SteriliSation: ein akt der liebe! • doSSier: VegetariSche ... - ATRA

atra.info

SteriliSation: ein akt der liebe! • doSSier: VegetariSche ... - ATRA

Informationszeitschrift für die Rechte der Tiere - Erscheint vierteljährlich in deutsch, französisch und italienisch

Gegründet von Milly Schär-Manzoli - Internationaler Preis der Fachpresse

Sterilisation: ein Akt der Liebe! • Dossier: Vegetarische

Ernährung und Gesundheit • Die traurige “Logik” der Zoos

Jahrgang XXXII Nr. 117 Dezember 2008


2 - ORIZZONTI EDITORIAL

Mit dem Alltag beginnen: die Haltung von Hunden und Katzen

Vor über 30 Jahren hat ATRA ihren Kampf gegen die Vivisektion begonnen:

eine Schandtat, die sicherlich irgendwann ein Ende haben wird, die aber immer

noch genug Unterstützung findet. Genau das trägt wiederum zur Desinformation

bei. Auch wenn wir in diesen Jahren sehr viel in dieser Hinsicht unternommen

haben wie, Konferenzen, Protestinitiativen, Aufklärungsarbeit, Verbreitung von

alternativen Versuchsmethoden, Rettung von Tieren, wollten wir natürlich auch

immer gegen andere grausame Vergehen an Tieren kämpfen. Die vielen Aktionen

und die Seiten dieser Zeitschrift sind hierfür ein Beweis.

Jeder kann etwas machen, darüber haben wir oft berichtet.

Doch es spielen sich Tag für Tag “lokale” Dramen ab, die die Situation verschlimmern,

und viel Einsatz bedürfen: ich beziehe mich auf die vielen Fälle,

die nichts mit den grossen Problematiken zu tun haben (Pelze, Vivisektion,

Ernährung, etc…). Es geht um die ganzen Fälle schlechter Tierhaltung, insbesondere

geht es um Haustiere.

Ein Beispiel der aktuell schlimmsten Fälle, ist die Haltung von Hunden: Im Kanton

Tessin hat der Fall über die Einschläferung einer jungen argentinischen Dogge

(von der Behörde entschieden) die Öffentlichkeit schockiert. Es wurde behauptet,

dass der Hund aggressive Verhaltensmuster aufwies, und dass trotz seines jungen

Alters, “diese Verhaltenmuster nicht korrigiert werden können“, doch es wurden

noch nicht einmal konkrete alternative Vorschläge in Betracht gezogen. Die Leidtragenden

sind, wie immer, die Tiere.

Hinter solchen Dramen, stehen häufig unverantwortliche Personen, häufig

auch Gesetzeslücken. Viele Dinge auf einmal. Der Fall der jungen argentinischen

Dogge, hat in der Schweiz für viel Aufruhr in den Medien gesorgt,

doch die Lücken bleiben dennoch offen: Die Kriterien, die den Hundehalter

bestimmen, fehlende Rehabiliationsunterkünfte auf nationaler Ebene, und

einfach nicht in der Lage sein, mit solchen Situationen umgehen zu können,

um somit eine übereilte Einschläferung zu vermeiden…

Das gleiche gilt für Katzen. In diesem Fall gehen Gemeinden oft grausam vor,

und veranstalten plötzliche Razzien, um die Katzen aus dem Weg zu schaffen.

Hinzu kommt noch die Gewissenlosigkeit derjenigen, die die Sterilisation zur Vorbeugung

nicht in Betracht ziehen. Auch wenn wir keine Vereinigung für den

Tierschutz sind, erhalten wir dauernd Anrufe, um irgendwo einzugreifen. Oft sind

diese Anrufe mehr als gerechtfertigt, manchmal ist auch anfängliche Gleichgültigkeit

im Spiel, wenn dann kein Ausweg mehr gesehen wird, werden Tier Vereinigungen

kontaktiert: Aussetzen von Tieren, Tiere, die in Müllbehälter geworfen

werden, Welpen, die sofort nach der Geburt getötet werden, unkontrollierte Geburten,

die man dann loswerden möchte, etc…

Es fehlen Gesetze (die aber in einigen Regionen Italiens existieren), um Katzenkolonien

zu schützen, es fehlt das Verantwortungsbewusstsein und die Liebe für die

Vierbeiner seitens der Behörden, es fehlt Einsatz und Unterstützung für diejenigen,

die sich dafür entscheiden, die Sterilisierung von Katzenkolonien aus eigener

Tasche zu bezahlen, auch wenn es “nur um Streuner” geht. Wie gesagt, es gibt

viele Lücken, auch in der ordentlichen Schweiz. Doch auch wenn die eigene Verantwortung

verloren geht, wird die Situation umso schlimmer: Ein Hund muss

geführt werden, man braucht viel Platz und Freizeit, man sollte an Hundekursen

teilnehmen, und sich in schwierigen Fällen an einen Hundetrainer wenden. Das

gleiche gilt für Katzen: es ist nicht notwendig, dass sie andauernd Junge werfen,

da Hunde- und Katzenheime am Limit ihrer Platz- und Finanzmöglichkeiten angelangt

sind. Genau an diese Adressen müssen wir uns wenden, wenn wir auf

der Suche nach einem Haustier sind. Es ist nicht notwendig, Hundezüchter zu

unterstützen, indem wir eine

bestimmte „Rasse“ suchen,

und somit wieder die Geburten

anzukurbeln.

Orizzonti behandelt viele

Themen, und diese Thematik

gehört auch zu den unzähligen

Tier-Dramen, die sich

nicht weniger wichtig ist.

Viel Spass beim Lesen!

Max Molteni

ATRA Präsident

Inhalt

Vivisektion, nein Danke! 3

Kampagne Zoo al Maglio 4

Der Kommentar 5

Lausanimaliste ATRA 6

Kampagne Philip Morris 7

Petition gegen Philip Morris 8

ATRA in Aktion 9

ATRA info 10

Gesundheit bei Tisch 11

Casa Orizzonti 16

Sterilisation, warum? 17

ATRA in der Welt 18

Kurznachrichten 21

T-shirt 22

Unser Katalog 23

Impressum

Orizzonti

Zeitschrift für das Tierrecht

Offizielles Organ der ATRA

Herausgeber

ATRA, Via Capelli 28, CH-6900 Lugano

Tel. 091 970 19 45

Fax. 091 970 19 46

E-Mail: infoatra@bluemail.ch

Homepage: http://www.atra.info

Bürozeiten

Täglich von Montag bis Freitag

zwischen 14:00 Uhr und 17:00 Uhr

Redaktion

Max Molteni, Natascia Gamba,

Massimo Tettamanti, Silva Martinelli.

Externe Mitarbeiter

Elena Grisafi, Sara Turetta, Lisa Simeoni,

Sabrina Piacenti, Fanny Vaucher.

Übersetzungen

Sandra Battaglia-Hayer

Auflage

30‘000 Exemplare

Jahresabonnement

Schweiz CHF 20.-

Ausland CHF 30.-(Euro 20.-)/45.-(Euro 30.-)

Werbung

1/1 Seite CHF 1‘000.-

1/2 Seite CHF 600.-

1/4 Seite CHF 300.-

Weitere Informationen beim Herausgeber

Grafik, Illustrationen & Layout

Pietro di Gaspare

Druck

Tipografia Fontana SA - 6963 Pregassona

auf ökologischem Papier gedruckt

Text & Foto-Reproduktion, nur mit

Quellenangabe erlaubt.


nein Danke!

ViviseKtion:

Mehr Versuche an Menschen, und „Therapien, die Mäusen gegen Infektionskrankheiten,

Krebs oder Autoim-

mit speziellen Filtern zu leben, d.h. in

hingegen sind gezwungen in Käfigen

nicht an Mäusen!

Die Anzahl der Wissenschaftler, die munerkrankungen helfen, schlagen einer keimfreien Zone. Man injiziert ihnen

Krankheiten, die den menschlichen

gegen Tierversuche sind, steigt weltweit

stetig, aber nicht in der Schweiz! Der grösste Teil der klinischen Versuche Krankheiten ähneln, doch es sind nicht

beim Menschen noch lange nicht an.

Das neue Jahr bringt zwei neue Nachrichten

für die Orizzonti-Leser. Eine „Die Maus erweist sich in weit weniger „Wir können nicht von den Mäuseex-

an Patienten scheitert.“

dieselben.“

gute Nachricht erreicht uns aus Kalifornien,

genauer gesagt kommt diese tionär haben sie sich von der Linie des len Fällen nicht die richtigen Antworten

Fällen als das perfekte Modell. Evoluperimenten

abhängig sein, da sie in vie-

Nachricht von der Stanford University, Menschen bereits vor 65 Millionen haben. Wir müssen uns darüber Gedanken

machen, was wir erreichen können,

die wir euch gleich beschreiben werden.

Eine schlechte Nachricht erreicht läuft ihr Leben aus menschlicher Sicht wenn wir mit dem Menschen arbeiten.

Jahren abgespaltet. Darüber hinaus ver-

uns leider noch einmal aus der Schweiz, im Zeitraffer: Während Zweibeiner erst Menschen kommen ins Krankenhaus,

genauer gesagt, aus dem Tessin. nach 20 Jahren ihre volle sexuelle Reife werden geimpft, spenden Blut, und

Die Stadt Bellinzona ist bereit 35 Millionen

Franken in die 50%ige Erweite-

drei Monate. Die grob 100 Jahre, die die nicht ansatzweise so viel aus diesen

erlangen, braucht eine Maus dafür nur Gewebe für Routinechecks. Wir lernen

rung des IRB Instituts zu investieren (die Nager nun domestiziert und in Laboren Proben, wie wir könnten“.

bereits 700 tausend Franken jährlich zu Forschungszwecken grossgezogen Der Artikel fährt fort mit der Erläuterung

aus öffentlichen Geldern für die Miete worden sind, stehen 8000 Menschenjahren

gegenüber: eine wirklich lange zieht sich auf das Projekt Genoma. Es be-

von epidemiologischen Studien, und be-

des jetzigen Sitzes verbraucht). IRB ist

traurigerweise bekannt dafür, Immunologie-Versuche

an Mäusen durchzu-

Berührung kamen, [physiologisch, nicht nur praktiziert wird, weil man es einfach

Zeit, wo sie mit Krankheiten nicht in stätigt wieder einmal, dass die Vivisektion

führen. Für die hohe Summe, werden künstlich injiziert] und nicht mehr in der so gewöhnt ist, oder aus Trägheit, oder

auch andere Gelder benötigt werden, Lage sind in ihrer natürlichen Umgebung

zu leben. [sie sind daher auch kein Studien untereinander auszutauschen

weil es alle so machen, oder einfach um

wie private Spenden, und Gelder des

Kantons und des Bundes (somit auch geeignetes Modell für Mäuse, die frei in (an Mäusen). Wer die Vivisektion erlernt,

unser Geld).

der Natur leben].

ist davon überzeugt, dass es der einzige

Während in der Schweiz jährlich Tierversuche

stetig ansteigen, gibt es im die Menschen verstärkt in dicht bevöl-

so weitergeben, usw. Dieser Teufelskreis

„In den letzten 8000 Jahren haben sich Weg ist. Derjenige wird das Erlernte dann

Rest der Welt immer mehr Wissenschaftler,

die sich gegen die irreführen-

Durch Seuchen wie die Beulenpest und muss sich auf das wirklich Nützliche für

kerten Städten zusammengefunden. muss unterbrochen werden, und man

den Tierversuche aussprechen, und gegen

die Geldverschwendung, die Jahr Malaria, mit denen sich immer noch tersuchung am Menschen, die nicht in-

die Pocken, aber auch durch HIV oder die Wissenschaft konzentrieren: Die Un-

für Jahr für die Vivisektion bestimmt sehr viele Menschen infizieren, sterben vasiv ist, die niemandem Leid zufügt, und

ist. Die letzte Stellungnahme, kommt nach wie vor viele. Die meisten Menschen

seien unter anderem mit sechs injiziert werden. Es geht um die Studie

wo niemandem künstliche Krankheiten

von einem Immunologen: In einem Artikel,

der erst kürzlich in der Zeitschrift verschiedenen Herpes-Viren infiziert, mit Zellen und Gewebe vom Menschen.

„MedicalNews Today“ (www.medicalnewstoday.com,

27.12.2008), mit dem

und wer weiss mit was noch. Mäuse Nicht von Mäusen.

Titel “Mäusefalle? Ein Immunologe

aus Stanford fordert mehr Versuche

an Menschen, und nicht an Mäusen“,

veröffentlicht wurde. Dr. Mark Davis,

Forscher der Stanford University

School of Medicine erläutert seine

starken Zweifel bzgl. den Tierversuchen,

und fordert einen anderen Weg

einzuschlagen, damit man sich an einer

wahren wissenschaftlichen Forschung

orientiert, die reale Krankheiten von

Menschen studiert, und nicht künstliche

Krankheiten der Mäuse.

Wie folgt einige Auszüge des Artikels

aus www.agireora.org:

„Wir haben so viel ins Mäusemodell

investiert, dass es jetzt fast undenkbar

erscheint, sich anderweitig umzuschauen

„.

3 - ORIZZONTI ATTUALITÀ

ATTUALITÂ

AKTUELLES


4 - ORIZZONTI AKTUELLES

Zoo al Maglio im Parlament

E ndlich! Nach zahlreichen Initiativen unserer Vereinigung, gegen die schlechte Haltung

der Tiere innerhalb des Zoos von Neggio (Kanton Tessin), scheint es, dass sich

etwas auf politischer Ebene tut.

Demonstrationen, Protestkampagnen

per Mail und per Post, öffentliche Vorträge,

und eine Unterschriftensammlung

für eine Umstrukturierung des Zoos

in ein Rehabilitationszentrum für Tiere,

aus unserer Umgebung.

Über dieses Projekt haben wir in unseren

letzten Orizzonti Ausgaben ausführlich

informiert. Das Projekt wurde auch als

Dossier veröffentlicht, und an verschiedene

Politiker im Tessin überreicht. Auf

politischer Ebene, hat unser Projekt bei

dem Abgeordneten der PS, Bill Arigoni,

Zuspruch gefunden. Seit Jahren bemüht

er sich mit uns für den Tierschutz. 2007

hat Arigoni dem Tessiner Parlament die

Missstände des Zoos aufgezeigt, und die

kantonale Genehmigung für den Zoo in

Frage gestellt. Ausserdem wurde unser

Projekt nochmals vorgeschlagen. Im Mai

2008 hat eine parlamentarische Kommission

den Zoo besucht, daraufhin folgte

ein Antrag, für den am 16. Februar d.J.

abgestimmt werden konnte. Der Antrag

wurde ausschliesslich aus juristischen

Gründen abgelehnt. Als Promoter der

Kampagne hätten wir natürlich gerne das

Gegenteil gesehen. Der Berichterstattung

der Kommission (vom Ex-Staatsrat Alex

Pedrazzini – heute Abgeordneter der

PPD) entnehmen wir, dass viele unserer

Instanzen, besonders im Hinblick auf den

Schutz der Würde der Tiere, die schlechte

Auswirkung auf Erziehung/Bildung und

die wissenschaftliche Wertlosigkeit des

Zoos, Zuspruch gefunden haben, und

das finden wir sehr positiv: der Zoo wird

zwar als legale Struktur angesehen, doch

als „unangebracht“ beurteilt. Das Parlament

nimmt unser Projekt der Umstrukturierung

des Zoos in Magliaso in Betracht

(schriftlich): Im Bericht lesen wir:

„es ist wünschenswert, dass die Regierung

zusammen mit den Zoobesitzern,

die Struktur stufenweise umstrukturiert,

und ausschliesslich Tierrassen aufgenommen

werden, denen man wahre

Würde garantieren kann, nicht wie es

im Augenblick der Fall ist. Der erste

Schritt – und das ist der Wunsch des

Antragstellers – könnte ein progressiver

Verzicht auf Importe/Verkäufe von neugeborenen

Tieren sein, in dieser Weise

könnte der Zoo stufenweise umstrukturiert

werden“.

Es wäre gut, wenn nun auch die Zooinhaber,

es endlich einsehen, dass eine

Umstrukturierung das Beste wäre!

Zum Schluss beurteilen wir den kantonalen

Entscheid – der erste, auch auf

Bundesebene! Ein erster Schritt in zwei

Richtungen: im Hinblick auf die Öffentlichkeit,

hoffen wir dass die Kritik jedes

einzelnen Bürgers in Bezug auf den traurigen

Zoo stimuliert wird, das hoffen wir

natürlich nicht nur für diejenigen, die im

Tessin leben. Wir hoffen, dass die Menschen

andere, bessere Orte im schönen

Tessin besuchen. Auf politischer Ebene

hoffen wir, dass dieser Entscheid zu konkreten

Überlegungen der Bundesbehörden

führen, da man in der Parlamentserklärung

folgendes lesen kann: „(..) die

formulierten Ziele im Antrag können nur

verfolgt werden, durch Änderungen der

Bundesnormen, die diese Themen behandeln“.

Die selben Bundesbehörden

werden mit einer klaren Stellungnahme

konfrontiert, die nicht nur aus dem Tierschutz

kommt, sondern heute auch aus

dem kantonalen Parlament, das alle Tessiner

vertritt. Unsere öffentliche Einladung

gilt den Tessiner Mandaten und der

Bundeskammern (die wir kontaktieren,

als die Zeitschrift in den Druck kommt),

damit die notwendigen Änderungen des

Bundesgesetzes in Bezug auf den Tierschutz

gemacht werden können.

Unsere Aufklärungsarbeit fährt in beiden

Richtungen fort, auf öffentlicher

und politischer Ebene.

Max Molteni

Auch unsere Protestkampagne per

Post geht weiter! Die Postkarten für

die Zooinhaber können bei uns angefragt

werden.


Tiere, die in Gefangenschaft geboren werden,

und die Heuchelei derjenigen, die sie ausnutzen

Am 12. November letzten Jahres

haben die Schweizer Medien Schlagzeilen

mit dem so genannten “freudigem

Ereignis” gemacht. Ein Titel, der auch

benutzt wird, wenn ein Tier in Zoos

oder Zirkussen das Licht der Welt erblickt.

Am 6. November nämlich, wurde

im Basler Zoo ein kleines Nilpferd,

geboren, und das in einem Käfig und

auf Zementboden. Bei solchen Ereignissen

existiert keine Kritik, und auch

keine Gedanken über die Tatsache,

dass ein Tier, das in Gefangenschaft

zur Welt kommt, sein Leben hinter

Gitter verbringt. Oft wird es dann an

Zirkusse und Dompteure verkauft, wo

es gezwungen wird für das zahlende

Publikum Übungen vorzuführen, die

einfach unnatürlich und für das Tier

unangenehm sind. Wenn aber dann

der Basler Zoo bemerkt, dass nicht genügend

Platz zur Verfügung steht, und

keine andere Unterkunft gefunden

werden kann, muss das junge Nilpferd

getötet werden, wie bereits

im Jahr 2007 geschehen

(keine seltene Angelegenheit).

Es wurden 2 von 4

Löwenbabys getötet, weil

sie einfach zu viele waren.

Die Zoodirektorin hat öffentlich

mitgeteilt, dass es

nicht so schlimm ist, wenn

es mal vorkommt, dass Junge

eingeschläfert werden

müssen. Die Verantwortlichen

der Zooanlage finden es sogar

notwendig, da „es nicht möglich

ist die Geburten innerhalb des Zoos

zu kontrollieren, damit die Tiere so gut

wie möglich naturnah leben können“.

Das Schicksal des kleinen Nilpferdes

kennen wir noch nicht, als die Zeitschrift

in den Druck

kommt, doch die

„Logik“ bleibt:

wieder einmal verwaltet

man andere

Lebewesen danach,

wie viel Geld

sie einbringen können.

Man lässt die

Würde der Vierbeiner

und auch die

kritische Denkfähigkeit

und Intelligenz

des Publikums

ausser Acht, das

heutzutage sehr

informiert und sensibel diesem Thema

gegenübersteht. Wenn sich alles nur

noch auf die Verwaltung dieser Kreaturen

reduziert, und nur noch darüber

nachgedacht wird, ob sie nützlich oder

unnützlich für den Menschen und für

den Geldbeutel sind, dann gibt es keine

Gerechtigkeit und

Ehrlichkeit. Sicher

nicht, wenn man

das Publikum im

Glauben lassen will,

dass es natürlich ist,

das ganze Leben in

Gefangenschaft zu

verbringen, und das

in einem Land, das

sicher nicht Afrika

ist. Wie natürlich ist

es das “Problem” einer

Geburt mit dem Tod zu lösen? Erst

macht man für sich selbst Werbung,

und preist die Geburt als „freudiges

Ereignis“, vielleicht berichtet man

auch darüber, dass die Nilpferde vom

Aussterben bedroht sind, und dass

Geburten in Gefangenschaft nützlich

seien: Doch man fragt sich spontan:

Was für einen Sinn haben

Geburten in Gefangenschaft,

wenn sie doch nie zurück in

ihre natürliche Umgebung

dürfen?

Die Zooanlagen haben unter

dem Aspekt des Tierschutzes

gefährdeter Spezies

total versagt. Das zeigt

der Anstieg der Tierrassen,

die Jahr für Jahr zu der roten

Liste hinzugefügt werden. Wo

ist dieser Erfolg der Zoos im Hinblick

auf den Schutz dieser Tiere?

Und wie viel Heuchelei existiert? Und

wie viele Lügen verbergen sich hinter

der Ausnutzung von Wildtieren, die in

Gefangenschaft geboren wurden? Wie

oberflächlich sind die Medien, wenn sie

über ein „freudiges Ereignis“ berichten,

das gar nichts freudiges an sich hat?

Wir hoffen, dass die Öffentlichkeit immer

mehr mit ihren eigenen Gedanken

denkt, und verantwortungsbewusste

Entscheidungen trifft, wenn es darum

geht, Strukturen zu finanzieren, die

Tiere ausnutzen, und in Gefangenschaft

halten. Wir müssen die wundervolle

Fähigkeit des MITGEFÜHLS

zeigen, d.h. die Fähigkeit, sich in den

anderen hineinzuversetzen, und seine

Gefühle zu verstehen.

5 - ORIZZONTI Der Kommentar


6 - ORIZZONTI Lausanimaliste ATRA

In Lausanne… in Aktion für die Tiere!

Gute Neuigkeiten über das

Logo «ohne Pelz»

Innerhalb der Lausanner Kampagne

für eine Stadt ohne Pelz, ist LausAnimaliste

bereit einen Aufkleber mit dem

Logo “ohne Pelz” zu präsentieren. Somit

können Verkäufer genau erkenntlich

machen, dass in ihrem Geschäft

kein Pelz verkauft wird.

Auf der Website www.lausanimaliste.

org könnt ihr die Aktionen der Gruppe

verfolgen. Falls ihr informiert werden

möchtet, könnt ihr euch für den

monatlichen Newsletter in französisch

melden, unter: newsletter@lausanimaliste.org.

Aktuelle Nachrichten der Gruppe LausAnimaliste ATRA

Der Pfeil: eine Aktion gegen Pelze, die nicht unbeachtet bleibt .

Der “Pfeil” ist eine originale Aktion, die 2008 von der Gruppe

LausAnimaliste, während der lokalen Anti-Pelz Kampagne, erfunden

wurde. Die Aktion findet in den Strassen statt und besteht

daraus, Materialien aus Pelz mit einem Pfeil erkennbar zu machen.

Darauf ist beispielsweise zu lesen „Pelz von gequälten Tieren“.

Seit Beginn dieser Aktion, sind nicht nur Aktivisten darüber erfreut,

sondern auch die Öffentlichkeit! Der „Pfeil“ ermöglicht uns

in dieser Weise, ein Kleidungsstück, in der Öffentlichkeit schlecht

darzustellen, und die Menschen zu überzeugen, solche Kleidungsstücke

nicht mehr zu tragen. Die Menschen haben generell Freude

an der Aktion, diejenigen die Pelze tragen, etwas weniger. Daher

hat die Polizei von dieser Aktionsart stark abgeraten, da sich auch

der Pelzhändler, Ivan Benjamin, bei ihnen beschwert hat. Die Polizei

hat zwar kein Verbot verhängt, doch sie hindern die Aktionen,

wenn sie vorab davon Bescheid bekommen. Die Aktivisten lassen

sich dadurch nicht einschüchtern, und haben nun weltweit durch ein Video einen „Pfeil“ Wettbewerb gestartet, bei dem

bereits einige lokale und ausländische Aktivisten mitmachen. Um mehr Informationen einzuholen, und um das Video der Aktionen

anzuschauen: http://www.lausanimaliste.org/flechage.html. Und wenn ihr auch darauf Lust bekommen habt, dann

filmt eure Aktionen und schickt uns euer Video. Vielleicht könnt ihr der Gewinner des goldenen Pfeils werden!

Der Anfang einer grossen Sache

Die Bewegung für die Abschaffung von Fleisch, hat ihre ersten internationalen

Schritte am 31. Januar gestartet. Für die 55 Milliarden Tiere, die jährlich für den

menschlichen Verzehr sterben, hoffen wir auf ein weltweites Umdenken.

Habt ihr bereits von der weltweiten Bewegung für die Abschaffung von Fleisch

gehört? Es geht nicht um den „Tag ohne Fleisch“, oder um „Vegan Day“. Die

Besonderheit dieser Bewegung ist, auf politischer Ebene die Abschaffung von

Fleisch zu erreichen. So wie bereits mit der Vivisektion, Pelze und Stierkampf. In

der Hoffnung, dass die Menschen anfangen, sich konkret über das Leid der unzähligen

Tiere weltweit, Gedanken zu machen. Die Bewegung für die Abschaffung

von Fleisch wurde von der englischen Bewegung gegen Sklaverei inspiriert.

Über die wurde anfänglich gelacht. Die Abschaffung von Fleisch ist kein nahes

Ziel, deshalb muss die Debatte innerhalb unserer Gesellschaft sofort beginnen.

Am Samstag, 31. Januar, wurde in Lausanne auf der Piazza Saint François, ein

Informationsstand von LausAnimaliste ATRA aufgestellt. Unzählige Flugblätter

über die schreckliche Wahrheit der Intensivhaltungen und Schlachtbetriebe,

wurden den Passanten zur Verfügung gestellt. Viele Menschen, die sich unserem

Stand näherten, waren bereits Vegetarier, und standen der Idee, einer fleischlosen

Gesellschaft offen gegenüber.

Von 15 bis 16 Uhr fand hingegen eine stille Demonstration statt, mit Aktivisten

aus Genf, aus der Deutsch-Schweiz und aus Frankreich; währenddessen verteilten

andere Aktivisten Flugblätter an Passanten. Dieser Tag ist ein grosser Tag

für die Aktivisten von LausAnimaliste ATRA, die das Gefühl hatten, endlich etwas

wirklich Grosses gestartet zu haben. Zur gleichen Zeit fanden auch andere

Aktionen in ca. 10 französischen Städten statt, in

Lugano, in Mailand, in Deutschland, in Belgien und

auch in England.

Informationen:

www.abolir-la-viande.org, www.nomoremeat.org

und:

http://www.lausanimaliste.org/alimentation/laviande.html

(Foto: Herbi Ditl)


OPFER FÜR UNSERE GENÜSSE

Belgien verbietet Tierversuche für Tabak

Seit Beginn der 60iger, ist der Zusammenhang

zwischen Tabakrauch

und Lungenkrebs bekannt, und das

dank vertrauenswürdigen Forschungsmethoden

am Menschen: Epidemiologie,

Beobachtung der Patienten,

klinische Forschungen und Autopsien.

Trotzdem zwang die Tabakindustrie

viele lange Jahre, Tiere jeder Art, Tabakrauch

zu inhalieren, um zu dem

Entschluss zu kommen, dass die Tiere

keinen Lungenkrebs entwickeln. Somit

wurde für ein halbes Jahrhundert die

Zigarette als harmlos angesehen, und

die Menschen rauchten (und starben)

weiter, ohne sich darüber Gedanken

zu machen. Alles zur Freude der Tabakindustrie

und der Vivisektoren.

Heutzutage arbeitet die Tabakindustrie

daran, ungefährlichere, oder gar harmlose

Zigaretten zu produzieren. Damit Zigaretten

wieder ein positives Image erhalten,

nachdem Zigaretten starker Kritik ausgesetzt

sind. Doch es ist offensichtlich, dass

die Tabakindustrie und die Gesundheit

der Öffentlichkeit nicht kompatibel ist.

Philip Morris, berühmter Zigarettenhersteller

und Besitzer der folgenden Marken,

wie Marlboro, Muratti, L&M, Merit

und Chesterfield, quält Mäuse und

wahrscheinlich auch Hasen in seinen

Versuchslaboren in Louvain/Belgien. Diese

armen Tiere werden gezwungen 6

Stunden täglich Tabakrauch zu inhalieren,

und das für Wochen. Danach werden

sie getötet, seziert und in den Müll

geschmissen. Jährlich sind es ca. 4’000

bis 6’000 Tiere, die in dieser Weise in

den Versuchslaboren getötet werden.

Doch all das wird sich, wenigstens in

Belgien, bald ändern. Dank des Eingriffs

von Bürgermeister Louvain, der sich auf

ethischen Gründen basiert, wurde der

Antrag von Philip Morris für eine Laborerweiterung

abgelehnt. Auch Dank der

belgischen Gesundheitsministerin Laurette

Onkelinx, die Ende 2008 eine Verordnung

unterschrieben hat, die definitiv

verbietet, Tabak an Tieren zu testen. Ein

Zeitraum von 2 Jahren wurde gegeben,

um den jetzigen Tierversuchen ein Ende

zu setzen.

Auf den Fotos sind einige Momente der Demonstration und Informationsstände

zu sehen, während der Kampagne gegen Philip

Morris, die 2008 durch ATRA -Lausanimaliste organisiert wurde.

Die Kampagnen die gleichzeitig in Belgien

und der Schweiz, durch Gruppen wie

Anti Dierproeven Coalitie/Coalition Anti

Vivisection und ATRA (Delegationen von

Lausanne und Neuchâtel), die vor den

Versuchslaboren der Philip Morris International

demonstriert und unzählige Informationsstände

aufgestellt haben, haben

in nur kurzer Zeit Früchte getragen.

Jetzt müssen wir abwarten, ob diese Tests

nun in einem anderen Land stattfinden

werden. Da das Risiko besteht, dass in

Zukunft die Tierversuche in den Laboren

von Philip Morris in Neuchâtel stattfinden

werden, hat die ATRA Delegation Lausanimaliste

entschlossen eine Petition zu

starten, die die totale Abschaffung dieser

Experimente fordert.

Alle wissen (auch die Herren der Philip

Morris, die dies auch auf den Zigarettenschachteln

und auf ihrer Website vermerken),

dass Zigaretten Lungenkrebs,

Herzkrankheiten, Lungenemphysem und

andere schwere Krankheiten hervorrufen.

Die Menschen können selbst entscheiden,

doch die Tiere, die in den Laboren

von Philip Morris eingesperrt sind, nicht!

Wir brauchen eure Hilfe, damit die Leute

verstehen, dass die Profitgier den Tod

nicht rechtfertigen; daher müssen diese

absurden Experimente so bald wie möglich

aufhören! Wir können auch ohne

Ausnutzung von Tieren, und auch ohne

Zigaretten (besser!) leben.

Was kannst du tun?

Du kannst dir natürlich Gedanken über

die Gefahren von Tabakrauch machen:

Tu es für deine Gesundheit und auch für

die Gesundheit anderer. Bitte unterschreibe,

und verteile die Petition, die du auf

der nächsten Seite findest (wir danken

allen, die bereits bei dieser Kampagne

mitmachen. Wir haben bereits mehr als

1000 Unterschriften… doch die Einigkeit

macht uns, und besonders auch die

Tiere stark, deshalb verteilt die Petition,

damit so viele, wie nur möglich unterschreiben!).

Falls du in der französischen

Schweiz wohnst, kannst du dich auch an

den Initiativen der ATRA Delegation Lausanimaliste

beteiligen. Für weitere Informationen

über diese und andere Kampagnen:

www.lausanimaliste.org

Silva Martinelli

7 - ORIZZONTI CASA ORIZZONTI


Zusammenfassung der ATRA Aktivitäten

In chronologischer Reihenfolge einige unserer Aktionen, die in den letzten Monaten durchgeführt wurden.

DEZEMBER 2008

05. Dezember – Lausanne: Aktionen

gegen Gänseleber in der Innenstadt

von Lausanne, organisiert durch Lausanimaliste

ATRA.

06. Dezember – Chiasso: Informationsstand

der ATRA/CDA während der

Veranstaltung Espérance in Musica.

06. Dezember - Lausanne: Informationsstand

der Lausanimaliste ATRA

gegen Gänseleber.

06. Dezember – Carpi: Informationsstand

während des internationalen

Tages für Tierrechte, organisiert

durch AGIREORA und der ATRA Delegation

Carpi.

12. Dezember - Neuchâtel: Demonstration

gegen die Vivisektion /

Philip Morris, organisiert durch die

ATRA Delegation der französischen

Schweiz und Lausanimaliste ATRA.

13. Dezember – Lugano: ATRA/

CDA Informationsstand während

des internationalen Tages für die

Rechte der Tiere.

13. Dezember – Lausanne: Trauerfeier

für alle Tiere, die für ihren

Pelz getötet wurden, organisiert

durch Lausanimaliste-ATRA.

13. Dezember – Rieti: Hilfe für

den Bau eines Rehabilitationszentrums

für Primaten, die aus

der Vivisektion stammen.

14. Dezember – Luino: Unterstützung

für das Tierheim “Animali Felici”

in Luino, mit Übergabe von Spenden,

Lebensmitteln und anderen

Materialien für die Vierbeiner.

17. Dezember – Rom: Zusammentreffen

mit der italienischen Regierung,

für ein Gesetz gegen den Einsatz

von Tieren im Zoo.

23. Dezember – Lausanne: Flugblattverteilung

gegen Gänseleber durch

Lausanimaliste ATRA.

JANUAR 2009

10. Januar – Lausanne: Tag ohne

Pelz, organisiert durch Lausanimaliste

ATRA.

10. Januar – Rom: Konferenz über

Vivisektion.

24. Januar – Lausanne: Informationsstand

von Lausanimaliste ATRA

gegen Pelze.

24. Januar – Lugano: Radiointerview

für Radio3I/ Ticino News über unser

Tierheim “Casa Orizzonti”.

31. Januar – Lausanne: Demonstration

während des internationalen Tages

zur Abschaffung von Fleisch, organisiert

durch Lausanimaliste ATRA.

Lausanne 21 Januar(foto Herbi Dietl)

31. Januar – Lugano: ATRA/CDA

Informationsstand während des internationalen

Tages zur Abschaffung

von Fleisch.

FEBRUAR 2009

12. Februar – Lugano: Konferenz

über die Vivisektion am Frankling

College.

28. Februar –Modena: Sammeln von

Lebensmitteln bei Ipercoop Mirandola

(Modena) für die Hunde, die von

Lamento Rumeno gepflegt werden,

organisiert durch die ATRA Delegation

von Carpi.

MÄRZ 2009

21. März - Mantova: Teilnahme der

ATRA Delegation von Carpi an der

Initiative “Frohe Ostern”, organisiert

durch AgireOra am Supermarkt von

Mantova.

28. März – Reggio Emilia: Sammeln

von Lebensmitteln bei Ipercoop „Ariosto“,

für die Hunde, die von Ninfa

Gueli in Aragona (Agrigento) gepflegt

werden, organisiert durch die

ATRA Delegation von Carpi.

DIE NÄCHSTEN TER-

MINE

APRIL 2009

19. April – Prosito: Tag der offenen

Tür in unserem Tierheim.

Informationen können direkt bei

uns angefragt werden.

26. April – Parma: Teilnahme der

ATRA Delegation von Carpi an

der Initiative „No al 5 per mille

alla vivisezione“, organisiert durch

AgireOra auf dem Sonntagsmarkt

von Fontanellato. Für Informationen:

daniela.casarini@gmail.com

MAI 2009

07.-10. Mai - Lugano: ATRA/CDA

Informationsstand während der Gesundheitsmesse

TISANA (für Informationen:

www.tisana.com).

MÖCHTEN SIE BEI UNSEREN AKTIVITÄTEN TEILNEHMEN?

Für aktuelle Informationen über verschiedene Termine, siehe www.atra.info; E-Mail: infoatra@bluemail.ch

Für Termine der Delegation der italienischen Schweiz (CdA), siehe: www.centroanimalista.ch;

E-Mail: infocda@bluemail.ch

Für die Aktionen der französischen Schweiz, siehe: www.borta.org; www.lausanimaliste.org;

E-Mail: atra_ne@greenmail.ch; inform@lausanimaliste.org

9 - ORIZZONTI ATRA IN AKTION


ABONNEMENT-KAMPAGNE

Haben Sie Ihr Abonnement erneuert?

Unterstützen Sie uns mit einer kleinen Geste!

Orizzonti für ein Jahr nach Hause

geliefert zu bekommen kostet nur

CHF. 20.- für die Schweiz,

CHF. 35.- (Euro 20.-) für andere europäische Länder,

CHF. 45.- (Euro 30.-) für aussereuropäische Länder.

Die Quote gilt für ein ganzes Jahr

und ist ab dem Tag der Überweisung gültig.

Dieser Beitrag erlaubt uns die Ausgaben

für den Druck und den Versand zu decken.

WIR BRAUCHEN DRINGEND DEINE HILFE, DAMIT WIR

FÜR UNSERE VIERBEINIGEN

FREUNDE WEITERKÄMPFEN KÖNNEN!

MITGLIEDSBEITRAG

Wer uns auf andere Weise unterstützen will, kann ATRA FÖRDERMITGLIED werden. Der Jahresbeitrag

beläuft sich auf CHF. 100,00 und enthält ein einjähriges Abonnement für Orizzonti.

Ausserdem können Fördermitglieder an der Jahresversammlung unserer Vereinigung teilnehmen.

(bitte auf dem Überweisungsbeleg das Wort MITGLIED vermerken).

ADRESSENÄNDERUNGEN

Wir bitten Sie uns rechtzeitig eventuelle Adressenänderungen mitzuteilen, um zu verhindern,

dass Orizzonti uns ohne Hinweise auf die neue Adresse wieder zurückgesendet wird. Jede von

der Post gemeldete Adressenänderung müssen wir extra bezahlen (CHF. 2.- pro Adresse), und

wir würden das Geld natürlich lieber für die Tiere verwenden!

Ausserdem bitten wir diejenigen, die mehrere Kopien erhalten, weil sie vielleicht unter verschiedenen

Namen gespendet haben, uns die komplette Anschrift mitzuteilen, an die sie keine Zeitschrift

mehr bekommen möchten, um unnötige Kosten für Druck und Versand zu sparen.

