Download - INSTITUT FÜR AKTUELLE KUNST IM SAARLAND

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Künstlerlexikon Saar

Künstlerblatt

Werner Bauer


Grußwort

Georg Jung

Oberbürgermeister

Werner Bauer wurde 2006 mit dem

Albert-Weisgerber-Preis für bildende

Kunst der Stadt St. Ingbert ausge -

zeichnet. Neben dem Kunstpreis des

Saarlandes zählt der seit 1958 alle drei

Jahre vergebene Albert-Weisgerber-

Preis zu den hoch angesehenen Auszeichnungen

des Landes.

Ins Leben gerufen wurde der Preis

zum Andenken an den aus St. Ingbert

stammenden Maler Albert Weisgerber

(1878-1915), einen bedeutenden

Künstler des frühen 20. Jahrhunderts

aus dem Südwesten Deutschlands, der

vor allem in München Anerkennung

und Wertschätzung erlangte.

Ursprünglich als ein Förderpreis ein gerichtet,

wurde der Albert-Weisgerber-

Preis 1987 zu einem Anerkennungspreis

umgewidmet. Dieser wird an

bildende Künstlerinnen und Künstler

vergeben, die im Saarland oder im

angrenzenden Kulturraum geboren

sind oder hier ihren ständigen Wohnsitz

haben und noch in Beziehung

zum Saarland stehen.

Mein besonderer Dank gilt Werner

Bauer, der die Entstehung dieser Ausstellung

in allen Phasen tätig begleitete

und zahlreiche Werke zur Verfügung

stellte.

Ich danke des Weiteren dem Institut

für aktuelle Kunst im Saarland für die

gute Zusammenarbeit bei der Herausgabe

der vorliegenden Veröffent lichung.

Frau Dr. Isolde Köhler-Schommer, die

das Werk von Werner Bauer über viele

Jahre hinweg wissenschaftlich bearbeitet

und erschlossen hat, danke ich für

ihre profunden Textbeiträge.

Mein Dank richtet sich ebenso an

Herrn Professor Eugen Gomringer für

die freundliche Bereitschaft, seine

Laudatio anlässlich der Verleihung

des Albert-Weisgerber-Preises 2006 in

dieser Publikation zu veröffentlichen.

Der in Saarbrücken lebende Lichtkünstler

Werner Bauer gehört zu den

herausragenden Persönlichkeiten dieses

Landes. Experimentierfreudigkeit und

innovative Kraft prägen sein Werk, das

im Saarland mit zahlreichen Arbeiten

im öffentlichen Raum präsent ist.

Über vier Jahrzehnte hinweg hat er

mit Beharrlichkeit und Konsequenz

ein Werk erschaffen, das in seiner

Unverwechselbarkeit und Vielgestal -

tigkeit innerhalb der konkret-konstruktiven

Kunst eine herausgehobene

Position einnimmt.

Dies veranschaulicht eindringlich die

mit der Vergabe des Albert-Weisgerber-

Preises verbundene Retrospektive im

Museum Sankt Ingbert. In einem repräsentativen

Querschnitt durch die verschiedene

Schaffensphasen, ermöglicht

die Ausstellung erstmals in diesem

Umfang einen vertieften Einblick in

Wandlung und Genese dieses faszinierenden

Œuvres.

2


Werner Bauer

1934 geboren in Völklingen/Saar

1955-57 Lehramtsstudium

1958 Sommerakademie Salzburg bei

Oskar Kokoschka

1964 Examen für Kunsterziehung

und Werken an Realschulen

1964-93 Kunsterzieher in Dillingen

und Lebach/Saar

seit 1968 künstlerisches Arbeiten im

konkreten Bereich

1968-74 Arbeiten mit weißen und

farbigen seriellen Holzteilen

1973-80 Arbeiten mit seriellen Acrylteilen

mit und ohne künstlichem Licht

1977-85 kinetische Arbeiten mit Acrylteilen,

künstlichem Licht und Motoren

1981-90 Arbeiten mit Silikon als

Lichtträger

1989-97 Arbeiten mit verschiedenen

Kunststoff-Folien

seit 1997 Arbeiten mit O. L. F.

(optical light film) mit und ohne

künstlichem Licht

2000/2001 Sparda-Bank-Preis für

besondere Leistungen der Kunst im

öffentlichen Raum (gemeinsam mit

Bernhard Focht und Paul Schneider)

2006/7 Albert-Weisgerber-Preis für

bildende Kunst der Stadt St. Ingbert

3


OF13/97

1997

Holz, schwarz, Karton,

weiß, grau, Acryl,

O. L. F.

93 x 93 x 8 cm

(WVZ O 14)

4


OFF/05/15

2005

Holz, weiß, Acryl,

Alurahmen, O. L. F.,

Karton ocker,

hell- und dunkelblau,

rot, weiß

33 x 33 x 7 cm

(WVZ O 62)

OFF/O5/12

2005

Holz, weiß, Acryl,

Alurahmen, O. L. F.,

Karton, violett,

grau, gelb, braun,

schwarz, weiß

33 x 33 x 7 cm

(WVZ O 69)

5


OF 02

2002

Holz, Acryl, Forex,

Leuchtstofflampe,

Ventilator, O. L. F.

66 x d 30 cm

(WVZ OL 16)

Werner Bauer

Eugen Gomringer

Laudatio anlässlich der Verleihung

des Albert-Weisgerber-Preises 2006

Vor wenigen Monaten, anlässlich einer

umfangreichen Ausstellung über Lichtkunst

in Karlsruhe, hat der Berichterstatter

sehr kritische Worte über den

Stand der Dinge gefunden. Es war der

Satz zu lesen: »Chaotischer, zielgenauer

vor den eigenen Ansprüchen kapitulierend,

ist uns schon lange keine Ausstellung

mehr vorgekommen« und dann:

»Wer in diesen Wochen nächtens durch

die artifiziell illuminierten Städte fährt,

hat möglicherweise intensiver Lichtkunst

aus Kunstlicht erlebt.« Solche

Sätze lassen erschreckend erkennen,

dass die Lichtkunst zum großen Teil die

Erwartungen, welche an diese spezielle,

in unserem Zeitalter der Moderne entstandene

Kunst gestellt worden waren,

in Beliebigkeit zur Farce hat verkommen

lassen, ihre Möglichkeiten verspielt hat.

Wie immer dem sei, die Lichtkunst von

Werner Bauer lehrt uns seit den 70er

Jahren des letzten Jahrhunderts im

Gegensatz zur vernommenen Kritik

eine total andere Sprache, ein ernsthaftes

Studium der Lichtkunst, ein anderes

Verständnis für Qualität, eine neue

ästhetische Konzeption. Werner Bauers

Entwicklung zeigt, was ein folgerichtiger

experimenteller Verlauf mit den

Möglichkeiten einer bestimmten Disziplin

Neues in die Welt zu setzen vermag.

Experimentell heißt da vor allem

nicht: mal dies,mal das andere zu probieren

und eventuell gleich wieder fallen

zu lassen, wenn sich kurzfristig kein

Effekt erzielen lässt. Ein falsch verstandener

Spielsinn hat dieser Kunst heute

leider in manchen Teilen geschadet.

Werner Bauers Werk lässt dagegen

erkennen, dass in der Lichtkunst nur

ausgeprägte Professionalität zum Erfolg

führt. Es zeigt auch deutlich, dass es

zwei Aspekte sind, die die Qualität dieser

Kunst begründen. Es sind dies der

Aspekt der Ästhetik einerseits und der

des Materials andererseits. Gleichzeitig

ist ihre Wechselbeziehung von entscheidender

Bedeutung.

Werner Bauer ist zu Beginn seiner künstlerischen

Impulse ohne viel Umschweife

mit der Disziplin der Konkreten Kunst

vertraut geworden. Das macht, weil er

ein Mensch ist, dem ein präzises Arbeiten

und die Freude am schlüssigen

Ergebnis tiefe Befriedigung bringt.

6


L136/96

1996

Holz, Forex,

Acrylglashaube,

Leuchtstofflampe,

Acrylfolie

70 x 70 x 15 cm

(WVZ AC 53)

Die Ästhetik der Konkreten Kunst reicht

von Rand zu Rand, sie duldet keine

unbearbeiteten Stellen, sie spielt nicht

absichtlich dem Zufall in die Hände, lässt

ihn aber gewähren, wenn sonst alles

stimmt. Das Bild, das wir von der Konkreten

Kunst besitzen, ist klar und deutlich.

Es ist aber nicht richtig, wenn es hin

und wieder als ein Bild der langweiligen

Verplanung dargestellt wird. Lassen Sie

mich zur Einstimmung einige Worte wiederholen,

die vor Jahrzehnten einer der

großen Förderer der Konkreten Kunst,

der Basler Museumsmann und Professor

Georg Schmidt, gefunden hat: »Gelöst

von der Bindung an die Naturerscheinung

gibt diese Kunst dem erfindenden

und formenden Geist, der schöpferischen

Phantasie die denkbar größte Freiheit.

Und wer willig ist, ihre Sprache zu

lernen, dem gibt sie drei Dinge, die das

Kostbarste sind, das wir haben können,

mit Zinsen zurück: die Verfeinerung der

Sinne, Heiterkeit des Gemüts, Wachheit

des Geistes.«

Werner Bauers Kunst ist von dieser

Erkenntnis inspiriert. Zur Erzielung des

schlüssigen Ergebnisses muss der formende

Geist sich ganz intensiv mit dem

Stoff, mit dem Material befassen. Die

Lichtkunst entstand durch die Anwendung

anderer als der herkömmlichen

künstlerischen Mittel. Es sind andere

Materialien, die gewonnen werden

müssen, deren Faszination der Künstler

einzusetzen versucht. Werner Bauer

entdeckte nach den frühen Beobachtungen

von Licht- und Schattenwirkungen

an einfachen Objekten das Zustandekommen

von Lichtbrechungen im

Plexiglas. Er hat sich über ein Dutzend

Jahre mit den Wirkungen geschliffener

Plexiglas-Elemente befasst. Er schuf

Objektkästen, mit denen sich sozusagen

eine Art Lichttheater arrangieren

ließ. Vor allem, als er auch noch künstliche

Lichtquellen und Motoren installierte.

Dadurch entstanden nach statisch-kinetischen

Objekten die mechanisch-kinetischen.

Sie zählen heute zu

den Klassikern der Lichtkunst.

Eine nächste Entdeckung war für Werner

Bauer das Silikon, ein zur Verfügung

stehendes Material, das er aus der

Tube bezog. Aufgrund der lichtleitenden

Eigenschaft des Materials entstan-

den Silikonobjekte. Erstaunen haben in

den 1980er Jahren diese Objekte hervorgerufen,

weil durch die Berührung

der Acrylglasplatte über den Silikonschnüren

diese magisch aufleuchteten

und der Benutzer zum Mitspieler am

Leuchttisch wurde. Man konnte sozusagen

Leuchtspuren legen.

Das nächste Material war die Lichtsammelfolie.

Sie nimmt einfallendes Licht

auf und speichert es. Der Künstler kann

das Licht lenken bzw. wieder austreten

lassen. Mit diesen Objekten entstand

der Begriff, der für Werner Bauer seither

fest verbunden ist, der Begriff

»Lichtordnen«. Die Ordnung wird

bestimmt durch die Erfahrung der Konkreten

Kunst. Die Ästhetik spielt direkt

mit dem Material und das Material wird

durch die Ästhetik zu einer jeweils

bestimmten Ordnung geführt.

Vor fast zehn Jahren machte Werner

Bauer wieder eine Entdeckung. Es handelt

sich um eine Folie bzw. um einen

Film, richtig bezeichnet als O. L. F., was

optical light film heißt. Dieser Film

ermöglichte, wie Werner Bauer selbst

den Vorgang beschrieben hat, das

halbtransparente Material für mehrere

Serien von Objekten einzusetzen.

Zu den besonderen Eigenschaften des

Films zählt, dass er durchfallendes Licht

in zwei Richtungen aufspaltet. Dadurch

verändert sich bei jeder Bewegung des

Betrachters der Tiefenraum eines

Objektes. Es entstehen Überlagerungen

und damit irrationale Momente. Die

Wahrnehmung des Betrachters gerät an

den Rand der Überforderung. Durch die

Entstehung feiner Lichtstreifen von rätselhafter

Erscheinung wird der Eindruck

von schwebendem Licht vermittelt.

Wir verdanken Werner Bauer weitgehend

exakte Beschreibungen seiner produktiven

Prozesse und ihrer Wirkung.

Das heißt, er ist ein Künstler, der Schritt

um Schritt die neuen Entdeckungen

reflektiert, die Prozesse kontrolliert, die

Strukturen der Ordnung bis zum Eintritt

irrationaler Wirkung festlegt. Wie jedes

entdeckte Material, das Plexiglas und

das Silikon, hat auch der Optical-light-

Film neue Gestaltungsmöglichkeiten

eröffnet. Die Wechselbeziehungen

von Ästhetik und Materialstudium, die

ich eingangs als von entscheidender

Bedeutung insbesondere für eine Kunst

des elektrischen Lichts bezeichnete, ist

durch Werner Bauer zu einer besonderen

Kunstgattung geworden. Es ist in

diesem Zusammenhang aber auch auf

die Bedeutung von Werner Bauers

Lichtkunst – lichtordnender – Kunst als

kinetische Kunst hinzuweisen. Schon

der Blick durch einen Plexiglaskörper

auf eine untergelegte geometrische

Zeichnung schafft Irritation bei jeder

Bewegung. Durch die Installation von

Motoren entstand eine andere Art der

Bewegung, und bei der Betrachtung

der Silikonstrukuren, die der Betrachter

selbst zur Wirkung bringen kann, wird

er ein weiteres Mal aktiviert. Werner

Bauer hat auch das Verhältnis von seiner

Kunst zur digitalen Kunst und zur

kinetischen Kunst überhaupt reflektiert,

eine Problematik, die jetzt wirklich

erkennbar wird. Er beansprucht sehr

richtig für seine Lichtkunst den Wert

und die Tatsache der realen Konstruktion,

die eingesehen, nachvollzogen

werden kann. Ihre Wirkung in der

Wahrnehmung ist jedoch die einer

Computerkunst. Und es ist genau dieser

Punkt der realen Konstruktion, der

die Kunst überhaupt noch als solche in

der Diskussion hält. Das Licht ordnen,

das Werner Bauer vornimmt, ist konkreter

Vollzug. Man wird die Diskussion

über die Zukunft konstruktiv-konkreter

Kunst nicht ohne Einbezug des Werks

dieses Saarländers führen können.

7


Zum Werk von Werner Bauer

Isolde Köhler-Schommer

nicht benannt

1972

Holz, türkis oliv,

orange, lila, blau, grün

Maße nicht bekannt

(WVZ La 27)

nicht benant

1978

Holz, Plexiglas, Motor,

Leuchtstofflampe,

Schablone

60 x 60 x 10 cm

(WVZ MOL 5)

PL 45/75

1975

Holz, Kunststoff,

Plexiglas

46 x 46 x 10 cm

(WVZ POL 15)

Nach dem Studium der Kunsterziehung

und der Teilnahme an der Sommerakademie

Salzburg bei Oskar Kokoschka

arbeitete Werner Bauer kurzzeitig

figurativ.

1968 wendet er sich der Konkreten

Kunst zu und dort dem Bereich der

Lichtkinetik. Seither steht das Licht im

Mittelpunkt seiner künstlerischen

Arbeit. Er untersucht darin das Wesen

des Lichts in Hinblick auf Ordnungsstrukturen

und Bewegung; das schließt

optische Täuschung sowie die virtuelle

und die tatsächliche Bewegung der

Objekte ein.

Zwischen 1968 und 1974 entstehen

die »Lalobs« (La), Holzreliefs aus vorgefertigten

stereometrischen Elementen,

abgeleitet aus dem Zylinder, die auf

einer meist quadratischen Grundfläche

nach festgelegten Regeln, wie serielle

Reihung, Spiegelung etc., platziert werden.

Die Anschauung dieser vielteiligen

Arbeiten gibt Aufschluss über die

Beziehungen zwischen Einzelform und

Gesamtform, zwischen Form, Farbe,

Licht, Fläche und Raum. Unter wechselnden

Lichtverhältnissen ändert sich

ihre optische Erscheinung und gibt Einblick

in die potentiellen Strukturen. Die

Bewegung des Betrachters, die wechselnden

Blickwinkel erzeugen für das

Auge des Betrachters eine scheinbare

Bewegung im Objekt und erweitern

damit die Formaspekte.

Die Objekte (POL, POM, MOL) aus

Acrylglas, die Werner Bauer zwischen

1973 und 1985 schafft, bestehen aus

massiven Glaskörpern. Diese stereometrischen

Körper wirken wie optische

Linsen; sie sind lichtdurchlässig, fangen,

brechen und bündeln das Licht,

um es dann über Flächen und Kanten

wieder abzustrahlen. Damit entstehen

visuelle Effekte, welche die Erscheinungsform

virtuell erweitern und eine

ebenso »virtuelle« Bewegung erzeugen.

Mit Kastenobjekten, in die eine künstliche

Lichtquelle installiert ist, geht

Bauer einen Schritt weiter auf dem eingeschlagenen

Weg, der zu Objekten

mit (maschinell) gesteuerter Bewegung

führt, die ab 1977 entstehen. Dabei

greift der Künstler die Bewegung des

Betrachters auf, die als potentiell formerweiterndes

Element in die früheren

8


S 50/86

1986

Holz, Acryl,

Leuchtstofflampe,

Motor, Silikon

70 x 70 x 13 cm

(WVZ SM 47)

S 38/0/88

1988

Holzkasten, Acrylglas,

Leuchtstofflampe,

Silikon, Papier

70 x 70 x 7 cm

(WVZ SO 29)

L7/89

1989

Holz, Forex,

Acrylglashaube,

Leuchtstofflampe,

gelbe Lichtsammelfolie

71 x 71 x 11 cm

(WVZ LI 8)

Werke einbezogen worden war, und

überträgt diese Funktion auf einen

Mechanismus. Dies gibt dem Künstler

die Möglichkeit, Phänomene der optischen

Täuschung zu lenken und zur

Erzeugung von ihm selbst bestimmter

Sehereignisse zu nutzen. Licht wird mit

all seinen immateriellen Eigenschaften

als Gestaltungsmittel eingesetzt; im

Aufscheinen und Verlöschen der Lichtquellen

kommt das Sichtbarmachen

von Zeit als weiteres Element hinzu.

Ab 1981 setzt Bauer Silikon als lichtleitenden

Werkstoff ein, der die Möglichkeit

des Einsatzes von Licht als

Gestaltungsmittel erheblich erweitert.

Auf eine Trägerplatte wird eine Bildstruktur

aus Silikon aufgetragen und

mit einer Acrylglasscheibe abgedeckt.

Schickt man durch Lampen Licht von

den Seiten in die Acrylscheibe, bleibt

dieses unsichtbar; es kann durch die

Totalreflexion in der Scheibe nicht austreten.

Bringt man jedoch Silikonspuren

einer darunterliegenden Platte in Kontakt

mit der oberen Scheibe, wird an

diesen Kontaktstellen die Totalreflexion

in der Plexiglasscheibe aufgehoben.

Das Licht fließt in dieses Silikon; dieses

leuchtet auf. Sowohl natürliches als

auch künstliches Licht kann nunmehr

dazu dienen die »Lichtkomposition«,

das eigentlich vom Künstler erstrebte

visuelle Ereignis, entstehen zu lassen.

Neben einer Vielzahl statischer Kastenobjekte

(SO) schafft Bauer zahlreiche

mechanisch bewegte Kastenobjekte

(SM), die durch einen streng regulierten

Einsatz von Bewegungsmechanik und

künstlicher Beleuchtung ebenfalls

Rhythmus und Dauer, d. h. Zeit thematisieren.

Parallel entstehende Tastobjekte

(TO) beziehen den Betrachter mit

ein, indem sie dazu auffordern, durch

Berührung die Kompositionsstrukturen

aufleuchten und immer wieder veränderte

Bilder entstehen zu lassen.

Nach 1989 setzt Werner Bauer einige

neue Materialien für seine Arbeiten ein,

so etwa Lichtsammelfolie, Acrylfolie,

O. L. F.-Folie; eine Reihe unterschiedlicher

Objektarten entsteht: direkt

leuchtende Objekte mit künstlichem

Licht, Lichtsammelfolie und Acrylfolie,

licht-kinetische Objekte mit natürlichem

Licht, Eigenbewegung des Betrachters

und lichtlenkender O. L. F.-

Folie sowie eine Kombination der

Objekte mit Acryl-folie, künstlichem

Licht und lichtlenkender O. L. F.-Folie.

Auf motorische Bewegung wird nunmehr

verzichtet. Gerade die neuen

Materialien erweitern die Möglich -

keiten Bauers, sein ästhetisches Wollen

in neues Formenvokabular zu übertragen.

Bis 1999 arbeitet Werner Bauer mit

Lichtsammelfolie. Dieses Material

erhöht durch seine Leitfähigkeit, seine

leichte und kleinteilige Verformbarkeit

die gestalterischen Möglichkeiten um

ein Vielfaches. Das einfallende Licht

kann an Falt- und Knickkanten gebündelt

und zu komplexeren Strukturen

umgeformt werden. Die Strukturen

werden körperhafter und raumhaltiger.

Hatten bisher Veränderungen in der

Lichtführung, Auf- und Abblenden,

Bewegung des Betrachter oder des

Objektes zur Entstehung der visuellen

Ereignisse beigetragen, so ist es nun

der kontemplative Charakter, der die

Arbeiten prägt. Das Leuchten einer

nicht zu ortenden Lichtquelle überträgt

seinen Charakter auf ein zartes, transparentes

Material, das seinerseits schon

a priori kaum sichtbar nun völlig »entmaterialisiert«

wird: Licht und Material

verschmelzen; das Material wird immateriell,

das Licht wird körperhaft. Die

Objekte gewinnen spirituelle Qualität.

Seit 1997 setzt Bauer die lichtlenkende

O. L. F.-Folie, die natürliches und künstliches

Licht aufspalten und in zwei

Richungen brechen kann, für seine

Arbeiten ein. Wie schon in früheren

Werken (Lalobs) das natürliche Licht so

verbindet er jetzt auch künstliches Licht

mit der Bewegung des Betrachters zu

bildschaffenden Vorgängen.

Die Verwendung von Strukturelementen

gleicher Art in serieller Anordnung,

das strenge Anwenden festgelegter

Regeln, die Verwendung von Licht und

anderer optischer Phänomene, die erst

im Zusammenwirken mit den materiellen

Strukturen, die die eigentlichen

Kunstwerke als visuelle Ereignisse schaffen,

siedeln den Künstler Werner Bauer

im Schnittbereich von konkret-konstruktiver

Kunst und op(tical) art an.

9


Arbeiten auf Papier

Isolde Köhler-Schommer

nicht bennant

1973

Siebdruck

schwarz, blau,

rot, orange

54 x 43 cm

Auflage 60

(WVZ S 9)

nicht benannt

1973

Gouache

schwarz, hell- und

dunkelblau, orange,

rosa, braun

43 x 43 cm

(WVZ AG 22)

nicht benannt

2003

Aquarell

ocker, blau

40 x 45 cm

(WVZ AG 110)

nicht benannt

2005

Aquarell

Gelbtöne, dunkellila,

grau, ecru

48 x 36 cm

(WVZ AG 113)

Werner Bauer beschäftigt sich in allen

Schaffensperioden immer auch mit

Arbeiten auf Papier.

Beleben anfangs gegenständliche Elemente

die Blätter, so treten schon seit

den frühen sechziger Jahren des zwanzigsten

Jahrhunderts die ersten geometrischen

Formen auf. Es entstehen Siebdrucke

(S) und Gouachen (AG), die

später von anderen Techniken begleitet

werden. Eine Idee wird konzipiert und

erscheint als Studie oder als vorbereitende

Arbeit für die Objekte, jedoch

mit künstlerischem Eigenwert. Arbeiten,

die nur als Vorstufe für bestimmte

Objekte zu betrachten sind, bleiben

höchst selten.

Allen gemeinsam ist die Korrespondenz

mit den dreidimensionalen Werken

Werner Bauers. Hier kommen deren

lebhaften Strukturen und Bewegungsmuster

zur Ruhe.

In den frühen Siebdrucken und Gouachen

ist Werner Bauers Formenvokabular

ein konstruktiv geometrisches, den

Lalobs verbundenes. Es sind Gegenstände

der Geometrie, wie z. B. Punkt,

Quadrat und Kreis, mit ihren Teilformen

und deren Beziehungen zueinander,

die eine große Variationsbreite erlauben.

Einfache Strukturen, für jeden einsehbar,

führen zu überraschenden Wirkungen.

Die Elemente werden in unterschiedlichen

Systemen wie Reihungen, Progressionen,

Degressionen oder aleatorischer

Verteilung zu einem Bildganzen

gefügt. Auch die Farbe, die die Variationsmöglichkeit

in der seriellen Gestaltung

verstärkt, folgt einer kalkulierten

Ökonomie.

So sind in S 9 von 1973 die Kreisstrukturen

in der Reihung gedreht und mit

Farbwechsel ausgestattet. Mit der

Gouache AG 22 von 1973 verlässt

Werner Bauer die streng serielle Anlage

der Komposition, indem er Raumstrukturen

und Raumhaltigkeit durch

Degression von Rundelementen sichtbar

macht.

Die nun folgenden Blätter, die ab Beginn

der achziger Jahre des zwanzigsten

Jahrhunderts entstehen, sind vor

allem Aquarelle und Gouachen (AG).

Die geometrischen konstruktivistischen

Bildkomponenten werden z. B. von

10


nicht benannt

1980

Gouache

schwarz, weiß, braun,

verschiedene Blautöne

30 x 28 cm

(WVZ AG 31)

nicht benannt

1983

Gouache

weiß, schwarz,

Grautöne

45 x 45 cm

(WVZ AG 43)

nicht benannt

1983

Gouache

schwarz, weiß,

Grau- und Blautöne

35 x 35 cm

(WVZ AG 44)

nicht benannt

1992

Gouache

schwarz, gelb,

grauweiß

26 x 26 cm

(WVZ AG 91)

nicht benannt

1993

Zeichnung,

Umkehrkopie,

weiß, Tusche

31 x 29 cm

Auflage 5

(WVZ Z 12)

eher kontemplativen Arbeiten abgelöst.

Die veränderte Gestaltung der Bildräume

lässt sich an mehreren Aquarellen

festmachen. Sie thematisieren

sowohl die Spiegelungen und Brechungen

des Lichtes seiner Plexiglasobjekte

(POL, POM, MOL) als auch das Aufleuchten

der Silikonobjekte (SO, TO,

SM).

So zeigt das Blatt AG 31 von 1980

gereihte, hintereinandergestaffelte

schwarze, braune, verschieden blautonige

und weiße Flecken. Die schwingenden

Farbbzonen scheinen in blendender

Helle Spuren von aufgesetzten

Lichtern zu hinterlassen. Die kompositorische

Grundidee dieses Werkes ist in

mehreren Blättern festgehalten. Licht

und Schatten sind noch vor der Farbe

als Mittelpunkt der bildnerischen Konzeption

anzusehen. Die Variationsbreite

der Ausführungen besteht im Wechsel

der Farbigkeit und kleinen Veränderungen

des kompositionellen Gefüges.

Es folgen bis 1991 zahlreiche Arbeiten,

die das Aufleuchten und Vergehen von

Strukturen in großer Gestaltungskraft

zeigen.

Aus der Schaffensphase der Lisa- und

Acrylobjekte gehen die Blätter, die seit

1992 entstehen, hervor. Ihre Zahl ist

verglichen mit den Arbeiten aus der

vorhergehenden Phase eher gering. Das

bildnerische Motiv dieser Werke korrespondiert

mit den Farb- und Lichtlinien

seiner Lisa- und Acrylobjekte (LI, AC).

So werden in AG 91 Raumstrukturen

sichtbar, deren Formen sich in einer eindeutig

gesetzten Farbe wiederholen.

In der Zeichnung Z 12 bestimmt das

Zusammentreffen paralleler Linienanordnungen

auf dem Bildgrund die Form

und Raumhaltigkeit. Die Farbigkeit tritt

zurück. Die Lebendigkeit und Variationsvielfalt

der Arbeiten basieren auf der

Bandbreite geometrischer Grundelemente

und ihrer Gestaltung. Nur

wenige Blätter vertreten die Zeit seit

1997, die den Objekten mit lichtlenkender

Folie gewidmet ist. Neu sind in dieser

Werkphase einige Arbeiten in der

Technik des Fotodrucks (FD). Dreiecke

und andere geometrische Formen, die

sich aus Überschneidungen ergeben,

scheinen in ihren leuchtenden Umrissen

im leeren Raum zu schweben.

Neben diesen Arbeiten stehen Aquarelle

(AG 110, 113), die vor allem die

abwandelnden Eigenschaften der

O.L.F.-Folie zeigen. Milchige Rechtecke

oder Streifen sind über die Kompositionen

gelegt und bewirken, dass sich Formen

und Farben überschneiden, überlagern

und durchdringen. Diese Zonen

ergeben neue Formen, neue Farbnuancen

und einen veränderten Raumeindruck.

In den Arbeiten auf Papier hat Werner

Bauer Aspekte seiner Objektkunst weiter

verfolgt. Ordnet man diese Blätter

in sein Gesamtwerk ein, so spiegeln sie

seine Objekte und übertragen deren

Raumeindruck auf die Zweidimensionalität.

Sie spannen einen Entwicklungsbogen

von den ersten Arbeiten

bis heute.

11


Einzelausstellungen

Gruppenausstellungen

1970 Galerie Monika Beck, Zweibrücken

1972 Musikhochschule Saarbrücken

Galerie Rössli, Balsthal/Schweiz

Junge Galerie A. von Gruchalla, Saarlouis

Galerie Unip-Art contemporain, Lausanne/Schweiz

1973 Galerie Ring 5, Biel/Schweiz

Unip, La Chaux de Fonds/Schweiz

1974 Galerie Münsterberg, Basel/Schweiz

1975 Galerie Elitzer, Saarbrücken

Galerie Brechbühl, Grenchen/Schweiz

1976 Buchhandlung der Saarbrücker Zeitung,

Saarbrücken

Galerie Brechbühl, Solothurn/Schweiz

1978 Galerie sohle 1, Bildergalerie der Stadt Bergkamen

1979 Galerie Brechbühl, Grenchen/Schweiz

1980 Galerie Elitzer, Saarbrücken

1981 Galerie Wieghart, Lüdenscheid

Galerie Menschel, Plettenberg

1982 Galerie Pa Szepan, Gelsenkirchen

Entwicklung eines Lichttisches in der Reihe

Akzente für Rosenthal

1983 Saarland Museum, Moderne Galerie, Saarbrücken

Jacques Matarasso, Nice/F

Kunstkreis Tuttlingen, Städtische Galerie

Rosenthal, Selb, Feierabendhaus

Rosenthal, Glasfabrik, Amberg

1984 Wilhelm-Hack-Museum, Ludwigshafen/Rhein

Rosenthal-Galerie, Köln

Institut für aktuelle Kunst, Saarlouis, Künstlerfahne

1985 Galerie Walzinger, Saarlouis

1986 Vertretung des Saarlandes beim Bund, Bonn

Art Jonction international, Nice/F

Städtisches Museum Gelsenkirchen

1987 Galerie im Rathaus, Dillingen

1988 Fraunhofer-Institut für Physikalische Messtechnik,

Freiburg

Galerie Suzel Berna, Vieil Antibes/F

1989 Museum für Holographie & neue visuelle

Medien, Pulheim

Galerie Diane Grimaldi, Poitiers/F

1991 Pfalzgalerie, Kaiserslautern

Galerie Peter Fischinger, Stuttgart

1994 Galerie Manfred Rieker, Heilbronn

1995 Museum für Konkrete Kunst, Ingolstadt

1996 Städtische Galerie, Lüdenscheid

Galerie der Stadt Aschaffenburg

Museum St. Wendel; Galerie Neher, Essen

1998 Galerie Manfred Rieker, Heilbronn

Kunstverein Dillingen/Saar im Alten Schloß

1999 Sammlung Lauk, Frechen-Königsdorf

2001 Schloss Halberg, Saarbrücken

Galerie Schlassgoart, Esch-sur-Alzette/L

2003 Wilhelm-Hack-Museum, Ludwigshafen/Rhein

2004 Evangelisches Gemeindezentrum Lebach

2006 Stadthalle, St. Ingbert, Werkauswahl aus

Anlass der Verleihung des Albert-Weisgerber-Preises

für bildende Kunst 2006/7

Forum Konkrete Kunst, Erfurt

Städtisches Museum Gelsenkirchen

2007 Museum Sankt Ingbert

1969 Plastik im Rosengarten, Zweibrücken

1970 Grafik im K. O. Braun-Museum,

Ludwigshafen

Plastik im Rosengarten, Zweibrücken

1971 Landratsamt, Saarlouis

Plastik im Rosengarten, Zweibrücken

Saarländischer Künstlerbund und neue gruppe

saar, Moderne Galerie, Saarbrücken

1972 Kulturwoche, Stadthalle Dillingen

Parlamentarische Gesellschaft Bonn

1973 Grafik 73, Moderne Galerie Saarbrücken

1974 Kongreßhalle Saarbrücken

Katholische Akademie, Trier

Art 5`74, Basel/Galerie Brechbühl

1975 Pfalzgalerie Kaiserslautern

Art 6`75, Basel/Galerie Brechbühl

1976 Plastikausstellung zur Triennale in Grenchen/Schweiz

1977 3 Saarländische Künstler in der Saarvertretung

in Bonn

1978 Stadthalle Dillingen

1979 Sieben Konkrete, Galerie im Zwinger,

St.Wendel

4X5Tage, Moderne Galerie, Saarbrücken

Kinetik der Gegenwart, Galerie Mathea, Sankt Ingbert

Licht 79, Technisch Hogeschool, Eindhoven/NL

1980 Licht in Westfalen, Städtische Galerie Lüdenscheid

Art 11`80, Basel

1981 Lichter in Gelsenkirchen, Kunstverein Gelsenkirchen

Licht in Westfalen, Städtisches Museum Minden

Art 12`81, Basel, Galerie Brechbühl

1982 Kunstsituation Saar, Skulpturen-Museum,

Marl

Kunstsituation Saar, Stadthalle Dillingen

1984 ARBED – Messehaus, Hannover

1985 Kunst und Technik heute, Bundeswirtschaftsministerium,

Bonn

1986 Abstrakt – Konkret, Wilhelm-Hack-Museum,

Ludwigshafen

1987 Lichtkunst, Neckarwerke Fellbach

Galerie im Zwinger, St.Wendel

Landeskunstausstellung Kunst Szene Saar,

Moderne Galerie, Saarbrücken

1988 Licht- und Klangobjekte, West-LB Köln, Düsseldorf,

Bonn

1989 Künstlerknöpfe, Städtisches Museum Lüdenscheid

Landeskunstausstellung Kunst Szene Saar, Bürgerhaus

Neunkirchen

1990 Museum St. Wendel

Saarländischer Künstlerbund, Stadtgalerie, Saarbrücken

1991 Images du Futur, Cité des Arts et des nouvelles

Technologies de Montréal/Canada

Landeskunstausstellung Kunst Szene Saar,

Moderne Galerie, Saarbrücken

1992 Schwarzundweiß, Saarländischer Künstlerbund,

Stadtgalerie, Saarbrücken

1994 Ateliergalerie Rolf Glasmeier, Gelsenkirchen

1995 Einblick-Ausblick, Galerie Neher, Essen

Licht und Klang, Städtische Galerie, Lüdenscheid

Landeskunstausstellung Kunst Szene Saar,

Moderne Galerie, Saarbrücken

7. Art Frankfurt, Galerie Walzinger, Saarlouis

Konkret konstruktivistische Arbeiten auf Papier, St.

Ingbert

1996 Lichtbilder, Art Studio, Deinste

1997 Kunstpreis Robert Schuman 1997, Historisches

Museum Saar, Saarbrücken

Lichte Räume, Galerie Neher, Essen

Landeskunstausstellung Kunst Szene Saar,

Museum Sankt Ingbert

1998 proviele, Saarländischer Künstlerbund, Stadtgalerie,

Saarbrücken

2000 Kunstszene Saar – Visionen 2000, Saarland

Museum, Saarbrücken

2001 Landeszentralbank in Rheinland-Pfalz und im

Saarland, Mainz

2003 Künstler zeigen Künstler, Saarländisches

Künstlerhaus, Saarbrücken

2003/04 Kunst im öffentlichen Raum, Saarland

Museum Saarbrücken und Museum St. Wendel

2004 Kunstszene Saar – Im Augenblick. Bürgerhaus

Neunkirchen

Bewegliche Teile, Formen des Kinetischen, Kunsthaus

Graz am Landesmuseum Joanneum

Farbecht, Deutsche Bundesbank Mainz

2005 experiment konkret, Museum für Konkrete

Kunst, Ingolstadt

Bewegliche Teile, Formen des Kinetischen,

Museum Tinguely, Basel

Lichtkunst durch Kunstlicht, ZKM Karlsruhe,

SQUARE, Eröffungsaustellung des Museums Ritter,

Waldenbuch

2006/07 Bewegung im Quadrat, Museum Ritter,

Waldenbuch

12


Werke im öffentlichen Raum

– Völklingen-Geislautern, Schlossparkschule:

»Spielende Kinder«, 1964, Bronze, 1,50 x 1,95 x

1,95 m (WVZ ÖR 1)

– Merzig, Schule in Thiels Park: »Wachstum«, 1965,

Aluminiumlegierung (Guss), H: 3,00 m, Sockel:

0,45 x 0,80 x 0,80 m; korrespondierende Wandgestaltung,

Wandfarbe, grün, weiß (WVZ ÖR 2, 3)

– Merzig, Vorplatz, St. Peter: »St. Walpurgis«,

1965, Bronze, 1,70 x 1,40 x 0,80 m (WVZ ÖR 4)

– Merzig, Landratsamt, Fensterfront,1966 (1990

entfernt), Bleiverglasung, 10,00 x 2,00 m

(WVZ ÖR 5)

– Merzig, Stadthalle, Relief, 1967, Kupferblech,

1,50 x 7,00 x 0,10 m (WVZ ÖR 6)

– Göttelborn, Ev. Kirche: »Gottesknecht«, 1967,

Relief, Gusseisenstäbe, 2,50 x 2,15 m (WVZ ÖR 7)

– Privathaus, Wandgestaltung, 1967, Keramikrelief

(schwarz, braun, türkis), 2,56 x 1,12 m (WVZ ÖR 8)

– Merzig, Stadthalle, Foyer, Wandgestaltung, 1968,

Holzstäbe, Holzstäbe, ca. 90 qm (WVZ ÖR 9)

– Saarlouis, Ev. Kindergarten: »Kindergruppe«,

1968, Relief, Aluminiumblech, 1,05 x 1,60 m

(WVZ ÖR 10)

– Privathaus, Wandgestaltung, 1968, Betonverglasung,

1,92 x 1,82 m (WVZ ÖR 11)

– Haustadt, Leichenhalle, Wandgestaltung, Relief,

1969, Kupferblech, Glas, ca. 37 qm (WVZ ÖR 12)

– Haustadt, Leichenhalle, Relief, 1969, Beton,

Glas, 2,46 x 2,80 x 1,97 m (WVZ ÖR 13)

– Haustadt, Leichenhalle, Oberlicht, Blei, Glas

(WVZ ÖR 14)

– Völklingen-Fürstenhausen, Grund- und Hauptschule:

»Vogelschwarm«, Relief, 1969, Aluminiumrohre,

1,80 x 3,00 m (WVZ ÖR 15)

– Merzig, Waldfriedhof, Wandgestaltung, Relief,

1970, Beton, 2,50 x 11,00 m (WVZ ÖR 16)

– Reimsbach, Schule, Relief, 1970, Beton, farbig

gefasst (Grüntöne), 5,60 x 3,65 x 0,51 m

(WVZ ÖR 17)

– Lebach, Kreisrealschule, Treppenhaus, Wand gestaltung,

1970, geformte Aluminiumbleche,

3,08 x 2,18 m (UG), 4,50 x 2,18 m (OG)

(WVZ ÖR 18)

– Thailen, Leichenhalle, Wandgestaltung, 1970,

farbige Bleiverglasung (schwarz, Grau-, Blau-,

Violett-, Grün-, Gelbtöne), ca. 1,60-1,15 m x

8,90 m (Ostwand), ca. 1,60-0,30 m x 9,45 m

(Südwand), ca. 1,50-0,30 x 6,55 m (Westwand)

(WVZ ÖR 19)

– Privatbesitz, Stele, 1970, Holz, weiß gefasst,

1,00 x 0,40 x 0,40 m (WVZ ÖR 20)

– Privatbesitz, Stele, 1970, Holz, weiß gefasst,

1,00 x 0,44 x 0,44 m (WVZ ÖR 21)

– Zweibrücken, Rosengarten, Spielskulptur, 1971,

Beton, weiß und rot gefasst, 1,50 x 2,00 x 2,00

m (WVZ ÖR 22)

– Düppenweiler, Spielplatz hinter der Mühle,

heute abgetragen (WVZ ÖR 23)

– Losheim-Bachem, Wegekreuz, 1971, Kupferblech,

1,60 x 1,60 m (Sockel: 0,15 x 0,90 x 0,90 cm)

(WVZ ÖR 24)

– Völklingen, Rathaus, Foyer, Wandgestaltung,

1971, geformte Aluminiumbleche, ca. 120 qm

(WVZ ÖR 25)

– Düppenweiler, Leichenhalle, Wandgestaltung,

1972, Bleiverglasung (rot, blau), 2,47 x 2,10 m;

2,80 x 2,20 m (WVZ ÖR 26)

– Düppenweiler, Leichenhalle, Fenster, 1972, Beton,

Glas (rot, blau), 1,48 x 1,48 m (WVZ ÖR 27)

– Privathaus, Wandgestaltung, 1972, Beton, Glas

(weiß, grau, türkis, gelb, rot, oliv), 3,70 x 0,48 m

(WVZ ÖR 28)

– Privathaus, Wandgestaltung, 1972, Beton, Glas,

(grün, rot, blau, ocker, braun, lila), 2,40 x 2,40 m

(WVZ ÖR 29)

– Merzig, Stadtbad, Brunnen, 1974, Edelstahl,

emailliertes Blech, Stahlrohr, Federstahl, Rohre,

H: 4,20 m, Durchmesser: 0,10 m (WVZ ÖR 30)

– Merzig, SHG-Kliniken, von-Fellenberg-Stift, Entwurf

für sog. Künstlerweg, 1976, Pflastersteine

(grün, rot, grau-schwarz) (WVZ ÖR 32)

– Saarlouis-Steinrausch, ev. Gemeinde, Gottesdienstsaal

und Funktionsräume, Friesgestaltung,

1976, Relief, Holz (weiß, blau, orange gefasst)

(WVZ ÖR 33)

– Saarlouis-Steinrausch, ev. Gemeindezentrum,

Gottesdienstsaal und Funktionsräume, Wandgestaltung,

1976, Relief, Holz (weiß, blau, hellaubergine,

beige gefasst) (WVZ ÖR 34)

– Saarlouis-Steinrausch, ev. Gemeindezentrum,

Gottesdienstsaal und Funktionsräume, Deckengestaltung,

1976, Holz (weiß, blau, orange

gefasst), ca. 207 qm (WVZ ÖR 35)

– Saarlouis-Steinrausch, ev. Gemeindezentrum,

verschiedene Wandfassungen außen, 1976, Farben:

dunkelblau, hellblau, weiß, orange, beige,

hellgrau (WVZ ÖR 36)

– Dillingen, Rathaus, Sitzungssaal, Türgestaltung,

1978, Holz (braun, beige, rot, blau), 2,25 x 1,90 m

(WVZ ÖR 37)

– Dillingen, Rathaus, Wegweiser, 1978, Metall, rot,

blau, 3,85 x 2,75 x 0,49 m (WVZ ÖR 38)

– Dillingen-Diefflen, Geschäftsstelle der Kreissparkasse

Saarlouis, Lichtwand, 1978, Kunststoff,

Plexiglas, Papier, Leuchtstoffröhren (blau, gelb,

orange, schwarz, gelb), 2,32 x 1,44 x 0,15 m

(WVZ ÖR 39)

– Lebach, Ev. Kirche, Fenster, 1980, Bleiverglasung

(weiß, grau, blaugrün, rosa), 1,96 x 0,46 m; 2,08

x 0,55 m; 1,65 x 0,61 m, 2,26 x 0,72 m; 1,24 x

0,40 m; 1,01 x 0,40 m (WVZ ÖR 40)

– Lebach, Ev. Kirche, Altarkreuz, 1980, Plexiglas

(rauchfarben), 1,00 x 1,00 x 0,04 m (WVZ ÖR 41)

– Saarlouis-Fraulautern, Privathaus, vormals Zweigstelle

der Stadtsparkasse Saarlouis-Fraulautern,

Pyramide, 1982, Beton, Metall, Plexiglas, Leuchtstoffröhre,

2,00 x 1,20 m (WVZ ÖR 42)

– Saarbrücken, Wirtschaftswissenschaftliches

Gymnasium/Saarland-Kolleg, Künstlerische

Gestaltung, 1987, »Rote Linie« (Bodenplastik,

Rohr, rotes Acrylglas; L: 31,00 m, B:5,80 m und

L:10,50 m B: 0,23 m); »Quadratwendel« (Lichtplastik,rote

Leuchtstoffröhre, blaues Rohr, 2,70 x

13,00 m); Farbgestaltung (Lasur- und Naturfarben,

gelb, rot, orange, blau, weiß, 0,60 x 65,70

m) (WVZ ÖR 43)

– Saarbrücken, Hochschule für Musik und Theater,

Erweiterungsbau, Lichtstele, 1988, Acrylglas,

Aluminium, Leuchtstofflampen, 6,80 x 0,80 x

0,40 m (WVZ ÖR 44)

– Merzig, Luft-Klima-Umwelttechnik, Verwaltungsgebäude,

Lichtwand, 1990, Silikonobjekt (Holz,

Plexiglas, Leuchstofflampen, Silikon), 1,65 x 2,20

x 0,10 m (WVZ ÖR 45)

– Lebach, Foyer Firma Michels, Lichtwand1991,

Plexiglas, Spiegelglas, Aluminium, Leuchtstofflampen,

2,80 x 5,80 x 0,14 m (WVZ ÖR 46)

– Merzig, SHG-Kliniken, von-Fellenberg-Stift,

Psychiatrie/Psychotherapie, »Torso aufgelöst«,

o. J., Plexiglasobjekt (Metall, Holz, Kunststoff,

Leuchtstofflampen, Plexiglas, Papier (schwarz,

weiß), 0,85 x 0,85 x 0,38 m (WVZ ÖR 47)

– Saarbrücken, Sparkasse Saarbrücken, Eisenbahnstraße,

Lichtstele, 1992, gelochtes Edelstahlblech,

Plexiglas, Alublech (rotlackiert), Leucht -

stofflampen, 11,40 x 0,95 x 2,65 m (WVZ ÖR 48)

– Völklingen, Stadtwerke, Lichtdemonstrationsobjekt,

1994, Edelstahl, Plexiglas, Glühbirnen,

Halogenlampen., Leuchtstoffröhren, Sparlampen,

H: 10 m, Durchmesser: 1,5 m (WVZ ÖR 49)

– Völklingen, Stadtwerke, Sitzungssaal, Trennwand,

1994, Resopal (blaugrau, braungrau, blaugrün,

fliederfarben), 2,80 x 7,80 m (WVZ ÖR 49)

– Saarlouis, Institut für aktuelle Kunst im Saarland,

Künstlerfahne, 1994, Gardinentüll, 4,50 x 1,50 m

(WVZ ÖR 50)

– Privatbesitz, Lichtstele, 1996, Edelstahl, Acryl,

Leuchtstoffröhren, 2,48 x 0,70 x 0,72 m (WVZ

ÖR 51)

– St. Ingbert, Geriatrische Rehabilitationsklinik,

Lichtwand, 1997/98, Holz, Forex, Plexiglas,

Leuchtstoffröhren, 2,78 x 2,16 x; 2,78 x 3,28 m

(WVZ ÖR 52)

– Homburg, Universitätskliniken, Verwaltungsgebäude,

Lichtskulptur, 1998, Aluminium (metallgrau

lackiert), Leuchtstoffröhren, Acrylglas,

Drahtseil, 3,55 x 0,63 m (WVZ ÖR 53)

