Wupper III - Kunstwanderungen

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Wupper III - Kunstwanderungen

BL 15

Wupper III

Hückeswagen – Radevormwald – Dahlerau – Beyenburg

Streckenwanderung

5 Stunden und 10 Minuten reine Wanderzeit

Bus 626

Beyenburg täglich immer 34 nach voll ?????????

Radevormwald täglich immer 58 nach voll

Bus 339

Radevormwald täglich immer 23 nach voll ?????????

Hückeswagen täglich immer 37 nach voll

Wir steigen an der Bushaltestelle „Bahnhofstraße“ aus und gehen Richtung

haltend weiter in

Hückeswagen.

Die Stadt wird erstmalig erwähnt im Jahre 1085 als Hukengeswage. Funde belegen allerdings,

dass das Gebiet schon in der Jungesteinzeit besiedelt war. Vom 9. bis 12. Jahrhundert

ist Eisenverhüttung nachweisbar. Das Grafengeschlecht der Hukinger taucht im

12. Jahrhundert auf. Ihre Besitztümer gehen allerdings 1260 an die Herren von Berg.

Um 1350 wird Hückeswagen Bergisches Amt. Nach Veräußerungen wegen Geldmangels

und Leidtragung im 30jährigen Krieg geht der Ort 1675 an Pfalzgraf Wilhelm. Im

18. Jahrhundert machen der Siebenjährige Krieg und Feuersbrünste den Einwohnern zu

schaffen. 1808 kommt Hückeswagen an den Kreis Lennep, wird 1859 Stadt, kommt

1932 in den Rhein-Wupper-Kreis und gehört heute zum Oberbergischen Kreis.

*

***** Historisches O rtsbild aus verschieferten Fachwerkhäusern

macht die Stadt zu einem einzigen Bergischen Museum.

3 Minuten später wandern wir zur

*** Johanniskirche der ev.-lutherischen Gemeinde, von 1837.


Wir kehren um und halten Richtung.

2 Minuten später wandern wir in die evangelische

*** Pauluskirche, von 1786. Die Ausstattung ist einheitlich

klassizistisch aus der Zeit um 1830: Umlaufende Emporen sowie

Altar-Kanzel-Orgel-Prospekt.

Wir gehen aus der Kirche hinaus, auf der Querstraße links und entlang dem

*** Schloss. Die im Kern mittelalterliche Anlage besteht aus


2 Minuten später wandern wir durchs Portal der aufgelassenen Kirche ins

*** Heimatmuseum (So 10-12, Mi 15-17 Uhr).

Wir gehen aus dem Museum hinaus und halten uns links zunächst durch die

** Anlage mit Bergischem Gartenhaus, dann entlang der Schlossmauer.

2 Minuten später wandern wir an der Gabelung mit Laterne unterhalb der Pauluskirche

rechts und halten uns rechts.

der Vortalsperre der Wupper.


25 Minuten später ignorieren wir die links abzweigende Brücke und bleiben

auf dem Hauptweg, der viel später nach rechts vom Fluss wegführt ins

Kretzer Bachtal, fort von der Talsperre der Wupper.

und folgen der Rhombe.

7 Minuten später wandern wir an der Gabelung im Wald nahe rechter Weide

links bergab und folgen der Rhombe. – später nahe der Sperre der Wupper.


15 Minuten später wandern wir auf dem Schrägquerweg links auf den Damm

und halten uns rechts, entlang an dem Talsperrenzipfel der Wupper.

5 Minuten später wandern wir an der Gabelung rechts und folgen der „A3“.

Bach und in einen Hohlweg, der sich zum **** Romantikweg entwickelt.

6 Minuten später wandern wir auf der Querstraße in Ispingrade links.

4 Minuten später wandern wir links nach „Sieplenbusch“.

2 Minuten später wandern wir gegenüber rechts stehendem Schieferhaus Nr.

20 links, Gasthof, in 142 Min.

Radevormwald.

Radevormwald wird 1303 erstmals urkundlich erwähnt, zugehörig zum Herzogtum

Berg. Vermutlich 1306 erhält man Stadtrecht. Das seit dem Mittelalter betriebene Eisengewerbe

bringt im 19. Jahrhundert Wohlstand. 1902 wird die Stadt von einem Großbrand

völlig zerstört. Die Stadt gehört heut zum Oberbergischen Kreis.

*

**** Historisches O rtsbild aus verschieferten Fachwerkbauten

der Zeit nach dem Brand von 1802 macht den Innenbereich der

Altstadt zu einem einzigen Bergischen Museum.

3 Minuten später wandern wir rechtsdiagonal in die

*** Ev. ref. Kirche. Der Rechtecksaal mit seinem viergeschossigen

Westturm, der von einer laternenbekrönten Zwiebelhaube

gedeckt ist, wurde 1804 aus Bruchstein errichtet.


Das Innere besitzt den typisch bergischen Altar-Kanzelaufbau.

Wir gehen aus dem linken Ausgang hinaus, auf der Querstraße vor den

*** Rokokohäusern mit geschwungenen Tür und Fensterrahmen

in der Verschieferung

links und kurz darauf an der Dreiergabelung hinterm Markplatz rechts.

2 Minuten später wandern wir in die

*** Ev. luth. Kirche. Der verputzte Saalbau mit Dachreiter

wurde 1804 errichtet.

Das Innere besitzt umlaufende Emporen und den typisch bergischen

Altar-Kanzel-Orgel-Aufbau; der Orgelprospekt ist von

Wir gehen aus dem Hauptausgang der Kirche hinaus, nach rechts, über die

Straße in den „Parc de Chateaubriant“, halten uns links, kommen vorbei am

*** Rokoko-Gartenhaus, von 1772, dem letzten noch erhaltenen

dieser Art im Bergischen Land,


gehen auf der Querstraße links und an der Kreuzung rechts auf „Kaiserstraße“.

3 Minuten später wandern wir auf der Querstraße zwischen den Friedhöfen,

Trinkwasser, links, auf der „Hermannstraße“ rechts und halten Richtung.

5 Minuten später wandern wir in den Wald und folgen der „A1, A2“.

5 Minuten später wandern wir vor dem Tingplatz im Tal rechts, rechtsversetzt

über die Landstraße, Gasthof in Uelfebad, nach „Im Hagen“ und bleiben auf

dem Sträßchen – später durch den Ort. – Direkt hinter Im Hagen, der Asphalt

verlässt uns hier, geht’s ganz kurz auf Schotter, dann sofort auf einem Pfad

Richtung haltend bergauf; wir folgen weiter der der „A6“.

rechts und nun auf dem Hauptweg stets bergab, später in eine Serpentine, die

wir wegen der quer liegenden Bäume auf den etwas steiler getrampelten Wegen

abkürzen.

6 Minuten später wandern wir ca. 100 Meter vor der Garage im Wald rechts,

über den Eistringhauser Bach, auf dem Querweg links und kurz darauf an der

Gabelung rechts. Links im Tal fließt die Wupper.

200 Min.


4 Minuten später wandern wir linksversetzt über die Querstraße auf den

Friedhof mit Trinkwasser, den wir, auf die Kirche zuhaltend, passieren.

3 Minuten später wandern wir in die Kirche von 220 Min.

Dahlerau.

Dahlerau, zu Radevormwald gehörend, hat sich in der Industrialisierungsepoche um die

und über den Fabrikationsstätten hier in der Wupperniederung gebildet. Die erhaltenen

Werksgebäude sowie die verschieferten Fachwerkbauten zeugen davon.

*

*** Ev. Kirche. Das neugotische Gotteshaus ist hoch über der

Wupper als Backsteinbau errichtet worden.

Das Äußere bietet in seiner klaren Architektur mit Turm,

Langhaus, Querschiff und Chor einen malerischen Eindruck,

sind, sowie von beiden den Glockenturm begleitenden Treppentürmen.


Wir gehen aus dem Turmausgang hinaus, auf dem Fußweg bergab und auf der

Querstraße hinter der Treppe rechts stets bergab. Gasthof.

1 Minute später wandern wir an der Gabelung links treppab, vorbei am

*** Bahnhof Dahlerau, ein Fachwerkschieferbau der Wende

zum 20. Jh. mit Holzverkleidungen,

biegen links ab über die Gleise und auf der Brücke über die Wupper.

4 Minuten später wandern wir auf der „Wölfingstraße“ rechts durch die

*** Textilstadt Wülfing, eine Industrieanlage mit Bauten ab


2 Minuten später wandern wir rechts ins

*** Wülfingmuseum (2. + 4. So 11-17 Uhr), eingerichtet in den

Räumen der o. a. Firma, die seinerzeit von Johann Wülfing &

Sohn – mit anderen Firmen zusammen – hier im Wuppertal errichtet

wurde.

Wir gehen aus dem Museum hinaus, auf der Wülfingstraße links und dort zur

*** Ansicht von den Industriebauten des 19. Jhs.

1 Minute später kehren wir um und gehen auf gekommenem Weg zurück.

3 Minuten später wandern wir auf der Durchfahrtsstraße rechts, auf der wir

bleiben, gehen kurz darauf vorbei am ** Schornstein

mit einer *** Ansicht von der Industrielandschaft.


Vom Schornstein aus betrachtet muss man den Lageplan auf den Kopf stellen

Vor uns im Tal fließt die Wupper.

3 Minuten später wandern wir rechts in die „Wupperstraße“ und betrachten

*** Historische Wohnhäuser der Wende zum 20. Jahrhundert,

Bauten aus Ziegelstein, Bauten mit Fachwerkobergeschossen

auf Bruchsteinuntergeschoss.

2 Minuten später kehren wir um und wandern nun diesseits des Flusses aber

hinter den Gleisen rechts und halten uns rechts, schließlich treppab mit einer

***** Panorama-Ansicht von Beyenburg überm Stausee.


***** Panorama-Ansichten von Beyenburg überm Stausee.

Maria Schnee, ein Ziegenstall, der zur Kapelle umfunktioniert

wurde.

Das Innere. Schwarze Madonna. Das Alter der auf jeden Fall

mittelalterlichen thronenden Muttergottes ist nicht bekannt.

in die Oberstadt von

Beyenburg.


1298 ruft der Kölner Dompropst Graf Konrad von Berg die Kreuzherren (auch Kreuzbrüder),

die sich im Jahre 1210 in Huy (Belgien) gegründet haben, nach Steinhaus. An

diesen Platz, von der Wupper umflossen, kommen sie wohl 1303. Der Ort ist ihnen von

Graf Wilhelm von Berg geschenkt worden. Kloster und Kirche werden ab 1485 erbaut.

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***** Historisches O rtsbild aus Fachwerkhäusern, meist verschiefert,

mit der erhöht über dem Stausee erbauten Klosterkirche

macht die Stadt zu einem einzigen Bergischen Museum.

Wir gelangen augenblicklich in die

*** Historische Unterstadt mit ihren Schiefer-Fachwerk-Häusern.

*** St. Maria Magdalena. Die Kirche von 1485 ist ein einschiffiger

Saal aus Kohlensandstein, von einem Dachreiter von

1862 überhöht.


Das Chorhaus. Der Barockaltar aus dem Jahre 1698 zeigt im

Altarbild den Kreuzestod Jesu; darüber: Pietà; im Antependium:

Kreuzauffindung durch die heilige Helena, von 1715.

Das Chorgestühl des 17. Jhs. …

ist mit wertvollen Schnitzfiguren geschmückt.


Rechts vom Altar befindet sich ein barocker Abtssitz.


Der Kreuzgang (hinter linker Wand). Altarkreuz des 15. Jhs. –

Rokoko-Beichtstühle.

Wir gehen aus der Kirche hinaus und halten auf der Straße Richtung.

4 Minuten später wandern wir zur Bushaltestelle Beyenburg-Mitte. 310 Min.

Hückeswagen – Radevormwald – Dahl – Bey enburg

Wupper III

BL 15

Ende

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