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Nr. 19 • 6. mai 2013

44. Jahrgang

Anna Peisl/Corbis

Österreich Umfrage. Die Zuversicht der Österreicher. Glosse. 14

Finanzministerium. Maria Fekter hat ihr Ressort nicht im Griff und sorgt auch sonst für Irritationen. 16

Hypo Alpe-Adria. Der Brief von EU-Kommissar Joaquín Almunia an Maria Fekter. 20

Kärnten. Gerhard Dörfler wird vorgeworfen, er habe versucht, die Slowenen mit Geld ruhigzustellen. 22

Salzburg. Warum das einstige Flaggschiff unter den Bundesländern das neue Kärnten ist. 26

Eheannullierung. Groteske: Was bei einer kirchlichen Scheidung alles passieren kann. 30

Wirtschaft Spindeleggers undurchsichtige Think Tanks. Glosse. 33

EU. Eine umstrittene Saatgutverordnung soll Agrarkonzernen das Geschäft der Zukunft sichern. 34

Vorwahlkampf. Wie Agrarminister Berlakovich alle Sympathien verspielt. 38

Interview. Bank-Austria-Chef Willibald Cernko begrüßt die Abschaffung des Bankgeheimnisses. 42

kapital.ausflug. Börsen. Investmentprodukte. Kunstmarkt. Reisen. 46

Ausland Allahs Bankräuber in Nigeria. Wachsende Front gegen den Sparkurs. 58

Europa. Superstar Deutschland: Warum sind unsere Nachbarn so erfolgreich? 60

Syrien. Giftgas: Fragen und Antworten zur jüngsten Eskalation im Nahen Osten. 66

Ungarn. Wirbel um den Filz zwischen Politik, Geheimdienst und Mafia. 68

Gesellschaft Die Achtziger. Altpräsident in Pink. Polly Adler-Buch. 71

Jugend ohne Bock

Titel. Lethargie, Verzweiflung und Resignation: Österreichs betrogene Generation. 72

eatdrink.schöner trinken. Ethno-Küche für zu Hause: gefüllte Biber. 82

salon raftl. profil-Society-Kolumne. 105

Wissenschaft Die auffällige Ausbreitung der Masern-Viren. 83

Enzyme. Forscher rufen eine neue Ära der Chemie aus. 84

Cyberama. Computerspiele: der Reiz des Schlichten. 89

Kultur Fotoband „Occupy São Paulo“. Bonobo. Retzhofer Dramapreis. 90

Theater. Resümee der Festwochen-Ära Luc Bondy. 94

Pop. Die US-Avantgardisten The Residents gastieren im Burgtheater. 100

Literatur. Die Bergtourismus-Satire „Die Besteigung des Rum Doodle“. 102

Rubriken

Leserbriefe. Impressum. 6

profile. profil vor 25 Jahren. 10

Meinungen

extra

Sven Gächter. 13

Kick back.

Georg Hoffmann-Ostenhof. 70

Warum wir super sind.

Peter Michael Lingens. 104

Wien als „Fußgängerstadt“?

Rainer Nikowitz. 106

Summ, summ, summ.

Architektur & Wohnen. 50

Hochhäuser aus Holz: Österreichs

architekten verteidigen ihre Pionierrolle.

Gartentrend: Outdoor-Küchen.

6. Mai 2013 • profil 19 3


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Tessa Szyszkowitz

„Selbstverständlich

fühlten sich die

Zarnajew-Brüder sozial

nicht komplett

akzeptiert. Das ist bei den meisten Teenagern

der Fall. Und nicht nur in Amerika.

Die Zarnajews aber waren nicht bloß

neue Einwanderer. Sie hatten einen ziemlich

heftigen Kultur-Clash zu verkraften.“

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Sebastian Hofer

und Philip Dulle

besprechen die

CDs der Woche.

Walter Wobrazek

Aus der Redaktion

Liebe Leserin, lieber Leser

Niemand würde ihr frei von Ironie nachsagen, das diplomatische

Handwerk erfunden oder gar verfeinert zu haben.

Sie selbst wiederum würde, nach den in Attnang-Puchheim

gültigen Maßstäben der Ernsthaftigkeit, vermutlich ohne

Wenn und Aber beipflichten. Schließlich ist sie erstens Finanzministerin

und zweitens als „einziger Mann in der Regierung“,

wie sie einmal – ausnahmsweise wohl ironisch – meinte, Zahlen,

Daten und Fakten verpflichtet und keinen überkandidelten

Kommunikationsstrategien. Maria Fekter polarisiert – sehr

oft und allem Anschein nach auch ziemlich gern. Ihre betont

resoluten Wortmeldungen sind zu

einer unverkennbaren Trademark

geworden, längst nicht mehr in Österreich

allein: Die eU-Kollegen

schwanken regelmäßig zwischen Ärger,

Belustigung und schierer Fassungslosigkeit.

„Besonders nützlich

„Besonders nützlich

für das Land ist ihre

Berühmtheit nicht.“

Rosemarie Schwaiger

über Maria Fekter

für das Land ist ihre Berühmtheit allerdings nicht“, schreibt

Rosemarie Schwaiger in der aktuellen Ausgabe über die streitbare

Ministerin: „Die grenzüberschreitende Beachtung ähnelt

nämlich allzu oft jener für Naturkatastrophen. In beiden Fällen

geht es um Verwüstungen, die sich nicht ohne Weiteres

reparieren lassen.“

Zuletzt verbiss sich Fekter in

eine derzeit besonders heikle

Materie: das Bankgeheimnis.

Sie munitionierte es mit einer

grimmigen Inbrunst auf, die

mittlerweile nicht einmal mehr

führende Vertreter der Branche

an den Tag legen. Im Interview

mit Ulla Kramar-Schmid und

Michael Nikbakhsh rückt jedenfalls

Willibald Cernko (im Bild links), Vorstandschef der

Bank Austria, als erster Banker von der „heiligen Kuh“ (Österreichs

EU-Kommissar Johannes Hahn) ab und plädiert für die

Abschaffung des Bankgeheimnisses „in der heutigen Form“.

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6. Mai 2013 • profil 19 5

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