Pfarrbrief Ostern 2013 - Pfarrverband Wildschönau

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Pfarrbrief Ostern 2013 - Pfarrverband Wildschönau

1

Ostern 2013

Ostern 2013


Osterevangelium nach Lukas

Pfarrer Josef Aichriedler

Liebe Pfarrgemeinden!

Mahatma Gandhi berichtet aus

seinem Leben: „Ich war fünfzehn

Jahre alt, als ich einen Diebstahl

beging. Weil ich Schulden hatte,

stahl ich meinem Vater ein goldenes

Armband, um sie zu bezahlen. Aber

ich konnte die Last meiner Schuld

nicht ertragen. Als ich vor ihm stand,

brachte ich vor Scham den Mund

nicht auf. Ich schrieb also mein

Bekenntnis nieder. Als ich ihm den

Zettel überreichte, zitterte ich am

ganzen Körper. Mein Vater las den

Zettel, schloss die Augen und dann

– zerriss er ihn.

„Es ist gut“, sagte er noch. Und

dann nahm er mich in die Arme.

Von da an hatte ich meinen Vater

noch viel lieber.“

Diese Geschichte hat mich sehr

beeindruckt.

Damit ich vergeben kann, muss mir

schon einmal vergeben worden

sein. Wer weiß oder erfahren hat,

was Vergebung bedeutet, kann

selber leichter vergeben.

In unserem täglichen Zusammenleben

ergeben sich manchmal mehr

oder weniger tiefe Verletzungen.

Welch eine Wunde kann schon

ein unbedachtes Wort reißen! Wie

tief sitzt ein verächtlicher Blick! Wie

sehr kann es wehtun, wenn ich

merke: Über mich wird geredet.

All das versperrt uns den Weg zum

Vergeben.

„Vergebung macht frei“, das ist

auch die Botschaft von Ostern!

Jesus schenkt uns sein Erbarmen,

er vergibt uns, er versöhnt uns mit

dem Vater, er nimmt uns an mit

unseren Schwächen, Hoffnungen

und Sehnsüchten, er schenkt uns

die Vergebung des Vaters und ruft

uns zum Mahl der Freude. Wir leben

aus der Kraft der Vergebung!

Der Auferstandene schenkt uns den

Frieden und neue Hoffnung, er gibt

uns Kraft und Zuversicht!

Ein gesegnetes und frohes Osterfest

wünscht euch

euer Pfarrer

Am ersten Tag der Woche gingen

sohn muss den Sündern ausgechenden

die Frauen mit den wohlrieliefert

und gekreuzigt werden

Salben, die sie zubereitet und am dritten Tag auferstehen.

hatten, in aller Frühe zum Grab. Da erinnerten sie sich an seine Worte.

Da sahen sie, dass der Stein Und sie kehrten vom Grab in die

weggewälzt war; sie gingen hinein,

Stadt zurück und berichteten alles

aber den Leichnam Jesu, den Elf und den anderen Jüngern.

des Herrn, fanden sie nicht. Es waren Maria Magdalene,

Während sie ratlos dastanden, traten

Johanna und Maria, die Mut-

zwei Männer in leuchtenden ter des Jakobus; auch die üb-

Gewändern zu ihnen. Die Frauen rigen Frauen, die bei ihnen waren,

erschraken und blickten zu Boden.

erzählten es den Aposteln.

Die Männer aber sagten zu Doch die Apostel hielten das alles für

ihnen: Was sucht ihr den Lebenden

Geschwätz und glaubten ihnen nicht.

bei den Toten? Er ist nicht Petrus aber stand auf und lief zum

hier, sondern er ist auferstanden. Grab. Er beugte sich vor, sah aber nur

Erinnert euch an das, was er die Leinenbinden dort liegen. Dann

euch gesagt hat, als er noch ging er nach Hause, voll Verwunderung

Ostern in Galiläa 2013 war: Der Menschen-

über das, was geschehen war. 2 3

Ostern 2013


Das Jahr des Glaubens

Pfarre Niederau

Dass der christliche Glaube in Europa

zunehmend an Bedeutung

verliert, wird inzwischen jedem aufgefallen

sein. Man beklagt zwar

allerorten den Priestermangel, stellt

sich aber kaum die Frage, ob es

nicht etwa einen wesentlich größeren

Mangel an Gläubigen gibt.

Wie steht es denn um unseren Glauben?

Ist er nicht in ziemliche Schieflage

geraten. Für manche besteht

auch hierzulande das sehr dünne

Glaubensbekenntnis nur noch darin,

zuzugeben, dass es etwas Höheres

geben wird. „Es muaß was

Hechas gebn!“

Wir sind aber nicht für etwas Höheres

geschaffen, sondern von und für

Gott, der uns liebt. Gott ist kein Es,

sondern ein Du. Und Glaube heißt

somit: Ich vertraue dir, der du mich

erschaffen hast und der du mich

unendlich liebst. Ich will meinen Lebensweg

mit dir gehen, will mich

von dir führen lassen.

Aber steht in unseren Tagen nicht

das Ego zu sehr im Mittelpunkt? Hat

da Gott noch Platz? Ist nicht „Selbstverwirklichung“

angesagt? Gibt sich

der moderne Mensch nicht selbst

die Gesetze? Wozu dann noch Gottes

Gebote?

Auf der anderen Seite sind so viele

Menschen auf der Suche. Der Hunger

und der Durst nach Wahrheit

und Liebe haben auch den modernen

Menschen nicht verlassen. Viele

schöpfen leider aus verschmutzten

Zisternen des Weltgeistes mit

mehr als nur zweifelhaften Inhalten.

Und dennoch spürt der Mensch von

heute denselben Durst wie die Samariterin,

die zum Brunnen ging und

dort Jesus traf, der sie einlud, ihm

zu glauben, ihm zu vertrauen. Und

dieser Jesus will, dass wir das Leben

haben und es in Fülle haben.

Zugegeben, sich auf die Gemeinschaft

mit Gott einzulassen ist immer

auch ein Akt der Demut. Gerade

der demütige Mensch kann sich

selbst klein machen, um anderen zu

dienen. Demut ist eben die unabdingbare

Voraussetzung für die Entfaltung

jeder Gemeinschaft.

Wenn der Glaube schwach ist,

dann dürfen wir darum bitten. Das

tun wir in unserer Pfarre bei jedem

Gottesdienst in den Fürbitten. Das

soll auch unser persönliches Gebet

sein im Jahr des Glaubens.

Ein Jahr Pfarrgemeinderat

Es ist kaum zu glauben, aber bereits

mein erstes Jahr als Pfarrgemeinderätin

neigt sich dem Ende zu.

Ohne Erwartungen und genauere

Kenntnis über das, was auf mich

zukommen würde, habe ich - fast

überraschend für mich - eine neue

Gemeinschaft gefunden. Vom ersten

Moment an verband uns im

Pfarrgemeinderat Wesentliches,

der gemeinsame christliche Glaube

und ein grundsätzliches, gegenseitiges

Wohlwollen. Trotz unterschiedlicher

persönlicher Historien und Erfahrungen

und sehr verschiedener

Temperamente war eines besonders

spürbar: ein gemeinsames Verantwortungsgefühl

für das Wohl und

die Zukunft der Menschen unserer

Gemeinde.

Nachdem zu Beginn unserer Amtsperiode

Ressorts und Aufgabenbereiche

untereinander aufgeteilt

waren, trafen wir uns regelmäßig

etwa einmal monatlich abends. Es

kostete mitunter Kraft, wenn zum

Abschluss eines bereits angefüllten

Arbeitstages - einem vorgegebenen

Ablauf folgend - erst mal Bürokratisches

und Organisatorisches

abgewickelt werden musste. Im

Anschluss folgte ein kreativer Teil,

in dem Visionen und Ideen ausgetauscht

wurden. Hiermit und mit

dem „Gläschen“ zum Abschluss

stellte sich dann jedoch stets ein

Zufriedenheitsgefühl ein, so dass wir

- immer bereichert - den Heimweg

antreten konnten.

Viele Gedanken haben wir uns im

vergangenen Jahr gemacht.

Mir persönlich liegen die Jugendlichen

sehr am Herzen, die zum

Großteil, den Bezug zur Kirche

verloren haben. Unsere Kirche in

Niederau sollte das eigentliche

Dorfzentrum sein. Hier sind wir Pfarrgemeinderäte

Mitgestalter einer

Oase des Glaubens, des Miteinanders.

Unsere Gemeinschaft ist wie

eine besondere Pflanze, die gehegt

und gepflegt werden sollte. In einer

Zeit der Schnelllebigkeit, des Konsums

und der Oberflächlichkeit sind

wir gefordert zu kämpfen um den

Blick ins Innere und die Besinnung

auf beständige Werte.

Ich spüre, dass ich eine große Chance

habe, an etwas mit zu gestalten,

wovon die Zukunft unserer Niederauer

Pfarre abhängt. Manchmal

habe ich ein schlechtes Gewissen,

dass noch nicht mehr passiert ist

und, dass ich zu wenig Zeit finde,

mich zu engagieren. Aber ich will

mein Bestes geben.

Dr. Gudrun Sprinzl

Ostern 2013 4 5

Ostern 2013


Firmung

Thierbach

Liebe Firmkandidatinnen und

– kandidaten!

In einigen Wochen feiern wir gemeinsam

das Sakrament der Firmung

und als euer Firmspender darf

ich mich kurz vorstellen.

Ich heiße Johannes Perkmann und

bin 1968 in Salzburg geboren. In

meiner Schulzeit war ich begeisterter

Ministrant in meiner Pfarre Maxglan

und bin seitdem in der Kirche

tätig.

Nach der Matura bin ich Mönch in

der Benediktinerabtei Michaelbeuern

geworden und war dort nach

meinem Studium als Lehrer, Erzieher

und Jugendseelsorger tätig. Vor 6

Jahren wurde ich von meinen Mitbrüdern

zum Abt gewählt und bin

seitdem als Leiter für meine Gemeinschaft

verantwortlich, sowie

auch für alle unsere Aufgabenbereiche:

Pfarrseelsorge, Hauptschule,

Tagesheim, Bildungshaus, Landwirtschaft,

Energiebetriebe… Bei eurem

Besuch könnt ihr euch dann ein Bild

davon machen.

Zu meinen Aufgaben zählt auch die

Firmspendung, zu der ich sehr gerne

zu euch kommen werde. Firmung

heißt Stärkung mit dem

Hl. Geist. Wir Christen dürfen mit

dem guten Geist Gottes unterwegs

sein, mit Ideen für die Zukunft, mit

Gemeinschaftssinn, mit einem festen

Vertrauen in Gott und mit Antworten

auf die großen Fragen unseres

Lebens. Wenn wir aus diesem

Geist Gottes leben, dann können

wir mit Hoffnung in die Zukunft gehen.

Ihr als Jugendliche seid sehr wichtig

für die Kirche, damit sie lebendig

bleibt und ihren wichtigen Auftrag

für die Menschen erfüllen kann. Der

Hl. Geist möge euch dazu die Begeisterung

und die Ideen schenken!

Euer Abt

Johannes Perkmann OSB

Erstkommunionkinder:

(Reihe hinten)

Sophia Kostenzer, Laura Kostenzer,

Martin Klingler, Carina Klingler

(Reihe vorne)

Valentina Siedler, Fabian Klingler,

Magdalena Klingler, Christina Klingler

Die Firmlinge

Sara Gruber

Verena Moser

Martin Moser

Ostern 2013 6 7

Ostern 2013


Gottesdienstordnung

Gottesdienstordnung

24

28

29

30

31

O B E R A U

MÄRZ

N I E D E R A U

P A L M S O N N T A G

10.00

PALMWEIHE + PROZESSION

PALMWEIHE + PROZESSION

10.00

Familiengottesdienst

Pfarrgottesdienst

G R Ü N D O N N E R S T A G

19.00

MESSFEIER VOM

MESSFEIER VOM

19.30

LETZTEN ABENDMAHL

LETZTEN ABENDMAHL

K A R F R E I T A G

15.00 Kinderfeier 15.00 Kinderandacht

19.00 KARFREITAGSLITURGIE 19.30 KARFREITAGSLITURGIE

K A R S A M S T A G

20.30 DIE FEIER DER OSTERNACHT 20.30 DIE FEIER DER OSTERNACHT

O S T E R S O N N T A G

10.00 FESTGOTTESDIENST 10.00 FESTGOTTESDIENST

APRIL

1

O S T E R M O N T A G

10.00 FESTGOTTESDIENST 10.00 FESTGOTTESDIENST

13. u. 14. W a l l f a h r t des Pfarrverbandes nach Birnau am Bodensee und Konstanz

