Riedenburg – Dietfurt - Kunstwanderungen

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Riedenburg – Dietfurt - Kunstwanderungen

A 02

RiedenburgDietfurt

Riedenburg – Obereggersberg – Deising – Griesstetten – Dietfurt

Streckenwanderung

Bus

Dietfurt, Rathaus Mo-Fr, 10.58, 17.19, 18.13, Sa+So 8.20, 11.02, 19.02

Riedenburg, Zentrum Mo-Fr, 11.19, 17.44, 18.34, Sa+So 8.41, 11.23, 19.23

5 Stunden und 26 Minuten reine Wanderzeit

Wir steigen aus dem Bus und gehen an der Kreuzung mit der Brücke rechts in

Riedenburg (Niederbayern).

Riedenburg nennt sich 1111 erstmals ein hier hausender Nachfahre der Herren von

Regensburg. 1196 geht der Besitz an die Wittelsbacher. Ab 1255 gehört Riedenburg zu

Oberbayern, 1392 zum Teilherzogtum Bayern-München. 1329 wird der Ort zur Stadt.

1952 neue Stadterhebung.

***** Historische Bauten, unvergleichlich gut herausgeputzt,

machen Riedenburg zu einem einzigen Altmühltalmuseum.

3 Minuten später wandern wir an der Kreuzung hinter links stehendem

*** Rathaus von 1 731

rechts auf die „Burgstraße“.

1 Minute später wandern wir in die Kirche.

*** St. Johannes Baptist. Der Turm ist im Kern mittelalterlich,

der Spitzhelm über Giebeln neugotisch. Das Kirchenschiff

wurde 1739 erbaut. Langhaus und Chor hat man zu einem

durchfensterten Saal zusammengefasst.

Das Innere ist im Stil des Frührokoko zart stuckiert. Die Gemälde

kamen 1932 hinzu.


Der Chor. Der Hauptaltar ist ein stattlich ornamentierter Aufbau

der Zeit um 1740. Das Gemälde zeigt die Verkündigung, flankiert

von Figuren der beiden Johannes.

Das Langhaus. Linker Altar, dem Hauptaltar angepasst, mit

einer Schnitzfigur der Muttergottes, 15. Jh. …


egleitet von Antonius von Padua und Elisabeth; davor: Relief

der Franziskusvision, neugotisch. – Rechter Altar, dem Hauptaltar

angepasst, mit der Figur des Sebastian, flankiert von Jakobus

(links) und Judas Thaddäus; davor: Relief der heiligen Familie,

neugotisch. – Linke Wand: In der Kapelle: Schmerzhafte

(+1481) in Rotmarmor.

Wir gehen aus der Kirche hinaus, treppab und die Gasse bergab.

1 Minute später wandern wir links über den

*** Marktplatz mit farbig verputzten Häusern,


durch den Hausbogen, auf der Querstraße rechts und auf der Brücke über die

Altmühl.

4 Minuten später wandern wir hinter der Brücke rechts und linksdiagonal über

den Platz.

2 Minuten später wandern wir in die Kirche

*** St. Anna. Die Klosterkirche ist ein spätgotischer Bau des

15. Jhs. Nach der Erweiterung 1735 hat man das Gotteshaus

1891 regotisiert.

Der Chor besitzt ein Sternrippengewölbe auf skulptierten Konsolen:

Fratzen und Wappenengel. Die reliefartig skulptierten

Schlusssteine zeigen das Haupt Jesu sowie seine Hände und

Füße mit Wundmalen auf den Schilden. – Der neugotische Altar

zeigt die Reliefgruppe der Anna Selbdritt.


Das Langhaus. Rechte Wand: Stuckrelieftafel der Vierzehn

Nothelfer, gotisierend aus dem 17. Jh.

Wir gehen aus der Kirche hinaus und halten Richtung.

**** Panorama-Ansichten von der Altmühlschleife.

Wir wandern nun über die mit Kiefern bestandene Hangkante und folgen dann

der Bezeichnung „Teufelsfelsen“.

5 Minuten später wandern wir links bergab und vor den * Teufelsfelsen. –


Wir kehren um, steigen bergauf und folgen dem rotgelben Zeichen des Altmühlpanoramawegs.

**** Panorama-Ansichten von der Altmühlschleife.

Wir kehren um und folgen wieder dem gelbroten Zeichen des Altmühlpanoramawegs.

15 Minuten später wandern wir nun auf dem Schrägquerweg im Tal rechts mit

*** Ansichten von der Kapelle St. Anna auf der anderen Altmühlseite.


3 Minuten später wandern wir auf dem Querweg rechts.

2 Minuten später wandern wir in Gundlfing über die Landstraße und auf dem

Querweg rechts.

2 Minuten später wandern wir bei den Wandertafeln leicht hügelauf und auf

der Brücke über die Altmühl.

6 Minuten später wandern wir rechts und folgen vorläufig dem gelbroten

Zeichen des Panoramawegs, das uns allerdings später verlässt. Wir bleiben

stets auf dem Hauptweg durchs Altmühltal.

120 Min.

5 Minuten später wandern wir in Untereggersberg links zum „Schloss

Eggersberg“, beim Gasthof rechtsversetzt über die Querstraße auf den „Fußweg

nach Obereggersberg“ und haben bald *** Ansichten vom Schloss.


10 Minuten später wandern wir auf der Querstraße rechts zur „Aussicht Kirchfelsen“

in

168 Min.

Obereggersberg (Niederbayern).

Wir kommen vorbei am links stehenden ** Pfarrhof von 1722.

4 Minuten später wandern wir zur * Ruine der alten Burg Obereggersberg,

wovon nur noch Mauerteile vorhanden sind. Die Feste Eggersberg wird 1326

erstmals genannt. 1613 wird sie vom bayerischen Herzog an den herzoglichen

Rat Wilhelm Jocher verkauft. Dessen Sohn Adam erbaut das heute bestehende

Schloss etwa 350 Meter südlich der heutigen Ruine. – Von hier aus haben wir

eine

**** Panorama-Ansicht vom Altmühltal.

Wir kehren um und gehen auf gekommenem Weg zurück. Gasthof.

5 Minuten später wandern wir links, Gasthof, ins

*** Schloss. Die Feste Eggersberg wird 1326 erstmals genannt.

Sie ist auf dem Felssporn erbaut. 1613 wird sie vom bayerischen

Herzog an den herzoglichen Rat Wilhelm Jocher verkauft.

Dessen Sohn, Adam, erbaut das heute bestehende Schloss

nun hier, etwa 350 Meter südlich der Ruine. Es handelt sich um

einen mächtigen dreigeschossigen Steilsatteldachbau mit Treppengiebeln

und drei polygonalen Ecktürmen unter Kuppelhauben.

In den Vorgebäuden befindet sich heute das Hofmarkmuseum.

Wir gehen aus dem Museum hinaus, auf der Querstraße rechts und sofort

wieder rechts auf den „Fußweg nach Untereggersberg“.

2 Minuten später wandern wir in die Kirche von 226 Min.

Deising (Niederbayern).


*** St. Nikolaus. Die romanische Chorturmanlage stammt aus

dem 13. Jh. Der Treppengiebel des gedrungenen Turms entstand

später.

Der Chor ist gratgewölbt. Der Altar des 17. Jhs. zeigt das Gemälde

der Befreiung des heiligen Nikolaus, flankiert von den

Schnitzfiguren des Nikolaus (links) und des Christophorus,

beide spätgotisch.

Das Langhaus ist flachgedeckt.

Wir gehen aus der Kirche hinaus und auf gekommenem Weg zurück.

1 Minute später wandern wir auf der Querstraße links.

2 Minuten später wandern wir nun hinter dem Schulbus-Parkplatz rechts, mit

*** Ansicht vom Felsmassiv hinter dem Ort Meihern, gehen kurz darauf auf

dem Querweg vor dem Altmühlarm links und nun immer nächst dem Wasser,

bald danach vorbei an einer * Schleusenanlage aus historischer Zeit. Rastplatz.

1 Minute später wandern wir in die Kirche von 295 Min.

Griesstetten (Oberpfalz).

Die Geschichte des Ortes ist identisch mit der der Wallfahrtskirche. Heute ist der Weiler

Teil der Gemeinde Dietfurt.


**** St. Martin. Der Bau der Kirche „Zu den drei elenden

Heiligen“ (Schlüssel im Anwesen Sterr) hier in Griesstetten

geht auf Geschehnisse im nahen Weiler Einsiedel zurück. Dort

ließen sich 1140 die „Drei Elenden“ oder auch „ausländischen“

Heiligen, die Benediktiner Zimius, Vimius und Marinus aus

dem Schottenkloster in Regensburg nieder. Marinus starb 1153.

Der Pilgerstrom zu seinem Grab, daneben die beiden anderen

„Elenden“ ein Jahr später ihre Ruhe fanden, hub sogleich derart

an, dass Abt Christian III. im nahen Griesstetten eine dem heiligen

Martin geweihte Kapelle errichten ließ. Nach Vertreibung

deren Turm schon 1750 aus statischen Gründen zur Hälfte abgetragen

wurde. Als sich die „schottischen“ Benediktiner kurz

darauf zurückzogen, kehrten Franziskaner ein.

Der Zentralbau mit östlich angefügtem Chor, über dem sich der

zweigeschossige Turm mit Zeltdach und Laterne erhebt, somit

das Kirchendach unmerklich überragt, sowie vorgelagerter Sakristei

war also 1748 fertiggestellt.

Das Chorhaus. Das Fresko an der Decke stellt Martin dar. – Der

Säulenaltaraufbau des 18. Jhs. zeigt die Figurengruppe des

Mantel teilenden Martin vor der Stadtkulisse.


Im Langhaus befinden sich Stuckaturen in Rocailleformen,

weißgrau gefasst. Das Kuppelfresko der Bauzeit präsentiert die

drei Mönche im Himmel, umgeben von weiteren Benediktinern,

darunter die Weltkarte.


In den Stichkappen erkennt man einen Zyklus mit Szenen aus

dem Leben der drei Heiligen. – Linker Altar des 18. Jhs. mit

Halbfiguren der drei Schottenmönche. – Rechter Altar des 18.

Jhs. mit der Muttergottes auf der Mondsichel. – Kanzel mit

Salvator Mundi auf dem Schalldeckel. – Votivtafeln, die älteste

von 1699.

Wir gehen aus der Kirche hinaus, nach rechts und vorbei am ** Heilig-Geist-

Kapellchen aus neugotischer Zeit des frühen 19. Jhs.

5 Minuten später wandern wir auf der Brücke übern Fluss mit – Rückblick -

*** Ansichten von der Kirche in Griesstetten.

12 Minuten später wandern wir zur Besichtigung von 312 Min.

Dietfurt (Oberpfalz).

Siedlungsspuren deuten in die Hallstattzeit zurück. Dietfurt wird erstmals im Jahre 1106

erwähnt. 1144 erste Erwähnung einer Kirche am Ort. 1304 ist man oppidum, also

befestigt, 1305 gelangt man an die bayerischen Herzöge und 1416 nennt man sich Stadt.

Plünderungen im 30jährigen sowie im Spanischen Erbfolgekrieg zieht die Stadt in arge

Mitleidenschaft. Dietfurt gehört heute zum Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz.

*

*** Unsere Liebe Frau. Die Frauenkirche wurde 1454 errichtet

und im 18. Jh. mehrmals umgestaltet, wobei eine Barockisierung

stattfand. 1744 hat man den Turm erneuert und mit Oktogon

samt Laterne versehen.


Das Chorhaus. Deckenfresko: Maria hält das Strafgericht Gottes

von der Welt ab, Mitte 18. Jh. – Hochaltar von 1685; gewundene

Säulen umstehen die Figurengruppe Maria und Jesusknabe

auf der Weltkugel, von 1752.

Das Langhaus ist flach gedeckt. – Linker Barockaltar mit dem

großen Gemälde der Madonna; davor: Figur der Katharina,

spätgotisch. – Rechter Barockaltar mit dem großen Gemälde der

Wir gehen aus der Kirche hinaus und auf der Querstraße links.

1 Minute später wandern wir links ins

*** Altmühltaler Mühlenmuseum (Führungen 10, 14, 16 Uhr

oder nach Vereinbarung).

Wir gehen aus dem Museum hinaus und auf der Straße nach links.

1 Minute später wandern wir auf dem Friedhof mit Trinkwasser in die Kirche

*** St. Sebaldus. Die Kapelle wurde 1752 geweiht. Es handelt

sich um einen Saal mit Dachreiter samt Achteckaufsatz und

Zwiebelhaube. An der Eingangsfront unterm Schweifgiebel

steht am Portal die Jahreszahl 1736.

Der Chor. Der Hauptaltar stammt aus der Bauzeit und zeigt im

Gemälde die Verherrlichung des Sebald.


Das Langhaus. Linker neugotischer Altar mit dem Gemälde des

Ottilientodes. – Rechter neugotischer Altar mit dem Gemälde

des Leonhard. – Linke Wand: Sebastiansgemälde.

Wir gehen aus der Kirche hinaus und auf der Querstraße rechts. Gasthof.

4 Minuten später wandern wir rechts zum „Franziskanerkloster“, vorbei am

*** Rathaus. Der mit Zinnengiebel, Stufengiebel und Glockentürmchen

versehene zweigeschossige Bau wurde um 1479 erbaut

und später wiederholt verändert.

1 Minute später wandern wir in die Kirche

**** St. Ägidius. Die Barockkirche besitzt einen 65 m hohen

gotischen Turm, der auf einen Bau der Zeit um 1400 zurückgeht,

mit Spitzdach. Ab 1734 wurde das Gotteshaus durchgreifend

verändert sowie nach Westen verlängert, und zwar nach

Plänen des Gabriel de Gabrieli. Es handelt sich um einen Saalbau

mit eingezogenem Chor.

Das Äußere. An der Nordwand: Ölberggruppe, geschnitzt im

16. Jh.

Das Chorhaus ist flach gedeckt und zeigt das Bild der Marienkrönung.

– Den Hochaltar von Johann Jakob Bochler 1737

schmückt ein Gemälde des Ägidius, um 1670, flankiert von den

Figuren des Florian, des Willibald, der Walburga und des Wendelin,

sämtlich von Ignaz Günter.

Das Langhaus ist flach gedeckt und zeigt dort Jesus den Krankenheiler

sowie Ägidius nebst einer Stadtansicht von Dietfurt. –

Schöne Stuhlwangen. – Am Chorbogen: Wappen des Eichstät-


ter Bischofs Franz Ludwig Schenk von Castell, frühes 18. Jh. –

Rechte Wand: Kalksteinrelief mit dem Ordensmann vor dem

Schmerzensmann und der Arma Christi, von Loy Hering, 1537;

2. Christus an der Geißelsäule, barock; 3. Figur des Petrus; 4.

Kreuzgruppe; 5. Paulusfigur.

Linke Seitenkapelle. 1. Sebastiansaltar von 1751; 2. Herz-Jesu-

Altar, in Rokokoformen. – Über dem Eingangsbogen: Relief

der Madonna, mit flankierenden Engeln.

Wir gehen aus der Kirche hinaus, nach links und rechts ins

*** Hollerhaus, ein Museum (Mi 14-18, Sa 15-18, So+Fei 14-17

Uhr) mit prähistorischen Funden aus der Hallstattzeit.


Wir gehen aus dem Museum hinaus, nach rechts und auf der „Ringgasse“

links, vorbei am ** Hollerturm der Stadtbefestigung.

2 Minuten später wandern wir an der Kreuzung rechts.

1 Minute später wandern wir zum

*** Franziskanerkloster. Die Bauten wurden zwischen 1660

und 1667 errichtet. Seit 1715 ist es Noviziatskloster der bayerischen

Franziskaner. Die Antoniuskapelle wurde 1715 an die

Kirche gefügt.

Ins Kloster integriert ist die Kirche

*** St. Johannes Evangelist. Das Gotteshaus wurde ab 1660

erbaut und 1766 verlängert. Es handelt sich um einen Saalbau

mit Chor und analogem Westabschluss samt sechsseitigem

Dachreiter.

Das Chorhaus. Hochaltar um 1700 mit vier Säulen, einer Immaculata,

18. Jh., und einem Michael, um 1700, auf den Durchgängen;

im Altarblatt steht Johannes unter dem Kreuz, von Sebastian

Heusinger, 1964.

Das Langhaus ist flach gedeckt und seit 1873 mit nazarenischen

Deckenfresken versehen; im Rahmenstuck erkennt man Szenen

aus den Franziskus-, Klara- und Elisabethlegenden. – Linker


Linke Seitenkapelle. Rokokoaltar mit Christus Salvator und

Antonius. – Figur des Wendelin, spätgotisch.

Wir gehen aus Kirche und Kirchhof hinaus, nach links und an der Kreuzung

rechts, weiter auf der „Ringgasse“.

2 Minuten später wandern wir auf der Durchfahrtsstraße links.

1 Minute später wandern wir zur Bushaltestelle Rathaus. 326 Min.

RiedenburgDietfurt

Ende

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