Jahres - beim Verband KVA Thurgau

kvatg.ch

Jahres - beim Verband KVA Thurgau

Jahres- und Managementbericht

Kehrichtheizkraftwerk

KVA Thurgau

2011


Vorwort

3

Vorwort Verwaltungsratspräsident

bei. So ist es erstmals gelungen, über das ganze Betriebsjahr

immer genügend Material zu haben, um Volllast

fahren zu können.

Der schwache Euro beziehungsweise der starke Schweizer

Franken blieb auch für uns nicht ohne Folgen. Die Preise

für Anlieferungen aus dem Ausland gerieten unter

Druck. Dennoch verhält es sich immer noch so, dass die

Einnahmen von ausserkantonalen Anlieferungen dazu

beitragen, die Anlieferungspreise für Abfälle aus dem

Kanton auf dem bestehenden Niveau zu halten.

Alfred Wechsler

Geschätzte Delegierte

Wiederum dürfen wir auf ein erfolgreiches Betriebsjahr

zurückblicken. Das erfreuliche Geschäftsergebnis ist in

der guten Auslastung und der hohen Verfügbarkeit der

Anlage begründet.

Hoher Heizwert vermindert den Durchsatz

Auf den ersten Blick könnte man zur Annahme gelangen,

dass das Jahresergebnis vom Heizwert der Abfälle

abhängt. Das ist tatsächlich der Fall, aber der Gewinn

steigt nicht mit dem Heizwert, sondern es verhält sich

gerade umgekehrt. Die Anlage wird bei konstanter Leistung

(= konstanter Dampfproduktion) gefahren. Der

Kehricht dient dabei als Brennstoff. Steigt der Energieinhalt

pro Kilogramm Kehricht, so brauche ich davon

weniger, um die gleiche Dampfleistung zu erzeugen.

Eine Überprüfung der Auslegung nach dem heutigen

Stand der Technik für die Feuerung und den Kessel

zeigte, dass eine leichte Erhöhung der durchschnittlichen

Dampfleistung ohne Sekundärmassnahmen fahrbar

und zulässig ist. Diese Massnahme hat neben der

Auslastung und der hohen Verfügbarkeit der Anlage

auch dazu beigetragen, dass die Rekordmenge von

145 000 Tonnen erreicht werden konnte.

Akquisition als Schlüssel zum Erfolg

Neben den technischen Optimierungen trugen auch die

geschickten und nachhaltigen Bemühungen der Abteilung

Markt und Kunden zum guten Geschäftsergebnis

Logistik und Deponien

Um allenfalls mehr Flexibilität zu erlangen, hat sich der

Verwaltungsrat entschieden, die Gebäude der ehemaligen

KVA Müllheim wieder zu erwerben.

Am Bahntransport soll nach Meinung des Verwaltungsrates

grundsätzlich festgehalten werden. Dennoch sollte

auch diesbezüglich nach Optimierungsmöglichkeiten

gesucht werden. Der Bahntransport bringt eine hohe

Flexibilität, was vor allem bei der Zunahme der Verschiebung

von Abfällen in andere Kehrichtverbrennungsanlagen

im Inland von Vorteil ist.

Personelles

Als Ersatz für die Finanzchefin Myriam Graber konnte

Martin Heinrich gewonnen werden. Mit grossem Einsatz

hat er sich in die nicht einfache Materie eingearbeitet.

Nach intensiven Gesprächen mit unserem Direktor, Markus

Bär, mussten wir feststellen, dass in strategischen

und operativen Fragen grössere Differenzen bestehen.

Als Folge davon einigte man sich, dass der Anstellungsvertrag

mit Markus Bär aufgelöst wird. Ich möchte mich

an dieser Stelle bei Markus Bär für seinen Einsatz in den

vergangenen zweieinhalb Jahren bedanken.

Ausblick

Bei einem kleinen Blick über das eigentliche Berichtsjahr

hinaus darf festgestellt werden, dass sich im Betrieb die

Lage beruhigt hat und die Mitarbeitenden wiederum voll

motiviert an der Arbeit sind.

Ich möchte mich bei den verschiedenen Teams für ihren

Einsatz herzlich bedanken. Sie haben gezeigt, dass trotz

teilweise schwierigen Randbedingungen ein Rekordergebnis

zu erzielen war.

Alfred Wechsler

Präsident des Verwaltungsrates


4 Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

1. Das Unternehmen 5

Kurzporträt 6

Unternehmensgeschichte 7

Verbandsorganisation 8

Einzugsgebiet 9

Verwaltungsrat 10

Vision / Leitbild 11

Strategie 2010–2015 12

Geschäftsleitung / Organisation 13

Mitarbeitende 14

Personelles 15

Energierückgewinnung und Energieerträge 16

Deponie Kehlhof, Systemaufbau Rekultivierung 17–18

2. Finanzen 19

Betriebsrechnung 2011 20 –28

Bestandesrechnung per 31. Dezember 2011 29

Geldflussrechnung 2011 30

Investitionsrechnung 2011 31

Anlagen 2011 32

Anlagen und Darlehen 2011 33

Revisionsbericht 35 –36

3. Zahlen und Fakten 37

Finanzen / Personal 38

Finanzielle Lage 39

Logistik 40 –41

Verbrennungsbetrieb 42

Thermische Verwertung des Abfalls 43

Verbrennungsbetrieb 44

Chemische Abfallzusammensetzung 45

Reingaswerte und Abwasserqualität 46

Energiebilanz / Energienutzungsgrad nach EnV / Energieflussdiagramm 47

Markt und Wertstoffe 48

Sammeln und recyceln 49

Deponien und Grüngut 50

4. Management-Review 51

Management-Review 53 –54

Adressen 56


KVA Thurgau

Das Unternehmen

2011


6 Das Unternehmen

Kurzporträt

Aufgaben des Verbands KVA Thurgau

Kehrichtheizkraftwerk Weinfelden

Regionale Annahmezentren Frauenfeld, Hefenhofen,

Kreuzlingen und Weinfelden

Reststoffdeponie Emmerig, Pfyn

Reaktordeponie Kehlhof, Berg

Sammellogistik

Kompostaufbereitungsanlage Hefenhofen

Dienstleistungen

Annahme und thermische Verwertung von brennbaren

Abfällen.

Annahme von brennbaren Abfällen, Wertstoffen sowie

von Problem- und Sonderabfällen aus Gewerbe-, Industrie-

und Dienstleistungsunternehmen sowie Haushalten.

Nachsorge durch den Verband.

Annahme und Einbau von nicht brennbaren Bauabfällen,

Industrie- und Gewerbeabfällen sowie Rückständen aus

Abfallbehandlungsanlagen.

Sammlung von Siedlungsabfällen und siedlungsabfallähnlichen

Abfällen aus Haushalten, Gewerbe-,

Industrie- und Dienstleistungsunternehmen.

Annahme und Zerkleinerung von kompostierbarem

Material.


Das Unternehmen

7

Unternehmensgeschichte

vor 1995

Die Zweckverbände KVA Mittelthurgau und KVA Oberthurgau

betreiben seit 1974 an den beiden Standorten

Müllheim und Hefenhofen je eine Verbrennungsanlage

bzw. Ofenlinie.

Intensive Gespräche und Bemühungen des Kantons

Thurgau zusammen mit den beiden Verwaltungsräten

führten zum Ziel, die beiden Anlagen stillzulegen und an

einem geeigneten Ort eine den aktuellen Bedürfnissen

und dem neusten Stand der Technik entsprechende

Kehrichtverbrennungsanlage im Raum Mittelthurgau zu

erstellen.

Projektierung und Planung der neu zu erstellenden Anlage

im östlichen Gemeindegebiet von Weinfelden ab 1991.

Der Verband KVA Thurgau eröffnet im Sommer 1996

feierlich die neue Kehrichtverbrennungsanlage am Standort

Weinfelden TG.

Aufbau eines Integralen Entsorgungssystems (IES) mit

dem Ziel, durch einen Kombiverkehr LKW – Bahn aus dem

Verbandsgebiet die klare Mehrheit der Massenströme

(ankommend und abgehend) mit der Bahn zu transportieren.

1995 – 1999

Die Anlagefunktionen werden laufend optimiert.

Die jährliche verwertete Abfallmenge steigt von anfänglich

90 000 Tonnen kontinuierlich auf über 110 000

Tonnen an.

Der neue Verwaltungsrat konstituiert sich, er ist mehrheitlich

durch Politiker alimentiert.

2000 – 2004

Die angelieferte und zur Verwertung bestimmte Abfallmenge

steigt weiter von 110 000 Tonnen auf über

120 000 Tonnen an.

Mit den beiden Landkreisen Konstanz (Stadt Konstanz)

und Bodensee (Stadt Friedrichshafen) des Landes Baden-

Württemberg werden erstmals Verhandlungen geführt

über die Möglichkeit einer länger andauernden Zusammenarbeit

in der thermischen Verwertung von Siedlungsabfällen

aus Haushalt, Industrie und Gewerbe.

Das Managementsystem des Verbands KVA Thurgau

wird im Jahr 2004 erstmals nach den beiden Normen

ISO 9001 und 14001 zertifiziert.

2005 – 2011

Die Abfallmenge steigt weiter kontinuierlich an auf über

140 000 Tonnen pro Jahr.

Die Kundennähe wird verstärkt, die vier Regionalen Annahmezentren

(RAZ) in Frauenfeld, Kreuzlingen, Hefenhofen

und bei der KVA Weinfelden werden weiter organisatorisch

verbessert, das Angebot wird erweitert.

Im Sommer 2005 wird erstmals Siedlungsabfall aus dem

süddeutschen Raum per Bahn angeliefert.

Im Herbst 2009 schliesst der Kanton Thurgau in Sulgen

und Frauenfeld die Örtlichkeiten für die Annahme von

Sondermüll (Gifte, Öle, Medikamente etc.), der Verband

KVA Thurgau übernimmt diese Funktion in den vier Annahmezentren

in Weinfelden, Frauenfeld, Hefenhofen

und Kreuzlingen.

Zur Verbesserung der Energieausnutzung wird die bestehende

Dampfturbine von April bis September 2009

durch eine leistungsfähigere ersetzt.

An der WEGA 2009, der grössten Thurgauer Messe,

zeigt sich die KVA Thurgau in enger Zusammenarbeit

mit dem Amt für Umwelt des Kantons Thurgau. Das

Thema Littering soll im Kanton Thurgau in den nächsten

Jahren nachhaltig verankert werden.

Rekordergebnisse 2011 der thermisch verwerteten Kehrichtmenge

mit 144 763 Tonnen und der Stromabgabe

ins Netz der Technischen Betriebe Weinfelden mit

39 133 kWh.


8

Das Unternehmen

Verbandsorganisation

Fachkommissionen

bedarfsorientiert

Verbandsgemeinden

66 Gemeinden

205 500 Einwohner

Delegiertenversammlung

80 Delegierte

Verwaltungsrat

14 Verwaltungsräte

1 Vertreter des Kantons

VR-Ausschuss

5 VR-Mitglieder

1 Vertreter des Kantons

Direktion

Verbandsgemeinden

Dem Verband gehören 66 Gemeinden mit über

200 000 Einwohnern an

Affeltrangen, Altnau, Amlikon-Bissegg, Amriswil, Arbon,

Basadingen-Schlattingen, Berg, Berlingen, Birwinken,

Bischofszell, Bottighofen, Bürglen, Bussnang, Diessenhofen,

Dozwil, Egnach, Erlen, Ermatingen, Eschenz,

Felben-Wellhausen, Frauenfeld, Gachnang, Gottlieben,

Güttingen, Hauptwil-Gottshaus, Hefen hofen, Herdern,

Hohentannen, Homburg, Hüttlingen, Hüttwilen, Kemmental,

Kesswil, Kradolf-Schönenberg, Kreuzlingen, Langrickenbach,

Lengwil, Lommis, Mammern, Mannenbach-

Salenstein, Märstetten, Matzingen, Müllheim, Münsterlingen,

Neunforn, Pfyn, Raperswilen, Roggwil, Romanshorn,

Salmsach, Schlatt, Schönholzerswilen, Sommeri,

Steckborn, Stettfurt, Sulgen, Tägerwilen, Thundorf, Uesslingen-Buch,

Uttwil, Wagenhausen, Wäldi, Warth-Weiningen,

Weinfelden, Wigoltingen, Zihlschlacht-Sitterdorf

Geschäftsleitung


Das Unternehmen 9

Einzugsgebiet

Württemberg

Elsass

Baden

Bayern

Zürich

Vorarlberg

SCHWEIZ

Luzern

Schwyz

Rapperswil

Liechtenstein

Tiroll

Frankreich

Italien

Verbandsgebiet im

Kanton Thurgau

Einzugsgebiet

Süddeutschland

«50 Prozent des verwerteten Abfalls stammen aus

dem Verbandsgebiet des Kantons Thurgau


10

Das Unternehmen

Verwaltungsrat (Amtsperiode 2011 bis 2015)

Der Verwaltungsrat setzt sich wie folgt zusammen:

Alfred Wechsler * Weinfelden Präsident seit 1992

Anton Pfiffner * Matzingen Vizepräsident 1992

Erich Baumann * Bürglen 2011

Boris Binzegger * Bischofszell 2010

Urs Schär* Langrickenbach 2003

Max Buri Berg TG 1992

Patrik Fink Romanshorn 2007

Urs Fischer Oberaach 2011

Martin Klöti Arbon 2006

Urs Müller Frauenfeld 2010

Andreas Netzle Kreuzlingen 2007

Elisabeth Sulger Büel Eschenz 2011

Max Vögeli Weinfelden 2002

Hans Ziegler Sulgen 1992

* Mitglieder des Verwaltungsratsausschusses

Alfred Wechsler

Anton Pfiffner

Erich Baumann

Boris Binzegger

Urs Schär

Max Buri

Patrik Fink

Urs Fischer

Martin Klöti

Urs Müller

Andreas Netzle

Vetreter Kanton

Dr. Jürg Hertz, Amt für Umwelt Kanton Thurgau

Martin Eugster, Amt für Umwelt Kanton Thurgau

Kontrollstelle

Provida Wirtschaftsprüfung AG, Frauenfeld,

vertreten durch die Herren Kurt Hinder und Arnaud Knobel

Elisabeth

Sulger Büel

Max Vögeli

Hans Ziegler

Adressen

Präsident: Alfred Wechsler, Magdenaustrasse 13, 8570 Weinfelden

Vizepräsident: Anton Pfiffner, Steinacker 15, 9548 Matzingen


Das Unternehmen

11

Vision / Leitbild

Allgemein

Wir bekennen uns zu einer gesetzeskonformen umweltschützenden

Geschäftstätigkeit und sehen uns als ein

kompetentes, selbstkritisches Dienstleistungsunternehmen

im Umweltschutzbereich. Wir bewirken in unserem

Einzugsgebiet und darüber hinaus durch gezielte Massnahmen

die Förderung des Umweltbewusstseins und die

Reduktion der Abfälle. Die anfallenden Reststoffe verwerten

wir mit einer sicheren und umweltverträglichen

Technologie.

Durch einen offenen Dialog festigen wir das Vertrauen in

unseren Mitgliedgemeinden, der Bevölkerung, in unseren

Mitarbeitenden und unseren Partnern.

Überregional wirken wir mit in der Koordination und

Harmonisierung der Abfallwirtschaft und beeinflussen

diese massgeblich.

Mit einem Qualitäts- und Umweltmanagementsystem

stellen wir die permanente Transparenz unserer Tätigkeit

sicher.

Dienstleistungen

Wir fördern durch eine aktive Information und Beratung

die Vermeidung, Verminderung und Verwertung der

Abfälle aus den Siedlungen, dem Gewerbe und der

Industrie. Die unvermeidbaren Abfälle werden fachgerecht

gesammelt und sortiert sowie mit Unterstützung

einer umweltkonformen Technologie recycelt, verbrannt

oder deponiert. Wir unterstützen unsere Mitgliedgemeinden

in ihren Abfallfragen und koordinieren die verschiedenen

Aktivitäten zwischen den Gemeinden und

über den Kanton hinaus.

Technologie

Wir streben mit einer geeigneten Technologie ein hohes

Mass an Sicherheit und Umweltverträglichkeit an. Eine

konsequente Qualitätssicherung und das Umweltmanagement

helfen auf allen Stufen, die definierten Vorgaben

einzuhalten.

Ökologie

Wir konzentrieren unsere Anstrengungen im Unternehmen

auf einen sparsamen Umgang mit den natürlichen

Ressourcen und eine umweltschonende Entsorgung und

Verwertung der Abfälle. Durch unser Verhalten leisten

wir einen wesentlichen Beitrag zur Erhaltung einer intakten

Umwelt.

Mitarbeitende

Wir begegnen unseren Mitarbeitenden durch ein zielgerichtetes,

kooperatives Führungsverhalten mit Respekt,

Toleranz und sozialem Verantwortungsbewusstsein und

gestalten eine motivierende, leistungsbewusste Atmosphäre.

Unsere Mitarbeitenden wissen um ihre ökologische

und ökonomische Verantwortung im Rahmen ihrer

Tätigkeiten. Wir fördern ökologische und ökonomische

Verhaltensweisen gezielt und unterhalten ein praxisnahes

Aus- und Weiterbildungsangebot.

Mit einer offenen Information und einer gezielten Weiterbildung

fördern wir die Qualifikation, die Identifikation

sowie das ganzheitliche Verständnis für unsere Unternehmung.

Partner

Wir suchen in verschiedenen Bereichen mit zuverlässigen

Partnern eine dauerhafte Zusammenarbeit und achten

dabei vor allem auf Qualität, Umweltleistung, Sicherheit

und eine überzeugende Gesamtleistung.

Öffentlichkeit

Wir pflegen eine offene und verständliche Informationspolitik

und orientieren regelmässig über unsere Aktivitäten.

Dabei soll unsere Öffentlichkeitsarbeit nicht nur

das Umweltbewusstsein stärken, sondern auch das Vertrauen

und die Akzeptanz des Verbands KVA Thurgau

unterstützen. Insbesondere suchen wir mit den Umweltorganisationen

und den Standortgemeinden einen konstruktiven

Dialog.

Finanzen

Wir wollen unter Berücksichtigung der definierten Leitsätze

nach dem Verursacherprinzip und den geltenden

gesetzlichen Grundlagen mit kostendeckenden Tarifen

für einen ausgeglichenen Finanzhaushalt sorgen. Alle

betrieblichen Aktivitäten werden an ökologischen und

wirtschaftlichen Kriterien gemessen. Absicht ist es, angemessene

Eigenmittel an unsere Nachfolgeorganisation

weitergeben zu können.


12

Das Unternehmen

Strategie 2010–2015

Zielorientiertes und ganzheitliches Vorgehen

Im Rahmen intensiver Zusammenarbeit hat der Verwaltungsrat

im Jahr 2010 seine Strategie neu festgelegt und

im Sinne eines zielorientierten, ganzheitlichen Vorgehens

die notwendigen Schwerpunkte gesetzt. Mit seiner Strategie

will er aufzeigen, auf welche Art er seine Ziele erreichen

will und wie sämtliche Kräfte des Unternehmens

entwickelt und gebündelt werden, um eine erfolgreiche

Zukunft des Verbands sicherzustellen. Die Eckpfeiler der

Strategie liegen in konstanten Betriebszuständen, in gelebter

Kundenorientierung, in der zielgerichteten Personalentwicklung,

in einem konstanten Schuldenabbau

sowie in der aktiven Pflege des Marktes in der Bodenseeregion.

Marktpflege

Der Verband KVA Thurgau will sich während der ganzen

Strategieperiode verstärkt als kompetenter und kundenorientierter

Partner für alle Abfall- und Entsorgungsfragen

positionieren: «Sammel- und Entsorgungslogistik,

Beratung, Recycling und thermische Verwertung aus einer

Hand». Um dieser Aufgabe nachzukommen, suchen

wir die Nähe zu den Kundinnen und Kunden. Nur so sind

wir in der Lage, für jeden Bedarf individuelle und massgeschneiderte

Lösungen anzubieten. Die Kundenzufriedenheit

und die wirtschaftliche Erbringung unserer Dienstleistungen

haben in diesem Zusammenhang oberste Priorität.

Flexibilität und Offenheit tragen dabei zu guten

und langfristig angelegten Kundenbeziehungen bei.

Im Sinne der Kunden- und Marktorientierung sollen so

auch die Regionalen Annahmezentren (RAZ) sowie die

lokalen Entsorgungsstrukturen weiter gestärkt werden.

Auf dem Markt der Verwertung von Abfällen spielen

heute Marktmechanismen eine grosse Rolle: Preis, Preis-

Leistung, Marktanteile sowie eine gute Verhandlungsposition

der Kunden.

In diesem Zusammenhang sind klare Marketingstrategien

notwendig, und die guten – namentlich auch internationalen

– Vertrags- und Erfahrungsbeziehungen sind

weiterhin auf hohem Niveau zu pflegen.

Zusammenarbeit

Gemeinsam mit den Gemeinden sowie lokalen und

überregionalen Partnern stellt der Verband im Grossteil

des Kantons Thurgau die umweltgerechte und wirtschaftliche

Abfallbewirtschaftung sicher. Der Leistungsauftrag

wird dabei nach unternehmerischen Grundsätzen

erbracht. Wirtschaftlichkeit und Effizienz stehen im

Gleichgewicht mit hohen Ansprüchen an Sicherheit,

Umwelt- und Gesundheitsschutz. Die Zusammenarbeit

mit privaten und öffentlichen Partnern ist dabei ein absolutes

Gebot der Stunde.

Kontinuität und Konstanz

Darüber hinaus geht es jedoch auch darum, konstante

und verlässliche Betriebszustände während der ganzen

Strategieperiode anzustreben und entsprechend umzusetzen.

Dazu gehören konstante Verbrennungsmengen,

eine gleich bleibende Energieproduktion sowie optimale

Betriebs- und Prozessabläufe ohne unvorhergesehene

Betriebsunterbrüche. Der Optimierung und kontinuierlichen

Verbesserung der Betriebsabläufe und Prozesse

muss deshalb immer wieder das notwendige Augenmerk

geschenkt werden: Störungen auf ein absolutes

Minimum reduzieren, Reaktionszeiten verkürzen, Anlagenverfügbarkeit

hoch halten sowie ressourcenoptimiert

und effizient disponieren.

Die konsequente Förderung des ökologischen Verhaltens,

die Forderung der Nachhaltigkeit sowie eine jährlich

erfolgreiche Betriebsrechnung sind weitere Eckwerte

der Strategie. In diesem Kontext liegt auch die strategische

Zielsetzung, bis ins Jahr 2018 die Schulden kontinuierlich

abzubauen.

Personalentwicklung und Personalförderung

Ein ganz besonderes Augenmerk legt der Verband KVA

Thurgau in den kommenden Jahren auch auf die Personal-

und Nachfolgeplanung auf allen Stufen. Durch eine

permanente Aus- und Weiterbildung der Mitarbeitenden

wie auch durch eine ständige Erhöhung der Wissens-

und Fachkompetenz soll dieses Ziel erreicht werden.

Nur gut ausgebildetes Personal kann den wachsenden

Anforderungen nach Qualität, Innovation und Service

gerecht werden. Der Verband KVA Thurgau will sich

so auch als attraktiver Arbeitgeber profilieren – mit

fortschrittlichen Anstellungs- und Arbeitsbedingungen,

anspruchsvollen Aufgaben, Handlungsspielraum und

individuellen Entwicklungsmöglichkeiten. Wir bauen auf

eine langfristige Beziehung zu unseren Mitarbeitenden.

Diese ist geprägt durch Fairness, Kommunikation, soziale

Verantwortung, wirtschaftliches Denken, Sicherheit und

fachliche Kompetenz.


Das Unternehmen 13

Geschäftsleitung / Organisation Stand März 2012

Legende:

ub / qb = Umwelt- bzw. Qualitätsbeauftragter

UL / QL = Umwelt- bzw. Qualitätsleiter

SIBE = Sicherheitsbeauftragter

(-B = Betrieb, -L = Logistik)

öffentlichkeitsarbeit

Vakant

DIREKTION

Vakant (QL+UB+SIBE)

Stv. Peter Hungerbühler

Geschäftsleitung

betrieb

Martin Frei (SIBE-B)

Logistik und deponien

Peter Hungerbühler (SIBE-L)

MARKt und Kunden

Adrian Leutenegger

finanzen und immobilien

Martin Heinrich

Personal und ADMINISTRATION

Käthi Stäheli

unterhalt

Peter Hunziker

logistik

Peter Hungerbühler

MARKt und Kunden

Industrie und gewerbe

Adrian Leutenegger

finanzbuchhaltung

Betriebsbuchhaltung

Martin Heinrich

personalwesen

Käthi Stäheli

mechanisch

Peter Gähwiler

elektrisch

Thomas Wittwer

BETRIEBSASSISTENT

Peter Hunziker

sammeldienst

Peter Hungerbühler

betriebsstoffe

Peter Hungerbühler

reststoffe

Peter Hungerbühler

Beratung Kompost

gemeinden und private

Corinne Imhof Stiegelmaier

Beratung Recycling

gemeinden und private

Bruno Rossi

debitoren und kreditoren

Myrta Welna

waage und Kasse

Kurt Hutterli

René Thierwächter

lohnwesen

Martin Heinrich

zeitwirtschaft

Käthi Stäheli

BETRIEBSASSISTENT

Peter Epper

Güterumschlag

Willi Lechleitner

annahmezentren (RAZ)

Peter Hungerbühler

deponien

Peter Hungerbühler

kompostaufbereitung

betriebsleitung

Bruno Rossi

BEratung und gebühren

Gemeinden und verkaufsstellen

Monica Junker

versicherungen

Martin Heinrich

immobilien

Martin Heinrich

administration

Käthi Stäheli

Monica Junker

büromaterial

Monica Junker

Direktion

Verband KVA Thurgau

Rüteliholzstrasse 5

Postfach, 8570 Weinfelden

Telefon 071 626 96 00

Telefax 071 626 96 10

www.kvatg.ch

Peter

Hungerbühler

seit 1976

Martin Frei

seit 2007

Martin Heinrich

seit 2011

Adrian

Leutenegger

seit 2010

Käthi Stäheli

seit 1993


14

Das Unternehmen

Mitarbeitende Stand März 2012

Beratung und Administration

Ernst Giger

seit 2010

Corinne Imhof

Stieglmaier

seit 1991

Monica Junker

seit 2006

Stefan Merz

seit 2012

Bruno Rossi

seit 1974

Myrta Welna

seit 1991

Güterumschlag, Waage und Deponie

Michael Broger

seit 2004

Kurt Hutterli

seit 2003

Erich Jenni

seit 2009

Steffen Kahle

seit 2009

Willi Lechleitner

seit 2008

Anton Meile

seit 2010

Marcel Spiri

seit 1996

Joseph Stutz

seit 1988

Heinz Suter

seit 1986

René Thierwächter

seit 2009

Betrieb und Schicht

Bruno Berchtold

seit 1996

Ueli Berger

seit 2002

Thomas Blum

seit 1996

Othmar Buchmann

seit 1990

Peter Epper

seit 1996

Hansruedi Germann Marcel Hähni

seit 1974

seit 1987

René Kaderli

seit 2004

Ruedi Kuhn

seit 1974

Hans-Jörg Lehmann

seit 1996

Ralf Merk

seit 2009

Max Oehler

seit 1989

Andreas Schefer

seit 2008

Walter Schenk

seit 1994

Alfred Schoch

seit 2002

Markus Schwizer

seit 1996

Bruno Steiner

seit 1996

Fritz Zürcher

seit 2007

Unterhalt

Antonio Faria

Torres Pereira

seit 2011

Josua Forster

seit 2010

Peter Gähwiler

seit 1998

Bruno Hottinger

seit 1998

Peter Hunziker

seit 2009

Hanspeter Maurer

seit 2000

Ermal Murtezi

seit 2009

Joël Odermatt

seit 2012

Heinz Spiri

seit 2001

Urs Sturzenegger

seit 2007

Thomas Wittwer

seit 2007


Das Unternehmen 15

Personelles Stand März 2012

Dienstjubiläen

Peter Hungerbühler

Heinz Suter

Corinne Imhof Stieglmaier

Myrta Welna

Bruno Berchtold

Thomas Blum

Peter Epper

Hans-Jörg Lehmann

Heidy Meili

Markus Schwizer

Marcel Spiri

Bruno Steiner

Heinz Spiri

Wir gratulieren und danken den Mitarbeitenden

herzlich für ihre Unternehmenstreue.

35 Jahre

25 Jahre

20 Jahre

20 Jahre

15 Jahre

15 Jahre

15 Jahre

15 Jahre

15 Jahre

15 Jahre

15 Jahre

15 Jahre

10 Jahre

Austritte

Myriam Graber,

Leiterin Finanzen / Immobilien per 31.10. 2011

Kathia Borges, Praktikantin Kauffrau per 12. 02. 2012

Stefan Andres, Betriebsmitarbeiter per 29.02.2012

Eintritte

Antonio Faria Torres Pereira,

Gebäudereinigung per 18. 05. 2011

Martin Heinrich,

Leiter Finanzen / Immobilien per 01.10. 2011

Joel Odermatt,

Lehrling Produktionsmechaniker EFZ per 01. 02. 2012

Stefan Merz, Praktikant Kaufmann per 13. 02. 2012


16

Das Unternehmen

Energierückgewinnung und Energieerträge

Den Abfall nicht einfach zu verbrennen, sondern die Energie

im Abfall bestmöglich zu nutzen, das ist eines der

wichtigsten Ziele der heutigen Kehrichtheizkraftwerke.

Mit einer hohen Energierückgewinnung helfen wir mit,

den Bedarf an fossilen Brennstoffen zu reduzieren und

mit dem Energieerlös die Gebühren für die Kehrichtentsorgung

möglichst tief zu halten.

Die Energierückgewinnung für Dampf und Strom insgesamt

blieb auf dem hohen Vorjahresniveau von

223 GWh.

Auf Grund der Auftragssituation bei der Thurpapier Model

AG reduzierte sich ihr Dampfbezug in den Monaten

November und Dezember, wodurch die KVA Thurgau

insgesamt etwas weniger Wärme abgeben, aber dafür

entscheidend mehr Strom produzieren konnte (insgesamt

39 GWh = 5 GWh mehr im Jahr 2001!).

Erfreulich sind auch die Energieerlöse von 2011. Sie überstiegen

erstmals die 11 Millionen-Grenze. Hauptgrund

dafür ist der Ölpreisanstieg, der im Energieverrechnungsmodell

einen direkten Einfluss auf den Dampfpreis hat.

Energieabgabe

in GWh

■ Dampfabgabe an TPW (netto) ■ Stromrücklieferung an TBW ■ Energieabgabe total

250

200

150

100

50

0

1996 1997 1998 1999 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011

Energieerlös

in Mio CHF

■ Erlös Dampfverkauf ■ Erlös Stromverkauf ■ Erlös Engergieverkauf total

12

10

8

6

4

2

0

1996 1997 1998 1999 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011


Deponie Kehlhof

Systemaufbau

Rekultivierung

2011


18

Das Unternehmen

Deponie Kehlhof, Systemaufbau Rekultivierung

Ausgerichtet auf den neuesten Stand der Technik, wurde

2005 das System für die Oberflächenabdichtung und

den Rekultivierungsaufbau überprüft und angepasst. Seit

dem Abschlussprojekt aus dem Jahr 1992 hatten sich insbesondere

in den Bereichen Boden und Rekultivierung

neue Erkenntnisse ergeben (vgl. Rekultivierungsrichtlinie

für den fachgerechten Umgang mit Böden des Schweiz.

Fachverbands für Sand und Kies, bezeichnet als «FSKB-

Richtlinie») und bei den geosynthetischen Tondichtungsbahnen

(Bentonitmatten). Zusammenfassend beinhaltet

der Oberflächenabschluss bzw. die Rekultivierung folgende

Elemente:

– Rekultivierungsaufbau gemäss FSKB-Rekultivierungsrichtlinie

– Geotextile Unterbodendrainage

– Oberflächenabdichtung mit Bentonitmatten (Minimierung

von Oberflächenwasser-Einsickerung in den Deponiekörper)

– Ausgleichs- und Entgasungsschicht unter der Oberflächenabdichtung

inkl. Gassammelsystem

– Auslegung des Systems auf langfristige Beständigkeit

– Keine Systemgefährdung durch die Oberflächennutzung

/ Bewirtschaftung

Der Hauptanteil der rekultivierten Deponieoberfläche

wird zukünftig landwirtschaftlich genutzt. Angrenzend

an den Deponieostrand konnten in den letzten Jahren

bereits erste Teilflächen der landwirtschaftlichen Nutzung

übergeben werden. Ausgerichtet auf das Rekultivierungsziel

«Landwirtschaft», sind die grundsätzlichen

Anforderungen entsprechend der FSKB-Rekultivierungsrichtlinie

wie folgt festgelegt:

– Die Bodenfruchtbarkeit und das Ertragspotenzial haben

wenn möglich den ursprünglichen Flächen zu entsprechen

oder werden allenfalls verbessert. Da der Deponiebereich

früher ein bewaldetes Bachtobel war, wurden

als Referenzzustände die angrenzenden Landwirtschaftsflächen

beigezogen (Wiesen, Weiden, Obstbau).

– Das rekultivierte Areal soll sich optisch und funktional

in die Umgebung eingliedern. Eine allfällige Anpassung

der Geländeform soll die Bewirtschaftung erleichtern.

– Der Oberboden (Humus) soll aus einem natürlich gewachsenen

Boden stammen (maximal oberste 40 cm)

sowie humusreich, intensiv verwittert und belebt sein.

– Der Unterboden (B-Horizont ca. 80 bis 90 cm) soll

oberflächennah abgetragen, verwittert, gut strukturiert

und durchwurzelbar sein sowie keinen hohen

Humusgehalt aufweisen. Ein gewisser Steinanteil ist

erwünscht.

Für die Eignungsbeurteilung des für die Rekultivierung zu

verwendenden Bodenmaterials wird fallweise eine Bodenkundliche

Baubegleitung (BBB) beigezogen. Dieser

Fachspezialist wirkt je nach Bedarf auch beratend bei der

Bauausführung mit. Bevor das Bodenmaterial bewegt,

befahren oder bearbeitet wird, wird der Boden bezüglich

Feuchtigkeit und Tragfähigkeit beurteilt. Damit betreffend

Bodenfeuchte (Saugspannung) realistische Kennwerte

vorliegen, wird auf der Deponie während des Deponiebetriebs

eine Tensiometer-Messstation betrieben.

Folgender Deponieoberflächen-Abschluss wird im Rahmen der Rekultivierungsetappen sukzessive realisiert:


KVA Thurgau

Finanzen

2011


20

Finanzen

Betriebsrechnung 2011

Verband KVA Thurgau, Weinfelden

Gesamtverband, in CHF

Konto Bezeichnung Rechnung 2011

Aufwand

Personalaufwand

Ertrag

Budget 2011

Aufwand

Ertrag

Rechnung 2010

Aufwand

300000 Besoldung Verwaltungsrat 113’979.40 100’000 99’844.40

301000 Besoldungen Verwaltung / Betrieb 4’890’592.50 4’859’000 4’706’449.50

303000 AHV, IV, ALV Arbeitgeberbeiträge 376’881.35 380’000 363’412.75

304000 Pensionskassenbeiträge 496’274.50 430’000 496’416.45

305000 Unfall- und Krankenversicherung 205’389.39 200’000 178’083.51

308000 Rückerstattung Taggelder Unfall, Krankheit, EO -62’112.70 0 -71’255.05

309010 Personalschulung 52’510.05 111’000 105’063.50

309020 Personalwerbung 13’317.10 5’000 3’951.05

309030 Übriger Personalaufwand 60’209.90 56’900 43’724.40

Ertrag

Sachaufwand

310010 Büromaterial / Drucksachen 48’400.30 43’900 50’681.25

310020 Zeitungen / Fachliteratur 7’133.23 10’700 10’381.88

310030 Inseratekosten (ohne Personal) 4’984.65 8’500 9’482.55

311010 Anschaffungen Mobilien / Maschinen 80’342.00 24’500 150’677.80

311020 Anschaffungen Fahrzeuge 0.00 0 0.00

311030 Anschaffungen EDV / Telekommunikation 21’807.75 53’000 156’920.80

312000 Wasser, Energie, Heizmaterial 321’588.25 303’000 259’670.60

312050 Betriebsmaterial / Chemikalien 467’127.35 430’900 427’978.80

313000 Verbrauchsmaterial 163’998.25 259’130 163’280.80

314000 Baulicher Unterhalt 318’969.00 311’650 874’078.55

315010 Reparatur / Unterhalt Maschinen und Anlagen 2’611’405.82 3’803’600 3’291’281.88

315020 Reparatur / Unterhalt Fahrzeuge 230’687.30 154’200 319’723.70

315025 Reparatur / Unterhalt EDV / Telekommunikation 543’091.25 599’500 518’403.40

315030 Übriger Unterhalt 55’308.10 293’600 109’498.05

316000 Mieten, Baurechtszinsen 159’957.00 177’400 160’160.05

317000 Dienstreisen / Spesen 59’983.45 40’200 55’336.25

318010 Gutachten / Analysen / Honorare 503’870.25 463’300 519’106.82

318011 Entschädigungen an RAZ 835’808.00 780’000 863’123.90

318020 Entsorgungskosten 4’528’720.15 3’607’000 4’619’457.40

318021 Fertigungskosten Gebührenträger 91’537.60 100’000 111’589.50

318030 Transport- und Sammelkosten 9’287’222.77 9’183’505 8’987’344.10

318040 Versicherungen / Steuern / Abgaben 1’113’026.05 1’305’750 1’124’720.15

318050 Telefon- und Faxgebühren 36’702.55 34’400 33’208.26

318060 Porti / Bankspesen / PC-Gebühren 65’953.14 90’000 74’937.29

318070 Marketing- und Repräsentationskosten 433’265.70 450’100 326’661.90

318090 Mitglieder- und Mitgliedschaftsbeiträge 41’579.35 34’070 32’769.95

319000 Verschiedene Ausgaben 7’939.00 2’000 9’292.05

Passivzinsen

321000 Kurzfristige Schuldzinsen 6’145.32 12’000 18’946.00

322000 Mittel- und langfristige Schuldzinsen 1’081’568.35 1’300’000 1’431’191.65

Abschreibungen

330000 Finanzvermögen 2’000.40 10’000 3’003.95

331000 Verwaltungsvermögen 8’910’286.25 8’690’000 8’546’858.40

Übertrag 38’187’450.07 38’717’805 39’185’458.19


Finanzen 21

Betriebsrechnung 2011

Verband KVA Thurgau, Weinfelden

Gesamtverband, in CHF

Konto Bezeichnung Rechnung 2011

Budget 2011

Rechnung 2010

Aufwand Ertrag Aufwand Ertrag Aufwand

Übertrag 38’187’450.07 38’717’805 39’185’458.19

Entschädigungen an Gemeinwesen

350000 Rückerstattungen an Gemeinden 2’432’532.00 2’400’000 2’404’404.00

Ertrag

Rückstellungen

370000 Rückstellung Delkredere

Spezialfinanzierung

380000 Unterhaltsreserve 0

380050 Rückstellung zuk. Schlackenentsorgung 0

380100 Rückstellung ordentlicher Nachsorge 37’000.00 37’000 23’075.00

380110 Rückstellung Störfall-Nachsorge 12’000.00 11’200 6’977.00

380120 Rückstellung baulicher Unterhalt 13’000.00 12’700 7’913.00

381000 Vorfinanzierung zukünftiger Bauprojekte 400’000.00 400’000 250’000.00

390000 Umlagen Anteil Verwaltung KVA 20’000.00 20’000 20’000.00

Vermögenserträge

420000 Zinserträge 29’888.46 24’000 37’652.02

421000 Zinsen kurzfristige Anlagen 25’953.99 5’000 9’363.89

422000 Kursgewinne /-verluste -197’818.11 0 -451’658.30

423000 Miet- und Pachterträge 239’140.00 242’000 265’353.00

426000 Beteiligungserträge 49’333.00 0 29’600.00

428000 Gewinn aus Landverkäufen 5’000.00 0 0.00

Entgelte

430010 Kehrichtgebühren 11’838’504.53 11’000’000 11’684’692.21

430020 Erträge Direktanlieferer Kanton 8’254’221.64 6’845’200 7’817’756.67

430021 Erträge Direktanlieferer Extern 8’877’500.45 9’574’050 9’701’398.70

430040 Erträge Kompostaufbereitung 414’359.20 308’000 394’344.14

430050 Erträge Deponie Emmerig 0.00 0 0.00

430060 Erträge Deponie Kehlhof 868’818.38 850’000 578’376.45

435000 Erlös Recycling 3’525’072.39 2’580’490 3’769’967.96

435010 Erlös aus Stromverkauf 2’691’571.45 2’346’850 2’340’298.80

435020 Erlös aus Dampfverkauf 8’563’761.95 7’972’000 8’302’234.25

436000 Rückvergütung Containertransporte 87’739.35 90’000 70’325.20

439000 Dienstleistungsertrag 92’113.55 83’000 93’086.80

439010 EO- und Versicherungsrückzahlungen 0.00 0 0.00

439050 Übrige Erträge 5’375.75 2’000 25’292.30

Spezialfinanzierungen

480100 Entnahme aus Rückstellung Erschliessung

Bauland Müllheim

0.00 0 0.00

480150 Entnahme aus Rückstellung

400’000.00 400’000 400’000.00

zukünftiger Schlackenentsorgung

Interne Verrechnungen

490000 Umlagen Verwaltung KVA 20’000.00 20’000 20’000.00

41’101’982.07 45’790’535.98 41’598’705 42’342’590 41’897’827.19 45’088’084.09

Saldo 4’688’553.91 743’885 3’190’256.90

45’790’535.98 45’790’535.98 42’342’590 42’342’590 45’088’084.09 45’088’084.09


22

Finanzen

Betriebsrechnung 2011

Verband KVA Thurgau, Weinfelden

Betrieb Verbrennungsanlage / Logistik / Recycling, in CHF

Konto Bezeichnung Rechnung 2011

Aufwand

Personalaufwand

Ertrag

Budget 2011

Aufwand

Ertrag

Rechnung 2010

Aufwand

300000 Besoldung Verwaltungsrat 113’979.40 100’000 99’844.40

301000 Besoldungen Verwaltung / Betrieb 4’734’513.65 4’708’000 4’583’306.45

303000 AHV, IV, ALV Arbeitgeberbeiträge 364’479.76 369’500 354’128.72

304000 Pensionskassenbeiträge 482’130.50 414’400 483’389.18

305000 Unfall- und Krankenversicherung 198’636.65 193’000 173’410.13

308000 Rückerstattung Taggelder Unfall, Krankheit, EO -62’112.70 0 -71’255.05

309010 Personalschulung 51’443.45 109’000 103’579.50

309020 Personalwerbung 13’317.10 5’000 3’951.05

309030 Übriger Personalaufwand 60’142.00 56’900 43’724.40

Ertrag

Sachaufwand

310010 Büromaterial / Drucksachen 48’400.30 43’200 50’681.25

310020 Zeitungen / Fachliteratur 7’133.23 10’700 10’381.88

310030 Inseratekosten (ohne Personal) 4’984.65 8’500 9’482.55

311010 Anschaffungen Mobilien / Maschinen 76’904.50 23’000 148’191.10

311020 Anschaffungen Fahrzeuge 0.00 0 0.00

311030 Anschaffungen EDV / Telekommunikation 19’794.75 53’000 156’920.80

312000 Wasser, Energie, Heizmaterial 299’021.60 274’000 240’727.15

312050 Betriebsmaterial / Chemikalien 464’791.55 422’400 422’739.25

313000 Verbrauchsmaterial 159’445.40 255’630 155’860.65

314000 Baulicher Unterhalt 265’796.45 288’650 659’209.25

315010 Reparatur / Unterhalt Maschinen und Anlagen 2’575’662.08 3’771’600 3’277’091.13

315020 Reparatur / Unterhalt Fahrzeuge 228’491.90 145’200 303’517.20

315025 Reparatur / Unterhalt EDV / Telekommunikation 542’217.25 599’500 518’403.40

315030 Übriger Unterhalt 48’887.45 293’600 109’498.05

316000 Mieten, Baurechtszinsen 140’099.00 155’000 135’430.05

317000 Dienstreisen / Spesen 58’156.95 37’000 53’807.65

318010 Gutachten / Analysen / Honorare 327’610.90 376’300 377’756.80

318011 Entschädigungen an reg. Annahmezentren 584’968.30 780’000 863’123.90

318020 Entsorgungskosten 4’527’570.15 3’424’000 4’422’693.05

318021 Fertigungskosten Gebührenträger 91’537.60 100’000 111’589.50

318030 Transport- und Sammelkosten 9’287’222.77 9’182’005 8’986’609.10

318040 Versicherungen / Steuern / Abgaben 1’057’518.75 1’222’250 1’058’285.00

318050 Telefon- und Faxgebühren 33’570.20 31’400 29’956.16

318060 Porti / Bankspesen / PC-Gebühren 65’944.79 90’000 74’937.29

318070 Marketing- und Repräsentationskosten 433’049.15 449’600 326’445.35

318090 Mitglieder- und Mitgliedschaftsbeiträge 41’518.75 33’570 32’709.35

319000 Verschiedene Ausgaben 7’939.00 2’000 9’292.05

Passivzinsen

321000 Kurzfristige Schuldzinsen 6’145.32 12’000 18’946.00

322000 Mittel- und langfristige Schuldzinsen 1’081’568.35 1’300’000 1’431’191.65

Abschreibungen

330000 Finanzvermögen 2’000.40 10’000 3’003.95

331000 Verwaltungsvermögen 8’894’661.25 8’676’000 8’531’233.40

Entschädigungen an Gemeinwesen

350000 Rückerstattungen an Gemeinden 2’432’532.00 2’400’000 2’404’404.00

Übertrag 39’771’674.55 40’425’905 40’708’196.69


Finanzen 23

Kommentar zur Betriebsrechnung 2011

Personalaufwand

304000

Im Budget sind die Teuerungs- und Überbrückungsrenten von Pensionären (CHF 50 000) nicht eingerechnet.

308000

Taggelder für Ausfalltage nach Krankheit und Unfall 2011: 300 Tage; 2010 waren es noch 350 Tage.

Sachaufwand

311010

Zusätzliche Unterflurgebinde und Kartonpressen für Diessenhofen und Eschenz.

315010

315020

Kesselerneuerungen wurden über Investitionen gebucht. Geringerer Revisionsaufwand bei Verbrennung und

Feuerfestauskleidung. Kleinere Erneuerungsmassnahmen wurden zurückgestellt.

Grössere Reparaturen an den Sammelfahrzeugen sowie Mehrkosten Reparatur Easykran.

315030

Containerreinigungen wurden nicht ausgeführt. (Glascontainer u. Container für öffentliche Sammlung)

318020

Infolge grösserer Abfallmengen erhöhten sich die Kosten der Reststoffmengen.


24

Finanzen

Betriebsrechnung 2011

Verband KVA Thurgau, Weinfelden

Betrieb Verbrennungsanlage / Logistik / Recycling, in CHF

Konto Bezeichnung Rechnung 2011

Aufwand Ertrag

Budget 2011

Aufwand

Rechnung 2010

Aufwand Ertrag

Ertrag

Übertrag 39’771’674.55 40’425’905 40’708’196.69

Rückstellungen

370000 Rückstellung Delkredere 0.00 0.00 0.00

Spezialfinanzierung

380000 Unterhaltsreserve 0.00 0.00 0.00

380050 Rückstellung zuk. Schlackenentsorgung 0.00 0.00 0.00

380100 Rückstellung ord. Nachsorge Kehlhof 0.00 0.00 0.00

380110 Rückstellung Störfall-Nachsorge Kehlhof 0.00 0.00 0.00

380120 Rückstellung baulicher Unterhalt Kehlhof 0.00 0.00 0.00

381000 Vorfinanzierung zuk. Bauprojekte Kehlhof 0.00 0.00 0.00

0.00 0.00 0.00

390000 Umlagen Anteil Verwaltung KVA 0.00 0.00 0.00

Vermögenserträge

420000 Zinserträge 29’888.46 12’000 18’705.82

421000 Zinsen kurzfristige Anlagen 25’953.99 5’000 9’363.89

422000 Kursdifferenzen -197’818.11 0 -451’658.30

423000 Miet- und Pachterträge 239’140.00 242’000 265’353.00

426000 Beteiligungserträge 49’333.00 0 29’600.00

428000 Gewinn aus Anlagenverkauf 5’000.00 0 0.00

Entgelte

430010 Kehrichtgebühren 11’838’504.53 11’000’000 11’684’692.21

430020 Erträge Direktanlieferer Kanton 8’254’221.64 6’845’200 7’817’756.67

430021 Erträge Direktanlieferer Extern 8’877’500.45 9’574’050 9’701’398.70

430040 Erträge Kompostaufbereitung 0.00 0 0.00

430050 Erträge Deponie Emmerig 0.00 0 0.00

430060 Erträge Deponie Kehlhof 0.00 0 0.00

435000 Erlös Recycling 3’525’072.39 2’580’490 3’769’967.96

435010 Erlös aus Stromverkauf 2’691’571.45 2’346’850 2’340’298.80

435020 Erlös aus Dampfverkauf 8’563’761.95 7’972’000 8’302’234.25

436000 Rückvergütung Containertransporte 87’739.35 90’000 70’325.20

439000 Dienstleistungsertrag 92’113.55 83’000 93’086.80

439010 EO- und Versicherungsrückzahlungen 0.00 0 0.00

439050 Übrige Erträge 5’375.75 2’000 16’392.30

Spezialfinanzierungen

480100 Entnahme aus Rückst. Erschliessung 0.00 0 0.00

480200 Entnahme aus Rückstellung

zukünftiger Schlackenentsorgung

400’000.00 400’000 400’000.00

Interne Verrechnungen

490000 Umlagen Verwaltung KVA 20’000.00 20’000 20’000.00

39’771’674.55 44’507’358.40 40’425’905 41’172’590 40’708’196.69 44’087’517.30

Ertragsüberschuss 4’735’683.85 746’685 3’379’320.61

Fehlbetrag

44’507’358.40 44’507’358.40 41’172’590 41’172’590 44’087’517.30 44’087’517.30


Finanzen 25

Kommentar zur Betriebsrechnung 2011

Vermögenserträge

422000

Bilanzstichtagskurs 2010: 1,2507 / Bilanzstichtagskurs 2011: 1,2158

Kursverluste infolge Absicherungen bei Euro-Devisengeschäften

426000

Dividende Tricycling 20 %

430010

Entgelte

Kehrichtgebühren inkl. Umleitungen:

Budget:

Kehrichtsäcke

Gebührenmarken

Containermarken und -plomben

34 835 t à durchschn. 339.85 CHF / t

33 000 t à durchschn. 333.33 CHF / t

2 000 000 CHF

5 700 000 CHF

4 130 000 CHF

430020

430021

Direktanlieferer Kanton inkl. Umleitungen:

Budget:

Externe Direktanlieferer inkl. Umleitungen:

Budget:

ABK, Deutschland

Logex, Deutschland

Andere KVA

RESH

Vorarlberg

Italien

Diverse

46 571 t à durchschn. 177.24 CHF / t

38 000 t à durchschn. 180.14 CHF / t

69 992 t à durchschn. 126.84 CHF / t

64 000 t à durchschn. 149.59 CHF / t

28 981 t

12 324 t

11 954 t

4 625 t

10 583 t

1 087 t

438 t

435000

Beim Papier wurde ein Tonnenpreis von CHF 147 erzielt; Budget: CHF 100 / beim Karton ein Preis von CHF 107; Budget: CHF 60.

435010

Es konnten 39 132 MWh Strom an die TBW geliefert werden. Budgetiert waren 34 000 MWh.

435020

Höherer Energiepreis nach gestiegenem Ölpreis (Energiepreis abhängig von Heizölpreis).

Spezialfinanzierungen

480200

Für die Mehrkosten der Schlackenentsorgung auf der Deponie Pfyn werden jährlich CHF 400 000 zweckgebundene

Rückstellungen aufgelöst.

Antrag auf Verwendung des Ertragsüberschusses 2011

Der Verwaltungsrat beantragt, den Ertragsüberschuss von CHF 4 735 683.85 wie folgt zu verwenden:

Deckung Verlust Deponie Kehlhof CHF 36 826.62

Rückstellungen für zukünftige Bauvorhaben CHF 1 000 000.00

Ausserordentliche Rückerstattungen an Gemeinden CHF 616 527.00

Zusätzliche Abschreibungen auf der Anlage KVA CHF 3 082 330.23


26

Finanzen

Betriebsrechnung 2011

Verband KVA Thurgau, Weinfelden

Betrieb Kompostaufbereitungsanlage Hefenhofen, in CHF

Konto Bezeichnung Rechnung 2011

Aufwand Ertrag

Personalaufwand

Budget 2011

Aufwand

Ertrag

Rechnung 2010

Aufwand Ertrag

301000 Besoldungen Verwaltung / Betrieb 29’798.90 44’000 18’145.25

303000 AHV, IV, ALV Arbeitgeberbeiträge 2’316.03 2’400 1’377.23

304000 Pensionskassenbeiträge 2’700.40 4’600 1’919.58

305000 Unfall- und Krankenversicherung 1’289.25 2’000 688.63

308000 Rückerstattung Taggelder Unfall, Krankheit, EO 0.00 0 0.00

309010 Personalschulung 0.00 0 131.00

309020 Personalwerbung

309030 Übriger Personalaufwand

Sachaufwand

312000 Wasser, Energie, Heizmaterial 8’919.70 12’000 7’661.70

312050 Betriebsmaterial/Chemikalien 0.00 3’000 0.00

313000 Verbrauchsmaterial 0.00 1’000 0.00

314000 Baulicher Unterhalt 0.00 0 0.00

315010 Reparatur / Unterhalt Maschinen und Anlagen 10’619.60 20’000 5’039.95

315020 Reparatur / Unterhalt Fahrzeuge 0.00 4’000 5’024.40

315025 Reparatur / Unterhalt EDV / Telekommunikation

315030 Übriger Unterhalt 0.00 0 0.00

316000 Mieten, Baurechtszinsen 2’426.00 2’400 2’426.00

317000 Dienstreisen/Spesen 216.45 200 161.55

318010 Gutachten / Analysen / Honorare 20’533.50 17’000 17’077.10

318011 Vergütung RAZ

318020 Entsorgungskosten 250’839.70 183’000 196’764.35

318030 Transport- und Sammelkosten 1’150.00 0 0.00

318021 Fertigungskosten Gebührenträger

318030 Transport- und Sammelkosten

318040 Versicherungen / Abgaben 483.90 500 483.90

318050 Telefon- und Faxgebühren 0

318060 Porti / Bankspesen / PC-Gebühren

318070 Marketing- und Repräsentationskosten 0.00 500 0.00

318090 Mitglieder- und Mitgliedschaftsbeiträge 0.00 500 0.00

319000 Verschiedene Ausgaben

Abschreibungen

331000 Verwaltungsvermögen 15’625.00 14’000 15’625.00

Umlagen Anteil Verwaltung KVA

390000 Umlagen Anteil Verwaltung KVA 5’000.00 5’000 5’000.00

Entgelte

430040 Erträge Kompostaufbereitung 414’359.20 308’000 394’344.14

351’918.43 414’359.20 316’300.00 308’000.00 277’525.64 394’344.14

Ertragsüberschuss 62’440.77 116’818.50

Fehlbetrag 8’300.00

414’359.20 414’359.20 316’300.00 316’300.00 394’344.14 394’344.14

301000 Die Abweichung ist auf den neu berechneten Schlüssel zurückzuführen.

315010 Reparaturen am Shredder waren tiefer als budgetiert.

318020 Es wurde eine Menge von 3511 Tonnen à CHF 65.30 verwertet. Vorjahr 3683 Tonnen, Budget 2800 Tonnen.

430040 Der Durchschnittsannahmepreis beträgt 108.30 CHF / t, Vorjahr CHF 107.05 / t, Budget CHF 110 / t.

Antrag: Der Ertragsüberschuss von CHF 62 440.77 soll dem Eigenkapitalkonto «Kompostaufbereitung Hefenhofen» gutgeschrieben werden.


Finanzen 27

Betriebsrechnung 2011

Verband KVA Thurgau, Weinfelden

Betrieb Deponie Kehlhof, Berg, in CHF

Konto Bezeichnung Rechnung 2011

Aufwand Ertrag

Budget 2011

Aufwand

Ertrag

Rechnung 2010

Aufwand Ertrag

Personalaufwand

301000 Besoldungen Verwaltung / Betrieb 120’078.75 97’000 83’810.15

303000 AHV, IV, ALV Arbeitgeberbeiträge 9’600.32 7’500 6’454.69

304000 Pensionskassenbeiträge 10’881.64 10’000 8’866.25

305000 Unfall- und Krankenversicherung 5’195.20 4’500 3’180.66

308000 Rückerstattung Taggelder Unfall, Krankheit, EO 0.00 0 0.00

309010 Personalschulung 1’066.60 2’000 1’222.00

309020 Personalwerbung 0.00 0 0.00

309030 Übriger Personalaufwand 67.90 0 0.00

Sachaufwand

310010 Büromaterial / Drucksachen 0.00 500 0.00

310020 Zeitungen / Fachliteratur

310030 Inseratekosten (ohne Personal)

311010 Anschaffungen Mobilien/Maschinen 3’437.50 1’500 1’412.20

311020 Anschaffungen Fahrzeuge

311030 Anschaffungen EDV / Telekommunikation 2’013.00

312000 Wasser, Energie, Heizmaterial 12’077.60 15’000 9’341.05

312050 Betriebsmaterial / Chemikalien 0.00 500 0.00

313000 Verbrauchsmaterial 4’552.85 2’000 7’384.65

314000 Baulicher Unterhalt 49’681.80 20’000 214’869.30

315010 Reparatur / Unterhalt Maschinen und Anlagen 16’306.14 10’000 5’683.80

315020 Reparatur / Unterhalt Fahrzeuge 2’195.40 5’000 11’182.10

315025 Reparatur / Unterhalt EDV / Telekommunikation 874.00 0 0.00

315030 Übriger Unterhalt 6’420.65 0 0.00

316000 Deponierecht / Ertragsausfallentschädigung 17’432.00 20’000 18’704.00

317000 Dienstreisen / Spesen 1’049.25 1’500 807.15

318010 Gutachten / Analysen / Honorare 122’116.45 55’000 87’137.82

318030 Transport- und Sammelkosten 0.00 1’500 0.00

318040 Versicherungen / Abwassergebühren 40’954.30 65’000 37’967.25

318050 Telefon- und Faxgebühren 2’358.15 2’000 2’261.35

318060 Porti / Bankspesen / PC-Gebühren 8.35 0 0.00

318070 Marketing- und Repräsentationskosten 216.55 0 216.55

318090 Mitglieder- und Mitgliedschaftsbeiträge 60.60 0 60.60

Spezialfinanzierung

380100 Rückstellung ord. Nachsorge 37’000.00 37’000 23’075.00

380110 Rückstellung Störfall-Nachsorge 12’000.00 11’200 6’977.00

380120 Rückstellung baulicher Unterhalt 13’000.00 12’700 7’913.00

381000 Vorfinanzierung zukünftiger Bauprojekte 400’000.00 400’000 250’000.00

Umlagen Anteil Verwaltung KVA

390000 Umlagen Anteil Verwaltung KVA 15’000.00 15’000 15’000.00

Entgelte

430060 Erträge Deponie Kehlhof 868’818.38 850’000 578’376.45

439050 Übrige Erträge 0.00 0 8’900.00

490000 Umlagen Verwaltung KVA

905’645.00 868’818.38 796’400 862’000 803’526.57 606’222.65

Ertragsüberschuss 65’600

Fehlbetrag 36’826.62 197’303.92

905’645.00 905’645.00 862’000 862’000 803’526.57 803’526.57

301000

314000

318010

430060

Die Abweichung ist auf den neu berechneten Schlüssel zurückzuführen.

Zusätzliche Sicherheitsvorkehrungen im Hauptschacht der Deponie sowie vermehrte Spülung aller Leitungen.

Rekultivierte Fläche war grösser als vorgesehen.

Angelieferte Menge: 9481 t à CHF / t 91.63, Vorjahr 6237 t, Budget 10 000 t.

Antrag: Der Fehlbetrag von CHF 36 826.65 soll mit dem Ertragsüberschuss aus dem Prozess «Verbrennung/Logistik/Recycling» gedeckt werden.


28

Finanzen

Betriebsrechnung 2011

Verband KVA Thurgau, Weinfelden

Betrieb Deponie Emmerig, Pfyn, in CHF

Konto Bezeichnung Rechnung 2011

Aufwand Ertrag

Personalaufwand

Budget 2011

Aufwand

Ertrag

Rechnung 2010

Aufwand Ertrag

301000 Besoldungen Verwaltung / Betrieb 6’201.20 10’000 21’187.65

303000 AHV, IV, ALV Arbeitgeberbeiträge 485.24 600 1’452.11

304000 Pensionskassenbeiträge 561.96 1’000 2’241.44

305000 Unfall- und Krankenversicherung 268.29 500 804.09

308000 Rückerstattung Taggelder Unfall, Krankheit, EO

309010 Personalschulung 0.00 0.00 131.00

309020 Personalwerbung

309030 Übriger Personalaufwand 0.00 0 0.00

Sachaufwand

310010 Büromaterial / Drucksachen 0.00 0 0.00

310020 Zeitungen / Fachliteratur

310030 Inseratekosten (ohne Personal)

311010 Anschaffungen Mobilien/Maschinen 0.00 0 1’074.50

311020 Anschaffungen Fahrzeuge

311030 Anschaffungen EDV / Telekommunikation 0.00 0 0.00

312000 Wasser, Energie, Heizmaterial 1’569.35 2’000 1’940.70

312050 Betriebsmaterial / Chemikalien 2’335.80 5’000 5’239.55

313000 Verbrauchsmaterial 0.00 500 35.50

314000 Baulicher Unterhalt 3’490.75 3’000 0.00

315010 Reparatur / Unterhalt Maschinen und Anlagen 8’818.00 2’000 3’467.00

315020 Reparatur / Unterhalt Fahrzeuge 0.00 0 0.00

315025 Reparatur / Unterhalt EDV / Telekommunikation

315030 Übriger Unterhalt

316000 Mieten, Baurechtszinsen 0.00 0 3’600.00

317000 Dienstreisen / Spesen 560.80 1’500 559.90

318010 Gutachten / Analysen / Honorare 33’609.40 15’000 37’135.10

318030 Transport- und Sammelkosten 0.00 0 735.00

318040 Versicherungen / Abwassergebühren 14’069.10 18’000 27’984.00

318050 Telefon- und Faxgebühren 774.20 1’000 990.75

72’744.09 0.00 60’100.00 0.00 108’578.29 0.00

Ertragsüberschuss

Fehlbetrag 72’744.09 60’100.00 108’578.29

72’744.09 72’744.09 60’100.00 60’100.00 108’578.29 108’578.29

315010 Ausfall alter Monitoringsoftware, Ersatz.

318010 Monitoring durch die Firmen Bachima AG und CSD Ingenieure und Geologen AG.

Antrag: Der Fehlbetrag von CHF 72 744.09 soll dem Eigenkapitalkonto «Deponie Emmerig» belastet werden.


Finanzen 29

Bestandesrechnung per 31. Dezember 2011

Verband KVA Thurgau, Weinfelden

Aktiven

Vergleich

31.12.2011 31.12.2010

Kassen 23’194.00 25’727.75

Postcheck 4’455’236.65 1’876’368.18

Banken 3’160’129.78 2’691’784.37

Flüssige Mittel 7’638’560.43 4’593’880.30

Kundenguthaben 5’577’409.43 6’114’273.70

Verrechnungssteuer 28’982.87 20’250.15

Guthaben 5’606’392.30 6’134’523.85

Kassenobligationen 972’700.00 400’000.00

Anteilschein RB Wängi 200.00 200.00

Aktien 246’665.00 246’665.00

Darlehen 2’777.20 9’648.05

Anlagen 1’222’342.20 656’513.05

Aktive Rechnungsabgrenzung 1’153’816.49 843’845.61

Aktive Rechnungsabgrenzung 1’153’816.49 843’845.61

Total Finanzvermögen 15’621’111.42 12’228’762.81

Grundstücke 2’476’290.70 2’476’290.70

Vorbereitungsarbeiten 6’010’221.35 6’350’233.80

Gebäude 24’478’613.95 25’814’392.70

Betriebseinrichtungen 2’564’854.54 2’709’954.44

Umgebung / Tiefbauten 11’231’738.70 11’867’144.70

Baunebenkosten 16’532’565.90 17’467’852.25

Betriebseinrichtung Prozess 73’217’130.80 77’081’577.78

Logistik 8’128’546.20 7’943’380.90

Elektroanlagen 8’333’352.00 8’729’216.20

Ausstattung 1’831’176.92 1’934’770.92

Bundessubventionen -45’069’587.00 -45’069’587.00

Bundessubventionen Dampfleitung -3’460’000.00 -3’460’000.00

Bundessubventionen Anschlussgeleise -2’208’000.00 -2’208’000.00

Kantonssubventionen -48’928’132.00 -48’928’132.00

Neubau KVA Thurgau 55’138’772.06 62’709’095.39

RAZ Kreuzlingen 447’878.10 235’398.80

RAZ Hefenhofen 637’028.05 773’692.80

Sammellogistik Wertstoffe 462’719.70 662’719.70

Areal KVA Müllheim 1’585’001.00 1.00

Kompostaufbereitung Hefenhofen 98’375.60 114’000.60

Deponie Emmerig, Pfyn 1.00 1.00

Deponie Kehlhof, Berg 1.00 1.00

Deponie Rüti 801’811.00 801’811.00

Total Verwaltungsvermögen 59’171’587.51 65’296’721.29

vor Gewinnverwendung, in CHF

Passiven

Vergleich

31.12.2011 31.12.2010

Kreditoren 3’661’946.42 2’502’535.99

Kurzfristige Bankverbindlichkeiten 519’094.58 0.00

MWST 205’263.00 287’275.40

Laufende Verpflichtungen 4’386’304.00 2’789’811.39

Banken 40’500’000.00 47’000’000.00

Mittel- und langfristige Schulden 40’500’000.00 47’000’000.00

Passive Rechnungsabgrenzung 1’116’638.45 903’018.85

Passive Rechnungsabgrenzung 1’116’638.45 903’018.85

Vorfinanzierung Unterhaltsreserve 5’000’000.00 5’000’000.00

Ausgleich Energieerträge 1’350’000.00 1’350’000.00

Ausgleichskonto Erlös aus Recycling 2’000’000.00 1’000’000.00

Ausgleichskonto Sammeldienst 2’000’000.00 2’000’000.00

Ausgleichskonto Zinsschwankungen 3’000’000.00 3’000’000.00

Rückstellung Delkredere 75’000.00 75’000.00

Rückstellung für zukünftige

Schlackenentsorgung

Vorfinanzierung zukünftige Bauprojekte

Kehlhof

3’080’000.00 3’480’000.00

3’284’946.79 3’496’380.84

Rückstellung Nachsorge Deponie Kehlhof 1’186’430.55 1’124’430.55

Spezialfinanzierungen 20’976’377.34 20’525’811.39

KVA Thurgau 553’313.81 553’313.81

Kompostaufbereitung Hefenhofen 487’504.88 370’686.38

Deponie Emmerig, Pfyn 2’075’047.59 2’183’625.88

Deponie Kehlhof, Berg 8’959.50 8’959.50

unverbuchter Jahresgewinn 4’688’553.36 3’190’256.90

Kapital 7’813’379.14 6’306’842.47

74’792’698.93 77’525’484.10

74’792’698.93 77’525’484.10


30

Finanzen

Geldflussrechnung 2011

Verband KVA Thurgau, Weinfelden

in CHF

2011 2010

Jahresgewinn 4’688’554 3’190’257

+/- Bildung/Auflösung von Rückstellungen -549’434 -112’035

+ Abschreibungen 8’910’286 8’546’858

- Gewinne aus Veräusserung von AV - -

Cash Flow 13’049’406 11’625’080

Veränderung Forderungen 528’132 -1’278’472

Veränderung aktive Rechnungsabgrenzungen -309’971 25’603

Veränderung kurzfr. Fremdkapital ohne Finanzverbindlichkeiten 1’291’018 180’837

Geldfluss aus Geschäftstätigkeit 14’558’584 10’553’048

Investition in Finanzanlagen -572’700 -3’937

Investition in immobile Sachanlagen -4’967’169 -3’753’076

Desinvestition Finanzanlagen 6’871 3’734

Geldfluss aus Investitionstätigkeit -5’532’998 -3’753’279

Kreditaufnahmen 8’500’000 3’000’000

Amortisation lanfristiger Kredite -15’000’000 -7’500’000

Subventionen - -

Geldfluss aus Finanzierungstätigkeit -6’500’000 -4’500’000

Total Geldfluss 2’525’586 2’299’769

Anfangsbestand Netto Flüssige Mittel 4’593’880 2’294’111

Endbestand Netto Flüssige Mittel 7’119’466 4’593’880

Veränderung Flüssige Mittel 2’525’586 2’299’769

Die Nettoauflösung der Rüstellungen setzt sich aus der Auflösung der Schlackenrückstellungen und der Erhöhung der Rückstellungen für die

Rekultivierung der Deponie Kehlhof zusammen.

Investitionen in Primärluftsystem, Nassentschlacker, Kesselrohrbündel, Rückkauf Liegenschaft Mühlheim; Befestigung Abstellplatz RAZ

Hefenhofen.


Finanzen 31

Investitionsrechnung 2011

Verband KVA Thurgau, Weinfelden

Investitionen, in CHF

Konto Bezeichnung Rechnung 2011

Aufwand Ertrag

Deponie Kehlhof

Budget 2011

Aufwand

501100 Ersatz Verdichter (Occasion) 394’940.00 400’000

Rekultivierung, Baukosten 216’494.05 500’000

Ertrag

RAZ Kreuzlingen

502001 zweite Waage 7’215.75 160’000

502003 Ersatzkran 320’000

RAZ Hefenhofen

502002 Sanierung Gebäude und Abstellplatz 325’814.55

505000 neuer Shredder 0.00 420’000

Betriebseinrichtung Prozess

506002 Erweiterung Ostbau 46’408.85 1’300’000

506003 Personenlift Kesselhaus 0.00 220’000

506004 Nassentschlacker 961’710.45 1’200’000

506005 Primärluftsystem Renovation 881’586.45

506006 Videoüberwachung 147’385.05 140’000

506007 Austausch Kesselrohrbündel 417’566.95

Logistik

507000 35 neue IES-Container (Ersatz) 610’480.00 250’000

neue Ersatzpresse 0.00 150’000

neue Container für Filterstaubentsorgung 0.00 450’000

Reservelager brennbare Fraktionen 500’000

separate Holzsammelstelle in Ostbau 300’000

4’002’386.35 0.00 6’310’000 0.00

506002 Realisierung im Jahr 2012.

506005 VR-Entscheid.

507000 Zusätzliche neue Container anstelle eines Reservelagers.


32

Finanzen

Anlagen 2011

Verband KVA Thurgau, Weinfelden

Sachgüter, in CHF

Konto Bezeichnung Buchwert

01.01.2011

Zuschreibung Subventionen Abschreibung Buchwert

31.12.2011

140 Anlage KVA Weinfelden 67’529’421.84 3’056’354.61 0.00 -10’626’677.94 55’138’772.06

140000 Grundstücke 2’476’290.70 2’476’290.70

140100 Vorbereitungsarbeiten 6’350’233.80 -340’012.45 6’010’221.35

140200 Gebäude 25’814’392.70 46’408.85 -1’382’187.60 24’478’613.95

140300 Betriebseinrichtung 2’709’954.44 -145’099.90 2’564’854.54

140400 Umgebung / Tiefbauten 11’867’144.70 -635’406.00 11’231’738.70

140500 Baunebenkosten 17’467’852.25 -935’286.35 16’532’565.90

140600 Betriebseinrichtung Prozess 77’081’577.78 2’327’938.96 -6’192’385.94 73’217’130.80

140700 Logistik 7’943’380.90 610’480.00 -425’314.70 8’128’546.20

140800 Elektroanlagen 8’729’216.20 71’526.80 -467’391.00 8’333’352.00

140900 Ausstattung 1’934’770.92 -103’594.00 1’831’176.92

141950 Subventionen unverteilt -99’665’719.00 0.00 -99’665’719.00

142000 RAZ Kreuzlingen 235’398.80 312’479.30 -100’000.00 447’878.10

143000 RAZ Hefenhofen 773’692.80 13’335.25 -150’000.00 637’028.05

143050 Sammellogistik Wertstoffe 662’719.70 -200’000.00 462’719.70

144000 Areal ehemalige KVA Müllheim 1.00 1’585’000.00 1’585’001.00

145000 Kompostaufbereitungsanlage Hefenhofen 114’000.60 0.00 0.00 98’375.60

146000 Deponie Emmerig 1.00 1.00

147000 Deponieland Rüti 801’811.00 801’811.00

148000 Deponie Kehlhof 1.00 1.00

Verwaltungsvermögen Total 65’296’721.29 4’967’169.16 11’092’302.94 59’171’587.51

Zinssatz (%) Betrag CHF Laufzeit Buchwert

01.01.2011

Kassenobligationen RB Wängi

Obligationen, in CHF

Zugang Abgang Buchwert

31.12.2011

2.25 100’000.00 22.03.2005 – 22.03.2011 100’000 -100’000 0

2.50 100’000.00 22.03.2005 – 22.03.2012 100’000 100’000

2.75 100’000.00 22.03.2005 – 22.03.2013 100’000 100’000

1.75 100’000.00 22.03.2010 – 22.03.2015 100’000 100’000

2.00 100’000.00 22.03.2011 – 22.03.2017 100’000 100’000

UBS-Obligation

2.25 500’000.00 2011 – 29.07.2016 EUR 500’000.00

CHF 572’700.00 572’700.00

Total 1’000’000.00 400’000.00 672’700.00 -100’000.00 972’700.00

Titel Anzahl Nominalwert

Stück

Buchwert

01.01.2011

Zugang

Nominalwert

Abschreibung

Buchwert

31.12.2011

Aktien, in CHF

Dividende

20 %

Tricycling Mittelthurgau AG,

Frauenfeld 246’665 1 246’665 246’665 246’665 49’333

Total 246’665 0.00 246’665 49’333


Finanzen 33

Anlagen und Darlehen 2011

Verband KVA Thurgau, Weinfelden

Mittel- und langfristige Schulden, in CHF

Zinssatz

in %

Betrag Laufzeit Buchwert

01.01.2011

Zugang Abgang Buchwert

31.12.2011

verbuchter

Zins 2011

CS Weinfelden

3.010 7 Mio. 28.01.2008 – 28.01.2011 7’000’000.00 -7’000’000.00 0.00

2.000 7 Mio. 31.10.2009 – 31.10.2014 7’000’000.00 7’000’000.00

0.980 5 Mio. 28.01.2011 – 28.01.2013 5’000’000.00 5’000’000.00 204’201.70

TKB Weinfelden

2.030 4 Mio. 20.04.2009 – 20.04.2014 4’000’000.00 4’000’000.00

0.750 3 Mio. 31.10.2010 – 31.10.2012 3’000’000.00 3’000’000.00

3.310 5 Mio. 30.11.2006 – 30.11.2012 5’000’000.00 5’000’000.00

3.150 6 Mio. 28.01.2008 – 28.01.2013 6’000’000.00 6’000’000.00 464’563.85

UBS Weinfelden

3.220 5 Mio. 30.11.2006 – 30.11.2011 3’500’000.00 -3’500’000.00 0.00

3.060 7 Mio. 28.01.2008 – 28.01.2012 7’000’000.00 7’000’000.00

1.380 3,5 Mio. 01.07.2011– 30.06.2015 3’500’000.00 3’500’000.00 354’858.35

Raiffeisenbank

Bürglen-Weinfelden

3.105 5 Mio. 20.10.2008 – 30.06.2011 5’000’000.00 -5’000’000.00 0.00 77’944.45

Total 47’500’000.00 8’500’000.00 -15’500’000.00 40’500’000.00 1’081’568.35

Verband KVA Thurgau, Weinfelden

Brandversicherungswert 2011, in CHF

Versicherungswert

31.12.11

Weinfelden 224’250’000

Gebäude 62’250’000

Anlagen 162’000’000

Müllheim

Gebäude 5’815’000

Deponie Kehlhof, Berg 198’000

Bürocontainer 115’000

Lagen Unterstand 83’000

Hefenhofen 8’303’000

Gebäude 7’206’000

Autounterstand 55’000

Kompostaufbereitungsanlage 879’000

Sammelstelle für Sperrmüll 44’000

Wertstoffsammelstelle 119’000

238’566’000


Revisionsbericht

Finanzen 35


36

Finanzen

Revisionsbericht


KVA Thurgau

Zahlen und Fakten

2011


38

Zahlen und Fakten

Finanzen / Personal

MIS = Management-Informations-System

Im MIS dokumentieren wir alle Ströme (Stoffe, Energie und Geldmittel), die im Laufe eines Jahres eingehen (Input) und die Unternehmung

wieder verlassen (Output). Mit Hilfe der jährlichen Auswertung lokalisieren wir ökonomische und ökologische Schwachstellen,

setzen Ziele und kontrollieren deren Erfolg.

Finanzen / Personal 2007 2008 2009 2010 2011

100 Debitorenfrist (Tage) 38 56 57 46 47

101 Kreditorenfrist (Tage) 41 35 38 40 41

102 Debitorenverluste in Franken (CHF) 4’053 6’811 18’547 3’004 2’000

103 Debitorenverlust in % der Verkäufe (%) 0.01 0.01 0.04 0.01 0.004

104 Fremdfinanzierung absolut (CHF) 84’500’000 77’400’000 75’700’000 72’200’000 71’100’000

105 Fremdfinanzierungsgrad (%) 96 95.8 95.9 95.9 95.7

106 Gewichteter Zinssatz Fremdkapital (%) 2.6 2.7 1.95 2.02 2.47

107 Eigenkapital absolut (CHF) 3’550’000 3’360’000 3’230’000 3’120’000 3’110’000

108 Eigenfinanzierungsgrad (%) 4 4.2 4.1 4.1 4.2

109 Cash Flow Verband (CHF) 18’600’000 12’900’000 8’100’000 11’500’000 13’000’000

110 Cash Flow / Umsatz-Verhältnis (%) 38.3 28.4 19.6 25.8 29

111 Betriebsergebnis Verband (CHF) 6’028’000 4’284’000 -129’000 3’190’000 4’688’000

112 EK-Rentabilität (%) 62.9 54.6 -4.0 102.1 150.7

113 Liquidität II (%) 214 253 253 398 353

114 Nettoschuld pro t Kapazität (CHF) 394 339 341 260 192

115 Kapitaldienst (CHF) 13’000’000 10’000’000 10’000’000 10’000’000 10’000’000

116 Erlös pro t für Sammeldienst (CHF) 385 352 347 336 340

117 Erlös pro t Direktanlieferer Verband (CHF) 238 207 193 197 182

118 Erlös pro t Direktanlieferer extern (CHF) 180 175 155 137 127

119 Aufwand pro t Sammeldienst (CHF) 348 339 407 325 309

120 Aufwand pro t Direktanlieferer Verband (CHF) 211 204 216 196 173

121 Aufwand pro t Direktanlieferer extern (CHF) 130 122 130 113 91

122 Deckungsgrad Sammeldienst (%) 110 104 85.3 108.5 115.1

123 Deckungsgrad Direktanlieferer Verband (%) 112 102 89 100.3 105.2

124 Deckungsgrad Direktanlieferer extern (%) 139 143 119.5 124.1 141.3

125 Nettokosten Verbrennung (CHF/ t) 126.55 120.12 126.50 110.08 90.56

126 Verwaltungsaufwand (Allgemeines + Versicherung) (CHF/ t) 7.91 10.06 8.83 9.33 5.19

127 Personalaufwand (CHF/ t) 27.71 29.57 33.55 32.46 31.11

128 Betriebsaufwand (CHF/ t) 36.91 47.57 46.72 42.22 35.33

129 Entsorgungsaufwand (CHF/ t) 29.91 36.07 34.82 34.03 32.32

130 Kapitaldienst (CHF/ t) 83.12 65.29 65.64 66.1 63.5

131 Energieerlös (CHF/ t) 55.15 67.75 60.85 76.34 77.55

132 Andere Erträge (CHF/ t) 3.84 0.69 1.73 2.28 0.67

Personal

133 Anzahl Mitarbeiter / Stellen (Stk) 50 / 45 50 / 45 52 / 48 54 / 48 54 / 48

134 Personalmutationen (Stk) 6 5 12 9 6

135 Ausfalltage insgesamt (t) 214 266 533 334 537

Management-System

136 Verbesserungsprozesse (Stk) 14 10 7 6 0


Zahlen und Fakten 39

Finanzielle Lage

Die Verbandsrechnung schliesst mit einem Ertragsüberschuss

von rund CHF 4,688 Millionen ab. Im Bereich

«Verbrennung, Recycling, Logistik» wurde ein Ertrag von

rund CHF 4,735 Millionen erwirtschaftet.

Dieses positive Ergebnis wurde erreicht durch:

1. Es wurden 144 763 Tonnen thermisch verarbeitet, was

7,2 Prozent über dem Budget liegt und 3,6 Prozent

über dem Vorjahr.

2. Durch diese Steigerung konnte mehr Energie produziert

und auch abgegeben werden.

3. Im Weiteren ist auch bei der Kompostaufbereitung ein

erhöhter Ertrag zu verzeichnen.

4. Insgesamt ist der Aufwand um rund CHF 800 000 geringer

ausgefallen.

Nettokosten und Betriebsaufwand Verbrennung

Die Netto-Verbrennungskosten betragen CHF 90.56 pro

Tonne. Tiefere Unterhalts- und Reparaturkosten sowie

erhöhte Energieverkäufe haben zu dieser Verbesserung

beigetragen. Pro verbrannte Tonne wurden CHF 77.50

aus dem Verkauf von Energie erzielt.

Nettoschuld pro t Kapazität

CHF pro Tonne Kehricht

Nettokosten Verbrennung

CHF pro Tonne Kehricht

126.6 126.5

120.1

110.1

61% 58% 59%

394

339

341

260

192

90.6

2007 2008 2009 2010 2011

2007 2008 2009 2010 2011

61%

Cashflow Verband

Mio. CHF

Aufwand Reststoffentsorgung

(Schlacke, Filterasche, Gips, VASA)

CHF pro Tonne Kehricht

18.6

12.9

11.5

13.0

29.9

36.1

34.8 34.0

32.3

8.1

2007 2008 2009 2010 2011

2007 2008 2009 2010 2011


40

Zahlen und Fakten

Logistik

MIS = Management-Informations-System

Logistik 2007 2008 2009 2010 2011

200 Abfallmenge total (angeliefert) (t) 144’436 142’637 140’587 139’412 145’133

201 Sammeldienst (angeliefert) aus Sammellose inkl. Umleitung (t) 33’137 33’470 32’756 34’719 34’835

202 Direktanlieferung Verbandsgebiet (t) 33’742 36’740 37’528 39’105 44’778

203 Direktanlieferung extern (t) 77’557 72’427 70’303 69’148 69’150

204 Abfallanlieferung Schiene (t) 88’304 82’241 79’058 61’881 61’288

205 Abfallanlieferung Strasse (t) 56’132 60’396 61’552 77’531 83’845

206 Schlackenlieferung Schiene (neu ab 2009) (t) keine Daten keine Daten 24’082 26’653 24’126

207 Schlackenlieferung Strasse (t) keine Daten keine Daten 9’408 7’228 9’795

208 Abfallanlieferung Schiene (CH + Ausland) (%) 61.1 57.7 59.3 44.39 42.22

209 Abfallanlieferung Strasse (CH + Ausland) (%) 38.9 42.3 40.7 55.61 57.78

210 Notfallentsorgung in andere Anlagen (t) 0 1’132 4’342 7’808 0

211 Umleitungen aus eigenen Verträgen (t) 36379 25025 10300 keine Daten 0

212 Sachaufwand Logistik (CHF) 6’513’804 6’759’040 6’674’800 6’761’600 6’563’400

213 Personalaufwand Logistik (CHF) 672’309 682’505 875’800 818’200 957’600

214 Kapitaldienst Logistik (CHF) 871’000 670’000 670’000 669’000 669’000

215 Gesamtaufwand Logistik (CHF) 7’961’255 8’023’317 7’767’000 8’124’800 8’490’900

216 Gesamtaufwand Logistik (CHF/ t) 119.04 114.28 110.5 106.6 104.3

217 Total öffentl. Sammlung (CHF/ t) 176.26 166.28 185 165.4 167.1

218 Strasse (CHF/ t) 130.63 121.67 132.10 120.50 124.9

219 Bahntransport (CHF/ t) 32.73 33.92 40.2 44.9 46.9

220 Deckungsgrad (%) 106 101 80 85 83

221 Anzahl Sammelstunden IES-Fahrzeuge (h) 17’945 17’994 14’670 14’723 14’800

222 Durchschnittsgewicht pro IES-Container (t) 10.770 10.845 10.906 10.930 10.92

223 Sammeldienst Leistung (t/h) 1.85 1.84 2.3 2.35 2.23

224 Total Sammelstellen (Verbandsgebiet) (Stk) 12’179 12’208 12’232 12’249 12’274

225 Total Rapporte (falsche Bereitstellung) (Stk) 3’205 4’198 3’821 3’753 4’177

226 Total gefahrene Strassenkilometer (km) 163’724 164’225 178’837 171’923 178’521

227 Total per Bahn angelieferte Container (Stk) 8’539 7’980 6’795 6’335 5’966

228 Abfallmenge RAZ Frauenfeld (t) 5’052 5’606 6’055 8’014 8’417

229 Abfallmenge RAZ Kreuzlingen (t) 3’543 3’887 3’566 3’980 4’828

230 Abfallmenge RAZ Hefenhofen (t) 3’863 3’987 3’957 4’126 3’968

Rekordjahr mit Kehrichtanlieferungen

Mit 145 133 Tonnen Kehrichtanlieferungen sind 5721

Tonnen gesamthaft mehr Abfälle in die KVA TG angeliefert

worden. Gegenüber dem Vorjahr ist dies eine Steigerung

von 4,1 Prozent.

Leicht zugenommene Menge im Sammeldienst und

weniger Bahntransporte

Insgesamt sammelten die 8 Kehrichtfahrzeuge im Verbandsgebiet

Thurgau 34 835 Tonnen (Vorjahr 34 719

Tonnen), wovon 24 757 Tonnen per Bahn zugeführt

wurden. Dies sind 71,07 Prozent (Vorjahr 80,47 Prozent)

der gesammelten Abfallmenge im Verbandsgebiet. Die

Sammeldienstmenge im Verbandsgebiet erhöhte sich

damit um 0,33 Prozent (im Vorjahr 1,23 Prozent).

Weniger Bahncontainerablade auf der KVA Thurgau

Gesamthaft sind 1992 Bahnwagen (Vorjahr 2132) der

KVA TG zugeführt worden. 5966 (Vorjahr 6335) per

Bahn angelieferte Container wurden auf der KVA-Anlage

entleert. Dies ist eine Abnahme von 5,82 Prozent gegenüber

dem Vorjahr (–10,48 Prozent). Der Grund für die

Abnahme liegt darin, dass infolge Revision einerseits

Bahnwagen aus dem Sammeldienst direkt umgeleitet

wurden in andere Kehrichtverbrennungsanlagen und

andererseits vermehrt Industrie- und Gewerbeabfälle auf


Zahlen und Fakten 41

Logistik

der Strasse direkt der KVA zugeführt werden. Die auf der

Schiene angelieferte Gesamtabfallmenge verringerte sich

von 61 881 Tonnen auf eine Gesamtmenge von 61 288

Tonnen. Dies ist eine Reduktion von 0,96 Prozent! Von

der angelieferten Gesamtmenge in die KVA sind insgesamt

44,22 Prozent mit der Bahn angeliefert worden.

Zunahme der Abfallmengen auf den Regionalen

Annahmezentren ausser RAZ Hefenhofen

Aus den Regionalen Annahmezentren (RAZ) sind aus dem

RAZ Frauenfeld 8417 Tonnen (Vorjahr 8014 Tonnen), aus

dem RAZ Hefenhofen 3986 Tonnen (Vorjahr 4126 Tonnen)

und aus dem RAZ Kreuzlingen 4828 Tonnen (Vorjahr 3980

Tonnen) der KVA Weinfelden zugeführt worden. Die Anzahl

Privatanlieferungen in die KVA Weinfelden, in die RAZ

Kreuzlingen und Frauenfeld sind steigend, währenddem

die Baranlieferer im RAZ Hefenhofen etwas rückläufig sind.

Grössere Mengen auf die Reaktordeponie Kehlhof

Die Ablagerungsmengen auf die Deponie Kehlhof-Berg

erhöhten sich von 6237 Tonnen auf 9481 Tonnen. Es

wurden deutlich mehr verschmutzte Bauabfälle und

Ausbauasphalt zugeführt!

Weniger Schlackentransporte auf der Schiene

33 921 Tonnen Schlacke sind angefallen, wovon 24 126

Tonnen (71,12 Prozent) mit der Bahn in die Deponie Burgauerfeld,

Flawil, transportiert wurden. 342,38 Tonnen

wurden in die Deponie Celltor, Tavannes BE, und 750,82

Tonnen nach Sihlbrugg in die Deponie Risi geliefert.

Abfallmenge pro Jahr

in Tonnen angeliefert

Sammeldienst Verbandsgebiet

in Tonnen

Abfallanlieferung Schiene

in Tonnen und Prozent

142’637 145’133

144’436 140’587 139’412

33’470

33’137 32’756

34’719 34’835

88’304

82’241

79’058

61.1%

57.7% 59.3%

44.4%

61’881

61’288

42.2%

2007 2008 2009 2010 2011

2007 2008 2009 2010 2011

2007 2008 2009 2010 2011

Abfallanlieferung Strasse

in Tonnen und Prozent

77’531

60’396

56’132

61’552

38.9% 42.3% 40.7% 55.6%

83’845

58.8%

Total Rapporte

(Falsche Bereitstellung)

in Stück

3’205

4’198

3’821

3’753

4’177

Abfallmenge der RAZ

in Tonnen

5‘052

3‘543

3‘863

5‘606

3‘887

3‘987

6‘055

3‘566

3‘957

8‘014

3‘980

4‘126

8‘417

4‘828

3‘968

2007 2008 2009 2010 2011

2007 2008 2009 2010

2011

2007 2008 2009 2010

2011

■ RAZ Frauenfeld, ■ RAZ Kreuzlingen, ■ RAZ Hefenhofen


42

Zahlen und Fakten

Verbrennungsbetrieb

MIS = Management-Informations-System

Kehrichtverbrennung 2007 2008 2009 2010 2011

300 Total verbrannte Menge Kehricht (t) 144’362 141’347 141’148 139’597 144’763

301 Kapazitätsauslastung (% bez. auf 120’000 t) (%) 120.3 117.8 117.6 116.3 120.6

302 Mittl. Verfügbarkeit (% bez. auf 8’760 Std./J) (%) 93 91.3 91.8 93.9 94.3

303 Durchsatz Kehricht (t/h) 17.7 17.7 17.5 17.1 17.7

304a Ungeplante Betriebsunterbrüche (Anz) 8 5 2 4 5

304b Ungeplante Betriebsunterbrüche (h) 209 134 6 122 74

305 Störfälle mit Wirkung nach aussen (Anz) 0 0 0 0 0

306 Heizwert (kJ/ kg) 11’546 11’366 11’264 11’563 12’019

307 Stromverbrauch (Eigenbedarf) (MWh) 18’272 18’292 17’688 17’193 18’698

308 Stromverbrauch / t Kehricht (kWh/ t) 126.6 129.4 125.3 123.2 129.2

309 Gasverbrauch (MWh) 758 577 211 186 225

310 Gasverbrauch / t Kehricht (kWh/ t) 5.3 4.1 1.5 1.3 1.3

311 Wasserverbrauch (m 3 ) 148’016 123’375 110’861 120’150 132’620

312 Wasserverbrauch / t Kehricht (m 3 / t) 1.03 0.87 0.79 0.86 0.86

313 Chemikalienverbrauch total (t) 1’840.9 1’831.8 1’725.5 1’865.3 2’010.2

314 Chemikalienverbrauch / t Kehricht (kg/ t) 12.8 13.0 12.2 13.4 13.9

315 Salzsäureverbrauch (t) 64.9 55.7 53.3 65.8 70.2

316 Salzsäureverbrauch / t Kehricht (kg/ t) 0.45 0.39 0.38 0.47 0.49

317 Natronlaugeverbrauch (t) 712 696 659 751 843

318 Natronlaugeverbrauch / t Kehricht (kg/ t) 4.93 4.92 4.67 5.38 5.82

319 Kalkverbrauch (t) 625 630 573 622 618

320 Kalkverbrauch / t Kehricht (kg/ t) 4.33 4.46 4.06 4.45 4.27

321 Ammoniakwasserverbrauch (t) 430 442 434 416 469

322 Ammoniakwasserverbrauch / t Kehricht (kg/ t) 2.98 3.13 3.07 2.98 3.24

323 Dampfproduktion (t) 505’452 498’362 499’624 499’874 536’309

324 Dampfproduktion / t Kehricht (t/ t) 3.50 3.53 3.54 3.58 3.70

325 Dampfproduktion (brutto) (MWh) 447’185 441’590 442’708 443’083 474’633

326 Dampfproduktion / t Kehricht (MWh/ t) 3.10 3.12 3.14 3.17 3.28

327 Stromproduktion (MWh) 45’892 49’661 29’621 48’368 57’710

328 Stromproduktion / t Kehricht (kWh/ t) 317.9 351.3 209.9 346.5 398.6

329 Stromrücklieferung an TBW (MWh) 29’638 31’398 19’488 31’350 39’133

330 Dampfabgabe an TPW (netto) (MWh) 178’886 177’767 185’238 192’247 184’110

331 Feste Rückstände total (t) 38’730 36’919 38’321 38’452 38’651

332 Feste Rückstände / t Kehricht (kg/ t) 268.3 261.2 271.5 275.5 267.0

333 Schlacke total (t) 34’131 32’180 33’536 33’976 33’921

334 Schlacke / t Kehricht (kg/ t) 236.4 227.7 237.6 243.4 234.3

335 Filterstaub total (t) 4’197 4’332 4’388 4’010 4’163

336 Filterstaub / t Kehricht (kg/ t) 29.1 30.6 31.1 28.7 28.8

337 RGR-Rückstände (Gips) total (t) 402 407 397 467 567

338 RGR-Rückstände (Gips) / t Kehricht (kg/ t) 2.8 2.9 2.8 3.3 3.9

339 Abwasser (m 3 ) 40’363 31’802 30’716 35’469 34’369

340 Abwasser / t Kehricht (m 3 / t) 0.28 0.22 0.22 0.25 0.24


Zahlen und Fakten 43

Thermische Verwertung des Abfalls

Die Verfügbarkeit der beiden Ofenlinien betrug im

vergangenen Jahr 94,3 Prozent. Das bedeutet, dass die

beiden Ofenlinien im Durchschnitt 94 Prozent der Zeit

im «Normalbetrieb» waren. Die Dauer der ungeplanten

Betriebsunterbrüche betrug insgesamt nur 74 Stunden.

Die Ursache dieses Kurzabstellers war ein Rohrreisser bei

der Ofenlinie 2 im ersten Kesselzug. Diese hohe Verfügbarkeit

der Anlage zeigt, dass die Anlage von unserem

Personal auf einem konstant hohen Niveau betrieben

und unterhalten wird. Mit 144 763 Tonnen thermisch

verwerteter Kehrichtmenge wurde das bisher beste

Ergebnis in der Geschichte der KVA Thurgau erzielt:

401 Tonnen mehr als im Jahr 2007. Dieses Ergebnis ist

umso erstaunlicher, wenn man bedenkt, dass der Heizwert

des Abfalls im Vergleich zum letzten Jahr um 4 Prozent

höher lag (höherer Heizwert = mehr Energieinhalt

pro Tonne Müll = weniger Mülldurchsatz bei gleicher

Ofenleistung). Der Ersatz unserer beiden Nassentschlacker

war nötig und verlief beinahe problemlos. Das

Primärluftsystem der Verbrennungslinien wurde dahingehend

umgebaut, dass die Verschmutzung des Luftwärmetauschers

durch Staubablagerungen entfällt und

die Primärluftvorwärmung bei Bedarf jederzeit sichergestellt

werden kann. Die Videoüberwachungsanlage

wurde ebenfalls komplett erneuert und ein neues

Instand haltungsprogramm mit elektronischem Schichtbuch

ein geführt. Das Projekt zur Erweiterung des Recyclinghofes

der KVA Thurgau Richtung Süden wurde

begonnen. Dadurch entstehen zwei zusätzliche Räume,

welche zukünftig als Kehrichtcontainer-Reparaturwerkstatt,

zum Auftauen der Container im Winter sowie als

Waschplatz benützt werden können.

Thermisch verwertete Kehrichtmengen

Verbandsgebiet ■ KVA Thurgau gesamt ■ Heizwert

in Tonnen

kJ/kg

150’000 15’000

120’000

12’000

90’000

9’000

60’000

6’000

30’000

3’000

0

0

1996 1997 1998 1999 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011

Mittlere Verfügbarkeit

in Prozent bezogen auf 8760 Std./Jahr

100

80

90,7

94,7

88,8

93,0

91,5

91,2

89,2

93,0

91,3

91,8 94,3

93,9

60

57,3

40

1999 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011


44

Zahlen und Fakten

Verbrennungsbetrieb

MIS = Management-Informations-System

Fortsetzung Kehrichtverbrennung 2007 2008 2009 2010 2011

341 Schadstoffausstoss Kupfer gesamt (t) 130 150 120 130 128

342 Schadstoffausstoss Kupfer / t Kehricht (kg/ t) 0.90 1.06 0.85 0.93 0.88

343 Schadstoffausstoss Zink gesamt (t) 220 230 200 220 246

344 Schadstoffausstoss Zink / t Kehricht (kg/ t) 1.5 1.6 1.4 1.6 1.7

345 Schadstoffausstoss Cadmium gesamt (t) 1.8 1.6 1.7 1.5 1.6

346 Schadstoffausstoss Cadmium / t Kehricht (kg/ t) 0.012 0.011 0.012 0.011 0.011

347 Schadstoffausstoss Chlor gesamt (t) 950 1000 1100 1100 1104

348 Schadstoffausstoss Chlor / t Kehricht (kg/ t) 6.6 7.1 7.8 7.9 7.6

349a Staub, LRV Grenzwert (mg/Nm 3 ) 10 10 10 10 10

349b Staubemission (mg/Nm 3 ) 1.38 1.67 1.51 1.37 1.49

349c Staub / t Kehricht (g/ t) 9.13 10.54 9.53 8.93 10.13

350a Schwefeldioxyd SO 2 , LRV-Grenzwert (mg/Nm 3 ) 50 50 50 50 50

350b SO 2 -Emission (mg/Nm 3 ) 1.43 0.15 0.28 0.23 0.58

350c Schwefeldioxyd SO 2 / t Kehricht (g/ t) 9.49 0.94 1.95 1.64 4.07

351a Kohlenmonoxyd CO, LRV-Grenzwert (mg/Nm 3 ) 50 50 50 50 50

351b CO-Emission (mg/Nm3) 12.65 9.60 8.58 8.00 7.73

351c CO / t Kehricht (g/ t) 83.76 60.49 57.35 53.19 52.81

352a Stickoxyde Nox, LRV-Grenzwert (mg/Nm 3 ) 80 80 80 80 80

352b NO x -Emission (mg/Nm 3 ) 50.38 39.55 38.83 37.74 40.2

352c NO x / t Kehricht (g/ t) 333.7 249.24 246.52 247.46 274.26

353a Chlorwasserstoff HCl, LRV-Grenzwert (mg/Nm 3 ) 20 20 20 20 20

353b HCl-Emission (mg/Nm 3 ) 1.58 1.08 0.66 0.75 1.75

353c HCl / t Kehricht (g/ t) 10.46 6.79 4.13 4.88 9.57

354a Ammoniak NH 3 , LRV-Grenzwert (mg/Nm 3 ) 5 5 5 5 5

354b NH 3 -Emission (mg/Nm 3 ) 1.43 0.9 0.33 0.25 0.42

354c NH 3 / t Kehricht (g/ t) 9.47 5.7 1.99 1.62 1.49

341

bis 348

Die unter Schadstoffausstoss aufgeführten Elemente Kupfer, Zink, Chrom und Chlorid befinden sich hauptsächlich in der

Schlacke, im Filterstaub und im Abwasser (Chlorid) und lassen anhand ihrer Häufigkeit direkte Rückschlüsse auf die Zusammensetzung

des Kehrichts zu.


Zahlen und Fakten 45

Chemische Abfallzusammensetzung

Veränderungen der chemischen Abfallzusammensetzung (Input)

1’600

3’000

1’400

2’500

Konzentration (mg / kgFS)

1’200

1’000

800

600

400

200

Konzentration (mg / kgFS)

2’000

1’500

1’000

500

0

Jan 01

Apr 01

Jul 01

Okt 01

Jan 02

Apr 02

Jul 02

Okt 02

Jan-Mar 03

Apr-Juni 03

Jul-Sept 03

Okt-Dez 03

Jan-Mar 04

Apr-Juni 04

Jul-Sept 04

Okt-Dez 04

Jan-Mar 05

Apr-Juni 05

Jul-Sept 05

Okt-Dez 05

Jan-Mar 06

Apr-Juni 06

Jul-Sept 06

Okt-Dez 06

Jan-Mar 07

Apr-Juni 07

Jul-Sept 07

Okt-Dez 07

Jan-Mar 08

Apr-Juni 08

Jul-Sept 08

Okt-Dez 08

Jan-Mar 09

Apr-Juni 09

Jul-Sept 09

Okt-Dez 09

Jan-Mar 10

Apr-Juni 10

Jul-Sept 10

Okt-Dez 10

Jan-Mar 11

Apr-Juni 11

Jul-Sept 11

Okt-Dez 11

Zeit (Monat)

0

Jan 01

Apr 01

Jul 01

Okt 01

Jan 02

Apr 02

Jul 02

Okt 02

Jan-Mar 03

Apr-Juni 03

Jul-Sept 03

Okt-Dez 03

Jan-Mar 04

Apr-Juni 04

Jul-Sept 04

Okt-Dez 04

Jan-Mar 05

Apr-Juni 05

Jul-Sept 05

Okt-Dez 05

Jan-Mar 06

Apr-Juni 06

Jul-Sept 06

Okt-Dez 06

Jan-Mar 07

Apr-Juni 07

Jul-Sept 07

Okt-Dez 07

Jan-Mar 08

Apr-Juni 08

Jul-Sept 08

Okt-Dez 08

Jan-Mar 09

Apr-Juni 09

Jul-Sept 09

Okt-Dez 09

Jan-Mar 10

Apr-Juni 10

Jul-Sept 10

Okt-Dez 10

Jan-Mar 11

Apr-Juni 11

Jul-Sept 11

Okt-Dez 11

Zeit (Monat)

14’000

18

Alle Werte in kg/a !, gerundet auf 2 relevante Stellen

16

12’000

Cu 2010

14

10’000

130'000 12

Reingas 45

Abwasser 9.0

8’000

10

RGR-Rückstände 32

8

6’000

6

Asche 10'000

4’000

4

2’000

2

Alle Werte in kg/a !, gerundet auf 2 relevante Stellen

Schlacke 120'000

0

0

Cu 2010

Alle Werte in kg/a !, gerundet auf 2 relevante Stellen

130'000 Reingas 45

Cu

Zeit (Monat)

Abwasser 9.0

Zeit (Monat)

RGR-Rückstände 32

2010

130'000 Reingas 45

Konzentration (mg / kgFS)

Jan 01

Apr 01

Jul 01

Okt 01

Jan 02

Apr 02

Jul 02

Okt 02

Jan-Mar 03

Apr-Juni 03

Jul-Sept 03

Okt-Dez 03

Jan-Mar 04

Apr-Juni 04

Jul-Sept 04

Okt-Dez 04

Jan-Mar 05

Apr-Juni 05

Jul-Sept 05

Okt-Dez 05

Jan-Mar 06

Apr-Juni 06

Jul-Sept 06

Okt-Dez 06

Jan-Mar 07

Apr-Juni 07

Jul-Sept 07

Okt-Dez 07

Jan-Mar 08

Apr-Juni 08

Jul-Sept 08

Okt-Dez 08

Jan-Mar 09

Apr-Juni 09

Jul-Sept 09

Okt-Dez 09

Jan-Mar 10

Apr-Juni 10

Jul-Sept 10

Okt-Dez 10

Jan-Mar 11

Verlauf der mittleren monatlichen Stoffkonzentration in den Jahren Zn 2001 bis 2011 mit Angabe eines linearen ReingasTrends.

130

Abwasser 9.0

220'000

Asche 10'000

Fehlerbereich von 2001 bis 2009: RGR-Rückstände ± 1 s, ab 2010: 32 ± 2 s (Kl-95%), weil die Analyse nur noch quartalsweise erfolgt.

Apr-Juni 11

Jul-Sept 11

Okt-Dez 11

Konzentration (mg / kgFS)

Jan 01

Apr 01

Jul 01

Okt 01

Jan 02

Apr 02

Jul 02

Okt 02

Jan-Mar 03

Apr-Juni 03

Jul-Sept 03

Okt-Dez 03

Jan-Mar 04

Apr-Juni 04

Jul-Sept 04

Okt-Dez 04

Jan-Mar 05

Apr-Juni 05

Jul-Sept 05

Okt-Dez 05

Jan-Mar 06

Apr-Juni 06

Jul-Sept 06

Okt-Dez 06

Jan-Mar 07

Apr-Juni 07

Jul-Sept 07

Okt-Dez 07

Jan-Mar 08

Apr-Juni 08

Jul-Sept 08

Okt-Dez 08

Jan-Mar 09

Apr-Juni 09

Jul-Sept 09

Okt-Dez 09

Jan-Mar 10

Apr-Juni 10

Jul-Sept 10

Okt-Dez 10

Jan-Mar 11

Apr-Juni 11

Jul-Sept 11

Okt-Dez 11

Abwasser 4.0

RGR-Rückstände Schlacke 120'000 400

Asche 10'000

Stoffverteilung vom Abfall-Input in die Verbrennungsprodukte (Output)

Asche 130'000

Alle Werte in kg/a !, gerundet auf 2 relevante Stellen Schlacke 120'000

Cu in kg/a

Zn in kg/a

Schlacke 82'000

Cu 2010

130'000 Zn Reingas 130

130’000

Reingas45

Abwasser 9.0

220'000 220’000

RGR-Rückstände Abwasser9.1

32

Abwasser 4.0

Zn Reingas 130

Cl Reingas 770

RGR-Rückstände33

RGR-Rückstände 400

220'000

1'100'000

Abwasser Asche 10'000 4.0

Abwasser 630'000

Asche 130'000

Asche10’000

RGR-Rückstände 400

RGR-Rückstände 140

Schlacke 120'000

Schlacke 82'000

Schlacke120’000

Asche 130'000

Asche 390'000

Reingas150

Abwasser4.6

RGR-Rückstände450

Asche150’000

Schlacke93’000

CI in kg/a

Schlacke 82'000

Zn Reingas 130

220'000

Cl 1’100’000

Abwasser 4.0

Reingas760

770

1'100'000

RGR-Rückstände Abwasser610’000

400

630'000

RGR-Rückstände140

Asche 130'000

RGR-Rückstände 140

Asche380’000

Schlacke 82'000

Asche 390'000

Schlacke 110'000

Cl

1'100'000 Cd in kg/a

Reingas 770

Abwasser 630'000

Cd1’600

Reingas6.4

1'600

RGR-Rückstände 140

Abwasser0.020

0.019

RGR-Rückstände RGR-Rückstände4.39

Asche 390'000 4.4

Schlacke 110'000

Asche1’400

Asche 1400

Schlacke110’000

110'000

Cl Reingas 770

1'100'000

Cd Reingas 6.4

1'600

RGR-Rückstände 140

Abwasser 0.019

RGR-Rückstände

Asche 390'000

4.4

Schlacke

Asche

110'000

1400

Schlacke110

Cd Reingas 6.4

1'600

Abwasser 0.019

Mittlere Stoffverteilung (Transferkoeffizienten) Abwasser 630'000 für die ausgewählten Stoffe Kupfer (Cu), Zink (Zn), Chlor (Cl) und Cadmium (Cd) in die

Verbrennungsprodukte.

RGR-Rückstände 4.4

Asche 1400

Schlacke 110


46

Zahlen und Fakten

Reingaswerte und Abwasserqualität

Die Reingaswerte der KVA Thurgau werden kontinuierlich

überwacht und aufgezeichnet. Verantwortlich für

die Qualität der Reingaswerte sind eine optimale Verbrennung

sowie die nachgeschaltete mehrstufige Rauchgas

reinigung. Die Emissionswerte zeigten, dass die Anlage

bestens funktioniert und die gesetzlichen Grenzwerte

sicher eingehalten werden.

der Abwasserqualität erfolgt in regelmässigen Abständen

durch ein externes Labor. Die Messergebnisse

zeigten keine Grenzwertüberschreitungen. Im Vergleich

zum Vorjahr gab es Unterschiede bei den Elementen

Cadmium, Nickel und Quecksilber.

Das Abwasser der KVA Thurgau wird von der eigenen

Abwasserbehandlungsanlage gereinigt, bevor es in die

nahegelegene Thur eingeleitet wird. Die Überprüfung

Luftemissionen Staub

Ist-Wert mg / Nm 3 (Jahresdurchschnitt)

Luftemissionen Kohlenmonoxyd CO

Ist-Wert mg / Nm 3 (Jahresdurchschnitt)

Luftemissionen Stickoxyde NO X

Ist-Wert mg / Nm 3 (Jahresdurchschnitt)

— Grenzwert 10 mg / Nm 3

— Grenzwert 50 mg / Nm 3 — Grenzwert 80 mg / Nm 3

50.38

39.55

38.83 37.74

40.2

1.67

1.38 1.51 1.37

1.49

12.65

9.60

8.58 8.00

7.73

2007 2008 2009 2010 2011

2007 2008 2009 2010 2011

2007 2008 2009 2010 2011

Luftemissionen Ammoniak NH 3

Ist-Wert mg / Nm 3 (Jahresdurchschnitt)

Abwasserbelastung 2010

— Grenzwert mg/l ■ Mittelwert mg/l

Abwasserbelastung 2011

— Grenzwert mg/l ■ Mittelwert mg/l

— Grenzwert 5 mg/Nm 3

0.1

0.1 0.1 0.1 0.1 0.1

0.5

0.1

0.1 0.1 0.1 0.1 0.1

0.5

1.43

0.9

0.33 0.25

0.42

0.0460

0.05

0.00133

0.0477

0

0.0389

0

0.01

0.0001

0.0167

0.0289

0.0078

0.05

0

0.0498

0

0.0338

0.0120

0.01

0

0.0331

0.0151

2007 2008 2009 2010 2011

Blei Cadmium

Chrom Kobalt Kupfer Nickel Quecksilber

Zink

gesamt

Eisen

Blei Cadmium

Chrom Kobalt Kupfer Nickel Quecksilber

Zink

gesamt

Eisen


Zahlen und Fakten

47

Energiebilanz

Energienutzungsgrad nach EnV

Heizwert- und Energieeffizienzberechnung

Heizwert nach Reimann kJ/kg 12’019

Kesselwirkungsgrad gerechnet % 82.5

R1 nach AbfRRL [ ] 0.81

Die Energieverordnung (EnV, Stand 1. Januar 2010) sieht die Bewertung

der Kehrichtverbrennungsanlagen über Wärme- sowie

Stromnutzungsgrad vor. Der geringere Dampfbezug der Thurpapier

Model AG im Jahr 2011 führte zu einer Verschiebung

der Nutzungsgrade – weniger Wärmenutzungsgrad (43,7 Prozent),

dafür mehr Stromnutzungsgrad (11,9 Prozent).

Energienutzungsgrad

(gemäss Energieverordnung Schweiz)

Wärmenutzungsgrad nach EnV % 43.7

Stromnutzungsgrad nach EnV % 11.9

Energetische Wirkungsgrade (gemäss ÖWAV)

Anlagenwirkungsgrad thermisch % 40.2

Anlagenwirkungsgrad elektrisch % 8.1

Thermische Eigenbedarfszahl % 3.1

Elektrische Eigenbedarfszahl % 3.9

Wärmenutzungsgrad [%]

65%

60%

55%

50%

2010; 10.8%; 48.7%

45%

2011; 11.9%; 43.7%

40%

35%

30%

25%

20%

15%

10%

5%

0%

0% 5% 10% 15% 20% 25%

Stromnutzungsgrad [%]

Energieflussdiagramm

Rauchgasverluste

86 GWh

Verlust durch Dampfprozesse

130.5 GWh

Abfall

483.3 GWh, 100%

Energie

Produzierte

Dampfenergie

406.3 GWh

Thermische

Anlage

Dampfexport, 193.4GWh, 40%

(Dampfbezug TPW, 184.1 GWh)

Stromexport, 39.1 GWh, 8.1% (TBW)

Energiebedarf

Interne Verbräuche, 33.9 GWh

Strombedarf, eigenproduziert, 18.6 GWh

Wärmeexport, 0.5 GWh, 0.1%

(Schulhaus Paul-Reinhart)

Wärmebedarf, eigenproduziert, 24.2 GWh

Fremdenergieimport, 0.1 GWh

(Strom- und Erdgasbezug)


48

Zahlen und Fakten

Markt und Wertstoffe

MIS = Management-Informations-System

Marketing / Beratung 2007 2008 2009 2010 2011

400 Vertragsabschlüsse (Anz.) 10 9 17 14 18

401 Gewicht Papier und Karton (t) 16’504 16’630 15’960 16’233 16’708

402 Gewicht Metall (t) 2’067 1’724 2’172 2’029 1’921

403 Gewicht Glas (t) 6’311 6’817 6’624 6’671 6’742

404 Gewicht Alu / Blechdosen (t) 382 420 425 380 386

405 Verbrannte Mengen (kg/Einw.) 170 169 164 154 152

406 Recyclingmengen (kg/Einw.) 137 136.5 133.6 132.3 135

407 Nettokosten Papier und Karton (CHF/ t) -12 -5.2 68 -23.8 17.8

408 Nettokosten Metall (CHF/ t) -148 -224 13 -97.5 109.1

409 Nettokosten Glas (CHF/ t) -26 -4.8 1 4.2 -8.3

410 Nettokosten Alu / Blechdosen (CHF/ t) -200 -193 -69 -278.9 242.8

411 Recyclingkosten (CHF/Einw.) -2.22 -1.99 7.68 -2.23 2.18

412 Anzahl Kundenbesuche (Anz.) 70 65 97 100 107

413 Wertstoffsammlung (CHF/ t) -14 -11.6 57 -16.9 16.2

414 Recyclingquote (in % Abfälle Verband) keine Daten

415 Internetkontakte (Anz.) 68’512 87’168 97’334 139’395 143’743

416 Preis 35-Liter-Sack (CHF) 2.50 2.50/2.00 2.00 2.00 2.00

417 Preis Direktanlieferung (CHF/ t) 248.00 248.00/190.00 190.00 190.00 190.00

418 Gemeindeinfo-Veranstaltung (Anz.) 1 1 1 1 1

419 Abfallkalender (Gemeinden) 65 65 66 66 66

420 «augenblick» (Ausgaben/Jahr) 2 2 2 2 2

421 Verkaufte Marken (Stk.) 2’957’910 2’714’600 2’963’770 3’168’020 3’188’670

422 Verkaufte 17-Liter-Säcke 33’600 42’200 53’400 61’800 78’000

423 Verkaufte 35-Liter-Säcke (Stk.) 870’300 966’890 1’031’080 1’095’590 1’137’320

424 Verkaufte 60-Liter-Säcke 17’760 5’710 48’600 32’640 42’720

425 Verkaufte Container-Plomben (Stk.) 45’321 42’954 44’286 42’987 44’109

426 Verkaufte Jahrespauschalen (Stk.) 1’213 1’249 1’262 1’236 1’239

427 Einwohner im Einzugsgebiet (Anz.) 194’837 197’735 200’367 202’711 205’509

428 Rückerstattung pro Einwohner (CHF) 10.00 10.00 12.00 12.00 12.00

409

Neu gedeckt über die vorgezogene Entsorgungsgebühr.