– Homburg, Universitätskliniken, Verwaltungsgebäude,

Wandgestaltung, 1998, Wandfassung

und Fries (Lasur- und Naturfarben), 7,60 x 1,20 m,

4,55 x 1,20 m (WVZ ÖR 53)

– Merzig, Gustav-Regler-Zentrum, Objekt, 1999,

Holz, Forex, Acrylglashaube, Leuchtstofflampe,

Acrylfolie, 1,75 x 0,85 x 0,17 m (WVZ ÖR 54)

– Saarbrücken, Landeszentralbank in Rheinland-

Pfalz und im Saarland, Lichttreppe, 1999, Edelstahl,

Verbundssicherheitsglas, Acrylglas, Lichtleitfasersysteme,

H: 6 m, Durchmesser: 2 m

(WVZ ÖR 55)

– Homburg, Saalbau, Lichtleiter, 2002, Aluminium,

Stahl, Kalt-Kathodenlampen, 10,85 x 2,80 x 0,09 m

(WVZ ÖR 56)

– Luxembourg, Centre hospitalier du Kirchberg,

Psychiatrie, Wandgestaltung, 2003, Stahl, Aluminium,

Forex, Polycarbonatfolie, Leuchtstofflampe,

2,45 x 3,75 m (WVZ ÖR 57)

– Saarlouis, Verwaltungsgericht des Saarlandes,

Saarlouis, Lichtplastik, 2003, Edelstahl, Forex,

Acrylglas, Leuchtstofflampe, O.L.F., H: 4,10 x

3,75 m (WVZ ÖR 58)

– Lebach, Evangelische Kirche, Wandgestaltung,

2003, Aluminium, Acrylglas, Polycarbonatfolie,

Leuchtstofflampe, 6 x 1 x 1,20 m (WVZ ÖR 59)

– Saarbrücken, Universität des Saarlandes,

Bereichsbibliothek Chemie/Physik, Fenstergestaltung,

2004, Verbundglas mir Alufarben

bedruckt, 78 x je 3,12 x 1,25 m (WVZ ÖR 60)

Werke in öffentlichen Sammlungen

– Artothèque de la ville d`Arles

– Collection d'estampes de la Bibliothèque de Nice

– Kunstsammlung der Landeszentralbank in Reinland-Pfalz

und im Saarland, Saarbrücken

– Kunstsammlung der Stadt Saarbrücken, Rathaus

St. Johann

– Landesamt für Bau und Liegenschaften, Saarbrücken

– Museum für Holographie und neue visuelle

Medien, Pulheim

– Museum für Konkrete Kunst, Ingolstadt

– Museum Ritter, Waldenbuch

– Pfalzgalerie, Kaiserslautern

– Saarland Museum, Saarbrücken

– Sammlung der Frankfurter Hypothekenbank

– Sparda-Bank Südwest, Saarbrücken, Kunstraum

– Städtische Kunstsammlung Lüdenscheid

– Städtische Galerie Karlsruhe

– Städtischer Kunstbesitz St. Ingbert

– Städtisches Museum Gelsenkirchen

– Wilhelm-Hack-Museum, Ludwigshafen

13


Bibliografie

Monografien

Werner Bauer – Galerie sohle 1. Bergkamen.

Mit einem Text von Boris Kleint 1978

Werner Bauer. Galerie Wieghardt. Lüdenscheid

1981. Mit einem Text von Anneliese Knorr: Wandernde

Lichter und Schatten. Zu den kinetischen

Objekten von Werner Bauer, S. 3

Werner Bauer Lichtobjekte. Moderne Galerie des

Saarland Museums und Wilhelm-Hack-Museum

Ludwigshafen. Saarbrücken 1983.

Mit Texten von Georg-W. Költzsch: Werner Bauers

Dramaturgie des Lichts. S. 5 f.; Eugen Gomringer:

Licht und Bewegung. Die neuen Realisationen von

Werner Bauer, S. 7-9

Werner Bauer – Lichtobjekte. Hrsg. Dieter und

Ulrike Scheid. Dillingen 1986. Mit einem Text von:

Lorenz Dittmann: Werner Bauer Neue Lichtobjekte

Werner Bauer – Die Kunst, das Licht zu ordnen.

Pfalzgalerie Kaiserslautern 1991. Mit Texten von

Gisela Fiedler-Bender: Werner Bauers Lichtbilder,

S. 3 f.; Eugen Gomringer: Die Kunst, das Licht zu

ordnen, S. 6-10

Werner Bauer Licht ordnen, Arbeiten 1969-1995.

Hrsg. Museum für Konkrete Kunst Ingolstadt,

Städtische Galerie Lüdenscheid, Städtische Galerie

Aschaffenburg, Museum St.Wendel, Galerie Neher

Essen. Ingolstadt 1995. Mit Texten von Eugen

Gomringer: Licht ordnen, S. 7-10; Lorenz Dittmann:

Geometrie und Struktur in der Kunst Werner

Bauers, S. 61-63; Cornelieke Lagerwaard: Der

offene Raum, S. 127-129

Werner Bauer Lichtobjekte Objets Lumière. Galerie

Schlassgoart. Esch-sur-Alzette/L. 2001.Mit einem

Text von Wolfgang Werner: Verwirrung und Einfachheit:

Werner Bauers Lichtobjekte, S. 3 f

Jo Enzweiler, Hrsg.: Werner Bauer Werke 1964-

1989. Bearbeitet von Isolde Köhler-Schommer.

Saarbrücken 2001

Werner Bauer Lichtobjekte. Arbeiten 1997 bis

2003. Wilhelm-Hack-Museum Ludwigshafen/Rhein

2003. Mit Texten von: Richard W. Gassen: Zur Ausstellung,

S. 3; Theresia Kiefer: Lichtobjekte – Arbeiten

von 1997 bis 2003, S. 5-7

Jo Enzweiler, Hrsg.: Werner Bauer Werke 1989-

2005. Bearbeitet von Isolde Köhler-Schommer.

Saarbrücken 2006

Sammelschriften

plastik 70 im rosengarten zweibrücken. edition

monika beck. Zweibrücken 1970, S. 3

Saarländischer Künstlerbund neue gruppe saar.

moderne galerie saarbrücken. Katalog.

Saarbrücken 1971, o. S.

Grafik 73. Moderne Galerie. Saarbrücken 1973, o. S.

Künstler aus dem Saarland stellen aus. o. O. ,

1975, o. S.

LBK Saarland 1975. Pfalzgalerie Kaiserslautern.

Saarbrücken 1975, S. 8

7 Konkrete Künstler Galerie im Zwinger.

St.Wendel 1979, o. S.

Licht in Westfalen. Städtische Galerie Lüdenscheid.

Lüdenscheid 1981, o. S.

Architekturführer Saarland. Hrsg. Bund Deutscher

Architekten. Saarbrücken 1982, S. 72

Kunstsituation Saar. Saarbrücken 1982, S. 8 f

Roland Scotti: Werner Bauer. In: Abstrakt Konkret,

Neuerwerbungen für die Sammlung des Museums.

Eine Auswahl, Wilhelm-Hack-Museum, Ludwigshafen

am Rhein 1986, S. 12 f

UEBERZEIT. Galerie im Zwinger. 1987, S. 28-31

Lichtkunst Ausstellung der Neckarwerke Fellbach.

Fellbach 1987, o. S.

Kunstszene Saar Landeskunstausstellung 1987.

Moderne Galerie des Saarland Museums. Saarbrücken

1987, o. S.

Schmoll gen. Eisenwerth, Helga: Skulptur und

Plastik. Saarland Museum. Saarbrücken 1989,

S. 61-63

Kunstszene Saar Landeskunstausstellung 1989.

Bürgerhaus Neunkirchen. Neunkirchen 1989,

S. 18 f

Kunstszene Saar Landeskunstausstellung 1991.

Saarland Museum Saarbrücken. Saarbrücken

1991, S. 16 f

Landesgalerie. Saarbrücken 1991, S. 48, 87

Schwarzundweiss. Saarländischer Künstlerbund.

Saarbrücken 1992, o. S.

Landeskunstausstellung 1995. Ministerium für Bildung,

Kultur und Wissenschaft. Saarbrücken

1995, S. 16 f

Wettbewerb Kunstobjekt/Brunnen für die Bahnhofstraße

Saarbrücken. In: Mitteilungen 4. Saarbrücken

1996, S. 24

Kunstszene Saar Landeskunstausstellung 1997.

Albert-Weisgerber-Stiftung Museum Sankt Ingbert.

St. Ingbert 1997, S. 20

Isolde Köhler-Schommer: Werner Bauer – Lichtstele

1988 und Lichtstele 1992. In: Kunst im

öffentlichen Raum Saarland, Bd. 1 Saarbrücken,

Bezirk Mitte 1945-1966, Aufsätze und Dokumentation.

Saarbrücken 1997, S. 138, 139

Architekturführer Saarland 1981-1996. Saarbrükken

1997, S. 21, 26, 46 f

Kunstpreis Robert-Schuman 1997. Saarbrücken

1997, S. 30 f

Fördergaben/Editionen, 1960-1997. Saarbrücken

1997, S. 80, 91

Edition 1997. Saarländischer Künstlerbund. Saarbrücken

1997, S. 4

Künstlerische Gestaltung des Bereiches Innenhof

im neuen Dienstgebäude für die Hauptstelle Saarbrücken

der Landeszentralbank in Rheinland-Pfalz

und im Saarland 1996/97 (= Wettbewerbe Kunst

im öffentlichen Raum im Saarland 3). Herausgegeben

von Jo Enzweiler. Saarbrücken 1997, S. 20

Aktuelle Positionen im Saarländischen Künstlerbund.

In: proviele. Saarländischer Künstlerbund.

Saarbrücken 1998, o. S.

Isolde Köhler-Schommer: Werner Bauer –

Lichtskulptur 1998. In: Mitteilungen 1998, Institut

für aktuelle Kunst, Saarbrücken 1998, S. 16

Isolde Köhler-Schommer: Werner Bauer – Lichttreppe

1999. In: Mitteilungen 1999, Institut für

aktuelle Kunst, Saarbrücken 1999, S. 17 ff

Isolde Köhler-Schommer: Werner Bauer – Licht -

skulptur und Wandgestaltung 1998. In: Kunst im

öffentlichen Raum Saarland, Universität des Saarlandes.

Campus Saarbrücken und Campus Homburg,

Saarbrücken 1999, S. 138 f

Künstführer Dillingen/Saar. Dillingen 1999, S. 24 f

Isolde Köhler-Schommer: Werner Bauer – Treppe

1999. In: Kunst – Bau, Kunstsammlung der Landeszentralbank

in Rheinland- Pfalz und im Saarland,

Hauptstelle Saarbrücken. Saarbrücken 2000,

S. 36 f

Kunstszene Saar – Visionen 2000. Künstlerische

Positionen am Beginn des 21. Jahrhunderts. Saarbrücken

2000, S. 24 f

Marlen Dittmann: Skulptur und Plastik im öffent lichen

Raum – überflüssige Möblierung.

In: Mitteilungen 10. Saarbrücken 2002, S. 20

Kunstwerke im öffentlichen Raum – eine Ausstellung

im Foyer der Modernen Galerie des Saarland

Museums, 26. bis 30. Oktober 2002.

In: Mitteilungen 10. Saarbrücken 2002, S. 56

Edition Laboratorium 10 Werner Bauer.

In: Mitteilungen 10. Saarbrücken 2002, S. 67

Guide Art Contemporaine. Saarbrücken 2002,

S. 55

Kulturzentrum. Homburg 2002, S. 6 f

Saarländische Kommunalzeitschrift März 2003.

Saarländischer Städte- und Gemeindetag Nr. 3,

Saarbrücken 2003, Titelblatt

Künstler zeigen Künstler. Saarländisches Künstlerhaus

Saarbrücken. Saarbrücken 2003, S. 14 f

50 Jahre Wirtschaftswissenschaftliches Gymnasium

Saarbrücken. Saarbrücken 2003, S. 24

Farbecht. Deutche Bundesbank Mainz.

Mainz 2004, o. S.

Kunstszene Saar Im Augenblick.

Hrsg. Ralph Melcher. Saarbrücken 2004, S. 104 f

Bewegliche Teile Formen des Kinetischen. Kunsthaus

Graz am Landesmuseum Joanneum,

Museum Tinguely, Basel. Hrsg. Peter Pakesch,

Guido Magnaguagno. Köln 2004, S. 232 f

14


Autoren

Prof. Eugen Gomringer

1925 in Cachuela Esperanza, Bolivien geboren

Studium der Nationalökonomie, Kunst- und

Literaturgeschichte an der Universität Bern;

Offiziersschulen in Zürich und Locarno sowie an

der Universität in Rom, Vorlesungen bei Leo Bruhns

und Ludwig Curtius

2000 Gründung des Instituts für Konstruktive

Kunst und Konkrete Poesie in Rehau

Wirken als Ausstellungs- und Symposion-Organi -

sator, Herausgeber, Projektplaner, u.a. Mitglied der

Akademie der Künste Berlin (1973), des bundesdeutschen

PEN-Zentrums, des Deutschen und

Schweizer Werkbundes

1982-2002 Stiftungsrat der Camille Graeser-

Stiftung in Zürich

Dr. Isolde Köhler-Schommer

1931 in Düppenweiler geboren

Studium der Fächer Germanistik und Geschichte

mit erstem und zweitem Staatsexamen.

Studium der Kunstgeschichte, Literaturwissenschaft

und Alten Geschichte mit Promotion

Publikationen zur Romanischen Architektur

und zur Kunst der Gegenwart

Laboratorium

Institut für

aktuelle Kunst

im Saarland

an

der Hochschule

der Bildenden

Künste Saar

Choisyring 10

66740 Saarlouis

Fon 06831/460530

info@institut-aktuellekunst.de

Impressum

Herausgeber

Stadt St. Ingbert

in Zusammenarbeit mit

dem Institut für aktuelle

Kunst im Saarland

Autoren

Isolde Köhler-Schommer

Eugen Gomringer

Redaktion

Andrea Fischer

Michael Jähne

Claudia Maas

Gestaltung

Nina Jäger

Abbildungen

Carsten Clüsserath:

S. 4-6

Gottfried Köhler:

S. 7-11

Archiv Werner Bauer:

S. 3

Umschlag::

Lichtwand, 1991

Plexiglas, Spiegelglas,

Aluminium, Leuchtstofflampen

2,80 x 5,80 x 0,14 m

Foyer Stadtwerke

Lebach (WVZ ÖR 46)

Foto: Gottfried Köhler

© Künstler, Autoren,

Institut für aktuelle

Kunst im Saarland

www.kuenstlerlexikon-saar.de

Seit 1993 trägt das Institut für aktuelle Kunst im

Saarland Informationen zu Künstlerinnen und

Künstlern im Saarland zusammen.

Um dieses umfangreiche Material zeitgemäß

verfügbar zu machen, stellt das Künstlerlexikon

Saar in Artikeln mit Biographie, Werkauswahl,

künstlerischer Einordnung und Literaturangaben

Künstlerinnen und Künstler seit dem Beginn des

20. Jahrhunderts vor. Auch Architekten und Designer

werden hierbei einbezogen.

Der Beginn des Betrachtungszeitraumes wurde so

gewählt, da sich erst um die Wende vom 19. zum

20. Jahrhundert in der Region um Saarbrücken mit

den entsprechenden Ausbildungs- und Arbeitsmöglichkeiten

eine etablierte Künstlerschaft zu

bilden begann.

Aus der Vielzahl der künstlerisch arbeitenden

Menschen an der Saar werden für das Lexikon die

Künstlerinnen und Künstler ausgewählt, die in

ihrer Kunstsparte öffentliche Anerkennung gefunden

und in Werk und Lehre diese Kunstlandschaft

geprägt haben und prägen. Die Auswahl trifft der

Institutsrat.

Die Daten werden durch die Mitarbeiter des Instituts

für aktuelle Kunst ständig im Einvernehmen

mit den Künstlern aktualisiert.

Die vorliegende Publikation erscheint anlässlich

der Ausstellung »Werner Bauer – Geordnetes

Licht. Arbeiten von 1968-2006« im Museum

Sankt Ingbert.

Verlag St. Johann

GmbH, Saarbrücken

ISBN 3-938070-11-0

Druck und Lithografie

Krüger Druck+Verlag

GmbH, Dillingen

Auflage: 1000

Saarbrücken 2007

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