Meersburg – Überlingen - Kunstwanderungen

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Meersburg – Überlingen - Kunstwanderungen

Bo 04

Meersburg – Überlingen

Meersburg – Unteruhldingen – Birnau – Nußdorf – Überlingen

Bus

Überlingen 7.45, 8.15 und halbstündlich bis 19.15, 20.15, 21.45,

Meersburg 8.15, 8.45 und halbstündlich bis 19.45, 20.45, 22.15,

3 Stunden und 57 Minuten reine Wanderzeit

Wir steigen in Meersburg Kirche aus dem Bus und gehen auf der Durchfahrtsstraße

weiter.

Meersburg

Ein Fischerdorf Merdesbusch wird 988 erstmals urkundlich erwähnt. Seit 1210 ist es im

Besitz des Hochstifts Konstanz. 1233 erhält der Orts Marktrecht und 1299 Ulmer Stadtrecht.

Im 14. Jh. entstehen Streitigkeiten mit den Konstanzer Bischöfen, die 1461 zu

Ungunsten der Bürger Meersburgs ausgehen. Von 1562 bis 1802 ist die Stadt Bischofsresidenz.

1802 kommt Meersburg an Baden und gehört heute zum Bodenseekreis.

***** Historische Bauten und die Stadtbefestigung des 13.

Jhs., die dreiteilig den Burgbezirk, die Oberstadt sowie die Unterstadt

umschloss, machen die Stadt zu einem einzigen Bodensee-Museum.

1 Minute später wandern wir rechts durch den

*** Obertorturm der Befestigung des 13. Jhs., in der heutigen

Gestalt der Zeit um 1500.


Kurz darauf wandern wir auf dem Marktplatz …

links durch den Spitzbogen vom

*** Rathaus. Die Anlage von 1551 wurde 1784 und 1912 umgebaut.


Wir gelangen auf den Schlossplatz.

Hier steht links das Haus Nr. 11,

*** Rodt’sches Palais von 1700; Wohnhaus der Familie des

Bischofs F. C. v. Rodt. mit Familienwappen.

Daran ist angebaut das rote

*** Hofkanzlerhaus, das um 1623 errichtet wurde.

Die Nr. 8 hier am Platz ist die

*** Hofapotheke mit Treppengiebel und spätgotischem Speicher,

um 1505.

Rechts hinter uns hat Anton Bagnato 1863 die ** Hauptwache, einen klassizistischen

Säulenbau, errichtet. – Wir gehen hier auf dem Schlossplatz in

*** Neues Schloss. Die Anlage hat man im frühen 18. Jh. zu

bauen begonnen. Nach einer Baupause ließ Kardinal von

Schönborn ab 1740 die Arbeiten nach Plänen Balthasar Neumanns

wieder aufnehmen. 1762 war die Residenz unter Kardinal

von Rodt durch F. A. Bagnato fertiggestellt. Im Schloss ist

untergebracht das Dornier- und Heimatmuseum (10-13, 14-18

Uhr).

Das Innere. Großzügiges Treppenhaus von 1759, nach Plänen

Bagnatos; die Deckengemälde hier schuf G. Appiani, 1761:

Verherrlichung des Kardinals von Rodt. Festsaal mit riesigen

Spiegeln und Deckengemälden Appianis und Stuckaturen von

C. Pozzi. Schlosskapelle von 1741 mit Hochaltar, Kanzel und

Oratorium sowie Stuckdekor und Skulpturen des J. A.

Feichtmayr. Deckengemälde von G. B. Göz. Der Gartenpavillon,

von 1760 wurde von J. W. Baumgartner ausgemalt.

Wir gehen aus dem Schloss hinaus, über den Platz und durch Nr. 16, den

Hausbogen zum rechts installierten Aussichtspunkt mit

**** Panorama-Ansicht vom Bodensee,


kehren um und gehren rechts in den

*** Reithof, jetzt Weindomäne, um 1760, eine Barockanlage.

Hinter dem Reithof beginnt der riesige Komplex vom

*** Priesterseminar, jetzt Gymnasium, von 1732, nach Plänen

Bagnatos 1766 vollendet. – Die Anlage birgt u. a. die Kirche St.

Borromäus. Die Kapelle des Seminars wurde nach Plänen

Bagnatos in blühendem Rokoko 1736 vollendet. – Das Innere

mit Gemälden Appianis und dem Stuck von Pozzi ist einer der

großartigsten Rokokoräume am Bodensee. Die Architekturmalerei

schuf J. B. Brenni, die Altäre und die Kanzel fertigte F. J.

Verhaelst.

Wir kehren um, gelangen wieder auf den Schlossplatz und halten uns rechts in

die Gasse, in der vom Wein geschrieben ist. Wir wandern hier vorbei an der

Vorburggasse Nr. 11,

*** Mesmerhaus von 1680. Hier starb 1815 der Begründer des

animalischen Magnetismus (Mesmerismus), der Theologe, Philosoph

und Arzt F. A. Mesmer. In den Räumen ist das Weinbaumuseum

(Di, Fr, So 14-18 Uhr) untergebracht, in dem die

Hl.-Geist-Torkel von 1607, Fässer und Flaschen gezeigt werden.

Franz Anton Mesmer

Mesmer wird1734 in Iznang im Kreis Konstanz geboren. Nach

seinem Studium in Wien praktiziert er dort mit „magnet.

Couren“. Ab 1778 tut er das in Paris. Der Erfolg macht ihn berühmt,

jedoch zeihen ihn seine Gegner der Scharlatanerie.

Nach der Französischen Revolution zieht er sich zum Bodensee,

zuletzt nach Meersburg zurück. Mesmer stirbt 1815 in

Meersburg. Heute gilt seine Suggestion als Vorläufer der

Hypnotherapie und Gruppentherapie.

*

Am Ende der Gasse wandern wir Richtung haltend vorbei am Rathausspitzbogen

in die Gasse hinein. – Später wandern wir links durch

*** Schmiedeeisernes Gitter des Konstanzer Kunstschmieds

Passauer, um 1740,

steigen treppauf und gelangen auf die Terrasse des Schlosses mit *** Ansicht

vom Schloss,


*** Ansicht vom Stadtpanorama mit der Kirche

und *** Ansicht von Altes Schloss …


sowie

**** Panorama-Ansicht vom Bodensee.

Wir kehren um, steigen treppab und gehen hinterm Gittertor links in

*** Altes Schloss (9-18.30 Uhr). Der Kern der Meersburg ist der

Dagobertsturm aus der Stauferzeit des 12. bzw. 13. Jhs. mit

vierseitig umlaufenden Treppengiebeln des 15. Jhs. Die Neubauten

stammen aus dem 16. Jh. Im 17. und 18 Jh. sind Veränderungen

vorgenommen worden. Schließlich hat man die Anlage

auf Abbruch verkauft. Dennoch hat man sie nach 1803 wieder

hergerichtet. (Privat).


Zugänglich sind die Höfe, darin der „Wilde Mann“ ein Sandsteinwerk

des J. A. Feichtmayr, das Burgmuseum und die

Wohnräume der Annette von Droste-Hülshoff.

Annette von Droste-Hülshoff

Anna Elisabeth Freiin von Droste-Hülshoff wird 1797 auf

Schloss Hülshoff bei Münster geboren. Bis 1826 lebt sie meist

auf Hülshoff, danach im Haus Rüschhaus, dem Witwensitz ihrer

Mutter. Freundschaft verbindet sie u. a. mit den Brüdern

Grimm und Adele Schopenhauer. Ihre Liebe zu Levin Schücking

befruchtet ihr Werk. Besonders der Winter 1841/42 mit ihm auf

Schloss Meersburg ist für Annette die schönste Zeit. Kränkelnd

und von Schücking nicht zur Ehefrau genommen verbringt sie

später viel Zeit auf der Burg, auf der sie 1848 stirbt.

Sie gilt als die bedeutendste deutsche Dichterin. Ihre Gedichte

oder die Ballade „Der Knabe im Moor“ sind bis heute bekannt.

Vor allem aber machte sie ihre „Judenbuche“ berühmt.

*

Wir gehen aus dem alten Schloss hinaus, halten leicht links Richtung auf gekommener

Gasse zurück, wandern links durch den Rathausspitzbogen und

halten Richtung über den Marktplatz in die Gasse. Kurz darauf gelangen wir

in die Kirche

*** St. Mariä Heimsuchung. Der ursprünglich mittelalterliche

Bau ist das Ergebnis ständiger Veränderungen und erscheint

heute im Gewand von 1833. Der Turm war einst Eckturm der

Stadtbefestigung.


Das Chorhaus. Neuer Altarschrein mit spätgotischen Schnitzfiguren:

Muttergottes, von acht kleinen Heiligen umstanden.

Das Langhaus. Das Deckengemälde zeigt die Himmelfahrt Mariens.

– Rechter neugotischer Altar mit Schnitzfiguren des

Gallus, flankiert von Sebastian und Konrad und auf den Bildern:

Linke Wand: Großes Muttergottesgemälde, 18. Jh. – Rechte

Wand: Epitaph für Friedrich Wilhelm Balbach von Castell

(+1754), ein vorzügliches Rokoko-Werk. – Rückwand: Riesige

neugotische Pietà.

Im Turmuntergeschoss: Überlebensgroßer Kruzifixus.

Wir gehen aus der Kirche hinaus, linksversetzt über den Parkplatz treppab,

über das Plätzchen bergab,


treppab und Richtung haltend auf der Gasse stets bergab.

Später wandern wir auf der Querstraße links durchs

*** Seetor der Befestigung des 13. Jhs., allerdings um 1500

umgestaltet,

und sofort links in die Gasse treppauf in die Kirche


*** St. Johannes Baptist. Die Unterstadtkapelle, einst dem

Nikolaus geweiht, wurde 1390 gegründet. Der Chor ist aus dem

15. Jh., das Schiff barock.

Der Chor ist netzgewölbt. Der Hauptaltar von 1760, zeigt ein

Gemälde von Joseph Höltz mit der Taufe Jesu durch Johannes.

Das Langhaus. Am Chorbogen: Malereien mit floralen Motiven

– An den Fensterbögen: Malereien mit floralen Motiven.

Linke Wand: Nepomukfigur, um 1730. – Rechte Wand: 1. Verkündigung,

Bild von 1797; 2. Christus und Thomas, Bild von

1797.

Wir gehen aus der Kirche hinaus, treppab, linksversetzt über die Unterstadtstraße

und auf der Seepromenade links. – Später wandern wir hinterm

*** Kaufhaus von 1505 mit Treppengiebel am Speicherdach,

links, mit *** Parade-Ansicht von Reithof und Gymnasium,


und auf der Querstraße links. Kurz darauf wandern wir beim Brunnen rechts

treppauf.

Später wandern wir am Treppen/Gassenstern auf die zweite Möglichkeit

rechts treppauf, auf der Gasse bergauf. Kurz darauf wandern wir links auf die

„Kirchstraße“.

30 Minuten später wandern wir, so lange währt die reine Gehzeit durch die

Stadt, linksversetzt über die Durchfahrtsstraße auf den „Himmelbergweg“ mit

einer *** Ansicht von Meersburg und


**** Panorama-Ansichten vom See.

**** Panorama-Ansichten vom See.

6 Minuten später wandern wir mit dem Weg in den Rechtsbogen und gehen

auf dem Querweg links, vorbei an einem Durchfahrtverbotsschild.

2 Minuten später wandern wir auf dem Querweg mit

**** Panorama-Ansichten vom See

vor Weinstöcken und einer Oberleitung rechts auf Schotter bergab, kurz darauf

auf dem Querweg links, vorbei am Rastplatz treppab, ignorieren die

Linksabzweigung „Zum See“, queren auf dem Treppenbrückchen den Bach

und steigen kurz darauf an der gelben Rhombe links bergauf.

5 Minuten später wandern wir rechtsversetzt über Querweg sowie umrohrten

Bach, kurz darauf auf dem Querweg links und folgen dem grünen Balken.

7 Minuten später wandern wir auf der Querstraße in Uhldingen rechts.

1 Minute später wandern wir auf der Querstraße rechts.

1 Minute später wandern wir an der Kreuzung links nach „Daisendorf“. Wir

passieren auf dem Hauptweg eine Fußwegschranke.

3 Minuten später wandern wir an der Gabelung vor dem Baum mit einem

Tierschutzschild links bergauf.

2 Minuten später wandern wir auf dem Querweg vor der Hütte links.

2 Minuten später wandern wir an der Gabelung mit rechts bergauf führendem

Weg links.

8 Minuten später wandern wir rechtsversetzt über den Querweg treppab, nun

nächst der Autostraßenböschung und stets auf dieser Seite in 102 Min.

Unteruhldingen.

6 Minuten später wandern wir linksversetzt über die Landstraße auf den

„Fußweg am Ehbach“ auf den

*** Uhldinger Zeitweg. Der Pfad schildert das Leben des

Menschen in der Steinzeit.


6 Minuten später wandern wir an der Kreuzung links auf Asphalt.

3 Minuten später wandern wir rechts „zu den Pfahlbauten“.

1 Minute später wandern wir, Gasthof, ins

*** Freilichtmuseum Deutscher Vorzeit (9-19 Uhr). Der

Komplex von Rekonstruktionen stein- und bronzezeitlicher

Pfahlbauten des 3. und 2. Jahrtausends vor Christus ist ein originalgetreuer

Nachbau, leider und fälschlicherweise im Wasser.

Denn – wie man heute weiß – waren die Bauten ans Land gesetzt.

Im Museumsbau am Eingang sind Originalfunde zu sehen.

Wir gehn aus dem Museum hinaus, nach links auf gekommene Straße zurück.

4 Minuten später wandern wir links auf Schotter, kurz darauf auf dem Asphaltschrägquerweg

links und folgen dann sämtlichen Wanderzeichen linkshaltend

entlang am Naturschutzgebiet

*** Seefelder Aach.

Seefelden,


*** St. Martin. Der spätgotische Saalbau des 15. Jhs. besitzt

noch einen romanischen Turm, der einst Wehrturm war und in

dem ehemals eine Kapelle untergebracht war.

Das Innere zeigt sich in guter Raumwirkung.

Der Chor ist netzrippengewölbt auf Konsolköpfen und mit figürlichen

Steinen geschlossen, sämtlich 16. Jh. – Der geschnitzte

Reliefaltar mit Szenen aus dem Leben des Martin ist neu. –

Das Sakramentshaus ist aus dem 16. Jh. – Chorbank mit Franziskus

und Antonius, 18. Jh.

Das Schiff. Kanzel entstammt dem 18. Jh, Stuhlwangen und

Taufstein sind ebenfalls aus dem 18. Jh. – Die Beichtstühle

schuf die Feuchtmayer-Werkstatt.

Wir gehen aus Kirche und Kirchhof hinaus. Mit Blick nach links aufs **

Mesnerhaus, ein Bau der aufs 12. Jh. zurückgeht, aber im Gewand des 18.

Jhs. erscheint, und das ** Pfarrhaus von 1779, ein Fachwerkbau, wandern

wir nach rechts, kurz darauf vorbei an links erbauter 4a, ** Pfarrscheune, 17.

Jh.,


und vorbei an rechts stehendem

*** Fischerhaus, ein prächtiger Fachwerkbau des 18. Jhs.

Wir wandern nun immer nächst dem See mit *** Ansichten vom See sowie

**** Ansichten von der Birnauer Kirche.

*** Schloss Maurach, das im Kern aus dem 17. Jhs. ist,

rechts auf den Fuß- und Radweg.

2 Minuten später wandern wir rechts durch die Unterführung, linksversetzt

über den Querweg treppauf und haben

***** Parade-Ansichten von der Birnauer Kirche.

3 Minuten später wandern wir in die Kirche von 154 Min.

Birnau,

***** St. Marien. Die bedeutendste Barockkirche am Bodensee

wurde nach Plänen von Peter Thum im Jahre 1750 geweiht.

„Gottes Pfalz am Bodensee“ ist ein Langhaus mit zwei Seitenapsiden

und einem vorgelagerten Chorhaus samt eingezogener

Apsis, sowie einem quer gestellten Westbau mit Turm, in den

das Priesterhaus einbezogen ist.


Das Äußere. Das dekorativ gestaltete Turmportal, das Mittelfenster

und die Rundnische mit der Immaculatafigur schuf J. A.

Feuchtmayer. Das Glockengeschoss ist achteckig mit zierlicher

Haubenbekrönung.


Das Innere überwältigt aufgrund seiner Dekoration und

künstlerischen Ausstattung in höchster Qualität, für die J. A.

Feuchtmayer zuständig ist. Beachtenswert diesbezüglich die

großartigen Kinderbildnisse der Putten. – Beeindruckend da

vor allem die nicht vor die Wände gestellten, sondern geschmeidig

in die Dekoration eingepassten Altäre. – Eine obere

und untere Fensterreihe wird von Pilastern getrennt, die ein

Stichkappengewölbe scheinbar tragen.


Die Apsis. Das Deckengemälde des Gottfried Bernhard Göz

zeigt Esther vor Ahasver. – Der Hochaltar, Feuchtmayers vielleicht

bedeutendste Altarschöpfung, zeigt außer dem Gnadenbild,

eine thronende Muttergottes des 15. Jhs., die Figuren Joachim

und Anna, Zacharias und Elisabeth. Tabernakel und

Rückwand schuf J. G. Wielandt, um 1790.

Das Chorhaus wird begleitet von einer balkonartig vorgewölbten

Galerie mit Bandwerkbrüstung, darauf vergoldete Büsten

des Salvators und der Maria, von Franz Anton Dürr, einem

Feuchtmayer-Schüler, sowie Büsten der Apostel aus der

Feuchtmayer-Werkstatt angebracht sind. Das Deckengemälde

von G. B. Göz zeigt in Kuppelscheinarchitektur die apokalyptische

Maria, die der Schlange den Kopf zertritt sowie symbolische

Darstellungen; in den Zwickeln die vier damals bekannten

Erdteile. – Linker Altar mit Johannes dem Täufer. – Rechter Altar

mit Johannes Evangelist. – Kanzel.

Das Langhaus wird ebenfalls begleitet von einer balkonartig

vorgewölbten Galerie mit Bandwerkbrüstung, darauf wiederum

vergoldete Büsten der Apostel aus der Feuchtmayer-Werkstatt

angebracht sind. – Die Deckengemälde von Göz schildern im

Chor die Verehrung der Himmelskönigin, …

im Langhaus die um Schutz bittende Menschheit…


und über der Empore das Engelskonzert.

Linker Altar mit Benedikt, Gemälde des Gottfried Bernhard

Göz. – Rechter Altar mit Bernhard von Clairvaux, Gemälde von


Göz; hier Feuchtmayers berühmter Honigschlecker, ein Hinweis

auf die rhetorische Begabung des Bernhard.

Linke Apsis: Altar mit Josef (unten: Alt-Birnau), Gemälde von

J. C. Stauder, begleitet von Stefan, Blasius (oben, farbig gefasst)

und Laurentius (Bestes von Feuchtmayer). – Rechte

Apsis: Altar mit Erasmus, Gemälde von J. C. Stauder, begleitet

von Magnus, Wendelin (oben, farbig gefasst) und Leonhard

(Bestes von Feuchtmayer).

Wir gehen aus der Kirche hinaus und nach rechts mit

***** Panorama-Ansichten vom See.

5 Minuten später wandern wir an der Kreuzung vor dem Gleisübergang

rechts.

1 Minute später wandern wir in die Kirche von 185 Min.

Nußdorf,

***St. Cosmas und Damian. Das spätgotische Gotteshaus ist

ein ungewölbter Saalbau.

Das Innere besticht durch die Fülle an Wandmalereien.

Der Chor. Der Schreinaltar, ein Schnitzwerk der Zeit um

1515, zeigt die Figuren der Muttergottes, umgeben von Sebastian,

Cosmas, Damian und Jakobus;


die kleinen Figuren stellen Antonius (links) und Franziskus dar;

darüber befindet sich die Kreuzgruppe; das Gemälde der Rückwand:

Jüngstes Gericht.

Das Langhaus. Die Wandmalereien von 1597 zeigen: Linke

Wand: Fresko des Einzugs in Jerusalem; Fresko der Kreuzgruppe;

Fresko: Magdalena begegnet Jesus;


Fresko der Ölbergsszene; Fresko der Verkündigung.

Rechte Wand: Fresko des Abendmahls; Fresko des Georg;

Fresko der Anbetung Jesu durch die drei Weisen; Rechte Wand:

Fresko des Georg; Fresko der Anbetung Jesu durch die drei

Weisen; Tanz der Salomé. – An der Empore: Figur des Sebastian,

barock. – Über all diesen Szenen ist eine Fülle von Heiligenfiguren

an die Wand gemalt, die für allerlei und auf frommen

Thesen stehen.

Wir gehen aus der Kirche hinaus, nach links auf gekommenem Weg zurück.

2 Minuten später wandern wir rechts nach „Überlingen“ – Radfahrer! – mit

**** Panorama-Ansichten vom See.

Gunsten von Schotter und überlassen den Radfahrern den Asphalt zur Rechten.

Wir wandern nun immer nächst dem See mit

**** Panorama-Ansichten vom See.

28 Minuten später wandern wir hinterm

*** Grethaus, ein spätgotisches Korn- und Kaufhaus, 1788

von Bagnato klassizistisch neu gestaltet,

rechtsdiagonal über den Platz in die Gasse bei „Tourist – Information“, halten

Richtung vorbei am Oktogon mit Ölbergchristus, gehen durch den Spitzbogen

und halten Richtung auf die „Spitalgasse“. – Später wandern wir beim Grabenbrückchen

über die Querstraße und entlang linkem Stadtgraben wie rechter

historischer Bebauung. – Später wandern wir beim mächtigen Rundturm links

treppauf.

7 Minuten später wandern wir zum Bus auf den Busbahnhof. 237 Min.

Meersburg – Überlingen

Bo 04

Ende

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