Rundschreiben 3/2013 - Kassenärztliche Vereinigung Thüringen

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Rundschreiben 3/2013 - Kassenärztliche Vereinigung Thüringen

Amtliche Bekanntmachung

Die Vertreterversammlung der Kassenärztlichen Vereinigung Thüringen hat in ihrer Sitzung am 27.02.2013

folgende Änderungen/Ergänzungen der Honorarverteilung der Kassenärztlichen Vereinigung Thüringen mit

Wirkung zum 01.07.2012, zum 01.01.2013 und zum 01.07.2013, vorbehaltlich der Benehmensherstellung

mit den Landesverbänden der Krankenkassen und den Ersatzkassen, beschlossen. Änderungen und Ergänzungen

sind durch Streichungen bzw. Fettdruck hervorgehoben; ausgenommen sind die Überschriften

der Paragraphen.

Eine Lesefassung des geänderten Honorarverteilungsmaßstabes finden Sie auf der Internetseite der

Kassenärztlichen Vereinigung Thüringen unter www.kvt.de.

I. Bestätigung der vorläufigen Beschlussfassung des Vorstandes hinsichtlich der Regelungen zum

Honorarverteilungsmaßstab der Kassenärztlichen Vereinigung Thüringen, amtlich bekannt gemacht

im Rundschreiben 12/2012

II. Änderungen/Ergänzungen zum 01.07.2012

§ 8 Aufteilung des Honorarvolumens für den hausärztlichen Versorgungsbereich

Ergänzung Abs. (3):

...

Für Ärzte, die in anderen KV-Bereichen zugelassen sind und ihre Tätigkeit im Bereich der KV Thüringen

eine Ermächtigung besitzen, berechnet sich der Grenzwert der individuellen Punktzahl aus der

Leistungsanforderung des Abrechnungsquatals bis maximal zum Durchschnittswert der vergleichbaren

niedergelassenen Fachgruppe.

Für Ärzte, die in anderen KV-Bereichen zugelassen sind und durch Gründung einer KV-übergreifenden

Berufsausübungsgemeinschaft per Gesetz im Bereich der KV Thüringen tätig werden können,

berechnet sich die individuelle Punktzahl aus der Leistungsbedarfsanforderung des Abrechnungsquartals.

Die abgerechneten Leistungen werden zu 65 Prozent mit dem Orientierungspunktwert und

die darüber hinausgehenden Leistungen mit dem floatenden Punktwert der Fachgruppe vergütet.

Der sich berechnende Grenzwert darf den mittleren Fachgruppenwert nicht überschreiten.

Ärzte, die in Job-Sharing-Praxen tätig sind und gemäß Bedarfsplan einen Tätigkeitsumfang von „0“

haben (Job-Sharing-Junior), bekommen keine individuelle Punktzahl. Ihre Leistungsanforderungen

des Vorjahresquartals wird zu dem IPV-Grenzwert des anstellenden Arztes (Job-Sharing-Senior) addiert.

Auf die Leistungsanforderungen der Job-Sharing-Partner wird kein Kooperationszuschlag gewährt.

...

§ 9 Aufteilung des Honorarvolumens für den fachärztlichen Versorgungsbereich

Ergänzung Abs. (3):

...

Für Ärzte, die in anderen KV-Bereichen zugelassen sind und ihre Tätigkeit im Bereich der KV Thüringen

eine Ermächtigung besitzen, berechnet sich der Grenzwert der individuellen Punktzahl aus der

Leistungsanforderung des Abrechnungsquatals bis maximal zum Durchschnittswert der vergleichbaren

niedergelassenen Fachgruppe.

Für Ärzte, die in anderen KV-Bereichen zugelassen sind und durch Gründung einer KV-übergreifenden

Berufsausübungsgemeinschaft per Gesetz im Bereich der KV Thüringen tätig werden können,

berechnet sich die individuelle Punktzahl aus der Leistungsbedarfsanforderung des Abrechnungsquartals.

Die abgerechneten Leistungen werden zu 65 Prozent mit dem Orientierungspunktwert und

die darüber hinausgehenden Leistungen mit dem floatenden Punktwert der Fachgruppe vergütet.

Der sich berechnende Grenzwert darf den mittleren Fachgruppenwert nicht überschreiten.

Ärzte, die in Job-Sharing-Praxen tätig sind und gemäß Bedarfsplan einen Tätigkeitsumfang von „0“

haben (Job-Sharing-Junior), bekommen keine individuelle Punktzahl. Ihre Leistungsanforderungen

des Vorjahresquartals wird zu dem IPV-Grenzwert des anstellenden Arztes (Job-Sharing-Senior) addiert.

Auf die Leistungsanforderungen der Job-Sharing-Partner wird kein Kooperationszuschlag gewährt.

...

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