Stadtmuseum Lindau Toulouse-Lautrec Henri de

lindau

Stadtmuseum Lindau Toulouse-Lautrec Henri de

“Femme au tub”, 1896

genössischen Künstler und schließlich auf

ganz Europa ausübte.

Auch die „Stars vom Montmartre“, die

Sänger und Tänzer, die Kabarettisten und

Schauspieler selbst sind Thema der Ausstellung.

Waren es doch ihre Auftritte, die

Toulouse-Lautrec und seine Kollegen in

Zeichnungen, Lithographien, Plakaten und

Programmzetteln festhielten und deren

Darstellungen weltberühmt wurden.

“Moulin Rouge - La Goulue”, 1891

Öffnungszeiten

Di - Fr und So 11 - 17 Uhr

Sa 14 - 17 Uhr

Eintritt

Erwachsene 4 € (Gruppen 3 €)

Schüler und Studenten 1,50 €

Familienkarte 8 €

Kinder unter 12 Jahren frei

Informationen

Kasse: +49 (0) 83 82 - 94 40 73

Verwaltung: +49 (0) 83 82 - 27 75 65 14

Kulturamt@lindau.de www.lindau.de

Führungen durch die Ausstellung

Für Erwachsene jeweils um 11.30 Uhr am 19. Juli,

23. August, 20. September,

für Kinder jeweils um 14 Uhr am 18. Juli, 22. August,

19. September,

sowie nach Vereinbarung:

Tel.: +49 (0) 83 82 - 27 75 65 14

Stadtmuseum Lindau, Marktplatz 6, 88131 Lindau (B)

Alle Abbildungen sind Farblithographien von Henri de

Toulouse-Lautrec.

Titelbild: “Aristide Bruant dans son cabaret”, 1893

Eine Ausstellung der Ernst Barlach

Museumsgesellschaft Hamburg in

Zusammenarbeit mit dem Kulturamt der

Stadt Lindau (B).

Umschlag für „L'estampe originale“, 1893

Henri de

Toulouse-Lautrec

und die Stars vom Montmartre

Stadtmuseum Lindau

30. Juni bis 4. Oktober 2009


“Flirt - L’Anglais au Moulin Rouge”, 1892

Der aus dem französischen Hochadel

stammende Henri de Toulouse-Lautrec

(1864-1901) - seit seinem Unfall kleinwüchsig

- verbrachte seine Zeit vorwiegend

in den Cafés, Cabarets, Bars und

Bordellen rund um den Montmartre. Mit

seinen ungeschminkten Szenen gilt er als

einer der bedeutendsten Chronisten des

mondänen Pariser Nachtlebens und

Wegbereiter der modernen Plakatkunst.

Seine vielleicht bekanntesten Plakate sind

die des Sängers Aristide Bruant. Fasziniert

von den Möglichkeiten einer damals

Detail aus “Moulin Rouge - La Goulue”, 1891

“Salon des Cent Exposition

internationale d’affiches”, 1895

neuen Technik, schuf Toulouse-Lautrec

über dreihundert Steindrucke.

Lagen Plakatentwürfe bis in die Mitte des

19. Jahrhunderts fast ausschließlich in den

Händen von Druckern und Lithographen,

wurden sie um die Jahrhundertwende zum

bevorzugten Thema der Künstler.

Mehr als einhundert, meist farbige Blätter

von Toulouse-Lautrec aus einer Hamburger

Privatsammlung sind jetzt im Stadtmuseum

Lindau zu sehen. An diesen faszinierenden

Werken lässt sich die herausra-

“La Clownesse assise”, aus der Serie “Elles”, 1896

gende Bedeutung Henri de Toulouse-

Lautrecs für die Farblithographie und zugleich

für die künstlerische Entwicklung

des Plakats nachvollziehen. Schrifttafeln

erläutern die Geschichte und Technik der

Farblithographie.

Ergänzend werden einige Beispiele zeitgenössischer

Plakatkünstler wie Jules

Chéret, Alfons Mucha oder Pierre Bonnard

gezeigt. Die Ausstellung bietet eine

beeindruckende Vielfalt von Künstlerplakaten

und zeigt den Einfluss, den Paris

in der sog. „Belle Epoque“ auf die zeit-

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