Endzeitlicher Abfall - Missionswerk Mitternachtsruf

mnr.ch

Endzeitlicher Abfall - Missionswerk Mitternachtsruf

Die internationale Zeitschrift über biblische Prophetie

Mitternachtsruf

www.mnr.ch n Nr. 07.2013

Endzeitlicher Abfall

• Der freie Fall des westlich-evangelikalen Christentums

• Wann ist der «grosse Abfall»?

Steuerpolitik als Endzeitphänomen? n Auserwählt und vorherbestimmt?


Arno Froese

Das Geheimnis der

Entrückung

Dieses Buch setzt sich ausführlich mit einem

für die Gemeinde noch nie dagewesenen

Ereignis auseinander: mit der Entrückung.

Gründlich untersucht Arno Froese

die biblischen Befunde, die dieses Thema

betreffen, und zeigt auf, warum die

Beschäftigung mit der Entrückung für

uns heute wichtig ist.

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Prophetie & Israel

Arno Froese

120 Fragen zur biblischen Prophetie

Wo ist die Bundeslade? Wer ist der Antichrist? Was bedeutet

die Zahl 666? Steht ein Atomkrieg bevor? Arno Froese,

langjähriger Verkündiger des prophetischen Wortes, beantwortet

diese und 116 weitere brennende Fragen über

die Zukunft anhand der Heiligen Schrift. Er schreckt auch

vor heiklen Themen nicht zurück. Eine echte Empfehlung

für Skeptiker und Suchende.

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Prophetie & Israel

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Offenbarung 13 – Satans letzter Sieg

Offenbarung 13 zeigt den wahren Grund für die heute nahezu

chaotischen globalen Zustände auf. Dieses Buch

entlarvt Satan und seine Gefolgsleute in ihrem verzweifelten

Versuch, Frieden, Sicherheit und Wohlstand für alle

Menschen auf dem Planeten Erde zu schaffen. Darum geht

es bei «Satans letztem Sieg». Eine drängende Offenbarung

für unsere Tage!

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Inhalt

Grusswort

von Peter Malgo

Titel

4 Endzeitlicher Abfall

7 Wann ist der «grosse Abfall»?

Aufgegriffen

12 Hermann Görings Bruder

12 Google Palästina

12 «Wir müssen homo sexueller werden!»

12 Seliges Sterben

13 Der letzte Papst?

14 Gemeindewachstum trotz Diskriminierung

14 «Es wird nichts bleiben»

14 Dave Hunt ist heimgegangen

14 Gesundheitsfördernde Religion

14 Schwarze Komödie über Entrückung

15 Tumulte an der Klagemauer

Blickfeld

18 Er kriegt dich!

19 Steuerpolitik als Endzeitphänomen?

21 Ein vergessener Glaubensheld

22 Auserwählt und vorherbestimmt?

25 Wozu der Sabbat?

Missionswerk

26 «Im Jahre 1995 durften wir endlich

die Arbeit in Rumänien starten»

Leserbriefe

29 Wirklich unheimliche Parallelen?

29 Herzlichen Dank

29 Wo sind Dan und Ephraim?

3 Grusswort

15 Streiflicht

18 Sprüche

30 Nachgefragt

30 Vorschau/Impressum

Hören Sie täglich aus der Bibel:

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evangelistisch und glaubensstärkend!

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«Es ist der Adel des Menschen,

frei zu wählen»

Liebe Freunde, mich rief einmal jemand

an und fragte: «Wie kann es sein, dass wir

auserwählt sind und trotzdem noch das

Evangelium verkünden müssen, damit Verlorene

‹hinzugetan werden› und die Gotteskindschaft

erlangen?» Diese Frage wurde

mit Epheser 1,4 begründet: «Wie er uns

denn erwählt hat durch denselben, ehe der

Welt Grund gelegt war, dass wir sollten sein

heilig und unsträflich vor ihm in der Liebe.»

In der Tat könnte man daraus folgern:

Wenn es Erwählte gibt, gibt es folglich auch

«nicht Erwählte», mit anderen Worten: Gerettete

und ewig Verlorene, die von vornherein

dazu bestimmt sind. Die menschliche

Anstrengung, Seelen für Jesus zu gewinnen,

ist demnach sinnlos, weil es ja eben

diese «Vorherbestimmung» gibt.

Ist dem wirklich so? Nein! Dahinter steht

die grosse List Satans, der uns mittels

falscher «logischer» Rückschlüsse in eine

Sackgasse führen möchte. Wenn wir

auf den Widersacher hörten, würden wir

nichts mehr unternehmen, um Seelen für

den Herrn zu gewinnen, weil «es ja ohnehin

so kommt, wie es kommen muss». Was

die biblische Auserwählung tatsächlich bedeutet,

erklärt Dr. Roger Liebi eindrücklich

in seinem Beitrag «Auserwählt und vorherbestimmt?»

(S. 22).

Es ist eine feststehende Tatsache, dass

Gott «will, dass alle Menschen errettet

werden und zur Erkenntnis der Wahrheit

kommen» (1.Tim 2,4). Nur legt Er in Seiner

Grös se, in Seinem unerforschlichen Wissen,

die Erwählung fest, weil Er zuvor schon

weiss, wie sich jeder einzelne Mensch entscheiden

wird. Das Vorherwissen unseres

Gottes und die daraus sich ergebenden

Konsequenzen vermögen wir jedoch mit

unserem durch die Sünde verfinsterten,

begrenzten Verstand nicht zu erfassen. Römer

8,29 aber lässt die Zusammenhänge

erahnen: «Denn welche er zuvor ersehen

hat, die hat er auch verordnet, dass

sie gleich sein sollten dem Ebenbilde seines

Sohnes …» Andere Übersetzungen

verwenden statt «ersehen» das Wort «erkannt»

(r.Elb.; Albr.). Gott sah uns seit Anbeginn,

von Ewigkeit her, ja Er kannte uns

sogar schon mit Namen (vgl. 2.Mo 33,12).

Und so wusste Er auch im Voraus, wie unsere

Entscheidung einmal ausfallen würde

– für oder gegen Ihn. In 2. Timotheus 2,19

steht geschrieben: «Aber der feste Grund

Gottes besteht und hat dieses Siegel: Der

Herr kennt die Seinen.» Und Jesus Christus,

der Sohn Gottes, hat gesagt: «Ich

bin der gute Hirte und erkenne die Meinen»

(Joh 10,14). Desgleichen lesen wir in

Psalm 1,6: «Denn der Herr kennt den Weg

der Gerechten; aber der Gottlosen Weg

vergeht.» Aus diesem Zusammenhang wird

auch klar, welch grosse Tragik darin liegt,

wenn gewisse Namen nicht mehr im Buch

des Lebens erscheinen werden, weil sie

daraus getilgt wurden: «Und wenn jemand

nicht im Buch des Lebens verzeichnet gefunden

wurde, so wurde er in den Feuersee

geworfen» (Offb 20,15).

Es ist der Adel des Menschen, frei zu wählen,

was er mit Jesus Christus tun will.

Unser freier Wille ist zwar von der Sünde

und Satan geknechtet, aber das bedeutet

nicht, dass wir nicht Ja oder Nein sagen

könnten, wie Roger Liebi erklärt. Sogar

nach der Entrückung und in der Trübsalszeit

haben Menschen die Freiheit, Ja zu

Gott zu sagen, wie es Reinhold Federolf im

Titelbeitrag dieser Ausgabe erklärt: «Wann

ist der grosse Abfall?».

Die Entscheidung gegen Christus führt in

einen furchtbaren, endgültigen Abgrund.

Aber die Entscheidung für Ihn schliesst uns

in die wunderbare Erwählung Gottes ein.

Wir wollen Schritt halten mit Jesus, denn

unsere Erwählung durch Ihn führt uns in

die Herrlichkeit hinein: «… die hat er auch

verordnet, dass sie gleich sein sollten dem

Ebenbilde Seines Sohnes: «... Welche er

aber verordnet hat, die hat er auch berufen;

welche er aber berufen hat, die hat er

auch gerecht gemacht; welche er aber hat

gerecht gemacht, die hat er auch herrlich

gemacht» (Röm 8,29-30). Ist dies nicht

Grund genug, uns noch aktiver für Seine

Sache einzusetzen?

In herzlicher Verbundenheit

Mitternachtsruf Juli 2013

3


TITEL

Endzeitlicher

Abfall

Der freie Fall des westlich-evangelikalen

Christentums, hinein in

verschiedene Formen des Abfalls,

hat sich in den letzten Jahrzehnten als

atemberaubend erwiesen. In den vergangenen

dreissig Jahren waren die Veränderungen

in der westlichen Gemeinde

so gross wie noch nie zuvor in ihrer Geschichte.

In welche Richtung gehen die

Entwicklungen? Was bedeutet das alles

angesichts des prophezeiten biblischen

Heilsplans für das Gemeindezeitalter?

Ein anderes Wort für Abfall ist Apostasie.

Laut Wikipedia bedeutet Apostasie

«die Abwendung von einer Religion

durch einen förmlichen Akt (beispielsweise

Kirchenaustritt oder Übertritt zu

einem anderen Bekenntnis, Konversion).

Jemand, der Apostasie vollführt, ist ein

Apostat.» Gemäss dieser Onlineenzyklopädie

«besteht die Apostasie in der

Ablehnung der verlassenen Religion als

solche». Demnach ist ein Apostat jemand,

der sich von etwas distanziert, das er

zuvor vertreten hat. Im griechischen

Neuen Testament werden zwei Worte

für Apostasie bzw. Abfall gebraucht. Das

erste Wort ist apostasia, woher wir den

bei uns weniger gebräuchlichen Begriff

Apostasie herleiten. Das Hauptwort

apostasia ist eine Zusammensetzung der

beiden griechischen Worte apo («von»)

und istémi («stehen») und bedeutet demnach

«abstehen von etwas» oder gängiger

formuliert «abweichen von». Das zweite

Wort ist piptô, das einfach «fallen» oder

«wegfallen» bzw. «abfallen» bedeutet.

Wenn wir die neutestamentliche Lehre

zum Glaubensabfall betrachten, wird

deutlich, dass dies eines der am meisten

4


erwähnten Themen ist. Dennoch predigen,

lehren und reden Evangelikale kaum

über dieses wiederholt erwähnte, biblische

Thema. Allein in den Apostelbriefen

befassen sich zahlreiche grosse Bibelabschnitte

mit dem Thema Abfall: Römer

1,18-32; 10; 16,17-18; 2. Korinther 11,1-

15; 13,5; Galater 1,6-9; 5,1-12; Philipper

3,2.18-19; Kolosser 2,4-23; 1. Timotheus

1,3-7; 4,1-3; 6,3-5; 2. Timotheus 2,11-26;

3,1-9; 4,15; Titus 1,10-16; Hebräer 2,1-4;

3,7-4,13; 5,12-6,12; 10,26-31; 12,14-17;

1. Petrus 3,19-20; 2. Petrus 2,1-22; 3,3-

10; 1. Johannes 2,18-23; 3,4-12; 4,1–6;

2. Johannes 9; Judas 3-23. Der Abfall

und seine schrecklichen Folgen sind

das Hauptthema solcher Bücher wie

Galater, 2. Thessalonicher, Hebräer und

Offenbarung. Überdies warnte Paulus die

Ältesten aus Ephesus vor Abfall, als er

sich nach drei Jahren Unterweisung ein

letztes Mal mit ihnen traf (Apg 20,17-38).

Wenn wir zusammenfassen, wie das

Neue Testament den Abfall beschreibt,

dann können wir grob gesagt zwei Kategorien

unterscheiden. Erstens bezieht

sich Abfall bzw. Apostasie auf die Lehre.

Ein Apostat ist jemand, der sich von der

gesunden Lehre des Neuen Testaments

entfernt und eine falsche oder ungesunde

Lehre annimmt, die nicht mit der biblischen

Linie übereinstimmt. Zweitens

bezieht sich Abfall bzw. Apostasie auf

das Verhalten. Jeder, der bekennt ein

Gläubiger zu sein, aber nicht dem neutestamentlichen

Ethos folgt, wird als

Apostat betrachtet. Einfach gesagt hat

Abfall mit Wort und Tat zu tun.

Abgesehen von einigen wenigen Ausnahmen

ist das Gemeindezeitalter keine

Zeit, in der Prophetien erfüllt werden.

Stattdessen wird Prophetie nach der

Entrückung erfüllt werden, nämlich in

Bezug auf Gottes Handeln am Volk Israel

während der siebenjährigen Trübsal. Das

Gemeindezeitalter, in dem die Gläubigen

heute leben, verfügt nicht über einen

spezifischen prophetischen Countdown

oder eine Zeittafel wie Israel und seine 70

Jahrwochen (Dan 9,14-27). Das Neue Testament

gibt allerdings einige allgemeine

Merkmale, die das Gemeindezeitalter

charakterisieren.

Dabei bezieht sich aber sogar spezifische

Prophetie, die sich während des

Mitternachtsruf Juli 2013

Gemeindezeitalters erfüllt, auf Gottes

prophetischen Plan für Israel und nicht

direkt auf die Gemeinde. So hängt die

prophezeite Zerstörung Jerusalems und

ihres Tempels 70 n.Chr. mit Israel zusammen

(Mt 23,38; Lk 19,43-44; 21,20-24).

Demnach ist es kein Widerspruch, wenn

prophetische Vorbereitungen in Bezug

auf Israel heute schon im Gange sind

(wie zum Beispiel die Wiedereinsetzung

Israels als eine Nation, 1948), obwohl wir

noch im Gemeindezeitalter leben.

Das Gemeindezeitalter wird nicht von

historisch nachweisbaren prophetischen

Ereignissen charakterisiert, abgesehen

von seinem Ende mit der Entrückung.

Aber der allgemeine Verlauf dieses Zeitalters

wurde prophezeit, und dies kann

uns einen allgemeinen Überblick darüber

geben, was wir in diesem Zeitalter zu

erwarten haben.

Manchmal lesen Christen in der Bibel

von den «letzten Tagen», der «Endzeit»

usw. und neigen zur Ansicht, dass sich

all diese Aussagen immer auf die gleiche

Sache beziehen. Das ist nicht der Fall.

Wie in unserem eigenen Leben gibt es

viele «Enden». Es gibt das Ende des

Arbeitstages, das Ende des Tages gemäss

Uhrzeit, das Ende einer Woche, das Ende

eines Monats oder das Ende eines Jahres.

Nur weil das Wort «Ende» benutzt wird,

heisst das nicht, dass sich dieses immer

auf die gleiche Zeit bezieht. Die Bedeutung

von «Ende» ist begrenzt und genau

definiert, wenn es durch «Tag», «Woche»

usw. variiert wird.

Die Bibel lehrt, dass das gegenwärtige

Zeitalter mit der Entrückung endet,

gefolgt von der Trübsal, die mit der

machtvollen Wiederkunft des Messias

auf Erden endet. Daher müssen wir zwischen

den «letzten Tagen» des Gemeindezeitalters

und den «letzten Tagen»

von Israels Trübsal unterscheiden. Die

folgenden Stellen beziehen sich auf das

Ende des Gemeindezeitalters: 1. Timotheus

4,1; 2. Timotheus 3,1; Hebräer 1,2;

Jakobus 5,3; 1. Petrus 1,5.20; 2. Petrus

3,3; 1. Johannes 2,18; Judas 18.

Nach neutestamentlicher Lehre haben

wir einen Abfall innerhalb der

Gemeinde zu erwarten, der während

des Gemeindezeitalters aufkommt – und

insbesondere während der letzten Tage

Jeder, der bekennt ein

Gläubiger zu sein, aber

nicht dem neutestamentlichen

Ethos folgt, wird

als Apostat betrachtet.

Einfach gesagt hat Abfall

mit Wort und Tat zu tun.

der Gemeinde. Tatsächlich ist es eine der

neutestamentlichen Hauptaufgaben des

Pastors und der geistlichen Leiterschaft,

ihre lokale Gemeinde vor Abfall zu

schützen. Allerdings habe ich im Laufe

der Jahre festgestellt, dass so ziemlich die

einzigen, die diese Stellen ernstnehmen,

diejenigen sind, die auch ein wörtliches

Verständnis von biblischer Prophetie haben.

Natürlich gibt es Ausnahmen, aber

die meisten Evangelikalen wollen lieber

positiv sein, als dass sie in bestimmten

Fragen biblisch treu bleiben – die typische

Mentalität eines Apostaten.

Es gibt sieben wichtige Stellen, die vor

den Gefahren warnen, die während der

letzten Tage der Gemeinde schlummern

(1.Tim 4,1-3; 2.Tim 3,1-5; 4,3-4; Jak

5,1-8; 2.Petr 2,1-22; 3,3-6; Jud 1-25).

Interessanterweise stammen nahezu

alle Mahnungen aus Briefen, die die

jeweiligen Apostel kurz vor ihrem Tod

schrieben (d.h. während der letzten Tage

der verschiedenen Apostel) – als ob sie

dadurch ihre Warnungen vor dem Abfall

in den letzten Tagen des Gemeindezeitalters

noch einmal betonen wollten. Jeder

einzelne dieser Abschnitte betont immer

und immer wieder, dass das grosse

5


TITEL

Merkmal der letzten Zeit der Gemeinde

der Abfall sein wird.

Laodizea ist die siebte Gemeinde in

Offenbarung 2 bis 3 und kann als Bild

für den Zustand am Ende der Gemeindezeit

dienen. Laodizea ist von den sieben

Gemeinden eindeutig diejenige, die am

tiefsten im Abfall steckt. So droht unser

Herr dieser selbstgefälligen Gemeinde,

sie aus Seinem Mund auszuspeien (Offb

3,16). Und Er selbst wird als ausserhalb

Seiner eigenen Gemeinde dargestellt,

indem Er bei ihr anklopft (Offb 3,20).

Einzelne Gläubige in dieser Gemeinde

sind nicht gefährdet, aber es ist offensichtlich,

dass diese Gemeinde hauptsächlich

aus Apostaten besteht, die keine

wahren Gläubigen sind. Der Abfall in

der Gemeinde unserer Tage bereitet

das «Christentum» auf seine Rolle als

die grosse Hure Babylon während der

Trübsal vor (Offb 17,1-7), die vom Antichristen

zur Erlangung der Weltmacht

benutzt wird.

Das Neue Testament kennzeichnet

den Zustand innerhalb der Gemeinde am

Ende der Zeit, indem es eine Reihe von

Verleugnungen anführt:

– Verleugnung Gottes (Lk 17,26;

2.Tim 3,4-5).

– Verleugnung Christi (1.Joh 2,18; 4,3;

2.Petr 2,6).

– Verleugnung der Wiederkunft Christi

(2.Petr 3,3-4).

– Verleugnung des Glaubens (1.Tim

4,1-2; Jud 3).

– Verleugnung der gesunden Lehre

(2.Tim 4,3-4).

– Verleugnung eines abgesonderten

Lebens (2.Tim 3,1-7).

– Verleugnung der christlichen Freiheit

(1.Tim 4,3-4).

– Verleugnung von moralischen Massstäben

(2.Tim 3,1-8.13; Jud 18).

– Verleugnung von Autoritäten (2.Tim

3,4).

Der Kurs für die Gemeinde in den

letzten Tagen ist klar – es gilt, die eindringlichen

Warnungen vor lehrmässiger

Abtrünnigkeit zu beachten. Die Heilige

Schrift deutet an, dass dieser Abfall im

Christentum besonders die Zeit vor der

Entrückung charakterisieren wird. Daher

sollten wir nüchtern und wachsam sein

und nicht teilhaben an den vielen Wegen,

auf denen die evangelikale Gemeinde des

Westens in den Abfall stürzt, damit wir

nicht selbst in einen Strudel von Dingen

geraten, an denen unser Herr kein Gefallen

hat. Maranatha!

Dr. Thomas Ice

Zuerst erschienen auf pre-trig.org; Dr. Thomas

Ice hat an über 30 Büchern mitgeschrieben,

ist Bibellehrer und Pastor der Community

Bible Curch in Omaha, Nebraska.

Prophetie-Konferenz Zavelstein

Prophetie – Speise zur Rechten Zeit

Mit Norbert LietH Und

Nathanael Winkler

Freitag, 05.07.2013:

20:00 Uhr

Samstag, 06.07.2013:

09:00 Uhr, 10:30 Uhr, 15:30 Uhr,

17:00 Uhr, 20:00 Uhr

Sonntag, 07.07.2013:

09:00 Uhr, 10:30 Uhr

Bibel- und Erholungsheim

Haus Felsengrund

Weltenschwanner Strasse 25

DE 75385 Bad Teinach-Zavelstein

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Mitternachtsruf Juli 2013


Der grosse Abfall

ist nicht irgendein

Auf und Ab in der

Völkerwelt oder ein

Zurückgehen oder

Schwinden des

Christentums, sondern

dass ein Mann

auf der ganzen Welt

als Gott angebetet

wird.

Oft werden wir mit der Frage konfrontiert,

wann und was «der Abfall»

wohl sein werde. Die Frage

bezieht sich vor allem auf die klassische

Stelle in 2. Thessalonicher 2,1-4: «Wir

bitten euch aber, Brüder, wegen der

Ankunft unseres Herrn Jesus Christus

und unseres Versammeltwerdens zu

ihm hin, dass ihr euch nicht schnell

in der Gesinnung erschüttern noch erschrecken

lasst, weder durch Geist noch

durch Wort, noch durch Brief, als durch

uns, als ob der Tag des Herrn da wäre.

Lasst euch von niemand auf irgendeine

Weise verführen, denn dieser Tag kommt

nicht, es sei denn, dass zuerst der Abfall

komme und offenbart werde der Mensch

der Sünde, der Sohn des Verderbens, der

widersteht und sich erhöht über alles,

Mitternachtsruf Juli 2013

Wann ist der

«grosse Abfall»?

Auch wenn viele neutestamentliche Bibelstellen Abfall

erwähnen, geht es nicht immer um die Gemeinde.

«Der Abfall» schlechthin findet nämlich nicht im Gemeindezeitalter

statt.

was Gott heisst oder verehrungswürdig

ist, sodass er sich in den Tempel Gottes

setzt und sich selbst darstellt, dass er

Gott sei.»

Dies ist eine schwierige Bibelstelle.

Aber wir sind nicht allein mit diesem

Problem. Zum Beispiel stellt Paul D.

Feinberg, einer der 20 Autoren des

Klassikers Wenn die Posaune erschallt,

fest: «2. Thessalonicher 2,1-7 ist einer

der schwierigsten eschatologischen Texte

im Neuen Testament.» Deshalb begegnen

wir in den Gemeinden so vielen

verschiedenen Meinungen und so viel

Verwirrung. An diesem Text scheiden

sich buchstäblich die Geister. Es scheint

fast, als habe Petrus diese Verse im

Sinn gehabt, als er die Briefe des Paulus

erwähnte: «Deshalb, Geliebte, da ihr

dies erwartet, so befleissigt euch, ohne

Flecken und tadellos von ihm erfunden

zu werden in Frieden. Und achtet die

Langmut unseres Herrn für Errettung, so

wie auch unser geliebter Bruder Paulus

nach der ihm gegebenen Weisheit euch

geschrieben hat, wie auch in allen seinen

Briefen, wenn er in denselben von diesen

Dingen redet, von denen etliches schwer

zu verstehen ist» (2.Petr 3,14-16).

Oft wird argumentiert, dass die biblische

Prophetie etwas Schwieriges sei,

mehr für Fortgeschrittene, für ältere und

reifere Christen, für Väter und Mütter

in Christus. Aber die Empfänger dieser

wichtigen Mitteilung des Paulus, die

Christen in der mazedonischen Hafenstadt

Thessalonich, waren relativ jung

im christlichen Glauben – maximal

zwei Jahre. Die Gemeinde war im Jahr

49 n.Chr. durch Paulus und Silas auf

der zweiten Missionsreise gegründet

worden. Der erste Brief wurde ein Jahr

später verfasst, der zweite ein halbes

Jahr danach. Gemäss Apostelgeschichte

17,1ff. entstand die Gemeinde durch

eine Abspaltung von der Synagoge. Viele

7


TITEL

Es gilt, die Liebe zur

Wahrheit anzunehmen

und gegen den Mainstream

zu schwimmen.

Juden und Gottesfürchtige kannten die

Heiligen Schriften Israels – hatten also

schon von den Propheten und dem Tag

des Herrn gehört. Teils von der Synagoge

her, teils aufgrund der ihnen schon

erteilten Unterweisungen konnte Paulus

sagen: «Was aber die Zeiten und Zeitpunkte

betrifft, so habt ihr nicht nötig,

dass euch geschrieben werde» (1.Thess

5,1). Hier spricht er von Zeiten und Zeitpunkten,

also von speziellen Heilszeiten

(Dispensationen). Die Entrückung ist

solch ein Zeitpunkt oder das Auftreten

und die Anbetung des Antichristen, der

Gipfel des Abfalls.

Der Herr hat uns bestens ausgerüstet,

damit wir über zukünftige Dinge und

geistliche Zusammenhänge Klarheit bekommen

können, und zwar durch den

Heiligen Geist: «Wenn aber jener, der

Geist der Wahrheit, gekommen ist, wird

er euch in die ganze Wahrheit leiten;

denn er wird nicht aus sich selbst reden,

sondern was irgend er hören wird, wird

er reden, und das Kommende wird er

euch verkündigen» (Joh 16,13). «In die

ganze Wahrheit leiten», bedeutet auch

prophetische Schau in die Zukunft. Gott

gibt uns klare Informationen. Das gilt

auch für Frischbekehrte und solche, die

dem Herrn Jesus erst wenige Jahre nachfolgen.

Als Kennzeichen eines echten

Christen erwähnte Paulus im ersten Brief

das andauernde Warten auf Jesus aus den

Himmeln: «Denn sie selbst verkündigen

von uns, welchen Eingang wir bei euch

hatten, und wie ihr euch von den Götzenbildern

zu Gott bekehrt habt, dem

lebendigen und wahren Gott zu dienen

und seinen Sohn aus den Himmeln zu

erwarten, den er aus den Toten auferweckt

hat – Jesus, der uns errettet von

dem kommenden Zorn» (1.Thess 1,9-10).

Doch in 2. Thessalonicher 2,3-4

scheint Paulus eine Fehlermeldung mit

Korrektur zu geben. Es scheint, als sage

er: «Ja, wir sollen schon auf Jesus warten,

aber Er kann noch nicht kommen, denn

vorher muss noch ‹der Abfall› kommen.»

Ist dem wirklich so?

Es gab Leute, die die jungen Christen

in Thessalonich mit allen möglichen

Mitteln davon überzeugen wollten, dass

die besondere apokalyptische Zeit, «der

Tag des Herrn», schon angebrochen sei.

8

Dementsprechend reagierte Paulus und

bat die Thessalonicher: «… dass ihr euch

nicht bald bewegen lasset von eurem

Sinn noch erschrecken, weder durch

Geist noch durch Wort noch durch Briefe,

als von uns gesandt» (2.Thess 2,1-2).

Petrus dachte auch an die Unwissenden

und Verführer, als er anschliessend weiter

erklärte: «Welche die Unwissenden

und Unbefestigten verdrehen, wie auch

die übrigen Schriften, zu ihrem eigenen

Verderben. Ihr nun, Geliebte, da ihr es

vorher wisset, so hütet euch, dass ihr

nicht, durch den Irrwahn der Ruchlosen

mit fortgerissen, aus eurer eigenen

Festigkeit fallet. Wachset aber in der

Gnade und Erkenntnis unseres Herrn

und Heilandes Jesu Christi. Ihm sei die

Herrlichkeit, sowohl jetzt als auch auf

den Tag der Ewigkeit. Amen!» (2.Petr

3,14-18). Petrus schreibt hier von Ruchlosen,

also von Skrupellosen, Verabscheuungswürdigen,

Gottlosen und Perversen,

wie es andere Bibelübersetzungen und

Sprachen ausdrücken. Es sind Menschen,

die sich nicht unterordnen und nicht

korrigieren lassen; solche, die fanatisch

auf ihrer Meinung herumreiten. Petrus

versuchte deshalb, die Gemeinde von den

falschen Vorstellungen, die hinsichtlich

der Lehre von der Wiederkunft Christi

bei ihr eingedrungen waren, zu befreien.

Paulus warnte deutlich: «Lasset euch

von niemandem auf irgendeine Weise

verführen, denn der Tag des Herrn

kommt nicht, es sei denn, dass zuerst

der Abfall gekommen und der Mensch

der Gesetzlosigkeit (der Antichrist)

geoffenbart worden ist; der Sohn des Verderbens»

(2.Thess 2,3). Leider lesen viele

hier etwas hinein, was nicht dasteht. So

gibt zum Beispiel eine Internetseite diesen

Vers folgendermassen wieder: «Der

Tag der Entrückung kommt nicht, es sei

denn, dass zuerst ...» Diese Wiedergabe

«Tag der Entrückung» ist falsch und

willkürlich und steht so auch nicht im

griechischen Text. Korrekt muss übersetzt

werden: «Der Tag des Herrn kommt

nicht ...» Viele wollen es jedoch so lesen:

«Der Tag der Entrückung kann noch

nicht kommen!» Wenn das wirklich die

Lehre des Paulus gewesen wäre, warum

waren dann die Christen in Thessalonich

erschrocken? Warum waren sie verwirrt?

Eben darum, weil sie zu Recht meinten,

Paulus habe gelehrt, dass die Entrückung

vorher kommen müsse!

Weil die Gemeinde auslegungsmässig

in die Trübsalszeit (Teil des Tages des

Herrn) verlegt und die Entrückung auf

später verlagert wird, beziehen viele

den grossen Abfall auf die Gemeinde

selbst. Aber wenn wir die Teile des

prophetischen Puzzles sorgfältig zusammentragen,

ergibt sich ein logisches und

klar erkennbares Szenario. Die Bibel

spricht von dem Abfall, von einem ganz

bestimmten Ereignis. Der grosse Abfall

ist nicht irgendein Auf und Ab in der

Völkerwelt oder ein Zurückgehen oder

Schwinden des Christentums, sondern

dass ein Mann auf der ganzen Welt als

Gott angebetet wird – die komplette und

letztendliche Erfüllung von Römer 1,18-

24, die wir heute schon ansatzweise erleben,

fast wie eine Vorerfüllung: «... sind

sie zu Narren geworden und haben die

Herrlichkeit des unverweslichen Gottes

verwandelt in das Gleichnis eines Bildes

von einem verweslichen Menschen ...

die Wahrheit Gottes in Lüge verwandelt

und dem Geschöpf mehr Verehrung

und Dienst dargebracht haben als dem

Schöpfer ...» (V 22-25).

Aber schauen wir uns noch einmal die

anfangs genannte Stelle über den grossen

Abfall an: «Lasst euch von niemand auf

irgendeine Weise verführen, denn dieser

Tag kommt nicht, es sei denn, dass zuerst

Mitternachtsruf Juli 2013


der Abfall komme und geoffenbart worden

sei der Mensch der Sünde, der Sohn

des Verderbens, welcher widersteht und

sich selbst erhöht über alles, was Gott

heisst oder ein Gegenstand der Verehrung

ist, sodass er sich in den Tempel

Gottes setzt und sich selbst darstellt, dass

er Gott sei» (2.Thess 2,3-4).

Etwa 40 bis 45 Jahre nach der Niederschrift

der beiden Thessalonicherbriefe

enthüllte der Heilige Geist dem betagten

Apostel Johannes auf Patmos das Buch

der Offenbarung. Der ganze Abschnitt

von 2. Thessalonicher 2,1-7 muss unbedingt

in Verbindung mit den detaillierten

Prophetien der Offenbarung gesehen

werden, besonders von Kapitel 13: «Und

ich sah ein anderes Tier aus der Erde

aufsteigen: und es hatte zwei Hörner

gleich einem Lamme, und es redete wie

ein Drache. Und die ganze Gewalt des

ersten Tieres übte es vor ihm aus, und

es macht, dass die Erde und die auf ihr

wohnen das erste Tier anbeten, dessen

Todeswunde geheilt wurde. Und es tut

grosse Zeichen, dass er selbst Feuer vom

Himmel auf die Erde herabkommen lässt

vor den Menschen; und es verführt, die

auf der Erde wohnen wegen der Zeichen,

welche vor dem Tiere zu tun ihm gegeben

wurde, indem es die, welche auf der

Erde wohnen, auffordert, ein Bild dem

Tiere zu machen, das die Wunde des

Schwertes hat und lebte. Und es wurde

ihm gegeben, dem Bilde des Tieres Odem

zu geben, auf dass das Bild des Tieres

auch redete und bewirkte, dass alle

getötet wurden, die das Bild des Tieres

nicht anbeteten. Und es bringt alle dahin,

die Kleinen und die Grossen, und die

Reichen und die Armen, und die Freien

und die Knechte, dass sie ein Malzeichen

annehmen an ihre rechte Hand oder an

ihre Stirn; und dass niemand kaufen oder

verkaufen kann, als nur der, welcher das

Malzeichen hat, den Namen des Tieres

oder die Zahl seines Namens» ( V 11-17).

Da diese düsteren Entwicklungen ihre

Schatten vorauswerfen, ist schon heute

Vorsicht und Nüchternheit geboten.

Die Wundersucht in vielen christlichen

Kreisen, manipuliert durch viele Pseudo-

Manifestationen, drängt unaufhaltsam

in Richtung antichristliche Verführung.

In Brasilien erleben wir immer wieder

krasse Beispiele solcher Entgleisungen.

Manches ist fast nicht zu glauben. Hier

zwei Beispiele:

Der Bankangestellte Paulo soll von Gott

mit sieben verschiedenen Krebsarten (!)

gestraft worden sein, weil er sich nicht

in den vollzeitlichen Dienst als Seelengewinner

habe rufen lassen. Dann soll

Gott ihn während des frühen Morgens

in den Hühnerstall geführt haben, wo

ein Huhn in Zungen geredet habe, was

vom Hahn ausgelegt worden sei. Paulo sei

vom Krebs geheilt, zum Prediger berufen

und als heilender Arzt unter die Kranken

geschickt worden. Unter anderem soll er

auf wundersame Weise Goldzähne implantiert

und einen Kleinwüchsigen zum

Weiterwachsen gebracht haben.

Ein anderer versteht sich als Paulus-

Imitator (vgl. Apg 19,12) und versucht

mit allen Mitteln, die Menschen durch

«christliche» Magie zu beeinflussen. Auf

Drängen des Pastors soll ein verschuldeter

Brasilianer dessen Schweisstuch

genommen und damit nachts am Türschloss

der Bank gerieben haben. Und

siehe da: die Schulden von ca. 7000

Euro seien spurlos von seinem Konto

verschwunden!

So wie es paramilitärische Einheiten

gibt, gibt es heute parachristliche Bewegungen,

die anscheinend in einer anderen

Welt leben, weit weg von der Bibel

und dem geoffenbarten Willen Gottes.

Lassen wir uns davor warnen? In Wirklichkeit

geht es hier um nichts anderes

als um eine heidnische «Raubkopie» der

jüdischen Urgemeinde – denn: Wer wurde

damals auf ganz besondere Weise von

Gott durch Zeichen und Wunder bestätigt

und als authentisch und glaubwürdig

ausgewiesen? – Die Urgemeinde zur Zeit

der Apostel. Um Klarheit über dieses Thema

zu bekommen, reicht schon folgende

Stelle aus Gottes Wort: «Wie werden

wir entfliehen, wenn wir eine so grosse

Errettung vernachlässigen? welche den

Anfang ihrer Verkündigung (1.) durch

den Herrn empfangen hat und (2.) uns

von denen bestätigt worden ist, (3.) die

es gehört haben, indem Gott ausserdem

mitzeugte, sowohl durch Zeichen als

durch Wunder und mancherlei Wunderwerke

und Austeilungen des Heiligen

Geistes nach seinem Willen» (Hebr 2,3-

4). Das war echt! Heute sehen wir so viel

Unechtes, dass man mit Recht an einen

grossen Abfall denken könnte.

Über welche Zeit prophezeit 2. Thessalonicher

2 aber wirklich? Die Ankunft

des «Menschen der Sünde», des «Sohnes

des Verderbens», ist gleichzusetzen mit

dem «Tier aus dem Abgrund», dem Weltherrscher,

der nach einer tödlichen (!)

Wunde wiedererscheint (Offb 13,3.12;

17,8) und damit die Zeit der grossen Trübsal

einläutet (vgl. Mt 24,21; Offb 7,14;

13,12ff.): «[Ihn], dessen Ankunft nach

der Wirksamkeit des Satans ist, in aller

Macht und allen Zeichen und Wundern

der Lüge und in allem Betrug der Ungerechtigkeit

denen, die verloren gehen,

darum dass sie die Liebe zur Wahrheit

nicht annahmen, damit sie errettet würden.

Und deshalb sendet ihnen Gott eine

wirksame Kraft des Irrwahns, dass sie

der Lüge glauben, auf dass alle gerichtet

werden, die der Wahrheit nicht geglaubt,

Herzliche

Einladung …

Thomas Lieth

spricht in

Mönchengladbach

Haus der Evangeliumsverkündigung

Sophienstrasse 23a

DE 41065 Mönchengladbach

Sa. 06.07.2013, 19.30 Uhr

Thema:«Ein Zöllner … der

Verzweiflung nahe»

So. 07.07.2013, 10.00 Uhr

Thema:«Das Ziel»

Mitternachtsruf Juli 2013

Immer auf dem neuesten Stand:

www.mnr.ch/agenda

9


TITEL

Wir können herumrätseln, wie wir wollen, was

oder wer genau den Antichristen noch aufhält,

aber eines ist klar: Letztlich ist es Gott selbst,

der für das kommende Verführungsgericht erst

grünes Licht geben muss.

sondern Wohlgefallen gefunden haben

an der Ungerechtigkeit» (2.Thess 2,9-12).

Diese Verse handeln von der Zeit nach

der Entrückung. Die Menschen werden

dann ganz bewusst den unentrinnbaren

Kräften des Irrwahns (oder Irrtums)

ausgesetzt. Das betrifft alle, die dann

das Malzeichen des Tieres angenommen

haben. Selbst nach der Entrückung werden

die Menschen auf der ganzen Welt

dreieinhalb Jahre lang die klare Botschaft

hören, und zwar von den zwei Zeugen

aus Jerusalem, den 144.000 jüdischen

Verkündigern und durch die Botschaften

und Warnungen der drei besonderen

Engel (s. Offb 14,6-12). Dazu kommen

das Gewissen, die Natur als klarer Schöpfungsbeweis

und die Erinnerungen an

die entrückten Christen. Deshalb drängt

sich die Frage auf, die in diesem Zusammenhang

immer wieder gestellt wird:

Gibt es nach der Entrückung eine zweite

Chance? Diese Möglichkeit wird von

vielen vehement verneint, oder es wird

behauptet, dass dann vor allem diejenigen

Menschen noch gerettet werden, die

das Evangelium noch nicht oder kaum

gehört haben, zum Beispiel in China oder

der arabischen Welt. – Natürlich ist es

eher unwahrscheinlich, dass sich jemand

für Jesus entscheidet, wenn er vorher, in

der Gnadenzeit, diese Chance leichtfertig

hat vorbeigehen lassen. Das stimmt, aber

unmöglich ist eine Bekehrung trotzdem

nicht. – Die grosse Verführung (vor der

die Gemeinde bewahrt wird, denn sie ist

vorher entrückt worden; vgl. Offb 3,10),

die von Gott selbst als Gericht zugelassen

wird, gipfelt in der Anbetung des Antichristen

und seinem Monument, seiner

lebendig gewordenen «Heiligenfigur»

(Offb 13,14-15). Doch es wird sicherlich

Menschen geben, die sich gegen diese

Anbetung sträuben, die der Wahrheit

Raum geben, der satanischen Versuchung

widerstehen und das Malzeichen der

satanischen Loyalität nicht annehmen

(Offb 13,16-18). Deshalb macht es absolut

Sinn, Literatur (Bibeln und Botschaften)

für die Zeit nach der Entrückung

für Freunde, Nachbarn, Arbeitskollegen

und Familienangehörige zurückzulassen!

Gottes Arm ist auch in der apokalyptischen

Zeit der Gerichte nicht zu kurz, um

zu retten. In Offenbarung 7,9-17 schauen

10

wir «die grosse Schar, die niemand zählen

kann», die «aus der grossen Trübsal»

gerettet wurde. Gott will nicht den Tod

des Gottlosen. Diese Menschen aus der

ganzen Welt sind Ausdruck und Beweis

von Gottes grosser Liebe!

Johannes wusste nicht, wer diese unzähligen

Menschen waren, die da aus der

Trübsal kamen (V 13-14), obwohl er 60

Jahre lang miterlebt hatte, wie Menschen

aus vielen Ländern gläubig geworden

waren und zur Gemeinde hinzukamen.

Warum erkannte der erfahrene Apostel

diese unzählbare Schar nicht? Weil sie

nicht zum Gemeindezeitalter gehört, nicht

in die aktuelle Gnadenzeit inte griert ist,

sondern erst danach, als getrennte Gruppe,

herausgerettet werden wird.

Menschen werden den grossen Abfall

erleben, «weil sie die Liebe zur Wahrheit

nicht angenommen haben, durch die

sie hätten gerettet werden können»

(2.Thess 2,10). Hier entdecken wir die

Verantwortung und Entscheidungsfreiheit

des Menschen! Diejenigen, die

Gott dem Antichristen ausliefert, haben

die Wahrheit ganz bewusst nicht angenommen,

obwohl sie Gelegenheit dazu

gehabt haben. Diese kompromisslose

Liebe zur Wahrheit müssen auch wir

in unserer heutigen Zeit hochhalten.

Sehr bedenklich sind die immer aufgeweichteren

«christlichen» Positionen

in ethischen Fragen, zum Beispiel zu

Homosexualität, Abtreibung, Ehe und

Ehescheidung, Sexualität ausserhalb

der Ehe. Ich denke da aber auch an die

Ökumene oder die populäre politische

Korrektheit. Dies alles hängt aufs Engste

mit der Infragestellung der Bibel als Gottes

Wort (Schöpfungsbericht usw.), dem

Anzweifeln der Gottheit Jesu und dem

Heil in Jesus allein zusammen. Es gilt,

die Liebe zur Wahrheit anzunehmen und

gegen den Mainstream zu schwimmen,

auch in Bezug auf das heiss debattierte

Thema Israel, die Juden als auserwähltes

Volk und dessen Recht auf das von Gott

verheissene Land.

Es gibt aber ein «zu spät»! – «Und

ein anderer, dritter Engel folgte ihnen

und sprach mit lauter Stimme: wenn

jemand das Tier und sein Bild anbetet

und ein Malzeichen annimmt an seine

Stirn oder an seine Hand, so wird auch

er trinken von dem Weine des Grimmes

Gottes, der unvermischt in dem Kelche

seines Zornes bereitet ist; und er wird

mit Feuer und Schwefel gequält werden

vor den heiligen Engeln und vor dem

Lamme. Und der Rauch ihrer Qual steigt

auf in die Zeitalter der Zeitalter; und sie

haben keine Ruhe Tag und Nacht, die das

Tier und sein Bild anbeteten, und wenn

jemand das Malzeichen seines Namens

annimmt» (Offb 14,9-11).

Dieser dritter Engel, der zur Zeit der

grossen Trübsal auftritt, weist darauf

hin, dass mit der Annahme des Zeichens

und der Anbetung des Bildes eine Linie

unwiderruflich überschritten worden ist

und es danach für diese Menschen keine

Rettung mehr geben kann. Ähnlich war

das bei der Ursünde im Paradies: «Und

der Herr Gott gebot dem Menschen und

sprach: Von jedem Baume des Gartens

darfst du nach Belieben essen; aber von

dem Baume der Erkenntnis des Guten

und Bösen, davon sollst du nicht essen;

denn welches Tages du davon issest,

wirst du gewisslich sterben» (1.Mo 2,16).

Egal, wie der Mensch nach diesem Ungehorsam

reagieren würde, das Sterben

war nicht mehr rückgängig zu machen.

Das Gleiche ereignete sich zur Zeit Jesu:

«Die Pharisäer aber sagten, als sie es

hörten: Dieser treibt die Dämonen nicht

anders aus, als durch den Beelzebub,

den Obersten der Dämonen. (...) Deshalb

sage ich (Jesus) euch: Jede Sünde

und Lästerung wird den Menschen

vergeben werden; aber die Lästerung

des Geistes wird den Menschen nicht

vergeben werden. Und wer irgend ein

Wort reden wird wider den Sohn des

Menschen, dem wird vergeben werden;

wer aber irgend wider den Heiligen Geist

reden wird, dem wird nicht vergeben

werden, weder in diesem Zeitalter noch

in dem Zukünftigen» (Mt 12,24.31-32).

Indem die jüdische Obrigkeit die klaren

messianischen Zeichenbeweise Jesu als

Mitternachtsruf Juli 2013


dämonisch erklärte, gab es für sie keine

Rettung mehr.

Bei diesem allem aber können wir

festhalten: Gott sitzt immer im Regiment.

So offenbarte Paulus in 2. Thessalonicher

2 noch etwas sehr Interessantes:

«Und jetzt wisset ihr, was zurückhält,

dass er zu seiner Zeit geoffenbart werde.

Denn schon ist das Geheimnis der

Gesetzlosigkeit wirksam; nur ist jetzt

der, welcher zurückhält, bis er aus dem

Wege ist, und dann wird der Gesetzlose

geoffenbart werden, den der Herr Jesus

verzehren wird durch den Hauch seines

Mundes und vernichten wird durch die

Erscheinung seiner Ankunft» (2.Thess

2,6-8). Wir können herumrätseln, wie

wir wollen, was oder wer genau den

Antichristen noch aufhält, aber eines ist

klar: Letztlich ist es Gott selbst, der für

das kommende Verführungsgericht erst

grünes Licht geben muss. Er ist der Herr

des Universums! Er hat das letzte Wort!

Nicht die Illuminati, die Freimaurer oder

Bilderberger, auch nicht die Politiker, die

Pharmaindustrie oder das globale Wirtschaftssystem

haben das letzte Sagen.

Passen wir als Christen sehr gut auf, was

da heutzutage, vor allem im Internet, an

Verschwörungstheorien zusammengebraut

wird. Nicht ein implantierter Chip

bringt die Leute in die Hölle, sondern erst

das Malzeichen (was immer das auch

sein mag) plus Anbetung des Standbildes,

was nicht nur Loyalität gegenüber dem

Weltherrscher ausdrückt, sondern eine

totale Übergabe an ihn, indem man ihm

sprichwörtlich die eigene Seele verkauft.

Auch wenn 2. Thessalonicher 2,3-4

nicht von einem Abfall der Gemeinde

spricht und sich erst nach dem Erscheinen

des Sohnes des Verderbens erfüllen

wird, so stehen wir doch in Gefahr,

verführt zu werden. Nicht umsonst hat

der Herr Jesus immer wieder vor falschen

Lehrern und Propheten gewarnt. Darum

sollten wir Kolosser 2,8-9 wieder ganz

neu beherzigen: «Sehet zu, dass nicht

jemand sei, der euch als Beute wegführe

durch die Philosophie und durch

eitlen Betrug, nach der Überlieferung

der Menschen, nach den Elementen der

Welt, und nicht nach Christo. Denn in

ihm wohnt die ganze Fülle der Gottheit

leibhaftig.» Hier haben wir den Schutz,

den wir in dieser bösen Zeit brauchen; in

einer Zeit, in der der grosse Abfall schon

seine Schatten vorausschickt: Wir brauchen

Jesus im Zentrum; Jesus und Sein

Wort! Alles andere ist zweitrangig und

fragwürdig. In Ihm finden wir alles, was

wir brauchen. In Ihm wohnt die Fülle der

Gottheit. So wollen wir auf Ihn schauen,

uns auf Ihn konzentrieren, Ihm immer

mehr Platz einräumen, Ihm immer besser

dienen.

Reinhold Federolf

Neue Botschafts-CDs

NEU

Norbert Lieth

Der zukünftige

Untergang Babels

Norbert Lieth legt anhand von Jesaja 14

eine zukünftige Zeit dar: Israel wird wiedererwählt,

kehrt in sein Land heim. Die

Nationen werden Juden unterstützen

und Nichtjuden werden sich Israel anschliessen.

Babel wird untergehen und

die Welt wird zur Ruhe kommen. Utopie?

– Nein, Gottes Wort!

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Samuel Rindlisbacher

Eine neue Zeit

Eine Einführung in die Apostelgeschichte,

der Übergangszeit vom Alten zum

Neuen Testament, in der die Apostel

Wunder taten und der Heilige Geist zu

wirken begann. Samuel Rindlisbacher

greift einige sehr interessante Aspekte

heraus und beschreibt, was sich durch

Jesus alles geändert hat.

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Samuel Rindlisbacher

Mann versus Frau

Unterordnung – ein immer wieder

heiss diskutiertes Thema. Einige Bibelaussagen

werden nur allzu oft missbraucht

und völlig aus dem Zusammenhang

gerissen. Samuel Rindlisbacher

stellt sie in dieser Botschaft in die richtige

Relation. Sehr lehr- und aufschlussreich.

Äusserst empfehlenswert für jeden

Christen.

Audio-CD, Bestell-Nr. 130071

CHF 5.50, EUR 4.00

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Norbert Lieth

Was ein Leben in

der Liebe bedeutet

Was ist Liebe? Schmetterlinge im Bauch?

– Liebe ist viel mehr, Liebe ist nicht, was

du fühlst, sondern, was du tust! Liebe ist

mehr, als davon zu reden, Liebe basiert

darauf, lieben zu wollen. Paulus lobte einmal

die Thessalonicher für ihre Bemühungen

in der Liebe. Norbert Lieth gibt auf

dieser CD viele sehr praktische Anweisungen

für ein Leben in der Liebe.

Audio-CD, Bestell-Nr. 130072

CHF 5.50, EUR 4.00

Mitternachtsruf Juli 2013

11


Aufgegriffen

Hermann

Görings

Bruder

Albert und Hermann Göring,

zwei Kinder aus derselben Familie,

wahrscheinlich die gleiche

Erziehung genossen, und doch so

verschieden. Hermann Göring war

einer der berüchtigten «Grossen» in

Hitlers Drittem Reich, während sein

in der Weltöffentlichkeit kaum wahrgenommener

Bruder Albert heute

ein Kandidat für die Auszeichnung

«Gerechter unter den Nationen» ist.

Das Holocaustmuseum Yad Vaschem

überlegt die Ehrung, weil Albert

Göring während der Schreckensherrschaft

der Nazis immer wieder

Zwangsarbeiter aus Konzentrationslagern

anforderte, um ihnen dann die

Flucht zu ermöglichen. Ausserdem

Man wird erinnert an

Abraham und Lot, an

Esau und Jakob oder an

Isaak und Ismael.

half er vielen Juden, Ausreisepapiere

zu erhalten. Daraus wird ersichtlich,

wohin eine persönliche Entscheidung

führen kann. Erinnert wird man

dabei an Abraham und Lot, an Esau

und Jakob oder an Isaak und Ismael.

Jeder von ihnen schlug seinen eigenen

Weg ein, traf seine Entscheidung

und ging dementsprechend in die

Geschichte ein. So ist es möglich,

dass aus derselben Familie die einen

das Heil ergreifen und die anderen

im ewigen Verderben enden. Auf die

Entscheidung kommt es an! nol

Google Palästina

«Wir müssen

homosexueller

werden!»

Eigentlich ist Palästina kein eigener

Staat, zumindest wird er von

vielen Ländern immer noch nicht als

solcher anerkannt. Google will es aber

besser wissen und hat seine palästinensische

Seite in «Google Palästina»

umbenannt – sehr zur Verärgerung

des israelischen Aussenministeriums.

Zuvor hiess sie «Google Palästinensergebiete».

mnr

In einer Predigt zum Thema Homosexualität

behauptet ein Berliner Jugendpastor,

man könne Bibelstellen ja «so oder so»

sehen. Wichtig sei gegenseitige Akzeptanz in

der Gemeinde, Angstfreiheit und Freiheit von

Vorschriften. Ja, unsere Gemeinden müssten

«homosexueller» werden. Er empfiehlt immer

wieder, bei biblischen Texten besser mehrmals

hinzuschauen. Doch in seinen Ausführungen

hält er sich selbst nicht daran. Die

Aussagen in Römer 1 hat er sich von seinem

homosexuellen Freund erklären lassen: «Unnatürlich»

bzw. «widernatürlich» sei es nur

dann, wenn ein Heterosexueller mit einem

Homosexuellen verkehre oder umgekehrt!

Sein Freund habe ihm die Augen geöffnet,

denn so habe er diese Bibelstelle noch nie

gesehen. – Einst wurde uns Christen gelehrt,

wie wichtig es ist, dass die Bibel uns behandelt

und nicht wir die Bibel behandeln dürfen.

Heute geht man mancherorts mit dem

Wort Gottes um, als sei es ein Werkzeug, das

man gebrauchen kann, wie es einem gerade

passt. Was hielten wir von einer Uminterpretierung

der Worte in 2. Timotheus 3,16-17:

«Keine Schrift ist von Gott eingegeben und

deshalb unnütze zur Belehrung, Überführung,

Zurechtweisung und Erziehung, damit der

Mensch zubereitet ist, zu tun und zu lassen

was er will»? Wo das bessere Wissen sich

dem Trend beugt, ist die Wahrheit verdrängt

worden.

uf

Seliges Sterben

Ein Christ starb. Seine Familienangehörigen sagten, dass seine letzten Worte

gewesen wären: «Ich sterbe, ich sterbe, Herr Jesus ich danke Dir, dass Du

mich erlöst hast.» Welch ein seliges Sterben.

nol

12


Mitternachtsruf-Tournee

Papst Franziskus – ein Argentinier,

kein Römer

Der letzte

Papst?

Vor der Papstwahl im März kursierten

die Weissagungen eines

gewissen Malachias. Er soll im

12. Jahrhundert als irischer Mönch 112

Päpste vorhergesagt haben. Der letzte

würde ein Römer sein. Verschwörungstheoretiker

waren schnell dabei, darauf

hinzuweisen, dass der Nachfolger von

Benedikt XVI. der 112. sein würde, und

dass Malachias Prophezeiungen sehr treffend

wären. Inzwischen ist klar, dass der

aktuelle Papst kein Römer, sondern ein

Argentinier ist. Leider war zu beobachten,

dass nicht wenige Christen solchen

Orakeln Glauben schenkten und öffentlich

die These verkündeten, dass dieser

Papst der letzte sein würde. Selbst wenn

dies der Fall sein sollte, dann ganz sicher

nicht wegen eines katholischen Orakels,

sondern weil Gott es so festgelegt hätte.

Wenn jemand wüsste, dass der 112. Papst

ganz bestimmt der letzte sein würde,

dann wüsste man auch, dass der Herr

nicht vorher kommen konnte – und das

ist laut der Heiligen Schrift unmöglich.

Nicht den Weissagungen des Mönches

Malachias wollen wir Glauben schenken,

sondern einzig den Weissagungen

der Bibel, zum Beispiel des Propheten

Maleachi: «... und plötzlich wird zu

seinem Tempel kommen der Herr, den

ihr sucht; und der Bote des Bundes, den

ihr begehrt, siehe, er kommt!, spricht

der Herr der Heerscharen» (Mal 3,1).

Der Herr wird plötzlich und unerwartet

kommen, und darum wollen wir allezeit

wachen und bereit sein.

nol

Mitternachtsruf Juli 2013

Di. 10.09.2013, 19.30 Uhr

36251 Bad Hersfeld

Johann-Sebastian-Bach-Haus,

Nachtigallenstrass 7

Mi. 11.09.2013, 19.30 Uhr

55566 Bad Sobernheim

Evangelisch Freie Gemeinde,

Soonwaldstrasse 50

Do. 12.09.2013, 19.30 Uhr

70372 Stuttgart

Kleiner Kursaal, Königsplatz 1

www.mnr.ch

Fredy Peter

spricht über das

aktuelle Thema:

«Die Nacht ist vorgerückt,

der Tag aber ist nahe»

Fr. 13.09.2013, 19.00 Uhr

67550 Worms-Rheindürkheim

Maranatha Baptisten Gemeinde, Kirchstrasse 14

Sa. 14.09.2013, 17.00 Uhr

72250 Freudenstadt

Kurhaus Freudenstadt, Am Promenadenplatz

So. 15.09.2013, 15.00 Uhr

90478 Nürnberg

Meistersingerhalle, Konferenzraum 2,

Münchenerstrasse 21

Mo. 16.09.2013, 19.30 Uhr

73312 Geislingen an der Steige

Mehrgenerationenhaus (Samariterstift),

Schubartsaal, Schillerstrasse 4

Di. 17.09.2013, 19.30 Uhr

68169 Mannheim

Gemeindezentrum, Paul-Gerhardt-Strasse 6

Mi. 18.09.2013, 19.30 Uhr

57072 Siegen

Kongresszentrum, Siegerlandhalle, Eintracht

Saal, Koblenzer Strasse

Do. 19.09.2013, 19.30 Uhr

42285 Wuppertal (Barmen)

CVJM-Bildungsstätte Bundeshöhe,

Bundeshöhe 7

Fr. 20.09.2013, 19.30 Uhr

34117 Kassel

CVJM Kassel, Wolfsschlucht

Sa. 21.09.2013, 15.00 Uhr

30177 Hannover

Arche Hannover Evangelisch-Freikirchliche

Gemeinde, Gertrud-Greising-Weg 2

So. 22.09.2013, 16.00 Uhr

08280 Aue/Sachsen

Kulturhaus «Aue», Goethe-Strasse 2

Mo. 23.09.2013, 19.30 Uhr

99089 Erfurt

CVJM Gästehaus, Gerberstrasse 14a

Di. 24.09.2013, 19.30 Uhr

80637 München

Innere Mission München, Landshuter Allee 40

Grosser Büchertisch

Wir freuen uns

auf 13Sie!


Aufgegriffen

Gemeindewachstum

trotz Diskriminierung

Die Situation für Christen wird in islamischen

Ländern immer prekärer. Schon

2006 erlegte Algerien den Christen ein

offizielles Missionsverbot auf. Open

Doors berichtet, dass viele Christen

durch dieses Anti-Missionsgesetz zu

Gefängnis- oder Geldstrafen verurteilt

werden. Kirchen werden überwacht und

regelmässig geschlossen. Und trotzdem:

Obwohl den Muslimen nicht von Jesus

Christus erzählt werden darf, wächst

Open Doors zufolge die Gemeinde in

Algerien.

mnr

Dave Hunt ist

heimgegangen

Dave Hunt, ein besonders in den

USA bekannter Bibellehrer, Evangelist

und Experte für das prophetische

Wort, ist am 5. April dieses Jahres

im Alter von 87 Jahren in die ewige

Herrlichkeit eingegangen. Der Verlag

Mitternachtsruf veröffentlichte die

deutsche – und bereits vergriffene –

Version seines Buches Endzeit – wie

weit sind wir? Zwei seiner bekanntesten

Bücher im deutschsprachigen

Raum sind Die Frau und das Tier sowie

Die okkulte Invasion.

mnr

«Es wird

nichts

bleiben»

Vor einiger Zeit starb der belgische Medizin-Nobelpreisträger

Christian de Duve

durch die sogenannte «Sterbehilfe». Im

April meinte de Duve gegenüber der Brüsseler

Zeitung Le Soir, dass er «vor dem

Danach» keine Angst habe, da er ja gar

nicht gläubig sei. «Ich werde verschwinden,

es wird nichts bleiben.» Die Unwissenheit

berühmter Geistesgrössen wie

de Duve bestätigt die traurige Wahrheit,

dass «die Welt durch ihre Weisheit Gott

in seiner Weisheit nicht erkennt» (1.Kor

1,21). Muss etwa ein Gläubiger Angst

haben vor dem Danach? Keineswegs,

gerade ihm gilt die Verheissung: «Dies

habe ich zu euch geredet, damit ihr in mir

Frieden habt. In der Welt habt ihr Bedrängnis;

aber seid getrost, ich habe die

Welt überwunden!» (Joh 16,33; vgl. Röm

8,35). Ausserdem verschwindet niemand

so, dass nichts bleibt. Die Bibel gibt uns

in Offenbarung 20,11-13 auch hierauf

eine unzweideutige Antwort. Leider hat

sich Christian de Duve tragisch geirrt. nol

Gesundheitsfördernde

Religion

Der Wiener Hirnforscher und

Psychiater Raphael M. Bonelli

führte zusammen mit Wissenschaftlern

der Duke-Universität in

North Carolina eine Studie durch,

die nachweist, dass Depressionen,

Suchtkrankheiten und Selbstmord

bei religiösen Menschen seltener

auftreten als bei Atheisten, wie

idea.de am 3. April 2013 berichtete.

Vermutlich helfe die Ausrichtung auf

ein höheres Wesen den Menschen,

sich nicht nur um sich selbst zu

drehen, so Bonelli gegenüber der

österreichischen Nachrichtenagentur

kathpress.

mnr

Schwarze

Komödie über

Entrückung

Die Welt fängt an, das Thema Entrückung

für sich zu entdecken. Es ist

bereits eine Fernseh-Serie über die

Entrückung geplant. Schon der Science-

Fiction-Film Knowing bediente sich

fleissig biblischer Motive und des Entrückungsszenarios.

Nun lief im Juni in den

USA eine kleine Horror-Komödie über

die Trübsalszeit an. In Rapture-Palooza

bekämpft ein junges Paar nach der

Entrückung den Antichristen. Christlich

ist dieser sogenannte Independent-Film

nicht. Zombies sind beteiligt und der

Regisseur meint gemäss charismanews.

com, dass er einen möglichst verrückten

Film habe machen wollen, der der

«lächerlichen Natur» des Buches der

Offenbarung entspreche. Lächerlich ist

sicherlich sein Machwerk, aber ganz

gewiss nicht die Offenbarung, die verheisst:

«Glückselig, der da liest und die

da hören die Worte der Weissagung und

bewahren, was in ihr geschrieben ist;

denn die Zeit ist nahe» (Offb 1,3). rem

14 Mitternachtsruf Juli 2013


STreiflicht

Unterordnung

Betende Jüdin an der Klagemauer

Tumulte an der

Klagemauer

Tumulte in Jerusalem müssen nicht

immer jüdisch-arabische Auseinandersetzungen

sein. Vor einiger Zeit protestierten

mehrere Hundert ultraorthodoxe

Juden an der Klagemauer, weil ein

Jerusalemer Gericht es Jüdinnen erlaubt

hatte, mit dem den Männern vorbehaltenen

Gebetsschal an der Mauer zu beten.

Als die Frauen der Gruppe Women of

the Wall an der Klagemauer auftauchten,

entstand ein so heftiger Tumult, dass ein

Grossaufgebot der Polizei für Ruhe sorgen

musste. Waren in der Vergangenheit bei

ähnlichen Unruhen Frauen festgenommen

worden, weil sie an der Klagemauer

wie die Männer beten wollten, hatte

sich das Blatt nun gewendet: Die Polizei

schützte die Frauen und hielt die ultraorthodoxen

Juden auf.

mnr

Mitternachtsruf Juli 2013

Laut der Onlineenzyklopädie Wikipedia

bedeutet Unterordnung: Das Zurücktreten

der eigenen Person hinter

einer Sache bzw. in Verbindung mit Gehorsam

oder sozialen Normen. Die biblische

Bedeutung dieses Wortes ist:

Jemandem oder etwas untertan sein.

Sich jemandem oder etwas unterordnen.

Irgendwer hat es einmal so ausgedrückt:

«Unterordnung ist ein freiwilliger

Akt der Loyalität, der Unterstützung

und des gegenseitigen Eingehens aufeinander.

Unterordnung ist ein freiwilliges

Nehmen und Geben!» Barbara Hughes

schreibt in Frau mit Profil in Bezug auf

die Unterordnung Folgendes:

«Viele Christen haben nur unklare Vorstellungen

von Unterordnung und sind

der Meinung, dass Unterordnung etwas

mit der Ehe und dem Verhältnis

der Ehefrau zu ihrem Mann zu tun hat

(was durchaus der Fall ist), vielleicht

auch mit der Rolle der Frau in der Gemeinde

(was ebenso stimmt). Aber die

Forderung nach Unterordnung ist sehr

viel umfassender als diese mageren

Anwendungen. Unterordnung gibt der

Autorität eines anderen nach. Der puritanische

Prediger Jeremiah Burroughs

schrieb: ‹Sich selbst unten halten, das

ist Unterordnung. Die Seele kann sich

dann Gott unterordnen, wenn sie sich

selbst unter die Macht und Autorität

und Überlegenheit stellt, die Gott über

sie hat!›»

Unterordnung hat etwas mit Gott zu

tun. Ich unterstelle mich freiwillig Gottes

Ordnungen. Dies tue ich im Jetzt

und Heute und werde dadurch gesegnet.

Denn wenn ich Gottes Ordnungen

und Richtlinien entspreche, fliesst automatisch

Segen auf mich und meine

Umgebung zurück. Das Leben wird geordnet,

Besitztum wird geschützt, Leben

wird wertgeachtet usw. usf. Dabei

ist es für Christen klar: Die oberste

Autorität, der wir uns unterordnen, ist

Gott! Es ist der Gott, von dem die Bibel

sagt, dass Er der Herr aller Herren

und König aller Könige ist (vgl. 1.Tim

6,13-16). Ja, wir unterordnen uns Seinem

Anspruch, Seiner Ordnung, Seiner

Führung und Seinem Befehl. Je mehr

wir dies tun, desto mehr wird unser Leben

ein Leben des Segens, und so wird

unser Herz und Leben von Seinem Frieden

und Seiner Freude erfüllt.

Unterordnung ist ein göttliches Prinzip;

ein Prinzip, dem wir in der ganzen

Bibel begegnen. So unterordnet sich

Jesus Seinem Vater (Hebr 10,9). Wir

Männer sollen uns Christus unterordnen

(1. Kor 11,3). Die Gemeinde Gottes

soll sich ihren Ältesten unterstellen

(1.Thess 5,20), die Ehefrauen ihren

eigenen Männern (Eph 5,22) oder die

Kinder den Eltern (Kol 3,20). Als Christen

sollen wir uns der jeweiligen Regierung

unterordnen (Röm 13,1) und als

Arbeitnehmer unseren Arbeitgebern

(1.Petr 2,18). Diese göttlichen Anordnungen

sind zu unserem eigenen Wohl

und Segen gedacht.

Unterordnung hat allerdings nichts

mit Unterwürfigkeit, Kadavergehorsam

oder Speichelleckerei zu tun. Vielmehr

ist es ein Abstecken der Verantwortlichkeiten.

Es ist ein Wahrnehmen

der einem zugewiesenen Aufgaben und

Gehorsam gegenüber Gott und Seinem

Wort!

Dabei sollte uns in der Gemeinde immer

wieder das Eine vor Augen stehen,

dass wir Menschen untereinander alle

gleich sind! Paulus sagt: «Da ist nicht

Jude noch Grieche, da ist nicht Sklave

noch Freigelassener, da ist nicht

Mann und Frau; denn ihr alle seid einer

in Christus Jesus» (Gal 3,28). Vor Gott

sind Männer und Frauen gleich, sie haben

jedoch verschiedene Aufgaben, sei

dies als Ehemann, Ehefrau oder Kind;

als Ältester einer Gemeinde oder als

deren Mitglied, als Angestellter einer

Firma oder deren Chef.

«Bei Gott gibt es kein Ansehen der Person»

(Röm 2,11). In allem soll unser

Umgang untereinander von Respekt,

Wertschätzung, gegenseitiger Achtung,

ja von Liebe geprägt sein, und zwar von

der Liebe, wie sie Gott definiert: «Die

Liebe ist geduldig und freundlich. Sie

kennt keinen Neid, keine Selbstsucht,

sie prahlt nicht und ist nicht überheblich

(fühlt und dünkt sich nicht besser!).

Die Liebe ist weder verletzend

noch auf sich selbst bedacht, weder

reizbar noch nachtragend» (1.Kor

13,4-6). Samuel Rindlisbacher

15


Mitternachtsruf Alle Termine im Überblick

LivestreAm auf live.mnr.ch

Agenda vom 01.07. bis 31.08.2013

Änderungen vorbehalten. Die Agenda im Internet, immer aktuell: www.mitternachtsruf.ch

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Sa 06.07. bis 13.07. DE 72178 Waldachtal-Vesperweiler Erholungsheim Waldesruhe, Auchtertstrasse 10 Marcel Malgo B H

Sa 06.07 09:00 DE 75385 Bad Teinach-Zavelstein Bibel und Erholungsheim Haus Felsengrund, Weltenschwanner Strasse 25 Nathanael Winkler B H

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Sprüche

Was die Seele ist für den

Leib, das ist Gott für den

Staat. Wenn die Seele aus

dem Körper weicht, dann zerfällt

er. Wenn Gott aus dem

Staat vertrieben wird, ist der

Staat dem Untergang geweiht.

Niklaus von Flüe

Glaube ist eine lebendige,

verwegene Zuversicht auf

Gottes Gnade.

Martin Luther

Meine Theologie wird immer

einfacher. Sie besteht aus

vier Worten: Jesus starb für

mich.

C. H. Spurgeon

Nichts kommt an uns heran,

was nicht an Gott vorbeigekommen

ist.

Otto Funcke

Was wir geteilten Herzens

tun, muss zerfranst ankommen.

Heinrich Giesen

Die Herren der Welt kommen

und gehen. Unser Herr

kommt.

Gustav Heinemann

Gott gibt jedem Vogel seine

Nahrung, wirft sie ihm aber

nicht ins Nest.

J. G. Holland

Gott muss man in der Weise

fürchten, dass man vor ihm

zu ihm flüchtet.

Augustinus

Was unbegreiflich ist, ist darum

nicht weniger wirklich.

Blaise Pascal

Du verlierst keine Zeit, wenn

du auf Gott wartest.

Corrie ten Boom

Blickfeld

Zeitgeschehen

Er kriegt dich!

Die deutschen Behörden ruhen nicht, Kriegsverbrecher des

Naziregimes zu jagen. Ein Gleichnis aus unserer Zeit.

Der Zweite Weltkrieg ist schon seit

fast 70 Jahren vorbei. Viele Zeitzeugen

leben nicht mehr oder sind

schon sehr alt. Doch wie n-tv am 8. April

2013 berichtete, hält das «die deutschen

Fahnder nicht zurück». «Sie ermitteln

gegen 50 frühere KZ-Aufseher, denen der

Prozess gemacht werden soll.»

Tatsächlich war das Verbrechen, in

der KZ-Maschinerie mitzuarbeiten, sehr

gross. Selbst wenn man «nur Türsteher»

war, ist man doch mitverantwortlich für

den Mord an Millionen Unschuldigen,

an Kindern, Erwachsenen und alten

Menschen. Allen Beteiligten sollte und

soll der Prozess gemacht werden; jeder

muss für sich be- und verurteilt werden.

Hier kann niemand sagen: «Meine Tat

war doch nicht so schlimm, ich war

schliesslich nur Aufseher und habe Befehle

ausführen müssen, ich selbst habe

niemanden getötet, die anderen waren

die Schlimmen und die Befehle kamen

schliesslich von ganz oben.»

So musste sich sogar der 90-jährige

Ukrainer J. Demjanjuk, der als Wachmann

im Vernichtungslager Sobibor (Polen)

arbeitete, vor Gericht verantworten.

Er wurde im Jahre 2011 zu fünf Jahren

Haft verurteilt, wegen Beihilfe zum Mord

an 20.000 Menschen, und das, obwohl

ihm keine konkrete Tat individuell

zugeschrieben werden konnte. 2012

verstarb Demjanjuk. Allein sein Dienst

als «Hilfswilliger» reichte dem Gericht

zu einer Verurteilung.

Jeder Mensch wird sich einmal vor

Gottes Gericht verantworten müssen.

Es ist möglich, dass er oder sie nicht so

schlimme Taten verübt hat wie andere,

und dass er oder sie Entschuldigungen

und Vergleiche zu Mitmenschen

vorbringt. Aber es reicht bereits, ein

«Türsteher» im Reich der Feinde Gottes

gewesen zu sein, um den Prozess nach

sich zu ziehen. Vielleicht war man nur

ein «Hilfswilliger» des Teufels, indem

man sich dem Evangelium Jesu verweigerte,

andere nicht förderte oder sogar

daran hinderte, in das Reich Gottes zu

gelangen. Das wird ausreichen zu einer

Verurteilung.

«Und ich sah die Toten, Kleine und

Grosse, vor Gott stehen, und es wurden

Bücher geöffnet, und ein anderes Buch

wurde geöffnet, das ist das Buch des Lebens;

und die Toten wurden gerichtet gemäss

ihren Werken, entsprechend dem,

was in den Büchern geschrieben stand.

(...) Und wenn jemand nicht im Buch des

Lebens eingeschrieben gefunden wurde,

so wurde er in den Feuersee geworfen»

(Offb 20,12.15).

Welch eine Erleichterung ist es, dass

es eine Begnadigung geben kann, indem

unser Name nicht nur in den Büchern der

Werke und Taten steht, sondern im Buch

des Lebens. Dieses Buch trägt noch einen

anderen, ergänzenden Namen, nämlich

das «Buch des Lebens des Lammes» (Offb

13,8; 21,27). Es handelt sich dabei um

das Buch des Erlösers Jesus Christus,

der die Schuld der Menschen als Lamm

Gottes auf sich nahm. Jeder, der an Ihn

glaubt und Ihm sein Leben übergibt,

wird im Buch des Lebens stehen.

«Allen aber, die ihn aufnahmen, denen

gab er das Anrecht, Kinder Gottes

zu werden, denen, die an seinen Namen

glauben» (Joh 1,12). Norbert Lieth

18 Mitternachtsruf Juli 2013


Zeitgeschehen

Steuerpolitik als

Endzeitphänomen?

Was hat das Nachgeben der Schweiz in Sachen

Bankgeheimnis mit endzeitlichen Entwicklungen

zu tun? Ein Blick hinter die Schlagzeilen.

Auf den ersten Blick sollte man

meinen, eine so trockene Materie

wie Steuerpolitik habe nichts mit

den dramatischen Ereignissen zu tun,

die in der Bibel über die Endzeit berichtet

werden. Dass dem nicht so ist, zeigt

die jüngste Entwicklung im Verhältnis

zwischen der EU und der Schweiz zum

Thema «Automatischer Informationsaustausch

von Steuerdaten».

Dieser Begriff beschreibt die in den

meisten Ländern der EU übliche Regelung,

dass Finanzinstitute wie zum

Beispiel Banken die Guthaben von ausländischen

Kunden den Steuerbehörden

von deren Heimatländern mit Namensnennung

melden müssen. Mit diesem

Vorgehen soll Steuerhinterziehung vermieden

werden. Einige Länder, darunter

die Schweiz, die in ihrem Finanzwesen

noch das sogenannte «Bankgeheimnis»

kennen (d.h. Kundennamen werden

nicht an Dritte weitergegeben), hatten

sich bisher gegen den automatischen

Informationsaustausch gewehrt.

Eines dieser Länder, Luxemburg, hat

Anfang April 2013 angekündigt, sich wie

die anderen EU-Staaten am automatischen

Informationsaustausch zu beteiligen.

Das ist neu und aufsehenerregend, weil

dieses Land bisher wie die Schweiz als

Bankgrossplatz und Steueroase galt.

Deshalb hatte es sich bisher gescheut,

die Daten von Bankkunden international

so offenzulegen, wie es der automatische

Informationsaustausch erfordert. Zum

gleichen Zeitpunkt wie die luxemburgische

Korrektur erfolgte, äusserte der

österreichische Bundeskanzler Faymann,

auch sein Land sei nun «offen für

Gespräche» zu diesem Thema. Damit

Mitternachtsruf Juli 2013

kam die Schweiz als Finanzplatz unter

internationalen Druck. Prompt fühlten

sich die Bundesräte Eveline Widmer und

Ueli Maurer übers Wochenende vom

13./14. April genötigt, klarzustellen, am

geltenden System der Abgeltungssteuer

(d.h. anonyme Zahlung eines pauschalen

Steuerbetrags ohne Offenlegung des

Bankkunden) werde nicht gerüttelt. Am

15. April sagte Eric Sarasin, Präsident der

Handelskammer Deutschland-Schweiz

und Leiter des Private Banking der Basler

Privatbank Bank Sarasin, in der Radiosendung

«Echo der Zeit», der automatische

Informationsaustausch werde auch für

die Schweiz nicht zu umgehen sein. Am

Freitag der gleichen Woche erklärte Bundesfinanzministerin

Eveline Widmer am

G-20-Gipfel in Washington, die Schweiz

sträube sich nicht mehr gegen Diskussionen

über den automatischen Informationsaustausch

in Steuerfragen (Neue Zürcher

Zeitung vom 19. April 2013). Und zwei

Wochen später, an der Delegiertenversammlung

ihrer Partei, der BDP, gab sie

zu Protokoll, sie sei zu Gesprächen über

den Informationsaustausch bereit, sofern

gewisse Bedingungen erfüllt seien. Was

wie lautes staatsmännisches Nachdenken

wirkt, ist in Wahrheit eine Beugung vor

dem Diktat des Auslandes, denn am Tag

zuvor hatte Norbert Walter Borjans, der

Finanzminister von Nordrhein-Westfalen,

in einem Interview mit dem Zürcher Lokalblatt

20 Minuten unmissverständlich

verkündet: «Ein neues Steuerabkommen

(zwischen der Schweiz und Deutschland)

kann es nur mit dem automatischen

Informationsaustausch geben.» Welch

eine Kehrtwende in der schweizerischen

Politik innerhalb von weniger als einem

Monat! Dabei ist es noch keine fünf Jahre

her, dass der Vorgänger von Frau Widmer,

Alt-Bundesrat Hans-Rudolf Merz, den Bundeshausjournalisten

– und an die Adresse

des Auslandes – selbstsicher in die Mikrophone

diktiert hatte: «Das Bankgeheimnis

ist nicht verhandelbar!»

Am Anfang der turbulenten Entwicklung

stand die erwähnte Meldung der

luxemburgischen Regierung, ihre bisherige

Steuerpraxis zu ändern. Der Name

des luxemburgischen Regierungschefs

ist Jean-Claude Juncker, seines Zeichens

langjähriger Chef der EURO-Gruppe.

Juncker ist ein glühender Europäer und

gewiefter politischer Stratege. Zusammen

mit Manuel Barroso, dem Chef der EU-

Kommission, Jean-Claude Trichet, dem

langjährigen Leiter der Europäischen

Zentralbank, und Herman van Rompuy,

dem Präsidenten des Europäischen Rates,

gehört er zu den «Schwergewichten»

der EU-Politiker. Offenbar ist es Juncker

gelungen, seinen Einfluss als Regierungschef

so einzusetzen, dass der Widerstand

der luxemburgischen Banken gegen den

automatischen Informationsaustausch

gebrochen worden ist. Das ist eine

bemerkenswerte Leistung, wenn man

bedenkt, wie stark die luxemburgische

Wirtschaft vom Gedeihen des Banken-

19


Blickfeld

Jose Manuel Barroso (l.) und Herman Van Rompuy gehören dem

Jesuiten-Orden an

sektors abhängig ist. Junckers Ankündigung

hat auf europäischem Niveau eine

steuerpolitische Kräfteverschiebung

ausgelöst, deren Druck die Schweiz kaum

wird standhalten können. Der Variantenreichtum,

mit dem die europäischen

Spitzenpolitiker auf der Klaviatur der

politischen Tricks zu spielen verstehen,

um sich missliebige Staaten gefügig zu

machen, selbst wenn diese nicht in der

EU sind, ist eindrücklich.

Und das ist noch nicht alles. Juncker,

Barroso und van Rompuy sind alle

Jesuiten-Schüler, wie der neue Papst

Franziskus, der aus dem Jesuiten-Orden

stammt. Dieser Orden, die «Gesellschaft

Jesu», war 1534 vom Spanier Ignatius von

Loyola (1491–1556) gegründet worden.

Loyola, ein fanatischer Katholik, war

erbittert über den Erfolg der Reformation

in vielen Ländern Europas und machte

seinen Orden zu einem der wirksamsten

Instrumente der katholischen Gegenreformation.

Der zynische Satz «Der Zweck

heiligt die Mittel» stammt von ihm.

Damit wollte er sagen: «Jedes Mittel,

das den Einfluss der katholischen Kirche

und insbesondere die Autorität des

Papstes steigert, ist recht, selbst Mord

und Totschlag an den Protestanten.»

Der Jesuiten-Orden ging mit einer solchen

Gerissenheit und Skrupellosigkeit

zu Werke, dass die Gründungsväter der

modernen Eidgenossenschaft 1848 in der

Bundesverfassung ausdrücklich festhielten,

die Niederlassung dieses Ordens in

der Schweiz sei verboten. Erst mit der

Revision der Bundesverfassung von 1999

wurde das Verbot abgeschafft.

Mehrere Führungskräfte der europäischen

Politik und der neue Leiter

der katholischen Kirche haben also

dieselbe antichristliche Kaderschmiede

durchlaufen. Das bedeutet: Nicht nur

auf wirtschaftlichem Gebiet, sondern

auch auf der geistigen Ebene sind in

jüngster Zeit Weichenstellungen erfolgt,

die den Druck auf unabhängige Staaten

und auf christliche Werte erhöhen. Man

darf gespannt sein, wie sich diese beiden

Konstellationen auf das politische Tagesgeschäft

Europas auswirken werden.

«Die Wasserwogen im Meer sind gross

und brausen mächtig; der Herr aber ist

noch grösser in der Höhe» (Ps 93,4).

«Fürchte dich nicht, du kleine Herde,

denn es hat dem Vater gefallen, euch das

Reich zu geben» (Lk 12,32).

Peter Bertschinger

J O hn MA cArthur

Bücher Der Kampf um die von Wahrheit John MacArthur:

Heutzutage wird die Wahrheit massiv angegriffen. Jeder Christ ist gezwungen, Farbe zu bekennen.

Mit deutlichen Worten ruft John MacArthur die Christenheit dazu auf, die Wahrheit

der Bibel gegen die erheblichen Einflüsse der Postmoderne zu verteidigen. Bezug nehmend

auf den Judasbrief legt dar, warum der geistliche Kampf gegen Irrlehren so not-

180410 „Der um die Wahrheit“

wendig ist.

MNR, Taschenbuch, 286 Seiten, Bestell-Nr. 180410

180290 „Kommentare zur Offenbarung“

CHF 22.00, EUR 15.00

CHF 27.00, EUR 18.00

GAM

Kommentare zur Offenbarung – Denn die Zeit ist nahe

Die Offenbarung ist das einzige neutestamentliche Buch, das denen einen geistlichen Segen

verspricht, die es studieren und seine Botschaft anwenden. Diejenigen, die die Offenbarung

ignorieren, entziehen sich selbst einem reichen Schatz göttlicher Wahrheit. Lassen

Sie sich von John MacArthur das Buch der Offenbarung in einer Art erklären, die sowohl

dogmatisch präzise als auch äussert praxisnah ist.

MNR, Taschenbuch, 436 Seiten, Bestell-Nr. 180290

20 Mitternachtsruf Juli 2013


Mitternachtsruf Juli 2013

Geschichte

J. N. Darby war Begründer einer Bewegung,

ein Missionar, ein Gelehrter,

ein Bibelübersetzer, ein Apologet

und, inoffiziell, «der Vater des Dispensationalismus».

Der angesehene Prediger

D. Martyn Lloyd-Jones bezeichnete ihn

öffentlich einmal als «den grossen Darby».

Er kam an der Schwelle des 19. Jahrhunderts

in London zur Welt. Es war eine

Zeit geistlichen Zerfalls in England nach

den Erweckungen im vorangegangenen

Jahrhundert. Er wurde an der privaten

Westminster School und dann am Trinity

College in Dublin ausgebildet, wo er die

Gold-Medaille in Klassiker erhielt. Die

nächsten paar Jahre verbrachte er als

praktizierender Jurist. Um 1824 herum

liess er diese Karriere hinter sich und trat

der Church of England bei. Zwei Jahre

lang leistete er Pionierarbeit in Südirland.

Darby entwickelte zunehmend andere

Ansichten als die anglikanische Kirche

Englands und kam zur Überzeugung,

dass das Christentum sich selbst mit unbiblischen

Bräuchen geschmückt hatte.

Zusammen mit anderen Gleichgesinnten

begann er mit «Brotbrechen» und Bibelstudium,

zuerst in Dublin, und dann in

Plymouth im Südwesten Englands. Aus

diesen «Versammlungen» entstand eine

Bewegung bekannt als die Plymouth-Brüder

(hierzulande bekannt als die Brüderbewegung).

Mit einer vereinfachten Sicht

auf die Gemeinde und einer Betonung

der unmittelbaren Wiederkunft Christi

für die Heiligen durch die Entrückung

vor der Trübsal breitete sich die Bewegung

rasch aus, nicht zuletzt dank der

missionarischen Bemühungen Darbys,

besonders in der Schweiz, in Frankreich

und in Deutschland.

Darby war kein «Schäfchen-Dieb»,

aber er war sehr wirksam als Evangelist

Ein vergessener

Glaubensheld

John Nelson Darby (1800-1882) ist heute nicht so bekannt

wie er sein sollte, was durchaus mit dem gegenwärtigen Zustand

des Evangelikalismus zusammenhängt.

und Jünger-Macher. Er unternahm auch

erfolgreiche Reisen nach Neuseeland,

Kanada und in die Vereinigten Staaten.

Als «der Vater des Dispensationalismus»,

wie er manchmal genannt wird, formte

und festigte er die Lehre (die älter als

er selbst war), dass Gott in der biblischen

Geschichte mit den Menschen

unterschiedlich gehandelt hat (z.B. das

Gesetz für Israel, das Evangelium von

Jesus Christus für die Gemeinde – Joh

1,14). Seine Lehren stützten sich auf

eine einfache, wörtliche (allerdings

nicht wortklauberische) Auslegung der

biblischen Prophetie. Sein wahrscheinlich

bekanntestes Werk ist das fünfteilige

Betrachtungen über die Bücher der

Bibel, wobei seine gesammelten Werke,

insgesamt vierunddreissig Bände, nicht

ignoriert werden sollten. Er produzierte

auch genaue Bibelübersetzungen auf

Englisch, Französisch und Deutsch

(Anm. d. Red.: Grundlegung der Elberfelder-Bibel).

Es ist eine Schande, dass in evangelikalen

Kreisen nicht höher von Darby

gedacht wird, auch wenn nur wenige alle

seine Sichtweisen blind unterschreiben

würden. Ein Grund für ersteres ist seine

Verbindung zur Brüderbewegung, die

schon immer die Neigung hatte, unter

sich zu bleiben. Ein anderer Grund ist

der gegenwärtige Zustand des Evangelikalismus,

der nach der momentanen Lage

der Dinge in neumodische Interpretationen

biblischer Bilder und Typologien

verstrickt ist.

Dr. Paul Henebury

Zuerst erschienen auf drreluctant.

wordpress.com; Paul Martin Henebury

ist Bibellehrer und Seelsorger einer

Gemeinde und Präsident der Veritas

School of Theology

VoRANz E i GE

Vorschau Tagungen

Freundestreffen des

Mitternachtsruf

im Herbst 2013

- Bern

- Sindelfingen

- Glauchau Bern

- Strasbourg

Herrengasse 25

Kultur-Casino Bern

CH 3011 Bern

So. 15.09.2013

10:00 und 14:00

DLM

Glauchau

Sachsenlandhalle

An der Sachsenlandhalle 3

DE 08371 Glauchau

Do. 03.10.2013

10:00 und 14:00

Sindelfingen

Stadthalle Sindelfingen

Schillerstrasse 23

DE 71065 Sindelfingen

Fr. 01.11.2013

10:00 und 14:00

Strasbourg

Centre Culturel de Neudorf

Place Albert Schweitzer

FR 67100 Strasbourg

So. 17.11.2013

15:00

21


Blickfeld

Bibel

Auserwählt und vorherbestimmt?

Die Erwählungsfrage ist unter bibeltreuen

Christen ein heissdiskutiertes

Thema. Die Lager spalten

sich in der Regel in «Auserwählung

aufgrund Vorherwissen» und «Auserwählung

aufgrund Vorherbestimmung».

Gottesfürchtige Menschen

finden sich auf beiden Seiten. Eine

Argumentation für die Auserwählung

aufgrund von Vorherwissen.

Es ist wichtig zu erkennen, dass

Gott allwissend ist. «Ein Gott des

Wissens ist der Herr (Jahwe)»

(1.Sam 2,3). Er ist «der allein weise Gott»

(Röm 16,27). In Psalm 139 und Jeremia

23,24 sehen wir Gottes Allwissenheit

und Allgegenwart. Er ist allwissend und

allgegenwärtig im Diesseits (1.Kön 8,27)

und im Jenseits (Dan 2,28; 2.Kor 12,1-

4). Im Gegensatz zum Geschöpf ist Gott

nicht Raum und Zeit unterworfen, daher

kennt Er unfehlbar alles, was in der Zukunft

liegt. Dagegen sind alle Geschöpfe,

selbst die Engel, also auch Satan und die

Dämonen, Raum und Zeit unterworfen

(Hi 1,7; 2,2; Dan 10,2.12-13). Gott kennt

die Zukunft (Jes 45,11; 46,10) und Er

setzt Seine Zukunftspläne in die Realität

um (Jes 14,24). Dabei weiss Gott nicht

allein alles, was in der Zukunft geschehen

wird, sondern auch, was geschehen

wäre, wenn andere Voraussetzungen da

gewesen wären (s. Aussagen zu Tyrus

und Sidon in Mt 11,21; Lk 10,13 oder zu

Sodom in Mt 11,23).

Nun erklärt 1. Petrus 1,2, dass der allwissende

Gott uns «auserwählt hat nach

Vorkenntnis Gottes zur Blutbesprengung

Jesu Christi». Das altgriechische Wort für

Vorkenntnis ist prognosis. Dieses Wort

kennen wir im Deutschen im Zusammenhang

mit der Wetterprognose. Die

Meteorologen erkennen das Wetter im

Voraus. Durch ihre Prognose wird das

Im Gegensatz zum Geschöpf ist Gott nicht Raum

und Zeit unterworfen, daher kennt Er unfehlbar alles,

was in der Zukunft liegt.

Wetter aber nicht beeinflusst. So ist es

auch bei Gott: Durch Seine Prognosis

übergeht Er nicht den Willen und die

Verantwortung des einzelnen Menschen!

Nach der Zeit der Apostel gab es von

100 bis 400 n.Chr. unter den Bibellehrern

(sogenannt «Apostolische Väter»

und «Kirchenväter») breite Übereinstimmung

in der Lehre: Gott hat in Seiner

Allwissenheit im Voraus gewusst, wer

sich einmal bekehren würde. Diese Menschen

hat Gott auserwählt. Gott sandte

Seinen Sohn für alle Menschen in die

Welt. Nur die, welche die Gnade Gottes

empfangen, werden errettet werden. Die

übrigen werden ewig verloren gehen.

Augustinus (354-430) lehrte dies

anfänglich auch so. Später behauptete er,

aus dem Anliegen heraus, die Grösse Gottes

im Gegensatz zum Menschen mehr

herauszuheben: Gott habe einen Teil

der Menschen auserwählt, der errettet

werden könne. Die Übrigen würden verloren

gehen. So erklärte Augustinus, dass

das Wort prognosis mehr als «im Voraus

wissen» bedeute, nämlich «zuvorentscheiden»

bzw. «im Voraus festlegen». Seine

Vorherbestimmungslehre war beeinflusst

durch seinen Kampf gegen die Irrlehre

von Pelagius, der lehrte: Der Mensch sei

gut geboren und in seinem Willen völlig

frei. Er könne sich frei für das Gute entscheiden

und sei in der Lage, alles zu tun,

was nötig sei, um errettet zu werden. Den

Begriff der sündigen Natur im Menschen

(«Erbsünde», Röm 5,12ff.) ersetzte er

22 Mitternachtsruf Juli 2013


topaktuelles,

brennendes

thema!

Kurzseminar mit RogeR Liebi

Die biblische Lehre

über AuseRwähLung

und ZuvoRbestimmung

Die Lehre über die Vorauserwählung ist in

den letzten Jahren zu einem häufig diskutierten

und kontroversen Thema geworden. Gemeinden

setzen sich damit auseinander und

nicht selten gibt es heisse Debatten, die teilweise

sogar zu Spaltungen führen. Die einen

bejahen die Prädestinationslehre und machen

sie zu einem Missionsthema, das sie in ihre

Gemeinden bringen und unter Christen ausstreuen,

die anderen opponieren vehement

dagegen.

Vermehrt setzt sich auch der einzelne Christ

damit auseinander und stellt die Frage, wie

es sich denn nun genau mit diesem Thema

verhält und wie es im Gesamtzusammenhang

der Bibel zu verstehen ist. Handelt Gott absolut

souverän, der das Schicksal jedes Menschen

unabänderlich vorausbestimmt hat?

Mit Dr. Roger Liebi konnten wir einen kompetenten

Theologen gewinnen, der in sachlicher

Weise eine plausible Darlegung dieses

Themas vorlegt. In der Art eines Seminars

erklärt Liebi die Grundzüge dafür, wie man

mit diesem Thema umgehen sollte und gibt

einleuchtende Erklärungen.

Zwei CDs plus Skript geben dem Hörer und

Leser eine gute Hilfe in die Hand, um vielleicht

aus mancher Unsicherheit heraus

Sicherheit zu gewinnen.

neu!

2 Audio-CDs mit 12-seitigem skript

bestell-nr. 130075

ChF 14.00, euR 10.00

Doppel-CD mit 12-seitigem skript!

Mitternachtsruf Juli 2013

23


Blickfeld

Gott ruft jeden Menschen

mindestens dreimal. Er

hat auch Mittel und Wege,

um zu den Menschen

zu reden, die das Evangelium

noch nie gehört

haben

durch Begriffe wie «sündige Gewohnheit»

und «Nachahmung Adams».

Später griff Jean Calvin (1509-1564)

die Lehren des Augustinus auf. In seiner

Institutio führte Calvin seine Vorherbestimmungslehre

aus: Alle Menschen

sind böse und verloren. Sie hassen Gott

und wollen nicht zu Ihm kommen. Doch

eine bestimmte Zahl aus ihnen habe Gott

aufgrund Seines eigenen Beschlusses

zum Heil auserwählt. Diese ziehe Er

durch Seine Gnade, der sie nicht widerstehen

können, aus dem Sumpf der

Sünde heraus. Die anderen überlasse

Er sich selbst. Sie gehen verloren. Sie

wollen auch nicht gerettet werden, aber

sie könnten es auch nicht. Calvin lehrte,

dass es eine unwiderstehliche Gnade

gäbe: Der Auserwählte werde von Gott

zu sich gezogen und könne diesem Zug

gar nicht widerstehen. Sein Wille spiele

dabei keine Rolle. Dies steht aber im Widerspruch

zur Lehre der Bibel. Wie Lukas

7,30 deutlich macht, kann der Mensch

Gottes Ratschluss in Bezug auf sich selbst

wirkungslos machen: «Die Pharisäer aber

und die Gesetzesgelehrten machten in

Bezug auf sich selbst den Ratschluss Gottes

wirkungslos, indem sie nicht von ihm

getauft worden waren» (vgl. Mt 23,37:

«Ihr habt nicht gewollt!»).

Die Bibel macht deutlich, dass Gottes

Heil allen Menschen offensteht. Gott

liebt die ganze Welt und sandte deshalb

Seinen Sohn als Retter. Doch nur diejenigen,

die an Seinen Sohn glauben, erhalten

ewiges Leben. Die anderen gehen

verloren (Joh 3,16). Der Herr Jesus starb

für alle Menschen (Joh 1,29; 2.Kor 5,14;

1.Tim 2,5; 2.Petr 2,1; 1.Joh 2,2), aber nur

die, die sich mit Ihm identifizieren in der

Bekehrung, werden gerettet (Joh 3,16).

Gott möchte, dass alle Menschen errettet

werden (1.Tim 2,3-4) und niemand

verloren geht (2.Petr 3,9; vgl. Hes 18,23;

33,11). Er bietet allen Menschen Seine

rettende Gnade an: «Denn die Gnade

Gottes ist erschienen, heilbringend für

alle Menschen ...»

Jeder Mensch hätte die Möglichkeit,

errettet zu werden. Dennoch werden

viele ewig verloren gehen, weil sie Gottes

Gnade nicht annehmen wollten, obwohl

ihnen Gott die Gelegenheit und die

Möglichkeit gegeben hatte, zur Bekehrung

und zum Glauben zu gelangen (Mt

25,46; Offb 20,11-15; 21,8).

Heisst das, der Mensch kann sich

bekehren, wann er will? Nein. Kein

Mensch sucht Gott von sich aus (Röm

3,9). Somit kann er sich gar nicht von

sich aus bekehren. Sein Wille ist gebunden

durch Satan (2.Kor 4,4) und durch

die Sünde (1.Mo 6,5). Im wahrsten

Sinne des Wortes kann man also nicht

von einem freien Willen des Menschen

sprechen. Der Wille des Menschen ist

geknechtet. Die Lehre der Pelagianer ist

vollkommen falsch!

Gott ruft jeden Menschen mindestens

dreimal (Hi 33,29). Er hat auch Mittel und

Wege, um zu den Menschen zu reden, die

das Evangelium noch nie gehört haben (Hi

33: Durch Träume und durch Krankheit;

Röm 1,18ff.; Ps 19,1ff.; Offb 14,1: durch

die Schöpfung – das «ewige Evangelium»

–; Röm 2,14-16: durch das Gewissen).

Gott, der dreieine Gott, leitet zur

Busse (Röm 2,4-5). Der Vater zieht (Joh

6,44). Der Heilige Geist überführt (Joh

16,8). Der Sohn sucht (Lk 19,10). Der

Mensch darf diese Gott gegebenen

Chancen, wo er sich bekehren könnte,

nicht verpassen: «Heute, wenn ihr seine

Stimme höret, verhärtet eure Herzen

nicht» (Hebr 3,8.15; 4,7).

Der Mensch ist selbst schuld, wenn

er verloren geht (Röm 2,4–5; Lk 7,30).

So heisst es in Apostelgeschichte 7,51:

«Ihr Halsstarrigen und Unbeschnittenen

an Herz und Ohren! Ihr widerstreitet

allezeit dem Heiligen Geiste; wie eure

Väter, so auch ihr.» In Matthäus 23,37

ruft der Herr aus: «Wie oft habe ich deine

Kinder versammeln wollen ... und ihr

habt nicht gewollt!» So verhärtete der

Pharao sechsmal selbst sein Herz, bevor

zum siebten Mal Gott sein Herz verhärtete

(2.Mo 9,12). Im Ganzen wurde sein

Herz zwölfmal verhärtet (2.Mo 7,13.22;

8,15.19.32; 9,7.12.34; 10,20.27; 11,10;

14,4). Auch das Herz seiner Beamten

wurde verhärtet (2.Mo 9,34; 10,1). Gott

wusste im Voraus, dass der Pharao sich

verhärten würde (2.Mo 3,19-20; 9,16;

Röm 9,17), dennoch gab Er dem Pharao

Gelegenheit zur Umkehr.

Erwählung erfolgt nicht aufgrund von

Vorherbestimmung, sondern aufgrund

von Vorherkenntnis Gottes. Würde

Vorherwissen (prognosis) dasselbe wie

Zuvorbestimmung (proorizô) bedeuten,

würde «die goldene Kette» aus Römer 8

gar keinen Sinn mehr ergeben:

«Denn welche er zuvorerkannt hat,

die hat er auch zuvorbestimmt, dem Bilde

seines Sohnes gleichförmig zu sein, damit

er der Erstgeborene sei unter vielen

Brüdern. Welche er aber zuvorbestimmt

hat, diese hat er auch berufen; und

welche er berufen hat, diese hat er auch

gerechtfertigt; welche er aber gerechtfertigt

hat, diese hat er auch verherrlicht»

(Röm 8,29–30).

Die Kette ist: 1) zuvorerkannt – 2)

zuvorbestimmt – 3) berufen – 4) gerechtfertigt

– 5) verherrlicht. Man würde

die goldene Kette zerstören, wenn man

«zuvorerkannt» mit «zuvorbestimmt»

gleichsetzt: «... die welche er zuvorbestimmt

hat, die hat er zuvorbestimmt ...»

Betrachtet man prognosis und von ihr

abgeleitete Begriffe in anderen Zusammenhängen,

erweist sich die von Augustin

und Calvin verbreitete Behauptung,

«zuvorerkennen» (proginoskô) bedeute

«zuvor festlegen», als falsch: In 2. Petrus

3,17 ist von Christen die Rede, die

durch das prophetische Wort im Voraus

wissen (proginoskô), welche Irrtümer in

der Endzeit auftreten werden. Das heisst

nicht, dass sie selbst diese Irrtümer im

Voraus festgelegt hätten!

Wer an Jesus Christus glaubt und

Ihm treu bleibt, darf wissen, dass er

ein Auserwählter ist (1.Thess 1,4), und

zwar nach der Vorkenntnis Gottes, nicht

nach Zuvorbestimmung. Zuerst kommt

die Vorkenntnis, dann erst die Zuvorbestimmung

(Röm 8,29-30; vgl. Eph 1,3-5;

1.Petr 1,1-2).

Dr. Roger Liebi

24 Mitternachtsruf Juli 2013


Wozu der Sabbat?

Der Hebräerbrief beantwortet uns in hervorragender Weise

die Bedeutung des Sabbats.

In Hebräer 3 bis 4 kommt das Wort

«Ruhe» zwölfmal vor (3,11.18;

4,1.3.3.4.5.8.9.10.10.11). Beim Durchlesen

des Textes wird deutlich, dass es

Gott seit Anbeginn der Schöpfung darum

ging, die Welt in Seine Ruhe einzubetten.

Hebräer 4,4 weist darauf hin, wie Gott

bei der Schöpfung am siebten Tag von Seinen

Werken ruhte: «Denn er hat an einer

Stelle von dem siebten Tag so gesprochen:

‹Und Gott ruhte am siebten Tag von allen

seinen Werken›.» Es ist sicher jedem klar,

dass Gott keine Ruhe im herkömmlichen

Sinn benötigte; der Allmächtige musste

sich nach der Schöpfungsarbeit nicht

wegen Überanstrengung ausruhen. Er ist

die Urquelle aller Kraft und wird weder

müde noch braucht Er Schlaf. «Er wird

deinen Fuss nicht wanken lassen, und

der dich behütet, schläft nicht. Siehe, der

Hüter Israels schläft noch schlummert

nicht» (Ps 121,3-4).

Der Hebräerbrief erklärt uns vielmehr,

dass es Gott von Anfang an darum

ging, Seine Geschöpfe in Seine Ruhe

einkehren zu lassen. Nicht umsonst war

der erste Tag nach der Erschaffung des

Menschen der Sabbat, somit begann das

menschliche Dasein mit Gottes Ruhetag.

Nun kam es aber zum Sündenfall und

mit der Ruhe war es vorbei. Daraufhin

erwählte Gott sich Israel, um dieses Volk

in Seine Ruhe zu führen und schliesslich

die ganze Welt. Immer wieder lesen wir

im Brief an die Hebräer, dass es um den

Eingang in Seine Ruhe geht.

Mitternachtsruf Juli 2013

– «Sodass ich schwor in meinem Zorn:

Sie sollen nicht in meine Ruhe eingehen!»

(Hebr 3,11).

– «Welchen schwor er aber, dass sie

nicht in seine Ruhe eingehen sollten,

wenn nicht denen, die sich weigerten zu

glauben?» (Hebr 3,18).

– «Während doch die Verheissung

zum Eingang in seine Ruhe noch besteht!»

(Hebr 4,1).

– «Denn wir, die wir gläubig geworden

sind, gehen in die Ruhe ein, wie er

gesagt hat: ‹Dass ich schwor in meinem

Zorn: Sie sollen nicht in meine Ruhe

eingehen›» (Hebr 4,3).

– «Und an dieser Stelle wiederum: ‹Sie

sollen nicht in meine Ruhe eingehen!›»

(Hebr 4,5).

– «Denn wenn Josua sie zur Ruhe

gebracht hätte, so würde nicht danach

von einem anderen Tag gesprochen»

(Hebr 4,8).

– «denn wer in seine Ruhe eingegangen

ist, der ruht auch selbst von seinen

Werken, gleichwie Gott von den seinen»

(Hebr 4,10).

– «So wollen wir denn eifrig bestrebt

sein, in jene Ruhe einzugehen, damit

nicht jemand als ein gleiches Beispiel des

Unglaubens zu Fall kommt» (Hebr 4,11).

Josua hatte die Israeliten nicht in diese

verheissene Ruhe hineinbringen können.

Es musste ein anderer Josua kommen,

der himmlische – Jesus (griechisch) und

Josua (hebräisch) haben dieselbe Bedeutung.

Da aber Israel den Messias Jesus

Christus bei Seinem ersten Kommen

verwarf, haben die Juden es versäumt, in

die göttliche Ruhe einzugehen, denn nur,

wer an Jesus glaubt, geht in Seine Ruhe

ein (Hebr 4,3; vgl. 3,19). Der Hebräerbrief

wurde um 67 n.Chr. geschrieben,

demnach kann die Aussage in Hebräer

4,9 nur auf die Wiederkunft Jesu anspielen:

«Also bleibt dem Volk Gottes noch

eine Sabbatruhe vorbehalten.» Diese Sabbatruhe

wird das Tausendjährige Reich

sein, denn laut Petrusbrief sind bei Gott

ein Tag wie Tausend Jahre und Tausend

Jahre wie ein Tag (2.Petr 3,8).

Wenn nun ein einzelner Mensch zum

Glauben an Jesus Christus als seinen

Erlöser kommt, hat er dieses Ziel der

Erlösung und das Ansinnen Gottes, das

Er von Anfang an hatte, erreicht; er ist

in Seine Ruhe eingegangen: «Denn wir,

die wir geglaubt haben, gehen in die

Ruhe ein» (Hebr 4,3). «Denn wer in seine

Ruhe eingegangen ist, der ruht auch

selbst von seinen Werken, gleichwie Gott

von den seinen» (Hebr 4,10).

Der Sabbat hatte demnach von Anfang

an den prophetischen Sinn, Israel und

später die ganze Schöpfung in die Ruhe

Gottes zu führen, was heute durch den

himmlischen Josua für einzelne Gläubige

geschieht und bei Seiner Wiederkunft

für Israel und die ganze Welt geschehen

wird. Das war der Grund, warum Israel

und nicht den Heiden der Sabbat als Gebot

auferlegt wurde. Weder Noah oder

Abraham noch Isaak oder Jakob und auch

nicht Joseph haben den Sabbat als Gebot

erhalten; erst beim Sinaibund geschah

dies. Auch der Gemeinde ist dieses Gebot

zu keiner Zeit auferlegt worden. Jeder an

Jesus Gläubige geht in Seine Ruhe ein,

ruht deshalb von seinen Werken und

benötigt keinen speziellen Ruhetag als

Sabbat. Darum sagt der Apostel Paulus

auch: «Dieser hält einen Tag höher als

den anderen, jener hält alle Tage gleich;

jeder sei seiner Meinung gewiss!» (Röm

14,5). An anderer Stelle sagt er: «So lasst

euch von niemand richten wegen Speise

oder Trank, oder wegen bestimmter Feiertage

oder Neumondfeste oder Sabbate»

(Kol 2,16).

Gelobt sei Gott, der uns in Jesus den

«grössten und gehaltvollsten Sabbat»

geschenkt hat.

Norbert Lieth

25


Missionswerk

Interview

«Im Jahre 1995 durften wir endlich die Arbeit

in Rumänien starten»

Ein Interview mit Stefan und

Willi Rudolf, Mitarbeiter der

Mitternachtsruf-Zweigstelle in

Rumänien.

Wie entstand die Arbeit des Missionswerkes

Mitternachtsruf in Rumänien?

Stefan Rudolf: Nach der Wende 1990

bekamen wir die Zeitschriften des

Mitternachtsruf durch einen Bekannten.

Die Botschaft der Wiederkunft

Jesu und der Prophetie ermutigte uns

stark. Hierdurch erwuchs der Wunsch,

diese Arbeit auch in Rumänien zu tun.

So starteten wir selbstständig mit dem

Übersetzen von Predigten. Ein erster

Kontakt mit dem Mitternachtsruf fand

bei einer Tagung im November 1992

in Sindelfingen statt. Der Wunsch nach

einer Zusammenarbeit war bei allen

vorhanden, bis dies soweit war, sollte

allerdings noch einige Zeit vergehen.

Im Jahre 1995 durften wir endlich

die Arbeit in Rumänien starten. Dies,

nachdem zuerst alternative Standorte

und Partner in Bukarest diskutiert

wurden. Die Entscheidung fiel unter

anderem aufgrund der bereits vorhandenen

Ausrüstung in Arad.

Wo liegt der Schwerpunkt der Arbeit?

Stefan Rudolf: In der Literaturarbeit

mit den beiden Zeitschriften Mitternachtsruf

und Nachrichten aus Israel.

Was sind die Ziele und Gebetsanliegen

für die Arbeit?

Stefan Rudolf: Einerseits, dass die

Leute von Gottes Gnade erfahren

und sich bekehren. Andererseits ist

der Schwerpunkt der Arbeit eine Botschaft

für Christen; dass sie erfahren,

dass die Wiederkunft Jesu nahe ist. Da

viele Menschen in dieser Zeit auf der

Suche nach Erfüllung und Ewigkeitswerten

sind, kann die Botschaft von

Jesu Wiederkunft sie zum Glauben an

Jesus führen.

Warum sind Werk und Auftrag des Mitternachtsruf

für Rumänien wichtig?

Stefan Rudolf: Die Verkündigung von

Jesu Wiederkunft hat am Anfang für

Erstaunen und Fragen gesorgt. Heute

ist die Wiederkunft in den meisten Gemeinden,

in vielen christlichen Radios

und in neuen geistlichen Liedern ein

«gängiges» Thema in Rumänien. Wir

sind der Meinung, dass dies auch eine

Frucht der Arbeit des Mitternachtsruf

ist.

Willi Rudolf: Allerdings ist in Rumänien

der Antisemitismus auf dem

Vormarsch, so wird das Thema Israel

immer wichtiger. Hier sehen wir als

Christen und Mitternachtsruf den

Infobox

Mitternachtsruf Rumänien

Name: Asociatia Strigatul de la Miezul Noptii; Sitz: Arad, eine Kreishauptstadt nahe

der ungarischen Grenze; Tätigkeit: Verlag für Literatur, Kalender, CDs und die beiden

Zeitschriften Mitternachtsruf und Nachrichten aus Israel; ausserdem Musik-Studio

Internetadresse: www.asmn.ro

Die Mitarbeiter

Stefan Rudolf

Verantwortlich

Zweigstelle

Rumänien

Ghighi Iovin

Musik, Studio

Tünde Rudolf

Adressverwaltung

Benjamin Rudolf

Geschäftsleiter

Karl Rudolf

Studio

Juliana Krebs

Versand

Auftrag, Israel zu lieben, zumal wir

auch Brüder sind.

Wie können die Leser des Mitternachtsrufs

diese Arbeit in Rumänien unterstützen?

Stefan Rudolf: Durch Gebet, aber auch

durch Interesse und Weiterempfehlen

der Zeitschriften an rumänisch

sprechende Bekannte sowie durch

Spenden.

Vielen Dank für das Gespräch.

Willi Rudolf

Musik,

Technischer Dienst

Dor Niculescu

Layout, Musik

Daniel Dema

Korrektorat

Interview: Jonathan Malgo

Franz Rudolf

Adressverwaltung,

Buchhaltung

Karl Zvitek

Buchhaltung

Oana Aioanei

Übersetzung

26 Mitternachtsruf Juli 2013


Missionswerk

Mitternachtsruf

isRaelkonfeRenz in

Budapest

auf der donau 13.—14. Juli 2013

Freundestreffen

in Parndorf

Österreich

Hotel Pannonia Tower

Gewerbestrasse 3

AT 7111 Parndorf

Fr. 12.07.2013

16.00 Uhr

Norbert Lieth

führt Sie auf seine

einzig artige Weise in

die biblisch-prophetische

Thematik hinein.

– Spannend und

aufschlussreich!

Seien Sie dabei!

Wir freuen uns auf Sie!

Mitternachtsruf Juli 2013

Budapest

Tihany

Hotel Danubius Health Spa Resort

Hotel Danubius Health Spa Resort

Unser Konferenzschiff «Europa»

RefeRenten

Norbert Lieth

Vorstandsmitglied des Missionswerkes Mitternachtsruf

Dr. Kálmán Mészáros

Präsident des ungarischen Baptistenbundes

UnteRkUnft

Danubius Health Spa Resort Margitsziget ****

H-1138 Budapest, Margitsziget

Das Hotel liegt mitten in Budapest auf der Margareteninsel

«Margitsziget». Parkplätze sind vorhanden.

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Die simultan übersetzten Vorträge werden auf dem

Schiff «Europa» gehalten. Ein einmaliges Erlebnis!

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mit Frühstücksbüffet

EUR 80.00 pro Nacht für 2 Personen im Zweibettzimmer

EUR 70.00 pro Nacht für 1 Person im Einzelzimmer

Anmeldungsmöglichkeiten:

12.–15. Juli, 3 Nächte, Kosten: EUR 240.00,

inklusive Frühstück und Schifffahrt

13.–15. Juli, 2 Nächte, Kosten: EUR 160.00,

inklusive Frühstück und Schifffahrt

Verpflegung ist auf dem Schiff auf eigene Kosten möglich.

Ankunft: Eigene Anfahrt. Anreise möglich ab Freitag,

12. Juli, 14:00. Gäste, die mit dem Flugzeug kommen, können

wir auf Wunsch selbstverständlich vom Flughafen Budapest

abholen.

Fakultativ: Nach Belieben können Sie 2 bis 3 Tage vor der

Veranstaltung in Tihany eine entspannte Zeit am Plattensee

geniessen (Preis: EUR 80.00 pro Zimmer für 2 Personen,

Informationen bei Elisabeth Nagy).

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Missionswerk Mitternachtsruf Ungarn

H-1135 Budapest, Paloc utca 2

E-Mail: ejfel@t-online.hu

Telefon Elisabeth Nagy (spricht deutsch): 0036 30 630 78 23

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Freitagabend Stadtrundfahrt durch das jüdische Viertel von

Budapest inkl. Kaffee und Kuchen in einer jüdischen Cafeteria,

Dauer 3 Stunden. (fakultativ, Kosten EUR 24.00).

Samstagabend Folkloreabend mit Zigeunermusik und mit

Abendessen in Budapest (fakultativ, Kosten EUR 30.00).

Samstag 13. Juli, 10:00 bis ca. 18:00, Schifffahrt auf der Donau,

musikalische Darbietungen von den Charis-Sängern

und der «Klezmer Group», Vorträge von Norbert Lieth

und Dr. Kálmán Mészáros. Informationen von Erzsébet

Nagy und Gusztav Fodor. Erklärungen der Sehenswürdigkeiten

entlang unserer

27

Schiffsroute.


Leserbriefe

Die Bibel im Bild

Von Adam und Eva bis Paulus – Die gesamte «Die

Bibel im Bild»-Reihe umfasst 15 Comic-Hefte mit zahlreichen

Bibelgeschichten. Die Geschichten sind lebendig

gezeichnet und mitreissend erzählt, bleiben aber

stets bibeltreu. Ideal für Kinder, die man an die Heilsgeschichte

der Bibel heranführen will.

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CHF 118.00, EUR 77.50

Einzelheft:

CHF 10.50, EUR 6.90

Der Berg bebt

Die Israeliten auf dem Weg

durch die Wüste.

Spione in Jericho

Aus der Wüste in das verheissene

Land.

Die Falle in Gaza

Israels Helden verteidigen ihre

Heimat.

Späher in der Nacht

Saul, der erste König der Israeliten.

Verrat und Aufruhr

Aus der Geschichte des grossen

Königs David.

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Antwort mit Feuer

Das Reich wird geteilt / Ein

grosser Prophet.

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Der Wagen aus Feuer

Von Propheten und Königen.

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Kapitulation

Ende und Neuanfang in Juda.

Bestell-Nr. 170031

Die letzte Botschaft

Warnung und Verheissung: Auftrag

der Propheten.

Bestell-Nr. 170032

In die Fremde

Von Adma bis Abraham.

Bestell-Nr. 170033

Sklave in Ägypten

Abrahams Nachkommen werden

zu einem Volk.

Bestell-Nr. 170034

Der König kommt

Jesus Christus – Geburt und erstes

Wirken.

Bestell-Nr. 170035

Schuldlos verurteilt

Jesus Christus – sein Weg ans

Kreuz.

Bestell-Nr. 170036

Die Ketten fallen

Von den Anfängen der Kirche.

Bestell-Nr. 170037

Unterwegs für Gott

Die Geschichte des Apostels

Paulus.

Bestell-Nr. 170038

28 Mitternachtsruf Juli 2013


Leserbriefe

Wirklich unheimliche

Parallelen?

Der Artikel «Unheimliche Parallelen»

im Mitternachtsruf Mai 2013 ist

wahnsinnig einseitig und dadurch einfach

nicht korrekt. In dem Aufsatz steht

nichts über die groben Verfehlungen, die

sich einige EU-Staaten geleistet haben.

Kein Wort über die Schwindeleien und

Betrügereien, mit denen sich Griechenland

vor einem Jahrzehnt in die EU

hineingelogen hat. Kein Wort über die

riesige Geldwäsche, die es in Zypern mit

einem weit überdehnten Bankensektor

russischen Magnaten erlaubt hat, dort ihr

Geld anzulegen. Kein Wort über Korruption

und Steuerhinterziehung in riesigem

Ausmass in Griechenland (und in anderen

Südstaaten), kein Wort darüber, dass

man dort weit über seine Verhältnisse

gelebt hat! Übrigens sind Bankkonten

bis 100.000 Euro in Zypern geschützt,

es trifft nicht die Armen! Schuld ist immer

nur die böse EU! Auch mir gefällt

vieles in dieser EU nicht (mehr), aber

der historische Vergleich mit Hitler und

Stalin ist doch mehr als schief! Und wenn

man in dem Artikel andeutet, es sei alles

gesteuert wie seinerzeit bei der Weltwirtschaftskrise

1929, dann müsste man auch

sagen, wer damals alles gesteuert hat …!

Gerade aus der Schweiz erhoffe ich immer

sachliche Kritik, erst recht, nachdem

sich herausgestellt hat, dass die Banken

dort keineswegs wie Heilige agieren …

Konrad Hopf, Neuötting/Deutschland

Herzlichen Dank

Liebe Geschwister, im Moment lese ich

ältere Ausgaben von Mitternachtsruf

und Nachrichten aus Israel, was mir

neue Freude macht. Ich will Ihnen

heute meinen herzlichen Dank für die

Zeitschriften ausdrücken. Sie haben mir

schon oft geholfen. Gottes Segen für Euch

und Eure Arbeit. Karl-Heinz Lübkemeier

Wo sind Dan und

Ephraim?

Warum fehlen in Offenbarung 7,1-8

die Stämme Dan und Ephraim,

während sie in Hesekiel 48 für das zukünftige

Reich aufgeführt werden?

Wir müssen bedenken, dass es in Offenbarung

7 um die geistliche Versiegelung

der Stämme Israels geht und in Hesekiel

48 um die Landesverheissungen.

Geistlich werden die Stämme Dan

und Ephraim in der Offenbarungszeit

(Trübsal) nicht versiegelt, das heisst,

sie werden nicht geschützt sein. Das

mag an ihrem besonderen Götzendienst

liegen; daran ersehen wir den Ernst des

Wortes aus 5. Mose 29,17-21. Dan und

Ephraim taten sich im Götzendienst

und Abfall besonders hervor (Ri 18).

Aufgrund von 1. Mose 49,16-17, wo Dan

mit einer Schlange verglichen wird,

kann auch vermutet werden, dass dies

eine Anspielung auf den Antichristen

ist, der aus dem Stamm Dan kommen

könnte. Gemäss Daniel 11,37; Sacharja

11,16-17 und Offenbarung 13,11 scheint

der zukünftige Antichrist aus dem Volk

Israel zu kommen. Von daher ist in Offenbarung

7 für Ephraim Joseph (Vater

von Manasse und Ephraim) eingesetzt

und für Dan der Stamm Levi. Doch da

Gottes Gnadengaben Ihn nicht gereuen

können (Röm 11,26ff.), werden die beiden

Stämme im Land (Hes 48) später

wiederhergestellt, sie werden demnach

nicht verlorengehen. In Hesekiel 48

steht Dan sogar an erster Stelle. Wenn

man Joseph aus Offenbarung 7 wegnehmen

würde, dann hätte Ephraim darin

wieder Platz, da Manasse und Ephraim

aus Joseph kommen. Und wenn man

Levi herausnehmen würde, der keine

Landesverheissungen hat, dann hätte

Dan wieder Platz, und die Zahl 12 wäre

wieder voll.

nol

Kommen

Kinder

in die

Hölle?

>>> mehr dazu ab September

Schreiben Sie

uns!

Ihre Meinung, Ihre Gedanken, Ihre

Ansichten, sie interessieren uns.

Schreiben Sie uns, ob per Post oder

per E-Mail mit dem Betreff: «Leserbriefe».

Diese Rubrik haben wir erst

kürzlich eingeführt.

Wir behalten uns das Recht auf

Nichtveröffentlichung oder Kürzungen

vor – je kürzer Ihr Leserbrief ist, desto

sicherer ist dessen vollständige Veröffentlichung.

Wenn Sie anderer Meinung

sind als unsere Autoren, schreiben

Sie. Wenn Sie gleicher Meinung sind,

schreiben Sie. Wenn Sie eine Ergänzung

haben, schreiben Sie. Wenn Sie

eine Kritik haben, schreiben Sie. Wenn

Sie ein Lob haben, schreiben Sie. Wir

freuen uns auf Ihre Beteiligung. – Vergessen

Sie nicht, Name und Wohnort

anzugeben.

Persönliche Fragen werden nach wie

vor an unsere Seelsorger und Bibellehrer

weitergeleitet und vertraulich

behandelt.

Missionswerk Mitternachtsruf

Redaktion – Leserbriefe

Ringwiesenstr. 12a

CH 8600 Dübendorf

Missionswerk Mitternachtsruf

Redaktion – Leserbriefe

Kaltenbrunnenstr. 7

DE 79807 Lottstetten

redaktion@mnr.ch,

Betreff: Leserbriefe

Mitternachtsruf Juli 2013

29


Vorschau/Impressum

Nachgefragt

Die nächste Ausgabe erscheint am

23.07.2013, mit u.a. diesem Thema*:

«Wie ist Sieg über Sünde möglich?»

*Änderungen vorbehalten

Missionswerk und Verlag Mitternachtsruf

www.mitternachtsruf.ch

Gründer Wim Malgo (1922-1992)

Vorstand Peter Malgo, Norbert Lieth, Conno Malgo,

Jonathan Malgo

Schweiz Missionswerk Mitternachtsruf, Ringwiesenstr. 12a,

8600 Dübendorf, Tel.: (0041) 044 952 14 14, Fax: (0041)

044 952 14 11

Deutschland Mitternachtsruf Zweig Deutschland e.V.,

Kaltenbrunnenstr. 7, 79807 Lottstetten, Tel.: (0049) 07745

8001, Fax: (0049) 07745 201

Organ Der «Mitternachtsruf» erscheint monatlich. Er ist

aus serdem in englischer, französischer, holländischer, italienischer,

portugiesischer, rumänischer, spanischer, tschechischer

und ungarischer Sprache erhältlich.

E-Mail an einen Mitarbeiter: vorname.nachname@mnr.ch

Redaktion (Adressen Schweiz und Deutschland siehe oben)

E-Mail: redaktion@mnr.ch,

Mitarbeiter: Elke Lieth, Norbert Lieth, Caroline Malgo,

Conno Malgo (Ltg.), René Malgo

Layout (Adressen Schweiz und Deutschland siehe oben)

E-Mail: layout@mnr.ch, Mitarbeiter: Daniel Malgo, Gabriel

Malgo, Jonathan Malgo

Seelsorgerliche Fragen (Adresse Schweiz)

Tel.: (0041) 044 952 14 08, E-Mail: seelsorge@mnr.ch,

Mitarbeiter: Elke Lieth, Fredy Peter, Samuel Rindlisbacher

Administration, Verlag und Abonnemente (Adressen

Schweiz und Deutschland siehe oben) E-Mail: verlag@mnr.ch,

Mitarbeiter: Hannelore Dölker, Thomas Lieth, Hendrik Malgo,

Elishevah Malgo, Marianne Malgo, Peter Malgo, Stephan

Nabulon, Fredy Peter, Susanne Peter, Esther Roos, Marc Stolp,

Rebeca Winkler

Technischer Dienst Markus Hollenweger, Steve Keller,

Manuel Klinner, Gerson Maag, Nathanael Winkler

Israelreisen (Adressen Schweiz und Deutschland siehe

oben) E-Mail: reisen@beth-shalom.ch, Mit arbeiter: Fredy Peter,

Fredi Winkler (Haifa, Israel)

Buchhaltung (Adresse Schweiz)

E-Mail: buchhaltung@mnr.ch, Mitarbeiter: David Künzi,

Wafa Malgo; Treuhandstelle: HWT, 8602 Wangen

Studio (Adresse Schweiz) E-Mail: studio@mnr.ch, Mitarbeiter:

Andreas Klinner, Govert Roos

Gemeinde in Bern Marcel Malgo

Arabische Abteilung (Adresse Deutschland) Mitarbeiter:

Elia Morise

seniorenzentrum Zion Ringwiesenstr. 14, 8600

Dübendorf, Tel: (0041) 044 802 18 18, Fax: (0041) 044 802

18 19, E-Mail: post@seniorenzentrum-zion.ch, Mitarbeiter:

Silvia Bättig, Ursula Dürr, Walter Dürr, Astrid El Khouri, Walid El

Khouri, Marco Lang, Martina Lang, Daniela Malgo, Patrick Peter

Begegnungszentrum E-Mail: begegnungszentrum@mnr.ch,

Tel: (0041) 044 952 14 68, Fax: (0041) 044 952 14 11,

Mitarbei ter: Traude Klinner

Hotel Beth-Shalom P.O.Box 6208, Haifa-Carmel 31061,

Israel, Tel: (00972) 04 8373 480, Fax: (00972) 04 8372 443,

E-Mail: beth-shalom-israel@mnr.ch, Leitung: Fredi Winkler,

Beate Winkler

Einzahlungen Schweiz: Postfinance

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oder ZKB IBAN: CH73 0070 0115 2004 7251 9, BIC: ZKB-

KCHZZ80A.

Deutschland: Sparkasse Hochrhein, Waldshut

Konto-Nr. 06600530, BLZ: 684 522 90

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Österreich: Allgemeine Sparkasse Oberösterreich, Linz

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Herstellung GU-Print AG, Zürich

Der regelmässige Bezug der Zeitschrift in der Schweiz,

Deutschland und Österreich bedingt Kosten von jährlich 15

EUR / 24 CHF. Übrige Länder, Preis auf Anfrage

Zweigstellen-Verzeichnis www.mitternachtsruf.ch/

mrweltweit.php

Eingedenk dessen, dass alle menschliche Erkenntnis Stückwerk

ist (1.Kor 13,9), legen die Autoren eigenverantwortlich

ihre persönliche Sicht dar.

INITIALEN DER AUTOREN IN DIESER AUSGABE

mnr = Redaktion Mitternachtsruf; nol = Norbert Lieth;

rem = René Malgo; uf = Ulrich Fritschle

Markus Berchtold,

Web Publisher, Ältester der

Gemeinde Mitternachtsruf

«Die Sprüche

haben für

mich sehr viel

Weisheit für das

tägliche Leben»

Wie sind Sie zum Glauben an Jesus

Christus gekommen?

Ich bin ungläubig aufgewachsen. Nachdem ich

meine damals bereits gläubige Frau kennengelernt

hatte, erkannte ich, wie sündig mein Leben

war. Bei einem persönlichen Gespräch mit meinem

Schwager durfte ich im Juni 1989 mein Leben in

die Hand Gottes legen.

Welches sind Ihre drei Lieblingsbücher,

abgesehen von der Bibel?

Die «Left Behind»-Serie von Tim LayHaye und Jerry

Jenkins haben mir den Schlaf teilweise geraubt, da

ich sie nicht weglegen konnte. Das gleiche gilt für

die «Dirk Pitt»-Serie von Clive Cussler. Als Kind war

Robin Hood mein Favorit.

Welches Buch der Bibel lesen Sie

am liebsten? Und warum?

Das wechselt immer wieder etwas. Die Sprüche

haben für mich sehr viel Weisheit für das tägliche

Leben. Das Matthäus-Evangelium ist mein «liebstes»

Evangelium.

Welche historische Person des

Christentums schätzen Sie am

meisten? Und warum?

Ich schätze keine einzelnen Personen speziell.

Schätzen hat für mich so die Eigenschaft von werten.

Man schätzt den Wert eines Bildes oder einer

alten Münze. Für mich ist jede Person gleich

viel wert, auch wenn einem einige mehr liegen

als andere. Am meisten «schätze» ich aber Gott

mit Seiner unendlichen Gnade, mit Seiner unaussprechlichen

Liebe, mit welcher Er mich geliebt

und errettet hat.

Was kommt Ihnen in den Sinn,

wenn Sie das Versprechen Jesu hören:

«Ja, ich komme bald»?

Erlösung! Erlösung von einer und für eine gefallene

Welt. Alles wird gut!

Woran denken Sie beim Begriff

«Apokalypse»?

An die Hoffnung, diese (also die Trübsal) nicht miterleben

zu müssen.

Wenn Sie eine Sache in der Welt ändern

könnten, was wäre das?

Zurück zur Zeit vor dem Sündenfall oder FastForward

zum Ende, wenn alles einfach wieder gut ist.

Wie am Anfang der Schöpfung. Und Gott sah, dass

es gut war!

30 Mitternachtsruf Juli 2013


Israel - immer wieder

ein besonderes

Erlebnis!

Beth-Shalom

Israelreisen 2013

Jugendreise

4. bis 16. August 2013

mit Nathanael Winkler

Herbstreise

6. bis 18. Oktober 2013

mit Thomas Lieth

Aramäisch-

Arabische Reise

ausgebucht!

9. bis 17. Oktober 2013

mit Elia Morise

Anmeldung & Infos

Schweiz:

Ringwiesenstrasse 12a

CH 8600 Dübendorf

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Israelkonferenz

31.08.-01.09.2013

Programm

Sa. 31.08. 15:30

Fredi Winkler

Dr. Mordechai Waron

Dr. Elieser Klinowski

Sa. 31.08. 19:30

Dr. Berthold Schwarz

Generalthema

Warum Israel

massgebend ist

So. 01.09. 10:00

Norbert Lieth

So. 01.09. 14:30

Dr. Berthold Schwarz

Die Vorträge werden

musi kalisch umrahmt

Zionshalle

Ringwiesenstrasse 15

CH 8600 Dübendorf

In den Pausen

bieten wir Ihnen

ein reichhaltiges

Angebot an israelischen

Produkten

und ein kostenloses

Mittagessen mit

orientalischen

Köstlichkeiten!

Norbert Lieth

gehört dem Vorstand

des Mitternachtsruf

an. Seine

Botschaft be inhaltet

die biblische Prophetie

und Israel.

Dr. Berthold

Schwarz

ist Hochschullehrer

für Systematische

Theologie an der

FTH Giessen. Zudem

ist er Leiter

des Instituts für

Israelogie, die sich

mit israel-theologischen

Fragen auseinandersetzt.

www.mitternachtsruf.ch

Fredi Winkler

Leiter des Beth-

Shalom-Gästehauses

in Haifa,

Israel. Er ist zudem

diplomierter Reiseleiter.

Dr. Mordechai

Waron

ist der ehemalige

Chefarzt des Assaf-

Harofeh-Krankenhauses

in Israel.

Er wird uns auch

seinen Nachfolger

vorstellen:

Dr. Elieser

Klinowski

www.beth-shalom.ch

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