Gräfrath mit Itter und Wupper - Kunstwanderungen

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Gräfrath mit Itter und Wupper - Kunstwanderungen

BL 10

Gräfrath mit Itter und Wupper

Wald – Gräfrath – Cronenberg – Wald

Rundwanderung

4 Stunden und 12 Minuten reine Wanderzeit

Wir beginnen die Wanderung mit der Besichtigung der evang. Kirche von

Wald.

Anfang des 13. Jhs. gelangt die Kirche des Ortes aus dem Besitz der Abtei Deutz ans

Kloster Gräfrath. 1591 wird Wald evangelisch. Ansonsten ist die Geschichte des Ortes

mit der von Solingen identisch, das 1067 erstmals erwähnt ist. Als Sitz des Bergischen

Amtes wird Solingen 1374 zur Stadt erhoben. Im 15. Jahrhundert erlebt das Schmiedeund

Schleifergewerbe hier einen Höhepunkt. Um diese Tätigkeiten entstehen im 18. und

19. Jahrhundert Wohnhäuser aus Fachwerk, die 1944 vollständig zerstört werden. 1929

wird Wald nach Solingen eingemeindet.

*

*** Ev. Kirche, ehem. St. Sebastian. Das klassizistische Schiff

des Adolph von Vagedes stammt aus dem Jahre 1823 und bietet

den beispielhaften Anblick von einer klassizistischen Kirche

als gelungene Architektur. Den Westturm des 12. Jhs. schmückt

eine charaktervolle Haube des 18. Jhs.

Das Innere besitzt eine kassettierte Flachdecke. Die Langhaussäulen

tragen jonische, die Apsissäulen korinthische Kapitelle.

Wir gehen aus dem Turmausgang hinaus, nach rechts über die Durchfahrtsstraße

auf die „Heukämpchenstraße“ und sofort links auf die „Wiesenstraße“.


**** Ittertal.

auf der Brücke übern Bach, linkshaltend auf den Fußweg ins „Landschaftsschutzgebiet“

und gehen stets auf diesem Ufer nächst dem Bach durchs

**** Ittertal.


7 Minuten später wandern wir auf der Querstraße links, queren die Landstraße,

gehen an der versetzten Kreuzung „Am Wall“ links und besichtigen

Gräfrath.

Am Ort wird 1185 von Vilich aus ein Kloster gegründet und mit Benediktinerinnen

besetzt. Später wird es zum Stift für adlige Damen umgewandelt. Ansonsten ist die

Geschichte des Ortes mit der von Solingen identisch, das 1067 erstmals erwähnt ist. Als

Sitz des Bergischen Amtes wird Solingen 1374 zur Stadt erhoben. Im 15. Jahrhundert

erlebt das Schmiede- und Schleifergewerbe hier einen Höhepunkt. Um diese Tätigkeiten

entstehen im 18. und 19. Jahrhundert Wohnhäuser aus Fachwerk, die 1944 vollständig

zerstört werden. Gräfrath bleibt großenteils unbombardiert. 1929 wird der Ort nach

Solingen eingemeindet.

***** Historisches Ortsbild des Innenortes aus Fachwerkhäusern

des 18. und 19. Jhs., teils verschiefert, und zwei Kirchen,

macht den Ort zur einem einzigen Bergisch-Land-Museum.

Danach wandern wir an der Gabelung vor der Kirche links und vorbei an der

*** Ev. Kirche von 1688, die eine hübsche Kanzel birgt,


kreisen linkshaltend um den Markt mit Blick in den Winkel

„Küllersberg“, in den Winkel „Garnisonsstraße“ und steigen treppauf.

4 Minuten später wandern wir in die ehemalige Damenstiftskirche

*** St. Mariä Himmelfahrt. Das Gotteshaus, der Höhenlage

wegen imposant erscheinend, ist im Kern eine Anlage des 13.

Jhs. Der Saal wurde nach Brand von 1686 im Jahre 1690 neu

errichtet und auf das Dach eine zwiebelbekrönte Laterne gesetzt.

Das Innere mit seiner spätbarocken Einrichtung vermittelt in

seiner Gesamtheit einen harmonischen Eindruck.

Das Chorhaus. Hauptaltar, 17. Jh.: Himmelfahrt Mariens mit

der Dreifaltigkeit (oben) sowie Augustinus und dessen Mutter


Monika. – Seitlich des Altars: Josef, 17. Jh. (links) und Johannes

der Täufer, 17. Jh.

Der Saal. Linker Altar, 17. Jh., mit Georgsfigur sowie Joachim

und Anna (nach anderer Auslegung: Simeon und Hanna). –

Rechter Altar, 17. Jh.: Katharina, über einen Philosophen triumphierend,

mit Zacharias und Elisabeth. – Linke Wand: 1.

Wir gehen aus der Kirche hinaus und halten uns links.

1 Minute später wandern wir in die

*** Klostergebäude von 1704. Der Kreuzgang ist noch dreiteilig

vorhanden. In den Räumen befindet sich das Klingenmuseum

(Di-Do, Sa+So 10-17 Uhr, Fr 14-17 Uhr). Ausgestellt sind

Blankwaffen, Bestecke u. a.

