Impruneta – Florenz - Kunstwanderungen

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Impruneta – Florenz - Kunstwanderungen

RK A31

ImprunetaFlorenz

Impruneta – Galluzzo – Florenz

3 Stunden und 00 Minuten reine Wanderzeit

Bus-Gesellschaft: cap-Bus; Abfahrt bei S. Maria Novella, hinter MacDonalds

Florenz werktags 7.50, 8.30, 9.00, 17.30, 18.30, So 9.00, 17.00, tägl. 20.25

Impruneta werktags 8.20, 9.10, 9.35, 18.35, 19.10, So 9.40, 17.35, tägl. 21.10

Wir beginnen die Wanderung mit dem Besuch der Kirche inmitten von

Impruneta.

**** S. Maria (7-11, 16-19 Uhr). Die Kirche wurde im 11. Jh.

erbaut und im 15. Jh. gründlich verändert. Auch spätere Umbauten

sind ersichtlich. Der Campanile mit einbogigen und

zweibogigen Fenstern entstammt dem 13. Jh. Im Mittelalter

wurde der Stadtturm an die Kirche angefügt. Der vorgesetzte

Portikus ist in streng romanischem Stil gehalten.

Nach der Zerstörung im letzten Krieg besitzt die Kirche heute

einen einschiffigen Innenraum mit einheitlicher Renaissance-

Einrichtung.


Das Chorhaus. Das Altarretabel mit der Muttergottes zwischen

den zwölf Aposteln sowie Szenen aus dem Leben Jesu darüber

und darunter ist aus der Giotto-Schule, 1375.

Der linke Baldachinaltar stammt von Michelozzo, 1455; die

Majolika-Decke und die Majolika-Figuren Paulus sowie Lukas

stammen von Luca della Robbia.


Den rechten Baldachinaltar schuf ebenfalls Michelozzo, 1455;

die Majolika-Decke und die Majolika-Kreuzigung Jesu zwischen

Johannes dem Täufer und dem Romulus sowie Engeln in

der Predella stammen wiederum von Luca della Robbia.

Linker Querschiffarm. Chorgestühl des 15. Jhs. – An der Rückwand:

Kapelle mit Mariä Himmelfahrt, von Matteo Rosselli


Das Langhaus. Linke Wand. 1. Martyrium des Sebastian, von

Matteo Rosselli; 2. Berufung des Petrus, von Jacopo da Empoli.

Wir gehen aus der Kirche hinaus, nach links in den 1. Kreuzgang des 16.

Jhs., gehen daraufhin in den 2. Kreuzgang des 16. Jhs., und gehen dort

in die Krypta des 10. Jhs., mit Köpfen an den romanischen Kapitellen,

die zum Allerheiligsten gerichtet sind. Wir gehen weiter, in

die Familiengruft der Buondelmonti. Wir kehren um und gehen durch

den Vorraum mit der Skulptur eines Diakons aus der Zeit um

1000.

Wir gehen aus dem großen Kreuzgang hinaus und nach rechts ins

*** Dommuseum (variable Öffnungszeiten). Sakrale Kunst.

Wir gehen aus dem Museum hinaus, über den Platz und rechts zur „Via Ferdinando

Paolieri“.

*** Ansichten von toskanischer Landschaft.

bleiben auf dem Hauptweg, Trinkwasser an ** S. Miniato, und haben wieder

*** Ansichten von toskanischer Landschaft.

*** Ansichten von toskanischer Landschaft und bleiben auf dem Hauptweg.

Kapern im Stein

17 Minuten später wandern wir im Linksbogen des Hauptweges rechts auf die

„Via Brancolano“, vorbei an der *** Villa Antinori des 16. Jhs., haben stets

*** Ansichten von toskanischer Landschaft …


… sowie von der Abtei Galluzzo.

15 Minuten später wandern wir auf der Querstraße rechts. Bar.

1 Minute später wandern wir links auf „Via Colle Ramole“, halten uns auf den

angebotenen Straßen stets rechts.

8 Minuten später wandern wir vor der Leitplanke links – später links durchs

Tor bergauf zur Certosa (Führungen ca. 9, 10, 10.45 und 15, 15.45, 16.30

Uhr).


10 Minuten später wandern wir in die Certosa di Firenze von 91 Min.

Galluzzo.

**** Kartäuserkloster (Führungen s. o.). Die Anlage von 1341

samt Veränderungen der späteren Jahrhunderte besitzt drei

Kreuzgänge des Giovanni Fancelli, 16. Jh. Die Führung geht durch

den Palazzo degli Studi aus dem 14. Jh., heute Museum mit

Werken von Ridolfo Ghirlandaio, Dürer, di Nardo u. a.


sowie abgelösten Fresken aus dem großen Kreuzgang an der

linken Wand: Szenen des Leidens Jesu, von Pontormo, 1528.

Pontormo

Jacopo Carrucci wurde 1494 in Pontormo bei Florenz geboren.

Er kam 1507 nach Florenz, ging bei Leonardo da Vinci, Piero

di Cosimo und ab 1512 bei Andrea del Sarto in die Lehre, deren

Kunst er miteinander verwob und zu farbig herrlichen Werken

spann. Starke Einwirkung auf sein Werk haben die Studien an

Dürers Graphik. So gestaltete er den Passionszyklus in Galluzzo

nach dessen Holzschnitten und Kupferstichen, die gerade

zuvor in Florenz in den Verkauf geraten waren. Vasari stellt

diese missbilligend fest. 1530 kam er mit Michelangelo überein,

zwei Kartons für diesen herzustellen. Im Alter überzog Pontormo

den Manierismus derart, dass ihm niemand mehr folgen

konnte. Pontormo starb 1557 in Florenz.


Man geht in den mittelgroßen Kreuzgang des 16. Jhs.,

in die Kirche

S. Lorenzo mit ihrer Fassade des 16. Jhs. von Fancelli. Die Innenausstattung

des Gotteshauses ist teilweise renaissance, teilweise

schon barock.

Das Chorhaus. Frontwandgemälde: Der Tod des Benedikt und

Gregor der Große. – Auf den Säulen: Die zwölf Apostel. – In

den Nischen darunter zwischen Petrus und Paulus: Heilige und

Engel, darunter u. a. Laurentius sowie Johannes der Täufer.


Das Langhaus. Das Deckengemälde vorne: Kreuzerhöhung;

hinten: Erwartung des Paradieses. – Chorgestühl des 16. Jhs.

mit Laurentius und Benedikt an der Eingangswand.

Auf dem Lettner: Kreuzigungsgruppe.

Linke Lettnerwand: Gemälde des jungen Benedikt. – Rechte

Lettnerwand: Philippus.

Man besichtigt den kleinen Kreuzgang mit ebenerdigem Bogengang,

Loggiengang im Obergeschoss und Sprechzimmer der

Mönche mit Fenstern von 1560; in den Medaillons Darstellungen

der Laurentius, Hieronymus und Szenen aus dem Leben

florentinischer Heiliger.


Wir gelangen ins Refektorium und in den Kapitelsaal mit dem

Fresko: Jesus am Kreuz, 1505.


Wir gehen aus dem kleinen Kreuzgang hinaus und in den großen Kreuzgang

mit sechsundsechzig Majolikaköpfen Heiliger, Sibyllen,

Propheten, Adam und Eva, sämtlich von Giovanni und Andrea

della Robbia.

Wir gehen auf gekommenem Weg aus dem Bereich der Certosa hinaus.

Certosa di Val d’Ema

von

Hermann Hesse

Der Mönch an seiner Pforte tut mir leid:

Er sah mir nach, wie ich am hohen Stab

mich schwang den abendlichen Berg hinab,

Und seine Blicke redeten von Neid.

Und ich betrachtete sein keusches Kleid

Und lauschte seiner Glocke sanftem Lied. –

Er weiß nicht, dass von seiner Pforte schied

Der fremde Wanderer mit stillem Neid.

*

6 Minuten später wandern wir auf der Landstraße links und über die Brücke.

7 Minuten später wandern wir auf der Querstraße links.

2 Minuten später wandern wir durch die ** Porta Romana

und an der Gabelung rechts auf die „Via Romana“.

Wir gewinnen nun einen ersten Eindruck von Florenz und wandern vorbei am

rechts in die Landschaft gesetzten **** Boboli-Garten,


vorbei am ***** Palazzo Pitti, entlang am *** Vasari-Gang auf der Brücke

*** Ponte Vecchio über den Arno,

dahinter rechts, entlang am Vasari-Gang und gehen links durch den Säuleninnenhof

der ***** Uffizien. Wir halten Richtung auf die ***** Piazza Signoria


mit links an der Ecke errichteter **** Loggia dei Lanzi

und rechts aufragendem ***** Palazzo Vecchio


(davor u. a. die Kopie des David von Michelangelo steht und der Neptunbrunnen

des Ammanati), queren den Platz linksversetzt, passieren die Kirche

**** Or San Michele und gelangen auf den Domplatz mit dem ***** Dom.

Hier wandern wir hinterm ***** Baptisterium

links auf die „Via die Cerretani und später auf ihre Verlängerung, die „Via de

Panzani“. Wir gelangen somit auf die „Piazza Unità D’Italia, über die wir

hinweg schreiten. Hinter links passierter Kirche ***** S. Maria Novella


und vor dem Bahnhofsvorplatz wandern wir rechts auf den „Largo Fratelli

Alinari“ und dort links in die Kartenverkaufsstelle vom Cacus. Wir kaufen die

Busfahrkarten, gehen aus der Verkaufsstelle hinaus, nach links und links in

die „Via Fiume“ zur Bushaltestelle cap-Bus.

ImprunetaFlorenz

RK A31

Ende

*

180 Min.

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