Ahr III - Kunstwanderungen

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Ahr III - Kunstwanderungen

E 29

Ahr III

Schuld – Fuchshofen – Antweiler – Aremberg – Schuld

Rundwanderung

5 Stunden und 36 Minuten reine Wanderzeit

Wir beginnen die Ahrstreckenwanderung mit dem Besuch der Kirche von

Schuld.

Der Name Schuld =scolta ist keltisch. Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus

dem Jahre 975. Im 13. Jh. untersteht Schuld dem kölner Amt Nürburg. Die Erzbischöfe

von Köln sind von 1276 bis 1803 Landesherren von Schuld. 1808 kommt Schuld an

Adenau. 1932 wird die Ortsgemeinde in den Kreis Ahrweiler eingegliedert.

*** St. Gertrud. Der romanische Turm aus der Zeit um 1240

überragt ein Langhaus, dessen rückwärtiger Teil 1923 unter

Einbeziehung älterer Außenteile aus der Zeit vor 1500 erbaut

wurde, und dessen vorderer Erweiterungsbau aus dem Jahre

1972 stammt. Vom einstigen zweischiffigen spätgotischen

Langhaus zeugen zwei Säulen im Inneren.


Das Innere. Frontkonche: Neugotischer Altar von 1923 mit der

12 Minuten später wandern wir links auf der * Ahrbrücke über den Fluss, …

Gertrud und Josef begleitet. – Links des Altars: Mondsichelmuttergottes,

17. Jh., barock. – Rechts des Altars: Taufstein

des 13. Jhs. mit neuen Säulchen. – In den rückwärtigen Kapellen:

1. Gabelkreuz, 15. Jh.; 2. Muttergottesaltar, neugotisch.

Wir gehen aus der Kirche hinaus, nach links, kurz darauf über die Querstraße,

Rastplatz, und folgen stets dem „A“ .

**** Ansichten von den Ahrbergen.

27 Minuten später wandern wir auf breitem Schrägquerweg links bergauf und

folgen wieder dem „A“.

20 Minuten später wandern wir auf dem Schrägquerweg hinterm * Wegkreuz

von 1940 …

… rechts bergab, auf der Landstraße links auf der * Ahrbrücke über den

Fluss und bleiben auf der Straße durchs Ahrtal.


und halten Richtung.

3 Minuten später wandern wir in dir Kirche von 71 Min.

Fuchshofen.

*** St. Josef von 1874. Auf dem neugotischen Altar stehen die

Figuren der Brigida, der Muttergottes und des Josef; darunter:

kleine Figuren des Antonius sowie von Jakobus der Jüngere,

sämtliche aus der Bauzeit.

Wir gehen aus der Kirche hinaus, nach rechts und an der Gabelung rechts auf

5 Minuten später wandern wir auf gekrümmtem Asphaltweg links und folgen

bei Auftreten dem „A“ auf dem Radweg durchs Ahrtal.


33 Minuten später wandern wir vorbei am Rastplatz und an der Kreuzung

rechts durch die Unterführung nach „Antweiler“.

uns links, aber stets auf Asphalt.

3 Minuten später wandern wir in die Kirche von 118 Min.

Antweiler

Antweiler wird 975 erstmals urkundlich als Ametwilere erwähnt. Seit dem 12. Jahrhundert

gehört Antweiler zur Herrschaft Arenberg. Der Herzog von Arenberg stellt um

1760 einen Bauplatz für die Pfarrkirche zur Verfügung. Die Herzöge von Arenberg fördern

auch den Bergbau und die Erzgewinnung von Antweiler. Bis 1930 wird Kupferkies

gefördert. Bis 1970 ist der Ort Sitz einer eigenen Verbandsgemeinde von zwanzig Orten.

Heute gehört Antweiler zur Verbandsgemeinde Adenau.

*

*** St. Maximin. Das Gotteshaus aus dem Jahre 1762 besitzt

eine Ausstattung, die im Wesentlichen aus neugotischer Zeit

des 19. Jhs. stammt.

Der Chor. Barockartiger Altaraufbau mit einem Corpus Christi

darin, von den Figuren der Barbara und des Maximin flankiert.

– Mondsichelmuttergottes. – Kanzelkorb mit drei Kirchenvätern.


Das Langhaus. Rechte Wand: Figur des Josef. – An der Orgelempore:

Figuren der vier Evangelisten und des Michael.

Wir gehen aus Kirche und Friedhof, Trinkwasser, hinaus, rechtsversetzt über

die Durchfahrtsstraße auf die „Aremberger Straße“ und halten Richtung.

9 Minuten später wandern wir an der Gabelung hinterm Wald sowie vor der

Weide rechts nach „Aremberg“ und haben *** Ansichten von den Ahrbergen.