Wir gehen aus dem Museum hinaus, nach rechts, dann auf „Klosterhof“ links

und rechtsversetzt über die Querstraße in die Parkanlage.

**** Burgholzbachtal.

an der Gabelung „Am Ehrenmal“ links und sofort rechts durch die Büsche

treppab Richtung haltend vorbei am * Ehrenmal mit Trauernder, für die

Gefallen des Zweiten Weltkriegs,


und halten Richtung auf „Hütter Straße“ in

125 Min.

Cronenberg.

Cronenberg wird 1050 erstmals als Cronberga in einer Urkunde des Klosters Werden

erwähnt. Um 1220 taucht es als Croyaberge auf. In einer Gerresheimer Urkunde wird

1312 die parochia (= Kirchspiel) Cromberg genannt. Sie ist im Besitz der Erzbischöfe

von Köln. Nach mehreren Besitzwechseln ist Cronenberg seit 1427 Teil des Herzogtums

Berg. Das Herzogtum geht 1806 in französische Herrschaft über. Im französischen

Verwaltungssystem erhält Cronenberg 1808 den Status einer selbständigen Kommune.

Nach der Eingliederung des Großherzogtums Berg ins Königreich Preußen gehört

Cronenberg 1820 zum Landkreis Solingen, dann zum Landkreis Mettmann und nach

einem Jahr zum Landkreis Elberfeld. 1827 erkennt die preußische Regierung Cronenberg

als Stadt an. 1860 kommt die Stadt erneut zum Landkreis Mettmann. Seit 1929 ist

Cronenberg Teil von Wuppertal, das damals im Rahmen der kommunalen Neugliederung

neu entstand. Ein kleiner Teil musste dabei an Remscheid abgegeben werden.

*

***** Historisches Ortsbild aus Fachwerkbauten, meist verschiefert,

um die Kirche herum, ist beeindruckend vorhanden.

6 Minuten später wandern wir rechts auf „An der Hütte 10-1“, auf „Borner

Straße“ links, sofort links auf „An der Hütte 15-11“ und auf der Durchfahrtsstraße

rechts. Gasthof.


3 Minuten später wandern wir in die

*** Ev. ref. Kirche. Das Gotteshaus mit seinem weithin sichtbaren

Zwiebelturm wurde nach dem Modell der Elberfelder

Kirche von 1690 erbaut.

Das Innere. Die spätbarocke Kanzel ist von 1771.

Wir gehen aus der Kirche hinaus und queren die Durchfahrtsstraße zu Gunsten

der „Schorfer Straße“.

3 Minuten später wandern wir vor dem Friedhof, Trinkwasser, links.


3 Minuten später wandern wir auf dem Querweg hinter gelbem Gaspfahl

rechts und bleiben auf dem Hauptweg – später durch *** Ilex.

8 Minuten später wechseln wir bei der Haltestelle „Friedrichshammer“ die

Gleisseite und wandern stets auf diesem Ufer nächst dem Bach durchs

**** Kaltenbacher Tal.


Später geht’s her oberhalb vom ** Kaltenbacher Kotten mit Wasserrad.

5 Minuten später wandern wir ins Museum von 172 Min.

Kohlfurth.

*** Bergische Museumsbahn (Sa 11-17 Uhr, Mai-Okt auch sonnund

feiertags geöffnet).

Wir gehen aus dem Museum hinaus, auf der Brücke über die Wupper und

halten uns links. Gasthof.

*** Fleußmühle, ein Fachwerkbau.

6 Minuten später wandern wir über den Bach, an der Gabelung rechts und

bleiben auf dem Hauptweg – später mit *** Ansichten vom Bergischen Land.


3 Minuten später wandern wir auf dem Querweg links.

1 Minute später wandern wir auf der Querstraße rechts und über die „Sudetenstraße“

auf die „Wernerstraße“.

3 Minuten später wandern wir auf der Durchfahrtsstraße links.

2 Minuten später wandern wir am Straßenstern auf die erste rechts, die stillgelegte

Straße, und vorbei am Eckhaus Nr. 11.

3 Minuten später wandern wir vor der Querstraße links treppab und auf dem

Querweg rechts.

10 Minuten später wandern wir an der Gabelung „Botanischer Garten“ rechts

bergauf, in den Garten, dort sofort links und Richtung haltend, Hütte, durch

*** Botanischer Garten.

4 Minuten später wandern wir aus dem Garten hinaus, links durch die Unterführung,

über die Landstraße auf die Einbahnstraße und halten uns rechts.

3 Minuten später wandern wir auf der „Brahmsstraße“ links und mit ihr in die

Rechtskehre.

5 Minuten später wandern wir hinterm Musikpavillon links, und auf der Querstraße

hinter den ** Denkmälern alter Schlot und moderner Föttchesföhler

links, an der Gabelung rechts auf die „Ernst-Moritz-Franzen-Straße“, kurz

darauf an der Gabelung rechts auf „Alte Straße“ und halten uns rechts.

4 Minuten später wandern wir in die Kirche von Wald. 252 Min.

Wald – Gräfrath – Cronenberg – Wald

Ende

10

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