Hochschule der Bildenden Künste Saar Saarbrücken www.hbks.uni ...

galerie.st.johann.de

Hochschule der Bildenden Künste Saar Saarbrücken www.hbks.uni ...

Hochschule

der Bildenden Künste

Saar

Saarbrücken

www.hbks.uni-sb.de

1999 / 2000


Unser Dank für die

finanzielle Unterstützung

geht an

Deutsche Bank Saar AG

Hydac Electronic GmbH

Ministerium für Bildung,

Kultur und Wissenschaft

des Saarlandes

Saarland Sporttoto GmbH

Sparda-Bank Saarbrücken eG

Sparkassen- und Giroverband

Saar

Vereinigung der Förderer der

Hochschule der Bildenden

Künste Saar e.V.


Studium

Personen

Projekte

Institution

6 Allgemeine Informationen

7 Hochschularchiv

Bibliothek/Mediathek

8 Werkstätten

Professorinnen und Professoren,

Auswahl studentischer Arbeiten

aus den Lehrbereichen

10 Diethard Adt

14 Bodo Baumgarten

18 Andreas Brandolini

22 François Burkhardt

26 Burkhard Detzler

an der Schnittstelle von Kunst

und Design (Auswahl)

78 Hotel Bard/Theley

79 Kulturpreis des Landkreises

Neunkirchen in Ottweiler

1998

80 TightRope

81 Design Bazaar

82 Centre International d´ Art

Verrier (CIAV) Meisenthal

83 Zusammenarbeit mit

Wirtschaftsunternehmen

Partnerhochschulen

84 Institut für aktuelle Kunst

im Saarland

85 Kooperation

Stadtgalerie Saarbrücken

30 Jo Enzweiler

34 Horst Gerhard Haberl

38 Daniel Hausig

86 Zentrale Verwaltung und

Haustechnik

87 Academy of Fine Arts

and Design

40 Harald Hullmann

44 Christina Kubisch

48 Ivica Maksimovic

52 Wolfgang Nestler

Ecole Supérieure d’Art

et de Design

88 HBKförderer

Impressum

56 Heinrich Popp

60 Sigurd Rompza

64 Ulrike Rosenbach

68 Paolo Deganello

69 Tamàs Waliczky

70 Honorarprofessoren und

Lehrbeauftragte

72 Ehemalige Gastprofessorinnen

und -professoren,

Ehrensenatoren und

emeritierte Professorinnen

und Professoren

74 Wissenschaftliche

und künstlerische

Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter


Hochschule

der Bildenden Künste

Saar

www.hbks.uni-sb.de

7

8

Die 1989 gegründete HBKsaar

zählt zu den jüngsten Kunsthochschulen

in Europa. Sie ist

eine staatliche Einrichtung und

verfügt derzeit über 250 Studienplätze.

Das Hauptgebäude der Kunsthochschule,

ein historischer

Barockbau, befindet sich zusammen

mit dahinter liegenden

Pavillonbauten am Ludwigsplatz

im Zentrum Saarbrückens.

Hier sind neben Rektorat und

Verwaltung die Bibliothek und

Mediathek, das Archiv, Atelierund

Seminarräume, mechanische

Werkstätten, ein Fotolabor

sowie eine Cafeteria untergebracht.

Am nahen Tummelplatz

steht der Hochschule ein Druckzentrum

zur Verfügung.

1994 wurde der Campus durch

Inbetriebnahme eines ehemaligen

Schulgebäudes, das sogenannte

E-Haus, erweitert.

Das Studienangebot des Fachbereichs

Freie Kunst umfaßt alle

künstlerischen Medien von

Malerei und Plastik bis zur audiovisuellen

und computergenerierten

Kunst. Der Fachbereich

Design vermittelt alle Bereiche

des Kommunikations-, Medienund

Produktdesigns. Das Bildungskonzept

der HBKsaar ist

projektorientiert, d.h. es beruht

auf dem Prinzip des Zusammenführens

unterschiedlicher

Disziplinen und Kompetenzen.

So werden permanent neue,

grenzüberschreitende Lehrbzw.

Studienprojekte entwickelt.

Die auf Flexibilität

setzende Bildungsstruktur sieht

daher eine weitgehende Durchlässigkeit

zwischen den einzelnen

Studiengängen vor.

Neben der Vernetzung des

Studienangebots mit wissenschaftlichen

und kulturellen

6

Dieses beherbergt heute die

Foto-, Ton-, Video- und Computerstudios

der Hochschule.

Zusätzliche Flächen nutzt die

HBKsaar in Völklingen auf dem

Gelände eines ehemaligen Stahlhüttenwerkes,

das seit 1994

zum europäischen Weltkulturerbe

der UNESCO zählt.

Einrichtungen – u.a. mit der

Universität des Saarlandes, der

Hochschule für Musik und

Theater, der Stadtgalerie Saarbrücken

oder mit den Nachbarhochschulen

in Frankreich –

sieht die Kunsthochschule in

der Auseinandersetzung mit

konkreten Aufgabenstellungen

seitens öffentlicher und privater

Unternehmen einen weiteren

Schwerpunkt in der Heranführung

der Studierenden an

aktuelle und zukünftige

gesellschaftliche Entwicklungen.

Aus dieser Zusammenarbeit

resultieren laufend

Semesterarbeiten zu konkreten

Designprojekten, aber auch

zu Kunstprojekten im öffentlichen

Raum.

85

83

78

5


Studium

Personen Projekte Institution

Allgemeine Informationen

Projektbesprechung

Handwerkergasse Völklingen

Ateliersituation Malerei

Design

Abschluß: Diplom

Studiengänge

Produktdesign

Visuelle Kommunikation

Studienaufbau

Regelstudienzeit: 9 Semester

Grundstudium: 4 Semester

Diplomarbeit im 9. Semester

Zulassungsvoraussetzungen

Hochschulreife/Abitur;

Fachhochschulreife

Besonderheiten: Bei besonderer

künstlerischer Eignung

ist die Zulassung ohne

Hochschulzugangsberechtigung

möglich.

Weitere Informationen wegen

Studienberechtigung

durch besondere berufliche

Qualifikation siehe Infobroschüre:

Informationen für

Studienbewerber.

Künstlerische Eignung:

Nachweis im Feststellungsverfahren

Besondere Anforderungen

an ausländische Studierende:

Einreichung aller Zeugnisse

in deutscher oder englischer

Übersetzung; allgemeine

Deutschkenntnisse

Anerkennung der Eignungsprüfung

bei Hochschulwechsel

Aufnahme nach erfolgreicher

Eignungsprüfung. Von der

Prüfung kann befreit werden,

wer an einer Hochschule

für Gestaltung,

Akademie für Künste oder

vergleichbaren Institutionen

das Grundstudium erfolgreich

abgeschlossen hat und

die abgeschlossenen Semester

nachweisen kann. Möglichkeit

der Einstufung in ein

höheres Semester auf Antrag.

Aufnahme auch zum

Sommersemester möglich.

Studienbeginn

Wintersemester

Zulassungsverfahren

Bewerbung: bis zum 31. Mai

Vorauswahl (Mappe):

Erste Vorauswahl aufgrund

der eingereichten Mappe

(ca. 20 Arbeiten)

Eignungsprüfung: Bei der

Mappendurchsicht wird über

die Zulassung zur praktischen

Prüfung entschieden.

Die Aufgabenstellungen

werden an den Prüfungstagen

bekanntgegeben.

Praktika

12wöchiges Praktikum vor

Studienbeginn erforderlich

(absolviert in den Bereichen

Werbung, PR, Grafik, Fotografie,

Verlag, TV-Anstalt, Industrie-Design,

Produkt-Design,

Softwaregestaltung,

Konstruktion, Ausstellungsgestaltung,

Architektur,

Innenarchitektur oder verwandten

Bereichen – in

Zweifelsfällen entscheidet

der Rektor auf schriftlichen

Antrag); zudem muß in der

vorlesungsfreien Zeit ein

Praktikum von 8 Wochen in

den Werkstätten der Hochschule

absolviert werden.

Freie Kunst

Abschluß: Diplom

Studienrichtungen

Malerei; Plastik/Bildhauerei;

Neue Künstlerische Medien/

Audiovisuelle Kunst

Studienaufbau

Regelstudienzeit: 9 Semester

Grundstudium: 4 Semester

Diplomarbeit im 9. Semester

Zulassungsvoraussetzungen

Hochschulreife/Abitur

Besonderheiten: Bei besonderer

künstlerischer Eignung

ist die Zulassung ohne Hochschulzugangsberechtigung

möglich.

Anerkennung der Eignungsprüfung

bei Hochschulwechsel

Aufnahme nach erfolgreicher

Eignungsprüfung; Möglichkeit

der Einstufung in ein

höheres Semester auf Antrag,

wenn eine Bescheinigung

über die Anzahl der

erfolgreich abgeschlossenen

Semester vorliegt.

Studienbeginn

Wintersemester

Zulassungsverfahren

Bewerbung: bis zum 31. Mai

Vorauswahl (Mappe):

Erste Vorauswahl aufgrund

der eingereichten Mappe

(ca. 20 Arbeiten)

Eignungsprüfung: Die Prüfungskommission

entscheidet

aufgrund der eingereichten

künstlerischen Arbeiten

über die Zulassung zur

mündlichen Prüfung. In dieser

Prüfung hat der/die Bewerber/in

die eingebrachten

Arbeiten hinsichtlich gestalterischer

Grundfragen zu

analysieren.

Praktika

In der vorlesungsfreien Zeit

muß ein Praktikum von

8 Wochen in den Werkstätten

der Hochschule absolviert

werden.

siehe auch Kunsthochschulführer

Deutschland. Hrsg.

Konferenz der Präsidentin,

Präsidenten und Rektoren

deutscher Kunsthochschulen.

Köln 1999, S. 154 ff.

Künstlerische Eignung:

Nachweis im Feststellungsverfahren

Besondere Anforderungen

an ausländische Studierende:

Einreichung aller Zeugnisse

in deutscher oder englischer

Übersetzung; allgemeine

Deutschkenntnisse

6


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Hochschularchiv

Bibliothek/Mediathek

84

Im Dezember 1995 wurde unter

der Leitung von Prof. Jo Enzweiler

begonnen, ein Archiv an der

HBKsaar aufzubauen. Es stellt

eine Erweiterung der Forschungsarbeit

des Instituts für aktuelle

Kunst im Saarland, ein An-

Institut der HBKsaar mit Sitz in

Saarlouis, dar.

Darüber hinaus werden themenspezifische

Mappen angelegt.

Diese dokumentieren die

Aktivitäten der Ateliers sowie

Zwischen- und Diplomprüfungen,

Projekte, Gruppenausstellungen,

Wettbewerbe und

jährlich stattfindende Atelierrundgänge.

Die Bibliothek der HBKsaar ist

eine wissenschaftliche Einrichtung,

die nicht nur den Studierenden

und Mitarbeitern, sondern

auch allen anderen Einwohnern

der Region zur Informationsvermittlung

zur Verfügung

steht.

Aufgabe des Archivs ist es,

Materialien und Informationen

über Lehrende und Studierende

aus den Fachbereichen Freie

Kunst und Design zu sammeln,

um Einblicke in Entwicklungslinien

der HBK zu gewähren. Das

Material soll die Grundlage für

spätere wissenschaftliche und

publizistische Zwecke bilden.

In kontinuierlichem Austausch

mit den Studierenden, Absolventen,

Professoren und Lehrkräften

der HBKsaar werden

Einzelvorhaben, Gruppen- und

Atelierprojekte dokumentiert.

Die künstlerischen Aktivitäten

der Studierenden sollen möglichst

früh begleitend dokumentiert

und auch über das Studium

hinaus der Kontakt mit Absolventen

gepflegt werden.

Ein Schwerpunkt der Archivarbeit

ist die Erstellung von

Künstlerdossiers. Die Dossiers

umfassen: Lebensläufe, Werkdokumentationen,

Bildmaterial,

Videotapes, CD-Roms, Texte

und Konzeptunterlagen, Berichte

in den Printmedien, Kataloge,

Einladungskarten, Plakate,

Originaldruckgrafik, Foto- und

Textdokumente der Zwischenund

Diplomprüfung. Die Künstlerdossiers

werden in regelmäßigen

Abständen aktualisiert

und ergänzt.

Die Materialien werden aufbereitet

und in eine themenbezogene

Datenbank aufgenommen.

Einzelangaben wie Adressen,

Kataloge, Zeitungsberichte,

Plakate, Videos, CD-Roms,

Diplom, Auszeichnungen und

Projekte sind jederzeit abrufbar.

Auf der Basis dieser Daten

können beispielsweise Ausstellungs-

oder Publikationsverzeichnisse

erstellt werden.

Über Schlagwortverkettung

können themenspezifische

Abfragen erfolgen.

Der bisherige Archivbestand

umfaßt 565 Künstlerdossiers.

Geplant ist, ausgewähltes

Material im Internet zu präsentieren.

Leitung

Rita Horsch-Everinghoff,

M.A., Kunsthistorikerin

Bestand

mehr als 12.000 Medieneinheiten;

mehr als 40 laufende

Zeitschriften;

Videosammlung;

CDs (Audio und CD-Rom) zu

Themen aus Kunst, Design,

Architektur und Randgebieten;

die Designbibliothek aus

dem Nachlaß von Christian

Borngräber mit einer reichen

Sammlung von Dokumenten

und Videos über das deutsche

Design der 80er Jahre

Technische Ausstattung

Fernseher mit Videorekorder;

1 PC-Arbeitsplatz mit Internet-Anschluß;

1 MAC-Arbeitsplatz mit

Standardsoftware

Leitung

Ute Kaufmann,

Diplom-Bibliothekarin

Sonja Weissi-Zadeh,

Diplom-Bibliothekarin

7


Studium

Personen Projekte Institution

Werkstätten

Metallwerkstatt

Josef Bauer,

Bernhard Fritzen,

Werkstattleiter

- Maschinen zur spahnenden

und zur spahnlosen

Bearbeitung

- Computergesteuerte

3-Achsen-CNC Fräßmaschine

- Werkraum, Schulungsraum,

Werkstofflager, Büroraum

Metallwerkstatt Handwerkergasse

Völklingen

Hans Lorson, Werkstattleiter

- Alle Werkzeuge und Maschinen

zur Metallbearbeitung

- Atelierhalle zur Bearbeitung

großer Skulpturen

- Geplant: Schmiede

Holzwerkstatt (Schreinerei)

Hermann Pfaff,

Gernot Seimetz,

Werkstattleiter

- Spezielle Säge-, Bohr-,

Schleif- und Hobelmaschinen

- Bank- und Maschinenraum,

Spritzraum, Lagerraum,

Büroräume

Offene Studentenwerkstatt

Josef Bauer, Werkstattleiter

- Technische Geräte mit der

Möglichkeit zur Bearbeitung

sämtlicher Werkstoffe

- Computergesteuerte

Maschinen und Handmaschinen

Metallwerkstatt

Metallwerkstatt

Handwerkergasse Völklingen

Holzwerkstatt

Kunststoffwerkstatt

Theo Schulz, Werkstattleiter

- Vakuum-Tiefziehmaschinen

in verschiedenen Größen

- Heißdraht zum Abkanten

von Kunststoffen

- Schweißspiegel zum

Schweißen von Rohren

- Kreis- und Dekupiersäge

- Kunststoff-Schweißgeräte

sowie Schleif-, Bohr- und

Poliermaschinen

Gipswerkstatt

Werner Rech,

Lehrbeauftragter

- Drehteller zum Erstellen

von Rotationskörpern

- Spezielle Modellierungswerkzeuge

und -maschinen

Kunststoffwerkstatt

Gipswerkstatt

8


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Druckwerkstatt

Druckwerkstatt

Ullrich Kerker, Lehrkraft für

besondere Aufgaben

- Arbeitsmöglichkeiten für

Hoch-, Tief- und Flachdruck

Siebdruckerei

Meta Backes, Lehrkraft für

besondere Aufgaben

- Reprokamera

- Beleuchtungstisch

- Stoffdrucktisch in Industrienorm

- Andrucktische und halbautomatischer

Drucktisch

Siebdruckerei

Fotolabor

Tonstudio

Video Atelier

Computerwerkstatt

Fotolabor

Dieter Appel, Werkstattleiter

- Kleinbildkameras mit diversen

Objektiven

- Hasselblad 6x6 mit 50 mm

Weitwinkel, 80mm Standard,

120 mm und 150 mm Telebrennweite

- Dunkelkammern mit

Entwicklungskabinen und

Vergrößerungsgeräten

Tonstudio

Stefan Zintel, Lehrbeauftragter

- Synthesizer: Kurzweil K2000R

- Computer/Recording:

Tascam DA38 8-Track Digital

Recorder, Fostex R8 8-Track

Analog Recorder, Soundscape

12/64 Track Harddiskrecording,

Sony DTC-A6

Dat-Recorder

Video Atelier

Robert Hutter, Lehrkraft für

besondere Aufgaben

- 1 Avid Schnittplatz, Multimedia-Rechner

für Video-,

Sound- und digitale Bildbearbeitung,

CD-Rom Produktion,

1 S-VHS Schnittplatz,

1 U-matic Schnittplatz

- Videoequipment: DV-, Hi-8-

und U-matic Videokamera,

Videoprojektoren sowie

Videorecorder in S-VHS,

Hi-8- und U-matic Format

- Aufnahmestudio mit

Beleuchtungsanlage,

Verdunkelungs-, Blackboxund

Bluescreenmöglichkeit

Computerwerkstatt

Christof Schmitz, Lehrkraft

für besondere Aufgaben

- Schulungsraum mit 8 PC-

Arbeitsplätzen mit allen

wichtigen Peripheriegeräten

- Projektarbeitsraum mit 6 PC-

Arbeitsplätzen, 2 PC-Videoarbeitsplätzen,

Scanner,

Drucker, CD-Brenner und

Diabelichter

- Serverraum mit zentralem

Netzrechner

9


Studium Personen Projekte Institution

Prof. Diethard Adt

Visuelle Kommunikation, Corporate Design, Typografie

1939

geboren in Saarbrücken

1962-66

Studium an der Staatlichen

Werkkunstschule Saarbrücken

Grundlehre Prof. Holweck

Fachrichtung Grafik

Prof. Sessler

1963-64

Kaufmännische und technische

Meisterprüfung der grafischen

Industrie, Meistertypograf

1964-68

Mitbegründer und Art Director

einer Werbeagentur

1968-71

Technischer Leiter und

Creative Director eines

Druckhauses

1971

Gründung des Design- und

Typostudios TYPO CENTER ADT,

der ersten Layout-Fotosetzerei

Südwestdeutschlands

Seit 1977

Agentur für Corporate Identity

und Werbung, ADT & PARTNER

1977

Professor für visuelle

Kommunikation an der Fachhochschule

des Saarlandes

1989

Professor an der HBKsaar

10


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11


Studium Personen Projekte Institution

Adt

Studentische Arbeiten

Marco Schiel

Gepa Schwickerath

Serge Rompza

wohnen

Stefanie Krauss

und

leben

mit

Villeroy & Boch

Marco Schiel

Matthias Schreck

12


00.00.01

//00.00.05

//00.00.10

//00.00.15

//datum: 19.06.1999

//00.00.25

//ihr zeichen: leo kirche

//00.00.35

//01.15.45

//01.15.50

//01.15.55

//mit freundlichen grüßen

//01.16.05

//01.16.10

www.hbks.uni-sb.de/home/d_staff_adt.htm

Matthias Schreck

> landesmedienanstalt saar

> karcherstraße 4

66111 saarbrücken

tel 06 81-3 89 88-0

fax 06 81-3 89 88-20

postfach 101855

66018 saarbrücken

> offener kanal

berliner promenade 9

66111 saarbrücken

tel 06 81-3 89 89-0

fax 06 81-3 89 89-20

> saar lb, landesbank saar

girozentrale saarbrücken

blz 590 500 00

konto-nr. 30 30 004

an

pro 7

z. hd. herrn leo kirch

fernsehstraße 34

12345 sendehausen

Als eines Tages im Internet neben allen Highway-Junkies auch alle Chinesen vernetzt waren, kam

Pab Li Shing aus Win Link Shou auf die Idee, dem Chaos ein Ende zu bereiten und für immer

steinreich zu werden. Da er wie alle Kreativen nichts für sich behalten konnte, teilte er seine vermeintliche

Erleuchtung sogleich seinem Meister On Lein Lin mit: „Stellen Sie sich vor, verehrter

Meister, daß ich eine CD-ROM auf den Markt werfen werde, die alle CD-ROMs verzeichnet, die

CD-ROMs verzeichnen. Des weiteren werde ich eine CD-ROM anbieten, auf der alle CD-ROMs

verzeichnet sind, die keine CD-ROMs verzeichnen. Das wäre doch für die Welt und für mich ein

übersichtlicher Gewinn.” Der Meister antwortete ihm noch am selben Tage: „Listenreicher Pab Li

Shing, Dein Vorhaben ehrt Dich und wird Dir und Deinen Nachkommen große Reichtümer

bescheren.

Allein für mich würden Deine Dienste nicht von Nutzen sein, da die entscheidende Frage unbeantwortet

im Cyberspace stehenbleibt: Welche der beiden CD-ROMs wird die CD-ROM verzeichnen,

die alle CD-ROMs verzeichnet, die keine CD-ROMs verzeichnen? Auf der CD-ROM, die alle

CD-ROMs verzeichnet, die CD-ROMs verzeichnen, kann und darf sie ja nicht verzeichnet sein.

Umgekehrt gehört die CD-ROM, die alle CD-ROMs verzeichnet, die keine CD-ROMs verzeichnen,

nicht auf die CD-ROM, die alle CD-ROMs verzeichnet, die keine CD-ROMs verzeichnen.

Marco Schiel

So verbleibe ich denn in Erwartung Deiner schlauen Antwort, gezeichnet On Lein Lin, im Jahre

des Updates.

mfg

Matthias Schreck

Marco Schiel

13


Studium Personen Projekte Institution

Prof. Bodo Baumgarten Malerei

1940

geboren in Westpreußen,

aufgewachsen in Schleswig-

Holstein und Hamburg

1962-69

Studium der freien Malerei in

Kiel und Hamburg

1969-72

lebt als Bauarbeiter (werdende

Räume) und freischaffend in

Köln

1972-79

freischaffend und lehrtätig an

der HfbK Hamburg bei den

Professoren Thiemann und

Sudeck

1975

Förderpreis der Akademie der

Künste Berlin

1977

Stipendiat des Lichtwarkpreises,

Hamburg

1979

Aufgabe der Lehrtätigkeit auf

eigenen Wunsch, um sich bei

vollem Risiko künstlerisch

weiterentwickeln zu können

1981

Umzug nach Köln, dort bis

heute das Hauptatelier

1986-87

Lehrauftrag an der Kunstakademie

Düsseldorf

1989

Berufung an die neugegründete

HBKsaar in Saarbrücken, dort

Professur für freie Malerei,

Ausbau der künstlerischen

Arbeit frei und in der Lehre

Maler – mit den Wurzeln tief in

den Traditionen, zugleich, was

Du beginnst, es ist noch nicht

gemacht!

10 Jahre Hochschule, mein Vorsatz:

selber machen, direkt

neben der Arbeit der Studierenden

– heute ist dadurch alles

anders als zu Anfang. Praxis,

Leben, lernendes Lehren. Akademia

– Begegnungsstätte –. Jeder

kann gestalten und Gestalt annehmen.

Immer wieder neu, die

Waage zwischen Tun und Leben

und Einfluß nehmen.

Ein Teil des Gesamtkörpers der

HBK sind die einzelnen Ateliers,

überschaubare Gemeinschaften,

in denen je nach Interessenlage

schwerpunktmäßig gearbeitet

wird. Mein Gebiet: Malerei und

was dazugehört. In eigenverantwortlicher

künstlerischer Arbeit –

wie bei sich ständig ändernden

zellularen Strukturen – malerische

Fähigkeiten, Erkenntnis

erarbeiten. Was ist mit sich

selbst, wie reagieren, was von

außen einstürmt, agieren, was

Bild wird? Malen als Primärtätigkeit.

Durch Tun, Erkennen, Sich-

Befinden...wachsen. Gerade relative

materielle Voraussetzungslosigkeit

bringt Existenzialität

mit sich. Diese durch Handeln

treffen.

Die wöchentlichen Atelierrundgespräche

gemeinsam mit

Dr. Gerhardus (Philosophie,

Semiotik, Kunstwissenschaft an

der Uni Saarbrücken). Anregung,

Klarheit sich zu äußern. Etwas

Ganzes von Theorie und Praxis!

Um in die Tiefe zu gelangen,

braucht man Zeit. Lebendiges

Sehen, Hoffnung durch eigenes

Tun der Welt zu entgegnen,

machen, daß das, was schutzlos

scheint, Saft hat.

Die großen Ausstellungen, mit

denen wir die Öffentlichkeit

suchen, waren: mit den Saarbergwerken

AG 1993, Kunstwerkberg

(Katalog), Malersommer

in der Alten Völklinger Hütte,

gefördert von der Deutschen

Bank AG, gemeinsam betrieben

mit dem Atelier Prof. Nestler

1998 (Katalog), Portrait linke

Hand und anderes Unversichertes

von der HBKsaar zur Eröffnung

des UKV-Gebäudes 1996,

Aktzeichnen bei Bodo

Baumgarten –Studierende und

Gäste der HBKsaar in der Galerie

Entrée im Ministerium für Wirtschaft

und Finanzen 1998 und

anderes neben den jährlichen

Tagen der offenen Tür.

Eine wesentliche Verbindung

nach außen war das Aktzeichnen

selbst, in dem Studierende Kunst

und Design aller Jahrgänge, von

außerhalb interessierte, häufig

genug spätere Studierende sich

trafen.

Sehr gerne hatte ich immer

wieder auch erklärte Designstudenten,

die sich semesterweise

unserer Ateliergemeinschaft

anschlossen und höchst

produktiv im rein künstlerischen

wurden. Projekte wie Bild und

Schrift, (sprechende Produkte?)

mit Ivica Maksimovic und Dieter

Krüll versuchten über gemeinsame

Atelierarbeiten von Künstlern

und Designern neue

Bindungen herzustellen. Den

Designern das vielleicht zu direkte

Nutzen-Denken in ein freier

schweifendes, sich selbst verantwortliches

Handeln zu verwandeln,

in dem die Ergebnisse

wieder Resonanzböden werden

für neue Anläufe. Und Künstler

sollten auch mit praktischen

einsetzbaren Dingen umgehen

lernen. In der Ausstellung dann

das Erkennen von Positionen,

von denen neues Lebensgefühl

ausgehen kann.

Ähnliches soll in Gang gesetzt

werden mit Malerei und Computerarbeit,

deren verschiedene

Erlebnisfähigkeit sich aufschaukeln

könnten. Raum-space-sallecyberspace,

gemeinsam mit

Burkhard Detzler.

Zeitströmung, Bewußtsein, Stil?

Die Proben liegen auf der Straße.

B.B.

14


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”Mauerblümchen”

1997

Acryl, Silikon auf Nadelfilz

Höhe ca. 3,00 m

15


Studium Personen Projekte Institution

Baumgarten Studentische Arbeiten

oben:

Atelierkonglomerat 1999

unten:

Simône Litschka

Auf Reisen

Diplomarbeit 1999

Öl auf Leinwand

2,25 x 0,55 m

16


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Jacqueline Wachall

Hautnah

Raumsituation aus der

Diplomarbeit 1999

vorne: Öl auf Leinwand,

Holzkasten

1,50 x 1,50 m

17


Studium Personen Projekte Institution

Prof. Andreas Brandolini Möbel- und Ausstattungsdesign

Little sisters

Hocker für ZEUZ

Milano 1994

Haus der Zukunft

Info- und Kundencenter der

Saarbrücker Stadtwerke AG

1996

1951

geboren in Taucha bei Leipzig

1973-79

Studium der Architektur

TU-Berlin, Dipl. Ing.

1979-81

angestellter Designer/Architekt

1982-86

Bellefast – Werkstatt für

experimentelles Design, Berlin

1986-93

Brandolini – Büro für Gestaltung,

Berlin

1981-89

Lehrbeauftragter für Design an

der HdK Berlin

1984

Gastprofessor für Design an

der HfG Offenbach

seit 1985

Visiting Lecturer, Vorträge,

Workshops, Diplomprüfer:

TU Graz, HBK Hamburg, Royal

College London, Architectural

Association London, Universität

Sao Paolo, Instituto di Disegno

Milano, Gesamthochschule

Kassel, Bauhaus Universität

Weimar, HdK Berlin, Ecole des

Beaux Arts de Brest, Ecole

Nationale Supérieure des

Beaux Arts de Nancy

seit 1989

Professor an der HBKsaar,

Saarbrücken

seit 1993

Übersiedlung nach Petit-

derching, Frankreich

Brandolini – Büro für Gestaltung,

Saarbrücken

1994-97

ARGE Brandolini-Lindner,

Architekten, Wien

seit 1998

Directeur Artistique, Centre

International d’Art Verrier (ciav),

Meisenthal, France

seit 1998

Prorektor

Uniklinik Homburg

Frauen- und Kinderklinik

Wartebereich und Anmeldung

Kinderklinik/Cafeteria

1995

Bel Etage

Veranstaltungssaal im

Spielcasino Saarbrücken

Brandolini & Albrecht mit

Atelier Mendini

Milano 1998

Arbeitet als Architekt, Innenarchitekt,

Ausstellungsgestalter

und Produktdesigner

Ausstellungen u.a.: documenta 8,

Triennale Milano, Biennale Sao

Paolo, Designcenter Los Angeles,

1st International Designforum

Singapore, Vitra Design Museum

18


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Ausstellungsgestaltung

für CIRVA Marseille

(Centre International de

Recherche sur le Verre et

les Arts plastiques)

mit Jasper Morrison 1993,

Wanderausstellung Paris,

Osaka, Seoul, Marseille

Reflexionen – drei Jahre

Glaswerkstatt Meisenthal

Ausstellungsgestaltung

im Historischen Museum Saar

Saarbrücken 1996

Karaffen S,M,L

ciav Meisenthal

Brandolini & Albrecht 1998

Juweliergeschäft Rigo Groß

Saarlouis 1996

Ecrire les frontières/

Grenzüberschreibung

Permanente Installation

von 40 Texten aus

40 Ländern Europas.

Auf der Europabrücke

zwischen Strasbourg und Kehl

Brandolini & Albrecht 1999

Gaussplatz Wien

ARGE Brandolini-Lindner

Wien 1996

19


Studium Personen Projekte Institution

Brandolini Studentische Arbeiten

Jan Theissen

Sandlight

Anerkennung

Nachlux Wettbewerb

Köln 1998

Henry Schmidt

Guardian. Angel. Interface:

All.IN.ONE.COMBAT.

COMMUNICATOR

Diplomarbeit 1999

Christoph Damanik

Individuelle und kollektive

Erlebniswelten

Diplomarbeit 1999

20


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Dominik Schmid

Kulturpreis des Landkreises

Neunkirchen

1. Preis Wettbewerb Kunst im

öffentlichen Raum – Ottweiler

1998

Christof Bühler

Mobiler Pavillon in

Holzbauweise

Diplomarbeit 1997

Hrafnkell Birgisson

Hotel der Zukunft

Semesterprojekt

1. Preis Internationaler

Studentenwettbewerb

Das Hotelzimmer der Zukunft

1997

Gabriele Haag

Münz-Flutlichtanlage

1. Preis Nachlux Wettbewerb

Köln 1998

Diplomarbeit

Ute Conz

Meßbecher Pelicup

Meta-Projekt Alessi

1994/95

21


Studium Personen Projekte Institution

Prof. François Burkhardt Produktdesign und Designtheorie

1936

geboren in Winterthur (CH)

Studium der Architektur an der

ETH Lausanne und HfBK

Hamburg

Wohnsitz in Köln und

Montecatini val di Cecina

verheiratet mit

Linde Burkhardt-Honold

Tätigkeit als Architekt

1960-64

bei Architekt Ernst Gisel,

Zürich

1965-67

bei Architekt Tita Carloni,

Lugano

1968-84

Gründer der Gruppe Urbanes

-Design, Kristallisationspunkte

für Nahkontakte, Hamburg,

Berlin

Tätigkeit als Institutsleiter

1969-71

Leiter des Kunsthauses in

Hamburg

1971-84

Leiter und Geschäftsführer

des I.D.Z. (Internationales

Design-Zentrum) in Berlin

1984-90

Direktor des C.C.I. (Centre

de Création Industriel) im

Centre Georges Pompidou,

Paris

Leiter von Entwurfswochen

1975

Berlin – Alt und Neu, zur Integration

moderner Architektur

in Altbaustrukturen

1976

Stadtstruktur – Stadtgestalt

1979

der Raum zwischen Wohnung

und Öffentlichkeit:

des Außenbaus

1989

Essen und Ritual (mit

Alessandro Mendini)

1987

Les Nouvelles Tendances.

Konzeptator und Realisator

von zahlreichen Ausstellungen

in Deutschland, Italien,

Österreich, Schweiz, Finnland,

England, Belgien,

Spanien, Jugoslawien, USA

im Bereich Bildende Künste,

Architektur und Design

Herausgeber von Schriftreihen

Traverse, les cahiers du

C.C.I.; les Essais: Albums.

Monographies für das Centre

Georges Pompidou, Paris

Ab 1996

Direktor der Zeitschrift

Domus

Drehbuchautor von Kurzfilmen

über: Alaya; Sottsass;

Starck; Nouvel und für den

Film Hans Hollein, alles ist

Architektur, 1995 (ORF/ZDF);

Initiator des Filmes über

Yoshi Yamamoto

(Regie Wim Wenders)

Dramaturgie für Robert

Wilson: Seventy Angels on

the Facade, 1998

Lehrtätigkeit in den Bereichen

Design und Architektur

1970-71

Lehrbeauftragter an der

Muthesius-Werkkunstschule

(heute Fachhochschule für

Gestaltung) Kiel

1986 Gastprofessor am

Politechnikum Mailand,

Architekturfakultät

1987-92

Professor für Designgeschichte

und Designtheorie

an der Hochschule für Angewandte

Kunst, Wien

1990-91

Lehrbeauftragter für Designgeschichte

an der

Architekturfakultät in Lyon

seit 1992

Professor an der HBKsaar

1993-99

Vorsitzender des Fachbereichsrates

Design

Mitgliedschaften und

Ehrungen

1969-71

Vorstand des Kunstverein

Hamburg

1973-80

Vorstand des Bauhaus-

Archivs, Berlin, seit 1984

Ehrenmitglied

1974-80

Vorstand des Rat für Formgebung

Darmstadt

1977-81

Mitglied des Ausstellungsausschusses

des IFA (Institut für

Auslandsbeziehungen) Stuttgart,

und des Ausstellungsausschusses

des Goethe-

Institutes in München

seit 1984

Ehrenmitglied des Deutschen

Werkbundes Berlin

1986

Goldmedaille der Stadt Wien

1987

Goldmedaille der Republik

Österreich

1992

Träger der FAD-Medaille

(Federatione Arte e Diseno)

Barcelona

Publikationen

Dieter Rams, Berlin 1980

Essen und Ritual, Crusinallo 1981

Il Cubismo Cecoslovacco,

Milano 1981

José Plecnik – Architecte,

Paris 1981

150 Jahre deutsches Design,

Berlin 1984

Les Nouvelles Tendances,

Paris 1987

Formes des metropoles –

nouveaux designs en Europe,

Paris 1991

Mestieri d'autore, Artgianato-

Industria-Territorio, Milano 1993

Design: Marco Zanuso, Milano

1994

Giovanni Klaus König: Architettura

del Novecento, Venezia

1995

Design: Enzo Mari, Milano 1996

Zahlreiche Publikationen im Bereich

Architektur und Design in

Fachzeitschriften

Berater von Institutionen und

Firmen in Deutschland,

Frankreich, Belgien, Italien,

Österreich

Ausgaben der Zeitschrift

Domus,

1996-97

Pressekonferenz mit

Robert Wilson, Piccolo Teatro,

Milano 1998

Vorstand des DesignLabors

Bremerhaven 1997 mit

Richard Sapper, Gert Dumbar,

Fritz Frenkler

22


www.hbks.uni-sb.de/home/d_staff_burk.htm

Robert Wilson

Seventy Angels on the Facade

Milano 1998

23


Studium Personen Projekte Institution

Burkhardt Studentische Arbeiten

Christa Johannimloh

Mehrzweckbühne

auf der Saar

Projektleitung: Prof. Burkhardt,

Prof. Detzler

1998

24


www.hbks.uni-sb.de/home/d_staff_burk.htm

Stefan Groß

Sommerseminar Glaswerkstatt

Meisenthal

Leitung: Borek Sipek

1995

Isabel Bach, Tobias Reischle,

Jan Theissen

Gestaltungskonzepte für das

Sozialamt Saarbrücken

Projektleitung: Prof. Burkhardt,

Prof. Maksimovic

1998

Arbeiten mit Glas (Broschüre),

zusammengetragen von

Veronika Beckh, Florian Eimer,

Valérie Hendrich, Ilona Kröber,

Anna Merkenthaler.

Seminar im Rahmen der

Glaswerkstatt Meisenthal

Leitung: Prof. Burkhardt

1996

25


Studium Personen Projekte Institution

Prof. Burkhard Detzler Computergenerierte Gestaltung

1961

geboren in Saarlouis

1981-86

Studium der Architektur an der

Fachhochschule Trier

1988-90

Studium der Architektur und

Computergrafik an dem

Department of Art, Architecture

and Planning der University of

Cincinnati, Ohio (Stanford

Anderson, Peter Eisenmann),

zwei Fulbright-Stipendien

1990-91

Projektleiter im Architekturbüro

Schmidt, Kasimir und Partner,

Karlsruhe: Verwaltungsgebäude,

Fabrikationshalle

1991-94

Leiter der Entwurfs- und

Computerabteilung im Büro

Kühnl und Schmidt, Karlsruhe:

Verwaltungsgebäude, Banken,

Einkaufszentren, Autohäuser,

Hotels, Wohnbebauung,

Wettbewerbe

1993

Lehrauftrag an der Hochschule

für Gestaltung Karlsruhe

seit 1993

Freier Architekt und Mediendesigner;

Medienarchitektur,

Computeranimation, Produktion

interaktiver Medien

1994-97

Wissenschaftlich-künstlerischer

Mitarbeiter an der Hochschule

für Gestaltung Karlsruhe,

Aufbau der Computerstudios,

verantwortlich für Lehre und

Forschung in den Bereichen

CAD/CAM, 3D-Computeranimation,

interaktive Systeme

(CD-Rom und Internet), Gestaltung

virtueller Informationsräume

seit 1997

Professor an der Hochschule der

Bildenden Künste Saar

Das Lehrgebiet Computergenerierte

Gestaltung stellt eine

Vertiefung und Erweiterung der

traditionellen Studienbereiche

dar und beinhaltet die Schwerpunkte:

- Computergrafik, digitale

Videotechnik,

2D-Bildbearbeitung, Bewegtbildgestaltung

- 3D-Design, Computeranimation,

CAD/CAM, Virtuelle Informationsräume,

Entwurfssimulation

- Gestaltung und Produktion

interaktiver Medien – CD-Rom

und Internet

Die Inhalte der Lehrveranstaltungen

umfassen die Grundlagen

in den oben genannten

Bereichen und die Vertiefung

spezieller Themen, insbeson-

Das virtuelle

Architekturmuseum VAM,

HfG und ZKM Karlsruhe

dere der unterschiedlichen Darstellungsverfahren

der 2D-/ 3D-

Bewegtbildgestaltung und der

CAD/CAM-Techniken.

Die Lehre richtet sich sowohl an

Studierende des Designs als

auch der Freien Kunst.

Im Mittelpunkt der Forschung

stehen Untersuchungen auf dem

Gebiet des Gestaltens mit dem

Computer im Hinblick auf die

2D-/3D-Computergrafik, die

interaktiven Medien und den

Aufbau virtueller Interaktionsräume

und Erlebnisumgebungen.

Diese Arbeiten und weitere ausgewählte

interdisziplinäre Projekte

sind offen für die Studierenden

aller Fachbereiche.

Kooperationen mit anderen

Hochschulen finden im Kontext

des projektorientierten Studiums

statt.

B.D.

26


www.hbks.uni-sb.de/home/d_staff_detz.htm

Architekturentwürfe

im Büro Kühnl und Schmidt,

Karlsruhe

1991-93

Architektur als Animation

1994

Animation zur Fernsehsendung

Schliemanns Erben, ZDF

1995

CD-Rom-Produktion

Catal Hüyük

HfG/ZKM

1996

Film- und Computeranimation

Burbacher Hütte-Saarterrassen

GIU

1999

CD-Rom-Produktion

Grenzenlos

Historisches Museum Saar

1998

27


Studium Personen Projekte Institution

Detzler Studentische Arbeiten

Thomas Wagner

3M Scotchlite

CD-Rom, Computeranimation

1999

Carsten Lauck

Fische

Computeranimation

1998

Gunter Moskau

Zeit

Diplomarbeit 1999

CD-Rom

Matthias Schreck

LMS

Bewegtbildanimation

1998

Christoph Damanik

Individuelle und kollektive

Erlebniswelten

Diplomarbeit 1999

CD-Rom, Computeranimation

Thomas Ultes

Der Ludwigsberger Landschaftsgarten,

Gartenkunst in Saarbrücken

CD-Rom, Computeranimation,

1999

(links und gegenüberliegende

Seite)

28


Studium Personen Projekte Institution

Prof. Jo Enzweiler Malerei

1934

geboren in Merzig-Büdingen

1954-56

Studium der Rechtswissenschaft

in Saarbrücken und Hamburg

1956-61

Studium: Malerei, Kunsterziehung,

Französisch in München

(Akademie, Professor Geitlinger),

Toulon (Ecole des Beaux Arts,

Professor Olive Tamari),

Aix-en-Provence (Universität),

Saarbrücken (Hochschulinstitut

für Kunst- und Werkerziehung,

Professor Boris Kleint)

1969

Mitbegründer und seither

Künstlerischer Berater der

Galerie St. Johann, Saarbrücken

1972-78

Akademischer Rat an der

Pädagogischen Hochschule des

Saarlandes (Lehre der Grafischen

Gestaltung)

1976/77

Gast der Deutschen Akademie

Rom, Villa Massimo

1978

Professor der Fachhochschule

des Saarlandes, Fachbereich

Design (Lehrgebiet: Künstlerische

Druckgrafik)

1988

Gründungsbeauftragter der

HBKsaar

1989-91

Gründungsrektor der HBKsaar

1989-99

Professor an der HBKsaar

1993

Direktor des Instituts für aktuelle

Kunst im Saarland, Saarlouis

Mitglied der neuen gruppe saar

(seit 1960)

Mitglied des Deutschen Werkbundes

lebt und arbeitet in Saarbrücken

und Wallerfangen

Horizonte

1995

Karton-Collage

210 x 70 x 5 cm

30


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Ausstellung Jo Enzweiler –

Karton Collagen aus drei

Jahrzehnten (Katalog)

Stadtgalerie Saarbrücken 1999

31


Studium Personen Projekte Institution

Enzweiler Studentische Arbeiten

Kunst im Krankenhaus

Ein in fünf Teilversuche von

1992-1994 aufgegliedertes

Projekt in den Räumen der

Kernspintomographie an der

Universitätsklinik in Homburg

sollte Aufschluß darüber geben,

was Kunst im Krankenhaus zu

leisten vermag.

Die Teilversuche des Projektes

setzten sich zusammen aus

konventionell zusammengestellten

Ausstellungen bis hin

zu Installationen, die sich auf

die besondere inhaltliche und

räumliche Situation bezogen.

vgl.: Kunst im Krankenhaus.

Hrsg. Jo Enzweiler.

Saarbrücken 1995.

Ausstellung Wortkunst

Homburg, Universitätskliniken,

Kernspintomographie

Januar 1992

PfingstRot

Im Sommersemester 1993

haben Studierende der HBKsaar

als Pilotprojekt Fahnen zum

Thema PfingstRot im Rahmen

der Umgestaltung der Johanneskirche

in Saarbrücken angefertigt,

um Möglichkeiten räumlicher

Veränderung zu erproben.

Die Fahnen wurden in der

Pfingstwoche 1993 in der

Johanneskirche in Saarbrücken,

1994 in der Einhardsbasilika in

Seligenstadt und 1995 in der

Johanneskirche in Düsseldorf

gezeigt.

vgl.: PfingstRot. Hrsg. Projekt

Johanneskirche und Institut für

aktuelle Kunst im Saarland.

Saarbrücken 1994.

Ausstellung PfingstRot

Johanneskirche Saarbrücken

Mai 1993

Kunst und Wissenschaft I-III

Vom Wintersemester 1995/96

bis Wintersemester 1998/99

fand im Internationalen Begegnungs-

und Forschungszentrum

für Informatik Schloß Dagstuhl

ein Kooperationsprojekt statt, in

dem die Möglichkeiten der

Kommunikation zwischen

Künstlern und Wissenschaftlern

erprobt wurden.

vgl. 10x. Hrsg. Jo Enzweiler.

Saarbrücken 1999.

Maja Sokolova

Aktion für mehrere Teilnehmer

Schloß Dagstuhl, Innenhof

Juni 1996

32


www.hbks.uni-sb.de/home/d_staff_enzw.htm

Original Künstlerpostkarten

für die HBKsaar I-V

In Projekten vom Sommersemester

1997 bis Sommersemester

1999 befaßten sich

Studierende mit der Entwicklung

einer besonderen

Kommunikationsform mit

Original-Künstlerpostkarten.

Auf dem klassischen, postalischen

Weg sollte eine Kommunikation

mit Studentenateliers

anderer Hochschulen hergestellt

werden. Im Gefolge der Initiative

ernstand die Postkartengalerie

in der bisher fünf Ausstellungen

gezeigt wurden.

Alex Gern

Ausstellung 2

Künstlerpostkarten

Postkartengalerie der HBKsaar,

Druckzentrum Tummelplatz,

Saarbrücken,

Dezember 1997

Workshop Venezia

Studierende des Studentenateliers

und Teilnehmer aus

anderen Ateliers nahmen von

1991 bis 1998 an fünf Exkursionen

nach Venedig teil.

Der Lernort Venedig diente der

Auseinandersetzung mit einer

intakten, über Jahrhunderte

gewachsenen Stadtgestalt auf

wissenschaftlicher und künstlerischer

Ebene. Zum Jahresende

entstand jeweils ein

Mappenwerk in begrenzter

Auflage, in der jeder Teilnehmer

eine Zeichnung, eine

Druckgrafik oder Fotografie

beisteuerte.

Die Ergebnisse dieser Mappenwerke

wurden im Foyer der

HBKsaar und in der Galerie

Entrée im Ministerium für Wirtschaft

und Finanzen zusammen

mit Werken von Studierenden

der Accademia di Belle Arti,

Venedig ausgestellt.

Im Januar 2000 werden die

Mappenwerke im Palazzo

Albrizzi in Venedig zu sehen

sein.

vgl.: Venezia Due.

Hrsg. Jo Enzweiler.

Saarbrücken 1999.

Ausstellung

Venezia 1991-1995

Ministerium für Wirtschaft und

Finanzen, Saarbrücken

Dezember 1995

33


Studium Personen Projekte Institution

Prof. Horst Gerhard Haberl Kunstvermittlung und Designtheorie

Projekte und Publikationen

(Auswahl):

1941

geboren in Graz (A)

1960-67

Universität Graz, Studium

Kunstgeschichte und Philosophie

1967-73

Neue Galerie am Landesmuseum

Joanneum Graz, Mitarbeiter und

Kurator

1969-84

Humanic AG, Graz/Wien,

Art Director und Leiter der

Abteilung Zukunft; bis 1995

ebd. Art Consultant

1970-76

Kunstproduzentengruppe pool

Graz/Wien, Gründungsvorsitzender;

Mitherausgeber der

Kunstzeitschrift pfirsich

1973-84

galerie H – Interdisziplinärer

Kommunikations- und Ausstellungsraum

für zeitgenössische

Kunst Graz, Gründer und Leiter

1976-79

Europäisches Forum Alpbach,

Seminarleiter für Medienkunst

1978-80

Int. Biennale für Graphik und

Visuelle Kunst-Secession Wien,

Künstlerischer Leiter

1984-88

Kunstkritiker, Leiter des Kulturressorts

Kleine Zeitung Graz

1989-95

steirischer herbst – Int. Avantgardefestival

Graz, Intendant

1992

Hochschule der Bildenden

Künste Saar, Professor

seit 1993

Rektor

Ausstellungs- und Projektkurator,

Herausgeber und Autor

zahlreicher Publikationen sowie

TV-Anthologien zur aktuellen

Kunstentwicklung. Art Consultant.

Mitglied der AICA (A).

1973/74

Audiovisuelle Botschaften,

steirischer herbst ´73, Trigon-

Biennale Graz:

Projektkurator und Autor zur

amerikanischen Videokunstentwicklung

(1967-73) u.a.

mit Tapes von Vito Acconci,

John Baldessari, Lynda Benglis,

Trisha Brown, Peter Campus,

Frank Cavestani, Hermine

Freed, William Gwin, Joan

Jonas, Richard Landry, Andy

Mann, Robert Morris, Bruce

Nauman, Nam June Paik,

Richard Serra, Keith Sonnier,

William Wegman

– Kat. Trigon 73.

Körpersprache/Bodylanguage,

steirischer herbst ´73,

Ausstellungen in Graz, Berlin,

Frankfurt, München:

u.a. Dokumentation, Fotos,

Filme, Installationen und Performances

von Vito Acconci,

Trisha Brown, Luciano

Castelli, Valie Export, Jürgen

Klauke, Urs Lüthi, Franz

Xaver Messerschmidt, Pierre

Molinier, Bruce Nauman,

Friederike Pezold, Arnulf

Rainer, Klaus Rinke, Lucas

Samaras, Egon Schiele;

Mitautoren u. a. Gottfried

Biedermann, Otto Breicha,

Peter Gorsen, Hermann

Kern, Wilfried Skreiner –

gn. Publ., ed. pfirsich, Verlag

pool, Graz.

1974

Kunst als Lebensritual,

steirischer herbst ´74,

Ausstellung in der Poolerie

Graz: u. a. Arbeiten, Installationen

und Performances

von Chris Burden, Lynda

Benglis, John Baldessari,

Douglas Davis, Tina

Girouard, Taka Iimura,

Paul Kos, Shigeko Kubota,

Richard Landry, Les Levine,

Dennis Oppenheim, Alan

Sonfist, Hannah Wilke – gn.

Publ., ed. pfirsich 12/13/14,

Verlag pool, Graz.

Kanal 13, Der amerikanische

Video Underground, in:

heute Kunst, Nr. 6, Düsseldorf.

The video underground of

N. Y., in: flash art, No.

44/45, Milano.

1975/76

Friederike Pezold (Neue

Zeichensprache eines

Geschlechts), Ausstellungen

in München, Graz, Wien,

Köln, Berlin – gn. Publ., ed.

pfirsich 15, Verlag pool,

Graz.

1976/77

Video – Metasprache der

Wirklichkeit, in: VIDEO END,

pfirsich 16/17/18, Verlag

pool, Graz – und in: Zu den

Grenzen der Freiheit, Verlag

Molden, Wien 1977 – publ.

z. Medienkunst-Seminar

beim Europäischen Forum

Alpbach.

1979

Expansion, Ausstellung und

Symposion in der Secession

Wien: u. a. Installationen von

Joseph Beuys, Harriet

Casdin-Silver, Paul Earls,

Coop Himmelb(l)au, Gyorgy

Kepes, Oswald Oberhuber,

Dennis Oppenheim, Otto

Piene, Arnulf Rainer/Dieter

Roth, Klaus Rinke, Predrac

Ristic, Ben Vautier;

MitautorInnen/ReferentInnen

u. a. Douglas Davis, Peter

Frank, Antje von Graevenitz,

Klaus Honnef, Margarethe

Jochimsen, Wittigo Keller,

Hermann Kern, Alfred

Schmeller, Georg F. Schwarzbauer,

Christian Sotriffer

– gn. Publ., ed. Int. Biennale

für Graphik und Visuelle

Kunst, Secession Wien.

34


www.hbks.uni-sb.de/home/d_staff_habe.htm

1981

Die Nacht in der Oper,

steirischer herbst ´81, Musik-

Performanceprojekt (gem. m.

Grita Insam, Wien) im

Opernhaus-Foyer Graz:

u. a. m. Joan La Barbara,

Connie Beckley, Terry Fox,

Christina Kubisch, Marino

Vismara, Robert Wilson,

Otto M. Zykan.

1982

Kunst zum Überleben, dreiteilige

Fernsehanthologie zur

Performance Art (Musik,

Tanz, Ritual) im Österreichischen

Rundfunk (ORF),

2. Fernsehprogramm (FS 2,

Kunststücke):

1. Alles ist Musik, was nicht

Gymnastik ist: Laurie Anderson,

Giuseppe Chiari, Marie

Chouinard, Julia Heyward,

Oskar Schlemmer,

Robert Wilson/Phil Glass,

Otto M. Zykan.

2. ...eine andere Art zu

atmen: Trisha Brown, Marie

Chouinard, Isadora Duncan,

Simone Forti, Missing Link,

Oskar Schlemmer.

3. Atmen ist das Gegenteil

von Ertrinken: Marina Abramovic/Ulay,

Julia Heyward,

Robert Kushner, Hermann

Nitsch, Ulrike Rosenbach,

Robert Wilson.

– ausgestrahlt am 22. 09.,

6. und 20. 10., je 50 min.

1983

Die barocken Wilden,

steirischer herbst ´83, Ausstellungsprojekt

(gem. m.

Gottfried Biedermann und

Irmfried Windbichler) in der

Alten Galerie am Landesmuseum

Joanneum Graz:

u.a. mit Zeichnungen,

Aquarellen und Ölskizzen

aus dem 17./18. Jh. – u.

Audiovisuelles Vorwort zur

Ausstellung, CINEDOC Wien,

ca. 12 min.

Mythen der Zukunft,

steirischer herbst ´83,

Ausstellungs- und Performanceprojekt

(gem. m.

Grita Insam, Wien) im Palais

Attems Graz: u. a. mit Archiv

beider Richtungen, Connie

Beckley, Cathérine Brindl,

Heinz Cibulka, Robert Combas,

Chérif & Sylvie Defraoui,

General Idea, Inge Graf &

ZYX, Shirazeh Houschiary,

Min Tanaka.

Ulay / Marina Abramovic

Einschnitt

galerie H, Graz 1978

1984

Mythen der Zukunft, dreiteilige

Fernsehanthologie im

Österreichischen Rundfunk

(ORF),

2. Fernsehprogramm (FS 2,

Kunststücke):

1.Die fröhliche Wissenschaft:

Archiv beider Richtungen,

Giuseppe Chiari, Heinz

Cibulka, Inge Graf & ZYX,

Othmar Krenn, Johann

Plank, Robert Siegel, Hartmut

Skerbisch.

2. Zerrissene Herzen:

Theaterperformance La Gaia

Scienca, Rom

3. Reise zur unbewußten

Erinnerung:

Tanzperformance Min Tanaka,

Tokio – ausgestrahlt am

18. und 25. 04., 02. 05.,

je 60 min.

1987

Kunst als Kommunikationsstrategie,

in: Kunstforum

International, Bd. 87, Köln

1987

Der fehlende Geruchssinn –

Kunst und Öffentlichkeit,

in: UMRISS, Zeitschrift für

Informationsentwicklung,

Wien.

1990-92

herbstschriften (8 Nummern)

u. herbstbücher (3 Essaybände)

zur Nomadologie der

Neunziger, hrsg. gem. m.

Peter Strasser u. Werner

Krause, ed. als literarisches

Forum des steirischen herbstes:

MitautorInnen u.a.

Rita Bischof, Paolo Bianchi,

Hartmut Böhme, Rudolf Burger,

Vilém Flusser, Peter

Glaser, Jean F. Lyotard,

Eva Meyer, Cathrin Pichler,

David Robbins, Michael

Rutschky, Burghart Schmidt,

Peter Sloterdijk – Verlag

Droschl, Graz.

1995

Nomadologie der Neunziger,

Anthologie und Dokumentation

zum steirischen herbst

1990-95 (hrsg. gem. m.

Peter Strasser): MitautorInnen

u. a. Hannes Böhringer,

Uta Brandes, Andreas Brandolini,

Vilém Flusser, Thomas

H. Macho, Elisabeth Lenk,

Sylvère Lothringer, Aurel

Schmidt – Cantz Verlag,

Ostfildern.

Christina Kubisch – Sechs

Spiegel (innig, nicht rasch),

Klanginstallationsprojekt

Ludwigskirche Saarbrücken.

Kooperation HBKsaar/Stadtgalerie

Saarbrücken/Saarländischer

Rundfunk (SR).

Text zur CD, Edition RZ,

Berlin.

1997

Urinale, political correctness

oder die Kunst des Banalen,

in: Urinale, eine fotografische

Recherche von O. W.

Himmel. Publ. z. gn. Statement-A.,

Stadtgalerie

Saarbrücken, Schack Verlag,

Dortmund.

C. B.´s dog show:

Grenz(zwischen)fälle,

in: Claudia Brieske – dog

show. Kat. z. Statement-A.

Stadtgalerie Saarbrücken.

1998

Metaphysische Wegweiser

in die Bodenlosigkeit, Essay

in: Galerien des Herrn, kunst

und kirche 2/98, Verlag DAS

BEISPIEL, Darmstadt.

Tlacaxipeualitzli, gehäkelt,

in: Katharina Krenkel – Heim,

Herd & Hunde. Kat. z. A.

Museum Illingen, Krüger

Verlag, Dillingen/Saar.

Man´s, Hutter´s Interface u.

Über Blendungen, in: Robert

Hutter – man´s world –

man´s fantasy, Kat. z. Statement-A.

Stadtgalerie Saarbrücken.

1999

Dem Paradox Museum auf

der Spur, in: Rolf Giegold –

Museum im Kopf, Kat. z. A.

Kooperationsprojekt HBKsaar/Museum

für Vor- und

Frühgeschichte Saarbrücken.

Ben Vautier

Expansion

Secession Wien 1979

Haberl/Strasser

Nomadologie der Neunziger

Cantz-Verlag 1995

Rolf Giegold

Museum im Kopf

Saarbrücken 1999

35


Studium Personen Projekte Institution

Haberl Studentische Arbeiten


www.hbks.uni-sb.de/home/e_projects.htm

Monitorstandorte

Saarbrücken

Hauptbahnhof

Foyer

Landeszentralbank

Hafenstraße

Postamt

Dudweiler Straße

Staatskanzlei

Am Ludwigsplatz

Rathaus/Bürgeramt

Stadtgalerie Saarbrücken

St. Johanner Markt 24

Historisches Museum Saar

Schloßplatz 15

Landtag des Saarlandes

Franz-Josef-Röder-Str. 7

Sandra Anstätt und

Rolf Giegold

Wetterfernsehen

Telematische Skulptur der KZ-

Gedenkstätte NEUE BREMM,

Saarbrücken 1999

Ein Projekt der Hochschule der

Bildenden Künste Saar

anläßlich des 1000-Jahr-

Jubiläums der Stadt Saarbrücken

im Auftrag der Versorgungsund

Verkehrsgesellschaft

Saarbrücken: Projekt I,s,b

und der Initiative NEUE BREMM

Das Projekt steht unter der

Schirmherrschaft des ehemaligen

Ministerpräsidenten des

Saarlandes, Reinhard Klimmt

Projektpartner und Förderer:

Deutsche Telekom AG

Bender Audio- und Videotechnik

GmbH

Fröhlich und Walter GmbH

Landtag des Saarlandes

Saarländische Staatskanzlei

Landeshauptstadt Saarbrücken

Landeszentralbank Rheinland-

Pfalz-Saarland

Deutsche Bahn AG

Stadtgalerie Saarbrücken

Historisches Museum Saar

Deutsche Post

Fa. Purper & Sohn

Mannesmann Arcor

Telenorma – Bosch Telecom

GmbH

IKS

Saarland Sporttoto GmbH

Ministerium des Saarlandes

für Bildung, Kultur und

Wissenschaft

Die telematische Skulptur ist

ein sensibler Eingriff in unsere

alltägliche Wahrnehmung.

Der historische Schauplatz der

heute nahezu unscheinbaren

KZ-Gedenkstätte an der Grenze

zu Frankreich wird mittels

Videotechnik in seinem Jetzt-

Zustand an ausgesuchte Schau-

Plätze in der Stadt live übertragen;

er wird durch seine

Übertragung in die Saarbrücker

Innenstadt als Tatsache präsent.

Wetterfernsehen verfolgt weniger

die Idee eines historisierenden

Mahnmals als vielmehr die

Spurensicherung einer neuzeitlichen

Archäologie.

Die Struktur und Form der

telematischen Skulptur der KZ-

Gedenkstätte Neue Bremm ist

nicht festgelegt.

Die aktuellen Standorte der

einzelnen Monitore können im

Internet erfragt werden.

Konzeption:

Eine Videokamera neben

der KZ-Gedenkstätte Neue

Bremm zeichnet ein Live-Bild des

ehemaligen KZ-Geländes auf.

Die Videoaufzeichnung wird auf

die im Stadtzentrum plazierten

Monitore live übertragen.

Die Übertragung erfolgt durch

eine Standleitung (Glasfaserkabel)

zwischen den Standorten

der Kamera, eines Verteilers und

der Monitore. Die dabei benutzte

Technik gewährt eine ununterbrochene

Live-Übertragung in

TV-Qualität. Das Monitorbild

orientiert sich an der gewohnten

Ästhetik der Wetterbilder, die

von verschiedenen Programmen

des dritten deutschen Fernsehens

ausgestrahlt werden.

KZ Gedenkstätte Neue Bremm

Metzer Straße

Saarbrücken

37


Studium Personen Projekte Institution

Prof. Daniel Hausig Malerei / Intermedia

1959

geboren in Kreuzlingen (CH)

1980-84

Ausbildung als Restaurator

1985-89

Berufstätigkeit als Restaurator

in der Schweiz

1990-95

Studium an der Hochschule für

Bildende Künste Hamburg

1996-97

Aufbaustudium an der HfBK

Hamburg mit einem

Forschungsstipendium der

Stadt Hamburg für künstlerische

Grundlagenforschung,

Thema: Solarstrom und Ästhetik

ab 1997

Forschung und Entwicklung von

Leuchtsystemen auf dem Gebiet

der Elektrolumineszenz;

Freie Mitarbeit bei einem

Forschungsprojekt über Elektrolumineszenz

seit 1999

Professor an der HBKsaar

Gruppenausstellungen (Auswahl)

1987

Bunker International, Berlin/West

1989

Ufer Los, Projekte im öffentlichen

Raum, Thun

1990

Projekt Querschnitt, Kino

Museum Moskau

1991

Die Grafikmappe, Kunstmuseum

Bern

1992

Projekt Querschnitt, Kunstmuseum

Thun

Urstrom, Projekte im öffentlichen

Raum, Dresden

1993

Scheinwerfer, Kunsthaus

Hamburg

1995

Aneignungsprozesse von

Wirklichkeiten, Künstlerhaus

Dortmund

1997

Mit der Sonne gestalten,

Leonberg

Auf die Straße gesetzt, Neuer

Kunstverein Aschaffenburg

1998

Licht, Städtische Museen Jena

1999

Lichtparcours, Kunstverein

Braunschweig

Einzelausstellungen (Auswahl)

1990

Fehlfarben, Galerie Chrämerhuus,

Langenthal

1994

Die X-Strahlen, Galerie Loeb,

Bern

1995

Inaktive Malerei, Galerie

Vorsetzen, Hamburg

1996

Lichträume, Stadtgalerie

Saarbrücken

1997

Steckdosenfarben, Galerie

Beckers, Darmstadt

1998

next stop, Kunstmuseum Thun

Installation

Kunstmuseum Thun

1998

38


Studium Personen Projekte Institution

Prof. Harald Hullmann Industrie- und Systemdesign

1946

geboren in Enger/Westfalen

Studium an der Werkkunstschule

Krefeld und der Hochschule

für Bildende Künste

Hamburg

seit 1976

freier Designer, Mitglied

Gruppe Kunstflug, Düsseldorf

Gastprofessur an der Hochschule

für Gestaltung Karlsruhe

Entwürfe in der Sammlung des

Kunstmuseums Düsseldorf,

Neue Sammlung, München

Tätigkeit für verschiedene

Unternehmen wie:

Massa GmbH, Alzey; FIAT

Settore Automobili Torino im

Studio Rudolfo Bonetto,

Mailand; Maquet AG Rastatt;

Haus Industrieform Essen,

Design Zentrum Nordrhein-

Westfalen; Vereinigte Werkstätten,

München; ClassiCon,

München

Für Kunstflug u. a.:

Becker KG, Brakel; BDIA-Bund

Deutscher Innenarchitekten,

Bonn; Kaiser Ingenieurgesellschaft

mbH, Düsseldorf,

Glasgow; Flughafengesellschaft

mbH, Düsseldorf; Gesobau,

Berlin; Dietz Design Consulting,

Frankfurt; Ascom (CH); Alessi (I);

Abet Laminati (I); Ritzenhoff;

Staatliches Hochbauamt des

Saarlandes in Verbindung mit

der Universitätsklinik Homburg;

Stadtbahn Saar GmbH, Saarbrücken;

Arzberg, FSB, Brakel

Hard-Software-Entwürfe

(Kunstflug) u.a.:

Staatspreis für Design und Innovation

1987 des Landes NRW

(Studienpreis) für einen Fahrkarten-

und Service-Automaten;

Informationssystem für Nahverkehrsverbindungen

auf dem

Flughafen Düsseldorf; Informationsautomaten

auf dem Flughafen

München für Deutsche

Bahn, Fahrkartenautomat für

Ascom Ag, Schweiz

40


www.hbks.uni-sb.de/home/d_staff_hull.htm

Tiger-Teppiche

Format 80 x 240 cm

Die Entwürfe nehmen

traditionelle tibetische Motive

des Tigers auf und verbinden sie

mit europäischen Vorstellungswelten.

Aus 100% Wolle geknüpft, die

von Hochlandschafen aus

Zentral-Tibet kommt; geknüpft

in Nepal;

Vertrieb Jörg Timm, Meerbusch

Ausstellungsgestaltung der

jährlichen Produktpräsentation

des Design Zentrums NRW,

Essen

Präsentation der Herstellungsschritte

für einen Türdrücker

der Firma FSB

Entwurf Kunstflug (Bartels,

Fischer, Hullmann) 1998

41


Studium Personen Projekte Institution

Hullmann Studentische Arbeiten

Diplomarbeiten 1998/99

Tobias Reischle

”Hallo wo bist Du” –

Reisen im digitalen Zeitalter

Eine Studie über:

#01 Die mobile Gesellschaft

und ihre Bedürfnisse.

#02 Die Gestaltung von elektronischen

Kommunikationsgeräten.

Wanderlust.com ist ein Personal

Digital Agent für Reisende. Er

bietet dem Benutzer die Möglichkeit

Reiseeindrücke in Bild,

Ton und Schrift digital festzuhalten

und sie via Internet anderen

Menschen zu präsentieren.

Konventioneller Gehäusebau,

wie beispielsweise bei Mobiltelefonen

praktiziert, wird bei

wanderlust.com vermieden.

Das Design zeichnet sich durch

die Synthese eines Alltagsgegenstandes

von Reisenden, der Isomatte

und des elektronischen

Gerätes aus. Wanderlust.com

besteht aus:

#01 Der Kamera, die durch eine

extreme Fischaugenlinse 360°-

Panoramas in digitaler Form

aufnimmt.

#02 Der Daypack beinhaltet

einen Touchscreen und die Elektronik

zum Aufarbeiten der

Daten, die in die Matrix (Internet)

eingegeben werden.

#03 Die Isomatte als Utensil der

Reisenden beinhaltet die voluminöse

Antenne, die den Internetzugang

von überall in der

Welt ermöglicht. Der Daypack

wird in die Isomatte eingezippt

und dient auch als Kissen.

#04 Die Webpage, mit der sich

der mobile Mensch in der Matrix

präsentiert. Sie dient zur Kommunikation

zwischen Reisenden.

Tim Fischer

S O N C Net Communication

System

Der Entwurf setzt sich aus der

Ausarbeitung der Hardware

und der Bedienoberfläche zusammen.

Die Grundidee von S O N C ist

die Vereinigung von modernen

Kommunikationsmedien in

einem Endgerät für den privaten

und beruflichen Gebrauch.

Das Gerät bietet die Möglichkeiten

des Internetzuganges,

der Bild- und Sprachübertragung,

der Übermittlung von

Fax und E-mail und der

Hausüberwachung und -steuerung.

Die Bedienung erfolgt über

Touchscreen und Spracheingabe.

42


www.hbks.uni-sb.de/home/d_staff_hull.htm

Alexander Eberhard

Tastatur und Subkultur –

ein Beitrag zum Thema High-

Tech und Alltag

Tragender Gedanke der Arbeit

ist der Transfer zwischen verschiedenen

Ausgangspunkten;

nicht im Sinne zweier sich

ergänzender Standpunkte,

sondern in diesem Fall scheinen

sich Tastatur als Inbegriff von

High-Tech, und Subkultur als

Inbegriff von Identität auszuschließen.

Somit ergibt sich

keine kontinuierliche Produktentwicklung

im herkömmlichen

Sinne, und die letztlich aufgezeigten

Produktideen sollten

als Veranschaulichung bzw.

Reflexion betrachtet werden.

Bettina Fink-Klos

Schmucksystem „eins+“

Das Schmucksystem „eins+“

besteht aus einem Element,

das sich mit sich selbst und mit

weiteren identischen Elementen

auf vielfältige Weise kombinieren

läßt.

Ein Verbindungsmechanismus ist

in allen Elementen integriert, so

daß sich die Teile beliebig nach

allen Seiten erweitern lassen. Die

Form des Schmucks kann durch

flexible Kautschukbänder bis in

die dritte Dimension hinein verändert

werden. So hat der Träger

oder die Trägerin die Freiheit,

den Schmuck auf die jeweilige

Tragesituation hin nach eigenen

Vorstellungen zu gestalten. Die

Gestalt des Schmucks ist niemals

endgültig, sie reicht von schlichtpuristisch

bis zu auffallend-groß

mit netzartigem Charakter, abhängig

von der verwendeten Anzahl

der Elemente. Es können auf

diese Weise Schmuckformen und

-arten entstehen, die jenseits des

Üblichen und Bekannten liegen.

Guido Hammes

Mobile Präsentation

2. Preis Designpreis Neunkirchen

1999

Eine mobile Präsentationsstation

ermöglicht mehreren Betrachtern

einen interaktiven Umgang

mit elektronischen Speichermedien.

Mit Hilfe der Laser-Display-

Technologie werden Bilder auf

einen pneumatischen Körper

projiziert.

Die Station kann in Museen,

Ausstellungen sowie im öffentlichen

Raum genutzt werden.

43


Studium Personen Projekte Institution

Prof. Christina Kubisch

Plastik / Audiovisuelle Kunst

1948

geboren in Bremen

Studium der Malerei, Musik

und Elektronik

bis 1980

Performances und Konzerte,

danach Klanginstallationen,

Klangskulpturen und Lichträume

im Innen- und Außenraum.

Zahlreiche Stipendien und Auszeichnungen,

unter anderem:

1988

Preisträgerin des Kulturkreises

im BDI

1990

Arbeitsstipendium Kunstfonds

Bonn e.V.

1998

Djerassi Artist Program USA,

1999

Heidelberger Künstlerinnenpreis

seit 1974

Einzelausstellungen in Museen

und Galerien im In- und Ausland.

Teilnahme an zahlreichen

internationalen Festivals, u.a.

Pro Musica Nova, Bremen

(1976 und 1980),

Für Augen und Ohren, Berlin

(1980),

Biennale von Venedig

(1980 und 1982),

Gaudeamus Festival,

Amsterdam (1984),

documenta 8, Kassel (1987),

Ars Electronica, Linz (1987),

steirischer herbst, Graz (1987),

Biennale of Sydney (1990),

Biennale of Nagoya (1991),

Donaueschinger Musiktage

(1993 und 1997),

Prison Sentences, Philadelphia

(1995),

Sonambiente, Berlin (1996),

in medias res, Istanbul (1997),

Festival della Installazione Sonara,

Rom (1997),

festival d`art sonor, Barcelona

(1999)

Gastprofessuren an den Hochschulen

von Maastricht, Berlin

und Paris

seit 1994

Professorin an der Hochschule

der Bildenden Künste Saar,

Saarbrücken

seit 1997

Mitglied der Akademie der

Künste, Berlin

Lebt in Berlin

Lehrgebiet

Theorie und Praxis des

akustischen Arbeitens.

