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LICHT UND LAMPEN

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Januar 201 1


GÖNNEN SIE SICH VIEL

LICHT mit WENIG STROM

Inhalt

Themen

Seiten

Hätten Sie gedacht, dass das Licht im Haushalt bis

zu zehn Prozent des Stromverbrauchs ausmacht?

Da lohnt es sich, über die Beleuchtungsfrage

einmal nachzudenken. Besonders, weil das Angebot

an Lampen heute so vielseitig ist wie nie zuvor.

Sie bieten Ihnen einen großen Anwendungs- und

Leistungsspielraum und nutzen die Energie immer

besser aus.

Von der Glühlampe bis zur LED-Lampe 4 — 8

Licht in der Fachsprache 9 — 11

Die richtige Beleuchtung 12 — 17

Energiespartipps, die einleuchten 18 — 21

Das Vattenfall Center 22

In dieser Broschüre informieren wir Sie über die

wesentlichen Merkmale, die Sie zur Auswahl und zum

Vergleich einer guten Beleuchtung brauchen, und

stellen Ihnen die wichtigsten Lampentypen vor. So

können Sie Tag für Tag Strom sparen — und das bei

optimaler Beleuchtung in allen Räumen.

Ihr Vattenfall Beratungsteam


AM ANFANG WAR DIE GLÜHlampE

Als Edison stolz den ersten Glühfaden in einem Glaskolben

präsentierte, hätte er sich wahrscheinlich nicht träumen lassen,

wie seine Erfindung bis heute weiterentwickelt wurde und nun

langsam aus den Haushalten durch EU-Beschluss verdrängt wird.

Glühlampe

Glühlampen sind vor allem wegen ihres geringen Anschaffungspreises

und ihres schönen warmen Lichts noch immer sehr

beliebt. Jedoch ist der Nachteil der Glühlampen, dass ein sehr

hoher Energieanteil, etwa 95 Prozent, als Abwärme verloren

geht. Daher hat die Europäische Kommission beschlossen,

Glühlampen schrittweise vom Markt zu nehmen.

Zeitplan für den Auslauf ineffizienter Lampen

Seit 01. 09. 2009

Seit 01. 09. 2010

Ab 01. 09. 201 1

Ab 01. 09. 2012

Effizienzklassen

F und G

= Auslaufend*

= Erlaubt

Standard-Glühlampen und

konventionelle Halogenlampen

(Energieeffizienzklassen D und E)

≥ 100 W ≥ 75 W ≥ 60 W < 60 W

Halogenlampen

(Energieeffizienzklassen

B und C)

*Lampen dürfen nicht mehr in den Verkehr gebracht werden. Restliche

Lagerbestände dürfen noch aufgebraucht werden.

Halogen-Glühlampe

Das Halogenlicht hat große Marktanteile erobert. Man unterscheidet

zwischen Halogen-Hochvoltlampen für den Betrieb ab

230 Volt und Halogen-Niedervoltlampen, die mit einem Transformator

betrieben werden. Da sie sehr klein sind, kann man

mit ihnen spezielle Lichteffekte erzielen. Durch unterschiedliche

Reflektoren wird das Licht gebündelt oder breit gestreut. Die

Beleuchtung wird gezielt eingesetzt, um zum Beispiel einzelne

Accessoires in der Wohnung zu betonen und eine besondere

Atmosphäre zu schaffen. Halogenlampen erzeugen ein sehr brillantes

Licht. Hochvoltlampen mit Schraubsockel lassen sich in

übliche Glühlampen fassungen einsetzen und sparen bei gleicher

Lichtleistung bis zu 25 Prozent Strom. Halogen-Niedervoltlampen

sparen bis zu 50 Prozent Strom gegenüber einer Glühlampe.

Außerdem hält eine Halogenlampe doppelt so lange wie eine

Glühlampe.

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Beim Nachkauf einer Halogen-Niedervoltlampe nehmen Sie am

besten die alte Lampe mit, da es viele verschiedene Arten von

Stecksockeln, unterschiedliche Lichtbündelungen und Reflektorausstattungen

gibt. Vergleichen Sie diese vor dem Kauf.

Achten Sie beim Kauf auf hocheffiziente Halogenlampen. Diese

haben eine geringere Wärmeentwicklung und dadurch einen bis

zu 40 Prozent geringeren Stromverbrauch. Außerdem ist ihre

Lebensdauer wesentlich länger.

Hinweis: Wenn Sie Ihre Halogenlampen dimmen, ist es wichtig,

hin und wieder die volle Leuchtkraft Ihrer Lampen zu benutzen,

damit der Halogenprozess, der vor Schwärzung des Kolbens

schützt, wieder aktiv wird.

Leuchtstofflampe

Diese Lampen haben sich seit vielen Jahren in Stab-, Ring- und

U-Form bewährt. Sie sind in unterschiedlichen Lichtfarben und

mit verschiedenen Farbwiedergabe-Eigenschaften erhältlich.

Ihre Vorteile sind die hohe Lichtausbeute, die sehr lange Lebensdauer

und der niedrige Stromverbrauch.

Hinweis: Je nach Lampentyp enthalten Leuchtstofflampen

und Kompaktleuchtstofflampen geringe Mengen Quecksilber.

Deshalb müssen sie nach Gebrauch ordnungsgemäß auf dem

Recyclinghof entsorgt werden.

Kompaktleuchtstofflampe

Kompaktleuchtstofflampen, auch Energiesparlampen genannt,

haben ein integriertes Vorschaltgerät und einen Schraubsockel,

der meistens in herkömmliche Glühlampenfassungen passt.

Sie verbinden die Vorteile der Glühlampe, wie die kompakte

Form, mit den Vorteilen einer Leuchtstofflampe mit hoher

Lichtausbeute und langer Lebensdauer.

Die Formen, Abmessungen und Gewichte sind anders als bei

den gewohnten Glühlampen. Prüfen Sie vor dem Kauf, ob die

Lampen in die vorhandenen Leuchten passen.

Anders als herkömmliche Glühlampen verbraucht die Kompaktleuchtstofflampe

bei gleichem Lichtstrom bis zu 75 Prozent

weniger Strom. Ein weiterer Vorteil ist ihre mindestens

achtmal höhere Lebensdauer. Es lohnt sich, Glühlampen gegen

Kompaktleucht stofflampen auszutauschen. Prüfen Sie dabei,

ob Ihre ausgewählte Energiesparlampe mindestens die gleiche

Lichtausbeute, angegeben in Lumen (lm), leistet wie Ihre alte

Lampe. Ganz besonders gut geeignet ist ihr Einsatz, wenn sie

längere Zeit am Tag leuchtet. Um eine optimale Lichtverteilung

zu garantieren und um Blendung zu vermeiden, sollten Sie Kompaktleuchtstofflampen

nur in geeignete Leuchten einsetzen.

Hinweis: Achten Sie bei Leuchtstofflampen auf die Lichtfarbe

und die Farbwiedergabe. Kompaktleuchtstofflampen in der

Außenbeleuchtung können bei Kälte sehr viel weniger Licht

abgeben als angegeben.

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LEuchtende beispiele für

eine angenehme atmosphäre

Vergleich bei ungefähr gleichem Lichtstrom

Glühlampe 40 W 60 W 75 W 100 W

Kompaktleuchtstofflampe 8 —12 W 11—16 W 15—20 W 18 —23 W

Bevorzugen Sie bei Kompaktleuchtstofflampen eine höhere

Wattzahl, um den gleichen Lichtstrom zu erzielen.

LED-Lampe

Die für den Einsatz im Haushalt entwickelten LED-Lampen sind

mit mehreren LED (Light Emitting Dioden) zu verschiedenen

Lampenformen für die unterschiedlichsten Anwendungen zusammengefasst.

Für verschiedene Fassungen und Stromspannungen

gibt es heute schon LED-Ersatz. Abmessungen, Lichtfarbe und

Farbwiedergabe sind allerdings nicht immer mit der gewohnten

Glühlampe zu vergleichen. Prüfen Sie daher vor dem Kauf, ob

die Lampen in die vorhandenen Leuchten passen und Ihren

Ansprüchen an das Licht genügen.

Die Vorteile der LED-Lampen sind ein niedriger Strom verbrauch,

sehr lange Lebensdauer und konstante Licht abgabe unabhängig

von der Umgebungstemperatur.

Hinweis: LED-Lampen eignen sich besonders gut für die

Außen beleuchtung.

Licht erfüllt die unterschiedlichsten Zwecke und schafft in jedem

Raum eine ganz bestimmte Atmosphäre. Hier finden Sie die

wichtigsten Faktoren, die eine Lichtstimmung ausmachen.

Gebündelt oder gestreut — die Lichtverteilung

Entscheiden Sie vor dem Kauf, ob Ihre Lampen und Leuchten

das Licht gebündelt oder gleichförmig in den Wohnraum

abstrahlen sollen.

Lichtverteilung

gebündelt tief strahlend

breit strahlend

gleichförmig strahlend

indirekt strahlend

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Warm oder kalt — die Lichtfarbe

In der Beleuchtungstechnik unterscheidet man die Lichtfarben

Warmweiß, Neutralweiß und Tageslichtweiß. Zum Beispiel haben

Sie bei Glühlampen eine warmweiße Lichtfarbe, während Sie bei

Leuchtstofflampen die Lichtfarbe wählen können.

Warmweiße Lichtfarben passen zur wohnlichen, erholsamen

Atmosphäre und zu geringeren Beleuchtungsstärken. Neutralweißes

Licht empfiehlt sich für eine sachliche Atmosphäre und

wird für Arbeitsstätten, Hobbykeller und Garagen bevorzugt.

Tageslichtweiße Lampen verstärken eine an sich schon kühle

Raumatmosphäre und wirken bei niedrigem Beleuchtungsniveau

kalt und unfreundlich. Im Haushalt kommen sie üblicherweise

nicht zum Einsatz.

Wenig oder viel Licht — der Lichtstrom

Der Lichtstrom gibt die insgesamt von einer Lampe abgegebene

Lichtleistung an. Er wird in Lumen (lm) gemessen und auf der

Verpackung und in Lampenprospekten angegeben. Lampen mit

gleicher Wattzahl können unterschiedlich viel Licht erzeugen,

daher ist es wichtig, beim Kauf die Lichtstromangabe zu beachten.

Zum Beispiel kann eine 12-Watt-Kompaktleuchtstofflampe

mit 640 Lumen eine 60-Watt-Glühlampe mit 660 Lumen ersetzen.

Lichtstrom verschiedener Lampen im Vergleich

60-Watt-Glühlampe

12-Watt-Kompaktleuchtstofflampe

circa 660 Lumen

circa 640 Lumen

Natürlich oder künstlich — die Farbwiedergabe

Wenn Ihr Lampenlicht nicht die richtigen Farbwiedergabe-Eigenschaften

hat, erscheinen die Farben der angeleuchteten Gegenstände

unnatürlich und verfälscht. Besonders bei Leuchtstofflampen

wird dieser Effekt deutlich. Lassen Sie sich beim Kauf

über die Farbwiedergabe Ihres gewählten Lampentyps ausführlich

beraten.

15-Watt-Kompaktleuchtstofflampe

60-Watt-Halogen-Hochvoltlampe

circa 960 Lumen

circa 840 Lumen

Bei richtiger Lampenwahl können die Farben in Ihrer Wohnung

natürlich wiedergegeben werden: Ihre schönen blauen Badfliesen

wirken nicht grau, und das Essen auf dem Tisch verliert nicht

seine appetitlich frische Farbe.

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LICHT MACHT STIMMUNG

Licht ist ein wichtiger Einrichtungsfaktor, den Sie nicht unterschätzen

sollten. Sobald es dunkel wird, ist die Beleuchtung für

die Raumatmosphäre bestimmend. Durch gleichförmig strahlende

oder indirekte Beleuchtung wird die Grundbeleuchtung im

Wohnzimmer erzielt. Steh-, Lese- und Tischleuchten schaffen

Lichtzonen, die Sie gezielt setzen können.

Hier wird gemütlich gelesen, dort wird gearbeitet — jede Leuchte

kann einen bestimmten Zweck erfüllen. So können gedimmte

Lampen die Gemütlichkeit in einem Raum unterstreichen. Möchten

Sie Ihre Lampe dimmen, achten Sie darauf, dass dies mit

Ihrer Lampe möglich ist. Nicht alle Kompaktleuchtstofflampen

sind dimmbar.

Räume werden durch Kontraste lebendig. Deshalb gehört eine

ausgewogenne Balance zwischen Licht und Schatten zu einer

guten Beleuchtung. Schatten sind zum Erkennen von Gegenständen

unbedingt erforderlich. Ohne sie würde der Raum für das

Auge ermüdend wirken und Stolperfallen wie Teppichkanten oder

Treppenstufen könnten nicht mehr erkannt werden.

Für eine harmonische Beleuchtung gilt: Schatten ja — harte

Schlagschatten nein.

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Licht zum Schreiben

Beim Arbeiten und Lesen am Schreibtisch ist es wichtig, dass das

Licht von der Seite einfällt, um Reflexblendung zu vermeiden.

Für länger dauernde Arbeiten sollte die Schreibtischoberfläche

einen Reflexionsgrad zwischen 30 und 50 Prozent haben, damit

der Kontrast zwischen Papier und Oberfläche ausgeglichen ist.

Zweckmäßig ist es, dass die Leuchte in alle Richtungen verstellbar

ist, eine tief und breit strahlende Lichtverteilung hat und

dass der Leuchtenschirm zur Vermeidung von Direktblendung

lichtundurchlässig ist.

Licht in der Küche

In der Küche ist eine ausreichende Allgemeinbeleuchtung besonders

wichtig. Sie erleichtert das Arbeiten und verhindert Unfälle.

Für den Arbeitsplatz am Herd eignet sich die integrierte Beleuchtung

der Dunstabzugshaube. Über den Arbeits flächen und der

Spüle werden die Lampen unter den Oberschränken montiert.

Leuchtstofflampen eignen sich dafür sehr gut. Sie garantierten

eine blendfreie und Strom sparende Beleuchtung.

Licht beim Essen

Um eine gleichmäßige Ausleuchtung zu schaffen, sollte die

Leuchte über Ihrem Esstisch der Form des Tisches angepasst

sein. Vermeiden Sie eine Direktblendung, indem Sie darauf achten,

dass sich die Leuchtenunterkanten etwa 60 cm über den

Tisch befinden. Gut eignen sich Leuchten, deren Schirm nicht

oder nur gering lichtdurchlässig ist und das Licht breit streut.

Licht zum Lesen

Die Lichtquelle sollte sich seitlich hinter dem Lesenden befinden

und so auf Buch oder Zeitung strahlen, dass das Auge weder

durch direkten Lichteinfall von vorn noch indirekt durch unerwünschte

Reflexion geblendet wird. Es ist nicht zu empfehlen,

das Licht ausschließlich auf das Buch zu konzentrieren und die

Umgebung völlig dunkel zu lassen. Die Augen müssen sich dann

ständig bei einem Blickwechsel neu anpassen. Der extreme

Kontrast zwischen hell und dunkel ermüdet die Augen dann

sehr schnell. Eine gute Grundbeleuchtung ist deshalb die beste

Voraussetzung für entspanntes Lesen.

Licht zum Fernsehen

Mit einer Lichtquelle hinter Ihrem Fernsehgerät erreichen Sie

eine angenehme Aufhellung der näheren Umgebung und verhindern

Spiegelungen auf dem Bildschirm. Eine völlig dunkle

Raumumgebung ist nicht empfehlenswert, da Kontraste zwischen

Bild und Hintergrund die Augen unnötig strapazieren. Mit einer

gedämpften Grundbeleuchtung können Sie das ausgleichen.

Licht für Bilder

Für die Bildbeleuchtung werden häufig Reflektorlampen, zum

Beispiel Halogen- oder LED-Strahler, an der Decke angebracht.

Um störende Reflexe auf dem Bild zu vermeiden, sollte der

Abstand zwischen Stahlern und Wand circa ein Drittel der

Raumhöhe betragen. Als Alternative kann auch eine spezielle

Bildbeleuchtung eingesetzt werden.

Tipp: Halten Sie je nach Lampentyp und Wärmeentwicklung den

auf der Leuchte vorgegebenen Abstand ein. Bevorzugen Sie Lampen

mit Schutzfilter, die ein Ausbleichen der Farben vermeiden.

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Licht im Bad

Eine gute Spiegelbeleuchtung zeichnet sich dadurch aus, dass

das Gesicht in allen Details gut zu sehen ist. Beim Rasieren ist

das zum Beispiel besonders wichtig. Die optimale Beleuchtung

schaffen hier längliche Leuchten auf beiden Seiten des Spiegels.

Die ideale Ergänzung wäre dann noch eine Leuchte oberhalb der

Spiegelkante. Ungünstig sind Halogen-Niedervoltstrahler oder

Reflektorleuchten, die harte Schlagschatten werfen und Teile

des Gesichts „im Dunkeln“ lassen.

Licht im Treppenhaus

Im Treppenhaus zählt Sicherheit. Hier sollten Sie das Licht so

setzen, dass sich die Stufen, besonders von oben gesehen, klar

abzeichnen. Das reduziert die Stolpergefahr. Installieren Sie die

Beleuchtung deshalb am oberen Treppenabsatz und achten Sie

darauf, dass die Stufen durch kurze, weiche Schatten gut zu

unterscheiden sind. Auf keinen Fall dürfen Schlagschatten entstehen,

wie sie sich durch einzelne Strahler mit eng gebündeltem

Licht oder bei flachem Lichteinfall ergeben. Leuchten mit lichtstreuendem

Effekt eignen sich dagegen besonders gut.

Ohne Schattenbildung

heben sich die einzelnen

Stufen nicht ab.

Durch Schattenbildung

setzen sich die Stufen

gut gegeneinander ab.

Auf Augenhöhe

angebrachte Beleuchtung

kann blenden.

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ENERGIESPARTIPPS,

DIE EINLEUCHTEN

Kompaktleuchtstofflampen einsetzen

Überall dort, wo eine Lichtquelle im Dauerbetrieb ist, arbeitet

eine Kompaktleuchtstofflampe wirtschaftlicher. Hier sollten Sie

die herkömmliche Glühlampe durch eine in die Fassung passende

Kompaktleuchtstofflampe ersetzen. Diese kommt mit nur 25 Prozent

des Stroms aus und hat eine mindestens achtmal höhere

Lebensdauer.

Energie- und Kostenvergleich

Beleuchtete Hausnummer

In vielen Städten ist es vorgeschrieben, dass jedes Gebäude eine

beleuchtete Hausnummer haben muss. Für diese dauernd leuchtende

Lichtquelle eignet sich besonders eine Strom sparende

Kompaktleuchtstofflampe, die über einen Dämmerungsschalter

automatisch geschaltet wird. Eine LED-Lampe leuchtet konstant

hell, unabhängig von der Umgebungstemperatur.

Glühlampe

Lampenpreis ca. 1 Euro ca. 7 Euro

Leistung 60 Watt 15 Watt

Brenndauer 1.000 Std. 10.000 Std.

Kompaktleuchtstofflampe

Lampenkosten 10 x 1 Euro = 10 Euro 1 x 7 Euro = 7 Euro

(bei 10.000 Std.

Brenndauer)

Stromverbrauch 10.000 Std. x 0,060 W = 600 kWh 10.000 Std. x 0,015 W = 150 kWh

Stromkosten (bei 22 Ct./kWh) 132 Euro 33 Euro

Gesamtkosten 142 Euro 40 Euro

Bei der Kompaktleuchtstofflampe erzielen Sie eine Ersparnis von 102 Euro.

Gezielt beleuchten

Passen Sie die Leistung von Lampen Ihrem persönlichen Lichtbedarf

an. Ältere Personen müssen höhere Anforderungen an

die Beleuchtung stellen als ein junger Mensch. Die Sehschärfe

eines 60-Jährigen beträgt etwa noch 70 Prozent der eines

20-Jährigen. Bringen Sie dort Lampen an, wo das Licht tatsächlich

gebraucht wird. Reduzieren Sie, wenn möglich, die Anzahl

der eingeschalteten Lichtquellen.

Farben einsetzen

Verwenden Sie bei Ihrer Raumgestaltung möglichst helle Farben,

die Licht gut reflektieren. Dunkle Objekte, wie zum Beispiel dunkle

Fliesen, reflektieren weniger Licht, sodass leistungsstärkere

Lampen eingesetzt werden müssen als in helleren Räumen.

Regelmäßig reinigen

Reinigen Sie Ihre Lampen und Leuchten regelmäßig, um das

Beleuchtungsniveau zu erhalten.

Hinweis: Wenn Sie beim Dimmen die Lichtleistung um die

Hälfte reduzieren, verbrauchen Sie dennoch 75 Prozent Strom.

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Energielabel

Beim Kauf einer Haushaltslampe sollten Sie auf das Energielabel

achten. Die Kennzeichnung erfolgt in Energieeffizienzklassen

von A bis G, wobei A für den niedrigsten und G für den höchsten

Stromverbrauch steht. Das Label gibt Auskunft über die Leistung

(Watt), den Lichtstrom (Lumen) und die mittlere Lebensdauer

einer Lampe in Stunden, sodass Sie Lebenszeitkosten einzelner

Lampen unter Berücksichtigung Ihres Strompreises berechnen

können.

Sicherheit

Achten Sie vor dem Kauf darauf, dass sich auf dem Typenschild

der Leuchte ein Prüfzeichen befindet, wie zum Beispiel:

Hinweis: Achten Sie beim Lampenkauf auf Angaben wie zum

Beispiel Lichtfarbe, Farbwiedergabe, Lichtstrom, Lebens dauer

und Lichtbündelung.

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Zuverlässig und kompetent –

DAS VATTENFALL CENTER

Für eine persönliche Beratung und detaillierte Informationen

rund um das Thema Energie sind wir gerne für Sie da.

Profitieren Sie von unserem umfassenden Service-Angebot:

• Produktberatung und Vertragsservice

• Informationen über Zähler und Hausanschlüsse

• Computergestützte Auswahl und Beratung zu Hausgeräten

• Energieanalyse und Tipps zur effizienten Anwendung

• Beratung zur Nutzung von erneuerbaren Energien wie

Photovoltaikanlagen und Wärmepumpen

• Kostenloser Verleih von Strommessgeräten

• Vorträge und Aktionen zu unterschiedlichen Energiethemen

• Ausstellungen zu den Unternehmensbereichen sowie zum

Engagement für Stadt, Umwelt und Klima

• Informationsmaterial zu Serviceleistungen und Produkten

Wir freuen uns auf Sie.

Ihr Vattenfall Beratungsteam

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