"Hamleta". - Kantonsschule Zürcher Oberland

kzo.ch

"Hamleta". - Kantonsschule Zürcher Oberland

Schülerinnen und Schüler der Kantonsschule Zürcher Oberland spielen

HAMLETA

Von William Shakespeare

In einer sehr freien Bearbeitung und Übersetzung von Matthias Hahn

Geschlechterrollentausch und Regie Thomas Dietlicher

Aula der Kantonsschule Zürcher Oberland in Wetzikon

Schüleraufführung

Premiere

Weitere Vorstellungen

Dienstag, 9. April, 16:15 Uhr

Freitag, 12. April

Samstag, 13. April

Mittwoch, 17. April

Donnerstag, 18. April

Beginn

Abendkasse

20 Uhr

ab 19 Uhr


HAMLETA – VERRAT UND VERDERBEN

Hamleta? – Hamleta! Das Freifach Theater der Kantonsschule Zürcher Oberland zeigt William

Shakespeares „Hamlet“ mit vertauschten Geschlechterrollen.

Eine kühne, noch nie dagewesene Spielart der grandiosen Tragödie um Verrat, Wahnsinn, Liebe und

Tod.

HAMLETA – Die Kunst des Sterbens

Sterben müssen fast alle in diesem wohl bekanntesten und am häufigsten gespielten Drama von Shakespeare, das

1602 in London uraufgeführt wurde: sie werden gemeuchelt, erstochen, vergiftet. Oder gehen – auf den Flügeln des

Wahnsinns surfend – ins Wasser. Wie aber stirbt man auf der Bühne so richtig hinreissend und theatral?

Das ist die Frage, die die jungen Schauspielerinnen und Schauspieler während der Proben in der Aula der KZO

beschäftig. Soll man lautlos dahin sinken, mit Getöse zu Boden gehen, seufzen, stöhnen, schreien? Und wie liegt

man dann, wenn das Sterben vollbracht ist, so still auf den Brettern, die die Welt bedeuten, dass niemand im

Publikum merkt, dass man dennoch atmet? Und keineswegs tot, sondern sehr, sehr lebendig ist!

HAMLETA – Schauspieltruppe und Regie

Seit dem vergangenen September beschäftigen sich die elf Teilnehmerinnen und zwei Teilnehmer des Freifachs

Theater unter der Leitung von Regisseur Thomas Dietlicher mit einem der grössten Dramen der Weltliteratur. Und

seit ein paar Wochen investieren sie zusätzlich einen Teil ihrer Freizeit in das ehrgeizige Projekt. Shakespeare

aufführen – auch gekürzt – ist eine Herausforderung; seine Sprache lebendig zu machen – selbst wenn sie geglättet

ist – erst recht. Doch Enthusiasmus und Unbekümmertheit machen’s möglich. Kein Problem ist auch der Umstand,

dass an der KZO die Zahl der weiblichen Theaterfans die der männlichen einmal mehr weit übertrifft.

Der Regisseur hat dieses wiederkehrende Dilemma mit einem geradezu waghalsig anmutenden Geschlechter-

Rollentausch gelöst: Aus Hamlet wird Hamleta, aus dem verbrecherischen König Claudius die giftige Königin

Claudia. Und Ophelia? – Nie gehört! Es ist Ophelius, der mit Blumen im Haar dem Wahnsinn verfällt.

HAMLETA – Die Geschichte

Und so nimmt das Schicksal am dänischen Königshof seinen unerbittlichen Lauf: Prinzessin Hamleta wird von ihrem

Studium in Wittenberg nach Hause zur Beerdigung ihrer Mutter, der Königin, gerufen. Eine Schlange habe sie

gebissen, heisst es. Doch des Nachts erscheint Hamleta der Geist ihrer toten Mutter und erklärt, sie sei von ihrer

Schwester Claudia, die inzwischen den Thron bestiegen und den verwitweten König geheiratet hat, heimtückisch

vergiftet worden. Der Geist befiehlt Hamleta, dieses Verbrechen zu rächen. Um die Mörderin zu überführen gibt

Hamleta vor, wahnsinnig zu sein. Nur ihre Freundin Horatia ist eingeweiht in diese List. Ihr Geliebter Ophelius

hingegen versteht die Welt nicht mehr. Erst recht nicht, als seine Mutter Polonia aufgrund einer Verwechslung

durch Hamletas Hand stirbt. Das Leben am Hof gerät aus den Fugen, es ist bestimmt durch Verwirrung, Misstrauen

und Intrigen. Als Ophelius’ Schwester Laerta zornig über den Tod ihrer Lieben gegen Hamleta zum Duell antritt,

ist der Untergang des dänischen Königshauses besiegelt. (kdi)


HAMLETA – Die Mitwirkenden

HAMLETA

CLAUDIA

GERALD

POLONIA

OPHELIUS

LAERTA

HORATIA

ROSENKRANZ

GÜLDENSTERN

TOTENGRÄBERIN

ENGEL DER OFFENBARUNG

Désirée Isliker

Melanie Weiss

Shaban Rexhepi

Simone Widmer

Ben Von Mitzlaff

Johanna Stemmler

Dominique Meier

Catrin Gut

Sandra Staub

Andrea Amsler

Ellen Langenberger Knudsen

Michèle Koops

Tanja Schöni

TECHNIK

KOSTÜME

REGIE

Jonas Schmid

Gruppe

Thomas Dietlicher

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