Feb. + März - FCGW

fcgw.ch

Feb. + März - FCGW

Nr. 113 Februar // März 2011

Gnade und Treue

sollen dich nicht verlassen.

Sprüche 3,3

Freie Christengemeinde Wetzikon // SPM


2

Editorial

Editorial

Liebe Schwestern und Brüder

Ich weiss nicht wie es euch geht mit den

guten Vorsätzen fürs Neue Jahr. Meine

Erfahrungen sind da sehr ernüchternd.

Seit fast 40 Jahren lebe ich nun auf diesem

schönen geschöpften Planeten und

seit mindestens der Hälfte davon versuche

ich mir gute Vorsätze zu nehmen.

Auch für das Jahr 2011 gäbe es so einiges

anzupacken. Wer ein Bild von mir im Kopf

hat weiss, dass ich mindestens 10Kg zu

viel auf den Rippen habe. Mein Fitnessabo,

dass ich Anfang 2010 gelöst habe und

für ein Jahr Gültigkeit hat, hätte ich besser

in einen intensiv Wochenworkshop investiert.

Wobei ich nicht sicher bin, ob

ich stundenmässig auf eine Woche Fitness

kommen würde.

Natürlich habe ich mir, wie das jeder

„gute“ Christ macht, auch Ziele im geistlichen

Wachstum gesetzt. Vom regelmässigen

Bibellesen bis zur Investition

in unsere wirklich tolle Gemeinde. Ich

bin nur froh, dass unser gnädiger Herr

das Zeugnis für mich ausstellt.

In einem Punkt bin ich weiser geworden.

Für das Jahr 2011 habe ich unserem lieben

Herrn gesagt. „...nein keine Vorsätze,

die lasse ich mir von Dir schenken und

geben.“


Geburtstage ab 65

Er selbst, der Vater, hat euch lieb.

Johannes 16,27

14. Feb. Heidi Berchtold 93 Jahre

16. Feb. Brigitta Feller 65 Jahre

25. Feb. Irma Bünzli 68 Jahre

28. Feb. Gertrud Spinelli 84 Jahre

02. März Werner Steffen 84 Jahre

11. März Hans Knecht 94 Jahre

24. März Lilly Wyss-Trumpf 78 Jahre

Impressum

Herausgeber:

Freie Christengemeinde Wetzikon

Redaktion, Layout, Bearbeitung // Druck:

C. Meinen, F. Zwahlen, div. Helfer // eristradruck.ch, Wetzikon

Titelbild:

Quelle: photocase.com // Fotograf: muffinmaker

Redaktionsschluss:

Ausgabe April / Mai: 10. März 2011

Jahresabo:

im Mitgliederbeitrag und den Spenden enthalten,

ansonsten sFr. 10.-

Bankkonto:

ZKB-Wetzikon, PC 80-151-4, Konto-Nr. 1155-0200.548, BLZ 755

IBAN: CH37 0070 0115 5002 0054 8 // BIC/SWIFT: ZKBKCHZZ80A

(Herzlichen Dank für alle Gaben für Gemeinde und Mission)

Sekretariat:

Claudia Meinen (MO: 14-18 Uhr / MI-FR: 8-12 Uhr + 14-18 Uhr)

meinen@fcgw.ch // info@fcgw.ch // www.fcgw.ch

Tel. 043 477 55 90 // Fax 043 477 55 91

Kinder-/Jugend-/Familiendienst (Bereichsleiter):

Roger Cadonau (MO/DI) // cadonau@fcgw.ch

Tel. 044 977 22 68 // Fax 044 977 22 69

Jugendarbeit (Pastoralpraktikant):

Heinrich Walder (DI+DO) // walder@fcgw.ch

Tel. 043 477 55 93 // Fax 044 477 55 91

Pastor:

Friedhelm Zwahlen (DI-SA) // zwahlen@fcgw.ch

Tel. 043 477 55 92 // Fax 043 477 55 91


3

...Editorial

Die Antwort kam rasch von ihm: „Gnade

und Treue sollen dich nicht verlassen. Binde

sie um deinen Hals, schreibe sie auf deines

Herzens Tafel!“ (Sprüche 3,3)

Weiter heisst es im Bibeltext nach der

Übersetzung von Luther: „...so wirst du

Freundlichkeit und Klugheit erlangen, die

Gott und den Menschen gefallen.“ Noch

schöner finde ich die Übersetzung in der

Genfer Studienbibel, eine Schlachter

Übersetzung „...so wirst du Gunst und

Wohlgefallen erlangen in den Augen Gottes

und den Menschen.“

Wie ihr wisst, ist dies die Jahreslosung für

uns als fcgw.

Diese Verse nehme ich aber auch für mich

ganz persönlich als Zuspruch von Gott. Sie

lenken meine Gedanken und Vorsätze die

ich treffe auf das wirkliche Zentrum in

meinem Leben. Wenn ich nahe am Herz

unseres Herrn bleibe, seine Gebote an meinen

Hals hänge, dann wird mir Gunst und

Wohlgefallen zufallen.

Das ist es, was mich begeistert auf dem

Lebensweg mit Jesus. Es ist weder kompliziert

noch nüchterne Theologie. Es reicht,

wenn ich mit meinen Zielen, Wünschen,

Vorsätzen aber auch meinen Gefühlen,

seien diese nun dunkel oder hell, zum

Herrn kommen kann.

Die Jahreslosung unserer Gemeinde zeigt

mir, dass ich Jesus noch ganz praktisch

und mehr in meinen Alltag einbeziehen

möchte. Ich bin der festen Überzeugung,

dass dies Auswirkung auf mein Umfeld

haben wird. Den Fokus auf Jesus zu zentrieren

wird ein Gewinn für Menschen um

mich herum sein, und was ebenso wichtig

ist, so finde ich Gefallen vor Gott.

Wir erleben als Gemeinde viel Erfrischung,

Erfüllung, Heilung an Seele und Leib. Die

Liebe die Jesus für uns hat ist deutlich zu

spüren. Sicher auch darum, weil wir uns

die Gebote Gottes um den Hals gehängt

haben und uns die Beziehung zu Jesus und

das Wirken des heiligen Geistes wichtig ist.

Ich wünsche mir, dass dies noch zunehmen

wird und noch mehr Menschen den Weg in

unsere Gemeinde finden werden.

Wetzikon und unser Umfeld (Nachbarn,

Freunde, Bekannte und Verwandte) sollen

die Treue und Gnade Gottes in uns erleben

und erfahren dürfen. •

Aus der

Gemeindeleitung

Michael Pfister


4

Rückblick

Familien-Weihnacht


Erlebnis

Streiflichter durch ein Frauenwochenende

(Männer dürfen es natürlich auch lesen). :-)

„Frau“ braucht doch ab und zu mal eine

Auszeit für sich und Gott. Geht euch das

auch so? Schon im Jahr 2009 hatte ich mir

so ein Wochenende vorgenommen, doch

wenn ich es nicht fest einplane und gleich

buche, wird nichts daraus. Die Wochenenden

füllen sich wie von selbst.

Im Oktober 2010 klappte es dann. Zunächst

dachte ich allerdings, hm… habe ich doch

alles schon mal gehört. So gemäss Prediger

„es gibt nichts Neues unter der Sonne.“

Gähn…

Aber schnell merkte ich, dass Wissen alleine

nicht viel hilft. So langsam glaube ich den

Satz: „Je älter man wird, desto mehr Wiederholungen

braucht man.“ Wie wird das erst

mit der Sprache die ich noch lernen möchte?

Hört sich das dann an, wie eine hängengebliebene

Schallplatte?

Aber nun möchte ich euch einfach einige

Impulse weitergeben, die mir wichtig geworden

sind:

Spannend fand ich zunächst mal wieder

den Vergleich vom männlichen und weiblichen

Gehirn. Bekannt ist ja, dass die linke

Gehirnhälfte mehr analytisch ist und die

rechte mehr kreativ. Das ist einfach ganz

grob ausgedrückt.

Nun ist die Verbindungsmembrane zwischen

diesen Hälften bei Frauen wie eine Sechsspurige

Autobahn ausgebaut und bei

Männern wie ein schmaler Feldweg. Das

bedeutet, dass Frauen mehr mit beiden

Hälften leben (da geht es ständig hin und

her) und Männer sind in der Lage eher mit

nur einer Gehirnhälfte zu leben. Das heisst,

sie können sehr schnell die Sache von den

Gefühlen trennen, was uns Frauen meist

nicht so gelingt.

Auch zu den kleinen Unterschieden gehört,

dass Frauen pro Tag in der Regel 32‘000

Worte für ihr seelisches Gleichgewicht

brauchen und der Mann nur 12‘000. Wohlgemerkt

nicht „lesen“, sondern „laut aussprechen.“

Das könnte die Sicht des Mannes

etwas ändern, wenn er mal wieder denkt,

seine Frau redet zu viel.

Männer identifizieren sich in der Regel

durch das was sie TUN und Frauen durch

das was sie SIND.

Identität - Wer sind wir in Christus? Sicher

ist das allen bekannt. Aber haben wir es

auch in unseren Herzen? Ein Thema, das

wir regelrecht buchstabieren müssen.

Nicht was Menschen von mir denken, sondern

was Gott über mich denkt, das macht

meine Identität aus. Wir Frauen neigen

einfach ständig zum Vergleichen. „Ach die

hat schönere Haare, … Die ist viel schlanker

wie ich und diese Beine… Nein, wenn ich

nur diesen Busen hätte…“

Was macht das mit uns? Wir sind oft unzufrieden,

unglücklich und nörgelig und

schauen ständig auf das was wir nicht


5


6

...Erlebnis

haben. Und Gott sagen wird damit noch:

„Also bei mir ist dir doch eindeutig ein

Fehler unterlaufen, das siehst du doch

auch, oder?“

Schauen wir aber auf das was wir haben

und was wir sind: Gott machte uns nur

wenig niedriger… zu seinem Ebenbilde…

wunderbar geschaffen, Gottes geliebtes

Kind… er gab uns Vollmacht…

Es braucht durchaus Übung, manchmal

jeden Tag eine Entscheidung, was und

wem ich glaube!

Ja, wem glauben wir mehr? Den Lügen

Satans oder Gottes Verheissungen? Wie

sind unsere Gebete? „Ach Herr, du siehst,

wie schlecht es mir geht, mein Knie tut

wieder so weh… und dann noch dieser

furchtbare Nachbar und mein Chef erst, er

sieht nicht wie ich mich abrackere…“. Oft

sind unsere Gebete problemorientiert und

nicht lösungsorientiert. Jesus kennt unsere

Situation, besser wie wir selbst. ER weiss

was wir brauchen. Wir schränken Gott auch

oft mit unseren Worten ein: „Das kann ich

nicht.“ „Ich kann nicht mehr.“

Wenn wir aber Gott gegenüber zum Ausdruck

bringen, dass wir IHM vertrauen und

IHM erlauben zu handeln und IHM glauben,

dass ER eine Lösung hat, beten wir lösungsorientiert.

Wir ehren Gott damit nicht nur,

sondern wir erbauen uns selbst, weil wir

nicht im Negativen stecken bleiben.

Genau so wichtig kann es sein, dass wir

nicht immer nur leise in uns hineinbeten,

sondern manches bewusst laut aussprechen.

Auch die Bibel laut zu lesen hat Macht.

Segnen wir andere, statt über sie zu

schimpfen? Unsere Worte bewegen genauso

die unsichtbare Welt. Gib den Engeln

einen Marschbefehl, statt dich zu sorgen.

Wirf Satan mit seinen Lügen einfach aus

der Wohnung raus.

Und all das unabhängig davon wie wir uns

fühlen… Glaube ist kein Gefühl, sondern

eine Entscheidung, dem Wort und dem

Vater mehr zu glauben, als meinem Gefühl.

Gebe ich Gott die Macht, oder meinen Gefühlen?

Da wir eher gewohnt sind zu reden beim

Gebet, könnte auch mal eine interessante

Art sein, zu Hören. Gott etwas zu fragen,

oder zu sagen: „Hier bin ich, rede DU.“

Und dann still zu sein – und zwar in den

Gedanken. Sie sind manchmal wie eine

Achterbahn… und laut wie eine Chilbi. Auch

dies muss man trainieren. Ja, es ist leider

so, dass der Glaube und die Beziehung zu

Jesus nicht einfach wachsen, wie ein Kaktus,

den man fast nicht giessen muss. Es ist

eher wie bei einem Sportler, man muss

trainieren. Stillstand ist hier Rückschritt.

Zum Schluss möchte ich noch kurz auf das

Thema Vergebung etwas weitergeben. Ja,

es ist leicht gesagt und manchmal ist unsere

Erwartungshaltung an uns selbst riesig. Ich

muss doch vergeben, ich bin doch Christ.


In Römer 12,19 heisst es: „…sondern gebt

Raum dem Zorn Gottes.“ Es ist nicht nur für

uns selbst wichtig um heil zu werden, dass

wir vergeben, sondern auch eine Aufforderung

Gottes. Wir sollen seinem Zorn Raum

geben, ist das nicht eine interessante Formulierung?

Wir sollen loslassen, es Jesus geben. Das

bedeutet so viel wie weitergeben. Ich gebe

die Sache (inkl. Schmerzen und Verletzungen)

meinem Anwalt (Jesus) und er behandelt

die Sache. Gott kann mit uns oft erst

handeln, wenn wir es ihm gegeben haben

(ihm den Raum lassen).

Manches braucht einfach Zeit und manchmal

ist das wie mit kleinen Zetteln. Da

kommt ein Windstoss und sie flattern einfach

zu uns zurück. Gefühle kommen wieder

auf und ich wundere mich. Aber das geht

sehr vielen so und wir können sie immer

wieder Jesus (dem Anwalt) auf den Tisch

legen und sagen: „Herr, ich HABE vergeben,

hier hast du das Zeugs wieder.“ Oft ist es

auch hilfreich, wenn wir in Gegenwart eines

Dritten vergeben.

Fotos

RR-Chlaushöck

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Vielleicht findet der eine oder andere einen

Impuls für sich. Ich merke, ich muss mir

manches aufschreiben, um daran erinnert

zu werden und dass es nicht im Alltag untergeht.

Ich möchte dran bleiben… wie

Jakob: „Ich lasse dich nicht los, es sei denn,

du hast mich vorher gesegnet.“ •

Karin Quenzer


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Rückblick

zone2 am PraiseCamp

Noemi Bäriswyl: Mir ischs mega igfahre, wo

die Einti dävorne gstande isch und gseit hät,

dass dä Tüüfel alles hasst, was schön isch

und eus drum all die „ich bin nöd gnueg

schön“-Sache iredet…

Laurentia Nussbaum: Die intensive Zeit im

Praise Camp motiviert, im Leben mit Jesus

Vollgas zu geben.

Alma Fischer: Ich habe viele motivierte

Freunde getroffen, wir hatten eine super

Zeit.

Ursina Hungerbühler: Es war mega cool

mit so vielen Christen zu worshipen und

die Stimmung war genial!

Tamina Cadonau: Ich hans u schöni und

idrücklichi Lobprisziite gfunde wo ich Gott

so richtig han derfe erlebe. Eimal bini überhaupt

nöd fit gsi und ich bin am Bode gläge

und han denn Gott eifach gseit, dass ich ihn

erläbe wett. Dänn nacheme Ziitli hani gseh

wie mir öpper e Hand uf mini Auge leit. Ich

han mich zerscht gfröget ob das villicht

öpper vo eus isch gsi, han nachher chli

umegfröget und denn isches niemert gsi.

Jetzt weiss ich es muess en Engel gsi si.

Naemi Müller: Mit 4‘000 jungen Menschen

Gott anzubeten und zu wissen, dass es so

viele Jugendliche gibt, die für Jesus brennen.

Jan Gerber: Der Lobpreis mit 4‘000 Leuten

die Jesus anbeten, war einfach der Hammer!

Christoph Blum: In der Kleingruppe miteinander

offen über das Leben auszutauschen,

die Bibel zu lesen und für einander

zu beten.

Philippe Reinker: D‘ Predigt vom Boppi han

ich eifach mega guet gfunde und de Abig

wo de Dän Zeltner Worship gmacht het. •


Rückblick

zone2 Nachtskifahren

Am 21. Januar, Freitag Abend, traf sich

eine Schar Unentwegte, dir sich trotz

kaltem Wind auf die Piste wagten. Die

zone2 Teenager und ihre Fahrer wurden

mit Neuschnee und menschenleeren

Pisten belohnt. Um 21 Uhr stellte der

Lift ab. Zusammen ass man dann die

Schokolade und Äpfel die Heinrich

mitgebracht hatte. Jetzt sind wir voll

eingestimmt aufs Snowcamp!? •

9

Für die zone2, Esther Hunziker


10

Erlebnis

Mut! - Mut, sich fallen zu lassen...

Vor Wochen (oder ist es schon Monate her?)

entdeckte ich ‚es‘. Ganz klein war ‚es‘…

…jetzt ist ‚es‘ grösser. Oder doch nicht?

