Der Brohltalweg - Kunstwanderungen

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Der Brohltalweg - Kunstwanderungen

UMR 13

Der Brohltalweg

Engeln – Olbrück – Oberzissen – Niederzissen – Buchholz –

Burgbrohl – Tönisstein – Brohl

Streckenwanderung

6 Stunden und 9 Minuten reine Wanderzeit

Brohltalbahn

Brohl, Bf. So, manchmal auch werktags, falls sie fährt (erst informieren!) 09.30

Engeln, Bf. So, manchmal auch werktags, falls sie fährt (erst informieren!) 11.00

Wir fahren mit der Brohltalbahn von Brohl am Rhein nach Engeln

Die Brohltalbahn.

Im August 1885 wird die Rheinische Eisenbahnstrecke – also

linksrheinische Linie – eröffnet, daran Brohl liegt. 1880 beantragt

man den Bau einer Sekundärbahn durch die Gemeinden in

die Eifel hinauf. Fünfzehn Jahre später erst ergeht die Konzession.

Im Januar 1896 wird die Brohltal-Eisenbahn AG in Köln

gegründet. Im Frühjahr 1896 ist Baubeginn der Strecke und im

Januar 1901 Eröffnungsfeier sowie Inbetriebnahme der Bahn

zwischen Engeln und dem Rheinhafen Brohl. Im Oktober 1958

wird der Personenverkehr an Sonn- und Feiertagen eingestellt,

im Oktober 1961 auch an Werktagen. 1977 verkehrt die Bahn

wieder, als Vulkan-Express, von der Diesellok gezogen.

Im September 1988 ist die Ankunft der Dampflokomotive 21

der Selfkantbahn zum Bahnfest das Ereignis. Nun besitzt man

wieder eine Dampflok. Außerdem: Im Juni 1989 trifft die BEG-

Dampflok 11sm nach 12 Jahren Abwesenheit wieder im

Brohltal ein und 1990 sind’s zwei polnische Dampfloks.

1994 werden wieder mehr als 72000 Personen befördert. Das

neu erbaute Bahnhofsgebäude Engeln wird 1996 eröffnet. Der

Hafenbetreiber zerstört das Bunkergleis. Damit können die

Phonolithwagen nicht mehr eingesetzt werden. Der Geogarten

am Bahnhof Engeln wird 1998 eröffnet. Die Brohltalbahn, und

damit der heute noch befahrene Abschnitt Brohl - Engeln, wird

2001 hundert Jahre alt.

*

Wir wandern in Engeln aus dem Bahnhof hinaus, auf gekrümmter Querstraße

links und bleiben auf ihr nach „Kempenich“ mit **** Ansicht von der Eifel.

8 Minuten später wandern wir an der Kreuzung zur Kapelle in

Engeln.

*** Vierzehn Nothelfer. Die Kapelle von 1767 schmückt ein

Altaraufsatz des 18. Jhs., auf dem die Vierzehn Nothelfer von

Engeln umgeben werden.

Wir gehen aus der Kapelle hinaus und auf der Querstraße links.

6 Minuten später andern wir auf gekrümmtem Wiesenquerweg links mit

***** Panorama-Ansichten von der Olbrück.

10 Minuten später wandern wir in den Wald und dann an der Gabelung rechts.

1 Minute später wandern wir an der Dreiergabelung mitte und nun rechts des

Tobels stets bergab.

13 Minuten später wandern wir auf breitem Querweg links bergauf und haben

***** Panorama-Ansichten von der Eifel um Burg Olbrück

bis ans Siebengebirge.


15 Minuten später wandern wir vor der Dreiecksinsel mit Rastplatz sowie

dem * Schöpflöffel, von 1597, rechts, rechtsversetzt über den Asphaltquerweg

bergauf zur „Burg Olbrück“ und haben *** Ansichten von der Olbrück.

13 Minuten später wandern wir in den Bereich der Burg

*** Olbrück. (März-Okt 9-18 Uhr, Nov, Dez, Feb, 10-16 Uhr, Jan.

geschlossen) Die die Osteifel überragende Burg der Grafen von

Wied wurde um 1100 errichtet und im 14. Jh. ausgebaut. Nach

Einsturz begann 1660 der Wiederaufbau. 1689 erfolgte die Zerstörung

durch die Franzosen. Wir gehen zuerst durch Unterer Torbau,

der 1875 wieder aufgebaut wurde, und halten uns rechts treppauf,

lösen an der Kasse die Eintrittskarte, wandern später vorbei am Palas,

mit großen Fenstern in restlichen Mauern, wandern hinauf auf den

Bergfried, der ein Wohnturm des 14. Jhs. ist, haben von dort eine

***** Panorama-Ansicht von der Eifel und dem Brohltal,

steigen hinab und beachten die Wohnbauten.

Wir wandern aus dem bezahlten Innenbereich hinaus, durch den unteren Torbau

aus dem Burgbereich hinaus und bleiben auf dem Asphalthauptweg mit

*** Ansichten von der Eifel.


Geotafel links und folgen dem „Geo“ mit *** Ansichten von der Olbrück und

**** Panorama-Ansichten von der Eifel mit dem Bausenberg.

– Wir biegen kurz darauf mit dem „Geo“-Weg rechts ab, bleiben noch auf

dem Wiesenweg, wandern dann aber auf den angebotenen Straßen bzw. dem

Asphaltweg streng Richtung haltend bergab.

8 Minuten später wandern wir an der Asphaltkreuzung in der Weidenlandschaft

rechts mit *** Ansichten von der Eifel sowie von der Olbrück.

3 Minuten später wandern wir auf der Landstraße rechts.

1 Minute später wandern wir zum ** Schöpflöffel.


1 Minute später wandern wir vor dem * Wegkreuz, von 1718, rechts.

1 Minute später wandern wir links. Zurückblickend haben wir *** Ansichten

von der Olbrück und – vorausschauend – *** Ansichten von der Eifel.

3 Minuten später wandern wir auf dem Schrägquerweg rechts.

4 Minuten später wandern wir links und kurz darauf auf gekrümmtem Querweg

hinterm Bach abermals links durchs *** Quakenbachtal und haben zurückblickend

*** Ansichten von der Olbrück.

15 Minuten später wandern wir auf der Durchfahrtsstraße links und sofort

links auf die „Bachstraße“.

2 Minuten später wandern wir in die Kirche von 112 Min.

Oberzissen.

Die Bezeichnung Zissen ist keltisch. Der Ort Zissen wird in einer Schenkungsurkunde

aus dem Copiarium des Bonner Stifts St. Cassius und Florentius, etwa 8. Jahrhundert,

erstmals erwähnt. Genauer datierbar die Nennung durch das Stift St. Stephan in Mainz

aus dem Jahr 1008. Im späten Mittelalter gehören die beiden Zissener Ortschaften zur

Herrschaft Olbrück der Waldbott von Bassenheim. Der Ort gehört heute zur Verbandsgemeinde

Brohltal.

*

*** St. Antonius Eremit. Im Gotteshaus von 1961 befindet

sich über dem Altar ein spätgotischer Corpus an einem neuen

Kreuzbalken. – Rechts hinten in der Turmnische: Altar des 18.

Jhs. mit dem Gemälde des Kirchenpatrons zwischen Doppelsäulen;

im Auszug darüber: Georg. – An der Wand daneben:

Josef, in barocker Manier.

Wir gehen aus der Kirche hinaus, nach rechts, steigen treppab, wandern auf

der Querstraße links und an der Gabelung rechts auf „Im Bröl“.

5 Minuten später wandern wir schließlich auf der „Kapellenstraße“ hinter der

** Friedhofskapelle, von 1819, rechts und halten uns rechts durch

Niederzissen.

Die Bezeichnung Zissen ist keltisch. Der Ort Zissen wird in einer Schenkungsurkunde

aus dem Copiarium des Bonner Stifts St. Cassius und Florentius, etwa 8. Jahrhundert,

erstmals erwähnt. Genauer datierbar die Nennung durch das Stift St. Stephan in Mainz

aus dem Jahr 1008. Die Kirche wird im 12. Jh. erbaut. Im späten Mittelalter gehören die

beiden Zissener Ortschaften zur Herrschaft Olbrück der Waldbott von Bassenheim.

Heute ist Niederzissen Ortsgemeinde in der Verbandsgemeinde Brohltal.

*

3 Minuten später wandern wir in die Kirche


*** St. Germanus. Die dreischiffige Pfeilerbasilika des 12.

Jhs. mit Fächerfenstern und dem mächtigen Westturm, dessen

Obergeschosse durch Kopfgesimse sowie gepaarte Fenster unter

Rundbogenblenden hervorgehoben werden, wurde – nach

Umbau und Erhöhung im frühen 13. Jh. – im Jahre 1250 geweiht.

Giebel und Rhombendach des Turmes kamen 1863 hinzu.

1906 setzte man eine Vorhalle und eine Taufkapelle im

neugotischen Stil in die Ecken von Turm und Langhaus. Der

moderne Anbau stammt von 1967.

Das Innere. Die Gewölbemalereien entstammen der Bauzeit.

Das Chorhaus besitzt ein Gewölbe, dessen Wulstrippen auf

Eckdiensten ruhen. – Der Hochaltar mit dem Gemälde der

fürbittenden Muttergottes ist barock, die Kommunionbank neuromanisch.

Das Mittelschiff ist querrechteckig gratgewölbt; die Bandmuster

täuschen Rippen vor. – Über dem Chorbogen befindet sich

eine neue Kreuzgruppe.

Linkes Seitenschiff, quadratisch gratgewölbt. Die Bandmuster

täuschen Rippen vor. – Der Frontwandaltar trägt den heiligen

Sebastian, barock.


Rechtes Seitenschiff, quadratisch gratgewölbt: Rechteckiger

Taufstein, romanisch.

Die Turmhalle wurde 1906 gewölbt und zum Mittelschiff geöffnet.

Im Neubau hängt eine barocke Muttergottes.

Wir gehen aus der Kirche hinaus, (200 Meter rechts an der Durchfahrtsstraße:

Café und Imbissstube), nach rechts über den Kirchhof zur Betrachtung der

Kirche von außen, steigen treppab und wandern auf der Querstraße links.

2 Minuten später wandern wir beim * Schöpflöffel von 1619 über die

„Horststraße/Klosterstraße“, folgen dem „BU“ mit *** Ansichten von Kirche,

Dachlandschaft, Olbrück und

Bausenberg.

Deutschlands besterhaltener Hufeisenkrater ist ca. 140.000 Jahre

alt und 340 m hoch. Im Umfeld leben Tiere, die es in der

ganzen Welt sonst nicht mehr gibt, u. a. 640 Schmetterlingsarten.

Der vulkanisch-warme Boden gestattet Kleintieren, die

sonst nur im Mittelmeerraum vorkommen, ein Überleben. Die

Flora ist nicht minder selten.

*

11 Minuten später wandern wir an der Gabelung unter der Autobahnbrücke

*** Ansichten von der Olbrück und der Eifel.


3 Minuten später wandern wir an der Gabelung beim „ BU“-Schild rechts

leicht bergauf und durch die Felder. – Später haben wir

**** Panorama-Ansichten von der Eifel mit Bausenberg und

Olbrück.

15 Minuten später wandern wir auf dem Querweg rechts und hinter der Eiche

links bergab.

3 Minuten später wandern wir auf der Querstraße vor ** Kirchenfassade und

zweigeschossigen ** Propsteigebäuden, 17. Jh., links. Die Ansicht von Vergänglichkeit

hinterlässt den Eindruck von mexikanischem Barock.

1 Minute später wandern wir zu Haus Nr. 2 und holen den Schlüssel für die

Kirche. Wir kehren um und wandern die Straße leicht bergauf.

3 Minuten später wandern wir links „Zur Propsteikirche“.

2 Minuten später wandern wir in die Kirche in

Buchholz.


*** St. Servatius. Die aus romanischer Zeit um 1135 stammende

Kirche der Benediktinerpropstei Mönchengladbach wurde

im Inneren bis zur Profanierung 1802 immer wieder verändert.

1683 hat man die Fassade mit Pilastern und einem

Schweifgiebel versehen. Der Bau diente schließlich als Scheune.

1952 brannte die Kirche ab und ist seitdem Ruine.

Das Gotteshaus war ursprünglich dreischiffig mit Querhaus und

Halbkreisapsis. Letztere wurde abgebrochen, die Chortürme hat

man gekappt. Die Seitenschiffe wurden noch in romanischer

Zeit abgetragen, die Querarme gekürzt. Die Westfassade, mit

seitlichen Pilastern und Schweifgiebeln versehen, gestaltete

man 1683 um.

Im Inneren des Chorquadrats erkennt man kuppelige Kreuzrippengewölbe,

an den Schildbogenfeldern gegliedert durch je drei

Nischen, darunter Blattrankenfries des 13. Jhs. in Stuck, möglicherweise

vom Laacher Samson-Meister.

Wir gehen aus der Kirche hinaus und auf gekommenem Weg zurück.

2 Minuten später wandern wir auf der Querstraße rechts.

3 Minuten später wandern wir zur Schlüsselabgabe. – Wir kehren um und halten

Richtung.

4 Minuten später wandern wir vor der Koppel links mit *** Eifel-Ansichten.


4 Minuten später wandern wir zum Schloss in

Burgbrohl.

Zum ersten Mal wird Burgbrohl 1093 erwähnt. Schon 1289 soll ein Schloss am Platz

gestanden haben. Ab 1338 ist der Ort Lehen von Jülich. Elsa von Brohl räumt im Jahre

1471 dem Erzbischof von Trier ein Öffnungsrecht zur Burg Brohl für dessen Lebenszeit

ein. Nach ihrem Tod wird das Erbe auf die Familien Winnenburg, Elz und Braunsberg

aufgeteilt. Die entstehenden Streitigkeiten dauern fast 100 Jahre, bis gegen 1560 die

Familie von Braunsberg die Burg an sich bringt und 1563 Wilhelm von Braunsberg von

Herzog Wilhelm von Jülich mit der Herrschaft erneut belehnt wird. Beim Rückzug der

– zuvor eingefallenen – Franzosen werden Schloss Burgbrohl, die Burgen Olbrück,

Rheineck und Sinzig in der Nacht zum 1. Mai 1689 durch Brand vernichtet. Der Neuaufbau

des Schlosses und die Anfang des 18. Jahrhunderts erfolgte Hochzeit des Kasper

Franz von Bourscheidt mit Isabella Gräfin von Schaesberg führen zu einer Blütezeit der

Herrschaft. Im neu errichteten Kanton Andernach bekommt Burgbrohl die Mairie für

das mittlere Brohltal. Bei der Übernahme der Rheinlande durch Preußen folgt die Bildung

eines Amts Burgbrohl.

*

*** Schloss derer von Braunsberg. Die Burg der Herren von

Brule, 1093 erstmals erwähnt, wurde 1689 von den Franzosen

zerstört. An der barocken Anlage des 18. Jhs., die auf mittelalterlichen

Fundamenten errichtet wurde, fällt vor allem das

ehem. Kellnereigebäude von 1731 der Vorburg mit Giebel,

Mansarddach und Dachreiter auf. Am Mittelrisalit mit Blendbogen

ums rechteckige Eingangstor wechseln Basaltquader und

verputzter Tuff. Darüber ist das Wappen derer von

Bourscheidt/Schaesberg angebracht.

Wir gehen aus dem Burghof hinaus, halten uns links, aber stets auf Straßen.

5 Minuten später wandern wir übern Bach und halten uns links bergauf zur

*** Ev. Pfarrkirche. Das 1794 vollendete klassizistische Gotteshaus

mit Pilastergliederung außen wie innen wird heute als

Gemeinderaum genutzt. Am Burgberg seitlich des Baues befinden

sich Grabdenkmäler des 17. Jhs.

Wir gehen aus der Kirche hinaus, bergab, auf der Straße links und halten uns

stets rechts, aber immer auf Straßen, kommen kurz darauf vorbei an der

*** Josefssäule, eine barocke Bildsäule von 1786,

und kommen vorbei an

*** Zur Krone. Das Hotel wurde 1775 als repräsentatives,

schlossähnliches Gebäude mit zweiläufiger Freitreppe errichtet.

Die Stichbogenfenster sind basaltumrahmt. Über dem Türbogen

befindet sich das Wappen des Erbauers Sieglohr.

3 Minuten später wandern wir rechts auf die „Mühlengasse“, halten uns links.

2 Minuten später wandern wir auf der Querstraße rechts bergauf.

2 Minuten später wandern wir in die Kirche (rechter Eingang offen) 244 Min.

*** St. Johannes der Täufer. Das neugotische Gotteshaus

wurde 1905 erbaut.


Das Innere. Die komplette Ausstattung und die Glasgemälde

sind neugotisch.

Das Chorhaus. Die fünf Glasgemälde der Fenster von links

nach rechts: Verkündigung an Maria - Heilige - Dreifaltigkeit -

Heilige - Auferstehung Christi. – Hauptaltar: Christusfigur

(oben); Gemälde des Melchisedechopfers (links) und des Annatodes,

flankiert von der Figur der Katharina und der Figur des

Paulus.

Linkes Seitenschiff. Apsis: 1. Altar mit der Überreichung des

Rosenkranzes an Hermann-Josef; 2. Aloysius-Figur; 3. Glasgemälde

der Mutter Anna und des Joachim. – An der Wand: 1.

Rechtes Seitenschiff. Apsis: Altar mit der Sitzfigur des Vaters

Josef, flankiert von den Hochreliefszenen der Vermählung und

des Todes Josefs. – An der Wand: 1. Glasgemälde mit vier Seligpreisungen

(in den Dreibogenfenstern); 2. Glasgemälde von

Das Mittelschiff. Am Chorbogen: Madonna (links) und Herz

Jesu. – Unter der Orgelempore: Ambo (einst Kanzelkorb) mit

den Figuren Eucharius, Bonifatius, Bernhard, Petrus Canisius.

Wir gehen aus der Kirche hinaus auf der Straße rechts bergab, dann über die

Durchfahrtsstraße zur „Kaiserhalle“ und kurz darauf vorbei an der

*** Kaiserhalle. Das Rundgebäude, ein Haus für kulturelle

Darbietungen, mit freitragender Kuppel von zehn Metern Höhe

wurde 1896 nach Plänen des Burgbrohler Architekten Wilhelm

Bell erbaut. Es wurde aus Trassbeton errichtet. Daher war es

möglich, die Kuppel ohne Stützvorrichtungen zu bauen. Die

Kaiserhalle ist weltweit das einzige Bauwerk, das mit diesem

Material errichtet wurde.


Wir passieren die Halle und gehen weiterhin bergauf.

***** Panorama-Ansichten von der Eifel.


10 Minuten später wandern wir mit diesem Wiesenweg in den Linksknick,

ganz leicht bergauf, nach wenigen Schritten rechts auf den Wiesenweg, kurz

darauf an der Gabelung links, bleiben auf der Höhe und gehen nun auf einem

*** Romantikweg durch artenreiche *** Vegetation.

8 Minuten später wandern wir links treppauf, dann vorbei an der Hütte mit

*** Ansicht vom Brohltal,

auf dem Querweg rechts und halten uns rechts.

13 Minuten später wandern wir rechts, bei den Strommasten mit dem Weg in

den Linksknick, halten uns rechts mit *** Ansichten von den Brohlbergen.

4 Minuten später wandern wir rechts zur „Schweppenburg“ stets bergab, später

vorbei am links im Dickicht stehenden * Wegkreuz aus neugotischer Zeit

und danach durch *** Felslandschaft, von Ranken überzogen. 303 Min.

5 Minuten später wandern wir vorm ersten Haus links, vorbei am Schloss in

Tönisstein,

*** Schloss Schweppenburg. Die dreigeschossige Anlage von

1638 mit polygonalen Ecktürmen und Schweifgiebeln in auffallender

Tallage wurde 1365 erstmals erwähnt.


2 Minuten später wandern wir rechtsversetzt über die Landstraße. Rastplatz

mit – zurückblickend – *** Ansicht vom Schloss.

6 Minuten später wandern wir vor dem Werkstor links.

2 Minuten später wandern wir links nach „Brohl“ und folgen stets dem „B“.

23 Minuten später wandern wir an der Gabelung links bergab, längs dem „B“.

4 Minuten später wandern wir über die Landstraße, auf dem Querweg rechts

und nun her zischen linkem Mühlenbach und rechtem Brohlbach auf einen

*** Romantikpfad – am Ende her unterhalb der ehemaligen Burg.


5 Minuten später wandern wir zum Bahnhof in 369 Min.

Brohl.

Der Ort am Brohlbach ist zunächst eine fränkische Siedlung, die eng mit Breisig zusammenhängt

und mit diesem dem Reichsstift Essen gehört. Die Äbtissin an der Ruhr

ist bis zur Aufhebung des Stiftes Landesherrin über das Breisiger Ländchen, zu dem

Brohl gehört. Mehrere Adlige und Klöster weisen hier Besitz nach. 1200 wird der Ort

als Brule erstmals genannt. So gehört die über dem Ort errichtete Burg Brohleck, auf

der im 14. Jh. die Pfalzgrafen bei Rhein und im 15. Jh. die Burggrafen von Rheineck

hausen, später den Herren von Metternich und schließlich denen von der Heeß, ehe sie

in Bürgerhände übergeht. 1888 findet eine Erweiterung und Veränderung der Anlage

statt. Im 18. Jh. erfolgt der wirtschaftliche Aufstieg Brohls, der mit der Verladung von

Trass und Tuffstein sowie dem Handel mit Tönissteiner Sprudel zu tun hat. Der heute so

vor dem Ort liegende Hafen war im 19. Jh. ein wichtiger Verladehafen, was noch verschiedene

Anlagereste am Ufer dokumentieren. Heute bilden Brohl und Lützing eine

Ortsgemeinde.

Engeln-Olbrück-Oberzissen-Niederzissen-Buchholz-Burgbrohl-Tönisstein-Brohl

Brohltalweg

UMR 13

Ende

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Engeln-Olbrück-Oberzissen-Niederzissen-Buchholz-Burgbrohl-Tönisstein-Brohl

Brohltalweg

UMR 13

Ende

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Bernhard Steinacker Sagen vom Rhein

ISBN 3-9801588-3-7 15 €


Eine Posse aus der kommunalen Kultur

ISBN 3-9801588-4-5 15 €

Eine Weihnachtsgeschichte für Verliebte

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