Wichtiger Beitrag zur Imagebildung - Stadt Mannheim

mannheim.de

Wichtiger Beitrag zur Imagebildung - Stadt Mannheim

Donnerstag, 07. 02. 2013 - Ausgabe Nr. 06

E-Mail: medienteam@mannheim.de - Telefon: 0621 293 2911 - www.mannheim.de

BLATT_03

Öffnungszeiten an

Fastnachtsdienstag

Der Fastnachtsdienstag wird in Mannheim

traditionell besonders begangen:

Er bildet den Höhepunkt und den Abschluss

der Straßenfastnacht. An diesem

Tag ändern sich die Öffnungszeiten

einiger städtischer Dienststellen:

Bürgerservices

Alle Dienststellen der Bürgerdienste

der Stadt Mannheim – also die Bürgerservices,

das Standesamt und die Ausländerbehörde

– sind am Fastnachtsdienstag,

12. Februar, vormittags von 8

bis 12 Uhr geöffnet. Damit ändern sich

lediglich die Öffnungszeiten der Bürgerservices

Waldhof, Käfertal, Seckenheim,

Neckarau und Neckarstadt-

West, die dienstags üblicherweise von

15 bis 18 Uhr geöffnet sind.

Eissportzentrum

Das Eissportzentrum Herzogenried

(EZH) erweitert in den Fastnachtsferien

sein Eislaufangebot: Vom 11. bis 15.

Februar ist täglich von 14 bis 17 Uhr

Publikumslauf. Auch der beliebte

„Schlägerlauf“ findet wieder im EZH

statt. Das Zusatzangebot können alle

Interessierten am Dienstag, 12. Februar,

Donnerstag, 14. Februar und Freitag,

15. Februar, jeweils von 10 bis 12

Uhr nutzen.

Jugendhäuser

Das Jugendhaus Schönau und das Jugendhaus

Erlenhof sind am Fastnachtsdienstag,

12. Februar, geschlossen.

Das Jugendhaus Herzogenried hat

mittags geöffnet und ist abends geschlossen.

Bibliotheken

Die Kinder- und Jugendbibliothek im

Dalberghaus und die Zentralbibliothek

in N 1 bleiben am Fastnachtsdienstag

geschlossen.

Die übrigen städtischen Dienststellen

haben wie üblich geöffnet. (red)

Zwei Höhepunkte

in der Kunsthalle

Im Rahmen der Jahrespressekonferenz

der Kunsthalle wurden unter anderem

zwei Programm-Highlights des Jahres

2013 vorgestellt: „Nur Skulptur“ heißt

ein Ausstellungs- und Wissenschaftsprojekt,

das vom 16. März bis 17. November

zu sehen ist. Wer im Vorfeld

des Neubaus der Kunsthalle Mannheim

ein letztes Mal in dem als Skulpturenmuseum

konzipierten Erweiterungsbau

der 1980er Jahre auf knapp

2000 Quadratmetern eine Ausstellung

mit rund 400 Werken der Bildhauerkunst

plant, sollte sich Verstärkung

holen. Das ist geschehen in Mannheim,

wo das Wissenschaftlerteam den

Entschluss fasste, sein kunsthistorisches

Know-how zu den Sammlungsbeständen

beim Kuratieren um eine

künstlerische Dimension zu erweitern.

Weil die Zeichen in der Kunsthalle

nun mal auf Veränderung stehen

braucht es keine finalen Lösungen. In

dem Bewusstsein, dass ein Museum

vom ständigen Zugewinn neuer Denkansätze

lebt, holten sich Ulrike Lorenz

und Stefanie Patruno für die Abschiedspräsentation

den Künstler Bogomir

Ecker ins Haus.

Ein zweiter Höhepunkt des Jahres

heißt „Dix/Beckmann: Mythos Welt“

– ein Ausstellungsprojekt vom 22. November

2013 bis 23. März 2014 in Kooperation

mit der Hypo-Kulturstiftung

München. Zwei große Komplementärfiguren

der deutschen nachexpressionistischen

Kunst treffen aufeinander

in Mannheim und München – an Orten,

die ihren Lebensweg geprägt und

ihr künstlerisches Schaffen beeinflusst

haben. In Mannheim, wo 1925 der

Epochenbegriff der Neuen Sachlichkeit

geprägt wird, sind beide die zentralen

Protagonisten der gleichnamigen

Ausstellung. Nach dem Zweiten Weltkrieg

würdigt die Kunsthalle Mannheim

1952 Otto Dix in einer Werkschau.

Auf der Basis dieser historischen

Gegebenheiten hat die Direktorin

der Kunsthalle Mannheim und

Dix-Expertin Ulrike Lorenz in Zusammenarbeit

mit der niederländischen

Beckmann-Spezialistin Beatrice von

Bormann das Konzept für die Ausstellung

entwickelt. (red)

Die Bundesgartenschau 1975 in Mannheim war eine Erfolgsgeschichte. Daran soll die Veranstaltung 2023 nahtlos anknüpfen.

Mannheim will sich auf den Weg

für eine Bewerbung zur Bundesgartenschau

(BUGA) 2023 machen.

Der Gemeinderat wird am 19. Februar

darüber entscheiden. Die

Amtsblatt-Redaktion sprach mit

Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz

über die Rahmenbedingungen der

Bewerbung.

??? Warum eine Bundesgartenschau

für Mannheim?

Dr. Peter Kurz: Zwei unserer großen

US-Konversionsflächen, Coleman im

Norden und Spinelli in Feudenheim,

sind im Flächennutzungsplan so festgelegt,

dass sie nach der Umwandlung

große Freilandflächen für das Klima

beibehalten müssen. Dafür müssen sie

erworben, erschlossen und überplant

werden. Geplant ist, dass sie Teil eines

großen Grünzugs werden. Spinelli liegt

dabei mitten im Stadtgebiet und im

Grünzug. Bundesgartenschauen sind

hervorragend geeignet, große Stadtplanungsprojekte

voranzubringen. Jede

BUGA der letzten 20 Jahre hat geholfen,

städtebauliche Projekte zu beschleunigen

– ein Beispiel hierfür ist

die Bundesgartenschau 2011 in Koblenz.

Das Bundesgartenschau-Gelände

in Mannheim wäre mit 55 Hektar

nur ein Bruchteil des Grünzuges und

nur an 160 Tagen im Jahr 2023 mit einem

Zaun begrenzt.

Neben den Effekten für die Stadtentwicklung

gibt es natürlich auch

noch weitere Effekte: Es ist ein Beitrag

zur Imagebildung Mannheims als lebenswerte

Großstadt. Überdies sind

geschätzte 2,8 Millionen Besucher zu

erwarten, die Einnahmen in die Stadt

bringen, und natürlich soll die BUGA

2023 auch ein Fest für die Mannheimer

sein – ähnlich der BUGA 1975!

??? Warum nicht allein auf Spinelli?

Dr. Peter Kurz: Die 80 Hektar des

Spinelli-Geländes sind eine Trockenlandschaft,

die sich ohne erhebliche

Natureingriffe nicht für eine BUGA

eignet. Denn bei einer BUGA wird immer

eine Vielfalt von Landschaftstypen

gezeigt. Jeder Bewerbung geht eine

Landschafts- und Machbarkeitsstudie

voraus. Diese hat das Büro sinai, das

bereits sechs andere Gartenschauprojekte

erfolgreich begleitet hat, für

Mannheim erstellt. Der Gutachter

hält die Schnittstelle um Spinelli und

Au für den interessantesten Punkt einer

Mannheimer Gartenschau. Hier

treffen mit sechs Metern Höhenunterschied

Trocken- und Feuchtgebiete

aufeinander. Diese Passage auszubauen,

ökologisch aufzuwerten und die

Verbindung vom Neckar bis zum Käfertaler

Wald durchgängig für Menschen

begehbar, erlebbar und fahrradbefahrbar

zu machen, ist Teil seiner

Vision.

??? Wer schützt die Au?

Dr. Peter Kurz: Die Au ist Landschaftsschutzgebiet

und soll es auch

bleiben. Sie ist im Besitz der Stadt. Die

BUGA-Planung sieht vor, dass ein Drittel

des BUGA-Geländes auf der Au liegen

würde und dort eine ökologische

Form der Landwirtschaft sowie naturnahe

Gewässer, dem alten Neckararm

nachempfunden, gezeigt werden. Das

spiegelt die ehemalige Natursituation

der Au exakt wieder, Durchgangswege

werden erhalten.

??? Wie geschieht mit den Kleingärten?

Die „Beseitigung“ von Gärten ist nicht

geplant, vielmehr sollen alle Gartenvereine

einbezogen werden. Eine gemeinsame

Planung soll zeigen, wie die

Gartenbauanlage modelliert werden

kann, damit neue Formen der Bepflanzung

möglich werden, Pflanzen vorgestellt

werden können oder man „Urban

Gardening“ zeigen kann.

??? Wie verhält es sich mit der Straße

„Am Aubuckel“?

Dr. Peter Kurz: Die Straße war historisch

ein Kompromiss für weggefallene

Wege zwischen Käfertal und Feudenheim

und wird heute auch für den Industrie-Lastverkehr

benutzt, trotz ihrer

geringen Breite von 6,50 Metern. Der

Verbleib an dieser Stelle, von der die

Planungen jetzt zunächst einmal ausgehen

sollen, hat Vor- und Nachteile.

Man kann durch leichte Absenkung

eine BUGA-Konzeption durchführen.

Ökologischer könnte eine Verlegung

sein, wobei jede Alternative ebenso

Vor- und Nachteile hat. In einem Verkehrsgutachten

werden die weiteren

Verkehrsfragen zur Konversion erarbeitet.

Das ergibt unter Umständen weitere

Erkenntnisse.

??? Wie soll die BUGA finanziert werden?

Dr. Peter Kurz: Derzeit sind rund 105

Millionen Euro für den Investitionshaushalt

und rund 41 Millionen für

den Durchführungshaushalt der Bundesgartenschau

veranschlagt. Diese

Kosten werden mit Eintrittspreisen,

Sponsorengeldern, Grundstückserlösen

und Landesmitteln verrechnet, so

dass derzeit von einem Aufwand von

60 Millionen Euro für den kommunalen

Haushalt ausgegangen wird. Ein

großer Teil der Investitionskosten fällt

auch dann an, wenn keine Bundesgartenschau

durchgeführt wird, so beispielsweise

Investitionen in die Infrastruktur

oder zur Erschließung der Flächen.

Viele der Maßnahmen zur Bundesgartenschau

sollen Anschlussinvestitionen

privater Investoren anstoßen.

??? Wie soll sich die Wohnbebauung

entwickeln?

Dr. Peter Kurz: In Mannheim gibt es

Bedarf in allen Segmenten und Formen

des Wohnungsbaus. Jede Konversionsfläche

soll eine Mischung aus

Wohnen, Arbeiten, Grün- und Gemeinschaftsflächen

beinhalten, ganz

so, wie es aus dem ersten Weißbuch

hervorgeht. Auf Spinelli kann städtebaulich

sinnvoll der Südrand bei Käfertal

mit etwa 15 Hektar Bebauung erschlossen

werden. Die alten Grenadierhäuser

im Südosten können zu

Kultur- und Arbeitshöfen entwickelt

werden – dazwischen liegt die Frischluftschneise.

FOTOS (3): STADTARCHIV MANNHEIM

Wichtiger Beitrag zur Imagebildung

Konversion in Mannheim: Zehn Fragen und Antworten zur Bewerbung für eine Bundesgartenschau 2023

??? Wie soll der Verkehr abgewickelt

werden?

Dr. Peter Kurz: Im Mittelpunkt der

BUGA stehen die etwa 2,8 Millionen

Besucher, deren Anfahrt mit zwei Straßenbahnlinien,

S-Bahn-Anschluss und

einem Shuttle-Parkplatz hervorragend

gesichert werden kann. Derzeit beschäftigen

wir uns mit der zentralen

Frage, ob der Grünzug vor und nach einer

BUGA Perspektiven für eine verstärkte

Fahrraderschließung in nordöstlicher

Richtung hergibt – davon

würden die Mannheimerinnen und

Mannheimer langfristig profitieren.

??? Was ist mit der Bürgerbeteiligung?

Dr. Peter Kurz: Viele Bürgerinnen

und Bürger sehen in einer Bewerbung

zur Bundesgartenschau eine sinnvolle

Nutzung der frei werdenden Konversionsflächen.

Diesen Vorschlag aus dem

Beteiligungsverfahren haben Verwaltung

und Gemeinderat aufgegriffen

und eine mögliche Bewerbung im Dezember

2011 in die Wege geleitet. Viele

freiwillige Zukunftslotsinnen und Zukunftslotsen

haben den Prozess seither

engagiert begleitet und zahlreiche Gesprächskreise

angeboten. Die Machbarkeitsstudie

des Büros sinai wurde

öffentlich vorgestellt, ebenso die Position

der Initiative Spinelli. Beides ist

nach wie vor im Internet zu finden.

Eine gemeinderätliche Arbeitsgruppe

hat seit November 2012 auf Basis des

ersten Entwurfs der Machbarkeitsstudie

einen breiten Konsens für den Gemeinderat

erarbeitet.

Die Planung der Bundesgartenschau

wird als offener und zugleich

verbindlicher Beteiligungsprozess gestaltet

werden. Dies soll die Lust auf

Bürgerbeteiligung erhöhen.

??? Wie sieht der Zeitplan zur Bewerbung

aus?

Dr. Peter Kurz: Die Planung begann

mit dem Gemeinderatsbeschluss Ende

2011. Die jetzt anstehende Entscheidung

ist eine Festlegung auf einen Rahmenplan,

ohne den es keine Bewerbung

geben kann. Über die Annhame

der Bewerbung entscheidet die deutsche

Bundesgartenschau-Gesellschaft

noch im April oder Mai 2013. Dann

erst beginnen Detailplanungen. Die

Entscheidungsinstanz bleibt auch

nach der Gründung einer BUGA-

GmbH der Gemeinderat.

DIE STADT IM BLICK

Mobile Messungen

der Geschwindigkeit

Die Stadt Mannheim führt vom 11. bis

15. Februar in folgenden Straßen Radarkontrollen

durch: Alsenweg – B 36 – B

38a – Banater Straße – Belfortstraße –

Dammstraße – Groß-Gerauer Straße –

Hans-Thoma-Straße – Hermsheimer

Straße – Herzogenriedstraße – Karlsternstraße

– Langer Schlag – Langstraße –

Ludwigshafener Straße – Luzenbergstraße

– Neckarauer Waldweg – Paul-Martin-Ufer

– Pestalozzistraße – Rheingoldstraße

– Riedfeldstraße – Rottfeldstraße

(Zone 30) – Schienenstraße – Seckenheimer

Landstraße – Seckenheimer

Straße – Sibylla-Merian-Straße – Waldparkstraße

– Waldpforte – Waldstraße –

Wiesbadener Straße – Wilhelm-Wundt-

Straße – Zeppelinstraße. Kurzfristige Änderungen

oder zusätzliche Messstellen

sind möglich. (red)

Elektronischer Newsletter

der Wirtschaftsförderung

Am 27. März wird die Mannheimer Wirtschaftsförderung

mit ihrem ersten

Newsletter „Fakten & Faktoren“ online

gehen, der dann monatlich erscheint.

Aktuelle Meldungen vom Standort

Mannheim und der Wirtschaftsförderung

sind dort ebenso zu finden wie

Termine, Veranstaltungstipps und städtische

Ankündigungen. In einer ergänzenden

Rubrik werden außerdem interessante

Netzwerkpartner vorgestellt.

Anmeldungen sind unter dem Link mailings.mannheim.de/wirtschaftsfoerderung.jsp

ab sofort online möglich.

Weitere Informationen finden sich unter

www.mannheim.de/wirtschaft-entwickeln/fakten-faktoren.

(red)

Baumarbeiten

am Rheinufer

Am Stephanienufer müssen auf Höhe

der Waldparkstraße zehn kranke Bäume

stark beschnitten und zwei gefällt

werden. Das hat eine aktuelle Begutachtung

ergeben. Von den erkrankten

Bäumen gehen erhebliche Unfallgefahren

für Besucher der Rheinpromenade

aus. Daher werden in den nächsten Tagen

die Kronen der zehn Bäume stark

zurückgeschnitten. Eine im Stamm gebrochene

Weide und ein Ahornbaum

mit Pilzbefall müssen komplett entfernt

werden. (red)

Stadt schafft Anreize für

private Modernisierungen

Käfertal-Zentrum ist förmlich als Sanierungsgebiet

festgelegt. Damit hat die

Stadt Mannheim die Voraussetzung geschaffen,

dass alle Private, die ihr Gebäude

modernisieren oder instand setzen

möchten, steuerliche Vergünstigungen

nach dem Einkommensteuergesetz

bekommen. Die Stadt bescheinigt auf

Antrag die Höhe des Herstellungsaufwandes,

der steuerlich abgesetzt werden

kann. Diese Bescheinigung wird

dann mit der Einkommensteuererklärung

dem Finanzamt vorgelegt.

Information: Fachbereich Städtebau,

Stadterneuerung und Wohnbauförderung,

Collinistraße 1, 68161 Mannheim;

Herr Schumacher, Telefon 0621

293-7907, E-Mail: benjamin.schumacher@mannheim.de.

(red)

IMPRESSUM AMTSBLATT

Herausgeber: Stadt Mannheim

Chefredakteurin: Jutta Hinz (V.i.S.d.P.)

Die Beiträge der Fraktionen und Gruppierungen

des Gemeinderates stehen rechtlich in

derer eigenen Verantwortung.

Verlag: SÜWE Vertriebs- und Dienstleistungsgesellschaft

mbH & Co. KG

Redaktion: Anette Zietsch, Tel. 0621

1279-250; E-Mail: amtsblattmannheim@wochenblatt-mannheim.de

Herstellung: MMGD - Mannheimer Morgen

Großdruckerei

Verteilung: PVG Ludwigshafen;

zustellreklamation@wochenblatt-mannheim.de

oder Tel. 0621 127920

Das AMTSBLATT MANNHEIM erscheint wöchentlich

mittwochs/donnerstags außer an

Feiertagen. Das AMTSBLATT MANNHEIM wird

kostenlos an alle erreichbaren Mannheimer

Haushalte verteilt. Sofern eine Zustellung des

Amtsblattes aufgrund von unvorhersehbaren

Störungen nicht erfolgt sein sollte, kann das

jeweils aktuelle Amtsblatt im Rathaus in E 5

und in den einzelnen Bürgerdiensten der Stadt

Mannheim abgeholt werden. Die Adressen

der Bürgerdienste können erfragt werden unter

der Rufnummer 293-4080.


Donnerstag, 07. 02. 2013 Ausgabe Nr. 06

BLATT_04

Die Bürgermeisterinnen Dr. Ulrike Freundlieb (Mitte) und Felicitas Kubala (rechts)

übergeben den Familienpass.

FOTO: STADT MANNHEIM

Buntes Gutscheinheft

Bürgermeisterinnen stellen Familienpass 2013 vor

Im Planetarium Sternbilder bestaunen,

im Eissportzentrum schnelle

Runden drehen oder im Technoseum

Technikgeschichte ergründen – das alles

kann man mit dem Familienpass

erleben.

Bildungsbürgermeisterin Dr. Ulrike

Freundlieb und Bürgermeisterin Felicitas

Kubala haben den Mannheimer

Familienpass 2013 und den Familienpass

Plus jetzt offiziell vorgestellt.

Das bunte Gutscheinheft, gefüllt

mit Einladungen zu ermäßigten oder

kostenfreien Veranstaltungen, ist ein

besonderes Angebot der Stadt.

Familien und alleinerziehende Eltern

mit Kindern unter 18 Jahren, die

ihren gemeinsamen Wohnsitz in

Mannheim haben, erhalten den Familienpass

einkommensunabhängig.

Eltern und Kinder dazu anzuregen,

ihre Freizeit gemeinsam zu gestalten –

das ist die Idee, die hinter dem Familienpass

steckt.

Bildungsbürgermeisterin Dr. Ulrike

Freundlieb ist stolz auf die breite Palette

an Leistungen, die abgerufen

werden können: „Der Mannheimer

Familienpass und der Familienpass

Plus sind ein wichtiges sozial- und bildungspolitisches

Instrument, um Teilhabe

und Mobilität sicherzustellen“,

betonte sie bei der Vorstellung des familiären

Angebots.

Die Gutscheine des Familienpasses

sind vielseitig und reichen von sportlichen

Veranstaltungen über Ferienangebote

bis hin zu Theaterbesuchen. Sie

tragen dazu bei, die eigene Stadt gemeinsam

mit der ganzen Familie zu

entdecken und zu erleben. „Ohne den

Familienpass wäre es vielen Familien

nicht möglich, so kostengünstig am

städtischen, kulturellen, sportlichen,

sozialen und gemeinschaftlichem Leben

teilzuhaben“, beschreibt Bildungsbürgermeisterin

Dr. Freundlieb

das Angebot.

„Der Familienpass ist ein Erfolgsmodell:

Schon jetzt haben wir über

5000 Exemplare ausgegeben, im gesamten

vergangenen Jahr waren es

insgesamt über 16.000. Rund ein

Fünftel davon wurden bequem online

bestellt und per Post zugesendet. Der

Familienpass kann aber auch in jedem

Bürgerservice sofort mitgenommen

werden“, berichtet Felicitas Kubala

und betont: „Wir wollen gerade

Familien mit kleinerem Budget auf

das Angebot aufmerksam machen.“

2002 wurde der Familienpass zum

ersten Mal ausgegeben und 2010 um

ein Plus erweitert. Der Familienpass

Plus richtet sich gezielt an Familien,

die Leistungen nach dem SGB II

(Hartz IV) oder Hilfen zum Lebensunterhalt

nach dem SGB XII erhalten.

Sie sollen am kulturellen und gesellschaftlichen

Leben genauso teilnehmen

können wie andere Familien.

So fahren rund 1700 Kinder und Jugendliche

seit September 2011 mit

dem vergünstigten Maxx-Ticket mit

Bus und Straßenbahn durch Mannheim.

(red)

Informationen zum Familienpass gibt es im Internet

unter www.mannheim.de/buerger-sein/mannheimer-familienpass.

Aufruf zum zehnten Mal:

„Putz‘ Deine Stadt raus!“

Bürger packen an – Preise für die fleißigsten Sammler

Im März ruft die Stadt Mannheim

zum zehnten Mal zum gemeinsamen

Frühjahrsputz auf: Vom 16. bis 23.

März packen wieder viele engagierte

Mannheimer Bürger mit an, um die

Freiluftsaison in einer sauberen Stadt

eröffnen zu können. Anmeldungen

zur Putzwoche unter dem Motto

„Putz‘ Deine Stadt raus!“ sind ab sofort

möglich.

„An der Reinigungswoche 2012 haben

sich über 9500 Freiwillige beteiligt

und dabei rund 18 Tonnen Abfall

und Unrat im öffentlichen Raum gesammelt“,

berichtet Bürgermeisterin

Felicitas Kubala. „Mit diesem bürgerschaftlichen

Engagement haben sie

maßgeblich dazu beigetragen, die Aufenthaltsqualität

in unserer Stadt zu

verbessern.“

Zahlreiche Sponsoren unterstützen

traditionell die Reinigungsaktion.

„Der Beitrag der Unternehmen macht

den großen Erfolg der Veranstaltung

erst möglich“, würdigt Erster Bürgermeister

und Kämmerer Christian

Specht deren Engagement. Stadt und

Sponsoren sorgen gemeinsam für Reinigungsmaterial

und Preise. „Uns ist

es aber auch wichtig, dass Mannheim

nicht nur in der Putzwoche sauber

ist“, ergänzt Specht. „Wenn sich jeder

an die allgemein gültigen Regeln hält,

profitieren alle Bürgerinnen und Bürger

sowie alle Besucher von einer sauberen,

attraktiven Stadt.“

Auch die Reinigungswoche 2013 ist

als Wettbewerb in den Kategorien

Kindertageseinrichtungen, Schulen,

Jugendhäuser, Vereine und Stadtteile

angelegt. Gewinner ist, wer im Verhältnis

zur Gesamtgruppenstärke die

meisten Abfallsammler mobilisieren

konnte. Dem Ersten einer Kategorie

winken 300, dem Zweiten 200 und

dem Dritten 100 Euro. Zusätzlich erhält

das aktivste Jugendhaus einen

Sonderpreis von 300 Euro. (red)

Teilnehmen an der Reinigungswoche kann jeder.

Dazu genügt ein Anruf unter Telefon 0621

293-4003, der Behördennummer 115 oder beim

nächsten Bürgerservice. Auch im Internet unter

www.mannheim.de/rausputzen ist die Anmeldung

möglich. Dabei können Interessenten selbst ein Reinigungsgebiet

vorschlagen.

Abfallsäcke, Greifzangen und Handschuhe stellt die

Abfallwirtschaft Mannheim jedem Teilnehmer kostenlos

zur Verfügung.

Stolperstein für die Erinnerungskultur

Buch: „Ausgeplündert, zurückerstattet, entschädigt. Arisierung und Wiedergutmachung in Mannheim

„Das Werk schließt eine große Lücke“

– so beurteilte Oberbürgermeister

Dr. Peter Kurz das Buch

„Ausgeplündert, zurückerstattet,

entschädigt. Arisierung und Wiedergutmachung

in Mannheim“. Im

vollbesetzten Casino des technischen

Rathauses im Collini-Center

stellte Autorin Dr. Christiane Fritsche

das Buch vor.

„Arisierung“ nannte man im Dritten

Reich die systematische Ausplünderung

der Juden und die Vernichtung

ihrer wirtschaftlichen Existenz. Ab

1933 wurden überall im Deutschen

Reich jüdische Betriebe geschlossen

oder an „Arier“ verkauft. Bargeld, Sparbücher

und Aktien flossen in Form der

so genannten Judenvermögensabgabe

oder der Reichsfluchtsteuer in die Kassen

des NS-Staates. In einem letzten

Akt der Ausplünderung wurde ab 1940

der Hausrat der ausgewanderten oder

deportierten Juden versteigert oder in

eigenen Verkaufsstellen verhökert.

„Schwere Kost“, befand Kurz, und

das nicht nur angesichts des beinahe

1000 Seiten umfassenden Werkes –

Die Stadt Mannheim bietet einen

Kurs zur Erstellung eines ProfilPASSEs

im Bereich „Bürgerschaft und Beteiligung“

an. An fünf Nachmittagen

wird unter der Leitung der Diplom-Sozialpädagogin,

Bildungs- und Laufbahnberaterin

Marion Baader eine individuelle

Kompetenzbilanz erstellt.

Erster Termin ist am Mittwoch, 17.

April, von 15 bis 18 Uhr im Rathaus.

Der Kurs wird von der Stadt Mannheim

gefördert.

„Meine Stärken klar zu formulieren,

das habe ich im Kurs gelernt",

sagt James Ratting, ehrenamtlich

beim Bermudafunk engagiert, über

seine Erfahrung mit dem ProfilPASS.

Im Kurs ermitteln die Teilnehmerinnen

und Teilnehmer ihr individuelles

Profil der persönlichen Stärken und

Interessen, die in einer ehrenamtlichen

Tätigkeit eingebracht werden

können. Zusätzlich entwickeln sie

Strategien, um die eigenen Kompetenzen

zu erweitern. Diese gewonnenen

Kenntnisse dienen als Entscheidungshilfe

für ein ehrenamtliches Tätigkeitsfeld

sowie für die Planung der

persönlichen und / oder beruflichen

Weiterentwicklung.

Der Kulturausschuss hat in der vergangenen

Sitzung eine neue Leitungsstruktur

des Nationaltheaters Mannheim

mehrheitlich zur Beschlussfassung

dem Gemeinderat empfohlen.

Die Konzeption sieht zukünftig ein

dreiköpfiges Leitungsgremium des Eigenbetriebs

Nationaltheater bestehend

aus der kaufmännischen Leitung

und den Leitungen der Sparten

Oper und Schauspiel vor. Sowohl alle

Schon frühzeitig hat sich die CDU-Fraktion

im Gemeinderat für den Erhalt des Hallenbades

in Seckenheim eingesetzt und die

Bemühungen des Aktionsbündnisses „Erhalt

Mannheimer Bäder“ unterstützt.

Die örtlichen Stadträte Marianne Seitz

und Richard Karl freuen sich für die Schülerinnen

und Schüler sowie für die Vereine.

„Der Erhalt des Bades ist vielen Seckenheimerinnen

und Seckenheimern ein

wichtiges Anliegen!“

Unter dem Druck der Öffentlichkeit ist

der Oberbürgermeister von seinen geplanten

Schließungsplänen endlich abgerückt.

Die CDU-Fraktion verwies in ihrem Antrag

auf die veränderten Verhältnisse im Badebetrieb.

Neben Schwimmsportlern, Schulsport

und DLRG-Kursen finden immer

„das sich in seiner lebendigen Sprache

sehr leicht liest“, wie Projektleiter Professor

Johannes Paulmann, Direktor

des Leibniz-Instituts für Europäische

Geschichte in Mainz betonte, sondern

viel mehr aufgrund der Thematik:

„Das Buch enthält bittere Erkenntnisse

über die eigene Stadtgeschichte.

Aber es ist auch ein Zeichen

von Stärke, davor nicht die Augen zu

verschließen“, sagte Kurz.

Mehr als 1600 Betriebe und 1250

Grundstücke wurden zwischen 1933

und 1945 „arisiert“, also den jüdischen

Besitzern weit unter Kaufpreis

und oft unter erheblichem Druck abgenommen.

Hunderte Mannheimer

waren daran beteiligt. „Diese Ausgrenzung

birgt eine Brutalität in sich,

in der die spätere Ermordung der Juden

schon absehbar war. Und das war

für alle sichtbar“, so der Oberbürgermeister.

Er attestiert dem Werk eine

„Schrittmacherfunktion“: „Es wird

unser Selbstverständnis als Stadt bereichern.“

Gelungen ist ein Blick in

die Stadtgeschichte von 1931 bis in

die 1960er Jahre hinein.

Es können zehn Personen teilnehmen.

Anmeldefrist ist Mittwoch, 27.

März, telefonisch oder per E-Mail bei

der Beauftragten für bürgerschaftliches

Engagement der Stadt Mannheim,

Manuela Baker-Kriebel. Konkrete

Vorschläge und Tipps, wie und

Diese Teilnehmerinnen und Teilnehmer freuen sich über die Zertifizierung beim ProfilPASS-Kurs 2012.

wo man sich bürgerschaftlich engagieren

kann, erfährt man jeden Mittwoch

und Donnerstag von 14 bis 16

Uhr in der Machmit-Freiwilligenbörse

im Rathaus in E5, in Raum 127b.

Die kompetenten Ehrenamtlichen

des Machmit-Beratungsteams freuen

Mitglieder des Leitungsgremiums als

auch die Leitungen der Sparten Ballett

und Schnawwl werden zu Intendanten

ernannt. Die Verträge werden so

gestaltet, dass Anfang 2016 auf

Grundlage der gemachten Erfahrungen

organisatorische Anpassungen

vorgenommen werden können.

Wenn der Gemeinderat am 19. Februar

der Vorlage abschließend zustimmt,

soll die neue Leitungsstruktur

zum 1. März in Kraft treten. Dabei

werden die Zuständigkeiten mit Dr.

Ralf Klöter für den kaufmännischen

Bereich, Professor Dr. Klaus-Peter

Kehr für die Sparte Oper und Burkhard

C. Kosminski für das Schauspiel

fortgeführt werden.

Der derzeitige kommissarische Intendant

Lutz Wengler wird dann zum

stellvertretenden Opernintendanten

berufen.

Prominentes Beispiel eines Ariseurs

ist die Familie Vetter mit dem Kaufmann

Heinrich Vetter, der seit den

1980er Jahren einer der größten

Mannheimer Mäzene war. Acht Arisierungen

können der Familie Vetter

nachgewiesen werden. Auf diesen

Umstand soll in Zukunft bei Hinweisen

auf Heinrich Vetter ebenso verwiesen

werden wie auf sein mäzenatisches

Wirken.

Autorin Christiane Fritsche erläuterte

bei der Buchvorstellung die Vorund

Nachkriegsjahre anhand der Lebensgeschichten

des jüdischen Kaufmannes

Martin Kallmann und des

„gewerblichen Ariseurs“ Richard Greiling,

der nicht nur Kallmanns Millionenschweres

Eisenbahnunternehmen

für geradezu läppische 148.000

Reichsmark erwarb, sondern durch

eine weitere Arisierung auch den

Grundstein zur noch heute aktiven

Firma Felina legte.

„Die Lebenswege der beiden kreuzten

sich zweimal. Einmal, als Greiling

das Unternehmen Kallmann erwarb

und einmal beim Wiedergutmachungsprozess,

der sich durch die gesamten

1950er Jahre hinzog“, erklärte

Dr. Fritsche.

Ob die Aufklärung mit dem umfassenden

Werk abgeschlossen sei, wollte

Michael Caroli in der anschließenden

Fragerunde von der Autorin wissen.

„In der Grundtendenz wurde die

Arisierung in Mannheim mit diesem

Buch erschöpfend behandelt, aber ich

bin mir sicher, dass die ein oder andere

Geschichte durchaus noch in den

Archiven schlummert“, antwortete

sie. Für Oberbürgermeister Dr. Peter

Kurz hat die Studie neben der Betrachtung

der Einzelschicksale noch eine

weitere Dimension: „Man kann nicht

mehr durch die Stadt gehen, ohne auf

Erinnerungen des jüdischen Lebens

zu stoßen.“

Die Studie benennt Täter und Profiteure,

ohne die Verfolgten aus dem

Blick zu verlieren. Auf 960 Seiten wird

nicht nur das Thema Arisierung, sondern

auch die Wiedergutmachung

nach 1945 thematisiert. (red)

Das Buch ist ab sofort im Handel erhältlich.

ProfilPASS – Von der vagen Idee bis zum Ziel

Neues Kursangebot für Ehrenamtliche und Interessierte – Eigene Fähigkeiten für ein Ehrenamt nutzen

FOTO: STADT MANNHEIM

sich auf regen Besuch der offenen

Sprechstunden. (red)

Mehr Informationen über das Machmit-Team und

die Angebote der Freiwilligenbörse unter

www.mannheim.de.

Neues Leitungsmodell für Nationaltheater empfohlen

Kulturausschuss: Mehrheitlich für dreiköpfiges Gremium – Endgültige Entscheidung im Gemeinderat

Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz

und Kulturbürgermeister Michael

Grötsch meinen zur Abstimmung im

Kulturausschuss: „Es ist gelungen innerhalb

einer knappen Zeit, eine neue

Leitungsstruktur für das Nationaltheater

auf den Weg zu bringen. Wir

danken Lutz Wengler, der als kommissarischer

Generalintendant während

der Übergangsphase eine hervorragende

Arbeit leistet.“ (red)

Schließung Hallenbad Seckenheim gestoppt!

CDU-Fraktion fordert Überarbeitung des Bäderkonzepts ohne Schließung von Bädern

Fraktion im Gemeinderat

CDU

Sportpolitischer Sprecher

Bernd Kupfer.

mehr Vereine den Zugang in das Hallenbad.

„Der Badebetrieb in den Vororten ist

ein unverzichtbarer Bestandteil für die

Sport- und Freizeitgestaltung der Bürgerinnen-

und Bürger in unserer Stadt“,

stellt der sportpolitische Sprecher der

CDU-Fraktion Bernd Kupfer fest.

Schon einmal ist die Verwaltung gegen

Badebesucher vorgegangen und hat die

Bäderheizungen mit dem Vorwand der

Energieeinsparungen abgestellt. Da der

gewünschte Effekt aufgrund der zurückgehenden

Besucherzahlen ausblieb, wurde

die Maßnahme auch auf Druck der CDU-

Fraktion zurückgezogen.

Was Mannheim dringend benötigt, ist

eine gründliche Überarbeitung des bestehenden

Bäderkonzeptes aus 2001. Mit

dem einberufenen „Arbeitskreis Bäder“

können zwar die Gemeinderatsmitglieder

das Thema diskutieren. Allerdings bedarf

es aus Sicht der CDU-Fraktion auch die aktive

Einbindung der Nutzer der Bäder, vor

allem über das Aktionsbündnis Mannheimer

Bäder mit ihren erfahren Akteuren

aus Vereinen und Verbänden. Auch die

örtlichen Bezirksbeiräte, die in engem

Kontakt mit der Bürgerschaft vor Ort sind,

gehören mit an den Tisch.

Auch müssen neue Betrachtungen vorgenommen

werden. Die Ansprüche der

Nutzer an Bäder haben sich ebenso wie

das gesamte Sportverhalten in der Gesellschaft

über die vergangenen Jahre verändert.

„Darauf müssen wir Antworten und

Lösungen finden“, sieht Stadtrat Bernd

Kupfer auch eine Chance in der Entwicklung.

Die CDU-Fraktion wird sich weiterhin für

die zahlreichen Mannheimer Bäder- und

Freizeiteinrichtungen einsetzen, damit

sich Familien, Kinder und Jugendliche in

der Stadt und in den Vororten wohlfühlen.

„Dies darf nicht aufgrund kurzfristiger Mittelstreichungen

gefährdet werden“, verweist

Bernd Kupfer auf die anstehenden

Haushaltsberatungen Ende des Jahres.


Ausgabe Nr. 06

Donnerstag, 07. 02. 2013

Kooperation bei der Errichtung eines neuen Kinderhauses

Grundsteinlegung und Richtfest: Stadt Mannheim und Pfarrei St. Laurentius arbeiten gemeinsam am Angebot von drei neuen Krippengruppen

„Wer will fleißige Handwerker sehen,

der muss zu Laurentius gehen“ – so

lautete der Refrain, den die Kinder zur

Grundsteinlegung und zum Richtfest

am neuen Kinderhaus in der Oberen

Riedstraße sangen.

Am Samstag überzeugte sich Bildungsbürgermeisterin

Dr. Ulrike

Freundlieb davon, wie die Arbeiten an

dem neuen Kinderhaus vorankommen.

In dem Gebäude in der Mitte

Käfertals werden künftig sieben Kindergruppen

unterkommen. So werden

nach der Fertigstellung – voraussichtlich

im September – die beiden

bestehenden Kindergärten Santa Maria

und St. Laurentius aufgenommen.

Darüber hinaus werden drei neue

Krippengruppen eingerichtet. Das

Haus beherbergt also künftig vier Kindergarten-

und drei Krippengruppen

unter einem Dach.

Das in Massivbauweise errichtete

Haus wird etwa 115 Kinder aufnehmen

und soll rund vier Millionen

Euro kosten. Diese werden zu 90 Prozent

von Stadt und Land übernommen.

Dr. Ulrike Freundlieb, Mannheims

Bürgermeisterin für Bildung, Jugend

und Gesundheit, bedankte sich für

das Engagement aller beteiligten Institutionen

und hob die gute Zusammenarbeit

mit den freien Trägern hervor.

Durch gesellschaftliche Veränderungen

steige die Akzeptanz für die

wichtige außerfamiliäre Betreuung

von Kindern in Kitas und Kindertagespflege.

Dies wird ganz besonders deutlich

in der rasch steigenden Nachfrage

nach Betreuungsplätzen für Kinder

unter drei Jahren.

„Deshalb steht der Ausbau der Krippenplätze

für uns an erster Stelle. Und

mit vereinten Kräften erreichen wir

noch in diesem Jahr unser Ziel: Eine

Betreuungsquote von 35 Prozent“, betonte

die Dezernentin.

„Bei unseren Ausbaubemühungen

haben wir nicht nur die Vereinbarkeit

von Familie und Beruf im Blick. Wir

sind auch davon überzeugt, dass sich

die Bildungschancen für Kinder erhöhen,

wenn sie eine gute und qualifizierte

Betreuung und Erziehung in

den Kitas erfahren“, betonte die Dezernentin

die Haltung der Stadt

Mannheim und wies auf die Bedeutung

„der pädagogischen Leistungen

unserer Erzieherinnen und Erzieher“

BLATT_05

hin. In Mannheim wird der Krippenausbau

deshalb seit 2010 mit der Bildungsinitiative

für junge Kinder – Bil-

Ki – begleitet. „Bildung von Anfang

an“ ist das Motto.

Kinder erhalten frühzeitig Anreize

zur Entwicklung und Förderung, ob

im emotionalen, motorischen,

sprachlichen, kognitiven oder kreativen

Bereich.

Alle Sinne und alle Entwicklungsfelder

sind dabei im Blick. (red)

ÖFFENTLICHE BEKANNTMACHUNGEN

Bekanntmachung nach VOB/A §12:

Vergabenummer: 42133390,

Maßnahme: Nationaltheater Mannheim, Titel: Punktzüge Obermaschinerie

a) Auftraggeber:

Stadt Mannheim Collinistr. 1 68161 Mannheim Deutschland

b) Gewähltes Vergabeverfahren:

Offenes Verfahren (EU) (VOB)

c) Art und Umfang der Leistung:

ca. 9 Punktzüge 10 kN mit Achsschrank; ca. 7 Punktzüge 2,5 kN mit Achsschrank

d) Angaben zu Losen:

keine Lose

e) Ausführungsfristen:

Von: 08.05.2013 Bis: 12.09.2013, Montagebeginn 01.08.2013

f) Stelle, bei der die Vergabeunterlagen und zusätzlichen Unterlagen angefordert werden

können:

digital: www.auftragsboerse.de

in Papierform: subreport Verlag Schawe GmbH Buchforststr. 1?15 51101 Köln

Tel. 0221/98578?0 Fax 0221/98578?66 nach Erteilung einer Einzugsermächtigung.

Ansprechpartner nach Erhalt der Ausschreibungsunterlagen:

Frau Pfister (zum Verfahren), Fachbereich Bauverwaltung, Tel.: 0621/293?5389

Herr Thür (zum techn. Inhalt), Eigenbetrieb Nationaltheater, Tel.: 0621/1680-247

g) Kosten für die Ausschreibungsunterlagen:

digital: kostenlos, in Papierform 19,79 EUR

h) Anschrift, an die die Angebote zu richten sind und an die Angebote elektronisch zu

übermitteln sind:

Stadt Mannheim Fachbereich Bauverwaltung 60.12 Collinistr. 1 68161 Mannheim

Sie haben die Möglichkeit der elektronischen Angebotsabgabe unter www.auftragsboerse.de.

i) Eröffnungstermin sowie Angabe, welche Personen bei der Eröffnung der Angebote

anwesend sein dürfen:

13.03.2013 10:15:00

Bieter und ihre Bevollmächtigten

j) Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen:

Gemäß § 16 VOB/B und den Besonderen sowie den Zusätzlichen Vertragsbedingungen.

k) Gegebenenfalls Rechtsform, die die Bietergemeinschaft nach der Auftragsvergabe

haben muss:

gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter

l) Verlangte Nachweise für die Beurteilung der Eignung des Bieters:

Gemäß der vollständigen Anzeige unter www.ted.europa.eu.

Die vollständige Bekanntmachung kann unter www.ted.europa.eu eingesehen werden.

Wählen Sie „DE“ für Deutschland, klicken Sie auf „Suche“ und wählen Sie dort unter Bereich

„Alle aktuellen Bekanntmachungen“ aus, geben Sie dann bei Ort „Mannheim“ ein und starten

die Suche.

m) Zuschlagsfrist:

07.05.2013

n) Nachprüfungsstelle für behauptete Verstöße gegen Vergabebestimmungen:

Vergabekammer Baden-Württemberg beim Regierungspräsidium Karlsruhe

Karl-Friedrich-Str. 17 76133 Karlsruhe

A082

Bekanntmachung nach VOL/A §12 bzw. §15 EG:

Vergabenummer: 25133620

Maßnahme: Bewachungsdienstleistungen

Titel: Bewachungsdienstleistungen mit Sonderaufgaben

a) Auftraggeber:

Stadt Mannheim, Collinistraße 1, 68161 Mannheim, Deutschland

b) Gewähltes Vergabeverfahren:

Öffentliche Ausschreibung (VOL)

c) Art und Umfang der Leistung:

ca. 1743 Stunden Montag bis Freitagnacht von 23:00 bis 06.00 Uhr,

ca. 468 Stunden Samstagnacht von 23:00 bis 08:00 Uhr,

ca. 468 Stunden Sonntagnacht von 23:00 Uhr bis 08:00 Uhr,

ca. 108 Stunden Feiertagnacht von 23:00 Uhr bis 08:00 Uhr.

d) Angaben zu Losen:

Keine Lose

e) Ausführungsfristen:

Vom: 01.05.2013 Bis: 30.04.2014

Mit Option auf Verlängerung für 3 Jahre.

f) Stelle, bei der die Vergabeunterlagen und zusätzlichen Unterlagen angefordert werden

können:

Digital: www.auftragsboerse.de,

In Papierform: Subreport Verlag Schawe GmbH, Buchforststraße 1 - 15, 51101 Köln,

Tel.: 0221 / 98578 0, Fax: 0221 / 9857866, nach Erteilung einer Einzugsermächtigung.

Ansprechpartner nach Erhalt der Ausschreibungsunterlagen:

Frau Engert (zum Verfahren) Fachbereich Bauverwaltung, Tel.: 0621 293 7237,

Frau Faur (zum Leistungsinhalt) Fachbereich Immobilienmanagement, Tel.: 0621 293 5970.

g) Kosten für die Ausschreibungsunterlagen:

Digital kostenlos – In Papierform 15,79 Euro.

h) Teilnahme- oder Angebotsfrist: 27.02.2013 11:15:00

Bindefrist: 30.04.2013

i) Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen:

Gemäß § 17 VOL/B und den Besonderen sowie den Zusätzlichen Vertragsbedingungen.

j) Verlangte Nachweise für die Beurteilung der Eignung des Bieters:

Referenzliste mit Ansprechpartner und Telefonnummer.

Kalkulation der Stundenverrechnungssätze und gegebenenfalls Nachunternehmer.

k) Angabe der Zuschlagskriterien:

Preis

A092

Öffentliche Ausschreibung nach VOL

der Abfallwirtschaft Mannheim, Eigenbetrieb für Abfallwirtschaft und Stadtreinigung,

Käfertaler Str. 248, 68167 Mannheim als zur Angebotsabgabe auffordernden und Zuschlag

erteilenden Stelle

Art der Vergabe

Öffentliche Ausschreibung

Form der Angebotsabgabe

Elektronisch und schriftlich per Post

Art und Umfang der Leistung

Lieferung von 1 Transporter Kombi, zul. GG 3.500 kg, 6 Sitze

Ort der Leistungserbringung

Mannheim

Ausführungszeit/Lieferzeit:

siehe Vergabeunterlagen

Anforderung der Vergabeunterlagen bis 21.02.2013 bei der Abfallwirtschaft Mannheim,

Käfertaler Str. 248, 68167 Mannheim, ggf. unter der Fax-Nr. 0621 293-8375.

Die Unterlagen werden kostenfrei ausgegeben.

Ablauf der Angebotsfrist: 07.03.2013, 12:00 Uhr

Ablauf der Zuschlags- und Bindefrist: 27.03.2013

Zahlungsbedingungen: gemäß den Vergabeunterlagen

Nachweis: Erklärung zur Einhaltung der ILO-Kernarbeitsnormen

Zuschlagskriterien: siehe Vergabeunterlagen

Bekanntmachung nach VOL/A §12 bzw. §15 EG:

Vergabenummer: 60133550,

Maßnahme: Rahmenvertrag

Titel: Lieferung von feuerverzinkten Stahlteilen

a) Auftraggeber:

Stadt Mannheim, Collinistraße 1, 68161 Mannheim, Deutschland

b) Gewähltes Vergabeverfahren:

Öffentliche Ausschreibung (VOL)

A096

c) Art und Umfang der Leistung:

ca. 120 Kettenständer,

ca. 20 Absperrpfosten,

ca. 80 Aufstockrohre,

ca. 215 Rohr- und Teleskoprahmen,

ca. 55 Bodenhülsen, diverses Befestigungsmaterial.

d) Angaben zu Losen:

Keine Lose

e) Ausführungsfristen:

Vom: 01.04.2013 Bis: 31.03.2015

f) Stelle, bei der die Vergabeunterlagen und zusätzlichen Unterlagen angefordert werden

können:

Digital: www.auftragsboerse.de,

In Papierform: Subreport Verlag Schawe GmbH, Buchforststraße 1 - 15, 51101 Köln,

Tel.: 0221 / 98578 0, Fax: 0221 / 9857866, nach Erteilung einer Einzugsermächtigung.

Ansprechpartner nach Erhalt der Ausschreibungsunterlagen:

Frau Engert (zum Verfahren) Fachbereich Bauverwaltung, Tel.: 0621 293 7237,

Herr Hanselmann (zum Leistungsinhalt) Fachbereich Bauverwaltung, Tel.: 0621 293 7240.

g) Kosten für die Ausschreibungsunterlagen:

Digital kostenlos – In Papierform 18,22 Euro.

h) Teilnahme- oder Angebotsfrist: 26.02.2013 10:45:00

Bindefrist: 28.03.2013

i) Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen:

Gemäß § 17 VOL/B und den Besonderen sowie den Zusätzlichen Vertragsbedingungen.

j) Verlangte Nachweise für die Beurteilung der Eignung des Bieters:

Erklärung gemäß ILO-Kernarbeitsnormen.

k) Angabe der Zuschlagskriterien:

Preis

A094

Antrag auf Erweiterung der bereits erteilten wasserrechtlichen Erlaubnis für die

Restwasserhaltung zum Neubau des Innerstädtischen Zentrums in Q6/Q7, Mannheim,

auf Teilflächen des Quadrates Q 7und Einleitung des geförderten Wassers in den Neckar

Beim Fachbereich Grünflächen und Umwelt wurde durch die DIRINGER & SCHEIDEL WOHN-

UND GEWERBEBAU GmbH ein Antrag auf Erweiterung der wasserrechtlichen Erlaubnis nach § 8

und § 9 Abs. 1 Ziffern 4 und 5 Wasserhaushaltsgesetz in Verbindung mit § 13 Wassergesetz

Baden-Württemberg eingereicht. Im Rahmen des Vorhabens soll die bereits erlaubte Restwasserhaltung

zum Neubau des Innerstädtischen Zentrums in Q6/Q7, Mannheim auf Teilflächen des

Quadrates Q 7 erweitert werden. Das geförderte Wassers wird in den Vorfluter Neckar geleitet. In

Folge dessen entfällt die bereits erlaubte Grundwasserabsenkung im Bereich der „kleinen Fressgasse“.

Der Antrag nebst Planunterlagen liegt in der Zeit von Dienstag, den 12.02.2013 bis zum

11.03.2013 beim Beratungszentrum Bauen und Umwelt im Foyer des Collini-Centers, Collinistraße

1, 68161 Mannheim, von Mo. - Do. von 08.00 Uhr bis 17.00 Uhr und Fr. von 08.00 Uhr bis 12.00

Uhr zur Einsichtnahme aus.

Einwendungen gegen dieses Vorhaben können innerhalb der Auslegungsfrist und bis zu 2 Wochen

danach, also vom 12.03.2013 bis zum 26.03.2013 beim Fachbereich Grünflächen und Umwelt,

Abteilung Umweltschutz und Gewerbeaufsicht schriftlich oder zur Niederschrift erhoben

werden. Nicht fristgerecht erhobene Einwendungen bleiben unberücksichtigt.

Nach Ablauf der für Einwendungen bestimmten Frist können Auflagen wegen nachteiliger Wirkung

der Benutzung nur verlangt werden, wenn der Betroffene die nachteiligen Wirkungen während

des Verfahrens nicht voraussehen konnte. Ferner können nach Ablauf der für Einwendungen

bestimmten Frist eingehende Anträge auf Erlaubnis, Bewilligung oder einer Genehmigung in demselben

Verfahren nicht mehr berücksichtigt werden.

Mit Ablauf der Einwendungsfrist sind alle Einwendungen ausgeschlossen, die nicht auf besonderen

privatrechtlichen Titeln beruhen.

Fachbereich Grünflächen und Umwelt

Öffentliche Ausschreibung nach VOB, Teil A

Brandschutzsanierung Alfred-Delp-Schule in Mannheim

A097

Die Stadt Mannheim vertreten durch die BBS Bau- und Betriebsservice GmbH schreibt im Rahmen

der Brandschutzsanierung der Alfred-Delp-Schule in 68305 Mannheim, Waldpforte 41-43,

die Ausführung von Bauleistungen für Titel 2 – Trockenbauarbeiten aus. Hierbei handelt es sich

um: Trockenbauarbeiten nach DIN 18340 VOB /C

Den vollständigen Veröffentlichungstext entnehmen Sie bitte unserer Homepage www.gbgmannheim.de.

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an BBS Bau- und Betriebsservice GmbH,

Telefon 0621/3096-789

Mannheim, 07.02.2013

A100

Bekanntmachung nach VOL/A

Vergabe-Nr.: 25133640 Maßnahme: diverse Sportanlagen, Titel: Unterhaltsreinigung

a) Auftraggeber:

Stadt Mannheim Collinistr. 1 68161 Mannheim Deutschland

b) Gewähltes Vergabeverfahren:

Öffentliche Ausschreibung (VOL)

c) Art und Umfang der Leistung:

Gebäudeinnenreinigung mit einer Bodenfläche von ca. 900 m² und einer täglichen

Reinigungsfläche von ca. 615 m².

d) Angabe zu Losen:

Keine Lose .

e) Ausführungsfristen:

Von: 02.04.2013 Bis: 30.09.2016, jeweils vom 01.04. - 30.9. eines Jahres

f) Stelle, bei der die Vergabeunterlagen und zusätzliche Unterlagen angefordert werden

können:

Die Einsicht in die und das Herunterladen der Ausschreibungsunterlagen ist vom

05.02.2013 bis 26.02.2013 unter http:www.subreport-elvis.de/E58377756 (elvis-id)

kostenlos möglich.

Die Unterlagen können in Papierform bei subreport Verlag Schawe GmbH, Buchforststr. 1-15,

51101 Köln, Tel. 0221/98578-0, Fax 0221/98578-66, per Brief oder Fax nach Erteilung einer

Einzugsermächtigung angefordert werden.

Ansprechpartner nach Erhalt der Ausschreibungsunterlagen:

Frau Menke-Ratz (zum Verfahren) Fachbereich Bauverwaltung, Tel.: 0621/293-7246,

Frau Faur (zum fachlichen Inhalt) Fachbereich Immobilienmanagement, Tel.: 0621/293-5970

g) Kosten für die Ausschreibungsunterlagen:

digital: kostenlos – in Papierform: 15,01 EUR

h) Stelle, bei der die Angebote einzureichen sind:

Stadt Mannheim Fachbereich Bauverwaltung 60.12 Collinistr. 1 68161 Mannheim.

Sie haben die Möglichkeit der elektronischen Angebotsabgabe unter

http:www.subreport-elvis.de/.

i) Angebotsfrist: 27.02.2013, 10:15 Uhr, Bindefrist: 28.3.2013

j) Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen:

Gemäß § 17 VOL/B und den Besonderen und Zusätzlichen Vertragsbedingungen.

k) Verlangte Nachweise für die Beurteilung der Eignung des Bieters:

Referenzliste

l) Angabe der Zuschlagskriterien:

Preis

A095

Öffentliche Ausschreibung nach VOL

der Abfallwirtschaft Mannheim, Eigenbetrieb für Abfallwirtschaft und Stadtreinigung,

Käfertaler Str. 248, 68167 Mannheim als zur Angebotsabgabe auffordernde, den Zuschlag

erteilenden Stelle sowie Stelle, bei der die Angebote einzureichen sind

Art der Vergabe:

Öffentliche Ausschreibung

Art und Umfang der Leistung sowie Ort der Leistungserbringung:

Reinigung von Grünflächen im Stadtgebiet Mannheim

Vergabe nach Losen:

Los 1: Neckarufer, Los 2: Vogelstangsee, Los 3: Rheinauer See

vorgesehene Ausführungszeit:

von 24.03.2013 bis 13.10.2013

Anforderung der Vergabeunterlagen:

bis 22.02.2013 bei der Abfallwirtschaft Mannheim, Fax-Nr. 0621 293-8375

Die Unterlagen werden kostenfrei ausgegeben.

Angebotsfrist: 28.02.2013, 12:00 Uhr

Zuschlags- und Bindefrist: 02.04.2013

Zahlungsbedingungen:

gemäß Vergabeunterlagen

Nachweise zur Beurteilung der Eignung des Bieters, die mit dem Angebot vorzulegen sind:

1. Nachweis einer gültigen Betriebshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von

mindestens 500.000 Euro für Sach- und Vermögensschäden und 3.000.000 Euro für

Personenschäden

2. Referenzliste der wesentlichen in den letzten drei Jahren erbrachten Leistungen mit Angabe

der erbrachten Leistungsart und des Leistungsumfangs, des Ausführungszeitraums und des

Auftraggebers mit Ansprechpartner und Telefonnummer

3. Eigenerklärung, dass bei mindestens 25 % der im Rahmen der Auftragserfüllung

Beschäftigen im Falle der Auftragserteilung ein Bezug von Leistungen nach dem zweiten

oder neunten Buch des Sozialgesetzbuches entfallen oder reduziert wird

4. Erläuterung, wie die Betreuung dieser Beschäftigten durch sozialpädagogisches

Fachpersonal sichergestellt wird

A098

Vorinformation

Veröffentlichung des Supplements zum Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften

Kurzfassung – die vollständige Bekanntmachung kann unter www.ted.europa.eu eingesehen

werden. (Wählen Sie „DE“ für Deutschland, klicken Sie auf „Suche“ und wählen Sie dort unter

Bereich „Alle aktuellen Bekanntmachungen“ aus, geben Sie dann bei Ort „Mannheim“ ein und

starten die Suche.)

Kontaktstellen:

Stadt Mannheim, Fachbereich Bauverwaltung, Frau Menke-Ratz, Collinistr. 1, 68161 Mannheim,

Tel. (49) 621293-7246, Fax (49) 621293470963

Weiter Auskünfte erteilt: Stadt Mannheim, Fachbereich Tiefbau, Frau Nachtwey,

Tel. (49) 621-5558, Fax (49) 621-475558

Bezeichnung des Auftrags durch den Auftraggeber:

Verlegung Südtangente – Lärmvorsorge im Rahmen des Bebauungsplan-Verfahrens

Nr. 43.19 – Ingenieurleistungen zur Umsetzung der Lärmvorsorge

Kurze Beschreibung der Art und des Umfangs der Bauleistung:

Nach Abschluss der Bauarbeiten „Verlegung Südtangente“ sind die Voraussetzungen zur

Umsetzung der im Bebauungsplanverfahren Nr. 43.19 festgesetzten Lärmschutzmaßnahmen

gegeben. Die zur Umsetzung des passiven Lärmschutz erforderlichen Ingenieurleistungen sollen

ausgeschrieben werden.

Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV):

71313100 - 6

Voraussichtlicher Beginn der Vergabeverfahren beziehungsweise Vertragslaufzeit:

Beginn: 20.03.2013

Laufzeit in Monaten: 12-36

Tag der Absendung dieser Vorinformation:

29.01.2013

Stadt Mannheim

Fachbereich Bauverwaltung

A099

Bebauungsplan Nr. 83.50 „Ehemaliges Vögele-Areal“ zwischen der Neckarauer Straße,

der Fabrikstationstraße und den Anlagen der Deutschen Bahn in Mannheim-Neckarau.

Durchführung der frühzeitigen Beteiligung der Öffentlichkeit

Der Ausschuss für Umwelt und Technik hat am 19.05.2009 die Aufstellung des Bebauungsplans

Nr. 83.50 „Ehemaliges Vögele-Areal“ zwischen der Neckarauer Straße, der Fabrikstationstraße

und den Anlagen der Deutschen Bahn in Mannheim-Neckarau beschlossen.

Der geplante Geltungsbereich des Bebauungsplanes ist in der nachfolgenden Skizze dargestellt:

Ziel und Zweck der Planung ist die Herbeiführung einer städtebaulichen geordneten Folgenutzung

unter Verhinderung unerwünschter Nutzungen, insbesondere zentrenrelevanten Einzelhandels

und somit der Schutz der zentralen Versorgungsbereiche von Neckarau und des Lindenhofs

auf dieser Fläche. Außerdem sollen dort Einrichtungen

für Zivilschutz und Rettungswesen bauplanungsrechtlich allgemein zulässig werden, insbesondere

die aus der Meerfeldstraße zu verlagernde Feuerwache Mitte sowie die für die gesamte Folgenutzung

erforderlichen neuen Erschließungsanlagen.

Der Bebauungsplan 83.50 ersetzt in seinem Geltungsbereich die

beiden Baufluchtenpläne Nr. 83.12 F sowie Nr. 83.13 F.

Eine Durchführung des Aufstellungsverfahren im vereinfachten Verfahren gemäß § 13 BauGB

oder im beschleunigten Verfahren gemäß

§ 13a BauGB bleibt vorbehalten.

Die Planungsunterlagen können vom 08.02.2013 bis einschl. 01.03.2013 im Beratungszentrum

Bauen und Umwelt, Verwaltungsgebäude Collinistr. 1 (Collini-Center), 68161 Mannheim, EG,

montags bis donnerstags von 8.00 Uhr bis 17.00 Uhr und freitags von 8.00 Uhr bis 12.00 Uhr

eingesehen werden. Eine fachliche Erläuterung kann dort erfolgen.

Etwaige Anregungen zur Planung können während der Auslegungsfrist schriftlich oder zur Niederschrift

bei der Stadt Mannheim vorgebracht werden.

Mannheim, den 07.02.2013

Stadt Mannheim

Fachbereich Bauverwaltung

A093


DIESE WOCHE

Mannheim: Buch zum 400. Geburtstag

des Maimarkts erschienen.

Seite 2

Amtsblatt: Wichtiger Beitrag zur

Imagebildung – Zehn Antworten zur

BUGA-Bewerbung Mannheims.

Seite 3

Sport: TSV-Hockeydamen fahren zur

Endrunde nach Berlin.

Seite 8

Veranstaltungen: Ausstellung zur

Geschichte der Arbeiterbewegung im

Technoseum.

Seite 9

SPORT

Adler bleiben Kölner

Haien auf den Fersen

Eishockey: Das 100. Spiel gegen die

Eisbären Berlin hatten sich die Adler

Mannheim anders vorgestellt, als vor

mit 13.600 Zuschauern auserkauftem

Haus am vergangenen Freitagabend

eine 3:4 (1:2, 1:1, 1:1)-Heimniederlage

zu beziehen. „Wir haben den Berlinern

einige Chancen selbst auf den Schläger

gelegt“, war denn auch Adler Headcoach

Harold Kreis mit dem Auftritt seiner

Mannschaft nicht zufrieden. Zwei

Tage später hatten dann 10796 Zuschauer

den Weg in die SAP Arena gefunden,

um der Partie gegen die Hamburg

Freezers beizuwohnen und diesmal

gab es nach 60 Spielminuten einen

3:2 (1:1, 0:1, 2:0)-Sieg zu bejubeln. Lesen

Sie den kompletten Artikel auf Seite

8. (red)

AUSZEICHNUNG

Christian Ziegler wird das

44. Mannemer Bloomaul

Ritterschlag: Mit dem Thema Medizin

wollte er sich schon immer befassen,

aber dass seine heilenden Hände

deutschen Olympioniken eines Tages zu

Ruhm und Ehre verhelfen würde hätte

sich Christian Ziegler an Anfang seiner

beruflichen Laufbahn nicht gedacht.

Und dass er am kommenden Rosenmontag

im Mannheimer Nationaltheater

zum 44. Mannemer Bloomaul ernannt

wird – dem höchsten Mannheimer

Ritterschlag – hatte der Physiotherapeut

auch nicht auf seinem persönlichen

Arbeitszettel. „Ich habe gedacht,

das gibt es nicht, ich dachte, die sind

verrückt,“ erinnert sich Christian Ziegler

noch daran wie das dreiköpfige Bloomaul-Komitee

an seiner Wirkungsstätte

auftauchte. Den ausführlichen Bericht

finden Sie auf Seite 7. (red)

Narren gehen

neue Wege

Fasnacht 2013: Lindwurm geht in diesem Jahr

nicht durch die Mannheimer Planken

Von Peter Engelhardt

Da bleibt zu hoffen, dass sich die

„Schwellköpp“ beim diesjährigen Fasnachtsumzug

nicht verlaufen. Die großen

Umbaumaßnahmen in der Stadt

und Sicherheitsbedenken haben die

Stadt Mannheim und die Karnevalkommission

dazu bewogen, den närrischen

Lindwurm innerhalb der Stadt

umzuleiten. Das soll den Spaß des 61.

Fasnachtsumzuges der beiden Städte

Mannheim und Ludwigshafen jedoch

nicht im geringsten schmälern.

Schließlich bewegt sich der Lindwurm

zwar diesmal - und wohl auch die

nächsten Jahre- nicht durch die Planken

aber dafür geht es rund um den

Friedensplatz am Wasserturm vorbei

und endet am Mannheimer

Nationaltheater.

„Die Katastrophe

bei der Love-

Parade in Duisburg

hat alle wachgerüttelt,

daher ist die Sicherheit

der vielen

Besucher oberstes

Gebot,“ erklärt

Georg Wolf, Präsident

der Karnevalskommission Mannheim

(KKO) und gemeinsam mit Thomas

Dörner verantwortlich für die 104

närrischen Nummern. Dörner, ehemaliger

Prinz der Stadt Mannheim und

seit einigen Jahren bei der KKO sieht es

ganz pragmatisch: „Durch die Planken

ist einfach zu gefährlich, wir haben

schon nach dem letzten Umzug in

Mannheim gemerkt, dass das Risiko zu

groß ist. Die Leute die anfangs die Nase

gerümpft haben, weil die Planken als

Zugstrecke jetzt wegfallen, sollten das

bedenken. Man soll das nicht schlecht

reden. Rund um den Friedensplatz, das

ist doch sehr schön.“

Sorglose Freude und Ausgelassenheit

sollen ja am Sonntag und auch den folgenden

Tagen im Vordergrund stehen.

Das hoffen der Mannheimer Einzelhandel,

die Gastronomie, die Markthändler

und die Fasnachtsvereine. All

diese Institutionen arbeiten schon seit

vielen Jahren erfolgreich zusammen

und so sitzen sie alle gemeinsam in einem

Boot, und das nicht nur bei der

närrischen Bootsfahrt am kommenden

Samstagmorgen ab 9.11 mit dem

Mannheimer Prinzenpaar. In Mannheim

freuen sich auf alle Fälle mehr als

300.000 Besucher auf den närrischen

Lindwurm, der natürlich wieder mit

geschmückten Wagen, originellen

Mottos und „bewaffnet“ mit tonnenweise

Bonbons die Narren und Närrinnen

am Straßenrand erfreuen wird.

Die Aufstellung des Zuges beginnt am

Sonntag,ab 10.30 Uhr in der verlängerten

breiten Straße in Höhe M1. Die

Am 4. Februar 1951 gab es

den ersten gemeinsamen

Fasnachtszug unter der

Leitidee

„Mol hiwwe, mol driwwe“

Umleitungen, Sperrungen und Haltverbote

sind ausgeschildert. Am Stadthaus

auf Höhe N1 sitzt das SWR-Fernsehen

und wird den Zug übertragen. Es

soll diesmal auch jeder Wagen und

jede Garde zu sehen sein. 104 Nummern

wird der diesjährige Zug umfassen

und traditionell wird die Mannheimer

Reiterstaffel den Lindwurm anführen.

Auf der Wegstrecke gibt es einige

Sprecherstationen. Dort sitzen ausgewiesene

Fachleute, die auch auswärtigen

Narren, die Kurpfälzer Fasnachtswelt

näher bringen. Brandaktuell in

diesem Jahr der Wagen des Sportkreises

Mannheim, der das Stifter-Symbol

der Kunsthalle, die rosa Gießkanne,

präsentieren wird. Auch das Maskottchen

der Turnfestes „Fred“ ist auf dem

Wagen der Löwenjäger

zu entdecken.

Neben dem traditionellen

Fasnachtszug

wird sich die Innenstadt

dann vorallem

am Montag und

Dienstag in eine einzige

Feiermeile verwandeln.

Über 100

Schausteller, Karnevalsvereine

und Gastronomen präsentieren

gemeinsam ein abwechslungsreiches

Programm und sorgen von der

„Altweiberfasnacht“ am Donnerstag

bis zur „Straßenfasnacht“ am Dienstag

für einen stimmungsvollen Abschluss

der Kampagne. Karussells, Pfeil- und

Ballwerfen, Mandelbrennereien und

andere Schaustellergeschäfte erwarten

die Fasnachter aus der gesamten Metropolregion,

insbesondere beim Vergnügungspark

rund um den Wasserturm

mit dem Riesenrad als weithin

sichtbarem Wahrzeichen.

In diesem Jahr wieder dabei sind die

Markthändler mit der Marktfasnacht

auf dem Marktplatz in G 1. Dem Vorstand

des Vereins der Markthändler ist

es gelungen, mit Unterstützung von

City Events die beliebte Traditionsveranstaltung

erneut zu beleben. „Der

Wasserturm muss wackeln,“ freuen

sich Thilo Kühnel, 1. Vorsitzender des

Schaustellerverbandes sowie Ralf Ziesling,

erster Vorsitzender der Markthändler

gleichermaßen auf die tollen

Tage. Speziell das Stadtprinzenpaar

wird die letzten Tage nochmal heftig

ins Schwitzen kommen. Da jagt ein

Termin den anderen

Mit der Straßenfasnacht am Dienstag,

12. Februar finden Kampagne und

FasnachtsMarkt ihren krönenden Höhepunkt

in der Mannheimer City. Bis

dahin und ganz besonders am kommenden

Sonntag heißt es in Mannheim

und Ludwigshafen erst einmal

Ahoi und es darf so richtig gefeiert werden.

Originelle Verkleidungen und ausgelassene Narren: Darauf kann man sich am Fasnachtssonntag

und die darauffolgenden Tage freuen.

FOTO: IMAGES4

So werd geloffe...

STADTNACHRICHTEN

Umleitungen und

Zusatzfahrten

Fasnachtsumzug: Während des Umzugs

ist das Stadtbahnnetz aufgrund der

Sperrung der Planken praktisch zweigeteilt.

Von 13.30 Uhr bis etwa 16 Uhr

können keine durchgehenden Fahrten

zwischen Ludwigshafen und Mannheim

angeboten werden, einzelne Bahnen

pendeln aber über die Rheinbrücken.

Die Bahnen der Linien 1, 5 und 7 werden

von 12.30 Uhr bis 13.30 Uhr über

die Planken umgeleitet. Danach gelten

während des Umzugs ab 13.30 Uhr folgende

Umleitungen:

Stadtbahnen: Linie 1: Von Schönau

kommend fährt die Linie 1 bis zur Alten

Feuerwache und von dort über Schafweide

zum Hauptfriedhof und zurück. In

der Gegenrichtung fahren die Bahnen

der Linie 1 von Rheinau kommend über

Tattersall bis Hauptbahnhof und dann

weiter als Linie 7 nach Oppau und zurück.

Linie 2: Die Linie 2 fährt über Neckarstadt

West, Alte Feuerwache, Kurpfalzbrücke

und Nationaltheater weiter bis

Feudenheim und ebenso zurück.

Linie 3: Auch die Linie 3 wird zweigeteilt.

Im Norden fahren die Bahnen von

Sandhofen über die Alte Feuerwache,

ab dort geht es als Linie 7 über Schafweide

nach Vogelstang und zurück. Von

Rheingoldhalle/Neckarau West kommend

fahren die Bahnen im Süden bis

Hauptbahnhof und weiter über Krappmühlstraße

zur Haltestelle Weberstraße

(Ab 14 Uhr als Linie 6A/E bis nach SAP

Arena S-Bahnhof) und zurück.

Linie 4: In Ludwigshafen fährt die Linie

4 ab Bad Dürkheim beziehungsweise

Oggersheim über Ludwigshafen Hauptbahnhof,

Berliner Straße und Mannheim

Hauptbahnhof bis Tattersall und

dann weiter als Linie 6 bzw. 6A/E nach

Neuostheim/SAP Arena S-Bahnhof. Von

Heddesheim kommend fahren die Bahnen

der Linie 4 über Uniklinikum, Schafweide,

Alte Feuerwache, Dalbergstraße

und Rheinstraße und dann weiter als Linie

6 nach Rheingönheim und zurück.

Linie 5: Die Linie 5 fährt von Seckenheim

kommend die kleine Schleife ab

Collini-Center über Gewerkschaftshaus,

Nationaltheater, Theresienkrankenhaus

und Universitätsklinikum weiter Richtung

Käfertal und in Gegenrichtung auf

dem selben Weg.

Linie 6: Die Bahnen der Linie 6 fahren

ab SAP Arena SBahnhof/ Neuostheim

über Tattersall bis Mannheim Hauptbahnhof

und dann weiter als Linie 4

nach Oggersheim/Bad Dürkheim. Linie

7: Im Ostabschnitt von Vogelstang über

Schafweide bis Alte Feuerwache und

weiter als Linie 3 nach Sandhofen und

zurück. Westabschnitt von Oppau über

Berliner Platz zum Hauptbahnhof Mannheim,

weiter als Linie 1 nach Rheinau

und zurück. Zusätzliche Fahrten:

Um die Narren schnell zum Umzug und

danach wieder nach Hause zu bringen,

setzt die RNV am Fastnachtssonntag ab

11.45 Uhr zusätzliche Bahnen und Busse

ein: Stadtbahn Vor dem Umzug

(etwa 11 Uhr bis 14 Uhr) verkehren die

Stadtbahnen in Mannheim (ausgenommen

Linie 2 und Linie 6 von Neuostheim)

im 10- Minutentakt. Mehr Info

unter mv-online.de


Treffpunkt, Fortschritt und eine große Tradition

Maimarkt Mannheim: Historienbuch zum 400. Geburtstag erschienen – 304 Seiten stark

Zum Jubiläum gibt die Mannheimer

Ausstellungsgesellschaft ein Buch zur

Geschichte des Maimarkts Mannheim

heraus - eine reich bebilderte Zeitreise

durch eine der ältesten Institutionen

der Quadratestadt - Maimarkt vom 27.

April bis zum 7. Mai 2013. Präsentiert

wurde das Buch bei einer feierlichen

Veranstaltung mit vielen prominenten

Gästen aus der Metropolregion Rhein-

Neckar am vergangenen Donnerstag

im Maimarktclub.

Maimarkt Mannheim: Warum werden

auf Deutschlands größter Regionalmesse

heute noch Rinder und Ziegen

prämiert? Ist es Zufall, dass nahe

bei den Hallen für Hauswirtschaft und

Baubedarf ein hochkarätiges Reit- und

Springturnier stattfindet? Warum gehört

das Deutsche Fertighaus Center

zum Maimarkt Mannheim? Und was

hat das alles mit dem Jubiläum zu tun,

das die Stadt Mannheim in diesem

Jahr feiert: 400 Jahre Marktrechte? Die

Antworten auf diese Fragen hat die

Mannheimer Ausstellungsgesellschaft,

die seit mehr als 50 Jahren den Maimarkt

für die Stadt Mannheim organisiert

und durchführt, jetzt in einem

300 Seiten starken Buch zusammengetragen.

Entstanden ist eine reich bebilderte

Zeitreise durch vier Jahrhunderte.

Wie oft der Maimarkt in den 400

Jahren tatsächlich stattgefunden hat,

ist nicht überliefert -

immer wieder gab es Unterbrechungen,

bedingt durch die Wechselfälle

der Geschichte. Der ursprüngliche

Vieh- und Krämermarkt musste im

Der Mannheimer Maimarkt war schon in den 60er Jahren ein Anziehungspunkt für Besucher von Nah und Fern.

Das Portrait der Kurfürstin Anna Maria Luisa von der Pfalz, der letzten Medici, wird ab dem

17. Februar in den Reiss-Engelhorn-Museen zu sehen sein. FOTO: REISS-ENGELHORN-MUSEEN

2013 ist das Jahr historischer Ausstellungen

in Mannheim. Gleich drei große Geschichtsschauen

nehmen die Besucher mit

auf eine Reise in die Vergangenheit. Die

Ausstellung "Durch Nacht zum Licht? Geschichte

der Arbeiterbewegung 1863 -

2013" würdigt im TECHNOSEUM seit dem

02. Februar bis zum 25. August das Jubiläum

150 Jahre Arbeiterbewegung und die

Ausstellung "Die Wittelsbacher am Rhein.

Die Kurpfalz und Europa." arbeitet ab dem

09. September in den Reiss-Engelhorn-

Museen die Geschichte des berühmten

Herrschergeschlechts auf.

Die dritte Ausstellung widmet sich ebenfalls

einer großen Familie: den Medici.

Vom 17. Februar bis zum 28. Juli gibt "Die

Medici. Menschen, Macht und Leidenschaft."

in den Reiss-Engelhorn-Museen

einen Einblick in die Zeit der Renaissance.

Der Name Medici ist eng verbunden mit

Macht, Reichtum und Kunstförderung.

Über dreieinhalb Jahrhunderte prägten sie

Florenz und Europa.

Die Ausstellung stellt die Medici nicht nur

anhand ihrer bedeutenden Kunstschätze

vor, sondern zeigt sie als Menschen mit

oft widersprüchlichen Persönlichkeiten,

unerwarteten Charakteren, außergewöhnlichen

Leidenschaften und folgenschwere

Krankheitsgeschichten. Die Schau spannt

den Bogen vom Gründungsvater Giovanni

di Bicci bis zur letzten Medici, der Kurfürstin

Anna Maria Luisa von der Pfalz. Schriftliche

Quellen, bedeutende Kunstwerke,

Lauf der Jahrhunderte auch mehrmals

seinen Standort wechseln. Hintergründe

von Märkten und Handel werden in

dem Buch ebenso beleuchtet wie die

Entwicklung von Tierschauen, Reitturnier

und Deutschem Fertighaus Center

Mannheim. Ein Schwerpunkt der Darstellung

sind die vergangenen 50 Jahre,

seit die Stadt Mannheim die Organisation

der Verbrauchermesse an eine private

Gesellschaft übertrug. Mit einer

breiten Produktpalette und einem abwechslungsreichen

Mix aus Informations-

und Sonderschauen zog der Maimarkt

bis weit über 400.000 Besucher

pro Jahr auf die elftägige Regionalmesse.

Damit erreichte er den Spitzenplatz

in Deutschland und hat ihn heute

noch. Beim Durchblättern entdeckt

man Show- und Sportstars, Vertreter

von Vereinen und Institutionen und -

als Kurpfälzer - womöglich Bekannte.

Man trifft auf Erfindungen, die die

Welt verändert haben, und auf kreative

Tüfteleien, die den Zeitgeist vergangener

Jahrzehnte widerspiegeln. Man

begegnet Laufrädern und Delphinen,

Politikern und Pionieren und natürlich

einem großen Querschnitt der

Produkte, mit denen die Aussteller den

Markt zu dem gemacht haben, was er

ist: Ein Treffpunkt, dessen Besuch für

viele Menschen der Region und darüber

hinaus einfach Kult ist. (red)

Infos: Titel: 400 Jahre Maimarkt Mannheim, Mannheim

2013, 304 Seiten, gebunden, Herausgeber:

Mannheimer Ausstellungs-GmbH. Verkaufsbeginn:1.

Februar. Schutzgebühr: 8 Euro. Zu beziehen:

Büro der MAG am Maimarktgelände; während

des Maimarkts in Halle 26. Weitere Infos unter

www.maimarkt.de

Blick hinter die Kulissen der Macht

Kultur: Die Ausstellung „Die Medici. Menschen, Macht und Leidenschaft“ startet am 17. Februar

FOTO: PS

prachtvolle Gewänder und ungewöhnliche

Alltagsgegenstände fügen sich in der

Ausstellung zu einem vielfältigen und

nicht selten überraschenden Bild zusammen.

Das, was die beschönigenden Porträts

zu vertuschen vermochten und was

die offiziellen Darstellungen nie zugeben

konnten, steht in den noch vorhandenen

sterblichen Überresten geschrieben. Aus

diesem Grund zeigt die Ausstellung auch

CT-Animationen und Skelettfunde sowie

die Ergebnisse neuer forensischer und bioarchäologischer

Untersuchungen an den

exhumierten sterblichen Überresten verschiedener

Familienmitglieder der Medici.

Auf den touristischen Messen, wie der Ferienmesse

Wien im Januar, war die Ausstellung

natürlich auch Teil der Präsentation

von Mannheim als lohnendem Reiseziel

für Kulturbegeisterte. Die Flyer und

Begleithefte erfreuten sich eines großen

Interesses und so sollte man sich nicht

wundern, wenn man ab dem 17. Februar

den ein oder anderen "Wiener Zungenschlag"

in den Ausstellungsräumen der

Reiss-Engelhorn-Museen zu hören bekommt.

Weitere Informationen über die

Geschichtsschau unter www.medici2013.de.

In de Fasnacht wärre uff Herresitzunge

die Schwellköpp (!) vun Zode iwwaschwemmt.

Die Comedians dunke ihr Publikum

in Herrewitz, dass gonze

Stadie kreische – Männer

un Fraue. Die Kinna lade

sisch Pornos runna, bisses

Händy quietscht. Gschdonnene

Bolidigga mache Journalistinne

un onnare „Unter-Ih-

Nach einem erfolgreichen Herbstsemester

geht die Kinder-Uni der Universität

Mannheim Ende Februar in die

zweite Runde.

Pünktlich zum Semesterstart lädt

die Universität Mannheim auch in

diesem Jahr wieder wissbegierige Gäste

zu einer Kinder-Uni ein. Ob Jura,

Medienwissenschaft oder Geschichte

– im zweiten Semester der Kinder-Uni

können Schülerinnen und Schüler erfahren,

welche Rechte Kinder haben

und wie Facebook unsere Kommunikation

verändert hat.

In einem Workshop am Ende des

Semesters werden die Nachwuchs-Studenten

als Geschichtsdetektive im

Universitätsarchiv auf Spurensuche

gehen. Für die beiden ersten Vorlesungen

im Semester zu den Themen Jura

und Medienwissenschaft sind noch

Plätze frei.

Die Kinder-Uni richtet sich an Kinder

zwischen acht und zwölf Jahren

SCHWÖBELS WOCHE

Brüderle un Schwesterle

Mundartkolumne von Hans-Peter Schwöbel

»Emanzipation wärrd äm

nädd gschenkt.«

Hans-Peter Schwöbel

nen-Stehenden“ Komplimente,

dass dänne die Träne

kumme. Pardeie schare sisch

um ihr Führungspersonal. In

Talkshows setze Männer un

Fraue sisch gegeseidisch de

Zeigefinger uff die Bruscht. Ooschdännische

Männer fühle sisch schuldisch un die

staawische Brüder un Stammesgenosse

denke L-M-A un mache weider wie die

gonz Zeit: Ma wärrd sisch jo noch ä Kombliment

mache därrfe.

Un: Ma wärrd jo

noch die Hosse runna

losse därrfe.

Donn les isch in ännare

Zeidung in de Rubrik

‚Aktuelles Lexikon‘

uff Seide zwee, reschts owwe Folgendes:

„Wichsen. Aus den Kinderbuchklassikern

Otfried Preußlers, ‚Die kleine

Hexe‘, ‚Räuber Hotzenplotz‘ soll das Wort

„wichsen“ gestrichen werden, da es im

Zusammenhang mit ‚Schuhe putzen‘

nicht mehr gebräuchlich sei. Was ist so

schlimm an diesem Wort, bei dem es sich

um eine Nebenform von ‚wächsen‘ (‚mit

Wachs bestreichen‘) handelt, die seit

dem 15. Jahrhundert verbürgt ist? Später

kam die Bedeutung ‚bohnern, putzen‘

hinzu. Neben Leder waren es vor allem

Böden, welche gewichst wurden. Ja, vor

dem Zwirbeln wurde selbst der preußische

Bart gewichst.“

Konn des wohr soi! Geht‘s noch! Mir versuche

die Kinnaköpp zu entseusche, indem

ma unsa Schbrooch kabudd mache.

Hilft des de Fraue? Hilft des de Männa?

Hilft des de Kinna?

Des erinnad misch on ä

Freundin, wo vun Ihrer Dochda

verbodde griggt, mim Enkele

iwwas Chrischkinnl zu

schwätze, wo des heit Weihnachtsmann

heeßt. Un bloß

kän Dialekt! Des is de beschde

Weg, die Oma zu entmündische

un de Kinna die

Luscht om Denke un Redde

auszudreiwe.

Was fällt uns oi, Weldlideradur

zu zensiere. Bloß weil ma‘s nädd

ferdisch bringe, Buuwe zu Charme und

Zärtlischkeit zu erziehe, zu Ridderlischkeit.

Un wer sacht uns, dass

näggschdens nädd die Määrsche droo

sin: Hänsel un Gredel

wärre vum Brüderle

un Schwesterle geroinischt,

weil des

Wort Brüderle sisch

in was Onnares verwondelt

hodd.

Buuwe un Männer, wo Fraue oopöbeln

statt se zu verehre, sin Schwäschling. Des

muss ma nä saache. Was sin des fär Eldan

(Müdda!), Lehrer un Lehrerinne, wo des

Gschenk der Höflischkeit un Ridderlischkeit

nädd on die Kinna weida gewwe

känne.

Un de Fraue muss ma saache: Emanzipation

wärrd äm nädd gschenkt. Mut muss

Jeder un Jedi fär sisch selwa entwiggle.

Un wonn Ihne änna bleed kummt, misse

Se‘m änni abrohme, dassa sisch‘s

näggsche Mol iwwalegt, was er macht.

die kolumne gesprochen:

Schwöbel’s Woche hören unter

www.mannheim.de/schwoebels-woche

Noch freie Plätze

Kinder-Uni: Anmeldung bis 17. Februar

und findet immer einmal pro Monat

samstags statt. Die Teilnahme ist kostenlos.

Eine Anmeldung ist jedoch erforderlich,

teilt die Universität mit. Ganz

fleißige Kinder-Uni-Studenten, die im

Sommer nach Abschluss des akademischen

Jahres vier oder mehr Vorlesungen

besucht haben, bekommen bei einer

Abschlussfeier im Schloss ein Kinder-Diplom

überreicht. Die Feier findet

voraussichtlich im Juni statt. Der

genaue Termin wird noch bekannt gegeben.

Informationen zum Programm der

Kinder-Uni finden Sie im Internet unter

der Adresse www.uni-mannheim.de/kinderuni

Anmeldung per E-Mail bis 17. Februar

2013 an: kinder@service.unimannheim.de

oder Telefon 0621 181-

1164 unter Angabe folgender Daten:

Name, Telefonnummer, Name der

Schule und Alter des Kindes. (red)

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine