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„Politik hat da keinen Platz!“

Impressum: Verleger, Herausgeber und Medieninhaber „AUF" - Aktionsgemeinschaft Unabhängiger und Freiheitlicher/Landes sektion Wien Sicherheitswache

1080 Wien, Florianigasse 16/8, zu 100% vertreten durch deren Landesvorstand. www.auf.at

Interview mit

Udo Guggenbichler

(Albia

Wien, Arminia

Graz), Vorsitzender

des

Organisationskomitees

zum

57. Wiener Korporationsball

Tatort: Wie beurteilen Sie persönlich

die gesellschaftliche Relevanz des

WKR-Balls?

Guggenbichler: Der WKR-Ball ist die

größte Gesellschaftsveranstaltung der

schlagenden Korporationen im deutschsprachigem

Raum.

Es ist dem WKR-Ball gelungen,

verbändeübergreifend Gäste

aus Österreich wie auch aus

der Bundesrepublik Deutschland

auf der stilvollsten Veranstaltung

des Jahres in der

Wiener Hofburg begrüßen zu

dürfen. Als Veranstalter eines

Gesellschaftsereignisses, wie

es der WKR-Ball ist, ist es

wichtig, über den Horizont der

eigenen Korporation wie auch

des eigenen Dachverbandes hinaus

zu sehen und das einende

zwischen den schlagenden Verbänden

hervorzuheben. Außer der gesellschaftspolitischen

Aufgabe hat Politik

im Ballausschuss keinen Platz. Wichtig

ist, dass unsere Gäste an einem

Abend im Jahr, herausgerissen aus

dem Alltag, eine stilvolle, lustige und

vielleicht auch ausgelassene Nacht

mit Freunden und ihren Damen in der

Wiener Hofburg verbringen können.

Tatort: Was macht den besonderen

Reiz des WKR-Balls aus?

Guggenbichler: Meiner Meinung nach

die Wiener Hofburg mit ihren festlichen

Räumlichkeiten, ein konsequentes

Beibehalten von Wiener Balltraditionen

inklusive der Kleiderordnung, wie auch

natürlich die ausgeglichene Mischung

unserer jungen und junggebliebenen

Gäste aus Österreich sowie auch ein

hoher Anteil an bundesdeutschen und

internationalen Gästen - vorwiegend

aus dem universitären akademischen

Bereich, aber auch viele Vertreter aus

der Wirtschaft!

Tatort: Wie beurteilen Sie die Demonstrationen?

Guggenbichler: Es ist mir unverständlich,

warum auf einmal nach Jahrzehnten

der WKR-Ball in den Fokus der

Gegendemonstranten geraten ist! Es

handelt sich um eine stilvolle Tanzveranstaltung.

Man muss bedenken,

dass ja immerhin 54 der 57 Bälle ohne

Demonstration stattgefunden haben!

Es gibt ja auch in Graz und in Linz

ähnliche Studentenbälle, die fast das

gleiche Publikum haben wie wir, dort

gibt es keine Demos. Wir wurden anscheinend

willkürlich von gewissen

Gruppierungen ausgewählt, damit sie

sich Aufmerksamkeit verschaffen können.

Wir stehen jedoch zum Recht

der freien Meinungsäußerung und zur

Meinungsvielfalt, aber eines muss dabei

klar sein: es gibt kein Recht auf

Gewalt!

Historisch betrachtet haben gerade die

Studentenverbindungen das Recht der

freien Meinungsäußerung erst

erkämpft!

Es betrübt mich jedes Jahr,

dass im Rahmen dieser Demonstrationen

Gewalt gerade

gegen die Exekutive ausgeübt

wird. Die Beamten, die in der

Hofburg ihren Dienst versehen,

können bestätigen, dass der

WKR-Ball einer der angenehmsten

Bälle ist!

Tatort: Was bringt der Ball der

Stadt Wien?

Guggenbichler: Mit über 6.000

Nächtigungen, der Teilnahme

unserer über 2.000 Gäste am Kulturprogramm

mit Theater und Konzertbesuchen,

der begleitenden Gastronomie

etc. leistet der WKR Ball jedes Jahr

einen wichtigen Beitrag für die Wiener

Wirtschaft. Dies wurde im letzten Jahr

durch eine Wirtschaftlichkeitsstudie ermittelt!

AUF Chill-out-Treff: gemütlich & informativ

Jeden ersten Donnerstag des Monats ab 18 Uhr im 1. Bezirk, Reichsratstraße 7 - Kellerlokal

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Die feierliche Eröffnung des 57. WKR-Balles in der Hofburg

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Werner Herbert

AUF-Bundesvorsitzender

Bertl Schmiedt

Fachausschuss Wien

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Zentralausschuss

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