27 Nachtanbetung

28 10.00 Pfarrgottesdienst 10.00 ERSTKOMMUNION

MAI

5 10.00 Florianigottesdienst 10.00 Florianigottesdienst

9

C H R I S T I H I M M E L F A H R T

10.00 ERSTKOMMUNION 10.00 FESTGOTTESDIENST

P F I N G S T S O N N T A G

19

STUNDGEBET

10.00 FESTGOTTESDIENST 10.00 FESTGOTTESDIENST

19.00 Abendmesse

P F I N G S T M O N T A G

STUNDGEBET

20 10.00 FESTGOTTESDIENST 10.00 FESTGOTTESDIENST

19.00 Abendmesse

25 17.00 F I R M U N G

26 9.00

F I R M U N G der Firmlinge von Oberau, Auffach und Thierbach

in der Pfarrkirche von O B E R A U

30 9.00

FESTGOTTESDIENST

FESTGOTTESDIENST

9.00

und Fronleichnamsprozession

und Fronleichnamsprozession

24

28

29

30

31

A U F F A C H

MÄRZ

T H I E R B A C H

P A L M S O N N T A G

8.30

PALMWEIHE + PROZESSION

PALMWEIHE + PROZESSION

8.30

Pfarrgottesdienst

Pfarrgottesdienst

G R Ü N D O N N E R S T A G

19.00

MESSFEIER VOM

MESSFEIER VOM

19.00

LETZTEN ABENDMAHL

LETZTEN ABENDMAHL

K A R F R E I T A G

15.00 Kinderandacht

19.00 KARFREITAGSLITURGIE 19.00 KARFREITAGSLITURGIE

K A R S A M S T A G

Wir beten am Heiligen Grab 20.00 DIE FEIER DER OSTERNACHT

O S T E R S O N N T A G

5.00 DIE FEIER DER OSTERNACHT 8.30 FESTGOTTESDIENST

APRIL

1

O S T E R M O N T A G

8.30 FESTGOTTESDIENST 8.30 FESTGOTTESDIENST

13. u. 14. W a l l f a h r t des Pfarrverbandes nach Birnau am Bodensee und Konstanz

25 6.25 Markusbittgang

MAI

4 19.00 Florianigottesdienst

5 8.30 ERSTKOMMUNION 8.30 Pfarrgottesdienst

9

C H R I S T I H I M M E L F A H R T

8.30 FESTGOTTESDIENST 8.30 FESTGOTTESDIENST

12 Tagesanbetung

19

P F I N G S T S O N N T A G

8.30 FESTGOTTESDIENST 8.30 FESTGOTTESDIENST

P F I N G S T M O N T A G

20 8.30 FESTGOTTESDIENST 8.30 ERSTKOMMUNION

23 11.00 Seniorenmesse

26 9.00

F I R M U N G der Firmlinge von Oberau, Auffach und Thierbach

in der Pfarrkirche von O B E R A U

30 8.30

FESTGOTTESDIENST

FESTGOTTESDIENST

8.30

und Fronleichnamsprozession

und Fronleichnamsprozession

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Ostern 2013


Wichtige Termine

Erstkommunion

Sonntag, 28. April 2013, 10,00 Uhr

Erstkommunionfeier in Niederau

Sonntag, 5. Mai 2013, 8.30 Uhr

Erstkommunionfeier in Auffach

Christi Himmelfahrt, 9. Mai 2013, 10.00 Uhr

Erstkommunionfeier in Oberau

Pfingstmontag, 20. Mai, 8.30 Uhr

Erstkommunionfeier in Thierbach

Firmung

Samstag, 25. Mai 2013, 17.00 Uhr

Firmung in Niederau

Sonntag, 26. Mai 2013, 9.00 Uhr

Firmung in Oberau

für die Pfarren Oberau, Auffach und Thierbach

Firmspender: Abt Johannes Perkmann OSB, Stift Michaelbeuern, Salzburg

Das Titelfoto zeigt die Auferstehung Jesu. Dieses Fresko ist in der Chorakirche

in Istanbul zu sehen. Im Zentrum des Bildes steht Christus, der gerade die

Felsen und Tore der Hölle und des Todes gesprengt hat. Mit der rechten

Hand zieht er Adam aus dem Grab, mit der linken befreit er Eva.

Ich wollte ein Interview mit dem lieben

Gott.

„Komm herein“, sagte er.

„Hast du Zeit für mich?“

Gott lächelte: „Meine Zeit ist die

Ewigkeit und lang genug für alles:

Was willst du wissen?“

„Wenn du über die Menschen

nachdenkst, was wundert dich am

meisten?“, fragte ich.

Gott antwortete: „Dass es ihnen

langweilig ist, Kinder zu bleiben.

Dass sie sich beeilen,

erwachsen

zu werden, und

dass sie dann

doch wieder wie

Kinder werden.

Dass sie ihre Gesundheit

verlieren,

um Geld zu

bekommen und

dann ihr Geld

verlieren, um ihre

Gesundheit zurück

zu bekommen.

Dass sie sich ängstigen

über die Zukunft

und dabei

die Gegenwart

vergessen, sodass sie weder in der

Gegenwart noch in der Zukunft das

Leben genießen können.

Dass sie leben, als würden sie niemals

sterben und dass sie sterben,

als hätten sie nie gelebt.“

Gott machte eine Pause und ich

war still. Dann fragte ich ihn weiter:

„Als ein Vater, was würdest du deine

eigenen Kinder lehren? Was ist

am wichtigsten im Leben?“

Gott antwortete wieder mit einem

Lächeln:

Interview mit Gott

„Sie sollten lernen, dass sie es nicht

erzwingen können, geliebt zu werden.

Aber sie sollten es anderen zumindest

ermöglichen.

Sie sollten lernen, dass es nicht wichtig

ist im Leben etwas zu haben sondern

jemanden.

Sie sollten lernen, dass es nicht gut

ist zu vergleichen; ihr Leben wird individuell

beurteilt, nach ihren Möglichkeiten,

nach ihren Mühen; nicht

als Gruppe und nicht als Konkurrenten.

Sie sollten lernen, dass

nicht jemand reich ist,

der viel hat, sondern

der wenig braucht und

sie sollten lernen, dass

sie mit Geld alles außer

Glück kaufen können.

Sie sollten lernen, dass

man in wenigen Sekunden

tiefe Wunden

machen kann, dass es

aber Jahre dauert, bis

sie wieder heilen.

Sie sollten lernen zu

verzeihen, indem sie

verzeihen.

Sie sollten lernen, dass

es Menschen gibt, die

sie lieben, es aber nicht zeigen können.

Sie sollten lernen, dass zwei Menschen

zugleich dasselbe anschauen

können und es ganz anders sehen.

Und sie sollten lernen, dass ein

Freund alles über sie weiß und sie

dennoch liebt …“

Text gefunden 2002 in Teheran unter der

Glasplatte des Schreibtisches eines persischen

Chirurgen. Übersetzt über den Umweg

des Englischen 2005. A.L.

Ostern 2013 10 11

Ostern 2013


Gedanken zu OSTERN

LIEBE KRANKE PFARRANGEHÖRIGE!

Ein besonderer Gruß gilt allen Kranken

unserer Pfarrgemeinden - verbunden

mit den besten Wünschen

für eine baldige Genesung!

Kranke oder ältere Personen, die

in der Karwoche oder zu Ostern

nicht zu den Gottesdiensten in die

Kirche kommen können, möchten

die Seelsorger gerne zu Hause besuchen

und ihnen die Heilige Kommunion

bringen.

Bitte um Anmeldung:

Pfarrer Josef Aichriedler, Oberau,

Tel. 8102

Diakon Klaus Niedermühlbichler,

Auffach, Tel. 0676/87466313

Diakon Peter Sturm, Niederau,

Tel. 8259

Wo Menschen

eine Mitte finden...

Wo Freude

das Leben prägt...

Wo Ängste

überwunden werden...

Wo Versöhnung

Menschen verbindet...

Wo Schranken

geöffnet werden...

... da erfahren wir Auferstehung

mitten im Leben

(Quelle unbekannt)

Unsere Seelsorger würden sich sehr freuen, wenn sie Patienten aus unserem

Pfarrverband, die im Krankenhaus liegen, auch besuchen könnten. Bitte meldet

ihnen die Kranken!

... zum

schmunzeln

Die Religionslehrerin zeigt ein Bild

von Jerusalem. „Kennt jemand diese

Stadt?“ Schnell ist die Hand eines

Schülers der 3. Klasse VS in der

Höhe. „Fräulein, ich weiß wie sie

heißt!“ „So?“ „Das ist Innsbruck! Ich

erkenne sie am Goldenen Dachl!“

Ostern 2013 12 13

Ostern 2013


Liebe Kinder!

Vor vielen hundert Jahren, als die

Menschen noch in Höhlen oder

einfachen Hütten wohnten, da lebte

Inok. Der Winter war sehr hart und alle

Fleischvorräte waren aufgebraucht.

Inoks Vater machte sich auf den Weg,

um zu jagen. Inok freute sich, denn

er durfte mit. Er sah viele interessante

Dinge. Während der Vater jagte, suchte

er am See neue Steine. Er fand einen

ganz besonderen, der rund und sehr

glatt war und grün schimmerte. Inok

hob ihn auf und steckte ihn in seinen

Feldbeutel. Endlich wieder zu Hause,

zeigte er den Stein der Mutter. „Das

muss ein besonderer Stein sein, denn ihr

seid wohlbehalten zurück und Vater hat

viel Beute gebracht!“, meinte sie.

Inok trug den Stein nun immer bei sich

ganz nah am Körper. Die Menschen

sehnten sich nach dem Frühling,

nach der Wärme und der Sonne. Inok

hütete seinen Stein, über den der Vater

gelacht hatte. Eines Tages hörte Inok

aus dem Stein merkwürdige Geräusche

– ein Knacken und Schaben. Inok legte

den Stein auf den Boden, da wackelte

er plötzlich hin und her. Verwundert

schauten alle. Wie kann ein Stein sich

Kinderseite

bewegen? Plötzlich hatte der Stein

Risse und ein kleines Loch war zu sehen.

Sollte es ein Ei sein? Doch so ein großes

hatte noch niemand gesehen. Sie

kannten nur die kleinen Vogeleier. Und

wirklich – nach einiger Zeit schlüpfte ein

wunderschönes, flauschiges Küken aus.

Als die Sonne in die Höhle schien, stellte

sich das Küken auf seine Beinchen und

streckte sich der Sonne entgegen. Je

größer der Vogel wurde, desto mehr

erwachte die Natur. Es blühte und

grünte und den Menschen ging es

wieder gut.

Seither war das Ei für die Menschen ein

Symbol für das Leben geworden. Aus

etwas scheinbar Totem kommt Leben

– zu Ostern – zu einer Zeit, in der aus

der grauen, tot scheinenden Natur

auch Leben hervor kommt. So wie das

Küken die starre Eischale durchbricht,

so durchbricht Jesus das Grab und

erwacht zu neuem Leben.

Liebe Kinder, denken wir daran, wenn

wir wieder einmal ein Ei anschauen

– Jesus hat für uns ein neues Leben

begonnen!

Frohe Ostern!

Einladung zur Ausstellung

Stille - Kunst - Begegnung

Hans-Peter Gruber

im Bergbauernmuseum Wildschönau z`Bach

Ein Querschnitt von 70 Handwerksarbeiten

zum Thema der Leidensgeschichte Jesu

mögen für einen Augenblick zum Innehalten,

Betrachten, Wirken lassen, Nachdenken und

Hinterfragen einladen. Sie sollen zur Diskussion

auffordern, denn der Glaube braucht

Ausdrucksformen und birgt die Chance,

Dinge aus anderen Blickwinkeln zu betrachten.

Religion und Kunst begegnen sich!

Öffnungszeiten bei freiem Eintritt

vom 28. März bis 01.April 2013:

Gründonnerstag und Karfreitag

von 14.00 - 18.00 Uhr

Karsamstag, Ostersonntag und Ostermontag

von 10.00 - 18.00 Uhr

Während der gesamten Ausstellung ist der

gebürtige Wildschönauer Hans-Peter Gruber

persönlich anwesend.

PFARRBRIEF WILDSCHÖNAU Ostern 2013 - Nr. 16 2013/1

Information und Verkündigung für die röm. kath. Pfarrgemeinden:

St. Sixtus u. Oswald in Niederau, St. Margaretha in Oberau,

St. Johannes Nepomuk in Auffach, St. Michael in Thierbach

Herausgeber und Redaktion:

Röm. kath. Pfarramt Oberau, Kirchen, Oberau 108, 6311 Wildschönau

Fotos: Elisabeth Schellhorn, Hansi Schoner, Maria Moser, Martin Naschberger,

Steffi Klingler, Hans-Peter Gruber, Archiv TVB Wildschönau

pfarre.oberau@pfarre.kirchen.net • www.pfarrverband-wildschoenau.at

Gesamtherstellung: [mg-design.at] werbeagentur

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Ostern 2013


Wildschönauer Pfarrmosaik

Adventwanderung Oberau

Adventsingen Niederau

Sternsinger Niederau

Sternsinger Thierbach

Sternsinger Auffach

Sternsinger Oberau

Dankgottesdienst Oberau

PGR-Klausur des Pfarrverbandes

Ostern 2013 16

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