7 Minuten später wandern wir an der Kreuzung mit der Landstraße rechts“

und halten uns links.

9 Minuten später wandern wir am Fünferstern auf den zweiten Weg links

bergauf und haben zurückblickend

**** Ansichten von der Eifel.

12 Minuten später wandern wir auf der Querstraße rechts.

2 Minuten später wandern wir in die Kirche von 162 Min.

Aremberg.

Die Geschichte von Aremberg ist identisch mit der der Burg und seiner Herrschaft. Die

Herren von Arenberg erbauen im 12. Jh., als sie noch Herren von Ahrberg heißen, auf

diesem Berg eine Burg. Die Anlage wird ständig ausgebaut, so dass sie um 1760 den

gesamten Aremberg bedeckt. Die Franzosen erstürmen 1682 die Festung; als sie abziehen,

zerstören sie die Burg derart, dass ein Wiederaufbau nicht mehr lohnt. Als die Herzöge

von Aremberg zurückkehren, errichten sie an der Stelle ein glanzvolles Schloss.

Nach dem Abzug der Familie wird das Schloss im Jahre 1803 auf Abriss verkauft. Ab

1809 erfolgt der Abbruch. Zum Abbruch des Schlosses berichtet der rheinische Romantik-

Schriftsteller Gottfried Kinkel: „Frage, wen du willst von Leuten über dreißig Jahren,

jeder wird dir von der Pracht dieses Baues erzählen und von seinem Schmerz, als er

mit ganz unbegreiflicher Rohheit abgebrochen wurde.“ Heute steht nur noch der Aussichtsturm

auf dem Berg. Aremberg gehört zur Verbandsgemeinde Adenau.


*** St. Nikolaus. Das einschiffige, von außen überaus schlicht

wirkende Gotteshaus mit Turm wurde 1783 erbaut. – Außen,

links des Portals: Friedhofskreuz, 18. Jh., aus rotem Buntsandstein.

Das Innere beeindruckt durch die drei Barockaltäre (aus dem

Kloster Marienthal) sowie die neugotischen ornamentalen Glasmalereien

in den Fenstern.


Der Chor. Altaraufbau des 18. Jhs. mit lebensgroßen Figuren:

Verkündigungsgruppe;

und über den Seitentüren: Augustinus (links)


sowie Johannes Evangelist.

Kommunionbank des 18. Jhs. – Adlerambo.

Der Saal. Linker Altaraufbau, um 1750, mit der Figurengruppe

der Anna Selbdritt.


Rechter Altaraufbau, um 1750, mit der Figur des Nikolaus.

Linke Wand: 1. Kanzel, 18. Jh. mit Ornamentik auf dem Korb;

2. Muttergottes, 17. Jh. – Rechte Wand: Barocke Josefsfigur. –

Auf der Empore: Orgel, 18. Jh.

Wir gehen aus Kirche und Kirchhof hinaus, Trinkwasser, auf der Querstraße

links bergauf, Gasthof, und bleiben auf der „Burgstraße“.

„Burgruine …“ und haben *** Ansichten von der Eifel. Rastplatz.

9 Minuten später wandern wir in den Bereich, Rastplatz, der Burg zum

*** Turmhaus von 1854 (Geschichte hierzu siehe oben).


Der Aremberg.

Der Aremberg ist einer der größten tertiären Vulkane der Eifel,

der sich hier mit Wucht durch das devonische Urgestein sprengte

und seinen Basaltkegel auf den bereits vorhandenen Höhenzug

setzte. Der 623 m hohe Kegel nimmt seinen heutigen Namen

von der Bezeichnung Ahrberg.

*

Wir gehen auf gekommenem Weg zurück.

1 Minute und 60 Schritte später wandern wir vorbei an rechts in die Wiese

führendem Wiesenweg und wenden uns dahinter bei rechtem dreiteiligen

Baumstumpf links auf kaum sichtbaren Pfad durch die Brennnesseln, der aber

zunehmend breiter schließlich, je weiter man bergab kommt, zu m Weg wird.

kurz darauf auf der Landstraße rechts, auf der wir bleiben.

11 Minuten später wandern wir an der Gabelung beim Wegweiser

„Schuld/Ahrweg“ links, fast in Gegenrichtung, am linken Dickicht entlang auf

die Ahr zu und bald darauf an ihr entlang.


12 Minuten später wandern wir links, auf der ** Ahrbrücke über den Fluss

und halten uns links bergauf.

5 Minuten später wandern wir in die Kirche von Schuld. 336 Min.

Dümpelfeld – Schuld – Fuchshofen – Antweiler – Aremberg – Dümpelfeld

Ahr III

Ende

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