Rund um Bergisch Gladbach - Kunstwanderungen

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Rund um Bergisch Gladbach - Kunstwanderungen

BL 26

Rund um Bergisch Gladbach

Bensberg – Refrath – Paffrath – Sand – Bensberg

5 Stunden und 53 Minuten

Wir beginnen die Wanderung im Hof der Burg bzw. des neuen Rathauses von

Bensberg.

Bensberg wird urkundlich zum ersten Mal im Jahre 1139 erwähnt. Die Burganlage aus

dieser Zeit dient den Grafen von Berg als Residenz. Einen ersten wirtschaftlichen Aufschwung

erfährt Bensberg durch den Bau des neuen Schlosses zu Beginn des 18. Jahrhunderts,

als Herzog Johann Wilhelm II. ein barockes Jagdschloss errichten lässt. Im

19. Jahrhundert kommt es aufgrund der Ausweitung des Erzabbaus, der heute erlegen

ist, im Bensberger Erzrevier zu enormem Bevölkerungszuwachs. 1947 erhält Bensberg

die Stadtrechte. 1975 kommt Bensberg zu Bergisch Gladbach.

*

*** Alte Burg. Die im 18. Jh. zerfallene Burg des 12. Jhs. wurde

1964 von Gottfried Böhm zum Rathaus umgestaltet. Teile

der romanischen Umfassungsmauer, der Vierungstürme und des

Bergfrieds so wie Drillingsarkaden mit Doppelsäulen und Blattkapitellen

des Palas sind erhalten und in den Neubau integriert.

Wir gehen aus dem Burginnenhof hinaus, sofort links auf den Weg mit der

Fußwegschranke und außen entlang an der Burgmauer.

3 Minuten später wandern wir gegenüber den Garagentoren rechtsversetzt

über die Straße in den

*** Kesselhof der Zeit um 1500 mit Erneuerungen des 20. Jhs.,

samt Türmchenhaus mit Glockenreiter. Hier ist untergebracht

das Bergische Museum für Bergbau, Handwerk und Gewerbe

(Di-Fr. 10-17, So 11-18 Uhr).

Wir gehen aus dem Museum hinaus, auf der Querstraße rechts bergauf, halten

uns links, gehen kurz darauf an der Gabelung im herausgeputzten

*** Fachwerkwinkel mit Häusern des 18. und 19. Jhs.


echts auf den „Burggraben“ , auf der Querstraße rechts bergauf, auf quer verlaufender

„Kadettenstraße“ links, mit ihr um die Ecke und vorbei an

*** Neues Schloss. Der Bau wurde etwa ab 1710 von Matteo

Alberti für Kurfürst Johann Wilhelm, gen. Jan Wellem, errichtet

Seitenflügeln, deren Fronten Eckrisaliten schmücken. Den Mittelbau

krönt eine achtseitige Laterne. Die Türme sind mit Kuppeldächern

samt Laterne mit Schweifhaben gedeckt. Alberti hat

die Achse des verputzten Backseinbaus mit Hausteingliederung

streng in Richtung Kölner Dom gesetzt, der von hier aus zu sehen

ist.

2 Minuten später wandern wir in die Kirche

*** St. Nikolaus. Die Backsteinbasilika wurde 1883 im neuromanischen

Stil fertiggestellt.


Der Chor. Moderner Corpus Christi am Baum des Lebens.

Rechte Apsis. Frontwand: Kopie einer Muttergottes des 14. Jhs.

– Davor: Taufstein des 13. Jhs. mit Tierfratzen am Sockel.

Linke Apsis,: Silbernes, vergoldetes liturgisches Gerät.

Linkes Seitenschiff. Pietà, 15. Jh., neu gefasst.

Rechtes Seitenschiff. Vater Josef, Skulptur des 18. Jhs., mit

bewegtem Ausdruck.

Rechte Eingangshalle: Gefällige Kreuzgruppe.

Wir gehen aus dem Hauptausgang der Kirche hinaus, rechtsversetzt treppab,

nach rechts auf den Friedhof, dort linksversetzt über den Querweg beim Kruzifixus,

später treppab.

4 Minuten später wandern wir an der Kreuzung oberhalb des Törchens rechts.

2 Minuten später wandern wir auf dem Schrägquerweg links bergab, halten

uns rechts, wandern aus dem Friedhofstor hinaus und halten Richtung.

halten Richtung auf einen breiten Weg, dann auf die Straße, danach im Linksknick

der Straße geradeaus auf einem Pfad in den Wald, an links erbauten

Häusern vorbei .

5 Minuten später wandern wir rechtsversetzt über die Straße auf „Oberlückerath“.

5 Minuten später wandern wir links auf „Hofwiese“.

1 Minute später wandern wir an der Kreuzung hinterm Bach rechts.

2 Minuten später wandern wir auf der Querstraße rechts und an der Kreuzung

links auf „Am Fürstenbrünnchen“.


