MediService plus Herbst 2013

mediservice.ch

MediService plus Herbst 2013

Kundenmagazin

Herbst 2013

In dieser Ausgabe

• Diabetes – verstehen und

kontrollieren

• Ernährung und Bewegung

• Praktische Hilfsmittel

• Rezept «Die schnelle Pfanne»

Spielend in Bewegung bleiben!

… zum Beispiel mit dem praktischen Schrittz

OMRON. Jetzt mit beiliegendem Talon beste

und einfach losmarschieren! Wussten Sie, d

gesunde Ernährung und viel Bewegung auc

bei der Prävention von Diabetes Typ 2 hilft?


Liebe Leserin, lieber Leser

Essen und Bewegung mit Genuss und Freude. Dies ist auf einen kurzen

Nenner gebracht das «Allerweltsmittel» zur Gesundheitsförderung und Prävention.

Aber, wie meistens bei solchen Universalratschlägen, liegt die Krux

bekanntlich in der Umsetzung.

Was ist mit ausgewogener Ernährung genau gemeint? Und warum sind

Ernährung und Bewegung die «Siamesischen Zwillinge» in der Gesundheitsförderung?

Die Apothekerin, Ernährungswissenschaftlerin und Buchautorin

Karin Pohl geht im vorliegenden Kundenmagazin auf solche Fragen ein. Und

sie erklärt, warum der «ausgewogene Teller» für uns so wichtig ist.

Fachleute sind sich einig: Bei Diabetes Typ 2 sind gesunde Ernährung und

viel Bewegung zentrale Faktoren bei der Prävention und im Umgang mit der

Krankheit. Am Weltdiabetestag vom 14. November 2013 wird mit einer

breitangelegten Kampagne über Diabetes informiert. Mehr dazu in dieser

Ausgabe.

In unserer Rubrik «MediService empfiehlt» haben wir für Sie zwei praktische

Kundenangebote mit Preisvorteilen zusammengestellt. – Nach dem Motto

«Spielend in Bewegung bleiben» kann der Schrittzähler dazu beitragen, dass

wir uns mehr bewegen und somit eine der wichtigsten Vorgaben bei der

Prävention von Diabetes Typ 2 erfüllen.

Ich wünsche Ihnen eine gute Zeit und bedanke

herzlich für Ihr Vertrauen und Ihre Kundentreue

Dr. Jürg Th. Gasser, CEO

Essen Sie

regelmässig

Früchte und

Gemüse?


Benjamin Sommer,

Apotheker bei

MediService

Gesundheitsförderung und Prävention

Es gibt viele praktische Hilfsmittel

Herr Sommer, wie können Sie Ihre Kundinnen und Kunden im Bereich

Gesundheitsförderung und Prävention unterstützen?

Neben der umfassenden Fachberatung bieten wir verschiedene Geräte an,

mit welchen Sie regelmässig Ihren Gesundheitszustand überprüfen können.

Ein Beispiel sind Blutdruckmessgeräte, die in ihrer Handhabung sehr einfach,

sicher und alltagstauglich sind. Ein erprobtes Gerät bieten wir in dieser Ausgabe

zum MediService-Vorzugspreis an.

Im vorliegenden Kundenmagazin wird über Diabetes informiert.

Mit welchen Hilfsmitteln können Sie Betroffene unterstützen?

Selbstverständlich sind bei MediService, neben sämtlichen Medikamenten,

die gängigen Geräte und Produkte zur Blutzucker-Selbstkontrolle erhältlich.

Als Spezialapotheke mit langjähriger Erfahrung im Diabetesbereich beobachten

wir alle Entwicklungen sehr genau. Wir sind immer am Puls und

können unsere Kundinnen und Kunden deshalb umfassend beraten und

zusammen die geeignete Lösung finden.

MediService präsentiert in Verbindung mit Diabetes Typ 2 auch einen

Schrittzähler. Welcher Gedanke steckt dahinter?

Bei Diabetes Typ 2 ist viel Bewegung ein zentrales Element der Prävention.

Ein Schrittzähler kann durchaus einen Anstoss geben, sich wieder vermehrt

zu bewegen, den Kalorienverbrauch zu beobachten und sich neue Ziele vorzunehmen.

Es wird ja empfohlen, 10'000 Schritte pro Tag zu gehen – aber

wer weiss schon, wieviel das ist? So gesehen kann dieses «Aktivitäten-Monitoring»

dazu beitragen, den Lebensstil zu verändern.

Ihr persönlicher Gesundheits-Tipp?

Mein Motto heisst BEGINNE HIER UND JETZT. Das Betätigungsfeld ist riesig

und oft bewirkt die Summe kleiner Veränderungen eine aktive Gesundheitsförderung.

Im Alltag kann das heissen: Treppe statt Lift, Vollkorn statt Chips

oder auch einfach nur genügend Schlaf und Wasser.

Benjamin Sommer stellt praktische Hilfsmittel vor


Interview mit Dr. Karin Pohl

Ernährung und Bewegung

in der Gesundheitsförderung

und Prävention

Frau Pohl, als Apothekerin und Ernährungswissenschaftlerin

befassen Sie sich seit vielen Jahren mit

der Wechselwirkung von gesunder Ernährung und

Gesundheit. – Was heisst für Sie gesund essen?

Der optimal ge

Quelle: Schweizerische Gesellschaft fü

© Schwe zerische Gesellschaft für Ernährung SGE Gesundheitsförderung Schweiz / 2o11

Gesund essen heisst vor allem Vielfalt und Abwechslung

auf Tisch und Teller. Bewahren Sie Interesse am

guten Essen. Probieren Sie neue Rezepte und Gerichte

aus. Essen Sie zudem regelmässig und lassen Sie keine

Mahlzeit aus, schon gar nicht das Frühstück.

Sie sprechen in diesem Zusammenhang auch vom

«ausgewogenen Teller». Was ist damit genau gemeint?

Die Empfehlungen der Schweizerischen Gesellschaft für Ernährung SGE gehen praktisch

und sehr konkret auf dieses Thema ein. Neben der bekannten Lebensmittelpyramide

sprechen die Fachleute auch vom ausgewogenen Teller. Der optimal geschöpfte

Teller besteht aus mindestens 2 /5 Gemüse und/oder Früchten, ca. 2 /5 stärkereicher

Lebensmittel (z.B. Kartoffeln, Getreide oder Hülsenfrüchte) und ca. 1 /5 eiweissreicher

Lebensmittel (z.B. Fleisch, Fisch oder Tofu). Dazu kommt

genügend Flüssigkeitszufuhr, täglich mindestens 1– 2 Lite

vorzugsweise Wasser oder ungesüsste Getränke.

Wieviel

Flüssigkeit

nehmen Sie

täglich zu

sich?

Karin Pohl befa

sich seit vielen J

mit Gesundheit

nährung. Die eidg. dipl. Apothekerin (Dr. sc.

nat.), Ernährungswissenschaftlerin und Buchautorin

hat rund 25 Jahre Berufserfahrung in

Apotheken, der internationalen Pharmaindustrie

und bei einer Krankenversicherung .


schöpfte Teller.

Ernährung SGE

Theoretisch alles klar. Was aber, wenn mich trotzdem der

«Gluscht» nach Snacks und Süssem packt?

Es gibt hier eine ganze Reihe von «guten Snacks» wie zum

Beispiel frische oder getrocknete Früchte, Rüebli, Nüsse,

Kerne oder Samen, Müesli, Vollkorncracker, fettarme Haferflockenguetzli

und Milchprodukte wie Joghurt oder Quark. Falls

Sie zu beschäftigt oder zu müde zum Kochen sind, können Sie sich

aus diesen Snacks auch eine Mahlzeit zusammenstellen. Wichtig ist

natürlich, dass Sie diese «guten Snacks» zuhause auch vorrätig

haben …

Wie steht es mit der Bewegung?

Es gibt keine gesunde Ernährung

ohne regelmässige Bewegung, am

besten an der frischen Luft. Bewegen

Sie sich deshalb mindestens 30

Minuten täglich. Spazieren, Treppensteigen

oder Gymnastik hält in Form,

beugt Übergewicht vor und fördert den Erhalt

von Knochen und Muskelmasse. Der Energiebedarf

hängt von der körperlichen Aktivität ab:

Wenn Sie sich regelmässig viel bewegen, können Sie

auch mehr essen.

Apropos Gewicht: Streben Sie generell ein gesundes

Körpergewicht an. Sowohl Unter- wie Übergewicht erhöhen

das Risiko für Krankheiten und können Ihre Lebensqualität

vermindern. Wer übergewichtig und

gesund ist, muss nicht zwingend abnehmen – wichtiger

ist, sich regelmässig zu bewegen.

Letzte Frage: Was kann ich tun, wenn mir die Medikamente

buchstäblich «auf den Magen schlagen»?

Das aktuelle Buch von Karin

Pohl «Die Make Sense Diät»

ist im Buchhandel erhältlich,

ISBN 978-3-8482-2715-0

Medikamente können die Ernährung beeinflussen, indem sie z.B. den Appetit oder

den Geruch/Geschmack von Nahrungsmitteln verändern oder gar Übelkeit hervorrufen.

Zudem können Medikamente die Aufnahme von Nährstoffen im Darm beeinflussen.

Falls Sie regelmässig Medikamente einnehmen müssen und Ihnen diese «auf den

Magen schlagen», wenden Sie sich am besten an den verschreibenden Arzt oder an

Ihre MediService Spezialapotheke. Meine Empfehlung: Wenn der Appetit abnimmt,

können Sie versuchen, anstelle der Hauptmahlzeiten mehrere kleine Portionen über

den Tag verteilt zu essen.

Ernährung und Bewegung – Interview mit Dr. Karin Pohl


MediService empfiehlt

Diese Angebote sind gültig bis Ende 2013

Vollautomatisches Blutdruckmessgerät

Tensoval ® duo control

Für eine einfache und genaue Blutdruckmessung zu Hause.

Produktmerkmale

• Höchste Messgenauigkeit

• Erkennung von Herzrhythmusstörungen

• Komfort Manschette

• Speicherplatz für 2 Benutzer zur Speicherung

von Morgen- und Abend-Werten für 30 Tage

• Datum und Uhrzeitanzeige

• Einfach zu bedienen

• Klinisch geprüft

Artikel Nr. 5495934, Blutdruckmessgerät Tensoval ® duo control

zum MediService-Vorzugspreis von CHF 109.90 statt CHF 139.90

Schrittzähler OMRON

Walking style One, schwarz

Praktisch, handlich und unbestechlich.

Produktmerkmale

Der OMRON Walking style One hat alle Funktionen, damit Sie sich ein Bild über den eigenen

Bewegungsstatus machen können. Das kleine, leichte Gerät ermittelt Schritte, Entfernung,

Zeit sowie Kalorien- und Fettverbrennung. Mit der Dual-Display Funktion können sowohl die

Zeit wie auch die bereits zurückgelegten Schritte gleichzeitig angezeigt werden. Speicherfunktion

mit 7-Tage-Speicher.

Artikel Nr. 3582422, OMRON Walking style One Schrittzähler schwarz

zum MediService-Vorzugspreis von CHF 30.– statt CHF 39.–.

MediService Kalender 2014

Talon

auf der

Rückseite

ausfüllen!


Bestellkarte

Stk. Art. 5495934, vollautomatisches Blutdruckmessgerät

Tensoval ® duo control zum

MediService-Vorzugspreis von CHF 109.90

statt CHF 139.90

Stk. Art. 3582422, OMRON Walking style One

Schrittzähler schwarz zum MediService-Vorzugspreis

von CHF 30.– statt CHF 39.–

Art. 9110730, MediService Kalender 2014

gratis, solange Vorrat

Die Angebote sind gültig bis Ende 2013

Kundennummer

Name

Vorname

Strasse/Nr.

PLZ/Ort

Senden Sie diesen Talon zusammen mit Ihrer

nächsten Bestellung an MediService

Die obenstehenden MediService Kundenangebote

können nur zusammen mit einer Medikamentenlieferung

bestellt werden. Dadurch entstehen für Sie keine zusätzlichen

Versandkosten. Die Kosten für den Schrittzähler

und das Blutdruckmessgerät werden nicht der Krankenversicherung,

sondern Ihnen direkt verrechnet.


Das Rezept zum Nachkochen

Wissen Sie,

wie viele Schritte

Sie pro Tag

gehen?

Die schnelle Pfanne (für 1 Person)

1 Zwiebel

1 – 2 EL Raps- oder Olivenöl

1 Portion Gemüse nach Saison

1 Portion Eiweissreiches Lebensmittel wie z.B. eine Lachstranche, Hühnerbrust

oder ein bis zwei Eier

Salz, Pfeffer, Gewürze

Die Zwiebel kleinschneiden und in einer Bratpfanne im Öl bei mittlerer Hitze langsam

anschwitzen. Unterdessen das Gemüse rüsten und in mundgerechte Stücke schneiden

(oder eine Portion tiefgekühltes Gemüse abmessen).

Gemüse kurz mitschwitzen lassen, dann 2 – 3 Esslöffel Wasser in die Pfanne geben,

würzen und während 10 bis 15 Minuten zugedeckt dämpfen.

Nun das eiweissreiche Lebensmittel (z.B. die Lachstranche oder die in Streifen geschnittene

Hühnerbrust) auflegen und den Deckel weitere 5 bis 10 Minuten schliessen. Garprobe

machen und mit Vollkornbrot servieren.

Rezept aus dem Buch «Die Make Sense Diät» von Dr. Karin Pohl, erhältlich im

Buchhandel, ISBN 978-3-8482-2715-0.


Diabetes – verstehen

und kontrollieren

Genaue Zahlen gibt es keine, aber verschiedene Schätzungen gehen davon aus,

dass etwa 5 % der Schweizer Bevölkerung von Diabetes betroffen sind, also

ca. 400’000 Personen. Rund 90 % davon erkranken an einer Diabetes Typ 2.

Was ist Diabetes?

Diabetes mellitus, auch «Zuckerkrankheit» genannt, ist eine chronische Stoffwechselerkrankung,

die sich in einem erhöhten Blutzuckerspiegel äussert. Dieser entsteht

durch einen Mangel an Insulin (Diabetes mellitus Typ 1) oder durch eine verminderte

Wirkung des Insulins (Diabetes mellitus Typ 2). Zur Behandlung des Diabetes Typ 1

wird in der Regel das fehlende Insulin ersetzt. Die Insulintherapie kann in speziellen

Schulungskursen erlernt werden.

Viel Bewegung und gesunde Ernährung bei Diabetes Typ 2

Die Prävention und Behandlung von Diabetes Typ 2 beruht in erster Linie auf den drei

Säulen Übergewicht abbauen, gesunde Ernährung und viel Bewegung. Lassen sich

die erhöhten Blutzuckerwerte mit diesen Massnahmen nicht normalisieren, werden

Medikamente eingesetzt. Falls auch mit Tabletten keine befriedigende Blutzuckereinstellung

erreicht wird, ist eine Therapie mit Insulin notwendig.

Mit Blutzucker-Selbstkontrollen können Diabetesbetroffene den Erfolg ihrer Behandlung

unmittelbar überwachen. Für die Selbstmessung stehen heute verschiedene Blutzucker-Messgeräte

zur Verfügung. Nicht jedes Gerät ist für jede Anwenderin/jeden

Anwender geeignet. Ihre MediService Spezialapotheke u

Sie gerne bei der Wahl der für Sie besten Lösung.

Weltdiabetestag

Veranstaltungen auch in der Schweiz

Unter dem Motto «Diabetes – verstehen und kontrolliere

findet am 14. November 2013 der Weltdiabetestag stat

Die internationale Kampagne verfolgt drei Ziele:

• Eigenes Diabetesrisiko kennen und die Warnzeichen e

• Wissen, wie man reagieren soll und an wen man sich wenden kann

• Seinen Diabetes verstehen und kontrollieren

Haben Sie

schon einmal

den Blutzucker

gemessen?

In diesem Zusammenhang organisiert die Schweizerische Diabetes-Gesellschaft

verschiedene Anlässe. Unter anderem findet am Samstag, 16. November 2013 der

Deutschschweizer Diabetikertag im Luzerner Kantonsspital statt. MediService wird

auch vor Ort sein! Informationen: www.diabetesgesellschaft.ch


Blasenschwäche

Jede zehnte Person ist betroffen

Eine schwache Blase ist nach wie vor ein Tabuthema. Dabei sind die Betroffenen mit

ihrem Problem nicht allein: Etwa 650’000 Schweizer leiden unter Blasenschwäche.

Sie kann Menschen aller Altersstufen betreffen, etwa nach Unfällen oder Operationen,

aber auch nach einer Schwangerschaft und Entbindung. Allerdings steigt das Risiko

mit zunehmendem Lebensalter.

Viele Betroffene wissen nicht, woher Blasenschwäche kommt und wie man damit umgeht.

Auch Informationen über den richtigen Schutz sind noch zu wenig verbreitet.

Mehr als die Hälfte aller Frauen versucht sich mit herkömmlichen Hygieneartikeln zu

behelfen, die jedoch nur unzureichend Sicherheit gewährleisten, da sie nicht für die

Aufnahme von Urin entwickelt wurden und über keinen Geruchsschutz verfügen.

Unfreiwilliger Urinverlust ist gut behandelbar. Der wichtigste Schritt ist der Gang zum

Arzt. Er kann Ursache und Form der Blasenschwäche feststellen und die richtige Behandlungsmethode

vorschlagen. Zudem stehen spezielle Blasenschwäche-Produkte

zur Verfügung, die ein uneingeschränktes Leben ermöglichen.

Der einfachste Weg, um den Urinverlust zu stoppen oder einzudämmen, ist die Stärkung

der Beckenbodenmuskeln durch tägliche Übungen. Der Beckenboden trägt die

inneren Organe. Dadurch lastet auf ihm permanenter Druck, dem nur stabile Muskeln

standhalten können. Damit die Harnröhre sicher verschlossen werden kann, müssen

die Muskeln ebenfalls kräftig sein. Um den Druck zu reduzieren, gilt es Verstopfungen

und Übergewicht zu vermeiden.

Weitere Informationen unter

www.mediservice.ch/inkontinenz

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