Klangskulpturen, Klangräume,

Klanginstallationen.

Raumbezogene Installationen

unter Einbeziehung verschiedener

Medien im Innen- und

Außenraum. Lichträume.

Grenzgänge jeglicher Art.

An Biografie und Werk von

Christina Kubisch läßt sich

exemplarisch eine künstlerische

Entwicklung aufzeigen, die man

häufig unter dem Schlagwort

Synthese der Künste beschreibt.

Gemeint ist damit die Entdeckung

des Klangraumes und

der Dimension der Zeit in den

visuellen Künsten einerseits und

die neue Bestimmung des Verhältnisses

von Material und

Form in der Musik andererseits.

Christina Kubisch studierte

zunächst Bildende Kunst und

dann Musik. Schon früh wandte

sie sich dem Studium der elektronischen

Musik zu, um neue

technische Möglichkeiten der

Klangerzeugung zu erforschen.

Neben zahlreichen Auftritten als

Komponistin im Kontext der

Neuen Musik in den 70er Jahren

wurde die Performance für

sie ein wichtiges Ausdrucksmittel.

Das machte sie zu einer

Protagonistin der Grenzüberschreitung

zwischen Bildender

Kunst und Neuer Musik. Anfang

der 80er Jahre vollzog sich dann

der Übergang von Performance

zur Installation, in der das Publikum

selbst die aktive Rolle

übernehmen konnte.

Seit 1985 spielt für die Künstlerin

zunehmend das Atmosphärische

eines Ortes oder architektonischen

Raumes eine besondere

Rolle.

Minimalistische Klang- und

Geräuschcollagen verbinden

sich dabei mit visuellen Phänomenen,

die durch ultraviolettes

Licht und fluoreszierende Pigmente

erzeugt werden.

Der Klangraum findet seine Entsprechung

in raumbezogenen

Lichtstrukturen. Das sogenannte

Schwarzlicht ist ein Hilfsmittel,

um die Schwellen der visuellen

und akustischen Wahrnehmung

einander anzugleichen

bzw. diese zu synchronisieren.

Dies ermöglicht eine stärkere

Konzentration auf das was

geschieht und schafft gleitende

Übergänge an den Grenzen der

Wahrnehmung. Bernd Schulz

44


www.hbks.uni-sb.de/home/d_staff_kubi.htm

Klang Fluß Licht Quelle

Licht-Klangraum

Tiefgarage Park Kollonaden,

Potsdamer Platz, Berlin

1999

45


Studium Personen Projekte Institution

Kubisch Studentische Arbeiten

Frauke Eckhardt

Klangmobil

Diplomarbeit

Mai 1999

Das Mobil ist ein Instrument

zum Bespielen des öffentlichen

Raums.

Die Partitur seiner Straßenmusik

ist im Stadtplan als Wegstrecke

festgelegt.

Entlang dieser Strecke nimmt

das Mobil die Klänge von der

Bodenoberfläche über zwei Tonabnehmer

auf und speichert sie.

Nach einer jeweils fünfminütigen

Teilstrecke bietet sich für den

einzelnen Passanten die Möglichkeit,

im Liegesessel des

Mobils Platz und Raum wahrzunehmen

und dem Zusammenklang

von eben aufgezeichneter

Musik und den ihn umgebenden

und bewegten Geschwindigkeiten

zu lauschen...

Die genauen Zeiten und nähere

Informationen werden an

Anfangs- und Endhaltestellen

öffentlich bekanntgegeben.

Die Eigene Stimme

Aufführung von Kompositionen

und Performances

zum Thema Stimme

Johanneskirche Saarbrücken

Februar 1997

Hanns Peter Hofmann

Metamorphosen

Installation auf der Alten Brücke

in Saarbrücken

Diplomarbeit

Mai 1998

Auf der Alten Brücke in

Saarbrücken befinden sich fünf

weiße Kuben. Im Inneren der

Kuben befindet sich jeweils ein

Lautsprecher, aus dem eine telefonische

Zeitansage ertönt, die

mit Hintergrundgeräuschen unterlegt

ist. Jeder Kubus hat seine

eigene, unveränderte, eingefrorene

Ansage, die in einer

bestimmten Taktfrequenz

wiederkehrt.

46


www.hbks.uni-sb.de/home/d_staff_kubi.htm

Rolf Giegold

Taubenturm

Installation

Akademie der Künste Berlin/

Künstlerhof Buch

November-Dezember 1998

Das Obergeschoß eines ehemaligen

Taubenturmes in Berlin

wird zum Projektionsraum: Der

Durchblick durch 24 umlaufende

Einzelfenster ist auf kleine

Ausschnitte in Form einer Greifvogelsilhouette

reduziert, die

sich wiederum bei Tageslicht als

bewegte Lichtprojektionen auf

den gegenüberliegenden Innenwänden

abzeichnen. Ein ebenfalls

umlaufendes Band aus

rechteckigen Glasplatten spiegelt

und multipliziert das Motiv

und seine Projektionen.

Alexander R. Titz

Rückkopplung

Mixed Media Installation

Saarländisches Künstlerhaus

Saarbrücken

1998

Alexander R. Titz baut in einem

fast vier Meter langen, tunnelartigen

Gang, dessen Boden ein

flaches Becken bildet, eine virtuelle

Reinigungsanlage aus projizierten

Wasserwellen auf. Beim

Passieren der lichtempfindlichen

Sensoren, die der Künstler in die

Metallröhren seiner Duschwannenstöpsel

eingebaut hat

verlangsamen sich die Bewegungen

der virtuellen Wasseroberfläche.

Es wird ein Lernprozess mit dem

Ziel in Gang gesetzt zu erkennen,

daß der Schatten, welcher

auf den Tubus fällt, Ursache für

den Stillstand der Wellenbewegung

ist. Dies ist in der Tat ein

ganz und gar realitätsfremder

Vorgang. Gerhard Glüher

Claudia Brieske

Die Wächter 1 und 2

Illinger Burgfest für Neue Musik

1996

Zwei Figuren aus je einem Druckkammerlautsprecher

mit elektronischem

Hundegebell, einem Diaprojektor,

einer Milchglasscheibe.

Die Dias folgen – synchron mit

dem Gebell – oft schnell aufeinander.

Die Atmosphäre ist laut

und hektisch, dann auch wieder

verhalten und gespannt.

47


Studium Personen Projekte Institution

Prof. Ivica Maksimovic Kommunikationsdesign, Werbung

1953

geboren in Zrenjanin (YU)

seit 1962

in Deutschland

1976/77

Grundlehre bei Professor

Oskar Holweck, Fachhochschule

des Saarlandes, Fachbereich

Design

1977-1980

Studium Kommunikationsdesign

bei Professor Peter von

Kornatzki, Fachhochschule

Darmstadt, Fachbereich

Gestaltung

1980-1985

Art Director bei den Werbeagenturen

GGK, Düsseldorf,

Lürzer, Conrad & Leo Burnett,

Frankfurt/Main, Young &

Rubicam, Frankfurt/Main

1985-1989

Creative Director und Mitglied

der Geschäftsleitung bei der

Werbeagentur RSCG, Butter,

Rang GmbH, Düsseldorf

seit 1989

Professor an der HBKsaar;

Inhaber der Werbeagentur

Maksimovic & Partners

Gegen den Trend,

eingeschlafene Füße zu

produzieren

Betrachtet man den derzeitigen

Output der visuellen

Kommunikation in Deutschland,

beschleicht einen das Gefühl

des Unwohlseins.

Den Kommunikationsdesigner

scheinen – außer den handwerklichen

– alle guten Geister

verlassen zu haben. Nach dem

Motto „Die wollen es nicht anders“

wird vorwiegend Trägheit

produziert, anstatt Intelligenz

und Qualität.

Warum? Mittelmaß ist in. Und

bequem.

Unter dem sengenden Wind der

Industrie biegen sich die Designer

wie Grashalme von einer

mittelmäßigen Lösung zur anderen,

anstatt nach Lösungswegen

zu suchen, die der kurzlebigen

Ex-und-Hopp-Mentalität

entgegenstehen.

Aufgabe ist es, Lösungen zu

finden, die realisierte Visionen

sind, keine platten Kopien.

Aber diese Lösungswege zu

wagen, verlangt mehr als ein

zustimmendes Kopfnicken,

denn sie sind steinig, hart,

gefährlich und nicht gepflastert.

Man braucht dazu den Mut und

den Willen, die Welt zu verändern.

Meine Aufgabe ist es, den

Studenten die Voraussetzungen

zu geben, diese Wege zu beschreiten.

Auszeichnungen:

- 12 x ADC (Art Directors Club)

Auszeichnung

- 6 x ADC Bronze

- 1 x ADC Gold

- 1 x ADC Europe Auszeichnung

- 1 x Effie Bronze

- Journalistenpreis 1993

- Urkunde Die besten 100

Plakate des Jahres 1992

- AHT Award 1993 für holografische

Innovationen

- Auszeichnung beim 17. Wettbewerb

Gewinnende Werbung

- Auszeichnung bei Epica,

Europe’s best advertising

- Bronzener Anzeiger des Kommunikationsverbandes

Bayern

BWF 1995

- Ehrenauszeichnung für Hohe

Designqualität des Deutschen

Preises für Kommunikationsdesign

1995

- Preis des 7. Internationalen

Wettbewerbs Ökologie und

Kommunikation 1994/95

- Veröffentlichung in GRAPHIS

ADVERTISING 1997

- Finalist Award beim New York

Festival 1997

- Ehrenauszeichnung für Höchste

Designqualität des Deutschen

Preises für Kommunikationsdesign

1997

- Auszeichnung für Hohe

Designqualität des Deutschen

Preises für Kommunikationsdesign

1998

- Certificate of Design Excellence,

European DesignAnnual 4/1999

- Best of Show beim European

Design Annual 1999

- 3 x Auszeichnung für Hohe

Designqualität des Deutschen

Preises für Kommunikationsdesign

1999

- Diplom für Graphik-Design

beim Berliner Type 1999

48


www.hbks.uni-sb.de/home/d_staff_maks.htm

Meine schönsten und

besten Ideen

Maksimovic & Partners

49


Studium Personen Projekte Institution

Maksimovic Studentische Arbeiten

Claudia Puhlmann

Hektik?

Eine Entschleunigungskampagne

1995

Julia Schmidt

Club der dampfenden Frauen

Kampagne zum Thema

Wechseljahre

1995

Ausgezeichnet vom

ADC Deutschland

50


www.hbks.uni-sb.de/home/d_staff_maks.htm

Waltraud Wernecke

Konzentrationsschwäche

Darstellung eines Arbeitsprozesses

1998

Kathrin Waschek

Kommunikationskonzepte für

einen Porzellanhersteller

1998

Ausgezeichnet vom

ADC Deutschland

51


Studium Personen Projekte Institution

Prof. Wolfgang Nestler Plastik / Bildhauerei

1943

geboren in Gershausen

1967-73

Studium an der Staatlichen

Kunstakademie Düsseldorf

bei Prof. Erwin Heerich

1977

documenta 6, Kassel

1985

Deutsche Kunst nach 1945,

Nationalgalerie Berlin

1987

documenta 8, Kassel

1999/2000

Staatliche Galerie Moritzburg,

Halle,

Landesmuseum Mainz,

Stiftung Museum Schloß

Moyland

o. T.

1981

Stahlguß, Styropor

100 x 20 x 35 cm

statt Portrait:

Katja Schütte

Linolschnitt

1997

9,5 x 19 cm

52


www.hbks.uni-sb.de/home/d_staff_nest.htm

Während meines Studiums der

Freien Kunst an der Hochschule

der Bildenden Künste Saar ist

Wolfgang Nestler eigentlich

selten mein Professor gewesen.

Wolfgang Nestler war jemand,

mit dem man in der Handwerkergasse

arbeitete, und der einem

half, diese auf sich wirken zu

lassen.

Auf den ersten Blick offenbart

sich die Handwerkergasse in

einem reizvollen Charme vergangener

Tage. Die stillgelegte

Hütte, die hundert Jahre lang die

ganze Region ernährt hat, ist

heute ein museales Stück, um

das sich die lokale Politik rangelt.

In der Zeit, die ich dort verbracht

habe, hat sich an ihr ein Wandel

vollzogen, der sie aus dem unmittelbaren

Umfeld von Rost

und Zerfall herausgehoben und

zu einem neuen Verständnis

ihrer selbst als Kulturerbe des

Saarlandes geführt hat. Immer

wieder ist die Frage gestellt

worden, was die Kunststudenten

in der Hütte zu suchen hätten.

Ein Freiraum für Studenten an

diesem empfindlichen Ort war

vielen ein Dorn im Auge. Trotzdem

hat Wolfgang Nestler immer

wieder klar gemacht, daß

er die Handwerkergasse entgegen

allen Widerstandes für

seine Studenten halten will. Die

meisten Studenten der HBKsaar

meiden diesen Ort, die alles

überragenden, verrosteten Hochöfen

verbreiten eine bedrückende

Atmosphäre, die alles leichte,

künstlerische zu verdrängen

scheint. Wer an diesem Ort

künstlerisch arbeiten will, muß

dem etwas entgegen halten

können. Angesichts jenes Kunstwerkes,

das über Generationen

wie am Schnürchen ratterte, verschwindet

jeder beliebige schöngeistige

Schnörkel. Ganz auf sich

zurückgeworfen, werden die

eigenen Werke zu Gegenständen,

um sich behaupten zu

können.

Deshalb ist die Handwerkergasse

der Ort, an dem Wolfgang Nestler

lehrt, weil sie ihm unter die Arme

greift, nicht im Versuch eine

musische Gabe zu entwickeln,

sondern zu lernen, künstlerisches

Handwerkszeug zu nutzen, um

zu Wesentlichem vorstoßen zu

können. Seine Lehre ist Hilfestellung,

sich plastisch im Raum

zu begreifen, sich körperlich in

seinem Umfeld einzufinden, an

dem man sich durch bildnerische

Fragestellungen reibt. Es geht

nicht darum, Schönes zu schaffen,

sondern jene Grenzen zu

finden, die im Grunde einen

blinden Fleck zur Begegnung

darstellen.

Wolfgang Nestlers Begleitung

während des Studiums besteht

darin, künstlerische und menschliche

Auseinandersetzungen bis

zu einem Punkt zu treiben, an

dem dem Schüler ein Ausweichen

unmöglich wird. Erlaubt

der Künstler anderes in sich hineinwachsen

zu lassen, jenem in

sich Raum zu geben, das ihn

umgibt und begrenzt, so kann er

Lösungen finden, die einem

neuen Verständnis Gestalt geben

und ein Wachsen über Altes

hinaus ermöglichen.

Bernd Eickhoff

Bernd Eickhoff

Installation

Diplomarbeit 1997

Mikrocomputer, Mikrophone,

Lautsprecher

Jörg Habicht

Figur und Grund – Plan und

Raum

Diplomarbeit 1999

Agglomeratuff

Peter Ondratschek

Raumarbeit

Diplomarbeit 1998

Doppelseite:

Katja Schütte

1995

Farbe auf Papier

53


Studium Personen Projekte Institution

Prof. Heinrich Popp Grundlagen der visuellen Kommunikation, Reportage, Illustration, Zeichen

Zeichnung: Walter Braun*

1944

geboren in Sotzweiler/Saarland

1963-67

Studium bei Oskar Holweck und

Robert Sessler an der Staatlichen

Werkkunstschule

Saarbrücken

Abschlußdiplom als Grafiker

Grafik-Designer in Forschung,

Wirtschaft und Technik

1969-73

u.a. bei Messerschmitt-Bölkow-

Blohm, München (jetzt DASA),

CD für den Gesamtkonzern

1973-79

Lehrauftrag an der Fachhochschule

der Saarlandes, Fachbereich

Design, Zeichnen und

Entwerfen in der Studienrichtung

Grafik. Entwickeln von

problembezogenen Lehrmethoden

auf der Basis des Zeichnens

1979-1989

Professor an der Fachhochschule

des Saarlandes, Vermitteln von

Grundlagen der Visuellen Kommunikation

1989

Professor an der HBKsaar

1993-97

Prorektor

Künstlerisch/gestalterische

Basisarbeit, Schwerpunkt u.a.:

Mediengerechte Visualisierung

Ausstellungen und Veröffentlichungen

(Auswahl):

1971

Ausstellung Design bei MBB

(im Team), München

Veröffentlichung in Die Form

1987 und 89

Kunst-Szene-Saar. Landeskunstausstellung

1989

Einzelausstellung Steellife-

Stillife, Geologisches Museum

Saarbrücken, kritische Auseinandersetzung

mit dem Erhalt

der Völklinger Hütte

1989-90

Mitverantwortlich für das

Konzept Gestaltung im Handwerk

der Handwerkskammer

des Saarlandes, Broschüre,

Herausgeber: Handwerkskammer

des Saarlandes

1989-91

Lehrauftrag an der Hochschule

für Technik und Wirtschaft,

Zeichnen im Fachbereich

Architektur

1990

Einladung zum Internationalen

Semiotik-Kongress, Passau,

Vortrag und Ausstellung

1991

Ausstellung des Projektes Visign

im Institut für Künstliche Intelligenz

der Universität des Saarlandes

(Drucksache: Der Zaun –

Visign und Totentanz, Institut

für aktuelle Kunst im Saarland)

1993

Einzelausstellung POPP Holzschnitte

1963-1993, Museum

St. Wendel, Katalog

Einzelausstellung im Saarlandhaus

der Europäischen Gemeinschaft

in Brüssel (Text von

Dr. D. Gerhardus)

Der Zaun – Visign und Totentanz,

Herausgeber: Jo Enzweiler,

Heinrich Popp, Institut für

aktuelle Kunst im Saarland

1994

Dorfgesichter – Scheuern –,

François Burkhardt, Heinrich

Popp, Nr. 2a der Schriftenreihe

der HBKsaar

1995

Aufsatz über die Entwicklung

der Grafiker-Ausbildung an den

Kunstschulen im Saarland von

1946 bis 1960 – und ein Blick

nach vorn. In: Gestaltung und

Manipulation, Historisches

Museum Saar, Oktogon Verlag

Stuttgart

1999

Wort für Wort – Zeitung für

Lyrik, bisher 3 Ausgaben,

Heinrich Popp, Benno Rech,

HBKsaar

Taugliche Zeichen

Zu meiner Lehre

Das klärende Aufbereiten von

Informationen und das medienspezifische

Gestalten werden

zunehmend an Bedeutung

gewinnen hinsichtlich der

immensen Datenflut und

-vielfalt.

Selektieren und Ordnen, Aufbauen

struktureller Informationshierarchien

bilden die Grundlagen

für gestalterische Möglichkeiten.

Das Bemühen, jeden bewußten

Einsatz von irrationalen Manipulationsmechanismen

auszuschalten,

wohlwissend, daß dieses

Ziel zu erreichen eine Utopie

bleiben wird, ist heute, in einer

Zeit, in der wieder Tendenzen

manchmal deutlich spürbar,

mindestens aber latent vorhanden

sind, den Menschen auf

eine Projektionsfläche, einen

Voyeur oder Verbraucher zu

reduzieren, vor allem in Kunst

und Werbung, aber auch in der

Architektur, mit ihren obszönen

Zeichen von Macht, notwendiger

denn je.

Minimale Botschaft – maximaler

Zeichenaufwand

Mit reaktionärem Kunstwollen

und größter Redundanz gestaltete

goldene Bücher, welche

das Versprechen, die Welt zu

retten im Titel führen, aber

ohne Inhalt sind, werden mit

Gewalt und Raffinesse unters

Volk gebracht.

Die Entemotionalisierungsversuche

in der Mediengestaltung

sollen nicht Ausdruck

einer Emotionsfeindlichkeit sein.

Sie sollen vielmehr das Gegenteil

bewirken: größtmögliche

Freiräume schaffen für die

eigenen Assoziationen des

Rezipienten.

Diese hier zugrundeliegende

Liberalität, in deren Mittelpunkt

der emanzipierte Mensch steht,

setzt natürlich eine in der demokratisch-humanistischen

Grundeinstellung

tief verwurzelte

Erziehung voraus.

Die angestrebte Objektivierung

des Gestaltens soll in der Lehre

entstehen. Dabei müssen den

Medien entsprechende Entwicklungsmethoden

für Grundlagenarbeit

vor dem Hintergrund

einer fundierten Kenntnis von

der Wirkungsweise der Zeichen

angewendet und dauernd neu

geschaffen werden. H.P.

* Walter Braun, 1939-1996,

Grafiker und Maler, von 1962-89

Lehrbeauftragter für Figürliches

Zeichnen

56


FÜR

Zeitung für Lyrik Ausgabe Nr. 1 Frühling 1999

1

H.Popp, B. Rech

Vorwort

Dies ist eine Zeitung für das Wort!

Alles sei dem Wort dienstbar!

"Wort für Wort". Zeitung für Lyrik.

Gedichtbände haben für den alltäglichen

Zeitungsleser wie Dornröschens Schloß

eine zauberische Dornenhecke um sich,

die es zu durchdringen gilt; um den Bann

zu brechen und für das Gedicht neue

Freunde zu gewinnen, wollen wir das

Erscheinungsbild der Zeitung nutzen.

Die Auswahl ist durch und durch subjektiv

getroffen. Und doch wollten wir das

Sammelsurium vermeiden.

So gehört in der ersten Ausgabe eine ganze

Doppelseite unveröffentlichten

Gedichten eines einzigen

Autors, Johannes Kühn.

Wulf Kirsten und Michael Krüger werden

in den nächsten Ausgaben folgen.

Johannes Kühn

Der Angler

Als Köder wollte er den ganzen Sommertag

an seine Angel hängen,

damit der Fisch auch etwas hat

beim Biß.

Doch es macht Hunger,

der ganze Sonnenschein

dem Angler.

Er will den Fisch.

Er wirft das Seil,

die weite Luft daran,

den vollen Sonnenschein.

Der Fisch bleibt in der Mitte

des Weihers, wo er enge Kreise zieht.

Langweilig ist die Luft.

Langweilig ist der Sonnenschein.

Es fehlt zum Sieg des Fischers eine Mücke.

Christian Morgenstern

Die Trichter

Zwei Trichter wandeln durch die Nacht.

Durch ihres Rumpfs verengten Schacht

fließt weißes Mondlicht

still und heiter

auf ihren

Waldweg

u.s.

w.

Studienprojekte

WORT FÜR WORT

Zeitung für Lyrik

Konzeption, Entwicklung und

Gestaltung des Mediums

Zeitung, ausschließlich für Lyrik.

Alles sei dem Wort dienstbar.

... Gerade die Vormachtstellung

der Bildmedien (TV u.a.) in der

Nachrichtenübermittlung und

der Unterhaltung bietet uns

heute die Möglichkeit, radikal

und konsequent wie nie zuvor,

mediengerecht – Wort für

Wort, ohne illustrierende Hilfsmittel

– eine „Zeitung für das

Wort“ zu gestalten.

Realisiertes Layout:

Andreas Krellmann

Auflage: 1.200 Exemplare

8 Seiten,

kleines Zeitungsformat

Ausgaben Nr. 1-3: 1999

Redaktion:

Prof. Heinrich Popp

Dr. Benno Rech

Andreas Krellmann

Clemens Poblotzki

Modell des menschlichen

Gehirns

1997

Clemens Poblotzki konstruierte

und gestaltete, im Rahmen eines

von Prof. Dr. Bock und mir

betreuten Projektes sowie seiner

Diplomarbeit, Animationen und

Gittermodelle für ein interaktives

Lernprogramm, welches am

Anatomischen Institut der Universität

des Saarlandes in Zusammenarbeit

mit der Abteilung für

Neuroradiologie entwickelt

wurde.

Dem praktischen Teil der

Diplomarbeit Poblotzkis gingen

umfangreiche Recherchen voraus.

Hauptschwerpunkte waren die

Geschichte der Gestaltung in

der Anatomie, die Didaktik und

das Eruieren der Möglichkeiten

und Grenzen des Mediums

Computer.

Hierbei interessierten besonders

das Figur-Grund-Problem und

die Lesbarkeit von Schriften im

Hinblick auf die unterschiedlichen

Anwendungsbereiche der

Computergestaltung.

Das entstandene Programm ist

unter dem Titel Anatomie des

Gehirns als CD-ROM im Verlag

Urban & Schwarzenberg,

München, erschienen.

