 14.00 Uhr im Festsaal

der Marktgemeinde Fieberbrunn!

Für besinnliche Unterhaltung

sorgen die „Steiner-

Buam“ aus Scheffau!

Allen noch einen schönen

Herbst und viel Spaß bei

den angebotenen Aktivitäten!

Manfred Neumayer

Ortsobmann

In 60 Filmsekunden

von Null auf WM-Bronze

Der Filmklub Fieberbrunn

hat wieder einmal großen

Grund zur Freude und mit

ihm der dreifache Staatsmeister

im Minutencup

Josef Trixl: die Bronzemedaille

bei der Unica 2007 in

der nordslowakischen Stadt

Liptovský Mikuláš. Mit dem

Film „Up to date“ (Darsteller:

Kathrin Millinger,

Roland Fuschlberger und

Werner Rienzner) schaffte

er es bereits zum zweiten

Mal ins kleine Finale zu

kommen. Die Kunst, einen

einminütigen Film so zu

gestalten, dass er beim wiederholten

Ansehen immer

noch seine Reize hat und

die Pointen nicht verblassen,

scheint die Spezialität

von Josef Trixl zu sein. So

hat er mit den Filmen „Edelweiß“,

aus der Steinzeit

des Videofilms, mit „Just in

time“ und nun mit „Up to

date“ Fieberbrunn und den

österreichischen Verband

bei einer Weltmeisterschaft

vertreten.

Und bereits zweimal erntete

er den dritten Platz.

Ein weiterer schöner Erfolg

war das Abschneiden

des Vereines im Verbandswettbewerb

2007, wo sich

der Klub auf den sechsten

Platz österreichweit positionieren

konnte, mit den

Filmen „Ulmende“ und

„Üwag’woscht“.


27

V e r e i n e

f i e b e r b r u n n i n f o r m a t i v

D i e I n f o r m a t i o n s z e i t u n g d e r M a r k t g e m e i n d e F i e b e r b r u n n

Tiroler Seniorenbund

Ortsgruppe Fieberbrunn

Frühlingsausflug nach

Rietz

Unser Ausflug führte uns

vom wunderschönen Mieminger

Plateau nach Locherboden

und Mötz zum

sehenswerten Wallfahrtskircherl

des Hl. Antonius

am „Rietzer Kalvarienbergl“.

Nach einer Wanderung

bei sonnigem Wetter

am „Bergl“ sowie der Besichtigung

und Bittgebet

im Kirchl (hier ein Dank

an Lisi und Uschi, die uns

mit ihren Liedern immer

viel Freude bereiten) ging

es am Nachmittag zu den

Swarowski-Kristallwelten

in Wattens. Auf der Heimfahrt

kehrten wir im „Ellmauerhof“

ein, wo es bei

einer Jause und zünftiger

Musik mit Gesang der Familie

Frank einen schönen

Tagesausklang gab.

Halbtagesausflug ins Bayrische

Diese Fahrt ging über Bad

Reichenhall nach Anger

in Bayern zum Kloster

Höglwörth. Nach Einkehr

beim Klosterwirt machten

wir einen gemütlichen

Spaziergang um den See.

Im neuen Krippenlokal wird

schon fleißig gebaut. Während

viele von uns noch auf

Sommerurlaub weilten, begann

für die Krippenbauer

bereits die vorweihnachtliche

Krippenbautätigkeit.

Seit Ende August sind wieder

alle Kurse belegt. Heuer

macht das Krippenbauen

noch mehr Freude, sowohl

für die Kursteilnehmer als

auch für die Kursleiter. Das

neue Krippenbaulokal ist

Ein freundlicher und netter

Pfarrer machte die Klosterführung.

Die Heimfahrt

führte uns über Siegsdorf,

Reith im Winkl, Kössen

(„Weidachstube“) nach

Hause.

Bezirkswandertag am 5.7.

am Hahnenkamm

Der Wettergott meinte

es bei diesem Wandertag

nicht sehr gut mit uns

- trotz Regens gab es aber

eine starke Beteiligung. Es

gab 3 Wanderrouten, die

je nach Kondition und Befinden

ausgewählt wurden.

Beim gemütlichen Beisammensein

mit Musik im Restaurant

Hochkitzbühel (wer

noch konnte, schwang das

Tanzbein) war der einhellige

Tenor: es war ein schöner

Wandertag!

Kleine Wanderung am 8.8.

vom Hallenbad bis zum

Winklmoos

Auch diese Wanderung

stand unter keinem guten

Wettereinfluss. Ein Dank gilt

den Wirtleuten Marianne

und Gottfried, die sich vorzüglich

um unser leibliches

Wohl sorgten. Luise Klausner,

Stefan Foidl und Heinz

Tilg erfreuten uns mit Musik

und Gesang – Marianne

Wieshofer brachte uns mit

ihren urigen Gedichten zum

Lachen. Herzlichen Dank

an alle Mitwirkenden!

Ausblick: Ausflug in den

Böhmerwald am 28. und

29.9.2007

Die Fahrt führt über Linz

nach Budweis – die größte

Stadt Südböhmens – voll

von Historie und Sehenswürdigkeiten.

Zweiter Tag:

nach dem Frühstück fahren

wir nach Krummau, der

„Perle des Böhmerwaldes“

und UNESCO-Weltkulturstadt

– Besichtigung von

Schloss Krummau (zählt zu

den bedeutendsten Bauwerken

Mitteleuropas).

Ausblick: Herbstausflug

am 18.10.2007 nach Hallstadt

Unser besonderer Dank

gilt der Fa. Dödlinger, v.a.

Christina Brunner, die uns

mit guten Vorschlägen und

Tipps behilflich ist sowie

den Buschauffeuren Klaus

und Mike für das immer

gute Heimbringen!

Neues Krippenbaulokal

gerade noch rechtzeitig vor

Kursbeginn fertig geworden

und bietet außer einer

komfortablen Atmosphäre

nun viel mehr Platz und

Übersicht als bisher.

Der Fieberbrunner Krippenbauverein

freut sich, dass

bereits 9 Krippenbaumeister

allen Kursteilnehmern

mit Rat und Tat zur Seite

stehen können. Ihnen ist zu

verdanken, dass sie sich für

eine 4-jährige Ausbildung

zur Verfügung gestellt haben

und mit viel Schwung

und Begeisterung den

schönen Krippengedanken

weiter verbreiten. Auch die

jungen Krippenbauer sind

eingeladen ab 14. September

an den Kinderkursen

teilzunehmen. Ab Oktober

werden auch Kurse

für Schwamm- und Krugkrippen

angeboten. Der

Krippenbauverein wünscht

allen Kursteilnehmern eine

Schützengilde

Fieberbrunn

Tag der offenen Tür

Sonntag, 7. Oktober 2007

von 10 bis 18 Uhr

in der Schützenstube

Fieberbrunn

Präsentationen:

Technische Entwicklung im

Schießsport:

• Vom „Knicker“ bis zum

neuesten Pressluftgewehr

• Extra werden für diesen

Tag zwei modernste

Schießanlagen aufgebaut

– Laser und Elektronik - Interessierte

können selber

unter Anleitung ihre Treffsicherheit

feststellen

Information zu Kinder- und

Jugendtraining:

Für Auskünfte dazu stehen

der Bezirkssportleiter

Christian Kramer und die

heimischen Sportschützen

gerne zur Verfügung.

Kinder und Jugendliche

profitieren durch den

Schießsport, da sie mit gezieltem

Training Konzentration

und Ruhe erlernen.

Selbstverständlich ist für

das leibliche Wohl gesorgt

Auf euer Kommen freut

sich die Schützengilde Fieberbrunn.

schöne gemeinsame Zeit

mit viel Kreativität und Geselligkeit.

Am ersten Adventwochenende

sind alle

herzlichst eingeladen, bei

der Krippenausstellung im

Festsaal die Ergebnisse der

heurigen Krippenbauzeit

zu bewundern.

www.krippenbau.at


V e r e i n e 28

f i e b e r b r u n n i n f o r m a t i v

D i e I n f o r m a t i o n s z e i t u n g d e r M a r k t g e m e i n d e F i e b e r b r u n n

Tätigkeitsbericht der Feuerwehr Fieberbrunn

MÄRZ BIS AUGUST 2007

EINSÄTZE

07. 03.2007 Brandalarm – Hotel Sonnwend – Auslösung der Brandmeldeanlage

17.03.2007 Brandsicherheitswache und Verkehrsdienst anlässlich „Church – Jump“ im Dorfzentrum

06.04.2007 Reinigung einer verstopften Trinkwasserleitung in Lehen

12.04.2007 Brand – Gasthof Edelweiß in Hochfilzen – Einsatz eines Atemschutztrupps mit der Wärmebildkamera

27.04.2007 Auspumpen von Kellerräumen in einem Wohnhaus im Ortsteil Drahtzug

28.04.2007 Verkehrsunfall im Ortszentrum – Unterstützung der Rettungskräfte, Aufräumarbeiten,

Unterstützung bei der Betreuung von Bekannten und Angehörigen der verunfallten Personen

12.05.2007 Brand – „Holzmeistern“ in St. Jakob – Einsatz der Wärmebildkamera und des Lüfters;

16. und 19.06.2007: „Längfilzen – Seitalm“ – Bergung eines Jungrindes mittels und Hubzug

20.06.2007 Gewitter mit Starkregen – 7 Einsätze – Pump- und Reinigungsarbeiten,

freilegen von Bachläufen und Abflussschächten

04.07.2007 Dorfstraße – Bergung einer Schlange

07.07.2007 Brandalarm – Flüchtlingsheim Bürglkopf – Auslösung der

Brandmeldeanlage

13.08.2007 Pletzergraben oberhalb des Gebraweges – Personsensuche in

Zusammenarbeit mit der Bergrettung und Suchhunden

19.08.2007 Gewitter mit Starkregen – kleinere Überflutungen im Bereich

Rosenegg – freilegen von Bachläufen, Wasser ableiten;

26.08.2007 Brandalarm – Flüchtlingsheim Bürglkopf - Brand eines

Keilriemens bei einem Kühlgerät

Riesiges Wespennest in der Brunnau

26.08.2007 Bereich Lindau - Bereitschaft für Personensuche – kein Einsatz erforderlich

Im Zeitraum Juni – August 2007 Zahlreiche Einsätze zur Wespennestbekämpfung

SONSTIGE TÄTIGKEITEN:

3 Gemeinschaftsübungen, 10 Gruppenübungen, Zugs- und Gruppenkommandanten – Schulung, 3 Atemschutz –

Abschnittsübungen (in St. Ulrich, Hochfilzen, Fieberbrunn); Schulung Digitalfunk mit Bergrettung und Polizei; Feuerlöschübung

für Mitarbeiter der RRB Fieberbrunn – St. Johann;

Teilnahme bei der Atemschutzleistungsprüfung in Kirchberg mit 6 Mann; Atemschutztraining in Saalfelden; Teilnahme bei

den Feuerwehrfesten in St. Jakob in Haus, Kirchdorf und Leogang; Teilnahme am Sommernachtsfest;

• Wissenstest der Feuerwehrjugend am 21.04.2007 in Unterlangkampfen – mit Erfolg bestanden haben: Bronze – Kogler

Philipp, Wu Carola

• Floriani - Kirchgang mit Angelobung und Ehrung am 05. Mai 2007

• Angelobung von Carola Wu zum „Feuerwehrmann“, Überreichung der Ehrenurkunde und Abzeichen für 40-jährige

Mitgliedschaft an Hans-Jakob Schroll

• Teilnahme beim Vereins - Fußballturnier am 21. Juli 2007 in Fieberbrunn

• Teilnahme mit 3 Gruppen beim Bezirksnasswettbewerb am 21. Juli 2007 in Waidring


29

V e r e i n e

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D i e I n f o r m a t i o n s z e i t u n g d e r M a r k t g e m e i n d e F i e b e r b r u n n

Schützenkompanie

Losnummern - Tombolapreise

Die „Christian-Blatt-Schützenkompanie“

möchte sich

bei Familie Eder Johann,

Hotel Alte Post, für die

Spende des Maibaumes, bei

allen Tombolapreisspendern

sowie bei allen Losekäufern

recht herzlich bedanken.

Ein Großteil des Erlöses der

Tombola wird heuer dem

Gesundheits- und Sozialsprengel

zur Verfügung gestellt.

Auch heuer wanderten wieder

hunderte Bergfreunde

bei herrlichem Wetter zur

St. Daniel Kapelle am Gebra,

um die traditionelle

Bergmesse mitzufeiern. Die

Einsatzstelle Fieberbrunn

der Tiroler Bergwacht unter

ihrem Einsatzstellenleiter

Stefan Hinterholzer und

Herr Helmut Bucher organisierten

die Gebra-Messe wie

immer in bewährter Manier.

Die heilige Messe wurde von

Pater Bernhard vom Franziskanerorden

in Kitzbühel feierlich

gestaltet. Durch seine

gefühlvolle Messgestaltung

Folgende Tombolapreise

wurden noch nicht abgeholt

- Losnummern:

64, 332, 359, 361, 390,

452, 551, 568, 598, 604,

619, 635, 650, 653, 730,

767, 827, 840, 850, 852,

896, 900, 1201, 1248,

1255, 1279, 1353, 1360,

1371, 1399, 1603, 1605,

1648, 1810, 1851, 1857,

1862, 1876, 1884, 1897,

1942, 1951, 1970, 2003,

2021, 2035, 2089, 2138,

2216, 2288, 2402, 2646,

2771, 2789, 3009, 3025,

3036, 3040, 3089, 3163,

3254, 3299, 3341, 3367,

3368, 3455, 3903 und

3911

Die Preise mögen bitte bis

Ende Oktober 2007 bei Robert

Hörl, Marktgemeindeamt

Fieberbrunn, abgeholt

werden.

Bergmesse am Gebra

immer ein besonderes Erlebnis

konnte er insbesondere

alle Bergfreunde anspre-

chen. Für den feierlichen

musikalischen Rahmen der

diesjährigen Gebra-Messe

sorgte die Musikkapelle

Fieberbrunn unter der

Leitung von Kapellmeister

Georg Foidl. Die weit über

die Landesgrenzen hinaus

bekannte Gebra-Messe

wurde auch heuer wieder

zum Gedenken an die verstorbenen

Bergknappen

und Bergkameraden gefeiert.

Die Gebra-Messe wird

wohl allen Teilnehmerinnen

und Teilnehmern als besonderes

Erlebnis in Erinnerung

bleiben.

Der Bekanntheitsgrad der

Gebra-Messe wurde auch

durch die Teilnahme zahlreicher

Bergwächter und

vieler Bergfreunde aus Nah

und Fern unterstrichen.

Auch für das leibliche

Wohl der Wanderer wurde

gesorgt.

Besonders zu erwähnen

und zu loben ist der Eifer

der Musikkapelle Fieberbrunn,

die im Anschluss an

die Messe ein Konzert bei

der Schutzhütte am Gebra

gab. Mitglieder der Musikkapelle

sorgten auch noch

am Nachmittag für die musikalische

Unterhaltung der

Gäste. Auch ihnen sei dafür

herzlich gedankt.

Die Einsatzstelle Fieberbrunn

der Tiroler Bergwacht

dankt im Namen aller Besucher

Pater Bernhard, der

Musikkapelle Fieberbrunn,

dem Roten Kreuz Fieberbrunn

und den vielen freiwilligen

Helfern, die bei der

Organisation und Durchführung

der Gebra-Messe

mitgewirkt haben. Besonderer

Dank gebührt auch

den Almbauern, die der

alljährlichen Bergmesse mit

viel Verständnis begegnen.


Foto: Martin Wimmer

Ein verdienter Schütze

wurde 80

Am 23. August 2007 feierte

Zgf Sebastian Foidl vulgo

„Vornbichl Wast“ seinen

80. Geburtstag. Zu diesem

freudigen Ereignis rückte

tags darauf die Christian

Blattl – Schützenkompanie

Fieberbrunn aus und

überbrachte dem rüstigen

Jubilar mit einer Ehrensalve

die herzlichsten Glückwünsche.

Wast war Gründungsmitglied

der Schützenkompanie

und zählt somit seit

fast 50 Jahren zu den treuesten

und verlässlichsten

Kameraden.

Als Motor des öffentlichen

Lebens übte er auch viele

politische Ämter im Gemeindegeschehen

aus, u.a.

war er 13 Jahre lang als Vize-

Bürgermeister und 20 Jahre

lang als ÖAAB-Obmann in

Fieberbrunn tätig. Als besondere

Anerkennung wurde

Wast mit dem Ehrenring

der Gemeinde ausgezeichnet,

für seine Verdienste um

die Arbeitnehmer und Senioren

des Bezirkes Kitzbühel

erhielt er die Verdienstmedaille

des Landes Tirol.

Die Christian Blattl – Schützenkompanie

und die

Schützengilde wünscht unserem

Wast nochmals alles

erdenklich Gute, weiterhin

viel Gesundheit und Erfolg

sowie noch viele schöne

Stunden im Kreise seiner

Familie und seinen Schützenkameraden.


V e r e i n e 30

f i e b e r b r u n n i n f o r m a t i v

D i e I n f o r m a t i o n s z e i t u n g d e r M a r k t g e m e i n d e F i e b e r b r u n n

Sängerunde besucht Pfarrer Stifter

nochmals bei Kaffee, Kuchen

und Eis. Wir genossen

abschließend noch einmal

den Blick auf die eindrucksvolle

Gebirgswelt und haben

festgestellt, dass es

außer Fieberbrunn auch andere

schöne Orte in unserer

Heimat gibt.

Unser Buschauffeur und

Sangesbruder Stefan Fleckl

brachte uns wieder sicher

nach Hause.

Wir werden diesen Tag in

Filzmoos noch lange in

guter Erinnerung behalten.

Obst- und Gartenbauverein

Fieberbrunn und Umgebung

In fröhlicher Runde mit Pfarrer Stifter. Foto: Hermann Denkmayr

Der Ausflug der Sängerrunde

Fieberbrunn führte

dieses Jahr nach Filzmoos

zu einem Besuch unseres

ehemaligen Pfarrers Josef

Stifter. Am Sonntag, 15. Juli,

bei herrlichstem Wetter begaben

wir uns auf die Reise.

Mit dabei waren auch unsere

Sangesschwestern und

einige Fans von Herrn Pfarrer

Stifter.

Im salzburgerischen Pongau,

am Fuße der mächtigen

Dachsteingruppe, liegt der

Wallfahrtsort Filzmoos. Die

Kirche von Filzmoos ist den

Aposteln Petrus und Paulus

geweiht. Seit Jahrhunderten

aber kommen die

Menschen der näheren und

weiteren Umgebung zum

„Filzmooser Kindl“, einer

spätgotischen Gnadenfigur.

Diese hängt beherrschend

im goldenen Strahlenkranz

in der Apsis. Filzmoos ist

nie eine der großen Wallfahrten

gewesen. Es waren

immer die stillen, einsamen

Beter, die ihr Anliegen zum

„Filzmooser Kindl“ getragen

haben.

Heute ist Filzmoos ein im

Sommer wie im Winter viel

besuchter Urlaubsort.

Um 9 Uhr fand in der Wallfahrtskirche

der Gottesdienst

statt, den wir mit dem

Singen der „Alpbachtaler

Bauernmesse“ musikalisch

gestalteten. Als Belohnung

gab es dann im Pfarrhof einen

Obstler aus dem Burgenland.

Nach dem Gottesdienst

fuhren wir mit dem Bus

zum Almsee am Fuße der

bekannten Bischofsmütze.

Nach einem kurzen Rundgang

um den kleinen Bergsee

ging‘s zur Mittagszeit in

die urige Unterhofalm, wo

wir hervorragend speisten.

Mittlerweile war auch Herr

Pfarrer Stifter eingetroffen

und es wurden viele Erinnerungen

ausgetauscht. Nach

dem Essen nahm unser

Obmann Hermann Denkmayr

einige Ehrungen vor:

Chorleiter Alfred Trixl erhielt

für Verdienste um das

Sängerwesen das goldene

Ehrenzeichen des Tiroler

Sängerbundes, Obmann-

Stellvertreter Alois Wieser

für 30-jährige Mitgliedschaft

das silberne Ehrenzeichen.

Zu Ehren von Herrn Pfarrer

und zur Freude unserer

Sangesschwestern sangen

wir in froher Runde mehrere

stimmungsvolle Lieder.

Einige von uns, die nachher

noch fit genug waren,

wanderten zu Fuß nach

Filzmoos zurück. Der Rest

der Mannschaft stieg lieber

in den Bus. Vor der Heimreise

stärkten wir uns im

„Hanneshof“ in Filzmoos

Vom bereits dritten

„Gartenschaun“ mit

dem Obst- und Gartenbauverein

Fieberbrunn

und Umgebung

Diese Veranstaltung am

30.06.2007 war ein voller

Erfolg! Schönwetter und Interesse

lockten zu den drei

ausgewählten Privatgärten

heuer in St. Jakob i.H. Angeboten

wurden „intensive

Gemüsezucht“ mit Gewächshaus,

Sträucher- und

Blumenbeetkompositionen

mit gepflegtem Rasen und

ein typischer Bauerngarten

in seiner sprichwörtlichen

Vielfalt. Für den geplanten

Quizabschluss mit Stärkung

war es dem Großteil der

Besucher schon zu spät geworden.

Die Preisverteilung

holten wir beim „Grillfestl“

am 09.09.2007 beim Press-

raum Fieberbrunn/Walchau

nach. Die meisten Punkte

erreichte Rosi Jöchl. Gratulation

und ein großer Dank

gilt der Familie Stefan und

Sabine Kapeller, der Fam.

Clemens und Magda Frank

sowie der Fam. Franz und

Angela Spiegl für die Einladung,

Vorbereitung und

Vorführung ihrer Gartenanlagen.

Eine Teilnehmerin

formuliert es treffend: „Ein

Nutzgarten – alles zum Essen,

ein Garten zum Anschauen

und ein vielseitiger

Garten für das seelische

und leibliche Wohl.“

Wir wünschen allen Gartlern

viel Freude mit den

Blumen und eine gute Ernte

als Belohnung für die Pflege

und Verschönerung unserer

Dörfer, unserer Kulturlandschaft.


31

V e r e i n e

f i e b e r b r u n n i n f o r m a t i v

D i e I n f o r m a t i o n s z e i t u n g d e r M a r k t g e m e i n d e F i e b e r b r u n n

Österreichischer Alpenverein

Alpenvereinsweg Nr. 711

Wahrscheinlich haben

schon viele die rotweißroten

Markierungen mit

der Nummer 711 gesehen.

Nicht ganz so viele werden

aber wissen, um welchen

Weg es sich dabei handelt

und wo dieser auch hinführt.

Der von den AV-Sektionen

Fieberbrunn und Kitzbühel

markierte und in Stand gehaltene

Alpenvereinsweg

Nr. 711 führt durch eines der

landwirtschaftlich vielfältigsten

und reizvollsten Gebiete

der Kitzbüheler Alpen.

Beginnend am Fieberbrunner

Dorfplatz (788 m) steigt

er zum Lauchsee und über

Brennt auf die Streuböden,

wo bei der Streubödenalm

der von Lindau kommende

Weg Nr. 8 einmündet. Über

das Wildalpgatterl erreicht

man die Wildalmen und in

weiterer Folge das Wildseeloderhaus

(1854 m). Von

dort führt der Weg zum

Seenieder (1933 m) und

weiter dem Fieberbrunner

Höhenweg Nr. 2 folgend

zum Windroaf. Dort biegt

der Weg nach Westen und

Unübersehbar - die Markierung des des Weg Nr. 711.

man erreicht unterhalb des

Bischofs eine Weggabelung

bei der man links abbiegt.

Weg Nr. 711 folgt nun ein

Stück dem markierten Weg

Nr. 15 zum Bischof. Kurz

vor erreichen des Kammes

zweigt Weg Nr. 711 nach

rechts ab, und nach Überschreitung

eines Höhenrückens

verläuft er oberhalb

der Kranzellacke in Richtung

Bischofjoch (1908 m).

Von dort absteigend erreicht

man die Hochwildalmen

(auch Auringer Wildalm genannt,

1557 m), von wo der

Der genaue Wegverlauf des Wanderweges Nr. 711.

Ausschnitt Karte: © Arbeitsgemeinschaft Kartographie

Weg in den Auracher Graben

und weiter zum Dorfzentrum

Unteraurach (797

m) führt.

Wer kleine Umwege nicht

scheut, kann unterwegs

auch den einen oder anderen

Gipfel „mitnehmen“.

Den Wildseeloder (2118

m) ersteigt man vom Wildseeloderhaus

über Weg Nr.

5, wobei man am Rückweg

über Weg Nr. 5a beim

Seenieder auf Weg Nr. 711

trifft. Ebenfalls vom Wildseeloderhaus

gelangt man

über den Weg Nr. 6 auf die

Henne (2078 m), steigt entweder

direkt zum Seenieder

oder zur Hochhörndlerhütte

ab, von wo man auf dem

Blumenweg Nr. 18 zum

Seenieder und Weg Nr. 711

zurückkehrt. Der Gipfel

des Bischof (2127 m) wird

über Weg Nr. 15 erreicht

und führt beim Abstieg direkt

zum Bischofjoch und

zu Weg Nr. 711. Vom Bischofjoch

erlangt man nach

relativ kurzem Anstieg den

Weisskopfkogel (1970 m).

Für jene aber, die sich einen

Startvorteil sichern möchten,

bieten die Bergbahnen

die Möglichkeit, mühelos

auf den Lärchfilzkogel

Foto: Werner Hörl

zu gelangen, von wo man

nach einem kurzen Abstieg

zur Wildalmhöhe den Alpenvereinsweg

Nr. 711 erreicht.

Alpenvereinsweg

Nr. 711

Von Fieberbrunn nach

Unteraurach

Gehzeiten:

Gesamte Weglänge ca. 8h

(Fieberbrunn – Wildseeloderhaus

ca. 3 ½ h, Wildseeloderhaus

– Hochwildalm

ca. 3 h)

Maximale Höhendifferenz:

1145 m

Schwierigkeitsgrad: leicht

Rückfahrt: Postbus von

Unteraurach (Auwirt) zum

Bahnhof Kitzbühel, Zugverbindung

nach Fieberbrunn

(Details unter www.

vvt.at)

Die 1884 gegründete Sektion

Fieberbrunn ist eine

der ältesten Sektionen des

Österreichischen Alpenvereins

und hat zur Zeit

609 Mitglieder. Nähere Informationen

über die Sektion

sind im Internet unter

www.alpenverein.at/

fieberbrunn abrufbar.


V e r e i n e / S p o r t 32

f i e b e r b r u n n i n f o r m a t i v

D i e I n f o r m a t i o n s z e i t u n g d e r M a r k t g e m e i n d e F i e b e r b r u n n

Wildseeloderpass

Veranstaltungen 2007

So wie auch in den letzten

Jahren werden wir in der

Saison 2007/2008 einige

Veranstaltungen organisieren.

Die Krampus und Perchtengruppe

„Wildseeloder Pass“

hat es sich zur Aufgabe gemacht

altes Brauchtum neu

zu beleben und diese Bräuche,

nach alter Überlieferung

durchzuführen.

Im Jahre 2003 wurde eine,

in die Pass integrierte Perchtengruppe

gegründet. Diese

Perchten ziehen, zwischen

Weihnachten und dem 6.

Jänner von Haus zu Haus

um böse Geister zu vertreiben

und Glück, Fruchtbarkeit

und Frieden zu bringen.

Wie aus alten Schriftstücken

zu entnehmen war wurde

dieser Brauch zum letzten

Mal im Jahre 1931 durchgeführt.

Seit 2003 erfreut sich dieser

Brauch bei Einheimischen

wie Gästen wieder größter

Beliebtheit. Die Masken

der Schön- und Schiachperchten

werden von den

Maskenschnitzern Stefan

und Helmut Schwenter angefertigt.

Die „Wildseeloder Pass“ ist

die einzige Perchtengruppe

im Tiroler Unterland die

diesen Brauch nach alter

Überlieferung durchführt

und somit sind diese Veranstaltungen

einzig im Raum

Fieberbrunn und St. Jakob

i.H. zu sehen.

Aber auch als Nikolaus und

Krampusgruppe hat sich die

Wildseeloder Pass einen guten

Namen gemacht.

Besonders ihr humanes und

kinderfreundliches Auftreten

sowie ihre spektakulären

und sehenswerten

Krampusshows sind mittlerweilen

bis über die Landesgrenzen

hinaus bekannt.

Auch im heurigen Jahr

werden wir wieder unsere

Krampusparty mit Live Musik

und toller Krampusshow

veranstalten.

Veranstaltungstermine

Saison 2007/2008

Nikolaus und Krampusgruppe:

4. Dezember 2007

Pfaffenschwendter Nikolaus

und Krampuseinzug

Beginn: 19.00 Uhr

Ort: Würtlgarage in Pfaffenschwendt

8. Dezember 2007

„Die Nacht des Grauens“

Krampusparty mit Live Musik

und toller Krampusshow

Beginn: 19.30 Uhr

Ort: Festsaal in Fieberbrunn

Wildseeloder Perchten:

28. Dezember 2007

Die Perchten ziehen von

Haus zu Haus

Beginn: 18.00 Uhr

Ort: Pfaffenschwendt bis

GH Eiserne Hand

29. Dezember 2007

Die Perchten ziehen von

Haus zu Haus

Beginn: 18.00 Uhr

Ort: GH Obermaier bis GH

Dandler

4. Jänner 2008

Fackelwanderung und

Perchteneinkehr

Beginn: 19.30 Uhr

Ort: Jausenstation Eibelberg

Fackelwanderung vom

Dorfplatz in Haus zur Eibelberg

Einkehr.

Bei guter Schneelage findet

in den ersten Jännertagen,

bei Mondlicht und

klarem Sternenhimmel ein

Perchteneinzug ins Alpengasthaus

Lärchfilzhochalm

statt. Diese Veranstaltung ist

einzigartig und ein Muss für

Einheimische und Gäste.

Alle Veranstaltungen der

„Wildseeloder Pass“ sind

auch für Kinder geeignet.

Clubfest

Am Sonntag, 2. September

trafen sich 80 Clubmitglieder

mit ihren Familien

zu einer Wanderung auf

die Seealm. Bei herrlichem

Sonnenschein wurde in der

Natur Mittag gegessen. Auf

einer eigenen kleinen Bühne

tanzte die Jugend und

zeigte (ganz zur Freude der

stolzen Eltern) wieviel Spaß

ihnen dieser Sport macht.

Mit diesem Clubfest bedankte

sich der Vorstand für

die gute Zusammenarbeit

mit den Tänzern und deren

Eltern.

Die Wanderung zur Seealm war ein richtiges Familienfest.


Foto: Horst Felsch

Tanzen nun auch in Fieberbrunn

Durch ein besonderes Entgegenkommen der Marktgemeinde

erhielt das Tanzsportzentrum PillerseeTal Trainingszeiten

in der Turnhalle der Hauptschule in Fieberbrunn.

SAMSTAG

17 bis 18 Uhr Durchtanzen für alle Kinderpaare

18 bis 19.30 Uhr Paartanz

Anfänger und Erwachsene

19.30 bis 21.30 Uhr Durchtanzen Erwachsene

(Anfänger und Fortgeschrittene)

SONNTAG

16 bis 17 Uhr Musical – Dance

Kinder 8 – 11 Jahre

17 bis 18 Uhr Musical – Dance

Jugend 11 – 15 Jahre

18 bis 19.30 Uhr Musical – Dance ab 15 Jahre

19.30 bis 21 Uhr Single Dance

Erwachsene ohne Partner

Kostenloses Schnuppern ist bei allen Angeboten bis Ende

September möglich.

Weitere Details unter

www.tanzsportzentrum-pillerseetal.at


33 V e r e i n e / S p o r t

f i e b e r b r u n n i n f o r m a t i v

D i e I n f o r m a t i o n s z e i t u n g d e r M a r k t g e m e i n d e F i e b e r b r u n n

Ski-Club Fieberbrunn

sucht altes Bild- und Schriftmaterial

Liebe Leserinnen und Leser!

Seit mehr als 100 Jahren

wird in Fieberbrunn Schisport

betrieben. Damit zählt

unsere Gemeinde zu den

Pionieren des Wintersports

in Tirol. Insofern überrascht

es nicht, dass auch der Skiclub

Fieberbrunn bereits auf

eine 100-jährige Geschichte

zurückblicken kann. Sportbegeisterte

Männer aus dem

hiesigen Turnverein waren

die ersten, die den Fieberbrunner

Schiläufern eine organisatorische

Basis gaben

und auch Rennen veranstalteten.

Aus Anlass dieses 100-jährigen

Jubiläums beabsichtigt

der Skiclub Fieberbrunn

eine Chronik über die Geschichte

des Schilaufs her-

Pillerseebiker beim

Dolomitenmann

Zum Extremsport Teambewerb

der Superlative entsandte

der ARBÖ Pillerseebiker

IS Günther eine Staffel.

Es gingen Reinhold Foidl

(Berglauf), Patrik Fankhauser

(Paragleiten), Thomas

Pressler (Kajak) und Bernd

Bergmann (Mountainbike)

an den Start.

Nach dem der Paragleitbewerb

leider auf Grund des

böigen Windes kurzfristig

abgesagt wurde, gingen die

verbliebenen drei Sportler

in das Erlebnis Dolomitenmann.

Nach einer tollen Vorarbeit

des Bergläufers Reini

Foidl und des Kanuten Tom

Pressler, musste der Biker

Bernd Bergmann nur noch

den Bewerb ohne Defekt

nach Hause fahren. Fazit war

der hervorragende 29. Rang

in der Amateurwertung und

der 43. Gesamtrang aus 120

Staffeln. Die Sportler sind

somit für die 21. Auflage am

06.09.2008 fix qualifiziert.

auszugeben. Leider verfügt

der Verein selbst über wenig

Fotomaterial oder schriftliche

Unterlagen, insbesondere

was die Jahre bis 1960

betrifft. Nachforschungen in

verschiedenen Archiven und

Bibliotheken haben bereits

Interessantes zu Tage gefördert.

Um aber die Geschichte

des Schifahrens in Fieberbrunn

möglichst umfassend

zu dokumentieren, bräuchte

der Skiclub noch zusätzliches

Material, das sicher in

dem einen oder anderen Privathaushalt

zu finden ist.

Deshalb bittet der Skiclub

Fieberbrunn um interessantes

Material, das in irgendeiner

Weise mit der

Geschichte des Schilaufs in

unserer Gemeinde zu tun

Im August fand eine kleine

Feier für den Skinachwuchs

hat. Insbesondere alte Fotos,

aber auch alte Siegerurkunden,

alte Preise (z.B.

Anstecknadeln), Zeitungsartikel,

Ansichtskarten, Briefe

etc. wären sehr wichtig für

eine Chronik des Fieberbrunner

Schilaufs. Die Vereinsleitung

bedankt sich

schon im Voraus für das Interesse

und versichert, dass

das gesamte zur Verfügung

gestellte Material wieder

vollständig und unversehrt

zurückgegeben wird. Selbstverständlich

werden Leihgeber

auch entsprechend in

der Chronik genannt.

Kontakt: Franz Widmann,

Telefon: 05354/52147, e-

mail: architekt.widmann@

aon.at

Saisoneröffnung

Ski-Club Sektion Alpin

Lustige Feier des Ski-Club Alpin in der Enzianhütte.

Foto: privat

des Skiclub Fieberbrunn

statt. Das Team um Pali

Alte Zielhütte zu

verschenken!

Der Ski-Club Fieberbrunn

errichtet im Oktober ein

neues Zielhaus und hat für

das alte Zielhaus keine Verwendung

mehr. Es handelt

sich um ein Vollholzhäuschen,

welches sicherlich

noch als Gartenhaus oder

Bauhütte verwendet werden

kann (Maße: ca. 8 x 4

m); es besteht aber auch die

Möglichkeit, das Häuschen

abzutragen und als Brennholz

zu verwerten.

Interessierte melden sich

bitte beim Obmann,

Herrn Erich Schwaiger unter

der Telefonnummer:

0664/4329737

Wolfgang lud Eltern, Betreuer

und natürlich die jungen

Skifahrer und Skifahrerinnen

ein zu einem gemütlichen

Beisammensein in der Enzianhütte.

Für gute musikalische

Stimmung sorgte

das Doischberg Trio. Nach

einem lustigen Spielemarathon,

indem vor allem Geschicklichkeit

gefragt war,

wurden alle Anwesenden

noch kulinarisch verwöhnt.

Die Feier war eine gelungene

Premiere und gute Einstimmung

auf die weiteren

Programmpunkte in diesem

Jahr. Im September werden

dann bei einem Elternabend

weitere Aktivitäten wie Trockentraining,

Ausrüstung,

neues Konzept und die Trainervorstellung

behandelt.

Das neue Team würde sich

freuen, weitere junge Skifahrer

begrüßen zu dürfen.

Informationen erhalten sie

bei Pali Wolfgang bzw. sind

im Schaukasten gegenüber

der Schmuckecke in Fieberbrunn

zu entnehmen! TD


V e r e i n e / S p o r t 34

f i e b e r b r u n n i n f o r m a t i v

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Billardclub Saustall

startet erfolgreich in die Saison 07/08

Wissen mit Kugel und Queue umzugehen, die Akteure des Billardclub Saustall.

Waltl David wird Dritter

bei Championstour

Waltl David vom Billardclub

Saustall Fieberbrunn hat bei

der ersten Champions Tour

der Saison mit dem dritten

Platz gleich groß aufgezeigt.

Erst im Halbfinale musste er

sich dem Bundesligaspieler

Lercher Richard geschlagen

geben. Auch Baumann Lukas

zeigte eine gute Leistung

und wurde schlussendlich

17.er. Waltl Christian

und Treffer Peter schieden

schon in der ersten Gruppenphase

aus. Dank unserer

Jugendlichen aber ein

toller Saisonbeginn.

Topplatzierungen bei

der ersten Jugend-,

Damen- und Seniorentour

der Saison

In der Jugendklasse gab es

schon in der Vorrunde einige

Überraschungen. So

schied Baumann Lukas vom

BC Saustall schon vorzeitig

aus. Die größte Überraschung

konnten aber sicherlich

Pirchl Markus und

Erhart Alexander vom BC

Saustall mit ihrem hervorragenden

5. Platz liefern. Im

ersten Halbfinale setzte sich

dann ein stark spielender

Hutter Lukas von L.P.T. gegen

Waltl David vom BC

Saustall durch, der dann

auch schlussendlich das

Turnier für sich entscheiden

konnte!

Fast hätte es auch in der

Damenklasse, wo auch

die Mädchen mitspielten,

eine Sensation gegeben.

Und zwar verlor im Halbfinale

Bachler Daniela vom

BC Saustall gegen Luger

Martina vom SBC Inzing

Foto: privat

knapp mit 3:4, nachdem

sie bereits 3:1 in Führung

war. Im zweiten Halbfinale

setzte sich Bachler Teresa

vom BC Saustall gegen ihre

Tante Bachler Birgit ebenfalls

vom BC Saustall mit

4:3 durch. Dann konnte sie

auch noch das Finale gegen

Luger Martina vom SBC Inzing

mit 4:2 gewinnen. Ein

weiterer toller Erfolg von

Teresa Bachler, die heuer

Österreich bei der Jugend

Europameisterschaft in Willingen

vertreten hat!

Die Seniorenklasse

verlief nicht weniger

spannend!

Dadurch dass heuer wieder

viele neue Senioren dazu

gestoßen sind, konnte man

gleich heiße Duelle erwarten.

Paul Bachler vom BC Saustall

konnte erstmals als

Senior gleich ins Finale

stürmen. Dort wartete die

Aktuelle Nr. 1 der Senioren

Michael Bechler vom Pool

X-Press Innsbruck auf Ihn.

Paul Bachler verlor dann

leider das Finale knapp mit

4:5, aber trotzdem ein guter

Einstand in der Seniorenklasse

für ihn.


35 V e r e i n e / S p o r t

f i e b e r b r u n n i n f o r m a t i v

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Seit Beginn der Herbstsaison

arbeiten die Fußballvereine

Fieberbrunn,

Hochfilzen und St. Ulrich

im gesamten Nachwuchsbereich

zusammen. Die

geburtenschwachen Jahrgänge

ab ca. 1998 haben

bei allen Vereinen schon

mehr oder weniger größere

Nachwuchssorgen verursacht;

deshalb haben sich

die Vereinsverantwortlichen

an einen Tisch gesetzt und

in mehreren Gesprächsrunden

beschlossen, diesem

Problem entgegenzuwirken,

um im Sinne der fußballbegeisterten

Jugend eine geeignete

und sinnvolle Basis

zu schaffen.

Wir wollen

- möglichst allen Kindern

die Möglichkeit bieten Fußball

zu spielen

- dass alle Kinder oft bei

Spielen zum Einsatz kommen

- dass alle Kinder möglichst

Von 7. bis 15. Juli 2007

fanden in Krems/NÖ die

Streckensegelflug Staatsmeisterschaften

der Junioren

statt. Dabei konnte

sich Erich Hinterholzer aus

Fieberbrunn einen Stockerlplatz

sichern. Nach 9 (!)

Wettkampftagen konnte er

mit einer konstanten Leistung

den ausgezeichneten

3. Platz „erfliegen“. Laut

Aussage des Nachwuchspiloten,

war es ein unglaublich

spannender Wettkampf,

SK RRB Fieberbrunn

SPG Spielberg erweitert Kooperation

in ihrer Altersgruppe entsprechend

ihrem Können

eingesetzt werden

- mit einigen Mannschaften

in den Leistungsgruppen

spielen und damit für eine

bessere Ausbildung der

Nachwuchstalente sorgen

Die Kooperation zeigte

schon in den ersten Monaten,

dass es eine gute

Zusammenarbeit wird und

dass sich die einzigen Probleme

im Wesentlichen

auf den größeren Zeitaufwand

beschränken, der für

Trainer, Nachwuchsleiter,

Eltern und Spieler gleichermaßen

entsteht. In der SPG

Spielberg erhalten an die

140 Nachwuchskinder Betreuung,

deren Transport 3

– 4 Mal wöchentlich zu den

Trainingsorten und Spielorten

organisiert werden

muss. Die beiden Vereine

St. Ulrich und Fieberbrunn

verfügen über Vereinsbusse

und das Nutzen des VVT

Busses mit den Sportpässen

machen es möglich, dass

die Kinder zeitgerecht zu

den Trainingsorten gelangen.

Solche Einrichtungen

Die Nachwuchsleiter v.l. Wolfgang Unterrainer, FC Hochfilzen,

Kaspar Danzl, SK RRB Fieberbrunn und Ernst Koblinger FC St.

Ulrich.

Foto: Anita Lutzmann

sind in der heutigen Zeit

nicht mehr wegzudenken,

denn von Zeiten, als die

Kinder noch mit dem Fahrrad

in die Nachbarorte zum

Training gefahren sind, haben

wir uns mittlerweile

schon weit entfernt.

Insgesamt werden die 140

Nachwuchskicker derzeit

von 18 Trainern in 11

Nachwuchsmannschaften

betreut; allein die Organisation,

Zeiteinteilung

und Durchführung von

97 Nachwuchsspielen in

einem halben Jahr zeigt,

welch großen Aufwand ein

Nachwuchsbetrieb im Fußballsport

mittlerweile mit

sich bringt. Ab einem Alter

von ca. 9 Jahren werden die

Spieler ca. 80 x im Jahr den

Trainern zur Verantwortung

überlassen, dies ist beinahe

halb so oft wie es Schultage

in einem Jahr gibt. Dabei ist

der Fußballsport noch eine

der billigsten Sportarten.

Die Nachwuchsleiter

Kaspar Danzl, Wolfgang

Unterrainer und

Ernst Koblinger

Erfolg für Erich Hinterholzer

3. Platz bei Streckensegelflug-Staatsmeisterschaften

die ihm die Möglichkeit boten,

viele Erfahrenswerte für

die Zukunft zu sammeln.

Das Endergebnis ist unter

http://www.horst-baumann.

at/jms_07/jms_07.htm abrufbar.

Worum geht’s bei einem

Segelflugwettbewerb?

Diese Art von Wettbewerb

ist vergleichbar mit einem

Autorennen. Man muss

mit einer möglichst hohen

Durchschnittsgeschwindigkeit

vorgegebene Wendepunkte

(zB Ortschaften oder

markante Punkte) der Reihe

nach abfliegen. Dabei muss

man meteorologische und

geografische Bedingungen

möglichst genau abschätzen

und sie so gut wie möglich

ausnutzen. Damit eine

Wertung zustande kommt,

müssen mind. 25 % der Piloten

über 100 km fliegen.

Sieger ist, wer zuletzt am

meisten Punkte erreicht hat

– unabhängig von den Tagesplatzierungen.


V e r e i n e / S p o r t 36

f i e b e r b r u n n i n f o r m a t i v

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Tennisclub Fieberbrunn

erfolgreiche Ergebnisse - volle Plätze

Nicht weniger als 7 Mannschaften

gingen im Frühjahr

in der Tiroler Mannschaftsmeisterschaft

auf Punktejagd

und lieferten sich sportliche

Duelle gegen andere Orte

aus ganz Tirol. Hervorzuheben

ist hier sicherlich die

Mannschaft der Herren 45+,

welche überlegen den Meistertitel

in der Bezirksliga II

einfahren konnte. Doch auch

die anderen Mannschaften

waren durchaus erfolgreich

im Einsatz. In bekannt souveräner

Manier schafften die

Damen 40+ den Klassenerhalt

in der höchsten Tiroler

Spielklasse. Seit vielen Jahren

konnten in der allgemeinen

Klasse sowohl bei den

Damen, als auch bei den

Herren jeweils eine zweite

Mannschaft aufgeboten wer-

den. Hier kamen vor allem

die jungen Spieler zum Zug

und wussten bereits bei ihren

ersten Auftritten innerhalb

der Meisterschaft zu überzeugen.

Die zweite Herrenmannschaft

musste sich nur

dem späteren Meister Ebbs

geschlagen geben und wurde

in der Bezirksliga III hervorragender

Zweiter. Auch

die Damen starteten erfolgreich

in die Meisterschaft

und konnten einige Siege in

der Bezirksliga II einheimsen.

Besonders schwierig hatten

Holten Meistertitel in der Bezirksliga II - das 45+ Herrenteam.

es diese Saison die ersten

Mannschaften. Da letztes

Jahr beide Mannschaften in

eine wesentlich höherklassige

Liga aufsteigen konnten,

war das heurige Ziel der Erhalt

der Klasse. Leider war

dies nicht möglich, wobei

vor allem die Damen trotz 3

Siegen bei insgesamt 6 Spielen

aufgrund einer neuen

Punkteverteilung leider wieder

in die alte Liga zurück

mussten.

Positiv auch die Tatsache,

dass die Anzahl der Mitglieder,

als auch die verkauften

Saisonkarten massiv

gesteigert werden konnten.

14.

KULTURHERBST

2007

Die 14. Auflage des Kulturfestivals in Hochfilzen findet

vom 6. Oktober bis 25. November 2007 statt. Der

KARTENVORVERKAUF wird von den Raiffeisenbanken

durchgeführt (jeweils bis 12 Uhr am Tag vor der Veranstaltung!),

KARTENRESERVIERUNGEN (bis 1 Tag vor der

Veranstaltung!) unter kultur1000hochfilzen@telering.at

und natürlich besonders ermäßigte Karten für Pillersee-

Tal Kultur(s)pass Inhaber unter Tel. 05359/ 213, 513 und

337. Am Veranstaltungstag gibt es nur mehr Karten (Restkarten)

an der Abendkassa (ab 19.15 Uhr). Sichern SIE

sich rechtzeitig IHRE Eintrittskarte!!

PROGRAMM 2007:

Samstag, 06.10.2007 - Medley Folk Band

Donnerstag, 25.10.2007

Gernot Rudle

- Monica Weinzettl &

Sonntag, 25.11.2007 - Schneewittchen und die

7 Zwerge

.


37 B ü r g e r s e r v i c e

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Wichtige

Sprengelarzt

Praktische Ärzte

Dr. Helmut Schwitzer, Kirchweg 2 56535

Ordinationszeiten: Mo - Fr: 8.30 - 12 h; Mo, Mi, Fr: 16 - 18 h

Dr. Georg Demoser, Dorfstr. 23 56440

Ordinationszeiten: Mo - Fr: 8 - 12 h; Mo, Di, Do + Fr: 16 - 18 h

Telefonnummern!

Notrufe

Feuerwehr (ohne Vorwahl) 122

Polizei (ohne Vorwahl) 133

Rettung (ohne Vorwahl) 144

Massageinstitute

Karl-Heinz Lederer, Schulweg 1 0664/1214768

Tirol Camp, Lindau 20 56666

Johann Aigner, Spielbergstraße 0699/11512725

Monika Groder, Niederlehen 14 0650/9280028

Dr. Rupert Ernst, Rosenegg 50 56079

Ordinationszeiten: Mo - Do: 8 - 11.30 h; Mo + Di: 16 - 18.30 h,

Mi: 17 - 19.30 h, Fr: 8 - 13.30 h

Fachärzte

Gynäkologin

Dr. Elke Schwaiger-Moosbrugger 57070

Rosenegg 60, Ordinationszeiten: nach tel. Voranmeldung

Zahnärzte

Dr. Joachim Gebhardt, Rosenegg 50 52770

Ordinationszeiten: nach tel. Voranmeldung

Dr. Christian Willinger, Dorfstr. 23 57155

Ordinationszeiten: Mo 11 - 20 h; Di 9 - 16 h; Mi, Do, Fr 7 - 14 h

FA für Chirurgie

Prim.-Univ. Prof. Dr. Diethelm Ladurner 52678

Pavillonweg 5, Ordinationszeiten: Dienstag von 17 bis 19 h

Physiotherapeut

Tierarzt

Bernhard Obwaller, Rosenegg 66 52760

Ordinationszeiten: nach tel. Voranmeldung

Dr. Stephan Harlander, Lehmgrube 25 52057

Ordinationszeiten: nach tel. Voranmeldung

Fußpflege / Kosmetik

Tirol Camp, Lindau 20 56666

Renate Steger, Dorfplatz 1 52138

Annemarie Rainer, Mittermoos 8 52332

Pillersee-Apotheke

Apothekendienst

Mag. Martin Seelos, Rosenegg 54

Mo. - Fr. 8 - 12.30 Uhr und 15 - 18.30 Uhr

Samstag 8 - 12 Uhr

56450

Geburt/Mutterberatung

Gesundheits- und Sozialsprengel Pillersee 52580

im Sozialsprengelbüro Rosenegg 2

Jeden 3. Donnerstag im Monat von 9 – 11.30 Uhr

Hebamme mit Kassenvertrag

Bettina Hofer 0650/6803051 oder 52082

Grünbichl 19

Bestattungsunternehmen

Bestattung Treffer 05352/62115

Filiale Fieberbrunn, Gottfried Gruber, Rosenegg 22 56681


B ü r g e r s e r v i c e 38

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Veranstaltungskalender

Oktober

07.10. Stoaberger CD – Präsentation und Party

20 Uhr Festsaal Fieberbrunn

13.10. FLOHMARKT des Roten Kreuz Fieberbrunn

von 9 – 16 Uhr in der Ortsstelle Fieberbrunn

13.10. 47er Party 1947 - 2007

19.30 Uhr Festsaal Fieberbrunn

21.10. 4. Musikatenhoangascht

Musikalischer Nachmittag

Jausenstation Hochreit

25.10. Liebesgrüße aus der Lederhose

Liftparkplatz Fieberbrunn

26.10. Pillerseer Halbmarathon

Start: 09.30 Uhr Buchensteinwand

November

10.11. 7. Pillerseer Doppel-Billard Turnier

Billardlokal Saustall Pfaffenschwendt

14.11. Veranstaltung RRB: Kombinierer Felix Gottwald

und Behindertensportler Reini Sampl

20 Uhr - Festsaal Fieberbrunn

18.11. Almerisch g’sunga und g’spuit

Festsaal Fieberbrunn, Seniorenbund Fbr.

24.11. Cäcilienkonzert

20.00 Uhr Festsaal Fieberbrunn

Knappenmusikkapelle

25.11. Cäcilienfrühschoppen

11.00 Uhr Gasthof Alte Post

Knappenmusikkapelle

30.11. Adventsingen mit Krippenausstellung

19.00 Uhr Festsaal Fieberbrunn

Krippenbauverein

Dezember

01.12. Krippenausstellung

14.00 Uhr Festsaal Fieberbrunn

Krippenbauverein

04.12. Nikolaus und Krampuseinzug in

Pfaffenschwendt

07.12. Preisverteilung Biathlon-Weltcup und

Party

19.30 Uhr Dorfplatz Fieberbrunn

08.12. Teufelshow

20.00 Uhr Festsaal Fieberbrunn

Wildseeloder Pass

Rufnummern der

Gemeinde

Öffnungszeiten des Marktgemeindeamtes Fieberbrunn

Montag 8 - 12 Uhr und 13 - 18.30 Uhr

Dienstag - Freitag 8 - 12 Uhr

Nachmittags nach telefonischer Vereinbarung

Hier finden Sie die Telefonnummern der

Abteilungen der Marktgemeinde Fieberbrunn:

Bürgermeister 56203 - 22

(Sprechstunden täglich von 9.30 – 11 Uhr)

Amtsleiter 56203 - 21

0664/1205554

Abfallberater, Umwelt 56203 - 23

Bauamt 56203 - 24

Betriebsleiter 56203 - 25

0664/3854450

Buchhaltung 56203 - 13

Finanzverwaltung 56203 - 14

Meldeamt 56203 - 16, 17

Sekretariat 56203 - 19

Standesamt 56203 - 15

Waldaufseher 56203 - 26

0664/5403930

Telefax 56203 - 20

www.fieberbrunn.tirol.gv.at

gemeinde@fieberbrunn.tirol.gv.at

Öffnungszeiten Recyclinghof

Montag 14 - 17 Uhr

Donnerstag 13 - 19 Uhr

Freitag 9 - 12 Uhr

Telefon: 05354/52005

Altenwohn- und Pflegeheim Pillerseetal

Pflegeheimleitung 56240 - 54

Heimleitung 56240

Bauhof 52464

Kindergarten 56411

Klärwerk 52340

Sonstige Einrichtungen

Tourismusverband PillerseeTal 56304

Aubad 56293

Lauchsee (Sommer) 57016

Bergbahnen Fieberbrunn 56333

Rotes Kreuz, Ortsst. Fieberbrunn 56000


39 Bourbon Street Festival

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Fotos: Anita Lutzmann

Das war das

Bourbon Street

Festival 07


Biathlon-Weltcup

6. bis 9. Dezember 2007

Hochfilzen

Rahmenprogramm Freitag, 7. Dezember

DORFPLATZ Fieberbrunn

Fotos: Foto Heinz

Ab 16.00 Uhr Adventmarkt im Dorfzentrum von Fieberbrunn

Adventsingen

Geschichtenerzähler

Feuershow

Streichelzoo

Weisenbläser

19.15 Uhr Highlights vom Tag auf Videowall

19.30 Offizielle Preisverteilung

Ab 20.00 Uhr Biathlon Party in den umliegenden Lokalen

Rahmenprogramm Samstag, 8. Dezember

DORFZENTRUM Hochfilzen

Ab 16.30

Apres Biathlon Party im Veranstaltungsgelände

Ab 18.00 Uhr Vorläufe Prominenten Biathlon im

Dorfzentrum von Hochfilzen

19.15 Uhr Highlights vom Tag auf Videowall

19.30 Uhr Offizielle Preisverteilung

anschließend Finale Prominenten Biathlon

Ab 20.30 Uhr Biathlon Fanparty

Die genauen Terminen zu den sportlichen Wettkämpfen finden Sie unter

www.biathlon-hochfilzen.at

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