die Hütte - Deutscher Alpenverein Sektion Hildesheim

dav.hildesheim.de

die Hütte - Deutscher Alpenverein Sektion Hildesheim

die

Hütte

Deutscher Alpenverein

Nr. 145 Deutscher Alpenverein

März 2006

Zukunft schützen

DAV

Sektion Hildesheim e.V. gegr. 1889

Aiguille du Chardonnet, Forbesgrad (AD) Foto: Jens Wischhöfer


INHALTSVERZEICHNIS

Vorwort . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3

Führungswechsel im Deutschen Alpenverein . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4

Risikomanifest des Deutschen Alpenvereins . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7

Unser Edelweißfest 2005 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 8

110 Jahre Hildesheimer Hütte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. . . . 8.

9

Einladung zur 117. Mitgliederversammlung 2006 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10

Kletterkonzeption Niedersachsen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11

Felsfreistellung im Okertal . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11

Was macht eigentlich Karlheinz Antonius?. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13

Wir gratulieren herzlich . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15

Mitteilungen der Geschäftsstelle . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16

Wir begrüßen unsere neuen Mitglieder . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 19

Wir gedenken unserer verstorbenen Mitglieder . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20

Aus dem Verleih . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20

Fotogruppe . . . . . . . . . . . . . . S. . . 25 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21

Skigruppe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 25

Kanugruppe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 29

Naturschutzreferat . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 31

Wanderreisegruppe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 33

Alpinisten auf der Wolga . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 37

Jugendgruppe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 41

Die Vortragsaison . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 45

Ausbildungsreferat . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 49

Wandergruppe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 51

Auf dem Europäischen Wanderweg E1 vom Bodensee nach Mailand . . . . . . . 53

Klettergruppe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 56

Die Biker . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 59

Radwandergruppe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 63

Schwarzes Brett . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 63

Wichtige Adressen der Sektion . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. . . 25

. . . . . . 64

Rettung und Information in den Alpen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 65

1


2

Impressum

Herausgeber: Sektion Hildesheim des Deutschen Alpenvereins e.V.

Redaktion: Egbert Haegeli, Renate Haegeli

Zuschriften an die Geschäftsstelle der Sektion.

Für den Inhalt der Beiträge sind die Verfasser verantwortlich.

Auflage: Zweimal jährlich 1 400 Stück

Anzeigen: Ulrich Klimke,

es gilt Anzeigenpreisliste Nr. 4 vom 01. 01. 2002

Druck: Druckhaus Köhler, Siemensstraße 1–3, 31177 Harsum,

Tel. 0 51 27/90 20 40, Fax 0 51 27/90 20 4-44, ISDN (0 51 27) 90 21 85,

E-Mail: info@druckhaus-koehler.de

Bezugspreis: Der Bezugspreis ist im Jahresbeitrag der Sektion Hildesheim enthalten.

Termine der Redaktion

Unser nächstes Mitteilungsheft „die Hütte“ Nr. 146 und der Veranstaltungsplan Nr. 68 für den

Zeitraum vom 01. 11. 2006 bis 31. 03. 2007 werden Ende Oktober 2006 erscheinen.

Redaktionsschluss:

Am 28. September 2006, Beiträge werden nur auf Datenträger angenommen.

Fotos bitte getrennt zu den Wortbeiträgen als Digitalbilder in .jpg oder .tif, als Dias oder Vergrößerungen

13 x 18 cm.

Wir bitten, alle Beiträge und Termine rechtzeitig und unaufgefordert abzugeben!

Die Redaktion


Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Sektionsmitglieder,

für die Ausgabe 106 unseres Mitteilungshefts

die Hütte“ habe ich im

Herbst 1986 mein erstes Vorwort geschrieben.

Dies war damals ein Novum

in einem Sektionsmitteilungsheft, heute

ist es auch bei vielen anderen Sektionen

üblich. Nach fast 20 Jahren schreibe

ich heute zum letzten Mal ein Vorwort

als zwischenzeitlich zurückgetretener

Vorsitzender unserer Sektion.

Für die letzten 40 Ausgaben unseres

Mitteilungshefts habe ich zahlreiche Beiträge

verfasst. Dazu waren viele Stunden

ehrenamtlicher Arbeit erforderlich.

Nicht nur in unserer Sektion, sondern

auch in Bezug auf „die Hütte“ hat sich

in den vergangenen 20 Jahren viel verändert.

Wir haben das Layout neu gestaltet

und immer weiter entwickelt.

Nach dem Ehepaar Kleiner und anderen

zeichnet heute das Ehepaar Haegeli für

die Redaktion verantwortlich. Auch das

Herstellungsverfahren wurde professioneller.

Viele Bilder sind heute farbig,

und die Qualität des Drucks wurde erheblich

verbessert.

Gestatten Sie mir bitte, einige Ereignisse

und Aufgaben meiner nun zu Ende

gegangenen Amtszeit anzusprechen, die

viel Arbeit, aber auch Freude bereitet

haben.

Hier sind die beiden 100-Jahr-Feiern als

wichtige Ereignisse im Sektionsleben zu

nennen. 1989 feierten wir mit mehr als

100 Söldenern und zahlreichen anderen

Gästen in unserer Heimatstadt das 100jährige

Bestehen der Sektion. Mehr als

500 Teilnehmer erlebten den Festball im

Berghölzchen. Zuvor gab es einen Begrüßungsabend

im Remter, dem Gründungslokal

unserer Sektion und einen

Festakt in der Rathaushalle. Daneben

fanden zahlreiche Veranstaltungen in

der Fußgängerzone

statt.

Sieben Jahre später

feierten 1996 rund

300 Hildesheimer in

Sölden und auf der Hildesheimer Hütte

das 100-jährige Hüttenjubiläum. Neben

einer Bergmesse auf der Hütte gab es

einen ökumenischen Gottesdienst in der

Söldener Pfarrkirche. Wir ehrten Martinus

Scheiber, den Baumeister unserer

Hütte mit einem Gesteck an seiner Bronzestatue

in Obergurgl. Es gab drei Hüttenabende

mit jeweils mehr als 100 Teilnehmern.

Wir konnten viele wichtige

Gäste und Mitglieder aus der Kommunalpolitik,

aber auch von Bund und vom

Land Niedersachsen, begrüßen.

Gerade bei diesem Anlass erfuhr die

Sektion erneut eine Unterstützung für

die vielen notwendigen Sanierungsmaßnahmen

auf der Hildesheimer Hütte. Ich

erinnere in diesem Zusammenhang an

die erfolgreichen Sammlungen unseres

leider so früh verstorbenen Bergfreundes

Heinrich Biermann, des damaligen

Stadtdirektors Walter Hoffmann und die

großzügige Spende der Stadtwerke Hildesheim.

Unsere Wirtsleute erfreuen

sich noch heute an der neuen Hüttenküche

mit den gespendeten Herden einschließlich

Dunstabzugshaube.

Neben den beiden Jubiläen erfolgten auf

der Hildesheimer Hütte in den vergangenen

20 Jahren zahlreiche Bau- bzw.

Sanierungsmaßnahmen. Dazu gehören

der Neubau des Nebengebäudes mit

Photovoltaikanlage und neuem Generator,

Erneuerung der gesamten Elektroinstallation,

Umrüstung der Kläranlage auf

Filtersäcke, Neubau der Frischwasserversorgung

mit UV-Bestrahlung, mehrfache

Fassadensanierungen, vollständiger

3


Neubau der Hüttenküche, Sanierung der

Materialseilbahn sowie der Einbau

neuer Fenster und eine Vielzahl weiterer

Dinge.

Nach schwierigen Verhandlungen konnten

wir alle von uns genutzten Grundstücksflächen

von den Bundesforsten

erwerben. Die jährlichen Arbeitseinsätze

wurden professioneller geplant und

abgewickelt. Die Hütte verfügt dadurch

inzwischen über eine verbesserte Warmwasserversorgung.

Insgesamt wurden

für diese Maßnahmen ca. 2,0 Mio. Euro

aufgewandt.

Der Neubau der heutigen Malepartushütte

im Oberharz erfolgte ebenfalls in

meiner Amtszeit. Seit Anfang der siebziger

Jahre war klar, dass wir für unsere

seit 1923 genutzte Malepartushütte am

Bruchberg vom Land Niedersachsen keinen

längerfristigen Pachtvertrag mehr

bekommen würden. Am 12. August 1988

konnten wir nach fast 18 Jahren Diskussion,

umfangreichen Planungen, Finanzierungsbemühungen

und zweijähriger

Bauzeit mit rund 10.000 Stunden Arbeitseinsatz

die neue Malepartushütte

in Oderbrück in Betrieb nehmen.

Aber auch in Hildesheim waren wir aktiv.

So zogen wir im Hause Schuhstraße

33 während dieser zwei Jahrzehnte

zweimal in größere Geschäftsräume um.

Heute ist auch der umfangreiche Ausrüstungsverleih

wieder in der Schuhstraße

untergebracht. Die Räume in der Herderstraße

werden noch als Lager genutzt.

Schließlich haben wir in dieser Zeit für

unsere Kletterer in der Sporthalle der

Universität in zwei Bauabschnitten eine

Kletteranlage erstellt. Es hat sich eine

gute Zusammenarbeit mit dem Sportinstitut

der Stiftungsuniversität entwickelt.

Diese Investition war sehr wichtig,

um unsere Sektion für jüngere Mitglieder

und Interessierte attraktiv zu machen.

Zum achten Mal haben wir kürz-

4

lich dort einen Kletterwettkampf im Rahmen

der Norddeutschen Meisterschaften

durchgeführt. Gerne hätte ich in meiner

Amtszeit noch mehr in diesem Bereich

getan, aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben.

Auch unsere Mitgliederzahl hat sich

nach einer Delle im Zusammenhang mit

der Umlage für den Bau der neuen

Malepartushütte in den vergangenen

Jahren sehr positiv entwickelt. Die

Arbeit unserer Sektionsgruppen kann

sich – auch im Vergleich zu anderen –

sehen lassen.

Gerne blicke ich deswegen auf die Arbeit

in den vergangenen 20 Jahren zurück.

Ausdrücklich bedanke ich mich bei

den begeisterten Mitarbeitern und Helfern

in dieser langen Zeit, ohne die eine

Bewältigung der umfangreichen Aufgaben

nicht möglich gewesen wäre. Ich

bitte um Verständnis, dass ich an dieser

Stelle nicht alle namentlich erwähnen

kann. Gerade in den letzten Jahren hätte

ich mir eine breitere Bereitschaft unter

den Mitgliedern gewünscht, Ehrenämter

in der Sektion zu übernehmen, um die

Arbeitsbelastung für den Einzelnen

überschaubar zu halten. Diesen Wunsch

hatte ich bereits mehrfach ausgesprochen,

bisher allerdings weitgehend ohne

Resonanz. Ich denke, dass hier eines

der Hauptprobleme der nächsten Jahre

liegen wird. Wenn das Angebot der Sektion

in dem bisherigen Umfang erhalten

bleiben soll, sind alle Mitglieder aufgerufen,

zu überlegen, was sie beitragen

können und sich stärker für die Sektion

zu engagieren.

Meiner Nachfolgerin/meinem Nachfolger

wünsche ich besonders hierfür, aber

auch für die Zukunft insgesamt recht

viel Erfolg.

Ludwig Wucherpfennig

Früh. Vorsitzender


Führungswechsel im Deutschen Alpenverein

– Josef Klenner geht, Heinz Röhle kommt –

Die Sektion Osnabrück berichtete in ihrem Mitteilungsheft

„Unsere Sektion Nr. 105“ im Dezember 2005 ausführlich

über die Hauptversammlung des Deutschen Alpenvereins

im Oktober 2005 in Berchtesgaden.

Nachfolgend finden Sie den interessanten Artikel des 1. Vorsitzenden Klaus-Jürgen

Gran und den vollständigen Wortlaut des beschlossenen Risikomanagements.

Ludwig Wucherpfennig, Vizepräsident des Deutschen Alpenvereins

Das gibt es nur selten am Ende einer

Hauptversammlung des DAV, so zwischen

18.00 Uhr und 19.00 Uhr am

Samstagabend, dass nahezu alle Delegierten

bis zu dieser späten Stunde ausharren.

Am Ende der Hauptversammlung

in Berchtesgaden stand nämlich der

zwar verabredete, aber dennoch mit

Spannung erwartete Führungswechsel

im DAV auf der Tagesordnung. Nach

mehr als 13 Jahren im Amt des Ersten

Vorsitzenden und Präsidenten des DAV

trat Josef Klenner, Wadersloh, zurück

und machte Platz für die Wahl von Prof.

Dr. Heinz (Mimo) Röhle, Dresden.

Nach der Laudatio gab es nicht enden

wollenden Beifall der Delegierten für

den scheidenden Präsidenten, den dieser

sichtlich gerührt entgegennahm. Die

Hauptversammlung dankte damit Josef

Klenner für seinen außergewöhnlichen

zeitlichen und personellen Einsatz, den

er für den Verein über einen so langen

Zeitraum erbracht hat. In seine Amtszeit

fiel die Umsetzung des Beschlusses von

Ingolstadt (1992), den DAV in den Deutschen

Sportbund zu führen und zu integrieren,

sowie die nicht leichte Aufgabe,

eine Entschärfung des Konfliktes zwischen

dem Naturschutz und der Natursportart

Bergsteigen zu bewirken, die

vor wenigen Wochen durch die Anerkennung

des DAV als Naturschutzver-

band nach den Bestimmungen des neuen

Bundesnaturschutzgesetzes gekrönt

wurde. Josef Klenner hat es darüber hinaus

verstanden, die Klettermöglichkeiten

in unseren Mittelgebirgen zu sichern,

auch wenn sein Bundesland

Nordrhein-Westfalen hier eine unrühmliche

Ausnahme bildet. Er hat es weiter

verstanden, die behördlichen Anforderungen

an eine umweltgerechte Ausstattung

unserer Hochgebirgshütten auf ein

sachgerechtes Maß zurückzuführen.

Durch sein persönliches Beispiel und

seinen Einsatz spielt der DAV heute in

den internationalen Bergsteigerorganisationen

eine angemessene Rolle. Und

nicht zuletzt hat Josef Klenner in einer

krisenhaften Situation des Vereins in

den Jahren 1998 und 1999 die Kraft und

den Mut gehabt, den DAV mit der Entwicklung

eines neuen Leitbildes und der

Installierung neuer Führungsstrukturen

zu stabilisieren und für die Zukunft zu

rüsten.

Diese Leistungen sichern ihm seinen

Platz in der Geschichte des DAV.

Heinz Röhle hingegen begleiten unsere

guten Wünsche in das Amt des Präsidenten.

Als langjähriger Naturschutzreferent

(bis 1998) kennt er den Verein

nur zu gut, und die beiden zurückliegenden

Jahre als Vizepräsident haben

ihm ausreichend Gelegenheit gegeben,

5


in die aktuelle Situation

des DAV hineinzufinden.

Er hat

zweifellos das Profil,

ein starker Präsident

zu werden.

Auch Ingo Buchelt,

Nesselwang, trat als

Vizepräsident zurück

und durfte den

Dank der Hauptversammlung

für seinen

10-jährigen Einsatz

als Dritter Vorsitzender

des DAV

seit 1996 und als

Vizepräsident seit

2003 entgegennehmen.

6

Josef Klenner, scheidender Präsident des DAV, nahm sichtlich

gerührt den Dank der Hauptversammlung entgegen

Foto: Wolfgang Maaß

Die beiden frei gewordenen Vizepräsidenten-Ämter

bekleiden nunmehr

Andreas (,Andi‘) Dick, Planegg, bislang

Vorsitzender des Bundesausschusses

Breitenbergsteigen, sowie

Ludwig Wucherpfennig, Hildesheim,

bislang Vorsitzender des Bundesausschusses

Hütten, Wege, Kletteranlagen.

Da neben Ludwig Wucherpfennig

auch Dr. Richard Goedeke, Braunschweig,

zum Vorsitzenden des

Bundesausschusses Kultur und Wissenschaft

als Nachfolger für den ausgeschiedenen

Prof. Dr. Walter Welsch

gewählt wurde und damit dem Verbandsrat

des DAV angehört, ist unser

norddeutscher Bereich neben Klaus-

Jürgen Gran mit zwei gestandenen

Persönlichkeiten in den höchsten

Führungsgremien des Deutschen

Alpenvereins vertreten.

Klaus-Jürgen Gran


Risikomanifest des Deutschen Alpenvereins

Nach intensiven Vorarbeiten einer im

Jahr 2004 eingerichteten Projektgruppe

und auf Antrag des Verbandsrates hat

die Hauptversammlung des Deutschen

Alpenvereins am 28.10.2005 in Berchtesgaden

das nachfolgend abgedruckte

Risikomanifest beschlossen:

(1) Risiko ist allgegenwärtig

Risiko gehört zum Leben. Es entsteht

dort, wo der Mensch Unsicherheiten und

Gefahren begegnet. Mit dem Risiko

muss man sich auseinandersetzen.

(2) Bergsteigen fordert Eigenverantwortung

Für viele Aktive ist Bergsteigen gleichzeitig

Naturerlebnis und Gesundheitssport

mit zahlreichen positiven Wirkungen

auf Leib, Seele und Geist. Bergsteigen

fordert aber auch den (selbst-)

bewussten und eigenverantwortlichen

Umgang mit Risiken.

(3) Risikokompetenz ist lernbar

Der DAV setzt sich dafür ein, die Risikokompetenz

– also die Fähigkeit zum

fachlich fundierten und bewussten

Umgang mit Risiken – aller Bergsteigerinnen

und Bergsteiger zu fördern.

Durch Information und Ausbildung vermittelt

er das entsprechende Wissen.

(4) Entwicklung von Strategien

Risikomanagement zielt durch Strategien

und Instrumente darauf ab, Gefahren

sichtbar zu machen und individuelle

Eigenverantwortung zu stärken. Der

DAV setzt sich dafür ein, durch Forschung,

Entwicklung, Kommunikation

und Vernetzung

die Zahl

der Berg- und

Kletterunfälle

zu reduzieren.

(5) Über Risiken muss man reden

Unfälle kommen beim Bergsport vor

und lassen sich nicht vollständig ausschalten.

Über Risiken muss man reden.

Das beinhaltet zum einen, mögliche

Gefahrenquellen zu benennen und Fehler

zu analysieren, aber auch uneinlösbare

Sicherheitsansprüche zurückzuweisen.

(6) Risikomanagement als Organisationsaufgabe

Der DAV als Fachverband für Bergsteigen

und seine Sektionen gehen zwangsläufig

mit dem Risiko um (Standards,

Ausbildungswesen, Programmplanung

usw.). Daher ist es ihre Aufgabe, die

organisatorischen Risiken vorbildlich zu

handhaben.

Passend zum Risikomanifest

des DAV:

„Ersteige die Hochalpen, wenn Du

willst, aber vergiß nie, daß Muth und

Kraft ohne Klugheit nichts sind, und

daß eine augenblickliche Nachlässigkeit

das Glück eines ganzen Lebens

zerstören kann. Übereile Dich nie,

achte genau auf jeden Schritt und

denke beim Anfang immer, wie das

Ende sein kann!“

Edward Whymper, 1872

(Erstersteiger des Matterhorns)

7


Unser Edelweißfest 2005

Ehrung unserer langjährigen Mitglieder

Seit der Inbetriebnahme unserer heutigen

Malepartushütte im Jahre 1988 ist

es zur guten Übung geworden, jeweils

im Herbst eines Jahres auf der Hütte

unsere langjährigen Mitglieder zu ehren.

Jahrelang fand das Edelweißfest Ende

November statt, seit einigen Jahren bevorzugen

wir Mitte Oktober. In diesem

Zeitraum liegt noch kein Schnee und wir

können vor dem Kaffeetrinken gemeinsam

eine kleine Wanderung unternehmen.

So auch im letzten Jahr, als wir am

16. Oktober herrliches Wetter hatten.

Leider waren nur wenige Jubilare unserer

Einladung gefolgt. Es galt, Mitglieder

für 25-, 40- und 50-jährige Mitgliedschaft

zu ehren. Die Mehrzahl der Ehrungen

betraf Damen und Herren, die

der Sektion Hildesheim bzw. dem Alpenverein

seit 25 Jahren angehören.

Unter den 40-jährigen Jubilaren konnte

ich auch einige meiner Jugendlichen begrüßen,

mit denen ich als Jugendleiter

unserer Sektion viele gemeinsame Fahrten

unternommen habe.

Vier Damen und Herren gehören 50 Jahre

dem Alpenverein bzw. der Sektion

an. Allen voran unser Ehrenmitglied

Wolfgang Diekmann. Über seine vielen

Aufgaben als langjähriger Hüttenwart

der Hildesheimer Hütte ist wiederholt

berichtet worden. Gleiches gilt für seine

ehrenamtliche Mitarbeit an unserer

Malepartushütte.

In diesem Jahr haben wir geehrt:

Für 25-jährige Mitgliedschaft:

Thomas Adamski

Claus Beste

Ingeborg Beste

August Bode

Waltraut Bode

Guido Feise

8

Ulrich Fesing

Gertrud Fischer

Wolfgang Fischer

Tilman Jäger

Margot Jürgens

Arthur Meinhold

Dieter Meixner

Rolf Meier

Dr. Günther Peitsch

Gertrud Richter

Käte Rietzel

Dr. Matthias Rietzel-Röhrdanz

Dr. Peter Rietzel

Eberhard Römelt

Jutta Schrader

Karl-Heinz Schrader

Hartmut Schütte

Doris Stolze

Helmut Stolze

Thomas Stolze

Hannelore Wagner

Für 40-jährige Mitgliedschaft:

Ralf Behrens

Paul-Hermann Gerhardt

Eva Greve

Dr. Michael Jensen

Dr. Karin Köhler

Dr. Harald Lütge

Horst Plenz

Jubilare 50-jährige Mitgliedschaft


Michael Rogier

Fritz Wichmann

Ludwig Zimmermann

Margarete Zimmermann

110 Jahre Hildesheimer Hütte

Vor 10 Jahren haben wir mit vielen Mitgliedern

und Gästen in Sölden und auf

unserer Hildesheimer Hütte das 100-jährige

Bestehen mit vielen Veranstaltungen

gefeiert. Ich denke, alle Teilnehmer

erinnern sich noch gerne an dieses einmalige

Jubiläum.

Im kommenden Sommer möchten wir in

einem sehr viel kleineren Rahmen an

die Eröffnung unserer Hütte vor 110 Jahren

erinnern. Außerdem bewirtschaften

unsere Wirtsleute Elfriede und Gustav

unsere Hütte seit nunmehr 15 Jahren zur

Zufriedenheit der zahlreichen Gäste und

der Sektion. Viele unserer Mitglieder

haben Gelegenheit, bereits zum fünften

Mal auf ein Jahrzehnt Hüttenbestand

anzustoßen. Nach dem zweiten Weltkrieg

gab es die erste große Feier zum

70-jährigen Bestehen im Jahr 1966. Es

folgten die weiteren Feiern im Abstand

von 10 Jahren und schließlich die große

Jubiläumsfeier zum 100-jährigen Bestehen

im Jahr 1996. Ich selbst habe an

allen Feiern teilgenommen, wobei mir

besonders mein erster Hüttenaufenthalt

1966 noch sehr gut in Erinnerung ist.

Damals war ich als Jugendleiter mit der

Jugendgruppe der Sektion dabei. Nach

den Jubiläumstagen führten wir auf der

Hütte einen Grundkurs in Eis und Urgestein

durch.

Nach 40 Jahren habe ich die damaligen

Teilnehmer eingeladen, an der 110-Jahr-

Feier im Sommer teilzunehmen. Ich bin

gespannt, wer von den damals 13- bis

17-Jährigen dabei sein wird. Auch unser

Ausbildungsreferat bietet anlässlich des

Für 50-jährige Mitgliedschaft:

Wolfgang Diekmann, Frau Richter

Dr. Gerhard Schroeder

Horst Wahnschaffe

Jubiläums eine Bergwanderwoche

an.

Näheres dazu finden

Sie im Terminkalender.

Im Übrigen ist in

diesem Jahr eine individuelle Anreise

der Teilnehmer geplant. So kann sich

jeder entscheiden, ob er schon vor den

eigentlichen Jubiläumstagen anreisen

oder noch einige Tage im Ötztal dranhängen

möchte.

Es wird empfohlen, am Freitag, dem

14. Juli zur Hütte aufzusteigen. Auf Wunsch

besteht die Möglichkeit der Zufahrt bis

Fiegl’s Gasthaus mit Taxi Quaxi (Tel.:

00 43/52 54/37 37). Am Samstag, dem

15. Juli steht der Vormittag zur freien

Verfügung und kann z. B. für eine Besteigung

von Zuckerhütl, Schaufelspitze

oder Schußgrubenkogel genutzt werden.

Für 17.00 Uhr ist ein Berggottesdienst

vorgesehen, danach Festessen,

Festansprachen und Hüttenabend. Am

Sonntag, 16. Juli erfolgt der individuelle

Abstieg nach Sölden. Abends ist ab

19.00 Uhr ein Umtrunk im Hotel Alpenland

vorgesehen.

Die Anmeldung ist in der DAV-Geschäftsstelle

bis zum 15. Juni 2006 zu den

üblichen Geschäftszeiten oder per

E-Mail: davhi@t-online.de möglich. Den

angemeldeten Teilnehmern wird ein

detailliertes Programm und ein Unterkunftsverzeichnis

zugesandt.

Ludwig Wucherpfennig

Vizepräsident des Deutschen Alpenvereins

9


10

Einladung zur 117. Mitgliederversammlung 2006

Zu unserer diesjährigen Mitgliederversammlung lade ich Sie hiermit,

auch im Namen des gesamten Vorstands,

gemäß § 20 unserer Satzung herzlich ein.

Die Mitgliederversammlung findet am

Mittwoch, den 5. April 2006, 19.30 Uhr

in der Sportlehrstätte des Kreissportbundes Hildesheim,

Jahnstraße 52, in Himmelsthür statt.

Tagesordnung:

1. Begrüßung

2. Ehrung der verstorbenen Mitglieder

3. Genehmigung des Protokolls der Mitgliederversammlung

vom 20. April 2005

4. Jahresbericht des Vorstands

5. Berichte aus den Referaten

6. Hüttenberichte

6.1 Malepartushütte

6.2 Hildesheimer Hütte

7. Kassenbericht 2005

8. Bericht der Kassenprüfer sowie Entlastung des Vorstands

9. Wahl einer/eines Vorsitzenden für die Restamtszeit bis 2007,

evtl. weitere Wahlen

10. Haushaltsvoranschlag 2006

11. Bericht über eine Investitionsmaßname in Hildesheim

12. Verschiedenes

Anträge zur Tagesordnung sind bis zum 29. März 2006 an den Vorstand zu

richten. Der Kassenbericht 2005 sowie der Haushaltsvoranschlag 2007 liegen

ab dem 29. März 2006 in der DAV-Geschäftstelle, Schuhstraße 33, Hildesheim

zur Einsichtnahme aus.

Gerade weil die Mitgliederversammlung in diesem Jahr wichtige Weichenstellungen

zu treffen hat, wird um zahlreiches Erscheinen gebeten. Nur so

können Sie als Mitglied Ihre Rechte auch wahrnehmen. Der Vorstand bittet

dringend darum, von dieser Möglichkeit Gebrauch zu machen.

Für den Vorstand

Dirk Freye, Stellv. Vorsitzender


Kletterkonzeption Niedersachsen

Regelmäßig habe ich in den letzten Jahren

an dieser Stelle als 1. Vorsitzender

des Niedersächsischen Landesverbandes

Bergsteigen über die Erhaltung der

niedersächsischen Klettergebiete informiert.

Diese schwierige Aufgabe wird

natürlich weitergeführt, wenngleich auf

der Behördenseite durch die Auflösung

der Bezirksregierung eine neue Struktur

entstanden ist.

In diesem Heft soll unser Beauftragter

Felsfreistellung im Okertal

Wer heute im Harz in das Okertal fährt,

dem fällt auf, dass dort viele Felsen

jetzt wieder besser zu sehen sind. Dies

ist kein Zufall oder durch routinemäßige

Forstwirtschaft entstanden, sondern

Ergebnis eines nun schon fast 10 Jahre

dauernden Diskussionsprozesses zwischen

Forst, Naturschutz und Kletterern.

Im Zuge der Erstellung der Kletterkonzeption

Niedersachsen (die dann auch

in 2000 mit dem Feldschlösschen Naturschutzpreis

ausgezeichnet wurde) durch

den Deutschen Alpenverein und die IG

Klettern Niedersachsen gab es bereits

seit 1998 im Harz vor Ort bei gemeinsamen

Begehungen mit den zuständigen

Forstbeamten für Waldökologie eine

intensive Diskussion der Frage, wie die

zunehmende extreme Verschattung der

Felsen durch die in den letzten zwei

Jahrzehnten stark aufgekommenen Fichten

zu beurteilen ist. Dabei bestand

Einigkeit darüber, dass zur Förderung

der Biodiversität eine Freistellung der

Felsen wünschenswert ist. Nur so lassen

sich für die seltenen Lebensgemeinschaften,

die vor allem auf den waldüberragenden

Teilen der Felsen behei-

für Klettern

und Naturschutz,

Dr.

Richard Goedeke,Braunschweig,

zu Wort kommen. Er informiert

im folgenden Beitrag über die Frage,

warum die laufenden Felsfreistellungen

im Okertal durchgeführt werden.

Ludwig Wucherpfennig

Vizepräsident des Deutschen Alpenvereins

matet sind, angemessengroße

Bereiche erhalten.Praktisches

Problem der Forst war, dass das

Fällen von Bäumen im eigentlichen Felsbereich

ihre Waldarbeiter überfordern

würde. Zusätzlich gibt es als finanzielles

Problem der Forst die Mehrkosten durch

die Erschwernis beim Holzabtransport

aus solchem hindernisreichen Gelände.

Ermöglicht wird die Freistellung der Felsen

erst durch eine Arbeitsteilung: Bäumefällen

auf und unmittelbar an den

Felsen durch die Kletterer, in der Umgebung

durch die Forst.

Ab dem Jahre 2000 gab es dann Taten.

Zuerst wurden von Kletterern in ehrenamtlichen

Arbeitseinsätzen die Fichten

auf und an der botanisch sehr reichhaltigen

Rabowklippe gefällt, dann von der

Forst unter Nutzung von Geldern aus

Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen die

verschattenden Fichten des Hanges

davor. Die originelle Klippe wurde erst

dadurch wieder sichtbar. Und erstmals

erwies sich dies als eine Maßnahme, bei

der alle gewinnen: Der Naturschutz

11


gewinnt mehr Lebensraum für einige

sehr seltene Arten, die Forst macht Fortschritte

in Richtung auf den ökologischen

Waldumbau und auf Unterstützung

der Artenvielfalt, der Tourismus

gewinnt ein reichhaltigeres und dadurch

attraktiveres Landschaftsbild, und die

Kletterer gewinnen luftigere Felsen. Diese

allgemeine positive Erfahrung und

Resonanz ermunterte dazu weiterzumachen.

Als nächstes kam von Kletterern die

Freistellung der Scheckenköpfe, an denen

gleichfalls ein durch Verschattung

bedrohtes Vorkommen einer seltenen

Pflanzenart entlastet wurde. Danach

wurde der Treppensteingrat angepackt,

danach die Ziegenrückenklippe und der

Große Kurfürst. Inzwischen hat sich aus

den Klettergruppen und Hochtourengruppen

der Sektionen Braunschweig

und Goslar, verstärkt durch einzelne

Mitglieder der Sektionen Hannover, Hildesheim

und Wernigerode ein richtiges

Team herausgebildet, in dem eine Menge

Sachverstand und Erfahrung im Fällen

der Bäume gerade in schwierigem

Felsgelände und im danach nötigen Aufräumen

des Geländes gesammelt ist.

Zugleich werden jedoch in diesen mit

Forst und Naturschutz jeweils vorweg

abgesprochenen Maßnahmen Grundfakten

und Details über die seltenen, durch

die Maßnahmen zu fördernden Lebensgemeinschaften

an die Kletterer rübergebracht.

Diese gemeinsame, durchaus

harte körperliche Tätigkeit stärkt die

Motivation für Naturschutz und ist zugleich

eine zusätzliche Gruppenerfahrung

mit klaren Erfolgserlebnissen und

hoher Identifikation mit unseren Felsen.

Eine bescheidene aber wichtige finanzielle

Förderung der durchwegs ehrenamtlichen

Arbeitseinsätze erfolgte in

Form von Zuschüssen für verbrauchtes

privates Material, z.B. Ersatz von Ket-

12

ten, Treibstoff, Öl, Handsägen u.ä. sowie

Fahrtkosten-Zuschüssen durch die

Sektion Braunschweig und den Nordwestdeutschen

Sektionenverband des

Deutschen Alpenvereins.

Die Forst organisierte 2002 einen großzügigen

Holzeinschlag an den Adlerklippen,

bei dem dann noch in mehreren

großen Arbeitseinsätzen von den Kletterern

nachgearbeitet und aufgeräumt

wurde, denn schließlich wollten wir ja

auch wieder an die Einstiege kommen.

Eine einjährige Unterbrechung der Arbeiten

wurde wegen einem Befall der Wälder

durch den Borkenkäfer nötig (der

wohlverstanden nicht durch die Freistellungsmaßnahmen

ausgelöst wurde!).

Nachdem sich die Situation diesbezüglich

wieder beruhigt hatte, wurden von

Kletterern ehrenamtlich weitere Freistellungen

an den Dülferklötzen und dem

Zipf vorgenommen. In 2005 sind jetzt

durch die Forst – unter Nutzung von

Geldmitteln aus den Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen

zur Erweiterung des

Gabbro-Steinbruches bei Bad Harzburg –

großzügige Holzeinschläge an den Studentenklippen

erfolgt und am Treppenstein

für den November vorgesehen.

Trotz des Erreichten ist noch viel zu tun.

Eine ganze Reihe von Felsen, u. a. an

den Adlerklippen, in der Marienwandgruppe

und der Kuhschietentalsgruppe,

ist nach wie vor im hochgewachsenen

Fichtenforst versunken und bedarf

gleichfalls der Freistellung, zumal sie

teilweise als FFH-Gebiet ausgewiesen

sind. Zur Stützung der ehrenamtlichen

Arbeiten wurde im Herbst 2005 erstmals

ein Antrag auf Zuschuss aus Mitteln der

Umweltstiftung Bingo-Lotto gestellt, der

u.a. durch bessere Ausrüstung noch effektivere

Pflegemaßnahmen an den Felsen

ermöglichen soll.

Dr. Richard Goedeke, Beauftragter des

DAV für Klettern und Naturschutz


Was macht eigentlich Karlheinz Antonius?

Er prüft immer noch die Sektionsfinanzen,

gemeinsam mit zwei weiteren Rechnungsprüfern,

lautet die einfache Antwort.

Gemeinsam mit seiner Frau Magda und

seiner ältesten Tochter Barbara wurde

er 1964 Mitglied unserer Sektion. Alle

drei wurden eifrige Skiläufer und waren

jedes Wochenende auf unserer alten

Malepartushütte anzutreffen. Aufgrund

seiner beruflichen Tätigkeit im Senkingwerk

fand er mit Hilfe der zahlreichen

anderen dort tätigen Mitglieder guten

Kontakt in der Skigruppe. Sicher half

ihm auch seine Berliner Herkunft.

Am 23. Oktober 1980 wurde Karlheinz

als Nachfolger von

Richard Warnecke zum Leiter

der Skigruppe gewählt. Er

führte die Skigruppe bis

zur Herbstversammlung

am 21. Oktober 1985.

Seine Tätigkeit fiel in

eine Zeit, die bezüglich

unserer damaligenMalepartushütte

außerordentlich

turbulent war. Die Forstverwaltung

hatte sich nachdrücklich die Aufgabe

unserer einmaligen Hütte aus Naturschutzgründen

auf ihre Fahnen geschrieben.

Karlheinz Antonius war in die

Planung und in die Finanzierungsüberlegungen

für den Bau der neuen Malepartushütte

eingebunden.

Sein beruflicher Hintergrund befähigte

ihn in besonderer Weise dazu, die

höchst schwierige finanztechnische Abwicklung

dieser großen Baumaßnahme

zu übernehmen. Folgerichtig wählte ihn

die Mitgliederversammlung am 24. April

1986 zum Schatzmeister II. Seine Aufgaben

waren das Erstellen des Haushaltsplans

sowie die oben beschriebene fi-

nanzielleAbwicklung des Neubaus

der Malepartushütte.

Diese Aufgabe

hat Karlheinz bis zu

seinem Ausscheiden

als Schatzmeister im

Jahre 1991 gefordert.

Bedingt durch die öffentlichen Zuschüsse

verschiedener Behörden mit den

unterschiedlichsten Vorgaben, war dies

keine leichte Aufgabe. Karlheinz Antonius

hat sie zur vollsten Zufriedenheit

aller Beteiligten abgewickelt. Für diese

große Leistung gebührt ihm unser

Dank.

Der Alpenvereinsruhestand

währte aber

nicht lange. Die Sektion

schlug ihn als

Rechnungsprüfer

beim Kreissportbund

vor. Natürlich wurde

Karlheinz Antonius vom

Kreissporttag auch gewählt.

Die gleiche Funktion

übt er seit einigen Jahren nun in

unserer Sektion aus.

In all diesen Jahren – ganz gleich in welcher

Funktion – hat sich Karlheinz immer

wieder mit konstruktiver Kritik zu

Wort gemeldet. Die von ihm übernommenen

Aufgaben, z. B. schwierige Gespräche

mit Söldener Bauern oder den

Österreichischen Bundesforsten, führte

Karlheinz Antonius zu einem positiven

Ergebnis für die Sektion.

Im Namen der Sektion bedanke ich mich

ganz herzlich bei Karlheinz und wünsche

seiner Frau und ihm weiterhin gute Gesundheit

und noch viele schöne Skierlebnisse.

Ludwig Wucherpfennig

13


Ernst Schüßler

zum 96. Geburtstag

Dr. Gerd-Dietrich Schmidt

zum 94. Geburtstag

Margarete Behrens

Dr.med. Herta Fabricius

Erich Herrmann

zum 92. Geburtstag

Gerhard Schnute

zum 91. Geburtstag

Helmut Göpel

Margret Hille

Ursula Schmidt

zum 89. Geburtstag

Horst David

Ernst August Seevers

Charlotte Uhlig

zum 88. Gebutstag

Wilhelm Borowsky

Annemarie David

zum 86. Geburtstag

Kurt Boltze

Hermann Klose

zum 85. Geburtstag

Friederike Bädje

Lieselotte Froer

zum 84. Geburtstag

Heinrich Räer

Hella Steingrube

Wir gratulieren herzlich

(Geburtstage zwischen Oktober 2005 und März 2006)

Gisela Andersch

Alois Kleintje sen.

Ilse Seevers

zum 83. Geburtstag

Gisela Hillebrand

Ella Niedballa

zum 82. Geburtstag

Martin Müller

Kurt Richter

Heinrich Oelkers

Wolfgang Diekmann

Margarete Fiesel

Ilse Broock

Paul Fuhrich

Brigitte Tietz

Inge Galetzka

Zum 81. Geburtstag

Lore Wienk

Karl Wilhelm Schüler

Günter Jürgens

Gertrud Wöbke

Annette Tillmann

Friedrich Kipp

Zum 80. Geburtstag

Hans Bertram

Hans-Georg Prenzler

Werner Kalwar

Dr. Siegfried Spierig

Gudrun Hollemann

Hans-Werner Behrens

Karlheinz Antonius

Richard Warnecke

zum 75. Geburtstag

15


Mitteilungen der Geschäftsstelle

Otto Klinger

Wilhelm-Busch-Straße 4

31139 Hildesheim

Tel.: 0 51 21/26 32 26

Mitgliedsbeiträge 2006

Bitte denken Sie daran, dass der Beitrag für das laufende Jahr lt. Satzung bis spätestens

zum 31. Januar zu entrichten ist. Bei Zahlungen nach dem 1. April ergeht

eine Beitragsmahnung an die Zahlungspflichtigen mit der Berechnung einer Mahngebühr

und anfallendem Porto.

Bei Überweisung schreiben Sie bitte Ihren Namen und die Mitgliedsnummer deutlich

im Feld „Verwendungszweck“, und denken Sie bitte daran, das Porto für die

Zusendung des Mitgliedsausweises mitzuüberweisen. Für jeden Einzelnen ist es ein

kleiner Betrag, für die Sektion schlägt es doch kräftig zu Buche.

A-Mitglieder: 62,00 € Weibl. und männl. Mitglieder nach Vollendung des

27. Lebensjahres

B-Mitglieder: 36,00 € a) Mitglieder, deren Ehepartner einer Sektion des DAV

als A- oder B-Mitglied gemäß Abs. b) oder d) oder

als Junior angehört

b) Mitglieder im 28. Lebensjahr, soweit sie sich noch

in der Ausbildung befinden und über kein eigenes

Einkommen verfügen, auf Antrag und Nachweis.

c) Mitglieder nach Vollendung des 65. Lebensjahres

und mindestens 25-jähriger, ununterbrochener Mitgliedschaft

im DAV, auf Antrag.

C-Mitglieder: 21,00 € Mitglieder, die als A- oder B-Mitglied oder als Junior

einer anderen Sektion des DAV angehören.

Junior (Jr): 31,00 € Mitglieder vom 19. bis 27. Lebensjahr

Jugend (Jd): 18,00 € Mitglieder vom 15. bis 18. Lebensjahr

Kinder (Kd): frei a) bis zum Alter von 14 Jahren

(Kinder von Mitgliedern)

8,00 € b) bis zum Alter von 14 Jahren

(Kinder von Nichtmitgliedern)

Familienbeitrag: 98,00 € Wenn beide Elternteile und ihre Kinder bis zum 18. Lebensjahr

Mitglied in der gleichen Sektion sind, zahlen

die Jugendlichen von 15 bis 18 Jahre keinen Beitrag.

Aufnahme-Gebühr: 21,00 € Einzelpersonen über 18 Jahren und Familien

8,00 € Einzelpersonen über 18 Jahre, Schüler, Studenten,

Wehr- und Ersatzdienstleistende

8,00 € Einzelpersonen bis 18 Jahre

16


Spenden

Spenden an die Sektion sind steuerlich abzugsfähig. Die für den Lohnsteuerjahresausgleich

bzw. für die Einkommensteuererklärung notwendige Spendenbescheinigung

des DAV wird jedem Spender auf Wunsch übersandt.

Der Sektion zugedachte Spenden überweisen Sie bitte auf das Konto:

Sparkasse Hildesheim, BLZ 259 501 30, Konto Nr. 100 14

Öffnungszeiten der Geschäftsstelle

Donnerstags von 16.30–18.30 Uhr

Außerhalb dieser Zeit steht Ihnen unser Telefonbeantworter bzw. Fax zur Verfügung.

In der Geschäftsstelle sind u. a. folgende Artikel zu erwerben:

DAV-Aufkleber kostenlos

Vierfarbiger Sektionsaufkleber kostenlos

DAV-Anstecknadel, Rechteckform 1,00 €

Edelweiß-Anstecknadel, klein 1,50 €

Edelweiß-Anstecknadel, groß 2,50 €

DAV-Aufnäher (Edelweiß, gestickt, 55 mm Ø) 3,00 €

AV-Hüttenschlafsack XL (230 x 116 cm) 14,00 €

AV-Schlüssel

Bei der Ausleihe des AV-Hüttenschlüssels (für AV-Winterräume) ist ein Betrag von

30,00 € zu hinterlegen.

Kündigungen, Kategorieänderungen u. ä.

Zu Beginn jeden Jahres gibt es in der Geschäftsstelle einige Probleme. Einer Anzahl

Mitgliedern fällt oft erst nach dem Beitragseinzug ein, dass sie zum Jahresende kündigen

wollten, andere beantragen die Beitragsermäßigung aufgrund von Alter und

Dauer der Mitgliedschaft oder weil sie aufgrund von Heirat als B-Mitglied eingestuft

werden möchten.

Lange vor dieser Zeit ist aber in München bereits der Ausweisdruck und in der Sektion

der Beitragseinzug gelaufen. Beides geschieht auf der Basis der von der Sektion

bis spätestens Ende Oktober zuzusendenden Mitgliedsdaten. Danach lässt sich

nicht mehr in den Ablauf eingreifen.

Darum besteht auch die Regelung, dass Kündigungen bis zum 1. Okt. des Jahres eingereicht

werden müssen. Deshalb die Bitte, Kündigungen, Kategorieänderungen und

andere Änderungen möglichst vor dem 1. Oktober an die Geschäftsstelle zu schicken.

17


Anschriftenänderungen

Teilen Sie bitte Änderungen Ihrer Anschrift umgehend der Sektionsgeschäftsstelle

mit, damit die Daten berichtigt werden können. Wenn die Anschrift nicht

mehr stimmt, schickt die Post in den meisten Fällen Sendungen (Mitteilungen

des DAV aus München und unsere Sektionszeitschrift) mit dem Vermerk „unbekannt

verzogen“ zurück, und das natürlich gebührenpflichtig! Um unnötige Portokosten

zu sparen, werden die betreffenden Mitglieder daraufhin bis auf Weiteres

aus der Bezieherliste gestrichen.

In unserer Bücherei können Karten und Führer 4 Wochen kostenlos ausgeliehen

werden, ab der 5. Woche wird eine Gebühr von 0,40 € je Medium und Woche erhoben.

Bitte machen Sie Gebrauch

Änderungsmeldung!

von diesem Formular, sobald

sich eine Namens-, Adressoder

Kontoänderung ergibt. Bitte senden Sie die Änderungsmeldung bei

Bedarf umgehend

an die Sektionsgeschäftsstelle, Schuhstraße 33, 31134 Hildesheim.

18

Name, Vorname

Straße:

PLZ/Ort:

Neue Kontonummer:

Alte Anschrift Neue Anschrift:

Nr.: Bank: BLZ:

Soll die Änderung für weitere Familienangehörige gelten? ja/nein

Wenn ja bitte Namen angeben:


Wir begrüßen unsere neuen Mitglieder

(bis 15. Februar 2006)

Hermann Bothe (A)

Merten Bültel (Jr)

Reinhard Fänger (A)

Kerstin Groebler (A)

Tim Groebler (Kd)

Inge Krüger (B)

Hanna Kucera (KD)

Thorsten Lerch (A)

Ingeborg Loidl (A)

Jochen Müller (A)

Birgit Müller (B)

Klaus Pagel (A)

Nicola Peschka (Kd)

Annika Pöppel (Kd)

Franziska Pöppel (Kd)

Cornelia Riessland (A)

Davis Rosenbusch (Kd)

Jürgen Ruberg (A)

Jana Ruberg (Kd)

Nele Ruberg (Kd)

Florian Sitzenstock (Jd)

Veline Spintig (Kd)

Korinna Tätzner (Jr)

Thomas Wahlbuhl (A)

Michal Wanski (Jr)

Lena Wiese (Jr)

Manus Wojahn (Kd)

Wir begrüßen unsere neuen Bergfreunde recht herzlich und freuen

uns auf Ihre Teilnahme an den Veranstaltungen und Gruppenaktivitäten

der Sektion.

Der Vorstand

19


20

Wir gedenken unserer verstorbenen Mitglieder

Ihr erreicht uns donnerstags während

der Öffnungszeiten.

Telefon 0 51 21/13 42 08, oder per Fax:

0 51 21/69 41 87

E-Mail:

ausruestungsverleih@dav-hildesheim.de

Öffnungszeiten: Bitte beachten

April bis September jeden Donnerstag

im Monat von 16.30–18.30 Uhr

Oktober bis März jeden Donnerstag im

Monat von 17.00–18.00 Uhr

Ansprechpartner zwischen den Zeiten

Eckhard Zwanzig: 0 51 21/8 38 72

Martin Koch: 01 71/6 53 67 07

Bernhard Kaiser: 0 51 21/8 65 97

Bitte nicht mehr nach 21.00 Uhr anrufen,

da auch wir noch arbeiten.

Klaus-Henning Richter

Mitglied seit 1956

50-jähriges Ehrenzeichen

Günter Hermann

Mitglied seit 1983

Richard Schauwecker

Mitglied seit 1971

25-jähriges Ehrenzeichen

Anita Glöckner

Mitglied seit 1955

50-jähriges Ehrenzeichen

Elisabeth Rabe

Mitglied seit 1964

40-jähriges Ehrenzeichen

AUS DEM VERLEIH: NEUES UND SCHON BEKANNTES

Einige Infos:

Wir möchten noch mal darauf hinweisen,

dass bei Ausleihungen doch bitte

der DAV-Ausweis mitzubringen ist.

Wer Steigeisen benötigt, möge auch die

entsprechenden Bergstiefel mitbringen!

Seile werden aus Sicherheitsgründen

nicht verliehen!

Bei der Teilnahme an regionalen Veranstaltungen

des Ausbildungsreferates

entfallen die Gebühren.

Für Fragen zu Ausrüstungen und Touren

beraten wir euch gern!

Das Team des

Ausrüstungs-Verleihs


FOTOGRUPPE

Leiter: Egbert Haegeli

Grotefendweg 31

31137 Hildesheim

Tel. 0 51 21/ 6 46 63

Liebe Berg- und Fotofreunde,

seit dem Erscheinen der letzten „die

Hütte“ hier ein Rückblick auf die Ereignisse

in der Fotogruppe:

Am 12.10.2005 startete in der Gaststätte

„Zum Bockfeld“ die Wintersaison 05/06

mit der Vorstellung und Begutachtung

der Jahresaufgabe mit dem Thema „Heimische

Landschaften“. Drei Mitglieder

konnten an Hand von Beispielen der

Landschaftsfotografie auf Dias zeigen,

wie schön Hildesheims Umgebung ist.

Man konnte auch versuchen, die charakteristischen

Merkmale unserer heimischen

Landschaft herauszufinden, wie in

einem Beitrag geschehen ist, der aus

digitalen Bildern mit Vertonung bestand

und mit Hilfe der Software „m.objects“

über einen Beamer vorgetragen wurde.

Den Fotografen vielen Dank.

Am 3. 11. 05 wurden Dias und Digitalbilder

von der Fotofahrt 2005 besichtigt.

Die Fahrt führte nach Göttingen und

Duderstadt und wurde bereits ausführ-

Naturschutzgebiet Gallberg Foto: E. Haegeli

21


Mount Connor Foto: R. Köhler

lich in der „die Hütte“ Nr. 144 beschrieben.

Für Digitalbilder ist anzumerken,

dass diese für solcherart Fotoexkursionen

ausreichend sind, zumal man sich

diese meist nur einmal ansieht.

Dank den fleißigen Helfern, die am

07. 12. 05 den Gruppenraum, nun im

„Osterberg“, wieder vorweihnachtlich

geschmückt hatten.

Dank auch an R. Köhler, die uns an diesem

Abend interessante Bilder unter

dem Titel „Australien, unendliche Weite

unendlich schön“ von ihrer Reise aus

dem fernen Australien mitbrachte. Es

waren die großen Städte, wie Perth mit

seinen Wolkenkratzern, der Blick auf

Melbourne oder die Sicht auf Sydney

mit seiner futuristischen Oper vom Sydney-Tower,

die begeisterten. Australien

hat auch Alpinistisches zu bieten: die

Cradle Mountains mit Gletschern und

einem herrlichen Bergsee. Natürlich fehl-

22

te Ayers Rock, der rote monolitische Felsen,

das Heiligtum der Eingeborenen,

nicht. Eigentümlich der Mount Connor,

ein markanter Felsen in der weiten

Landschaft. Verschiedene Nationalparks

wurden besucht, damit kamen auch die

einheimischen Tiere ins Bild: Kängurus,

Koalas und Wombats. Zu erwähnen ist

der durchaus gelungene Versuch, die

projizierten Bilder unsynchronisiert mit

Ton (Musik und Kommentar) wiederzugeben.

Am 4. 1. 06 war wieder „Video-time“.

J. Miessler hatte einen Film mit dem

Titel „Unser Land“ zusammengestellt,

der aus Ausschnitten von Filmen bestand,

die auf den vielfältigen Wanderungen

und Fahrten der Wandergruppe

entstanden waren. Für sich waren diese

Ausschnitte schon Highlights und so

war „Unser Land“ ein Kulturfilm von

Deutschland, den ein Profi nicht besser

hätte erstellen können.


Totarm bei Mühlesberg Foto: O. Klinger

Prag – Moldau Foto: O. Klinger

23


Zwischen Decin und Hrensko

Foto: O. Klinger

Es begann im Berchtesgadener Land,

weiter zum Bodensee, zur Schwäbischen

Alb mit dem Blautopf, zum Spessart

mit Schloss Mespelbrunn, dem

schönen Miltenberg, St. Goar, dem Loreleyfelsen,

dem beschaulichen Caub,

Rüdesheim und Mäuseturm. Dass

Deutschland ein Land der Mythen und

Märchen ist, wurde in Filmausschnitten

aus dem Weserraum mit Hameln,

Bodenwerder, dem Moor bei Silberborn

und Schloss Hämelschenburg dokumentiert.

Erneut im Süden beginnend, kamen

die bayerischen Schlösser ins Bild,

es folgten der Bayerische Wald und später

das Elbsandsteingebirge mit den typischen

Felsformationen, wie z.B. Bastei

und Königstein. Bevor die Region verlassen

wurde, gab es eine Dampferfahrt

auf der Elbe in Richtung Dresden. Moore

24

mit schwermütiger Stimmung, wassergefüllte

Maare, die Abtei Maria Laach und

Burg Eltz waren Filmmotive aus der

Eifel. Auf den Spuren Heinrich Heines

gelangte J. Miessler durch das Ilsetal auf

den Brocken, vorbei am Ilsestein und

den Ilsefällen. Es folgten Filmszenen aus

Wernigerode und Stolberg, um dann

endgültig in den Norden zu wechseln. In

Schleswig-Holstein waren es die vielen

Seen, die Rapsfelder und ein Besuch in

Eutin, welche die Holsteinische Schweiz

beschreiben. Mit Kap Arkona, Kreidefelsen,

Mönchsgut, Jagdschloss Granitz

und Königsstuhl auf Rügen, Deutschlands

größter Insel, schloss der Film.

Am 1. 2. 06 berichtete O. Klinger in einem

Dia-Vortrag von Menschen und

Landschaften am Elberadweg (411 km),

den er 2005 mit seiner Frau von Prag

bis Dessau befahren hatte.

In Bad Schandau war Start der Tour, bei

Decin wurde die tschechische Grenze

überquert und über Theresienstadt und

Melnik Prag erreicht. Mit seinen Brücken,

Kirchen, Bauwerken und Schlössern

warteten auf die Radfahrer reichhaltige

Fotomotive.

Auf der Weiterfahrt an Moldau und Elbe

boten sich herrliche Flusslandschaften

zum Fotografieren an. Sächsische

Schweiz mit Königsstein, Rathen und

Wehlen schlossen sich an. Es folgten

Pirna und Dresden mit seiner wiedererstandenen

Altstadt, Radebeul und

Meißen.

Mit Bildern von Naturparadiesen der

Elbauen und toten Flussläufen gelangten

die Radwanderer über Torgau, Wittenberg

und dem Wörlitzer Park nach

Dessau, dem Ziel ihrer Radtour.

Egbert Haegeli


SKIGRUPPE

Leiter: Rolf Gerlach

Theaterstraße 3

31141 Hildesheim

Tel. 0 51 21 / 3 17 79

Liebe Skifreunde,

die Freude ist groß: In der Skisaison des

Vorjahres hat unsere Skigruppe in den

Vereinstourenwettbewerben des Deutschen

Skiverbandes und des Niedersächsischen

Skiverbandes mit 20.685

Punkten in der Klasse E (Vereine bis 100

Mitglieder) den 1. Platz errungen. Das

ist eine nochmalige Steigerung gegenüber

dem 1. Platz im NSV in der davor liegenden

Saison mit 17.591 Punkten!

Hiefür erhielt die Skigruppe vom DSV

einen sehr ansprechenden aus Glas gefertigten

Skipokal und erneut den kristallenen

Wanderpokal des NSV.

Einige unentwegte Läufer, allen voran

unser Vorjahresmeister Frank Fischer,

haben den Harz mit ihren Brettern

schon Ende November und Anfang Dezember

durchstreift. Christa war in

Davos und Frank auch im Bayerischen

Wald und Böhmerwald aktiv.

Zwischen Weihnachten und Neujahr fanden

auf der Malepartushütte bei guter

Schneelage und täglichen Neuschneefällen

wieder die Familienskitage mit einer

guten Beteiligung statt. Die Jüngsten

erhielten für ihre Leistungen des Vorjahres

aus der Hand des Tourenwartes

Klaus Keitel alle die erworbenen Schüler-

und Jugendtourenabzeichen des

Deutschen Skiverbandes. Unser Juniorenmeister

Nils Meixner lief gemeinsam

mit Eltern, Großeltern und weiteren

Langstreckenfreunden beachtliche Touren.

Die inzwischen „jungen Damen“

hatten trotz der sehr guten Schneever-

hältnisse nicht so die große Lust, mit

ihren Eltern Skitouren zu unternehmen;

sie fanden mehr Gefallen an den großen

Schneebergen vor der Hütte und an

gemeinsamen Spielen in der gemütlichen

Hütte. Das macht natürlich auch

jede Menge Spaß. Ob sie wohl im Laufe

des Winters wieder ihre Tourenabzeichen

schaffen?

Unsere diesjährige alpine Skifreizeit

unter Leitung von Hans-Dieter Lader

führte uns vom 14. bis 21. Januar nach

St. Gallenkirch ins Montafon. In Fahrgemeinschaften

erreichten wir, 2 Frauen

und 9 Männer, am Sonnabendnachmittag

das Hotel Vermala, das uns in

dieser Woche gut betreute und bewirtete.

St. Gallenkirch und das Skigebiet Silvretta/Nova

zeigte sich bis Dienstagnachmittag

von seiner besten Seite bei

Pulverschnee und Sonnenschein. Am

Dienstagabend fing es an zu schneien.

Der Schneefall setzte sich am Mittwoch

fort, so dass die meisten von uns den

müden Beinen am Mittwoch eine Ruhepause

gönnten. Dies war die richtige

Entscheidung; denn der Donnerstag

begann mit einem strahlenden blauen

Himmel und einem halben Meter Pulverschnee.

Die Pisten waren bestens

präpariert und es ließ sich butterweich

Skifahren. Leider waren sie nachmittags

aufgrund des weichen Neuschnees stark

zerfahren. Am Freitag – leider unserem

letzten Tag der Skifreizeit – war wieder

alles bestens von den Männern des

Pistendienstes präpariert und wir konn-

25


Auf der Sonnenberg-Loipe am 5. Februar 2006

ten uns noch einmal richtig austoben.

Zusammenfassend kann gesagt werden,

es war wieder eine gelungene Alpin-

Skifreizeit, mit viel Spaß und ohne

Unfälle; lediglich am letzten Abend zerbrach

einem von unseren „Experten“

die Zahnprothese, nicht weil das Fleisch

etwa zu hart war, sondern weil er sie

vorher bereits mit Zweikomponentenkleber

repariert hatte.

Im Januar verbesserten sich im Harz die

Schnee- und Wetterverhältnisse immer

mehr. Es ging auf die Langlauf-Skifreizeit

Anfang Februar zu. Gitta und Klaus

waren in den Loipen im Berchtesgadener

Land unterwegs. Und dann ausgerechnet

beim Zufußgehen auf einem

abschüssigen Weg kam ein herumstreunender

Hund, verbellte und sprang

Klaus an, der einen unüberlegten Schritt

zur Seite machte und auf dem glatten

Weg sehr unglücklich stürzte, so dass

eine Knieoperation erforderlich wurde.

Aus der Traum von der Harzer Skiwoche!

So konnte er von Zuhause aus nur

noch einige Vorbereitungen treffen und

nicht an der Skifreizeit teilnehmen.

Auf der Malepartushütte fanden sich

über 40 Skifreundinnen und -freunde

ein, um eine sehr erfolgreiche Skifreizeit

zu erleben. Bei guter Schneelage gab es

Anfang der Woche Oberharzer Schmuddelwetter

und nassen Schnee, bis es

kälter und trockener wurde und jede

Menge Neuschnee fiel. Nachts bis zu

über 30 cm, so dass vor der Hütte

Schaufeln und Fräsen angesagt waren.

Die geparkten Autos waren als solche

nicht mehr zu erkennen, die Schneeberge

wuchsen und wuchsen. Auch die Skitouren

waren nicht immer einfach, da

die Loipenspurgeräte gar nicht so

27


schnell mit dem Neuschnee fertig wurden.

Wie der Berichterstatter aus den

zahlreich abgegebenen Tourenzetteln

(Kontrollbögen des DSV) ersieht, musste

unter „erschwerten Bedingungen

selbst gespurt werden“ und es gab hin

und wieder Probleme mit dem „Pappschnee“

bei denen, die ihre Skisohlen

nicht entsprechend präpariert hatten.

Die Tourenzettel, die jetzt dem Tourenwart

Klaus vorliegen, berichten von

außerordentlich vielen Touren in dem

unmittelbar an unsere Hütte anschließenden

Loipennetz im West- und Ostharz.

Die Hausstrecken im Grenzbereich

um Achtermann, Wurmberg und Torfhaus

sowie auf der anderen Straßenseite

an Oderteich, Bruchberg, Sonnenberg

und Rehberg waren natürlich immer wieder

die beliebtesten Routen.

Eines der beliebtesten Ziele war wiederholt

das attraktive und verträumte

Schierke im Tal der Kalten Bode. Es führen

mehrere schöne Wege mit herrlichen

Abfahrten hinunter bis auf 600 m. Aber

„nicht ganz ohne“ geht es anschließend

auch wieder hinauf in Richtung Malepartushütte,

wer es mochte, auch über

den Wurmbergsattel mit 900 m Höhe.

Die stärkeren Läufer zog es bis in die

Braunlager Loipen, nach Hohegeiß, über

Sonnenberg oder Bruchberg über den

Acker bis zur Hanskühnenburg. Da

waren beachtliche Entfernungen und

Höhenmeter zu bewältigen.

Die „jungen Wilden“ eroberten die

Gebiete jenseits des Brockens über den

Victor-von-Scheffel-Weg bis zum Molkenhausstern,

Skihütte Drei Annen-

Hohne und Glashüttenweg, aber nicht

ohne auf dem Hin- und Rückweg Schierke

Ort und Bahnhof mit einzubeziehen.

So lassen sich aus den Tourenzetteln

noch viele abwechslungsreiche Varianten

herauslesen. Klaus wird nun im

Krankenstand in Heimarbeit alle Touren-

28

berichte auswerten und die Leistungen

für den Vereinstourenwettbewerb, den

skigruppeninternen Vergleich und die

Tourenabzeichen der laufenden Saison

zusammenstellen.

Das gemütliche abendliche Hüttenleben

kam natürlich auch nicht zu kurz. Zur

allgemeinen Stärkung hatte Alfons zu

Beginn wieder das traditionelle Braunkohlessen

vorbereitet. Ute berichtete

mit eindrucksvollen Dias von ihrer Südafrikareise.

Nur die sportlichen Leistungen

in der Hütte kamen ein wenig zu

kurz, da Klaus mit seiner Musik fehlte.

Dafür konnten die Energiereserven umso

besser in der Loipe umgesetzt werden.

So war wieder für jeden Geschmack

etwas dabei, so dass wir uns

auf ein Wiedersehen freuen.

Jetzt bei Redaktionsschluss ist die

Schneelage noch hervorragend, was die

Skigruppenmitglieder sicherlich veranlasst,

noch viele schöne Harztouren zu

unternehmen.

Im kommenden Sommerhalbjahr bieten

wir unseren Skifreunden einige anspruchsvolle

Unternehmungen an:

Neben Frühlings- und Herbstwanderungen

im Harz veranstaltet Klaus Keitel im

Juli eine Wanderwoche im Ost- und

Westharz mit Standquartier auf unserer

Malepartushütte. Neben einer Radtour

um die Heimatstadt ist im Juni eine

große Radtour über ca. 85 km von der

Innerstequelle im Harz nach Hildesheim

geplant.

Bitte informiert euch in dem Veranstaltungskalender

Nr. 67 oder im Internet

unter www.dav-hildesheim.de/Skigruppe.

Eure Rolf Gerlach, Hans-Dieter Lader

und Klaus Keitel


KANUGRUPPE

Leiter: Hildebrand Schlotter

Tel. 0 51 21/ 13 05 17

Ansprechpersonen: Gebhard Jäger

Tel. 0 51 21/ 2 16 01

Erfolgreiche Saison 2005 der DAV-

Kanuten beim Wettbewerb im Bezirk

und auf der Landesebene im Kanu-

Wandersport-Wettbewerb

Hildebrand Schlotter erzielt Platz 1 beim

Werra-Marathon über 40 km von Eschwege

nach Witzenhausen in der Zeit von

2 Stunden und 44 Minuten.

Die 5 Aktivisten der Kanugruppe Lucie

Fuhrich, Johanna Hanebut, Gebhard

Jäger, Paul Fuhrich und Hildebrand

Schlotter paddeln in der Saison 2005

8 000 km.

Dieses ist ein Spitzenplatz im Kanu-Bezirk

Hannover.

Gebhard Jäger richtet ein „Schnupperpaddeln“

für Einsteiger auf der Innerste

aus.

Letzte Meldung:

Hildebrand Schlotter erkämpft sich Platz

2 auf der Weser (um das Blaue Band)

über 66 km von Hameln nach Minden;

Zeit für diese Strecke: 5 Stunden und 3

Minuten.

In der Team-Wertung erreichen die DAV-

Kanuten ebenfalls Platz 2:

Gold-Strecke 66 km

Gebhard Jäger

Hildebrand Schlotter

Silber-Strecke 40 km

Lucie und Paul Fuhrich

Herzlichen Glückwunsch!

Über 1 000 Wassersportler waren bei

dieser Veranstaltung bei herrlichem

Wetter am Start.

Die Saison wird nun langsam ausklingen,

doch die Kanubesessenen treffen

sich im Winterhalbjahr mindestens einmal

im Monat auf dem Fluss.

Euer Wanderwart

Landes-Kanu-Verband

Niedersachsen e.V.

Aktuelle Meldung

zum Saisonende 2005

Hildebrand Schlotter, DAV Hildesheim

erfolgreichster Kanute im Bezirk

Hannover und Land im Wander- und

Marathon-Langstreckensport.

Bilanz 2005:

Werra-Kanu-Marathon, Platz 1

40 km, Zeit: 2.44 Std.

Weser-Marathon, Platz 2

136 km, Hann. Münden–Hameln

Zeit: 9.42 Std.

Weser-Wander-Kanuabzeichen in

Gold = 400 km

Wandersport im LKV, Platz 3

Wandersport im DKV, Platz 7

(Dieses ist die Platzierung im 10.

Club von Deutschland.)

29


DAV-Kanuten auf der

Nette bei Gr. Rhüden/Harz

Das Erfolgsteam 2005 beim Blauen Band der Weser

30

Wehr-Befahrung durch Hildebrand

Johanna auf Wanderfahrt/Leine

Platz 2 durch

Hildebrand, Lucie,

Paul und Gebhard


NATURSCHUTZREFERAT

Leiter: Bernward Kaevel

Reihwiesenweg 9

31191 Algermissen

Tel.: 0 51 26 / 82 67

Übernachtungszahlen anderer Art

In der letzten Ausgabe der Hütte konnte

ich über eine so großartige Sache

berichten, dass der DAV von der Bundesregierung

als Naturschutzverband

Anerkennung fand. Diesmal sind es

ganz kleine Nachrichten.

Zuerst möchte ich über die etwas andere

Hüttenbelegung“ der Malepartushütte

berichten. Es geht nicht um Bettenbelegung

und Übernachtungszahlen von

menschlichen Gästen, sondern „naturgemäß“

um die im Vorjahr angebrachten

Nisthöhlen. Beim Reinigen im

Herbst konnten erfolgreiche Bruten von

Hausrotschwänzchen und Waldbaumläufer

festgestellt werden. Nisthöhlen, die

keinen Bruthinweis zeigten, waren zumindest

als Schlafplätze intensiv genutzt.

Im Gespräch mit Wilhelm Saure

bekam ich Kenntnis darüber, dass hinter

der Fassadenschalung des Eingangsbereiches

Fledermäuse Unterschlupf gefunden

haben. Also ein kleiner Beitrag

zum Naturschutz durch Bereitstellung

von Schlaf- und Brutgelegenheiten.

Naturbeobachtungen im Winter

in der heimatlichen Gemarkung

In den letzten Jahren hat wohl jeder

wahrgenommen, dass sich der Graureiher

in unserer Umgebung etabliert hat.

Auch in Algermissen ist eine Brutkolonie

von 8 Horsten vorhanden. In den letzten

Wochen bin ich mehrfach auf einen

engen Verwandten des Graureihers ge-

stoßen, nämlich dem Silberreiher. Ist er

Wintergast oder Durchzügler, oder sollte

er sich hier auch bald als Brutvogel

einstellen? Des Weiteren sind auch wie

schon im Vorjahr Schwärme von Seidenschwänzen

beobachtet worden. Diese

Beobachtungen zeigen, dass auch die

Winterzeit in der Natur ihre Überraschungen

zu bieten hat.

Bereits feststehende Exkursionstermine:

Sonntag, 14 Mai 2006 – 8:00 Uhr. –

Nachtigallen und sonstige Vögel hören

und sehen. – Treffpunkt: Borsumer Pass

Samstag, 16. Sept. 2006 – 14:00 Uhr –

Beobachtung durchziehender Limikolen.


Treffpunkt: Algermissen, Marktstraße –

Rathausplatz

Buchempfehlung:

Zum Schluss noch eine Buchempfehlung

in Sachen Natur (nicht die Alpen betreffend)

sondern unsere heimische Umgebung

Titel: Hildesheimer und Kalenberger

Börde.

Natur und Landschaft im Landkreis

Hildesheim

ISBN: 3-8067-8547

Bernward Kaevel

31


WANDERREISEGRUPPE

Leiter: Horst Schünemann

Mölmer Ring 27

31185 Söhlde-Mölme

Tel. 0 51 29 / 75 06

Liebe Angehörige der Wanderreisegruppe,

das vergangene Jahr ist mit den üblichen

Dia- und Informationsabenden

ausgeklungen. Rückschau mit Farbdias

gab es für folgende Wanderreiseunternehmungen:

a) Griechenland/Peleponnes,

b) Sektionsfahrt nach Pontresina

und c) Flusskreuzfahrt auf der Wolga.

Weiterhin Informationsabende mit Diaschau

über die geplanten Wanderreisen:

a) Südafrika, b) Kanalinsel Guernsey

und c) Ecuador/Galapagos. An den 6

Veranstaltungen nahmen insgesamt 325

Personen teil. Bei den Veranstaltungen

gab es 1 200 Farbdias zu sehen. Auch

das herbstliche Braunkohlessen war mit

62 Teilnehmern gut besucht. Zum Senioren-Adventsnachmittag

konnten 34 Senioren

(Mitglieder über 75 Jahre) begrüßt

werden.

Zum Jahresbeginn 2006 starteten die

Aktivitäten mit der Jahreszusammenkunft

der Gruppe im Knochenhauer-

Amtshaus. Am gemeinsamen Essen nahmen

62 Mitglieder teil. Es kamen später

noch 4 Personen hinzu, so dass bei der

Zusammenkunft 66 Gruppenmitglieder

dabei waren. Der Versammlung wurde

mitgeteilt, dass durch Tod und Streichungen

zum Beginn des Jahres 2006 in

der Liste der Wanderreisegruppe 161

Sektionsmitglieder eingetragen sind.

Von der Gruppen-Kassenwartin, Marlies

Schade, wurde berichtet, dass die Gruppenausgaben

nach wie vor durch Spenden

beglichen werden können. Obwohl

weniger Spenden eingenommen wurden

als im Jahr zuvor, konnten die Ausgaben

für den Seniorenadvent, die Jahreszusammenkunft

sowie Geburtstagspräsente

und Trauerbekundungen bezahlt werden.

Es ist noch ein Überschuss von

€ 165,– in der Kasse vorhanden.

Zu den Aktivitäten im Jahr 2005 wurde

Folgendes berichtet: An den 4 Wanderreise-Unternehmungen

nahmen 197 Personen

und an den 7 weiteren Gruppenveranstaltungen

315 Personen teil, so

dass insgesamt 512 Personen an den

Aktivitäten der Wanderreisegruppe beteiligt

waren. Der Teilnehmerrekord im

Jahr 2002 wurde damit geringfügig überschritten.

Also für 2005 ein gutes Ergebnis.

Die geplanten Reiseaktivitäten für das

Jahr 2006 wurden ausführlich vorgestellt:

1. Gruppenfahrt zur Nordseeinsel Sylt,

05. bis 09. Februar 2006 (ist bereits

durchgeführt)

18 Teilnehmer in einem Kleinbus der Fa.

Pülm mit Erich Runge als Fahrer waren

dabei. Da alle Fahrtteilnehmer gut

zueinander passten, war der Aufenthalt

auf Sylt sehr harmonisch und freundschaftlich.

Es konnten 3 der schönsten

Wanderungen auf Sylt absolviert werden.

Bei dem nicht immer guten Wetter

waren die Einkehrmöglichkeiten in den

Gasthäusern mit Spitzengastronomie

wohltuend. Höhepunkt war eine Weinprobe

mit einer Gourmet-Vesper im

Weinkeller der „Sansibar“.

33


2. Fernflugreise nach Südafrika, 02.–16.

März 2006

Die große Fernflugreise nach Südafrika

startet mit 28 Teilnehmern. Zu den 17

Teilnehmern von der Sektion Hildesheim

kommen 6 von der Sektion Braunschweig

und 5 von der Sektion Hannover

hinzu. In 15 Tagen soll ein umfangreiches

Reiseprogramm absolviert werden.

In einem großen Bogen, ab Johannesburg

beginnend, nach Nordosten

(Krüger-Park), dann zur Landesmitte

(Drakensberge), danach die Ostküste

entlang bis zur Südspitze (Kap der

Guten Hoffnung) soll die Reise verlaufen.

Im Vordergrund der Reise stehen

die Landschaften von Mpumalanga mit

dem Krüger-N.P. und die Landschaften

von Kwazulu-Natal mit den Drakensbergen.

In diesen wunderbaren Naturlandschaften

sollen 4 Wanderungen durchgeführt

werden. Aber auch die touristischen

Glanzpunkte der Gartenroute, der

Karoo-Halbwüste und des Weinanbaugebietes

der Kap-Provinz stehen mit auf

dem Plan. Natürlich werden auch die

großen Städte Johannesburg – Pretoria

– Durban – Port Elizabeth – Kapstadt

einbezogen. Bei Erscheinen dieser Vereinszeitschrift

wird die Gruppe bereits

aus Südafrika zurück sein.

3. Flug-Wanderreise zu der Kanalinsel

Guernsey, 20.–27. April 2006

Zu der 22. Frühjahrs-Flug-Wanderreise,

die seit 1985 läuft, haben sich 60 Teilnehmer

angemeldet. Es gibt wieder 2

Gruppen – eine Wandergruppe (Horst

Schünemann) und eine Besichtigungsgruppe

(Eva Schünemann). Hinsichtlich

der Gruppenstärke ist ein Flug ab Hannover

nicht möglich, und es muss auf

Hamburg-Fuhlsbüttel ausgewichen werden.

Nach einem Flugzeugwechsel in

London-Gatwick fliegt die Gruppe zu der

grünen Insel im Ärmelkanal, nach

34

Guernsey. Vom einem Klippenhotel im

Süden der Insel gelegen, sollen 4 Wanderungen

durchgeführt werden. Es sind

die schönsten und interessantesten

Klippenpfade an der Süd-, Ost-, Nordund

Westküste ausgesucht worden. Für

die Wanderer soll es ohne große Aufstiege

auf den ebenen Wanderwegen

gemütlich zugehen. Die Besichtigungsgruppe

wird im Rahmen kleiner Wanderungen

die Sehenswürdigkeiten der

Insel besuchen. Auch Ausflüge zu den

Nachbarinseln Sark und Herm sind vorgesehen.

4. Sektionsfahrt in die Brenta nach

Madonna di Campiglio, 15.–22. Juli

2006

Zu der 33. Sektionsfahrt haben sich 75

Teilnehmer angemeldet. Da einige mit

dem Auto anreisen wollen, kommt nur

ein Reisebus, wie bei der Pontresina-

Fahrt, zum Einsatz. Für die Teilnehmer

ist das schöne, ehrwürdige 4*-Hotel

Splendid in der Ortsmitte (Fußgängerzone)

von Madonna di Campiglio ausgewählt

worden. Wie in den Jahren zuvor

wird es wieder ein großes Wanderprogramm

(Leitung: Horst Schünemann)

und ein kleines Wanderprogramm (Leitung:

Eva Schünemann) geben. Ein Busausflug

zum Gardasee ist mit eingeplant.

5. Fernflugreise nach Equador und den

Galapagos-Inseln, 02.–18. Oktober

2006

Da bei der Reiseauswahl im Januar 2005

auch für Ecuador/Galapagos Interesse

bekundet wurde, erfolgte ein Angebot

für eine kleine Gruppe. Nach der Reiseausschreibung

und dem Informationsabend

am 5. 12. 05 hat sich das Interesse

derartig entwickelt, dass über 30 Personen

an der Reise teilnehmen möch-


ten. Nach langen Verhandlungen konnte

für die naturkundliche Kreuzfahrt zu den

Galapagos-Inseln eine Megayacht allein

für die Gruppe gechartert werden. Die

Yacht hat eine ausreichende Kabinenanzahl,

so dass alle, die sich angemeldet

haben, mit zwei zusätzlichen Reservebetten,

an der Reise teilnehmen können.

Bevor es zu den Galapagos-Inseln

geht, wird auf dem Festland von Ecuador

ein umfangreiches Vorprogramm

absolviert. Von der Hauptstadt Quito

aus sollen die Hauptsehenswürdigkeiten

besichtigt werden. Dann verläuft die

Reise über die panamerikanische Route,

die in Ecuador wegen der Vulkane –

Cayambe, Cotopaxi und Chimborazzo –

„Allee der Vulkane“ genannt wird. Auch

die Inkastätten mit Ingapirca sowie eine

Fahrt mit der legendären Andenbahn

stehen ebenfalls auf dem Programm.

Die Auswahl von Reisen für das Jahr

2007 war wichtigster Punkt der Zusammenkunft.

An der Auswahl beteiligten

sich 122 Sektionsmitglieder. Für die vorgeschlagenen

Reiseziele wurden folgende

Stimmen abgegeben:

A. Bus-Sektionsfahrt

1) Oberwallis/Schweiz 29,

2) Wallis/Saas Fee 29,

3) Val d'Isère/Frankreich 10 und

4) Courmayeur/Mont Blanc 42 Stimmen.

Damit ist mit einer Stimmenanzahl von

42 für das Jahr 2007 eine Sektionsfahrt

ins Aostatal nach Courmayeur/Mont

Blanc ausgewählt worden.

B. Flug-Wanderreise

1) Nordgriechenland + Kreuzfahrt zu den

Kykladen 13,

2) Portugal/Algarve + Rundreise 44 und

3) Halbinsel Krim/Ukraine + Rundreise

49 Stimmen.

Mit knapper Mehrheit wurde mit 49

Stimmen für das Jahr 2007 eine Flug-

Wanderreise mit einer Rundreise in der

2. Woche zur Halbinsel Krim am Schwarzen

Meer ausgewählt.

C. Besondere Reiseunternehmungen

Da die Sonderreise für Nichtwanderer

und ältere Mitglieder „Flusskreuzfahrt

auf der Wolga“ gut verlaufen ist und

Anklang gefunden hat, wurde angefragt,

ob für das Jahr 2007 wieder ein Sonderunternehmen

durchgeführt werden soll.

Von den 122 Teilnehmern an der Wahl

bekundeten: 1) mit „Ja“ 85, 2) mit

„Nein“ 6 sowie 3) 31 Enthaltungen. Bei

der Entscheidung „Ja“ zu einem Sonderunternehmen

entfielen: a) auf eine

Flusskreuzfahrt (weltweit) 38 und b) auf

eine Städtereise (europäische Hauptstädte)

47 Stimmen. Aufgrund des Zuspruchs

für ein Sonder-Reiseunternehmen

und des guten Stimmenergebnisses

für die vorgeschlagenen Unternehmungen,

soll Folgendes angeboten werden:

1. Für Oktober 2007 eine Städtereise

nach Rom mit Besichtigung der Sehenswürdigkeiten

sowie Teilnahme an einer

Generalaudienz des Papstes auf dem

Petersplatz.

2. Im Februar 2009 eine Flusskreuzfahrt

auf dem Amazonas/Südamerika, von der

Mündung bis Iquitos/Peru mit interessanten

Landgängen in Almerim, Alter do

Chao, Manaus, St. Paulo, Leticia und

Pevas.

Allzeit gute Reise und Bergheil!

Horst Schünemann

35


Als gewünschte Sonderreise der Wanderreisegruppe

waren dem Angebot,

eine 15-tägige Flusskreuzfahrt auf der

Wolga zu unternehmen, 35 Gruppenangehörige

gefolgt.

Der Start am 24.08.2005 ab Hildesheim

erfolgt mit einer Transferbusfahrt zum

Flughafen Frankfurt. Ziel des gestarteten

Fluges ist Wolgograd am unteren Lauf

der Wolga. Am Ausgangspunkt der

Flusskreuzfahrt kommt die Gruppe am

Nachmittag an. Rund 220 Passagiere

aus ganz Deutschland schiffen sich auf

dem großen Flusskreuzfahrtschiff MS

VATCHENKO ein. Das Schiff mit einer

Länge von fast 130 m ist nun für die

nächsten 14 Tage Stützpunkt bzw.

schwimmendes Hotel für die Gruppe.

Von einem knapp 100-köpfigen Bordpersonal

wird die Gruppe hervorragend

betreut. Die Einteilung durch die Kreuzfahrtleitung

sieht für die Ausflüge der

DAV-Gruppe einen eigenen Bus mit

deutschsprachiger Fremdenführung vor,

so dass bei den Besichtigungen die Hildesheimer

unter sich sind. Die Kreuzfahrt

läuft über eine Wasserstraßenstrecke

von 3.380 km von Wolgograd

nach St. Petersburg. So eine lange

Strecke wurde vormals noch nie zurückgelegt,

so dass die lange Flussreise als

Premiere gilt. Folgender Ablauf mit Landungen

in den großen russischen Städten

erlebten die Kreuzfahrtteilnehmer:

24.08.05 Transfer zum Flughafen

Frankfurt, Flug nach Wolgograd/Gumrak.

Transfer zum Schiff, Einschiffen und Vorstellung

des Kapitäns und seiner Mannschaft

25.08.05 Stadtbesichtigung von Wolgograd

(Borzow-Platz mit Gedenkstätte

der gefallenen Kämpfer). Hauptbesichti-

Alpinisten auf der Wolga

gungspunkt ist der Mamajew-Hügel.

Über eine Treppe, an monumentalen

Figuren vorbei, erreicht die Gruppe die

Ruhmeshalle. Der Hügel ist mit der

größten Statue Europas, einer Frauenfigur

mit einem Schwert in der Hand, der

„Mutter Heimat“, gekrönt. Es schließt

sich ein Gang durch das Kriegsmuseum,

an der „Roten Mühle“ gelegen, an. In

einem Kuppelbau wird ein riesiges

Rundgemälde über die Schlacht von

Stalingrad bewundert. Zurück zum Schiff

beginnt die Flusskreuzfahrt.

26.08.05 Nach Überwinden einer Staustufe

von 27 m legt das Schiff in Saratow

an. Die Millionenstadt an der

Wolga, ehemals Mittelpunkt der Wolgadeutschen,

wird besichtigt (Dreieinigkeitskathedrale,

Kirow-Platz, Falkenberg

mit Kriegerdenkmal, Fußgängerzone).

Vom hohen Ufer der Wolga ist ein Blick

auf die längste Brücke über die Wolga

möglich. Dann geht es wieder auf das

Schiff.

27.08.05 Nach 800 Flusskilometern

macht am Nachmittag MS VATCHENKO

in Samara fest. Mit über 1,3 Millionen

Einwohnern ist Samara als russisches

Raumfahrtzentrum bekannt. Von hier

stammt Juri Gagarin, der erste Mensch

im Weltraum. Die Busrundfahrt durch

die Stadt führt zum Kulturpalast mit

Lenin-Denkmal, der Oper, dem Gorki-

Schauspielhaus und zu mehreren

Gedenkstätten. Auch eine deutsche Kirchengemeinde,

die sich hier gebildet

hat, wird besucht. Am Abend legt MS

VATCHENKO in Samara ab und setzt die

Flussreise fort.

28.08.05 Nach Überquerung des Kujbyschewer

Stausees legt das Schiff am

Nachmittag in Uljanowsk an, dem

Geburtsort von Lenin (Wladimir Iljitsch

Uljanow). Das gesamte historische Zen-

37


Rundgang in Saratow an der Wolga

trum der Stadt wurde 1970 zu einer

Lenin-Gedenkstätte umgewandelt. Bei

der Busrundfahrt werden nicht nur die

Gedenkstätten angesteuert, sondern

auch die Parkanlagen am Wolgaufer mit

der Allerheiligenkirche. Am Abend verlässt

MS VATCHENKO die Gedenkstadt

Lenins.

29.08.05 Nach nunmehr 1.060 Flusskilometern

und einem Aufstieg von ca. 38

m legt das Schiff am Morgen in Kasan,

der Hauptstadt Tatarstans, an. Die 1

Mill. Einwohner der Stadt bestehen zu

55% aus Russen orthodoxen Glaubens

und 45% Tataren muslimischen Glaubens.

Die Gebäude der Stadt sind

bestens hergerichtet, die Straßen und

Plätze geschmückt, denn zurzeit findet

die offizielle 1000-Jahr-Feier von Kasan

statt. Die Busrundfahrt verläuft zum

Kreml der Stadt. Er ist zwar mit dem

Moskauer Kreml zu vergleichen, hat

38

aber eine weiß gestrichene Umfassungsmauer.

Prunkstück ist die Maria-Verkündigungs-Kathedrale

und die riesige

Koul-Cherit-Moschee. Die Busfahrt, vorbei

an profanen Universitätsgebäuden,

der Peter-Paul-Kathedrale und der

Mardjani-Moschee, endet an der Fußgängerzone.

Ein Spaziergang hindurch

verdeutlicht eine starke westliche Prägung

der Geschäfte. Schon mittags müssen

alle wieder zurück an Bord zur Fortsetzung

der Reise.

30.08.05 Am frühen Morgen erreicht

das Schiff Nishnij Nowgorod. Mit 2 Mill.

Einwohnern ist sie die drittgrößte Stadt

Russlands. Sie liegt an der Mündung der

Oka in die Wolga und ist Geburtsstadt

von Maxim Gorki. Die Busrundfahrt verläuft

zuerst zum eindrucksvollen Kreml

der Stadt. Bei einem Rundgang sind

auffällig das Rathaus und der Gouverneurspalast.

Von einer Gedenkstätte


oberhalb des Wolgaufers sind die große

Doppelbrücke und die Okaeinmündung

zu erkennen. Der Bus bringt die Gruppe

nach einer umfassenden Stadtrundfahrt

über die Wolgabrücke ins Landesinnere.

Durch diese Landfahrt soll die hohe

Gorki-Staustufe umgangen werden.

Unterwegs wird das kleine Städtchen

Goroez mit den reichverzierten Holzhäusern

besichtigt. Angelangt an der

Schleuse geht es wieder an Bord.

31.08.05 MS VATCHENKO legt am Morgen

in der altrussischen Stadt Jaroslawl

an. Die Stadtrundfahrt leitet zuerst zu

dem gewaltigen Erlöserkloster. Die Besichtigung

ist eingeschränkt, da es in

Strömen regnet. Deshalb geht es mit

dem Bus weiter zum Hauptplatz in der

Stadtmitte. Hier wird die gut erhaltene

Prophet-Elias-Kirche besichtigt, dann

geht es zum Kennen lernen in eine

Markthalle. Zum Mittagessen sind alle

Am Wolgaufer bei Nishnij Nowgorod

wieder auf dem Schiff, welches seine

Fahrt zum Rybinsker Stausee fortsetzt.

An der Stelle, wo die Wolga einen großen

Bogen nach Südosten schlägt, ist

eine Staumauer errichtet. Hier muss das

Schiff um 28 m gehoben werden. Durch

die Staumauer ist einer der größten

Stauseen der Welt entstanden, mit einer

Länge von 150 km und einer Breite von

70 km. Über den Rybinsker Stausee

geht die Fahrt bis zur Schleuse Tscherepowez.

Hier wird das Schiff über 18

Meter in den Fluss Scheksna gehoben.

01.09.05 Vormittags macht MS VAT-

CHENKO im breiten Fluss Scheksna am

Anleger Gorizy fest. Mit Bussen wird

zum Kirillow-Kloster im Landesinneren

gefahren. Nach der Besichtigung kann

durch das Dorf zum Schiffsanleger

geschlendert und an den Verkaufsständen

russische Heimkunst erworben werden.

Zurück an Bord beginnt eine Fahrt

39


MS Vatchenko

durch den Weißen See und den Kowska-Wytegra-Kanal.

02.09.05 Nach 2.500 km Wasserstrecke

über 7 Staustufen mit einer Höhe von

insgesamt 126 Metern hat das Schiff

den höchsten Punkt der Reise am Oberlauf

der Kowska erreicht. Nun geht es

durch 6 Schleusen fast 80 m abwärts

auf den Onega-See. Der Tag an Bord ist

ausgefüllt mit einem Neptunfest, einer

Brückenbesichtigung und Videofilmen.

03.09.05 Über 2 weitere Schleusen ist

das Schiff auf den Fluss Swir in Karelien

abgestiegen. Am Vormittag macht MS

VATCHENKO am Anleger Mandrogi fest.

Es ist ein neu entstandenes Dorf für

Künstler und Handwerker. Familien

wohnen hier, die nach alter russischer

Tradition kunsthandwerkliche Erzeugnisse

herstellen und an die Touristen

verkaufen. Abschluss des Besuches ist

ein Schaschlik-Essen vom offenen

Feuer. Wieder zurück an Bord verläuft

die Fahrt durch die letzte Schleuse

hinab in den Ladoga-See. Ab Schlüsselburg,

am Ende des Sees, gleitet das

Schiff auf dem Fluss Newa.

04.09.05 Der Endpunkt der Flussreise

St. Petersburg wird am Morgen erreicht.

Sofort beginnt das umfangreiche

Besichtigungsprogramm in St. Petersburg.

Vormittag Stadtrundfahrt (Börsenplatz

mit Rostrasäulen, Isaak-Kathedrale,

Blutskirche, Kreuzer Aurora). Am

Nachmittag die Besichtigung der Ermita-

40

ge. Bei der 2-stündigen Führung kann

nur ein Bruchteil der gesamten Kunstgegenstände

und Schätze bewundert

werden. Abends findet zum Abschluss

der großen Flussreise ein festliches

Kapitänsdinner statt.

05.09.05 Busfahrt zum Peterhof, außerhalb

von St. Petersburg am Finnischen

Meerbusen gelegen. Besichtigung

der schönen barocken Gartenanlagen

und des Katharinenhofs am Meerbusen.

Nachmittags verläuft die Busfahrt nach

Pushkin/Zarskoje Selo zum Katharinenpalast.

Nicht nur die repräsentativen

Räume des Palastes, auch das rekonstruierte

Bernsteinzimmer werden

besichtigt. Abschluss ist ein Gang durch

den Park der Schlossanlage. Nach dem

Abendessen an Bord fährt die Gruppe

zu einer musikalischen Folkloreveranstaltung.

Ein schöner Abschluss der

Russlandreise.

06.09.05 Bevor der Bus die Reiseteilnehmer

zum Flughafen bringt, unternehmen

einige noch eine Bootsfahrt auf der

Newa und den Kanälen der Stadt. Dann

muss endgültig von St. Petersburg

Abschied genommen werden. Mit dem

Flugzeug geht es zurück nach Frankfurt

und von dort mit dem Transferbus nach

Hildesheim. Alle kehren gesund und mit

vielen Eindrücken von der großen

Wolga-Kreuzfahrt zurück.

Bei der Wolga-Flusskreuzfahrt wurden

3.382 km Wasserstrecke zurückgelegt.

Es mussten 7 Schleusen mit einem Aufstieg

von insgesamt 126 Metern und 11

Schleusen mit einem Abstieg von insgesamt

108 Metern bewältigt werden. 10

volle Reisetage hat das angenehme

Flusskreuzfahrtschiff benötigt, um die

Wasserstrecke zu schaffen, eine stolze

Leistung.

S. – A. – St.


JUGENDGRUPPE

Leiter: Felix Küster

Keßlerstraße 88

31134 Hildesheim

Tel. 01 72 / 5 14 38 77

Jana Ruberg:

Samstagmorgen, 11.30 Uhr:

Die Hauptakteure der Jugendgruppe

bewegen sich völlig verplant und leicht

schläfrig in die Kletterhalle – morgen ist

schließlich Wettkampf, da muss man ja

mal helfen.

Wer ist schon da? Die Jana, ja Wahnsinn,

so viel Motivation, na O.K. eigentlich

nur zum Helfen motiviert. Aber dank unserer

Überredungskünste konnten wir

sie dann doch noch zur Teilnahme bewegen.

Aber letztendlich hat es sich

gelohnt! Ein nicht schlechter 8. Platz,

’ne Menge Spaß, ’ne Menge leckeres

Essen und einen schönen Trostpreis.

Der größte Gewinn ist die Motivation,

die Jana von dem Wettkampf mit nach

Hause genommen hat. Und all das,

obwohl sie erst seit den letzten Som-

merferien klettert! Großer Respekt von

unserer Seite: Weiter so, Jana!

Jan:

Jan ist mit seinen 14 Jahren eines unserer

größten Talente. Er ist nun seit ca.

drei Jahren bei uns und hat sich während

dieser Zeit enorm in seinem Kletterkönnen

gesteigert. Heute klettert er

teilweise schon schwerere Routen als

wir Betreuer. Sein Können hat er, wie

schon in den letzten Jahren, wieder

beim diesjährigen Kletterwettkampf

unter Beweis gestellt, auf dem er einen

guten 10. Platz belegte. Leider war Jan

dieses Jahr der einzige männliche Teilnehmer

aus unserer Jugendgruppe.

Außerdem ist auch Jan mittlerweile fast

immer bei den Aktionen mit dabei und

bereichert somit vor allem den älteren

Teil der Gruppe. Weiter so!

41


Die Jugendgruppe in der Campo Aktiv

Arena

Nachdem wir es schon lange geplant

hatten, waren wir nun endlich am 12.

November 2005 in der Campo Aktiv

Arena in Hannover. Nach einer dreiviertel

Stunde Anreise waren alle schon

sehr gespannt auf das, was uns erwarten

sollte. Als wir endlich bezahlt hatten,

machten wir uns erst einmal auf

den Weg zum Kletterbereich. Dort ausgebreitet,

begannen einige schon mit

den ersten Aufwärmzügen an der Boulderwand.

Da wir dem Andrang am Hochseilgarten

entgehen wollten und es auch noch früh

genug war, entschlossen wir uns, erst

einmal dort zu beginnen.

Nach einer ersten Einführung und dem

Anziehen der Gurte sowie Helme kletterten

wir auch schon unsere erste

Runde auf dem kleinen Parcours. Dieser

gestaltete sich auch für alle als machbar,

so dass jeder glücklich den Ausgangsort

wieder fand.

Besonders für die Kleinen war dann

sicher das Highlight des gesamten

Tages die 50 Meter lange Seilrutsche,

mit der man in atemberaubender Geschwindigkeit

einmal quer durch die

Halle rasen konnte. Als dann alle einmal

hinunter gesaust und wieder oben beim

Hochseilgarten waren, wagten wir uns in

den zweiten, wesentlich anspruchsvolleren

Parcours.

Hierfür war ein „Campo-Führerschein“

von Nöten, den sich, außer Nora und

Timo, die diesen durch einen vorherigen

Besuch schon erworben hatten, alle

erarbeiten mussten. Über Balken balancierend

und an Seilen entlang hangelnd

kämpfte sich hier jeder Meter um Meter

vor, um anschließend den begehrten

43


Sicherheitsschein zu bekommen. Leider

erhielt Percy diesen Führerschein nicht,

da er noch nicht groß genug war. Damit

hat jeder die Möglichkeit, sich anschließend

selbstständig durch die Hochseilgärten

im Outdoor-Bereich zu bewegen.

Bevor wir uns dahin aufmachten, galt es

allerdings erst einmal eine Pause einzulegen.

Von den ersten Strapazen geschafft,

legten also alle eine Brotzeit

ein, um sich für die Kletterwand und

den äußeren Hochseilgarten auszuruhen.

Von da an war dann erst einmal Freizeit

angesagt. Ein Teil der Gruppe machte

sich auf zum „Fort Campo“ um dort Fan-

gen und Verstecken zu spielen. Der Rest

machte sich daran, endlich mal die Kletterwand

zu ertesten. Denn „The Rock“

bietet einen über 800 m großen Kletterbereich

mit Routen bis zu 12 m Höhe.

Hier gab es für jeden Herausforderungen

in allen Schwierigkeitsgraden. Mit

den Toppers, einer Automatiksicherung,

welche es einem ermöglicht, auch ohne

Seilpartner zu klettern, hatten alle viel

Spaß. Auch das Klettern unterm Wasserfall

war für uns eine spaßige Angelegenheit.

44

Als wir dann wieder alle beisammen

waren, stand erstmal wieder eine Verpflegungspause

an. Gut gestärkt ging es

dann zum letzten Event des Tages. Der

Großteil der Gruppe machte sich auf, um

selbstständig in den drei verschiedenen

Routen des Outdoor-Hochseilgartens zu

klettern. Nach erneutem Anlegen der

Gurte begannen wir zunächst mit der

einfachen Tour. Auch hier ging es über

Hängebrücken, Holzbalken und abschließend

mit einer Seilrutsche von der

3 m hohen Plattform zum Boden. Danach

machte sich der Großteil der Gruppe

auf in die schwarze Route. Diese forderte

auch die Profis unter uns schon,

denn gerade die voranschreitende

Kälte und Dunkelheit

machte uns in 8 m Höhe doch

schon zu schaffen. Selbst auf

diesem schwierigen Weg musste

keiner zurückgelassen werden,

so dass sich jeder noch

einmal an einer Seilrutsche

erfreuen konnte. 50 m und

einen harten Aufprall später

waren wir dann am Boden und

dann doch beträchtlich geschafft.

Also machten wir uns

auf den Weg zurück in die Halle,

um uns dort wieder zu sammeln.

Als dann jeder noch mal

die Anderen mit Wasser aus

der „Tortuga Bay“, einem Tretbootteich,

nass gespritzt hatte, konnten

wir uns schließlich auf den Weg zurück

zu den Autos machen.

Alles in allem können wir, denke ich,

von einem sehr erfolgreichen Ausflug

sprechen, der durch rege Beteiligung

seitens der Jugendgruppe und einem

sehr schönen Tag in der Campo-Arena

glänzte. Diese Aktion war mit seinen 16

Teilnehmern die beliebteste des ganzen

Jahres!

Moritz Wichmann, Nora Körtje


DIE VORTRAGSSAISON 2006/2007

Vortragswart: Dr. Peter Rietzel

Ostpreußenstraße 29

31139 Hildesheim

Tel.: 0 51 21 / 3 45 30

Die Vorträge unserer Sektion werden

gemeinsam mit der Volkshochschule

Hildesheim angeboten und durchgeführt.

Ansprechpartner für die Volkshochschule

ist Herr Markus Rohloff (Tel.

0 51 21 / 93 61 65).

Beginn der Vorträge: 19.30 Uhr,

Riedel-Saal der Volkshochschule,

Pfaffenstieg 4–5

Eintritt/Person:

DAV-Mitglieder 2,00 €

Nichtmitglieder 5,00 €

Bringen Sie bitte auch bergbegeisterte

Freunde und Bekannte mit!

––––––

16.10.2006 Gubba, Udo

Kreta – Insel zwischen den Kontinenten

Tonbildschau 24 x 36 mm, Überblendtechnik

Der Vortrag führt in seiner Bilderreise

auf die größte griechische Insel am

Rande Europas. Auf ausgedehnten

Streifzügen hat der Referent Kreta intensiv

kennen gelernt. Er berichtet von

Touren durch bizarre Schluchten und

auf grandiose Berge, führt zur Wiege der

ersten europäischen Hochkultur in

Knossos, zeigt prachtvolle Städte und

romantische Bergdörfer, wandert in der

Abgeschiedenheit mystischer Klöster

sowie an einsamen Palmenstränden. Er

erzählt von außergewöhnlichen Begegnungen

mit den stolzen Bewohnern dieser

einmaligen Insel.

13.11.2006 Raffalt, Herbert

Tauernhöhenwege

Tonbildschau 24 x 36 mm, Überblendtechnik

Vor 2 Jahren hatte uns der Autor seine

Heimat, das Dachsteingebiet, mit eindrucksvollen

Bildern vorgestellt. Nun

erzählt er die Geschichte einer aussichtsreichen,

abenteuerlichen Höhenwanderung

vom Dachstein über den Großglockner

bis zu den Eisfeldern des Großvenedigers.

Der ebenso schöne wie faszinierende

Tauernhöhenweg ist einer der

eindrucksvollsten hochalpinen Übergänge

der Alpen. Alle am Alpenhauptkamm

gelegenen Gebirgsgruppen wie Ankogel-,

Goldberg-, Glockner- und Granatspitzgruppe

werden dabei durchquert. Der

Autor war einen Sommer lang mit der

Kamera unterwegs, biwakierte meist

unter freiem Himmel, um authentische

Bilder aus der Urlandschaft der Alpen

mitzubringen – einer Gebirgswelt, deren

Ausdruckskraft und Eindringlichkeit man

sich nur schwer entziehen kann.

04.12.2006 Marx, Dr., Andreas

Bergsteigen in den peruanischen Anden

Filmvorführung mit Beamer-Unterstützung

Der Film zeigt die Erlebnisse dreier Sektionsmitglieder

(Felix Küster, Jan Oliver

Ringert und Andreas Marx), die im Sommer

2003 in Peru unterwegs waren, um

einige klassische Andengipfel zu besteigen.

Dabei stehen nicht nur die eigent-

45


lichen bergsteigerischen Momente im

Vordergrund, sondern ebenso die kleinen

Dinge am Rande dieser privat organisierten

Expedition.

Der Film führt von den Vorbereitungen

in Deutschland über die Ankunft in

Lima, die Fahrt in den Bergsteigerort

Huaraz hin zu den Gipfeln rund um dieses

sog. „Chamonix der Anden“. Besteigungen

und Versuche am Pisco, Alpamayo

und Quitaraju bilden sicherlich die

filmischen Höhepunkte. Aber auch

Erlebnisse in Huaraz und Umgebung

werden gezeigt.

15.01.2007 Wehrle, Charly

Als Hüttenwirt im Wetterstein im Wandel

der Jahreszeiten

Tonbildschau 24 x 36 mm, Überblendtechnik

Der Autor ist von klein auf in den Bergen

zu Hause und mit ihnen vertraut. Sechs

Jahre lang war er Hüttenwirt der Stuibenund

Oberreintalhütte. Das gab ihm die

Möglichkeit, viele neue Kletterrouten bis

zum 6. Grad zu durchsteigen. Im Winter

schnitten Wind, Schnee und Kälte die

Hütte öfter von der Außenwelt ab. Seit

1986 ist er Hüttenwirt auf der Reintalan-

46

Spitzweg Apotheke

Apothekerin Anke Brei

Zertifiziert für Naturheilkunde und Homöopathie

Winkelstraße 8a · 31137 Hildesheim-Himmelsthür

Telefon 0 51 21/2 53 53

gerhütte im Reintal am Ostfuß der Zugspitze.

Aus diesem Berufsleben gibt es

viele Geschichten und Einblicke zu erzählen.

Umrisse dieses Vortrags sind der

Hüttenalltag, Klettern, Skitouren, Unwetter,

Bergrettung, Kulturelles neben Landschaften

im jeweiligen Jahreskleid.

29.01.2007 Wolf, Peter

Trekking im Himalaya

Dia-Vortrag 24 x 36 mm, Überblendtechnik

Der Vortrag befasst sich mit zwei Reisen

nach Nepal. Das Land, seine Bewohner

und seine Kultur faszinieren. Im Vordergrund

stehen die zwei Trekkingtouren

im Annapurna- und im Everest-Gebiet.

Dabei wird die Verschiedenartigkeit der

Landschaften, Kulturen und Trekkingrouten

aufgezeigt, obwohl beide Touren

sozusagen im „Schatten der Achttausender“

liegen. Höhepunkt ist die Besteigung

des Imja Tse (6.189 m) im

Khumbu-(Everest-)Gebiet. Die Besucher

erwartet ein interessanter Einblick in die

Kultur, die Regionen und die wanderund

bergsteigerischen Möglichkeiten im

Land der Achttausender, gewiss nicht

ohne eine Portion Humor.


12.02.2007 Körner, Klaus

Radtouren entlang von Moldau und Elbe

Dia-Vortrag 24 x 36 mm

Für den Vortragenden ging ein lang gehegter

Wunsch in Erfüllung: die wunderschöne

Landschaft entlang von Moldau

und Elbe ohne sportlichen Ehrgeiz in

mehreren Jahren und in vielen kleinen

Etappen zu erkunden.

Vom Startpunkt Bayer. Eisenstein geht

es durch die malerische Hügellandschaft

des Böhmerwaldes zur Moldauquelle

und dann flussabwärts. Lipnostausee,

Frymburk, Teufelsmauer, Zisterzienserkloster

Vissy Brod/Hohenfurth, Krummau

und Budweis sind einige Stationen

auf diesem romantischen Weg. Vorbei

an Burgen und Städten wird Prag erreicht,

und dann geht es weiter über

Melnik und Theresienstadt nach Leitmeritz

und Decin, bis schließlich bekannte

und berühmte Orte und Städte

an der Elbe in Deutschland berührt werden.

Die Albrechtsburg in Meißen bildet

den Abschluss dieser landschaftlich vielfältigen

und geschichtsträchtigen Fahrradtour.

12.03.2007 Diemberger, Kurt

Aufbruch ins Ungewisse – zwischen Sinking,

K2 und Everest

Dia-Vortrag 24 x 36 mm

Kurt Diemberger, legendärer Expeditionsteilnehmer,

Kameramann und Extrembergsteiger

in den Achttausendern,

durchlebt den abenteuerlichen Weg von

den Kristallen seiner Jugend über die

Erstbesteigungen des Broad Peak 1957

und des Dhaulagili zum K2 und Everest.

Der geheimnisvolle Shaksgambil in Sinking

mit seiner unberührten Gletscherwelt

bildet den Abschluss. Während des

Vortrags gibt ein Besuch des K2 im

Jahre 2004 Gelegenheit, die gewaltigen

Veränderungen im Expeditionsbergsteigen

seit den fünfziger Jahren aufzuzeigen

– ebenso die Bedrohung der Umwelt.

47


Umgeezogeenn? Bannkkonnto geeänndeert?

Bitte unterrichten Sie unsere Geschäftsstelle!

49


WANDERGRUPPE

Leiter: Brunhild Friemelt

Oder-Neiße-Weg 47

31171 Nordstemmen

Tel.: 0 50 69 / 14 17

Liebe Wanderfreunde und Wanderfreundinnen,

„Zum neuen Jahr ein neues Hoffen! Die

Erde wird noch immer grün. Auch dieser

März bringt Lerchenlieder. Auch dieser

Mai bringt Rosen wieder. Auch dieses

Jahr lässt Freuden blühen.“

Mit diesen Zeilen von Karl Gerok darf

ich Sie wieder sehr herzlich zu 19 herrlichen

Wanderungen einladen.

Hier noch einige Hinweise und Beschreibungen:

Sonntag, den 21. 05. 2006

Anlässlich der 53. Sternwanderung in

Braunschweig wandern wir im Europa-

Reservat Riddagshausen. Die Abschlussveranstaltung

findet ab 15.00 Uhr im

Oelper Waldhaus statt. Für die Teilnahme

ist eine Anmeldung bis zum 09. 04.

2006 bei mir erforderlich. Bitte bei der

Anmeldung angeben, welches Gedeck

bei der Abschlussveranstaltung gewünscht

wird (Kuchen mit Kaffee,

Kuchen mit Tee, Schinken- oder Käsebrot).

Die Kosten pro Gedeck betragen

7,00 €. Es gibt Kaffee satt! Die

Abfahrtszeit mit dem Pkw ab Hildesheim

wird den Teilnehmern und Teilnehmerinnen

rechtzeitig vor dem Termin

mitgeteilt.

Sonntag, den 11. 06. 2006

Fahrt mit dem Pkw bis Torfhaus. Wanderung:

Kellwassertal – Okertalsperre –

Magdeburger Weg – Torfhaus (ca. 23

km).

Sonntag, den 18. 06. 2006

Fahrt mit dem Pkw nach Riefensbeek-

Kamschlacken. Wanderung: Riefensbeek

– Kamschlacken – Schwarzer Berg – Huttaler

Graben – Riefensbeek (ca. 15 km).

Sonntag, den 25. 06. 2006

Fahrt mit dem Pkw nach Kirchbrak.

Wanderung: Kirchbrak – Ebersnacken –

Bodoturm – Kirchbrak (ca. 16 km).

Sonntag, den 30. 07. 2006

Wir wandern mit dem Harzklub im Assewald

(ca. 14 km). Die Führung hat der

Harzklub Hildesheim.

Sonnabend, den 19. 08. 2006

Wir wandern mit der Sektion Celle und

einigen anderen Sektionen. Treffpunkt

der Sektionen: 10.15 Uhr auf dem Parkplatz

links Richtung Gaststätte Fuhrmanns

Schänke zwischen Eschede und

Ohlendorf. Wir fahren mit dem Pkw und

bilden Fahrgemeinschaften. Wanderung:

Raum Dehningshof (ca. 14 km). Die Führung

hat die Sektion Celle. Für die Teilnahme

ist eine Anmeldung bis zum 06.

August 2006 bei mir erforderlich.

51


Sonntag, den 27. 08. 2006

Fahrt mit dem Pkw zum Gasthaus Waldhaus.

Wanderung: Kästeklippen – Romkerhaller

Wasserfall – Okertal – Oker

(ca. 16 km).

Hinweis

Am Sonntag, den 03. 09. 2006 findet die

Fahrt der Fotogruppe statt. Am Sonntag,

den 10. 09. 2006 ist Tag des offenen

Denkmals. Außerdem ist an diesem Tag

auch der HAZ-Wandertag.

Aus diesem Grund werden im September

2006 nur zwei geführte Wanderungen

angeboten.

Sonntag, den 08. 10. 2006

Fahrt mit Pkw bis Mühle im Siebertal.

Wanderung: Zum Großen Knollen (Einkehr),

zurück über Sieber, an der Sieber

entlang zur Mühle (ca. 17 km).

Samstag, den 28. 10. 2006

Es geht mit dem Zug nach Bad Salzdetfurth.

Wanderung: Bad Salzdetfurth –

Hammersteins Höhe – Turmberg – Wesseln

– Waldfrieden – Diekholzen – Hildesheimer

Wald (ca. 22 km).

Änderungen wie immer vorbehalten.

Viel Spaß beim Wandern!

Brunhild Friemelt

2005: Das Jahr in Zahlen

Seit der Jahresabschlussfeier am 05. Dezember

2004 sind von der Wandergruppe

35 Aktivitäten durchgeführt worden.

Dabei handelte es sich um 33 Normal-

Wanderungen (bis 20 km Wegstrecke),

1 Große Wanderung (über 20 km Wegstrecke),

1 Fahrradtour sowie 1 Mehrtagestour

nach Bad Endbach.

52

Die fleißigste Wanderin (Leni Bargenda)

2005 erhält ein Präsent (30 Wanderungen,

376 km)

Wenn einer an allen Wanderungen teilgenommen

hätte, so wäre er eine

Strecke von insgesamt 472 km gewandert

und hätte dabei einen Höhenunterschied

von + 9.499 m und - 9.088 m

zurückgelegt.

Es nahmen insgesamt 477 Personen an

den Wanderungen teil, wobei in der

Liste 72 verschiedene Namen aufgeführt

sind.

Im Durchschnitt aller Wanderungen

ergibt sich damit eine Teilnehmerzahl

von 14 Personen pro Wanderung.

In diesen Berechnungen ist die Mehrtages-Wanderung

in Hessen, Bad Endbach,

nicht enthalten, da mir dafür

keine Zahlen zur Verfügung standen.

Im Vergleich zum Jahr 2004 haben sich

diese Zahlen alle verringert, was wohl

auf das immer weiter steigende Alter

unserer Wandergruppen-Mitglieder

zurückzuführen ist, z.Zt. ergibt sich ein

Durchschnittsalter der Wandergruppe

von 70,5 Jahren.


Tourenbericht

Auf dem Europäischen Wanderweg E 1 vom Bodensee nach Mailand

Den Wunsch, noch einmal von Nord

nach Süd über die Alpen zu laufen, hatten

wir bereits 2004 gefasst. Gab es

eine Steigerung nach den Erlebnissen

von 2000: auf dem E5 vom Bodensee

nach Verona – oder von 2003: auf dem

Traumpfad von München nach Venedig?

Als erfahrene „Weitwanderer“ wussten

wir, was uns erwartet. Dementsprechend

knapp wurde die Ausrüstung

bemessen, jedes Kilogramm zu viel

konnte zur Qual werden. Auch unsere

Kondition musste für das Auf und Ab

aufgebaut sein.

Mitte August 05 sind wir Freunde Claus

Friebe, Siegfried Wollenzien und ich in

Konstanz gestartet. Wir durcheilten in

wenigen Tagen die Vor-Alpenregionen

Thurgau und Appenzell, den Toggenburger

Bergrücken unterquerten wir wetterbedingt

per Bahn und in Rapperswil erwischte

uns dann das gewaltige Regentief.

Einige sehr schöne Eindrücke von

dieser im 13. Jh. gegründeten, geschichtsträchtigen

Stadt haben wir unter

dem Regenschirm gesammelt. Höhepunkt

war später das Laufen über den

Seesteg, menschenleer, bei strömendem

Regen. In Einsiedeln brauchten wir

eine Pause zum Trocknen unserer Ausrüstung.

Außerdem stand der Besuch

der weltbekannten Klosterkirche auf

unserem Programm. Längst hatten wir

uns damit abgefunden, zu den Jakobsweg-Pilgern

gezählt zu werden, wanderten

wir doch einige Tage auf dem ausgewiesenen

Wanderweg.

Dank guter Wanderkarten, einer ausführlichen

E1-Wegbeschreibung und vorbildlicher

Ausschilderung haben wir

unsere täglichen Ziele nach anfänglichem

Verlaufen stets gefunden. Die aus-

gewiesenen Wanderzeiten aber haben

wir selten erreicht! Das lag sicher an

unseren schweren Rucksäcken (ca. 14

kg), den häufigen Trink- und Fotopausen

und unserem Alter – wir drei gehen

alle auf die 70 Jahre zu!

Durch das Alptal führte uns der Weg hinauf

über die Großen Mythen (1400 m)

hinab nach Schwyz. Hier wurden wir mit

dem Ausmaß der Hochwasserkatastrophe

in der Zentralschweiz konfrontiert.

„Zum Gotthard wollt ihr? Da kommt ihr

nicht hin: alles steht unter Wasser!“ Wir

fanden dennoch einen sicheren Weg

und konnten von oben die gewaltigen

Schäden, hervorgerufen durch die riesigen

Wassermassen, erkennen. Da die

Eisenbahnlinie durch Erdrutsch unterbrochen

war, die Autobahn teilweise bis

2 m unter Wasser stand, ging auf der

Alpenmagistrale nichts mehr … in himmlischer

Ruhe wanderten wir bis Gurtnellen

das Reusstal aufwärts. Hier verließen

wir den E1, stiegen durch das Fellital

hinauf zur Treschhütte (klein, sauber,

in rauer Natur gelegen), und kamen,

immer den gewaltigen Wasserkaskaden

folgend, bis über den Oberalppass hinaus,

ins Quellgebiet des Rheins. Bei

über 2400 m Höhe erreichten wir das

Gotthard-Massiv, der Pizzo Centrale (rd.

3000 m) versteckte sich in Wolken. Die

Maighelshütte verließen wir morgens

bei 0°C. Tiefe Wolken versperrten uns

die erhoffte Fernsicht, der Gletscher da

Maighels präsentierte sich im schmutzigen

Grau und ein eisiger Wind empfing

uns auf der Passhöhe Bornengo, mit

2631 m diesmal unser höchster Wanderpunkt.

„Mit euch haben wir nicht mehr

gerechnet“, begrüßte uns die Herberge

Lago Ritom. Mit einer heißen Dusche,

guter Hausmannskost und liebevoller

53


Pflege unserer teilweise nassen Sachen

wurden wir verwöhnt. Alles Wohltaten,

die ein Fernwanderer nach bis zu 8

Stunden Tagesmarsch mit teilweise bis

zu 2000 Höhenmetern (rauf u. runter) zu

schätzen weiß.

Endlich erlebten wir bei schönem Wetter

die herrlichen Rundblicke auf schneebedeckte

Gipfel, strahlend weiß glänzende

Gletscher, gewaltige Steilhänge und

Scharten, liebliche Almen und einsame

Dörfer ... und tief unten der Fluss Ticino

mit Auto- und Eisenbahn. Diese Ausblicke

auf Berner, Glarner und Tessiner

Alpen ließen schnell das bisherige

wechselvolle Wetter vergessen. Automatisch

richtete sich Auge und Kamera auf

Steine, Blumen, Tiere und manche

Besonderheit am Wegesrand, denn bei

Sonnenschein sieht vieles ganz anders

aus. Mit genussvollem Wandern auf

dem bekannten Höhenweg, der Strada

Alta, setzten wir unsere Alpenüberquerung

fort. Bei Almkäse, Bauernwurst,

Obst „frisch“ aus dem Garten und viel

kühlem Tessiner Wasser stärkten wir

uns mittags, ländliche Kost mit „Bannasch“

im Kübel oder Stange (Bier/Sprudel)

und später manch halber Liter Roter

am Abend, gaben uns die Energie für

den nächsten Tag.

Auf dem Talweg, immer dem Ticino folgend,

verließen wir das Valle Leventina,

besichtigten die Burgen von Bellinzona

und stiegen bei ca. 30°C über die Höhe

Cima hinauf ins idyllische Bergdorf Isone.

Noch einmal genossen wir die Einsamkeit

auf dem Fernwanderweg.

Gleichgesinnte? Fehlanzeige! Begegnungen

hatten wir nur in den touristischen

Hochburgen. Der Abstieg nach Lugano

erfüllte uns mit Stolz: Wir hatten es wieder

geschafft! Nach einem Tag der Erholung

mit Baden im Luganer See, fuhren

wir per Bahn nach Mailand, wo wir nach

Besichtigung des Domes in der Galerie

Vittorio Emanuele den für uns traditionellen

Eisbecher verzehrten.

Wir waren 20 Tage unterwegs, davon 14

Wandertage mit ca. 25–30 km u. häufig

mehr als 1500 Höhenmeter Tagesleistung.

Abgesehen von einem leichten

Sturz, dem mein einer Wanderstock zum

Opfer fiel, ist uns nichts passiert. Auffallend

freundlich sind uns die Einheimischen

begegnet, wobei häufig die Sprache

durch Gestik ersetzt werden musste.

Im Vergleich zum E5 und Traumpfad Alpenüberquerung

gab es auf dieser E1-

Route keine Steigerung der Erlebnisse.

Die Landschaft empfanden wir lieblich,

grün und abwechslungsreich. Die Wegführung

war keinesfalls hoch-alpin,

dafür aufgeteilt in lange, Kräfte zehrende

Etappen. Die stete Nähe der Verkehrslinien

gab uns gerade bei dem

unsicheren Wetter Sicherheit. Es war

wieder schön!

Dieter Grimm, im Sept. 2005

55


KLETTERGRUPPE

Leiter: Andreas Röder

Weststraße 12

31180 Giesen

Tel.: 0 51 21 / 77 09 76 privat

05 11 / 8 57 30 47 dienstl.

mobil: 01 60 / 98 75 79 71

Fax: 05 11 / 8 57 21 95 dienstl.

Unternehmungen Sommer 2005/Winter 2006

Liebe Berg- und Kletterfreunde,

so viel ist nicht zu berichten über die

Aktivitäten des vergangenen Jahres und

Winters, daher wird der Bericht ausnahmsweise

recht kurz.

Ausreichend Schnee im Harz gab es ja

erst ab Ende Januar; so konnten die wenigen

Langlaufbegeisterten erst im Februar

einige Male in die Loipe. Bis zum

Frühlingseinbruch Ende März waren

dann aber auch beste Loipenverhältnisse

vorzufinden!

Die Osterfeiertage lagen dieses Jahr ja

sehr früh, und so starteten die Fahrten

Richtung Gardasee erst Ende April bzw.

im Mai – das hat den Vorteil, dass es

doch deutlich wärmer ist und bei wolkenverhangenem

Himmel nicht gleich

der Polarfleece angezogen werden muss.

Dafür gibt es Schlangen, so dicke

schwarze ...

Weiterhin sind wir auch im Ausbildungsreferat

aktiv, sowohl bei den Ausbildungen

hier als auch beim Tourenangebot

für die Alpen.

Rechtzeitig zu den nachösterlichen Kletterfahrten

im April war es dann auch

warm genug, um die ersten Gehversuche

am Fels zu unternehmen. Leider war

aber das Wetter oft recht wechselhaft,

so musste z. B. das Nachtklettern – eine

wichtige Übung für die Durchführung

56

hochalpiner Touren mit frühzeitigem Aufbruch

– mal wieder wegen Nässe ausfallen.

Oft mussten wir uns auch andere

Ziele suchen, da die Planungen von der

Witterung über den Haufen geworfen

wurden. Dafür waren wir erstmals seit

einigen Jahren wieder im Selter. Die Kletterei

dort ist ja nach wie vor durch Konflikte

mit den Grundeigentümern gefährdet.

Leider wurde der Klettertag abrupt

beendet, eine Kletterin wurde durch

einen vom Vorsteiger herausgerissenen

Block am Brustkorb getroffen. Glücklicherweise

stellte der herbeigerufene

Notarzt keine schwerwiegenden Verletzungen

fest. Aber wenn der Wacker sie

auf den Kopf getroffen hätte ...

Einmal besuchten wir auch die Campo-

Arena in Hannover/Anderten. Die Halle

war bei dem strömenden Regen sicher

die bessere Alternative, und mit den bis

zu 12 m hohen Touren haben wir uns

ausdauernd beschäftigt. Einziger Wermutstropfen

war der Lärmpegel in so

einer „Funsport“-Halle!

Erst der Herbst brachte halbwegs stabiles

Wetter, so dass wir bis weit in den

Oktober hinein noch unseren Felshunger

stillen konnten; Kletterziel waren meistens

die Klippen am Ithpass.

Selbst als wir uns im November in der

Malepartushütte zu unserem traditionellen

Hüttenwochenende trafen, ist noch


eine große Gruppe ins Okertal an die

Marienwand gefahren, um in den nur

noch wenig wärmenden Strahlen der

Novembersonne noch einige Seillängen

im Granit klettern zu können. Allerdings

kamen auch die Brockenwanderer auf

ihre Kosten; wenig Wind, Sonne und

Fernsicht finden sich dort oben nicht oft

– schon gar nicht im November!

Belohnt wurden Wanderer wie Kletterer

abends durch üppige Mehrgängemenüs.

Ausgesprochen unterhaltsam waren die

Versuche, ein Notebook mit einem

Videobeamer kommunizieren zu lassen –

es dauerte einige Zeit, bis die Runde in

den Genuss unterhaltsamer Klettervideos

kam. Die urtümliche Diatechnik funktionierte

hingegen reibungslos.

Die jährliche Braunkohlwanderung führte

uns vom Söhrer Forsthaus über den Tosmarberg

zum Waldfrieden in Groß Düngen.

Dort stärkten wir uns nach der

wahrlich anstrengenden 90-minütigen

Wanderung bei lobenswertem Grünkohl,

auch die à-la-carte-Esser waren vollauf

zufrieden. Der Rückweg wurde ein wenig

verkürzt, um sich mit den bregenwurstschweren

Mägen noch einige Stunden

die Kletterwand hinaufquälen zu können!

Das Neujahrsklettern musste leider ausfallen,

zu unfreundlich zeigte sich das

Wetter. Allerdings waren die Schneeverhältnisse

bereits Mitte Dezember so gut,

dass sich der Weg in den Harz zu einigen

Langlauftouren durchaus lohnte. Auch im

Sportkletterwettkampf 2006

Am 22. 01. fand in der großen Sporthalle

der Universität Hildesheim wieder die

Auftaktveranstaltung der Nordwestdeutschen

Sportklettermeisterschaften statt.

Bereits zum siebten Mal trafen sich Spitzenkletterer

aus ganz Deutschland, um

an dem von unserer Sektion ausgerich-

Januar und Februar konnten viele Kilometer

in den Loipen des Harzes zurückgelegt

werden.

Im Januar konzentrierte sich die Arbeit

fast völlig auf die Planungen für den

Kletterwettkampf am 22. 01.; seht hierzu

bitte den gesonderten Beitrag!

Das Konfliktfeld Klettern – Naturschutz

scheint zur Zeit relativ ruhig zu sein,

inzwischen wurden ja schon einige Nutzungsverträge

unterzeichnet. Trotzdem

ist es weiterhin selbstverständlich, die

aufgestellten Regeln zu befolgen! Umso

mehr, seit die Ausweisung des Iths als

Naturschutzgebiet wohl beschlossene

Sache ist. Auch der Unterhalt des Wegenetzes

bedeutet viel Arbeit; die Wegebautermine

für 2006 sind im Terminkalender

nachzulesen. Und ich möchte

auch nicht immer als einziger von unserer

Sektion da mitmachen!

Hoffentlich wird sich die Lage in Zukunft

durch die bundesweite Anerkennung des

DAV als Naturschutzverband weiter entspannen.

Die späte Lage der Ostertage gestattet

es, diesmal wieder um Ostern in den

Süden zu fahren. Und dann ist es wieder

an der Zeit, eine sommerliche Kletterfahrt

auf die Beine zu stellen, in den Kaiser,

die Sella oder in den Schweizer Granit

von Urner Alpen oder Bergell!

Bis demnächst irgendwo am Felsen!

Andreas

teten Wettkampf teilzunehmen. Obwohl

das Starterfeld kleiner war als in den vergangenen

Jahren, wurde den zahlreichen

Zuschauern wieder ein packender Wettkampf

geboten. Halbfinale und besonders

die Finaldurchgänge waren an Dramatik

kaum zu überbieten.

57


Da die Jugendlichen dieselben Routen

klettern mussten wie die Damen bzw.

Herren, waren interessante Leistungsvergleiche

möglich: die Siegerin in der

weibl. Jugend, Julia-Christina Gebhardt

aus Bremen, kletterte weiter als die Siegerin

bei den Damen, Ewelina Kujawski

(Hamburg). Dies lässt für die Zukunft

noch spannende Wettkämpfe erwarten.

Das Herrenfinale bot eine überzeugende

Demonstration moderner Kletterkunst.

Der Sieger Peter Lellek aus Hamburg

kletterte lässig-locker in atemberaubender

Geschwindigkeit bis zum Ausstiegsgriff!

Pech hatte Tobias Bosse aus

Braunschweig: der vorletzte Griff änderte

spontan seine räumliche Ausrichtung

und bestrafte Tobi so mit dem Abflug.

Schade, dass Athleten und Zuschauer

auf diese Weise um ein sicherlich packendes

Superfinale gebracht wurden,

denn mit seinem souverän-kraftvollen

Kletterstil hätte auch Tobi den finalen

Griff erreicht. Etwas enttäuschte das Abschneiden

von Leif Büttner und Ralf

Kowalski vom Alpinclub Hannover, die

die Plätze drei und vier belegten. Bei der

männl. Jugend siegte überzeugend Tim

Bußmann aus Bremen. Leider waren die

Hildesheimer Herren nur mit zwei Teilnehmern

vertreten: bei den Herren erreichte

Timo Kessler Platz 23, bei der

männl. Jugend Jan Wolters Platz 10.

Wesentlich erfreulicher war die Situation

bei den Damen: Barbara Schmitz belegte

Platz 2 (wobei sie nur knapp den Sieg

verpaßt hat!!), Miriam Link, Sabine Schaper,

Nora Körtje und Claudia Gaßmann

folgten auf den Plätzen 6, 7, 9 und 10.

Bei der weiblichen Jugend belegte Elisa

Schönberg einen sehr achtbaren 3.

Platz, Jana Ruberg wurde als Jüngste bei

ihrem Wettkampfdebut 8. Leider kam die

Ankündigung des Wettkampfes etwas zu

kurz; neben dem falschen Termin im Terminkalender

der Sektion erschienen nur

58

recht kleine Artikel in der Hildesheimer

Allgemeinen Zeitung, dem Kehrwieder

sowie dem Kleeblatt aus Sarstedt. Allerdings

bekamen die Ra-diohörer ein

Interview mit dem Schrauber der Wettkampfrouten

Markus Mayer bei Radio

Tonkuhle (105,3 MHz) geboten.

Ausgeglichen wurde die etwas magere

Werbung durch einen hervorragenden

Artikel über den Wettkampf in der HAZ,

wiederum verfasst von Rolf Witt, dem

Wettkampfkoordinator des niedersächsischen

Landesverbandes Bergsteigen.

Diesem Landesverband Bergsteigen Niedersachsen

gilt zunächst einmal unser

besonderer Dank. Ohne seine erheblichen

Mittel wäre an die Ausrichtung

eines Wettkampfes überhaupt nicht zu

denken. Außerdem danken wir den zahlreichen

Sponsoren aus der Wirtschaft:

die Bergsportzentrale Hildesheim, Nolte-

Gas, Reifen-Rose und Elektro-Griwatz

haben uns finanziell unterstützt. Sachspenden

erhielten wir von der Bäckerei

Könneker, der Vollkornbäckerei Krone

sowie den Bergsportausrüstern Millet

und der Bergsportzentrale Hildesheim.

Ganz besonders bedanken wir uns bei

den zahlreichen Helfern, die nicht nur

selbstgebackenen Kuchen sowie Salate

gespendet haben, sondern nach dem

Wettkampf auch dafür gesorgt haben,

dass die Wettkampfstätte wieder aufgeräumt

wurde!!

Herzlichen Dank außerdem an die Universität

Hildesheim, die es uns erlaubte,

ihre große Sporthalle zwei Tage für

unseren Wettkampf und seine Vorbereitung

zu beschlagnahmen. Hoffen wir,

dass im Jahr 2007 wieder ein Wettkampf

in Hildesheim stattfinden wird und wir

diesen gemeinsam organisieren können.

Im Namen aller Helfer des Wettkampfes

Andreas Röder


DIE BIKER

Vom 1. April an treffen wir uns

mittwochs 18:00 Uhr an der Waldquelle

Bei fragwürdigen Verhältnissen ist es sinnvoll, vorher anzurufen.

Ulrich Klimke 0 51 21 / 60 10 22 oder E-Mail: hi-biker@gmx.de

Der Stammtisch der Mountainbikegruppe

war in der Wintersaison 2004/2005

meist recht gut besucht, was auf eine

gute Sommersaison auf dem Rad hoffen

ließ. Doch hatten wir nicht mit dem Wetter

gerechnet.

Zunächst machten wir uns auch Sorgen,

wie es nach dem Winter wohl im Wald

aussehen mag. Die Forstleute hatten auf

etlichen Wegen Bäume quergelegt und

mit dem Vollernter den Boden durchpflügt,

so dass wir um den Erhalt der

schönen Singletrails fürchteten. Doch

Waldschäden

letztlich hielten sich die Schäden in

Grenzen, und auch monatelang querliegende

Bäume wurden irgendwann weggeräumt.

Jedenfalls bot sich so eine

Menge Anschauungsmaterial zu dem bekannten

Vorurteil, dass Mountainbiker

alle Wege kaputtmachen.

Im Frühjahr konnten wir schon früh

einige schöne Touren im frischen Grün

fahren, doch der Sommer wurde dann

bekanntermaßen recht kalt, nass und

windig. Zudem waren aufgrund von

Hausbau, Krankheit oder vorgeschobener

Formschwäche die Teilnehmer nicht

ganz so zahlreich. Aber sofern das Wetter

passte, kam doch fast jeden Mittwoch

eine Gruppe unterschiedlicher Besetzung

zusammen, um eine mehr oder

weniger lange Tour durch den Hildesheimer

Wald zu fahren und große Abenteuer

zu erleben. So entdeckten wir das

Geheimnis, warum am Aussichtsturm

die Schnitzel so gut schmecken, oder

scheuchten am Waldrand ein älteres

Pärchen mit Fotoapparat auf, das sich

eilig die Hosen hochzog. Ansonsten fielen

viele Termine ins Wasser, und im

Spätsommer, der uns endlich mit Sonne

verwöhnte, wurde es unter der Woche

schon arg früh dunkel.

Neben den Touren am Mittwoch haben

wir an diversen Veranstaltungen in der

Region teilgenommen, wie dem Marathon

in Clausthal oder dem hervorragend

organisierten CC-Rennen in Bad

Salzdetfurth. Die geplante Harztour kam

59


60

Ihre Gesundheit

liegt uns am Herzen

Dr. Christoph Läer

Apotheker

Diplom-Epidemiologe

MRPharmS

Almsstraße 36/37

31134 Hildesheim

Telefon 0 51 21/13 77-0

Telefax 0 51 21/13 77-24

E-Mail: service@sonnen-apo-online.de

Homepage: www.sonnen-apo-online.de


Pause

leider nicht zustande,

soll aber in diesem Jahr

angegangen werden,

wenn hoffentlich alle

wieder bei Kräften sind.

Patrick fuhr mit dem Veranstalter

Bikealpin eine

Alpenüberquerung von

Oberstdorf zum Lago

Maggiore, wo er zumindest

auf der Alpensüdseite

tatsächlich das

gewünschte Sommerwetter

vorfand.

Da in diesem Winter der

Stammtisch nun wiederum

eher spärlich be-

Septimerpass

sucht ist, hoffen wir, dass sich

das im Sommer wieder umkehrt,

und sich zunächst am

Sonntagstermin und später am

Mittwoch, wieder viele Biker zu

schöne Touren durch den Wald

zusammenfinden. Freuen würden

wir uns auch über weitere

Mountainbiker, die auf den

Feierabendrunden durch den

heimischen Wald große Abenteuer

erleben wollen.

Alle Fotos: Patrick Bertram

Unnd was scchhreeibeenn Siee -

für unnseer Mitteeilunngsblatt?

61


Radwander-Gruppe

Liebe Radwanderfreundinnen und Radwanderfreunde,

der Frühling und der Sommer steht vor der Tür und die

Fahrräder werden aus den Kellern geholt. Zeit, die Touren

für 2006 zu planen. Da das Radeln in der Gruppe

mehr Spaß macht, wollen wir eine Radwander-Gruppe

gründen.

Das Ziel ist nicht, sportliche Höchstleistungen zu vollbringen, sondern wir

wollen am Wochenende und abends zwischen 20 und 60 km radeln. Ein normales

Fahrrad und durchschnittliche Kondition sollten ausreichen. Interesse?

Dann meldet euch telefonisch bei Hans Hillebrecht, Tel. 0 51 21 / 8 65 66 oder

01 76 / 29 65 23 26

Umgeezogeenn? Bannkkonnto geeänndeert?

Bitte unterrichten Sie unsere Geschäftsstelle!

SCHWARZES BRETT

Mitglieder fragen und bieten an

Pakistan

Trekking über den Baltoro-Gletscher zum Concordiaplatz, vorbei an

den Eisriesen des Karakorum. Ein Klassiker der Spitzenklasse! Termin,

Juli-August 06. Wer macht mit?

E-Mail an: albrecht.flach@t-online.de.

63


Geschäftsstelle: Schuhstraße 33, 31134 Hildesheim, Tel.: 0 51 21 / 13 42 08, Fax: 0 51 21 / 69 41 87

E-Mail: davhi@t-online.de

Internetadressen: http://www.dav-hildesheim.de, Hauptverein: www.alpenverein.de,

Landesverband: www.lv-bergsteigen-niedersachsen.de

Materialverleih:

Vorstand:

Schuhstraße 33, 31134 Hildesheim, Tel.: 0 51 21 / 13 42 08, Fax: 0 51 21 / 69 41 87

Öffnungszeiten: Donnerstag von 16.30 bis 18.30 Uhr

Vorsitzender: vakant

Stellv. Vors.: Dirk Freye Rosenhagen 18 31134 Hildesheim � 0 51 21 / 3 13 58

Schatzmeisterin: Marlies Schade Himmelsthürer Str. 9 31137 Hildesheim � 0 51 21 / 6 46 44

Schriftführer Andreas Röder Weststr. 12 31180 Giesen � 0 51 21 / 77 09 76

Jugendreferent: Dr. Andreas Marx Breslauer Str. 17 31171 Nordstemmen � 0 50 69 / 9 63 06

Beisitzer:

Hütten: Eberhard Arndt Wiesenstr. 25 31134 Hildesheim � 0 51 21 / 87 62 00

Sonderaufgaben: Klaus Keitel Kalenberger Graben 32 31134 Hildesheim � 0 51 21 / 3 77 41

Gruppen und Referate:

Jugendgruppe: Felix Küster Keßlerstr. 88 31134 Hildesheim � 01 72 / 5 14 38 77

Fotogruppe: Egbert Haegeli Grotefendweg 31 31137 Hildesheim � 0 51 21 / 6 46 63

Skigruppe: Rolf Gerlach Theaterstr. 3 31141 Hildesheim � 0 51 21 / 3 17 79

Wanderreisegr.: Horst Schünemann Mölmer Ring 27 31185 Söhlde � 0 51 29 / 75 06

Familiengruppe Holger Fleige Schneidemühler Str. 24 31141 Hildesheim � 0 51 21 / 86 80 94

Klettergruppe: Andreas Röder Weststr. 12 31180 Giesen � 0 51 21 / 77 09 76

Wandergruppe: Brunhild Friemelt Oder-Neiße-Weg 47 31171 Nordstemmen � 0 50 69 / 14 17

Kanugruppe: Leiter: Hildebrand Schlotter � 0 51 21 / 13 05 17

Ansprechpartner: Gebhard Jäger � 0 51 21 / 2 16 01

Ausbildungsref.: Martin Koch Am Probsteihof 64 31139 Hildesheim � 01 71 / 6 53 67 07

Naturschutzref.: Bernward Kaevel Reihwiesenweg 9 31191 Algermissen � 0 51 26 / 82 67

Öffentlichkeitsarb.: Hildebrand Schlotter Leibnizstraße 32A 31134 Hildesheim � 0 51 21 / 13 05 17

Internetpräsentation:Ulrich Klimke Steinbergstr. 104 31139 Hildesheim � 0 51 21 / 60 10 22

E-Mail: Uli.Klimke@arcor.de

Jens Oliver Ringert Anton-Grebe-Str. 28 31139 Hildesheim � 0 51 21 / 2 13 44

Vortragswesen: Dr. Peter Rietzel Ostpreußenstraße 29 31139 Hildesheim � 0 51 21 / 3 45 30

Materialwart: Eckhard Zwanzig H.-Brauns-Weg 21 B 31141 Hildesheim � 0 51 21 / 8 38 72

Hüttenwarte:

Malepartushütte: Heinrich Jürgens Salzwiese 14 31137 Hildesheim � 0 51 21 / 6 62 66

Hildesh. Hütte: Werner Mühe Salzwiese 27 31137 Hildesheim � 0 51 21 / 88 83 16

E-Mail: weka.muehe@t-online.de

Günther Beykirch Salzwiese 23 31137 Hildesheim � 0 51 21 / 6 53 46

Hüttenwirt: Elfriede u. Gustav Fiegl Windau 608 A-6450 Sölden � 00 43 52 54/20 90

Hildesh. Hütte: Windau 158 A-6450 Sölden � 00 43 52 54/23 00

Jährlich geöffnet von Ende Juni bis Ende September

Bankkonten: Sparkasse Hildesheim Kto. Nr. 10 014 BLZ 259 501 30

Raiffeisenkasse Sölden Kto. Nr. 400 242 BLZ 363 24

64!Wichtige Adressen der Sektion

Bitte rufen Sie nicht nach 21.00 Uhr an!


Rettung und Information in den Alpen

Rettung: Mit dem Handy in allen europäischen Ländern ....................................... � 112

REGA (Schweizer Rettungsflugwacht) in der Schweiz ............................................ � 14 14

aus dem Ausland ............................................................................ � 00 41/1 14 14

DAV OeAV

Alpine Auskunftsstellen

AVS OHM (Chamonix)

� 0 89/29 49 40 � 00 43/51 25 32 01 75 � 00 39/4 71 99 38 09 � 00 33/4 50 53 22 08

Lawinenlageberichte

Bayern: Tonband ..........� +49 89/12 10 12 10

Faxabruf ..........� +49 89/12 10 11 30

Beratung ..... � +49 89/12 10 15 55

Österreich: Kärnten ........... � +4 34 63/15 88 Salzburg ......� +4 36 62/15 88

Tirol ................. �+4 35 12/15 88 Oberösterreich � +4 37 32/15 88

Tirol Beratung � +4 35 12/58 18 39 Steiermark ...� +4 33 16/15 88

Tirol Faxabruf.. � +4 35 12/58 09 15 81 Vorarlberg ... � +43 55 22/15 88

Südtirol: Tonband ..........� +3 94 71/27 11 77 Beratung ..... � +3 94 71/41 47 40

Faxabruf ..........� +3 94 71/28 92 71

Schweiz: Tonband ..........� +41 11 87 Beratung ..... � +41 81/4 17 01 11

Faxabruf national � 15 73 38 71 Faxabruf Graubünden � 15 73 38 76

Faxabruf Zentralschweiz � 15 73 38 79

Frankreich: (erhöhte Gebühren, nur in Frankreich möglich) ........ � 36 68 10 20

Diese Bulletins „neige et avalanche“ (BNA) sind auch über Videotext erreichbar

unter � Code 36 15 METEO oder � Code 36 15 MFNEIGE.

Aus Deutschland und anderen europäischen Ländern kann man die Informationen

unter folgender Nummer abrufen: ................... � 00 33/4 78 58 00 42

Alpine Wetterberichte

Alpenvereinswetterbericht (für die gesamten Alpen) .... � 0 89/29 50 70

Ansagedienste des Deutschen Wetterdienstes (nur in Deutschland erreichbar):

Alpenwetter (gleicher Text wie AV-Wetter) .....................� 01 90/11 60 11

Zugspitzwetter ...� 01 90/11 60 12

Schweizer Alpen .. � 01 90/11 60 17 Regionalwetter bay. Alpen � 01 90/11 60 19

Franz. Alpen ......� 01 90/11 60 16 Ostalpen ...................... � 01 90/11 60 18

Alpenwetterbericht in Österreich (gleicher Text, nur in Ö unter „Euromet-Alpin“)

Alpenwetter ....... � 04 50/1 99 00 00 11 Schweizer Alpen ..........� 04 50/1 99 00 00 17

Franz. Alpen ......� 04 50/1 99 00 00 21 Gardaseeberge ........... � 04 50/1 99 00 00 16

Ostalpen ............� 04 50/1 99 00 00 18

Regionalwetter Österreich und Norditalien ...................� 04 50/1 99 00 00 19

Persönliche Beratung, Mo.–Sa. 13.00–18.00 Uhr .........� 00 43/5 12 29 16 00

Schweiz: Aus dem Ausland ........................ � 00 41/ 11 62

Schweiz Inland (erhöhte Gebühr, nicht aus dem Ausland)

Mont-Blanc-Gebiet .......................� 1 57/12 62 17

Ostalpen ...................................... � 1 57/12 62 19

Schweizer Alpen ..........................� 1 57/12 62 18

„Wetterprognose im Dialog“ ....... � 1 57 61 52

Persönliche Beratung .................. � 00 41/15 75 26 20


Neue

Innovative Druckvorstufe

plattformübergreifende

Computerausstattung

CTP-Technik

Technologien ver-

Fuji Luxel P-9600

ändern den Markt. Wir

Bogenoffsetdruck

haben uns darauf einge-

3Vierfarben- und 5-Farben + Lack-

Speedmaster CD 102 Heidelberg

richtet. Vielseitigkeit, Verläss-

WPM 300A Stanz- und Prägeautomat

lichkeit bei der Druckqualität, 72 x 102 cm für Feinkartonagen

Flexibilität durch hohen techni- Digitaldruck Kodak Nexpress

Als Kunde stehen Sie im Mittelpunkt unseres Handelns!

INNOVATIV.

EFFEKTIV.

ZUVERLÄSSIG.

schen Standard in allen Produk- Kompl. ausgestattete

tionsstufen und hochmotivierte

Mitarbeiterinnen und Mitarbei-

Weiterverarbeitung

2 Schneidanlagen

5 Hochleistungsfalzmaschinen

ter geben Ihnen Sicherheit. 8-Stationen-Sammelhefter St 400

Die Zukunft des Druckens

ist auch unse-

Zusammentragmaschinen für

Plano- und gefalzte Druckbogen mit

10, 18 und 20 Stationen

re Zukunft.

Klebebinden · Fadenheften

Stanzen · Prägen · Ausbrechen

Personalisieren · Kuvertieren

Postversand

WIR HABEN DEN BOGEN RAUS!

Siemensstraße 1–3 · 31177 Harsum

Tel. 05127/902040 · Fax 05127/90204-44

Leonardo 05127/902185 · E-Mail info@druckhaus-koehler.de

Sprechen Sie uns an, wir freuen uns auf Sie!

Auch Besuchergruppen sind bei uns nach vorheriger Terminabsprache willkommen.

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine