Ausgabe 2004 - beim Verband KVA Thurgau

kvatg.ch

Ausgabe 2004 - beim Verband KVA Thurgau

Jahres- und Managementbericht

KVA Thurgau

2004

VERBAND KVA THURGAU


Inhaltsverzeichnis

1. Allgemeiner Teil

– Inhaltsverzeichnis 2

– Einladungen/Traktanden 20. Delegiertenversammlung 3

– Protokoll 4/5

– Ein herausragendes Projekt 6

2. Das Unternehmen

– Die Nase vorne haben 8

– Unternehmensgeschichte 9

Verbandsorganisation 10

– Verwaltungsrat Verband KVA Thurgau 11

– Betriebsorganisation/Geschäftsleitung 12

– Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter 13

– Qualitäts- und Umweltchronik 14

– Leitbild 15

– Organisation Umwelt- und Qualitätsmanagement 16

3. Finanzen

– Betriebsrechnung Verbrennungsanlage/Logistik/Recycling 18–21

– Betriebsrechnung Deponie Emmerig, Pfyn 22

– Betriebsrechnung Deponie Kehlhof, Berg 23

– Betriebsrechnung Kompostaufbereitungsanlage Hefenhofen 24

– Bestandesrechnung per 31.12.2004 25

– Investitionsrechnung 26

– Anlagen 27

– Revisionsbericht 28

– Anlagen/Darlehen 29

4. In- und Output (Management Informations System MIS)

– Finanzen und Personal 32/33

– Logistik 34/35

– Kehrichtverbrennung 36–41

– Marketing/Beratung 42/43

– Kompostaufbereitung Hefenhofen, Deponie Emmerig und Deponie Kehlhof 44

5. Prozessmanagement

– Management-Review 46–52

Impressum

Herausgeber und Redaktion: Verband KVA Thurgau, Rüteliholzstrasse 5,

8570 Weinfelden, Telefon 071 626 96 00, Fax 071 626 96 10

Gestaltung: koch marketing kommunikation ag, 8501 Frauenfeld

Druck: Huber + Co. AG, 8500 Frauenfeld

Fotos: Fotostudio Fleischer, 8570 Weinfelden

Gedruckt auf 100% Recyclingpapier

Weitere Exemplare können bezogen werden bei: Verband KVA Thurgau, Rüteliholzstrasse 5, 8570 Weinfelden


20. Delegiertenversammlung

Datum: Mittwoch, 8. Juni 2005

Zeit: 19.30 Uhr

Ort: Restaurant zum Trauben, Weinfelden

mit anschliessendem Imbiss

Traktanden

1. Wahl von Stimmenzählern

2. Protokoll

der Delegiertenversammlung vom 8. Dezember 2004

3. Geschäftsbericht und Rechnung 2004

3.1 Geschäftsbericht

3.2 Jahresrechnung

1. Verbrennungsbetrieb

2. Deponie Emmerig

3. Deponie Kehlhof

4. Kompostaufbereitung

5. Bilanz

3.3 Bericht der Kontrollstelle

3.4 Entlastung der Organe

4. Zusammenarbeit ZAB/KVA-TG

5. Sammelstellenlogistik

6. Verschiedenes und Umfrage


Protokoll

4/5

Protokoll der 19. Delegiertenversammlung vom

8. Dezember 2004, 19.30 bis 20.45 Uhr im Restaurant zum

Trauben, Weinfelden

VR-Präsident Alfred Wechsler kann 59 Gemeindedelegierte und

9 Verwaltungsräte zur 19. Delegiertenversammlung begrüssen.

Folgende Gäste kann er willkommen heissen: Dr. Jürg Hertz und

Arnold Oester vom Amt für Umwelt sowie vom Zweckverband

Abfallverwertung Bazenheid (ZAB) die Herren Rainer Heiniger und

Claudio Bianculli.

Die Delegierten genehmigen folgende Traktandenliste:

1. Wahl von Stimmenzählern

2. Protokoll der 18. Delegiertenversammlung vom 09.06.2004

3. Budgets 2005

3.1 Verbrennungsbetrieb

3.2 Kompostaufbereitung

3.3 Deponie Emmerig

3.4 Deponie Kehlhof

4. Logistik im Verband

5. Verschiedenes und Umfrage

– Zusammenarbeit ZAB/KVA-TG

– Sammelstellenlogistik

1. Wahl von Stimmenzählern

Als Stimmenzähler werden vorgeschlagen und gewählt:

– Frau Silvia Schwyter, Sommeri

– Herr Köbi Schmid, Frauenfeld

3. Budgets 2005

3.1 Verbrennungsbetrieb

Basis 120‘000 Tonnen Jahr

Aufwand Fr. 36‘891’000

Ertrag Fr. 37‘770’000

Ertragsüberschuss Fr. 879’000

Abfallunterricht: Im ersten Jahr haben sich 95% der Kindergärten,

85% der Unterstufen und 70% der Mittelstufen im Thurgau

für das Angebot des Abfallunterrichts entschieden. Die gesamten

Kosten gehen zu Lasten des Verbandes.

3.2 Kompostaufbereitungsanlage

Basis 2‘200 Tonnen/Jahr

Aufwand Fr. 271’900

Ertrag Fr. 264‘000

Aufwandüberschuss Fr. 7’900

3.3 Deponie Emmerig

Aufwand Fr. 749’100

Ertrag Fr. 762’000

Ertragsüberschuss Fr. 12’900

3.4 Deponie Kehlhof

Basis 4‘000 Tonnen/Jahr

Aufwand Fr. 501’500

Ertrag Fr. 369’000

Aufwandüberschuss Fr. 132’500

Die Delegierten genehmigen die Budgets 2005 ohne Gegenstimme.

2. Protokoll der 18. Delegiertenversammlung

vom 09.06.2004

Das Protokoll wird genehmigt.

Waaghaus.

4. Logistik im Verband

Peter Hungerbühler, Leiter Logistik und Deponien, zeigt in seinem

Vortrag, welche gesetzlichen Vorgaben bei der Einführung der

Sammellogistik 1997 zu berücksichtigen waren und wie die Umsetzung

realisiert wurde. Peter Hungerbühler befasst sich zurzeit

mit dem Ersatz der IES-Kehrichtfahrzeuge, der für 2006 geplant

ist. Geprüft werden ebenfalls neue Möglichkeiten für die Bereitstellung

des Hauskehrichts (z.B. Ober- und Unterflursammelbehälter)

für das gesamte Einzugsgebiet.

5. Verschiedenes und Umfrage

5.1 Zusammenarbeit/Fusion ZAB/KVA-TG

Alfred Wechsler stellt das Vorgehen bei der Prüfung der Zusammenarbeit

mit dem ZAB vor:

– Ein Projektteam aus beiden Geschäftsleitungen wurde gegründet.

– Ein Projektausschuss aus beiden Verwaltungsräten und den

Kantonen wurde gebildet.


Protokoll

– Aufgabe: Erarbeitung von Entscheidungsgrundlagen zuhanden

beider Verwaltungsräte.

– Februar 2005: Erste gemeinsame Strategiesitzung beider VR

Grundsatzentscheid Zusammenschluss/Fusion weiter verfolgen

ja/nein.

– August 2005: Zweite gemeinsame Strategiesitzung beider VR

Verabschiedung Vernehmlassungstext.

– Dezember 2005: Delegiertenversammlung Vorstellung der

Vor- und Nachteile eines Zusammenschlusses/Fusion Auftrag

der Delegierten an den VR.

– Versand der Vernehmlassung an die Gemeinden und Kantone.

– März/April 2006: Auswertung der Vernehmlassung.

– Juni 2006: Delegiertenversammlung: Diskussion und Auftrag

der Delegierten an den VR.

Der VR erhofft sich von einer vertieften Zusammenarbeit/Fusion

vor allem eine grössere Mengensicherheit und mehr Flexibilität;

auch im ökologischen und ökonomischen Bereich müssen sich

Vorteile ergeben.

5.4 Verabschiedung Arnold Oester

Alfred Wechsler bedankt sich bei Arnold Oester für die langjährige,

positive Zusammenarbeit. Als Vertreter des Amts für Umwelt

hatte er Einsitz im Verwaltungsratsausschuss und konnte dank

seiner reichen Erfahrung und seinem grossen Wissen in der Abfallwirtschaft

Einfluss nehmen auf Planung, Bau und Betrieb der

Anlage.

Zum Abschied werden ihm ein Reisegutschein sowie eine KVA-

Uhr überreicht.

Alfred Wechsler schliesst die Versammlung mit dem Dank an die

Anwesenden für ihr Interesse und wünscht allen «en Guete»

beim anschliessenden Imbiss.

Für das Protokoll:

Käthi Stäheli

5.2 Sammelstellenlogistik

Die Umstellung der Sammellogistik wird durch einen Rekurs verzögert.

Die alten, nicht mehr gebrauchten Container werden vom

Verband kostenlos zurückgenommen und der Verwertung zugeführt.

5.3 Mengen

Im Verbandsgebiet konnte eine Zunahme von 1.5% registriert

werden. Die externen Lieferungen haben sich seit der Inbetriebnahme

der KVA Thun um rund 17‘000 t reduziert. Ab Mitte 2005

werden aus Deutschland ca. 17‘000 t Kehricht angeliefert, in den

folgenden Jahren dann zwischen 25‘000 und 30‘000 t. 2008 wird

die Tessiner KVA ihren Betrieb aufnehmen. Bis dahin kann der

Verband von einer guten Auslastung ausgehen.

Kehrichtentlad von Privaten.

Niederspannungs-Hauptverteilung.


Ein herausragendes Projekt

6/7

Die stetigen Bemühungen zur Optimierung der Prozessabläufe

und der eingesetzten Ressourcen führte auch 2004 zur Realisierung

einiger Projekte, von denen eines hier näher vorgestellt

wird.

Ökologie und Ökonomie im Einklang

Die bei der Kehrichtverbrennung entstehenden Rauchgase enthalten

unter anderem Stickoxyde, die für den Sommersmog und

die Bildung von Ozon in bodennahen Schichten verantwortlich

sind. Zur Verminderung dieser Stickoxyd-Emissionen wird daher

in der KVA Thurgau das Verfahren der selektiven katalytischen

Reaktion (SCR-Verfahren) angewandt. Durch Kontaktreaktion

an einem Katalysator werden die Stickoxyde NO und NO2 mit

Ammoniak als Reduktionsmittel selektiv zu Stickstoff und Wasserdampf

umgewandelt.

Dazu müssen die vorgängig bereits gewaschenen Rauchgase jedoch

wieder auf eine Temperatur von 245°C aufgewärmt werden.

Bis anhin geschah dies durch erdgasgefeuerte Brenner mit

einer Gesamtleistung von 1‘240 kW. Der dafür benötigte jährliche

Gasverbrauch betrug etwa 14‘500 MWh und war mit Kosten von

gegen 500‘000.- Franken verbunden.

Im Rahmen eines Umbauprojektes wurden oberhalb der Gasbrenner

sogenannte Dampf-Gas-Vorwärmer (DaGaVo) in die Rauchgaskanäle

der beiden Ofenlinien eingebaut.

Das vorbeiströmende Rauchgas wird nun an den dampfbeheizten

Rohrbündeln der DaGaVo auf die für die Entstickung vorgeschriebene

Temperatur erwärmt. Der dafür benötigte Sattdampf

stammt direkt aus der Kesseltrommel der beiden Abhitzekessel,

die aus der Verbrennungswärme des Kehrichts Dampf erzeugen.

Das bei der Wärmeübertragung anfallende Kondensat wird über

ein niveaugeregeltes Kondensatstaugefäss anschliessend wieder

in den thermischen Kreislauf zurückgeführt.

Durch den Verzicht auf Erdgas reduziert sich der CO 2

-Ausstoss

der KVA Thurgau jährlich um etwa 2‘700 Tonnen, was einem

durchschnittlichen jährlichen CO 2

-Ausstoss von bis zu 1‘000 Autos

entspricht.

Einbauort der Dampf-Gas-Vorwärmer im Rauchgaskanal.

Dampf-Gas-Vorwärmer Element beim Einbau.

Eingebauter und isolierter DaGaVo, darunter die stillgelegten

Erdgasbrenner.

Abfluss des Kondensats durch ein niveaugeregeltes Kondensatstaugefäss.


Management Review

KVA Thurgau

Das Unternehmen

2004

Dem Verband KVA Thurgau gehören 66 Gemeinden

mit 191‘122 Einwohnern an. Er erfüllt

in Bezug auf unsere Umwelt wichtige Aufgaben:

Einerseits informiert er die Bevölkerung, wie Ab-

fälle vermieden oder Wertstoffe wiederverwer-

tet werden können. Anderseits ist er für eine

möglichst umweltschonende, moderne Abfall-

bewirtschaftung verantwortlich. Der Verband KVA

Thurgau arbeitet also sowohl präventiv als auch

nachhaltig, indem der unvermeidlich anfallende

Abfall thermisch oder stofflich verwertet

wird und daraus Energie oder Rohstoffe erzeugt

werden. Es hat sich gezeigt, dass die Auf-

klärungsarbeit bei der Bevölkerung auf frucht-

baren Boden gefallen ist, haben doch die dem

Recycling zugeführten Stoffe seit der Inbetriebnahme

der neuen Anlage konstant zugenommen.


Die Nase vorne haben

8/9

Wer die Nase vorne hat, muss die Augen

offen halten. Läuft alles rund, so ist die

Versuchung gross, sich zurückzulehnen.

Doch dieses Verhalten wäre verhängnisvoll.

Wer ein hohes Niveau erreicht hat,

muss sich bemühen, dieses zu halten

Alfred Wechsler und stets weiter zu verbessern. Beispielhaft

demonstriert haben das die Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter unseres Verbandes, wofür sie

ein wohlverdientes «Dankeschön» erhalten.

Im Gegensatz zu den Vorjahren konnte das Budgetziel 120‘000

Tonnen nur leicht übertroffen werden. Die KVA in Thun hat ihren

Betrieb aufgenommen, womit die Anlieferungen aus dieser Region

ausblieben. Mit vermehrten Anstrengungen ist es gelungen,

die vorgesehene Menge zu erreichen. Der erfreuliche Rechnungsabschluss

kam trotzdem zustande, da weitere Rationalisierungsmassnahmen

und technische Optimierungen zu wirken begannen.

Herausragend dabei sind Einsparungen im Energieverbrauch.

Ausserhalb von unserem Einfluss entwickelten sich die Preise für

Wertstoffe wie Papier und Metall günstig, was zum erfreulichen

Gesamtergebnis beitrug. Hier zeigt sich, dass durch das zentrale

Management der Wertstoffe die positive Marktentwicklung wirkungsvoll

genutzt werden konnte. Gut verhandelt wurde unter

anderem auch im Bereich der Reststoffentsorgung. Die Entsorgungspreise

für die Filterasche sind ins Rutschen gekommen.

Deshalb wurde auch das interne Projekt zur Aufbereitung der

Filterasche gestoppt, da bei sinkenden Entsorgungspreisen der

wirtschaftliche Nutzen immer kleiner wird.

Der Verwaltungsrat und die Geschäftsleitung waren intensiv mit

der Frage beschäftigt, welche Form einer künftigen Zusammenarbeit

mit dem benachbarten Zweckverband Abfallverwertung Bazenheid

(ZAB) anzustreben sei. Die bisherigen Erkenntnisse weisen

darauf hin, dass mit einer Fusion der beiden Verbände für die

Bevölkerung in beiden Regionen nachhaltige Vorteile entstehen.

Das Dienstleistungsangebot sollte bei gleichen oder sinkenden

Preisen verbessert werden. Dabei sollten auch ökologische Verbesserungen

möglich sein.

Die Verantwortlichen sind sich darin einig, das Fusionsziel mit aller

Sorgfalt und unter Einbezug der beteiligten Gemeinden und

Kantone weiter zu verfolgen. Die Delegierten werden über die

Abklärungen informiert und zum gegebenen Zeitpunkt mit einem

entsprechenden Antrag konfrontiert. Der Verband KVA Thurgau

beobachtet die Entwicklung der Abfallwirtschaft genau und stellt

Veränderungen fest, die von den Akteuren Beweglichkeit fordern.

Aus dieser Sicht drängt es sich auf, dass sich benachbarte Organisationen

ernsthafte Gedanken über ihre zukünftige Zusammenarbeit

machen. Festzuhalten ist, dass beide Verbände finanziell fit

sind. Deshalb scheint der Zeitpunkt für eine Fusion günstig.

Ab Mitte 2005 werden vertragsgemäss Abfälle aus dem süddeutschen

Raum in der KVA Thurgau verarbeitet. Damit verbessert

sich mittelfristig die Auslastung. Sobald aber der Kanton Tessin

über eine eigene Anlage verfügt, und damit rechnet man im Jahre

2008, verschärft sich die Situation wieder. Auf Initiative des

Verbandes KVA Thurgau sind mit 13 Anlagen Vereinbarungen betreffend

der Notfallentsorgung getroffen worden. Diese Vorsorgemassnahme

dient der Entsorgungssicherheit für den Fall eines

ausserordentlichen Betriebsunterbruchs.

Die Aktivitäten des Verbandes zeigen deutlich; die Verantwortlichen

haben die Nase vorne und die Augen offen.

Alfred Wechsler

Präsident des Verwaltungsrates

Kurzporträt

Beispielhaft ausgeführt

Aufgaben und Werke des Verbandes KVA Thurgau

Kehrichtverbrennungsanlage Weinfelden

Regionale Annahme Zentren Frauenfeld, Hefenhofen,

Kreuzlingen und Weinfelden

Reststoffdeponie Emmerig, Pfyn

Reaktordeponie Kehlhof, Berg

Sammellogistik

Kompostieraufbereitungsanlage Hefenhofen

Dienstleistungen

Annahme und thermische Verwertung von brennbaren Abfällen.

Annahme von brennbaren Abfällen, Wertstoffen sowie von

Problem- und Sonderabfällen aus Gewerbe-, Industrie-, Dienstleistungsunternehmen

und Haushalten.

Annahme und Einbau von Kehrichtschlacke aus der

Verbrennungsanlage Weinfelden.

Annahme und Einbau von nicht brennbaren Bauabfällen,

Industrie- und Gewerbeabfällen sowie Rückständen aus

Abfallbehandlungsanlagen.

Sammlung von Siedlungsabfällen und siedlungsabfallähnlichen

Abfällen aus Haushalten, Gewerbe-, Industrie- und Dienstleistungsunternehmen.

Annahme und Zerkleinerung von kompostierbarem Material.


Unternehmensgeschichte

1974: Die Verbrennungsanlagen in Müllheim und Hefenhofen gehen

in Betrieb. Träger sind die beiden Gemeindezweckverbände

Mittelthurgau und Oberthurgau.

1985: Der Regierungsrat gründet die Projektorganisation zur Erarbeitung

des Abfallbewirtschaftungskonzepts.

1986: Der Bericht mit 10 Varianten zur Behandlung von Siedlungsabfällen

wird vorgestellt. Als beste Variante erweist sich der

Neubau einer KVA im mittleren Thurgau.

1987: Der Gemeinderat Weinfelden stellt sich gegen den Bau einer

KVA.

Der Teilrichtplan Abfall wird vorgestellt.

1989: Der Gemeinderat Weinfelden wird vom Regierungsrat aufgefordert,

mögliche Standorte für eine KVA vorzuschlagen.

1990: Anpassung des Baugesetzes: Einführung einer kantonalen

Nutzungszone für Abfallanlagen. Der Gemeinderat Weinfelden

ergreift die Initiative zur Gründung eines Konsortiums.

1991: Der Kanton kauft treuhänderisch das Land für die KVA.

1992: Am 6. April findet die Gründungsversammlung des Verbandes

statt.

Der Verwaltungsrat des Verbandes nimmt seine Arbeit auf.

Ein Direktor wird eingestellt.

Die Bahnunterführung und die Zufahrtsstrasse werden erstellt

und der Weiher im Baugelände wird aufgefüllt.

1993: Die Delegiertenversammlung entscheidet sich gegen das

Thermoselect-Verfahren und somit für das projektierte Rostofensystem.

Das Baugesuch wird eingereicht.

1994: Am 25. Feb. erteilt die Gemeinde die Baubewilligung.

Am 21. März ist Baubeginn.

Am 27. April wird der Energieliefervertrag mit der Firma Model

AG unterzeichnet.

1995: Mit Gemeindeabstimmungen in den Einzugsgebieten werden

die beiden Verbände «Oberthurgau» und «Mittelthurgau» in

den Verband KVA Thurgau überführt.

1996: Auf den 1. Januar wird im gesamten Verbandsgebiet die

Sackgebühr eingeführt. Sie beträgt neu Fr. 3.30 statt wie vorher

Fr. 1.50 pro 35l-Sack.

Am 4. Juli wird in der Ofenlinie 1 das erste Feuer entfacht.

1997: Am 3. Januar wird im ganzen Einzugsgebiet die neue

Sammellogistik mit den IES-Sammelfahrzeugen eingeführt. Die

Beratungstelefone laufen in den ersten drei Monaten der Einführungphase

heiss.

Ab Mai Dampflieferungen an die Model AG.

Per 1.1.98 wird die Kehrichtsackgebühr auf Fr. 2.70 gesenkt.

Die Ofenlinie 2 wird in Betrieb genommen.

Die Einweihungsfeier findet am 12. September statt.

Die verwertete Abfallmenge beträgt 58‘263 Tonnen.

1998: Die Delegierten ermächtigen den VR, langfristige Verträge

mit ausserkantonalen Abfalllieferanten abzuschliessen.

Das Bundesgericht schafft mit einem Entscheid zu Gunsten des

Verbandes Klarheit über die Entsorgungshoheit.

Die verwertete Abfallmenge beträgt 63‘342 Tonnen.

1999: Die Delegiertenversammlung muss ein zweites Mal eingeladen

werden, da in der ersten Versammlung das notwendige

Quorum nicht erreicht wird.

Die verarbeitete Abfallmenge beträgt 70‘369 Tonnen.

2000: Erstmals werden mit 117‘920 Tonnen angelieferten Abfalls

die Nennkapazität fast erreicht.

Ofenlinie 1 wird mit einem wassergekühlten Rost ausgerüstet.

In der Entladehalle wird zur Reduktion der Staubbelastung eine

fahrbare Entstaubungseinrichtung in Betrieb genommen.

Die Delegierten verlangen erstmals eine «Budgetversammlung».

2001: 125‘464 Tonnen Abfall werden in Weinfelden angeliefert,

was gegenüber dem Vorjahr nochmals eine Steigerung ergibt.

Die Zusammenarbeit mit dem ZAB entwickelt sich sehr gut.

Eine Studie zeigt mögliche Strategien auf.

Im April ist es soweit: Der Verband wird als 2. Entsorgungsorganisation

in der Schweiz nach ISO 9001 und 14001 zertifiziert.

Per 1.1.02 wird die Kehrichtsackgebühr auf Fr. 2.50 gesenkt.

2002: 121‘977 Tonnen Abfall werden in Weinfelden angeliefert.

Der Nachfolger des Betriebsleiters KVA wird in seine zukünftigen

Aufgaben eingeführt.

Für die Beschaffung neuer Sammelgebinde im Bereich Altglas und

Büchsen/Alu wird eine Projektgruppe gebildet.

Die Delegierten genehmigen die Mittel für den Abfallunterricht

an den Schulen.

Im Frühling wird die neue Internetseite aufgeschaltet.

Mittels einer umfangreichen Kundenbefragung wird die Zufriedenheit

der Kunden ermittelt.

Die Ofenlinie 2 wird mit einem wassergekühlten Rost ausgerüstet.

Das RAZ Kreuzlingen soll in ein Definitivum überführt werden.

Diesbezügliche Projektierungsarbeiten beginnen.

Der Rückbau der Verbrennungsanlage Hefenhofen wird abgeschlossen.

Am 1. Januar wird die Deponie Kehlhof, Berg, vom Verband KVA

Thurgau übernommen.

2003: 126‘140 Tonnen Abfall werden in Weinfelden angeliefert.

Die Direktanlieferung von Kleinmengen hat stark zugenommen.

Der VR führt per 1.1.04 eine Mindestanliefermenge von 60 kg

ein.

Der neue Jahres- und Managementbericht wird entwickelt. Er

setzt neue Massstäbe in der Branche.

In der Entladehalle werden zwei neue Entstaubungseinheiten

nachgerüstet.

Ebenso wurde eine 4. LUKO-Zelle nachgerüstet.

Der Rückbau der alten KVA Hefenhofen ist abgeschlossen.

Der Umbau des RAZ Kreuzlingen ist abgeschlossen.

2004: 120‘851 Tonnen Abfall werden in Weinfelden angeliefert.

Die erste Re-Zertifizierung des Managementsystems nach ISO

9001 und 14001, welche alle drei Jahre stattfindet, wurde erfolgreich

bestanden.

Zur Abkühlung der Schlacke wird neu Brauchwasser verwendet.

Der Netzwasserverbrauch konnte dadurch jährlich um rund 5‘000

m 3 gesenkt werden. Dies entspricht dem Wasserverbrauch von

400‘000 WC-Spülungen.

Die bis anhin eingesetzten Gasbrenner für die Erwärmung der

Rauchgase vor dem Katalysator konnten durch Dampf-Gas-Vorwärmer

ersetzt werden. Der Dampf stammt aus der KVA. CO 2 -

Reduktion jährlich 2‘700 Tonnen.

Der Verkehrsfluss beim Regionalen Annahmezentrum Hefenhofen

konnte durch die Vergrösserung der Verkehrsfläche und die

Neuerstellung der Halle für die Abgabe von Wertstoffen wesentlich

verbessert werden.

Aus der Schlacke werden neu, neben 1‘085 Tonnen Eisenschrott

auch 166 Tonnen Aluminium und 40 Tonnen Buntmetalle und

weitere Fraktionen in den Stoffkreislauf zurückgeführt.


Verbandsorganisation

Gesamtorganisation

Verbandsgemeinden

66 Gemeinden

191'122 Einwohner

Delegiertenversammlung

80 Delegierte

10/11

Verwaltungsrat

14 Verwaltungsräte

1 Kantonsbeisitzer

Verbandsgemeinden

Fachkommissionen

Bedarfsorientiert

VR-Ausschuss

5 VR-Mitglieder

1 Kantonsbeisitzer

Direktion

Geschäftsleitung

Dem Verband gehören 66 Gemeinden mit 191’122

Einwohnern an (Stand 31.12.2004)

Affeltrangen, Altnau, Amlikon- Bissegg, Amriswil, Arbon, Basadingen-Schlattingen,

Berg, Berlingen, Birwinken, Bischofszell,

Bottighofen, Bürglen, Bussnang, Diessenhofen, Dozwil, Egnach,

Erlen, Ermatingen, Eschenz, Felben-Wellhausen, Frauenfeld,

Gachnang, Gottlieben, Güttingen, Hauptwil-Gottshaus, Hefenhofen,

Herdern, Hohentannen, Homburg, Hüttlingen, Hüttwilen,

Kemmental, Kesswil, Kradolf-Schönenberg, Kreuzlingen, Langrickenbach,

Lengwil, Lommis, Mammern, Mannenbach-Salenstein,

Märstetten, Matzingen, Müllheim, Münsterlingen, Neunforn,

Pfyn, Raperswilen, Roggwil, Romanshorn, Salmsach, Schlatt,

Schönholzerswilen, Sommeri, Steckborn, Stettfurt, Sulgen, Tägerwilen,

Thundorf, Uesslingen-Buch, Uttwil, Wagenhausen, Wäldi,

Warth-Weiningen, Weinfelden, Wigoltingen, Zihlschlacht-Sitterdorf.

Verbandsgemeinde KVA Thurgau

keine Verbandsgemeinde KVA Thurgau


Verwaltungsrat Verband KVA Thurgau

Verwaltungsrat (Amtsperiode 2003 bis 2007)

Der Verwaltungsrat setzt sich wie folgt zusammen:

Wechsler Alfred* Weinfelden Präsident

Arnold Max* Weiningen Vizepräsident

Eugster Armin* Bürglen

Bieger-Keller Barbara* Amriswil

Pfiffner Anton* Matzingen

Bieri Josef

Kreuzlingen

Buri Max

Berg

Buchmüller Lydia Arbon

Fischer Peter

Romanshorn

Helg Kurt

Pfyn

Schär Urs

Langrickenbach

Parolari Carlo

Frauenfeld

Vögeli Max

Weinfelden

Ziegler Hans

Sulgen

* Mitglieder des Verwaltungsratsausschusses

Wechsler Alfred

Arnold Max

Eugster Armin

Bieger-Keller

Barbara

Pfiffner Anton

Bieri Josef

Buri Max

Buchmüller Lydia

Fischer Peter

Helg Kurt

Schär Urs

Parolari Carlo

Vögeli Max

Ziegler Hans

Vetreter Kanton –

Amt für Umwelt:

Dr. Jürg Hertz

Kontrollstelle:

Adressen:

PROVIDA Wirtschaftsprüfung AG, Frauenfeld, vertreten durch die Herren R. Bühlmann und Dr. H. U. Keller

Präsident: Alfred Wechsler, Magdenaustrasse 13, 8570 Weinfelden

Vizepräsident: Max Arnold, Weingartenstrasse 21, 8532 Weiningen


Betriebsorganisation

Organigramm

Legende:

UB/QB = Umwelt- bzw. Qualitätsbeauftragter

UL/QL = Umwelt- bzw. Qualitätsleiter

SIBE = Sicherheitsbeauftragter

(-B=Betrieb, -D=Deponien)

ÖFFENTLICHKEITSARBEIT

P. Schmid

DIREKTION

P. Schmid (UB+QB)

Geschäftsleitung

VERBRENNUNGSBETRIEB

M. Höpli (SIBE-B)

LOGISTIK/DEPONIEN

P. Hungerbühler (SIBE-D)

MARKETING/BERATUNG

D. Nägeli (UL+QL)

FINANZEN/IMMOBILIEN

J. Helg

PERSONAL/ADMINISTRATION

K. Stäheli

12/13

UNTERHALT

F. Eugster

MECHANISCH

P. Gähwiler

ELEKTRISCH

P. Epper

GEBÄUDE/UMGEBUNG

F. Eugster

SCHICHTDIENST

M. Höpli

ENTLADEHALLE

J. Schmidhauser

LOGISTIK

P. Hungerbühler

SAMMELDIENST

P. Hungerbühler

BETRIEBSSTOFFE

P. Hungerbühler

RESTSTOFFE

P. Hungerbühler

ANNAHMEZENTREN (RAZ)

P. Hungerbühler

DEPONIEN

P. Hungerbühler

MARKETING/BERATUNG

INDUSTRIE UND GEWERBE

D. Nägeli

BERATUNG/KOMPOST

GEMEINDEN UND PRIVATE

C. Gubler

BERATUNG/RECYCLING

GEMEINDEN UND PRIVATE

B. Rossi

KOMPOSTAUFBEREITUNG

BETRIEBSLEITUNG

B. Rossi

GEBÜHRENTRÄGER

ADMINISTRATION

C. Gubler

FINANZBUCHHALTUNG

BETRIEBSBUCHHALTUNG

J. Helg

DEBITOREN/KREDITOREN

M.Welna

WAAGE/KASSE

K. Hutterli

VERSICHERUNGEN

J. Helg

IMMOBILIEN

J. Helg

PERSONALWESEN

K. Stäheli

LOHNWESEN

J. Helg

ZEITWIRTSCHAFT

M. Lehmann

ADMINISTRATION

K. Stäheli/M.Lehmann

BÜROMATERIAL

M. Lehmann

Geschäftsleitung Verband

Schmid Peter

seit 1992

Helg Josef

seit 1980

Hungerbühler

Peter, seit 1976

Nägeli Dieter

seit 1996

Höpli Martin

seit 2002

Stäheli Käthi

seit 1993

Direktion:

Verband KVA Thurgau

Peter Schmid

Rüteliholzstrasse 5

Postfach, 8570 Weinfelden

Telefon: 071 626 96 00

Telefax: 071 626 96 10

e-mail: schmid@kvatg.ch

www.kvatg.ch


Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Administration und Beratung

Gubler Corinne

seit 1991

Rossi Bruno

seit 1974

Lehmann Marlies

seit 1996

Welna Myrta

seit 1991

Kundert Manuela

seit 2004

Mitarbeiter Güterumschlag, Waage und Deponie

Mitarbeiter Betrieb und Schicht

Hutterli Kurt

seit 2003

Fritschi Max

seit 1985

Markgraf Klaus-

Dieter, seit 1996

Mohn Hans

seit 1975

Baumann Beda

seit 1991

Berchtold Bruno

seit 1996

Berger Ueli

seit 2002

Blum Thomas

seit1996

Schmidhauser Jörg

seit 1983

Stutz Joseph

seit 1988

Suter Heinz

seit 1986

Buchmann Othmar

seit 1990

Germann Hansruedi

seit 1974

Hähni Marcel

seit 1987

Kuhn Ruedi

seit 1974

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Unterhalt

Lehmann Hans-Jörg

seit 1996

Oehler Max

seit 1989

Schenk Walter

seit 1994

Schoch Alfred

seit 2002

Eugster Ferdi

seit 1987

Bühler Norbert

seit 2000

Cazzato Rita

seit 1993

Epper Peter

seit 1996

Schwizer Markus

seit 1996

Spiri Marcel

seit 1996

Steiner Bruno

seit 1996

Zingg Hermann

seit 1991

Gähwiler Peter

seit 1998

Hottinger Bruno

seit 1998

Mächler Albert

seit 1977

Kaderli René

seit 2004

Maurer Hanspeter

seit 2000

Spiri Heinz

seit 2001

Yagmur Tufan

seit 2002


Qualitäts- und Umweltchronik

Kontinuierlicher Verbesserungsprozess

14/15

1996:

Als absolutes Novum versucht die KVA Thurgau als erste Kehrichtverbrennungsanlage

der Schweiz ein Management-System (MS)

über den ganzen Verband (Betrieb, Logistik, Deponien) aufzubauen

und einzuführen.

In die Projektorganisation eingebunden wurden auch Umweltschutzverbände,

benachbarte KVA sowie die kantonale Vollzugsbehörde.

Erste Aufbauarbeiten umfassen:

– Ziel und Zweck eines MS

– Zusammenfassung der Ausgangslage

– Auftragserteilung an ARGE

– Definition der Prozesse

– Geltungsbereich

– Aufbau von drei Teilsystemen (Management, System KVA, System

Logistik)

– Koordination der Teilsysteme.

1997:

– Schlüsselfragen (Darstellung des Systems usw.)

– Koordination der Teilsysteme

– MS-Handbuch als Rohentwurf vorhanden

– Betriebshandbuch als Rohentwurf vorhanden

– Vertiefte Behandlung einzelner Prozesse

– Resultate aus den Prozessbeschreibungen

– Zuordnung der Prozessbetreuer

– Entwicklung der weiteren Terminplanung

– Koordinationsschwierigkeiten innerhalb der ARGE.

1998:

– Ergänzungsofferten werden durch den VR nicht bewilligt

– Auftragsbeendigung mit ARGE.

1999:

– Vorstellung eines neuen prozessorientierten, integrierten

Führungs-Systems mit der Möglichkeit der Zertifizierung nach

ISO 9001 und 14001.

2000:

– März: Erteilung eines neuen Beratungsmandates

– Mai: Kick-off-Sitzung mit Geschäftsleitung

– Aufbau des Managementsystems und Festlegung der Verantwortlichkeiten.

2001:

– Auftrag zur Erarbeitung einer Ablagestruktur

– Interne Schulungen (Erscheinungsbild KVA TG, Organisation,

Verbesserungsprozess, Massnahmenplan 2001, Leitbild)

– März: Audit Stufe 1

– April: internes Audit

– April: Zertifizierungsaudit

– September: internes Audit

– Beginn der Konzepte zum Störfall und Brandschutz

– Ausbildung der Schichtführer in den Bereichen Brandmeldezentrale,

Bunker-Sprinkleranlage, Umgang mit Giften,

Abwasservorbehandlung

– Weiterbildung des Personals Sammeldienst (Sicherheitskleider,

Kundenumgang, Wartung und Unterhalt der

Sammelfahrzeuge, Rapportwesen).

2002:

– April und November: interne Audits

– Mai: externes Überwachungsaudit

– Projekt «Abfallunterricht an den Schulen» wird lanciert

– Teilnahme an der Thurgauer Frühjahrsmesse

– Internetauftritt realisiert

– Kundenbefragung durchgeführt

– Verfügbarkeit der Anlage optimiert (Cladding und

Ausmauerung Ofen 1 und 2, wassergekühlter Rost Ofen 2)

– Umbau RAZ Hefenhofen

– Ausbau Deponie Emmerig

– RAZ Kreuzlingen: Beginn der Planung.

2003:

– Juli: externes Audit

– Oktober: internes Audit

– Neuer Jahres- und Managementbericht

– Regionale Kompostierkurse

– Informationsveranstaltung Gebührensystem Grüngut

– Optimierung Energienutzung mit 4. LUKO-Zelle

– Optimierung Wertstoffsammlung (Beschaffung neue Logistik)

– RAZ Hefenhofen, Teiloptimierung abgeschlossen

– RAZ Kreuzlingen, Umbau realisiert.

2004:

– Diverse Vorbereitungsarbeiten für die Re-Zertifizierung

– Einführung des elektronischen Handbuchs winFEE

– Re-Zertifizierung im Juli 2004 bestanden

– Reduktion CO 2 -Ausstoss durch Ersatz erdgasbefeuerter Brenner

(ca. 2‘700 t)

– Einsparung von Netzwasser durch Ersatz Brauchwasser (ca.

5‘000 m 3 )

– Abfallunterricht mit weit über den Erwartungen liegenden Teilnehmerzahlen

(+ 18,7%)

– Ausstellung «fair feuern» an verschiedenen Gemeindeveranstaltungen

– Recyclingparcours an verschiedenen Gemeindeveranstaltungen

– Grüngut-Tagung in Tägerwilen im Sommer 04

– Aktion in Amriswil: «Wer kompostiert freut sich im Herbst!»

– Kompostierkurse im ganzen Kanton mit ca. 110 Teilnehmern

– Neben Eisen auch Aluminium und Kupferschrott aus der Schlacke.


Leitbild

Umweltschutz ist ein zentraler Bestandteil der Unternehmenskultur

des Verbandes KVA Thurgau. Verschiedene Leitlinien bilden

die Basis unserer Unternehmenspolitik. Sie dienen als verbindliche

Richtschnur für einen verantwortlichen und weitsichtigen Umgang

mit den uns zur Verfügung stehenden Ressourcen. Jährlich

neue Ziele füllen unsere Unternehmenspolitik mit Leben.

Allgemein

Wir bekennen uns zu einer gesetzeskonformen umweltschützenden

Geschäftstätigkeit und sehen uns als ein kompetentes,

selbstkritisches Dienstleistungsunternehmen im Umweltschutzbereich.

Wir bewirken in unserem Einzugsgebiet und darüber hinaus

durch gezielte Massnahmen die Förderung des Umweltbewusstseins

und die Reduktion der Abfälle. Die anfallenden Reststoffe

verwerten wir mit einer sicheren und umweltverträglichen Technologie.

Durch einen offenen Dialog festigen wir das Vertrauen

in unseren Mitgliedgemeinden, in der Bevölkerung, bei unseren

Mitarbeitern und unseren Partnern.

Überregional wirken wir mit in der Koordination und Harmonisierung

der Abfallwirtschaft und beeinflussen diese massgeblich.

Mit einem Qualitäts- und Umweltmanagementsystem stellen wir

die permanente Transparenz unserer Tätigkeit sicher.

Dienstleistungen

Wir fördern durch eine aktive Information und Beratung die Vermeidung,

Verminderung und Verwertung der Abfälle aus den

Siedlungen, dem Gewerbe und der Industrie. Die unvermeidbaren

Abfälle werden fachgerecht gesammelt und sortiert sowie mit

Unterstützung einer umweltkonformen Technologie recycliert,

verbrannt oder deponiert. Wir unterstützen unsere Mitgliedgemeinden

in ihren Abfallfragen und koordinieren die verschiedenen

Aktivitäten zwischen den Gemeinden und über den Kanton

hinaus.

Technologie

Wir streben mit einer geeigneten Technologie ein hohes Mass an

Sicherheit und Umweltverträglichkeit an. Eine konsequente Qualitätssicherung

und das Umweltmanagement helfen, auf allen

Stufen die definierten Vorgaben einzuhalten.

Mit einer offenen Information und einer gezielten Weiterbildung

fördern wir die Qualifikation, die Identifikation sowie das ganzheitliche

Verständnis für unsere Unternehmung.

Partner

Wir suchen in verschiedenen Bereichen mit zuverlässigen Partnern

eine dauerhafte Zusammenarbeit und achten dabei vor allem auf

Qualität, Umweltleistung, Sicherheit und eine überzeugende Gesamtleistung.

Öffentlichkeit

Wir pflegen eine offene und verständliche Informationspolitik

und orientieren regelmässig über unsere Aktivitäten. Dabei soll

unsere Öffentlichkeitsarbeit nicht nur das Umweltbewusstsein

stärken, sondern auch das Vertrauen und die Akzeptanz des Verbandes

KVA Thurgau unterstützen. Insbesondere suchen wir mit

den Umweltorganisationen und den Standortgemeinden einen

konstruktiven Dialog.

Finanzen

Wir wollen unter Berücksichtigung der definierten Leitsätze, nach

dem Verursacherprinzip und den geltenden gesetzlichen Grundlagen

mit kostendeckenden Tarifen für einen ausgeglichenen

Finanzhaushalt sorgen. Alle betrieblichen Aktivitäten werden an

ökologischen und wirtschaftlichen Kriterien gemessen. Absicht ist

es, angemessene Eigenmittel an unsere Nachfolgeorganisation

weitergeben zu können.

Für den Verwaltungsrat

Für die Direktion

A. Wechsler P. Schmid

Ökologie

Wir konzentrieren alle Anstrengungen in unserem Unternehmen

auf einen sparsamen Umgang mit den natürlichen Ressourcen

und eine umweltschonende Entsorgung und Verwertung der Abfälle.

Durch unser Verhalten leisten wir einen wesentlichen Beitrag

zur Erhaltung einer intakten Umwelt.

Mitarbeiter

Wir begegnen unseren Mitarbeitern durch ein zielgerichtetes,

kooperatives Führungsverhalten mit Respekt, Toleranz und sozialem

Verantwortungsbewusstsein und gestalten eine motivierende,

leistungsbewusste Atmosphäre. Unsere Mitarbeiterinnen und

Mitarbeiter wissen um ihre ökologische und ökonomische Verantwortung

im Rahmen ihrer Tätigkeiten. Wir fördern ökologische

und ökonomische Verhaltensweisen gezielt und unterhalten ein

praxisnahes Aus- und Weiterbildungsangebot.


Organisation Umwelt- und

Qualitätsmanagement

Geordnete Verantwortung

16/17

Qualitätsbewusstsein und Umweltschutz gehören zusammen

mit den Dienstleistungen zu den wichtigen Unternehmenszielen

der KVA Thurgau. Um diese in die unternehmerischen

Tätigkeiten und Entscheidungen fest zu integrieren, haben wir

ein Qualitätsmanagement-System aufgebaut und leben danach.

Die kontinuierliche Weiterentwicklung hat uns zu einem

integrierten Management-System geführt. Die optimale Nutzung

der Synergieeffekte aus Qualitäts- und Umweltnormen war das

Ziel der integrierten Zertifizierung nach ISO 9001/14001, der wir

im April 2001 alle Unternehmenszweige der KVA Thurgau unterzogen

haben. Das parallel entwickelte, integrierte Management-

Handbuch beinhaltet alle organisatorischen Regelungen, Abläufe,

Kompetenzen aber auch Verfahrens- und Arbeitsanweisungen,

die der Kontrolle und der kontinuierlichen Verbesserung der Qualität,

des Umweltschutzes und den Dienstleistungen in unserem

Unternehmen dienen.

Verwaltungsrat

Qualitätspolitik

Strategie

Umweltpolitik

Managementbeauftragter/

Direktion

Managementleiter/

Mitglied der GL


Betriebsrechnung 2004

KVA Thurgau

Finanzen

2004

Der Aufwand für die Verbrennung des Abfalls,

das Sammeln der wiederverwertbaren Stoffe, das

Ablagern verschiedener, nicht brennbarer Materialien

in den Deponien und das Kompostieren

der organischen Stoffe wird nach dem Verursacherprinzip

finanziert. Ziel ist es, die laufenden

Ausgaben sowie die hohen Abschreibungskosten

abzudecken. Dank dem hohen Auslastungsgrad

von 100 % konnten in den letzten Jahren die Er-

wartungen vollauf erfüllt werden. Daraus darf

jedoch keine allgemein gültige Norm abgeleitet

werden. Verbrennungskapazität und Abfallmenge

beeinflussen die Preise und damit den Markt,

der einem stetigen Wandel unterworfen ist.


Betriebsrechnung 2004

Verband KVA Thurgau, Weinfelden

Betrieb Verbrennungsanlage/Logistik/Recycling

Konto Bezeichnung Rechnung 2004 in Fr.

Aufwand Ertrag

Budget 2004 in Fr.

Aufwand Ertrag

Rechnung 2003 in Fr.

Aufwand Ertrag

Personalaufwand 4‘714‘210.15 4‘701‘200.00 4‘776‘383.95

300000 Besoldung Verwaltungsrat 106‘671.30 108‘000.00 106‘950.00

301000 Besoldungen Verwaltung/Betrieb 3‘746‘560.20 3‘685‘000.00 3‘808‘973.85

303000 AHV/IV/ALV Arbeitgeberbeiträge 290‘996.60 310‘300.00 316‘441.45

304000 Pensionskassenbeiträge 371‘160.50 371‘100.00 359‘367.80

305000 Unfall- und Krankenpflegeversicherung 141‘833.50 136‘300.00 132‘287.20

309010 Personalschulung 33‘896.00 70‘500.00 23‘395.75

309020 Personalwerbung 2‘763.00 0.00 0.00

309030 Übriger Personalaufwand 20‘329.05 20‘000.00 28‘967.90

Sachaufwand 16‘935‘735.14 17‘525‘300.00 18‘054‘764.35

310010 Büromaterial/Drucksachen 42‘736.35 43‘500.00 50‘318.65

310020 Zeitungen/Fachliteratur 10‘552.55 11‘500.00 10‘243.65

310030 Inseratekosten (ohne Personal) 7‘203.75 7‘000.00 7‘013.15

311010 Anschaffungen Mobilien/Maschinen 12‘415.80 12‘000.00 17‘521.60

311020 Anschaffungen Fahrzeuge 85‘600.00 72‘000.00

311030 Anschaffungen EDV/Telekommunikation 34‘164.40 24‘500.00 12‘687.45

312000 Wasser, Energie, Heizmaterial 491‘140.50 786‘000.00 833‘387.45

312050 Betriebsmaterial/Chemikalien 264‘305.70 270‘000.00 254‘818.55

313000 Verbrauchsmaterial 117‘517.20 141‘700.00 115‘381.85

314000 Baulicher Unterhalt 250‘545.00 232‘000.00 382‘997.85

315010 Reparaturen/Unterhalt Maschinen und Anlagen 2‘212‘130.65 2‘042‘500.00 2‘965‘036.25

315020 Reparaturen Unterhalt Fahrzeuge 267‘810.65 232‘000.00 106‘390.45

315025 Reparaturen Unterhalt EDV/Telekommunikation 463‘385.35 417‘000.00 349‘954.90

315030 Übriger Unterhalt 50‘629.95 74‘500.00 65‘663.45

316000 Mieten, Baurechtszinsen 134‘469.95 130‘000.00 106‘476.40

317000 Dienstreisen/Spesen 35‘951.25 50‘500.00 47‘785.65

318010 Gutachten/Analysen/Honorare 225‘478.30 421‘000.00 286‘189.55

318011 Entschädigungen an reg. Annahmezentren 609‘474.25 595‘000.00 581‘012.30

318020 Entsorgungskosten 3‘158‘006.26 3‘286‘500.00 3‘157‘836.26

318021 Fertigungskosten Gebührenträger 76‘715.15 90‘000.00 77‘332.55

318030 Transport- und Sammelkosten 6‘839‘119.27 7‘020‘000.00 7‘023‘016.43

318040 Versicherungen/Steuern/Abgaben 1‘157‘652.10 1‘168‘200.00 1‘117‘766.80

318050 Telefon- und Faxgebühren 32‘375.10 38‘700.00 37‘757.50

318060 Porti/Bankspesen/PC-Gebühren 53‘005.26 55‘000.00 58‘439.12

318070 Marketing- und Repräsentationskosten 274‘732.59 277‘700.00 219‘982.80

318090 Mitglieder- und Mitgliedschaftsbeiträge 20‘663.20 22‘500.00 20‘083.20

319000 Verschiedene Ausgaben 7‘954.61 4‘000.00 149‘670.54

Passivzinsen 5‘016‘797.50 5‘008‘000.00 5‘359‘995.85

321000 Kurzfristige Schuldzinsen 22‘255.80 10‘000.00 21‘709.60

322000 Mittel- und langfristige Schuldzinsen 4‘994‘541.70 4‘998‘000.00 5‘338‘286.25

Abschreibungen 8‘005‘047.50 7‘992‘000.00 7‘640‘004.15

330000 Finanzvermögen 7‘434.70 10‘000.00 7‘758.98

331000 Verwaltungsvermögen 7‘997‘612.80 7‘982‘000.00 7‘632‘245.17

Entschädigungen an Gemeinwesen 1‘922‘375.45 1‘923‘500.00 1‘914‘101.20

350000 Rückerstattungen an Gemeinden 1‘922‘375.45 1‘923‘500.00 1‘914‘101.20

Übertrag 36‘594‘165.74 37‘150‘000.00 37‘745‘249.50

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Kommentar zur Betriebsrechnung 2004

Aufwand

Konto

Kommentar

301000 Der Mehraufwand ist hauptsächlich entstanden durch die neu bewilligte Stelle, die vermehrten Aushilfen im RAZ

Hefenhofen und ein ausbezahltes DA-Geschenk.

303000 Bei der Budgetierung war die Reduktion des Beitrages an die Familienausgleichskasse von 1,9% auf 1,6% noch nicht

bekannt.

311020 Das neu angeschaffte Allzweckfahrzeug im Entlad wurde noch mit einem Partikelfilter ausgestattet.

311030 Die Kosten von Fr. 8’400 für die Installation des EC-Kartenterminals im Waagbüro waren im Budget noch nicht enthalten.

312000 Die Investition zur Vorwärmung der RG vor DeNOx (Ersatz der Gasbrenner) reduzierte die Gaskosten um Fr. 270’000 auf

Fr. 222’000. Beim Wasser konnten durch Umnutzung von Brauchwasser rund Fr. 15’000 eingespart werden (Kosten total

Fr. 110’000) und die Stromkosten waren mit Fr. 115’000 ebenfalls Fr. 13’000 unter dem Budget. Fr. 44’000 entfielen auf

Strom, Wasser und Heizung in den RAZ Hefenhofen und Kreuzlingen.

314000 Der Ersatz von Hydraulikaggregat und Ventilen für die Bunkertore im RAZ Hefenhofen verursachte einen Mehraufwand

von Fr. 21’000.

315010 Bei den Revisionen der beiden Ofenlinien entstanden Mehrkosten von rund Fr. 170’000, vor allem im Bereich Ofenausmauerung.

Die Schäden am Mauerwerk können erst beim Stillstand der Anlage festgestellt werden.

315020 Die Reparaturkosten für die IES-Kehrichtfahrzeuge waren mit Fr. 214’000 rund Fr. 54’000 höher als budgetiert.

315025 Mehraufwand von Fr. 58’000 durch Netzwerkausbau im Bürobereich, der bei der Budgetierung nicht bekannt war.

317000 Minderaufwand von Fr. 15’000, da die Arbeitsgruppe «neue Wertstoffsammelstellen» keine Informationsfahrten machen

musste.

318010 Minderaufwand in den Bereichen Planungen/Projekte von rund Fr. 30’000. Zudem stellte sich bei der Nachkontrolle

heraus, dass der Budgetbetrag aus nicht nachvollziehbaren Gründen um Fr. 100’000 zu hoch war.

318020 Preisreduktion bei der Filteraschenentsorgung führte zum Minderaufwand von Fr. 120’000.

318021 Es mussten weniger Gebührenmarken und Containerplomben beschafft werden.

318030 Der Aufwand für den Kehrichtsammeldienst betrug Fr. 2’882’000 und lag damit um Fr. 88’000 unter dem Budget. Beim

Recycling war ein Minderaufwand von Fr. 165’000 zu verzeichnen.

321000 Interne Verzinsung der Kontokorrent-Guthaben der Deponien Emmerig und Kehlhof .

322000 Zinsaufwand für Darlehen durchschnittlich 4,4%.

331000 Abschreibungen ergeben sich aus der Annuität von 13 Mio. abzüglich Zinsaufwand.

350000 1,91 Mio. Gemeinkostenbeiträge an Gemeinden: Fr. 10.00 pro Einwohner und Fr. 10’000 Recyclingbeiträge an die

Gemeinden Neunforn und Uesslingen, die nicht am Recyclingkonzept der KVA TG beteiligt sind.


Betriebsrechnung 2004

Verband KVA Thurgau, Weinfelden

Betrieb Verbrennungsanlage/Logistik/Recycling

Konto Bezeichnung Rechnung 2004 in Fr.

Aufwand Ertrag

Budget 2004 in Fr.

Aufwand Ertrag

Rechnung 2003 in Fr.

Aufwand Ertrag

Übertrag 36‘594‘165.74 37‘150‘000.00 37‘745‘249.50

Vermögenserträge 237‘735.15 203‘000.00 1‘194‘733.00

420000 Zinserträge 49‘332.65 25‘000.00 48‘770.05

423000 Miet- und Pachterträge 188‘402.50 178‘000.00 221‘962.95

427000 Liegenschaftenertrag 924‘000.00

Entgelte 38‘153‘295.37 37‘814‘500.00 39‘767‘222.02

430010 Kehrichtgebühren 12‘072‘727.75 12‘400‘000.00 12‘129‘084.06

430020 Erträge Direktanlieferer Kanton 7‘623‘423.07 7‘251‘000.00 7‘434‘819.87

430021 Erträge Direktanlieferer Extern 9‘957‘193.85 9‘680‘000.00 11‘128‘142.90

435000 Erlös Recycling 1‘508‘439.07 1‘065‘000.00 1‘506‘906.76

435010 Erlös aus Stromverkauf 1‘646‘116.29 1‘894‘000.00 1‘979‘802.57

435020 Erlös aus Dampfverkauf 5‘030‘000.00 5‘300‘000.00 5‘306‘549.15

436000 Rückvergütung Containertransporte 109‘640.00 80‘000.00 109‘240.00

439000 Dienstleistungsertrag 129‘330.74 92‘000.00 103‘381.56

439010 EO- und Versicherungsrückzahlungen 37‘527.95 15‘000.00 34‘545.75

439050 Übrige Erträge 2‘930.65 10‘000.00 2‘414.40

490000 Umlagen Verwaltung KVA 35‘966.00 27‘500.00 32‘335.00

36‘594‘165.74 38‘391‘030.52 37‘150‘000.00 38‘017‘500.00 37‘745‘249.50 40‘961‘955.02

Ertragsüberschuss 1‘796‘864.78 867‘500.00 3‘216‘705.52

38‘391‘030.52 38‘391‘030.52 38‘017‘500.00 38‘017‘500.00 40‘961‘955.02 40‘961‘955.02

Bilanzwert KVA Thurgau

in Millionen Franken

1996 258.870 Mio.

1997 190.455 Mio.

1998 176.708 Mio.

1999 165.206 Mio.

2000 153.497 Mio.

2001 142.459 Mio.

2002 133.339 Mio.

2003 116.416 Mio.

2004 107.478 Mio.

300

250

200

150

100

50

0

1996 1997 1998 1999 2000 2001 2002 2003 2004

Preiszusammensetzung

Gebühren-Kehrichtsack Fr. 2.50

Fr. 0.110

Fr. 0.094

Fr. 0.176

Fr. 0.954

Fr. 0.758

Fr. 0.408

Herstellung, Verteilung, Inkasso

Marge Handel

Mehrwertsteuer

Gebühren Verbrennung

Gebühren Sammlung, Transport

Gebühren Recycling, Beratung

100%

80%

Gebühren Recycling, Beratung

Gebühren Sammlung, Transport

Gebühren Verbrennung

Mehrwertsteuer

Marge Handel

Herstellung, Verteilung Inkasso

60%

40%

20%

0%

20/21


Kommentar zur Betriebsrechnung 2004

Ertrag

Konto

Kommentar

423000 Areal alte KVA Müllheim Fr. 54’000; Regio Recycling Müllheim Fr. 5’000: Halle/Parkplatz Hefenhofen Fr. 94’600;

IES-Pressen Fr. 33’300.

430010 32’042 t à durchschnittlich Fr. 376.78 (budgetiert waren 33’000 t à Fr. 376.00)

Erträge 2004:

Kehrichtsäcke Fr. 1’993’000

Gebührenmarken Fr. 5’607’000

Containermarken und -plomben Fr. 4’473’000

430020 32’151 t à durchschnittlich Fr. 237.11 (budgetiert waren 32’000 t à Fr. 226.60).

430021 56’658 t à durchschnittlich Fr. 175.74 (budgetiert waren 55’000 t à Fr. 178.00) Tessin 40’470 t; Jura 5’810 t;

Vorarlberg 7’020; RESH, Schwarzenbach 2’360 t; diverse 1’000 t).

435000 Die Entschädigungen für Altpapier waren um Fr. 50’000 und für Altmetall um Fr. 270’000 höher als budgetiert.

Zudem erhielten wir aus der vorgezogenen Entsorgungsgebühr für Altglas Fr. 115’000 mehr als vorgesehen.

435010 Der Minderertrag resultiert aus dem um 11,3% gesunkenen Preis pro verkaufter kWh.

435020 Ertrag aus Dampflieferungen gemäss Berechnungsmodell.

436000 Rückvergütung aus LSVA für kombinierten Verkehr Bahn/Strasse: Fr. 20.– pro Container.

439000 Anteil Geschäftsleitung Tricycling Fr. 24‘000; Container-Leerungen Fr. 88’000; Waaggebühren Fr. 9’500; Diverse

weiterverrechnete Leistungen Fr. 7’800.

490000 Interne Verrechnung der Verwaltungskosten an die Deponien Emmerig und Kehlhof sowie an die Kompostaufbereitungsanlage

Hefenhofen.

Antrag auf Verwendung des Ertragsüberschusses:

Der Verwaltungsrat beantragt, den Ertragsüberschuss von Fr. 1’796’864.78 wie folgt zu verwenden:

Fr. 44’972.70 Deckung Verlust Deponie Kehlhof.

Fr. 1’751’892.08 zusätzliche Abschreibungen auf der Anlage KVA Weinfelden.

Die Beträge sind in der Bilanz per 31.12.2004 entsprechend verbucht.


Betriebsrechnung 2004

Verband KVA Thurgau, Weinfelden

Betrieb Deponie Emmerig, Pfyn

Konto Bezeichnung Rechnung 2004 in Fr.

Aufwand Ertrag

Budget 2004 in Fr.

Aufwand Ertrag

Rechnung 2003 in Fr.

Aufwand Ertrag

Personalaufwand 101‘660.40 102‘700.00 100‘442.80

301000 Besoldungen Verwaltung/Betrieb 83‘933.70 83‘000.00 82‘743.95

303000 AHV, IV, ALV Arbeitgeberbeiträge 6‘452.15 6‘800.00 6‘792.10

304000 Pensionskassenbeiträge 8‘096.20 8‘700.00 7‘306.05

305000 Unfall- und Krankenversicherung 3‘178.35 3‘200.00 2‘870.70

309010 Personalschulung 1‘000.00 730.00

Sachaufwand 118‘132.00 93‘200.00 106‘656.95

310010 Büromaterial/Drucksachen 70.30 200.00 55.75

311010 Anschaffungen Mobilien/Maschinen 0.00 2‘000.00 465.00

312000 Wasser, Energie, Heizmaterial 10‘529.95 9‘000.00 9‘618.00

312050 Betriebsmaterial/Chemikalien 5‘632.75 8‘000.00 4‘659.50

313000 Verbrauchsmaterial 783.60 1‘500.00 1‘862.55

314000 Baulicher Unterhalt 4‘918.90 1‘500.00 9‘293.35

315010 Reparatur/Unterhalt Maschinen und Anlagen 3‘160.70 2‘000.00 1‘582.35

315020 Reparatur/Unterhalt Fahrzeuge 23‘887.65 6‘000.00 6‘321.55

315025 Reparatur/Unterhalt EDV/Telekommunikation 0.00 1‘000.00 312.00

315030 Übriger Unterhalt 0.00 1‘500.00 1‘394.75

317000 Dienstreisen/Spesen 1‘703.05 1‘000.00 1‘256.50

318010 Gutachten/Analysen/Honorare 36‘135.95 25‘000.00 36‘751.75

318040 Versicherungen/Abwassergebühren 29‘835.10 33‘000.00 31‘808.60

318050 Telefon- und Faxgebühren 1‘474.05 1‘500.00 1‘275.30

319000 Verschiedene Ausgaben

Spezialfinanzierung 530‘000.00 530‘000.00 530‘000.00

380050 Rückstellung zukünftige Schlackenentsorgung 530‘000.00 530‘000.00 530‘000.00

Umlagen Anteil Verwaltung KVA 12‘925.00 10‘000.00 11‘621.00

390000 Umlagen Anteil Verwaltung KVA 12‘925.00 10‘000.00 11‘621.00

Vermögenserträge 12‘545.00 4‘000.00 12‘613.60

420000 Zinserträge 12‘545.00 4‘000.00 12‘613.60

Entgelte 782‘827.70 750‘000.00 722‘343.00

430050 Erträge Deponie Emmerig 782‘827.70 750‘000.00 722‘343.00

762‘717.40 795‘372.70 735‘900.00 754‘000.00 748‘720.75 734‘956.60

Ertragsüberschuss (auf Kapitalkonto) 32‘655.30 18‘100.00 13‘764.15

795‘372.70 795‘372.70 754‘000.00 754‘000.00 748‘720.75 748‘720.75

Kommentar

315020 Mehraufwand infolge grosser unvorhergesehener Reparatur am Caterpillar.

318010 Monitoring Fr. 16‘000; Chem. Untersuchungen Fr. 8‘000; Schüttungsplanung Fr. 8‘500; Jurist Fr. 3‘500.

390000 Interne Verrechnung der Verwaltungskosten mit der KVA.

420000 Verzinsung des Kontokorrent mit der KVA.

430050 Mehrmenge führte zum Mehrertrag.

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Betriebsrechnung 2004

Verband KVA Thurgau, Weinfelden

Betrieb Deponie Kehlhof, Berg

Konto Bezeichnung Rechnung 2004 in Fr. Budget 2004 in Fr. Rechnung 2003 in Fr.

Aufwand Ertrag Aufwand Ertrag Aufwand Ertrag

Personalaufwand 118‘209.25 128‘600.00 123‘819.25

301000 Besoldungen Verwaltung/Betrieb 98‘080.90 105‘000.00 102‘648.75

303000 AHV, IV, ALV Arbeitgeberbeiträge 7‘458.40 8‘600.00 8‘395.65

304000 Pensionskassenbeiträge 9‘465.90 11‘000.00 9‘063.55

305000 Unfall- und Krankenversicherung 3‘176.05 4‘000.00 3‘561.30

309030 Übriger Personalaufwand 28.00 150.00

Sachaufwand 223‘479.65 249‘400.00 270‘759.25

310010 Büromaterial/Drucksachen 182.90 1‘000.00 204.95

311010 Anschaffungen Mobilien/Maschinen 0.00 1‘000.00 470.00

311030 Anschaffungen EDV/Telekommunikation 0.00 500.00 24‘000.00

312000 Wasser, Energie, Heizmaterial 6‘103.20 11‘000.00 5‘554.60

313000 Verbrauchsmaterial 1‘791.55 1‘000.00 2‘301.80

314000 Baulicher Unterhalt 11‘414.50 4‘000.00 8‘338.45

315010 Reparatur/Unterhalt Maschinen und Anlagen 12‘617.00 6‘000.00 3‘265.40

315020 Reparatur/Unterhalt Fahrzeuge 1‘800.85 5‘000.00 658.20

315025 Reparatur/Unterhalt EDV/Telekommunikation 184.95 1‘500.00 1‘778.05

316000 Deponierecht/Ertragsausfallsentschädigung 76‘413.00 71‘000.00 78‘304.00

317000 Dienstreisen/Spesen 2‘053.55 1‘000.00 2‘608.45

318010 Gutachten/Analysen/Honorare 50‘159.65 75‘000.00 76‘207.10

318040 Versicherungen/Abwassergebühren 59‘848.95 70‘000.00 65‘758.65

318050 Telefon- und Faxgebühren 709.55 1‘000.00 909.60

318070 Marketing- und Repräsentationskosten 200.00 400.00 400.00

Spezialfinanzierung 144‘800.00 169‘800.00 152‘000.00

380100 Rückstellung ord. Nachsorge 13‘800.00 23‘800.00 15‘000.00

380110 Rückstellung Störfall-Nachsorge 5‘200.00 5‘600.00 5‘600.00

380120 Rückstellung baulicher Unterhalt 5‘800.00 6‘400.00 6‘400.00

381000 Vorfinanzierung zuk. Bauprojekte 120‘000.00 134‘000.00 125‘000.00

Umlagen Anteil Verwaltung KVA 17‘421.00 13‘500.00 15‘662.00

390000 Umlagen Anteil Verwaltung KVA 17‘421.00 13‘500.00 15‘662.00

Vermögenserträge 9‘300.00 9‘096.00

420000 Zinserträge 9‘300.00 9‘096.00

Entgelte 449‘637.20 475‘000.00 509‘795.05

430060 Erträge Deponie Kehlhof 449‘637.20 475‘000.00 504‘893.05

439050 Übrige Erträge 4‘902.00

503‘909.90 458‘937.20 561‘300.00 475‘000.00 562‘240.50 518‘891.05

Aufwandüberschuss 44‘972.70 86‘300.00 43‘349.45

503‘909.90 503‘909.90 561‘300.00 561‘300.00 562‘240.50 562‘240.50

Kommentar

301000 Die Schliessung der Deponie am Mittwoch führte zum Minderaufwand.

314000 Mehraufwand wegen nicht budgetierter Anschaffung einer Ölwanne.

315010 Unvorhergesehene grosse Reparaturen am Bagger führten zum Mehraufwand.

315020 Die vorgesehene Revision des Pneuladers wurde zurückgestellt .

318010 Der Aufwand für die externe Beratung war deutlich niedriger als budgetiert.

318040 Haftpflichtprämien fielen weg, da die Versicherung nicht erneuert werden konnte.

380100 – Rückstellungen gemäss Berechnungsmodell.

380120

381000 Die Vorfinanzierung wurde auf Grund der abgelagerten Menge nach dem Berechnungsmodell festgesetzt.

390000 Interne Verrechnung der Verwaltungskosten mit KVA.

420000 Verzinsung des Kontokorrent mit KVA.

430060 Statt der budgetierten 5‘000 t wurden nur 4‘610 t à durchschnittlich Fr. 97.53 angeliefert.


Betriebsrechnung 2004

Verband KVA Thurgau, Weinfelden

Betrieb Kompostaufbereitungsanlage Hefenhofen

Konto Bezeichnung Rechnung 2004 in Fr.

Aufwand Ertrag

Budget 2004 in Fr.

Aufwand Ertrag

Rechnung 2003 in Fr.

Aufwand Ertrag

Personalaufwand 47‘404.20 49‘000.00 46‘421.05

301000 Besoldungen Verwaltung/Betrieb 39‘159.65 40‘000.00 38‘536.55

303000 AHV, IV, Arbeitgeberbeiträge 2‘984.05 3‘300.00 3‘144.85

304000 Pensionskassenbeiträge 3‘777.55 4‘200.00 3‘402.65

305000 Unfall- und Krankenversicherung 1‘482.95 1‘500.00 1‘337.00

Sachaufwand 235‘259.90 174‘000.00 207‘541.40

310010 Büromaterial/Drucksachen 600.30 500.00 0.00

311010 Anschaffungen Mobilien/Maschinen 0.00 1‘000.00 0.00

312000 Wasser, Energie, Heizmaterial 14‘136.55 15‘000.00 10‘371.05

313000 Verbrauchsmaterial 1‘119.20 0.00 0.00

315010 Reparatur/Unterhalt Maschinen und Anlagen 8‘972.35 10‘000.00 7‘455.65

315020 Reparatur/Unterhalt Fahrzeuge 9‘717.40 5‘000.00 9‘931.55

316000 Mieten 2‘426.00 0.00 0.00

317000 Dienstreisen/Spesen 254.65 0.00 259.05

318010 Gutachten/Analysen/Honorare 16‘112.00 12‘000.00 15‘810.30

318020 Verwertungskosten 180‘866.85 130‘000.00 163‘463.80

318040 Versicherungen/Abgaben 401.50 500.00 150.00

318070 Marketing- und Repräsentationskosten 253.10 0.00 100.00

318090 Mitgliedschaftsbeiträge 400.00

Passivzinsen 0.00 2‘000.00 107.00

321000 Verzinsung mit KVA 0.00 2‘000.00 107.70

Abschreibungen 21‘605.00 21‘600.00 21‘605.00

331000 Verwaltungsvermögen 21‘605.00 21‘600.00 21‘605.00

Entschädigungen an Gemeinwesen 2‘730.00 2‘000.00 2‘426.00

350000 Rückerstattungen an Gemeinden 2‘730.00 2‘000.00 2‘426.00

Umlagen Anteil Verwaltung KVA 5‘620.00 4‘000.00 5‘052.00

390000 Umlagen Anteil Verwaltung KVA 5‘620.00 4‘000.00 5‘052.00

Entgelte 347‘966.01 262‘000.00 309‘352.59

430040 Erträge Kompostaufbereitung 347‘966.01 262‘000.00 309‘352.59

312‘619.10 347‘966.01 252‘600.00 262‘000.00 283‘153.15 309‘352.59

Ertragsüberschuss (auf Kapitalkonto) 35‘346.91 9‘400.00 26‘199.44

347‘966.01 347‘966.01 262‘000.00 262‘000.00 309‘352.59 309‘352.59

Kommentar

315020 Die Revision des Pneuladers führte zu höheren Kosten als erwartet.

316000 Die Zu- und Wegfahrt über das Areal der ARA Aachtal wird neu durch einen Mietvertrag geregelt.

318010 Die gegenüber dem Budget um 36.5% höhere Anlieferungsmenge führte zu Mehrstunden beim Häckseldienst durch die

beauftragten Landwirte.

318020 Die Verwertungskosten sind ebenfalls mengenabhängig. Die Häckselgutmenge stieg um 8,8% auf 2‘543 t.

321000 Das Kontokorrent mit der KVA war im Jahre 2004 praktisch ausgeglichen.

390000 Interne Verrechnung der Verwaltungskosten mit KVA.

430040 2‘730 t à durchschnittlich Fr. 127.46 (Zunahme gegenüber Budget 36.5%).

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Bestandesrechnung

Bestandesrechnung per 31. Dezember 2004

Aktiven

Kassen

Postcheck

Banken

Flüssige Mittel

Kundenguthaben

Verrechnungssteuer

Guthaben

31.12.04 Fr.

20‘286.05

884‘255.20

190‘209.92

1‘094‘751.17

5‘461‘089.55

17‘266.35

5‘478‘355.90

Vergleich

31.12.03 Fr.

28‘598.60

8‘185‘037.06

333‘602.69

8‘547‘238.35

5‘803‘133.28

17‘028.00

5‘820‘161.28

Aktien Tricycling 404‘580.00 348‘180.00

Land Sulzwiesen, Egnach 259‘808.65 259‘808.65

Anlagen 664‘388.65 607‘988.65

Aktive Rechnungsabgrenzung 576‘189.00 548‘869.50

Aktive Rechnungsabgrenzung 576‘189.00 548‘869.50

Finanzvermögen 7‘813‘684.72 15‘524‘257.78

Grundstücke 2‘476‘290.70 2‘476‘290.70

Vorbereitungsarbeiten 8‘605‘969.65 8‘935‘935.05

Gebäude 34‘984‘204.75 36‘325‘550.05

Betriebseinrichtungen 2‘100‘726.80 1‘435‘378.50

Umgebung/Tiefbauten 16‘082‘602.70 16‘699‘233.10

Baunebenkosten 23‘672‘798.60 24‘580‘448.15

Betriebseinrichtung Prozess 97‘189‘265.11 102‘687‘650.19

Logistik 7‘414‘933.75 7‘519‘233.10

Elektroanlagen 11‘830‘016.30 12‘283‘596.35

Ausstattung 2‘622‘041.95 2‘722‘574.85

Bundessubventionen -45‘069‘587.00 -45‘069‘587.00

Bundessubventionen Dampfleitung -3‘460‘000.00 -3‘460‘000.00

Bundessubventionen Anschlussgeleise -2‘208‘000.00 -2‘208‘000.00

Kantonssubventionen -48‘762‘713.00 -48‘511‘875.00

Neubau KVA Thurgau 107‘478‘550.31 116‘416‘428.04

RAZ Kreuzlingen 1‘066‘660.95 1‘396‘175.85

RAZ Hefenhofen 1‘268‘071.45 684‘822.05

Sammellogistik Wertstoffe 47‘793.10

Areal KVA Müllheim 1.00 1.00

Kompostaufbereitung Hefenhofen 93‘080.60 114‘685.60

Deponie Emmerig, Pfyn 1.00 1.00

Deponie Kehlhof, Berg 55‘001.00 110‘001.00

Deponie Rüti 801‘811.00 801‘811.00

Verwaltungsvermögen 110‘810‘970.41 119‘523‘925.54

118‘624‘655.13 135‘048‘183.32

Passiven

Vergleich

31.12.04 Fr. 31.12.03 Fr.

Kreditoren 2‘787‘248.00 2‘639‘984.95

MWST 448‘369.35 698‘231.10

Laufende Verpflichtungen 3‘235‘617.35 3‘338‘216.05

Schuldscheine vom Kanton Thurgau 55‘000‘000.00 55‘000‘000.00

Banken 39‘000‘000.00 45‘000‘000.00

Übrige 0.00 10‘000‘000.00

Mittel- und langfristige Schulden 94‘000‘000.00 110‘000‘000.00

Passive Rechnungsabgrenzung 1‘015‘565.69 1‘221‘664.64

Passive Rechnungsabgrenzung 1‘015‘565.69 1‘221‘664.64

Vorfinanzierung Unterhaltsreserve 5‘000‘000.00 5‘000‘000.00

Ausgleich Energieerträge 1‘600‘000.00 2‘000‘000.00

Ausgleichskonto Erlös aus Recycling 1‘000‘000.00 1‘000‘000.00

Ausgleichskonto Sammeldienst 2‘000‘000.00 2‘000‘000.00

Ausgleichskonto Zinsschwankungen 3‘000‘000.00 3‘000‘000.00

Rückstellung Delkredere 75‘000.00 900‘000.00

Rückst. für zukünftige Schlackenentsorg. 1‘060‘000.00 530‘000.00

Erschl. neues Bauland Areal KVA Müllheim 797‘937.85 500‘000.00

KVA Müllheim, Betriebsstilllegung 314‘798.50

Vorfinanzierung zuk. Bauprojekte Kehlhof 1‘551‘209.55 1‘046‘981.65

Rückstellung Nachsorge Deponie Kehlhof 837‘170.55 812‘370.55

Spezialfinanzierungen 16‘921‘317.95 17‘104‘150.70

KVA Thurgau 733‘629.19 733‘629.19

Kompostaufbereitung Hefenhofen 176‘293.10 140‘946.19

Deponie Emmerig, Pfyn 2‘541‘606.80 2‘508‘951.50

Deponie Kehlhof, Berg 625.05 625.05

Kapital 3‘452‘154.14 3‘384‘151.93

118‘624‘655.13 135‘048‘183.32

Kommentar

Aktien Tricycling:

Auf Beschluss des VR wurden 94 zusätzliche Aktien zum Preis von Fr. 56‘400 übernommen.

Ausgleichskonto Energieerträge:

Die definitive Abrechung der Dampflieferungen über die letzten fünf Jahre hat gezeigt, dass wir rund Fr. 650‘000 zuviel an

Zahlungen erhalten haben. Für die Rechnung 2004 wurden deshalb Fr. 400‘000 aus den Rückstellungen entnommen.

Rückstellung Delkredere:

Nach dem Abschluss des Konkurses der Firma Kombi-Logistik musste der Betrag von Fr. 825‘000 definitiv abgeschrieben und

aus den Delkredere-Rückstellungen gedeckt werden.

KVA Müllheim, Betriebsstillegung:

Das Konto wurde aufgelöst und dem Konto «Erschliessung neues Bauland Areal KVA Müllheim» gutgeschrieben.


Investitionen 2004

Verband KVA Thurgau, Weinfelden Investitionen 2004

Konto Bezeichnung Rechnung 2004 in Fr. Budget 2004 in Fr.

Aufwand Ertrag Aufwand Ertrag

Deponie Kehlhof

501100 Deponiesanierung Kehlhof, Baukosten 47‘716.40 200‘000.00

501110 Deponiesanierung Kehlhof, Ing.leistungen 7‘498.55

660001 Subventionen vom Bund 56‘964.00

661001 Subventionen vom Kanton 409‘868.00

Gebäude

502000 Container-Reparaturwerkstatt 500‘000.00

502001 RAZ Kreuzlingen, Restzahlungen 421‘219.80

665000 Anteil Stadt Kreuzlingen 709‘837.35

502002 Rückbau/Sanierung RAZ Hefenhofen 631‘869.10 500‘000.00

Betriebseinrichtungen KVA

503000 RGR-Vorwärmung vor DeNOx, Ersatz Gasbrenner 513‘982.90 910’000.00

503000 Auskopplung Fernwärme (Schulhaus Weinfelden) 111‘916.00 150’000.00

503000 Flüssigkeiteneintrag 119‘994.30

503000 Saure Aschenwäsche 1’500’000.00

661000 Rest Subventionen vom Kanton 250‘482.80

Logistik

507000 10 neue IES-Container für Bahntransport 180‘000.00 290‘000.00

Sammellogistik Wertstoffe

510000 Beschaffung neue Sammellogistik für Wertstoffe 47‘793.10 2’000’000.00

2‘081‘990.15 1‘427‘152.15 6’050’000.00 0.00

Nettoinvestitionen 654‘838.00

Kommentar

501100- Die Beträge wurden dem Konto «Vorfinanzierung zukünftige Baukosten» belastet.

501110

660001- Die Subventionen wurden dem Konto «Vorfinanzierung zukünftige Baukosten» gutgeschrieben.

661001

502000 Die Container-Reparaturwerkstatt wurde nicht realisiert.

502001 Die Restbaukosten wurden im Konto 142000 aktiviert. (Sie waren im Budget 2003 enthalten).

665000 Nach Abschluss der Baurechnung wurde der Stadt Kreuzlingen der vereinbarte Anteil verrechnet und im Konto 142000

abgeschrieben.

502002 Der Umbau des RAZ Hefenhofen führte zu bewilligten Mehrkosten.

503000 Ein Anteil von Fr. 195’000 war bereits in der Rechnung 2003 enthalten.

503000 Der Kredit für den Flüssigkeiteneintrag wurde im Laufe des Jahres 2004 bewilligt.

503000 Die saure Aschenwäsche wurde noch nicht realisiert.

507000 Die neuen IES-Container konnten wesentlich günstiger beschafft werden.

510000 Die Beschaffung der Sammellogistik für Wertstoffe hat sich weiter verzögert.

26/27


Anlagen

Zu-/Abschreibungen

Konto Bezeichnung Buchwert

1.1.2004

Mutationen Subventionen Abschreibung Buchwert

31.12.2004

140 Anlage KVA Weinfelden 116‘416‘428.04 972‘948.10 -250‘838.00 -9‘659‘987.83 107‘478‘550.31

140000 Grundstücke 2‘476‘290.70 0.00 0.00 2‘476‘290.70

140100 Vorbereitungsarbeiten 8‘935‘935.05 0.00 0.00 -329‘965.40 8‘605‘969.65

140200 Gebäude 36‘325‘550.05 0.00 0.00 -1‘341‘345.30 34‘984‘204.75

140300 Betriebseinrichtung 1‘435‘378.50 745‘893.20 0.00 -80‘544.90 2‘100‘726.80

DeNox Wärmetauscher 513‘982.90

Auskopplung Fernwärme 111‘916.00

Flüssigkeiteneintrag 119‘994.30

140400 Umgebung/Tiefbauten 16‘699‘233.10 0.00 0.00 -616‘630.40 16‘082‘602.70

140500 Baunebenkosten 24‘580‘448.15 0.00 0.00 -907‘649.55 23‘672‘798.60

140600 Betriebseinrichtung Prozess 102‘687‘650.19 47‘054.90 0.00 -5‘545‘439.98 97‘189‘265.11

Vorsteuerkorrektur wegen Subvention 47‘054.90

140700 Logistik 7‘519‘233.10 180‘000.00 0.00 -284‘299.35 7‘414‘933.75

Neue IES-Container 180‘000.00

140800 Elektroanlagen 12‘283‘596.35 0.00 0.00 -453‘580.05 11‘830‘016.30

140900 Ausstattung 2‘722‘574.85 0.00 0.00 -100‘532.90 2‘622‘041.95

141950 Subventionen unverteilt -99‘249‘462.00 -250‘838.00 -99‘500‘300.00

142000 RAZ Kreuzlingen 1‘396‘175.85 -288‘617.55 0.00 -40‘897.35 1‘066‘660.95

Neubau Restbetrag 421‘219.80

Anteil Stadt Kreuzlingen -709‘837.35

143000 RAZ Hefenhofen 684‘822.05 631‘869.10 -48‘619.70 1‘268‘071.45

143050 Sammellogistik Wertstoffe 47‘793.10 47‘793.10

144000 Areal ehemalige KVA Müllheim 1.00 1.00

145000 Kompostaufbereitungsanlage

114‘685.60 -21‘605.00 93‘080.60

Hefenhofen

146000 Deponie Emmerig 1.00 1.00

147000 Deponie Rüti 801‘810.00 801‘810.00

148000 Deponie Kehlhof 110‘001.00 -55‘000.00 55‘001.00


Revisionsbericht

Bericht der Revisionsstelle an die Delegiertenversammlung des Verbandes

Kehrichtverbrennung Thurgau (KVA-TG), Weinfelden

Sehr geehrte Damen und Herren

Als Revisionssstelle haben wir die Buchführung und die Jahresrechnung Ihres Verbandes

für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2004 bestehend aus der Bestandes- und

Verwaltungsrechnung geprüft.

Für die Jahresrechnung ist der Verwaltungsrat verantwortlich, während unsere Aufgabe

darin besteht, diese zu prüfen und zu beurteilen. Wir bestätigen, dass wir die gesetzlichen

Anforderungen hinsichtlich Befähigung und Unabhängigkeit erfüllen.

Unsere Prüfung erfolgte nach den Grundsätzen des schweizerischen Berufsstandes, wonach

eine Prüfung so zu planen und durchzuführen ist, dass wesentliche Fehlaussagen in der

Jahresrechnung mit angemessener Sicherheit erkannt werden. Wir prüften die Posten und

Angaben der Jahresrechnung mittels Analysen und Erhebungen auf der Basis von Stichproben.

Ferner beurteilten wir die Anwendung der massgebenden Rechnungslegungsgrundsätze,

die wesentlichen Bewertungsentscheide sowie die Darstellung der Jahresrechnung als Ganzes.

Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine ausreichende Grundlage für unser Urteil

bildet.

Gemäss unserer Beurteilung entsprechen die Buchführung und die Jahresrechnung sowie

der Antrag über die Verwendung der Betriebsgewinne dem schweizerischen Gesetz und dem

Organisationsreglement.

Wir empfehlen, die vorliegende Jahresrechnung zu genehmigen.

Provida Wirtschaftsprüfung AG, Frauenfeld

Roger Bühlmann

dipl. Wirtschaftsprüfer

Dr. Hansulrich Keller

dipl. Wirtschaftsprüfer

Frauenfeld, 1. März 2005

Leitende Revisoren

28/29


Anlagen und Darlehen

Mittel- und langfristige Schulden

Zinssatz

%

Betrag

Mio Fr.

Laufzeit

Kanton

Auszahlungskurs

Buchwert

1.1.2004

Mio Fr.

Zugang

Mio Fr.

Abgang

Mio Fr.

Buchwert

31.12.2004

Mio Fr.

verbuchter

Zins 2004

Fr.

5,500 35 20.04.1995 – 20.04.2005 100 % 35 0.00 35 2‘100‘000.00

5,000 20 01.11.1995 – 31.10.2005 100 % 20 0.00 0.00 20 1‘000‘000.00

Übrige

CS Weinfelden

2,750 10 22.12.1998 – 22.12.2004 10 -10 0 272‘708.40

4,850 5 05.05.2000 – 05.05.2007 5 5 246‘541.60

TKB Weinfelden

1,030 2 21.12.2004 – 22.12.2005 2 2

UBS Weinfelden

1,050 2 22.12.2004 – 22.03.2005 2 2

Liechtensteinische

Landesbank Vaduz

3,225 10 30.11.1998 – 30.11.2006 10 10 324‘291.70

3,355 20 26.01.1999 – 28.01.2008 20 20 671‘000.00

Rentenanstalt

3,800 10 19.12.1997 – 20.12.2004 10 -10 0 380‘000.00

Total 110 4 -20 94 4‘994‘541.70

Aktien

Titel Anzahl Nominalwert

Stück

Nominalwert

Fr.

Buchwert

1.1.2004

Fr.

Zugang

Fr.

Abschreibung

Fr.

Buchwert

31.12.2004

Fr.

Dividende

Tricycling Mittelthurgau AG,

Frauenfeld 740 1000 740‘000 348‘180.00 56‘400.00 404‘580.00 0.00

Total 348‘180.00 56‘400.00 0.00 404‘580.00 0.00

Fr.


Impressionen…

1

2

3

4

5

6

1 Befüllung des Ofentrichters.

2 Südansicht KVA Thurgau.

3 Containerentlad in der KVA Thurgau.

4 Überwachungskamera Feuerung.

5 Direktanlieferung von Privaten.

6 Bereitstellung Altpapier.

7 Flugaschenaustrag aus Kessel.

7

30/31


In- und Output

KVA Thurgau

In- und Output

2004

Anhand von Grafiken wird dargestellt, welche

verwertbaren Stoffe und Abfälle im Einzugsgebiet

der KVA Thurgau im Vergleich der letzten

fünf Jahre gesammelt wurden. Die daraus entstehenden

Kosten werden zum weitaus grössten Teil

über die Einnahmen aus der Sackgebühr respektive

durch die Abfallmarken, Containerplomben

und Jahrespauschalen finanziert. Die Grafiken

zeigen, dass die Abfall- und die Recyclingmengen

aus Privathaushaltungen, Industrie und Gewerbe

in den letzten Jahren konstant hoch geblieben

sind. Die gute Kapazitätsauslastung bei der Verbrennung

resultiert in erster Linie aus der Anlieferung

von Kehricht aus anderen Regionen. Die

Geschäftsleitung wird weiterhin aktiv auf dem

Abfallmarkt tätig sein.


In- und Output

MIS = Management Informations System

Im MIS dokumentieren wir alle Ströme (Stoffe, Energie und Geldmittel), die im Laufe eines Jahres eingehen (Input) und die Unternehmen wieder verlassen

(Output). Mit Hilfe der jährlichen Auswertung lokalisieren wir ökonomische und ökologische Schwachstellen, setzen Ziele und kontrollieren deren Erfolg.

Finanzen/Personal/Management-System 2000 2001 2002 2003 2004

32/33

Finanzen

100 Kreditfrist Debitoren (Tage) 41 43 46 49 51

101 Kreditorenumschlag (Tage) 35 38 37 37 39

102 Debitorenverluste in Franken (Fr.) 32‘017 11‘273 6‘582 7‘758 7‘434

103 Debitorenverluste in % der Verkäufe (%) 0.08 0.03 0.02 0.02 0.02

104 Fremdfinanzierung absolut (Fr.) 168,0 Mio 150,1 Mio 140,9 Mio 129.4 114.3 Mio

105 Fremdfinanzierungsgrad in (%) 98,1 97,8 97,1 96.2 96.3

106 Gewichteter Zinssatz Fremdkapital (%) 4,2 4,6 4,3 4.4 4.4

107 Eigenkapital absolut (Fr.) 3,25 Mio 3,42 Mio 3,42 Mio 3.38 Mio 3.45 Mio

108 Eigenfinanzierungsgrad (%) 6,3 5,4 2,9 3.8 3.7

109 Cash flow Verband (Fr.) 15,8 Mio 13,7 Mio 6,1 Mio 10.5 Mio 10.5 Mio

110 Cash flow/Umsatz-Verhältnis (%) 36,6 32,3 15.2 25.5 26.3

111 Betriebsergebnis Verband (Fr.) 8,171 Mio 5,160 Mio 0,688 Mio 2.262 Mio 1.820 Mio

112 EK-Rentabilität (%) 120,8 53,7 18,1 95.1 52.7

113 Liquidität II (%) 312 152 149 335 156

114 Nettoschuld pro t Kapazitität (Fr./t) 1‘212 1‘065 952 824 759

115 Kapitaldienst (Fr.) 13‘400‘000 13‘500‘000 13‘000‘000 13‘000‘000 13‘000‘000

116 Erlös pro t für Sammeldienst (Fr./t) 425 388 376 384 377

117 Erlös pro t Direktanlieferer Verband (Fr./t) 235 259 236 234 237

118 Erlös pro t Direktanlieferer extern (Fr./t) 180 182 186 177 176

119 Aufwand pro t Sammeldienst (Fr./t) 307 353 387 381 378

120 Aufwand pro t Direktanlieferer Verband (Fr./t) 182 192 225 229 232

121 Aufwand pro t Direktanlieferer extern (Fr./t) 134 138 158 145 146

122 Deckungsgrad Sammeldienst (%) 139 110 88 93 100

123 Deckungsgrad Direktanlieferer Verband (%) 130 135 113 117 102

124 Deckungsgrad Direktanlieferer extern (%) 135 122 118 122 120

125 Nettokosten Verbrennung (Fr./t) 128.40 130.06 151.50 139.85 139.52

126 Verwaltungsaufwand (Allgem. + Versicher.) 6.09 8.62 10.91 9.62 8.4

127 Personalaufwand (Fr./t) 28.55 28.39 29.37 28.95 29.16

128 Betriebsaufwand Verbrennung (Fr./t) 18.95 25.68 39.00 36.82 29.14

129 Aufwand Reststoffentsorgung (Fr./t) 31.35 34.61 31.32 28.48 30.52

130 Kapitaldienst (Fr./t) 105.26 98.73 98.27 95.25 98.56

131 Energieerlös (Fr./t) 59.62 62.86 54.68 57.84 54.75

132 Andere Erträge (Fr./t) 2.20 3.11 2.69 1.43 1.51

Personal

133 Anzahl Mitarbeiter/Stellen 46/42 47/42 47/43 46/42 47/43

134 Personalmutationen 4 4 7 5 3

135 Ausfalltage insgesamt keine Daten 125 135.5 226 258

Management-System

136 Verbesserungsprozesse keine Daten 27 2 12 7

137 Kundenreklamationen keine Daten 29 8 2 3

138 Bewertung Managementsystem keine Daten siehe Review siehe Review siehe Review siehe Review


In- und Output

Finanzielle Lage

Obschon die Kehrichtmenge mit

120‘851 Tonnen nur ganz

knapp über dem Budget von

120‘000 Tonnen lag, konnte

die Betriebsrechnung mit Fr.

1’796‘864.78 rund Fr. 930‘000

besser abgeschlossen werden als

budgetiert.

Die Nettoschuld des Verbandes

hat sich in den letzten acht Jahren

von Fr. 167 Mio. auf Fr. 91

Mio. reduziert und der Buchwert

der Verbrennungsanlage konnte

im gleichen Zeitraum von Fr. 258

Mio. auf Fr. 107 Mio. abgeschrieben

werden. Dazu haben Fr. 99,5

Mio. Subventionen von Bund und

Kanton wesentlich beigetragen.

Die finanzielle Lage des Verbandes

KVA Thurgau darf als sehr gut

angesehen werden, was uns auch

von den Finanzinstituten bestätigt

wird.

Nettokosten und

Betriebsaufwand

Verbrennung

20 20

20 20

Cash Cash Flow Flow Verband

Cash Flow Verband

Cash Flow Verband

15 20 20 15

15 15

10 15 15 10

10 10

10 5105

55

05

50

2000 2000 2001 2001 2002 2002

Mio.

00

Mio. Fr. Fr. 15.8

2000

15.8 13.7

2001

13.7 6.1

2002

6.1

Mio. 00Fr.

Fr. 15.8

13.7

6.1

2000

2001

2002

Mio. Fr. Fr. 15.8

13.7

6.1

2003 2003

10.5

2003

10.5

10.5

2003

10.5

2004 2004

10.5

2004

10.5

10.5

2004

10.5

1500 1500

1500

1200 1200

1500

1200

900 900

1200

900

600 600

900

600

300 300

600

300

00

300

Fr.

00

Fr.

Fr. Fr. 00

Fr. Fr.

Nettoschuld pro pro t t Kapazität

Nettoschuld pro t t Kapazität

Nettoschuld pro t t Kapazität

2000 2000 2001 2001 2002 2002 2003

1‘212

2000

1‘065

2001

952

2002

952 824

2003

824

1‘212

2000

1‘212

1‘065

2001

1‘065

952

2002

952

824

2003

824

2004

759

2004

759

759

2004

759

Auch wenn die verarbeitete Kehrichtmenge

rund 5‘100 Tonnen tiefer

lag als im Vorjahr, konnten die

Nettokosten pro Tonne verbrannter

Abfälle mit Fr. 139.52 auf dem

gleichen Stand wie im Jahr 2003

gehalten werden. Davon entfallen

Fr. 98.56 auf den Kapitaldienst

(Zinsen und Abschreibungen), welcher

wie in den Vorjahren mit Fr.

13 Mio. berechnet wurde.

200 200

200

150 200

150

150

100 150

100

100

Nettokosten Verbrennung

pro Nettokosten pro t t Kehricht

Verbrennung

Nettokosten pro t t Kehricht

Verbrennung

pro t t Kehricht

100 50

50

50 50

0500

2000

2001

2002

2003

00

Fr. Fr. pro pro t t 128.40

2000

130.06

2001

151.50

2002

139.85

2003

Fr. Fr. pro 0

0 tt

128.40

130.06

151.50

139.85

2000

2001

2002

2003

Fr. Fr. pro tt

128.40

130.06

151.50

139.85

2004

139.52

2004

139.52

2004

139.52

40 40

35 40 40 35

Betriebsaufwand Verbrennung

pro Betriebsaufwand t t Kehricht

Verbrennung

Betriebsaufwand pro t t Kehricht

Verbrennung

pro t t Kehricht

30 40 35 40 35 30

25 35 30 35 30 25

20 30 25 30 25 20

15 25 20 25 20 15

10 20 15 20 15 10

15 10 15 10 55

10 10 05

50

2000

2001

2002

2003

50

50

Fr. Fr. pro pro t t 18.95

2000

25.68

2001

39.00

2002

36.82

2003

Fr. Fr. pro 0

0 tt

18.95

25.68

39.00

36.82

2000

2001

2002

2003

Fr. Fr. pro tt

18.95

25.68

39.00

36.82

2004

29.14

2004

29.14

2004

29.14

35 35

Aufwand Reststoffentsorgung

pro Aufwand t t Kehricht Reststoffentsorgung

(Schlacke, Filterasche, Gips, VASA)

Aufwand pro t t Kehricht Reststoffentsorgung

(Schlacke, Filterasche, Gips, VASA)

pro t t Kehricht (Schlacke, Filterasche, Gips, VASA)

30

35 35

30

35 35

25

30 30

25

30 30

20

25 25

20

25 25

15

20 20

15

20 15 20 15

10 10

15 10 15 10

5 5

10 10 55

0 0

50

50

2000

Fr. Fr. pro pro t t 31.35 2000

Fr. Fr. pro 0

0 tt

31.35

2000

Fr. Fr. pro tt

31.35

2001

2002

2003

34.61 2001

31.32 2002

28.48 2003

34.61

2001

34.61

31.32

2002

31.32

28.48

2003

28.48

2004

30.52 2004

30.52

2004

30.52

Kapitaldienst pro t t Kehricht

Kapitaldienst pro t t Kehricht

(Zinsen, Abschreibungen, Rückstellungen)

120

Kapitaldienst (Zinsen, Abschreibungen, pro Rückstellungen) t t Kehricht

120

(Zinsen, Abschreibungen, Rückstellungen)

100

120

100

80 80

100

80 80

60 60

80 80

60 60

40 40

60 60

40 40

20 20

40 40

20 20

00

20 20

00

2000

2001

2002

2003

Fr. Fr. pro t t 105.26 2000

98.73 2001

98.27 2002

95.25 2003

Fr. Fr. pro 0

0 tt

105.26

98.73

98.27

95.25

2000

2001

2002

2003

Fr. Fr. pro tt

105.26

98.73

98.27

95.25

2004

98.56 2004

98.56

2004

98.56


In- und Output

MIS = Management Informations System

Logistik 2000 2001 2002 2003 2004

34/35

200 Abfallmenge total (t) 117‘920 125‘464 121‘977 126‘140 120‘851

201 Sammeldienst (t) 32‘332 32‘404 32‘330 31‘578 32‘042

202 Direktanlieferung Verbandsgebiet (t) 34‘951 31‘644 30‘189 31‘715 32‘151

203 Direktanlieferung extern (t) 50‘637 61‘415 59‘458 62‘847 56‘658

204 Abfallanlieferung Schiene (t) 77‘971 90‘206 93‘612 93‘901 81‘275

205 Abfallanlieferung Strasse (t) 39‘949 35‘259 28‘365 32‘239 39‘576

206 Abfallanlieferung Schiene (über die Gesamtmenge) (%) 66.1 71.9 76.7 74.4 67.25

207 Abfallanlieferung Strasse (%) 33.9 28.1 23.3 25.6 32.75

208 Umleitung in andere Anlagen (t) 0 3‘108 9‘006 9‘809 5‘431

209 Sachaufwand Logistik (Fr.) 4‘863‘306 5‘302‘574 5‘883‘024 5‘782‘545 5‘892‘922

210 Personalaufwand Logistik (Fr.) 486‘768 544‘916 538‘034 570‘896 605‘702

211 Kapitaldienst Logistik (Fr.) 815‘255 836‘740 871‘000 871‘000 871‘000

212 Gesamtaufwand Logistik (Fr.) 6‘165‘380 6‘684‘064 7‘292‘058 7‘224‘441 7‘369‘624

213 Gesamtaufwand Logistik (Fr./t) 91.63 104.35 115.04 111.76 112.18

214 Total öffentl. Sammlung (Fr./t) 144.92 151.51 169.86 168.13 166.37

215 Strasse (Fr./t) 100.53 107.73 129.38 122.63 121.64

216 Bahntransport (Fr./t) 31.65 31.34 29.52 36.31 35.49

217 Deckungsgrad (%) 98 102 99.5 101 101

218 Anzahl Sammelstunden IES-Fahrzeuge (Std) keine Daten keine Daten keine Daten 10‘504 10‘588

219 Sammeldienst IES-Container (t) 9.87 9.89 9.92 9.89 9.90

220 Sammeldienst IES-Fahrzeuge (t/Std) keine Daten keine Daten keine Daten 2.44 2.46

221 Total Sammelstellen (Verbandsgebiet) 12‘013 11‘737 11‘912 11‘971 12‘017

222 Total Rapporte (falsche Bereitstellung) 2‘473 3‘790 4‘794 3‘995 3‘638

223 Total gefahrene Strassenkilometer (km) 142‘953 161‘528 161‘966 179‘959 180‘252

224 Ausfalltage IES-Fahrzeuge (7 Fahrzeuge) 35.5 70.5 91 69 116

225 Abfallmenge RAZ Frauenfeld (t) 3‘170 3‘366 3‘233 3‘552 4‘064

226 Abfallmenge RAZ Kreuzlingen (t) 2‘694 2‘796 2‘665 2‘598 2‘762

227 Abfallmenge RAZ Hefenhofen (t) 3‘339 3‘457 3‘530 3‘505 3‘367


In- und Output

Weniger Abfall

auf der Schiene

Abfallmenge pro pro Jahr

Sammeldienst

Die Gesamtmenge der Kehrichtanlieferungen

ist gegenüber dem

Vorjahr um 5‘289 Tonnen auf

120‘851 Tonnen zurückgegangen.

Dieser Rückgang erklärt sich vor

allem, weil die Mengen aus der

Stadt Bern der neu erstellten KVA

Thun zugeführt wurden und die

Kehrichtmengen aus der Region

Lausanne ebenfalls in der Westschweiz

entsorgt werden konnten.

Die Kehrichtmenge im Sammeldienst

erhöhte sich um 1,5 %

gegenüber dem Vorjahr. Mit der

Bahn wurden im Verbandsgebiet

75,88% der eingesammelten Abfallmenge

der KVA TG zugeführt.

Insgesamt wurden 7‘996 Bahncontainer

bei der KVA entladen.

Von der angelieferten Gesamtmenge

sind 67,25% auf dem

Schienenwege der KVA zugeführt

worden. Dies sind 7,15% weniger

als im Vorjahr. Die Menge aus dem

Tessin wurde zu 100% per Bahn

angeliefert, währenddem die Abfallmengen

aus dem Vorarlberg

auf der Strasse angeliefert wurden.

Die Abfallmengen erhöhten sich in

den Regionalen Annahmezentren

(RAZ) Frauenfeld um 14,4 % und

in Kreuzlingen um 6,3% während

die Abfallmengen im RAZ Hefenhofen

infolge Umbau um 4,1 %

rückläufig waren. Die Direktanlieferungen

zur KVA TG stiegen um

1,37%.

Die Ausfalltage der Kehrichtsammelfahrzeuge

sind gegenüber dem

letzten Jahr stark gestiegen. Nach

8 Jahren hartem Einsatz spüren

die Fahrzeuge das Alter und die

Reparaturkosten steigen von Jahr

zu Jahr. Die Neubeschaffung von

neuen Fahrzeugen erfolgt im Jahre

2006.

150000

150000

120000

120000

90000

90000

60000

60000

30000

30000

0

0

0

2000

2000

2001

2001

2002

2002

2003

2003

2004

2004

Tonnen

Tonnen

117‘920

117‘920

125‘464

121‘977

126‘140

120‘851

Abfallanlieferung Schiene

in in in Tonnen

100000

100000

80000

80000

60000

60000

40000

40000

20000

20000

0

0

0

2000

2000

2001

2001

2002

2002

2003

2003

2004

2004

Tonnen

Tonnen

77‘971

77‘971

90‘206

90‘206

93‘612

93‘901

81‘275

Abfallanlieferung Schiene

in in in Prozent

80

80

80

70

70

70

60

60

60

50

50

50

40

40

40

30

30

30

20

20

20

10

10

10

0

0

0

2000

2000

2001

2001

2002

2002

2003

2003

2004

2004

Prozent

Prozent

66.1

66.1

71.9

71.9

76.7

76.7

74.4

74.4

67.25

35000

30000

25000

20000

15000

10000

5000

5000

0

0

2000

2001

2002

Tonnen

32‘332

32‘404

32‘330

Abfallanlieferung Strasse

in in Tonnen

2003

31‘578

40000

35000

30000

25000

20000

15000

10000

5000

5000

0

0

2000

2001

2002

2003

Tonnen

39‘949

35‘259

28‘365

32‘239

Abfallanlieferung Strasse

in in Prozent

35

35

30

30

25

25

20

20

15

15

10

10

5

5

0

0

2000

2001

2002

2003

Prozent

33.9

33.9

28.1

28.1

23.3

25.6

2004

32‘042

2004

39‘576

2004

32.75

5000

5000

4000

4000

3000

3000

2000

2000

Total Total Rapporte

Falsche Bereitstellung

Abfallmenge in in Tonnen

(RAZ (RAZ Frauenfeld, RAZ RAZ Kreuzlingen, RAZ Hefenhofen)

5000

5000

4000

4000

3000

3000

2000

2000

1000

1000

1000

1000

3‚170

3‚170

2‘694

2‘694

3‘339

3‘339

3‘366

3‘366

2‘794

2‘794

3‘457

3‘457

3‘233

3‘233

2‘665

2‘665

3‘530

3‘530

3‘552

3‘552

2‘598

2‘598

3‘505

3‘505

4‘064

4‘064

2‘762

2‘762

3‘367

3‘367

0

0

0

Stück

Stück

2000

2000

2‘473

2‘473

2001

2001

3‘790

3‘790

2002

2002

4‘794

4‘794

2003

2003

3‘995

3‘995

2004

2004

3‘638

0

0

2000 2001 2002 2003 2004

RAZ RAZ Frauenfeld RAZ RAZ Kreuzlingen RAZ Hefenhofen


In- und Output

MIS = Management Informations System

Kehrichtverbrennung 2000 2001 2002 2003 2004

36/37

300 Total verbrannte Menge Kehricht (t) 118‘096 126‘873 122‘103 125‘972 121‘941

301 Kapazitätsauslastung (% bez. auf 120‘000 t) 98.4 105.7 101.8 105.0 101.6

302 Mittl. Verfügbarkeit (% bez. auf 8‘760 Std./J) 90.7 94.7 88.8 93.0 91.5

303 Durchsatz Kehricht (t/h) 14.86 15.28 15.70 15.46 15.18

304 Ungeplante Betriebsunterbrüche nicht erfasst 5 (292 Std.) 5 (115 Std.) 5 (133 Std.) 4 (117 Std.)

305 Störfälle mit Wirkung nach aussen 0 1 0 0 0

306 Heizwert (kJ/kg) 13‘133 12‘960 13‘490 13‘065 12‘749

307 Stromverbrauch (MWh) 15‘109 15‘994 15‘760 17‘138 15‘288

308 Stromverbrauch/t Kehricht (kWh/t) 127.9 126.1 129.1 136.0 125.4

309 Gasverbrauch (MWh) 13‘627 14‘905 14‘839 15‘064 5‘989

310 Gasverbrauch/t Kehricht (kWh/t) 115.4 116.4 121.5 119.6 49.1

311 Wasserverbrauch (m 3 ) 128‘274 132‘225 129‘288 139‘149 113‘150

312 Wasserverbrauch/t Kehricht (m 3 /t) 1.09 1.04 1.06 1.10 0.93

313 Chemikalienverbrauch total (t) 1‘293.5 1‘408.7 1‘303.7 1‘324.9 1‘399.5

314 Chemikalienverbrauch/t Kehricht (kg/t) 10.9 11.1 10.7 10.5 11.5

315 Salzsäureverbrauch (t) 43 45 48 55.6 63.8

316 Salzsäureverbrauch/t Kehricht (kg/t) 0.36 0.35 0.39 0.44 0.52

317 Natronlaugeverbrauch (t) 425 477 422 456 489

318 Natronlaugeverbrauch/t Kehricht (kg/t) 3.60 3.76 3.46 3.62 4.01

319 Kalkverbrauch (t) 470 485 478 431 487

320 Kalkverbrauch/t Kehricht (kg/t) 3.98 3.82 3.92 3.42 3.99

321 Ammoniakverbrauch (t) 349 396 351 375 353

322 Ammoniakverbrauch/t Kehricht (kg/t) 2.95 3.12 2.87 2.98 2.89

323 Dampfproduktion (t) 439‘044 477‘651 466‘268 493‘503 466‘158

324 Dampfproduktion/t Kehricht (t/t) 3.72 3.76 3.82 3.92 3.82

325 Dampfproduktion (MWh) 390‘742 425‘100 416‘866 440‘689 416‘434

326 Dampfproduktion/t Kehricht (MWh/t) 3.31 3.35 3.41 3.50 3.41

327 Stromproduktion (MWh) 44‘734 49‘688 46‘649 48‘593 45‘193

328 Stromproduktion/t Kehricht (kWh/t) 378.8 391.6 382.0 385.7 370.6

329 Stromrücklieferung an TBW (MWh) 29‘662 33‘792 30‘940 31‘857 30‘253

330 Dampfabgabe an TPW (MWh) 165‘643 174‘541 183‘458 192‘804 193‘521

331 Feste Rückstände total (t) 28‘130 29‘395 27‘477 28‘131 28‘580

332 Feste Rückstände/t Kehricht (kg/t) 238.2 231.7 225.0 223.3 234.4

333 Schlacke total (t) 24‘854 26‘023 24‘345 25‘005 25‘344

334 Schlacke/to Kehricht (kg/t) 210.4 205.0 199.4 198.5 207.8

335 Filterstaub total (t) 3‘051 3‘140 2‘921 2‘867 2‘980

336 Filterstaub/t Kehricht (kg/t) 26.0 18.0 23.9 22.8 24.4

337 RGR-Rückstände (Gips) total (t) 225 232 211 257 256

338 RGR-Rückstände (Gips)/t Kehricht (kg/t) 1.9 1.8 1.7 2.0 2.1

339 Abwasser (m 3 ) 35‘219 33‘511 31‘492 31‘581 32‘338

340 Abwasser/t Kehricht (m 3 /t) 0.30 0.26 0.26 0.25 0.26


200 200

150 150

60 60

100 100

50 50

In- und Output

0 0

2000 2000 2001 2001

kWh/t kWh/t 378.8 378.8 391.6 391.6

kWh/t kWh/t 127.9 127.9 126.1 126.1

2002 2002

382.0 382.0

129.1 129.1

2003 2003

385.7 385.7

136.0 136.0

2004 2004

370.6

125.4

30 30

0 0

kWh/t

2000

115.4

2001

116.4

2002

121.5

2003

119.6

2004

49.1

Produktions- und

Verbrauchsdaten

Der leichte Rückgang in den Anliefermengen

bewirkte im Verbrennungsbetrieb,

dass die beiden

Ofenlinien mehrmals mit reduzierter

Leistung gefahren werden

mussten. Entsprechend reduzierte

sich die Kapazitätsauslastung gegenüber

dem Vorjahr um rund 3 %,

erreichte aber immer noch sehr

gute 101.6%. Der hohe Stellenwert

im vorbeugenden Unterhalt

zeigt sich in einer Reduktion der

ungeplanten Betriebsunterbrüche;

bedingt durch umfangreichere Revisionsarbeiten

sank die mittlere

Anlagenverfügbarkeit aber dennoch

auf 91,5%.

Erfreulich positiv entwickelte sich

die Prozessdampfabgabe an die

Thurpapier in Weinfelden (TPW),

konnte diese doch noch einmal

leicht gesteigert werden. Die tiefere

spezifische Stromproduktion

erklärt sich, nebst der Mehrlieferung

an die TPW, durch zeitweilige

Einschränkungen in der Dampfzuführung

zur Dampfturbine.

Umfangreiche Modifikationen in

der Rauchgasvorwärmung ermöglichten

ab August den vollständigen

Verzicht auf Erdgas in diesem

Bereich, was den zukünftigen

Jahresverbrauch um über 95 %

reduzieren wird. Durch Optimierung

der Prozessführung konnte

ausserdem ein Teil des sonst in

die ARA geleiteten Brauchwassers

wieder verwendet werden, was zu

Einsparungen im Wasserverbrauch

von gegen 20% führte.

Der höhere Chemikalienverbrauch,

namentlich von Salzsäure, Natronlauge

und Kalk, ist grösstenteils

von der Zusammensetzung des

Kehrichts abhängig und damit nur

bedingt beeinflussbar.

Die unter Schadstoffausstoss aufgelisteten

Elemente Kupfer, Zink,

Cadmium und Chlor (Chlorid)

korrelieren ebenfalls stark mit der

Kehrichtzusammensetzung und

befinden sich hauptsächlich in der

Schlacke, dem Filterstaub und dem

Abwasser (Chlorid).

Total Wasserverbrauch/t verbrannte Menge Kehricht Kehricht

in Tausend (

150

1.2 1.2

1.0 1.0

120

0.8 0.8

90

0.6 0.6

98.4%

60

0.4 0.4

0.2 30

0.2

0.0 0

0.0

2000 2000

2000

m3/t Tonnen

m3/t 118‘096

1.09 1.09

Total Stromverbrauch/t Dampfproduktion/t verbrannte Menge Kehricht

Kehricht

in

Total in Tausend

verbrannte Menge Kehricht

in Tausend

Stromproduktion/t ( Auslastung in Prozent Kehricht

100% = 120‘000t)

( Auslastung in Prozent 100% = 120‘000t)

150

400 150

3.5

3.5

150

350 3.0

3.0

120

120

120

300 2.5

2.5

250

2.0

90

90

902.0

200

1.5 1.5

60

150

60

60

1.0 1.0

100

30

0.5 30

0.5

50

0.0

0

0.0

2000

2000

2001

2001

Tonnen

MWh/t

kWh/t

MWh/t118‘096

378.8

3.31

3.31 126‘873

391.6

3.35

3.35

kWh/t

127.9

126.1

98.4%

98.4%

Auslastung in Prozent 100% = 120‘000t)

105.7%

2001 2001

2001

126‘873

1.04 1.04

105.7%

101.8%

2002 2002

2002

122‘103

1.06 1.06

101.8%

2002

2002

122‘103

382.0

3.41

3.41

129.1

2003 2003

2003

125‘972

1.10 1.10

Wasserverbrauch/t Kehricht

Wasserverbrauch/t Dampfproduktion/t Kehricht

105.0%

105.0%

Wasserverbrauch/t Stromverbrauch/t Kehricht

Stromproduktion/t Kehricht

2004 2004

2004

121‘941

0.93 0.93

2003

2003

2004

2004

125‘972

385.7

3.50

3.50 121‘941

370.6

3.41

3.41

136.0

125.4

400

1.2 400

350

1.0 350

300 300

300

250 0.8

250

250

200

200

0.6 200

150

150

0.4 150

100

100

100

0.2

50

50

50

0

0.0

0

0 2000 2001 2002 2003 2004

kWh/t

378.8 2000

391.6 2001

382.0 2002

385.7 2003

370.6 2004

kWh/t m3/t

378.8 127.9

1.09

391.6 126.1

1.04

382.0 129.1

1.06

385.7 136.0

1.10

370.6 125.4

0.93

kWh/t

127.9

126.1

129.1

136.0

125.4

1.2

1.2

3.5 1.2

1.0

1.0

3.0 1.0

0.8

0.8

2.5

0.8

0.6

2.0

0.6

0.6

0.4

1.5

0.4

0.2

0.4

1.0

0.2

0.0

0.5 0.2

2000 2001 2002 2003 2004

m3/t

0.0

1.09 1.04 1.06 1.10 0.93

2000

2001

2002

2003

2004

m3/t

MWh/t

1.09

3.31

1.04

3.35

1.06

3.41

1.10

3.50

0.93

3.41

101.6%

101.6%

Verfügbarkeit

Gasverbrauch/t Dampfabgabe an Kehricht

TPW

Verfügbarkeit

(% (% bez. auf auf 8‘760 Std. Std. pro pro Jahr)

(% bez. auf 8‘760 Std. pro Jahr)

200000 100

150 100

100

80

150000

120

80

80

60

60

90 60

100000

40

40

60 40

50000

20 20

30

0

0

2000

2000

2001

Prozent

kWh/t

MWh

115.4 90.7 165‘463

174‘541 116.4 94.7

2002

183‘458 121.5 88.8

2003

192‘804 119.6 93.0

Gasverbrauch/t Chemikalienverbrauch/t Kehricht

Kehricht

2004

193‘521 91.5

49.1

150

150 12

120 120 10

120

90

8

90

90

6

60

60

60

4

30

30

30 2

0

0

2000 2001 2002 2003 2004

kWh/t

115.4

2000

116.4 2001

121.5 2002

119.6 2003

2004

49.1

kWh/t kg/t

115.4

10.9

116.4

11.1

121.5

10.7

119.6

10.5

49.1 11.5

12

200000

12

12

10

10

10

8

150000

8

8

6

100000

6

6

4

4

2

4

50000

2

0

2

kg/t

0

kg/t

MWh kg/t

Verfügbarkeit

Chemikalienverbrauch/t Kehricht

(% bez. auf 8‘760 Std. pro Jahr)

100

12 12

10 10

80

8 8

60

6 6

40

4 4

20

2 2

0

0

2000

2000

2001

2001

2002

2002

2003

2004

kg/t Prozent

kg/t

90.7

10.9

94.7

11.1

88.8

10.7

93.0 10.5

91.5 11.5

Chemikalienverbrauch/t Kehricht

Chemikalienverbrauch/t Dampfabgabe an TPW

Kehricht

2000

10.9

2000

165‘463

10.9

2001

11.1

2001

174‘541

11.1

2002

10.7

2002

183‘458

10.7

2003

10.5

2003

192‘804

10.5

2004

11.5

2004

193‘521

11.5

Dampfproduktion/t Kehricht

Dampfproduktion/t Kehricht

Dampfabgabe an TPW

Dampfabgabe an TPW


In- und Output

MIS = Management Informations System

Fortsetzung Kehrichtverbrennung 2000 2001 2002 2003 2004

38/39

341 Schadstoffausstoss Kupfer gesamt (t) 65.674 86.856 67.443 69.35 73.28

342 Schadstoffausstoss Kupfer/t Kehricht (kg/t) 0.56 0.68 0.55 0.55 0.61

343 Schadstoffausstoss Zink gesamt (t) 146.747 183.103 124.675 166.83 173.0

344 Schadstoffausstoss Zink/t Kehricht (kg/t) 1.24 1.40 1.02 1.32 1.50

345 Schadstoffausstoss Cadmium gesamt (t) 1.440 1.188 1.208 1.27 1.21

346 Schadstoffausstoss Cadmium/t Kehricht (kg/t) 0.0120 0.0094 0.0099 0.0101 0.010

347 Schadstoffausstoss Chlor gesamt (t) 1‘195.0 795.5 711.5 791.4 786.6

348 Schadstoffausstoss Chlor/t Kehricht (kg/t) 10.0 6.1 5.8 6.3 6.5

349 Staub

LRV Grenzwert (mg/Nm 3 ) 10 10 10 10 10

Staubemission (mg/Nm 3 ) 1.10 0.89 0.86 0.75 0.69

pro t Kehricht (g/t) 7.22 5.90 5.85 5.21 4.60

350 Schwefeldioxyd SO 2

LRV Grenzwert (mg/Nm 3 ) 50 50 50 50 50

SO 2 -Emission (mg/Nm 3 ) 0.37 0.62 1.22 1.50 1.61

pro t Kehricht (g/t) 2.42 4.08 8.28 10.46 10.78

351 Kohlenmonoxyd CO

LRV Grenzwert (mg/Nm 3 ) 50 50 50 50 50

CO-Emission (mg/Nm 3 ) 20.38 19.17 17.18 16.80 16.56

pro t Kehricht (g/t) 134.37 126.65 116.67 116.84 110.78

352 Stickoxyde NO x

LRV Grenzwert (mg/Nm 3 ) 80 80 80 80 80

NO x -Emission (mg/Nm 3 ) 69.63 61.72 58.72 61.11 61.52

pro t Kehricht (g/t) 459.08 407.63 398.95 424.89 411.47

353 Chlorwasserstoff HCI

LRV Grenzwert (mg/Nm 3 ) 20 20 20 20 20

HCL-Emission (mg/Nm 3 ) 0.34 0.22 0.25 0.38 0.67

pro t Kehricht (g/t) 2.24 1.43 1.69 2.64 4.46

354 Ammoniak NH 3

LRV Grenzwert (mg/Nm 3 ) 5 5 5 5 5

NH 3 -Emission (mg/Nm 3 ) 2.80 2.72 1.98 2.00 1.17

pro t Kehricht (g/t) 18.46 17.95 13.45 13.88 7.80

Konten

Kommentar

341 Die unter Schadstoffausstoss aufgeführten Elemente Kupfer, Zink, Chrom und Chlor befinden sich hauptsächlich in

bis 348 der Schlacke, dem Filterstaub und dem Abwasser (Chlorid) und lassen anhand ihrer Häufigkeit direkte Rückschlüsse auf die

Zusammensetzung des Kehrichts zu.


In- und Output

Veränderungen der chemischen Abfallzusammensetzung (Input)

1200

2500

1000

2000

800

Konzentration (mg/kgFS)

600

400

200

Konzentration (mg/kgFS)

1500

1000

500

0

0

Jan 01

Mär 01

Mai 01

Jul 01

Sept 01

Nov 01

Jan 02

Mär 02

Mai 02

Jul 02

Sept 02

Nov 02

Jan–Mär 03

Jul–Sep 03

Jan–Mär 04

Jul–Sept 04

Zeit (Monat)

Zeit (Monat)

12000

20

10000

15

8000

Konzentration (mg/kgFS)

6000

4000

Konzentration (mg/kgFS)

10

5

2000

0

Jan 01

Mär 01

Mai 01

Jul 01

Sept 01

Nov 01

Jan 02

Mär 02

Mai 02

Jan 01

Jul 02

Mär 01

Sept 02

Mai 01

Nov 02

Jul 01

Jan 03

Sept 01

Mär 03

Nov 01

Mai 03

Jan 02

Jul 03

Mär 02

Sept 03

Mai 02

Nov 03

Jul 02

Jan 04

Sept 02

Nov 02

Mär 04

Jan–Mär 03

Mai 04

Jul–Sep 03

Jul 04

Jan–Mär 04

Sept 04

Jul–Sept 04

Nov 04

0

Jan 01

Mär 01

Mai 01

Jul 01

Sept 01

Nov 01

Jan 02

Mär 02

Mai 02

Jul 02

Sept 02

Nov 02

Jan–Mär 03

Jul–Sep 03

Jan–Mär 04

Jul–Sept 04

Zeit (Monat)

Zeit (Monat)

Verlauf der mittleren monatlichen Stoffkonzentration in den Jahren 2001 bis 2004 mit Angabe eines linearen Trends.

Mittelwert obere bzw. untere Grenzen (± 1 σ)

Stoffverteilung vom Abfall-Input in die Verbrennungsprodukte (Output)

Cu in kg/a

73‘000

Reingas 26

Abwasser 5.2

Zn in kg/a

173‘000

Reingas 110

Abwasser 3.3

RGR-Rückst. 19

RGR-Rückst. 330

Asche 7‘000

Asche 110‘000

Schlacke 66‘000

Schlacke 63‘000

CI in kg/a

787‘000

Reingas 540

Abwasser 440‘000

Cd in kg/a

1‘200

Reingas 4.8

Abwasser


In- und Output

Nach wie vor

tiefe Emissionswerte

40/41

Die Emissionswerte bewegten sich

im Rahmen der normalen jährlichen

Schwankungen und werden

ebenfalls stark von der Kehrichtzusammensetzung

beeinflusst. Die in

der Luftreinhalteverordnung (LRV)

vorgegebenen Grenzwerte wurden

aber auch in diesem Jahr vollumfänglich,

zum Teil sogar massiv,

unterschritten.

Nebst den LRV-Grenzwerten erfüllt

die KVA Thurgau ebenfalls

die Vorgaben gemäss deutschem

Umweltgesetz (17. BiMSchV) und

ermächtigt uns damit auch zur zukünftigen

Verwertung von Kehricht

aus dem süddeutschen Raum.

Schwefeldioxyd SO 2

Schwefeldioxyd SO 2

Schwefeldioxyd SO 2

Luftemissionen Staub

Luftemissionen Luftemissionen Grenzwert mg/Nm Staub

Luftemissionen Istwert mg/Nm 3 (Jahresdurchschnitt)

Grenzwert mg/Nm 3

mg/Nm 3 2000

1.10

2001

0.89

2002

0.86

2003

0.75

2004

0.69

mg/Nm 3

2000

0.37

2001

0.62

2002

1.22

2003

1.50

2004

1.61

mg/Nm 0

1.10

2000

0.89

2001

0.86

2002

0.75

2003

0.69

2004

mg/Nm 0

0.37

0.62

1.22

1.50

1.61

2000

2001

2002

2003

2004

Grenzwert mg/Nm Luftemissionen Istwert mg/Nm Staub

(Jahresdurchschnitt)

10

50

Grenzwert mg/Nm Luftemissionen mg/Nm 3 1.10

0.89

0.86

0.75

0.69

mg/Nm 3

0.37

0.62

1.22

1.50

1.61

10

Grenzwert mg/Nm 3

Istwert mg/Nm 3 (Jahresdurchschnitt)

50

Grenzwert mg/Nm 3

10

8

50

40

8

40

8

6

40

30

6

30

6

4

30

20

4

20

4

2

20

10

2

10

2

0

10

0

0

2000

2001

2002

2003

2004

0

2000

2001

2002

2003

2004

Istwert mg/Nm 3 (Jahresdurchschnitt)

Istwert mg/Nm 3 (Jahresdurchschnitt)

Istwert mg/Nm 3 (Jahresdurchschnitt)

Luftemissionen Kohlenmonoxyd CO

Luftemissionen Kohlenmonoxyd CO

Grenzwert mg/Nm 3

Istwert mg/Nm 3 (Jahresdurchschnitt)

Grenzwert mg/Nm Luftemissionen 3

Istwert mg/Nm Kohlenmonoxyd 3 (Jahresdurchschnitt)

50

CO

50

Grenzwert mg/Nm 3

Istwert mg/Nm 3 (Jahresdurchschnitt)

50

40

40

40

30

30

30

20

20

20

10

10

10

0

0

2000

2001

2002

2003

2004

mg/Nm 3

20.38

2000

19.17

2001

17.18

2002

16.80

2003

16.56

2004

mg/Nm 0

mg/Nm 3

20.38

2000

20.38

19.17

2001

19.17

17.18

2002

17.18

16.80

2003

16.80

16.56

2004

16.56

Luftemissionen Stickoxyde NO X

Luftemissionen Stickoxyde NO X

Grenzwert mg/Nm 3

Istwert mg/Nm 3 (Jahresdurchschnitt)

Grenzwert mg/Nm Luftemissionen Istwert mg/Nm Stickoxyde (Jahresdurchschnitt)

80

NO X

80

70

Grenzwert mg/Nm 3

Istwert mg/Nm 3 (Jahresdurchschnitt)

80

70

60

70

60

50

60

50

40

50

40

30

40

30

20

30

20

10

20

10

0

10

0

2000

2001

2002

2003

2004

mg/Nm 3

69.63

2000

61.72

2001

58.72

2002

61.11

2003

61.52

2004

mg/Nm 0

mg/Nm 3

69.63

2000

69.63

61.72

2001

61.72

58.72

2002

58.72

61.11

2003

61.11

61.52

2004

61.52

Ammoniak NH 3

Ammoniak NH 3

Ammoniak NH 3

Luftemissionen Chlorwasserstoff HCI

Luftemissionen Luftemissionen Grenzwert mg/Nm Chlorwasserstoff HCI

Luftemissionen Istwert mg/Nm 3 (Jahresdurchschnitt)

Grenzwert mg/Nm 3

mg/Nm 3 2000

0.34

2001

0.22

2002

0.25

2003

0.38

2004

0.67

mg/Nm 3

2000

2.80

2001

2.72

2002

1.98

2003

2.00

mg/Nm 0

0.34

2000

0.22

2001

0.25

2002

0.38

2003

0.67

2004

mg/Nm 0

2.80

2.72

1.98

2.00

2000

2001

2002

2003

Grenzwert mg/Nm Luftemissionen Istwert mg/Nm Chlorwasserstoff (Jahresdurchschnitt)

25

HCI

5

Grenzwert mg/Nm Luftemissionen mg/Nm 3 0.34

0.22

0.25

0.38

0.67

mg/Nm 3

2.80

2.72

1.98

2.00

25

Grenzwert mg/Nm 3

Istwert mg/Nm 3 (Jahresdurchschnitt)

5

Grenzwert mg/Nm 3

25

20

5

4

20

4

20

15

4

3

15

3

15

10

3

2

10

2

10

5

2

1

5

1

5

0

1

0

0

2000

2001

2002

2003

2004

0

2000

2001

2002

2003

Istwert mg/Nm 3 (Jahresdurchschnitt)

Istwert mg/Nm 3 (Jahresdurchschnitt)

Istwert mg/Nm 3 (Jahresdurchschnitt)

2004

2004

1.17

1.17

2004

1.17


In- und Output

Energiebilanz 2004

Input

Kehricht (t) 121‘941.00

Strom (MWh) 221.67

Erdgas (MWh) 5‘989.00

Output

Prozessdampf (MWh) 167‘695.00

Strom (MWh) 30‘253.00

Fernwärme (MWh) 0.00

Heizwert (MJ/t) 12‘833.61

Eigenbedarf

Strom (MWh) 15‘288.00

Notstromproduktion (MWh) 141.30

Prozessdampf (MWh) 41‘735.78

– Hilfsdampfkessel 2‘731.68

– Speisewasservorwärmung 24‘832‘18

– Gebäudeheizung 2‘628.00

– DeNOx Sprühverdampfer 1‘985.65

– DaGaVo 5‘547.33

– Warmhaltung, Sperrluft, etc. 4‘010.95

Wirkungsgrad (n. BfE)

elektrisch (%) 20.7

thermisch (%) 47.5

Gesamt (%) 68.2

Wirkungsgrad (absolut)

elektrisch (%) 10.3

thermisch (%) 47.5

Gesamt (%) 57.8

Wirkungsgrad (n. Reimann)

elektrisch (%) 27.2

thermisch (%) 51.3

Gesamt (%) 78.4

Elektrischer Wirkungsgrad wird mit Faktor 2

gewichtet, therm. Wirkungsgrad mit Faktor 1

Elektrischer und thermischer Wirkungsgrad

werden beide mit Faktor 1 gewichtet

Elektrischer Wirkungsgrad mit Faktor 2.316 gewichtet,

therm. Wirkungsgrad mit Faktor 1.0989

Energieflussdiagramm 2004


In- und Output

MIS = Management Informations System

Marketing/Beratung 2000 2001 2002 2003 2004

42/43

400 Vertragsabschlüsse 15 9 18 15 22

401 Gewicht Papier und Karton (t) 15‘334 15‘514 15‘329 15‘204 15‘523

402 Gewicht Metall (t) 2‘768 2‘756 2‘974 2‘703 2‘948

403 Gewicht Glas (t) 5‘008 5‘059 5‘543 5‘621 5‘688

404 Gewicht Alu/Blechdosen (t) 387 381 376 392 379

405 Verbrannte Mengen (kg/Einw.) 172 172 170 164 168

406 Recyclingmengen (kg/Einw.) 132 132 133 129 131

407 Nettokosten Papier und Karton (Fr./t) 29 67 47 52 59

408 Nettokosten Metall (Fr./t) 23 39 28 7 -64

409 Nettokosten Glas (Fr./t) 76 91 84 0* -18

410 Nettokosten Alu/Blechdosen (Fr./t) 306 355 340 316 330

411 Recyclingkosten (Fr./Einw.) 5.83 11.27 6.76 5.97 5.22

412 Anzahl Kundenbesuche 0 33 7 24 50

413 Wertstoffsammlung (Fr./t) 43.0 84.0 49.0 46.3 39.2

414 Recyclingquote (in % Abfälle Verband) 43.4 43.4 43.3 43.2 44.0

415 Internetkontakte Keine Daten Keine Daten 46‘052 68‘782 364‘911

416 Preis 35l-Sack (Fr.) 2.70 2.70 2.50 2.50 2.50

417 Preis Direktanlieferung (Fr./t) 275.0 275.0 248.0 248.0 248.0

418 Gemeindeinfo-Veranstaltung 1 1 1 1 1

419 Abfallkalender (Gemeinden) 65 65 65 65 66

420 «Augenblick» (Ausgaben/Jahr) 0 2 2 1 1

421 Verkaufte Marken (Stk.) 2‘498‘845 2‘283‘260 2‘543‘170 2‘632‘450 2‘650‘360

422 Verkaufte 35l-Säcke (Stk.) 1‘146‘600 1‘038‘700 1‘053‘330 981‘600 942‘600

423 Verkaufte Container Plomben (Stk.) 46‘077 45‘724 45‘970 47‘244 46‘670

424 Verkaufte Jahrespauschalen (Stk.) 1‘207 1‘205 1‘182 1‘169 1‘160

425 Einwohner im Einzugsgebiet 187‘897 188‘450 189‘966 191‘009 191‘122

426 Rückerstattung pro Einwohner (Fr.) 0 10 10 10 10

Konto

Kommentar

409 *Neu über die vorgezogene Entsorgungsgebühr gedeckt.


Marketing und Beratung

Erfolgreiches

Recycling

Die mengenmässig bedeutendsten

Wertstoffe wie Papier und Karton,

Glas und Altmetall nehmen

erfreulicherweise immer noch zu.

Damit steigert sich natürlich auch

die Recyclingquote, welche im

Berichtsjahr auf 44% kletterte,

d.h. dass jeder Thurgauer und jede

Thurgauerin knapp die Hälfte des

anfallenden Abfalls der Wiederverwertung

zuführt.

Andererseits konnten die Kosten

für die Wiederverwertung erneut

gesenkt werden. Mit der Einführung

von Vorgezogenen Recycling-

Gebühren (VEG) konnte im Bereich

Altglas ein Nettoertrag erzielt werden.

Gleiches gilt im Moment auch

für das Altmetall, welches in Asien

ein sehr begehrter Artikel ist und

entsprechend hohe Preise dafür

bezahlt werden.

Trotz Teuerung und LSVA konnte

sowohl der Anlieferungspreis für

Direktanlieferer als auch der Kehrichtsackpreis

auf bekanntem Niveau

gehalten werden.

Erfreulich hat sich der Abfallunterricht

entwickelt. Insgesamt konnten

rund 860 Lektionen in Kindergarten,

Unter- und Mittelstufe

erteilt werden. Das sind mehr als

18 % über den prognostizierten

Besuchszahlen. Der Unterricht erfolgt

stufengerecht und beinhaltet

das Kennen verschiedener Materialien,

das Wissen, dass man sie separat

sammeln kann, das Denken

in geschlossenen Kreisläufen bis

zur Erkenntnis, wo die wichtigsten

Wertstoffe zurückgegeben werden

können.

Rückerstattung an

die Gemeinden

Für die Aufrechterhaltung und die

Bewirtschaftung der Infrastruktur

für Sammelstellen sind im Jahr

2004 den Gemeinden 10 Franken

pro Einwohner erstattet worden.

Dies ergibt einen Gesamtbetrag

von 1,9 Millionen Franken.

Papier und Karton

Papier und und Karton

20000

20000 20000

15000

15000 15000

10000

10000 10000

5000

5000 5000

0

0 0

2000

2001

2002

2003

2004

Tonnen

2000

15‘334

2000 2001

15‘514

2001 2002

15‘329

2002 2003

15‘204

2003 2004

15‘523

2004

Tonnen Tonnen15‘334

15‘334 15‘514 15‘514 15‘329 15‘329 15‘204 15‘204 15‘523 15‘523

Glas

Glas Glas

6000

6000 6000

5000

5000 5000

4000

4000 4000

3000

3000 3000

2000

2000 2000

1000

1000

1000

0

0

2000

2001

2000

2000 2001

2001 2002

2002 2002

Tonnen

5‘008

5‘059

Tonnen

Tonnen 5‘008

5‘008 5‘059

5‘059 5‘543

5‘543 5‘543

Verbrannte Mengen

Recyclingmengen

200

200

2003

2003

2003

5‘621

5‘621

2004

2004

5‘688

5‘688

150

150

100

100

50

50

0

0

2000

2000

2001

2001

2002

2003

2003

2004

2004

kg/Einw.

kg/Einw.

172/132

172/132

170/133

164/129

168/131

3 Mio.

3 Mio.

Mio.

2.5 2.5 Mio.

Mio.

2.5 Mio.

Verbrannte Mengen

Verkauf

Marken

Marken

35l 35l 35l Säcke

Säcke

2 Mio.

2 Mio.

Mio.

1.5 1.5 Mio.

Mio.

1.5 Mio.

1 Mio.

Mio.

1 Mio.

500000 500000

500000

0 0

0

2000 2000 2001 2001 2002 2002 2003 2003 2004 2004

Stück Stück2‘498‘845

2000

2‘283‘260

2001

2‘543‘170

2002

2‘632‘450

2003

2‘650‘360

2004

Stück

1‘146‘600

2‘498‘845

1‘038‘700

2‘283‘260

1‘053‘330

2‘543‘170

981‘600

2‘632‘450 981‘600 942‘600

2‘650‘360 942‘600

1‘146‘600

1‘038‘700

1‘053‘330

981‘600

942‘600

Metall

Metall

3000

3000 3000

2500

2500 2500

2000

2000 2000

1500

1500 1500

1000

1000 1000

500

500 500

0

0 0

2000

Tonnen

2000

2‘768

2000

Tonnen Tonnen 2‘768 2‘768

400

400 400

350

350 350

300

300 300

250

250 250

200

200 200

150

150 150

100

100

100

50

50 50

0

0

2000

2000 2001

2001

Tonnen

Tonnen 387

387 381

381

2001

2002

2001

2‘756 2001

2002

2002

2‘974

2‘756 2‘756 2‘974 2‘974

Alu/Blechdosen

Alu/Blechdosen

2002

2002

376

376

Recyclingkosten/Einwohner

Recyclingkosten/Einwohner

Rückerstattung/Einwohner

12

12

2003

2004

2003

2003

2‘703

2004

2004

2‘948

2‘703 2‘703 2‘948 2‘948

2003

2003

2004

2004

392

392 379

379

10

10

8

8

6

6

4

4

2

2

0

0

2000

2000

2001

2001

2002

2002

2003

2003

2004

2004

Fr./Einw.

5.83/0

5.83/0

11.27/10

6.76/10

6.76/10

5.97/10

5.97/10

5.22/10

5.22/10

Verkauf

Containerplomben

Jahrespauschalen

50000

50000

50000

40000

40000

30000

30000

30000

20000 20000

20000

10000 10000

10000

0

0

2000 2000 2001 2001 2002 2002 2003 2003 2004 2004

Stück Stück 46‘077 46‘077

2000

45‘724 45‘724

2001

45‘970 45‘970

2002

47‘244 47‘244

2003

46‘670 46‘670

2004

Stück

1‘207

46‘077

1‘207 1‘205

45‘724 1‘205 1‘182

45‘970 1‘182 1‘169

1‘169 47‘244

1‘160

1‘160 46‘670

1‘207

1‘205

1‘182

1‘169

1‘160


In- und Output

MIS = Management Informations System

44/45

Kompostaufbereitung Deponien 2000 2001 2002 2003 2004

Kompostaufbereitung Hefenhofen

700 Verarbeitete Mengen Hefenhofen (t) 2‘290 2‘158 2‘504 2‘427 2‘730

701 Aufwand pro t (Fr./t) 116.82 126.95 117.70 116.67 114.51

702 Erlös pro t (Fr./t) 129.80 127.13 127.08 127.46 127.46

703 Deckungsgrad (%) 113.0 100.1 108.0 109.0 111.3

Deponie Emmerig

800 Menge Deponie Emmerig (t) 18‘177 16‘399 13‘804 14‘447 15‘339

801 Restvolumen (t) 110‘500 94‘101 80‘297 66‘800 52‘863

802 Verfüllgrad (total 170‘000 t) (%) 35.00 44.64 47.23 60.71 68.90

803 Aufwand (Fr./t) 67.20 66.86 57.43 51.83 49.73

804 Erlös (Fr./t) 70.00 71.11 52.20 50.88 51.04

805 Deckungsgrad (%) 105.0 106.0 91.0 98 104

806 Personal- und Sachaufwand (Fr./t) 8.20 10.63 16.14 15.14 15.17

807 Kapitaldienst Deponie Emmerig (Fr./t) 59.0 56.22 41.30 36.68 34.55

808 Aufbereitete Schlacke (t) – – – 13‘694 12‘435

809 Aussortierter Eisenschrott (t/%) – – – 712.1/5.20 1084.7/8.72

810 Aussortierter Aluminiumschrott (t/%) – – – 151.8/1.11 166.3/1.33

811 Buntmetalle und weitere Fraktionen (t/%) – – – 20.7/0.15 40.3/0.32

812 Aussortierter Schrott (kg/t Schlacke) 48.9 54.3 77.1 52.0 101.6

813 Abwasser in die ARA (m 3 ) 12‘076 11‘464 13‘798 7‘272 9‘110

814 Temperatur Abwasser Deponiesickerw. P3 (°C) 13.5 12.75 17.60 17.85 17.90

815 Leitfähigkeit (20°C) (µS/cm) 691 723 609 632 720

816 pH-Wert (Labor) Auslauf P3 (pH) 8.45 7.49 8.76 8.49 8.23

817 pH-Messtemperatur Auslauf P3 (°C) 17.9 19.5 19.0 22.05 22.15

818 Chlorid Untergrundentw. P2 (mg Cl/l) 26.0 20.5 20.0 29.8 30.30

819 Sulfat Untergrundw. P2 (mg SO 4

/l) 22.0 18.0 21.0 17.4 22.80

820 DOC (gel. Org. Kohlenstoff) P2 (mg/l) 1.3 1.3 2.2 0.9 1.3

821 Dichte d. eingebauten Abfälle (t/m 3 ) 1.7 1.7 1.7 1.7 1.7

Deponie Kehlhof

822 Menge Deponie Kehlhof (t) 10‘151 7‘088 7‘246 4‘992 4‘610

823 Restvolumen Reaktormaterial (m 3 ) – 113‘500 135‘200 132‘500 129‘400

824 Aufwand (Fr./t) keine Angaben keine Angaben 84.86 112.62 109.30

825 Erlös Fr./t) keine Angaben keine Angaben 84.89 103.94 99.55

826 Deckungsgrad (%) keine Angaben keine Angaben 100 92 91

827 Personal- und Sachaufwand (Fr./t) keine Angaben keine Angaben 57.82 82.18 77.90

828 Kapitaldienst Deponie Kehlhof (Fr./t) keine Angaben keine Angaben 26.92 30.44 31.40

829 Abfluss Schmutzwasser (m 3 ) 102‘690 93‘435 93‘800 41‘000 65‘600

830 Leitfähigkeit Grundwasser (Abstrom KB 3) (µS/cm) 537 565 622 587 557

831 Bor gelöst (Abstrom KB 3) (mg B/l) 0.42 0.46 0.52 0.40 0.54

832 Chlorid (Abstrom KB 3) (mg Cl/l) 11.7 11.2 11.4 11.80 11.3

833 Sulfat(Abstrom KB 3) (mg SO 4

/l) 5.1 4.4 4.4 8.80 3.9

Menge Deponie Emmerig

Menge Deponie Kehlhof

20000

20000

15000

15000

10000

10000

5000

5000

0

Tonnen

2000

18‘177

2001

16‘399

2002

13‘804

2003

14‘447

2004

15‘339

0

Fr.

2000

10‘151

2001

7‘088

2002

7‘246

2003

4‘992

2004

4‘610


Management Review

KVA Thurgau

Prozessmanagement

2004

Mit der Einführung des Managementsystems

stehen heute dem Verwaltungsrat und der Geschäftsleitung

eine Fülle von Informationen zur

Verfügung. Wichtige Aspekte können daraus entnommen

werden. So konnten im vergangenen

Jahr 7 interne Verbesserungsmassnahmen entgegengenommen

und davon 5 umgesetzt werden.

In 49 Führungen besuchten insgesamt 990 Personen

die KVA Thurgau. Die Schulung stellt die

Qualität unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

sicher. Eine komplette Übersicht hilft, kontinuierlich

Schwachstellen zu verbessern. Mit Erfahrungsaustausch

stellt die KVA sicher, dass Prozesse und

Wirtschaftlichkeit gegenüber unseren Mitbewerbern

Stand halten. Ein ganz wesentlicher Punkt ist

die Arbeitssicherheit, welche laufend punktuelle

Verbesserungen erfährt.


Management Review

46/47

Prüfthema 2004

Vorangegangenes Review

Qualität des Systems,

durchgeführte Audits

Bewertung

Im Februar 2004 wurde in der GL der vierte Review durchgeführt. Die geplanten Ziele und

Massnahmen wurden gemäss M-HB FO 1.4.02 festgelegt. Im folgenden Rückblick werden

die Zielerreichung überprüft und neue Ziele festgelegt.

Interne Vorbereitungen für das Re-Zertifizierungsaudit am:

04.04.04 Auditor Herr Paul N. Burch, FEE

12.02.04

02.03.04

23.03.04

21.05.04

Zusammenfassung der wichtigsten Aktivitäten:

– Einbezug der Reaktordeponie Kehlhof

– Anpassungen verschiedener Prozesse RAZ Kreuzlingen

– Überprüfung der Q-Daten aller Logistikprozesse

– SWOT-Analyse im Bereich Logisitk

– Überarbeitung der Prozesse 4.3 und 2.5

– Vorbereitung und Implementierung des elektronischen MHB.

Re-Zertifizierungsaudit am:

22.06.04 Auditoren Herr Dr. Erhard Hug, SGS und Herr Dr. U. Horn, SGS

Befund:

– Der Umsetzung des integrierten Managementsystems wird weiterhin grosse Bedeutung

beigemessen. Alle aufgebauten und eingeführten Instrumente zum Zielsetzungsprozess

werden eingesetzt.

– Damit lebt das System und eine kontinuierliche Verbesserung von System und Leistung

kann nachgewiesen werden.

– Die Systemkenntnisse mit der entsprechenden Philosophie gemäss den überprüften

Normen haben sicht gefestigt, so dass der Systemverantwortliche kompetente Antworten

zu Systemfragen liefern konnte.

– Die Auseinandersetzung mit Korrekturmassnahmen und Hinweisen aus vergangenen

Audits wird schriftlich in einer beeindruckenden Art protokolliert und aufgearbeitet.

– Der Jahres- und Managementbericht 2003 enthält u.a. auch den Managementreviewbericht.

Da der Bericht der Öffentlichkeit zugänglich ist, wird diesbezüglich eine bemerkenswerte

Offenheit gelebt.

– Es wurde eine SWOT-Analyse begonnen, die zukünftig zu verfolgenden Lösungen in

der Sammellogistik zu evaluieren. Die damit verbundenen Zielsetzungen sind in den

mittelfristigen Zielen bis 2006 enthalten.

– Die oberste Geschäftsleitung besitzt einen stark innovativen Charakter bei Planungen,

Umsetzungen, Dokumentationen und kommunikativen Aspekten.

– Der gesamte Betrieb hinterlässt einen ausgesprochen sauberen und gut organisierten

Eindruck.

Eignung MS bei besonderen

Vorkommnissen

Eignung zur Erfüllung der Zielsetzungen

und Verbesserung der

Qualitäts- und Umweltleistungen

7 interne Verbesserungsvorschläge wurde abgegeben:

– 4 wurden umgesetzt

– 2 sind in Bearbeitung

– 1 wurde abgelehnt.

Es sind keine besonderen Vorkommnisse mit Wirkung gegen aussen zu

verzeichnen.

Zusammenfassend kann mit einem gewissen Stolz gesagt werden, dass die sehr hoch gesteckten

Ziele mit wenigen – begründeten – Ausnahmen erreicht wurden.


Management Review

Prüfthema 2004

Unternehmenspolitik,

Erfüllung der Gesetze

Anliegen interessierter

Kreise

Bewertung

Mittels einer digitalen Gesetzessammlung (§URCH-Umweltrecht Schweiz) werden sämtliche

Änderungen auf Stufe Gesetz und Verordnung jährlich aktualisiert und visualisiert.

Auswirkungen in allen Bereichen werden überprüft und wenn nötig umgesetzt.

Interne Kommunikation:

– Delegiertenversammlung

– Budgetversammlung der Delegierten

– 6 VR Sitzungen

– 9 VRA Sitzungen

– 17 GL Sitzungen

– AL-Sitzungen wurden in Absprache mit der Direktion in der Regel wöchentlich abgehalten

– 3 Mitarbeiter Informationsversammlungen

– Täglicher Schichtrapport

– B+F-Gespräch gemäss Vorgaben

KVAktuell

Externe Kommunikation:

– 49 Führungen mit insgesamt 990 Besuchern (FO 3.1.02)

– Acht Presseberichte (FO 4.8.02)

– Ein Augenblick (Hauszeitung)

– Ein Abfallkalender in alle Gemeinden

– Eine Gemeinde Info-Tagung

– Förderung der überregionalen Zusammenarbeit (Ostschweiz, Zürich/Thurgau, ABK)

– Homepage KVA-Thurgau mit 364‘911 Besuchern (FO 3.1.04). Seit Oktober 04 ist die

Seite auf diversen Suchmaschinen indexiert. Daher dieser enorme Zuwachs.

– Eine Informations-/Schulungstagung mit dem Sammeldienstpersonal

– Abfallunterricht an den Schulen ist erfolgreich angelaufen. Die Teilnahme der Schulklassen

ist über den Erwartungen. Erste Kennzahlen liegen vor.

– VBSA Fax-Info, Redaktion, Druck und Versand

Qualität der Prozesse

Der VR hat Kenntnis genommen vom Managementreview 2004. Ausgewählte Resultate

werden im Jahres- und Managementbericht publiziert.

Arbeitsplatz im Kommandoraum.

Frischdampfsystem.


Management Review

48/49

Prüfthema 2004

Qualitäts- und Umweltrelevanz der

Produkte

Kundenzufriedenheit

Qualität der Lieferanten

Bewertung

Die eingegangenen Kundenreklamationen wurden fristgerecht erledigt.

Besuche und Gespräche mit Kunden jeglicher Art wurden intensiviert. Diverse telefonische

Besprechungen und Rückfragen mit Kunden. Referententätigkeit an der gewerblichen

Berufsschule (Ökologie).

Lieferantenbewertungen (FO-4.2.03) wurden im Berichtsjahr zwei durchgeführt. Die

Bewertungen gaben keinen Anlass, die Lieferanten einer eingehenden Prüfung zu unterziehen.

Selbstverständlich werden bei den Kunden- respektive Lieferantengesprächen auch Themen

der Zusammenarbeit regelmässig behandelt. Kommen in dieser Beziehung Ungereimtheiten

vor, werden diese sofort bereinigt.

Arbeitssicherheit Personalbestand total 47 Personen

Personalmutation total

3 Personen

Vollstellen 43

Ausfalltage infolge Betriebsunfall 0

Ausfalltage infolge Nichtbetriebsunfall 42

Ausfalltage infolge Krankheit 215

– Durchführung der Arbeitsmedizinischen Vorsorgeuntersuchung für Schicht- und Entladepersonal.

– Schulung durch Spezialisten der Firma 3M zum Thema Kopfschutz (Gehör, Augen,

Atemwege) für alle Mitarbeiter im Verbrennungsbetrieb.

– Grundkurs Arbeitssicherheit für alle Mitarbeiter im Verbrennungsbetrieb durchgeführt,

geleitet durch M. Leuenberger, Beauftragter für Arbeitssicherheit des VBSA.

– Besuch des SiBe-Kurses 2004 durch den Betriebsleiter.

– Besuch des Seminars «Kommunikation am Unfallort» durch den Betriebsleiter.

– Besuch des Refresherkurses in Nothilfe durch die beiden Anlagenelektriker.

– Inkraftsetzung diverser Betriebsweisungen zum Thema Arbeitssicherheit.

Wirtschaftlichkeit Trotz hohen Mengeneinbussen aus Bern (ca. 12‘000 t) und der Westschweiz (ca. 7‘000 t)

wurde mit 120‘851 t Material das Mengenbudget leicht überschritten. Aus dieser leichten

Budgetüberschreitung ergab sich gegenüber dem Budget ein höherer Ertragsüberschuss

von rund 1 Mio Franken.

Gewerbeanlieferung.

Betriebliche Arbeitssicherheit.


Management Review

Prüfthema 2004

Qualität der Schulung

Technische

Prozesssteuerungen

Bewertung

Die Qualität der Mitarbeiter wird durch regelmässig interne und externe Schulung sichergestellt.

Im Berichtsjahr besuchte die Belegschaft ausgesuchte, für den Betrieb notwendige

Weiterbildungen.

Kehrichtverbrennungsanlage

– Die mittlere Verfügbarkeit der Anlage bezogen auf 8784 Jahresstunden betrug 91,5%.

– Ungeplante Anlagenstillstände: 4 (mit einer totalen Ausfallzeit von 117 Stunden).

– Die Kapazitätsauslastung bezogen auf 120‘000 Jahrestonnen betrug 101,6%.

– Das neue Instandhaltungsprogramm CareOffice wurde vollumfänglich eingeführt

– Als Ersatz des BMS2000 wurde ein neues Betriebsdatenerfassungs- und -archivierungssystem

ACRON eingeführt.

– Im Prozessleitsystem kam es infolge Alterung zu vermehrten Ausfällen von Analog-

Ausgangsmodulen, mit negativen Auswirkungen auf die nachgeschalteten Prozesse.

Die Problematik wurde beim Lieferanten platziert.

– In der Rauchgasreinigung wurden die Gasbrenner zur Erwärmung der Rauchgase vor

dem DeNOx durch Gas-Dampf-Wärmetauscher ersetzt. Der jährliche Erdgasverbrauch

kann dadurch um über 95% reduziert werden.

– Indem ein Teil des bisher in die ARA geleiteten Brauchwassers in die beiden Nassentschlacker

geführt wird, kann der jährliche Netzwasserbezug um über 10% reduziert

werden.

– Die beiden Jahresrevisionen verliefen im geplanten zeitlichen und budgetierten Rahmen;

zu den dabei ausgeführten Arbeiten wurden durch den Leiter Unterhalt wiederum

detaillierte Revisionsberichte erstellt.

– Grössere Probleme mit dem HD-Einlassventil bei der Dampfturbine veranlassten die

Betriebsleitung, das Ventil über längere Zeit auf 80% Öffnungshub zu blockieren. Als

Konsequenz resultierte dadurch eine etwas tiefere, spezifische Stromproduktion.

– Durch Anpassungen in der Notstromlogik, konnte eine wesentlich höhere Zuverlässigkeit

des Notstromaggregates erreicht und damit die Anlagensicherheit erhöht werden.

– Die Emissionswerte lagen weiterhin weit unter den Grenzwerten und bewegten sich in

den letztjährigen Grössenordnungen.

– Im November wurden die amtlich alle 3 Jahre geforderten LRV-Emissionsmessungen

durch ein zertifiziertes Messinstitut durchgeführt.

– Der Schadstoffausstoss der 4 aufgezeichneten Elemente zeigte steigende Tendenzen;

waren jedoch nicht sehr ausgeprägt. Sie müssen aber im Auge behalten werden.

– Die Stoffflussanlayse betreffend Kehrichtzusammensetzung wurde auch 2004 weitergeführt

und ergibt nun langsam genügend Daten für eine umfassende Analyse.

– Die Ende letzten und anfangs dieses Jahres bei den vierteljährlich durchgeführten Abwasseranalysen

festgestellen, erhöhten Chromwerte, konnten durch Anpassung des

pH-Wertes in der Gipsfällung wieder unter den Grenzwert reduziert werden.

– Einem Studenten der FH Konstanz wurde die Möglichkeit geboten, seine Diplomarbeit

zu Thema «Restenergienutzung in der KVA Thurgau» bei uns zu schreiben. Die darin

gewonnenen Erkenntnisse und Daten dienen als Grundlage für ein Projekt zur Nutzung

der Abwärme aus der Dampfturbine.

Gratulation

Florian Unseld, Student der FH Konstanz, mit seiner

Diplomarbeit zum Thema «Restenergienutzung in der KVA Thurgau».

Die Arbeit wurde mit der Note 1.3 (sehr gut) bewertet.

Das KVA-Team


Management Review

Prüfthema 2004

Bewertung

50/51

Logistik

– Der Verkehrsfluss beim Regionalen Annahmezentrum Hefenhofen konnte durch die

Vergrösserung der Verkehrsfläche und die Neuerstellung der Halle für die Abgabe von

Wertstoffen wesentlich verbessert werden.

– Die Ausfalltage der IES-Fahrzeuge haben sich stark erhöht. Die Reparaturkosten sind

auch in diesem Jahr sehr unterschiedlich ausgefallen, d.h. von extrem tiefen Unterhaltskosten

bis zu extrem hohen Reparaturkosten.

– Die Abfallmengen erhöhten sich beim RAZ Frauenfeld um 14,4% und in Kreuzlingen

um 6,3%, während die Abfallmengen im Regionalen Annahmezentrum Hefenhofen

infolge Umbau um 4,1% rückläufig waren.

– Die Ablagerungsmengen auf die Deponie Kehlhof reduzierten sich gegenüber dem

Vorjahr nochmals um 7,6%.

Risikoanalyse

Notwendigkeit von Änderungen

des MS

– Im Hilfsdampfkessel-Raum wurden über dem Notstromaggregat und dem Hilfsdampfkessel

Gasdetektoren installiert.

– Der Verzicht auf Erdgas zur Aufwärmung der Rauchgase vor dem Katalysator führt zu

einer markanten Reduktion des Risikos einer Gasleckage.

– Im Einfülltrichterbereich wurden zusätzliche Wandlöschposten zur gezielten Brandbekämpfung

in den Einfülltrichtern installiert.

– Im Berichtsjahr wurde das Management-Handbuch elektronisch erfasst und auf allen

Arbeitsplätzen installiert. Die Aktualität des Systems kann dadurch erhöht werden.

Ebenso sind statistische Auswertungen sehr effizient möglich.

– Mit dieser Anpassung kann man von einer umfassenden Änderung sprechen. Allerdings

wurden ca. 95% der Vorgaben übernommen. Sämtliche Änderungen sind in

schriftlicher Form vorhanden.


Management Review

34

30

29

15

24

26

32

27 25

28

31

1

2

3

4

6

7

5

9

8

11 10 12

14

13

16

17

18

35

33

22

19

21

23

20

23

1 Entladehalle

2 Sperrmüllschere

3 Kehrichtbunker

4 Krananlage

5 Kranführerkabine

6 Einfülltrichter mit Schacht

7 Kehrichtzuteiler

8 Verbrennungsrost

9 Feuerraum

10 Nassentschlacker

11 Schlackenband

12 Primärluftsystem mit Luvo

13 Sekundärluftsystem

14 Dampfkessel

15 Luftkondensationsanlage

16 Flugaschetransportsystem Kessel

17 Elektrofilter

18 Flugaschetransportsystem E-Filter

19 Wärmetauscher

20 Saurer Wäscher

21 Tropfenabscheider

22 Basischer Wäscher

23 Wäscherpumpen

24 NH 4 OH-Sprühverdampfer

25 NH 4 OH-Eindüsung

26 Wärmetauscher

27 Kanalbrenner

28 SCR-Reaktor

29 DeNOx-Bypass-RG-Leitung

30 Saugzugventilator

31 Sperrluftgebläse

32 Notwassertank

33 Abwasserstapeltank

34 Kamin

35 Turbogruppe

Anlage KVA aus der Vogelperspektive.

Bilder rechts, von oben nach unten:

Ammoniak-Lagertanks.

Kranführer-Stand.


Umweltrelevante Informationen

M = Mitteilung an interessierte Kreise, ausgehende Information

M

Art des Dokumentes

Aktivität

Absender

Register

M Inserat Zeitung Thurgauer Zeitung

Thurgauer Tagblatt

M Pressemitteilung Thurgauer Zeitung

Thurgauer Tagblatt

Empfänger

Beteiligte

Datum

Hauptpunkte

Interessierte Februar 2004 Betriebsführung

14. Februar 2004

Interessierte März 2004 Kleinfeuer im

Kehrichtbunker

M Pressemitteilung Thurgauer Zeitung Interessierte Mai 2004 Eröffnung/Fertigstellung

RAZ Kreuzlingen

M Inserat Zeitung Thurgauer Zeitung

Thurgauer Tagblatt

M Inserat Zeitung Thurgauer Zeitung

Thurgauer Tagblatt

Interessierte September 2004 Zusätzlicher Anliefertag

25. Sept. 2004

Interessierte Oktober 2004 Betriebsführung

16. Oktober 2004

M Augenblick Marketing Haushalte November 2004 Umweltthemen

M Inserat Zeitung Thurgauer Zeitung

Thurgauer Tagblatt

M Inserat Zeitung Thurgauer Zeitung

Thurgauer Tagblatt

Interessierte November 2004 Betriebsführung

10. Dezember 2004

Interessierte Dezember 2004 Zusätzlicher Anliefertag

18. Dez. 2004

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