48 / 45


Zahlen und Fakten 49

Sammeln und recyceln

Kehrichtanlieferungen

Die Kehrichtanlieferungen aus dem Verbandsgebiet haben

leicht zugenommen. Dies ist nicht zuletzt auf die Bevölkerungszunahme

im Verbandsgebiet zurückzuführen.

Wert- und Rohstoffe

Für Papier und Karton konnten bis Mitte Jahr aussergewöhnlich

hohe Erträge erzielt werden. In der zweiten

Jahreshälfte sind die Preise dann kontinuierlich gefallen.

Beim Altglas hielt der im letzten Quartal 2010 begonnene

Trend an, und es konnten praktisch keine Erlöse

erzielt werden.

Kundenkontakte

Mit über 100 Besuchen bei Bauämtern, Entsorgern, Verwertern

und Lieferanten sowie unzähligen telefonischen

und schriftlichen Kontakten wird den Bedürfnissen unserer

Kunden Rechnung getragen. Die angebotenen Kurse

im Bereich Kompostierung wurden von rund 200 Teilnehmenden

genutzt. An mehreren öffentlichen Ausstellungen

(OFFA, OLMA und TG-Messe) war der Verband

KVA Thurgau präsent.

Papier und Karton

in Tonnen

16’504

16’630

15’960

16’233

16’708

2007 2008 2009 2010 2011

Metall

in Tonnen

Glas

in Tonnen

Alu / Blechdosen

in Tonnen

2’067

1’724

2’172

2’029

1’921

6’311

6’817

6’624 6’671 6’742

382

420

425

380

386

2007 2008 2009 2010 2011

2007 2008 2009 2010 2011

2007 2008 2009 2010 2011


50

Zahlen und Fakten

Deponien und Grüngut

MIS = Management-Informations-System

Kompostaufbereitung / Deponien 2007 2008 2009 2010 2011

Kompostaufbereitung Hefenhofen

700 Verarbeitete Mengen Hefenhofen (t) 2’839 3’141 3’600 3’684 3’826

701 Aufwand / t (CHF/ t) 102.4 98.83 86.00 75.30 100.2

702 Erlös / t (CHF/ t) 108.30 107.70 108.50 107.00 118

703 Deckungsgrad (%) 105.60 111.40 126.10 142.00 117.7

Deponie Emmerig

800 Menge Deponie Emmerig (t) 31’191 0 0 0 0

801 Restvolumen (t) 0 0 0 0 0

802 Verfüllgrad (total 170’000 t) (%) 100 100 100 100 100

803 Aufwand (CHF/ t) 45 0 0 0 0

804 Erlös (CHF/ t) 44.73 0 0 0 0

805 Deckungsgrad (%) 100 0 0 0 0

806 Personal- und Sachaufwand (CHF/ t) 7.14 0 0 0 0

807 Kapitaldienst Deponie Emmerig (CHF/ t) 37.51 0 0 0 0

808 Aufbereitete Schlacke (t) 32’035 0 0 0 0

809 Aussortierter Eisenschrott (t/%) 3233.60/10.09 0 0 0 0

810 Aussortierter Aluminiumschrott (t/%) 369.17/1.15 0 0 0 0

811 Buntmetalle und weitere Fraktionen (t/%) 157.24/0.49 0 0 0 0

812 Aussortierter Schrott (kg/t Schlacke) 100.9 0 0 0 0

813 Abwasser in die ARA (m 3 ) 9’630 10’990 8’540 8’900 6600

814 Temp. Abwasser Deponiesickerw. P3 (0C) 19.66 18.10 18.60 18.85 18.35

815 Leitfähigkeit P2 / Untergrundentwässerung (µS/cm) 762 761 0 856 804

816 pH-Wert (Labor) Auslauf P3 (pH) 8.52 8.23 8.64 863 8.64

818 Chlorid Untergrundentw. P2 (mg Cl/l) 28.03 27.45 32.15 34.4 33.55

819 Sulfat Untergrundentw. P2 (mg SO 4 /l) 21.8 23.85 22.8 22.35 22.4

820 DOC (tot. Org. Kohlenstoff) P2 (mg/l) 0.94 1.32 1.2 1.3 0.81

821 Dichte der eingebauten Abfälle (t/m 3 ) 1.6 0 0 0 0

Deponie Kehlhof

818 Menge Deponie Kehlhof (t) 8’463 10’306 10’104 6’237 9’481

819 Restvolumen (m 3 ) 112’300 103’700 95’300 84’400 83’500

820 Aufwand (CHF/ t) 87.54 84.04 83.06 124.37 95.52

821 Erlös (CHF/ t) 88.24 93.66 94.35 92.75 91.63

822 Deckungsgrad (%) 100 112 114 74.6 95.9

823 Personal- und Sachaufwand (CHF/ t) 35.37 26.35 35.90 79.62 68.62

824 Kapitaldienst Deponie Kehlhof (CHF/ t) 50.39 55.58 45.68 46.17 48.73

825 Abfluss Schmutzwasser (m 3 ) 77’100 52’900 76’800 69’000 –

826 Leitfähigkeit Grundw. (Abstrom KB 3) (µS/cm) 548 583 617 626 633

827 Bor, gelöst (Abstrom KB 3) (mg B/l) 0.43 0.48 0.54 0.37 0.52

828 Chlorid (Abstrom KB 3) (mg Cl/l) 11.1 12.1 12.4 11.9 12.9

829 Sulfat (Abstrom KB 3) (mg SO 4 /l) 3.4 3.6 3.1 3.4 3.7

830 DOC (Abstrom KB 3) (mg C/l) 0.3 0.4 0.4 0.4 0.52

831 Nitrat (Abstrom KB 3) (mg N/l) 0.5 0.6 0.5 0.5 0.55

801, 803

bis 812,

821

Der Deponie Emmerig wird seit dem 1. Januar 2008 keine Schlacke mehr zugeführt.


KVA Thurgau

Management-Review

2011


Managementsystem

53

Management-Review

Vorangegangene Review

Im April 2011 wurde durch die SGS ein Bericht zum

Überwachungsaudit erstellt. Der Auditor bestätigt, dass

die KVA ein MS eingerichtet hat und unterhält, welches

den Anforderungen der Norm grundsätzlich entspricht

und welches sie befähigt, systematisch die der eigenen

Politik entsprechenden Vorgaben zu erfüllen.

Qualität des Systems, durchgeführte Audits

Zusammenfassung aus den internen Audits (FEE)

am 23. 8. 2011 und 8. 11. 2011:

Auditor: Herr Paul N. Burch

Die Gespräche verliefen in einer sehr offenen und vertrauensvollen

Atmosphäre. Wichtige Hauptprozesse im

Personal-, Finanz-, Führungs- und Unterhaltsbereich

konnten mit den Verantwortlichen behandelt werden. Es

wurden keine Massnahmen vereinbart, sondern lediglich

Empfehlungen abgegeben.

Details können den Auditberichten entnommen werden.

Eignung MS bei besonderen Vorkommnissen

Die nächste gemeinsame Übung mit der Feuerwehr ist

für 10. Mai 2012 vorgesehen. Thema: Bunkerrettung.

Erfüllung der Zielsetzungen und Verbesserung

der Qualitäts- und Umweltleistungen

Auch in diesem Jahr konnten die Ziele wieder weitgehend

erreicht werden. Erwähnenswert sind der erfolgreiche

Umbau der Nassentschlacker und die Optimierung

des Primärluftsystems.

Weitere Details sind im Jahres- und Managementbericht

2011 dargelegt. In der Zahlenübersicht des Management-

Informations-Systems (MIS) wird Rechenschaft über die

Entwicklungen der letzten fünf Jahre abgelegt.

Unternehmenspolitik, Erfüllung der Gesetze

Das eingesetzte LCS.pro, ein EDV-unterstütztes Erhebungssystem,

das eine schnelle, einfache und kostengünstige

Ermittlung der Gesetzeskonformität für die

KVA Thurgau ermöglicht, zeigt ein breites Abbild der

Einhaltung von Rechtsvorschriften.

Interne Kommunikation:

– Delegiertenversammlung

– Budgetversammlung der Delegierten

– 6 VR-Sitzungen

– 1 Strategiesitzung

– 8 VRA-Sitzungen

– 24 GL-Sitzungen

– AL-Sitzungen wurden in Absprache mit der Direktion

in der Regel wöchentlich abgehalten

– 3 Mitarbeiter-Informationsversammlungen

– Wöchentliche Betriebssitzungen mit den Bereichsleitern

und dem Leiter GUS

– Täglicher Schichtrapport

– 2 Betriebsrapporte

– Mitarbeitergespräche gemäss Vorgaben

– Gesundheitszirkel

– 2 Ausgaben «KVAktuell» (internes Infoblatt)

Externe Kommunikation

– 61 Führungen mit insgesamt 1219 Besuchern.

Diese setzten sich zusammen aus 24 Schulklassen

und 37 Vereinen / Gruppen.

– 14 Presseberichte / Inserate

– 2 Ausgaben «augenblick» (Kundenzeitung)

– Ein Abfallkalender in alle Gemeinden

– Eine Gemeinde-Infotagung

– Förderung der überregionalen Zusammenarbeit

(Konsortium, Zürich / Thurgau, ABK)

– Die Homepage der KVA Thurgau wurde im Berichtsjahr

sehr zahlreich besucht.

– Eine Informations- / Schulungstagung mit dem

Sammeldienstpersonal

– Abfallunterricht an den Schulen

– Abfall-SMS und -E-Mail

– Neu ist der Verband KVA Thurgau Mitglied bei

Gewerbe- und Industrieorganisationen:

Industrie- und Handelskammer Kanton Thurgau

(IHK), Arbeitgeberverband Mittelthurgau (AGV)

und Gewerbe Weinfelden (Gewerbeverein)

Kunden zufriedenheit

Mit über 100 Besuchen bei Bauämtern, Entsorgern, Verwertern

und Lieferanten sowie unzähligen telefonischen

und schriftlichen Kontakten wurde den Bedürfnissen unserer

Kunden Rechnung getragen. Die angebotenen

Kurse im Bereich Kompostierung wurden von rund

200 Teilnehmenden genutzt. An mehreren öffentlichen

Ausstellungen (OFFA, OLMA und TG-Messe) war der

Verband KVA Thurgau päsent.

Im November fand wiederum eine Gemeinde-Infotagung

statt. Über 80 interessierte Personen aus dem

Entsorgungsbereich der Gemeinden nahmen daran teil.


54

Managementsystem

Management-Review

Arbeitssicherheit

Personalbestand total

Personalmutation total

Ausfalltage infolge von Berufsunfällen 0

Ausfalltage infolge von

Nichtberufsunfällen 44

Ausfalltage infolge von Krankheit 493

Anzahl Berufsunfälle 4

Anzahl Nichtberufsunfälle 8

54 Personen

6 Personen

48 Vollstellen

Die arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchung für

Schicht-, Unterhalts- und Entladepersonal wurde durchgeführt.

Im Gesundheitszirkel wurde über die Themen Gesundheit

und Arbeitssicherheit diskutiert und wurden Verbesserungen

umgesetzt.

Der SiBe-Kurs 2011 wurde von den beiden Abteilungsleitern

«Betrieb» und «Logistik und Deponien» besucht.

Wirtschaftlichkeit

Mit einem Ergebnis von 144 763 Tonnen thermisch verwertetem

Abfall wurde das bisher beste Ergebnis in der

Geschichte der KVA Thurgau erzielt. Mit einem Reingewinn

von rund 4,7 Millionen CHF ist das Betriebsergebnis

im Vergleich zum Vorjahr noch einmal besser ausgefallen.

Qualität der Schulung

Entsprechend den Aufgaben und Anforderungen sind

die Mitarbeiter auf allen Stufen ausgebildet und geschult

worden.

Das Programm zur Förderung des Erfahrungsaustausches

mit anderen KVAs wurde weitergeführt.

Durchführung eines VBSA-Fortbildungskurses für Betriebspersonal

(8./9. und 15./16. September 2011).

Technische Prozesssteuerungen

Kehrichtverbrennungsanlage

– Die mittlere Verfügbarkeit der Anlage, bezogen auf

8760 Jahresstunden, betrug 94,3 Prozent (Vorjahr

93,9 Prozent).

– Ungeplante Anlagestillstände: total 1 mit einer Ausfallzeit

von 74 Stunden.

– Die Kapazitätsauslastung, bezogen auf die Nominalkapazität

von 120 000 Jahrestonnen, betrug 120 Prozent.

– Der mittlere Heizwert des Abfalls betrug 12 019 kJ/kg.

– Einführung eines neuen Instandhaltungs-Programms

mit elektronischem Schichtbuch.

– Der Ersatz der beiden Nassentschlacker war nötig und

verlief beinahe problemlos.

– Einbau neuer Verteilrinnen für die basischen Wäscher.

– Teilerneuerung des Gebäudeleitsystems.

– Das Primärluftsystem der Verbrennungslinien wurde

dahingehend umgebaut, dass die Verschmutzung des

Luftwärmetauschers durch Staubablagerungen entfällt

und die Primärluftvorwärmung bei Bedarf jederzeit

sichergestellt werden kann.

– Erneuerung der Videoüberwachungsanlage.

– Mit der Verwirklichung des Projekts zur Erweiterung

des Recyclinghofes der KVA Thurgau Richtung Süden

wurde begonnen.

– Die durchschnittlichen Emissionswerte lagen weiterhin

weit unter den Grenzwerten.

– Die vierteljährlich durchgeführten Abwasseranalysen

zeigten ebenfalls keine Grenzwertüberschreitungen.


56 Adressen

Adressen

Unternehmung

Verband KVA Thurgau

Rüteliholzstrasse 5

8570 Weinfelden

Telefon 071 626 96 00

E-Mail info@kvatg.ch

Annahmezentrum Hefenhofen

RAZ Hefenhofen

Grundholzstrasse 9

8580 Hefenhofen

Telefon 071 411 57 27

E-Mail raz.hefenhofen@kvatg.ch

Annahmezentrum Kreuzlingen

RAZ Kreuzlingen

Sonnenwiesenstrasse 9a

8280 Kreuzlingen

Telefon 071 688 81 22

E-Mail raz.kreuzlingen@kvatg.ch

Deponie Kehlhof/Berg

Deponie Kehlhof

8572 Berg

Telefon 071 636 15 76

E-Mail deponie.berg@kvatg.ch

Annahmezentrum Frauenfeld

Tricycling Mittelthurgau AG

Juchstrasse 45

8500 Frauenfeld

Telefon 052 722 25 23

E-Mail info@tricycling.ch


Impressum

Herausgeber und Redaktion: Verband KVA Thurgau, Rüteliholzstrasse 5,

8570 Weinfelden, Telefon 071 626 96 00, Fax 071 626 96 10, E-Mail info@kvatg.ch

Gestaltung: Koch Kommunikation, 8501 Frauenfeld

Druck: Sonderegger Druck AG, 8570 Weinfelden

Fotos: Fotostudio Fleischer, 8570 Weinfelden

Fotostrecke: Erstellt in der Anlage KVA Thurgau und bei unseren Partnern Thurpapier Model AG

sowie Technische Betriebe Weinfelden AG

Gedruckt auf 100% Altpapier, FSC-zertifiziert, CO 2-neutral

Weitere Exemplare können bezogen werden bei: Verband KVA Thurgau, Rüteliholzstrasse 5, 8570 Weinfelden


Verband Kehrichtverbrennungsanlage Thurgau

Rüteliholzstrasse 5 – 8570 Weinfelden – www.kvatg.ch

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine