Ellingen – Gunzenhausen - Kunstwanderungen

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Ellingen – Gunzenhausen - Kunstwanderungen

A 10

EllingenGunzenhausen

Ellingen – Wachstein – Dornhausen

– Oberasbach – Gunzenhausen

Vorbemerkung.

Der Weg ist im Sommersonnenschein recht heiß, da er kaum bewaldet ist!

Streckenwanderung

5 Stunden und 18 Minuten reine Wanderzeit

Zug

Gunzenhausen Mo-Fr 7.55, 8.16, 16.46, 17.15 und dann stündlich bis 20.15

Pleinfeld Mo-Fr 8.17, 8.31, 17.00, 17.31 und dann stündlich bis 20.31

Pleinfeld Mo-Fr 8.32, 8.37, 17.05, 17.37 und dann stündlich bis 20.37

Ellingen Mo-Fr 8.35, 8.41, 17.15, 17.41 und dann stündlich bis 20.41

Zug

Gunzenhausen Sa+So 8.16, 09.15, 16.16, 18.16, 20.16

Treuchtlingen Sa+So 09.30

Pleinfeld Sa+So 8.31, 16.31, 18.31, 20.31

Pleinfeld Sa+So 9.14, 17.14, 18.14, 20.14

Treuchtlingen Sa+So 10.25,

Ellingen Sa+So 9.18, 10.35 17.18, 18.18, 20.18

Wir gehen in Ellingen vom Bahnsteig bergab.

Richtung zur Besichtigung von

Ellingen.

Die Geschichte des Ortes ist identisch mit der der Deutschordensniederlassung hier. Das

Deutschordenschloss geht aus einem Spital hervor, dem im Mittelalter ein Dorf zugeordnet

ist. Im 16./17. Jh. ist Ellingen Markt und befestigt. Im 18. Jh. hat es den Charakter

einer kleinen Residenzstadt im Stile des Barock. Heute hat Ellingen etwas über 6500

Einwohner, die sich auf 12 Stadtteile verteilen.


Wir wandern über die „Ringstraße“ und vorbei an links stehender Nr. 9,

*** Tafern zum Stern, ein Wohnhaus des 18. Jhs. sowie dahinter

liegender Scheune von 1865,

*** Schafscheuer des Deutschen Ordens, ein Bau des 18. Jhs.

sowie vorbei an rechts stehendem

*** Gartenpavillon von 1725 mit neu angelegtem Garten und

Freitreppe,

und gehen kurz darauf über die

*** Heiligenbrücke, die 1762 nach Plänen des Matthias Binder

dreijochig aus Sandsteinquadern über die Rezat erbaut wurde.

Die Brücke mit den Skulpturen ist eine der schönsten Frankens.


10 Minuten später wandern wir auf der „Pleinfelder Straße“ rechts.

3 Minuten später wandern wir durchs

*** Pleinfelder Tor. Das Wahrzeichen Ellingens ist eine dreitürmige,

wappengeschmückte Anlage mit rustizierten Toröffnungen,

1660 vollendet.

Wir gehen vorbei an linker Nr. 25, ** Ackerbürgerhaus, ein Barockbau der

Zeit um 1718, von Franz Keller mit starker Betonung der Mittelachse.

1 Minute später wandern wir rechts auf die „Hintere Gasse“. Es geht vorbei an

rechter Nr. 20, ** Ackerbürgerhaus der Zeit um 1718 mit betontem Mittelrisalit

und bekrönender Cäsarenbüste, vorbei an rechter Nr. 18, einem so gen.

** Kleinhandwerkerhaus von 1693, mit Fachwerkgiebel, vorbei an rechter

Nr. 9, ein ** Handwerkerhaus von 1721, mit barockem Walmdach.


1 Minute später wandern wir bei links an der Ecke stehender Schlossstraße

Nr. 5, ** Deutscher Kaiser, ein Wohnhaus von 1720, das 1870 Gasthaus

wurde, mit zweiachsigem rundbogigem Zwerchgiebel, und rechts an der Ecke

erbauter Schlossstraße Nr. 7, ** Ballay-Haus, 1720 nach Plänen des Franz

Keller erbaut, mit plastischem Schmuck, symmetrischer Fassade und Walmdach,

sowie frontal stehender Schlossstraße Nr. 2/4, ** Trisoley, Rentamt des

Deutschen Ordens, ein vorbarocker Steinbau von 1570, nach Kriegszerstörung

vereinfacht wieder aufgebaut, rechtsversetzt über die Durchfahrtsstraße auf

die „Neue Gasse“. Wir gehen vorbei an rechter Nr. 1, ** Königlich bayerisches

Amtsgericht von 1761. Wir gehen her zwischen linker Nr. 14, der

Schule, um 1770, mit dreiachsigem Zwerchhaus, und gehen dahinter links.

3 Minuten später gehen wir rechts in die Kapelle

*** Maria Hilf. Die Gruftkapelle des Landkomturs von Hornstein

wurde um 1730 nach Plänen des Franz Joseph Roth errichtet.

Es handelt sich um einen Putzbau mit schmuckreicher Hausteingliederung.

Über dem Portal: Trauernde Putten; am Giebel:

Michael.

Das Innere ist längsoval mit rechteckigen Abseiten und zeigt im

reich mit Stuck verzierten Deckenbild die vier bis dahin bekannten

Erdteile, in der Kuppel die Auferstehung Jesu, vielleicht

von Johann Georg Bergmüller. – Stuckmarmoraltar mit

dem Marienbildnis.


Wir gehen aus der Kapelle hinaus zur Pfarrkirche.

1 Minute später gehen wir in die Kirche

*** St. Georg. Die Kirche wurde 1729 nach Plänen des Franz

Joseph Roth erbaut. Es handelt sich um eine kreuzförmige Anlage

mit Ostturmfassade als Schaufront. Am Chor ist eine Sakristei

angebaut.

Das Äußere. Über den Fensterrahmen befinden sich Büsten der

12 Apostel. Am Portalrisalit stehen eine Immaculata, eine Elisabeth

und ein Georg.


Das Innere. An den Wänden befinden sich barocke Gemälde

des Kreuzweges Jesu. – Grabdenkmäler des 18. und 19. Jhs.


des Karl Borromäus (links) und Kaiser Heinrichs II.

Taufstein mit Johannes dem Täufer, Figur von Leonhard

Meyer, 1770, auf dem Deckel.


Das Langhaus. Das Deckengemälde, um 1730, zeigt die Vertreibung

der Händler aus dem Tempel. – Linke Kapelle: Neobarocker

Altar mit dem Gemälde der Anbetung Jesu durch die

Hirten, von F. C. Jannek, 1729, mit den Flankierfiguren Joachim

und Anna.

Am Eingangsbogen dieser Kapelle: Kanzel, um 1730, mit Michael,

dessen Schwert aus einem Bombensplitter gefertigt worden

ist, auf dem Schalldeckel.


Rechte Kapelle: Neobarocker Altar mit dem Gemälde der Elisabeth

von Thüringen samt den Flankierfiguren Walburga und

(noch einmal) Elisabeth; in der Predella: Severinsreliquienschrein.

Am Eingangsbogen dieser Kapelle: Verkündigungsgruppe von

Johann Peter Wagner, um 1725.


Wir gehen aus der Kirche hinaus, betrachten die rechts wie links errichteten

*** Torpfeiler mit den lateinischen Kirchenvätern, Skulpturen

des Johann Friedrich Maucher,

*** Zur Krone, ein Gasthaus, 1734 von Franz Joseph Roth als

Wohnhaus erbaut, im Krieg zerstört und vereinfacht wieder

aufgebaut,

sowie links stehender Nr. 19,

*** Bürgerhaus, 1748 nach Plänen von Franz Joseph Roth

erbaut, mit der Figur des Josef über der Tür,

sowie daran angebauter Nr. 17,

*** Römischer Kaiser, ein Wohnhaus, das 1683 errichtet,

2 Minuten später wandern wir an der Kreuzung links und vorbei am schönen

**** Rathaus, das Franz Joseph Roth zwischen 1744 und 1747

errichtete, das 1861 innen verändert wurde, das im Zweiten

Weltkrieg teilzerstört war und wieder aufgebaut wurde.

1 Minute später wandern wir gegenüber links hinterm Ehrenhof errichteter

*** Schlossbrauerei, Dreiflügelanlage von 1723 mit Torhaus,

rechts ins

***** Deutschordensschloss. Die Anlage geht auf ein im 12.

Jh. gegründetes Spital zurück, das 1216 an den Deutschen Orden

ging. Im 14. Jh. war es der Sitz des Landkomturs der Ballei

Franken, von 1788 bis 1796 des Deutschmeisters.


Wappen des Hoch- und Deutschmeisters Pfalzgraf Franz Ludwig

Nach der Zerstörung im Markgräflerkrieg 1552 hat man den

Bau im späteren 16. Jh. in Formen der Renaissance hochgezogen,

wovon heute noch einiges im Ostflügel steckt.

Zwischen 1708 und 1711 wurde der Ostflügel von Wilhelm

Heinrich Beringer barock neu gestaltet. Fanz Keller lieferte

Die fast quadratische Vierflügelanlage um einen Innenhof mit

drei dreigeschossigen Wohntrakten und nördlicher, ostwest

gerichteter Kirche hat zum Süden hin ihre Schauseite. Diese ist

durch Mittel- und Eckpavillons gegliedert, letztere mit Kuppelhauben

gedeckt und mit Pilastern bestückt sind. Der Mittelpavillon

hat einen leicht vorspringenden Mittelrisalit, eine betonte

Portalachse und ein Pyramidendach. Der Skulpturenschmuck

stellt hier Religion, Gerechtigkeit und Caritas dar,


an den Eckpavillons die Kardinaltugenden (westlich) und die

Elemente (östlich).

Die Seitenflügel sind durch Fensterrahmungen gegliedert, der

östliche besitzt Zwerchhäuser. – Im Hof zeichnet den Ostflügel

eine frühklassizistische Kolonnade aus.

Das Innere präsentiert ein beachtenswertes Vestibül, ein nicht

minder sehenswertes Treppenhaus, einen reich dekorierten

Stiegensaal, einen stuckierten Festsaal und aufwändig gestaltete

Zimmer.

*** Mariä Himmelfahrt und St. Ulrich. Die Schlosskirche

auf alten Bauteilen in der Zeit um 1750 mit Turm errichtet, ist

an der Hofseite mit einem Portalrisalit, Pilastern und Skulpturen

Turmhelm stellen den Salvator Mundi und die vier Evangelisten

dar.

Der Chor. Das Deckengemälde ist von Cosmas Damian Asam

und zeigt die Dreifaltigkeit. – Auf dem Baldachinaltar von 1748

des Franz Xaver Feichtmayer befindet sich die Himmelfahrt

Mariens, ein Gemälde des Oswald Onghers von 1648.

Das Langhaus. Die Deckengemälde fertigte Cosmas Damian

Asam; sie schildern die Anbetung des Kreuzes durch Helena,

die Kreuzerscheinung Konstantins und Heilige sowie die vier

Tugenden. – Linker Altar der Zeit um 1750 mit dem Gemälde

des 17. Jhs.: Der Gekreuzigte. – Rechter Altar der Zeit um 1750

– An den Wänden: Epitaphien von Deutschrittern des 17. und

18. Jhs. – Reich geschnitzte barocke Betstühle. – Die doppelge-


schossige Empore mit dem Orgelprospekt schuf Franz Joseph

Roth.

Wir gehen aus dem Schloss hinaus, nach links, sofort hinterm

*** Schlosstor von 1771 mit Schweizern und Leibdienern

links durchs Parktor und nun linkshaltend nächst dem Schloss zunächst entlang

der Ostflanke des Schlosses, dann entlang der Nordseite des Schlosses,

nämlich der Schlosskirche,

durch einen Teil vom

*** Schlosspark, der eine Fülle schöner Bäume besitzt.

*** Reitschule, die Franz Joseph Roth 1749 erbaute,

links ab. Wir gehen im Wirtschaftshof mit rechts hinterm ** Georgsbrunnen

von 1755 stehendem


*** Ökonomiehof des Matthias Binder, ein Eckbau von 1751,

links. Wir gehen her zwischen linker Südfassade des Schlosses und rechtem

*** Marstall, der 1760 nach Plänen von Matthias Binder mit

*** Brühltor mit Zeughaus. Das Zeughaus ist von 1762. Das

Tor von 1764 wurde 1945 weitgehend zerstört, damit die Amerikaner

ihre Panzer in die Stadt fahren konnten. Erhalten ist ein

Bild mit Putten und Trompeten unter einer Mauerkrone.

3 Minuten später wandern wir an der Kreuzung links und halten uns links zu

*** St. Max. Die Kirche wurde von Franz Joseph Roth im Jahre

1733 erbaut. Die Westfront stellt sich mit einem schlanken,

in einer Spitze endenden Türmchen dar.

Der Chor. Hochaltar von 1734 mit großer barocker Marienstatue

des Leonhard Meyer; im Auszug: Johannes Nepomuk.

Skulpturen des Joachim und der Anna, 17. Jh.

Das Langhaus. An der Spiegeldecke Gemälde der Kardinaltugenden

und Embleme. – Linker Altar von 1680 mit Wendelin. –

Rechter Altar von 1680 mit der Heiligen Familie. – Kanzel von


1680. – Vier Gemälde mit Szenen aus dem Leben des Johannes

Nepomuk, um 1770, von Johann Chrysostomus Wink.

Wir gehen aus der Kirche hinaus, umrunden sie zur Ansicht vom begleitenden

*** Ensemble aus Wegkapelle, Geleitsäule und einer Kreuzgruppe

von Johann Peter Wagner,

und kehren zur Kreuzung zurück.

4 Minuten später wandern wir an der Dreiergabelung rechts, sozusagen Richtung

haltend auf dem Hauptweg außen am Wald entlang.

6 Minuten später wandern wir auf dem Querweg vor dem Waldrand links und

an der Kreuzung sofort rechts in den Wald.

9 Minuten später wandern wir hinterm Wald linksversetzt über den Querweg

auf den Wiesenweg und unter der Oberleitung her.

leichten Rechtsbogen und kurz darauf mit dem Weg unter der Oberleitung in

den Linksknick.

5 Minuten später wandern wir rechts auf den breiten Wiesenweg zwischen

den Feldern her auf den Wald zu. Ganz weit links im Tal fließt die Altmühl.

4 Minuten später wandern wir auf dem Querweg links, auf der Landstraße

30 Minuten später wandern wir an der Kreuzung hinterm Ortsausgangsschild

„Störzelbach“ rechts und bleiben auf dem Hauptweg.

111 Min.

5 Minuten später wandern wir an der Gabelung vor Garagen links und bleiben

rechtshaltend auf dem Hauptweg. Weit links im Tal fließt die Altmühl.

10 Minuten später wandern wir rechtsversetzt über die Landstraße. Weit links

hinterm Ort Alesheim fließt die Altmühl.

gekappter * Eiche links. Links, etwas entfernt, fließt die Altmühl.

8 Minuten später wandern wir auf der gekrümmten Ortsdurchfahrtsstraße

rechts, auf der wir bleiben. Links hinter dem Ort fließt die Altmühl.

4 Minuten später wandern wir in die Kirche von 193 Min.

Wachstein.

Im Gebiet fand man Spuren frühgeschichtlicher Ansiedlungen. Südlich des Ortes

veläuft eine Römerstraße. Möglicherweise hat der Ort schon im 5. Jh. eine Kirche, ganz

sicher im 10. Jahrhundert. Im Mittelalter gehört der Ort denen von Pappenheim. 1973

ist das Dorf Sieger im Bundeswettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden“ und erhält

2001 noch einmal die Goldplakette. Der Ort gehört heute zu Theilenhofen. Wachstein

hat 206 Einwohner.

*

*** St. Michael. Die ev. Kirche wurde 1907/08 in etwa den

Formen des Vorgängerbaus neu errichtet.

Das Innere. Der Altar wurde von der Vorgängerkirche übernommen,

ist aber auch neugotisch.


Wir gehen aus der Kirche hinaus, nach rechts, an der Gabelung links auf dem

„Steinweg“ bergauf nach „Dornhausen“ und bleiben auf dem Hauptweg.

Links hinterm Wald fließt die Altmühl.

11 Minuten später wandern wir rechts und folgen der „2“ von Asphalt fort

entlang am Dickicht. Hinter uns und hinterm Wald fließt die Altmühl.

2 Minuten später wandern wir auf der Durchfahrtsstraße links.

1 Minute später wandern wir in die Kirche von 214 Min.

Dornhausen.

Das Dorf geht aus einer fränkischen Siedlung hervor. 1208 wird hier ein Herrieder

Kanoniker genannt. 1223 wird der Ort erstmals erwähnt. Dornhausen ist ein Teil der

Gemeinde Theilenhofen. Das Dorf hat 252 Einwohner.

*

*** St. Georg. Die ev. Kirche besitzt einen Turm, dessen Untergeschoss

von 1451, dessen Obergeschosse von 1733 sind.

Das Langhaus wurde 1741 angefügt und 1795 verlängert.

Der Saal ist von umlaufenden Emporen umgeben. Die Kanzel

ist um 1741 entstanden. Die Orgel ist von 1770 mit altertümlichem

Dekor. Wappengrabsteine des 15. bis 18. Jhs. Zwei klassizistische

Grabmäler in Form urnenbekrönter Pyramiden, 1807

und 1809.

Wir gehen aus der Kirche hinaus und auf der Durchfahrtsstraße rechts.

3 Minuten später wandern wir an der Straßenkreuzung rechts nach „Pfofeld“ .

2 Minuten später wandern wir vorm Gaspfahl links. Links fließt die Altmühl.

3 Minuten später wandern wir an der versetzten Kreuzung links leicht bergauf.

Links im Tal fließt die Altmühl.


*** Ansichten vom Altmühltal und kurz darauf *** Ansichten von der Kirche

St. Michael. Links im Tal fließt die Altmühl.

5 Minuten später wandern wir vorbei an der ersten Kirche in 251 Min.

O berasbach.

1336 erhält das Kloster Kirchheim das Gebiet Oberasbach von der Gräfin Ymagina von

Oettingen geschenkt. 1460 wird die Kapelle St. Wolfgang erstmals genannt. 1632 wütet

der Dreißigjährige Krieg am Ort. Heute gehört Oberasbach zu Gunzenhausen.

*

*** St. Michael. Die ev. Kirche (eigentlich zu Unterasbach

gehörend) besitzt einen Zwiebelturm. Der Vorgängerbau dieses

spätbarocken Baues war im Mittelalter eine besuchte Wallfahrtsstätte.


Wir wandern auf der Landstraße rechts – später auf der Hauptdurchgangsstraße

durch den Ort.

12 Minuten später wandern wir in die Kirche

*** St. Wolfgang. Die ev. Kirche wurde 1876 unter Verwendung

der Chormauern von 1460 erbaut.

Der Chor ist kreuzrippengewölbt. Im neugotischen Altarretabel

befindet sich ein Gemälde von 1899: Der gute Hirte.

Wir gehen aus der Kirche hinaus, nach rechts und halten uns rechts zu Nr.

39,41. Links im Tal fließt die Altmühl.

15 Minuten später wandern wir rechts treppauf auf „Privatweg Begehen auf

eigene Gefahr“ und auf der gekrümmten Querstraße links bergab.

3 Minuten später wandern wir im Kreisverkehr auf die zweite Straße rechts

und hinter der Bushaltestelle rechts zum „Waldbad“ .

5 Minuten später wandern wir auf der Querstraße links.

7 Minuten später wandern wir an der Vierergabelung, auf die erste rechts, die

Einkaufstangente in der Altstadt von

302 Min.

Gunzenhausen.

Ein Römerkastell am Platze belegt die frühe Besiedlung. Gunzenhausen war danach

karolingischer Königshof. 823 wird es erstmals erwähnt. 1368 kommt man an die

Burggrafen von Nürnberg. Im 14. Jh. erhält der Markt Stadtrecht. Gunzenhausen ist seit

dem Mittelalter befestigt, und zwar etwa seit dem 15. Jh. Danach gehört man zur Markgrafschaft

Ansbach. 1806 wird man zu Bayern einverleibt. Die Stadt hat über 16000

Einwohner.


Wir kommen vorbei am Stück Stadtmauer mit

*** Wehrgang des 13. Jahrhunderts,

gehen hinter rechts stehendem

*** Färberturm, ein ungegliederter Zylinder aus Buckelquadern

mit Turmgeschoss und Kegeldach, 14. Jahrhundert,

rechts und links treppauf.

**** Beatae Mariae Virginis. Die evangelische Stadtkirche

besitzt Turmuntergeschosse des 13. Jhs. Der Chor entstand aber

1448. Langhaus und Turmobergeschosse mit Oktogon sind aus

der zweiten Hälfte des 15. Jhs. 1706 errichtete man die Westwand

neu, erhöhte die Mittelschiffswände und zog ein Holzgewölbe

ein.

Das Äußere besitzt zwei netzrippengewölbte Portalvorhallen.


Der Chor ist sterngewölbt auf Wandkonsolen.

Der riesige neugotische Altar trägt das Gemälde der Verklärung

Christi.

Linke Wand: Sakramentshaus in Freskotechnik, aus der Bauzeit.

Fresken „Der Apostel Abschied“, aus der Zeit um 1460,

mit kleinen Halbbüsten von Propheten zu deren Häuptern.


eines riesigen Christophorus, von 1496;

2. Grabstein für Paul von Absberg (+1503).

Das Mittelschiff besitzt ein gotisierendes Sterngewölbe. Über

*** Marktplatz mit historischer Bebauung, meist des 18. Jhs.

bei links stehendem Eckhaus,

*** Palais von Heydenab, ein barocker Prachtbau von 1749,


links. Wir kommen vorbei an links stehender Nr. 42,

*** Haus des ehemaligen Stadtvogts, ein Gebäude von 1750,

vorbei an rechts stehender Nr. 37,

*** Apotheke, ein ehemaliges Amtshaus des 18. Jahrhunderts,

vorbei an links stehender Nr. 28,

*** Gasthof Lamm, ein Bau aus dem 17. Jh.

*** Rathaus. Die lang gestreckte Anlage wurde im 16. Jh.

errichtet und 1621 ausgebaut. Im Innenhof befindet sich eine

*** Bildsäule aus spätgotischer Zeit, 3 m hoch.

Wir gehen aus dem Rathaus hinaus, nach rechts, rechts auf „Rathausstraße“ .

*** Blasturm des 13. Jhs. mit viergeschossigem Oktogon und

Zeltdach über quadratischem Durchfahrtssockel, nach Einsturz

1603 neu aufgeführt,

rechts, vorbei am * Neptunbrunnen von 1876 ins

*** Stadtmuseum (Di-So 10-12, 13-17 Uhr). Geschichte der

Stadt Gunzenhausen und des Altmühltals.

Wir gehen aus dem Museum hinaus, auf gekommener Rathausstraße zurück.

2 Minuten später wandern wir nahe der Altmühlbrücke in die Kirche

*** Heilig Geist. Die ev. Spitalkirche hat man ursprünglich

1352 erbaut. Allerdings wurde sie 1611 und 1700 erneuert. Das

Fenstermaßwerk ist nachgotisch.

Der Chor besitzt eine Stuckdecke. Der Altar entstand um 1700.

Das Langhaus ist mit einer Stuckdecke geschlossen. – Die Kanzel

ist aus der Zeit um 1700. – Grabmal ist für Burchard von

Seckendorf (+1365).

Wir gehen aus der Kirche hinaus und auf der Ortsdurchfahrtsstraße links.

5 Minuten später wandern wir kurz vor der Unterführung rechts.

2 Minuten später wandern wir in den Bahnhof von Gunzenhausen. 318 Min.

Elllingen – Gunzenhausen

A 10

Ende

*

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