Monschauer Land - Kunstwanderungen

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Monschauer Land - Kunstwanderungen

E 21

Monschauer Land

Monschau – Höfen – Kalterherberg – Monschau

Rundwanderung

4 Stunden und 48 Minuten reine Wanderzeit

Wir beginnen Wanderung und Besichtigung der Stadt beim Roten Haus von

Monschau.

1198 wird der Name Monschau als Mons Ioci erstmalig erwähnt. Im 13. Jahrhundert errichten

die Herzöge von Limburg die Monschauer Burg. 1352 erhält Montjoie Stadtrecht.

Die Herrschaft Montjoie geht nach dem Tode Johann III. von Schönforst-

Montjoie 1433 an das Herzogtum Jülich. Im Dreißigjährigen Krieg vergrößert sich die

Stadtbevölkerung durch protestantische deutschsprachige Flüchtlinge und Tuchmacher

auf der Suche nach Religionsfreiheit. 1918 wird durch kaiserlichen Erlass der Name

Montjoie in Monschau geändert. Bis in das 19. Jahrhundert hinein dominiert die Textilindustrie,

deren Anfänge bis in das 16. Jahrhundert zurückgehen und die ihre Blütezeit

im 18. Jahrhundert erlebte. Von 1815 bis 1972 ist Monschau Kreisstadt des Kreises

Monschau.

*

***** Monschau ist seines schönen historischen Ortsbilds wegen

ein einziges Eifelmuseum und das idyllischste der Eifel

**** Rotes Haus (Di-So 10, 11, 14, 15, 16 Uhr). Johann Heinrich

Scheibler, als erfolgreicher Tuchmacher vermögender Kaufmann,

ließ das Doppelhaus um 1760 errichten. Das zweiteilige

… usw. – Für 5 € gibt’s die komplette Wanderung

Haus zum Pelikan, gewerbliche Räume enthielt, darf im eigentlichen

Sinne nicht als Museum bezeichnet werden, da die originale

Einrichtung der Zimmer erhalten geblieben ist. Das Haus

wird in der Winterzeit auch heute noch von den Nachfahren

Scheiblers bewohnt.


Während Zum Pelikan dem Besucher verschlossen bleibt, ist im

zu besichtigenden Goldenen Helm besonders das Arbeitszimmer

(ganz unten links) beachtenswert, dessen Leinwandtapete

mit Plastizität vortäuschenden Landschaftsbildern und gerahmten

Porträts bemalt ist.

… usw. – Für 5 € gibt’s die komplette Wanderung

Prunktreppen in ihrer Art einmalige Kunstwerke dar. Die kleine

Treppe im privaten Gewerbetrakt dürfte 1765 hergestellt worden

sein. Sie zeigt in den Kartuschen den Tod und den Sündenfall.

Die große Treppe im zu begehenden Wohntrakt wird 1760

vollendet gewesen sein. In den Kartuschen der Geländer befinden

sich Darstellungen der Vier Jahreszeiten, der Vier Tageszeiten,

der Vier Elemente sowie 21 Szenen zur Tuchherstellung.

Wir gehen aus dem roten Haus hinaus, an der Kreuzung rechts auf „Stehlings“

mit *** Ansicht eines Winkels,

steigen gegenüber Haus Nr. 10 links bergauf

und haben *** Ansichten von Monschau.


… usw. – Für 5 € gibt’s die komplette Wanderung

*** Haller, ein Wachtturm der Stadtbefestigung des 13. Jhs.,

der mit zwei Zähnen in den Himmel ragt und haben **** Ansichten

von Monschau.

Wir kehren um und haben *** Ansichten von Monschau.

… usw. – Für 5 € gibt’s die komplette Wanderung


… usw. – Für 5 € gibt’s die komplette Wanderung

gleich rechts ab auf die Brücke mit – rechts wie links – **** Ansichten von

den Häusern über der Rur.

Wir kehren um, wandern auf der Quergasse rechts, auf der nächsten Brücke

rechts über die Rur mit *** Ansicht der Häuser über der Rur sowie vom

Kloster,


gehen auf der „Austraße“ rechts, kommen vorbei an

*** Klostergebäuden der Franziskaner, von 1717,

und gelangen in die so genannte Aukirche,

*** St. Maria, von 1751 mit späteren Veränderungen innen.

Im Inneren befinden sich zwei Kruzifixe aus der Minoritenzeit.

– Der Kanzelkorbrest an der Wand mit Gott und den vier Evangelisten

ist neugotisch. – Neugotische Apostelfiguren. – Kreuzgemälde

des 18. Jhs. – Schwarze Madonna, barock.

… usw. – Für 5 € gibt’s die komplette Wanderung

***** Ansicht des berühmtesten Monschauer Winkels samt

Rotem Haus, mit Ev. Kirche nebst Brücke und Laufenbachmündung.

*** Ev. Kirche von 1789. Der Turm ist älter und seit 1684 mit

einer Barockhaube gedeckt.

Das Innere. Kanzel und Orgel entstammen der Bauzeit.

Wir gehen aus der Kirche hinaus, auf der Querstraße rechts, auf der Brücke

über die Rur, an der Kreuzung rechts auf „Laufenstraße“, an der Kreuzung

hinter der Kirche links treppauf und bergauf auf der „Bergstraße“. – Kurz darauf

wandern wir auf „Schlosskehr“ links bergauf und rechtshaltend. – Kurz

darauf wandern wir mit *** Ansichten von Monschau in den Bereich der

*** Burg. Die Anlage wurde 1217 erstmals erwähnt. Sie diente

dem Kloster Reichenstein an der Rur als Schutz. Nach Zerstörung

1689 zerfiel sie. Wir gehen in die Unterburg durch den Batterieturm,

aus der Zeit vor 1617, an der Gabelung rechts unterhalb Stützmauern

entlang und in die Oberburg durch den Torbau mit Flankiertürmen,

14. Jh., zur Hauptburg, 13. Jh. Wir gehen auf den Mauern entlang,

kehren um, verlassen die Oberburg durch den Torbau, wandern vor dem

… usw. – Für 5 € gibt’s die komplette Wanderung

wir rechts treppab zur alten Pfarrkirche

*** St. Mariä Geburt. Der Bau stammt aus dem Jahre 1650.

Das Innere. Die Fenstergemälde sind neugotisch und zeigen bezeichnete

Heilige.

Das Chorhaus. Tabernakelaltar der Zeit um 1780 mit bekrönender

Marienkönigin. – Rechte Wand: Johannes Nepomuk, 18. Jh.

– Am Chorbogen links: Altaraufsatz von 1763 mit


Liberatusschrein. – Am Chorbogen rechts: Rokokokanzel von

1780, mit Johannes dem Täufer auf dem Schalldeckel.

Das Schiff. Linker Altar des 17. Jhs. mit Muttergottes; im Auszug:

Mariä Himmelfahrt. – Rechter Altar des 17. Jhs.; im Auszug:

Christi Himmelfahrt. – Linke Wand: Barbara; Johannes der

Täufer. – Rechte Wand: Antonius; Wendelin. – Der Taufstein

ist von 1650.

Wir gehen aus der Kirche hinaus, treppab und halten Richtung leicht bergab. –

… usw. – Für 5 € gibt’s die komplette Wanderung

*** Haus Troistorff, ein Rokokobau von 1783

rechts. – Kurz darauf wandern wir vor der Kirche links, auf der Brücke mit

dem schmiedeeisernen Geländer über die Rur und nach links.

30 Minuten später wandern wir, so lange währt die reine Gehzeit durch die

Stadt, an der Gabelung sofort rechts auf „Oberer Mühlenberg“, gegenüber

… usw. – Für 5 € gibt’s die komplette Wanderung

auf breitestem Weg. Rastbank an Kapelle mit *** Ansicht von Monschau.

18 Minuten später wandern wir an der Gabelung rechts auf „Alter Weg“ und

nun vorbei an Höfen in

48 Min.

Höfen.

*** Venngehöfte, Fachwerkbauten, die durch hohe Buchenhecken

von Wind und Wetter geschützt sind.

4 Minuten später wandern wir über die „Umgehungsstraße“.

6 Minuten später wandern wir an versetzter Kreuzung „Ochsenweide“ rechts

auf die „Hauptstraße“ , Gasthof,.Es geht wieder vorbei an

*** Vennhöfe, die hinter Rotbuchenhecken geschützt stehen.

… usw. – Für 5 € gibt’s die komplette Wanderung

*** Vennhof, ein Gehöft hinter der Buchenhecke, das am meisten

als Foto veröffentlichte unter den Höfen der Eifel,


an der Schrägkreuzung rechts auf „Im Sief“ zur „Perlbacher Mühle“, vor Haus

Nr. 12 rechts und nun linkshaltend.

9 Minuten später wandern wir auf dem Querweg links, über die Straße „Mühlenweg“,

Gasthof, und nun rechtshaltend nächst dem Perlenbach. Zwischen

Mitte April und Mitte Mai geht’s bald vorbei an von Blüten leuchtenden

***** Narzissenwiesen.

… usw. – Für 5 € gibt’s die komplette Wanderung

rechtsversetzt über den Querweg bergauf,

5 Minuten später wandern wir mit langem Schritt über einen Bach bergauf

und nun immer au f dem Hauptweg Richtung haltend.

… usw. – Für 5 € gibt’s die komplette Wanderung

Kalterherberg.

Die erste Urkunde in der Kalterherberg genannt wird, trägt das Datum vom 1. Mai

1334. In der Aachener Stadtrechnung von 1385 wird ebenfalls Kalterherberg in Zusammenhang

mit einem Thiis van der Kalden Herbergen erwähnt. In einer weiteren Urkunde

von 1391 taucht der Name Kalde Herberge auf. Um 1550 gibt es bereits eine

Lambertuskapelle. Heute gehört der Ort zur Stadt Monschau.

*

*** St. Lambertus. Das Gotteshaus von 1898 ist eine neuromanische

dreischiffige Basilika mit einer Ausstattung der Bauzeit

und später.


Das Chorhaus. Die Fenster von links nach rechts, unten: Verkündigung,

Heimsuchung, Geburt, Darstellung Jesu im Tempel,

… usw. – Für 5 € gibt’s die komplette Wanderung

Dornenkrönung, Kreuztragung, Kreuzigung; oben: Auferstehung

Jesu, Himmelfahrt Jesu, Pfingsten, Marientod, Marienkrönung.

Sitzfigur des Lambertus, eine Schnitzerei spätgotischer Art.


Die Vierung. Mutter Anna-Figur. – Neugotische Kanzel mit einem

Korb, darauf Christus mit den vier Evangelisten dargestellt

ist.

Linke Seitenkapelle. Muttergottes und die Tabernakelreliefs:

Zimmermannswerkstatt, Verkündigung, Flucht nach Ägypten.

Linker Querschiffarm. Rechte Seitenkapelle. Herz-Jesu-Figur. –

… usw. – Für 5 € gibt’s die komplette Wanderung

Rechter Querschiffarm. Figur des Simon.

Das Mittelschiff. Vordere Pfeiler: Berlinde-Figur und Matthias-

Figur. Rück wärtige Pfeiler: Barbara-Figur und Figur des Petrus.

Wir gehen aus dem Hauptausgang der Kirche hinaus und rechtsversetzt über

die Durchfahrtsstraße, Gasthof, auf die „Bahnhofstraße“.

5 Minuten später wandern wir an versetzter Kreuzung „Breitenberg“ rechts.

5 Minuten später wandern wir auf der Schrägquerstraße links bergab.

4 Minuten später wandern wir hinter dem Wanderparkplatz rechts und nun

immer auf dem Hauptweg, den Radweg ignorierend – später dann mit einer

*** Ansicht vom Kloster Reichenstein.

… usw. – Für 5 € gibt’s die komplette Wanderung

* St. Thaddäus, neuromanisch, mit Rastbank, links, auf der Brücke über die

Rur, Hütte, und bleiben nun auf dieser Hauptstraße.

5 Minuten später wandern wir bei der Bahnbrücke rechts zum „Gut Reichenstein“

und halten uns rechts.

3 Minuten später wandern wir in die Kirche vom ehem. 208 Min.

*** Prämonstratenserkloster Reichenstein ein Prioratsgebäude

des 17. Jhs. mit hübschem Portal,

*** SS. Maria, Bartholomäus und Laurentius. Die Kirche

wurde 1693 erbaut, zerfiel zur Ruine und ist wieder in schlich-


ter Form hergerichtet. – Im Inneren. Laurentiusfigur. Die Einrichtung

ist zusammengetragen und neugotisch bis neu.

Wir gehen aus dem Klosterhof hinaus, auf gekommenem Weg zurück.

… usw. – Für 5 € gibt’s die komplette Wanderung

„Wanderweg n. Monschau“ und nun immer auf dieser Seite und nächst dem

Fluss entlang dem Wanderzeichen „100“ , Hütte, durchs

***** Romantisch und wilde Rurtal.


… usw. – Für 5 € gibt’s die komplette Wanderung

Ehrensteinsley mit einer


**** Parade-Ansicht vom Rurtal und der Hochebene dahinter.

Wir kehren um, halten uns rechts, vorbei an der Hütte und gehen auf dem

Hauptweg rechtshaltend.

14 Minuten später wandern wir über die Landstraße „Zur Stadt“ und auf der

Querstraße links.

15 Minuten später wandern wir zum Roten Haus in Monschau. 288 Min.

Monschau - Höfen – Kalterherberg – Monschau

Monschauer Land

Ende

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