Bozen – Nals - Kunstwanderungen

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Bozen – Nals - Kunstwanderungen

RK C05

Bozen – Vilpian/Nals

7 Stunden reine Wanderzeit

Zug

Vilpian/Nals täglich 8.58, 9.58, 10.58, 17.58, 18.58, 19.58

Bozen, Bf. täglich 9.13, 10.13, 11.13, 18.13, 19.13, 20.13

Stadtbus

Bozen, Bf.

Seilbahn Jenesien

(Wer anstatt vom Bahnhof Bozen den Bus zu nehmen, lieber zu Fuß zur Bushaltestelle

Jenesien gehen will, muss eine reine Wanderzeit von 36 Minuten

bis zur Bushaltestelle „Seilbahn Jenesien“ zur Wanderung hinzu rechnen. Bei

der ohnehin langen und teilweise steilen Wanderung ist das allerdings zu bedenken.

Das heißt dann so:

Wir gehen in Bozen aus dem Bahnhof hinaus, rechtsversetzt über die Durchfahrtsstraße

und nun ständig durch die Parkanlage.

5 Minuten später wandern wir gegenüber dem Seitenausgang der Kirche St.

Mariä Himmelfahrt rechts auf die „Pfarrgasse“, über den „Musterplatz“, auf

der Quergasse links und halten uns rechts.

3 Minuten später wandern wir an der Kreuzung links auf „Museumsstraße“.

5 Minuten später wandern wir bei der „Seilbahn Jenesien“ rechtsversetzt

über die Landstraße auf den „Rafensteiner Weg“, halten uns immer links und

eine halbe Stunde lang steil bergauf.

*

Wir wandern von der Bushaltestelle „Seilbahn Jenesien“ nach Norden auf den

*** Ansichten von der Ruine Rafenstein.

5 Minuten später wandern wir in die

*** Burg Rafenstein. Die Ruine ist der Rest einer Anlage des

13. Jhs., die im 16. und 17. Jh. umgebaut wurde.

Wir gehen von der Burg auf gekommenem Weg zurück.

5 Minuten später wandern wir auf dem Querweg rechts und folgen nun stets

der „2“ nach „Jenesien“ immer bergauf, am Anfang steil, später mehr gemäßigt,

aber immer im Schatten.

4 Minuten später wandern wir rechts auf den „Kelderer Weg“, biegen kurz darauf

wieder links ab, zwischen Zäunen her und kommen vorbei am

*** Rathaus.

2 Minuten später wandern wir über den Friedhof, Brunnen mit Trinkwasser,

in die Kirche von

111 Min.

Jenesien.

Jenesien ist urkundlich erstmals erwähnt im Jahre 1186: in monte Sancti Genesii. 1208

wird der Pfarrer von Jensien im Trienter Bischofsstreit erwähnt. 1328 gehen die Trienter

Patronatsrechte über Jenesien an Au über. 1465 wird die Vorgängerkirche der heutigen

Kirche geweiht.

*

*** St. Genesius. Die Kirche wurde 1838 erbaut, unter Einbeziehung

eines Teils der vorhandenen Westmauer des Vorgängerbaus.

Das Innere wurde von Hans Plattner aus Zirl ausgemalt.

Der Chor zeigt an der Decke die Dreifaltigkeit sowie die thronende

Muttergottes, die von Aposteln, Propheten, Märtyrern

und Bekennern verehrt werden. – Linke Wand: Anbetung Jesu

durch die Magier und Hirten, flankiert von Benedikt und Scholastika.

– Rechte Wand: Der Auferstandene mit alttestamentlichen

Gestalten, u. a. Abraham, Johannes der Täufer, David,

Moses, Melchisedech. – Im Medaillon rechts davon: Bonifatius

Das Langhaus. Das Deckengemälde stellt Jesus dar, den Maria

und Johannes sowie die Heiligen Petrus, Paulus, Benedikt nebst

Abraham, Moses und Jakob begleiten, die die irdische Kirche

zur Aufnahme in die ewige Seligkeit erwarten. – Am Chorbogen:

Kruzifixusgemälde. – Linker Altar mit dem Gemälde des

Sebastiansmartyriums; darüber: Joachim; Gemälde von Anton

Wir gehen aus dem Hauptausgang der Kirche hinaus, Gasthof, steigen bergauf,

Brunnen mit Trinkwasser, und folgen bei Auftreten der Bezeichnung

„1“, die uns nun bis Langfenn begleitet. Falls sie nicht auftritt, folgen wir am

Anfang der Bezeichnung Fußweg „Salten“, später aber bei Auftreten stets der

Bezeichnung „Langfenn“. Sogleich haben wir eine *** Ansicht zur Rechten

vom Rosengarten und vom Langkofel. Gasthof. Später hat man dann


**** Panorama-Ansichten der Bergwelt rings umher, die besonders

imposant wirkt, wenn sie noch mit Schnee bedeckt ist.

Von der letzten Anhöhe vor Langfenn, den so genannten Langfenner Wiesen,

haben wir dann eine

***** Panorama-Ansicht von der Bergwelt um uns herum.

Langfenn,

*** St. Jakob. Die Bruchsteinkirche liegt auf dem mit 1525

Metern höchsten Punkt des Saltens.

Wir gehen aus der Kirche hinaus, vorbei am Gasthof, nach links bergab und

folgen nun immer der „E5“ mit

***** Panorama-Ansichten von der Bergwelt rund um den

Salten.

8 Minuten später wandern wir auf der Querstraße rechts.

12 Minuten später wandern wir vorbei an einem Sträßchen zur Linken mit einem

Wegkreuz und gehen an der Gabelung dahinter links bergab.

10 Minuten später wandern wir auf der Querstraße rechts und halten uns links.

Gasthof.

8 Minuten später wandern wir in die Kirche von 280 Min.

Mölten.

Das Gebiet ist mindestens seit dem Jahre 2000 v. C. besiedelt. Später dann sind die Kelten

nachweisbar, was die Hofnamen – auch Lafenn – belegen. Funde tun ein Übriges

um die Frühzeit am Ort zu garantieren. Mölten wird erstmals 590 erwähnt, und zwar als

Maletum. Paulus Diaconus berichtet, dass die Franken hier eingefallen sind, bevor sie

Verona erreichten. – Der Ort besitzt ein *** Fossilienmuseum, das immer offen ist.

*

*** Mariä Himmelfahrt. Der untere Teil des Turmes und die

vorderen drei Joche des Langhauses strammen noch aus der

romanischen Bauperiode des 12. Jhs. Der heutige Bau steht seit

dem 15. Jh., allerdings mit der Langhausverlängerung um zwei

Joche des 17. Jhs. und dem Turmhelm derselben Zeit. Mitte des

19. Jhs. wurde die Kirche gründlich renoviert.

Der Chor. Neugotischer Hochaltar von 1860 mit einer Marienkrönung,

von zwei Engeln flankiert, sämtlich 16. Jh. – Linke

Wand: Kreuzgruppe, von J. Artzt aus Bozen, um 1510.

Das Langhaus ist sterngewölbt. Linker Seitenaltar, neugotisch

mit einem Relief des Marientodes, 15. Jh. – Rechter Seitenaltar,

neugotisch, mit Josef und zwei Heiligen.

Wir gehen aus der Kirche hinaus und rechts in die Kapelle

*** St. Anna des 16. Jhs. mit Spitzbogenportal und Radfenster.

Das Innere besitzt ein fächerförmiges Gratgewölbe. Der Hochaltar

ist aus dem 17. Jh.; in seiner Mittelnische steht eine Pietà

der Zeit um 1400.

Wir gehen aus der Kapelle hinaus, steigen treppab, gehen aus dem Friedhof

hinaus, Brunnen mit Trinkwasser, wandern rechts bergauf, auf der Querstraße

links und an der Gabelung rechts nach „Schlaneid“.

3 Minuten später wandern wir an der Gabelung hinter dem Ortsschild

„Mölten“ links bergab zur „Seilbahn“, kurz darauf eng vorbei an alleinstehendem

Baum und folgen stets dem rotweißen Wanderzeichen.

5 Minuten später wandern wir vor Kanal und Gleis links.

13 Minuten später wandern wir linksversetzt über die Querstraße.

4 Minuten später wandern wir zum Bahnhof „Vilpian“. 420 Min.

RK C05

Ende

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