Ausgabe 02/2013 ( PDF , 5,4 MB ) - Lebenshilfe Lemgo eV

lebenshilfe.lemgo.de

Ausgabe 02/2013 ( PDF , 5,4 MB ) - Lebenshilfe Lemgo eV

www.sparkasse-lemgo.de

02

2013

[echt lippsk!]

Synonym für gute lippische Werte, steht für:

vertrauenswürdig, nachhaltig, geradlinig, bodenständig,

authentisch, mit Augenmaß, ohne Schnickschnack,

verantwor tungs bewusst, solide, sparsam, initiativ, dynamisch,

innovativ, lösungs orientiert, partnerschaftlich,

zukunftsorientiert, ehrlich, aufrichtig, vielfältig, zuverlässig,

engagiert, heimatverbunden, langfristig denkend, seriös,

kompetent, modern, dialogorientiert, sicher, vorsorglich,

einsatzfreudig, sorgfältig, transparent, verlässlich, bewährt,

der Region verpflichtet, gemeinwohlorientiert, klar, dauerhaft,

auf Augenhöhe, fair, menschlich, nah, nachbarschaftlich,

erfolgreich, unverzichtbar, berechenbar, für jedermann/-frau

erreichbar, serviceorientiert, kundenfreundlich, glaubwürdig,

stolz auf Lippe und seine Menschen, weltoffen, qualitätsorientiert,

verständlich, gut, Sparkasse Lemgo.

„Stühle“ - ein inklusives Schul-Projekt der Werkstatt Laubke

mit dem Marianne-Weber-Gymnasium Lemgo ... mehr darüber in

der nächsten Ausgabe von „Voll das Leben“!

Elfenborn

„Landleben voller Energie“ Seite 18

S Sparkasse

Lemgo

FamilienUnterstützender Dienst

„… macht die Welt bunter“ Seite 26

Bilderbogen Wohnbereich

„Unterwegs …“ Seite 42

Wir stellen vor:

Die Jubilare 2013

Seite 10

Die Sparkasse Lemgo ist der Finanzdienstleister aus Lippe und für Lippe. Unsere Geschäftsphilosophie und unser wirtschaftliches Handeln werden darum

ganz wesentlich von guten lippischen Werten geprägt. Echt lippsk! Ihre Sparkasse Lemgo.


Editorial & Inhalt 3

Liebe Leserinnen

und Leser,

wo ist nur das Jahr 2013 geblieben? Kaum hat es

begonnen, steht schon wieder Weihnachten vor

der Tür. Aber freuen Sie sich, denn so gibt es die

zweite Ausgabe unserer Zeitung Voll das Leben in

diesem Jahr.

Wir haben uns auch diesmal bemüht, aus allen Einrichtungen

der Lebenshilfe Lemgo Interessantes zu

berichten. Wir stellen Arbeitsbereiche vor, berichten

über verschiedene Gruppenausflüge und geben

Rezepte für die Weihnachtsbäckerei weiter. Wir

berichten über die Dorfgemeinschaft Elfenborn

und den Ausgang der Werkstattratswahlen in den

Werkstätten Begatal/Großer Stein und Laubke.

Es gibt einen Artikel in leichter Sprache und wir nehmen

den Hinweis ernst, mehr und größere Bilder

zu bringen.

Viel Spaß beim Lesen, Bilder ansehen, Rätseln …

und genießen Sie die bevorstehende, hoffentlich

ruhige, friedvolle und gemütliche Adventszeit!

In der Weihnachtsausgabe heisst es auch immer,

Rückblick auf das vergangene Jahr zu halten: so

konnte die Betreuung der Menschen in der Werkstatt

Begatal durch die Inbetriebnahme des 4. Bauabschnittes

erheblich verbessert werden, begonnen

wurde mit dem Bau einer weiteren Wohnanlage in

Lemgo und in kleinen Schritten wird Lemgo immer

inclusiver. Es bleibt aber noch viel zu tun.

Deshalb lautet das Motto für das Jahr 2014 nach

Gotthold Ephraim Lessing:„Nur die Sache ist verloren,

die man aufgibt.“

Wir wünschen frohe Weihnachten und dazu alles

erdenklich Gute für das kommende Jahr, in dem die

Lebenshilfe Lemgo 50 Jahre jung wird!

Ihre / Eure Redaktionsleitung

Gabriela Büker, Katrin Janz, Ines Kerkhof, Susanne

König, Irene Priebe-Wiethaup, Britta Richard, Detlef

Graefe, Claus-Dieter Wefing, Jürgen Windmeier

Inhalt

3 … Editorial

4 … Inklusion am Arbeitsplatz

6 … Ausstellung von Ch. Klußmeier

8/9 Aus dem Inklusionsbüro

10-18 Aus den Werkstätten Bega & Lieme

10/11 Die Jubilare 2013

12/13 Neues vom Werkstattrat

18/19 Voller Energie - Elfenborn

20/21 Unser 2013 in Bildern

22 … Frühförderung für die „Mausbeere“

23 … Das Interview mit Theresa Ehlen

24/25 Viel Neues beim FUD

26/27 Mein Praxisseminar beim FUD

28-35 Aus der Werksatt Laubke

28 … Urlaubserlebnisse im Kloster - 2

29 Busfahren mit dem Rolli

30 … Brandschutzmaßnahmen

35 … Ein Katzengedicht

36/37 Rezepte & Rätsel

38-43 Aus dem Wohnbereich

38 … Besuch bei Christoph 13

40 … Das Fußballturnier

42/43 Bilderbogen „unterwegs …“

44 Persönliches & Personelles

46 … Termine

2/47 Sponsoren, Impressum


4 Voll das Leben 2/2013

Ein gelungenes Beispiel für Inklusion 5

Lebenshilfe - Inklusion

Bei Schwering & Hasse

nichts Neues, das Thema:

Inklusion

am Arbeitsplatz

Kupferlackdraht wird auf Spulen

gewickelt. Die dürfen bei der

Wiederverwendung keine Schäden

haben und müssen absolut

sauber sein, wenn sie Schwering

& Hasse zugeliefert werden. Das

ist ein wichtiger Teil der S & H

Qualitätsphilosophie.

Das Produkt muss qualitativ und

optisch absolut in Ordnung sein,

das ist das Differenzierungsmerkmal

gegenüber dem Wettbewerb.

Darum ist diese Arbeit,

die die Lebenshilfe für die KM

Logistik GmbH leistet, so wichtig

in der Wertschöpfungskette.

12 feste Mitarbeiter der Lebenshilfe

Lemgo, Werkstatt Begatal,

arbeiten zusammen mit einer

Aufsichtsperson in der Leerguthalle

1 der KM-Logistik, die wie

gesagt dafür sorgt, daß die S & H

Produktion zeitgerecht und mit

ausreichenden Mengen an Spulen

und Behältern versorgt wird.

Eine Arbeitsgemeinschaft die

voneinander profitiert. Die Mitarbeiter

der Lebenshilfe zeigen

den anderen, was es heißt, jeden

Tag hochmotiviert zu sein.

Der tägliche Umgang mit Ihnen

erweitert den Horizont derjenigen,

die nicht beeinträchtigt

sind und schafft so ein großes

Stück Normalität im Umgang

miteinander.

Auf der anderen Seite müssen

die Mitarbeiter der Lebenshilfe

sich darauf verlassen, dass Arbeitsspitzen

durch KM-Logistik

Eine Arbeit, die viel Fingerspitzengefühl erfordert.

abgefangen werden, damit der Kunde (S&H) zuverlässig

bedient werden kann.

Eine insgesamt gewinnbringende Gemeinschaft,

die seit 1996 auf dem Firmengelände arbeitet und

im Sommer 1998 in die ehemalige Synflex-Halle

gezogen ist. KM-Logistik bietet hier ein gutes Beispiel

dafür, was aktuell im Gespräch ist:

Die Inklusion, also die Integration von geistig oder/

und körperlich eingeschränkten Menschen in das

Arbeitsleben. Ein vorbildliches Projekt, das schon

häufiger öffentliche Anerkennung gefunden hat.

„Die Lebenshilfe hat ganz klar den gesetzlichen

Auftrag die Leute so fit zu machen, dass sie auf

den ersten Arbeitsmarkt können“, erklärt Lebenshilfe-Mitarbeiter

Thomas Niemann. Er ist Handwerker

mit sozialpädagogischer Zusatzausbildung

und betreut mit zwei weiteren Kollegen Arbeiter

mit einem Behinderungsbild, „mit dem sie auf dem

normalen Arbeitsmarkt keine Chance haben“, wie

er feststellt und auch wenn man es auf den ersten

Blick nicht feststellen könne: „Sie haben alle Ihren

Grund, warum sie in einer betreuten Einrichtung

arbeiten“, fügt er hinzu.

Es gibt einen Berufsbildungsrahmenplan, der die

Fähigkeiten der Auszubildenden in zwei Jahren

erheblich erweitert. „Hier sind schon starke Leute

rausgegangen – auch unter dem Dach der Lebenshilfe“,

erklärt Niemann.

Stärken, die sich beim Reinigen der Spulentype

A250 herauskristallisieren, denn um die kümmern

sich die Arbeiter der Lebenshilfe. „Das ist Qualitätsarbeit,

nicht nur Beschäftigungstherapie“, wie Reiner

Möhring von der KM-Logistik GmbH feststellt.

„2012 haben die Mitarbeiter von der Lebenshilfe

insgesamt 125000 Spulen dieser Type gereinigt“,

berichtet er. Bei 600000 gereinigten Spulen insgesamt,

sind das fast 21 Prozent. Motivation und

Qualität der Arbeit seien gut. „Die machen einen

Top-Job“, bestätigt Herr Möhring.

KML garantiert, dass die Spulen, die von den

Kunden zurückkommen, gereinigt und technisch

in Ordnung gebracht sind, wenn sie zur erneuten

Aufnahme von Kupferlackdraht in die Produktion

gehen. Dazu gehört beispielsweise das Erfühlen

leichter Unebenheiten an den Kanten, über die

sich der Draht beim Verarbeitungsprozess abspult

und die möglicherweise beim Kunden zu einem

Drahtriss führen. „Das kann keine Maschine leisten,

das geht nur per Hand“, sind Niemann und

Möhring sich einig. Zum Reinigen kommt übrigens

nur heißes Wasser und Spülmittel an die Spule, weil

Chemikalien den Kunststoff angreifen.

Drei Berufsbilder sind in entsprechenden Arbeitsmappen

bis ins Detail beschrieben: Der Abwäscher,

der Arbeitsvorbereiter, der Aufkleber und anderes

12 feste Mitarbeiter arbeiten in der Leerguthalle 1 der KM Logistik …

„ … die Lebenshilfe-Mitarbeiter

machen einen Top-Job.“

entfernt und der Recycler, der

sich um die Spulen kümmert,

die nicht mehr brauchbar sind

und ersetzt werden müssen.

Text: Karl-Heinz Krull

für die Schwering und Hasse

Zeitschrift „SH Intern“


6 Voll das Leben 2/2013

Lipper Tage 2013 7

Lebenshilfe - Inklusion

Christian Klußmeier mit Bürgermeister

Dr. Austermann und T. Ehlen

Die Ausstellung

„Im besonderen Blick:

Lemgo …“

Volles Haus im

Inklusionsbüro

Am 21. Juni 2013 war es soweit:

Im Inklusionsbüro wurde

die Ausstellung mit Bildern von

Christian Klußmeier eröffnet

und groß gefeiert.

Im Januar stellte mir Frau Möckelmann

eine Idee vor: Wir

könnten eine Ausstellung mit

Bildern ihres Neffen Christian

Klußmeier machen. So haben

wir angefangen zu überlegen

und zu planen.

Je näher die Ausstellung rückte,

desto öfter lief fast mein Telefon

heiß. Aber es stellte sich

das Meiste als einfacher heraus,

als zuvor gedacht. Alle waren

schon geübte Fest-Organisierer.

Trotzdem: Es war die erste Ausstellung

im Inklusionsbüro und

so waren wir im Organisations-

Team entsprechend aufgeregt.

Dann war es endlich soweit: Die

Bilder waren aufgehängt und

die Tische waren voller Sekt

und Essen. Viele fleißige Helfer

besonders aus den AWGs und

von Cantina haben es möglich

gemacht.

Mit einer kurzen Rede begrüßte Andreas Hagmeister

das interessierte und hungrige Publikum.

Herr Reiner Möckelmann sagte anschließend noch

einige einführende Worte zur Ausstellung. Für die

wundervolle Akkordeon-Musik hat die Gruppe um

Herrn Günther Bahr gesorgt. Es war super.

In 2 Stunden kamen und gingen etwa 80 Menschen.

Und mittendrin: der gefeierte Künstler Christian

Klußmeier. Es war deutlich, dass er die

Ausstellung seiner Bilder sehr genossen hat. Und

sich hat feiern lassen!

Die Bilder versetzten wirklich alle in Staunen. Wie

oft habe ich während der 4 Wochen gehört: Wahnsinn,

was für schöne und genaue Bilder! Stimmt,

da waren ja auf dem Parkplatz noch Parkuhren …

Während der Ausstellung habe ich immer wieder

neue Details in den Bildern entdeckt. Und Geschichten

zu den Bildern von Besuchern gehört.

Selbst der Bürgermeister Herr Dr. Austermann, Herr

Mense und Frau Bartels von der Stadtverwaltung

in Lemgo waren von den Bildern begeistert. Die

Bilder sind etwas für Postkarten, sagte Herr Dr.

Austermann.

Leider ist irgendwann alles zu Ende.

An dieser Stelle möchte ich mich bei allen fleißigen

Helfern und Unterstützern bedanken!

Ihr habt die Ausstellung zu etwas ganz Besonderem

werden lassen! Vielen Dank.

Text: Theresa Ehlen

Kooperation & Inklusion der

Grundschule Dörentrup West und

der Werkstätten Begatal und Großer

Stein der Lebenshilfe Lemgo

2 Aufführungen des gemeinsamen Theaterstücks

„Die Leute von Swabedoo“, am 15. 06. und anlässlich

der „Lippertage“ am 07. 09. 2013

In einem gemeinsam einstudierten Theater- und

Musikstück präsentierten SchülerInnen der Grundschule

West in Dörentrup und Beschäftigte der

Werkstatt Begatal/Großer Stein der Lebenshilfe

Lemgo ihr Können und zeigten die Welt der „Swabedoodahs“-

heiteren und glücklichen Menschen,

die sich gegenseitig durch das Schenken von kleinen

weichen Deckchen glücklich machten, sich

wertschätzten und Achtung voreinander hatten.

Aber auch, wie es ist, wenn einer durch den Einfluss

eines anderen sich nicht mehr am Schenken beteiligen

will und wie sich dadurch das gesamte Leben

in der Gemeinschaft verändert.

Wirkungsvoll wurde dargestellt, wie schwierig es

ist, alle“ Swabedoodahs“ wieder dazu zu bewegen,

zu ihrer ursprünglichen Verhaltensweise, kleine weiche

Deckchen zu verschenken, zurückzukehren.

Die SchülerInnen der Offenen Ganztagsgrundschule

aus Dörentrup schlüpften dabei in die Rollen von

Schauspielern und begleiteten

das Stück musikalisch mit ihren

Flöten. Ergänzt wurde die

musikalische Begleitung durch

Beschäftigte der Werkstatt Begatal,

die ihr Können an den

Trommeln, am Keyboard, mit

der Blockflöte und durch Gesang

eindrucksvoll präsentierten.

Ebenso eindrucksvoll war die

Aufführung der Mitarbeiter der

Werkstatt Großer Stein, die

durch ihre Tanzdarbietung die

Veranstaltung gelungen abrundeten.

Kommentiert wurde die

Aufführung von Monica Luther

de Taris. Sie gab den Zuschauern

ergänzende Informationen zum

Inhalt des Theaterstücks.

Die Initiatoren des Projektes Andrea

Hartmann (OGS Dörentrup-

West), Ines Amrhein und Bettina

Heitland (Werkstatt Begatal und

Großer Stein) beschritten damit

einen neuen Weg zur Inklusion

und zeigten auf, wie durch

Enthusiasmus und Teamarbeit

weitere Tendenzen zur inklusiven

Arbeit miteinander entwickelt

werden können – wie „Die

Leute von Swabedoo“ es bereits

vorgemacht haben.

Belohnt wurden die Darsteller

durch lang anhaltenden Applaus

der Zuschauer.

Text: Marion Schlue


Neues vom

Sport

Wir machen

gemeinsame Sache!

Kontakt

Theresa Ehlen (Inklusionsbüro)

Richard-Wagner-Str.16

32657 Lemgo

Telefon: 0 52 61 – 66 08 26 4

ehlen@lebenshilfe-lemgo.de

... aus dem Inklusionsbüro

Seit diesem Sommer spiele ich

Badminton im TV Lemgo. Ich

will schon länger wieder Badminton

spielen. Theresa hat

vorgeschlagen, dass ich im TV

Lemgo das Badminton-Training

anschaue. Zum 1. Training sind

Judith Becker, Theresa Ehlen

und ich zusammen hingegangen.

Es hat sehr viel Spaß gemacht.

Seitdem gehe ich jeden

Sonntag zum Training.

Inzwischen kommt Andreas

Tünker mit zum Training. Alle

Leute im Verein sind sehr nett.

Das gefällt mir.

Es gibt so viel verschiedene Sportarten. Oder was

man sonst in der Freizeit machen kann. Nicht jeder

spielt gerne Badminton. Manche spielen lieber

Tischtennis wie Andreas Latza und Simon Meurisch

beim TV Barntrup.

Oder: Jemand will lieber Reiten. Jutta Rode, Steffi

Bellinger, Hans-Günther Lübke und Renate Brakemeier

probieren bei einem Reiterhof in Lemgo das

Reiten aus. Wir sind alle schon sehr gespannt, wie

es weiter geht.

In der nächsten „Voll das Leben“ werden wir dann

sicherlich über andere Neuigkeiten berichten.

Text: Renate Brakemeier

Aus dem Nachbarschaftstreff

„Bunt gewürfelt“ …

In der letzten Ausgabe von „Voll das Leben“ habe

ich kurz die Pläne für einen Nachbarschafts-Treff

vorgestellt. Bereits seit Mai treffen wir uns alle 2

Wochen im Nachbarschaft-Zentrum Schillerstraße

mit den dort lebenden Anwohnern.

Jedes Mal liefern wir uns spannende Mensch-

Ärger-Dich-Nicht-Duelle. Manchmal weichen einige

Spieler auch auf flotte Mau-Mau-Spiele aus.

Dazu gibt es Kekse als Nerven-Nahrung und der

Durst wird auch gestillt.

Im April 2013 wurde die Arbeits-

Gruppe für leichte Sprache gegründet.

Wir treffen uns einmal im Monat im Inklusionsbüro.

Unser Ziel ist: Wir wollen Menschen helfen, die

schlecht oder gar nicht lesen können. Wir möchten

Texte und Internet-Seiten für alle verstehbar

machen. Dafür schauen wir uns viele Texte an und

suchen nach Verbesserungen. Zum Beispiel:

Arbeitsgruppe: Besser ist Arbeits-Gruppe

Coffee-to-go: Besser ist Kaffee-zum-Mitnehmen

Wir haben immer viel Spaß. Und

wir konnten in diesem Sommer

die Sonne auf der großen Terrasse

genießen.

Weitere Mitspieler sind immer

herzlich willkommen!

Wir treffen uns alle 14 Tage

am Mittwoch von 16:30

Uhr bis 18:30 Uhr in der

Schillerstraße 4 in Lemgo.

Text: Theresa Ehlen,

Corinna Fiebig

Wir bearbeiten zur Zeit die

Internet-Seiten der Lebenshilfe

Lemgo. Unser Plan danach: wir

verbessern die Internet-Seite

der Stadt Lemgo. Wir arbeiten

dann mit der Stadt-Verwaltung

zusammen.

Unser Ziel:

Jeder soll Texte und Internet-

Seiten verstehen können.

Das ist für viele Menschen gut:

Zum Beispiel für Menschen mit

Behinderung, ältere Menschen

oder Menschen, die nicht gut

Deutsch können.

Montag bis Samstag

7:00 Uhr - 21:00 Uhr

Vogelsang 34 | 32657 Lemgo | Tel.: 05261 - 186935

Neue Ideen sind uns immer willkommen.

Vielleicht möchten Sie

auch mitarbeiten. Bitte melden

Sie sich bei Theresa Ehlen.


10 Voll das Leben 2/2013

Unsere Jubilare 2013 11

Carsten Batzdorf

20

Nadine Beiner

20

Ilka Thiele

20

Petra Weber

20

Ingo Kuhlemann

20

Anja Zuleger

20

Heiko Gröne

25

Gitta Hartz

25

Frank Behrens

25

Rita Linke

30

Christian Klußmeier

25

Doris Laufenberg

25

Bernd Reinecke

25

Jens Vetter

25

35 Die Jubilare 2013

30 30 30 30

Auch in diesem Jahr wurden in

unseren Werkstätten die langjährig

Beschäftigten geehrt. Wir stellen

hier alle, die mindestens 20 Jahre

mit uns arbeiten, im Bild vor …

Peter Buller

Jürgen Hengel

Birgitt Lange

Heike Zurmühlen

Aus den Werkstätten

Werkstatt

Grosser Stein

10 Jahre: Florian Buller,

Montage Lieme I Tanja Harak,

Küche Lieme I Daniela Klinner,

GaLaBau Lieme I Manuela

Stiegemeyer, Elfenborn Wollwerkstatt

I Mario Andreas

Westesen, Elfenborn Gärtnerei

20 Jahre: Carsten Batzdorf,

Küche Lieme I Nadine Beiner,

Elfenborn Kerzenwerkstatt I

Torsten Schröder*, KARE Lieme I

Ilka Thiele, Elfenb. Wollwerkstatt I

Petra Weber, BAB Wiese Lieme

25 Jahre:

Frank Behrens, Montage Lieme

30 Jahre:

Rita Linke, Montage Lieme

35 Jahre:

Willi Steinmeier, Textil Lieme

(*ohne Bild)

Werkstatt Laubke

10 Jahre: Karola Weber, WL Elektromontage I

Klaus Lönneker, WL Elektromontage I Irene

Seibel, WL GaLaBau I Janine Hatcher,

WL Industrieservice

Werkstatt

Begatal

10 Jahre: Waldemar Baumann, Tischlerei I

Alexander Derksen, Kemo I Markus Grabosch,

Gärtnerei I Elke Hardiquest, Wäscherei I Jakob

Hazenbiller, AAP Begatal I Markus Holzkamp,

Kemo I Timo Rein, BAB RAT I Patrick Schlender,

Näherei I Helene Schmidt, BAB Industrie I

Irina Siemer, Wäscherei

20 Jahre: Ingo Kuhlemann, Tischlerei I

Anja Zuleger M.u.V.

25 Jahre: Heiko Gröne, Tischlerei I

Gitta Hartz, Näherei I Christian Klußmeier,

Kemo I Doris Laufenberg, Schrauben I

Bernd Reinecke, BAB Industrie I

Jens Vetter, Schrauben

30 Jahre: Peter Buller, BAB

Tischlerei I Jürgen Hengel,

Außenst. Lügde IBirgitt Lange,

Kemo I Heike Zurmühlen,

Wäscherei


12 Voll das Leben 2/2013 Neues vom Werkstattrat 13

Aus den Werkstätten

Die

Werkstatträtekonferenz

in Münster am

24.09.2013

Zur 1. Werkstatträtekonferenz in

NRW fuhren die Werkstatträte aus

den Werkstätten Laubke, Großer

Stein und Begatal. Sie fand am

24.09.2013 in Münster statt. Eingeladen

wurden die Werkstatträte

von der LAG (Landesarbeitsgemeinschaft

der Werkstatträte)

NRW. Es waren über 200 Teilnehmer

anwesend.

Unsere Inklusionsbeauftragte Theresa

Ehlen fuhr mit uns dorthin.

Zuerst ging es um das große Thema

Werkstätten-Mitwirkungsverordnung.

Da es sie seit 12 Jahren

gibt wird es Zeit, diese Mitwirkung

in Mitbestimmung weiter

zu entwickeln. Die Moderation in

der Konferenz übernahm Heinz-

Jürgen Uffmann. Um 10.30 Uhr

gab es die Begrüßung durch

Johannes Herbertz (Sprecher

LAG). Es wurden die Teilnehmer

vom Sozialdezernenten des LWL

(Matthias Münning) begrüßt. Er

sprach über die Werkstätten und

wies darauf hin, dass sie ein wichtiger

Bestandteil für die Gesellschaft

seien. Auch Marlies Wiesemann

vom LWL richtete Worte an

die Werkstatträte, sowie Norbert

Killewald (Behindertenbeauftragter

NRW) und Harald Mohr (LAG

WfbM).

Zum Thema „Mitwirkung in der

WMVO“ (Werkstättenmitwirkungsverordnung)

redete Ursula

Mihm (LAG WR NRW). Weiter

ging es mit dem Thema „Die Mitbestimmung

in der geforderten

WMVO“. Johannes Herbertz und

Jürgen Linnemann (Sprecher LAG

WR NRW) berichteten zu diesem

Thema. Nach einer kurzen Pause gab es einen interessanten

Vortrag von Dr. Wilhelm Schäffer (Staatssekretär

im Ministerium für Arbeit, Integration und

Soziales). Sein Thema: „In Zukunft Mitbestimmung

für Werkstatträte - was will und kann NRW dazu beitragen?“

Auf dem „Markt der Möglichkeiten“, der sich in der

Halle befand, konnten wir Infostände aufsuchen, um

uns Informationsmaterial für die Arbeit der Werkstatträte

zu besorgen.

Es fand auch eine Podiumsdiskussion statt. Hier konnten

sich alle Teilnehmer beteiligen und ihre Fragen

stellen. Es ging um das sehr wichtige Thema: Wie

kann eine Werkstätten-Mitbestimmungs-Verordnung

gelebt werden? Es diskutierten Bernd Conrad (LH

Detmold), Michael Dreiucker (AWO), Ralf Hagemeier

(Diakonie) Roland Weber (BVWR), Kai Kraft (LAG

WR NRW) und Johannes Herbertz (LAG WR NRW).

Die Diskussion war sehr interessant, man konnte gut

zuhören und die Inhalte mit verfolgen. Nach einer

weiteren Pause gab es einen letzten Beitrag zum Thema:

„Maßarbeit - was steckt hinter dieser Idee und

was bedeutet es für die Zukunft der Werkstätten?“ Es

sprach Ralf Hagemeier (BAG WfbM). Der Beitrag war

wissenswert, verständlich und sehr umfassend. Zum

Schluss der Konferenz gab es dann die Verabschiedung

aller Teilnehmer.

Der Tag war sehr lang. Der Besuch hat sich aber

gelohnt und ist bei den Werkstatträten gut angekommen.

Für die weitere Arbeit und Aufgaben des

Werkstattrates war die Konferenz sehr wichtig. Es hat

viel Spaß gemacht bei der Konferenz dabei zu sein. Es

wurde dort ein vielfältiges Programm geboten. Außerdem

konnte der Werkstattrat viele Informationen

mitnehmen. Es ist sehr lobenswert, so eine Konferenz

zu organisieren. Alle Beteiligten, die Redner und Sprecher

haben ihre Arbeit gut gemacht. Wir hoffen, dass

es bald eine weitere Konferenz gibt.

Auf der Rückfahrt nach Hause kamen wir zu der

Überzeugung, dass der Weg nach Münster sich richtig

gelohnt hat.

Text: Dennis Niewald

Aktion zum Protesttag

Jedes Jahr gibt es im Mai einen Protesttag zur Gleichstellung

von Menschen mit Behinderung. Aktion

Mensch plant diesen Tag für ganz Deutschland.

Nun gab es zum 1. Mal eine Aktion von den Werkstatträten

in Lemgo. Die Werkstatträte von der Lebenshilfe

und von Eben-Ezer planten gemeinsam

In letzter Minute - brandaktuell!

Der neue Werkstattrat

Jessica Klemens, Monika Sempert, Simone Meurisch,

Carsten Batzdorf und Marco Grohnert (v.l.n.r.)

den Protesttag. Wir haben uns

vorher öfter getroffen und den

Tag vorbereitet. Wir hatten sehr

viele Ideen. Wir haben uns für

einen Stand auf dem Marktplatz

in Lemgo entschieden. Bei einem

Treffen war sogar eine Reporterin

von der Lippischen Landeszeitung

mit dabei.

Am 8. Mai 2013 führten wir den

Protesttag durch. Wir überreichten

Geschenke vom Werkstattrat

und kamen mit den Lemgoern ins

Gespräch. Es hat uns viel Spaß gemacht.

Wir werden es im nächsten

Jahr wiederholen.

Text: D. Graefe, T. Ehlen

Kurz vor Drucklegung haben wir

noch Bilder vom frisch gewählten

Werkstattrat bekommen:

Dennis Niewald, Chris Hoppe und

Klaus Lönneker (v.l.n.r.)


14 Voll das Leben 2/2013

Gemeinsam erlebt ... 15

Aus den Werkstätten

Gala Bau übt

mit kleinen Bällen

Hallo liebe Leser, heute möchte

ich Euch unseren Ausflug mit

dem Gartenteam vorstellen.

Am 4. 9. 2013 war es endlich so

weit, unser Ausflug zum Minigolfplatz

an der Loose in Bad

Salzuflen stand für uns zur freudigen

Erwartung. Wir haben am

Anfang besprochen, wohin der

Ausflug geht und wer sich für

die Radtour entscheidet oder mit

dem Bulli fährt.

Um 8.00 Uhr ging es für uns Fahrradfahrer

von der Werkstatt

Großer Stein los. Wir haben

noch einmal kontrolliert ob alle

Fahrräder in Ordnung sind und

das Frühstückspaket in unseren

Rucksack gepackt. Danach haben

wir uns, unter der Führung

von Katharina und Uwe auf

den Weg zum Minigolfplatz gemacht.

Wir waren 15 Kollegen

mit dem Fahrrad. Die anderen 16

Kollegen haben sich zum Frühstück

in der Kantine getroffen.

Für uns ging es durch Felder und

abseits der Hauptstraßen nach

Bad Salzuflen. An einer Parkbank

mitten im Grün haben wir

gefrühstückt. Der Minigolfplatz

liegt wunderschön in einem Wald, und die Sonne

hat alles noch viel schöner aussehen lassen. Es gibt

sehr einfache Bahnen und ganz schwere Bahnen wo

man eine Menge Übung benötigt. Wir haben uns

in 6 Gruppen aufgeteilt und in jeder Gruppe gab es

eine Menge Spaß. Danach sind wir zum Haus am

See gefahren, der im Kurpark liegt um dort ein

Schnitzel zu essen. Nach dem Essen haben wir noch

ein Foto am See gemacht und die Radfahrer sind

zurück nach Lieme gefahren. Uns allen hat es sehr

viel Spaß gemacht und wir freuen uns auf unseren

nächsten Ausflug.

Text: Jan Busch

Die Industriemontage

in Hameln

Am 5. 9. 2013 um 9 Uhr fuhren wir mit dem Reisebus

von der Lebenshilfe aus nach Hameln. Als wir

in Hameln ankamen, sind wir zu der Hundertwasser-Führung

gegangen. Die Führung bei der

Hundertwasser Ausstellung hat uns allen sehr

gefallen. Danach gingen wir in Gruppen aufgeteilt

und haben einen Bummel durch die Stadt Hameln

gemacht. Da konnte sich jeder selbst was kaufen.

Um 16 Uhr fuhren wir wieder nach Hause. Der

Ausflug hat uns allen viel Spass gemacht.

Text: Marion Speckbrock und Ellen Tews

Bild: Gabi Schoenemann/pixelio.de

Gruppenausflug der

Altkleidergruppe großer Stein ins

Rasti-Land

Nach einer langen Busfahrt sind wir im Rasti-Land

angekommen. Wir haben dann darüber gesprochen,

dass wir einige Gruppen bilden und uns dann

aufteilen wollten. Weil wir aber schon um 12.00

Uhr zum Mittagessen gegangen sind, konnten wir

da noch nicht sehr viel unternehmen. Nach dem

Mittag sind wir dann noch mal losgezogen, um

noch einige Male Fahren zu können. Wir haben

Winterlicher Basar

in Bega

am 23. November

Riesenandrang in der Werkstatt Begatal. Mit 1.500

Besuchern gab es in diesem Jahr einen neuen

Rekord zu vermelden. Besonders an Charme gewonnen

hatte der Basar durch die erstmalige Errichtung

eines Hüttendorfes auf dem Gelände des

Neubaus. Mittendrin loderte ein Lagerfeuer, das

zu einer schönen vorweihnachtlichen Atmosphäre

beitrug. Die üblichen Renner waren die Produkte

aus der Gärtnerei, aber auch die Neuheiten wie

bemalte Holztannenbäume und Filzgirlanden waren

bei den Besuchern sehr beliebt. Text: K. Janz

mehrere Sachen ausprobiert wo

einige Teile nicht so eine besondere

Begeisterung hervorgerufen

hatten. In der Wasserbahn

mit dem runden Boot, wo man

nicht lenken konnte und so

auch nicht wusste wie man unten

ankommt, ob trocken oder

nass, war es sehr aufregend,

einige von uns sind auch auf der

Speed-Bahn gewesen, das war

eine Schlittenbahn aus Metall

wo die Schlitten dann mit sehr

hoher Geschwindigkeit die man

selber regulieren durchgefahren

sind, welche sind auch auf der

Go-Kart-Bahn gewesen, wo

man mit richtigen kleinen Autos

fahren konnte. Am meisten

haben es uns aber die große

Wasserrutsche und die Schlittenbahn

angetan. Dass auch

einige Personen in der Geisterbahn

gewesen sind, haben wir

gar nicht so wirklich registriert,

denn der Park war nicht gerade

sehr übersichtlich. Es war einfach

ein sehr schöner Tag den

wir zusammen verbracht haben,

nur die Zeit hätte etwas länger

sein können, wenn wir in den

kommenden Tagen noch mal

darüber sprechen wird es uns

vorkommen als seien wir noch

mal da.

Text: Mareike Tünker,

Helmut Hausmann

Unsere Fahrt zum

Hermannsdenkmal

Wir sind früh morgens nach dem

Frühstück losgefahren und haben

das Hermannsdenkmal besichtigt,

es war sehr schönes Wetter.

Danach sind wir noch zur Freilichtbühne

gegangen. Der Tag hat

allen gut gefallen, wir freuen uns

schon auf den nächsten Ausflugstag


Die Gruppe Näherei, Bega

Text: Ines Kerkhof


16 Voll das Leben 2/2013

Ein interessanter Besuch 17

Aus den Werkstätten

Wir stellen uns vor:

„KEMO“

Aktuell sind in unserer Abteilung

30 betreute Kollegen und Kolleginnen

beschäftigt. Betreuer der

Gruppe sind Tanja Wolf, Sabine

Lindemann, Carsten Keibel und

Matthias Sommer (FSJ … Freiwilliges

Soziales Jahr).

Die Abteilung gibt es bereits

seit 1984. Am Anfang hieß die

Abteilung LAMO (Lampenmontage).

Bis 1993 war es eine reine

Leuchtenfertigung für die Firma

Staff aus Lemgo. Ab 1994 wurden

dann nur noch Leuchten für

Firma A. & H. Meyer aus Humfeld

gefertigt.

2002 gab es dann eine Umstrukturierung

in der Lamo. Im Zusammenhang

mit dem SPZ (Sonderpädagögische

Zusatzausbildung)

Projekt von Carsten Keibel

(Neugestaltung des Pausenraums),

wurde die Abteilung im

Arbeitsbereich neu organisiert

und ausgestattet. Durch diese

Umgestaltung gab es die Möglichkeit,

5 zusätzliche betreute

Kollegen/Kolleginnen dauerhaft

zu beschäftigen.

Aufgrund der erhöhten Anfrage

von Kunststoffteilen der Firma

Lehmann aus Donop, wurde die

Produktion dann erweitert. Ab

Januar 2006 gab es zur Leuchtenfertigung

(Firma Meyer) dann

auch die Kunststoffmontage (Firma

Lehmann). Aufgrund dieser

Produktionsänderung musste

der Name der Gruppe nun auch

geändert werden. Da wir elektrische

Leuchten und Kunststoffteile

montieren, ergab sich der

Name KEMO.

Er setzt sich aus Kunststoff- und

Elektro-MOntage zusammen.

1

2

3

Vor einiger Zeit kam dann auch noch die Firma Groth

als dritter Kunde hinzu. Nun mal ein kurzer Einblick

in unsere Arbeiten: Für die Firma Lehmann montieren,

verpacken, schrauben, pressen, wiegen, zählen und

bekleben wir die unterschiedlichsten Kunststoffteile.

Bild 1: Andreas beim Pressen von Kabelwannenhaltern.

Für Firma Meyer schrauben wir Kabel,

Erdungsschellen und montieren Steckdosen. Bild

2: Thomas beim Schrauben der Kabel. Für Firma

Groth bearbeiten wir Schwingungsdämpfer für Autos.

Bild 3: Frank beim Pressen der Töpfe.

Bedanken möchten wir uns bei den Abteilungen,

die uns immer wieder bei diesen Arbeiten unterstützen!

In unserem Pausenraum kochen wir selbstständig

Kaffee und Tee, waschen die Tassen und Geschirr

ab, wischen und säubern den Raum. Außerdem

haben wir dort ein Bett wo sich auch mal Leute

ausruhen können.

Im Sommerurlaub bekamen wir in unserer Gruppe

einen Schallschutz. Hierdurch ist es gleich viel leiser

in unserer Gruppe und wir haben eine angenehmere

Atmosphäre. Viele Grüße aus der KEMO!

Text: Tanja Köhler, Jennifer Miles, Thomas Liese

und Andreas Miles

Ausflug der Wäscherei im Juli 2013

In diesem Jahr sind wir

zu der Firma MIELE nach

Gütersloh gefahren.

Unsere Waschmaschinen und Trockner sind von der

Firma Miele hergestellt worden. Vor einiger Zeit hat

unser Lieferant geregelt, dass wir von der Firma Miele

zu einem Besuch eingeladen wurden. Den Besuch

mussten wir ganz kurzfristig verschieben, denn genau

an unserem geplanten Tag ist die deutsche Bundeskanzlerin

Frau Angela Merkel bei der Firma Miele

zu einem Besuch gewesen! (das wäre ja schon lustig

gewesen, wenn WIR sie dort getroffen hätten….!)

Nun fuhren wir eben einen Tag später als geplant

nach Gütersloh. Nach dem gemeinsamen Frühstück

in Bega sind wir gemütlich mit dem Bus über die

Landstraßen gefahren.

Pünktlich bei Miele angekommen, hat uns ein schick

angezogener Herr am Eingang abgeholt. Wir waren

erst ein bisschen vorsichtig und haben uns erst mal

umgeschaut. Aber wir und auch der Herr Wendrich

wurden immer lockerer - er hat uns zuerst eine Ausstellung

über viele alte Geräte gezeigt. Man konnte

gut sehen, wie viel sich im Laufe der Jahre verändert

hat. Früher hat Miele sogar Fahrräder und auch Autos

hergestellt. In einem solchen Auto durften Mathias

und Michael sogar Platz nehmen!

Es gab viel zu sehen, auch ein

Film wurde gezeigt. Wir waren

alle sehr beeindruckt! Eine Erdkugel

zeigte uns, wo Miele überall

Zweigwerke und Geschäftsverbindungen

hat. Wir durften durch

große Produktionshallen gehen,

da war es sehr laut und alle Mitarbeiter

trugen Hörschutz. Ganz

besonders interessant fanden wir

die Produktionswege: unter der

Decke gab es lange Schienen,

an denen kleine Kabinen hingen

- hier hingen dann die fertigen

Waschmaschinen und Trockner

und wurden auf diese Weise weiter

transportiert! Das war sehr

beeindruckend!

In einer kleineren Halle standen

dann doch noch ähnliche Maschinen,

die wir auch haben. Sie

werden für Großbetriebe hergestellt.

Hier bekamen wir sogar

noch Kekse und leckeren Kaffee

aus einer ganz besonderen Kaffeemaschine.

Wir haben gemerkt, dass Herr

Wendrich viel Spaß mit uns hatte,

er hatte lustige „Wortgefechte“

mit Mathias, aber Mathias hat

sowieso immer das letzte Wort!

Herr Wendrich hat uns eingeladen,

mit ihm nach Lehrte zu

fahren! Dort - in der Nähe von

Hannover - werden die großen

Mangeln hergestellt. Das werden

wir für das kommende Jahr als

Ausflug einplanen!

Text: Elke Hardiquest,

Claudia Sieling


18 Voll das Leben 2/2013

… aus dem „Stadtwerker“ 19

Aus der Dorfgemeinschaft Elfenborn

Ein Landleben

voller Energie

Dorfgemeinschaft

Elfenborn nutzt

Flüssiggas der

Stadtwerke Lemgo

Wer die Dorfgemeinschaft Elfenborn

besucht, landet in einem

kleinen Paradies. Der Weg führt

an einem Obst- und Gemüsegarten

vorbei zu den vier Häusern,

in denen 30 Menschen mit Handicap

zusammen leben, arbeiten

und ihre Freizeit genießen.

Im schönen Kalletal befindet sich

die Gemeinschaft, die auf die anthroposophische

Heilpädagogik

und Sozialtherapie ausgerichtet

ist. „29 Bewohnerinnen und Bewohner

sind beständig bei uns zu

Hause, ein Platz bietet ambulante

Hilfen an“, berichtet Jörg Klappheck,

Leiter der Dorfgemeinschaft

Elfenborn.

„Und da unsere Bewohner immer

älter werden, haben wir mit dem

Seerosenhaus vor zwei Jahren ein

barrierefreies Gebäude errichtet,

das sechs Wohnheimplätze und

zehn Tagesplätze bietet.“

Schöne Dinge

aus den Werkstätten

1989 wurde der Verein gegründet, aus dem nur ein

Jahr später die Dorfgemeinschaft Elfenborn entstanden

ist. 1989 wurde zudem ein Kooperationsvertrag

mit der Lebenshilfe Lemgo geschlossen und dadurch

auch der Werkstattbetrieb als Außenstelle der Lebenshilfe

auf dem Gelände der Dorfgemeinschaft ermöglicht.

In der Kerzenwerkstatt ziehen die Bewohner die

verschiedensten Kerzen aus reinem Bienenwachs.

In der Wollwerkstatt gleich gegenüber wird Schafwolle

gezupft, gekämmt und weiter verarbeitet – hier

entstehen Kissen, Decken und Teppiche, ebenso wie

kleine Wolltiere oder zarte Feen aus Märchenwolle.

Darüber hinaus übernimmt die Landschaftsgärtnerei

nicht nur die Pflege der eigenen Anlagen – in der

Nachbarschaft ist die Gartengruppe im Einsatz. Sie

beliefert auch Kunden mit Brennholz, welches mit viel

Elan auf die kamingerechte Länge gebracht wird.

Die flexible Energie

„Auf unserem jährlichen Martinsmarkt, der immer am

ersten Samstag im November in Elfenborn stattfindet,

bieten wir unsere Produkte an“, berichtet Jörg Klappheck.

„Ein weiteres Highlight ist die Weihnachtszeit

mit ihren Basaren und Weihnachtsmärkten – wir sind

dann zum Beispiel auch in Eben-Ezer zu finden.

Unsere Bewohner genießen die Außenkontakte und

freuen sich sehr auf solche Feste.“ Dass es in allen

Gebäuden der Dorfgemeinschaft stets schön warm

ist, dafür sorgt das Flüssiggas der Stadtwerke Lemgo.

1990 bauten die Stadtwerke einen ersten Tank in den

Garten, nur ein Jahr später wurde ein zweiter installiert.

2011 wurde beim Bau des Seerosenhauses ein

Lebensqualität –

mit Ihren Stadtwerken

Die Stadtwerke machen das für Sie.

Stadtwerke Lemgo GmbH • Bruchweg 24 • 32657 Lemgo • $ 255-0

www.stadtwerke-lemgo.de

weiterer Flüssiggastank notwendig,

dieser befindet sich unter der

Erde. „Es war schon spannend, als

der dritte Tank eingelagert wurde“,

erinnert sich Jörg Klappheck.

„Der Maurer hatte damals die

ersten Steine des Seerosenhauses

zu nah an den Flüssiggastank gesetzt.

Doch mithilfe der Stadtwerke

konnten wir die Herausforderung

sehr gut lösen und den Tank

versetzen.“

So ist es bis heute für die Bewohner

Elfenborns ein Ereignis, wenn

der Tankwagen kommt, um neues

Flüssiggas anzuliefern. Und die

umweltschonende Energie bietet

genau die richtige Flexibilität für

ein Landleben in dieser Idylle.

Quelle: Stadtwerke Lemgo

Elfenborn

läuft voraus!

Nach dem erfolgreichen AOK-

Firmenlauf im Mai 2013, packte

uns der Spaß und die Freude

am gemeinsamen Walken und

Joggen. Deshalb haben wir beschlossen

ab November diesen

Jahres regelmäßig gemeinschaftlich

im idyllischen Kalletal unsere

Runden zu drehen.

Ein Mal die Woche trainieren

wir, halten uns fit und nehmen

die Herausforderungen an. Einen

ausführlichen Bericht gibt es hier

in der nächsten Ausgabe.

Lasst euch überraschen!

Eure Elfenborner

Ansprechpartner sind Ali Kabatas

und Hannah Scharpenberg

SW-Image-95 x 125 mm_13.indd 1 29.10.13 15:28


Sommerfest in Barntrup

Winterlicher Basar in Bega

Bunter Bilderbogen ...

Die Bilder aus dem Jahr 2013 zeigen,

was alles los ist bei der Lebenshilfe Lemgo.

Da werden schöne Erinnerungen wach!

Wer war dabei?

Unser Betriebsausflug

Sänger beim

Martinsmarkt

in Elfenborn

Baustellenparty

am neuen Wohnheim

Auf der "Berufe live“ Messe ...

Bilderbogen

Beim Malen und Gestalten

Tag der offenen Tür in Bega


22 Voll das Leben 2/2013

12 Fragen an … das Interview 23

Die Frühförderung

Frühförderung

für die

Mausbeere

Ich bin Annika „Mausbeere“ Gronau

und wurde im März 2012

mit dem seltenen Cornelia de

Lange-Syndrom (CdLS) geboren.

Das bedeutet, dass bei mir einiges

anders ist als bei anderen

Kindern und auch bei meiner

Entwicklung lasse ich mir etwas

mehr Zeit. Aber wenn ich erstmal

etwas kann, dann richtig! Schon

mit wenigen Wochen habe ich

regelmäßig Physiotherapie für

meine motorische Entwicklung

bekommen, was mir nicht immer

Spaß macht – muss aber sein.

Durch einen Vortrag an meiner

Geburtsklinik haben Mama und

Papa von der Möglichkeit der

Frühförderung erfahren, bei der

auf spielerische Art und Weise

die Wahrnehmung und die kognitiven

Fähigkeiten gefördert

werden. Das fanden sie so toll,

dass sie sich an die Lebenshilfe

Lemgo gewandt haben, um für

mich Frühförderung zu beantragen.

Das hat geklappt - seit ich

ungefähr ein halbes Jahr alt bin

kommt einmal in der Woche für

eine Stunde eine Dame mit vielem

tollen Spielzeug im Gepäck

zu uns nach Hause und spielt mit

mir! Dabei bekommt Mama auch

immer Tipps, wie sie mich (manchmal so ganz nebenbei)

selber fördern kann. Besonders gerne mag

ich die schöne Klangschale, mittlerweile kann ich

auch schon den Klöppel alleine in der Hand halten

und mit etwas Glück dagegenschlagen. Als es im

Sommer so heiß war, hatte sie ein Planschbecken

dabei, mit dem ich Badespaß hatte ohne nass zu

werden. Das ist super, denn ich bin total wasserscheu!

Auch mit den lustigen grauen und blauen

Bohnen spiele ich gerne, allerdings verschwinden

meine Füße immer darin, komisch...

Ein besonderes Highlight war neulich unser Ausflug

zum Snoezelen in den Räumen der Stiftung Eben-

Ezer. Wir haben eine (leider viel zu kurze) Stunde in

wunderschön gestalteten Räumen verbracht - Lichtsäulen,

die auf Händeklatschen reagieren, warme

Wasserbetten, angenehme Musik, Schaukelsessel

und vieles mehr. Besonders gut hat mir gefallen, auf

dem Wasserbett und im Schaukelsessel ordentlich

durchgeschüttelt zu werden – ich mag es nämlich

gerne wild und freue mich, irgendwann einmal mit

Papa Achterbahn zu fahren!

Wer mehr über mein Leben und auch das Cornelia

de Lange-Syndrom erfahren möchte, kann gerne mal

auf www.annikas-blog.de vorbeigucken (ja, ich

habe schon eine eigene Webseite!). Da berichten

Mama und Papa regelmäßig aus unserem Alltag und

es gibt auch viele Bilder von mir zu sehen!

Familie Gronau aus Bad Salzuflen

Das Interview

diesmal mit Theresa Ehlen.

1. Wann und wo hast du das Licht der Welt erblickt?

Im April 1982 habe ich in Konstanz am Bodensee zum

1. Mal die Sterne gesehen.

2. Wo wohnst du, wohnst du alleine?

Ich wohne in Lemgo in einer sehr schönen Wohnung.

3. Welche Tätigkeit übst du bei der Lebenshilfe aus? Ich arbeite im Büro für gemeinsame

Sache oder Inklusionsbüro. Ich mache Beratung für Freizeit-Gestaltung in Lemgo. Zum

Beispiel helfe ich Menschen, die Badminton im TV Lemgo spielen wollen. Ich suche Angebote

raus und ich unterstütze sie am Anfang. Manchmal rufe ich auch neue Freizeit-

Angebote ins Leben: zum Beispiel eine Theater-Gruppe, einen Nachbarschafts-Treff oder

eine Arbeits-Gruppe für leichte Sprache. Ich arbeite mit vielen verschiedenen Menschen

zusammen: aus der Lebenshilfe, aus der Stadt, von Sport-Vereinen, von Stattgespräch

usw.. Und ich unterstütze als Vertrauensperson den Werkstattrat Begatal/Großer Stein.

4. Was hast du vorher schulisch / beruflich gemacht?

Bis letztes Jahr habe ich in Trier studiert. Ich habe Pädagogik studiert und alles was mit

Sprache und Sprechen zu tun hat. Zur gleichen Zeit habe ich bei den Johannitern gearbeitet.

Ich habe 2 Frauen geholfen, dass sie selbständig leben und arbeiten können.

5. Welche Hobbys hast du? Ich bastele und male gerne. Ich mache gerne Schmuck selbst

und ich liebe Musik. Außerdem mache ich Walking.

6. Hast du ein Haustier? Nein, ich hätte aber gerne einen Hund.

7. Was ist dein Lieblingsgericht? Das ist die thailändische Tom-Ka-Suppe.

8. Was ist dein Lieblingsbuch? Momentan lese ich „Die Tochter der Wälder“ von

Juliet Marillier. Super spannend!

9. Kannst du ohne Fernseher leben? Ich kann ohne Fernseher leben, aber warum?

Es gibt so viele tolle Filme.

10. Mit wem wärest du gerne mal eine Stunde alleine in einem Fahrstuhl eingesperrt?

Ich würde sehr gerne die Brüder Grimm kennenlernen: Jakob und Wilhelm. Die Brüder

haben so viele Menschen getroffen, die ihnen Märchen erzählt haben. Und dann haben

sie die Märchen alle aufgeschrieben.

11. In welchem Land würdest du gerne Urlaub machen? Ich war noch nie in Island und

da muss ich noch hinfahren. Tolle Landschaften und tolle Musik!

12. Was würdest du tun, wenn eine Fee dir sagen würde, du hast einen Wunsch frei?

Mein Wunsch wäre: Essen und Geld soll auf der Welt gerecht verteilt werden. Dann

gäbe es hoffentlich mehr Frieden auf der Erde.

Vielen Dank Theresa für Deine Mühe

Das Redaktionsteam


24 Voll das Leben 2/2013

Neuigkeiten 25

Die eine geht,

die andere kommt

FamilienUnterstützender Dienst

Neues

beim FamilienUnterstützenden

Dienst

… in diesen Tagen ist das neue

Jahresprogramm mit den unterschiedlichen

Angeboten des

Familienunterstützender Dienst

verteilt worden. Einige von Ihnen

haben sicherlich bei dem

Titelblatt gestutzt. Er ist es noch:

der gute, bewährte FUD mit dem

Betreuungsmotto „Wir betreuen

- Sie entspannen“, er hat nur eine

neue Rechtsform bekommen und

ist in eine gemeinnützige Gesellschaft

umgewandelt worden und

heißt nun FUD gGmbH.

Für die Nutzer des Dienstes hat

das nur die Konsequenz, dass

Sie eine neue Kontoverbindung

beachten und Ihre Teilnehmer-

gemeinnützige GmbH

FamilienUnterstützender Dienst

der Lebenshilfe Lemgo

gebühren ab sofort auf das Konto bei der Sparkasse

Lemgo, Kto.-Nr. 8020851, BLZ 48250110 überweisen

müssen. (Bitte schon jetzt beachten: ab 1. Februar

2014 wird in Europa ein einheitlicher Zahlungsverkehr

eingeführt, bei Rückfragen wenden Sie sich

bitte an die zuständigen Koordinatorinnen oder Frau

Kuhlmann.)

Ansonsten ist aber alles gemäß unserem Motto

„Wir betreuen - Sie entspannen“ beim Alten geblieben:

bewährte Kurse werden weitergeführt, Ihnen

bekannte Betreuer betreuen Sie auch weiter und

auch die Koordinatorinnen sind Ihnen bis auf Frau

Schwarz, die in den verdienten Ruhestand gegangen

ist, seit Jahren bekannt.

Wir freuen uns, Sie auch weiterhin in der FUD

gGmbH betreuen zu dürfen und bedanken uns für

das entgegengebrachte Vertrauen.

Mitte Juli 2013 haben wir Frau Gabriela Schwarz

mit einer schönen Feier in den Ruhestand verabschiedet.

Seit dem 1. September 2013 verstärkt Frau

Heike Schneider das Team in Horn. Hier stellt Sie

sich kurz vor:

Guten Tag,

ich freue mich, als neue

Mitarbeiterin des FUD in

Horn Station bezogen zu

haben! Mein Name ist Heike

Schneider. Vor 48 Jahren

im Bergischen Land geboren

und aufgewachsen,

folgte ich meinem Mann

an den Niederrhein.

Das neue

Programm

für 2014

ist fertig !

FamilienUnterstützender

Dienst FUD

Vogelsang 13

32657 Lemgo

Telefon 0 52 61/94 80 40-42

Telefax 0 52 61/94 80 82

email:

fud-lemgo@lebenshilfe-lemgo.de

Ansprechpartnerinnen:

Petra Möbius

Elisabeth Markert

Karin Kuhlmann

Neumann???

Bürozeiten:

Mo./Di./Do. 8.15 - 13.00 Uhr

Mi. 15.00 - 18.00 Uhr

www.lebenshilfe-lemgo.de

Heerstraße 40

32805 Horn-Bad Meinberg

Telefon 0 52 34/20 46 73-74

Telefax 0 52 34/20 46 75

email:

fud-horn@lebenshilfe-lemgo.de

Ansprechpartnerinnen:

Christiane Boßmann

Karin Kuhlmann

Heike Schneider

Bürozeiten:

Mo.- Mi. 8.15 - 12.15 Uhr

Mi. 17.30 - 19.30 Uhr

Denken Sie

bitte rechtzeitig an

Ihre Anmeldung.

Einzelbetreuung

Gruppenbetreuung

Beratung

Unsere

Freizeitangebote

2014

Lemgo

Dort hatte ich eine wunderbare

Zeit und zog zwei Söhne groß

(heute 20 und 11 Jahre alt).

Mein Mann wurde beruflich nach

OWL „gelockt“ und aufgrund

enormer Anhänglichkeit folgte

die ganze Familie nach.

Mit meinen Kolleginnen Kurse

zu koordinieren, erinnert mich an

meine Tätigkeit als Planerin für

die Familienbildungstätte in

Mönchengladbach, wo ich auch

das Studium zur Sozialpädagogin

absolvierte.

Herzlich von den Kolleginnen,

den BetreuernInnen und den

KursteilnehmerInnen aufgenommen,

bin ich neugierig auf die

Menschen und Begegnungen bei

der Lebenshilfe Lemgo.

Ihre

Heike Schneider

32657 Lemgo, Osterfeld 3, Telefon (05261) 68252


26 Voll das Leben 2/2013

… meine Geschichte 27

FamilienUnterstützender Dienst

„Vielfalt

macht die Welt

bunter!“

Mein Praxissemester

beim FamilienUnterstützenden

Dienst

Nach dem Abitur war für mich

klar, dass ich gern mit Menschen

zusammen arbeiten möchte, die

es durch verschiedene Gründe

nicht besonders leicht im Leben

haben. Durch meine Arbeit wollte

ich ihnen mehr Lebensqualität

schenken, sie glücklich zu sehen

– das war mein Ziel.

Während meines Studiums der

Sozialen Arbeit an der Katholischen

Hochschule Paderborn

wurde mir dies immer bewusster.

Als dann Anfang dieses Jahres

die Vorbereitungen für das

5., das sogenannte Praxissemester

anfingen, wurde es ernst.

Ich war dazu gehalten mir einen

Bereich auszusuchen, der mich

besonders interessierte und in

dem ich mein Studienprojekt

durchführen wollte. Schnell war

für mich klar: Es soll die „Soziale

Arbeit mit Menschen mit Behinderung“

sein.

Büro-& Schulbedarf

Büromöbel

Bürotechnik

w w w . k o r f . d e

Lemgo, Liemer Weg 49

Stadtbus: Haltestelle Am Bauhof / Korf

Als mir dann der Flyer des FamilienUnterstützenden

Dienstes in die Hände geriet, wusste ich: dort

möchte ich mein Praxissemester durchführen. „Das

ist genau das Richtige für dich!“ schoss es mir sofort

in den Kopf und ich bekam schnell eine positive

Rückmeldung vom FUD Horn bezüglich meiner Bewerbung.

Über drei Monate sind jetzt schon von meiner Zeit

beim FUD vergangen und ich bin jeden Tag auf ein

Neues überrascht, wie vielfältig dieser Bereich ist.

Denn wer glaubt, die Arbeit in dieser Organisation

ist gleichzusetzen mit einem normalen Bürojob, der

hat sich gewaltig getäuscht! Es ist ein Erlebnis von

Abwechslung pur! Kein Tag ist dem anderen gleich,

wodurch die Eindrücke und Erfahrungen stets wachsen.

Die vielfältigen Arbeitsbereiche, ermöglichen

mir einen abwechslungsreichen Tagesablauf wodurch

auch meine eigene Flexibilität wächst.

Durch Tätigkeiten im Büro, Hausbesuche bei den Familien,

sowie bei Einzel- und Gruppenbetreuungen

sind mir viele Möglichkeiten geboten, Menschen mit

Behinderungen und deren Familienstruktur näher

kennenzulernen. Die Planung, Organisation und Betreuung

der Kursangebote wie z.B. Singen, Tanzen,

Laufen, Minigruppe und andere Angebote für unterschiedliche

Altersgruppen gehören ebenfalls zu

meinem Arbeitsbereich. Die Freizeitgestaltung, welche

nach der Arbeit bzw. der Schule, sowie am Wochenende

stattfindet, ist eine gute Gelegenheit für

die Menschen mit Behinderung mit Anderen Kon-

takte zu knüpfen, gemeinsam Spaß zu haben und

das belebende Gefühl von Gemeinschaft zu erleben:

eine tolle Erfahrung!

Die Ferienspiele, die jedes Jahr in den Oster-, Sommer-

und Herbstferien stattfinden, sind ein weiteres

Angebot des FUD. In den Ferienspielen unternehmen

wir die unterschiedlichsten Ausflüge bei denen

wir Tierparks erkunden, im Maislabyrinth nach dem

richtigen Weg suchen oder gemeinsam backen und

Spiele spielen. Mit Beginn der Sommer-Ferienspiele

hat auch mein Praktikum begonnen, was einen guten

Einstieg für mich bot. Die Mehrzahl der Teilnehmer

konnte ich dabei schon kennenlernen. Selten

wurde ich so herzlich begrüßt und mit offenen Armen

aufgenommen wie hier, wodurch sich Berührungsängste,

sowie Unsicherheiten meinerseits sofort

verflüchtigt haben. Tag für Tag öffneten sich die

Teilnehmer immer mehr und zeigten mir ihre Zuneigung,

was mich sehr berührte.

Im Laufe der vergangenen Monate hat sich dann

auch ein passendes Projekt entwickelt, das ich im

Rahmen meines Studiums beim FUD durchführe.

Das Zitat: „Man kann einen Menschen nichts lehren,

man kann ihm nur helfen, es in sich selbst zu entdecken.“

(Galileo Galilei) hat mich dazu angeregt,

einen Kreativ-Kurs anzubieten. Hiermit möchte ich

den Teilnehmern eine Möglichkeit aufzeigen, sich

auszudrücken und ihre Persönlichkeit gestalterisch

darzustellen. Durch kreativ-bildnerische Medien sollen

sie ihr Selbst erfahren und durch Interaktion mit

der Gruppe dieses stärken. An

6 Terminen treffen wir uns nun

alle zwei Wochen nach der Schule

bzw. Arbeit um zu basteln, zu

malen und gemeinsam kreativ zu

sein.

Ich hoffe, dass ich durch das

Projekt am Ende meine gesetzten

Ziele erreiche und auch die

Teilnehmer daraus etwas für ihre

Zukunft mitnehmen können.

Im Laufe meines Praktikums ist

mir bewusst geworden, dass mir

die Arbeit mit Menschen mit Behinderung

besonders am Herzen

liegt und ihnen durch Kleinigkeiten

viel Freude bereitet werden

kann. Nicht zuletzt werde auch

ich beschenkt und bereichert!

Immer wieder gerne werde ich

an die Zeit im FUD und die damit

verbunden Eindrücke und Erfahrungen

zurückdenken. Viele tolle

und vor allem liebenswerte Menschen

durfte ich in den paar Monaten

kennenlernen, worüber ich

sehr glücklich bin.

Vielen Dank für diese schöne

Zeit!

Verfasst von Lisa Sophie Marx


28 Voll das Leben 2/2013

Alltagsgeschichten 29

Urlaubserlebnisse

im Kloster Teil 2

Ausgeschiedene

Redaktionsmitglieder

Werkstatt Laubke

Erfahrungen aus dem

Klosterleben

Nachdem ich einmal geschnuppert

hatte, wie es in einem Kloster

so ist, wollte ich mehr erfahren.

Ich las sowieso ständig spirituelle

Bücher, besonders über

dem Zen Buddhismus. Ich fuhr

regelmäßig zur Autobahnkirche

nach Exter, um mich dort aufzuhalten.

Ich suchte eine Gruppe,

die meditiert. Ich hatte mir mal

ein Buch über Meditation ausgeliehen

und dort fand ich mehrere

Richtungen und Gruppen. Eines

Tages schrieb ich einen Zen-Meister

und katholischen Priester an

und fragte ihn, was ich tun solle.

Er riet mir, meine Medikamente

gewissenhaft einzunehmen und

auf den Rat der Ärzte zu hören.

Na ja, ich hielt mich sehr lange

an den Rat, bis ich wieder mehr

wollte und ich suchte im Internet

nach einen anderen Zen Meister

und katholischen Priester, der mir

aus dem Meditationsbuch auch

bekannt war. Dort fand ich eine

Liste von Gruppen, auch in meiner

Nähe, nämlich in Paderborn

und Minden. Ich nahm zu beiden

Ansprechpartnern Kontakt auf,

und die Klosterfrau aus Paderborn

lud mich ein, mit zu meditieren.

Die nächsten 3 Wochen war ich

total glücklich und zufrieden,

und ich kaufte mir einen Meditationshocker

und fing zuhause

an zu meditieren. Da nur alle

6 Wochen im Kloster meditiert

wird, suchte ich den Kontemplationslehrer

in Minden auf. Er war

sehr freundlich und ich durfte

dann in seiner Gruppe „Integrale

Spiritualität“ mitmachen. So fuhr ich nun fast jeden

Dienstag zu dieser Gruppe nach Minden. Ich buchte

dann einen Kurs bei ihm auf dem Benediktushof in

Würzburg, wo der Zen Meister und Benediktiner

Willigis Jäger sein Zentrum hat. Das war sehr schön

und ich belegte im darauffolgenden Jahr einen zweiten

Kurs. Parallel dazu besuchte ich Kurse von der

Ordensschwester aus Paderborn. Ich wurde ein Jahr

später ein richtiger offizieller Schüler meines Meditationslehrers

in Minden, das brachte mich noch mal

weiter.

Während der Kurse auf den Benediktushof wurden

ein paar Ordensregeln der Benediktiner angewandt.

Zum Beispiel herrscht beim Essen absolutes

Schweigen. Alle kommen pünktlich zum Essen, wir

stehen vor dem Tisch, dann werden zwei Holzstäbe

geschlagen und wir verbeugen uns. Dann setzen

wir uns und es werden noch einmal die Holzstäbe

geschlagen. Anschließend füllen wir uns Speisen auf

die Teller. Danach verbeugen wir uns noch mal. Beim

Essen ist absolutes Schweigen und wir essen achtsam,

aber zügig. Wenn alle fertig gegessen haben,

man hört es, weil das Geschirr nicht mehr klappert,

ist für einen Moment absolute Stille. Das ist sehr angenehm.

Dann stehen wir auf und es werden noch

mal die Holzstäbe geschlagen, wir verbeugen uns

erneut und räumen das Geschirr ans Ende des Tisches.

Es gehört auch dazu, dass man eine Stunde im Haus

mit hilft. Ich habe immer in der Küche gearbeitet, gespült

und abgetrocknet. Ganz achtsam. Es herrscht

auf dem Gelände eigentlich Schweigen, man sollte

noch nicht einmal Blickkontakt mit anderen länger

haben, als nötig. Doch da halten sich viele nicht

dran. Bei den Kursen wird überwiegend meditiert,

man kann seinen Kursleiter auch zu Einzelgesprächen

besuchen, um mit ihm seinen Weg und seine

Schwierigkeiten zu bereden. Seitdem ich meditiere,

bin ich ein glücklicherer Mensch geworden, nehme

eher meine Grenzen wahr und sage eher auch mal

nein. Parallel dazu erfahre ich immer mehr über

mich und akzeptiere mich mehr so wie ich bin. Ich

kann es nur empfehlen! west-oestliche-weisheit.de

Text: Claus Wefing

Gern mit dem Bus unterwegs - wenns geht …

Mit dem Bus ist man

unabhängig -

Rollstuhlfahrer auch?

Das ist meine Geschichte:

Ich habe heute einen Arzttermin in Lemgo. Also stehe

ich wegen des schlechten Wetters an der Bushaltestelle

und warte auf den Bus, der auch kommt.

Eine Rampe zum Hinauffahren ist leider nicht vorhanden.

Vielleicht habe ich beim nächsten Bus mehr

Glück. Ich beschließe zu warten. Dann rufe ich noch

schnell beim Arzt an, um mitzuteilen, dass ich den

Termin wohl nicht einhalten kann. Endlich hält dann

doch noch ein Bus mit Rampe. Der Termin ist gerettet.

Ich komme fast pünktlich an. Vielleicht ist ein

Rollstuhltaxi doch besser? Wenn alle Busse eine Auffahrrampe

hätten könnte auch ich meine Termine

ohne wenn und aber einhalten. Bei schönem Wetter

kann ich mit meinem Elektro-Rollstuhl meinen

Sohn oder meine Freunde besuchen, ohne auf den

Bus angewiesen zu sein. Das Busfahren ist für uns

Rollstuhlfahrer immer noch ein kleines Glückspiel.

Erreiche ich mein Ziel und komme ich auch wieder

zurück? Die Bahn hat diesbezüglich nachgerüstet!

Wann wird es den Bus geben, der für alle geeignet

ist, den auch Rollstuhlfahrer ausnahmslos benutzen

können?

Text: Karola Weber

32683 Barntrup

Hamelner Str. 41

Telefon: 0 52 63 / 4622

info@ploeger-etechnik.de

www.ploeger-etechnik.de

■ Planung und Ausführung

aller Elektroarbeiten

■ Photovoltaikanlagen

Thomas Capelle und Claus Wefing,

langjährige Redaktionsmitglieder

unserer Zeitung, haben

die Werkstatt Laubke und somit

auch unser Zeitungsteam verlassen.

Auch Detlef Graefe aus

Bega wird zukünftig nicht mehr

dabei sein. Wir bedauern das

sehr und werden ihre interessanten

Beiträge vermissen. Wir

wünschen alles Gute für ihre

Zukunft.

Thomas Capelle

Werkstatt Laubke

Claus Wefing

Werkstatt Laubke

Detlef Graefe

Werkstatt Begatal

■ Kühl- und Klimaanlagen

■ Steuerungs-Anlagenbau

■ Hausgerätekundendienst

Plöger

Elektrotechnik


30 Voll das Leben 2/2013

Thema Sicherheit 31

Brandschutz-

Maßnahmen

© Lutz Stallknecht - pixelio.de

Werkstatt Laubke

Ich bin seit mehr als 35 Jahren

Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr

und möchte die Gelegenheit

nutzen, euch mal etwas

über den Ernstfall bei Ausbruch

von Feuer zu berichten. Was

müssen die Betroffenen tun, um

sich zu schützen?

Das Thema Brandschutz ist sehr

umfangreich und darum möchte

ich mich hier in diesem Artikel

auf die Brandbekämpfungsmaßnahmen

in der Werkstatt Laubke

beschränken. Jeder von uns

hat Sie schon gesehen, die Feuerlöscher,

die in unserer Werkstatt

hängen. Aber kennt auch

jeder den richtigen Umgang mit

diesen Geräten? Ich möchte es

euch mal erklären:

Der Feuerlöscher wird aus der

Verankerung genommen. Mit

diesem geht man dann an die

Gefahrenstelle und stellt ihn

zunächst vor sich ab. Dann wird

der Sicherungsverschluss gezogen

oder entriegelt. Nun ist

der Feuerlöscher einsatzbereit.

Dann schaue ich wohin der

Rauch zieht. Es ist natürlich

nicht sinnvoll, sich in den Rauch

zu stellen. Erstens sieht man

nichts und zweitens muss ich

dann vielleicht mit einer Rauchvergiftung

ins Krankenhaus gebracht

werden. Also stelle ich

mich so hin, dass der Rauch von

mir weg zieht.

Der Schlauch wird in eine Hand

genommen und der Feuerlöscher

in die andere Hand. Ich

gehe in gebeugter Haltung an

die Feuerstelle und sprühe auf

die Brandquelle.

Das können z.B. Kartons, Holz, Abfalleimer, Papier,

brennbare Flüssigkeiten usw. sein. Es sind

möglichst viele Löscher auf einmal einzusetzen,

um so die Ausbreitung des Feuers zu minimieren.

Beim Löschen ist zu beachten, dass ich das Feuer

mit mehreren Stößen versuche zu ersticken. Das

ist sinnvoll, da der Löscher dann nicht ganz leer

ist und ich bei einer eventuellen Nachzündung die

Flammen sofort wieder im Keim ersticken kann.

Achtung bei Strom !!! Hier ist ein Abstand von

mindestens 1 Meter vorgeschrieben. Diese Regel

gilt bundesweit aber nur bis 1000 Volt. Darüber

hinaus gelten 5 Meter Mindestabstand.

Im Brandfall wird in der Regel geraten, sich in Sicherheit

zu bringen und die Feuerwehr unter

112 zu rufen. Diese Notrufnummer gilt übrigens

im gesamten europäischen Raum. Also, solltet Ihr

mal in die Schweiz, Spanien, Polen, Norwegen oder

Dänemark fahren, gilt immer diese Nummer!

Verhalten im Brandfall

Wenn Ihr euch in Sicherheit bringt, denkt bitte an

alle Kollegen. Ist da vielleicht noch jemand in der

Umkleide, auf der Toilette oder im Fahrstuhl und

natürlich auch im Lager. In der Werkstatt Laubke

haben wir eine sichere Brandschutztür, die sich im

Brandfall von alleine schließt. Ein Durchgang für

uns ist trotzdem immer noch möglich, um ins Freie

zu kommen. Am Sammelplatz angekommen, wird

von den FAB´s die Vollständigkeit festgestellt. Sollte

es vorkommen, dass doch noch jemand vermisst

wird, darf man auf gar keinen Fall wieder in das

brennende Gebäude gehen, sondern dem Einsatzleiter

der Feuerwehr die Anzahl der vermissten Personen

mitteilen. Dieser wird dann alle Maßnahmen

zur Menschenrettung veranlassen.

Ich hoffe, dass dieser Artikel vielleicht ein wenig

dazu beiträgt, dass ihr euch mit diesem wichtigen

Thema mal beschäftigt.

Gegebenenfalls könnt ihr euch an unsere Sicherheitsbeauftragten

Markus Krenz oder Thomas

Plöger wenden. Diese stehen euch mit Rat und Tat

zur Verfügung.

Text: Stephan Grütt

Die neuen Sicherheitsassistenten (v.l.n.r.): Stefan Grütt,

Ingo Hagemann, Derya Gezer, Zilli Völkel, Thomas Plöger

Ausbildung zum

Sicherheitsassistenten

Liebe Leserinnen und Leser,

zur Zeit mache ich meine Sonderpädagogische

Ausbildung (SPZ). Damit ich diese bestehe, muss

ich in unserer Werkstatt ein Projekt durchführen.

Da ich für unsere Werkstatt die Fachkraft für Arbeitssicherheit

(FASI) bin, haben die Werkstatt

und ich entschieden, in diesen Bereich das Projekt

durchzuführen.

Thema des Projektes ist es, freiwillige Kollegen zu

Sicherheitsassistenten auszubilden. Diese sollen

euch vor Ort als Ansprechpartner und Berater im

Bereich Arbeits- und Gesundheitsschutz zur Seite

stehen.

Ihr Service-Center für Berufs-,

Freizeit- und Outdoorkleidung

- Feuerlöschtechnik -

Schulung und Brandschutztraining.

Alverdisser Str. 26 | 32683 Barntrup

Telefon (05263) 45 62 | www.hsf-heinz-schaper.de

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Nach einigen Unterrichtsstunden

und Begehungen in den

Werkstätten Laubke 1 und 2

wurden die Projektteilnehmer

auf eventuelle Gefährdungen

und Probleme geschult.

Als Abschlussprüfung wurde

die Außenstelle Lügde geprüft.

Da Thomas Niemann, unser

FAB und SIB (Sicherheitsbeauftragter)

in Lügde, einen sehr

guten Job macht, mussten wir

uns sehr anstrengen, um überhaupt

etwas zu finden, was

man verbessern könnte. Nach

der Begehung und einem Abschlussgespräch

konnten wir

die Werkstatt mit einem guten

Gefühl verlassen.

Einen Dank möchte ich allen

Projektteilnehmern für die tolle

Zusammenarbeit aussprechen

und freue mich weiterhin auf

eine gute Zusammenarbeit!

Euer FASI Thomas


32 Voll das Leben 2/2013

Radio macht Spaß 33

Mein Projekt:

PSY als

Holzbildchen

Liebe Bastelfreunde,

heute möchte ich Euch einmal

zeigen, wie ich den Sänger „PSY“

in einem Holzbild verewigt habe.

Zunächst stelle ich mich aber

einmal vor: Ich bin seit dem 1.

August 2013 im Arbeitsbereich

der Werkstatt Laubke beschäftigt.

Vorher war ich dort zwei

Jahre im Berufsbildungsbereich

tätig. Ich habe während dieser

Zeit an einigen Projekten teilgenommen.

Da mich PSY als Comic Figur inspiriert hat, habe

ich privat dann eine PSY Comic Figur aus Holz gebastelt.

Zuerst haben wir uns die Materialien, wie

Sperrholzplatte und eine Säge gekauft. Außerdem

braucht man dazu einen Bleistift, Pauspapier, Acrylfarben

und Acryl-Lack. Und das wichtigste, eine Vorlage

der Comic Figur von PSY.

Schritt 1: Zuerst die Figur auf gewünschte Größe

bringen. Dann wird sie mit Pauspapier auf die Sperrholzplatte

übertragen und anschließend mit einer

Laubsäge ausgesägt.

Schritt 2: Die Feinheiten werden dann mit der Kopiersäge

nachgebessert. Danach wird das Holzbildchen

PSY mit einem kleinen Stück Schmirgelpapier

geschliffen.

Schritt 3: Jetzt können wir mit dem Malen beginnen.

Dafür brauchen wir für die kleineren Flächen

und für die Feinheiten einen dünnen Pinsel, und

für die großen Flächen benötigt man dann einen

großen Pinsel. Erst malen wir die Figur mit Acrylfarben

an. Zum Schluss wird alles mit Acryl-Lack

gestrichen.

Wenn dann alles fertig ist, brauchen wir nur noch

einen Haken, damit wir das Bild aufhängen können.

Anschließend habe ich ein Foto von PSY genommen

und ihm mein Bild per Fotoprogramm in

die Hand gedrückt. Die ganze Aktion hat mir viel

Spaß gemacht.

Text: Ulrike Figas

Über meine

aktive Zeit beim

Internet Radio

An einem Freitag, den 13. 03. 2009 hat alles angefangen,

meine allererste Sendung bei Radio Deichpiraten

Rock & Pop Radio begann. Ich war dort „Chefredakteurin“,

weil ich vieles für den Chef recherchiert

habe. Da es aber keinen Chat gab und wir

dort nur über Messenger geschrieben haben, wurde

es langweilig, denn zu so einem Radio gehört

nun mal ein richtiger Chat mit Smileys, wo auch

Hörer ein und aus gehen können und sich Musikwünsche

erfüllen lassen können. Später ging das

Radio dem Ende zu, zum Teil auch aus Krankheitsgründen.

So wie auf dem großen Bild unten sah das Programm

für das „Radio machen“ aus. Außerdem hatte man

ein dazugehöriges Mischpult und ein Mikrofon, wozu

mir mein Mann einen passenden Mikrofonständer

aus Lego-Technik baute, hielt aber gut. Da ich

nicht nur Messenger (Nachrichten) schreiben wollte,

sondern auch einen Chat (wo man miteinander

quatschen kann) mit Smileys haben wollte, hatte

ich mich bei „Sockiiis Welt“ beworben, auch ein

kleiner Radiosender.

Als ich aber auch dort merkte, dass kein Privatleben

der Mitarbeiter akzeptiert wurde, ging bei allen

schnell die Luft raus. Nun bin ich nur noch bei

einem Radio Stammhörerin und Chatversorgerin,

d.h. ich sorge im Chat für virtuelle

Getränke und halte mit virtuellem

Besen und Schrubber

den Chat sauber.

Und hier noch einen Einblick

in den Chat … also, wer mehr

Smileys sehen möchte und gute

Musik hören möchte, dem empfehle

ich mal einfach abends

dabei zu sein wenn einer der

Moderatoren ab 19 Uhr auf

Sendung ist.

Lustige Smileys „im Chat“ …

Ich hoffe, Euch hat der Bericht

über meine kleine Musikwelt

gefallen und wünsche mir,

dass vielleicht eines Tages mal

ein „Radio Laubke“ gegründet

wird. Ich wäre natürlich dabei!

Text: Ulrike Figas

Werkstatt Laubke


Werkstatt Laubke

34 Voll das Leben 2/2013 Von Katzen und Blumen 35

Die Kläranlage

Ich möchte über die Funktionsweise

einer Kläranlage berichten.

Ich bin gelernter Ver- und

Entsorger, Fachrichtung Abwasser

und habe auf einer Kläranlage

meine Ausbildung gemacht.

Anschließend habe ich dort

noch eine Zeitlang gearbeitet.

Es gibt drei Stufen der Abwasserreinigung:

1. Mechanische Reinigung

2. Biologische Reinigungsstufe

3. Chemische Reinigung des

Abwassers

Dazu kommt noch die gesonderte

Schlammbehandlung.

Zu 1. Durch ein Sieb fließt das

Abwasser, dem sogenannten

Rechen. Grobe Stoffe werden

hier aus dem Abwasser entfernt.

Das Rechengut wird ausgepresst

und in einer Mulde gesammelt

und zu einer Deponie

gefahren. Dann durchläuft das

Abwasser den Sand- und Fettfang.

Hier wird Sand (mit Hilfe

einer Luftströmung) und Fett

entfernt. Das Fett schwimmt

oben auf und wird abgeschöpft.

Der Sand wird entwässert und

ebenfalls in einer Mulde gesammelt.

Auch er kommt zur

Deponie. Das Abwasser strömt

nun in das Vorklärbecken. Hier

setzt sich der Schlamm unten

im Becken ab und wird in den

Voreindicker gepumpt. Der Voreindicker

dient zum Entwässern

des Schlammes. Der Schlamm

wird anschließend in den sogenannten

Faulturm gepumpt.

Hier sorgen spezielle Bakterien

dafür, dass der Schlamm nochmals

an Volumen verliert und es

entsteht Methangas. Methangas

wird im Blockheizkraftwerk

mittels Gasmotoren zu Strom

und Abwärme verarbeitet.

Die Kläranlage der Stadt Lemgo aus der Luft …

Zu 2. Jetzt kommen Bakterien mit ins Spiel. Sie

bilden den sogenannten Belebtschlamm. Sie bauen

auf biologische Art- und Weise die Schmutzstoffe,

die biologisch abbaubar sind, ab. Die Bakterien

benötigen Sauerstoff, um die Schmutzstoffe abzubauen.

Der wird im Kompressor erzeugt. Ein Teil

der Bakterien benötigt Sauerstoff, der in einem

Stoff gebunden wird. Hierbei gibt es Becken, die

ohne Sauerstoff auskommen müssen. Aus dem

Harnstoff wird Nitrat, der von den Bakterien ohne

Sauerstoffzufuhr zu molekularen Stickstoff abgebaut

wird. Dieser wird an die Luft abgegeben. Das

Abwasser fließt nun noch in die Nachklärbecken,

wo sich unten der Belebtschlamm absetzt und

wieder zurück in das Belebungsbecken gepumpt

wird. Oben im Becken bildet sich klares Abwasser.

Die Bakterien wachsen und damit muss die Menge

korrigiert werden, indem man den sog. Überschussschlamm

abpumpt und ihn in den Faulturm befördert.

Zu 3. Phosphate werden mit einer Chemikalie

aus dem Boden gefällt. Der dabei entstehende

Schlamm wird in den Voreindicker gefördert.

Zuletzt durchläuft das Abwasser einen aus Bimsstein

bestehenden Filter, der sog. Filtration. Hier werden

kleinste Algen und Verunreinigungen im Abwasser

herausgefiltert. Bei der Schlammbehand-lung

sind wir im Faulturm angekommen. Der Schlamm

reift hier durch Bakterien aus und wird durch ein

spezielles Schlammentwässerungsverfahren (Kammerfilterpresse)

entwässert. Der so aufbereitete

Schlamm wird nun in der Landwirtschaft verwendet

und auf die Felder gebracht. Natürlich unter

Berücksichtigung von Schwermetallgrenzen und

unter Aufnahme eines Düngemittelplans.

Das Abwasser ist jetzt so gereinigt, das es in den

Fluss zurückfließen kann. Die Natur wird so mit dem

gereinigten Abwasser fertig. Man hat einen wertvollen

Beitrag zum technischen Umweltschutz geleistet.

Ich hoffe, ich konnte euch das Thema „Kläranlage“

etwas näher bringen. Text:Christian Begemann

© Bilder: Stadt Lemgo/Kläranlage

© Maria Lanznaster - pixelio.de

Im Garten schnurr end liegt die Katz’

hat in der Sonne einen Platz,

Schmetterling und Vogel fliegen

doch sie bleibt gemütlich liegen,

Hört nur wie die Frösche quaken

In dem Teich im Garten.

So döst sie Stund’ für Stund’

fröhlich und gesund.

Zeichnung:

Markus Steeger

Quelle Gedicht: Internet, Reime und Gedichte

Luftfeuchtigkeit

oder Luftfeuchte

bei

Zimmerpflanzen

Die richtige Luftfeuchte ist der Wachstumsfaktor,

der uns viel Kopfzerbrechen macht. Besonders im

Winter bei trockener Heizungsluft kann man gar

nicht oft genug sprühen, um die Luft anzufeuchten.

Auch viele Wasserschalen auf den Heizungen

erhöhen leider die Luftfeuchtigkeit nicht so stark

wie gewünscht.

Besprühen … Pflanzen, die eine hohe Luftfeuchte

brauchen, können oft besprüht werden – wenn

in den Porträts nicht anderes gesagt wird. Verwenden

Sie kalkarmes (weiches) und zimmerwarmes

Wasser (Regenwasser), ansonsten gibt es Kalkflecken

auf den Blättern. Während der prallen Mit-

tagssonne darf nicht besprüht

werden. Allerdings führt diese

Methode nur zur kurzzeitigen

Erhöhung der Luftfeuchtigkeit.

Dazu kommt die Tatsache, dass

nicht alle Pflanzen besprüht

werden dürfen. Auf den Blättern

von Usambaraveilchen und Gloxinien

zum Beispiel bilden sich

hässliche Flecken. Blüten dürfen

überhaupt nicht besprüht werden!

Flaschengärten, geschlossene

Blumenfenster und

Co. … Einigen Pflanzen, allen

voran die fleischfressenden, reichen

die genannten Methoden

nicht aus. Sie können nur bei einer

dauerhaft hohen Luftfeuchte

gedeihen. Text: Thomas Capelle


Diesmal schön weihnachtlich - die bunte Seite 37

Rezepte & Rätsel

Gefüllte

Honigkuchen Torte

125g Honig

65g Magazine

2 Eier

125g Zucker

200g Weizenmehl

100g blütenzarte Haferflocken

2tl Lebkuchengewürz

2tl Backpulver

500g Äpfel

100g Mandeln

100g Rosinen

3el Zucker

150g Zartbitterkuvertüre

ganze Mandeln zum Verzieren

Gewürzschnitten

180 g Margarine

3 Eigelb 3 Eischnee

240g Zucker

1 El Rum oder Rotwein

240g Mehl

1 P Backpulver

1 P Lebkuchengewürz

2El Kakao

1/8 l Milch

Schokoguss

Einen Rührteig herstellen,

anschließend den Eischnee

unterheben, den Teig auf ein

mit Backpapier belegtes Backblech

streichen, bei 200 Grad

ca. 20 Minuten backen.

Nach dem Erkalten mit Schokoguss

bestreichen und in Stücke

schneiden.

Rezept: Ulrike Figas

Lösung Rätsel Seite 37:

Die Krippe, da sie nicht am Baum hängt

1. Den Honig mit der Margarine in einen Topf

geben, schmelzen lassen, vom Feuer nehmen und

vollständig auskühlen lassen.

2. Die Eier mit dem Zucker und dem Rum in eine

Schüssel geben, schaumig schlagen.

3. Das Weizenmehl mit den Haferflocken, dem

Lebkuchengewürz, sowie dem Backpulver vermischen

und mit der Honig-Fett-Mischung unter die

Eimasse ziehen.

4. Die Äpfel schälen, entkernen, raspeln, mit den

gehackten Mandeln, Rosinen und Zucker mischen.

Die Hälfte des Teiges in eine Springform geben.

5. Die Apfelmischung auf dem Teig verteilen, mit

dem restlichen Teig überziehen, glattstreichen,

anschließend den Kuchen im auf 180-200 Grad

vorgeheizten Backofen 40-45 Minuten backen.

6. Den Kuchen herausnehmen, vollständig auskühlen

lassen, die Kuvertüre im Wasserbad schmelzen

lassen und den Kuchen damit überziehen. Mit geschälten

Mandeln verzieren, vollständig abtrocknen

lassen und zum Verzehr bereitstellen.

© birgitH - pixelio.com

Lauchcremesuppe (4 Pers.):

1 Liter Wasser

20 g Gemüsebrühe

1 kg Lauch

500 ml Milch 1,5 %

200 g Möhren

Salz, Pfeffer, Muskat, Knoblauch,

frische Kräuter

- Wasser mit Gemüsebrühe zum

Kochen bringen.

- Den Lauch in das kochende Wasser

geben und gar kochen.

- Mit dem Passierstab pürieren.

- Milch hinzufügen und mit den

Gewürzen abschmecken.

- Geraspelte Möhren kurz in der

Suppe garziehen

Quelle: Andrea Gran, Lehrküchenrezepte 2010

© Bilder - pixelio.com (10), Escher Design (1)

Kerzen

Lametta

Welcher Begriff

gehört nicht dazu?

Und warum?

Lösung Seite 36

Baumständer

Lichterkette

Strohsterne

Baum

Krippe

Kugeln


Wohnbereich

38 Voll das Leben 2/2013

Besuch bei

Christoph 13

Am 31. Mai war es endlich soweit.

Gemeinsam mit einigen

Unterstützern vom AUW haben

wir den Rettungshubschrauber

„Christoph 13“ in Bielefeld

besucht. Der Pilot und ein Rettungsarzt

haben uns durch die

Station von „Christoph 13“

geführt. Außerdem zeigten sie

uns den Hubschrauber von innen

und außen. Zum Schluss

zeigte man uns noch den Rettungswagen.

Kurz vor Ende bekam

der Pilot einen Funkspruch

und das Rettungsteam musste

zu einem Einsatz fliegen. Dabei

machten sie ganz schön viel

Wind. Text: Thomas Liese

Drachenboot-

Rennen in Essen

Wir sind am 28. Juni 2013 früh

morgens vom Wohnheim Paradiesmühle

und Wohnheim Wiesengrund

aus in Richtung Essen

zum integrativen Drachenbootrennen

auf dem Baldeneysee

gefahren.

Als wir in Essen angekommen

sind hat es in einer Tour nur

geregnet und das hat sich auch

den ganzen Tag nicht geändert.

Trotz des schlechten Wetters haben

aber alle viele Spaß gehabt.

Unser Team zeigte auch wieder

„Der Rettungshubschrauber Christoph 13 ist seit Juli

1976 am Städtischen Klinikum Bielefeld-Rosenhöhe

stationiert. Die Station wird durch das Bundesministerium

des Inneren betrieben. Als Stationsmaschine

wird zur Zeit ein Eurocopter vom Typ EC 135

T2i eingesetzt. Die Maschine ist besetzt mit einem

Piloten der Bundespolizei, einer Notärztin oder

einem Notarzt der Städtischen Kliniken Bielefeld

(Fachbereiche Anästhesie und Chirurgie) sowie

einem Rettungsassistenten der Berufsfeuerwehr

Bielefeld. Christoph 13 fliegt jährlich etwa 1.300

Einsätze.“ Quelle: www.christoph-13.de

Alle legen sich mächtig ins Zeug um auch in diesem

Jahr wieder ganz vorne zu sein …

Das diesjährige Sommerfest des Wohnbereichs

hatte das Motto „Leinen los!“. Hierzu haben die

Bewohner und Mitarbeiter gemeinsam im Vorfeld

den Gartenpark der Wohnheime Paradiesmühle in

eine Küstenlandschaft verwandelt.

So wurde zum Beispiel aus dem Sommerhäuschen

ein Schiff, die „MS Paradiese“, gebaut und viel

Sand für ein Sonnendeck und ein Piratendorf geeine

super Leistung und belegte, wie im letzten

Jahr, den zweiten Platz im B-Finale. Dafür gab es

auch wieder bei der abschließenden Siegerehrung

für jeden eine Medaille. Text: Elke Hardiquest

Sommerfest des Wohnbereichs

„Leinen los“ an der

Paradiesmühle!

„Action“ im Wohnbereich 39

schaufelt. Dort konnte man sich

bei den Mühlenpiraten beim

Entenangeln oder Seemannsknoten

versuchen.

Auch das kulinarische Angebot

wurde auf die Nordsee abgestimmt.

So gab es zum Beispiel

verschiedene Fischbrötchen und

eine Nordsee-Platte, mit der

sich die Gäste stärken konnten

und an der Haifischbar wurden

Cocktails wie der Wattwurmkiller,

der Sonnenuntergang oder

die Blaue Lagune gemixt.

Für die passende Musik und ordentlich

Stimmung sorgte zuerst

der Shantychor „Kliffkieker“ aus

Herford. Leider spielte das Wetter

am Anfang nicht mit und es

regnete die erste Stunde lang.

Davon ließen sich aber alle die

Laune nicht verderben und so

wurden einfach ein paar große

Sonnenschirme vor die Bühne

gestellt und darunter weitergetanzt.

Ein kleiner Schauer ist

schließlich an der See nichts

ungewöhnlich.

Der Männergesangsverein Liedertafel

aus Barntrup hatte mehr

Glück. Es wurde wieder trocken

und auch sie begeisterten die

Besucher mit ihren Seemannsliedern.

So war es für alle ein

schöner Nachmittag an dem

man sich an der Paradiesmühle

fühlen konnte wie im Kurzurlaub

an der Nordsee.

Text: Sascha Herrmann


40 Voll das Leben 2/2013

Wohnbereich

Das Fußballturnier

Packende

Duelle

auf dem Kleinfeld.

Lebenshilfe Rinteln

verteidigt Titel …

Lemgo-Entrup. Reger Betrieb

herrschte am 24. August auf dem

Sportplatz „Ilse-Kampfbahn“ in

Entrup, der als Austragungsort

für das mittlerweile 6. Fußballturnier

für Menschen mit Behinderungen

der Lebenshilfe Lemgo

e.V. diente.

Bei strahlendem Sonnenschein

trafen die Mannschaften der Lebenshilfen

Rinteln, Lübbecke, Höxter,

und Herford auf die Teams

der gastgebenden Lebenshilfe

Lemgo, vertreten durch die Werkstätten

„Großer Stein“ aus Lieme

und Begatal, sowie den Wohnbereich.

Die Fußballer lieferten sich auf

dem Kleinfeld ehrgeizige, aber

faire Duelle und ermittelten in

der Vorrunde zunächst die Platzierungen

für die anschließenden

Finalspiele.

Neben den beteiligten Sportlern

fanden auch viele Zuschauer

den Weg nach Entrup, um die

teilnehmenden Mannschaften

lautstark zu unterstützen, sich

mit selbstgebackenem Kuchen

und Gegrilltem zu stärken und

über die packenden Partien zu

fachsimpeln.

Am Nachmittag setzte sich dann zunächst im Spiel

um Platz 5 die Mannschaft der Werkstatt „Großer

Stein“ mit 2:0 gegen die Lebenshilfe Höxter durch.

Anschließend siegte das Team des Wohnbereichs im

Lebenshilfe Lemgo internen Duell um den dritten

Platz mit 10:2 gegen die Werkstatt Begatal, ehe es

im Finale zu einer Neuauflage des Endspiels von 2011

zwischen der Lebenshilfe Rinteln und der Lebenshilfe

Lübbecke kam. Die Rintelner konnten das Endspiel

mit 9:0 für sich entscheiden und sich so erneut den

Turniersieg sichern.

Bei der abschließenden Siegerehrung, bei der die

Pokale traditionell durch den Vorsitzenden des Bewohnerbeirats,

Pierre Reker, übergeben wurden,

waren sich alle Teilnehmer und auch die Fans und

Zuschauer darüber einig, einen tollen Fußballtag erlebt

zu haben und sich in 2 Jahren hier erneut zum

Turnier treffen zu wollen.

Ein besonderer Dank galt seitens der Lebenshilfe

Lemgo hierbei den Verantwortlichen des FC Union

Entrup, die nicht nur erneut ihre Sportstätte zur Verfügung

stellten, sondern sich im Vorfeld auch aktiv

an den Vorbereitungen beteiligten.

Text: Andrea Kurten, Sascha Herrmann

Paradiesischer Apfelsaft

Bereits seit 2011 stellen die Teilnehmer der Tagesstruktur,

unter der Leitung von Cornelia Schicke-

Bothe und Heinrich Scholtyssek, im Herbst ihren

eigenen Apfelsaft her.

1 ... Hierzu werden zunächst die Apfelbäume im

Garten der Wohnheime „Paradiesmühle“ abgeerntet.

In diesem Jahr wurden insgesamt über eine

halbe Tonne Äpfel gesammelt und in Kisten und auf

einen Anhänger verladen.

2 ... Hiermit ging es dann am 24.10. nach Uhlental

bei Sonneborn auf den Hof Sölter, wo an dem Tag

Frau Beate Wilde aus Barntrup mit ihrer mobilen Apfelsaftmosterei

vor Ort war.

3 ... Als erstes wurden die mitgebrachten Äpfel in

grüne Kunststoffkörbe umgefüllt und dann in ein

Wasserbad getaucht, um die Äpfel zu waschen. Im

nächsten Schritt kamen die gewaschenen Äpfel in

einen Häcksler und wurden zur sogenannten Maische

zerkleinert.

4 ... Diese Maische wurde nun in Tücher eingewickelt

und in einem Metallrahmen zu Rechtecken

geformt, welche abwechselnd mit einer Kunststoffplatte

gestapelt und unter einer großen Presse

zusammengedrückt wurden, so dass der Apfelsaft

herausläuft.

5 ... Die ausgepresste Maische kann anschließend

als Kompost oder als Futter für Vieh oder Wild verwendet

werden.

6 ... Der herausgepresste Apfelsaft wurde in einem

großen Kessel, dem Pasteurisator, schonend auf

etwa 80 Grad erhitzt, anschließend direkt heiß in 5

oder 10 Liter große Kunststoffschläuche mit einem

kleinen Zapfhahn abgefüllt und mit einem Karton

umschlossen.

Dadurch kann man den Saft ganz ohne Konservierungsstoffe

haltbar machen. Auch wenn er angebrochen

ist hält er sich noch mehrere Wochen, da

keine Luft eindringen kann.

7 ... Insgesamt kamen so in diesem Jahr 380 Liter

- 7-

Apfelsaft zusammen.

Text: Sascha Herrmann

1

2

3

4

5

6


Mit dem Wohnbereich

unterwegs ...

Beim Osterhasen

basteln …

„…einige von uns sind

auf den höchsten Berg im

Schwarzwald, den Feldberg

gewandert.“

Corinna Adam

… mit den unterschiedlichsten Verkehrsmitteln

- dem Fahrrad, dem PKW, per

Bahn, mit dem Flugzeug und natürlich auch

zu Fuß waren wir im letzten Halbjahr viel

unterwegs. Von Holland im Norden über

Düsseldorf, Frielendorf am Silbersee, Nettetal,

den Schwarzwald, den Chiemsee – bis

nach Mallorca haben wir uns umgeschaut.

Gemeinsam mit unseren Betreuern hatten

wir jede Menge Spaß und es gab viel zu

sehen. Auf diesen beiden Seiten zeigen

wir Euch unsere Reisefotos. Viel Spaß beim

„Mitreisen“ …

„… Im nächsten Jahr wollen

wir wieder zum Wandern

nach Bayern – dann aber

auf die Zugspitze!“

Tanja Harak

„… und auf einmal sah die

Großstadt Düsseldorf aus wie

eine kleine Stadt von oben

betrachtet.“

Dennis Wehrmann

Wohnbereich unterwegs ...

Rötenbach/Schwarzwald

„… Tubbergen ist ein kleiner,

schöner Ort in Holland.“

Freizeitgruppe Wiesengrund

„… Das hat mir

großen Spaß

gemacht und ich

war glücklich

mir das

zugetraut

zu haben.“

Bernhard Mayer

Frielendorf/Silbersee

Bad Endorf/Chiemsee

Auf Mallorca.

„… Wir sind gleich

zum Meer gewesen.“

Lothar Mörtenhuber

„… In Xanten waren wir im

archäologischen Park und im Römermuseum.

Es war total klasse.“ Claudia Luckas

Fahrradfreizeit am Niederrhein


44 Voll das Leben 2/2013

Neue Mitarbeiter 45

Ausgeschieden … „Vielen Dank und alles Gute für die Zukunft!“

Wir stellen vor … unsere „Neuen“ im zweiten Halbjahr 2013.

Ursula Köller

Werkstatt

Begatal

Regina Schilling

WH I, Barntrup

Dieter Schulze

Werkstatt

Begatal

Martin Schmidt

Werkstatt

Großer Stein

Ralf Althof

ab 1. September

Werkstatt Großer Stein

Lieme

Denis Bartelt

ab 12. August

Werkstatt Großer Stein

Lieme

Loreen Büttner

ab 12. August

Werkstatt Großer Stein

Jahrespraktikantin

Meike Düwel

ab 1. November

Werkstatt Großer Stein

Lieme

Wir trauern …

Wir trauern um Beschäftigte und Bewohner, die im zweiten

Halbjahr 2013 verstorben sind.

Elfi Koch, Wohnheim Paradiesmühle, Haus II

Rudolf Tegt, ehem. Werkstatt Begatal

Uwe Nolte, Werkstatt Begatal

Martina

von der Heide

ab 15. Mai

WH II, Barntrup

Sybille Lorenz

ab 1. November

Buchhaltung

Lemgo

Reinhard Lücke

ab 1. September

Werkstatt Großer Stein

Lieme

Alexandra

Masnata

ab 1. Juli

FF, Lemgo

Persönliches & Personelles

Bild: nadine krauß/pixelio.de

Sabine Micke

ab 1. Juli

Werkstatt Laubke

Heinrich Thies

ab 15. Juni

Integrationsassistent

Regina Mische

ab 1. November

Werkstatt Begatal

Dörentrup/Bega

Esther Tscharnke

ab 1. November

Werkstatt Großer Stein

Lieme

Angela Reiband

ab 1. August

WH III, Lemgo

Jahrespraktikantin

Sandra Wallbaum

ab 15. Juli

WH II, Barntrup

Vertretung

Olga Stirz

ab 1. Oktober

Wohnheim

Wiesengrund


46 Voll das Leben 2/2013

Termine

Nicht verpassen ...

28. 02. 2014 Karneval für Beschäftigte zeitgleich in Bega und Lieme

20. 02. 2014 Lossprechungsfeier Werkstatt Großer Stein

21. 02. 2014 Lossprechungsfeier Werkstatt Begatal

10. 05. 2014* „Tag der offenen Tür“ der Werkstatt Begatal mit abendlicher Party

28. 06. 2014* Festakt zum 50jährigen Jubiläum der LH Lemgo, anschließend

„Tag der offenen Werkstatt“, Werkstatt Großer Stein in Lieme

04. 07. 2014* Fest für alle hauptamtlichen Mitarbeiter

30. 08. 2014* Musikparty in der Laubke zum 20. Geburtstag der Werkstatt

06. 09. 2014* Mitgliederversammlung,

anschl. Sommerfest der Wohnheime Paradiesmühle in Barntrup

27. 09. 2014* inclusives Theaterprojekt in Zusammenarbeit mit der Theatergruppe

„Stattgespräch“ im Lemgoer Bahnhof

08. 11. 2014 Martinsmarkt Elfenborn

22. 11. 2014 Winterlicher Basar in Bega

05. 12. 2014 Jubilarehrung Großer Stein

12. 12. 2014 Jubilarehrung Begatal

Betriebsferien 2014

Ostern

22.04.-25.04. Bega/Gr. Stein/Laubke

Sommer 14.07.-25.07. Bega/Großer Stein

21.07.-08.08. Lügde

Weihnachten 22.12.-02.01. alle Werkstätten

Brückentage 02.05. 2014 alle Werkstätten

30.05. 2014 alle Werkstätten

20.06. 2014 alle Werkstätten

Personalfortbildung

10.-11. 03. 2014 Bega + Lügde + Großer Stein

Jahre

*Grosse Ereignisse

… werfen Ihre Schatten voraus!

Die Lebenshilfe Lemgo wird im

Jahr 2014 50 Jahre jung. Dies

wollen wir gebührend feiern

und dafür bestehende, bewährte

Feste und Feiern nutzen, aber

auch Neues ausprobieren. Die

Festivitäten finden im Zeitraum

von Mai bis September 2014

statt. Seien Sie dabei und verpassen

Sie nichts. In so einem

Rahmen wird erst wieder 2064

gefeiert!

Jahre


BEWEGT. VERBINDET. BLEIBT.

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Wir verabschieden uns

bei unseren Kunden

und wünschen ein

Frohes Weihnachtsfest

& einen guten Rutsch

ins Neue Jahr

2014!

TV Lemgo von 1863 e.V.

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Impressum

Voll das Leben!

Zeitung der Lebenshilfe Lemgo e.V.

Herausgeber Lebenshilfe Lemgo e.V.

Vogelsang 13, 32657 Lemgo

www.lebenshilfe-lemgo.de

Auflage 1.200 Expl.

Erscheinungsweise 2 x jährlich.

Die 1. Ausgabe 2014 erscheint vorauss.

im Juni.

Redaktionsschluß: 15. April 2014

Anzeigenschluß: 15. Mai 2014

Redaktion G. Büker, T. Ehlen, K.

Janz, I. Kerkhof, S. König, D. Graefe,

D. Niewald, I. Priebe-Wiethaup,

C. Wefing, J. Windmeier …

Die einzelnen Beiträge geben nicht

unbedingt die Meinung des Herausgebers

wieder.

Konzeption/Gestaltung

Britta Richard

www.imageplus-lemgo.de

Druck

Druckerei Strangfeld

www.strangfeld.de

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