3 Minuten später wandern wir vorbei an der Linksabzweigung „Am Pützchen“,

sofort dahinter links auf den Radweg, Hütte, und halten Richtung.

5 Minuten später wandern wir linksversetzt über den Querweg hinter der

Gleisunterführung, auf der Durchfahrtsstraße links, kurz darauf rechts in den

Wald, wenden uns dort nach links und gehen nun immer nächst dem rechts

ruhenden Bensberger See.

12 Minuten später wandern wir kurz vor Landstraße und Parkplatz links auf

den Weg mit der Fußwegschranke.

3 Minuten später wandern wir rechtsversetzt über „Simonswiese“ auf „Kirchfeld“

.

3 Minuten später wandern wir in die Kirche von 71 Min.

Refrath.

Refrath ist der älteste Stadtteil von Bergisch Gladbach – wird jedenfalls angenommen,

denn im 10. Jh. steht schon eine Kirche am Platze. Der Name Refrath setzt sich zusammen

aus Ref=Ufer und rath=Rodung. Bis zur kommunalen Neugliederung im Jahre

1975 gehört Refrath zur ehemaligen Stadt Bensberg, heute mit Bensberg zusammen zu

Bergisch Gladbach.

*

*** St. Johannes Baptist. Der einschiffige, flachgedeckte Bau

entstammt dem 11. Jh., der Westturm sowie der Chor dem 12.

Jh., die Sakristei ist von 1766.

Der Chor. Die kölnischen Wandmalereien sind aus dem 15. Jh.

und zeigen am linken Chorbogen zum rechten hinüber die

Apostel Petrus und Paulus, den Evangelisten Johannes, den

Täufer Johannes, sowie die Apostel Thomas, Philippus, Jakobus

d. Ä. und Matthias.

Das Langhaus. Die Nikolausfigur ist aus dem 18. Jh.

Wir gehen aus der Kirche und Kirchhof hinaus, auf der Durchfahrtsstraße

links, Gasthof, halten Richtung auf die „30 km-Zone“ und später auf den

„Strunder Weg“ in den Wald. Rastplatz.


5 Minuten später wandern wir auf dem Schrägquerweg rechts, rechtsversetzt

über die Querstraße auf „Rosenhag“ .

3 Minuten später wandern wir auf der Querstraße rechts.

2 Minuten später wandern wir vorbei an der ** Gierather Mühle, in den

Wald und dort leicht rechtshaltend.

2 Minuten später wandern wir an der Gabelung beim Gaspfahl rechts und

bleiben auf dem Hauptweg.

8 Minuten später wandern wir an der Kreuzung hinterm Baumlehrpfad rechts

und auf der Landstraße abermals rechts.

4 Minuten später wandern wir links auf „Duckterather Weg“ .

4 Minuten später wandern wir links auf den „Katharinenkammerweg“ .

5 Minuten später wandern wir auf der gekrümmten Querstraße links und folgen

der Null.

3 Minuten später wandern wir rechtsversetzt über die Landstraße.

4 Minuten später wandern wir rechts auf den Fuß/Radweg.

3 Minuten später wandern wir auf Steinen über einen Bach.

1 Minute später wandern wir an der Pfadkreuzung rechts, vorbei am Leitungsmast

und auf dem Querweg beim Brückchen links.

9 Minuten später wandern wir übern Querweg, durch die Drehtür, danach

durch die nächste Drehtür, linkshaltend übers Schulgelände, auf der Querstraße

links, an der Kreuzung „Borngasse“ rechts und über die Durchfahrtsstraße.

8 Minuten später wandern wir in die Kirche von 153 Min.

Paffrath.

Neben Refrath zählt Paffrath zu den ältesten Orten in der Stadt Bergisch Gladbach, jedenfalls

steht hier die älteste Kirche im gesamten Stadtgebiet. Die Geschichte ist ansonsten

identisch mit dem Werden der Stadt Bergisch Gladbach.

*

*** St. Klemens. Die ursprünglich dreischiffige Basilika wurde

im 12. Jh. erbaut, 1907 das rechte Seitenschiff abgerissen und

bis 1913 ein neuromanisches Erweiterungsbau angefügt. 1929

wurde das romanische Haus ausgemalt.

Der romanische Bau

Der Chor: Altaraufbau von 1630 mit dem Bild des Schmerzensmannes

(oben) sowie dem Hauptgemälde der Muttergottes

samt zwei Heiligen; die Figuren auf dem Gebälk stellen die

Apostel Petrus und Paulus dar.


Das Langhaus. Am Chorbogen: Kruzifixus, um 1350 (oben)

Johannes der Täufer, um 1490 (links) und Josef, 19. Jh. (rechts).

– Linker Altar von 1651, mit Pietà des 17. Jhs.

Der neuromanische Bau

Der Chor: Drei neugotische Glasgemälde, von links nach

rechts: Vermählung Mariens, Clemens, Marienkrönung.


Rechtes Seitenschiff. Altar von 1659 mit Anbetungsgemälde,

um 1659: kniende Stifter bei Nikolaus und Katharina.

Das Mittelschiff. Am Triumphbogen links: Clemens, Holzskulptur

des 18. Jhs. – Über der Orgel: neugotisches Cäcilien-

Glasgemälde.

Wir gehen aus dem Hauptausgang der Kirche hinaus, nach links auf die

„Nußbaumer Straße“ , Gasthof, und halten Richtung; zur Linken: Friedhof mit

7 Minuten später wandern wir über die Querstraße, kurz darauf an der Gabelung

vorm Haus rechts und noch einmal über eine Querstraße.

2 Minuten später wandern wir auf dem Querweg links – viel später über die

Landstraße.

8 Minuten später wandern wir vor beginnendem Wald sowie hinter Gestüt

Hebborner Hof rechts und nun stets auf dem Hauptweg.

18 Minuten später wandern wir auf gekrümmtem Querweg im Weiler

Kuckelberg links, sofort rechts auf Asphalt unter der Oberleitung her und

bleiben rechtshaltend auf dem Sträßchen.

9 Minuten später wandern wir auf der Landstraße links, Gasthof.

2 Minuten später wandern wir rechts auf „Romaneyer Höhe“ .

5 Minuten später wandern wir an der Kreuzung „Bücheler Weg“ rechts.

3 Minuten später wandern wir an der Kreuzung rechts und folgen der „A2“ .

6 Minuten später wandern wir auf dem Schrägquersträßchen rechts bergab,

auf dem wir bleiben.

16 Minuten später wandern wir beim Schild „Igeler Hof“ Richtung haltend

auf den Fußweg.

2 Minuten später wandern wir ins Museum von 255 Min.

Alte Dombach


*** Rheinisches Industriemuseum, die Papiermühle Alte

Dombach (Di-So 10-17 Uhr).

Wir gehen aus dem Gasthof raus und nach links zur „Papiermaschinenhalle“ .

12 Minuten später wandern wir in die Kirche von 269 Min.

Sand.

*** St. Severin. Die dreischiffige neugotische Basilika von

1880 besitzt überwiegend neugotische Ausstattungsstücke. –

Außen über dem Portal: Severin.


Das Chorhaus, im Mittelfenster: Glasgemälde des Severin. – An

den Wänden von links nach rechts: Kreuzigungsbild mit Magdalena,

barock – zwischen den kleinen Sitzfiguren der Evangelisten:

Severin, neu – Josef, neu – Verklärungsgemälde. – Im

Rechtes Seitenschiff: Jesusaltar. – Das Mittelschiff. Am Chorbogen,

links: Michael;

rechts: Apollonia, 18. Jh. – An der Rückwand: Antonius und

Rochus. – An der Orgelempore: Cäcilia. – Die Turmeingangshalle:

Grabsteine (bezeichnet).

Wir gehen aus dem linken Ausgang der Kirche hinaus, Gasthof, und auf der

Ortsdurchfahrtsstraße rechts.

10 Minuten später wandern wir rechts zum Rastplatz unter Bäumen bei der


*** Rochuskapelle von 1684, ein reizvoller Fachwerkbau unter

Baumkronen in exponierter Lage, mit der Figur des Rochus.

Wir kehren um und wandern vor der Straße links auf dem Feldweg bergab.

*** Landschaftsgarten. 296 Min.

Wir halten uns auf dem Asphaltweg stets rechts. – Hier steht zur Linken das

*** Schloss Lerbach. Am Ort ist der historische Rittersitz Gut

vielfachem Schmuck: Erker, Zwerchgiebel, Balkone, Lauben,

Giebelhäuschen und Freitreppe.


Später wandern wir vorbei oberhalb vom * Pavillon und bleiben auf Asphalt.

6 Minuten später wandern wir im Linksknick des Weges hinterm Schloss

rechts von Asphalt fort, vorbei an der ** Reithalle und halten uns rechts.

3 Minuten später wandern wir aus dem Park hinaus, auf der Querstraße rechts.

1 Minute später wandern wir auf der Querstraße vor dem

*** Ensemble Alter Sander Friedhof mit Grabkreuzen, alten

umen sowie dahinter stehendem Fachwerkhaus, von 1713,

rechts bergab. Gasthof.

5 Minuten später wandern wir links auf „Oberlerbach“, halten uns nun stets

rechts und immer au f Asphalt.

Trinkwasser, auf dem wir uns links halten, allerdings immer auf befestigtem

Weg.

7 Minuten später wandern wir aus dem Friedhof hinaus in Richtung Kirche.

2 Minuten später wandern wir auf der Querstraße seitlich der Kirche links.

2 Minuten später wandern rechts auf die „Kadettenstraße“.

5 Minuten später wandern wir in die alte Burg in Bensberg. 353 Min.

Bensberg – Refrath – Paffrath – Sand – Bensberg

BL 26

Ende

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