Zwieselstein – Längenfeld - Kunstwanderungen

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Zwieselstein – Längenfeld - Kunstwanderungen

RK C11

Zwieselstein – Längenfeld

Zwieselstein – Sölden – Huben – Burgstein – Brand – Längenfeld

5 Stunden und 40 Minuten reine Wanderzeit

Bus (Daten aus dem Jahre 2005)

Längenfeld, Kirche tägl. 8.56, 17.56, Mo-Fr 18.56, Sa,So,Fei 19.31

Zwieselstein, Post tägl. 9.23, 18.23, Mo-Fr 19.23, Sa,So,Fei 19.58

Wir gehen in Zwieselstein von der Bushaltestelle „Post“ nach Westen, an der

Gabelung vor der Achebrücke rechts und folgen bei Auftreten dem rotweißen

Wanderzeichen des E5. Kurz darauf gelangen wir in die

***** Kühtreienschlucht, ein Felsenmeer, das sich lange ausdehnt

und sowohl im Wasser als auch an den Hängen aufgefangen

wurde. Der Felsenpfad wird später oberhalb der wild rauschenden

Ache zur Idylle.

Danach laufen wir dann auf Treppenstufen durch eine weitere romantische

*** Gesteinslandschaft und folgen weiter Rotweiß.

15 Minuten später wandern wir auf dem Querweg vor der Bank sowie vor

bemaltem Felsbrocken rechts bergauf, an der Kreuzung mit den vielen Wanderzeichen

links und gehen nun immer bergab und stets nächst dem Bach.

Vom Weg aus haben wir nun *** Ansichten von Felsformationen sowie von

der wild rauschenden Windache.

5 Minuten später wandern wir in die Kirche von 89 Min.

Sölden,

*** St. Mariä Heimsuchung. Das spätgotische Gotteshaus,

stammt im Wesentlichen aus dem Jahre 1521, wiewohl das

Haus älter ist, was das gotische Eingangsportal beweist. 1752

hat man die Kirche umgebaut und neu gestaltet. 1922 fand eine

durchgreifende Restaurierung statt.

Das Innere beeindruckt durch die Ausmalung von Joseph Anton

Puellacher, 1779.

Das Chorhaus. Das Deckengemälde zeigt die Darstellung Jesu

im Tempel, sowie in den Zwickeln: Die vier Evangelisten. –

Barockaltar mit einem großen Gemälde der Heimsuchung, flankiert

von den Figuren des Josef (links) und des Joachim; darüber

im Auszug: Verkündigung an Maria. Die Schnitzereien

stammen von Josef Götsch, 1753. – Taufstein, 1521.

Das Langhaus. Das Deckengemälde zeigt: Gloria In Excelsis

Deo, die Hirten die zur Anbetung des Jesusknaben eilen, derweil

die Engel im Himmel musizieren. – Zwischen Decke und

Wänden: Gemälde der Kirchenväter. – Über der Empore an der

Decke: Flucht nach Ägypten. – Am Chorbogen links: Barockalter

mit dem Gemälde der Pietà sowie den Figuren des Johannes

(links) und der Magdalena, beide von Götsch. – Am Chorbogen

rechts: Barockaltar mit dem Gemälde der Aufnahme Sebastians

in den Himmel, von Nikolaus Auer d. J.; die Figuren des Matthäus

(links) und des Jakobus schuf wieder Götsch. – Linke

Wand: 1. Der Kanzel schnitzte Götsch: Posaunenengel auf dem

Schalldeckel und die vier Evangelisten auf dem Korb; 2.

Schutzengelgruppe, um 1825; 3. Muttergottes, um 1680. –

Rechte Wand: 1. Kruzifixus, 18. Jh.; 2. Josef, 19. Jh.

Wir gehen aus der Kirche hinaus, auf gekommenem Weg zurück, linksversetzt

auf der Brücke über die Ache, auf der Querstraße bei Haus Nr. 179 links. –

Später, bei Auftreten des Uferdammes, wechseln wir dann auf diesen über und

wandern immer nächst der Ache und stets auf diesem Ufer, später durch die

*** Ötztaler Ache mit ihren Felswänden.

10 Minuten später wandern wir auf der gekrümmten Querstraße in Aschbach

links bergab und halten uns rechts auf Asphalt. Wir kommen vorbei an der

Kapelle in

Aschbach,

*** Mariä Hilf von 1772. Auf dem barocken Altar schwebt

Gottvater als Halbfigur; das Maria-Hilf-Bild ist eine Kopie der

Kopie in der Innsbrucker St.-Jakob-Kirche des Lucas-Cranach-

Originals, flankiert von den Figuren der Muttergottes und des

Josef. – Im Raum: Vortragekreuz, barock. Kreuzwegstationen.


15 Minuten später wandern wir beim Gasthof über die Landstraße, böschungab

und auf dem Querweg vor der Ache rechts.

2 Minuten später wandern wir in die Kapelle von

Bruggen,

*** Maria Hilf, barock. Auf dem barocken Altar steht die Figur

des Leidenschristus’, eine erschütternde Darstellung, begleitet

von Maria (links) und Maria Magdalena. – Im Raum:

Schmerzhafte Muttergottes unter dem Kreuz. – Gemalte Kreuzwegstationen.

Wir gehen aus der Kapelle hinaus und nach links.

6 Minuten später wandern wir an der versetzten Kreuzung rechts. – Später

passieren wir in Winkle das * Kapellchen.

12 Minuten später wandern wir links und direkt auf die Kirche zu.

2 Minuten später wandern wir in die Kirche von 227 Min.

Huben.

*** St. Martin.

Der Chor. Das Deckengemälde bildet Martin ab, gerahmt von

den vier Evangelisten, in den Medaillons. – Der barocke Altaraufbau

zeigt auf dem Blatt die Mantelteilung durch Martin und

im Auszug darüber: Skulptur Gott Vaters; das alles wird umstanden

von Engeln.

Das Langhaus. Deckengemälde: Beweinung Jesu, gerahmt von

den vier Kirchenvätern, in Medaillons. – Linke Wand: Gemälde

der Pietà.

Wir gehen aus dem Hauptausgang der Kirche hinaus, wandern auf den angebotenen

Straßen rechtshaltend und an der Kreuzung beim Gasthof links aus

„Huben“ hinaus.

3 Minuten später wandern wir über die Landstraße und folgen dann kurz darauf

der Bezeichnung „Längenfeld“ sowie der roten Markierung auf einen ***

Romantikpfad. – Später dann geht es auf der Straße weiter. – Noch später, in

Burgstein haben wir *** Ansichten vom Ötztal und seinen Almen

und danach *** Ansichten von der steinernen Ortskapelle. Gasthof.

***** Felspfad voller Idylle.

35 Minuten später wandern wir beim Rastplatz in 315 Min.

Brand

in die

*** Kapelle, auf deren Altar sich ein Gemälde der Muttergottes

befindet, das in Gold und Engel gefasst ist.

Wir gehen aus der Kapelle hinaus, folgen der Bezeichnung „Längenfeld“ und

haben

**** Ansichten vom Ötztal und von Almen.

20 Minuten später wandern wir an der Schrägkreuzung oberhalb durch die

Bäume blickenden Kirchenchores links auf dem Pfad bergab.

5 Minuten später wandern wir in die Kirche von

Längenfeld.

*** St. Katharina. Das gotische Gotteshaus mit seinen ältesten

Teilen von 1305, das 1518 im Wesentlichen neu erbaut, 1690

um den Emporentrakt verlängert und 1697 umgebaut wurde, ist

seit 1820 an den Außenwänden wie am Turm klassizistisch bemalt.

Der Haupteingang mit knorrigem Stabwerk ist seit 1690

mit barocker Stuckatur gerahmt. Die Außenwandpfeiler weisen

deutlich gotische Formen auf, daran man Zeichen und Symbole

für Schneider, Jäger, Schmiede und Fischer erkennt. Die Buchstaben

bleiben rätselhaft. Alles ist aus rötlichem rhätischen

Riffkalk gehauen. – Außerdem befindet sich über dem Hauptportal

das letzte Fresko von Joseph Anton Puellacher: Katharina,

Ursula, Barbara. – Puellachers Fresken im Inneren wurden

1852 leider durch Fresken des Josef Arnold ersetzt.

Das Innere beeindruckt durch seine reiche Ausstattung.

Das Chorhaus. Der Hauptaltar von 1807 zeigt im Blatt die Verherrlichung

der Katharina, von Joh. Georg Wittwer, 1800, umstanden

von (von links nach rechts): Oswald, Barbara, Ursula

Linke Wand: Schmerzensmutter unter dem Kreuz. – Rechte

Wand: Schutzengel.

Das Langhaus. Die Deckengemälde schildern (von vorne nach

hinten): 1. Katharina vor dem Richter und seinen Schergen; 2.


die Enthauptung der Katharina; 3. Engel tragen Katharinas Leib

in den Himmel. – Die in neugotischer Zeit mit Glasgemälden

versehenen Fenster zeigen mit Namen versehene Heilige. –

Linker, aus Barockteilen gefertigter Altar: Gemälde der Himmelfahrt

Mariens, von J. Wörle, 1767, flankiert von Joachim

mit der Taufe Jesu auf dem Schalldeckel. – Linke Wand: 1. Renaissancekanzel

des Kassian Götsch, mit den vier Evangelisten

am Korb und einem Putto auf dem Schalldeckel; 2. Schrein mit

Prozessionsvortragefiguren: Mutter Anna und Maria, beide

neugotisch; 3. Barocke Madonna. – Rechte Wand: 1. Apostelaltar,

um 1680, von Kassian Götsch, mit dem Bild der Muttergottes

samt Petrus und Paulus, von Josef Arnold, um 1855,

flankiert von den Figuren des Andreas (links) und des Bartholomäus

nebst (darunter) dem Abendmahlsgemälde sowie (darüber)

Antonius; 2. Im Schrein Prozessionstragefiguren: Schutzengel

und Josef, beide neugotisch. – Unter der Empore: geschnitzte

Beichtstühle.

Wir gehen aus dem Hauptausgang der Kirche hinaus und über den stimmungsvollen

*** Kirchhof mit schönen alten Grabkreuzen zur Bushaltestelle

vor der Kirchhofmauer.

340 Min.

RK C11

Ende

*


Busse in Inntal und Ötztal

Imst, Bahnhof 9.00 10.55 16.45 17.55

Ötztal, Bahnhof 9.14 11.09 16.59 18.09

Ötztal, Bahnhof 9.15 11.15 17.15 18.15

Habichen 9.30 11.30 17.30 18.30

Längenfeld 7.45 8.55 9.55 10.55 18.00 19.00

Sölden 8.10 9.20 10.20 11.20 19.20

Zwieselstein 8.15 9.25 10.25 11.25 19.25

Obergurgel 8.30 9.40 10.40 11.40

Timmelsjoch 9.15

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Obergurgel 8.25 17.00 So 18.20

Zwieselstein 7.10 17.15 So 18.35

Längenfeld 7.39 17.44 So 18.44

Ötztal, Bf. 8.19 18.24 So 19.29

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