Mal kleiner mal grösser? } Was das wohl ist?

Beten! Was, wenn es einfach wieder verschwindet?

Mein himmlischer Vater es mir

wegnimmt? Wunder geschehen auch heute…

jetzt… morgen… bei mir? Ich warte, hoffe

und bete! Im Gespräch mit einer Freundin

spricht auch Gott zu mir. Ganz klar und

deutlich. Jetzt ahne ich, ‚es‘ ist nicht einfach

ein Ding das mal da ist und dann einfach

wieder verschwindet. Ich muss Beachtung

und Aufmerksamkeit schenken; ob ‚es‘ die

wohl verdient? Nach genauem Ansehen,

etlichen Gebeten und Gesprächen ist klar,

‚es‘ hat einen Namen: Brustkrebs. Ich? Was

nun? Ich frage Gott, was dient mir hier zum

Besten? In meinem Kopf ist ein Durcheinander.

Mir kommen so viele Sachen in den

Sinn, meine Gedanken sind ein Chaos.

Wie heisst es doch? „Du fällst nie tiefer als

in Seine Hände. Er weiss alles… Seine Liebe

ist unermesslich… Er hat einen guten Plan

für mein Leben… Durch Seine Wunden sind

wir geheilt…“. Was soll ich tun? Ich blicke

zurück auf meine letzten Jahre. Mein

himmlischer Vater als Schöpfer und Planer,

Jesus mein Freund und Wegbegleiter } sie

sind da die Spuren, klar und deutlich! Ich

durfte so viel lernen, spüren, erleben und

empfangen durch den Heiligen Geist, wie

schön ist es, all das jetzt anzuschauen.

Was hat der Arzt gesagt? Der Krebs wie er

bei mir ist macht normalerweise keine

solchen Knoten, doch die Knoten sind da,

rund um den Krebs. Vater, hast Du meine

Gebete erhört? Hast Du den Krebs eingepackt,

damit er sich nicht verstreuen kann?

Was soll ich tun?

Ich entscheide mich DIR zu vertrauen!

Mich fallen zu lassen in DEINE Hände – DU

hältst mich, fängst mich auf, nimmst mich

in den Arm und tröstest mich. Schenkst mir

Mut für den Weg der noch vor mir ist. Ich

glaube daran, dass mir alles zum Besten

dient, Du bist bei mir und wirst mich NIE

alleine lassen. Zweifel und Hoffnungslosigkeit,

ihr habt kein Anrecht euch breit zu

machen, denn es steht geschrieben: „Denn

der in euch ist, ist grösser als der, der in

der Welt ist!“ 1.Johannes 4,4. Danke Jesus,

dass durch dein Blut am Kreuz meine Wunden

geheilt sind! Danke für den Mut den

du mir schenkst, den Mut, mich jeden Tag

neu fallen zu lassen – …in DEINE Hände. •

MNW


Vorschau

Veranstaltungen

fcgw-Kennenlernabend

Do. 3. Februar 11, 20 Uhr

An diesem Abend sind alle Neumitglieder

und an unserer Gemeinde interessierte

Menschen eingeladen. Wir werden interessante

Infos weitergeben und es dürfen

Fragen gestellt werden.

Missionsfürbitte

Mo. 7. Februar 11, 20 Uhr

Gemeinsam wollen wir für unsere Missionare

in Israel, Rumänien und Brasilien

einstehen und auf Gott hören. Alle sind

herzlich eingeladen!

Musik-Gottesdienst

So. 6. März 11, 09.30 Uhr

Wir werden den bekannten schweizer Musiker

und Liedermacher Markus Dolder bei

uns zu Gast haben!

Power-Gebet

Do. 10. März 11, 20 Uhr

Für einander beten und einstehen, segnen

und gesegnet werden!

fcgw-Putztag

Sa. 12. März 11, 9-17 Uhr

Jede Hand wird gebraucht, egal ob alt oder

jung. Je mehr wir sind, desto schneller

sind wir fertig! Und dann gibt’s erst noch

ein feines Zmittag. Am besten gleich auf

der Liste einschreiben! Danke!

11

Volley- und Unihock-Night

Sa. 19. März 11, 18-24 Uhr

Auch in diesem Jahr findet sie wieder

statt, die begehrte regionale Turniernacht!

Anmelden wird in Kürze möglich sein!

Seminar für Ehepaare

Sa. 26. März 11, morgens

Seminar mit Beatrix Böni und Tilli & Bert.

Alle Ehepaare sind herzlich eingeladen.

Beziehungsabende

Mo. 4. April 11 // Mo. 27. Juni 11, Hinwil

Zwei Seminar-Abende für verheiratete und

noch nicht verheiratete Paare, mit Roger

und Ruth Cadonau + Team.

Buure-Zmorge

Do. 2. Juni 11 (Auffahrt), 9.30 Uhr

Bitte das Datum mal frei halten, Details

kommen noch. Wir suchen noch jemanden,

der das mit-organisieren würde…

Schulung zum Thema „Mobbing“

Mi. 15. Juni 11, 19.30 Uhr

Für alle Mitarbeiter im Kinder-/Jugendbereich

ist diese Schulung obligatorisch,

zusätzliche Interessierte sind willkommen.

Gemeinde-Weekend

Fr.-So. 16.-18. September 11

Wir wollen uns wieder ein Wochenende

Zeit nehmen für Gemeinschaft, Spass und

geistlichen Input. Bist Du dabei? •


12

Interview

Interview

1

Wie würdest Du Dich mit 4 Wörtern

beschreiben?

SC: Lustig, eher direkt, Schwaffli, unbrauchbar

am Morgen.

AH: Initiativ, kreativ, fröhlich, ...

2

Wann/Wie hast Du Dich für Jesus

entschieden?

SC: Am 27. Juli 2005, in meinem ersten

Adonia-Camp.

AH: Schon seit ich mich zurückerinnern

kann. Habe mich aber „offiziell“ am 25. Jan.

2004 mit einem Leiter entschieden.

3 Was bedeutet Dir Jesus Christus?

SC: Er ist der, der IMMER da ist!

AH: Alles! Soll ich jetzt meine Liste zücken?

4

Sina Cadonau

Welche geistliche Gabe möchtest

du von Gott empfangen?

(gemäss 1.Korinther 12,28)

AH: Weisheit, Geduld, Prophetie, Bedürftigen

helfen.

5 Was ist Dein Lieblingsgericht?

AC: Crèpes.

AH: Kann ich nicht sagen, weil ich gerne

Neues probiere.

6

Welchen Lebenstraum möchtest Du

einmal verwirklichen?

SC: Mal für längere Zeit ins Ausland gehen.

AH: Meinen Traumprinz finden und den

Dschungel erforschen.

7

Wie gehst Du damit um,

wenn Du Gott einmal fern bist?

SC: Ich schlage die Bibel auf.

AH: Geht gar nicht, Gott ist immer in und

bei mir.

8

Womit kann man Dich so richtig

wütend machen?

SC: Wenn man mir sagt, ich müsse aufräumen

oder die Musik leiser machen.

AH: Am Morgen das Bad besetzen wenn

ich rein will.

9

Was hilft Dir im Alltag mit Stress

oder Schwierigkeiten umzugehen?

SC: In meinem Zimmer ganz laut Musik

hören und dem nervigen Zeug ausweichen.

AH: Beten, mit Mami Tee trinken, schlafen.

10

Was machst Du in Deiner Freizeit

am liebsten?

SC: Schoggi ässe, Freunde treffen und mit

ihnen quatschen, Musik, Unihockey.

AH: Im Garten mit meiner Katze spielen.

Annik Hunziker


13

11

Auf was in Deinem Leben könntest

Du nicht mehr verzichten?

SC: Auf die Menschen in meinem Umfeld.

AH: Auf Essen und im Moment auf meinen

„Chäschtlischlüssel“ fürs Gymnasium.

12

Kannst Du die Weltereignisse

gelassen nehmen?

SC: Meistens schon, vielfach müssen die

Dinge im Umfeld passieren, dass ich aufgewühlt

werde.

13

Was schätzest Du an der

Freien Christengemeinde?

SC: Die Spontaneität und der Lobpreis.

AH: Den Zusammenhalt und Respekt zwischen

Alt und Jung.

14

Was hast Du am liebsten gemacht,

als Du noch klein warst?

SC: Zwei verschieden farbige Socken angezogen

und das schön gefunden.

AH: Mit dem Velo durchs Quartier kurven.

15

Was haben Deine Eltern Dich

gelehrt, wofür du dankbar bist?

SC: Erledige alles so schnell wie möglich.

(Bin ich immer noch am lernen :D)

AH: Snowboarden.

16

Welche Themen beschäftigen

Dich in Deinem Alltag?

SC: Was ich in Zukunft machen oder nicht

machen will und werde…

AH: Wie kamen all die Fusel unter mein

Bett? Wer richtet die geknickten Gräser im

Frühling auf?

17

Welche Frage soll ab sofort

nicht mehr gestellt werden?

AH: Frage 12

18

Welche neue Frage soll dafür

gestellt werden?

AH: Was war Dein peinlichstes Erlebnis?

19

Wer soll den nächsten

Fragebogen erhalten?

SC: Seraina Abele

AH: Janina Abele •

Gäste

Referenten

Dr. Daniel Zwahlen

Thomas Prelicz


14

Zruggluege...

KiGo-Home

Wow, wenn ich auf die vergangenen 5 Jahre

KiGo zurückschaue, dann kann ich nur

staunen, danken und schmunzeln.

Wir erlebten spannende Familiengottesdienste,

kreative Weihnachten, unvergessliche

KiGo Ausflüge, müde Kinder, laute

Spiele, mit viel Liebe und Leim entstandene

Bastelarbeiten, faszinierende Geschichten,

holperig aber auswendig vorgetragene

Bibelverse, ein geniales Kässeli für unser

Patenkind, ein nie verstaubter Fussballkasten,

Sirup auf Hosenbeinen und Boden

verteilt, zarte singende Kinderstimmen bis

hin zu fetzigen Rappern…

Ja, es ist eine unvergessliche Bereicherung

mit unseren KiGo-Kindern durchs Jahr zu

gehen!

Danke Jungs und Mädels, ihr seid die Besten

und ich bin soo froh dass ihr jeweils ehrlich

seid und nicht brave Engelchen spielen

wollt, wenn doch so viel Dynamik in euch

steckt.

Und glaubt mir, ich staune immer wieder

über die grosse Entwicklung, welche ihr in

diesen wenigen Jahren durchmacht, und

die ehemaligen KiGo-Kids bringen mich

innerlich zum jubeln, ihr seid so originell

und kuul!

Meine lieben KiGo Mitarbeiter, ihr seid

Perlen und genau das was ich mir unter

Bruder und Schwester vorstelle.

Egal ob wir 40 Kinder oder 3 hatten, ihr

habt euer Bestes gegeben und ward jeweils

bereit noch eine extra Meile zu gehen wenn

es eng wurde! Eure Ehrlichkeit an den

Sitzungen habe ich geschätzt und ich hatte

jeweils das Gefühl, dass jeder Einzelne

diese Aufgabe mit ganzem Herzen macht

und nicht weil man es eben muss.

Vielen herzlichen Dank, ich bin so stolz

auf Euch!

Viele haben es wahrscheinlich nicht bewusst

mitgekriegt, aber ich möchte an

dieser Stelle auf die enorme Entwicklung

in der Kinderarbeit aufmerksam machen.

Mit Roger Cadonau als Verantwortlichen

für die Kinder- und Jugendarbeit haben wir

einen Mann mit Vision und Organisationstalent

bekommen.

Er hat die Sicht einer enger zusammenrückenden

Kinderarbeit umgesetzt und konnte

neue Mitarbeiter mobilisieren, müde Leute

motivieren und begeistern und die Kinder

in die Gemeinde einbinden. Wir sind alle

wichtig und Jeder braucht den Anderen.

Achtet einmal darauf, wo unsere ehemaligen

„Kleinen“ inzwischen anpacken:


page

> Royal Rangers

> KiHo Kinderhüetii

> KiMi Mittelgruppe

> Technik und Beamer

> Lobpreis

> Gemeindekaffee

> …

Danke Roger für deinen Durchhaltewillen,

dein Herzblut und deine Zeit welche du

immer wieder einsetzest, und Danke auch

euch, Familie Cadonau, ohne euer Ja wäre

dies nicht möglich gewesen!

15

KiGo

Geschichtenplan

Februar: Ohne Wenn und Aber }

Vorbilder im Glauben

06. Februar

Noah } SOS } Gott spricht!

13. Februar

Ferien-KiGo: Vorbilder

20. Februar

Ferien-KiGo: Vorbilder

27. Februar

Heinz-Horst Deichmann }

Wer viel hat, muss viel geben!

Lernvers:

Seid nun Gottes Nachahmer als geliebte

Kinder. Epheser 5,1

Danke Jesus dass Du uns mit diesen Kindern

und Mitarbeitern gesegnet hast. Du hast

Jedem von uns Gaben gegeben, welche wir

hier einsetzen dürfen weil Du uns befähigst,

ermutigst und das Gelingen schenkst.

Ohne Dich wären all diese Beziehungen nie

entstanden, Dir gehört mein ganz grosser,

herzlicher Dank und ich staune über Deine

kreative Schöpfung!

Für das KiGo-Team

Gabriella Gerber

März: Ohne Wenn und Aber }

Vorbilder im Glauben

06. März

Andreas Wecker }

Jesus verändert ein Leben völlig

13. März

Was hat Gott mit Fussball zu tun?

20. März

Hiob } der Glaubensmutige!

27. März

Martin Luther } ein Bibelentdecker

Lernvers:

Lass dir an meiner Gnade genügen, denn

meine Kraft ist in den Schwachen mächtig!

2.Korinther 12,9 •


16

Porträt

Heidi & Andreas Recher

Wer ist Familie Recher? Heidi und Andreas,

mit ihren beiden Söhnen Ciril und Elia und

zeitweise auch mit ihren Pflegekindern

Patrick und Jamie, leben in Hittnau.

Bei ihnen habe ich eine Geschichte gehört,

die wie ein Märchen tönt. Ein Märchen, in

dem Menschen durch „Glauben“ wirkliche

Veränderung erfahren. Wer es nicht glaubt,

der lese einfach weiter…

Es war einmal ein kleines süsses Mädchen.

Es kam in Chile zur Welt. Im Kindheitsalter

reist es in die Schweiz. Ihren kleinen geliebten

Bären musste sie zurück lassen, da

die Familie ja in ein reiches Land zog.

Sie wächst zu einer sehr flotten, lebendigen,

jungen Frau heran. Beruflich liess sie sich

zur Sozialpädagogin ausbilden und arbeitete

gerne in ihrem Beruf. Sie war voll „in

der Welt,“ immer gut gekleidet, geschminkt

und für alles zu haben. Doch mit 28 Jahren

wurde sie Christ. Von nun an lebte sie eher

angepasst, lieb, brav, nett und sehr fromm.

Kurz gesagt: Gesetzlich. Ein Ehemann war

leider keiner in Sicht, doch als sie richtig

trotzig zu Gott schrie, lernte sie kurz darauf

Andreas kennen.

Andreas, ein lieber, sehr ruhiger, nicht so

gesprächiger dafür umso bodenständiger

Mann, kam aus christlichem Elternhaus.

Für ihn war der Glaube immer vom Verstand

her klar und sein Leben eher „religiös“. Er

hatte das alles schon verstanden mit dem

Kreuz von Golgatha, Sündenvergebung

durch Jesus. Aber den Rest wollte er selber

machen. Er hatte sich (im Bild gesprochen),

quasi hinter dem Kreuz auf den Boden gesetzt

und ist sitzen geblieben. Das mit der

Nachfolge, sprich Jüngerschaft, hat er erst

20 Jahre später verstanden. Von Beruf war

Andreas Landwirt und hatte Milchvieh.

Dies allerdings war für Heidi nun wirklich

absolut nicht das was sie wollte. Landwirtschaft,

körperliche Arbeit und dann diese

„Gerüche“ – schlimmer ging es nicht mehr.

Und doch…

1999 haben die Zwei dann im Alter von 38

Jahren geheiratet. Sehr schnell, nämlich

schon im Jahr 2000, wurde Ciril geboren

und 2001 dann Elia.

Ist das Märchen hier zu Ende? Wo ist das

Wunder der Veränderung?

In einem Märchen gehen die Leute selten

in Seelsorge und meist fällt einem alles

durch eine gute Fee zu. Wunder erleben

Recher‘s heute täglich, Kleine und Grosse,

doch es war auch ein längerer Trainingsweg

dorthin.

Das Familienleben bot einige Herausforderungen,

denen sich Heidi und Andreas aber

mutig stellten. Beide durften innere Heilung

durch seelsorgerliche Hilfe erleben.

Doch die entscheidende Wende wurde durch

einen Film eingeläutet: „Transformation }

Gebet verwandelt Städte.“ Durch Gebet

wurden ganze Regionen und Menschen


17

IHN abzugeben, loszulassen. Sie fühlt sich

absolut gelassener und vor allem hat sie

die FREIHEIT in Jesus gefunden. Heidi sieht

dies als Geschenk, dass sie all das gerade

auch ihren Kindern weitergeben können.

verändert, Gefängnisse leer… Sie waren

völlig hin und weg und schrieen zu Gott:

„Wenn das Realität ist, möchten wir das

auch erleben.“

Fortan hatten sie wöchentliche Treffen mit

einem Ehepaar, die sie wirklich lehrten und

mächtig herausforderten. Sie begannen

nun geistlich zu wachsen. Immens wichtig

ist es ihnen, dass jeder Christ wirklich im

Herz begreift, wer er in Jesus ist (Geliebtes

Kind, Königskind, Erbe und Jesus ist in Dir!)

Dann können wir mit IHM über Mauern

springen.

Die Veränderung blieb nicht aus. Heidi, die

früher nichts mit Gartenarbeit anfangen

konnte, liebt es heute, Draussen zu sähen

und es Gott zu überlassen, dass ER es

wachsen lässt. Sie kann heute den Alltag

als Hausfrau, Ehefrau und Mutter voll und

ganz geniessen. Sie hat gelernt den Heiligen

Geist als ihren Leiter und Lehrer anzunehmen

und ihn die einfachsten Dinge des

Alltages zu fragen und auch ihm zu überlassen.

Auch ihre Kinder, die Erziehung,

den Ehemann, auch in Schwierigkeiten an

Auch Andreas erlebte grosse Veränderung.

Er ist heute wesentlich gesprächiger, und

wo er früher Veränderung hasste, sehnt er

sich heute fast danach.

Römer 8, 28 ist für ihn kein Ärgernis,

sondern eine Lebenshaltung. Kein Lebensumstand

darf mehr die negative Macht

über ihn haben. Sie MUSS ihm zum Segen

(Besten) dienen. Doch dies ist eine Entscheidung,

eine Sichtweise, damit alles

zum Segen dienen kann. Andreas musste

auch lernen, dass wir hier nicht unserem

natürlichen Mensch, der Seele und den

Gefühlen, das Sagen überlassen dürfen.

Die geistliche Natur in uns hat Zugang zu

diesem Vers, die fleischliche sieht nur das

Problem und möchte immer alles einfacher

und besser haben.

Heidi hatte mal ein Bild von einem riesen

grossen Ohr (dies war für den Teufel) und

einem ganz kleinen Ohr, das war für Gott.

Wir glauben zu oft den Lügen Satans, statt

den Verheissungen Gottes. Heidi schickt

heute den Teufel ganz praktisch und laut

sagend fort. Das Glaubensleben ist ein

Training, wie ein Sportler tagtäglich trainiert,

müssen auch wir dies tun.


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...Porträt

Um nun Gott wirklich neu zu erleben, hatten

sie auch den Eindruck, dass sie einen klaren

Schritt aus ihrem „sicheren Boot“ machen

müssen. Die Milchwirtschaft brachte eine

regelmässige Zahlung ein. Dies war eine

gewisse Sicherheit. Doch sie wollten nicht

mehr am Alten festhalten, sondern sehen,

wie Gott wirkt, wenn sie es ihm überlassen!

„Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes,

alles andere wird euch zufallen.“ Was war

da dran?

Sie entschieden sich für die Viehaufzucht.

Kälber werden ganz klein von der Mutter

weg geholt, dann von der Milch entwöhnt

und aufgezogen zur Rindfleischproduktion.

Diese Idee war zu dieser Zeit schon „im

Raum“ und so entschiedenen sie sich mit

dem Cousin von Andreas, Daniel Sutter,

diesen aktiven Schritt zu tun.

Sie haben viel erlebt, viel gebetet und laut

proklamiert und dürfen nun Frucht sehen.

Die Seele schrie laut auf, als etwas nicht

klappte. Als sogar die Kälbchen starben,

da sie in dieser Phase sehr anfällig sind.

Doch sie glaubten weiter mit dem Herzen

und bekannten mit dem Mund. Auch die

Seele haben sie wort-wörtlich laut aussprechend

in ihre Schranken, nämlich

hinter den Geist, verwiesen. Dies hatte

unglaubliche Auswirkungen. Sie konnten

es regelrecht spüren. Auch in ihrer Ehe

und Familie.

Heute haben sie rund 360 Kälber, es geht

ihnen gut und ihre Kinder konnten miterleben,

wie Glaube praktisch trainiert und

gelebt wird.

Ciril und Elia haben sich klar für Jesus entschieden

und Andreas hat vor 3 Jahren

seine Söhne in der Töss getauft.

Alle 14 Tage am Wochenende und in den

Ferien sind noch Patrick und Jamie bei den

Recher‘s zu Hause. Sie sind zwei Pflegekinder,

mit denen Heidi und Andreas auch

wieder einen Weg des Lernens gehen dürfen.

Andreas ist der Weg wichtig, der uns in die

Beziehung zu Jesus führt. Auch wenn Gebete

nicht so erhört werden, Heilung nicht gleich

eintrifft so führt uns unser Gebet zu Jesus

und in den Dank. Psalm 50 sagt nicht nur:

Wer mir Dank opfert, der preistet mich,

sondern es geht weiter: „...dass ich ihm

zeige den Weg.“

Heidi gibt ihren Kindern jeden Tag folgendes

mit: „Du bist gesegnet, geliebt, geführt und

geschützt im Namen unseres Herrn Jesus

Christus.“ Diese innere Haltung wünscht

sie jedem Gotteskind. Wir sind Lichter, die

einfach leuchten wo sie hinkommen... und

müssen es nicht selbst tun.

Für all das Gelernte und tagtäglich Erlebte

danken sie unserem Vater, Sohn und Heiligen

Geist und geben ihm die Ehre!

Halleluja – ein Weg, der sich lohnt – trotz

einschleichender Glaubens-Müdigkeit,

oder gerade deswegen? •

Karin Quenzer


Erlebnis

Schöpfung & Schöpfer

Wer hat wen gemacht, wer dient wem?!

Gedanken beim Computer installieren…

Von Science Fiction-Filmen war ich schon

immer sehr fasziniert! Wer kennt sie nicht:

Star Wars, Star Trek, Kampfstern Galactica,

den Cyber-SciFi „Matrix“ und viele andere

mehr! Diese Geschichten, die die (mögliche)

ferne Zukunft darstellen wollen, zeigen

nichts Neues, sondern das älteste Problem

überhaupt: Der Kampf zwischen Gut und

Böse. Eine weitere Gemeinsamkeit (d.h.

dieses Thema kommt in vielen dieser Filme

mehr oder weniger prominent vor), ist: Die

sogenannte „künstliche Intelligenz“ (die

Maschinen und Computersysteme) reissen

die Weltherrschaft an sich – und es herrscht

Krieg zwischen Mensch und Maschine;

zwischen unseren Nachkommen und der

neu herrschenden „KI“. Dieses Schreckensszenario

liegt aber gar nicht so zukünftigferne!

Als ich kürzlich einen neuen PC kaufte und

installierte, hatte ich ziemlich viel zu tun.

Nicht alles klappte auf Anhieb wie ich es

mir vorgestellt hatte! Ich musste ausprobieren,

Problemlösungen suchen, einen

Arbeitskollegen um Rat fragen, noch einen

Kollegen fragen; darüber schlafen und

wieder von neuem rangehen… es war eine

aufwändige Sache, das neue Gerät wieder

so einzurichten, wie ich es brauchte! Halb

ernst, halb belustigt sagte ich zu dieser

begrenzt intelligenten Maschine: „Du sollst

mir dienen, hörst du, und nicht ich dir – ich

bin die Chefin hier; du bist nur ein Arbeits-

Hilfsmittel!“ Gleichzeitig war ich überrascht,

welche Fortschritte die Technik gemacht

19

hat, was dieses Gerät alles kann!

Noch sind wir zum Glück nicht so weit, dass

unsere Computer, die von Menschen geschaffenen

Maschinen, mit ihrer künstlichen

Intelligenz eine Bedrohung sein könnten

(solange wir sie beherrschen, und nicht sie

uns…). Das ist aber eine grundsätzliche

Frage: Wer dient wem? Die Antwort ist klar:

Die Schöpfung soll dem Schöpfer dienen,

und nicht umgekehrt! Der PC ist eine

Schöpfung des Menschen; er dient mir,

dem Menschen. Ich bin auch ein Geschöpf,

Gottes Geschöpf! Diene ich meinem

Schöpfer, oder habe ich manchmal das

Gefühl, ER müsste meinen Wünschen zu

Diensten stehen?!

Das „Dienstverhältnis“ ist klar: Der Schöpfer

steht immer über der Schöpfung. Aber er

(Gott der Schöpfer) sorgt auch für das, was

er geschaffen hat. So wie ich meinen PC

abstaube und ihn auch innerlich sauber

halte mittels Virenscan und Wartungsprogrammen;

sorgt Gott für uns, seine Schöpfung.

Und ER ist geduldig, wenn es auch

manchmal nicht einfach ist, gewisse

„Programme“ auf unseren „Festplatten“

zu installieren und zum Laufen zu bringen

– so wie der Schöpfer es geplant hat!

Sagt etwa der Ton zu seinem Bildner

(Töpfer): Was machst du? Und sagt etwa

dein Werk von dir: Er hat keine Hände (ist

ungeschickt…)? Aber nun, Herr, du bist

unser Vater. Wir sind der Ton, und du bist

unser Bildner; und wir alle sind das Werk

deiner Hände. Jesaja 45,9b und 64,7. •

Yvonne Weber, Oktober 2010


Freie Christengemeinde Wetzikon

Guyer-Zeller-Strasse 2 // 8620 Wetzikon // Telefon 043 477 55 90

Fax 043 477 55 91 // info@fcgw.ch // www.fcgw.ch

Unsere Arbeitszweige

Kinderhort (KiHo)

bis Kindergarten (während dem Go)

Ruth Steffen // 044 930 28 85

Mittelgruppe (KiMi)

Kindergarten bis 1. Klasse

(während dem Gottesdienst)

Roger Cadonau // 044 932 33 04

Kindergottesdienst (KiGo)

2. bis 5. Klasse (während dem Go)

Marianne Zwahlen // 043 477 55 89

Search (Unti)

6. - 10. Klasse (ca. alle 14 Tage,

während dem Go oder freitags)

Heinrich Walder // 079 743 89 78

zone2 (Teenager)

ab 6. Klasse oder 12 Jahren

(freitags, gemäss Programm)

Heinrich Walder // 079 743 89 78

Royal Rangers (Jungschar)

1. - 11. Klasse (samstags, alle 14 Tage)

Ueli Steffen // 044 930 28 85

Hauszellen

Für Jung und Alt, an diversen Tagen

und Orten. (www.fcgw.ch)

Auskunft fcgw-Büro // 043 477 55 90

Gebets- und Fürbittetreffen

Am Morgen oder Abends, an verschiedenen

Wochentagen, gemäss Datenseite

Judith Pfister // 043 477 50 81

Bibliothek

jeweils nach dem Gottesdienst

Ruth Meinen // 044 920 38 39

Fahrdienst

Angebot von Fahrdienst für Gottesdienstbesuch

bzw. Donnerstag-Veranstaltung.

Sekretariat // 043 477 55 90

Ehe und Familie

Angebot von Ehevorbereitung,

Ehe-Kurs, Beziehungs-Workshop,

Paarbegleitung

Ruth + Roger Cadonau // 044 932 33 04

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