Modena - Kunstwanderungen

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Das Innere wird, was den Eindruck angeht, bestimmt vom mit

einem Tabernakel bestückten Chor sowie im Langhaus von den

Stuckdekorationen über den Kapellenarkaden.

Kuppel und Chorgewölbe sind ohne Malereien, da diese im

Krieg von einer Bombe zerstört wurden.

Der Chor. Hauptaltar mit Tabernakel samt Figürlichem von T.

Loraghi (1635-1668); kleine Figuren werden flankiert von

Contardus von Este und Amadeus von Savoyen.

Linker Querschiffarm. Kenotaph für Ercole III. (+ 1803).

Die Sakristei: Fresken aus der Schule des Tomaso da Modena,

14. Jh.

Rechter Querschiffarm. Grabdenkmal für Beatrice von Savoyen

(+ 1840).

Der Vorraum. Grab Erzherzog Ferdinands (+ 1850).

Estensische Grabkapelle von 1836. In den 19 Grabstätten ruhen

16 estensische und österreichische Adlige.

Das Mittelschiff, links. 1. Raum mit Monument für Herzog

Ferdinand (+ 1849). – 2. Kapelle mit einer Grablegung, von

Matteo Rosselli (1629). – 3. Kapelle mit einer Muttergottes

samt dem Papste Gregor, dem Guercino zugeschrieben.

*** S. Biagio. Die Karmeliterkirche aus dem 14. Jh. wurde

1661 fast vollkommen neu erbaut.

Das Innere besitzt herrlichen Stuck. – Die Gemälde der Kuppel

zeigen das Paradies und, in den Zwickeln, die vier Evangelisten,

von Mattia Preti, 1642, sowie Engelskonzert (im

Apsisrund) nebst Verkündigung (darunter) von G. B. Codibue,

1596.

Rechts: Der heilige Albert bezwingt einen Dämon, von Dosso

Dossi. – Rotmarmorkanzel von 1481 mit Reliefs der Pietà zwischen

Hieronymus und Paulus sowie Bernhardin und Antonius

von Padua. – Vierter Altar links: Madonna del Carmine, von

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