Düsseldorf Ost - Kunstwanderungen

kunstwanderungen.de

Düsseldorf Ost - Kunstwanderungen

BL 07

Düsseldorf Ost

Hubbelrath – Gerresheim – Erkrath – Hubbelrath

Rundwanderung

5 Stunden und 08 Minuten reine Wanderzeit

Wir beginnen die Rundwanderung mit der Besichtigung deR Kirche von

Hubbelrath.

Der Name Hubbelrath leitet sich von Hupoldesroth ab. Ein Herrenhof hier wird 950

erstmals erwähnt. Der Ort wird 1975 nach Düsseldorf eingemeindet und darf sich

rühmen, mit dem 165 m hohen Sandberg die höchste natürliche Erhebung der Großstadt

zu haben.

*

*** St. Cäcilia. Es handelt sich um ein Gotteshaus aus dem 12.

Jh. mit flach gedecktem Saal und Westturm, an dem 1826 im

oberen Teil Veränderungen vorgenommen wurden. Den Chor

hat man 1693 umgestaltet, gleichzeitig neue Fenster eingebaut.

Das Chorhaus. Am Altar des 18. Jhs.: Madonna und Engel.


Die Turmhalle. Muttergottesgemälde des 18. Jhs.

Geschnitzter Corpus Christi.

Wir gehen aus der Kirche hinaus, treppab und halten Richtung.

2 Minuten später wandern wir vor dem Törchen „Privatgrundstück“ links und

halten uns auf den folgenden Wegen immer rechts.

6 Minuten später wandern wir auf der Pflasterstraße links bergauf.

6 Minuten später wandern wir rechts auf dem Weg mit Wegschranke bergab.


3 Minuten später wandern wir auf dem Querweg links in „Naturschutzgebiet“.

3 Minuten später wandern wir an der Gabelung links und folgen dem „D“ .

6 Minuten später wandern wir an der Gabelung links und vorbei am Reitverbotsschild.

10 Minuten später wandern wir an der Dreiergabelung vor dem Reitschild

rechts zwischen zwei Teichen her.

12 Minuten später wandern wir auf dem Quersträßchen links.


6 Minuten später wandern wir auf dem Talschrägquerweg links und halten

Richtung.

3 Minuten später wandern wir bei der Kapelle rechts auf „Gerricusstraße“.

3 Minuten später wandern wir in die ehem. Damenstiftskirche von 70 Min.

Gerresheim.

Älteste Spuren des Raumes Gerresheim führen in die Jungsteinzeit zurück. Der Wortteil

heim belegt erste Besiedlung irgendwann zwischen dem 6. und 9. Jahrhundert n. C.

Ende des 9. Jahrhunderts wird am Ort ein Damenstift von einem gewissen Gerrich

gegründet. Als Reliquie erhält man Gebeine des heiligen Hippoly tus. Die Namen aus

dem 13./14. Jahrhundert belegen, dass das Stift adligen Damen vorbehalten ist. Es setzt

ein stetiger Rückgang an Konventsdamen ein. 1803 hat man das Stift aufgehoben. 1809

wird die zum Abbruch bestimmte Kirche von der Gemeinde erworben.

***** St. Margaretha, vormals St. Hippolyt.

Die dreischiffige kreuzrippengewölbte Pfeilerbasilika aus dem

13. Jh. mit Querschiff und achtseitigem Vierungsturm zählt zu

den Bauten des so genannten rheinischen Übergangsstils, der

den Wechsel der Romanik zur Gotik deutlich macht.

Das Äußere: Der Kreuzgangsrest, Teil der einstigen Stiftsgebäude,

stammt aus dem 13. Jh.


Das Innere besitzt die typische dreizonige Innenwandgliederung:

Spitzbogenarkaden, vierteiliger rundbogiger Laufgang,

paarweise Bogenfenster.

Das Chorhaus. Die Ausmalung ist spätromanisch, wurde allerdings

1960 erneuert: Gnadenstuhl zwischen den vier Evange


Rechte Wand: Romanische Schranktür, 13. Jh. – Im Zelebrationsaltar:

Reliquien des heiligen Hippolyt.

Linker Querschiffarm, Frontwand: Moderne Pietà. – Außenwand:

1. Hippolyt, Kruzifixus, Katharina, sämtlich barock. 2.

Rechtes Seitenschiff. Muttergottes, um 1450.


Hinten: Gerricus-Sarkophag, 14. Jh., mit den Gebeinen des

Heiligen.

Das Mittelschiff. Rechter vorderer Pfeiler: Figur der Margaretha.

– Kanzel des 18. Jhs. mit den vier Evangelisten auf dem

Korb und dem Auge Gottes auf dem Schalldeckel.

Wir gehen aus der Kirche hinaus, Gasthof, linksdiagonal über den

*** Gerricusplatz mit hübschen alten Häusern,

und zwischen den Nrn. 25 und 26 her.

2 Minuten später wandern wir vor den

*** Quadenhof, ein spätgotischer Backsteingiebelbau von

1436 mit Kaminen und barockem Dachreiter.


Wir kehren um, gehen über den Gerricusplatz, vorbei am Haupteingang der

Kirche und auf der „Gerricusstraße“ auf gekommener Straße zurück.

4 Minuten später wandern wir auf dem Querweg vor der Kapelle rechts und

halten uns rechts.

5 Minuten später wandern wir vor links beginnendem Friedhofszaun links.

3 Minuten später wandern wir an rechter Abzweigung vorbei und halten uns

fortan links.

9 Minuten später wandern wir auf dem Querweg hinterm Rotthäuser Bach

rechts und bleiben immer auf dem breitesten Weg, der später zu Asphalt wird.

10 Minuten später wandern wir linksversetzt über die Landstraße, queren bald

darauf die Düssel und bleiben auf dem Hauptweg rechts.

8 Minuten später wandern wir auf der Brücke über die Gleise und kurz darauf

auf dem Schrägquerweg vor den Gleisen rechts.

3 Minuten später wandern wir rechts und folgen den Wanderzeichen.

8 Minuten später wandern wir auf dem Querweg hinterm Waldrand rechts.

5 Minuten später wandern wir an der Kreuzung bei der Hütte links.

16 Minuten später wandern wir über die Landstraße, kurz danach links auf

den Friedhof und an der Dreiergabelung rechts auf Asphalt, Trinkwasser, und

durchschreiten den Friedhof in seiner gesamten Länge.

6 Minuten später wandern wir aus dem Friedhofsteil hinaus und auf der Landstraße

rechts bergab.

6 Minuten später wandern wir in die Kirche von 170 Min.

Erkrath.

Erkrath, gelegen an der Düssel und am Eingang zum Neandertal, wird erstmals 1148 in

Werden erwähnt, als ein Siegebert von Erikraide auftaucht. Der Rittersitz Haus Bawir

ist im 12. Jahrhundert am Ort nachweisbar. Im selben Jahrhundert existiert eine erste

Steinkirche hier. Die Erkrather Herren unterstehen schließlich denen von Berg. 1614

kommt der Ort an Pfalz-Neuburg, 1815 fällt es an Preußen. Seit 1966 ist Erkrath Stadt

und besitzt vor allem Maschinen-, Papier- und Edelstahlindustrie.

*

*** St. Johannes Baptist. Die dreischiffige Pfeilerbasilika des

12. Jhs. besitzt einen Turm aus derselben Zeit, der allerdings

um 1700 mit einer Zwiebelhaube versehen wurde. Den ursprünglichen

Chor hat man 1901 neuromanisch durch Querhaus,

Chor und Flankiertürme ersetzt.

Die Turmhalle und das Mittelschiff wurden im 14. Jh. kreuzrippengewölbt,

die Seitenschiffe kreuzgratgewölbt.


Das Chorhaus. Hochkreuz, um 1370.

Linker Seitenchor: Johannes der Täufer, um 1550. – Davor:

Taufstein des 12. Jhs. mit einem Deckel von 1911.


Außenwand: Auferstandener, um 1500; ergreifende Darstellung

mit seltener Geste.

Rückwand: Josefsfigur der Zeit um 1730.


Linkes Seitenschiff. Muttergottes aus Sandstein, von 1280.

Rechtes Seitenschiff. Pietà, um 1420, Holz.


Turmeingangshalle. Rechte Wand: Figur des Apostels Johannes,

um 1500. – Linke Wand: Rokokokruzifixus, um 1750.

Wir gehen aus der Kirche hinaus und auf der Durchfahrtsstraße rechts.

4 Minuten später wandern wir auf dem Schrägquerweg links leicht bergauf.

3 Minuten später wandern wir rechts unter den Gleisen her und bleiben auf

dem Sträßchen, das uns bald über die Autobahn führt.

11 Minuten später wandern wir an der Kreuzung links treppab.

4 Minuten später wandern wir Richtung haltend vorbei am Gasthof Stindermühle,

an der Gabelung dahinter rechts und folgen der „A2“, Hütte, durchs

***** Stinderbachtal mit artenreicher Vegetation.

35 Minuten später knicken wir auf der Höhe hinter alleinstehendem Haus

„Nösenberg 5“ mit dem Hauptweg rechts ab und folgen weiter der „A2“.

5 Minuten später wandern wir auf der Querstraße in Höltersmorp rechts und

halten uns rechts auf dem Hauptweg.

6 Minuten später wandern wir auf der Höhenquerstraße rechts.

4 Minuten später wandern wir in Lindchen über die Querstraße.

9 Minuten später wandern wir hinterm Golfplatzeingang und vor „Privatgrundstück“

links auf den „Fußweg“.

7 Minuten später wandern wir auf dem Höhenquerpfad hinter Bank und dem

Schild „Landschaftsschutzgebiet“ links und halten uns immer links. – Später

geht’s im Tal vorbei an einem sauber herausgeputzten *** Fachwerkhaus.

20 Minuten später wandern wir über Querweg und Autobahn.

3 Minuten später wandern wir auf dem „Hülsdeller Weg“ links.

3 Minuten später wandern wir linksversetzt über die „Bergische Landstraße“

mit *** Ansichten von der Kirche in Hubbelrath.

6 Minuten später wandern wir in die Kirche von Hubbelrath 308 Min.

Hubbelrath – Gerresheim – Erkrath – Hubbelrath

BL 07

Ende

*

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine