Landtag Brandenburg P-ABJS 5/47 Protokoll

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Landtag Brandenburg P-ABJS 5/47 Protokoll

Landtag Brandenburg P-ABJS 5/47 S. 7

Ausschuss für Bildung, Jugend und Sport 07.11.2013

47. Sitzung Stenograf. Dienst/bo-ma

Es wurde auch die Frage geklärt: Gehen Nazis nicht ins Netz? Hier hatten wir mit

dem Verfassungsschutz und anderen Partnern gute Unterstützung, um diese Workshops

erfolgreich durchzuführen.

Wir hatten ein Portfolio von über 40 Workshops. Die Workshops müssen die Kinder

und Jugendlichen natürlich ansprechen. Wir verfügten über Erfahrungen aus dem

Jahr 2010 und haben uns daher im Vorfeld gefragt, welche Veranstaltungen man

besser weglassen sollte, weil schon ihr Titel so trocken klingt, dass dann nur zwei

oder drei Anmeldungen zustande kommen.

Was die Diskussionsrunden und einige Veranstaltungen, die ich miterlebt habe, angeht,

kann ich nur sagen, dass ich von den Jugendlichen begeistert war. Oftmals

wird behauptet, dass die Jugendlichen, die wählen gehen, keine Ahnung hätten.

Ihnen wird unterstellt, dass sie nicht wirklich wüssten, was sie wollen. Die meisten

Jugendlichen, die dort gewesen sind, wussten jedoch genau, was sie wollen. Wir haben

im Film gesehen, dass sie einen gewissen Anspruch hatten. Sicherlich wussten

sie nicht immer, was sich unter dem jeweiligen Titel des Planspiels oder des Workshops

verbirgt, aber bekannt war: Es geht um Demokratie. Die 250 Jugendlichen

sind aus freien Stücken dorthin gekommen, weil sie davon überzeugt sind, damit einen

Beitrag zu leisten, unsere Gesellschaft demokratischer zu gestalten.

Ich möchte mich an dieser Stelle auch bei unseren Partnern bedanken. An erster

Stelle ist das Tolerante Brandenburg zu nennen. Mein Dank richtet sich also an Frau

Collin und Frau Thiel-Vigh. Sie waren in diversen Vorbereitungsrunden. Wir haben

fast 14-tägig zusammengesessen, um die Dinge abzustimmen, ob die Akquise der

Teilnehmer oder die Inhalte, die dann umgesetzt werden, ob das Setting über die

drei Tage oder auch die dahinterstehenden Finanzen Thema waren. Es haben dabei

vielfältige Dinge eine Rolle gespielt.

Herzlichen Dank an die Beteiligten in der langen Vorbereitungszeit. Wenn auch ein

halbes Jahr keine so sehr lange Zeit ist, so war es doch eine intensive Arbeitsphase.

Es haben regelmäßige Treffen stattgefunden, wobei es eine permanente Rückkopplung

und einen ständigen Austausch mit dem Toleranten Brandenburg gab.

Ein weiterer Partner war die Flick-Stiftung, die sich finanziell beteiligt hat. Zu nennen

ist auch das Bundesprogramm „Zusammenhalt durch Teilhabe“. Aber wir haben auch

Partner gehabt, die uns geholfen haben, den Nachmittag oder die Side-Events, wie

man im Sport sagen würde, jugendgemäß zu gestalten, sodass die Kinder und Jugendlichen

dort auch einen gewissen Zeitvertreib haben. Hier ist der ADAC mit seiner

Stiftung und all den Dingen, die sie vor Ort hatten, um den Kindern und Jugendlichen

die Verkehrserziehung näherzubringen, hervorzuheben. Des Weiteren erwähne

ich den VBB, der sich vorgestellt hat, die Bundespolizei mit dem Standort im Bahnhof

Potsdam mit ihrem Bühnenprogramm zum Thema Taschendiebstahl, den Verfassungsschutz,

der den Verfassungsschutzbericht und seine Arbeit präsentiert hat, und

natürlich auch das Tolerante Brandenburg mit dem Demokratiemobil, wo gezeigt

wurde, worauf es in seiner Arbeit ankommt.

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