57


The new

Synagogue

in Dresden/

Two Acts of

Destruction:

There is a direct

connection between

the destruction of

Dresden in the

allied bombings

of 13th/ 14th of

February 1945 and

the destruction of

the synagogue on

9 November 1938.

However

although it was

possible to restore

the continuity

between past and

present by

rebuilding Semper’s

opera house, the

palace and the

Frauenkirche, it is

qustionable whether

one can really

speak of continuity

when it comes to

the synagogue.

For this reason,

the new synagogue

in Dresden symbolizes

the conflict

between stability

and fragility,

between the

permanent and

the provisional,

the temple and

the tabernacle.

Association and

Autonomy

A central courtyard

acts as a connecting

element

between the

various uses of

the synagogue

and the community

centre.

The material

association is

evident in the use

of stone for all

sections of the

structure.

Each building

however is seperate

and has a character

all his own.

The synagogue is

a place of worship

and mediattion, its

structure relating to

the Elbe River and

fitting into the

Dresden Skyline.

The site of the

synagogue that

was razed on 9

November 1938

will be left conspicuously

empty.

The community

centre will relate to

the Altstadt section

of the city centre

and will bring a new

approach to the Altstadtring.

The Synagogue:

Temple and Tabernacle

The Synagogue is

characterized by a

strong outer shell

and a fragile weblike

interior.

The twisting stone

structure of the

synagogue follows

the geometry of the

site and the requirement

of an orientation

toward the

east.

The complex form

is based on a

simple, gradual

shifting of orthogonal

layers.

The interior of the

synagogue is

intended to be

reminiscent of the

tabernacle as a

portable House of

God. This is symbolized

by the

shimmering goldcoloured

metallic

fabric that hangs

down inside the

room. Figurative

representations are

excluded, so that

particular significance

is attached

to ornamentation.

This is not a mere

‘additional feature’

but proceeds

naturally from the

structure of the

tabernacle itself.

The web structure

is based on the

geometry of the Star

of David.

Inside the tabernacle,

the galleries,

pews, almenor, and

aron hakodesh are

all made of cedar

wood.

Whilst the closemeshed

Stars of

David provide light

that is diffuse and

auratic. The central

opening over the

almenor allows light

to flood in from

above, giving the

longitudinal room an

impression of

centrality.

Doppelte

Zerstörung:

Zwischen der Zerstörung

Dresdens

durch die Allierten

am 13. und 14.

Februar 1945 und

der Zerstörung der

Synagoge am

9. November 1938

besteht ein direkter

Zusammenhang.

Doch während mit

der Rekonstruktion

von Semper-Oper,

Schloss und Frauenkirche

die Kontinuität

zwischen Vergangenheit

und

Gegenwart wiederhergestellt

wird,

ist die ungebrochene

Kontinuität

der Synagoge

in Frage zu stellen.

Die neue Synagoge

Dresdens

thematisiert daher

den Konflikt

zwischen Stabilität

und Fragilität,

zwischen

dauerhaften und

provisorischen

Zuständen: Tempel

und Zelt.

Zusammenhang

und Autonomie:

Ein zentraler Hof

bringt die unterschiedlichen

Nutzungen von

Synagoge,

Gemeindehaus und

Mikwe in einen

räumlichen

Zusammenhang.

Der materiale

Zusammenhang

wird durch das

einheitliche

Material Stein hergestellt.

Durch die

gleichzeitige Vereinzelung

erhält

jedes Gebäude

einen spezifischen

Charakter.

Die Synagoge ist

ein Raum der

Konzentration und

Andacht, dessen

Volumen sich auf

die Elbe bezieht und

damit in die

Silhouette Dresdens

einreiht.

Der Standort der

am 9. November

1938 zerstörten

Synagoge wird als

Leerstelle sichtbar

gemacht.

Das Gemeindehaus

bezieht sich

auf die Altstadt und

bildet eine neue

Eingangssituation

amDresdner

Altstadtring.

Synagoge:

Tempel und Zelt

Die Synagoge ist

geprägt durch den

Gegensatz zwischen

einer massiven

Hülle und einem

fragilen Gewebe im

Inneren.

Aus der Geometrie

des Grundstücks

und der Notwendigen

Ausrichtung

nach Osten entwickelt

sich ein

verdrehter, steinerner

Baukörper,

dessen komplexe

Form auf einer

einfachen, schrittweisen

Verschiebung

orthogonaler

Ebenen basiert.

Der an das Motiv

des portativen

Gotteshauses

anknüpfende

zeltartige Synagogenraum

wird durch

ein abgehängtes ,

golden schimmerndes

Metalltextil

gebildet. Aufgrund

des Verzichts auf

gegenständliche

Darstellungen

kommt dem Ornament

eine besondere

Bedeutung zu.

Ornament ist nicht

applizierter ‘Zusatz’,

sondern ergibt sich

aus der Struktur des

Zeltes selbst:

Das Gewebe basiert

auf der Geometrie

des Davidsterns.

Innerhalb des Zeltes

werden Empore,

Bänke, Almenor und

Aron Hakodesch als

Möbel aus Zedernholz

eingestellt.

Während die engmaschigen

Davidsterne

diffuses,

auratisches Licht

verbreiten, ist über

dem Almenor eine

zentrale Öffnung

angbracht, die

durch gebündeltes

Zenitlicht den

Longitudinalraum

als Zentralraum

erscheinen läßt.

Text: Architekten

Wandel Hoefer

Lorch + Hirsch

Studium Personen Projekte Institution

Popp Studentische Arbeiten

> NEUE SYNAGOGE DRESDEN : STAND 1999 <

Serge Rompza

Bau der Synagoge Dresden

Vordiplomprojekt 1999

Gestaltung eines Erscheinungsbildes

(Zeichen, Organisationsdrucksachen),

der Printmedien

und einer Webpage für den

Förderverein Bau der Synagoge

Dresden.

Der Bau wird realisiert nach

dem in einem internationalen

Wettbewerb ausgezeichneten

Entwurf des Saarbrücker Architekturbüros

Wandel Hoefer

Lorch & Nikolaus Hirsch.

AUFBAU EINER NEUEN SYNAGOGE

NEUE SYNAGOGE DRESDEN

> Als am 9. November 1938 wie in vielen

Die jetzige Dresdner Synagoge, die

deutschen Städten die Synagoge in Brand

zumal an einem aus religiösen Gründen

gesetzt wurde - und zwar von Dresdner

nicht sehr geeigneten Ort steht, droht zu

Bürgern, nicht von abstrakten Prinzipien

klein zu werden.

des Bösen-, wurde mehr zerstört als nur

Eine Synagoge im Herzen der Stadt,

ein Bauwerk des genialen Architekten

unweit ihres früheren Standortes, ist nicht

Gottfried Semper. Der Rauch, der Hohn,

nur erforderlich für das religiöse und gesellschaftliche

Leben der jüdischen Gemeinde,

die Schande, die in jener Nacht über der

Brandstätte standen, waren ein für

sondern sie fehlt als ein wichtiges Element

niemanden mehr übersehbares Zeichen

im Stadtbild und im Gemeindewesen Dresdens.

für die Menschenverachtung der nationalsozialistischen

Ideologie.

auch eine Chance, mit Bürgersinn und Soli-

Es ist nicht nur eine Aufgabe, sondern

Doch die Zerstörung des Gotteshauses,

darität zum Aufbau einer neuen Synagoge

die Schändung dessen, was den gläubigen

die Hand zu reichen. Schließlich haben

Juden in Dresden heilig und wert war,

Dresdner den alten Bau zerstört, so daß es

bildeten, wie wir wissen, erst den Anfang

ein Akt der Gerechtigkeit ist, bei der Errichtung

viel schreck-licherer Interessen, welche

eines neuen zu helfen.

von Deutschen an Deutschen jüdischer

Religion oder Herkunft begangen wurden.

Die Deutschen wurden daran gewöhnt,

das Unausdenkliche zu denken, zu dulden,

zu tun. Daß in Dresden mit seiner jüdischen

Ich wünsche diesem Vorhaben

Gemeinschaft damals auch ein wichtiger

gutes Gelingen!

Bestandteil des städtischen Lebens, des

kulturellen Reichtums zerstört worden ist,

wurde den Menschen erst später bewußt.

Das jüdische Leben, das nach dem Krieg

einen vorsichtigen Neubeginn wagte, drohte

Kurt Biedenkopf

im Laufe langer Jahre, in denen kulturelle

Vielfalt und religiöse Freiheit bedrängt waren,

ganz zu erlöschen.

Erst seit wenigen Jahren wächst, durch

die Zuwanderung von Juden aus Osteuropa,

die Gemeinde wieder an.

05

ALTE SEMPER-SYNAGOGE

AUFRUF DES FÖRDERKREISES ‘BAU DER SYNAGOGE DRESDEN’

Mit diesem Aufruf wenden wir uns

Seit dem Jahre 1950 wird der

an alle Dresdnerinnen und Dresdner,

Gottesdienst in der zur Synagoge umgestalteten

Totenhalle des Jüdischen Fried-

an die Freunde der Stadt, an Honoratioren

und Einrichtungen der Wirtschaft,

hofs in der Fiedlerhalle abgehalten.

00 Synagoge

des Handels und der Kultur sowie an die

In unmittelbarer Nähe des ehemaligen

von Gottffried Semper,

Öffentlichkeitdes In- und Auslandes.

Standortes der Semper-Synagoge befindet

Lithographie von

Unser Ziel ist es, den Bau einer neuen

sich heute eine Stele, die an das zerstörte

L. Thümling um 1860

Synagoge in Dresden zu bewirken und

Gotteshaus erinnert.

©Sächsische Landesbibliothek,

Staats und

dazu um Unterstützung zu bitten.

> DRESDEN BRAUCHT

Universitätsbibliothek,

> DIE ALTE SEMPERSYNAGOGE

WIEDER EINE SYNAGOGE

Abt. Fotothek; Fotografie:

Heinrich

Erst gegen Ende der Hälfte des

Den Dresdner Bürgern jüdischen

vergangenen Jahrhunderts, als die

Glaubens und auch den jüdischen

Gleichberechtigung der Juden in

Gästen der Stadt soll wieder ein

Sachsen gesetzlich verankert war

Gotteshaus zur Verfügung stehen.

konnten die Dresdner Juden mit dem

Dieser Anspruch ist ein Gebot

Bau einer Synagoge beginnen. Sie

der Gerechtigkeit und ein Bekenntnis

wurde nach den Entwürfen und unter

zur Solidarität mit den jüdischen

der Leitung von Gottfried Semper

Bürgern der Stadt Dresden. Ein

ausgeführt. Die Wahl des erhöhten

Wiederaufbau der alten Semper-

Ortes und die gesamte Gestaltung

Synagoge scheint uns aber nicht

entsprachen dem Streben nach Anerkennung

als gleichberechtigte Bürger

sinnvoll.

der Stadt Dresden.

Mit dieser Synagoge als religiösem

Zentrum stieg die Zahl der Dresdner

06 06 Spatenstich

Juden bis 1932 auf etwa 6000.

zum Bau der neuen

Die Dresdner Synagoge wurde in

Synagoge Dresden,

der Pogromnacht vom 9. zum 10. November

November 1998

1938 zerstört und anschließend abgerissen.

Die Kosten für den Abriss mußte

Ministerpräsident Kurt

00

Biedenkopf (2. v. links)

die jüdische Gemeinde übernehmen.

und Mtglieder des

Die Steine der Synagoge wurden zum

Fördervereins ‘Bau der

Straßenbau verwendet.

Synagoge Dresden’.

DIE SYNAGOGE - BETH HAKNESSET

> Will man wissen, was die Synagoge

Gestaltung einer Wochentags-

07 Innenraum

07

> Zur Erinnerung und Mahnung sollte

ist, darf man sie nicht mit den allgemeinen

Synagoge in schlichter Ausführung

neue Synagoge

die neue Synagoge im Bereich der ehemaligen

entstehen.

Vorstellungen vergleichen, die man von

für circa 25 Personen.

08 Ansicht

einem Gotteshaus aus der näheren

Weitere Raumaufteilung in:

neue Synagoge,

Entsprechend den heutigen Bedürfnissen

der Jüdischen Gemeinde soll sie

Umgebung hat.

Vorhalle und Foyer, Garderobe,

Brühlsche Terrasse

Zuerst muß man das Bild der Kirche

Sanitäranlage, Rabbinerzimmer,

09 Aufsicht

ein Gemeindezentrum in Form eines

völlig aus den Gedanken verbannen, denn

Sitzungszimmer für Gemeindevorstand,

Schulungsraum für Kinder,

Gemeindezentrum

Gottesdienste und Zusammenkünfte für

neue Synagoge und

modernen Mehrzweckbaues sein, der

allein ihr Name beinhaltet etwas ganz anderes:

Das griechische Wort Synagoge gibt

Küche, Bibliothek, Archiv, technische

Modellfotos:

mindestens 250 Personen gestattet.

denn auch sinngemäß den hebräischen

Räume, zwei Wohneinheiten, evtl.

Wandel Hoefer Lorch

Daneben soll dieser Bau unter anderem

Räume für die religiöse Erziehung

08

Ausdruck Beth Haknesset wieder, was Haus

Integrierung von Räumen für Kinderbetreuung

und Altenbegegnung sowie

der Kinder, eine Bibliothek und das Archiv

und Nikolaus Hirsch

der Versammlung - der Zusammenkunft

bedeutet. Und dieser Begriff bringt genau

eines jüdischen Cafés. Zusätzlich

der Gemeinde erhalten.

das zum Ausdruck, was sie ist.

Integrierung in den Gesamtkomplex

Mit der Errichtung einer Synagoge

Die neu zu bauende Synagoge soll

von Parkplätzen, Tiefgarage sowie

für die Bürger jüdischen Glaubens wollen

nachfolgende funktionelle Zielstellungen

eines Gemeindehofes.

wir unseren Willen ausdrücken, jetzt und

erfüllen: Hauptteil der Synagoge als

künftig, gemeinsam, ohne Ansehen der

festlicher Raum für Gottesdienste (für

religiösen Unterschiede, zum Wohle

10

circa 250 Personen). Dieser beinhaltet

unserer Stadt und ihrer Bürger zu wirken.

Zeichnung

unter anderem Möglichkeiten zur

09

Dazu haben wir einen Förderkreis

neue Synagoge:

Aufnahme der Heiligen Lade (Behälter

gegründet, der im Namen der Dresdner

Zelt

für Thora-Rollen mit festlicher Verkleidung)

Jüdischen Gemeinde herzlich um Unterstützung

bittet.

Wandel Hoefer Lorch

und des Almenor/ Bima (Tisch und

+ Nikolaus Hirsch

Podium für Thora -Lesung), eine entsprechende

Bestuhlung, eine Frauenund

eine Sängerempore. Ein unterteilbarer

Gemeindesaal (mit Bestuhlung für

circa 300 Personen), unter anderem auch

nutzbar für große Gottesdienste in Verbindung

mit dem Hauptraum, für Gemeindeversammlungen,

für kulturelle Veranstaltungen

der Gemeinde, für öffentliche

Veranstaltungen, für Schulungen und

Seminare.

> EIN HAUS DER ANDACHT ALLEN VÖLKERN<

10

01

01 Die Bergung des

02 03

Davidsternes der

Dresdner Sempersynagoge,

Nov. 1938

02 + 03

Innenansichten der

Sempersynagoge,

Schrägblick mit

Lesepulten und

großem Leuchter,

Sicht zur

Heiligen Lade

04 Die Stele an der

Brühlschen Terasse

erinnert an die

Dresdner Gemeinde,

die zerstörte

Synagoge und die 6

04 01

Millionen ermordeten

Juden in Europa

Quelle : Gesellschaft

für Christlich-Jüdische

Zusammenarbeit:

Juden in Sachsen.

Leipzig 1994

58

Siegfried Reimann Dr. Michael Ulrich Roman König Friedrich Wilhelm Junge

Pfarrer i.R. Pfarrer Vorsitzender der Jüdischen Schauspieler


www.hbks.uni-sb.de/home/d_staff_popp.htm

Wort-Bedeutungs-

Übungen

Ideen basieren immer auf

Schon-Dagewesenem.

Deshalb können Ideen

lediglich Zitate hervorbringen.

Neues entsteht aus

der richtigen Fragestellung.

Sie birgt die Visualisierungsmöglichkeiten

und damit ihre Erscheinungsform

in sich. Man

muß sie nur finden und

sichtbar machen.

Das Wort Ausländer als

Teil einer Untersuchungsreihe,

ist im Kontext selbst

dann noch lesbar, wenn

es aus schriftähnlichen

Zeichen unterschiedlichster

Kulturen und Zeitebenen

zusammengesetzt

ist.

Clemens Poblotzki

Ausländer

1993

Zeichnen und

Zeichenentwicklung

Olga Potempa

Figürliches Zeichnen

1997

René von Boch

Figürliches Zeichnen

1997

Serge Rompza

Frosch

1998

Gregor Stute

Vespa

1995

Mathias Rebmann

Leguan

1997

59


Studium Personen Projekte Institution

Prof. Sigurd Rompza Malerei / Grundlagen der Gestaltung

1945

geboren in bildstock/saar

lebt und arbeitet in neunkirchen/

saar und in saarbrücken

studium an der pädagogischen

hochschule saarbrücken

studium der malerei und kunsttheorie

bei prof. dr. raimer

jochims, städelschule

frankfurt/m, ernennung zum

meisterschüler

mitglied der neuen gruppe saar

und des deutschen werkbundes

1972

erste weiße reliefs

seit 1985

farbige reliefs und wandobjekte

als offene bildformen

seit 1994

farbige flachreliefs als offene

bildformen

seit 1973

kunsttheoretische texte, zahlreiche

veröffentlichungen zur

konkreten kunst und zu den

grundlagen der gestaltung

1981-94

lehre an der universität des

saarlandes/fachrichtung kunsterziehung

1994

professur an der hbksaar für

grundlagen der gestaltung

1999

lehre der malerei und der

grundlagen der gestaltung an

der hbksaar

bisher ca. 170 ausstellungen

und ausstellungsbeteiligungen,

arbeiten in öffentlichen und

privaten sammlungen

zu meinem künstlerischen

standort

bezugnehmend auf von mir

geschaffene hoch- und flachreliefs

beginne ich 1985 mit

künstlerischen arbeiten, bei

denen die trägerplatte des

reliefs entfällt, die linearen

elemente können sich in unterschiedlichen

verbindungen nun

frei auf der wand artikulieren.

diese neuen arbeiten sind verstärkt

auf das sehen ausgerichtet,

sind sehstücke. das sehen

steht für eine reihe von künstlern

im 20. jahrhundert im mittelpunkt

ihrer künstlerischen

arbeit. In konkreter kunst zeigen

sich entscheidungen gegen das

sehen insbesondere dann,

wenn z.b. mathematische operationsmodelle

als formationsund

transformationsregeln für

geometrische elementarformen

im aspekt des darstellens in den

vordergrund gerückt sind. dies

hat sehr oft zur folge, daß andere

bildnerische problemstellungen

kaum berücksichtigung

finden. mit blick auf die philosophie

wittgensteins und hier

insbesondere dessen linguistic

turn zum sprachspiel, läßt sich

feststellen, daß sich bei thematisierung

des sehens das dem

sprachspiel analoge bildspiel

entfalten kann. infolgedessen

wird von mir die bildsprachlich

relevante auswahl hinsichtlich

des darstellens in opposition zu

formalistischen tendenzen

gegenwärtiger kunst unter dem

aspekt des sehens getroffen. es

gilt mit der natur des sehens zu

arbeiten‚ natur des sehens

bedeutet wie sehen passiert.

der akt des sehens ist nicht

statisch, sondern vollzieht sich

in bewegung. es entsprechen

ihm polyvalenz der beziehung

von bildelementen, mediale

doppeldeutigkeit, nicht-statische

räumlichkeit, farb-formbeziehungen

und offene bildformen.

mehrdeutigkeit, nicht

eindeutigkeit ist bestimmendes

prinzip. insbesondere diese

grundsätzlich am sehen orientierten

überlegungen sind

bestimmend für die regeln der

produktion von mir seit 1985

gefertigter wandobjekte.

auf bildspielhandlungen und

somit sehhandlungen hin konzipierte

wandobjekte können den

rezipienten veranlassen, u.a.

form zu sehen, sie in veränderung

zu sehen, farb-form zu

sehen und farb-bewegung zu

sehen, stabelemente positiv zu

sehen, ihre schatten negativ

und umgekehrt, den nicht-statischen

objektraum und schattenraum

zu ertasten, innen als

außen und umgekehrt zu

erfahren. dies sowohl selektierend

als auch in kombinationen.

ein derartiges sehen ist

stets bedeutungsgeladen und

assoziativ.

s.r.

lanzarote

1996-3

acrylfarbe auf aluminium

1,50 x 0,54 x 0,07 m

60


Studium Personen Projekte Institution

Rompza Studentische Arbeiten

in verbindung mit meiner lehre

der grundlagen der gestaltung

an der hbksaar entstanden bisher

die folgenden publikationen

in der reihe kunst g gestaltung

c design ( hg. dietfried gerhardus

und sigurd rompza), von denen

zwei hier beispielhaft vorgestellt

werden:

heft 1

sigurd rompza, wie unterscheiden

sich in darstellender

hinsicht eine zeichnung von

morandi und ein sessel von

le corbusier?, saarbrücken 1995

heft 2

eingriffe, (mit texten von

sigurd rompza, eingriffe;

jan theissen, wahrnehmen und

gestalten – ein spiel; dietfried

gerhardus, eingreifen –

zeichenphilosophische

bemerkungen zu einer aufgabenstellung

im lehrbereich

grundlagen der gestaltung),

sigurd rompza (hg.),

saarbrücken 1996

heft 3

grundlagen des gestaltens:

material und mittel, gestaltungslehren,

programme und

manifeste; versuch einer bibliographischen

übersicht ab 1900,

dietfried gerhardus (hg.),

saarbrücken 1997

heft 4

sigurd rompza, variationen,

saarbrücken 1997

heft 5

lambert wiesing, die uhr. eine

semiotische betrachtung,

saarbrücken 1998

heft 6

sigurd rompza, abstrahieren,

saarbrücken 1998

heft 7/1 und 7/2

bewegung – versuche mit dem

kopiergerät als beispiel für

grundlegungsprobleme bildlicher

gestaltung, neudruck,

dietfried gerhardus,

cornelieke lagerwaard,

sigurd rompza (hg.),

saarbrücken 1998

kunst g gestaltung c design

heft 2

eingriffe

heft 2 der reihe kunst g gestaltung

c design behandelt studentische

arbeiten aus dem lehrbereich

grundlagen der gestaltung

an der hbksaar zum thema eingriffe

unter dem gesichtspunkt,

wie bei gestalterischen verfahren,

die als solche unterhalb von

kunst und design angesiedelt

sind, sach- und personenbezug

zur gestaltung kommen und

welche zeichenbezogenen probleme

sich überhaupt stellen.

eingriffe sind gestalterische

handlungen, die in traditionellen

grundlehren nicht gegenstand

der lehre sind. grundlehren sind

elementspezifisch orientiert.

eingriffe hingegen können an

objekten einfacher art vorgenommen

werden, wie uns diese

aus dem alltäglichen umgang

vertraut sind, an plastikbechern,

pingpongbällen, weinflaschen,

hölzernen kochlöffeln, wachskerzen,

äpfeln etc. eingriffe sind

wesentlich am problem des darstellens

orientiert.

jan theissen

kunststoffbecher durchlöchert

monika sunnanväder

apfel ausgestochen

veronika beckh

weinflasche gesägt

62


www.hbks.uni-sb.de/home/d_staff_romp.htm

kunst g gestaltung c design

heft 4

variationen

wie schon in heft 2 (eingriffe)

werden auch in diesem heft

gestalterische ergebnisse von

studierenden vorgestellt, hier

zum thema variationen. da

gestalten sich überwiegend in

der form von variationen darstellt,

hatte ich im ws 1996/97

in den grundlagen der gestaltung

an der hbksaar variationen

explizit als thema gestellt.

der student tobias buss hatte sich

in der atelierarbeit grundlagen

der gestaltung im ws 1994/95

bei mir mit verfahren der formfindung

beschäftigt und im

anschluß hieran in der atelierarbeit

bei bodo baumgarten eine

serie von zeichnungen zum

thema rose gefertigt. ausgewählte

beispiele von zeichnungen

dieser serie werden in dem

heft neben ebenso bemerkenswerten

zeichnungen von viktoriana

kostov zum thema muschel,

die im ws 1996/97 in der atelierarbeit

grundlagen der gestaltung

bei mir entstanden sind, vorgestellt.

hinsichtlich zeichentheoretischer

überlegungen zum thema variationen

wurde von nelson goodmans

vorschlägen ausgegangen.

tobias buss

rose

zeichnung

tobias buss

rose

zeichnung

viktoriana kostov

muschel

zeichnung

63


Studium Personen Projekte Institution

Prof. Ulrike Rosenbach

Neue Künstlerische Medien

Last Call für Engel

1995

Bollwerk Fribourg

Performancefoto

1972

Galerie Ernst, Hannover

1973

112 Greenestreet, New York

1974

Kunstverein Köln

1975

Biennale des Jeunes, Paris

1976

LAICA, Los Angeles

1977

documenta 6, Kassel

1978

Kunstmuseum Düsseldorf

1979

Biennale, Sydney

1980

Stedelijk Museum, Amsterdam

1981

Galerie Stampa, Basel

1982

Videokunst in Deutschland,

Köln

1983

Institute of Contemporary Art,

Boston

1984

Galerie Magers, Bonn

1985

Kunstverein Oldenburg

1986

Galerie Meier-Hahn, Düsseldorf

1987

documenta 8, Kassel,

Performance

1988

Edge 88, London

1989

Art Gallery of Ontario, Toronto

1990

Stadtgalerie Saarbrücken

1991

Galerie Uli Buschlinger,

Wiesbaden

Art Gallery of New South

Wales, Sydney

Fukujama Modern Art Museum,

Japan

1992

Stadtgalerie Krems, Österreich

1993

Schloß Prestenik

Galerie Brigitte March, Stuttgart

1994

IFA-Galerie Stuttgart

1995

Galerie Weißer Raum, Hamburg

1996

Galerie Brigitte March, Stuttgart

Objekt Video, Oberöster,

Landesgalerie Linz

1997

Kunstverein Heilbronn

Museum Schloß Arolsen

1998

WO? Rathaus/Kunsthalle Göttingen

Galerie Brigitte March, Stuttgart

1999

Staatliches Museum Schwerin

Städt. Galerie Würzburg

Landesmuseum Bonn

Seit 1972 arbeitet Ulrike

Rosenbach mit neuen künstlerischen

Medien. Nach ihrer Ausbildung

als Bildhauerin an der

Kunstakademie Düsseldorf, entwickelte

die junge Künstlerin

damals mit eigenen Aktionen zu

ihren plastischen Objekten auch

Videofilme, die als ihre ersten

Videoaktionen schnell bekannt

wurden. Über die folgenden

zehn Jahre konnte man im Werk

von Rosenbach drei hervorragende

Arbeitsgebiete erkennen,

die internationale Anerkennung

fanden: Performance/Aktion,

Mediainstallation/Videoskulptur,

Fotokunst.

Schon bevor sie nach 25 Jahren

Arbeit als freischaffende Künstlerin

1989 Professorin an der neugegründeten

Kunsthochschule

Saar wurde, hatte Rosenbach bei

zahlreichen internationalen Lehraufträgen

und Gastprofessuren

eine eigene Lehre entwickelt.

Diese bezog auch – und innovativ

– eine spezielle Arbeitsform

für Frauen ein, die bereits Mitte

der siebziger Jahre in Zusammenarbeit

mit amerikanischen

Kolleginnen entstanden war.

Folgerichtig faßt Rosenbach ihre

Lehre an der HBKsaar mit den

drei oben genannten Arbeitsgebieten

in dem Begriff Neue

Künstlerische Medien zusammen,

und leitet Studenten in

Atelierarbeit und Projekten anhand

der fotografischen und

elektronischen Techniken zu

authentischer künstlerischer

Arbeit an.

Lehrgebiet

Mixed Media Kunst, Technik-

kurse-Kameraarbeit-Videokunst-

Performance/Aktion-Fotografie-

Einbindung in skulpturale Materialien-Installationen

im Raum-

Minimalistische Entwicklungen-

Narrative Abläufe


www.hbks.uni-sb.de/home/d_staff_rose.htm

Das Bild der Frau in der

Nachkriegszeit

1994

Videopanoramawand (permanent)

und Videostandfotos

Haus der Geschichte Bonn

65


Studium Personen Projekte Institution

Rosenbach

Studentische Arbeiten

Dietlinde Stroh

Haben Sie keine Angst

dreiteilige Fotoarbeit

1997

Cibachrom Fotos hinter

10 mm Plexiglas,

Walli Höfinger

Traum-Körper-Erinnerung

Bewegung, Ton, Licht – ein

Performance- und Installationsraum

Diplomarbeit 1999

66


www.hbks.uni-sb.de/home/d_staff_rose.htm

Christa Werner-Geiselhofer

Last Minute

1998

Videostandfotos

aus der Videoinstallation

67


Studium Personen Projekte Institution

www.hbks.uni-sb.de/home/d_staff_dega.htm

Prof. Paolo Deganello (Gastprofessur)

Produktdesign

1940

geboren in Este (I)

1966

Architekturdiplom, Florenz

Mitarbeit bei der Restaurierung

der Orsanmichele in Florenz

1963-72

Arbeit als Städteplaner für die

Stadt Calenzano (Florenz).

Nach dem Studium Gründung

des Archizoom Associati Studio,

Florenz, gemeinsam mit

Andrea Branzi, Gilberto Corretti

und Massimo Morozzi

Tätigkeit dort bis 1972

seit 1972

selbständiger Architekt in

Mailand

Architektur

Von zahlreichen architektonischen

Entwürfen wurden

realisiert: Haus in Fiesole

(Archizoom Projekt), Restaurierung

eines Theaters mit

einer Holzstruktur in Montecarotto

(An), Ausstellungsraum

und Platzgestaltung in

Zürich, Geschäfte u.a. für

Schöner Wohnen und

Stefanel. 1991 Projekt Locus

Gubbio in Gubbio (Verbindung

der Stadträume zwischen

einer modernen und

einer alten Stadt) zusammen

mit Nicolin, Derossi, Purini,

Natalini und Riva.

Design

Möbel für Cassina, Driade,

Marcafrè, Ycami, Venini,

Zanotta, Artelano (F), Vitra

(Ch), Baleri (I).

Einzelausstellungen

1988

Binnen und Van Krimpen

Galerie, Amsterdam

1991

Japan Design Commitee,

Tokio

Alle Zeichnungen bis 1972

befinden sich im Archiv des

Zentrums für Studien und

Archive des Fachbereichs

Kommunikation der Universität

Parma.

Ausstellungsbeteiligungen

Teilnahme an der 14. bis 19.

Triennale in Mailand.

U.a. Ausstellungen folgender

Projekte:

1981

Design by Circumstances,

Episoden in italienischer Architektur

1982-80

Uhrenturm in New York

1985

Die europäische Eisberg-

Kreativität in Deutschland

und Italien, Today organisiert

von Germano Celant in der

Kunstgalerie Ontario

1987

documenta 8, Kassel;

Platzgestaltung Piazza dei

martiri für die Ausstellung

Les Nouvelles Tendances im

Centre Pompidou, Paris

1996

Museo del Design Triennale

in Mailand

Lehrtätigkeit

Faculty of Architecture an

den Universitäten Palermo

und Mailand

Architectural Association,

London,

Domus Academy, Mailand

Hochschule der Bildenden

Künste Saar, Saarbrücken

Royal College of Art, London.

I.S.I.A., Florenz (Befristete

Professur für Industriedesign)

Colle Val d´Elsa,

Bezalel Academy of Arts and

Design, Jerusalem

Torso Cassina

Arbeiten sind in folgenden

Sammlungen: Victoria und

Albert Museum, London,

Design Museum, London,

Museum of Modern Art,

Toyoma (Japan), Denver Art

Museum, Denver (USA), Vitra

Museum, Weil am Rhein

68


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Prof. Tamàs Waliczky (Gastprofessur) Neue Medien und Computeranimation

Tamàs Waliczky, born in 1959,

media artist.

He started out by creating

cartoon films and comics

(1968-74), later taught himself

drawing and painting, and

began working with computers

in 1983.

He was artist-in-residence at the

ZKM-Institute for Visual Media

in 1992, and subsequently a

member of the Institute's

research staff (1993-97) before

taking up a guest professorship

at the Hochschule der Bildenden

Künste Saar, Saarbrücken

in 1997.

The International Academy of

Media Arts and Science (IAMAS)

in Gifu, Japan, has chosen Waliczky

as artist-in-residence in

1998/99.

His works won numerous

awards, including the Golden

Nica of Prix Ars Electronica,

Linz, were shown in different

exhibitions and festivals worldwide,

and are in different public

collections, including the Centre

Georges Pompidou, Paris, and

the Oppenheimer Collection,

Bonn.

The Garden

1992-1996

Sculptures

1998

Der Wald

1993

All the works

are copyrighted

by Tamàs Waliczky

and Anna Szepesi

69


Studium Personen Projekte Institution

Honorarprofessoren und Lehrbeauftragte

Prof. Dr. Alberto Alessi

Designmanagement und

Designmarketing

Prof. Dieter Heinz

Kulturgeschichte des Saarlandes

Alberto Alessi was born in

Arona (Novara) in 1946.

Elder son of Carlo, and first of

the Alessi third generation, he

joins the family company in

1970 after the degree in law at

the Università Cattolica in

Milan.

Since 1970 he has developed a

close net of collaborations with

architects and designers all over

the world, making Alessi one of

the most important names in

the international design field.

He is currently managing director

and general manager for strategic

marketing, communication

and design management.

He has written La Citura di

Orione. Storia, tecnica e uso dei

recipienti da cottura in metallo

per la grande cucina, Milano,

Longanesi, 1986, Not in production,

next to production,

Crusinallo, Alessi, 1988 and

La Fabbrica dei Sogni, Electa,

Milano, 1998.

He collaborates with many

reviews and international publications,

writing on the design

theme, and occasionally he is

visiting professor in certain

design schools.

He is member of the Academic

Board of the UIAH in Helsinki

and of the Honorary Committee

of the Design Museum in

London.

Senior Fellow at the Royal

College of Art in London.

Honorary Professor of the

Hochschule der Bildenden

Künste Saar in Saarbrücken.

Doctor Honoris Causa at the

UIAH in Helsinki.

Doctor of Fine Arts at the

Miami University in Oxford,

Ohio.

In 1998 he got the Design

Award for Lifetime Achievement

from the Brooklyn

Museum of Art.

1930

geboren in Saarbrücken

1945-49

Rekonstruktionsmodell der

Saarbrücker Ludwigskirche

(seit 1985 im Deutschen Architekturmuseum

Frankfurt)

1951

Steinmetzpraktikum in der

Bauhütte der Ludwigskirche

1951-58

Studium der Architektur und

der Baugeschichte an der TU

Karlsruhe; Abschlußdiplom als

Dipl.Ing.

ab 1955

Mitarbeit im Nürnberger

Arbeitskreis für Maßforschung

1958-90

Konservator der Landeshauptstadt

Saarbrücken

1963-88

Schriftleiter der Kulturzeitschrift

Saarbrücker Hefte

1980-85

Zweiter Präsident der Internationalen

Siegfried-Wagner-Gesellschaft

München/Bayreuth

seit 1985

Lehrtätigkeit an der Fachhochschule

des Saarlandes

1989-1995

Lehrbeauftragter an der HBKsaar

seit 1995

Honorarprofessor an der

HBKsaar

zahlreiche Veröffentlichungen

und Beiträge in Hörfunk und

Fernsehen

70


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Prof. Bernd Schulz

Aspekte zeitgenössischer Kunst/

Kunst und Wissenschaft

Lehrbeauftragte

im WS 1999/2000

Jörg Berdux

Produktion interaktiver Medien

Dr. Benno Rech

Poesie

Madeleine Dietz

Raumbezogene Plastik

Rolf Reisert

Deutsche Mystik

Peter Eppendorfer

Boeing Business Jet

Prof. Dr. Hans-Peter Richter

Visuelle Wahrnehmung

Johannes Fox

Internet für Anfänger

Wolfgang Schabbach

Technisches Gestalten

Sylvia Freyer

Bildhauerei

Heide Schmitz

Eutonie

Dr. Dietfried Gerhardus

Ateliergespräche

Linda Schwarz

Experimentelle Drucktechniken

Rolf Gilgen

Marketing

Dietlinde Stroh

Foto

Waltraud Höfinger

Körperorientierte Performance

Andreas Strohmayer

Flugzeugtechnik/Innenausbau

Leslie Huppert

Virtual Community

Dr. Hartmut Wagner

Soziologie

1941

geboren in Beckingen/Saarland

1963-67

naturwissenschaftliches

Studium in Freiburg/Br.

1967

Diplom-Forstwirt

1967-68

Assistent in der Biometrie

(Anwendung kybernetischer

Modelle in der ökologischen

Forschung)

1969-75

Ressortleiter für Wissenschaft

und Kulturkritik, Redakteur des

Funkkollegs Biologie,

Chefreporter Kultur beim

Saarländischen Rundfunk

1977-84

freier Film- und Hörfunkautor,

Schwerpunkt Kunst und

Wissenschaft

1978

Mitarbeiter am Institut für Konsum-

und Verhaltensforschung

der Universität des Saarlandes

1984

Aufbau der Stadtgalerie

Saarbrücken, seit 1985 Leiter

seit 1994

Direktor der Stadtgalerie

Saarbrücken in der Stiftung

Saarländischer Kulturbesitz

seit 1996

Honorarprofessor an der

HBKsaar

Mitgliedschaften:

Internationales Künstlergremium

Deutscher Werkbund Saar

Mit Zhu Jinshi in der Installation

Bambusschatten im Innenhof

der Stadtgalerie Saarbrücken

1998

Erich Jacob

Sachzeichnen, Formfindung

und Farbe

Torfi Jonsson

Schrift

Klaus Köhler

Archaeopteryx II

Ralph Krämer

Zeichnen

Dieter Krüll

Bild und Schrift

Dieter Kunz

Kunst am Bau

Ovidia Lorenz

CAD/CAM

Jörg Maubach

Mac

Dr. Eva Mendgen

Kunstgeschichte,

Designgeschichte

Claude Werth

Video I

Stefan Zintel

Audio

Andreas Oldörp

Der gestimmte Raum

Prof. Dr. Tilman Osterwold

Kunstgeschichte

71


Studium Personen Projekte Institution

Ehemalige Gastprofessorinnen und -professoren,

Ehrensenatoren und emeritierte Professorinnen und Professoren

GastprofessorInnen

Jochen Gerz

1990-1992

Experimentelle Kunst

Jill Scott

1992-1994

Computeranimation

Serge Spitzer

1992-1994

Installation, Plastik und

experimentelles Gestalten

Gert Dumbar

1995-1997

Visuelle Kommunikation,

Corporate Identity

Wolfgang Strauss

1995-1997

Bildsimulation und -animation

Maria Nordman

1997-1999

Skulptur im öffentlichen Raum

Ehrensenatoren

Werner Klumpp

Minister a.D.

Hans Jürgen Koebnick

Präsident der Landeszentralbank

in Rheinland-Pfalz

und im Saarland

Richard Nospers

Oberbürgermeister a.D.

Emeritierte ProfessorInnen

Prof. Sofie Dawo

Textildesign

Prof. Oskar Holweck

Grundlehre

Prof. Dr. Helmut Reichmann †

Experimentelle Plastik

Jochen Gerz

Jochen Gerz projektierte und

realisierte als erster Gastprofessor

der neugegründeten

HBKsaar mit Studierenden das

inzwischen international bekannte

(unsichtbare) Mahnmal

gegen Rassismus 2146 Steine

auf dem Saarbrücker Schloßplatz

(heute Platz des unsichtbaren

Mahnmals). Gerz thematisierte

den Akt der Verdrängung

als gesellschaftliches

Phänomen und die damit verbundene

Herausforderung:

"An dieser Stelle kam mir der

Gedanke, das Werk selbst zu

verdrängen. Seit Freud wissen

wir, daß das Verdrängte uns

immer verfolgt. Ich möchte

diese Beziehung zur Vergangenheit,

die meine eigene sein

könnte, an die Öffentlichkeit

bringen." Also schlug Gerz

seiner studentischen Projektgruppe

vor, mit dem Thema

Abwesenheit zu arbeiten.

Am Anfang stand die Idee der

Steine, die Vorstellung von

Friedhof. Der Ort, die mit 8000

Steinen gepflasterte Auffahrt

zum Schloß, wurde erst im Zuge

der lokalen, historisch orientierten

Recherche gefunden.

Die ersten 50 Steine mit den

Namen jüdischer Friedhöfe

wurden mit ihren Inschriften

nach unten ohne Kenntnis der

Öffentlichkeit, der Behörden

und ohne Budget in die Pflasterung

eingebracht. Dann erst

begann die eigentliche Arbeit

der Mittelbeschaffung und

Organisation des Projekts:

"Wir brauchten kein Atelier.

Nach einem Monat hat die

Schule uns gefragt, was wir

machten. Die Leute waren

überrascht, daß wir das Faxgerät

und das Telefon benutzten

anstelle von Holz oder Fotografie".

Die Zitate von Jochen Gerz

stammen aus der 1993 zur

Übergabe von 2146 Steine -

Mahnmal gegen Rassismus

Saarbrücken (Verlag Gerd Hatje

Stuttgart) erschienenen Publikation,

die u.a. neben der ausführlichen

Dokumentation der

Arbeit auch Stellungnahmen

der am Projekt beteiligten

Studierenden enthält.

72


www.hbks.uni-sb.de/home/d_staff.htm

Serge Spitzer

Serge Spitzer versetzte sein

Lehrgebäude in den komplexen

Raum des alltäglichen Lebens.

Im bewußten Gegensatz zu

fiktiven Kunstmodellen wurden

die Studierenden angeregt, auf

kreative Weise mit ihrer täglichen

Umwelt zu kommunizieren.

Die Werkstätten der Handwerkergasse

im Völklinger

Hüttenensemble (Dependance

der HBKsaar seit 1990) waren

ebenso wie die Stadt Saarbrücken

im Kontext des reichen

politischen und historischen

Hintergrunds der Region Ausgangspunkte

für das Entdecken

des Verdeckten. Gemeinsames

Reisen, Einkaufen, Kochen und

Essen bildeten die Grundlage

für Gespräche über Kultur,

Philosophie und Gesellschaft.

Die physikalischen Aspekte des

Kochens stellten dabei die

Struktur für technische Diskussionen

bereit, die denen über

Skulptur und Malerei sehr ähnlich

waren. Projekte, die Kommunikation

durch geteilte

Erfahrungen herzustellen suchten,

waren das Resultat dieser

Prozesse. Die Ergebnisse dieser

Denkfabrik fanden ihren

Niederschlag in einer gemeinsamen

Publikation der ProjektteilnehmerInnen

unter dem Titel

How to boil water/Wie man

Wasser kocht (Cantz Verlag,

Stuttgart 1995).

Wolfgang Strauss

Wolfgang Strauss arbeitete mit

einer Gruppe von Studierenden

aus beiden Fachbereichen an

einem virtuellen Medialab der

Hochschule. Es entstanden dabei

konkrete Projektarbeiten in

den Bereichen Interface, Interactive,

Web Page und Web Space

Design sowie Tele-Kommunikations-Design.

In Kooperation

mit dem FB Informatik der Universität

des Saarlandes und dem

Forschungszentrum Informationstechnik

in Bonn (GMD) entwickelte

Strauss mit seiner Projektgruppe

Modelle für interaktive

und multimediale Netz-

Raum-Installationen, die etwa

im Fall des Projekts Zeremonie-

Design für die Verleihungsgala

des Internationalen Videokunstpreises

1995 zur Konzeption

und intermedialen Gestaltung

der 45-minütigen Live-Sendung

führten. Ein weiterer Schwerpunkt

war die Entwicklung eines

virtuellen Denk- und Wahrnehmungsgebäudes

(Haus der

Illusionen) als Erfahrungsspielraum

für individuelle Auseinandersetzungen

mit Interface,

Interaction und Inszenierung

hybrider Kommunikationsraum-

Konstellationen.

Martin Blanke

Pflanzaktion

1994

1200 Lavendelstauden werden

zu unterschiedlichen 6-10 qm

großen Sternen gepflanzt.

Parkanlagen, Universitätskliniken

des Saarlandes, Homburg/Saar

Tobias Eis

Liebessamtmöbel

1994

Installation

Schaumstoff, Watte, Stoff

Waschraum, Handwerkergasse

Völklingen

Claudia Brieske

o. T.

Installation

1994

Lautsprechermembrane in

Arbeitsoveralls eingerollt

große Halle, Handwerkergasse

Völklingen

Gestaltung der Sendung zur

Verleihung des Internationalen

Videokunstpreises ‘95.

Kooperation mit dem Virtuellen

Studio der GMD-Forschungszentrum

Informationstechnik in

Bonn/Sankt Augustin für den

Südwestfunk Baden-Baden.

73


Studium Personen Projekte Institution

Wissenschaftliche und künstlerische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Dr. Angelika Schulz

Wissenschaftlich-künstlerische

Mitarbeiterin

Rita Horsch-Everinghoff, M.A.

Kunsthistorikerin, Leiterin des

Hochschularchivs

Arbeitsbesprechung der

Fotoinstallation Bei mir zu Hause

1999 von Maja Sokolova

Lehrgebiet

Interfacedesign:

Gestaltung von Benutzungsoberflächen

von Software,

Maschinen und Automaten,

Web-Design

1960

geboren in Eppstein/Taunus

1981-83

Studium Übersetzen und

Dolmetschen Spanisch/Französisch

an der Universität des

Saarlandes, Saarbrücken

1983-89

Studium der Informationswissenschaft,

der Französischen

Philologie und der Neueren

Deutschen Sprachwissenschaft

in Saarbrücken

1989

Magister Artium

1990-95

wissenschaftliche Mitarbeiterin

an der FR Informationswissenschaft

in Saarbrücken

seit 1996

wissenschaftlich-künstlerische

Mitarbeiterin am Fachbereich

Design an der HBKsaar

1997

Promotion zum Dr. phil.;

Dissertation über das Thema

Interfacedesign – Die visuelle

Gestaltung interaktiver

Computeranwendungen

(Röhrig Verlag 1998)

Einführung ins Internet

außerdem: Experimentelles

Kochen

Hochschul- und Wirtschaftskontakte

Abbildung:

Konzept, Gestaltung und

Realisation der Web-Seiten

für die Stiftung Saarländischer

Kulturbesitz, 1999,

zusammen mit Burkhard Detzler,

Johannes Fox, Thomas Ultes

1966

geboren in Lichtenau/Westfalen

1986-94

Studium der Kunstgeschichte,

Klassischen Archäologie und

Ethnologie an der Universität

Trier

seit 1989

Museumspädagogische und

journalistische Tätigkeit,

Erstellung eines regionalen

Künstlerarchivs

1995-96

Lehraufträge im Fach Ethnologie

an der Universität Trier

seit 1995

Wissenschaftliche Mitarbeiterin

am Institut für aktuelle Kunst im

Saarland

seit 1996

Lehraufträge an der Hochschule

der Bildenden Künste Saar,

wissenschaftliche Betreuung

des Hochschularchivs

74


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Meta Backes

Lehrkraft für besondere

Aufgaben, Siebdruckerei

Robert Hutter

Lehrkraft für besondere

Aufgaben, Video Atelier

1942

geboren in Merchweiler/Saar

1979-87

Technische Lehrerin im Sozialpflegerischen

Bereich,

Berufsbildungszentrum

St. Wendel

1987-89

Abordnung an die Fachhochschule

für Kunst und Design,

Saarbrücken

seit 1989

Lehrkraft für besondere

Aufgaben an der Hochschule

der Bildenden Künste Saar

Siebruckcollage

1964

geboren in Ludwigshafen/Rhein

1983-85

Ausbildung zum Bauschlosser

und Kunstschmied

1988-90

Studium an der Freien Hochschule

für Musische und

Bildende Künste in Alfter/Bonn,

Bildhauerei/Malerei

1990-96

Studium an der Hochschule der

Bildenden Künste Saar, Medienkunst

1996

Diplom, Meisterschüler von

Prof. Ulrike Rosenbach

seit 1997

Lehrkraft für besondere Aufgaben

im Bereich Medienkunst

an der Hochschule der Bildenden

Künste Saar, Saarbrücken

Stipendien, Förderungen

Preise (Auswahl)

1993

Stipendium der Studienstiftung

des Deutschen Volkes

1994

Arbeitsstipendium des Videokunstpreises

Marl im Folkwang

Museum, Essen

Adolf Geyer Stipendium der

Stadt Ludwigshafen

1995

Projektstipendium der Saarländischen

Filmförderung

1996

Humanic Kunstpreis/Österreich

1. Preis der Landeskunstausstellung,

Rheinland-Pfalz

1997

Arbeitsstipendium der Sparkasse

Südliche Weinstraße

Projektförderung der Saartoto

Gesellschaft

Parisstipendium in der Cité

International des Arts

Abbildung:

MEDIENZEIT

1998

Multimediaperformance

75


Studium Personen Projekte Institution

Ullrich Kerker

Lehrkraft für besondere

Aufgaben, Druckwerkstatt

Ulli Meiers

Lehrkraft für besondere

Aufgaben, Koordination

Öffentlichkeitsarbeit

Fenster für Kapelle am

Münchberg, Merzig, 1999

Firmensignets:

Schwarz 1998

Orchester 1997

1953

geboren in Remscheid

1973-80

Studium an der Kunstakademie

Düsseldorf, Meisterschüler

1980

1. Staatsexamen für Kunsterziehung

1981

Ringenberg-Stipendium des

Landes Nordrhein-Westfalen

1985-88

Lehrauftrag für Druckgraphik an

der Kunstakademie Düsseldorf

1988-90

Lehrauftrag für Radierung,

Lithographie und Typographie

an der Universität-Gesamthochschule

Siegen

seit 1990

an der HBKsaar

Aquatinta-Radierung (Ausschnitt)

1995

Auf dem Weg sein/in der

Druckgraphik

Schreiben, zeichnen,

bezeichnen, schneiden, ritzen,

ätzen, drucken.

Verdichten, schwärzen,

schleifen, löschen –

und immer wieder die

Überraschung beim erneuten

Abzug des Papiers vom

Druckstock.

Bei allen Stationen dieses

Prozesses sind Kopf & Hand

nicht zu trennen; häufig

entwickelt sich der Einfall erst

beim Machen.

1952

geboren in Losheim

1971-1975

Studium an der

Fachhochschule Trier

Visuelle Kommunikation

seit 1976

freiberufliche Tätigkeit

als Designer

1981

Lehreignungsprüfung

für das Fach Kunsterziehung

1982-1997

Leiter der Schule für

Ergotherapie am

Landeskrankenhaus Merzig

seit 1998

Lehrkraft für besondere

Aufgaben an der HBKsaar

76


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Lutz Pankow

Lehrkraft für besondere

Aufgaben, Produktdesign

Christof Schmitz

Lehrkraft für besondere

Aufgaben, Computerwerkstatt

1968

geboren in Lissabon

1968-79

aufgewachsen in Südamerika

1989-90

Studium Maschinenbau an der

TU Kaiserslautern

1990-95

Designstudium an der HBKsaar,

Fachrichtung Produktdesign

1995

Diplomthema: Simulierte Erlebniswelten

1995-96

Stipendium am DesignLabor

Bremerhaven

1996

Gründung Designbüro

Fritz & Lutz Design, Saarbrücken

seit 1997

Lehrkraft für besondere Aufgaben

im Fachbereich Design

an der HBKsaar

Projekte Produktdesign

- Windsurfsegel- und

Accessoiredesign, Kommunikationsdesign,

Gun Sails

1999 (Abbildung)

- Konzeption und Karosseriedesign

diverser ferngesteuerter

Autos, Tronico Toys

- Fernsteuerung für ferngelenkte

Flugmodelle, Robbe

Modelsport

- 2-Kanal Fernsteuerung für

Autos, Tronico Toys

- Mockickdesignstudie BASIC

und RACE, Hercules/Fichtel &

Sachs

- Interiordesignstudie V-Klasse,

Mercedes-Benz

- HYSWAS Highspeedfähre,

Emit-Bremer Vulcan Werft

- Alligator Modulschiff,

Lürssen Werft

- Ultralightflugzeug, Delta One

Projekte Interior Design

Clubdiscothek Fish, Karlsberg

Brauerei Bar, Restaurant

Diner, Karlsberg Brauerei

Projekte Ausstellungs-Design

- Volldampf Ausstellung zum

Thema Schiffsschornsteine,

Bremerhaven

- EXPO 2000 Beitrag des Saarlandes

in Zusammenarbeit

mit Prof. Hullmann

1959

geboren in Cloppenburg

1981-83

Studium an der Universität

Saarbrücken, Informatik,

Elektrotechnik

1984-88

Studium an der FH des Saarlandes,

Fachrichtung Design

1988-90

Produktdesigner bei Mannesmann-Kienzle

GmbH, Villingen-

Schwenningen

seit 1990

freischaffender Designer in

Saarbrücken

1992-93

Lehrauftrag an der HBKsaar

seit 1993

Lehrkraft für besondere Aufgaben

- Einsteiger- und Aufbaukurse

- Technisches Zeichnen

(CAD 2-D und CAD 3-D)

- Digitale Bildbearbeitung

- Electronic Publishing, Satz und

Layout

- Digitale Illustration und

Präsentationstechniken

Lehrmaterial Grundlagen der

2D-Grafik

Lehrmaterial Grundlagen der

Gestaltung

77


Studium Personen Projekte

Institution

Hotel Bard/Theley

Ausgangssituation

6 Einzel-, 3 Doppelzimmer,

1978 letzte Generalrenovierung

des seit ca. 1900 bestehenden

Familienbetriebes Gaststätte

Bard und des seit den 50er Jahren

bestehenden Hotels.

Stil der Zimmer: Rustikal, solide,

grüner Teppichboden, Bett,

Schreibtisch, Kofferablage,

Schrank, Nachttisch, Garderobe,

Fernseher auf dem Schreibtisch

stehend.

Oberflächen: Eiche rustikal P43

gebeizt.

Gäste: Geschäftsleute, Durchgangsreisende.

Übernachtungsdauer: eine bis

maximal 3 Nächte.

Konzept des Umbaus

Szenen des Alltags wurden ausgewählt

und mit einem winzigen

Dreh verändert und so verstärkt.

Alles, was man sieht, kennt man

aus dem Alltag. Nichts Besonderes,

aber Dank der besonderen

Aufmerksamkeit, die alle Reisenden

haben, sehen sie auch die

Details, wählen aus den verschiedenen

Zimmern den Raum, der

ihrem augenblicklichen Selbstverständnis

entspricht. Jedes Gästezimmer

im Hotel Bard ist jetzt

anders. Die Damen und Herren

an der Rezeption entscheiden –

vielleicht mit den Gästen –,

welcher Raum ihnen wohl am

besten entspricht: Galeria,

St. Wendalin, Ex Libris, Flora,

Virtuell, Amour Fou, Le Petit

Prince, Office oder Anno 1978.

Gäste, die noch nicht das ganze

Hotel kennen, glauben, daß alle

Zimmer so sind wie ihres. Die

Gäste der Flora meinen, daß alle

Zimmer vor Blumen überquellen,

und die Gäste in Ex Libris wollen

gerne wissen, welche Bücher es

in anderen Bücherzimmern zu

lesen gibt. Die neun Gäste einer

Nacht haben neun verschiedene

Hotels in ihren Köpfen. Kommt

der Reisende wieder und erhält

ein anderes Zimmer, wird er

erstaunt sein. Er wird wissen

wollen, welche Geheimnisse

hinter den weiteren Türen

stecken, und er wird wiederkommen,

jedes Zimmer einmal

zu belegen. Er wird bei seinen

Besuchen die noch unbekannten

Szenen erleben wollen, wird sich

von seinem 10. Besuch an für

das Zimmer seiner jeweiligen

Stimmungslage entsprechend

entscheiden können. Der Gast

wird immer neu wählen wollen,

er wird neue Überraschungen

erwarten, und er kann sicher

sein, daß das Hotel Bard ihm

diese nicht nur in seinem Zimmer

bieten wird.

Umbaumaßnahmen in den

Zimmern

Individuelle Gestaltung der

Zimmer u.a. durch verschiedene

Teppichböden, auf das Zimmerthema

abgestimmtes Mobiliar,

Textzitate auf der Deckenblende,

absägen der Bettpfosten und

umlackieren – passend zum Farbkonzept

des jeweiligen Zimmers,

entfernen der Schränke – Ersatz:

Stummer Diener/Stuhl bzw. Umgestalten

der vorhandenen

Schränke, gesandstrahlte Spiegelmotive

in den Bädern abgestimmt

auf das Thema des Zimmers,

neue Duschabtrennungen

mit Duschvorhang aus weißer

Fliegerseide, Armaturen einheitlich

– nur die Griffdetails der

Toilettenbürsten spielen auf das

Thema des Zimmers an.

Projektbeteiligte

Ute Bard, Geschäftsführerin

Hotel Bard

Entwurf und Bauleitung:

Christina Kaufmann,

Dipl. Des. Ralf Eiling,

Dipl. Des. Christof Bühler,

HBKsaar

Betreuung:

Prof. Harald Hullmann

Unternehmensberatung:

Dietrich Heiss, Saarbrücken

Zimmer Office

– um den Tag aufzuarbeiten

Zimmer Flora

– sich an den Blumen am Bett

erfreuen

Zimmer Le Petit Prince

– 14 qm Romantik mit Blick zu

den Sternen, die man mit dem

Herzen sieht

78


www.hbks.uni-sb.de/home/e_projects.htm

21

Kulturpreis des Landkreises

Neunkirchen in Ottweiler

1998

Der Kulturpreis 1998 des

Landkreises Neunkirchen

wurde als künstlerischer Wettbewerb

für Projekte bzw. Installationen

in öffentlichen Innenund

Außenräumen von Ottweiler

ausgeschrieben.

Zur Teilnahme eingeladen

waren Studierende und AbsolventInnen

der Hochschule der

Bildenden Künste Saar. 14 realisierte

Projekte von jungen

KünstlerInnen und Designer-

Innen eröffnen neue,

ungewohnte Perspektiven der

Wahrnehmung einer Stadt, die

sich im „Grenzkonflikt“ zwischen

dem Bewahren ihrer

Geschichte und der Suche nach

ihrer zukünftigen Identität

befindet. Schon in den ersten

Tagen der öffentlichen Wettbewerbspräsentation

heftig diskutiert,

bieten diese künstlerischen

Eingriffe in den sogenannten

öffentlichen Raum Gelegenheit,

zeitgenössischer Kunst in Amtsstuben

und auf der Straße zu

begegnen.

Dominik Schmid

Auto

1998

Autokarosserien

Blies (Nähe Pavillon)

Gertrud Riethmüller

"Alice” im Postfach

1998

Video-Klang-Installation

Postamt

Christian Schorr

Scherben des Glücks

1998

Glas, Audio

Stadtmauergewölbe

Konzeption

Prof. Horst Gerhard Haberl

Betreuung der

Wettbewerbsbeiträge

Prof. Christina Kubisch,

Prof. Andreas Brandolini

Jury

Prof. Horst Gerhard Haberl

(HBKsaar, Saarbrücken)

Dr. Rudolf Hinsberger

(Landrat des Landkreises

Neunkirchen)

Prof. Patrick Talbot

(Ecole Nationale Supérieure

d’Art de Nancy)

Ernest W. Uthemann M.A.

(Saarland Museum Saarbrücken)

Dr. Inge Weber

(Vorstand Stiftung Saarländischer

Kulturbesitz)

1. Preis (5000 DM):

Dominik Schmid

2. Preis (je 2500 DM):

Gertrud Riethmüller,

Christian Schorr

Weitere TeilnehmerInnen

Nadja Donauer,

Frauke Eckhardt, Rolf Giegold,

Hanns Peter Hofmann,

Nikolaus Hülsey, Christian Mayer,

Regina Schmid, Karin Schwarz,

Maja Sokolova, Klaudia Stoll &

Jacqueline Wachall


Studium Personen Projekte

Institution

TightRope

Von 1993 bis 1998 bestand

TightRope im Rahmen eines

durch die Hochschule der

Bildenden Künste Saar geförderten

Hochschulprojekts, als

experimentelles Forum für die

praktische und theoretische

Auseinandersetzung mit künstlerischen,

gestalterischen und

sozialen Fragestellungen in

Bezug auf die Neuen Medien,

insbesondere das Internet.

Das von Professorin Ulrike

Rosenbach geleitete Forschungsprojekt

diente dazu, Studenten/

Innen der Fachbereiche Design

und Kunst mit dem Medium

Internet vertraut zu machen.

Die GastprofessorInnen Jill Scott

und Wolfgang Strauss wurden

in die inhaltliche Gestaltung

einzelner Ausgaben miteinbezogen,

die auch als Druckausgaben

erschienen sind.

Die letzte Ausgabe wurde dann

wieder von Professorin Ulrike

Rosenbach in Zusammenarbeit

mit Jens Geelhaar betreut.

Die technische Umsetzung und

ständige Redaktion des Projektes

wurde durch den Studenten

und späteren Lehrbeauftragten

Jens Geelhaar gewährleistet.

In dieser Zeit hat sich TightRope

kontinuierlich mit dem WWW

weiterentwickelt. In immer

neuen interdisziplinären Teams

wurde dieser Entwicklung Rechnung

getragen, so daß in der

Zusammenfassung des Projekts

ein Überblick zu den Anfängen

des WWW in Europa entstanden

ist.

aus: Einführungstext CD-Rom

TightRope, 1999

80


www.hbks.uni-sb.de/home/e_projects.htm

DESIGN BAZAAR

Der DESIGN BAZAAR ist eine

Gruppe von Studentinnen und

Studenten der Hochschule der

Bildenden Künste Saar,

Saarbrücken. Er wurde 1995

von den Professoren Harald

Hullmann und Andreas

Brandolini ins Leben gerufen

und wird mittlerweile von den

Studenten selbst organisiert

und getragen.

Wir entwerfen, konzipieren und

produzieren Produkte in Kleinserie,

wie z.B. Küchenhelfer,

Haushaltsgegenstände, Leuchten,

Modeartikel und Accessoires.

Gemeinsamer Nenner der Produkte

des DESIGN BAZAAR sind

originelle Ideen mit Esprit und

Humor, eine außergewöhnliche

Umsetzung, handwerkliche

Präzision und die Originalität

der Kleinserie. Ausgangspunkt

ist häufig ein bestehender

Alltagsgegenstand, aus dem mit

relativ geringem Aufwand ein

neues Produkt entsteht, ein

sogenanntes Ready Made.

Sandra Anstätt

Falte 1997

Ralf Taubenreuther

Time is watching you 1999

Uhr

Ausstellungsstand

im ehemaligen

BIZ Saarbrücken,

1997

Jutta Regitz

Schuhe aus Zeitungspapier

1999

Christina Kaufmann

Garderobe 1997

Ausstellungsstand

Düsseldorf 1999

Designers Saturday,

Buchhandlung König

Sandra Anstätt

Vase 1996

Dominik Schmid

Sammler 1999

Fruchtschale

Ausstellungsstand

Mailänder Möbelmesse,

1999

Grundkonzept ist es zunächst,

daß die Studenten ihre entworfenen

Produkte in der Öffentlichkeit

auf die jeweilige Resonanz

testen können.

Mittlerweile ist der DESIGN

BAZAAR zu einem eigenständigen

und festen Forum der

Studenten geworden.

Gleich einem fliegenden Händler

taucht der DESIGN BAZAAR zu

verschiedenen Events an

unterschiedlichen Orten mit

immer wieder neuen Produkten

auf und verschwindet wieder.

Wichtige Stationen waren

bisher der Designers Saturday

1997 und 1999 in Düsseldorf,

das Passagenprogramm der

Kölner Möbelmesse 1998 und

die Mailänder Möbelmesse

1999, sowie in unregelmäßigen

Abständen Saarbrücken.

Der DESIGN BAZAAR ist flexibel

und neuem aufgeschlossen und

freut sich auf jede neue Einladung.

81


Studium Personen Projekte Institution

Centre International d’Art Verrier (CIAV) Meisenthal

Internationales Glaszentrum Meisenthal

19

25

Seit 1993 veranstaltet die

HBKsaar in Kooperation mit der

ENSA-Nancy Glasseminare und

internationale Sommerworkshops

im Centre International

d’Art Verrier (CIAV) in Meisenthal,

einer kleinen Gemeinde

inmitten des Parc Régional des

Vosges du Nord in Lothringen.

Die ehemalige Glashütte von

Meisenthal wurde vor allem

durch das Wirken von Émile

Gallé bekannt, der hier begann,

seine Jugendstil-Glasobjekte zu

entwickeln und zu produzieren.

Das CIAV mit seinen zwei Glasbläsern

und einem Instruktionsteam

ist mit einer Glaswerkstatt

für Heißglasbearbeitung und

verschiedenen Arbeitsplätzen

zum Schneiden und Schleifen

von Kaltglas ausgestattet. Sein

Gästehaus mit Küche, Seminar-/

Aufenthaltsraum und einem

großen Garten bietet Platz für

Gruppen bis zu 18 Personen.

Das in unmittelbarer Nachbarschaft

gelegene Glasmuseum

mit seiner umfangreichen

Sammlung und Bibliothek bietet

die Gelegenheit, sich mit der

Geschichte der Glasherstellung

zu beschäftigen. Die Seminare

und Workshops, die unter der

Leitung von international

bekannten Designern, Künstlern

und Historikern stattfinden,

werden von den Professoren

Andreas Brandolini, François

Burkhardt und Patrick Talbot

(ENSA-Nancy) organisiert und

betreut.

Dozenten 1993-99

Stephan Balkenhol

Andreas Brandolini

Andrea Branzi

François Burkhardt

Paolo Deganello

Peter Dunas

Konstantin Grcic

Enzo Mari

Richard Meitner

Eva Mendgen

Norbert Mendgen

Jasper Morrison

Bernard Pétry

Helmut Riecke

Borek Sipek

Dieter Stang

Jean-Pierre Umbdenstock

Beteiligte Kunsthochschulen

- Hochschule der Bildenden

Künste Saar

- École National Supérieur

d’Art de Nancy

- Istituto Superiore per le

industrie artistiche (ISIA),

Firenze

- Akademie für dekorative

Kunst Prag

- École Régional des Beaux

Arts et des Arts Appliqués

Reims

- Escola Massana Barcelona

- École des Arts Décoratifs

Strasbourg

- École des Beaux Arts

St. Etienne

- Staatliche Akademie der

Bildenden Künste Karlsruhe

- Academie voor beeldende

kunst en vormgeving,

(AKI), Enschede

Publikationen

- Reflexionen, Ausstellungskatalog

HBKsaar 1995

- Zur Geschichte des Glases

und des Kristalls im Saarland

und in Lothringen (Arbeitstitel).

CD-Rom, erscheint

Anfang 2000

Anette Peter

Jan Theissen

Pokale für den Saarländischen

Jugendmusikpreis 1998

Arbeitssituationen

Glaswerkstatt Meisenthal

82


www.hbks.uni-sb.de/home/b_institution.htm

Zusammenarbeit mit Wirtschaftsunternehmen

Partnerhochschulen

www.aki.nl

www.isia.it

www.ensa-nancy.fr

Alex Suarez

Lasergerät zur Messung

der Lacktiefen von Autos

Phototherm, Dr. Petry GmbH,

Entwurf, 1999

Es gibt vielfältige Formen der

Kooperation zwischen der

HBKsaar und Wirtschaftsunternehmen,

-verbänden und öffentlichen

oder privaten Institutionen,

so z.B. die Durchführung von

Studien, Produktentwicklungen,

Entwürfe für Software- und

Webdesign, die Entwicklung von

Vermarktungsstrategien, Werbematerialien

und Corporate Identities,

aber auch Wettbewerbe

und natürlich Ausstellungen.

Seit der Gründung der HBKsaar

haben Studierende in zahlreichen

Projekten mit Unternehmen zusammengearbeitet.

Entwurfsarbeiten

reichten von Motorradhelmen,

dem Gehäuse für ein

Lacktiefenmeßgerät, der Benutzungsoberfläche

von Fahrkartenautomaten

bis hin zu Umverpackungen

von Softwareprodukten,

dem Leitsystem für den

Flughafen Saarbrücken/Ensheim

oder der Emotionalisierung des

Erscheinungsbildes eines Türklinkenherstellers.

Im Bereich Investitionsgüter entstanden

z.B. gemeinsam mit der

Hydac Technology GmbH, Sulzbach/Saar,

konzeptionelle

Studien zu hydraulischen Werkzeugen,

u.a. ein hydraulisches

Vermarkungsgerät. Eine Litfaßsäule,

die über Solarzellen beleuchtet

wird, steht heute an

einem zentralen Verkehrsknotenpunkt

in Saarbrücken. Die komplizierte

Technik, die in ihr steckt,

ist in Kooperation von Studierenden

und der Firma Werbe Fabry

entstanden.

Im Rahmen einer Projektarbeit

im Bereich Visuelle Kommunikation

z.B. wurde in Kooperation

mit der Saarbrücker Zeitung die

Zeitung für Lyrik Wort für Wort

realisiert.

Motivation der Zusammenarbeit

mit der HBKsaar sollte für Unternehmen

der Wunsch sein, einen

innovativen Impuls zu erhalten.

Für die Studierenden muß dagegen

die Motivation vorherrschen,

qualifizierte Informationen

über einen Produkt- oder Geschäftsbereich

zu erhalten, ein

innovatives Produkt zu erarbeiten

und Erfahrungen in Planung und

Umsetzung zu erhalten. Eine unmittelbare

wirtschaftliche Nutzung

der Studienergebnisse darf

bei dieser Zusammenarbeit für

beide Partner nicht im Vordergrund

stehen. So können

Studenten und Studentinnen

auch Fragestellungen verfolgen,

die für die Unternehmen zwar

interessant sind, für die aber im

Alltag keine Manpower zur Verfügung

steht. Andererseits bietet

das für die Studierenden die

Möglichkeit, sich neue Qualifikationen

für ihre zukünftige

Profession zu erwerben.

Hüte-Workshop WS 1998/99

mit Studierenden der HBKsaar

und der AKI, Enschede

Leitung: Angela Schäfer,

Meerbusch

Die HBKsaar hat enge, partnerschaftliche

Beziehungen zu verschiedenen

europäischen

Kunsthochschulen aufgebaut.

Bereits im Gründungsjahr 1989

konnte eine Kooperation zwischen

der HBKsaar und lothringischen

Hochschuleinrichtungen,

insbesondere der École

National Supérieur d’Art de

Nancy begründet werden.

Seit 1993 werden gemeinsam

internationale Workshops im

Centre International d´Art

Verrier im lothringischen

Meisenthal veranstaltet.

Im Rahmen des EU-Programmes

Sokrates/Erasmus kooperiert

die HBKsaar zur Zeit mit drei

Hochschulen, der AKI academie

voor beeldende kunst en

vormgeving, Enschede (NL), der

Universidad autónoma de

Barcelona, Escola Massana,

Barcelona (E) und mit dem Istituto

Superiore per le industrie

artistiche, ISIA, Florenz (I). Das

Angebot, einige Zeit im Ausland

zu verbringen, wird von den

Studierenden so gut angenommen,

daß weitere Kooperationen

geplant sind.

Zunächst auf den Austausch

von Studierenden angelegt,

haben die Kooperationen

inzwischen zu einer regen internationalen

Teilnahme an

Workshops geführt. So nahmen

Studierende der AKI z.B. an

einem Hüte-Workshop im Frühjahr

1999 an der HBKsaar teil,

Studierende aus Florenz,

Barcelona und Enschede sind

auch Teilnehmer der Glasworkshops

in Meisenthal. Umgekehrt

konnte u.a. ein Student

der HBKsaar an Delphi III teilnehmen,

einem zweiwöchigen

internationalen Workshop für

Kunststudenten in Delphi,

Griechenland, der von Dozenten

der AKI in Kooperation mit der

Athener Hochschule für Kunst

und Design organisiert und geleitet

wurde. Und auch auf einer

anderen, projektorientierten

Ebene soll die Zusammenarbeit

weitergehen:

Der Design Bazaar soll in

Zukunft auch für Studierende

der Partnerhochschulen offen

stehen.

81

83


Studium Personen Projekte Institution

Institut für aktuelle Kunst im Saarland

Die Idee, ein Institut für aktuelle

Kunst im Saarland zu gründen,

geht auf Erfahrungen in mehreren

Forschungsprojekten von

Prof. Jo Enzweiler zurück, die es

erforderlich machten, im Saarland

ein Zentrum zu schaffen,

das – in der Gegenwart beginnend

in die Zukunft weisend –

Materialien zur Bildenden Kunst

sammelt und aufbereitet.

Auf Initiative von Jo Enzweiler

und Richard Nospers, damaliger

Oberbürgermeister der Kreisstadt

Saarlouis, fanden sich

1992 Vertreter unterschiedlicher

Institutionen im Rathaus

Saarlouis zusammen, um die

Gesellschaft der Förderer des

Instituts für aktuelle Kunst im

Saarland zu gründen.

Diesem Förderverein gehören an:

Kreisstadt Saarlouis, Vereinigte

Saarelektrizitätswerke AG,

Fernwärmeverbund Saar GmbH,

Saar Ferngas AG, BMW,

Firma Omlor, Saarland-Sporttoto

GmbH, WHS Revisions-GmbH,

Saarlouis, Stadtwerke Saarlouis,

Sparda-Bank Saarbrücken,

Globus-Handelshof, Saarlouis,

DBL, Saarlouis, Festo-Werk,

St. Ingbert, Landkreis Saarlouis.

Präsidenten des Fördervereins:

Richard Nospers (1992-97),

Dr. Peter Winter (1997-98),

Joachim Fontaine (seit 1998)

Die Kreisstadt Saarlouis stellt mit

dem Laboratorium ein Gebäude

mietfrei zur Verfügung, das seit

1993 Sitz des Instituts für aktuelle

Kunst im Saarland ist.

Forschungsschwerpunkte sind

die arbeitsbegleitende Dokumentation

der im Saarland arbeitenden

Künstler und lückenlose

Bestandsaufnahme der Kunst im

öffentlichen Raum im Saarland.

Die gesammelten Informationen

werden in Künstlerdossiers zusammengefaßt,

die Kataloge,

Texte, Fotos, CDs, Videos,

Presseberichte, Einladungen,

Plakate enthalten.

Das Archivmaterial steht jedem

Interessierten zur Einsicht und

Weiterbearbeitung zur Verfügung.

Das Institut verfügt über eine

3500 Bücher umfassende

Kunstbibliothek, die aus der

Bibliothek Kantzenbach (Kunsttheorie,

Architektur, Malerei,

Plastik, Kunsthandwerk) und

einer Sammlung von Katalogen

und Veröffentlichungen zur

Kunst im Saarland besteht.

Der Archivbestand umfaßt

Informationen über mehr als

1900 Künstlerinnen und Künstler,

1600 Kunstwerke im öffentlichen

Raum sowie 11000 Zeitungsberichte,

5600 Dias und

SW-Fotos.

Die auf der Grundlage des

Archiv-Materials erfolgten Auswertungen

werden durch Publikationen

der Öffentlichkeit zugänglich

gemacht in Form von

Schriftenreihen, monografischen

Darstellungen, Werkverzeichnissen,

etc.

Publikationen

Herausgeber: Jo Enzweiler,

Bearbeitung: Claudia Maas,

Gestaltung: Johannes Fox

– Mitteilungen 1-7 1993-99,

Saarbrücken 1993-99

Kunst im öffentlichen Raum:

– Uwe Loebens: Torque,

Richard Serra. Dokumentation

zu der Großskulptur auf dem

Campus der Universität des

Saarlandes. Studien Nr. 2,

Saarbrücken, 1993

– Studenten entwerfen für

Studenten. Studien Nr. 3,

Saarbrücken 1992

– Kunst im Krankenhaus.

Saarbrücken 1995

– Brunnen in Saarbrücken.

Saarbrücken 1995

Leo Kornbrust. Raum-Wort-

Skulptur. Saarbrücken 1995

– Kunst im öffentlichen Raum

Saarland, Band 1 Saarbrücken,

Bezirk Mitte 1945

bis 1996. Saarbrücken 1997

– Kunst im öffentlichen Raum

Saarland, Band 3 Universität,

Campus Saarbrücken, Campus

Homburg/ Universitätskliniken.

Saarbrücken 1999

– Wettbewerbe für Kunstbeiträge

zum Neubau der

Frauen- und Kinderklinik in

den Universitätskliniken in

Homburg/Saar, 1993/94.

Saarbrücken 1998

– Wirtschaft und Kunst.

Festo Werk Rohrbach in

Kooperation mit der Hochschule

der Bildenden Künste

Saar.Saarbrücken 1997

– Künstlerische Gestaltung

des Bereichs Innenhof im

neuen Dienstgebäude für die

Hauptstelle Saarbrücken der

Landeszentralbank in Rheinland-Pfalz

und im Saarland

1996/97. Saarbrücken 1997

10 x Studenten und Studentinnen

der Hochschule der

Bildenden Künste Saar im

Internationalen Forschungsund

Begegnungszentrum für

Informatik Schloß Dagstuhl.

Saarbrücken 1999

Interviews 1-8

– Boris Kleint, Paul Schneider,

Max Neumann, Leo Kornbrust,

Peter Ludwig,

Otto-Herbert Hajek,

Karl Prantl, Jo Enzweiler im

Gespräch mit Monika Bugs.

Saarbrücken 1994-99

Portraits

– Portrait Dieter Kunz.

Saarbrücken 1995

– Portrait Ullrich Kerker.

Saarbrücken 1998

Vorgestellt

– Vorgestellt Johannes Fox.

Saarbrücken 1996

Werkverzeichnis

– Paul Schneider Werke

1949-1998 Aufsätze und

Werkverzeichnis. Saarbrücken

1998

Herausgeber Jo Enzweiler

und Heinrich Popp:

– Der Zaun. Visign und

Totentanz. Studien Nr. 1,

Saarbrücken 1993

Herausgeber Institut für

aktuelle Kunst und Saarbergwerke

AG:

– Kunstwerkberg. Saarbrücken

1993

Herausgeber Institut für

aktuelle Kunst und Projekt

Johanneskirche:

– Farbe Bekennen PfingstRot.

Saarbrücken 1994

– Passion Bilderzyklus von

Uwe Loebens. Saarbrücken

1995

Herausgeber: Jo Enzweiler,

Dietfried Gerhardus und

Sigurd Rompza:

kunst g gestaltung c design

– sigurd rompza: wie unterscheiden

sich in darstellender

hinsicht eine zeichnung von

morandi und ein sessel von

le corbusier? Heft 1,

Saarbrücken 1995

– eingriffe. Heft 2,

Saarbrücken 1996

– grundlagen des gestaltens:

material und mittel, gestaltungslehren,

programme und

manifeste. versuch einer

bibliographischen übersicht

ab 1900. Heft 3, Saarbrücken

1997

– sigurd rompza: variationen.

Heft 4, Saarbrücken 1998

– lambert wiesing: die uhr.

eine semiotische betrachtung.

Heft 5, Saarbrücken

1998

– sigurd rompza: abstrahieren.

Heft 6, Saarbrücken

1998

– sigurd rompza: bewegung

– versuche mit dem kopiergerät

als beispiel für die

grundlegungsprobleme bildlicher

gestaltung. Heft 7

Saarbrücken 1998

Herausgeber Institut für

aktuelle Kunst, Saarland

Museum, Landesinstitut für

Pädagogik und Medien.

– Von der Aktion zur Meditation.

Saarbrücken 1999

Jährlich einmal gibt das

Institut eine Edition heraus,

die die Künstler jeweils als

Akt der Solidarität mit dem

Institut als Auflage kostenlos

zur Verfügung stellen.

Editionen 1-6: Johannes Fox,

Wolfgang Klauke, Ullrich

Kerker, Uwe Loebens, Francis

Berrar, Gabriele Eickhoff

Sparda-Bank-Preis

1993 wurde in Zusammenarbeit

mit der Sparda-Bank

Saarbrücken der Sparda-

Bank-Preis für besondere

Leistungen der Kunst im

öffentlichen Raum gegründet.

Der Preis wird im Drei-

Jahresrhythmus vergeben.

Die Preisträger waren 1994

Leo Kornbrust und 1998

Paul Schneider.

Künstlerfahnen vor dem

Laboratorium

Als Beitrag zur Kunst im

Stadtbild von Saarlouis zeigt

das Institut in unregelmäßiger

Folge Künstlerfahnen:

bisher waren Fahnen zu

sehen von: Bodo Baumgarten,

Werner Bauer, Wolfgang

Klauke, Künstlerinnengruppe

11 F, Susanne Speicher,

Jo Enzweiler, Clothilde Freichel-Baltes,

Paul Schneider

Ausstellungen

Auf der Freifläche vor dem

Laboratorium und in den Innenhöfen

sowie im Gebäude

wurden bisher Werke von

Paul Schneider, Heinz

Oliberius, Eva Niestrath,

Leo Kornbrust, der

Künstlerinnengruppe Saar

und Wolfgang Klauke gezeigt.

Im Rahmen der Ausstellungen

fanden sieben

Laboratoriumsgespräche

statt.

Direktor: Prof. Jo Enzweiler

Stellvertreter:

Prof. Harald Hullmann,

Prof. Burkhard Detzler

Wissenschaftliche

Mitarbeiterinnen:

Dr. Claudia Maas,

Rita Horsch-Everinghoff, M.A.

Archiv:

Ursula Kallenborn-Debus

Freier Mitarbeiter:

Johannes Fox

84


www.hbks.uni-sb.de/home/b_institution.htm

Kooperation Stadtgalerie Saarbrücken

www.stadtgalerie.de

Ausstellungen in der Reihe

statement (Absolventen der

HBKsaar stellen aus)

O.W. Himmel: Urinale –

Eine fotografische

Recherche, 1997

Claudia Brieske: dog show,

1997

Robert Hutter: man’s world,

man’s fantasy. Multimedia-

Installation/Performance,

1998

Alex Gern: gernsehen, 1999

Performances in der

OFF Reihe (gemeinsam mit

der HBKsaar)

OFF 1, 1996

Gespräch und Performance

mit Henri Chopin

hoppa bock/ Freske der

unfühlbaren Stimme/die

oberen lippenfriesen

OFF 2, 1996

Gerhard Rühm

die winterreise, dahinterweise

ein gedichtzyklus zur musik

von franz schubert als szenisches

ereignis. regisseur &

sprecher: gerhard rühm

schauspielerinnen:

brigitte busken,

andrea k. schlehwein

OFF 3, 1997

Performance Efeu-Klänge

Renate Hoffleit

Michael Bach Bachtischa

Saiteninstallation für den

Innenhof der Stadtgalerie

Saarbrücken

OFF 4, 1997

ALCHIMIE – Live-Performance

Thomas Köner

und Jürgen Reble

OFF 5, 1997

Klang- und Tanzperformance

im Dachatelier der HBKsaar

Junko Wada/Rolf Julius

OFF 6, 1998

Terry Fox, Performance

OFF 7, 1998

Johan Lorbeer Still-Life-

Performance

OFF 8, 1999

Konzert und Filme:

Morton Feldman, Jackson

Pollock, Willem de Kooning.

In Zusammenarbeit mit

SR 2 Kultur

OFF 9, 1999

Installation Klangwald

Klangperformance

Llorenç Barber

Aktuelle Kunst in ihren vielfältigen

Formen präsentiert die

Stadtgalerie Saarbrücken jährlich

in acht bis zehn Ausstellungen.

Den für die zeitgenössische

Kunst charakteristischen

Erweiterungen der Medien

(Installationen, Video- und

Klangmedien) wird dabei viel

Platz eingeräumt.

Besonderheiten: Projektorientierung,

d.h. langfristig orientierte

Entwicklung spezieller Projekte

für den Ort und zu programmatischen

Schwerpunkten. Diese

Schwerpunkte sind: Spannungsfeld

zwischen Kunst, Technik

und Natur, Grenzüberschreitungen,

Intermedia, insbesondere

Sound Art oder Klangkunst,

Performanceveranstaltungen,

Vorträge und Diskussionen

sowie Konzerte mit Neuer

Musik ergänzen das Galerieprogramm.

Gegründet wurde die Stadtgalerie

Saarbrücken 1985 als

städtische Einrichtung. Seit

1994 gehört sie als selbständige

Einrichtung zur Stiftung Saarländischer

Kulturbesitz. Im

gleichen Jahr wurde eine

Vereinbarung über eine enge

Kooperation der Stadtgalerie

Saarbrücken mit der Hochschule

der Bildenden Künste

Saar getroffen. Ziel dieser

Zusammenarbeit ist das Einbringen

der professionellen

Ressourcen eines Galeriebetriebes

in den Lehrplan der

HBKsaar. Dies geschieht insbesondere

im Rahmen der langfristig

angelegten Projektarbeit

der Stadtgalerie, bei der Künstlerinnen

und Künstler längere

Zeit zur Realisierung umfangreicher

in-situ-Arbeiten vor Ort

sind. Dabei finden regelmäßig

Diskussionsveranstaltungen

oder Workshops statt. (Beispiele:

Workshop mit Allan Wexler im

Sommersemester 1997 oder

Workshop mit Satoru Takahashi

im Wintersemester 1999/2000.)

Mit der Kooperationsvereinbarung

wurden zwei neue Veranstaltungsreihen

in das Programm

der Stadtgalerie aufgenommen:

Die Reihe statement,

in der herausragende Absolventinnen

und Absolventen der

Hochschule ihre Arbeit oder

einzelne Projekte vorstellen sowie

die Reihe OFF, die vor allem

der Performance im Grenzbereich

zwischen Musik und Bildender

Kunst gewidmet ist.

Die für die HBKsaar charakteristische

Nähe von Kunst und

Design spiegelt sich in fachübergreifenden

Projekten der

Galerie wider.

Claudia Brieske

dog show, 1997

Robert Hutter

Multimedia-Installation/Performance

man’s world, man’s

fantasy, 1998

Llorenç Barber

Klangwald, Klangperformance

im Innenhof der Stadtgalerie

1999

85


Studium Personen Projekte Institution

Zentrale Verwaltung und Haustechnik

Heinrich Scherber

Verwaltungsleiter

Claudia Hemgesberg-Fournier

Stellvertretende Verwaltungsleiterin,

Personalverwaltung

Marion Willer

Rektoratssekretariat

Margarethe Heinz

Verwaltungssekretariat

Martina Dörr

Allgemeine Verwaltung,

Haushaltsangelegenheiten

Susanne Giese

Fachbereichsverwaltung Freie

Kunst, Prüfungsangelegenheiten

Gisèle Schweitzer

Fachbereichsverwaltung Design,

Prüfungsangelegenheiten

Sabine Rauber

Studentenverwaltung,

Auslandsamt

Christiane Peters

Studentenverwaltung,

Statistik

Sonja Weissi-Zadeh

Bibliothek

Ute Kaufmann

Bibliothek

Petra Kempkes

Reinemachedienst

Paul Bauer

Hausmeister Völklingen

Remi Kneip

Zentrale Dienste

Horst Meier-Kempkes,

Technischer Dienst

Theo Kerber

Hausmeister

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www.hbks.uni-sb.de/home/b_institution.htm

Academy of Fine Arts and

Design

The Academy of Fine Arts and

Design (HBKsaar) in Saarbrücken

was founded in 1989

and ranks as one of the

youngest art academies in

Europe. It is a state institution

and at the time it has 250

student places at its disposal.

The main building of HBKsaar is

an historical baroque building

situated together with various

pavilion buildings near the

Ludwigsplatz in the heart of

Saarbrücken. The principal’s

office, the administration, the

library, the media library, the

archive, the studio and seminar

rooms, the workshops, a photographic

studio and a cafeteria

can be found here. There is a

printing centre at the Tummelplatz,

only a short walk apart. In

1994 the academy was further

extended with the opening of

the so-called E-Haus, a former

grammar school building. Today,

the E-Haus houses various

studios for photography, sound

and recording, video and computer.

Another site of the

HBKsaar is the Handwerkergasse

in Völklingen. It is part of

a former iron and steelworks

which belongs to the cultural

world heritage of UNESCO since

1994.

The Art Department encompasses

all artistic media, from

painting and sculpture up to

audio-visual and computer

generated art. The Design Department

teaches all the fields

of communication, media and

industrial design. The educational

and professional concept of

the HBKsaar is project orientated

which means that it is

based upon the principle of

bringing together different

disciplines and skills. New

teaching and study projects

which cross boundaries are

being developed continuously.

This education structure concentrates

on flexibility which

enables a far-reaching interchangeability

between the

various courses.

Beside a close interconnection

with several scientific and

cultural institutions such as the

Saarland University, the Academy

of Music and Drama, the

Stadtgalerie Saarbrücken, and

the neighbouring academies of

Fine Arts in France, the HBKsaar

sees a further challenge in the

confrontation with specific

assignments given by public

and private enterprises with the

aim of increasing the students’

awareness for recent and future

developments of the society.

This cooperation results in

semester works which deal with

concrete design projects as well

as art-projects in public space.

Ecole Supérieure d’Art et

de Design

L’Ecole Supérieure d’Art et de

Design de Sarrebruck (HBKsaar)

compte parmi les plus jeunes

écoles d’art d’Europe.

C’est un établissement public

d’enseignement supérieur

qui accueille actuellement

250 étudiants.

Le bâtiment principal de l’école,

un bâtiment baroque historique,

ainsi que les pavillons qui

l’entourent se trouvent près de

la Ludwigsplatz au cœur de la

ville de Sarrebruck. On y trouve

le rectorat, l’administration, la

bibliothèque, la médiathèque,

les archives, les ateliers et les

salles de séminaires, les ateliers

matériaux, l’atelier photo et la

cafétéria. A quelques pas de là,

à la Tummelplatz, sont installés

les ateliers d’impression. Le

campus s’est agrandi en 1994

avec l’aménagement d’une

école désaffectée, appelée

E-Haus, qui héberge

aujourd’hui les ateliers photo,

son, vidéo, et informatique de

la HBKsaar. L’école a également

implanté ses ateliers de pratiques

plastiques à Völklingen,

sur le site d’une usine sidérurgique

désaffectée, classée patrimoine

culturel mondial de

l’UNESCO depuis 1994.

L’enseignement de la filière Art

intègre tous les médias artistiques,

allant de la peinture et

de la sculpture jusqu’à l’art

audiovisuel et aux créations

artistiques par ordinateur. La

filière Design englobe tous les

domaines de la communication,

des médias et du design de produit.

Le concept pédagogique

de l’école est fondé sur la réalisation

de projets c’est à dire

qu’il s’appuie sur le principe de

rapprochement des diverses

disciplines et compétences. Il en

résulte une interdisciplinarité

permanente des projets et des

programmes pédagogiques

d’études. La structure d’enseignement

basée sur une

grande flexibilité permet ainsi

une large perméabilité entre

les différentes disciplines

proposées.

Outre le lien étroit de l’enseignement

avec les institutions

économiques et culturelles

telles que l’Ecole Supérieure de

Musique et de Théâtre, la Stadtgalerie

de Sarrebruck ou encore

les écoles d’art françaises

avoisinantes, la HBKsaar met

également l’accent sur la confrontation

avec des problèmes

concrets posés par des entreprises

privées ou publiques dans

le but d’amener les étudiants à

prendre conscience des changements

constants de la société.

Cette coopération aboutit à une

succession de travaux professionnels

en grandeur réelle en

réponse à des projets de design

ainsi qu’à des projets artistiques

dans l’espace public.

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HBKförderer

Vereinigung der Förderer

der Hochschule der Bildenden

Künste Saar e.V.

Ein wichtiger Schritt auf dem

Weg der Einbindung der Kunsthochschule

in den Kontext saarländischer

Wirtschaft und Kultur

ist die im September 1996

gegründete Vereinigung der

Förderer der Hochschule der

Bildenden Künste Saar e.V.

Sie hat sich zum Ziel gesetzt, die

Hochschule finanziell zu stärken,

sie in ihrem künstlerischen,

gesellschafts- und wirtschaftsrelevanten

Bildungskonzept zu

unterstützen und die Öffentlichkeit

mit dem Wirken und den

vielfältigen innovativen Ansätzen

der Kunsthochschule vertraut

zu machen.

Vorstand

Hans Jürgen Koebnick,

Inge Mohr, Henning Freese,

Dr. Franz Heinrich,

Ilmar Schichtel

Keplerstraße 3-5

66117 Saarbrücken

Telefon 0681 / 92652 103

Fax 0681 / 5847 287

Konto

Sparda Bank Saarbrücken

Kto.Nr.: 000393393

Bankleitzahl: 590 905 00

Abbildungsnachweis

Gudrun Albrecht:

S. 19 rechts oben

Peter Baus: S. 15

Donato di Bello: S. 22 oben

Natalie Bewernitz: S. 41 rechts

Dietmar Binger: S. 85 Mitte

Carsten Clüsserath: S. 30, 61

Burkhard Detzler: S. 14

Michael Ehrhart: S. 48

Ramak Fazel: S. 22 Mitte, 23

Alberto Ferrero:

S. 18 rechts oben, 2. von oben,

unten,19 links oben, 2. von

unten, unten, rechts unten

Rolf Giegold: S. 47 rechts

Tom Gundelwein:

S. 31, 85 oben und unten

Christian Helmle: S. 38/39

Anna Hofmann: S. 32 Mitte

Barbara Hohenadl: S. 44

Andrea Horsch:

S. 74 rechts unten

Rita Horsch-Everinghoff:

S. 7 links, 33 rechts

Martin Jeep: S. 40/41

Wolfgang Klauke:

S. 4, 5 rechts oben, 6, 7 rechts,

8, 9, 10, 18 links, 22 links,

26 links, 30 links, 34 links, 40,

69 links, 71, 74 links, 75 links

unten, 76, 77, 84, 86

Martin Luckert: S. 17 unten

André Mailänder: S. 18 rechts

2. von unten, 25 oben, 78

Anke Menck: S. 79 unten

Bernhard Schaub: S. 65

Dieter Scheid: S. 60

Mark Schink: S. 81 4. Reihe

Regina Florida Schmid:

S. 81 3. Reihe links

Martin Seck:

S. 81 oben rechts, unten

Dietlinde Stroh:

S. 5 Mitte links und unten, 64

Nic Tenwiggenhorn: S. 52 oben

Thomas Ultes: S. 83 rechts

Gerhard Westrich: S. 32 links

Jens Ziche: S. 45

Hinrich Zürn: S. 74 rechts oben

Archiv Historisches Museum

Saar, Saarbrücken: S. 72

Arbeiten mit Glas, Projektbroschüre

HBKsaar, WS 1995/96:

S. 40, 41: S. 25 unten

Das Haus der Widersprüche,

Gestaltungskonzept für das

Sozialamt Saarbrücken, Projekt

HBKsaar, WS 1997/98:

S. 25 Mitte

Kunstforum, 3/78, Bd. 27,

S. 197: S. 35

Maksimovic & Partners: Meine

schönsten und besten Ideen,

Aufzeichnungen und Geschichten

zwischen 1989 und 1994:

S. 49

Alessi, The Design Factory,

London 1994: S. 70 links

Alle übrigen Abbildungen:

beteiligte Studentinnen,

Studenten und Lehrende

Impressum

Herausgeber

Hochschule der Bildenden

Künste Saar,

Horst Gerhard Haberl, Rektor

Redaktion

Andreas Brandolini,

H.G. Haberl, Ulli Meiers,

Angelika Schulz

Realisierung

Institut für aktuelle Kunst im

Saarland

Gestaltung

Johannes Fox

© HBKsaar und die Autoren

und Autorinnen

ISBN

3-928596-52-7

Verlag

Verlag St. Johann GmbH,

Saarbrücken

Druck und Lithografie

Krüger Druck+Verlag GmbH,

Dillingen

Auflage 1000

Saarbrücken 1999

HBKsaar

Keplerstraße 3-5

D 66117 Saarbrücken

Fon +49 (0) 681 / 92652 101

Fax +49 (0) 681 / 5847 287

e-mail: info@hbks.uni-sb.de

Handwerkergasse Völklingen

D 66333 Völklingen

Fon +49 (0) 6898 / 1 64 65

Institut für aktuelle Kunst

an der Hochschule der

Bildenden Künste Saar

Choisyring 10

D 66740 Saarlouis

Fon +49 (0) 6831 / 460530

Fax +49 (0) 6831 / 460905

e-mail: ifak@hbks.uni-sb.de

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