Ahralmweg 1 - Kunstwanderungen

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Ahralmweg 1 - Kunstwanderungen

E 26b

Ahralmweg 1 Mirbach

Ahrdorf – Mirbach – Wiesbaum – Uedelhoven – Ahrdorf

6 Stunden und 08 Minuten reine Wanderzeit

Wir beginnen die Ahralm-Wanderung mit dem Besuch der Kirche von

Ahrdorf.

Der Ort wird 970 erstmals erwähnt. Ahrdorf ist im frühen 20. Jahrhundert Knotenpunkt

zweier Eisenbahnlinien, der von Ahrdorf nach Blankenheim, die 1910 in Betrieb genommen

wurde, und jener von Dümpelfeld nach Jünkerath, die 1912 eröffnet wurde.

Ahrdorf wird 1816 Teil des Blankenheim-Kreises. Noch heute gehört es zu Blankenheim.

*

*** St. Hubertus. Die ehemals auf dem alten Friedhof erbaute

Kapelle, damals noch dem heiligen Valentin geweiht, wurde

970 der Abtei St. Maximin in Trier geschenkt. Der heute einschiffige

Bruchsteinbau ist im Kern aus jener Frühzeit. Die

Langhauswände wurden im 11./12. Jh. aufgestockt und mit

Schlitzfenstern versehen, die über den späteren, barocken

Rundbogenfenstern erhalten geblieben sind. Die Umgestaltung

des Gotteshauses sowie der Patronatswechsel fanden 1710 statt.

1957 hat man den westlichen Erweiterungsbau mit der Emporenöffnung

freigelegt.

Der Chor ist kreuzgewölbt, das Haus flach gedeckt. Die Ausstattung

ist im ländlichen Barockstil gehalten. Der Altaraufbau

steht allerdings über einer frühromanischen Mensa.

Linkes Seitenschiff. Figur der Magdalena, um 1500.

Wir gehen aus der Kirche hinaus und rechtshaltend bergauf.

1 Minute später wandern wir auf der „Schönebergstraße“ mit links stehendem

*** Spellenhof, eine Fachwerkgruppe des 18. Jhs.,

rechts bergauf und bleiben auf dem Hauptsträßchen.

2 Minuten später wandern wir rechts und folgen immer dem „A“ des Ahrtalwegs.

Rastplatz. Friedhof mit Trinkwasser.

48 Minuten später wandern wir an der Gabelung hinter fast letztem Haus in

Ahrhütte links bergauf.

51 Min.

Ahrhütte.

Die Herzöge von Arenberg betrieben seit dem Mittelalter hier ein Eisenhüttenwerk, davon

nur noch Reste eines Hochofens, zwei Schuppen und das Reitmeisterhaus vorhanden

sind. Das Eisen der Arenberger ging überwiegend an Lütticher Waffenschmiede. Es

wurden auch Takenplatten hergestellt.


Wir wandern nun ständig durchs

*** Fuhrbachtal mit Lavavorkommen und Wiesen voller

Schlüsselblumen (im Mai blühend – unterm Tagmond)


und Sumpfdotterblumen.


28 Minuten später wandern wir in Dollendorf an der Kreuzung „In Benden“

rechts.

2 Minuten später wandern wir über die Landstraße und an der Gabelung links

auf den Wiesenweg.

4 Minuten später wandern wir auf dem Asphaltschrägquerweg links und an

der Kreuzung rechts auf die Landstraße.

4 Minuten später wandern wir links auf den Asphaltweg mit Durchfahrverbot.

3 Minuten später wandern wir an der Kreuzung rechts bergauf und bleiben auf

Asphalt mit *** Ansicht der Eifel um Dollendorf.

8 Minuten später wandern wir kurz hinterm Sportplatz im Rechtsbogen des

Hauptweges links, her zwischen linkem Feld und rechtem Kiefernwald mit

dem Naturschutzgebietsschild. Wir haben nun

100 Min.

**** Parade-Ansichten von der Eifel bei Dollendorf mit dem

Hügel Homberg und dem Aremberg.

15 Minuten später wandern wir an der Kreuzung links auf Asphalt und haben

*** Ansichten von der Eifel.

4 Minuten später wandern wir am Viererstern auf den zweiten Weg, den Wiesenweg,

bergauf und haben wieder *** Ansichten von der Eifel.


4 Minuten später wandern wir auf dem Querweg rechts bergauf entlang dem

**** Naturschutzgebiet Eusberg mit Wacholdervorkommen.

Später haben wir *** Ansichten von der Kirche über Mirbach.

10 Minuten später wandern wir an der Kreuzung mit der Tafel links, kurz darauf

rechts, kurz darauf links, vorbei am links an die Schule gesetzten Haus

Mirbach von 1908 mit * Erker, neoromanisch samt Doppelfenster und Mirbach’schem

Wappen, wandern rechts auf „Cammillashöh“, links auf die „Kapellenstraße“

und halten uns rechts, vorbei am Friedhof mit Trinkwasser.

6 Minuten später wandern wir in die Kirche von 139 Min.

Mirbach.


Der Ort ist Stammsitz des alten rheinischen Adelsgeschlechts derer von Mirbach, das im

13. Jh. erstmals erwähnt wird. Das Geschlecht verzweigt sich bis nach Lothringen und

Lüttich, nach Kurland und Lettland. Man hat Besitz in Kaster am Niederrhein, Münstereifel

und Ellwangen. Im 20. Jh. errichten die Herren von Mirbach am Ort eine künstliche

Burgruine und die Erlöserkirche. Heute gehört Mirbach zur Verbandsgemeinde Hillesheim

in Rheinland-Pfalz.

*** Erlöserkirche. Kammerherr Ernst Freiherr von Mirbach

ließ die Kirche durch Max von Spitta im Jahre 1902 im Stil der

staufischen Renaissance errichten. Der Vierungsturm wurde in

Anlehnung an die Sinziger Pfarrkirche erbaut.


Der Ziegelsteinbau ist mit Tuff verkleidet, die Türen und Fenster

sind sandsteingerahmt.


Das Äußere. Das Portal ist aus Eichenholz und mit Eisen beschlagen;

zwei Löwenköpfe. Der Gewändewulst trägt Blattornamentik.

Der Chor mit Goldmosaikpracht aus Glas. – Drei Fenster mit

Glasmalereien lassen Licht ein: Christuskopf zwischen Mirbachwappen.

– Altar mit mosaikverziertem Tabernakel. – Kanzel

mit Löwe und Adler.

Die Vierung wird gefasst von vier Sandsteinpfeilern unter

Rundbögen, die den Turm tragen. Im Goldmosaik des Gewölbes

findet man das Christusmonogramm, von den Medaillonbildern

der vier Evangelisten umgeben. Links an die Vierung ist

die Sakristei angebaut, abgetrennt durch eine Schranke mit Leidenswerkzeug-Engeln,

Mosaikarbeiten nach Fritz Geiges.


Rechts an die Vierung ist hinter sechs Doppelsäulen die Familienloge

angebaut.

Das Langhaus besitzt Decke und Wände, die mit einfacher Malerei

überzogen sind, so das Mosaik bezeichnet ist. – Linke mosaikgetäfelte

Wand: Glasgemälde der Wappen der Mirbach-

Linien. – Rechte mosaikgetäfelte Wand: 1. Glasgemälde der

Wappen der Mirbach-Linien; 2. Neugotische Muttergottes.

Rückwand. Fensterrose von Fritz Geiges. Die glasgemalten

Wappen zeigen die Herrschaften, denen die Mirbachs unterstellt

waren. In der Mitte das Doppelwappen des Kaiserpaares; von

oben an im Uhrzeigersinn: Friedrich I. von Hohenstaufen, Jülich,

Manderscheid, Kurtrier, Habsburg, Köln, Blankenheim

und Are.


Wir gehen aus der Kirche hinaus und auf gekommenem Weg bergab, wieder

vorbei am Erker des Mirbach’schen Hauses.

4 Minuten später wandern wir auf der Querstraße, dem Radweg, links.

2 Minuten später wandern wir an der Gabelung links leicht bergauf von Asphalt

fort.

8 Minuten später wandern wir an der Wiesenweggabelung vor Waldeintritt

links, also Richtung haltend weiter.

4 Minuten später wandern wir an der Kreuzung rechts, und zwar hinter dem

*** Naturschutzgebiet Auf Wacholder mit Gleichnamigem.

4 Minuten später wandern wir auf dem Querweg hinter der Werkhalle rechts.

1 Minute später wandern wir an der Gabelung links durchs

*** Naturschutzgebiet Winterberg mit Wacholdersträuchern.


5 Minuten später wandern wir beim Wegkreuz links bergab.

5 Minuten später wandern wir auf der Landstraße links.

7 Minuten später wandern wir rechts auf die Straße nach „Wiesbaum“ und

halten uns links.

2 Minuten später wandern wir an versetzter Kreuzung rechts. Hier erfreut das

** Sühnemal, ein Kreuzgruppe-Bildstock von 1650.

2 Minuten später wandern wir links auf „Brühl“.

2 Minuten später wandern wir in die Kirche von 185 Min.

Wiesbaum.

Wiesbaums Geschichte ist identisch mit der des Hauses Mirbach (s. u.). Der Ort gehört

heute zur Verbandsgemeinde Hillesheim in Rheinland-Pfalz.

*

*** St. Martin. Die barockisierende Stufenhalle ist von 1927.

Der Chor dominiert mit einem Abendmahlsgemälde von 1948.


Das Langhaus. Frontwand, rechts: Steinaltaraufbau des 17. Jhs.

(aus der alten Kirche) mit Anna Selbdritt, Muttergottes und

Mantelteilung des Martin.

Am Chorbogen: Barockfigur des Sebastian (links), Barockfigur

des Johannes Nepomuk. – Im Raum: Barockfigur der Elisabeth;

Figur der Helena, neugotisch.

Wir gehen aus der Kirche hinaus, auf der Querstraße rechts und halten uns

links, aber stets auf Asphalt.

2 Minuten später wandern wir auf dem Friedhof, Trinkwasser, mit der alten

* Linde in die Kirche

*** St. Martin. Die alte Pfarrkirche, heute Friedhofskapelle,

mit Chor und Langhaus wurde um 1500 erbaut. Im 19. Jh. hat

man den Bau rückwärtig verlängert.


Die Sakristei wurde schon im 18. Jh. vor den Chor gebaut.

Das Chorhaus ist kreuzgewölbt und zeigt das Wappen derer von

Manderscheid. – Spätgotische Sakramentsnische.


Das Langhaus ist netzgewölbt und mit Schlusssteinen, u. a.

Wappen, versehen.

An den Wänden verblassende spätgotische Malereien.


Wir gehn aus Kirche und Friedhof hinaus und kurz darauf links auf den Fußweg

parallel zum Bach.

4 Minuten später wandern wir auf dem Asphaltquerweg links und durch die

Unterführung. Später haben wir – nach links blickend – *** Ansichten von

der Eifel um Wiesbaum herum.

7 Minuten später wandern wir an der Gabelung rechts und folgen der „2A“.

12 Minuten später wandern wir auf dem Querweg rechts. 210 Min.

3 Minuten später wandern wir auf dem Querweg links.

4 Minuten später wandern wir auf gekrümmtem Querweg links.

14 Minuten später wandern wir auf der Landstraße rechts.

7 Minuten später wandern wir an der Schrägkreuzung links nach „Üxheim“

und an der Gabelung abermals links, später mit *** Ansichten von der Eifel.

16 Minuten später wandern wir auf dem gekrümmten Querweg links, an der

Gabelung kurz vor der Hütte rechts auf den Wiesenweg und haben – hier

oberhalb von Leudersdorf hergehend –

***** Panorama-Ansichten von der Eifel mit dem Höhenzug

Hohe Acht, Nürburg und später noch dem Aremberg.


14 Minuten später wandern wir an der Kreuzung mit der Bank zwischen zwei

Bäumen links mit *** Ansichten von der Eifel.

2 Minuten später wandern wir an der versetzten Kreuzung vor dem Wald

rechts.

270 Min.


Am Wege: Orchideen und mehr

3 Minuten später wandern wir auf dem Schrägquerweg links in den Wald,

kurz darauf an der Gabelung im Wald rechts und auf dem Querweg abermals

rechts, später wieder mit

**** Panorama-Ansichten von der Eifelbergkette.

6 Minuten später wandern wir auf der Landstraße links mit

**** Panorama-Ansichten von der Eifel mit dem Aremberg.


7 Minuten später wandern wir im scharfen Rechtsbogen der Straße links leicht

bergauf auf den Hochsitz zu, kurz darauf mit dem Wiesenweg in den Rechtknick

vorm Waldrand und haben wieder

**** Panorama-Ansichten von der Eifellandschaft.

10 Minuten später wandern wir über den Schrägquerweg mit *** Ansichten

von der Eifel.

5 Minuten später wandern wir auf dem Asphaltquerweg rechts und haben nun

*** Ansichten von der Eifel.

20 Minuten wandern wir im Innenort, im Bereich von ** Eifelhäusern typischer

Art, aus Stein samt Fensterumrandungen, sowie mit * Wegkreuzen


links treppauf, Friedhof mit Trinkwasser, in die Kirche von

321 Min.

Uedelhoven.

Uedelhoven gründet sich aus einem römsischen Gutshof heraus. Es wird 1136 erstmals

erwähnt. Im 15. Jahrhundert gehört man der Herrschaft Kerpen. Im 17. Jh. kommt der

Weiler zum Herzogtum Arenberg. Der Ort ist heute Teil der Gemeinde Blankenheim In

Nordrhein-Westfalen.

*

*** St. Mariä Himmelfahrt. Die Kirche von 1715 wurde 1793

bei einem Brand erheblich zerstört und musste danach verändert

wieder aufgebaut werden. Der Turm kam 1798 hinzu. Grundlegend

wurde die Kirche 1940 durch den Anbau der Querschiffarme

verändert.

Im Inneren: Individuelle neugotische Kreuzweggemälde. –Die

Fenster sind neugotisch verglast. – Zwischen den Säulen des

barocken Hauptaltars steht eine barocke Figur der unbefleckten

Maria.


Eifelblau bemalte Kanzel mit den vier Evangelisten auf dem

Korb und dem Guten Hirten an der Rückwand. – An der linken

Wand: Alte Skulptur der Dreifaltigkeit.

Wir gehen aus der Kirche hinaus, nach links, über die „Kreuzstraße“ auf die

„Üxheimer Straße“ und an der Gabelung hinterm Gasthof links auf die „Ahrdorfer

Straße“.

5 Minuten später wandern wir vor dem Heiligenhäuschen mit der bewegten

Pietà links und bleiben auf dem Hauptweg mit *** Ansichten von der Eifel.


8 Minuten später wandern wir an der Kreuzung links auf Asphalt bergab mit

*** Ansichten vom Aremberg über der Eifelhöhe um Freilingen herum.

5 Minuten später wandern wir auf dem Asphaltschrägquerweg links und halten

uns rechts bergab.

2 Minuten später wandern wir links zur „Kapelle“.

1 Minute später wandern wir in die Kirche von Ahrdorf. 342 Min.

Ahralmweg 1 Mirbach

E 26b

Ende

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