Aufruf an alle Abonnenten

Wir erhalten oft Überweisungen, auf denen es unmöglich ist, den Namen zu entziffern. Bitte

schreiben Sie ihre Angaben in Druckschrift und leserlich, um uns die Arbeit mit der Adresskartei,

und den Versand unserer Zeitschrift zu erleichtern. Vielen Dank für die Zusammenarbeit.

WICHTIGE MITTEILUNG

Wer an unsere Vereinigung spendet, wird automatisch bei uns als Abonnement unserer Zeitschrift

Orizzonti aufgenommen. Somit kann jeder Spender verfolgen, wie sein Geld investiert

wird. Diejenigen, die jedoch keine Zeitschrift erhalten möchten, bitten wir auf dem Zahlungszweck

des Einzahlungsscheines “KEINE ZEITSCHRIFT” zu vermerken. In dieser Weise könnten

wir Druck- und Portogebühren einsparen. Um uns weiterhin zu unterstützen, können weitere

Einzahlungsscheine bei uns angefragt werden.

E-Banking

Diejenigen, die die Möglichkeit haben, E-Banking zu benutzen, bitten wir die Spenden an

unsere Vereinigung auch per E-Banking zu tätigen. Jede Überweisung mit Einzahlungsschein,

verursacht höhere Kosten.

ATRA INFO

NEUE OEFFNUNGS-ZEITEN

Damit Sie uns besser erreichen können, haben wir entschieden unsere Öffnungszeiten zu ändern. Ab

heute können Sie uns täglich von Montag bis Freitag unter der Rufnummer 091/ 970 19 45 zwischen

14.00 Uhr und 17.00 Uhr erreichen. Ausserhalb der Öffnungszeiten können Sie uns eine Nachricht

hinterlassen, oder uns per Fax 091/ 970 19 46 oder per e-mail: infoatra@bluemail.ch erreichen.

Oder schreiben Sie uns einfach an folgende Adresse: ATRA, Via Capelli 28, CH-6900 Lugano


VEGETARISCHE ERNÄHRUNG:

EINE ENTSCHEIDUNG AUCH

FÜR DIE GESUNDHEIT!

Am 31. Januar wurde der Welttag

für die Abschaffung von Fleisch gefeiert.

Auch ATRA hat ihren Beitrag dazu

geleistet, und Informationsstände

zum Thema Vegetarismus in einigen

Schweizer Städten aufgestellt. Am 20.

März wird das MeatOutDay stattfinden,

ein internationaler Aktionstag gegen

Fleisch. Dieser Tag findet jährlich

seit dem Jahre 1985 statt, um die Vorteile

einer rein vegetarischen Ernährungsweise

zum Vorschein zu bringen,

die auf pflanzlichen Lebensmitteln basiert.

(Informationen auf www.meatout.org).

In diesem Dossier geben wir auf häufige

Unterstellungen und Behauptungen

in Bezug auf die vegetarische/

vegane Ernährungsweise, einfache

Antworten, die aber wissenschaftlich

dokumentiert sind.

Eine Ernährung, die auf pflanzlichen

Lebensmitteln basiert und ausgewogen

ist, bringt viele gesundheitliche

Vorteile, und ist frei von Gefahren. Wir

danken der wissenschaftlichen Vereinigung

für vegetarische Ernährung

(www.scienzavegetariana.it) für die

ganze Dokumentation.

1. Ist es wahr, dass Vegetarier gesünder

als Allesesser sind?

Wissenschaftliche Daten aus vielen

epidemiologischen Studien belegen,

dass Vegetarier und besonders Veganer

eine bessere Gesundheit als Allesesser

aufweisen.

Eine Ernährung die die Aufnahme

von tierischen Produkten minimiert

(vegetarisch), oder komplett streicht

(vegan), ist in der Lage das Risiko von

schweren Erkrankungen zu reduzieren,

wie: Tumore, Bluthochdruck, Arteriosklerose,

Infarkt, Übergewicht,

Osteoporose, Gallen- Nierensteine

und viele andere Krankheiten, die in

den industrialisierten Ländern zu den

Haupttodesursachen gehören.

Auch American Dietetic Association

und Dietitians aus Kanada haben bekräftigt,

dass eine richtig ausgewogene

vegetarische Ernährung Vorteile

für die Gesundheit bringt, und auch

einige Krankheiten vorbeugt. Eine vegetarische

Ernährung enthält weniger

gesättigte Fettsäuren, weniger Cholesterin

und tierische Proteine, dafür

aber mehr Kohlenhydrate, Ballaststoffe,

Magnesium Kalium, Folsäure und

Antioxidantien, wie beispielsweise

Vitamin C und E und phytochemische

Substanzen. Wenn eine vegetarische

Ernährung gut ausgewogen ist, besteht

keine Gefahr von irgendwelchen

Mängeln. Ausserdem beugt sie viele

Krankheiten vor, und reduziert somit

sanitäre und soziale Kosten. Ganz im

Gegensatz zu den heutigen Krankheiten,

die in Verbindung mit dem

11 - ORIZZONTI DOSSIER


12 - ORIZZONTI DOSSIER

Konsum tierischer Produkte stehen:

es handelt sich um chronische Krankheiten,

die langwierige medikamentöse

Behandlungen erfordern (nicht

frei von Risiken und Nebenwirkungen)

und / oder chirurgische Eingriffe (die

das Problem nicht immer lösen).

2. Sind tierische Proteine unverzichtbar?

Besteht für Vegetarier

ein Proteinmangel-Risiko?

Eine weitverbreitete Behauptung,

doch es ist einfach nicht wahr, dass

man auf tierische Proteine nicht verzichten

kann, und dass tierische Proteine

besser als pflanzliche Proteine

sind.

Epidemiologische und klinische Studien

haben genau gezeigt, dass die

vegetarische und vegane Ernährungsweise

absolut in der Lage ist, den Proteinbedarf

zu decken. Auch für diejenigen,

die sich sportlich betätigen,

oder schwere Arbeiten leisten. Hierzu

ist zu beachten, dass die pflanzlichen

Lebensmittel abwechslungsreich und

ausgewogen abgestimmt werden, und

dass der Energiebedarf gedeckt wird

[AdA_2003].

Tierische Proteine werden als “hochwertig”

definiert, da sie alle essentiellen

Aminosäuren enthalten (Aminosäuren,

die ein Organismus benötigt,

aber nicht selbst herstellen kann – sie

müssen mit der Nahrung aufgenommen

werden). Anders als die Aminosäuren

in pflanzlichen Lebensmitteln.

Die Proteine, die in tierischen Produkten

sind, haben all diese Aminosäuren

in der richtigen Proportion.

Doch bei einer pflanzlichen Ernährung

müssen verschiedene Lebensmittel

gegessen werden, damit man die richtige

Proportion von Aminosäuren aufnimmt.

Bei einer vegetarischen Ernährung,

stellt dies kein Problem dar, auch

bei einer gut ausgewogenen veganen

Ernährungsweise gibt es keine Bedenken.

Der Verzehr von Getreide (Brot, Nudeln,

Reis, etc.), und Hülsenfrüchten

(Bohnen, Linsen, Kichererbsen, etc.)

liefert nämlich alle notwendigen Aminosäuren

in der richtigen Proportion.

Proteine aus pflanzlichen Lebensmitteln

anstatt aus tierischen Produkten

aufzunehmen, bringt den Vorteil, dass

man Cholesterin und Fettsäuren vermeidet,

die bekannt dafür sind, sich

nachteilig auf die Gesundheit auszuwirken.

Sie sind in allen tierischen Produkten

enthalten.

Ausserdem fördern pflanzliche Proteine

die Produktion von Glucagon, das

den Insulinspiegel reduziert (Risikofaktor

für Übergewicht und wahrscheinlich

auch für Tumore). Tierische Proteine

führen auch zu einem signifikanten

kalziuretischen Effekt, d.h. zu einem

Verlust von Kalzium mit dem Urin.

Dies wird bei pflanzlichen Lebensmitteln

vermieden, da sie deutlich weniger

sauer sind.

3. Besteht für Vegetarier ein Eisen-

Zinkmangel-Risiko?

Auch wenn Fleisch eine gute Eisenqelle

(im Gegensatz zu Milch, Milchprodukten

und Eiern, die kaum Eisen

enthalten) und Zinkquelle (auch in

Milchprodukten und Eiern enthalten)

darstellt, ist die vegetarische und vegane

Ernährung, wenn ausgewogen,

in der Lage ausreichende Mengen

dieser Mineralstoffe zu liefern. Dies

belegen auch zahlreiche Studien.

Eisen

Eisen trägt zur Bildung der roten

Blutkörperchen und Kollagen (Haut,

Schleimhäute) bei. Man findet

diesen Mineralstoff in

grossen Mengen in

Blumenkohl, Brokkoli,

Vollkorngetreide,

Trockenfrüchten, Hülsenfrüchte.

In pflanzlichen Lebensmitteln

steckt Nicht-

Häm-Eisen, im Gegensatz

zu dem Eisen, das

in tierischen Produkten

ist. Eisen aus Fleisch wird

vom Körper leichter

aufgenommen, als

pflanzliches Eisen.

Pflanzliches Eisen muss zuerst umgewandelt

werden. Unser Körper ist

jedoch in der Lage mehr pflanzliches

Eisen aufzunehmen, wobei mögliche

Mängel ausgeglichen werden.

Damit der Körper pflanzliches Eisen

besser aufnehmen kann, hilft Vitamin

C (Zitronensaft, Zitrusfrüchte allgemein,

Paprika, Kiwi, Broccoli usw.).

Rotwein, Schokolade, Kaffee und Tee,

hemmen jedoch die Aufnahme von

Eisen, aufgrund der Gerbstoffe, und

sollten nicht während den Mahlzeiten

eingenommen werden. Auch Milchprodukte,

können, durch das enthaltene

Kalzium, die Aufnahme von

pflanzlichem Eisen hemmen (zwischen

30% und 50%).

Der grösste Hemmfaktor für die Eisenaufnahme

bei einer vegetarischen

Ernährung ist die Phytinsäure. Einige

Vorgehensweisen für die Vorbereitung

von Lebensmitteln, wie bei-


spielsweise das Einweichen und

Keimen von Hülsenfrüchten, Getreide

und Samen, das Aufgehen von Hefeteigen,

oder auch Fermentation von

Sojaprodukten, wie beispielsweise

Tempeh, verbessern die Aufnahme

von Eisen.

Zink

Zink gehört zu den Spurenelementen,

und ist für viele Prozesse des Stoffwechsels

unentbehrlich. Lebensmittel

mit einem hohen Zinkgehalt sind Hülsenfrüchte

(besonders Kichererbsen),

Kürbiskerne, Hefe, Müsli, Vollkorngetreide,

besonders Keime.

Auch wenn die vegetarische Ernährung

weniger Zinkmengen, als die traditionelle

Ernährung enthält, gibt es keine

Mangelerscheinungen, da der Organismus

in der Lage ist, dies auszugleichen,

indem er dessen Aufnahme steigert.

Da auch hier die Phytinsäure die Aufnahme

von Zink hemmt, kann man

durch die Vorbereitung von Lebensmitteln,

wie das Einweichen und

Keimen von Hülsenfrüchten,

Getreide und Samen,

und das Aufgehen von

Hefeteigen, dem entgegenwirken.

Die gleichzeitige Aufnahme

von Kalzium verringert die

Aufnahme von Zink, daher besteht

bei einer sehr reichhaltigen Ernährung

mit Milchprodukten, die Gefahr eines

Zink-Mangels.

4. Besteht für Vegetarier ein Kalziummangel-Risiko?

Kalzium ist reichlich in Blumenkohl

zu finden, wie auch in anderen Kohlsorten,

Bohnen, getrocknete Feigen,

Sojamilch, Tahini, Sesam und Tofu

mit Sulfat und Kalzium. Der Gehalt

im Mineralwasser ist nicht zu unterschätzen.

In unserem Organismus, ist Kalzium in

unserem Skelett, und ist der am stärksten

vertretene Mineralstoff. Die Knochen

dienen als Speicher für Kalzium, da

ein Teil davon aus den Knochen gelöst

und für andere Aufgaben zur Verfügung

gestellt werden kann (wichtig ist

zum Beispiel, die Muskelkontraktionen,

und damit auch der Herzschlag).

Reichliche Mengen von Kalzium ist in

Milchprodukten zu finden. Vegetarier

konsumieren davon gleich viel, oder

sogar mehr als Allesesser, und verfügen

im Gegensatz zu ihnen über eine

gleichwertige oder sogar bessere Knochendichte.

Diverse Studien haben gezeigt, dass

bei einer veganen Ernährungsweise,

keine Mängel bestehen,

auch wenn die

Aufnahme von Kalzium geringer ist, als

empfohlen (800-1000 mg/Tag).

Den richtigen Kalziumlevel im Blut zu

haben, ist wichtiger als das Kalzium in

den Knochen. Besonders wichtig ist

das Gleichgewicht zwischen der Aufnahme

von Kalzium, und dessen Ausscheidung

(über Urin und Kot).

Es scheinen auch andere Ernährungsfaktoren

wichtig zu sein, die den Verlust

von Kalzium beeinflussen. Hierbei

zählen zu den wichtigsten Faktoren

die tierischen Proteine, die reich an

Aminosäuren sind, die wiederum

produzieren einen Säureüberschuss.

Somit verliert der Organismus grosse

Mengen an Kalzium, um den Säure-

Basen Gehalt im Urin auszugleichen.

Bei pflanzlichen Proteinen ist dies nicht

zu befürchten, da sie einen viel niedrigeren

Säuregrad haben als tierische

Proteine. Auch wenn Veganer, weniger

Kalzium zu sich nehmen können, ist ihr

täglicher Bedarf sehr wahrscheinlich

geringer, da ihr Organismus nicht so

viel Kalzium verliert.

Verschiedene epidemiologische Studien

zeigen, dass Osteoporose und

Knochenbrüche öfters bei Bevölkerungen

auftreten, die grosse Mengen

an Milchprodukten und anderen tierischen

Produkten verzehren, als Bevölkerungen,

die sich eher vegetarisch

ernähren. Eine indirekte Bestätigung,

dass Osteoporose nicht ausschliesslich

auf Kalziummangel zurückzuführen

ist. Andere Studien zeigen ausserdem,

dass eine reichhaltige Ernährung an

Früchten und Gemüse die Knochendichte

des Organismus steigern kann.

Ein anderer Faktor, der im Zusammenhang

mit dem Verlust von Kalzium

steht, ist die Aufnahme von Natrium.

Natrium ist hauptsächlich in tierischen

Produkten und in Salz zu finden ist.

Eine vegetarische und vegane Ernährungsweise,

die auf Früchte, frischem

Gemüse und eine geringe Salzzufuhr

achtet, enthält weniger Natrium, als

die Ernährungsweise der Allesesser.

Ausserdem enthält die vegetarische

Ernährung mehr Kalium, das die Funktion

des Natriums unterbindet.

Schlussendlich, sollten alle Vegetarier

die empfohlene Tagesdosis von Kalzium,

die im Moment dieselbe ist, wie

die der Allesesser, beachten. Ausserdem

ist darauf zu achten, pflanzliche

Lebensmittel zu verzehren, die reich

an Kalzium sind. Auch wenn es sehr

wahrscheinlich ist, dass der Kalziumbedarf

bei Veganern geringer ist, gibt

13 - ORIZZONTI DOSSIER


14 - ORIZZONTI DOSSIER

es noch keine Hinweise, wie man diese Mengen reduzieren kann, in Verbindung

mit der Menge an verzehrten sauren Proteinen. Aus diesem Grund, müssen

Vegetarier darauf achten, das Kalzium hauptsächlich aus pflanzlichen Lebensmitteln

zu gewinnen, auch wenn der Kalziumgehalt in Milchprodukten hoch

ist. Veganer können auch auf angereicherte Produkte, oder Ergänzungsmittel

zurückgreifen.

5. Besteht für Vegetarier ein Risiko für andere Mineralstoffmängel?

Gemäss epidemiologischen Daten besteht für die vegetarische Ernährungsweise

kein Risiko für andere Mineralstoffmängel.

Jod, notwendiges Spurenelement für die Funktion der Schilddrüse, somit für

den menschlichen Stoffwechsel. Jod ist in Milchprodukten, daher besteht für

Vegetarier keine Gefahr für einen Mangel. Für Veganer hingegen, könnte die

Ernährung zu Mängeln führen (das Jod in pflanzlichen Lebensmitteln variiert,

aufgrund der unterschiedlichen Anbaugebieten): Auszugleichen sind diese

Mängel mit: kleinen Mengen Jodsalz, und Algen, die sehr reich an Jod sind.

Selen, Spurenelement, und wichtiger Radikalfänger. Selen ist sowohl in pflanzlichen

wie auch in tierischen Lebensmitteln enthalten. Der Gehalt in pflanzlichen

Lebensmitteln variiert, und kann somit bei Veganern in einigen Nordeuropäischen

Ländern, zu Mängeln führen. Diverse Studien haben aber dennoch gezeigt,

dass für Vegetarier und für Veganer kein Risiko besteht.

Kupfer, Spurenelement, dass an vielen Funktionen des Organismus beteiligt ist.

Kupfer ist in vielen pflanzlichen Lebensmitteln enthalten, und somit ist ein Mangel

fast ausgeschlossen.

Vegetarier und Veganer nehmen davon mehr als Allesesser auf.

Magnesium, wichtiges Mineral für viele lebenswichtige Prozesse. Magnesium

ist besonders in Vollkorngetreide zu finden. Es reguliert die Funktion zahlreicher

Enzyme und ist in den Knochen gebunden. Vegetarier und Veganer nehmen

davon mehr als Allesesser auf.

Phosphor, essentielles Mineral für das Skelett und andere Stoffwechselprozesse.

Die Aufnahme von Phosphor muss mit der Menge von Kalzium übereinstimmen.

Diejenigen, die Fleisch essen, nehmen davon häufig zuviel auf, das sich

nachteilig auf die Gesundheit der Knochen auswirkt.

Vegetarier und Veganer verzehren weniger davon, als Allesesser.

Kalium gehört zu den wichtigsten Elektrolyten der Körperflüssigkeit, und ist für

alle Zellfunktionen unentbehrlich. Obst und Gemüse sind besonders reich an

Kalium. Vegetarier und Veganer verzehren mehr Kalium, als Allesesser. Kalium

wird auch in Zusammenhang gebracht, die Blutdruckwerte in der Norm zu halten.

Chrom, Mangan und Molybdän sind Spurenelemente mit verschiedenen Stoffwechselfunktionen,

von denen aber noch nicht alle bekannt sind. Sie sind reichlich

in pflanzlichen Lebensmitteln zu finden, und stellen somit keine Risiko eines

Mangels dar.

6. Besteht für Vegetarier ein Vitaminmangel-Risiko?

Die vegetarische Ernährung beinhaltet auch tierische Produkte, und ist in der

Lage den Bedarf an allen notwendigen Vitaminen zu decken; die vegane Ernährungsweise

hingegen, ist zwar auch in der Lage den Bedarf an allen Vitaminen

zu decken, aber mit einer Ausnahme: Vitamin B12 (das ausschliesslich in tierischen

Lebensmitteln zu finden ist, aber nicht in pflanzlichen Lebensmitteln).

Vitamin A (mit Retinoide und Karotinoide), ist wichtig für den Sehvorgang,

Funktion und Aufbau der Haut und Schleimhäute und Immunsystem. Vitamin

A kommt hauptsächlich in gelb-orangen Früchten und Gemüse vor. Vegetarier

konsumieren oft mehr davon als Allesesser.

Vitamin B1 (Thiamin) ist unentbehrlich für die Energieproduktion, Muskel- und

Nervensystem. Vollkorngetreide ist sehr reich an Vitamin B1.

Vitamin B2 (Riboflavin) steht im Zusammenhang mit verschiedenen Funktionen

vieler Enzyme im Organismus. Dieses Vitamin findet man in vielen pflanzlichen

Lebensmitteln (Vollkorngetreide, Brokkoli, Pilze, Erbsen). Vegetarier nehmen

genauso viel davon auf, wie Allesesser. Veganer nehmen etwas weniger davon

auf, aber dennoch ausreichend, da die empfohlene Tagesdosis in einigen Fällen

zu hoch dosiert ist.


Vitamin B3 (Niacin) wichtig für viele Funktionen des Organismus, wie auch eine

Mangelerscheinung dieses Vitamins beweist: die Krankheit Pellagra (Symptome

sind: Dermatitis, Durchfall und Demenz). Das Vitamin findet man besonders in

Vollkorngetreide. Vegetarier nehmen genügend davon auf.

Vitamin B6 (Pyridoxin) ist wichtig für das zentrale Nervensystem und für andere

Funktionen des Organismus. Besonders Vollkorngetreide enthält dieses Vitamin.

Mangelerscheinungen sind selten. Vegetarier und Veganer nehmen genügend

Vitamin B6 auf.

Folsäure (Folat) ist für die DNA-Replikation notwendig. Ein Mangel verursacht

Anämie, und in der Schwangerschaft begünstigt ein Folsäuremangel Missbildungen

des Neugeborenen. Das Vitamin ist besonders in pflanzlichen Lebensmitteln

enthalten (Brokkoli, Spargel, Orangen, Hülsenfrüchte, etc.). Für Vegetarier

besteht kein Risiko eines Mangels.

Vitamin H (Biotin), spielt eine bedeutende Rolle bei Stoffwechselfunktionen.

Vitamin H findet man in Soja, Tomaten, Erdnüssen, Bierhefe; in kleinen Mengen

auch in Fleisch. Vegetarier nehmen davon genügend auf.

Vitamin C (Ascorbinsäure) ist ein Radikalfänger mit wichtiger antioxidativen

Wirkung, und unterstützt das Immunsystem. Ist fast ausschliesslich in pflanzlichen

Lebensmitteln zu finden, besonders in Früchten. Vegetarier und besonders

Veganer nehmen grössere Mengen als Allesesser davon auf.

Vitamin D reguliert den Kalziumhaushalt, und ist somit wichtig für die Knochen.

Es wirkt bei der Regelung des Kalziumhaushalts und beim Stoffwechsel. Vitamin

D Werte im Organismus, hängen von der Sonnenbestrahlung und vom Verzehr

Vitamin D-haltiger Lebensmittel ab. Eine 5-15 min. (täglich) Sonnenbestrahlung

an Gesicht, Händen und Armen im Sommer, deckt den Bedarf an Vitamin D für

Hellhäutige. Vitamin D wird nämlich im Körper über die Sommermonate gesammelt,

und deckt somit auch ihren Bedarf im Winter. Da Vitamin D in pflanzlichen

Lebensmitteln gering vertreten ist, und die Sonnenbestrahlung von Land

zu Land variiert, müssen Veganer den Bedarf an Vitamin H, durch angereicherte

pflanzliche Lebensmittel (z. Bsp. Sojamilch) decken. Vegetarier hingegen können

Vitamin D durch den Verzehr von Eiern decken. Für Allesesser besteht auch

ein Risiko für Mangelerscheinungen.

Vitamin E (Tocopherol) Radikalfänger mit antioxidativen Wirkung (beugt somit

dem Altern vor). Vitamin E steckt in pflanzlichen Ölen (doch nicht in tierischen

Fetten), Süss-Kartoffeln, Kohl, Nüssen und anderen Lebensmitteln. Vegetarier

nehmen mehr Vitamin E zu sich, als Allesesser.

Vitamin K hilft bei der Blutgerinnung. Mängel (steigern das Risiko von Blutungen)

sind äusserst selten für alle Ernährungsarten. Vitamin K steckt in grünem

Blattgemüse.

Carnitin, muss nicht unbedingt mit der Ernährung aufgenommen werden, da

die Leber Carnitin produziert. Auch wenn es nicht in pflanzlichen Lebensmitteln

vorhanden ist, sind bei Vegetariern die Carnitin-Blutwerte normal.

Vitamin B12 (Cobalamine) ist wichtig für die Zellteilung, und für die Funktion

des Nervensystems. Dies ist das einzige Vitamin, das in der veganen Ernährung

generell fehlt. Auch wenn man nur kleine Mengen davon benötigt (1-2 Microgramm

am Tag), und auch wenn der Körper diese Substanz einlagert, Vitamin

B12 ist fast ausschliesslich in tierischen Produkten (pflanzliche Lebensmittel

können kleinste Mengen davon enthalten, doch nicht genügend. Über dieses

Thema hat man jedoch noch seine Zweifel). Vegetarier, haben dieses Problem

generell nicht, da sie Eier und Milch zu sich nehmen.

Aus diesem Grund ist es wichtig, dass Veganer darauf achten, Vitamin 12 zu

sich zu nehmen. (angereicherte Lebensmittel wie Sojamilch, Getreide vegetarische

Hamburger etc., oder Vitamin B12 Präparate). Fermentierte pflanzliche

Produkte (wie Tempeh) enthalten dieses Vitamin nicht. Nahrungsmittel wie Algen

und Spirulina sind keine zuverlässigen, aktiven B12 Quellen.

Quelle

Die komplette Auflistung der benutzten Bibliografie für das Dossier, kann aus

Platzgründen nicht aufgeführt werden. Falls jemand weitere Informationen

hierzu wünscht, kann direkt unseren Hauptsitz kontaktieren.

15 - ORIZZONTI DOSSIER


16 - ORIZZONTI GESUNDHEIT ATTUALITÀ BEI TISCH

Eine Website für Casa Orizzonti

Endlich ist auch unser Tierheim in Prosito im Internet: www.casaorizzonti.ch lautet die Adresse, damit ihr Casa Orizzonti

nun auch virtuell “erreichen“ könnt.

Die Website war ein Muss, da wir ständig Informationsanfragen über dieses kleine Tierparadies, das viele misshandelte Kreaturen

aufgenommen hat, erhalten.

Wie ihr sicherlich wisst, befindet sich das Tierheim im Kanton Tessin, heisst Casa Orizzonti, und war zuvor in Arbedo. Dort war der

Ex-Sitz der ATRA, im Haus von der verstorbenen Ex-Präsidentin Milly Schär-Manzoli, die dort gelebt und gearbeitet hat. Das jetzige

Casa Orizzonti befindet sich in Prosito (nur einige Kilometer von Arbedo entfernt), und ist viel grösser. Auf der Website findet ihr

die Lebensgeschichten der Tiere, Adoptionsformulare, aktuelle Informationen über das Tierheim und viele Fotos!

Diese Kreaturen leben auch Dank eurer Unterstützung!

Falls jemand kein Internetzugang hat, aber dennoch das Tierheim unterstützen möchte, kann den Einzahlungsschein auf dieser

Seite benutzen. Im ATRA-Hauptsitz, per Telefon, per Brief oder Mail, sind wir natürlich immer erreichbar. Wir erinnern daran, dass

das Tierheim nur über beschränkte Platzmöglichkeiten verfügt. In den meisten Fällen, bleiben die Tiere in Casa Orizzonti: es ist vorgekommen,

dass wir auch einige Tiere an andere weitergegeben haben (besonders Meerschweinchen, da wir ganz viele haben),

aber dies geschieht nur unter strengen und genauen Bedingungen (kein Käfig)!

Volontäre gesucht

Ein Appell an Personen, die im Tessin wohnhaft sind und über ein wenig Freizeit verfügen:

Ehrenamtliches Arbeiten im Tierheim (ein Spaziergang mit den Hunden, Putzhilfe,

etc.) wird immer sehr geschätzt! Man kann sich dadurch nützlich machen, und ein paar

schöne Momente zusammen mit den Tieren im Grünen erleben!

Meldet euch bei uns!

Ich adoptiere (Name des Tieres, oder Tierrasse eingeben)

Offene Türen

Am 19. April organisieren wir einen Tag der offenen Tür im Tierheim Casa Orizzonti:

eine wahre Gelegenheit, um unsere Tiere kennenzulernen, und einen schönen Tag mit

unseren Volontären zu verbringen! Für weitere Informationen über den Tagesablauf

könnt ihr bei uns unter der Rufnummer 091/970 19 45 von 14.00 bis 18.00 (Montag

bis Freitag), oder per Mail infoatra@bluemail.ch einholen. Wir hoffen auf zahlreiche

Besucher!

FORMULAR ZWECKS FERNADOPTION

BITTE IN DRUCKSCHRIFT AUSFÜLLEN

für einen Betrag von CHF…………………………den ich (alle) ………… Monat/e, bis……………………….

(angeben für wie lange der Betrag überwiesen wird)

Meine Adresse lautet:Name und Nachname:.................................................................................................................

Strasse:................................................................................ PLZ und Ort:........................................................................

Telefonnummer:.......................................................E-Mail: ............................................................................................

Sie erhalten mit dem Adoptionszertifikat, die Einzahlungsscheines für die Überweisungen.

Die Adoptionen sind frei, im Hinblick auf den zu überweisenden Betrag und Dauer der Adoption. Beträge sind nicht festgelegt.

Jeder kann selbst entscheiden, welcher Betrag überwiesen werden soll.

Sie können unser Tierheim natürlich auch durch Spenden unterstützen. Vermerken Sie einfach nur auf dem Verwendungszweck

des Einzahlungsscheines (beiliegend) den Begriff „Casa Orizzonti“.


Sterilisation als Prävention

Es gibt immer

mehr Nachrichten

über Katzen, Haustiere

oder Streuner,

die leider immer öfter

an seltsame Menschen

geraten, die sie

enthäuten, mit ihnen

handeln, vergiften,

schlagen, oder töten,

weil sie zu viele sind,

oder einfach nur

stören: die lokalen

Nachrichten berichten

oft über solche Fälle. Zeichen einer

menschlichen Grausamkeit, die auch

die Ineffizienz der Behörden gegenüber

diesem Problem (aber ist dies wirklich

ein Problem?) zeigen. Ein Thema,

das selten mit Einsatz, Kompetenz und

Ernsthaftigkeit behandelt wird.

Diese schrecklichen Schandtaten geschehen,

und wir sind einfach nur

fassungslos, wenn wir vor solcher Gewalt

gegenüber Tieren stehen, die keine

Schuld haben, dass sie ausgesetzt

wurden. Doch es gibt verschiedene

Verantwortlichkeiten, ganz abgesehen

vom kriminellen Akt. An erster Stelle

steht das Fehlen von Aufklärung und

Informationen über die Sterilisierung

von Katzen. Wenn die Geburten nicht

kontrolliert werden, können eine Reihe

von Problemen entstehen. Katzen

markieren ihr Territorium mit Urin, ihre

Liebeslieder können sich störend auswirken,

sie streunern zwischen Gärten

und Anbaufelder. Darüber sind

viele nicht sehr erfreut, und das führt

manchmal auch zu Hass. Es ist wichtig

zu wissen, dass nur eine Katze mit

ihren Nachkommen, in nur wenigen

Jahren, in der Lage ist bis zu 500 Katzenjungen

auf die Welt zu setzen!

Es gibt Menschen, die absolut gegen

Sterilisation sind, da sie sagen, dass es

gegen die Natur ist: aber wie natürlich

ist es, Katzenjungen zu töten, weil

man vielleicht keine geeignete Unterkunft

für sie findet? Ist das Aussetzen,

menschlich? Die Sterilisation der Katzen

(beide Geschlechter), ist die einzige

Möglichkeit, um das Streunern, und

Epidemien unter Katzen zu verhindern,

die sexuell oder über das Blut (Kratzer,

Bisse) übertragbar sind, wie FIV (Immundefizienzsyndrom

in Katzen) und

FeLV (Katzenleukämie), Krankheiten,

die unheilbar, aber absolut nicht auf

den Menschen übertragbar sind; auch

um Tumore wie, Gebärmutterkrebs

bei Weibchen, oder Prostatakrebs bei

Männchen vorzubeugen.

Nicht alle Katzen überleben auf der

Strasse und sterben. Kleine Katzenjungen,

die ausgesetzt werden, sterben

oft an Hunger oder Kälte. Wir erwähnen

ausdrücklich, dass viele Katzen auf

die Strasse wegen eines

„Umzugs“ landen. Viele

Leute sind der Meinung,

dass sie „schon zurechtkommen

werden“, doch

das ist absolut nicht

wahr. Das wissen besonders

diejenigen, die sich

aufopferungsvoll, um

die Streuner kümmern.

Man vergisst oft, dass

sich eine Katzenkolonie,

ohne eine geeignete

Sterilisationskampagne,

schnell vermehrt. Wer bezahlt dann

die Tierarztkosten und Sterilisationen?

Die Gemeinden nehmen sich nur selten

diesem Problem an, und lassen es

lieber in den Händen einzelner Bürger,

oder Tierschutzvereinigungen.

Es gibt absolut keinen Grund, neue

Tiere auf die Welt kommen zu lassen,

im Moment gibt es hunderte erwachsene

Katzen und Katzenjungen die

eine kleine Bleibe in Katzenheimen,

bei Tierschutzvereinigungen, oder

Tierarztpraxen dringend benötigen.

Daher bitten wir euch: STERILISIERT!

Informiert euch bei Tierärzten, über

die grossen Vorteile einer Sterilisation.

Dadurch kann die Geburtenanzahl unter

Kontrolle bleiben, und somit auch

die Anzahl der ausgesetzten Tiere.

Dadurch können wir auch die armen

Vierbeiner vor Massentötungen und

anderen schrecklichen Schandtaten

bewahren. Die Katzen können sich

nicht davor wehren.

Centro di Documentazione

Animalista/Ticinofelino.com

17 - ORIZZONTI


18 - ORIZZONTI ATRA IN ATTUALITÀ DER WELT

DAS ERSTE TIERHEIM FÜR

Wenn man sich die wunderbaren Ställe “made in England” auf den Bergen von

Cernavoda anschaut, die ca. 30 Eseln ein neues Zuhause gegeben haben, erinnert man

sich gerne an die Anfänge des Abenteuers mit den Eseln. Alles begann im Jahre 2004,

als Elena Grisafi, Vize-Präsidentin von ATRA, Rumänien besuchte und 2 misshandelte

Esel versorgte, um sie dann in die Hände unserer Mitarbeiter in Cernavoda zu geben.

Zurück in der Schweiz, machte sie

sich Gedanken über die schrecklichen

Zustände der Esel (wie

auch ihre nahen Verwandten: die

Pferde) in Rumänien. Daraufhin

kontaktierte Elena die grösste

Tierschutzvereinigung für Esel

weltweit: Die englische Vereinigung

Donkey Sanctuary.

Elena überzeugte den europäischen

Direktor der Vereinigung,

Paul Svendsen, der sich 2005

entschloss Cernavoda zum ersten

Mal zu besuchen. Es war ihm sofort

bewusst, dass es sehr viele

notbedürftige Esel in der Gegend

gab, wo ATRA bereits für die

streunenden Hunde kämpfte.

Donkey Sanctuary existiert seit

1968, dank der Initiative von Frau

Svendsen, die Mutter von Paul,

die sich anfänglich für die notbedürftigen

Esel in Grossbritannien

kümmerte. Als die Vereinigung

immer grösser wurde, hat sie

auch über die Grenzen gearbeitet,

und somit zahlreiche Eingriffe

weltweit getätigt: von Südafrika

bis Somalien, von Mexiko bis hin

zu den griechischen Inseln.

Seit Jahren verfolgte Donkey

Sanctuary in Zusammenarbeit mit

der deutschen Vereinigung Animals’

Angels, Nutztiertransporte

von Bulgarien nach Rumänien,

und richtete ihre Aufmerksamkeit

besonders auf die Esel. Der Appell

von Elena Grisafi kam somit

im richtigen Moment und an den

richtigen Mann, um auch in Rumänien

ein konstantes Projekt für

die Esel zu starten.

Am Anfang finanzierte die Vereinigung

kleine Bildungshilfen für

junge rumänische Hochschulabsolventen,

auch kostenlose Tierarzthilfe

für Eselbesitzer in der

Umgebung von Cernavoda. Auch

wenn die Wirtschaft von Bukarest

Elena Grisafi in Rumänien.

Der Esel Vasile, als wir ihn aufgefunden haben.

in den letzten 7 Jahren boomte, ist

das Leben in der landwirtschaftlichen

Umgebung und in den Provinzen

unverändert. Der Grossteil

der Bevölkerung lebt immer noch

unter der Armutsgrenze. Aufgrund

dessen sind Pferde und Esel

ein unverzichtbares Arbeitsinstrument,

um Stroh und Früchte zu

sammeln, um Holz und anderes

Material zu transportieren.

In Cernavoda und Medgidia ist

die Anzahl der Esel sehr hoch. Das

plötzliche Aussetzen von zahlreichen

Eseln letzten Winter hat

uns verwundert. Die englischen

Kollegen und natürlich auch wir

haben somit unser ganzes Augenmerk

auf diese Situation gerichtet.

Was war geschehen?

Aufgrund der schweren Trockenheit

letzten Sommer, verringerte

sich die Futterernte, dem zufolge

stiegen die Preise. Viele Bauern,

die daher kein genügendes

Futter hatten, entschlossen die

Tiere auszusetzen, vielleicht in

der Hoffnung, dass sie es alleine

schaffen könnten., zu überwintern.

Leider sehr unwahrscheinlich,

wenn man sich die eisigen

Wintertemperaturen in Rumänien

anschaut. Methoden einiger

Bauern, um diese Tiere loszuwerden:

Sie streuen ein starkes

Unkrautvertilgungsmittel, um sie

zu vergiften. Schliesslich fehlten

natürlich nicht diejenigen, die mit

Eselfleisch handeln, und in den

ärmsten Vierteln die Esel für wenige

Euro kauften, um sie dann

wiederum an die Exporteure zu

verkaufen. Es wurde der Vereinigung

Donkey Sanctuary bewusst,

dass unsere bescheidenen Ställe

in Cernavoda nicht ausreichen,

um alle hilfsbedürftigen Esel

aufzunehmen. Die Vereinigung

entschloss ein richtiges Tierheim


ESEL IN CERNAVODA

Maricica mit ihrem Kleinen, im Tierheim von Cernavoda.

auf dem Gründstück von ATRA’s italienischem

Partner, Save the Dogs, zu finanzieren.

Letzten Oktober hat ein Team

von englischen Zimmermännern 10 Tage

dort gearbeitet. Sie haben wunderschöne

Ställe aufgebaut, damit man bis zu 40

Eseln ein neues Zuhause geben kann.

Die Notfälle im Dezember und Januar

waren zahlreich, doch Dank des neuen

Tierheims von Donkey Sanctuary waren

wir in der Lage, uns um alle Fälle zu

kümmern. Hier nur einige, die wir retten

konnten: Vasile, der in einer verlassenen

Baracke in Calarasi angeleint war, um

dort den Hungertod zu erleiden; Maria,

die verletzt und schwach in Medigidia,

dank eines Hinweises der Polizei, aufgesammelt

wurde; Maricica, die (zusam-

Sara und Paul Svendsen

men mit ihrem Kleinen im Bauch), in

Slatina geschlachtet werden sollte, und

Petre, der alleine und abgemagert in den

Feldern nahe Cernavoda umherirrte.

Und das DANK unserer Elena Grisafi,

bei der sich zahlreiche Esel bedanken

können!

Sara Turetta

ATRA Vertreterin in Rumänien

Um unsere Projekte in Rumänien zu unterstützen, genügt es auf dem Zahlungszweck des beiliegenden

Einzahlungsscheines das Wort “Rumänien” zu vermerken.

Für weitere Informationen bzgl. unserer Projekte: www.canibucarest.it

EIN NEUES FAHRZEUG FÜR DAS HUNDEHEIM CALARASI

Noch einmal appellieren wir an die Leser von Orizzonti, die uns grosszügig bei der Spendensammlung im Dezember unterstützt

haben. Dank eurer Hilfe, finden die ersten Arbeiten in unserem Tierheim statt. In der nächsten Orizzonti-Ausgabe werden einige

Fotos von diesen Arbeiten veröffentlicht werden. Ein herzliches Dankeschön geht besonders an Sylvie Degaudenzi aus Genf, die

uns das Geld für die neue Küche gespendet hat, damit wir dort das Futter für die Vierbeiner frisch zubereiten können. In dieser

Weise, können wir an Trockenfutter sparen. Die nächsten Ausgaben sind für das Hundeheim in Calarasi vorgesehen, das wir

komplett neu renoviert haben, und mit 3 Container ausgestattet haben, die als Operationssaal und Aufenthaltsräume fungieren.

Gerade jetzt, wo wir mehrere Sterilisationen durchführen könnten, ist das gebrauchte Fahrzeug, das uns von einem

italienischem Spender geschenkt wurde, kaputt, und leider nicht mehr zu reparieren. Ohne ein Fahrzeug ist es nicht möglich

den verletzten Hunden zu helfen, die operierten Hunde wieder nach Hause zu transportieren (Autos sind in einigen Gegenden

Rumäniens noch Luxus, die meisten Bürger von Calarasi haben kein Auto), oder Einkäufe zu tätigen (Putzmittel, Futter

etc.). Das neue Fahrzeug kostet ca. 11.000 Euro:

Es handelt sich um einen Citroen mit Klimaanlage, um

den Tieren auch im Sommer eine angenehme Temperatur

zu gewährleisten. Wir haben eine Preisermässigung

von 3.000 Euro auf den Listpreis erhalten. Auch

ein kleiner Betrag, kann uns helfen, das Fahrzeug so

schnell wie möglich zu kaufen. Leider ist die Aktivität

des Hundeheims ohne Fahrzeug sehr limitiert. (siehe

das Foto mit dem alten Fahrzeug).

19 - ORIZZONTI ATRA IN ATTUALITÀ DER WELT


HELFEN SIE UNS, DAMIT WIR DEN

VIERBEINERN HELFEN KÖNNEN!!!

ATRA kämpft für die Rechte der Tiere und gegen jegliche Form von Misshandlungen.

Wollen Sie uns unterstützen?

- Abonnieren Sie unsere Zeitschrift oder verschenken Sie ein Abonnement. Mit nur CHF 20,00 pro Jahr unterstützen Sie unsere Aufklärungsarbeit in

Sachen Tierrechte und Vivisektion. In dieser Weise unterstützen Sie auch unsere Aktionen.

- Sie können bei uns Gratisexemplare unserer Zeitschrift zum Verteilen erhalten.

- Sie können aktiv an unseren Demonstrationen teilnehmen, oder lokale Gruppen in ihrer Stadt gründen (bitte kontaktieren Sie uns, falls Sie weitere

Informationen wünschen).

- Sie können unsere Bücher und/oder Gadgets kaufen.

- Sie können einen der vielen Gäste in unserem Tierheim «Casa Orizzonti» auf Distanz adoptieren (Falls Sie ein Adoptionsformular oder Fotos erhalten

möchten, kontaktieren Sie uns).

- Sie können unsere Sterilisierungsarbeit in Rumänien unterstützen, indem Sie uns entweder Geld oder auch sanitäres Material zuschicken. Bitte

vermerken Sie auf dem beiliegenden Überweisungsschein im Feld Verwendungszweck den Begriff «Rumänien».

- Sie können durch Spenden unsere Projekte zur Verbreitung von wissenschaftlichen Alternativmethoden in der Didaktik oder auch in anderen

Bereichen unterstützen.

Die Spenden zugunsten unserer Vereinigung können von den Steuern abgesetzt werden!

Direkte Bundessteuer:

Privatpersonen: Die Spenden zugunsten ATRA können abgesetzt werden, wenn diese Leistungen im Steuerjahr 100.- CHF erreichen und insgesamt

20% der um die Aufwendungen verminderten Einkünfte nicht übersteigen ( Art. 33a¹ DBG).

Juristische Personen: Das Absetzen der Spenden an gemeinnützige Organisationen, die von der Steuerpflicht befreit sind, beschränkt sich auf 20% des

Reingewinns (Art. 59c¹ DBG).

Kantons- und Gemeindesteuern: Es können auch Spenden an gemeinnützige Organisationen bis zu einem von den Kantonen festgelegten Ausmass

von den Steuern abgezogen werden (Art. 9 Abs. 2 Bst. i StHG).

Eine Spendenbestätigung kann auf Anfrage zugeschickt werden. Der jährliche Mindestbetrag einer Spende muss 100,00 CHF betragen.

TESTAMENT ZUGUNSTEN DER TIERE

Das Testament ist eine Regelung des Erblassers über sein Vermögen, die im Falle seines Todes in Kraft tritt.

Lt. Schweizerisches Zivilgesetz gibt es 3 Möglichkeiten ein Testament zu machen:

- Eigenhändige Verfügung

- Öffentliche Verfügung (dazu braucht man einen Notar)

- Mündliche Verfügung (hierzu ist der Erblasser nur befugt, wenn er sich in Todesgefahr befindet und es unmöglich ist sich der anderen Errichtungsformen

zu bedienen)

Die Eigenhändige Verfügung ist die übliche Form, da sie sehr einfach ist. Hierbei ist es ausreichend, wenn man mit der Hand auf ein weisses Blatt Papier

den Titel: „Testament“ niederschreibt. Danach werden Personen oder Vereinigungen aufgelistet, die einen Teil des Vermögens erhalten sollen. Es ist

wichtig das Dokument mit seiner Unterschrift und dem Datum zu versehen. Korrekturen sind nicht erlaubt ( z. Bsp. eine Zeile durchstreichen, und

darüber die Korrektur vermerken). Falls beim Schreiben Fehler unterlaufen sind, muss von Neuem angefangen werden. Zeugen sind nicht notwendig,

auch der Weg zum Notar ist überflüssig. Es reicht aus das Dokument bei einer Bank, oder einem Notar zu hinterlassen. Man kann das Testament auch

einer Vertrauensperson überbringen, die nach dem Tod für die Veröffentlichung des Testaments sorgt. Man kann sich auch bei der Gemeinde informieren

und das Testament kann auch dort aufbewahrt werden (von Gemeinde zu Gemeinde unterschiedlich).

Wollen

Sie uns

unterstützen?

Ich, Unterzeichnende, Lara Bianchi, geboren am 10. Dezember

1926, Bürgerin der Stadt Chiasso, wohnhaft in Lugano, Via Motta

10, verfüge letztwillig wie folgt: CHF ……………… (Betrag in

Buchstaben) zugunsten der Tiere (oder dem Kampf gegen die

Vivisektion), somit an die Vereinigung ATRA mit momentanen Sitz

in Lugano – Präsident Max Molteni, Postgirokonto – Nummer

69-1810-7

oder:

1/3 meines Vermögens zugunsten…………

T estament

Lugano, 03. Januar 2010

Lara Bianchi

(Unterschrift)


DEMNÄCHST IN UNSEREM

KATALOG

Von der Fabrik auf die Gabel: weisst du,

was du isst?

Dieses Buch enthält einen praktischen Ratgeber

für eine vegetarische Ernährung: Ernährungstipps

und einen Speiseplan für zwei

Wochen mit Rezepten!

„Von der Fabrik auf die Gabel“ enthüllt alle

Schattenseiten der Massentierhaltung und

analysiert das – oft unbewusste – Verbrauchervehalten

der Menschen, die sich von tierischen

Produkten ernähren.

Im zweiten Teil - dem Veganen/Vegetarischen

Starter Kit - wird gezeigt, wie man sich für

eine Veränderung entscheiden kann. Denn

zur Lösung der im ersten Abschnitt aufgeführten

Probleme kann man am einfachsten

und schnellsten beitragen, indem man KEINE

Tiere und von Tieren stammende Lebensmittel

isst, damit es immer weniger und schließlich

keine Nutztierhaltungen mehr gibt.

Der Starter Kit enthält praktische Tipps,

Fragen und Antworten zur Beziehung mit

Anderen, Kleidungstipps, Geschichte und

Statistiken, Gesundheit und Ernährung, Ernährungstipps

und einen zweiwöchigen

Speiseplan (perfekt ausgeglichen und von

einem Diätassistenten erstellt) mit allen entsprechenden

Rezepten.

Achtung: Das Buch ist im Druck,

und ist ab Mai 2009 erhältlich.

Die Buchbestellungen können uns

aber bereits zugestellt werden.

Informieren, um den Tieren

zu helfen

Die Verteilung von Informationsmaterial ist

die Basis für die Verbreitung der Anti-Vivisektionskultur.

Die Weitergabe von ethischen

und wissenschaftliche Motivationen an so

viele Menschen wie möglich, ist ein notwendiger

Schritt für die Abschaffung von Tierversuchen.

Daher ist es wichtig Exemplare

von „Orizzonti“ zu verteilen, und Informationsstände

zu organisieren. Wir sind gerne

bereit, Ihnen einige Gratisexemplare unserer

Zeitschrift zukommen zu lassen. Ausserdem

stehen wir zur Verfügung, um lokale ATRA-

Gruppen in der Schweiz zu gründen.

Wir haben bereits 3 aktive Delegationen: im

Tessin, in Neuenburg und Lausanne. Doch

um den Stimmlosen eine Stimme zu geben,

brauchen wir auch Dich.

Bitte sende uns eine Mail an

infoatra@bluemail.ch

Herbizid von Bayer gefährlich

Brüssel – Im Januar hat das europäische Parlament über den Einsatz

von Pestiziden abgestimmt. Pestizide, die krebserregend, erbgutverändernd

oder giftig sind, werden demnach die rote Karte gezeigt. Es

geht um genau 22 Substanzen, die keine Erneuerung der Zulassung

erhalten, darunter fällt auch die Substanz Glufosinat. Bayer CropScience,

mit Sitz in Deutschland, vertreibt diese Substanz unter den

Namen Basta und Liberty. Diese Substanz ist im Jahre 2007 eine der

meistverkauften Herbizide weltweit, mit einem Umsatz von 241 Millionen

Euro. In den USA und auch in Südamerika gilt dieses Produkt als

„Super Herbizid“, für genmanipulierte Kulturen, hauptsächlich Raps,

Mais, Soja, Baumwolle, Reis und Zuckerrüben. Bereits im Jahre 2006

sprach sich Schweden für ein Verbot dieser Substanz aus. Als man

diese Substanz an Mäusen testete, stellte man Früh- Todesgeburten

und Todesfälle fest. Doch wie immer, wenn es um finanzielle Interessen

geht, ignoriert die Tierversuchslobby die Ergebnisse, da Glufosinat

trotzdem in den Handel kam. Noch ein Beweis, dass Tierversuche absolut

nutzlos sind!

Schockierendes Video von BUAV

England – BUAV (British Union for the Abolition of Vivisection) ist es

gelungen, durch ein schockierendes Video, den Handel mit den Affen

aus Kambodscha, die für weltweite Versuchslabore bestimmt sind, zu

dokumentieren.

Das Video (auf der Website: www.buav.org/e_projecty.php), zeigt das

gewaltsame Einfangen der jungen Makaken, und die schrecklichen Erlebnisse,

die diese Kreaturen in den Tierhaltungen durchleben müssen,

bevor sie in die Versuchslabore kommen, wo sie dann nach unendlichen

und nutzlosen Torturen ihr Leben beenden. Leider nichts Neues,

für alle diejenigen, die, wie wir, seit Jahren gegen diese Schandtaten

kämpfen. Doch vielleicht müsste dieses Video von denjenigen angesehen

werden, die diese Torturen für eine falsche Wissenschaft rechtfertigen.

Ausserdem gibt es auf der Seite BUAV eine Kampagne, um

diesen schrecklichen Handel mit diesen Tieren zu stoppen.

Weniger Fleisch auf den Tellern der Deutschen

Deutschland – Fleisch nur noch als Sonntagsbraten, wie zu Grossmutter’s

Zeiten. Dieser Aufruf stammt von UBA, dem deutschen Umweltbundesamt.

Keine gute Nachricht für die Deutschen, die die grösste Menge

an Fleisch europaweit konsumieren. Doch Zahlen sind eben Zahlen:

lt. FAO verursacht die Landwirtschaft mehr Treibhausgasemissionen,

als der Verkehr.

Die Landwirtschaft, die scheinbar so “ökologisch” und natürlich ist,

verursacht 15% der Treibhausgasemissionen in Deutschland. Die Tierhaltung

ist der landwirtschaftliche Bereich, mit den höchsten Emissionen.

Online TV für tierfreundliche Themen

England – “Veggie Vision” ist ein englischer online TV Sender. Dort können

Programme über vegetarische Kochkünste, Gesundheit, oder beispielsweise

Interviews mit berühmten Vegetariern abgerufen werden.

Ziel ist folgendes zu beweisen: “the coolest people are vegetarian”.

Einfach auf www.veggievision.tv klicken. Man benötigt RealPlayer

oder Windows Media Player. Diese können aber auch auf der Homepage

herunter geladen werden. In Italien kann man bereits seit einigen

Monaten live und online Konferenzen über verschiedene Tierthemen

auf der Seite:www.novivisezione.org/tv/ verfolgen.

21 - ORIZZONTI GESUNDHEITS - NACHRICHTEN


ATRA • Associazione svizzera per l’abolizione della vivisezione

Schweizer Vereinigung für die Abschaffung der Tierversuche • Association suisse pour l’abolition de la vivisection

22 - ORIZZONTI IM ATTUALITÀ KATALOG

MANN - FRAU

T-Shirt Mann, runder Ausschnitt, 100% Baumwolle,

Farbe: grau

Design: Käfig, kurzärmelig

Grösse: M L XL

CHF. 18.-

T-Shirt Frau, runder Ausschnitt, 100% Baumwolle,

anliegender Schnitt und tailliert,

Farbe: weiss, kurzärmelig

Design: Herz und Tierpfoten

Grösse: S M L XL

CHF. 18.-

T-Shirt Frau, runder Ausschnitt, 100% Baumwolle,

anliegender Schnitt und tailliert,

Farbe: weiss, kurzärmelig

Design: ich liebe die Tiere

Grösse: S M L XL

CHF. 18.-

T-Shirt unisex, runder Ausschnitt, 100% Baumwolle,

Farbe: weiss, kurzärmelig

Design: Affe und Mensch

Grösse: S M L XL

CHF. 18.-

KINDER

T-Shirt Kind, runder Ausschnitt, 100% Baumwolle,

Farbe: weiss, kurzärmelig

Design: Herz und Tierpfoten

Grösse: 7-8 Jahre, 12-13 Jahre

CHF. 15.-

T-Shirt Kind, runder Ausschnitt, 100% Baumwolle,

Farbe: weiss, kurzärmelig

Design: ich liebe die Tiere

Grösse: 7-8 Jahre, 12-13 Jahre

CHF. 15.-

BESTELLSCHEIN

Name / Nachname:........................................................................................................................................................

Strasse....................................................................................Plz, Ort............................................................................

Telefon...................................................................................oder e-mail......................................................................

Ich bestelle folgende T-Shirts

T-SHIRT MANN, GRAU, KÄFIG MENGE............. M L XL

T-SHIRT FRAU, WEISS, HERZ MENGE............. S/34 M/36 L/38 XL/40

T-SHIRT FRAU, WEISS, ICH LIEBE MENGE............. S/34 M/36 L/38 XL/40

T-SHIRT UNISEX, WEISS, AFFE MENGE............. S M L XL

T-SHIRT KIND, WEISS, HERZ MENGE............. 7/8 12/13

T-SHIRT KIND, WEISS, ICH LIEBE MENGE............. 7/8 12/13

Portogebühren werden dazu berechnet

Schweizer Vereinigung für die Abschaffung der Tierversuche

Associazione svizzera per l’abolizione della vivisezione

Association suisse pour l’abolition de la vivisection

Design: Käfig, kurzärmelig

Design: ich liebe die Tiere

T-Shirts, zur Unterstützung

unserer Arbeit

zugunsten der Tiere!

Schweizer Vereinigung für die Abschaffung der Tierversuche

Associazione svizzera per l’abolizione della vivisezione

Association suisse pour l’abolition de la vivisection

Design: Herz und Tierpfoten

Schweizer Vereinigung für die Abschaffung der Tierversuche

Associazione svizzera per l’abolizione della vivisezione

Association suisse pour l’abolition de la vivisection

Design: Affe und Mensch

Unterschrift...................................................................................


BÜCHER

TIERVERSUCHE

..... HOLOCAUST (Tierversuche heute) - von Milly Schär-Manzoli, CHF 10.-

..... DIE VIVISEKTION (Tierversuche im Laufe der Jahrhunderte) - von Dr. med.

Gennaro Ciaburri, CHF 13.-

..... TIERVERSUCHE Fragen & Antworten, CHF 6.-

Der ganze Verkaufserlös geht an unsere Tierprojekte

..... KRIMINELLE MEDIZIN (Menschenversuche) - von Milly Schär-Manzoli,

CHF 10.-

..... SEINE ARBEIT FÜR DIE ABSCHAFFUNG DER TIERVERSUCHE - von Max Keller,

CHF 5.-

..... DIE ZERSTÖRERISCHE ENTWICKLUNG (Ethik & Forschung) - von Prof. med.

Bruno Fedi CHF 12.-

..... HÄNDLER DES TODES (Raumfahrt und Militärforschung) - von Milly Schär-

Manzoli, CHF 7.50

..... LOBBY (Wirtschaft und Tierversuche) - von Milly Schär-Manzoli, CHF 5.-

..... WISSENSCHAFT OHNE GRENZEN (Ärzte der Iläat, Kongresse von Zürich und

Lugano) CHF 15.-

..... HUMANMEDIZIN OHNE TIERVERSUCHE (Akten des med. Kongresses in Berlin),

CHF 9.-

..... GESETZMÄSSIGE GIFTIGKEIT 1 (Ersatzmethoden) - von Dr. Massimo Tettamanti,

CHF 8.50.-

..... GESETZMÄSSIGE GIFTIGKEIT 2 - von Dr. Massimo Tettamanti CHF 8.50.-

..... GESETZMÄSSIGE GIFTIGKEIT 1 UND 2 (zusammen) - von Dr. Massimo Tettamanti,

CHF 15.-

..... GESETZMÄSSIGE GIFTIGKEIT 3 (Humane Gewebebanken) - von Dr. Massimo

Tettamanti, CHF 25.-

..... GEDANKEN EINES VERSUCHSTIERES - von H. Fischinger, CHF 5.-

MEDIKAMENTE UND NATURHEILVERFAHREN

..... DAS GOLDENE KALB (Gefährliche Medikamente) - von Milly Schär-Manzoli,

CHF 10.-

..... DAS TABU DER IMPFUNGEN (Gefahren der Impfungen, natürliche Vorbeugung)

- von Milly Schär-Manzoli, CHF 10.-

..... DIE IMPFVERSCHMUTZUNG - von Milly Schär-Manzoli, CHF 5.-

..... DIE GESUNDHEITSMAFIA (Die Krebsmafia, natürliche Vorbeugung) - von Milly

Schär-Manzoli, CHF 10.-

..... DIE NAHRUNGSMITTELFALLE - von Louis Bon De Brouwer, CHF 12.-

..... RINDERWAHNSINN (BSE, Creuzfeld-Jakob-Krankheit) - von Milly Schär-Manzoli,

CHF 6.50.-

..... UNHEILBAR KRANK UND DENNOCH GEHEILT (Naturheilverfahren) - von J.

Baumann, CHF 9.-

..... QUANTENMEDIZIN - von Prof. A.P. Sitko und A. Gargioni, CHF 5.-

FORSCHUNG UND TECHNIK

..... DIE GEFÄHRLICHEN VERBINDUNGEN (Genetische Manipulation) - von Milly

Schär-Manzoli, CHF 8.50.-

..... SACKGASSE MANIPULATION (Irrweg des modernen Menschen) - von Franz J.

Huber, CHF 6.50.-

ERZÄHLUNGEN

..... FALCO (Erzählung) - von Milly Schär-Manzoli CHF 5.-

..... HEILIGABEND (Erzählung) - von Armando Rudi, CHF 5.-

..... TIERE SIND KEINE SPIELZEUGE (Malheft) für die Kleinen, CHF 8.-

VIDEO DVD

..... DER FLUCH DER TIERVERSUCHE (Schrecken und Gefahren der Tierversuche, Meinungen

von Ärzten), CHF 12.-

..... DAS GEMETZEL DER UNSCHULDIGEN 1 (Vivisektion, Corrida, Volksfeste, Pelze,

Robben, Delphine, Nashörner, Elefanten, Genmanipulation, usw.), CHF 12.-

..... DAS GEMETZEL DER UNSCHULDIGEN 2 (Vivisektion, Restaurants in China, Kängurus,

Robben, Schlachttiertransporte, Zirkusse, Zoos, usw.), CHF 12.-

..... DAS GEMETZEL DER UNSCHULDIGEN 3 (Vivisektion, Transplantationen, Hundeund

Katzenmassaker zwecks Fellvermarktung, Katzenfelldecken, Bären, Fuchsjagd,

Meinungen von Ärzten, usw.) CHF 12.-

GADGETS

..... ATRA GRUSSKARTEN - Tiere und ihre Abdrücke, 7 Doppelgrusskarten in Farbe,

CHF 12.-

..... ATRA POSTKARTEN IN FARBE, 9 verschiedene Tiere, Set 9 Karten, CHF 13.-

..... KUGELSCHREIBER in blau mit Aufschrift “Abschaffung der Tierversuche”

CHF 1.50

..... ATRA-MAGNET, CHF 5.-

..... ATRA SCHLÜSSELBAND, CHF 8.-

AUFKLEBER

..... ATRA AUFKLEBER FÜR BRIEFKUVERTS (30 STK.), CHF 3.-

..... FARBIGE ATRA-AUFKLEBER MIT ALPHABET-BUCHSTABEN, CHF 3.- PRO

STK. - BITTE BUCHSTABEN ANGEBEN!

..... ATRA-AUFKLEBER “ICH BREMSE...” (ROT UND SCHWARZ), CHF 3.-

T-SHIRT

..... T-SHIRT MANN, GRAU, KÄFIG M L XL

..... T-SHIRT FRAU, WEISS, HERZ S M L XL

...... T-SHIRT FRAU, WEISS, ICH LIEBE S M L XL

...... T-SHIRT UNISEX, WEISS, AFFE S M L XL

...... T-SHIRT KIND, WEISS, HERZ 7/8 Jahre 12/13 Jahre

...... T-SHIRT KIND, WEISS, ICH LIEBE 7/8 Jahre 12/13 Jahre

Bitte geben Sie die gewünschte

Stückzahl an, und füllen Sie den

Bestellschein auf der letzten Seite aus.

Die Versandspesen werden extra berechnet.

Unser Katalog kann auch unter www.atra.info eingesehen werden.

23 - ORIZZONTI ATTUALITÀ KATALOG


BESTELLSCHEIN FÜR BÜCHER UND GADGETS

BITTE IN DRUCKSCHRIFT AUSFÜLLEN!

Einsendung der Bestellung an ATRA - Via Capelli 28 - 6900 Lugano

Name

Nachname

Strasse

PLZ und Wohnort

Unterschrift

Die Versandspesen werden den Katalogpreisen dazu berechnet.

Bücher:

Video VHS:

Gadget:

T-shirt:

Aufkleber:

BITTE ADRESSÄNDERUNG MELDEN, DANKE!

G.A.B.

CH-6900 LUGANO

ORIZZONTI ABONNIEREN

Möchten Sie unsere Zeitschrift abonnieren? Nichts leichter als das. Einfach Abschnitt ausfüllen und einsenden

an: ATRA - Via Capelli 28 - 6900 Lugano

Die Gebühr für ein Jahresabonnement (4 Ausgaben) beträgt CHF 20.- (Ausland: EUR 20)

BITTE IN DRUCKSCHRIFT!

Ich Unterzeichnende/r:

Name

Nachname

Strasse

PLZ und Wohnort

wünsche die Zeitschrift in folgender Sprache:

Deutsch Italienisch Französisch

Ich zahle die Abonnementsgebühr von CHF 20.- (Ausland: EUR 20), bei Erhalt des Einzahlungsscheins.

Unterschrift

ORIZZONTI DARF IN KEINEM HAUSHALT FEHLEN!

Ein Orizzonti-Abonnement ist mehr als ein nützliches Geschenk!

Sie unterstützen dadurch eine für die Tierrechte wirksame Propaganda, und machen gleichzeitig ihren

Freunden und Bekannten ein tolles Geschenk.

Bitte Abschnitt ausfüllen und einsenden an: ATRA - Via Capelli 28 - 6900 Lugano

BITTE IN DRUCKSCHRIFT!

Ich Unterzeichnende/r

Name

Nachname

Strasse

PLZ und Wohnort

Verschenke ein Abonnement für die Zeitschrift Orizzonti in folgender Sprache:

Deutsch Italienisch Französisch

Empfänger:

Name

Nachname

Strasse

PLZ und Wohnort

Ich zahle die Abonnementsgebühr von CHF 20.- (Ausland: EUR 20), bei Erhalt des Einzahlungsscheins.

Unterschrift:

Association suisse pour l’abolition de la vivisection

Schweizer Vereinigung für die Abschaffung der Tierversuche

Associazione svizzera per l’abolizione della vivisezione

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine