Feb. + März - FCGW

fcgw.ch

Feb. + März - FCGW

Erlebnis

Streiflichter durch ein Frauenwochenende

(Männer dürfen es natürlich auch lesen). :-)

„Frau“ braucht doch ab und zu mal eine

Auszeit für sich und Gott. Geht euch das

auch so? Schon im Jahr 2009 hatte ich mir

so ein Wochenende vorgenommen, doch

wenn ich es nicht fest einplane und gleich

buche, wird nichts daraus. Die Wochenenden

füllen sich wie von selbst.

Im Oktober 2010 klappte es dann. Zunächst

dachte ich allerdings, hm… habe ich doch

alles schon mal gehört. So gemäss Prediger

„es gibt nichts Neues unter der Sonne.“

Gähn…

Aber schnell merkte ich, dass Wissen alleine

nicht viel hilft. So langsam glaube ich den

Satz: „Je älter man wird, desto mehr Wiederholungen

braucht man.“ Wie wird das erst

mit der Sprache die ich noch lernen möchte?

Hört sich das dann an, wie eine hängengebliebene

Schallplatte?

Aber nun möchte ich euch einfach einige

Impulse weitergeben, die mir wichtig geworden

sind:

Spannend fand ich zunächst mal wieder

den Vergleich vom männlichen und weiblichen

Gehirn. Bekannt ist ja, dass die linke

Gehirnhälfte mehr analytisch ist und die

rechte mehr kreativ. Das ist einfach ganz

grob ausgedrückt.

Nun ist die Verbindungsmembrane zwischen

diesen Hälften bei Frauen wie eine Sechsspurige

Autobahn ausgebaut und bei

Männern wie ein schmaler Feldweg. Das

bedeutet, dass Frauen mehr mit beiden

Hälften leben (da geht es ständig hin und

her) und Männer sind in der Lage eher mit

nur einer Gehirnhälfte zu leben. Das heisst,

sie können sehr schnell die Sache von den

Gefühlen trennen, was uns Frauen meist

nicht so gelingt.

Auch zu den kleinen Unterschieden gehört,

dass Frauen pro Tag in der Regel 32‘000

Worte für ihr seelisches Gleichgewicht

brauchen und der Mann nur 12‘000. Wohlgemerkt

nicht „lesen“, sondern „laut aussprechen.“

Das könnte die Sicht des Mannes

etwas ändern, wenn er mal wieder denkt,

seine Frau redet zu viel.

Männer identifizieren sich in der Regel

durch das was sie TUN und Frauen durch

das was sie SIND.

Identität - Wer sind wir in Christus? Sicher

ist das allen bekannt. Aber haben wir es

auch in unseren Herzen? Ein Thema, das

wir regelrecht buchstabieren müssen.

Nicht was Menschen von mir denken, sondern

was Gott über mich denkt, das macht

meine Identität aus. Wir Frauen neigen

einfach ständig zum Vergleichen. „Ach die

hat schönere Haare, … Die ist viel schlanker

wie ich und diese Beine… Nein, wenn ich

nur diesen Busen hätte…“

Was macht das mit uns? Wir sind oft unzufrieden,

unglücklich und nörgelig und

schauen ständig auf das was wir nicht


5

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine