Ausgabe 2003 - beim Verband KVA Thurgau

kvatg.ch

Ausgabe 2003 - beim Verband KVA Thurgau

Jahres- und Managementbericht

KVA Thurgau

2003

VERBAND KVA THURGAU


Impressum

Herausgeber und Redaktion: Verband KVA Thurgau, Rüteliholzstrasse 5,

8570 Weinfelden, Telefon 071 626 96 00, Fax 071 626 96 10

Gestaltung: koch marketing kommunikation ag, 8501 Frauenfeld

Druck: Heer Druck AG, 8583 Sulgen

Fotos: Fotostudio Fleischer, 8570 Weinfelden

Gedruckt auf 100% Recyclingpapier

Weitere Exemplare können bezogen werden bei:

Verband KVA Thurgau, Rüteliholzstrasse 5, 8570 Weinfelden


18. Delegiertenversammlung

Datum: Mittwoch, 9. Juni 2004

Zeit: 20.00 Uhr

Ort: Restaurant zum Trauben, Weinfelden

Traktanden

1. Wahl von Stimmenzählern

2. Protokoll

der Delegiertenversammlung vom 10. Dezember 2003

3. Geschäftsbericht und Rechnung 2003

3.1. Geschäftsbericht

3.2. Jahresrechnung

1. Verbrennungsbetrieb

2. Deponie Emmerig

3. Deponie Kehlhof

4. Kompostaufbereitung

5. Bilanz

3.3. Bericht der Kontrollstelle

3.4 Entlastung der Organe

4. Sammelstellenlogistik

5. Logistik im Verband

6. Verschiedenes und Umfrage


Protokoll

4/5

Protokoll der 17. Delegiertenversammlung

vom 10. Dezember 2003, 20.00 bis 21.00 Uhr

im Restaurant Trauben, Weinfelden

VR-Präsident Alfred Wechsler kann 48 Gemeindedelegierte

und 13 Verwaltungsräte zur 17. Delegiertenversammlung begrüssen.

Als Vertreter des Kantons heisst er Dr. J. Hertz willkommen.

Trotz guter Abfallbewirtschaftung und positiven Geschäftsabschlüssen

in den vergangenen drei Jahren gelte es, die

Augen offen zu halten und die Veränderungen am Markt der

Technologie und den Kapazitäten genau zu beobachten, hält

A. Wechsler zu Beginn der Versammlung fest.

Die Delegierten genehmigen folgende Traktandenliste:

1. Wahl von Stimmenzählern

2. Protokoll der 16. Delegiertenversammlung vom 11.06.2003

3. Die KVA TG in der Abfalllandschaft Schweiz

4. Budgets 2004

4.1 Verbrennungsbetrieb

4.2 Kompostaufbereitung

4.3 Deponie Emmerig

4.4 Deponie Kehlhof

5. Verschiedenes und Umfrage

1. Wahl von Stimmenzählern

Als Stimmenzähler werden vorgeschlagen und gewählt:

– Frau Hedwig Wild, Warth-Weiningen

– Herr Karl Eberhard, Bürglen

2. Protokoll der 16. DV vom 11.06.2003

Das Protokoll wird genehmigt.

3. Die KVA TG in der Abfalllandschaft Schweiz

Mit einem Kurzreferat eröffnet VR-Präsident A. Wechsler das

Traktandum 3. Die Abfallbewirtschaftung sei in Bewegung. Die

KVA müsse auch weiterhin nach unternehmerischen Gesichtspunkten

handeln. Direktor Peter Schmid sei nun zehn Jahre in

seinem Amt und er habe sich eine hervorragende Übersicht

über den «Abfallmarkt» im In- und Ausland verschafft, was

uns jetzt zugute komme. Ziel sei es, die Abfallbewirtschaftung

ökologisch korrekt wie auch ökonomisch nutzbringend

umzusetzen. Es gelte, den Materialkreislauf, herkommend von

der Natur zum Produkt, zur KVA und zurück zur Natur, sauber

zu unterhalten. Das ist die existentielle Aufgabe der KVA. Mit

einem effektiven Recycling und einer geschickten Gebührenpolitik

lasse sich das bewerkstelligen. Dabei sind die vorhandenen

Kapazitäten im In- und Ausland aufmerksam auszuloten. Der

sich einstellende Erfolg müsse jetzt gesichert werden, zurücklehnen

sei nicht angesagt.

Direktor Schmid führt weiter aus: Im Jahr 2003 liege die KVA

Thurgau mit der Entsorgung des Kehrichts auf Kurs und werde

rund 4‘000 Tonnen mehr als die vorgesehenen 120‘000

Tonnen verbrennen. Dabei stammen 62‘000 Tonnen aus dem

Verbandsgebiet, je 10‘000 Tonnen kommen aus Lausanne und

Bern und dem Jura, ca. 30‘000 Tonnen aus dem Tessin. Die

Kapazität beträgt zurzeit 130‘000 Tonnen. Ab 2005 werden

aus Süd-Deutschland vertragsbedingt weitere 30‘000 Tonnen

dazukommen. Nach Angaben von Direktor Peter Schmid wurde

im Jahr 2000 gesamtschweizerisch noch eine Unterkapazität

von 366‘000 Tonnen festgestellt, was zur Folge hatte, dass

diese 366‘000 Tonnen immer noch auf Deponien angenommen

werden mussten. Die Unterkapazität im 2002 betrug lediglich

noch 21‘000 Tonnen. Bis 2007 wird mit einer Überkapazität von

357‘000 Tonnen gerechnet, sofern im Tessin die KVA wie vorgesehen

zusätzlich zu den KVA‘s Thun und Lausanne gebaut wird.

Mit regionaler Zusammenarbeit wie sie hier in der Ostschweiz

bereits gut funktioniert, versucht man auch im schweizerischen

Verbund diese Überkapazitäten zu verhindern. Ab 2010 rechnet

man damit, die Überkapazität wieder abbauen zu können, weil

bis dann andere Anlagen in der Schweiz altersbedingt aus dem

Betrieb gehen werden.

4. Budgets 2004

4.1 Verbrennungsbetrieb

Basis 120‘000 Tonnen Jahr

Das Budget rechnet mit:

Aufwand Fr. 37‘150‘000

Ertrag Fr. 38‘017‘500

Ertragsüberschuss Fr. 867‘500

Keine Wortmeldungen.

Abstimmung:

Das Budget 2004 wird von den Delegierten einstimmig genehmigt.

Moderne Sammelfahrzeuge.


Protokoll

4.2 Kompostaufbereitungsanlage

Basis 2‘000 Tonnen/Jahr

Aufwand Fr. 252‘600

Ertrag Fr. 262‘000

Ertragsüberschuss Fr. 9‘400

Dem Budget wird mehrheitlich zugestimmt.

4.3 Deponie Emmerig

Aufwand Fr. 735‘900

Ertrag Fr. 754‘000

Aufwandüberschuss Fr. 18‘100

Das Budget wird einstimmig genehmigt.

4.4 Deponie Kehlhof

Basis 5‘000 Tonnen/Jahr

Aufwand Fr. 561‘300

Ertrag Fr. 475‘000

Aufwandüberschuss Fr. 86‘300

Das Budget wird einstimmig genehmigt.

Zu allen 4 Budgetvorlagen werden keine Fragen gestellt.

Investitionen

Konto 507000 Logistik: Auf die Frage nach der Zusammensetzung

der Position «Beschaffung Sammellogistik» erläutert

Dir. Schmid, dass hier Fr. 290‘000 für die Beschaffung neuer

IES-Container und Fr. 2‘000‘000 für die neue Wertstoff-Sammellogistik

– neue Behälter mit Hebegerät im gesamten Einzugsgebiet

– ausgewiesen werden.

5. Verschiedenes und Umfrage

5.1 Abfallunterricht an Schulen, Stand 4. Dezember 03

Der Abfallunterricht in den Thurgauer Schulen entwickelt sich

sehr gut. Ein Dutzend Lehrkräfte haben eine Ausbildung in

fachlicher und didaktischer Hinsicht besucht. 369 Schulklassen

haben sich angemeldet, davon 124 Kindergärten, 126 Unterstufen,

119 Mittelstufen. 40 Schulbesuche konnten bereits

realisiert werden. Das Ziel ist, bis 2005 70 % der betroffenen

Schulklassen mit dem Unterricht in die Abfalltrennung und den

Umgang mit Rohstoffen integriert zu haben.

5.2 Neue Sammellogistik mit EASY-FT Kransystem

Im Verbandsgebiet sind für die verschiedenen Wertstoffe auch

diverse Sammelgebinde im Einsatz. Für die Stoffe Altglas, Weissblech

und Aluminium werden einheitliche Gebinde angeschafft,

welche Über- oder Unterflur eingesetzt werden können. Die

Ausschreibung der neuen Sammelgebinde, Hebegeräte sowie

die neue Sammellogistik ist in Vorbereitung. Die Gemeinden

können über die alten Behälter später frei verfügen.

5.3 Fairfeuern

Der Verband KVA Thurgau stellt im Rahmen der Sensibilisierungskampagne

die Wanderausstellung den Verbandsgemeinden

kostenlos zur Verfügung.

5.4 Recyclingparcours SWISS RECYCLING

Diese Ausstellung wird als Parcours mit Wettbewerbsfragen angeboten

und soll den Bürgern die Recyclingstoffe spielerisch näher

bringen. Dieser Parcours ist geeignet ab der 4. Schulklasse.

Der Verband unterstützt die Verbandsgemeinden finanziell mit

Fr. 1‘200.– für einen Tag für Gemeinden bis 5‘000 Einwohner,

und mit Fr. 1‘500.– für einen Tag für Gemeinden über 5‘000

Einwohner.

Am Schluss der Versammlung dankt A. Wechsler den Anwesenden

für ihr Interesse und wünscht allen ein erfolgreiches

neues Jahr.

Für das Protokoll:

Marlies Lehmann

Dampfleitung zwischen KVA und Thurpapier.

Blick in den Feuerraum.


Inhaltsverzeichnis

1. Allgemeiner Teil

– Einladungen/Traktanden 18. Delegiertenversammlung 3

– Protokoll 4/5

– Inhaltsverzeichnis 6

6/7

2. Das Unternehmen

– Jahresbericht in neuem Gewand 8

– Unternehmensgeschichte 9

Verbandsorganisation 10

– Verwaltungsrat Verband KVA Thurgau 11

– Betriebsorganisation/Geschäftsleitung 12

– Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter 13

– Qualitäts- und Umweltchronik 14

– Leitbild 15

– Organisation Umwelt- und Qualitätsmanagement 16

3. Finanzen

– Betriebsrechnung Verbrennungsanlage/Logistik/Recycling 18–21

– Betriebsrechnung Deponie Emmerig, Pfyn 22

– Betriebsrechnung Deponie Kehlhof, Berg 23

– Betriebsrechnung Kompostaufbereitungsanlage Hefenhofen 24

– Bestandesrechnung per 31.12.2003 25

– Investitionsrechnung 26

– Revisionsbericht 27

– Anlagen und Darlehen 28

4. In- und Output (Management Informations System MIS)

– Finanzen und Personal 30/31

– Logistik 32/33

– Kehrichtverbrennung 34–37

– Marketing/Beratung 38/39

– Kompostaufbereitung Hefenhofen, Deponie Emmerig und Deponie Kehlhof 40

5. Prozessmanagement

– Management-Review 42–46


KVA Thurgau

Das Unternehmen

2003

Dem Verband KVA Thurgau gehören 66 Gemeinden

mit 191 009 Einwohnern an. Er erfüllt

in Bezug auf unsere Umwelt wichtige Aufgaben:

Einerseits informiert er die Bevölkerung, wie Abfälle

vermieden oder Wertstoffe wiederverwertet

werden können. Anderseits ist er für eine

möglichst umweltschonende, moderne Abfallverbrennung

verantwortlich. Der Verband KVA

Thurgau arbeitet also sowohl präventiv als

auch nachhaltig, indem der unvermeidlich anfallende

Abfall verbrannt und daraus Energie

erzeugt wird. Es hat sich gezeigt, dass die Aufklärungsarbeit

bei der Bevölkerung auf fruchtbaren

Boden gefallen ist, haben doch die dem

Recycling zugeführten Stoffe seit der Inbetriebnahme

der neuen Anlage konstant zugenommen.


126‘140 Tonnen

8/9

Trotz umkämpftem Markt ist es gelungen,

die Abfallmenge gegenüber dem Vorjahr

um 4‘000 Tonnen zu steigern. Es zeigte

sich, dass dauernde Anstrengungen notwendig

waren, um den Zustrom an Abfällen

nicht versiegen zu lassen. So zeichnete

sich im Verlauf des Jahres ab, dass die Anlieferungen

aus Bern und der Waadt auf

Wechsler Alfred das Jahresende hin abnehmen würden.

Die Inbetriebnahme der Anlage in Thun

und die Kapazitätserhöhung anderer Anlagen wirkte sich aus.

Im Berichtsjahr wurden verschiedenste Vergleiche mit den

übrigen Verbrennungsanlagen in der Schweiz angestellt. In

wesentlichen Bereichen nimmt dabei die KVA Thurgau die

Spitzenposition ein. Die Werte, die mit der Rauchgasreinigung

erreicht werden, liegen um das Vielfache unter den gesetzlich

vorgeschriebenen Grenzwerten. Das hängt nicht nur mit einer

zweckmässigen Wahl der Anlagekomponenten, sondern auch

mit der wachsamen und sorgfältigen Art zusammen, die das

Betriebspersonal rund um die Uhr bei der Betreuung der Anlage

begleitet.

Beim Vergleich der Kehrichtsackgebühren in den verschiedenen

Regionen wird oft nicht beachtet, welche Leistungen mit den

Gebühren abgegolten werden. Im Verband KVA Thurgau ist unter

anderem das gesamte Recycling enthalten, zuzüglich einer

Entschädigung an die Gemeinden. Zudem wird bei uns keine

Grundgebühr erhoben, was an anderen Orten durchaus üblich

ist. Vergleicht man demnach Preis und Leistung, so gehören die

Kehrichtsackgebühren im Thurgau zu den günstigsten.

Mitteilungen aus anderen Anlagen zeigen, dass Personal und

Kunden in der Anlage nicht unwesentlichen Gefahren ausgesetzt

sind. Unfälle sind oft Verknüpfungen von unglücklichen

Umständen, aber die Tatsache, dass weder während der Bauzeit

noch im Betrieb nennenswerte Personenschäden vorgekommen

sind, ist nicht nur dem Glück zuzuschreiben, sondern

einer konsequenten Wachsamkeit. Systematisch wurden die

Betriebsabläufe auf Gefahrenmomente hin untersucht und

erkannte Gefahrenquellen eliminiert. Sicher ist kein Betrieb

vor Unfällen gefeit, aber die positive Bilanz in der KVA Thurgau

zeigt, dass sich die anhaltenden Bemühungen bezüglich Sicherheit

gelohnt haben.

Der im Berichtsjahr vorbereitete Abfallunterricht ist auf grosses

Interesse gestossen. Die Nachfrage hat auf allen Stufen die

Erwartungen übertroffen. Dem Schulprojekt hat sich auch der

benachbarte Verband ZAB mit Sitz in Bazenheid angeschlossen,

sodass das Angebot im gesamten Kanton besteht. Die

Verbandsspitze macht sich Gedanken darüber, welche Art der

Zusammenarbeit mit dem Verband in Bazenheid für die Bevölkerung

in beiden Gebieten am vorteilhaftesten wäre.

Die Kommission zur Beschaffung von Recyclinggebinden und

der Bereitstellung einer kostengünstigen Logistik ist ihrem Ziel

näher gekommen. Es kann davon ausgegangen werden, dass

bereits im Jahr 2005 das neue System den Gemeinden zur

Verfügung steht.

Das gesamte Berichtsjahr betrachtend, ist der Verwaltungsrat

sowohl mit dem Betriebsergebnis, wie auch mit den übrigen

Leistungen sehr zufrieden. Er ist sich bewusst, dass solche Leistungen

nicht von ungefähr kommen, sondern das Resultat einer

umsichtigen Betriebsführung sind. Nicht nur die Geschäftsleitung

hat ihre Arbeit sehr gut gemacht. Alle Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter waren motiviert und haben ihren Beitrag zum

guten Ergebnis geleistet. Dafür möchte ich im Namen des Verwaltungsrates

herzlich danken.

Der Dank gebührt aber auch unseren Kunden, Lieferanten und

privaten Transportunternehmen für ihre Treue und ihr Verständnis.

Alfred Wechsler

Präsident des Verwaltungsrates

Kurzportrait

Beispielhaft ausgeführt

Aufgaben und Werke des Verbandes KVA Thurgau

Kehrichtverbrennungsanlage Weinfelden

Regionale Annahme Zentren Frauenfeld, Hefenhofen,

Kreuzlingen und Weinfelden

Reststoffdeponie Emmerig, Pfyn

Reaktordeponie Kehlhof, Berg

Sammellogistik

Kompostieraufbereitungsanlage Hefenhofen

Dienstleistungen

Annahme und thermische Verwertung von brennbaren Abfällen.

Annahme von brennbaren Abfällen, Wertstoffen sowie von

Problem- und Sonderabfällen aus Gewerbe-, Industrie-, Dienstleistungsunternehmen

und Haushalten.

Annahme und Einbau von Kehrichtschlacke aus der

Verbrennungsanlage Weinfelden.

Annahme und Einbau von nicht brennbaren Bauabfällen,

Industrie- und Gewerbeabfällen sowie Rückständen aus

Abfallbehandlungsanlagen.

Sammlung von Siedlungsabfällen und siedlungsabfallähnlichen

Abfällen aus Haushalten, Gewerbe-, Industrie- und Dienstleistungsunternehmen.

Annahme und Zerkleinerung von kompostierbarem Material.


Unternehmensgeschichte

1974: Die Verbrennungsanlagen in Müllheim und Hefenhofen

gehen in Betrieb. Träger sind die beiden Gemeindezweckverbände

Mittelthurgau und Oberthurgau.

1985: Der Regierungsrat gründet die Projektorganisation zur

Erarbeitung des Abfallbewirtschaftungskonzepts.

1986: Der Bericht mit 10 Varianten zur Behandlung von Siedlungsabfällen

wird vorgestellt. Als beste Variante erweist sich

der Neubau einer KVA im mittleren Thurgau.

1987: Der Gemeinderat Weinfelden stellt sich gegen den Bau

einer KVA.

Der Teilrichtplan Abfall wird vorgestellt.

1989: Der Gemeinderat Weinfelden wird vom Regierungsrat

aufgefordert, mögliche Standorte für eine KVA vorzuschlagen.

1990: Anpassung des Baugesetzes: Einführung einer kantonalen

Nutzungszone für Abfallanlagen. Der Gemeinderat Weinfelden

ergreift die Initiative zur Gründung eines Konsortiums.

1991: Der Kanton kauft treuhänderisch das Land für die KVA.

1992: Am 6. April findet die Gründungsversammlung des Verbandes

statt.

Der Verwaltungsrat des Verbandes nimmt seine Arbeit auf.

Ein Direktor wird eingestellt.

Die Bahnunterführung und die Zufahrtsstrasse werden erstellt

und der Weiher im Baugelände wird aufgefüllt.

1993: Die Delegiertenversammlung entscheidet sich gegen das

Thermoselect-Verfahren und somit für das projektierte Rostofensystem.

Das Baugesuch wird eingereicht.

1994: Am 25. Feb. erteilt die Gemeinde die Baubewilligung.

Am 21. März ist Baubeginn.

Am 27. April wird der Energieliefervertrag mit der Firma Model

AG unterzeichnet.

1995: Mit Gemeindeabstimmungen in den Einzugsgebieten

werden die beiden Verbände «Oberthurgau» und «Mittelthurgau»

in den Verband KVA Thurgau überführt.

1996: Auf den 1. Januar wird im gesamten Verbandsgebiet die

Sackgebühr eingeführt. Sie beträgt neu Fr. 3.30 statt wie vorher

Fr. 1.50 pro 35l-Sack.

Am 4. Juli wird in der Ofenlinie 1 das erste Feuer entfacht.

1997: Am 3. Januar wird im ganzen Einzugsgebiet die neue

Sammellogistik mit den IES-Sammelfahrzeugen eingeführt. Die

Beratungstelefone laufen in den ersten drei Monaten der Einführungphase

heiss.

Ab Mai Dampflieferungen an die Model AG.

Per 1.1.98 wird die Kehrichtsackgebühr auf Fr. 2.70 gesenkt.

Die Ofenlinie 2 wird in Betrieb genommen.

Die Einweihungsfeier findet am 12. September statt.

Die verwertete Abfallmenge beträgt 58‘263 Tonnen.

1998: Die Delegierten ermächtigen den VR, langfristige Verträge

mit ausserkantonalen Abfalllieferanten abzuschliessen.

Das Bundesgericht schafft mit einem Entscheid zu Gunsten des

Verbandes Klarheit über die Entsorgungshoheit.

Die verwertete Abfallmenge beträgt 63‘342 Tonnen.

1999: Die Delegiertenversammlung muss ein zweites Mal eingeladen

werden, da in der ersten Versammlung das notwendige

Quorum nicht erreicht wird.

Die verarbeitete Abfallmenge beträgt 70‘369 Tonnen.

2000: Erstmals werden mit 117‘920 Tonnen angelieferten Abfalls

die Nennkapazität fast erreicht.

Ofenlinie 1 wird mit einem wassergekühlten Rost ausgerüstet.

In der Entladehalle wird zur Reduktion der Staubbelastung eine

fahrbare Entstaubungseinrichtung in Betrieb genommen.

Die Delegierten verlangen erstmals eine «Budgetversammlung».

2001: 125‘464 Tonnen Abfall werden in Weinfelden angeliefert,

was gegenüber dem Vorjahr nochmals eine Steigerung ergibt.

Die Zusammenarbeit mit dem ZAB entwickelt sich sehr gut.

Eine Studie zeigt mögliche Strategien auf.

Im April ist es soweit: Der Verband wird als 2. Entsorgungsorganisation

in der Schweiz nach ISO 9001 und 14001 zertifiziert.

Per 1.1.02 wird die Kehrichtsackgebühr auf Fr. 2.50 gesenkt.

2002: 121‘977 Tonnen Abfall werden in Weinfelden angeliefert.

Der Nachfolger des Betriebsleiters KVA wird in seine zukünftigen

Aufgaben eingeführt.

Für die Beschaffung neuer Sammelgebinde im Bereich Altglas

und Büchsen/Alu wird eine Projektgruppe gebildet.

Die Delegierten genehmigen die Mittel für den Abfallunterricht

an den Schulen.

Im Frühling wird die neue Internetseite aufgeschaltet.

Mittels einer umfangreichen Kundenbefragung wird die Zufriedenheit

der Kunden ermittelt.

Die Ofenlinie 2 wird mit einem wassergekühlten Rost ausgerüstet.

Das RAZ Kreuzlingen soll in ein Definitivum überführt werden.

Diesbezügliche Projektierungsarbeiten beginnen.

Der Rückbau der Verbrennungsanlage Hefenhofen wird abgeschlossen.

Am 1. Januar wird die Deponie Kehlhof, Berg, vom Verband

KVA Thurgau übernommen.

2003: 126‘140 Tonnen Abfall werden in Weinfelden angeliefert.

Die Direktanlieferung von Kleinmengen hat stark zugenommen.

Der VR führt per 1.1.04 eine Mindestanliefermenge von

60 kg ein.

Der neue Jahres- und Managementbericht wird entwickelt. Er

setzt neue Massstäbe in der Branche.

In der Entladehalle werden zwei neue Entstaubungseinheiten

nachgerüstet.

Ebenso wurde eine 4. LUKO-Zelle nachgerüstet.

Der Rückbau der alten KVA Hefenhofen ist abgeschlossen.

Der Umbau des RAZ Kreuzlingen ist abgeschlossen.


Verbandsorganisation

Gesamtorganisation

Verbandsgemeinden

66 Gemeinden

191'009 Einwohner

Delegiertenversammlung

80 Delegierte

10/11

Verwaltungsrat

14 Verwaltungsräte

1 Kantonsbeisitzer

Verbandsgemeinden

Fachkommissionen

Bedarfsorientiert

VR-Ausschuss

5 VR-Mitglieder

1 Kantonsbeisitzer

Direktion

Geschäftsleitung

Dem Verband gehören 66 Gemeinden mit 191’009

Einwohnern an (Stand 31.12.2003)

Affeltrangen, Altnau, Amlikon- Bissegg, Amriswil, Arbon, Basadingen-Schlattingen,

Berg, Berlingen, Birwinken, Bischofszell,

Bottighofen, Bürglen, Bussnang, Diessenhofen, Dozwil, Egnach,

Erlen, Ermatingen, Eschenz, Felben-Wellhausen, Frauenfeld,

Gachnang, Gottlieben, Güttingen, Hauptwil-Gottshaus, Hefenhofen,

Herdern, Hohentannen, Homburg, Hüttlingen, Hüttwilen,

Kemmental, Kesswil, Kradolf-Schönenberg, Kreuzlingen,

Langrickenbach, Lengwil, Lommis, Mammern, Mannenbach-

Salenstein, Märstetten, Matzingen, Müllheim, Münsterlingen,

Neunforn, Pfyn, Raperswilen, Roggwil, Romanshorn, Salmsach,

Schlatt, Schönholzerswilen, Sommeri, Steckborn, Stettfurt, Sulgen,

Tägerwilen, Thundorf, Uesslingen-Buch, Uttwil, Wagenhausen,

Wäldi, Warth-Weiningen, Weinfelden, Wigoltingen,

Zihlschlacht-Sitterdorf.

Diessenhofen

Berlingen

(Gottlieben)

Schlatt

Basadingen-

Schlattingen

Wagenhausen

Steckborn

Salenstein Ermatingen

Tägerwilen

Neunforn

Buch

Uesslingen

Hüttwilen

Gachnang

Eschenz

Warth-Weiningen

Frauenfeld

Mammern

Aadorf

Herdern

Pfyn

Felben-

Wellhausen

Thundorf

Stettfurt

Matzingen

Wängi

Homburg

Hüttlingen

Müllheim

Lommis

Münchwilen

Wigoltingen

Amlikon-Bissegg

Raperswilen

Affeltrangen

Bettwiesen

Tobel-

Tägerschen

Wäldi

Märstetten

Braunau

Weinfelden

Bussnang

Schönholzerswilen

Wuppenau

Kemmental

Bürglen

Kreuzlingen

Berg

Sulgen

Bottigh.

Kradolf-

Schönenberg

Lengwil

Birwinken

Münsterlingen

Langrickenbach

Erlen

Altnau

Hefenhofen

Hohentannen

Zihlschlacht-

Sitterdorf

Güttingen

Kesswil

Sommeri

Amriswil

Z.-S.

Bischofszell Hauptwil-Gottshaus

Dozwil

Uttwil

Romanshorn

Salmsach

Egnach

Roggwil

Arbon

Horn

Balterswil

Eschlikon

Sirnach

Wilen

Bichelsee-

Rickenbach

Verbandsgemeinde KVA Thurgau

Fischingen

keine Verbandsgemeinde KVA Thurgau


Verwaltungsrat Verband KVA Thurgau

Verwaltungsrat (Amtsperiode 2003 bis 2007)

Der Verwaltungsrat setzt sich wie folgt zusammen:

Wechsler Alfred* Weinfelden Präsident

Arnold Max* Weiningen Vizepräsident

Eugster Armin* Bürglen

Bieger-Keller Barbara* Amriswil

Pfiffner Anton* Matzingen

Bieri Josef

Kreuzlingen

Buri Max

Berg

Buchmüller Lydia Arbon

Fischer Peter

Romanshorn

Helg Kurt

Pfyn

Schär Urs

Langrickenbach

Parolari Carlo

Frauenfeld

Vögeli Max

Weinfelden

Ziegler Hans

Sulgen

* Mitglieder des Verwaltungsratsausschusses

Wechsler Alfred

Arnold Max

Eugster Armin

Bieger-Keller

Barbara

Pfiffner Anton

Bieri Josef

Buri Max

Buchmüller Lydia

Fischer Peter

Helg Kurt

Schär Urs

Parolari Carlo

Vögeli Max

Ziegler Hans

Vetreter Kanton –

Amt für Umwelt:

Kontrollstelle:

Adressen:

Arnold Oester, Dr. Jürg Hertz

PROVIDA Wirtschaftsprüfung AG, Frauenfeld, vertreten durch die Herren R. Bühlmann und Dr. H. U. Keller

Präsident: Alfred Wechsler, Magdenaustrasse 13, 8570 Weinfelden

Vizepräsident: Max Arnold, Weingartenstrasse 21, 8532 Weiningen


Betriebsorganisation

Organigramm

Legende:

UB/QB = Umwelt- bzw. Qualitätsbeauftragter

UL/QL = Umwelt- bzw. Qualitätsleiter

SIBE = Sicherheitsbeauftragter

(-B=Betrieb, -D=Deponien)

ÖFFENTLICHKEITSARBEIT

P. Schmid

DIREKTION

P. Schmid (UB+QB)

Geschäftsleitung

VERBRENNUNGSBETRIEB

M. Höpli (SIBE-B)

LOGISTIK/DEPONIEN

P. Hungerbühler (SIBE-D)

MARKETING/BERATUNG

D. Nägeli (UL+QL)

FINANZEN/IMMOBILIEN

J. Helg

PERSONAL/ADMINISTRATION

K. Stäheli

12/13

UNTERHALT

F. Eugster

LOGISTIK

P. Hungerbühler

MARKETING/BERATUNG

INDUSTRIE UND GEWERBE

D. Nägeli

FINANZBUCHHALTUNG

BETRIEBSBUCHHALTUNG

J. Helg

PERSONALWESEN

K. Stäheli

MECHANISCH

P. Gähwiler

ELEKTRISCH

P. Epper

GEBÄUDE/UMGEBUNG

F. Eugster

SCHICHTDIENST

M. Höpli

ENTLADEHALLE

J. Schmidhauser

SAMMELDIENST

P. Hungerbühler

BETRIEBSSTOFFE

P. Hungerbühler

RESTSTOFFE

P. Hungerbühler

ANNAHMEZENTREN (RAZ)

P. Hungerbühler

DEPONIEN

P. Hungerbühler

BERATUNG/KOMPOST

GEMEINDEN UND PRIVATE

C. Gubler

BERATUNG/RECYCLING

GEMEINDEN UND PRIVATE

B. Rossi

KOMPOSTAUFBEREITUNG

BETRIEBSLEITUNG

B. Rossi

GEBÜHRENTRÄGER

ADMINISTRATION

C. Gubler

DEBITOREN/KREDITOREN

M.Welna

WAAGE/KASSE

K. Hutterli

VERSICHERUNGEN

J. Helg

IMMOBILIEN

J. Helg

LOHNWESEN

J. Helg

ZEITWIRTSCHAFT

M. Lehmann

ADMINISTRATION

K. Stäheli/M.Lehmann

BÜROMATERIAL

M. Lehmann

Geschäftsleitung Verband

Schmid Peter

seit 1992

Helg Josef

seit 1980

Hungerbühler

Peter, seit 1976

Nägeli Dieter

seit 1996

Höpli Martin

seit 2002

Stäheli Käthi

seit 1993

Direktion:

Verband KVA Thurgau

Peter Schmid

Rüteliholzstrasse 5

Postfach, 8570 Weinfelden

Telefon: 071 626 96 00

Telefax: 071 626 96 10

e-mail: schmid@kvatg.ch


Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Administration und Beratung

Gubler Corinne

seit 1991

Rossi Bruno

seit 1974

Lehmann Marlies

seit 1996

Welna Myrta

seit 1991

Huber René

seit 2003

Mitarbeiter Güterumschlag, Waage und Deponie

Mitarbeiter Betrieb und Schicht

Hutterli Kurt

seit 2003

Fritschi Max

seit 1985

Markgraf Klaus-

Dieter, seit 1996

Mohn Hans

seit 1975

Baumann Beda

seit 1991

Berchtold Bruno

seit 1996

Berger Ueli

seit 2002

Blum Thomas

seit1996

Schmidhauser Jörg

seit 1983

Stutz Joseph

seit 1988

Suter Heinz

seit 1986

Buchmann Othmar

seit 1990

Germann Hansruedi

seit 1974

Hähni Marcel

seit 1987

Kuhn Ruedi

seit 1974

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Unterhalt

Lehmann Hans-Jörg

seit 1996

Oehler Max

seit 1989

Schenk Walter

seit 1994

Schoch Alfred

seit 2002

Eugster Ferdi

seit 1987

Bühler Norbert

seit 2000

Cazzato Rita

seit 1993

Epper Peter

seit 1996

Schwizer Markus

seit 1996

Spiri Marcel

seit 1996

Steiner Bruno

seit 1996

Zingg Hermann

seit 1991

Gähwiler Peter

seit 1998

Hottinger Bruno

seit 1998

Mächler Albert

seit 1977

Maurer Hanspeter

seit 2000

Spiri Heinz

seit 2001

Yagmur Tufan

seit 2002


Qualitäts- und Umweltchronik

Kontinuierlicher Verbesserungsprozess

14/15

1996:

Als absolutes Novum versucht die KVA Thurgau als erste Kehrichtverbrennungsanlage

der Schweiz ein Management-System

(MS) über den ganzen Verband (Betrieb, Logistik, Deponien)

aufzubauen und einzuführen.

In die Projektorganisation eingebunden wurden auch Umweltschutzverbände,

benachbarte KVA sowie die kantonale Vollzugsbehörde.

Erste Aufbauarbeiten umfassen:

– Ziel und Zweck eines MS

– Zusammenfassung der Ausgangslage

– Auftragserteilung an ARGE

– Definition der Prozesse

– Geltungsbereich

– Aufbau von drei Teilsystemen (Management, System KVA,

System Logistik)

– Koordination der Teilsysteme.

1997:

– Schlüsselfragen (Darstellung des Systems usw.)

– Koordination der Teilsysteme

– MS-Handbuch als Rohentwurf vorhanden

– Betriebshandbuch als Rohentwurf vorhanden

– Vertiefte Behandlung einzelner Prozesse

– Resultate aus den Prozessbeschreibungen

– Zuordnung der Prozessbetreuer

– Entwicklung der weiteren Terminplanung

– Koordinationsschwierigkeiten innerhalb der ARGE.

1998:

– Ergänzungsofferten werden durch den VR nicht bewilligt

– Auftragsbeendigung mit ARGE.

1999:

– Vorstellung eines neuen prozessorientierten, integrierten

Führungs-Systems mit der Möglichkeit der Zertifizierung nach

ISO 9001 und 14001.

ISO-Zertifikate nach Norm 9001 und 14001.

2000:

– März: Erteilung eines neuen Beratungsmandates

– Mai: Kick-off-Sitzung mit Geschäftsleitung

– Aufbau des Managementsystems und Festlegung der Verantwortlichkeiten.

2001:

– Auftrag zur Erarbeitung einer Ablagestruktur

– Interne Schulungen (Erscheinungsbild KVA TG, Organisation,

Verbesserungsprozess, Massnahmenplan 2001, Leitbild)

– März: Audit Stufe 1

– April: internes Audit

– April: Zertifizierungsaudit

– September: internes Audit

– Beginn der Konzepte zum Störfall und Brandschutz

– Ausbildung der Schichtführer in den Bereichen Brandmeldezentrale,

Bunker-Sprinkleranlage, Umgang mit Giften,

Abwasservorbehandlung

– Weiterbildung des Personals Sammeldienst (Sicherheitskleider,

Kundenumgang, Wartung und Unterhalt der

Sammelfahrzeuge, Rapportwesen).

2002:

– April und November interne Audits

– Mai: externes Überwachungsaudit

– Projekt «Abfallunterricht an den Schulen» wird lanciert

– Teilnahme an der Thurgauer Frühjahrsmesse

– Internetauftritt realisiert

– Kundenbefragung durchgeführt

– Verfügbarkeit der Anlage optimiert (Cladding und

Ausmauerung Ofen 1 und 2, wassergekühlter Rost Ofen 2)

– Umbau RAZ Hefenhofen

– Ausbau Deponie Emmerig

– RAZ Kreuzlingen: Beginn der Planung.

2003:

– Juli: externes Audit

– Oktober: internes Audit

– Neuer Jahres- und Managementbericht

– Regionale Kompostierkurse

– Informationsveranstaltung Gebührensystem Grüngut

– Optimierung Energienutzung mit 4. LUKO-Zelle

– Optimierung Wertstoffsammlung (Beschaffung neue Logistik)

– RAZ Hefenhofen, Teiloptimierung abgeschlossen

– RAZ Kreuzlingen, Umbau realisiert.


Leitbild

Umweltschutz ist ein zentraler Bestandteil der Unternehmenskultur

des Verbandes KVA Thurgau. Verschiedene Leitlinien

bilden die Basis unserer Unternehmenspolitik. Sie dienen als

verbindliche Richtschnur für einen verantwortlichen und weitsichtigen

Umgang mit den uns zur Verfügung stehenden Ressourcen.

Jährlich neue Ziele füllen unsere Unternehmenspolitik

mit Leben.

Allgemein

Wir bekennen uns zu einer gesetzeskonformen umweltschützenden

Geschäftstätigkeit und sehen uns als ein kompetentes,

selbstkritisches Dienstleistungsunternehmen im Umweltschutzbereich.

Wir bewirken in unserem Einzugsgebiet und darüber

hinaus durch gezielte Massnahmen die Förderung des Umweltbewusstseins

und die Reduktion der Abfälle. Die anfallenden

Reststoffe verwerten wir mit einer sicheren und umweltverträglichen

Technologie. Durch einen offenen Dialog festigen wir das

Vertrauen in unseren Mitgliedgemeinden, in der Bevölkerung,

bei unseren Mitarbeitern und unseren Partnern.

Überregional wirken wir mit in der Koordination und Harmonisierung

der Abfallwirtschaft und beeinflussen diese massgeblich.

Mit einem Qualitäts- und Umweltmanagementsystem stellen

wir die permanente Transparenz unserer Tätigkeit sicher.

Dienstleistungen

Wir fördern durch eine aktive Information und Beratung die

Vermeidung, Verminderung und Verwertung der Abfälle aus

den Siedlungen, dem Gewerbe und der Industrie. Die unvermeidbaren

Abfälle werden fachgerecht gesammelt und sortiert

sowie mit Unterstützung einer umweltkonformen Technologie

recycliert, verbrannt oder deponiert. Wir unterstützen unsere

Mitgliedgemeinden in ihren Abfallfragen und koordinieren die

verschiedenen Aktivitäten zwischen den Gemeinden und über

den Kanton hinaus.

Technologie

Wir streben mit einer geeigneten Technologie ein hohes Mass

an Sicherheit und Umweltverträglichkeit an. Eine konsequente

Qualitätssicherung und das Umweltmanagement helfen, auf

allen Stufen die definierten Vorgaben einzuhalten.

Mit einer offenen Information und einer gezielten Weiterbildung

fördern wir die Qualifikation, die Identifikation sowie das

ganzheitliche Verständnis für unsere Unternehmung.

Partner

Wir suchen in verschiedenen Bereichen mit zuverlässigen Partnern

eine dauerhafte Zusammenarbeit und achten dabei vor

allem auf Qualität, Umweltleistung, Sicherheit und eine überzeugende

Gesamtleistung.

Öffentlichkeit

Wir pflegen eine offene und verständliche Informationspolitik

und orientieren regelmässig über unsere Aktivitäten. Dabei soll

unsere Öffentlichkeitsarbeit nicht nur das Umweltbewusstsein

stärken, sondern auch das Vertrauen und die Akzeptanz des

Verbandes KVA Thurgau unterstützen. Insbesondere suchen wir

mit den Umweltorganisationen und den Standortgemeinden

einen konstruktiven Dialog.

Finanzen

Wir wollen unter Berücksichtigung der definierten Leitsätze,

nach dem Verursacherprinzip und den geltenden gesetzlichen

Grundlagen mit kostendeckenden Tarifen für einen ausgeglichenen

Finanzhaushalt sorgen. Alle betrieblichen Aktivitäten

werden an ökologischen und wirtschaftlichen Kriterien gemessen.

Absicht ist es, angemessene Eigenmittel an unsere Nachfolgeorganisation

weitergeben zu können.

Für den Verwaltungsrat

Für die Direktion

A. Wechsler P. Schmid

Ökologie

Wir konzentrieren alle Anstrengungen in unserem Unternehmen

auf einen sparsamen Umgang mit den natürlichen Ressourcen

und eine umweltschonende Entsorgung und Verwertung der

Abfälle. Durch unser Verhalten leisten wir einen wesentlichen

Beitrag zur Erhaltung einer intakten Umwelt.

Mitarbeiter

Wir begegnen unseren Mitarbeitern durch ein zielgerichtetes,

kooperatives Führungsverhalten mit Respekt, Toleranz und

sozialem Verantwortungsbewusstsein und gestalten eine motivierende,

leistungsbewusste Atmosphäre.

Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wissen um ihre ökologische

und ökonomische Verantwortung im Rahmen ihrer

Tätigkeiten. Wir fördern ökologische und ökonomische Verhaltensweisen

gezielt und unterhalten ein praxisnahes Aus- und

Weiterbildungsangebot.


Organisation Umwelt- und

Qualitätsmanagement

Geordnete Verantwortung

16 /17

Qualitätsbewusstsein und Umweltschutz gehören zusammen

mit den Dienstleistungen zu den wichtigen Unternehmenszielen

der KVA Thurgau. Um diese in die unternehmerischen

Tätigkeiten und Entscheidungen fest zu integrieren, haben wir

ein Qualitätsmanagement-System aufgebaut und leben danach.

Die kontinuierliche Weiterentwicklung hat uns zu einem

integrierten Management-System geführt. Die optimale Nutzung

der Synergieeffekte aus Qualitäts- und Umweltnormen

war das Ziel der integrierten Zertifizierung nach ISO 9001/

14001, der wir im April 2001 alle Unternehmenszweige der

KVA Thurgau unterzogen haben. Das parallel entwickelte,

integrierte Management-Handbuch beinhaltet alle organisatorischen

Regelungen, Abläufe, Kompetenzen aber auch Verfahrens-

und Arbeitsanweisungen, die der Kontrolle und der kontinuierlichen

Verbesserung der Qualität, des Umweltschutzes

und den Dienstleistungen in unserem Unternehmen dienen.

Verwaltungsrat

Qualitätspolitik

Strategie

Umweltpolitik

Managementbeauftragter/

Direktion

Managementleiter/

Mitglied der GL


KVA Thurgau

Finanzen

2003

Der Aufwand für die Verbrennung des Abfalls,

das Sammeln der wiederverwertbaren Stoffe, das

Ablagern verschiedener, nicht brennbarer Materialien

in den Deponien und das Kompostieren

der organischen Stoffe wird nach dem Verursacherprinzip

finanziert. Ziel ist es, die laufenden

Ausgaben sowie die hohen Abschreibungskosten

abzudecken. Dank dem hohen Auslastungsgrad

von 100 % konnten in den letzten Jahren die Erwartungen

vollauf erfüllt werden. Daraus darf

jedoch keine allgemein gültige Norm abgeleitet

werden. Verbrennungskapazität und Abfallmenge

beeinflussen die Preise und damit den Markt,

der einem stetigen Wandel unterworfen ist.


Betriebsrechnung 2003

Verband KVA Thurgau, Weinfelden

Betrieb Verbrennungsanlage/Logistik/Recycling

Konto

Bezeichnung

Rechnung 2003 in Fr.

Aufwand Ertrag

Budget 2003 in Fr.

Aufwand Ertrag

Rechnung 2002 in Fr.

Aufwand Ertrag

Personalaufwand

300000 Besoldung Verwaltungsrat 106‘950.00 108‘000.00 63'919.80

301000 Besoldungen Verwaltung/Betrieb 3‘808‘973.85 3‘710‘000.00 3'691'132.31

303000 AHV, IV, ALV, Arbeitgeberbeiträge 316‘441.45 321‘400.00 313'313.05

304000 Pensionskassenbeiträge 359‘367.80 363‘700.00 368'405.60

305000 Unfall- und Krankenversicherung 132‘287.20 129‘800.00 128'968.00

309010 Personalschulung 23‘395.75 47‘500.00 31'617.15

309020 Personalwerbung 0.00 5'000.00 3'176.15

309030 Übriger Personalaufwand 28‘967.90 25‘000.00 27‘444.26

Sachaufwand

310010 Büromaterial/Drucksachen 50'318.65 69‘500.00 42'482.70

310020 Zeitungen/Fachliteratur 10'243.65 10‘500.00 8'758.90

310030 Inseratekosten (ohne Personal) 7'013.15 7‘000.00 5'402.65

311010 Anschaffungen Mobilien/Maschinen 17'521.60 53‘500.00 59'722.55

311030 Anschaffungen EDV/Telekommunikation 12‘687.45 11‘000.00 10'751.35

312000 Wasser, Energie, Heizmaterial 833‘387.45 950‘000.00 685'206.15

312050 Betriebsmaterial/Chemikalien 254‘818.55 285‘000.00 236'761.70

313000 Verbrauchsmaterial 115‘381.85 125‘700.00 154'321.70

314000 Baulicher Unterhalt 382‘997.85 415'000.00 268'611.70

315010 Reparatur/Unterhalt Maschinen und Anlagen 2‘965‘036.25 3‘134‘500.00 3'525'223.20

315020 Reparatur/Unterhalt Fahrzeuge 106‘390.45 243'000.00 473'971.70

315025 Reparatur/Unterhalt EDV/Telekommunikation 349‘954.90 275'000.00 749'217.80

315030 Übriger Unterhalt 65‘663.45 89‘500.00 26'274.40

316000 Mieten, Baurechtszinsen 106‘476.40 100'000.00 30'499.00

317000 Dienstreisen/Spesen 47‘785.65 64'000.00 64'423.09

318010 Gutachten/Analysen/Honorare 286‘189.55 369'000.00 315'749.15

318011 Entschädigungen an regionale Annahmezentren 581‘012.30 595'000.00 568'499.30

318020 Entsorgungskosten 3‘157‘836.26 3'431'000.00 3'307'231.05

318021 Fertigungskosten Gebührenträger 77‘332.55 90'000.00 87'735.85

318030 Transport- und Sammelkosten 7‘023‘016.43 7‘212‘500.00 6'689'228.25

318040 Versicherungen/Steuern/Abgaben 1'117‘766.80 1'131'500.00 1'111'215.60

318050 Telefon- und Faxgebühren 37‘757.50 36‘300.00 36'249.50

318060 Porti/Bankspesen/PC-Gebühren 58‘439.12 65‘000.00 46'410.53

318070 Marketing- und Repräsentationskosten 219‘982.80 263‘500.00 166'458.30

318090 Mitglieder- und Mitgliedschaftsbeiträge 20‘083.20 21‘100.00 19'099.25

319000 Verschiedene Ausgaben 149‘670.54 6‘700.00 8‘157.65

Passivzinsen

321000 Kurzfristige Schuldzinsen 21‘709.60 8'000.00 86‘527.00

322000 Mittel- und langfristige Schuldzinsen 5‘338‘286.25 5'302'000.00 5‘463‘599.35

Abschreibungen

330000 Finanzvermögen 7‘758.98 10'000.00 6'582.00

331000 Verwaltungsvermögen 7‘632‘245.17 7'680'000.00 7'443'291.65

Entschädigungen an Gemeinwesen

350000 Rückerstattungen an Gemeinden 1‘914‘101.20 1'943‘500.00 1'912'316.85

Übertrag 37‘745‘249.50 38‘708‘700.00 38'237'956.19

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Kommentar zur Betriebsrechnung 2003

Aufwand

Konto

Kommentar

301000 Der Mehraufwand gegenüber dem Budget resultiert einerseits aus der veränderten prozentualen Aufteilung (Deponien und

Kompostaufbereitung haben insgesamt Fr. 33’000 weniger Besoldungsaufwand) und andrerseits aus der Auszahlung von

Ferienguthaben bei der Pensionierung des Betriebsleiters und der Gehaltsnachzahlung beim Tod des Waagmeisters sowie

ausserordentlichen Überzeitauszahlungen beim Betriebspersonal.

312000 Wasser Fr. 133’000; Strom Fr. 138’000 (Minderaufwand von Fr. 112’000, da anstelle der vorgesehenen vierwöchigen Vollrevision

nur eine einwöchige Teilrevision der Turbine durchgeführt wurde); Gas Fr. 517’000; Benzin/Diesel Fr. 9’000; RAZ Hefenhofen und

Kreuzlingen Fr. 36’000.

314000 Bunkerentfeuchtung Fr. 123’000 (budgetiert Fr. 145’000); Sanierung Schlackenbunkerboden (Fr. 50’000) nicht ausgeführt;

Schrankenanlage Entlad Fr. 23’000 nicht budgetiert.

315010 Anbau LUKO 4. Zelle Fr. 1’133’000 (im Budget Fr. 900’000, Nachtrag vom VR bewilligt); Turbinenrevision Fr. 113’000 (nur

Teilrevision anstelle der budgetierten Vollrevision mit Kosten von Fr. 480’000). Mehrkosten entstanden bei den Revisionen der

beiden Ofenlinien, vor allem im Bereich Ofenausmauerung.

315020 Die z.T. rückwirkenden Reparaturkosten für die IES-Kehrichtfahrzeuge waren um rund Fr. 150’000 unter dem Budgetbetrag.

315025 Mehrkosten von rund Fr. 50’000 durch die nicht budgetierte Umstellung auf eine neue Buchhaltungs-Software und

Fr. 13’000 beim Support/Wartung Büro-EDV.

318010 Der Minderaufwand ergibt sich zur Hauptsache aus geringeren Ausgaben in den Bereichen Planungen/Projekte, Aushilfspersonal

RAZ, Juristen, Arbeitssicherheit (EKAS) und Kompostberatung. Mehrausgaben entstanden bei den Abfuhrroutenplänen sowie beim

Management- und Jahresbericht.

318011 Entschädigung RAZ Frauenfeld Fr. 415’700; Arbeitsaufwand RAZ Kreuzlingen Fr. 168’600.

318020 Schlackendeponie Fr. 1‘544’000; Schlackenaufbereitung Fr. 68’000; Filterstaub/Gips Fr. 1’210’000 (Kostenreduktion führte

zu Minderaufwand von rund Fr. 300’000); Recycling Fr. 286‘000; Holzentsorgung ab RAZ Fr. 50’000.

318030 Kehrichtsammeldienst Fr. 3’018’000 (Budget war um rund Fr. 200’000 zu hoch); Bahntransport Fr. 1’202’000; Transporte ab RAZ

Hefenhofen, Kreuzlingen und Frauenfeld Fr. 377‘000; Schlackentransport Fr. 117’000; Recycling Fr. 2’293 ‘000; Entlad KVA

Weinfelden Fr. 16’000.

318040 All-Risk-Versicherung Fr. 360’000; Haftpflicht Betrieb Fr. 9’500; Bauherren-Haftpflicht und Investitionsversicherung Fr. 49’700

(davon Fr. 34’000 Nachzahlungen Vorjahr); Gebäudeversicherung Fr. 39’000; Strafrechtsschutz Fr. 6’700; Fahrzeug-Versicherungen

und -Abgaben Fr. 5’200; Deponieabgabe VASA Fr. 644’000 (mengenabhängig); div. Fr. 3’600.

318070 Abfallzeitung «Augenblick» Fr. 20’300; Abfuhrpläne Gemeinden 37’200; Jahres- und Managementbericht 28’800; Abfallunterricht

an Schulen Fr. 86’000 (budgetiert waren Fr. 135’000); Clean-up-day Fr. 6’000; Internetbetreuung Fr. 3’000; Beitrag an

Kompostforum Schweiz Fr. 10’500; Gemeindeaktionen Kompost Fr. 8’000; diverses Fr. 21’000.

319000 Die Ballenpressaktion im Sommer 2003 verursachte Kosten von Fr. 147’000.

321000 Interne Verzinsung der Kontokorrent-Guthaben der Deponien Emmerig und Kehlhof.

322000 Zinsaufwand für Darlehen durchschnittlich 4,45 %.

331000 Abschreibungen ergeben sich aus der Annuität von 13 Mio. abzüglich Zinsaufwand.

350000 1,9 Mio. Gemeinkostenbeiträge an Gemeinden: Fr. 10.00 pro Einwohner und Fr. 24’800 Recyclingbeiträge an 2 Gemeinden, die

nicht am Recyclingkonzept der KVA TG beteiligt sind (Neunforn und Uesslingen).


Betriebsrechnung 2003

Verband KVA Thurgau, Weinfelden

Betrieb Verbrennungsanlage/Logistik/Recycling

Konto

Bezeichnung

Rechnung 2003 in Fr.

Aufwand Ertrag

Budget 2003 in Fr.

Aufwand Ertrag

Rechnung 2002 in Fr.

Aufwand Ertrag

Übertrag 37‘745‘249.50 38‘708‘700.00 38‘237‘956.19

Vermögenserträge

420000 Zinserträge 48‘770.05 16’000.00 64’089.20

421000 Zinsen kurzfristige Anlagen 0.00 70’000.00 30’144.45

423000 Miet- und Pachterträge 221‘962.95 252’000.00 238’882.50

427000 Liegenschaftenertrag 924‘000.00 0.00 0.00

Entgelte

430010 Kehrichtgebühren 12’129‘084.06 12’400’000.00 12’162’951.50

430020 Erträge Direktanlieferer Kanton 7‘434‘819.87 7‘100‘000.00 7’109’691.94

430021 Erträge Direktanlieferer Extern 11’128‘142.90 10’545’000.00 11’031’255.20

435000 Erlös Recycling 1‘506‘906.76 771’000.00 1’337’817.65

435010 Erlös aus Stromverkauf 1‘979‘802.57 2’100’000.00 1’965’849.38

435020 Erlös aus Dampfverkauf 5’306‘549.15 5’300’000.00 4’710’291.00

436000 Rückvergütung aus Containertransporten 109‘240.00 80’000.00 35’520.00

439000 Dienstleistungsertrag 103‘381.56 92’000.00 103’294.05

439010 EO- und Versicherungsrückzahlungen 34‘545.75 15’000.00 123’436.10

439050 Übrige Erträge 2‘414.40 10’000.00 2’008.20

490000 Umlagen Verwaltung KVA 32‘335.00 22’000.00 59‘361.00

37‘745‘249.50 40‘961‘955.02 38‘708‘700.00 38‘773‘000.00 38’237’956.19 38’974’592.17

Ertragsüberschuss 3‘216‘705.52 64‘300.00 736’635.98

40‘961‘955.02 40‘961‘955.02 38‘773‘000.00 38‘773‘000.00 38’974’592.17 38’974’592.17

Bilanzwert KVA Thurgau

in Millionen Franken

300

250

1996 258.870 Mio.

1997 190.455 Mio.

1998 176.708 Mio.

1999 165.206 Mio.

2000 153.497 Mio.

2001 142.459 Mio.

2002 133.339 Mio.

2003 116.416 Mio.

200

150

100

50

0

1996

1997

1998

1999 2000 2001 2002

2003

Preiszusammensetzung

Gebühren-Kehrichtsack Fr. 2.50

Fr. 0.110

Fr. 0.094

Fr. 0.176

Fr. 0.954

Fr. 0.758

Fr. 0.408

Herstellung, Verteilung, Inkasso

Marge Handel

Mehrwertsteuer

Gebühren Verbrennung

Gebühren Sammlung, Transport

Gebühren Recycling, Beratung

100%

80%

20/21

Gebühren Recycling, Beratung

Gebühren Sammlung, Transport

Gebühren Verbrennung

Mehrwertsteuer

Marge Handel

Herstellung, Verteilung Inkasso

60%

40%

20%

0%


Kommentar zur Betriebsrechnung 2003

Ertrag

Konto

Kommentar

421000 Wegen der sehr tiefen Zinsen wurden keine Anlagen getätigt. Den «besten» Zins erreichten

wir auf dem PC-Konto.

423000 Gebäude/Umgebung alte KVA Müllheim Fr. 121‘700; Regio Recycling Müllheim Fr. 5‘300:

Halle/Parkplatz Hefenhofen Fr. 60‘000; IES-Pressen Fr. 35‘000.

427000 Erlös aus dem Verkauf der alten KVA Müllheim im Zusammenhang mit dem Inkrafttreten des Baurechtsvertrages

mit der Firma Immark.

430010 31’538 t à durchschnittlich Fr. 384.58 (budgetiert waren 33’000 t à Fr. 376.00).

Die Mindereinnahmen ergeben sich aus dem Rückgang der Anlieferungen im Sammeldienst.

Erträge 2003:

Kehrichtsäcke Fr. 2’082’000

Gebührenmarken Fr. 5’575’000

Containermarken und -plomben Fr. 4’472’000

430020 31’715 t à durchschnittlich Fr. 234.42 (budgetiert waren 32’000 t à Fr. 226.60).

430021 62’847 t à durchschnittlich Fr. 177.06 (budgetiert waren 55’000 t à Fr. 178.00).

Tessin 28’282 t; Bern 11’939 t; Jura 10’160 t; Waadt 7’651 t; RESH 2’686 t; Vorarlberg 1‘533 t, div. 626 t).

435000 Die Entschädigungen für Altpapier waren um Fr. 220’000 und für Altmetall um Fr. 70’000 höher als budgetiert.

Zudem erhielten wir aus der vorgezogenen Entsorgungsgebühr für Altglas Fr. 140’000 mehr als vorgesehen.

436000 Rückvergütung aus LSVA für kombinierten Verkehr Bahn/Strasse: Fr. 20.– pro Container.

439000 Anteil Geschäftsleitung Tricycling Fr. 24‘000; Container-Leerungen Fr. 63’600; Waaggebühren Fr. 3’800;

Diverse weiterverrechnete Leistungen Fr. 12’000.

439010 Kranken-/Unfall-Taggelder Fr. 26’100; Erwerbsersatz Fr. 1’100; Prämienrückvergütungen Fr. 7’300.

490000 Interne Verrechnung der Verwaltungskosten an die Deponien Emmerig und Kehlhof sowie an

die Kompostaufbereitungsanlage Hefenhofen.

Antrag auf Verwendung des Ertragsüberschusses:

Der Verwaltungsrat beantragt, den Ertragsüberschuss von Fr. 3’216’705.52 wie folgt zu verwenden:

Fr. 500’000.00 Rückstellungen für neue Erschliessung Bauland Areal KVA Müllheim

Fr. 2’716’705.52 zusätzliche Abschreibungen auf der Anlage KVA Weinfelden.

Die Beträge sind in der Bilanz per 31.12.2003 entsprechend verbucht.


Betriebsrechnung 2003

Verband KVA Thurgau, Weinfelden

Betrieb Deponie Emmerig, Pfyn

Konto Bezeichnung Rechnung 2003 in Fr.

Aufwand Ertrag

Personalaufwand

Budget 2003 in Fr.

Aufwand Ertrag

Rechnung 2002 in Fr.

Aufwand Ertrag

301000 Besoldungen Verwaltung/Betrieb 82‘743.95 92‘000.00 89‘103.85

303000 AHV, IV, ALV Arbeitgeberbeiträge 6‘792.10 7‘700.00 7‘895.50

304000 Pensionskassenbeiträge 7‘306.05 9‘400.00 8‘795.45

305000 Unfall- und Krankenversicherung 2‘870.70 3‘300.00 2‘825.50

309010 Personalschulung 730.00 1‘000.00 800.00

Sachaufwand

310010 Büromaterial/Drucksachen 55.75 200.00 196.90

311010 Anschaffungen Mobilien/Maschinen 465.00 2‘000.00 3‘038.10

312000 Wasser, Energie, Heizmaterial 9‘618.00 9‘000.00 7‘036.10

312050 Betriebsmaterial/Chemikalien 4‘659.50 8‘000.00 8‘016.05

313000 Verbrauchsmaterial 1‘862.55 1‘000.00 1‘375.50

314000 Baulicher Unterhalt 9‘293.35 1‘000.00 2‘714.85

315010 Reparatur/Unterhalt Maschinen und Anlagen 1‘582.35 3‘000.00 2‘128.75

351020 Reparatur/Unterhalt Fahrzeuge 6‘321.55 6‘000.00 7‘955.40

315025 Reparatur/Unterhalt EDV/Telekommunikation 312.00 1‘000.00 1‘663.20

315030 Übriger Unterhalt 1‘394.75 500.00 1‘408.90

317000 Dienstreisen/Spesen 1‘256.50 2‘000.00 2‘209.70

318010 Gutachten/Analysen/Honorare 36‘751.75 25‘000.00 22‘767.50

318040 Versicherungen/Abwassergebühren 31‘808.60 33‘000.00 29‘851.70

318050 Telefon- und Faxgebühren 1‘275.30 1‘500.00 1‘595.05

319000 Verschiedene Ausgaben 0.00 0.00 22.40

Abschreibungen

331000 Verwaltungsvermögen 570‘047.85

Spezialfinanzierung

380050 Rückstellung zukünftige Schlackenentsorgung 530‘000.00 530‘000.00

Umlagen Anteil Verwaltung KVA

390000 Umlagen Anteil Verwaltung KVA 11‘621.00 6‘000.00 21‘333.00

Vermögenserträge

420000 Zinserträge 12‘613.60 4‘000.00 30‘373.00

Entgelte

430050 Erträge Deponie Emmerig 722‘343.00 750‘000.00 690‘193.00

748‘720.75 734‘956.60 742‘600.00 754‘000.00 792‘781.25 720‘566.00

Ertragsüberschuss (auf Kapitalkonto) 11‘400.00

Aufwandüberschuss (ab Kapitalkonto) 13‘764.15 72‘215.25

748‘720.75 748‘720.75 754‘000.00 754‘000.00 792‘781.25 792‘781.25

Kommentar

301000 Der neue Verrechnungsschlüssel mit der KVA führte zum Minderaufwand.

314000 Kanal-TV und Leitungsprüfung waren nicht budgetiert.

318010 Zusätzliche Aufträge im Bereich Schüttungsplanung und Abklärung Versicherung führten zum Mehraufwand.

390000 Interne Verrechnung der Verwaltungskosten mit der KVA.

420000 Verzinsung des Kontokorrent mit der KVA.

430050 14‘446 t à Fr. 50.– (budgetiert waren 15‘000 t). Es wurde mehr Schlacke in den Jura geliefert.

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Betriebsrechnung 2003

Verband KVA Thurgau, Weinfelden

Betrieb Deponie Kehlhof, Berg

Konto Bezeichnung Rechnung 2003 in Fr. Budget 2003 in Fr. Rechnung 2002 in Fr.

Aufwand Ertrag Aufwand Ertrag Aufwand Ertrag

Personalaufwand

301000 Besoldungen Verwaltung/Betrieb 102‘648.75 123‘000.00 122‘390.80

303000 AHV, IV, ALV Arbeitgeberbeiträge 8‘395.65 10‘300.00 10‘845.05

304000 Pensionskassenbeiträge 9‘063.55 12‘600.00 12‘081.20

305000 Unfall- und Krankenversicherung 3‘561.30 4‘400.00 3‘881.00

309030 Übriger Personalaufwand 150.00 0.00 0.00

Sachaufwand

310010 Büromaterial/Drucksachen 204.95 1‘000.00 1‘914.85

311010 Anschaffungen Mobilien/Maschinen 470.00 2‘000.00 1‘198.40

311030 Anschaffungen EDV/Telekommunikation 24‘000.00 0.00 250.00

312000 Wasser, Energie, Heizmaterial 5‘554.60 11‘000.00 8‘540.75

313000 Verbrauchsmaterial 2‘301.80 1‘000.00 1‘199.55

314000 Baulicher Unterhalt 8‘338.45 3‘000.00 10‘296.65

315010 Reparatur/Unterhalt Maschinen und Anlagen 3‘265.40 5‘000.00 8‘659.55

315020 Reparatur/Unterhalt Fahrzeuge 658.20 10‘000.00 7‘800.00

315025 Reparatur/Unterhalt EDV/Telekommunikation 1‘778.05 3‘000.00 6‘442.90

316000 Deponierecht/Ertragsausfallsentschädigung 78‘304.00 70‘000.00 71‘000.00

317000 Dienstreisen/Spesen 2‘608.45 2‘000.00 2‘564.05

318010 Gutachten/Analysen/Honorare 76‘207.10 75‘000.00 57‘889.80

318030 Transport- und Sammelkosten 0.00 0.00 599.40

318040 Versicherungen/Abwassergebühren 65‘758.65 70‘000.00 61‘816.75

318050 Telefon- und Faxgebühren 909.60 1‘000.00 938.85

318070 Marketing- und Repräsentationskosten 400.00 0.00 0.00

318090 Mitglieder- und Mitgliedschaftsbeiträge 0.00 0.00 60.60

319000 Verschiedene Ausgaben 0.00 1‘000.00 665.25

Spezialfinanzierung

380100 Rückstellung ord. Nachsorge 15‘000.00 34‘000.00 52‘000.00

380110 Rückstellung Störfall-Nachsorge 5‘600.00 14‘000.00 37‘000.00

380120 Rückstellung baulicher Unterhalt 6‘400.00 15‘000.00 42‘000.00

381000 Vorfinanzierung zuk. Bauprojekte 125‘000.00 170‘000.00 64‘000.00

390000 Umlagen Anteil Verwaltung KVA 15‘662.00 6‘000.00 28‘753.00

Vermögenserträge

420000 Zinserträge 9‘096.00 10‘000.00 56‘154.00

Entgelte

430060 Erträge Deponie Kehlhof 504‘893.05 630‘000.00 558‘844.60

439050 Übrige Erträge 4‘902.00

562‘240.50 518‘891.05 644‘300.00 640‘000.00 614‘788.40 614‘998.60

Ertragsüberschuss (auf Kapitalkonto) 210.20

Aufwandüberschuss (ab Kapitalkonto) 43‘349.45 4‘300.00

562‘240.50 562‘240.50 644‘300.00 644‘300.00 614‘998.60 614‘998.60

Kommentar

301000 Der neue Verrechnungsschlüssel mit der KVA führte zum Minderaufwand.

311030 Anzahlung an die nach der Budgetierung beschlossene Anschaffung eines neuen Deponie-Verwaltungsprogramms.

315020 Die vorgesehene Revision des Pneuladers wurde zurückgestellt.

316000 Abgeltung Deponierrecht Fr. 55‘000.–; Ertragsausfall-Entschädigung Fr. 23‘000 (wovon Fr. 4‘000 noch für 2002).

318010 Techn. Betriebsleitung Fr. 25‘300: Wasserproben Fr. 11‘400; Beratungen, etc. Fr. 11‘200.

318040 Abwassergebühren rund Fr. 60‘000.

380100- Rückstellungen gemäss Berechnungsmodell.

380120

381000 Die Vorfinanzierung wurde auf Grund der abgelagerten Menge nach dem Berechnungsmodell festgesetzt.

390000 Interne Verrechnung der Verwaltungskosten mit KVA.

420000 Verzinsung des Kontokorrent mit KVA.

430060 Statt der budgetierten 7‘000 t wurden nur 4‘992 t à durchschnittlich Fr. 101.14 angeliefert.


Betriebsrechnung 2003

Verband KVA Thurgau, Weinfelden

Betrieb Kompostaufbereitungsanlage Hefenhofen

Konto Bezeichnung Rechnung 2003 in Fr.

Aufwand Ertrag

Personalaufwand

Budget 2003 in Fr.

Aufwand Ertrag

Rechnung 2002 in Fr.

Aufwand Ertrag

301000 Besoldungen Verwaltung/Betrieb 38‘536.55 42‘000.00 40‘801.60

303000 AHV, IV, Arbeitgeberbeiträge 3‘144.85 3‘600.00 3‘615.45

304000 Pensionskassenbeiträge 3‘402.65 4‘300.00 4‘027.55

305000 Unfall- und Krankenversicherung 1‘337.00 1‘500.00 1‘293.80

Sachaufwand

310010 Büromaterial/Drucksachen 0.00 500.00 500.00

311010 Anschaffungen Mobilien/Maschinen 0.00 1‘000.00 0.00

312000 Wasser, Energie, Heizmaterial 10‘371.05 15‘000.00 13‘016.10

313000 Verbrauchsmaterial 0.00 0.00 216.55

315010 Reparatur/Unterhalt Maschinen und Anlagen 7‘455.65 10‘000.00 10‘912.15

315020 Reparatur/Unterhalt Fahrzeuge 9‘931.55 5‘000.00 7‘901.60

317000 Dienstreisen/Spesen 259.05 500.00 113.30

318010 Gutachten/Analysen/Honorare 15‘810.30 12‘000.00 13‘622.60

318020 Verwertungskosten 163‘463.80 130‘000.00 163‘861.15

318040 Versicherungen/Abgaben 150.00 500.00 474.00

318070 Marketing- und Repräsentationskosten 100.00 0.00 0.00

Passivzinsen

322000 Verzinsung mit KVA 107.70 2‘000.00 999.00

Abschreibungen

331000 Verwaltungsvermögen 21‘605.00 21‘600.00 21‘605.00

Entschädigungen an Gemeinwesen

350000 Rückerstattungen an Gemeinden 2‘426.00 2‘000.00 2‘504.00

390000 Umlagen Anteil Verwaltung KVA 5‘052.00 10‘000.00 9‘275.00

Entgelte

430040 Erträge Kompostaufbereitung 309‘352.59 262‘000.00 318‘201.30

283‘153.15 309‘352.59 261‘500.00 262‘000.00 294‘738.85 318‘201.30

Ertragsüberschuss (auf Kapitalkonto) 26‘199.44 500.00 23‘462.45

309‘352.59 309‘352.59 262‘000.00 262‘000.00 318‘201.30 318‘201.30

Kommentar

318010 Die Reduktion im eigenen Personalaufwand führte zum Mehraufwand beim externen Personal.

Heute wird der ganze Häckseldienst durch Landwirte ausgeführt.

318020 Bedingt durch die gegenüber dem Budget massiv höhere Anlieferungsmenge stiegen auch die Verwertungskosten.

für das Häckselgut (2‘338 t).

390000 Interne Verrechnung der Verwaltungskosten mit KVA.

430040 2‘427 t à durchschnittlich Fr. 127.46 (Zunahme gegenüber Budget 21,4 %).

24/25


Bestandesrechnung

Bestandesrechnung per 31. Dezember 2003

Aktiven

Kassen

Postcheck

Banken

Flüssige Mittel

Kundenguthaben

Verrechnungssteuer

Guthaben

31.12.03 Fr.

28‘598.60

8‘185‘037.06

333‘602.69

8‘547‘238.35

5‘803‘133.28

17‘028.00

5‘820‘161.28

Vergleich

31.12.02 Fr.

16‘823.60

2‘087‘152.75

505‘433.61

2‘609‘409.96

5‘544‘155.75

33‘460.39

5‘577‘616.14

Aktien 348‘180.00 348‘180.00

Land Sulzwiesen, Egnach 259‘808.65 259‘808.65

Anlagen 607‘988.65 607‘988.65

Aktive Rechnungsabgrenzung 548‘869.50 749‘258.20

Aktive Rechnungsabgrenzung 548‘869.50 749‘258.20

Finanzvermögen 15‘524‘257.78 9‘544‘272.95

Grundstücke 2‘476‘290.70 2‘476‘290.70

Vorbereitungsarbeiten 8‘935‘935.05 9‘234‘341.90

Gebäude 36‘325‘550.05 37‘543‘994.50

Betriebseinrichtungen 1‘435‘378.50 555‘170.85

Umgebung/Tiefbauten 16‘699‘233.10 17‘256‘887.70

Baunebenkosten 24‘580‘448.15 25‘401‘288.25

Betriebseinrichtung Prozess 102‘687‘650.19 108‘924‘231.68

Logistik 7‘519‘233.10 7‘770‘330.55

Elektroanlagen 12‘283‘596.35 12‘693‘795.10

Ausstattung 2‘722‘574.85 2‘813‘492.55

Bundessubventionen -45‘069‘587.00 -39‘726‘551.00

Bundessubventionen Dampfleitung -3‘460‘000.00 -3‘460‘000.00

Bundessubventionen Anschlussgeleise -2‘208‘000.00 -2‘208‘000.00

Kantonssubventionen -48‘511‘875.00 -45‘935‘759.00

Neubau KVA Thurgau 116‘416‘428.04 133‘339‘513.78

RAZ Kreuzlingen 1‘396‘175.85 86‘478.40

RAZ Hefenhofen 684‘822.05 207‘556.50

KVA Mittelthurgau, Müllheim 1.00 1.00

Kompostaufbereitung Hefenhofen 114‘685.60 136‘290.60

Deponie Emmerig, Pfyn 1.00 1.00

Deponie Kehlhof, Berg 110‘001.00 165‘001.00

Deponie Rüti 801‘811.00 801‘811.00

Verwaltungsvermögen 119‘523‘925.54 134‘736‘653.28

135‘048‘183.32 144‘280‘926.23

Passiven

Vergleich

31.12.03 Fr. 31.12.02 Fr.

Kreditoren 2‘639‘984.95 2‘242‘365.50

MWST 698‘231.10 213‘059.70

Laufende Verpflichtungen 3‘338‘216.05 2‘455‘425.20

Schuldscheine vom Kanton Thurgau 55‘000‘000.00 55‘000‘000.00

Banken 45‘000‘000.00 55‘000‘000.00

Übrige 10‘000‘000.00 10‘000‘000.00

Kautionen 0.00 10‘000.00

Mittel- und langfristige Schulden 110‘000‘000.00 120‘010‘000.00

Passive Rechnungsabgrenzung 1‘221‘664.64 2‘410‘399.74

Passive Rechnungsabgrenzung 1‘221‘664.64 2‘410‘399.74

Vorfinanzierung Unterhaltsreserve 5‘000‘000.00 5‘000‘000.00

Ausgleich Energieerträge 2‘000‘000.00 2‘000‘000.00

Ausgleichskonto Erlös aus Recycling 1‘000‘000.00 1‘000‘000.00

Ausgleichskonto Sammeldienst 2‘000‘000.00 2‘000‘000.00

Ausgleichskonto Zinsschwankungen 3‘000‘000.00 3‘000‘000.00

Rückstellung Delkredere 900‘000.00 900‘000.00

Rückst. für zukünftige Schlackenentsorg. 530‘000.00 0.00

Erschl. neues Bauland Areal KVA Müllheim 500‘000.00 0.00

KVA Müllheim, Betriebsstilllegung 314‘798.50 314‘798.50

Vorfinanzierung zuk. Bauprojekte Kehlhof 1‘046‘981.65 989‘866.15

Rückstellung Nachsorge Deponie Kehlhof 812‘370.55 785‘370.55

Spezialfinanzierungen 17‘104‘150.70 15‘990‘035.20

KVA Thurgau 733‘629.19 733‘629.19

Kompostaufbereitung Hefenhofen 140‘946.19 114‘746.75

Deponie Emmerig, Pfyn 2‘508‘951.50 2‘522‘715.65

Deponie Kehlhof, Berg 625.05 43‘974.50

Kapital 3‘384‘151.93 3‘415‘066.09

135‘048‘183.32 144‘280‘926.23


Investitionsrechnung

Konto Bezeichnung Buchwert

1.1.2003

Investitionsrechnung Verbrennungsanlage

Mutationen Subventionen Abschreibung Buchwert

31.12.2003

140 Sachgüter 133‘339‘513.78 1‘345‘016.95 -7‘919‘152.00 -10‘348‘950.69 116‘416‘428.04

140000 Grundstücke 2‘476‘290.70 0.00 0.00 2‘476‘290.70

140100 Vorbereitungsarbeiten 9‘234‘341.90 17‘240.80 0.00 -315‘647.65 8‘935‘935.05

Verteilung Vorsteuerkorrektur 17‘240.80

140200 Gebäude 37‘543‘994.50 70‘397.05 0.00 -1‘288‘841.50 36‘325‘550.05

Verteilung Vorsteuerkorrektur 70‘397.05

140300 Betriebseinrichtung 555‘170.85 930‘910.10 0.00 -50‘702.45 1‘435‘378.50

Entstaubungsanlage 733‘140.70

DeNox Wärmetauscher 195‘000.00

Verteilung Vorsteuerkorrektur 2‘769.40

140400 Umgebung/Tiefbauten 17‘256‘887.70 32‘219.15 0.00 -589‘873.75 16‘699‘233.10

Verteilung Vorsteuerkorrektur 32‘219.15

140500 Baunebenkosten 25‘401‘288.25 47‘425.00 0.00 -868‘265.10 24‘580‘448.15

Verteilung Vorsteuerkorrektur 47‘425.00

140600 Betriebseinrichtung Prozess 108‘924‘231.68 203‘364.80 0.00 -6‘439‘946.29 102‘687‘650.19

Verteilung Vorsteuerkorrektur 203‘364.80

140700 Logistik 7‘770‘330.55 14‘507.45 0.00 -265‘604.90 7‘519‘233.10

Verteilung Vorsteuerkorrektur 14‘507.45

140800 Elektroanlagen 12‘693‘795.10 23‘699.70 0.00 -433‘898.45 12‘283‘596.35

Verteilung Vorsteuerkorrektur 23‘699.70

140900 Ausstattung 2‘813‘492.55 5‘252.90 0.00 -96‘170.60 2‘722‘574.85

Verteilung Vorsteuerkorrektur 5‘252.90

141950 Subventionen unverteilt -91‘330‘310.00 -7‘919‘152.00 -99‘249‘462.00

Bezeichnung Investitionen 2003

Budget Rechnung

Verbrennungsanlage Weinfelden 1)

Investitionen 2003

Entstaubungsanlagen 750‘000.00 733‘140.70

DeNox-Wärmetauscher, 1. Rate (Budget 2004) 195‘000.00

RAZ Hefenhofen 2)

Rückbau/Sanierung RAZ Hefenhofen 500‘000.00 477‘265.55

RAZ Kreuzlingen 3)

RAZ Kreuzlingen 1‘500‘000.00 1‘309‘697.45

Deponie Kehlhof 4)

Deponiesanierung Kehlhof, Baukosten 58‘232.70

Deponiesanierung Kehlhof, Ingenieurleistungen 9‘651.80

2‘750‘000.00 2‘782‘988.20

Kommentar

1) Die Investitionskosten wurden in den Konten «Neubau KVA Weinfelden» aktiviert.

2) Der Betrag wurde im Konto«Anlage KVA Hefenhofen» aktiviert.

3) Der Betrag wurde im Konto «RAZ Kreuzlingen» aktiviert.

4) Der Totalbetrag von Fr. 67‘884.50 wurde dem Konto «Vorfinanzierung zukünftige Bauprojekte» belastet.

26/27


Revisionsbericht

Bericht der Revisionsstelle an die Delegiertenversammlung des Verbandes

Kehrichtverbrennung Thurgau (KVA-TG), Weinfelden

Sehr geehrte Damen und Herren

Als Revisionssstelle haben wir die Buchführung und die Jahresrechnung Ihres Verbandes

für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2003 bestehend aus der Bestandes- und

Verwaltungsrechnung geprüft.

Für die Jahresrechnung ist der Verwaltungsrat verantwortlich, während unsere Aufgabe

darin besteht, diese zu prüfen und zu beurteilen. Wir bestätigen, dass wir die gesetzlichen

Anforderungen hinsichtlich Befähigung und Unabhängigkeit erfüllen.

Unsere Prüfung erfolgte nach den Grundsätzen des schweizerischen Berufsstandes, wonach

eine Prüfung so zu planen und durchzuführen ist, dass wesentliche Fehlaussagen in der

Jahresrechnung mit angemessener Sicherheit erkannt werden. Wir prüften die Posten und

Angaben der Jahresrechnung mittels Analysen und Erhebungen auf der Basis von Stichproben.

Ferner beurteilten wir die Anwendung der massgebenden Rechnungslegungsgrundsätze,

die wesentlichen Bewertungsentscheide sowie die Darstellung der Jahresrechnung als Ganzes.

Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine ausreichende Grundlage für unser Urteil

bildet.

Gemäss unserer Beurteilung entsprechen die Buchführung und die Jahresrechnung sowie

der Antrag über die Verwendung der Betriebsgewinne dem schweizerischen Gesetz und dem

Organisationsreglement.

Wir empfehlen, die vorliegende Jahresrechnung zu genehmigen.

Provida Wirtschaftsprüfung AG, Frauenfeld

Roger Bühlmann

dipl. Wirtschaftsprüfer

Dr. Hansulrich Keller

dipl. Wirtschaftsprüfer

Frauenfeld, 1. März 2004

Leitende Revisoren


Anlagen und Darlehen

Mittel- und langfristige Schulden

Zinssatz

%

Betrag

Mio Fr.

Laufzeit

Kanton

Auszahlungskurs

Buchwert

1.1.2003

Mio Fr.

Zugang

Mio Fr.

Abgang

Mio Fr.

Buchwert

31.12.2003

Mio Fr.

verbuchter

Zins 2003

Fr.

5,5000 40 20.04.1995 – 20.04.2005 100 % 35 0.00 35 2‘144‘722.15

5,0000 20 01.11.1995 – 31.10.2005 100 % 20 0.00 0.00 20 1‘000‘000.00

Übrige

CS Weinfelden

2,7500 10 22.12.1998 – 22.12.2004 10 10 278‘819.50

4,8500 5 05.05.2000 – 05.05.2007 5 5 245‘868.00

TKB Weinfelden

3,0000 10 21.12.1998 – 22.12.2003 10 -10 0 300‘000.00

Liechtensteinische

Landesbank Vaduz

3,2250 10 30.11.1998 – 30.11.2006 10 10 321‘604.20

3,3550 20 26.01.1999 – 28.01.2008 20 20 667‘272.40

Rentenanstalt

3,8000 10 19.12.1997 – 20.12.2004 10 10 380‘000.00

Total 120 0.00 -10 110 5‘338‘286.25

Aktien

Titel Anzahl Nominalwert

Stück

Nominalwert

Fr.

Buchwert

1.1.2003

Fr.

Zugang

Fr.

Abschreibung

Fr.

Buchwert

31.12.2003

Fr.

Dividende

Tricycling Mittelthurgau AG,

Frauenfeld 646 1‘000.00 646‘000.00 348‘180.00 348‘180.00 0.00

Total 348‘180.00 0.00 0.00 348‘180.00 0.00

Fr.

28/29


KVA Thurgau

In- und Output

2003

Anhand von Grafiken wird dargestellt, welche

verwertbaren Stoffe und Abfälle im Einzugsgebiet

der KVA Thurgau im Vergleich der letzten

fünf Jahre gesammelt wurden. Die daraus entstehenden

Kosten werden zum weitaus grössten Teil

über die Einnahmen aus der Sackgebühr respektive

durch die Abfallmarken, Containerplomben

und Jahrespauschalen finanziert. Die Grafiken

zeigen, dass die Abfall- und die Recyclingmengen

aus Privathaushaltungen, Industrie und Gewerbe

in den letzten Jahren konstant hoch geblieben

sind. Die viel höhere Kapazitätsauslastung bei

der Verbrennung resultiert in erster Linie aus der

Anlieferung von Kehricht aus anderen Regionen.

Die Geschäftsleitung wird weiterhin aktiv auf

dem Abfallmarkt tätig sein.


In- und Output

MIS = Management Informations System

Im MIS dokumentieren wir alle Ströme (Stoffe, Energie und Geldmittel), die im Laufe eines Jahres eingehen (Input) und die Unternehmen

wieder verlassen (Output).

Mit Hilfe der jährlichen Auswertung lokalisieren wir ökonomische und ökologische Schwachstellen, setzen Ziele und kontrollieren

deren Erfolg.

30/31

Finanzen/Personal 1999 2000 2001 2002 2003

Finanzen

100 Gewährte Kreditfrist Debitoren (Tage) 42 41 43 42 42

101 Kreditorenumschlag (Tage) 37 35 38 37 37

102 Debitorenverluste in Franken (Fr.) 30‘678 32‘017 11‘273 6‘582 7‘758

103 Debitorenverluste in % der Verkäufe (%) 0.12 0.08 0.03 0.02 0.02

104 Fremdfinanzierung absolut (Fr.) 171,6 Mio 168,0 Mio 150,1 Mio 140,9 Mio 129.4

105 Fremdfinanzierungsgrad in (%) 98,5 98,1 97,8 97,1 96.2

106 Gewichteter Zinssatz Fremdkapital (%) 4,1 4,2 4,6 4,3 4.4

107 Eigenkapital absolut (Fr.) 2,86 Mio 3,25 Mio 3,42 Mio 3,42 Mio 3.38 Mio

108 Eigenkapital in % des Gesamtkapitals (%) 1,6 1,9 2,2 2,4 3.8

109 Operativer Cash flow (Fr.) 1,8 Mio 15,7 Mio 13,7 Mio 6,1 Mio 10.5 Mio

110 Cash flow/Umsatz-Verhältnis (%) 8,4 54,1 64,6 27,9 25.5

111 Betriebsergebnis Verband (Fr.) -4,34 Mio 8,171 Mio 5,16 Mio 0,688 Mio 2.262 Mio

112 EK-Rentabilität (%) -49,3 120,8 53,7 18,1 95.1

113 Liquidität II (%) 158 312 152 149 335

114 Nettoschuld pro t Kapazitität (Fr./t) 1‘285 1‘212 1‘065 952 824

115 Kapitaldienst (Fr.) 13‘000‘000 13‘400‘000 13‘500‘000 13‘000‘000 13‘000‘000

116 Erlös pro t für Sammeldienst (Fr./t) 426 425 388 376 384

117 Erlös pro t Direktanlieferer Verband (Fr./t) 234 235 259 236 234

118 Erlös pro t Direktanlieferer extern (Fr./t) 268 180 182 186 177

119 Aufwand pro t Sammeldienst (Fr./t) 490 307 353 430 412

120 Aufwand pro t Direktanlieferer Verband (Fr./t) 307 182 192 209 200

121 Aufwand pro t Direktanlieferer extern (Fr./t) 260 134 138 158 145

122 Deckungsgrad Sammeldienst (%) 87 139 110 88 93

123 Deckungsgrad Direktanlieferer Verband (%) 76 130 135 113 117

124 Deckungsgrad Direktanlieferer extern (%) 103 135 122 118 122

125 Nettokosten Verbrennung (Fr./t) 251.3 128.4 130.06 151.50 139.85

126 Verwaltungsaufwand (Allgem. + Versicher.) 9.08 6.09 8.62 10.91 9.62

127 Personalaufwand (Fr./t) 45.88 28.55 28.39 29.37 28.95

128 Betriebsaufwand (Fr./t) 22.68 18.95 25.68 39.00 36.82

129 Entsorgungsaufwand (Fr./t) 36.27 31.35 34.61 31.32 28.48

130 Kapitaldienst (Fr./t) 171.21 105.26 98.73 98.27 95.25

131 Energieerlös (Fr./t) 31.14 59.62 62.86 54.68 57.84

132 Andere Erträge (Fr./t) 2.67 2.20 3.11 2.69 1.43

Personal

133 Anzahl Mitarbeiter/Stellen 45/41 46/42 47/42 47/43 46/42

134 Personalmutationen 1 4 4 7 5

135 Ausfalltage insgesamt keine Daten keine Daten 125 135.5 226

Management-System

136 Verbesserungsprozesse keine Daten keine Daten 27 2 12

137 Kundenreklamationen keine Daten keine Daten 29 8 2

138 Bewertung Managementsystem keine Daten keine Daten siehe Review siehe Review siehe Review


In- und Output

Entwicklung

von Anlagekosten

und

Nettoschulden

Der Eingang von rund 8 Mio.

Franken Restsubventionen von

Bund und Kanton sowie die

zusätzliche Abschreibung aus

dem Rechnungsüberschuss

führten dazu, dass die Anlagekosten

überdurchschnittlich

von Fr. 133 Mio. auf 116 Mio.

Franken gesunken sind. Somit

sind für den Bau der KVA

Weinfelden von Bund und

Kanton zusammen 99,5 Mio.

Franken Subventionen ausbezahlt

worden.

20

15

Operativer Cash flow Verband

1400

1200

1000

Nettoschuld pro t Kapazität

Auch die Nettoschulden konnten

aus den obengenannten

Gründen von 114 Mio. auf

99 Mio. Franken reduziert

werden.

10

5

0

Mio. Fr.

1999

1.8

2000

15.7

2001

13.7

2002

6.1

2003

10.5

800

600

400

200

0

Fr.

1999

1285

2000

1212

2001

1065

2002

952

2003

824

Nettokosten und

Betriebsaufwand

Verbrennung

Die Nettokosten pro t verbrannter

Abfälle verringerten

sich im Jahre 2003 von Fr.

151.50 auf Fr. 139.85. Wenn

man den über die laufende

Rechnung finanzierten Ausbau

des LUKO im Betrag von

1,13 Mio. Franken abzieht,

würden sich die Nettokosten

pro t sogar auf Fr. 130.85 reduzieren.

Davon entfallen Fr.

95.25 auf den Kapitaldienst

(Zinsen und Abschreibungen).

Durch die direkte Verrechnung

des LUKO‘s blieb auch

der Betriebsaufwand relativ

hoch.

350

300

250

200

150

100

50

0

Fr. pro t

45

40

35

30

25

20

15

10

5

0

Fr. pro t

Nettokosten Verbrennung

pro t Kehricht

1999

251.3

2000

128.4

2001

130.06

2002

151.5

Aufwand Reststoffentsorgung

pro t Kehricht

(Schlacke, Filterasche, Gips, VASA)

1999

36.27

2000

31.35

2001

34.61

2002

31.32

2003

139.85

2003

28.48

45

40

35

30

25

20

15

10

5

0

Fr. pro t

300

250

200

150

100

50

0

Fr. pro t

Betriebsaufwand Verbrennung

pro t Kehricht

1999

22.68

2000

18.95

2001

25.68

Kapitaldienst

pro t Kehricht

2002

39.00

(Zinsen, Abschreibungen, Rückstellungen)

1999

171.21

2000

105.26

2001

98.73

2002

98.27

2003

36.82

2003

95.25


In- und Output

MIS = Management Informations System

Logistik 1999 2000 2001 2002 2003

32/33

200 Abfallmenge total (t) 70‘795 117‘920 125‘464 121‘977 126‘140

201 Sammeldienst (t) 31‘715 32‘332 32‘404 32‘330 31‘578

202 Direktanlieferung Verbandsgebiet (t) 32‘973 34‘951 31‘644 30‘189 31‘715

203 Direktanlieferung extern (t) 6‘107 50‘637 61‘415 59‘458 62‘847

204 Abfallanlieferung Schiene (t) 39‘189 77‘971 90‘206 93‘612 93‘901

205 Abfallanlieferung Strasse (t) 31‘606 39‘949 35‘259 28‘365 32‘239

206 Abfallanlieferung Schiene (%) 55.3 66.1 71.9 76.7 74.4

207 Abfallanlieferung Strasse (%) 44.7 33.9 28.1 23.3 25.6

208 Entlastung in andere Anlagen (t) 0 0 3‘108 9‘006 9‘809

209 Sachaufwand Logistik (Fr.) 4‘854‘154 4‘863‘306 5‘302‘574 5‘883‘024 5‘782‘545

210 Personalaufwand Logistik (Fr.) 461‘458 486‘768 544‘916 538‘034 570‘896

211 Kapitaldienst Logistik (Fr.) 801‘944 815‘255 836‘740 871‘000 871‘000

212 Gesamtaufwand Logistik (Fr.) 6‘117‘556 6‘165‘380 6‘684‘064 7‘292‘058 7‘224‘441

213 Gesamtaufwand Logistik (Fr./t) 94.56 91.63 104.35 115.04 111.76

214 Total öffentl. Sammlung (Fr./t) 141.20 144.92 151.51 169.86 168.13

215 Strasse (Fr./t) 99.48 100.53 107.73 129.38 122.63

216 Bahntransport (Fr./t) 29.73 31.65 31.34 29.52 36.31

217 Deckungsgrad (%) 95 98 102 99.5 101

218 Anzahl Sammelstunden (Std) keine Daten keine Daten keine Daten keine Daten 10‘504

219 Sammeldienst (t/IES-Container) 9.96 9.87 9.89 9.92 9.89

220 Sammeldienst (t/Std) keine Daten keine Daten keine Daten keine Daten 2.44

221 Total Sammelstellen (Verbandsgebiet) 12‘003 12‘013 11‘737 11‘912 11‘971

222 Total Rapporte (falsche Bereitstellung) 1‘917 2‘473 3‘790 4‘794 3‘995

223 Total gefahrene Strassenkilometer (km) 137‘597 142‘953 161‘528 161‘966 179‘959

224 Ausfalltage IES-Fahrzeuge (7 Fahrzeuge) 37.5 35.5 70.5 91 69

225 Abfallmenge RAZ Frauenfeld (t) 2‘502 3‘170 3‘366 3‘233 3‘552

226 Abfallmenge RAZ Kreuzlingen (t) 2‘681 2‘694 2‘796 2‘665 2‘598

227 Abfallmenge RAZ Hefenhofen (t) 3‘785 3‘339 3‘457 3‘530 3‘505


In- und Output

Erfreuliche

Zahlen

Abfallmenge pro Jahr

Sammeldienst

Die Gesamtmenge der Kehrichtanlieferungen

im Jahre

2003 betrug 126‘140 Tonnen.

Gegenüber dem Vorjahr

sind dies 4’163 Tonnen mehr.

Dies entspricht einer Zunahme

von 3,41%! Erfreulich

ist, dass wiederum die Mehrheit

des Abfalls, nämlich

75%, auf der Schiene der

KVA angeliefert wurde. Die

Kehrichtmenge aus dem

Sammeldienst ist gegenüber

dem Vorjahr leicht zurückgegangen.

Dagegen haben

die Direktanlieferungen auf

die Regionalen Annahme

Zentren sowie die KVA Weinfelden

zugenommen.

130‘000

120‘000

110‘000

100‘000

90‘000

80‘000

70‘000

60‘000

Tonnen

140‘000

120‘000

100‘000

1999

70‘795

2000

117‘920

2001

125‘464

2002

121‘977

Abfallanlieferung Schiene

2003

126‘140

33‘000

32‘000

31‘000

30‘000

29‘000

28‘000

Tonnen

140‘000

120‘000

100‘000

1999

31‘715

2000

32‘332

2001

32‘404

2002

32‘330

Abfallanlieferung Strasse

2003

31‘578

Bei den Rapporten betreffend

Beanstandungen falscher Bereitstellung

von Kehrichtsäcken

ist vermehrt festzustellen,

dass keine Adressen in

den Kehrichtsäcken zu finden

sind.

80‘000

60‘000

40‘000

20‘000

0

Tonnen

1999

39‘189

2000

77‘971

2001

90‘206

2002

93‘612

2003

93‘901

80‘000

60‘000

40‘000

20‘000

0

Tonnen

1999

31‘606

2000

39‘949

2001

35‘259

2002

28‘365

2003

32‘239

Abfallanlieferung Schiene

in Prozent

Abfallanlieferung Strasse

in Prozent

90

90

75

75

60

60

45

45

30

30

15

15

0

%

1999

55,3

2000

66,1

2001

71,9

2002

76,7

2003

74,4

0

%

1999

44,7

2000

33,9

2001

28,1

2002

23,3

2003

25,6

Total Rapporte

Falsche Bereitstellung

Abfallmenge in Tonnen

5‘000

5‘000

4‘000

4‘000

3‘000

3‘000

2‘000

1‘000

2‘000

1‘000

2‘502

2‘681

3‘785

3‘170

2‘694

3‘339

3‘366

2‘796

3‘457

3‘233

2‘665

3‘530

3‘552

2‘598

3‘505

0

Stück

1999

1‘917

2000

2‘473

2001

3‘790

0

2002 2003

1999 2000 2001 2002 2003

4‘794 3‘995

RAZ Frauenfeld RAZ Kreuzlingen RAZ Hefenhofen


In- und Output

MIS = Management Informations System

Kehrichtverbrennung 1999 2000 2001 2002 2003

34/35

300 Total verbrannte Menge Kehricht (t) 70‘369 118‘096 126‘873 122‘103 125‘972

301 Kapazitätsauslastung (% bez. auf 120‘000 t) 58.6 98.4 105.7 101.8 105.0

302 Mittl. Verfügbarkeit (% bez. auf 8‘760 Std./J) 57.3 90.7 94.7 88.8 93.0

303 Durchsatz Kehricht (t/h) 14.02 14.86 15.28 15.70 15.46

304 Ungeplante Betriebsunterbrüche nicht erfasst nicht erfasst 5 (292 Std.) 5 (115 Std.) 5 (133 Std.)

305 Störfälle mit Wirkung nach aussen 0 0 1 0 0

306 Heizwert (kJ/kg) nicht erfasst nicht erfasst 12‘960 13‘490 13‘065

307 Stromverbrauch (MWh) 10‘526 15‘109 15‘994 15‘760 17‘138

308 Stromverbrauch/t Kehricht (kWh/t) 149.6 127.9 126.1 129.1 136.0

309 Gasverbrauch (MWh) 9‘438 13‘627 14‘905 14‘839 15‘064

310 Gasverbrauch/t Kehricht (kWh/t) 134.1 115.4 117.5 121.5 119.6

311 Wasserverbrauch (m 3 ) 98‘478 128‘274 132‘225 129‘288 139‘149

312 Wasserverbrauch/t Kehricht (m 3 /t) 1.40 1.09 1.04 1.06 1.1

313 Chemikalienverbrauch total (t) 896.45 1‘293.5 1‘408.7 1‘303.7 1‘324.9

314 Chemikalienverbrauch/t Kehricht (kg/t) 12.7 10.9 11.1 10.7 10.5

315 Salzsäureverbrauch (t) 59 43 45 48 55.6

316 Salzsäureverbrauch/t Kehricht (kg/t) 0.84 0.36 0.35 0.39 0.44

317 Natronlaugeverbrauch (t) 300 425 477 422 456

318 Natronlaugeverbrauch/t Kehricht (kg/t) 4.26 3.60 3.76 3.46 3.62

319 Kalkverbrauch (t) 343 470 485 478 431

320 Kalkverbrauch/t Kehricht (kg/t) 4.87 3.98 3.82 3.91 3.42

321 Ammoniakverbrauch (t) 189 349 396 351 375

322 Ammoniakverbrauch/t Kehricht (kg/t) 2.69 2.95 3.12 2.87 2.98

323 Dampfproduktion (t) 277‘404 439‘044 477‘651 466‘268 493‘503

324 Dampfproduktion/t Kehricht (t/t) 3.94 3.72 3.76 3.82 3.92

325 Dampfproduktion (MWh) 247‘500 390‘742 425‘100 416‘866 440‘689

326 Dampfproduktion/t Kehricht (MWh/t) 3.51 3.31 3.35 3.41 3.50

327 Stromproduktion (MWh) 20‘789 44‘734 49‘688 46‘649 48‘593

328 Stromproduktion/t Kehricht (kWh/t) 295.4 378.8 391.6 382.0 385.7

329 Stromrücklieferung an TBW (MWh) 10‘263 29‘662 33‘792 30‘940 31‘857

330 Dampfabgabe an TPW (MWh) 122‘721 165‘643 174‘541 183‘458 192‘804

331 Feste Rückstände total (t) 16‘927 28‘130 29‘395 27‘477 28‘131

332 Feste Rückstände/t Kehricht (kg/t) 240.5 238.2 231.7 225.0 223.3

333 Schlacke total (t) 14‘339 24‘854 26‘023 24‘345 25‘005

334 Schlacke/to Kehricht (kg/t) 203.7 210.4 205.0 199.4 198.5

335 Filterstaub total (t) 2‘525 3‘051 3‘140 2‘921 2‘867

336 Filterstaub/t Kehricht (kg/t) 36.0 26.0 18.0 23.9 22.8

337 RGR-Rückstände (Gips) total (t) 63 225 232 211 257

338 RGR-Rückstände (Gips)/t Kehricht (kg/t) 0.8 1.9 1.8 1.7 2.0

339 Abwasser (m 3 ) 31‘385 35‘219 33‘511 31‘492 31‘581

340 Abwasser/t Kehricht (m 3 /t) 0.45 0.30 0.26 0.26 0.25

341 Schadstoffausstoss Kupfer gesamt (t) keine Daten 65.674 86.856 67.443 69.35

342 Schadstoffausstoss Kupfer/t Kehricht (kg/t) keine Daten 0.56 0.68 0.55 0.55

343 Schadstoffausstoss Zink gesamt (t) keine Daten 146.747 183.103 124.675 166.83

344 Schadstoffausstoss Zink/t Kehricht (kg/t) keine Daten 1.24 1.40 1.02 1.32

345 Schadstoffausstoss Cadmium gesamt (t) keine Daten 1.440 1.188 1.208 1.27

346 Schadstoffausstoss Cadmium/t Kehricht (kg/t) keine Daten 0.0120 0.0094 0.0099 0.0101

347 Schadstoffausstoss Chlor gesamt (t) keine Daten 1‘195.0 795.5 711.5 791.4

348 Schadstoffausstoss Chlor/t Kehricht (kg/t) keine Daten 10.0 6.1 5.8 6.3

Konten

Kommentar

341 Die unter Schadstoffausstoss aufgeführten Elemente Kupfer, Zink, Chrom und Chlorid befinden sich hauptsächlich in

bis 348 der Schlacke, dem Filterstaub und dem Abwasser (Chlorid).


In- und Output

Produktions- und

Verbrauchsdaten

Gegenüber dem Vorjahr

konnte die Kapazitätsauslastung

um über 3% gesteigert

werden und erreichte annähernd

wieder den Wert von

2002. Trotz umfangreicherer

Revisionsarbeiten konnte

durch optimale Planung der

Arbeiten die mittl. Verfügbarkeit

auf sehr gute 93%

gesteigert werden. Die effiziente

Ausnützung des Brennstoffs

Kehricht zeigt sich auch

in einer erhöhten Dampfproduktion,

wovon beinahe die

Hälfte an die Thurpapier in

Weinfelden geliefert wurde.

Auch die Stromproduktion

liegt über dem Vorjahreswert,

wurde durch einen geplanten,

längeren Turbinenstillstand

aber etwas beeinträchtigt.

Der Verbrauch von Wasser,

Gas und Chemikalien bewegt

sich im Rahmen des Vorjahres;

der Mehrverbrauch an

Elektrizität erklärt sich an der

Zuschaltung mehrerer neuer

Antriebsaggregate in der Entladehalle

und im thermischen

Anlagenteil.

130

120

110

100

Total verbrannte Menge Kehricht

90

80

70

60

1999

Tonnen 70‘369

Auslastung % 58.6

4.05

4.00

3.95

3.90

3.85

3.80

3.75

3.70

t/t

135

130

(Angaben in Tausend)

Auslastung in Prozent 100% =120‘000t)

2000

118‘096

98.4

2001

126‘873

105.7

2002

122‘103

101.8

Dampfproduktion/t Kehricht

1999

3.94

2000

3.72

2001

3.76

2002

3.82

Gasverbrauch/t Kehricht

2003

125‘972

105.0

2003

3.92

475

425

375

325

275

225

175

125

kWh/t

kWh/t

190‘000

180‘000

170‘000

160‘000

150‘000

140‘000

130‘000

120‘000

MWh

1.4

1.3

Stromverbrauch/t Kehricht

Stromproduktion/t Kehricht

1999

149.6

295.4

Dampfabgabe an TPW

1999

122‘721

2000

127.9

378.8

2000

165‘643

2001

126.1

391.6

2001

174‘541

2002

129.1

382.0

2002

183‘458

Wasserverbrauch/t Kehricht

2003

136.0

385.7

2003

192‘804

Die unter Schadstoffausstoss

aufgeführten Elemente Kupfer,

Zink, Chrom und Chlorid

befinden sich hauptsächlich in

der Schlacke, dem Filterstaub

und dem Abwasser (Chlorid).

125

120

115

110

kWh/t

1999

134.1

2000

115.4

2001

117.5

2002

121.5

2003

119.6

1.2

1.1

1.0

0.9

m3/t

1999

1.40

2000

1.09

2001

1.04

2002

1.06

2003

1.10

Chemikalienverbrauch/t Kehricht

13.5

13.0

12.5

12.0

11.5

11.0

10.5

10.0

kg/t

1999

12.7

2000

10.9

2001

11.1

2002

10.7

2003

10.5


In- und Output

MIS = Management Informations System

Fortsetzung Kehrichtverbrennung 1999 2000 2001 2002 2003

349 Staub

LRV Grenzwert (mg/Nm 3 ) 10 10 10 10 10

Staubemission (mg/Nm 3 ) 0.95 1.10 0.89 0.86 0.75

pro t Kehricht (g/t) 7.22 5.90 5.85 5.21

36/37

350 Schwefeldioxyd SO 2

LRV Grenzwert (mg/Nm 3 ) 50 50 50 50 50

SO 2 -Emission (mg/Nm 3 ) 0.54 0.37 0.62 1.22 1.50

pro t Kehricht (g/t) 2.42 4.08 8.28 10.46

351 Kohlenmonoxyd CO

LRV Grenzwert (mg/Nm 3 ) 50 50 50 50 50

CO-Emission (mg/Nm 3 ) 17.07 20.38 19.17 17.18 16.8

pro t Kehricht (g/t) 134.37 126.65 116.67 116.84

352 Stickoxyde NO x

LRV Grenzwert (mg/Nm 3 ) 80 80 80 80 80

NO x -Emission (mg/Nm 3 ) 62.15 69.63 61.72 58.72 61.11

pro t Kehricht (g/t) 459.08 407.63 398.95 424.89

353 Chlorwasserstoff HCI

LRV Grenzwert (mg/Nm 3 ) 20 20 20 20 20

HCL-Emission (mg/Nm 3 ) 0.24 0.34 0.22 0.25 0.38

pro t Kehricht (g/t) 2.24 1.43 1.69 2.64

354 Ammoniak NH 3

LRV Grenzwert (mg/Nm 3 ) 5 5 5 5 5

NH 3 -Emission (mg/Nm 3 ) 2.21 2.80 2.72 1.98 2.00

pro t Kehricht (g/t) 18.46 17.95 13.45 13.88

Stoffflussanalyse von Cadmium (Cd), Kupfer (Cu), Zink (Zn), Chlorid (Cl)

Cd 1.27 in t/a Cu 69.35 in t/a Zn 166.83 in t/a Cl 791.4 in t/a

0.01 t

0.024 t

0.091 t

0.514 t

0.005 t

0.003 t

0.016 t

0.273 t

447 t

6.6 t

1.16 t

107.5 t

289 t

0.11 t

63 t

59 t

55 t

Reingas Schlämme EF- und Kesselasche Schlacke Abwasser

Stoffflussanalyse

Mit der Stoffflussanalyse können die hauptsächlichen Ausgangsträger eines Stoffes identifiziert werden. Dies eröffnet die

Möglichkeit, durch verfahrenstechnische Änderungen die Stoffflüsse in einen Ausgangsträger zu steuern, aus dem eine sinnvolle

Wiederverwertung möglich ist.


In- und Output

Emissionen auf

Vorjahresniveau

Die in der Luftreinhalteverordnung

(LRV) vorgegebenen

Grenzwerte für Staub, Schwefeldioxyd,

Kohlenmonoxyd,

Stickoxyde, Chlorwasserstoff

und Ammoniak wurden auch

in diesem Jahr massiv unterschritten

und bewegen sich

auf dem Vorjahresniveau. Der

seit einigen Jahren festgestellte

Trend im Anstieg beim

Schwefeldioxyd hat sich in abgeschwächter

Form weiter fortgesetzt.

Im Berichtsjahr wurden zudem

Möglichkeiten zur Reduktion

einzelner Schadstoffe ermittelt,

deren Umsetzung für

2004 vorgesehen ist.

Luftemissionen Staub

Grenzwert mg/Nm 3 Istwert mg/Nm 3 Jahresdurchschnitt

10

8

6

4

2

Luftemissionen Schwefeldioxyd SO 2

Grenzwert mg/Nm 3 Istwert mg/Nm 3 Jahresdurchschnitt

50

40

30

20

10

0

mg/Nm 3

1999

0.95

2000

1.10

2001

0.89

2002

0.86

2003

0.75

0

mg/Nm 3

1999

0.54

2000

0.37

2001

0.62

2002

1.22

2003

1.50

Luftemissionen Kohlenmonoxyd CO

50

40

30

20

10

0

mg/Nm 3

Grenzwert mg/Nm 3

1999

17.07

2000

20.38

Istwert mg/Nm 3 Jahresdurchschnitt

2001

19.17

2002

17.18

2003

16.76

Luftemissionen Stickoxyde NO x

Grenzwert mg/Nm 3 Istwert mg/Nm 3 Jahresdurchschnitt

80

70

60

50

40

30

20

10

0

mg/Nm 3

1999

62.15

2000

69.63

2001

61.72

2002

58.72

2003

61.11

Luftemissionen Chlorwasserstoff HCI

Grenzwert mg/Nm 3

Istwert mg/Nm 3 Jahresdurchschnitt

Luftemissionen Ammoniak NH 3

Grenzwert mg/Nm 3 Istwert mg/Nm 3 Jahresdurchschnitt

25

20

15

10

5

5

4

3

2

1

0

mg/Nm 3

1999

0.24

2000

0.34

2001

0.22

2002

0.25

2003

0.38

0

mg/Nm 3

1999

2.21

2000

2.80

2001

2.72

2002

1.98

2003

2.00


In- und Output

MIS = Management Informations System

Marketing/Beratung 1999 2000 2001 2002 2003

38/39

400 Vertragsabschlüsse 5 15 9 18 15

401 Gewicht Papier und Karton (t) 14‘644 15‘334 15‘514 15‘329 15‘204

402 Gewicht Metall (t) 3‘032 2‘768 2‘756 2‘974 2‘703

403 Gewicht Glas (t) 4‘899 5‘008 5‘059 5‘543 5‘621

404 Gewicht Alu/Blechdosen (t) 393 387 381 376 392

405 Verbrannte Mengen (kg/Einw.) 169 172 172 170 164

406 Recyclingmengen (kg/Einw.) 129 132 132 133 129

407 Nettokosten Papier und Karton (Fr./t) 83 29 67 47 52

408 Nettokosten Metall (Fr./t) 36 23 39 28 7

409 Nettokosten Glas (Fr./t) 78 76 91 84 0*

410 Nettokosten Alu/Blechdosen (Fr./t) 295 306 355 340 316

411 Recyclingkosten (Fr./Einw.) 11.18 5.83 11.27 6.76 5.97

412 Anzahl Kundenbesuche 0 0 33 7 24

413 Wertstoffsammlung (Fr./t) 85.0 43.0 84.0 49.0 46.3

414 Recyclingquote (in % Abfälle Verband) 43.2 43.4 43.4 43.3 43.2

415 Internetkontakte Keine Daten Keine Daten Keine Daten 46‘052 68‘782

416 Preis 35l-Sack (Fr.) 2.70 2.70 2.70 2.50 2.50

417 Preis Direktanlieferung (Fr./t) 275.0 275.0 275.0 248.0 248.0

418 Gemeindeinfo-Veranstaltung 1 1 1 1 1

419 Abfallkalender (Gemeinden) 65 65 65 65 65

420 «Augenblick» (Ausgaben/Jahr) 0 0 2 2 1

421 Verkaufte Marken (Stk.) 2‘227‘215 2‘498‘845 2‘283‘260 2‘543‘170 2‘632‘450

422 Verkaufte 35l-Säcke (Stk.) 1‘282‘200 1‘146‘600 1‘038‘700 1‘053‘330 981‘600

423 Verkaufte Container Plomben (Stk.) 44‘401 46‘077 45‘724 45‘970 47‘244

424 Verkaufte Jahrespauschalen (Stk.) 1‘211 1‘207 1‘205 1‘182 1‘169

425 Einwohner im Einzugsgebiet 186‘372 187‘111 187‘897 189‘966 191‘009

426 Rückerstattung pro Einwohner (Fr.) 4.00 0.00 10.00 10.00 10.00

Konto

Kommentar

409 Neu gedeckt über die vorgezogene Entsorgungsgebühr.


Marketing und Beratung

Konstante

Quoten

Papier und Karton

Metall

Die Recyclingquote liegt im

Verhältnis zu den brennbaren

Abfällen im Verbandsgebiet

seit Jahren konstant über 43

Prozent. Die Recyclingkosten

pro Einwohner konnten

wiederum um rund 12%

gesenkt werden. Die recht

erheblichen Schwankungen

dieser Ausgaben sind darauf

zurückzuführen, dass beim

Verkauf der wiederverwertbaren

Stoffe sehr unterschiedliche

Preise erzielt werden.

Die Sammelkosten sind

seit Jahren praktisch gleich

hoch. Die Papiersammlungen

bedeuten für viele Schulen

und Vereine einen willkommenen

Zustupf in die Kasse.

Der Verband KVA Thurgau

ist weiterhin bestrebt, die

Bevölkerung über das Sammeln

von Recyclingstoffen

detailliert zu informieren.

16‘000

14‘000

12‘000

10‘000

8‘000

6‘000

4‘000

2‘000

0

Tonnen

7‘000

6‘000

5‘000

4‘000

3‘000

2‘000

1‘000

0

Tonnen

1999

14‘644

1999

4‘899

2000

15‘334

2000

5‘008

Glas

2001

15‘514

2001

5‘059

2002

15‘329

2002

5‘543

2003

15‘204

2003

5‘621

4‘000

3‘500

3‘000

2‘500

2‘000

1‘500

1‘000

500

0

Tonnen

400

350

300

250

200

150

100

50

0

Tonnen

1999

3‘032

1999

393

2000

2‘768

2001

2‘756

Alu/Blechdosen

2000

387

2001

381

2002

2‘974

2002

376

2003

2‘703

2003

392

Rückerstattung

an die

Gemeinden

Für die Aufrechterhaltung

und die Bewirtschaftung der

Infrastruktur für das Recycling

sind im Jahr 2003 den

Gemeinden 10 Franken pro

Einwohner erstattet worden.

Dies ergibt einen Gesamtbetrag

von 1,9 Millionen

Franken.

200

150

100

50

0

kg/Einw.

1999

169/129

Verbrannte Mengen

Recyclingmengen

2000 2001 2002 2003

172/132 172/132 170/133 164/129

12

11

10

Fr./Einw.

Recyclingkosten/Einwohner

Rückerstattung/Einwohner

8

6

4

2

0

1999

11.18

4.00

2000

5.83

0.00

2001

11.27

10.00

2002

6.76

10.00

2003

5.97

10.00

Marken

Verkauf

35l Säcke

Verkauf

Containerplomben

Jahrespauschalen

5 Mio.

50‘000

4 Mio.

40‘000

3 Mio.

30‘000

2 Mio.

20‘000

1 Mio.

10‘000

0

Stück

1999

2‘227‘215

1‘282‘200

2000

2‘498‘845

1‘146‘600

2001

2‘283‘260

1‘038‘700

2002

2‘543‘170

1‘053‘330

2003

2‘632‘450

981‘600

0

Stück

1999

44‘401

1‘211

2000

46‘077

1‘207

2001

45‘724

1‘205

2002

45‘970

1‘182

2003

47‘244

1‘169


In- und Output

MIS = Management Informations System

Kompostaufbereitung Deponien 1999 2000 2001 2002 2003

Kompostaufbereitung Hefenhofen

700 Verarbeitete Mengen Hefenhofen (t) 2‘068 2‘290 2‘158 2‘504 2‘427

701 Aufwand pro t (Fr./t) 134.37 116.82 126.95 117.70 116.67

702 Erlös pro t (Fr./t) 134.16 129.80 127.13 127.08 127.46

703 Deckungsgrad (%) 99.8 113.0 100.1 108.0 109.0

40/41

Deponie Emmerig

800 Menge Deponie Emmerig (t) 14‘339 18‘177 16‘399 13‘804 14‘447

801 Restvolumen (t) 124‘838 110‘500 94‘101 80‘297 66‘800

802 Verfüllgrad (total 170‘000 t) (%) 26.56 35.00 44.64 47.23 60.71

803 Aufwand (Fr./t) 75.05 67.20 66.86 57.43 51.83

804 Erlös (Fr./t) 77.00 70.00 71.11 52.20 50.88

805 Deckungsgrad (%) 102.6 105.0 106.0 91.0 98

806 Personal- und Sachaufwand (Fr./t) 11.58 8.20 10.63 16.14 15.14

807 Kapitaldienst Deponie Emmerig (Fr./t) 60.81 59.0 56.22 41.30 36.68

808 Aussortierter Schrott (kg/t Schlacke) 54.0 48.9 54.3 77.1 52.0

809 Abwasser in die ARA (m 3 ) 13‘910 12‘076 11‘464 13‘798 7‘272

810 Temperatur Abwasser Deponiesickerw. P3 (°C) 14.1 13.5 12.75 17.60 17.85

811 Leitfähigkeit (20°C) (µS/cm) 686 691 723 609 632

812 pH-Wert (Labor) Auslauf P3 (pH) 7.83 8.45 7.49 8.76 8.49

813 pH-Messtemperatur Auslauf P3 (°C) 17.5 17.9 19.5 19.0 22.05

814 Chlorid Untergrundentw. P2 (mg Cl/l) 25.0 26.0 20.5 20.0 29.8

815 Sulfat Untergrundw. P2 (mg SO 4

/l) 20.0 22.0 18.0 21.0 17.4

816 TOC (tot. Org. Kohlenstoff) P2 (mg/l) 1.4 1.3 1.3 2.2 0.9

817 Dichte d. eingebauten Abfälle (t/m 3 ) 1.7 1.7 1.7 1.7 1.7

Deponie Kehlhof

818 Menge Deponie Kehlhof (t) 27‘278 10‘151 7‘088 7‘246 4‘992

819 Restvolumen Reaktormaterial (m 3 ) – – 113‘500 135‘200 132‘500

820 Aufwand (Fr./t) keine Angaben keine Angaben keine Angaben 84.86 112.62

821 Erlös (Fr./t) keine Angaben keine Angaben keine Angaben 84.89 103.94

822 Deckungsgrad (%) keine Angaben keine Angaben keine Angaben 100 92

823 Personal- und Sachaufwand (Fr./t) keine Angaben keine Angaben keine Angaben 57.82 82.18

824 Kapitaldienst Deponie Kehlhof (Fr./t) keine Angaben keine Angaben keine Angaben 26.92 30.44

825 Abfluss Schmutzwasser (m 3 ) 132‘000 102‘690 93‘435 93‘800 41‘000

826 Leitfähigkeit Grundwasser (µS/cm) 578 537 565 622 587

827 Bor gelöst (Grundwasser) (mg B/l) 0.49 0.42 0.46 0.52 0.40

828 Chlorid (Grundwasser) (mg Cl/l) 11.5 11.7 11.2 11.4 11.80

829 Sulfat (Grundwasser) (mg SO 4

/l) ‹ 10.0 5.1 4.4 4.4 8.80

830 TOC (Grundwasser) (mg C/l) 0.9 0.7 0.9 1.5 0.64

831 Nitrat (Grundwasser) (mg N/l) 0.7 0.7 0.6 0.5 0.6

Menge Deponie Emmerig

Menge Deponie Kehlhof

35‘000

35‘000

30‘000

30‘000

25‘000

25‘000

20‘000

20‘000

15‘000

15‘000

10‘000

10‘000

5‘000

5‘000

0

Tonnen

1999

14‘339

2000

18‘177

2001

16‘399

2002

13‘804

2003

14‘447

0

Tonnen

1999

27‘278

2000

10‘151

2001

7‘088

2002

7‘246

2003

4‘992


KVA Thurgau

Prozessmanagement

2003

Mit der Einführung des Managementsystems

stehen heute dem Verwaltungsrat und der Geschäftsleitung

eine Fülle von Informationen zur

Verfügung. Wichtige Aspekte können daraus

entnommen werden. So konnten im vergangenen

Jahr 12 interne Verbesserungsmassnahmen

entgegengenommen und davon 10 umgesetzt

werden. In 51 Führungen besuchten insgesamt

992 Personen die KVA Thurgau. Die Schulung

stellt die Qualität unserer Mitarbeiterinnen und

Mitarbeiter sicher. Eine komplette Übersicht hilft,

kontinuierlich Schwachstellen zu verbessern. Mit

Erfahrungsaustausch stellt die KVA sicher, dass

Prozesse und Wirtschaftlichkeit gegenüber unseren

Mitbewerbern Stand halten. Ein ganz wesentlicher

Punkt ist die Arbeitssicherheit, welche

laufend punktuelle Verbesserungen erfährt.


