Ahr II - Kunstwanderungen

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Ahr II - Kunstwanderungen

E 28

Ahr II

Antweiler – Müsch – Dorsel – Ahrhütte – Ahrdorf – Antweiler

Rundwanderung

5 Stunden und 41 Minuten reine Wanderzeit

Wir beginnen die Rundwanderung an der Ahr mit dem Besuch der Kirche von

Antweiler.

Antweiler wird 975 erstmals urkundlich als Ametwilere erwähnt. Seit dem 12. Jahrhundert

gehört Antweiler zur Herrschaft Arenberg. Der Herzog von Arenberg stellt um

1760 einen Bauplatz für die Pfarrkirche zur Verfügung. Die Herzöge von Arenberg

fördern auch den Bergbau und die Erzgewinnung von Antweiler. Bis 1930 wird Kupferkies

gefördert. Bis 1970 ist der Ort Sitz einer eigenen Verbandsgemeinde von zwanzig

Orten. Heute gehört Antweiler zur Verbandsgemeinde Adenau.

*

*** St. Maximin. Das Gotteshaus aus dem Jahre 1762 besitzt

eine Ausstattung, die im Wesentlichen aus neugotischer Zeit

des 19. Jhs. stammt.

Der Chor. Barockartiger Altaraufbau mit einem Corpus Christi

darin, von den Figuren der Barbara und des Maximin flankiert.


Das Langhaus. Rechte Wand: Figur des Josef. – An der Orgelempore:

Figuren der vier Evangelisten und des Michael.

Turmuntergeschoss: Pietà.

Wir gehen aus der Kirche hinaus, auf der Durchfahrtsstraße links, kurz darauf

links auf die „Bahnhofstraße“, auf der ** Ahrbrücke über den Fluss …

… und bleiben auf der Straße nach „Rodder“.

7 Minuten später wandern wir rechts auf den Radweg nach „Müsch“.

Müsch.

Müsch wird 975 erstmals als Muska erwähnt. Der Ort war vor 1800 ein politisches

Kuriosum, eine Exklave, die von fremden Territorien umgeben ist. Im Norden sind es

die Herzöge von Arenberg, im Osten das Kurfürstentum Köln und im Südosten Kurtrier.

Dementsprechend liest sich die Wechselgeschichte der Pfarrei. Die Geschichte des

Ortes ist also identisch mit der der Pfarrei. Vor 1800 gehört der Ort zum kurkölnischen

Amt Nürburg. 1803 kommt die Pfarrei an Uedelhoven und gehört zum Bistum Trier.

1825 gelangt Müsch mit Uedelhoven ans Erzbistum Köln. Seit 1930 gehört die Pfarrei

zum Bistum Aachen.

*

*** St. Katharina. Die Kapelle von 1787, die im 20. Jh. einen

Anbau erhielt, ist ein einschiffiges Haus mit dreiseitigem Chorschluss.


Der Chor. Der Altaraufbau mit Putten sowie Gottvater stammt

aus der Mitte des 17. Jhs. und zeigt eine Herz-Jesu-Figur.

Der Altbau. Linke Wand: 1. Floriansfigur, barock; 2. Judas-

Thaddäus-Figur, neugotisch – Rechte Wand: 1. Georgsfigur,

barock; 2. Josef, neugotisch.

Wir gehen aus der Kirche hinaus, auf der Brücke übern Fluss, Rastplatz, und

bald links auf der „Brückenstr.“ nach „Hoffeld“. Friedhof mit Trinkwasser.

dem „A“.


7 Minuten später wandern wir auf asphaltiertem Schrägquerweg rechts, haben

nach rechts blickend eine *** Ansicht von der Olbrück über den Eifelbergen,

biegen vorm Sportplatz links ab und haben später

*** Panorama-Ansichten vom Aremberg und anderen Höhenzügen

der Eifel.

– Später halten wir weglos streng Richtung haltend über die Hochwiesen,

vorbei am Dickicht und auf einen Gaspfahl zu.

12 Minuten später wandern wir auf Querweg beim Gaspfahl rechts und haben

*** Ansichten von der Eifel.

und folgen dem roten Pfeil am Baum. Rastplatz.

6 Minuten später wandern wir links, vorbei an Steinen und auf dem Radweg

links.

3 Minuten später wandern wir rechts, auf der Brücke über die Ahr und kurz

darauf über die Landstraße nach „Dorsel“. Rastplatz.

17 Minuten später wandern wir auf dem Friedhof mit Trinkwasser und gehen

in die Kirche von

105 Min.

Dorsel.

Dorsel wird erstmals im Jahre 1149 erwähnt. Ein Heinrich von Dorsel ist hier ansässig.

Die Arenberger, Burggrafen des Erzbischofs von Köln, haben den Ort vom 13. bis zum

18. Jh. in Besitz. Vom 17. Jh. bis 1870 ist in Dorsel eine Hütte in Betrieb. Das Dorf

brennt 1780 nieder. Die Häuser werden danach auf Geheiß des Herzogs von Arenberg

mit den Giebeln zur Straße hin neu erbaut.


*** St. Sebastian. Die Kirche aus der Zeit nach 1200 besitzt

noch ihren Wehrturm des 13. Jhs.

und den ursprünglichen Chor, der im 17. Jh. gewölbt wurde.

Das neue Langhaus wurde 1961 angefügt.

Das Chorhaus. Barocker Altar mit vier Engeln, 18. Jh., darin

Strahlenmuttergottes des 15. Jhs. (Kind neu), flankiert von

Sebastian (links) und Rochus; darüber die Figur des Sebastian.


Das Langhaus. Linke Frontwand: Retabel des 18. Jhs. mit der

Figur des Michael und dem Gemälde des letzten Abendmahls,

18. Jh.


Rechte Frontwand: Altar des 18. Jhs. mit Engel-Garbriel-Figur

und äußerst schlichter Madonnenfigur. – An der Rückwand:

Wir gehen aus der Kirche hinaus, beachten auf dem Friedhof vereinzelt stehende

*** Grabkreuze aus dem 18. Und 19. Jhs.

gehen vorbei an der Pietà, über „Auf der Heldt“, Gasthof, auf die „Kapellenstraße“

und vorbei an Nr. 2, * Fachwerkbau.

3 Minuten später wandern wir an der Kreuzung rechts und vorbei am Kapellchen

mit *** Ansichten vom Aremberg und von Ahrdorf im Tale.

3 Minuten später wandern wir auf der Querstraße links bergab.

3 Minuten später wandern wir hinterm Wegkreuz rechts auf Asphalt, haben

*** Ansichten von den Ahrbergen und bleiben auf dem Hauptweg.

bleiben auf dem Hauptweg.

13 Minuten später wandern wir an der Kreuzung rechts auf breiten Sand-

Schotterweg und nach zehn Metern an der Gabelung links.

2 Minuten später wandern wir rechts und nun stets bergab.

6 Minuten später wandern wir auf dem Schrägquerweg im Bachtal links.

9 Minuten später wandern wir auf der Landstraße in „Neuhof“ rechts, nutzen

den Parkplatz links, dann die Straße bergauf rechts, vorbei an Häusern, dann


die Zufahrt zur „Lommersdorfer Mühle“, wo wir uns rechts halten, und gehen

schließlich direkt an der Landstraße entlang, Gasthof, nach 170 Min.

Ahrhütte.

Die Herzöge von Arenberg betrieben seit dem Mittelalter hier ein Eisenhüttenwerk,

davon nur noch Reste eines Hochofens, zwei Schuppen und das Reitmeisterhaus vorhanden

sind. Das Eisen der Arenberger ging überwiegend an Lütticher Waffenschmiede.

Es wurden auch Takenplatten hergestellt.

*

14 Minuten später wandern wir hinter rechts an der Landstraße stehendem *

Reitmeisterhaus, von 1677, links auf „Am Hammerwerk“, auf der ** Ahrbrücke

über den Fluss, …

… links auf die „Hüttenstraße“, folgen dem „A“. Friedhof mit Trinkwasser.

2 Minuten später wandern wir zur (geschlossenen) Kirche von 231 Min.

Ahrdorf.

Der Ort wird 970 erstmals erwähnt. Ahrdorf ist im frühen 20. Jahrhundert Knotenpunkt

zweier Eisenbahnlinien, der von Ahrdorf nach Blankenheim, die 1910 in Betrieb genommen

wurde, und jener von Dümpelfeld nach Jünkerath, die 1912 eröffnet wurde.

Ahrdorf wird 1816 Teil des Blankenheim-Kreises. Noch heute gehört es zu Blankenheim.

*

*** St. Hubertus. Die ehemals auf dem alten Friedhof erbaute

Kapelle, damals noch dem heiligen Valentin geweiht, wurde

970 der Abtei St. Maximin in Trier geschenkt. Der heute einschiffige

Bruchsteinbau ist im Kern aus jener Frühzeit. Die

Langhauswände wurden im 11./12. Jh. aufgestockt und mit

Schlitzfenstern versehen, die über den späteren, barocken

Rundbogenfenstern erhalten geblieben sind. Die Umgestaltung

des Gotteshauses sowie der Patronatswechsel fanden 1710 statt.

1957 hat man den westlichen Erweiterungsbau mit der Emporenöffnung

freigelegt.

Der Chor ist kreuzgewölbt, das Haus flach gedeckt. Die Ausstattung

ist im ländlichen Barockstil gehalten. Der Altaraufbau

Wir gehen aus der Kirche und Friedhof mit Trinkwasser hinaus, halten uns

links, Gasthof, aber stets auf Asphalt, vorbei an vereinzelt stehenden

*** Fachwerkbauten des 18. und 19. Jhs.

2 Minuten später wandern wir zur

*** Ahrbrücke aus Bruchstein; ein Bogen ist aus dem 19. Jh.,

der andere wurde 1985 rekonstruiert.


Wir kehren um, gehen auf gekommenem Weg zurück, kurz darauf auf „Hubertusstraße“/Schönebergstraße“

mit dort rechts stehender Nr. 7,

*** Spellenhof, eine Fachwerkgruppe des 18. Jhs.,

links und folgen dem „A“. Rastplatz.

rechts auf die „Kapellenstraße“.

4 Minuten später wandern wir an der Kreuzung rechts auf die „Bergstraße“.

3 Minuten später wandern wir an der Gabelung hinterm Ort links, von Asphalt

fort und folgen dem „A“.

Ludwig-Richter-Idylle vor Antweiler

0,7“, auf der Brücke über die Ahr und auf der Durchfahrtsstraße rechts.

3 Minuten später wandern wir in die Kirche von Antweiler. 341 Min.

Antweiler – Müsch – Dorsel – Ahrhütte – Ahrdorf – Antweiler

Ahr II

Ende

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