Mittelheim – Rüdesheim - Kunstwanderungen

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Mittelheim – Rüdesheim - Kunstwanderungen

RKE 07

Mittelheim – Rüdesheim

Mittelheim – Vollrads – Johannisberg –

Marienthal – Nothgottes – Eibingen – Rüdesheim

Zug

Rüdesheim täglich 8.11, 9.11, 10.11, 17.11, 18.11, 19.11, 20.11

Mittelheim (Oestrich-Winkel) täglich 8.18, 9.18, 10.18, 17.18, 18.18., 19.19, 20.18

Streckenwanderung

4 Stunden und 41 Minuten reine Wanderzeit

Mittelheim.

Die Geschichte Mittelheims ist identisch mit jener von Östrich-Winkel.

*** Rathaus. Das Verwaltungsgebäude von 1504, um 1700 erneuert,

ist ein spätgotischer Steinbau mit Haubendachreiter und


Wir gehen kurz darauf vor rechts an der Ecke stehendem

*** Reitzscher Hof, zweigeschossiger Steinbau von 1559, erweitert

1750 durch Giebelfront mit bekrönenden Vasen und

links zur „Basilica“ , vor frontal stehendem

*** Pfarrhaus von 1719, mit Fachwerkobergeschoss,

rechts und halten uns links.

5 Minuten später wandern wir in die Kirche

*** St. Ägidius. Die ehemalige Augustinerinnen-Klosterkirche

ist eine schlichte dreischiffige kreuzförmige romanische Pfeilerbasilika

des 12. Jhs. mit angebauter Sakristei.

Die Vierung ist mit dem Turm überbaut. Das Westportal hat eine

doppelt abgetreppte Bogenlaibung und einen romanischen

Türbeschlag.

Der Chor ist gewölbt. Der Hochaltar ist ein romanischer Blockaltar

mit einer Kreuzgruppe des 18. Jhs. – Schlichte spätgotische

Sakramentsnische.

Die Vierung. Linker Chorpfeiler: Urban, 15. Jh. – Rechter

barock.

Linker Querhausarm. Frontwandapsis: Pietà, 1420.


Darüber: Glasgemälde der Anna Selbdritt, 16. Jh.

Rechter Querschiffarm. Frontwandapsis: Muttergottes, 18. Jh. –

3. Sandsteinwegekreuz; 4. Steinerne Empore, nach 1170.

Linkes Seitenschiff. Beichtstuhl, um 1700.

Das Mittelschiff besteht aus sechs Arkaden und ist flach gedeckt.

Linke Pfeiler: 1. Kanzel des Erhard Falkener, von

1511, sechseckig mit reicher Flachschnitzerei; 2. Ägidius, 18.

Jh.; 3. Johannes Nepomuk, barock; – Gestühl von 1684. –

Rechte Pfeiler: 1. Antonius von Padua; 2. Johannes Evangelist.

Die Sakristei hat im Obergeschoss eine Kapelle.

Wir gehen aus der Kirche hinaus, auf gekommenem Weg zurück.

treppauf und wenden uns rechtwinklig nach links von der Neustraße fort. –

Später haben wir

**** Ansichten vom Schloss Vollrads.


17 Minuten später wandern wir auf dem Querweg rechts und auf folgendem

*** Ansichten vom Schloss.

9 Minuten später wandern wir direkt vor dem Schloss links und an den Parkplätzen

vorbei.

1 Minute später wandern wir rechts durchs Südtor in den Hof vom Schloss

Vollrads.

1218 taucht hier ein Ritter Volradus auf. Die 1268 genannten Herren von Vollrads beerben

die im 14. Jh. ausgestorbenen Herren von Winkel gen. Greiffenclau und tragen

fortan deren Namen. Sie sind seit 1664 Freiherren und sterben 1860 aus. Heute ist das

Schloss im Besitz derer von Matuschka-Greiffenclau.

*** Schloss Vollrads. Die mittelalterliche Anlage besteht aus

einem hohen quadratischen Wohnturm mit Zugbrücke, von

Wasser umgeben.


Im 14. Jh. begonnen, wurde an der südwestlichen Ecke 1471 ein

Treppenturm angefügt. Der Wohnturm wurde im 19. Jh. erhöht.

An der Südseite befindet sich ein Erker von 1627 mit Wappen

des Mainzer Erzbischofs; auch dieser wurde im 19. Jh. erhöht.

Die Turmhaube mit der Laterne stammt aus dem 18. Jh.

Zum Erdgeschoß lässt eine gotische Pforte ein. Das dreistöckige

zweiflügelige Schloss der Zeit um 1680 wird von zwei polygonalen

Ecktürmen samt Zwiebelhauben überhöht;

daneben ein Tor mit Pilastern und Wappen von 1684. – Ans

Schloss fügen sich zweistöckige, zweiflügelige Wirtschaftsgebäude

an, die drei Zwerchhäuser, Wappen und Inschriften von

1665 sowie 1707 und 1708 zieren. – Östlich der Turmburg steht

in einem eigenen Gartenbezirk ein Kavaliershaus mit geschweiftem

Mansarddach, 1650, 1711 erweitert.


1 Minute später wandern wir links und folgen dem gelben Glas. – Später haben

wir nun, nach Norden blickend, ein paar *** Ansichten vom neugotischen

Schloss Hansenberg.

15 Minuten später wandern wir auf der gekrümmten Landstraße rechts.

1 Minute später wandern wir links auf den Weinbergweg.

1 Minute später wandern wir rechts auf den Weinbergweg.

1 Minute später wandern wir linksversetzt über den Asphaltquerweg, vorbei

an zwei Bänken.

1 Minute später wandern wir an der Gabelung vor der Dreiecksinsel links und

über den Schrägquerweg auf die Bewaldung zu.

3 Minuten später wandern wir auf dem leicht gekrümmten Querweg links und

halten uns rechts. Wir kommen vorbei an prächtigen *** Zedern. Rastplatz.

5 Minuten später wandern wir links, gehen vorbei an der *** Zeder und in die

Kirche von

70 Min.

Johannisberg.

1088 wird am Berg ein Benediktinerkloster St. Nikolaus errichtet, aber 1130 Johannes

dem Täufer geweiht. Am Fuße des Berges erbaut man im 12. Jh. ebenfalls ein Benediktinerkloster

und weiht es dem heiligen Georg. Aber schon im selben Jahrhundert wird

dieses Kloster wieder aufgelöst. Im Bauernkrieg wird das Kloster auf dem Johannisberg

1525 arg in Mitleidenschaft gezogen, 1552 verwüstet und 1563 aufgehoben. Seitdem ist

die Kirche nur noch Pfarrkirche. 1716 wird die Anlage an die Fürstabtei Fulda verkauft,

deren Äbte die Klostergebäude zum Sommerschloss umbauen. 1803 geht das Anwesen

an Nassau-Oranien, 1815 an Metternich.

*

**** St. Johannes der Täufer. Die dreischiffige flachgedeckte

Pfeilerbasilika mit Querschiff und den drei unmittelbar angefügten

Apsiden wurde im 12. Jh. erbaut und 1717 durch Johann

Dientzenhofer barockisiert. 1826 hat man das Gotteshaus noch

einmal umgebaut; 1942 brannte es aus, sämtliche Kunstgegenstände

wurden vernichtet. Dadurch wurde der romanische

Gründungsbau freigelegt. Ab 1950 begann der Wiederaufbau

unter Hinzufügung des Vierungsturms, der Vorhalle und der

Taufkapelle.

Linker Querschiffarm. Muttergottes, um 1480.


Rechter Querschiffarm. Elisabeth, um 1530.

Das Mittelschiff, ursprünglich von neun Arkaden flankiert, besitzt

nur noch sieben Arkaden, auf Rechteckpfeilern mit einfachen

Kämpfern. Die beiden letzten Arkaden wurden vermauert,


Am Vierungspfeiler vorne rechts: Thronender Nikolaus, um

1350. – Im Raum hinten: Das Lesepult des 14. Jhs. stellt in

Sandsteinplastik einen Subdiakon dar. – Rückwand: Engelsfigurenrest,

13. Jh.

Wir gehen aus der Kirche hinaus, halten uns links und wandern vorbei am

*** Schloss der Fuldaer Fürstäbte, seit 1816 dem von Metternich

gehörend. Die Barockanlage wurde ab 1718 errichtet,

1826 zu klassizistischen Formen stark verändert; 1942 brannte

um eine zweigeschossige dreiflügelige Anlage mit Mittelpavillon

am Haupthaus sowie Balkonvorbauten auf Konsolsteinen

und mit gußeisernen Geländern. Im vorgelagerten Außenhof befinden

sich zwei Eckpavillons. – Im Westen Wirtschaftsbauten.


1 Minute später wandern wir links durchs seitliche Gittertor.

1 Minute später gelangen wir zur Aussicht mit einer *** Ansicht vom Rheintal.

– Wir kehren um, wenden uns hinterm Laubengang sofort nach links, gehen

– abermals sofort – auf der Terrasse vorm Gasthof links durchs Tor und

bergab.

2 Minuten später wandern wir bei der Kiliansfigur linksversetzt über den

Querweg.

haben wir, nach Südwesten schauend, eine *** Ansicht vom Hildegardiskloster

in Eibingen. Vor uns blicken wir auf das Weingut Johannisberg, ein

aufgelassenes Kloster mit Klosterkirche.

5 Minuten später wandern wir auf der Querstraße links bergab.

2 Minuten später wandern wir links auf den „Fußweg…“ treppab und halten

uns links.

3 Minuten später wandern wir an der Gabelung beim Stromkasten am Strommast

rechts weglos auf der Wiese bergauf und halten uns links.

1 Minute später wandern wir auf dem gekrümmten Asphaltquerweg links.

1 Minute später wandern wir rechts auf den Betonplattenweg, halten uns rechts.

7 Minuten später wandern wir an der Dreiergabelung rechts bergab von Asphalt

fort und halten uns links, wobei wir Reitwege und von hinten an unseren

Weg stoßende Wege ignorieren.

15 Minuten später wandern wir an der Schrägkreuzung rechts und folgen dem

Schmetterling.

9 Minuten später wandern wir in die Kirche von 122 Min.

Marienthal.

Im Jahre 1309 kniet der Jäger Hecker Henn, der in Diensten des Junkers Hans Schaffrait

steht, vor einem hier am Baum hängenden Marienbild nieder. Ein Unfall hatte ihm sein

Augenlicht geraubt. Nun bittet er die Jungfrau um Hilfe. Als er sich nach inbrünstigem

Gebet erhebt, ist er wieder sehend geworden.


Diese Begebenheit veranlasst den Junker Schaffrait, im Jahre 1313 eine Kapelle zu errichten,

in die das Bild der Schmerzhaften Mutter mit dem Sohne auf dem Schoße übertragen

wird. Der Ort entwickelt sich zur Wallfahrtsstätte, an der immer mehr Heilungen

bezeugt werden. 1326 beginnt man daher eine Kirche zu erbauen. Ab 1463 kommt die

Wallfahrt hierher zum Erliegen.

, werden sie doch zu Fron und Kriegslasten herangezogen. 1566 folgen ihnen in Marienthal

die Augustinerchorherren, 1612 die Jesuiten. 1773 wird der Orden der Jesuiten aufgehoben.

Die Kirche verfällt, das Gnadenbild kommt nach Geisenheim. Aus den Kirchentrümmern

wächst eine Linde. 1858 wird die Kirche wieder aufgebaut.

*

*** Zur Schmerzhaften Muttergottes. Das Gotteshaus ist ein

Verkündigung, zwischen Katharina und Antonius Eremit unter

einem Rosenfries und eine Marienkrönung zwischen zwei Engeln,

alles 15. Jh.

Außen, an der linken Wand, steht eine Kreuzgruppe der Zeit um

1520; die Assistenzfiguren sind erneuert.


Eben da: Grabplatte des Heinrich von Hohenweisel (+1485).

Im Inneren befindet sich eine geschnitzte Kreuzgruppe (an der

Chorfrontwand),


das Gnadenbild des 14. Jhs., mehrfach überarbeitet, (links vorne,

in modernem Gehäuse).

Die Fenster im Chor sind neugotisch verglast: Franziskanerheilige.

– Die Wände sind rundherum mit neugotischen Gemälden

Linke Wand. Skulptur Christi auf der Rast, neugotisch.

Wir gehen aus der Kirche hinaus und auf der Straße bergauf. Gasthof.

2 Minuten später wandern wir rechts treppauf und folgen dem gelben Glas.

Möglichkeit links in den Klosterbereich und umgehen linkshaltend die


*** Klostergebäude des 17./18. Jhs. darin ein Kreuzgang des

19. Jhs.

2 Minuten später wandern wir in die Kirche 156 Min.

Nothgottes.

*** Nothgottes. Die dreischiffige gotische Hallenkirche mit

niedrigeren Seitenschiffen überhöht ein Dachreiter.

Die 1716 begonnene Marienkapelle (seitlich angebaut) besitzt

ein Abendmahlsgemälde.


Rechtes Seitenschiff. Empore mit Maßwerkbrüstung, spätgotisch.

– Antependium mit dem Mannasegen-Relief sowie Moses

schlägt Wasser aus dem Felsen, beide 17. Jh.

Wir gehen aus Kirche und Klostergebäude hinaus, wenden uns nach rechts,

halten uns rechts, kommen vorbei gegenüber dem Westportal mit dem Relief

im Ty mpanon: Christus am Ölberg, um 1410, an links erbauter

*** Holzhalle von 1704 für einen ehemaligen Außenaltar; seit

dem 19. Jh. Gartenhaus.

Nun betreten wir den

*** Klostergarten, darin sich befindet u. a. ein Bienenhaus mit

Schnitzereien, 18. Jh., sowie die Leyendeckerkapelle von 1713

mit eigenartigem Haubendach.

5 Minuten später wandern wir an der Gabelung links auf den Weg mit Fußwegschranke.

10 Minuten später wandern wir an der Schrägkreuzung links auf den

„Scheidweg“ .

3 Minuten später wandern wir über „Rheintalblick“ und dahinter sofort rechts.

Schon bald haben wir *** Ansichten von der Hildegardiskirche sowie von

der Rochuskapelle auf der anderen Rheinseite.

6 Minuten später wandern wir vorbei an Klostergebäuden in 184 Min.

Eibingen.

1148 errichteten die Augustiner hier am Ort ein Kloster, das Hildegard von Bingen

1165 von Benediktinern besiedeln lässt. Im Barock wird das baufällige Anwesen zweimal

neu erbaut. 1814 vollzieht sich d ie Aufhebung des Klosters. Nach einem Brand

1932 werden die Gebäude verändert wieder aufgebaut.

Wir gelangen schließlich in die Kirche

*** St. Hildegardis. Fürst Karl zu Löwenstein stiftete die Kirche

im Jahre 1904. Der schlichte, wuchtige romanisierende

Komplex aus unverputztem Bruchstein ist eine unsymmetrische

doppeltürmige und zweischiffige Anlage,


die man im Beuroner Stil ausgemalt hat.

Das Chorhaus. In der Kalotte: Christus; Zwölf Lämmer um eines

= die Zwölf sind die Apostel des Lammes (Gottes); darunter:

Engel der zwölf himmlischen Heerscharen.


Die Vierung. Im Gewölbe: Engel.

Das Hauptschiff. Die Chorbogengemälde: Petrus und Paulus. –

Linke Wandgemälde: Heiligengestalten und Engel (oben); um

(unten). – Rechte Wand: Heiligengestalten und Engel (oben);

um Propheten herum: Szenen aus dem Alten Testament (mitte);

Szenen aus dem Leben der Hildegard (unten).

Am rechten Pfeiler hinten: Gotische Muttergottes.

Rechtes Seitenschiff. Gemalte Heilige und Ordensleute.


Wir gehen aus der Kirche hinaus und auf der Quergasse rechts.

3 Minuten später wandern wir über die Straße und folgen dem gelben Glas.

12 Minuten später wandern wir bei links abknickendem Wanderweg mit dem

gelben Glas auf grünem Grund geradeaus weiter zum „Niederwalddenkmal.

1 Minute später wandern wir rechts stets treppauf. Gasthof.

10 Minuten später wandern wir zum Denkmal am 224 Min.

Niederwald.

*** Nationaldenkmal. Im Anschluss an den Sieg Deutschlands

über die Franzosen 1871 wurde 1877 ein Wettbewerb ausgeschrieben,

den der Architekt Karl Weißbach aus Dresden und

der Bildhauer Johann Schilling gewannen.

Sie konzipierten das durch Pathos gekennzeichnete theatralische

Mal.

Wir steigen vom Denkmal treppab, wandern auf dem Querweg vor dem Geländer

links und halten uns rechts.

10 Minuten später wandern wir linksversetzt über den Asphaltquerweg entlang

den Platanen und nun stets bergab sowie immer auf dem Hauptweg, am

Ende auf der Hauptstraße.

20 Minuten später wandern wir an der Gabelung links auf die „Marktstraße“

und halten uns links.

2 Minuten später wandern wir in die Kirche von 260 Min.

Rüdesheim.

1090 erstmals erwähnt, ist 1128 ein erzbischöflicher Salhof bezeugt. Hier leben Mainzer

Ministerialräte, die sich von Rüdesheim nennen. 1806 geht der Ort an Nassau. Zur Stadt

wurde Rüdesheim erst 1820 erhoben. Im 19. und 20. Jh. entwickelt sich die Stadt zum

bedeutenden Fremdenverkehrsort des Massentourismus.

*


*** St. Jakob. An einen romanischen Glockenturm des 12.

Jhs., der heute ein Obergeschoss mit Haube von 1766 (1959 erneuert)

besitzt, wurde um 1395 eine zweischiffige Hallenkirche

gesetzt. Das rechte Seitenschiff kam 1912 hinzu. Nach Kriegszerstörung

wurde ab 1949 verändert wieder aufgebaut. Vom alten

Bau ist erhalten die westliche Giebelwand mit zwei Ecktürmchen,

die Steinhelme tragen, das Westportal mit reich profilierter

Laibung; im Tympanon die Anbetung durch die drei

Weisen; darüber Rosenfries und Schweißtuch der Veronika, um

1400. Ebenfalls erhalten ist das linke Seitenschiff, um 1400 und

eine Kapelle, um 1400, vor dem Turmuntergeschoss.

Der Chor. Hochaltar mit einem Kruzifixus des 17. Jhs.

Das Mittelschiff. Muttergottes, 14. Jh., Kopf und Kind 1946 ergänzt.

– An der Rückwand: Freigelegte Fresken der Spätgotik.

Die linke Kapelle des 14. Jhs.: Relief der Rückkehr aus Ägypten

(vom im Krieg zerstörten Marienaltar), 16. Jh.


Ostwand mit dreifacher Arkatur, 12. Jh., auf einer Altarmensa.

Die linke Turmhalle. Christus am Ölberg, 14. Jh.

Das linke Seitenschiff besteht aus drei Jochen des 14. Jhs. mit

(+1385) – Grabmal für den Herrn von Breckenehe (+1450) –

Epitaph für Fuchs von Rüdesheim, 15. Jh. – Grabstein für Wendel

Meurer von Oberleimbach (+1578) – Grabmal für Heinrich

Brömser (+1543) und seine Frau. – Grabmal für Engelhard

Brömser (+1567).

Das rechte Seitenschiff. Reste einer Baldachingruppe vom einstigen

Sakramentshaus mit einer Kreuzgruppe aus Terrakotta,


Die Eingangshalle unter der Westfassade: Michael, vom zerstörten

Hauptaltar, 1731. – Tobias und der Engel, vom zerstörten

Hochaltar, 1731.

Wir gehen aus der Kirche hinaus, nach links und an der Kreuzung rechts auf

die „Schmidtstraße“.

3 Minuten später wandern wir zum Rhein und dort zum

*** Adlerturm der Ortsbefestigung des 15. Jhs. Er besitzt einen

zinnenbekrönten Zwinger und über dem obersten Geschoss

einen Zinnenkranz auf Maßwerkfries sowie vier eckige Türmchen.

Wir kehren um, wandern kurz darauf an der Kreuzung links auf die „Hahnengasse“

, kurz darauf auf der Quergasse rechts, haben nach linksblickend eine

Ansicht von der hinter den Häusern versteckten

*** Vorderburg, von den Kind von Rüdesheim im 12. Jh. erbaut,

heute noch einen quadratischen romanischen Bergfried

besitzend,

*** Fachwerkhaus des 16. Jhs., im 18. Jh. zweimal umgebaut.

Wir gehen auf dem Marktplatz links auf „Klunkhardshof“ , und kurz darauf

durch den Hausbogen im

*** Klunkhardshof. Der monumentale, im leichten Knick ausgeführte

Fachwerkbau des 16. Jhs. ist an der Rückseite mit

massiver Wand bewehrt unter Zuhilfenahme eines Stückes der

ältesten Ortsbefestigung. Die Schaufront besitzt drei Zwerchgiebel,

deren mittlere auf einer Holzkonsole ruht.


Auf der Quergasse hinterm Hausbogen gehen wir rechts, daraufhin vorbei am

** Wirtschaftshaus des Klunkhardshofs, ein spätgotischer Massivbau, sowie

rechts erbauter Nr. 27, dem

*** Brömserhof, mit einem Hauptbau des 17. Jhs. (Nordseite),

sowie Haubenerker von 1650 über dem Portal. Der Kernbau

(hintere nordwestliche Ecke) ist aus dem 15. Jh., mit vorspringendem

Treppenturm. Der Fachwerkturm (zum Hof hin) der

Zeit um 1500 ist dreistöckig und mit Spitzhelm sowie

10) von 1609, mit verziertem Steingiebel und schönem Portal. -

Ziehbrunnen, 17. Jh.

Wir gehen vorbei an rechts stehender Nr. 25/23, dem

*** Bassenheimer Hof. Der spätgotische Steinbau mit achteckigem

Treppenturm von 1563 wurde im 19. Jh. durch Staffelgiebel

und zinnenbekrönten Turmoberbau gotisiert.

Wir wandern vorbei an rechts stehender Nr. 21,

*** Grünstein’scher Hof. Die geschlossene Hofanlage der von

Ritter zu Grünstein ist ein Herrenhaus von 1785 mit Mittelrisalit


und Ecklisenen samt einem Kavaliersbau mit Mansarddach und

Kurz darauf gehen wir an der Gabelung mit links aufgerichtetem * Sandsteinkruzifix

sowie rechter Figur von 1682, ** Auferstehender Jesus,

links und links auf die „Burgstraße“, mit Blick nach links zur Ansicht von der

*** O berburg. Von der so genannten Boosenburg ist der quadratische

romanische Bergfried der Zeit um 1300 mit ummauerter

Wehrplatte erhalten; im Oberbau doppelte Rücksprünge, der

oberste Teil zinnenbestückt. Das alles vom Graben umgeben.

Das Wohnhaus ist neugotisch und von Parkanlage bzw.

Weinhang umgeben.


Kurz darauf gehen wir links in die

*** Brömserburg. Die Niederburg, eine Wasserburg mit rechteckigem

Bering, erlebte 1640 und 1812 bauliche Veränderungen.

Der dreigeschossige Kubus aus Bruchstein besitzt kleine

romanische Fenster sowie ein Rundbogenfries. Hier befindet

sich ein Weinmuseum.

Wir gehen aus dem Museum hinaus, nach links und auf der Rheinuferstraße

rechts.

Bahnhof von Rüdesheim.

Mittelheim – Rüdesheim

RKE 07

Ende

*

281 Min.

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