Management Review

42/43

Prüfthema 2003

Vorangegangenes Review

Qualität des Systems,

durchgeführte Audits

Bewertung

Im März 2004 wurde in der GL der dritte Review durchgeführt. Die geplanten Ziele

und Massnahmen wurden gemäss M-HB FO 1.4.02 festgelegt. Im folgenden Rückblick

werden die Zielerreichung überprüft und neue Ziele festgelegt.

Interne Audits am:

14.10.03 Auditor Herr Paul N. Burch, FEE

Befund

– Die definierten Prozesse des Managementsystems werden auf guter Basis gelebt.

– Die definierten, wiederkehrenden Aufgaben werden überwacht und

wahrgenommen.

– Verbesserungsprozesse sind ein zentrales Element geworden und sind regelmässig

Thema der GL.

– Weitere Verbesserungen sollen mit einer Überarbeitung des M-HB’s auf die

Rezertifizierung hin erwirkt werden.

Externes Audit am:

08.07.03 Auditor Herr Dr. Erhard Hug, SGS (siehe Protokoll)

Befund

– Das Qualitäts- und Umweltsystem wird als umfassendes Führungssystem

eingesetzt.

– Der neue Betriebsleiter ist mit dem System vertraut und beurteilt es als

pragmatisch und praxisbezogen.

– Besonders gefallen hat der neue Jahres- und Managementbericht. Es setzt neue

Massstäbe in der Branche.

12 interne Verbesserungsvorschläge wurde abgegeben

– 10 wurden umgesetzt

– 2 sind in Bearbeitung

Eignung MS bei besonderen

Vorkommnissen

Im Oktober kam es im Bereich des Shredders zu einem kleinen Bunkerbrand, der vom

Betriebspersonal selbst gelöscht werden konnte. Der Kommandozug der Feuerwehr

Weinfelden suchte sicherheitshalber den Bunker mittels Wärmebildkamera nach

verborgenen Brandnestern ab.

Der Anlagenbetrieb selbst wurde durch den Vorfall nicht beeinträchtigt.

Eignung zur Erfüllung der

Zielsetzungen und

Verbesserung der Qualitätsund

Umweltleistungen

Zusammenfassend kann mit einem gewissen Stolz gesagt werden, dass die sehr hoch

gesteckten Ziele mit wenigen – begründeten – Ausnahmen erreicht wurden.

Ausgewählte Zielerreichung:

– Beide VR haben entschieden, die Zusammenarbeit zwischen KVA Thurgau und ZAB

Bazenheid zu vertiefen und weiter auszubauen. Ziel: Künftige Fusion

– Der VR hat beschlossen, auf den 1.1.04 anstelle einer Grundgebühr die minimal verrechnete

Anliefermenge auf 60 kg festzusetzen, was einer Gebühr von Fr. 16.- entspricht.

– Im Dezember hat ein Führungskurs für Gruppenleiter und Schichtführer stattgefunden.

– Das Projekt Abfallunterricht an den Schulen wurde erfolgreich gestartet. Bereits sind

viele Schulbesuche durchgeführt.

– Die budgetierte Anliefermenge von 120’000 t konnte erfreulicherweise um über 6’000 t

überschritten werden.

– Um den Anteil an organischem Material im Kehricht zu reduzieren, wurden diverse

Aktivitäten durchgeführt. So z.B. Regionale Kompostierkurse, Informationsveranstaltungen

für Gemeinden zum Thema Gebührensystem Grüngut usw.

– Um den Mitarbeiterschutz zu erhöhen, wurden zwei zusätzliche Entstaubungseinrichtungen

installiert.

– Um die Energienutzung zu erhöhen, wurde eine vierte LUKO-Zelle installiert.

– Die Teiloptimierung RAZ Hefenhofen konnte abgeschlossen werden.

– Der Umbau RAZ Kreuzlingen ist realisiert und operativ in Betrieb.


Management Review

Prüfthema 2003

Unternehmenspolitik,

Erfüllung der Gesetze

Bewertung

Mittels einer digitalen Gesetzessammlung (§URCH-Umweltrecht Schweiz) werden

sämtliche Änderungen auf Stufe Gesetz und Verordnung jährlich aktualisiert und

visualisiert.

Auswirkungen in allen Bereichen werden überprüft und wenn nötig umgesetzt.

Anliegen interessierter

Kreise

Qualität der Prozesse

Qualitäts- und Umweltrelevanz

der Produkte

Interne Kommunikation:

– Delegiertenversammlung

– Budgetversammlung der Delegierten

– VR Sitzungen

– VRA Sitzungen

– GL Sitzungen

– AL-Sitzungen wurden in Absprache mit der Direktion in der Regel wöchentlich

abgehalten

– Mitarbeiter Informationsversammlungen

– Täglicher Schichtrapport

– B+F-Gespräch gemäss Vorgaben.

Externe Kommunikation:

– 51 Führungen mit insgesamt 992 Besuchern (FO 3.1.02)

– Elf Presseberichte (FO 4.8.02)

– Ein Augenblick (Hauszeitung)

– Ein Abfallkalender in alle Gemeinden

– Eine Gemeinde Info-Tagung

– Förderung der überregionalen Zusammenarbeit (Ostschweiz, Zürich/Thurgau, ABK)

– Homepage KVA-Thurgau mit 68782 Besuchern (FO 3.1.04)

– Eine Informations-/Schulungstagung mit dem Sammeldienstpersonal

– Abfallunterricht an den Schulen ist erfolgreich angelaufen. Erste Kennzahlen liegen

im Verlauf 2004 vor.

Der VR hat Kenntnis genommen von Managementreview 2002. Ausgewählte Resultate

werden im Jahres- und Managementbericht publiziert.

Die eingegangenen Kundenreklamationen wurden fristgerecht erledigt

Japanische Ingenieure bei der Arbeit.

Der Kommandoraum.


Management Review

44/45

Prüfthema 2003

Kundenzufriedenheit

Qualität der Lieferanten

Arbeitssicherheit

Wirtschaftlichkeit

Qualität der Schulung

Bewertung

Besuche und Gespräche mit Kunden (G+I) wurden intensiviert.

Diverse telefonische Besprechungen und Rückfragen mit Kunden.

Referententätigkeit an der gewerblichen Berufsschule (Ökologie).

Lieferantenbewertungen (FO-4.2.03) wurden im Berichtsjahr sechs durchgeführt. Die Bewertungen

gaben keinen Anlass, die Lieferanten einer eingehenden Prüfung zu unterziehen.

Personalbestand total 46 Personen

Personalmutation total 5 Personen

Vollstellen total 42

Ausfalltage infolge Betriebsunfall: 1

Ausfalltage infolge Nichtbetriebsunfall: 2

Ausfalltage infolge Krankheit: 223

– Sicherheitsaudit im Rahmen der VBSA-Betriebsgruppenlösung für Arbeitssicherheit

und Gesundheitsschutz wurde erfolgreich bestanden.

– Über den Entladestellen wurden wie geplant zwei zusätzliche Staubabsaugeeinheiten

installiert.

– Durchführung der arbeitsmedizinischen Vorsorgeuntersuchung für Entlade- und

Unterhaltspersonal.

– Ausbildung des Gruppenleiters Entlad zum Gefahrengutbeauftragten erfolgreich

abgeschlossen.

– Besuch des Grundkurses zum Sicherheitsbeauftragten durch den neuen Betriebsleiter.

– Zweiter Kursblock zum Thema Brandverhütung/Brandbekämpfung durch Instruktoren

der Feuerwehr Weinfelden absolviert.

Aufgrund des guten wirtschaftlichen Ergebnisses, tritt die KVA als attraktiver

Marktteilnehmer auf.

Die angelieferten Mengen haben um 4 ’163 t auf 126 ’140 t zugenommen.

Die Qualität der Mitarbeiter wird durch regelmässige interne und externe Schulung

sichergestellt. Im Berichtsjahr besuchte die Belegschaft diverse Weiterbildungen.

Technische Prozesssteuerung

Kehrichtverbrennungsanlage

– Die mittlere Verfügbarkeit der Anlage bezogen auf 8’760 Jahresstunden beträgt 93%.

– Ungeplante Stillstände: 5 (mit einem totalen Zeitausfall von 133 Std.).

– Das Prozessleitsystem erfüllt seine Aufgabe nach wie vor in bester Weise.

– Von der neuen Instandhaltungssoftware ‹CareOffice› wurden die Module

Instandhaltung und Ersatzteilhaltung/-beschaffung eingeführt und geschult.

Die Einführung des Schichtbuch-Moduls wird im 2. Quartal 04 abgeschlossen.

Gewerbeanlieferung.

Wissensvermittlung.


Management Review

Prüfthema 2003

Bewertung

– Die Einfüllgewichte der Krananlagen werden rapportmässig festgehalten.

– Keine Störfälle im Bereich Kanalisation/Sicherheitsbereich.

– Im Thermischen System wurde eine 4. LuKo-Zelle eingebaut. Damit ist beim Ausfall der

Ferndampfentnahme eine grössere Sicherheit im Abdampfsystem gewährleistet und

beide Ofenlinien können nun auch im Sommer mit voller Leistung betrieben werden.

– Im Bunkerbereich Süd wurde eine gleiche Luftentfeuchtungsanlage installiert, wie

sie seit 3 Jahren bereits im Bunkerbereich Nord in Betrieb ist.

– Am Deckenkollekter im 1./2. Zug von OL2 wurde die stark beschädigte

Bestampfung entfernt und die Oberfläche mittels Plasmabeschichtung geschützt.

– Zum Schutz gegen Korrosion wurden im Kessel von OL1 total 92,7 m 2 und im

Kessel von OL2 total 96,5 m 2 der Oberflächen mit Plasmabeschichtung versehen.

– Bei beiden OL wurden an den Kettenförderern unter den Kesseln grössere

Revisionen durchgeführt.

– Die Dampfturbine wurde einer Teilrevision unterzogen; der allgemeine Zustand der

Turbine ist nach wir vor gut.

– Die Emissionswerte liegen nach wie vor weit unter den Grenzwerten. Die letztes Jahr

festgestellte, steigende Tendenz beim Schwefeldioxyd hat sich in geringem Masse

fortgesetzt.

– Der Schadstoffausstoss hat sich gegenüber 2002 beim Zink um 30% erhöht; bei

den restlichen kontrollierten Elementen ist er praktisch unverändert geblieben.

– Die Stoffflussanalyse betreffend der Kehrichtzusammensetzung wurde auch im

2003 weitergeführt, die entsprechende Auswertung der Daten findet im 2004 statt.

– Bei zwei der vierteljährlichen gemachten Abwasserproben wurden kurzzeitig erhöhte

Chromwerte gemessen. Deren Ursache wird zurzeit durch den Lieferanten der

Rauchgasreinigung abgeklärt.

– Gegenüber 2002 konnte die Dampfproduktion pro Tonne Kehricht um 2,6%

gesteigert werden; die Dampfabgabe an die TPW sogar um 5,1%.

– Die restlichen Betriebskennzahlen liegen im Bereich des Vorjahrs.

Logistik

– Die neue Software für die Erfassung der Sammellogistikdaten konnte einwandfrei

bedient werden. Die Datenauswertung erfolgte ohne grössere Schwierigkeiten.

– Die Ausfalltage haben sich reduziert. Die Reparaturkosten sind von Fahrzeug zu

Fahrzeug sehr unterschiedlich ausgefallen, d.h. von normalen Unterhaltskosten bis

zu extrem hohen Reparaturkosten.

Risikoanalyse

Notwendigkeit von

Änderungen des MS

Bearbeitung des Massnahmeplans aus der Risikoanalyse weiter fortgeschritten und

verschiedene Arbeiten zur Risikominderung ausgeführt. Es sind dies teils organisatorische

Änderungen oder bauliche Anpassungen.

Folgende Prozesse wurden überarbeitet und angepasst:

– Inhaltverzeichnis, Arbeitsstand

– Jahresziele 2003 (FO-1.4.01)

– Protokoll Zielerreichung 2003 (FO5.5.02 B)

– Protokoll Korrekturmassnahmen (FO-5.5.02 A)

– Protokoll Rechts Konformitätsprüfung 2003 (FO-5.8.01 C)

– Protokoll Kundenbeanstandung (FO-5.5.02 D)

– Management-Informations-System (MIS) (FO-5.1.01 E)

– Schulungsübersicht, Weiterbildung (FO-2.2.06 F)

– Organigramm Ergänzung M. Höpli (FO-1.6.02)

– Mitarbeiterbeurteilung/Mitarbeiterförderung

– Preislisten, neue Preise ab 1.1.2004 (FO-3.2.03, 3.2.04)

– Preisliste Deponie Mühletobel ab 2004 (FO-3.2.08)

– Zusätzliche Anliefertage (FO-3.2.07)

– Entsorgung Sonderabfälle (FO-4.3.02)


Management Review

34

30

29

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20

23

1 Entladehalle

2 Sperrmüllschere

3 Kehrichtbunker

4 Krananlage

5 Kranführerkabine

6 Einfülltrichter mit Schacht

7 Kehrichtzuteiler

8 Verbrennungsrost

9 Feuerraum

10 Nassentschlacker

11 Schlackenband

12 Primärluftsystem mit Luvo

13 Sekundärluftsystem

14 Dampfkessel

15 Luftkondensationsanlage

16 Flugaschetransportsystem Kessel

17 Elektrofilter

18 Flugaschetransportsystem E-Filter

19 Wärmetauscher

20 Saurer Wäscher

21 Tropfenabscheider

22 Basischer Wäscher

23 Wäscherpumpen

24 NH 4 OH-Sprühverdampfer

25 NH 4 OH-Eindüsung

26 Wärmetauscher

27 Kanalbrenner

28 SCR-Reaktor

29 DeNOx-Bypass-RG-Leitung

30 Saugzugventilator

31 Sperrluftgebläse

32 Notwassertank

33 Abwasserstapeltank

34 Kamin

35 Turbogruppe

Anlage KVA aus der Vogelperspektive.

Bilder rechts, von oben nach unten:

Ansicht Kesselhaus.

Blick zwischen Kessel und Elektrofilter.


Umweltrelevante Informationen

M = Mitteilung an interessierte Kreise, ausgehende Information

M/A

Art des Dokumentes

Aktivität

Absender

Register

M Inserat Zeitung Marketing/

Beratung

Empfänger

Beteiligte

Datum

Hauptpunkte

Interessierte Februar 2003 Daten der Betriebsführungen

2003

M Zeitungsbericht Marketing Interessierte Juli 2003 Abfallunterricht in

Schulen

M Zeitungsbericht Direktion Interessierte Juli 2003 Ballenlagerung

M Zeitungsbericht Direktion Interessierte Juli 2003 Entfernung des

Ballenlagers

M Zeitungsbericht Direktion Interessierte August 2003 Verbrennung von

Pornovideos

M Zeitungsbericht Direktion Interessierte August 2003 Spatenstich Ausbau

RAZ Kreuzlingen

M Zeitungsbericht Direktion Interessierte August 2003 Pension R. Schweiss

Betriebsleiter

M Augenblick GL Haushalte September 2003 Umweltthemen

M Zeitungsbericht Direktion Interessierte Oktober 2003 Abfallunterricht in

Schulen

M Info-Zettel GL Privatanlieferer November 2003 Neuregelung

minimale Anliefermenge

von 60 kg

M Zeitungsbericht Marketing Interessierte Dezember 2003 Erhöhung minimale

Anliefermenge von

20 kg auf 60 kg

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