richtlinie - Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft,Ernährung ...

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richtlinie - Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft,Ernährung ...

Die für eine Förderung notwendigen Anforderungen an den Wechsel vom Alt- zum Neuzustand

müssen auf mindestens 50% der beantragten Förderfläche (Bewirtschaftungseinheit)

erfüllt sein.

In Steilstlagen ist neben der Drahtrahmenerziehung auch Trierer Rad-, Vertiko- und Umkehrerziehung

erlaubt.

4. Nicht förderfähig sind folgende Maßnahmen:

• Wiederbepflanzung desselben Flurstücks mit derselben Rebsorte und Unterlage nach denselben

Anbautechniken.

• Anpflanzung auf Rebflächen, aus deren Erzeugnissen kein Qualitätswein b.A. hergestellt werden

darf.

• Anpflanzungen mit Einzelpfahlerziehung (Mosel-Pfahl-Erziehung)

• Anpflanzungen auf Rebflächen, für die der Antragsteller zum Zeitpunkt der Pflanzung keine

Pflanzrechte nachweisen kann.

• mehrmalige Förderung eines Flurstücks nach diesem Programm innerhalb von 10 Jahren nach

dessen geförderter Pflanzung. Im Rahmen von angeordneten Flurbereinigungsverfahren gilt

die vorstehende Ausschlussfrist nicht.

5. Die zu gewährende Beihilfe wird als Pauschbetrag je Hektar gemäß Art. 103q Abs. 6 der Verordnung

(EG) Nr. 1234/2007 in Höhe von höchstens 50 % der tatsächlich für die Maßnahme

entstandenen Sach- und Arbeitskosten (einschl. vollständiger Unterstützungsvorrichtungen)

einschließlich einer Entschädigung für Einkommenseinbussen in den beiden ertragslosen Jahren

nach der Pflanzung festgesetzt.

6. Zuständige Behörde für die Antragstellung und Bewilligung der Anträge ist die jeweilige Kreisverwaltung

(Betriebssitzprinzip). Das Antragsverfahren beginnt am Montag, dem 2. Januar

2014 und endet am Dienstag, dem 31. Januar 2014.

7. Antragsflächen in Steilst-/Terrassenanlagen (Maßnahmen 34 und 44) und Steillagen (Maßnahmen

32 und 42) können auf die zutreffende Maßnahme (mit geringeren Anforderungen

an die Steigung der Bewirtschaftungseinheit) umgestellt werden, wenn der Antragsteller dem

schriftlich zustimmt und die hierfür geltenden Bedingungen (z. B.: Zeilenbreite, Erziehungsart

und Mindestflächengröße) eingehalten werden.

8. Alle beantragten Rebflächen, sind aufgrund von EU-Vorgaben zu kontrollieren. Das erfolgt im

Rahmen der Verwaltungskontrolle durch Abgleich mit dem Automatisierten Liegenschaftsbuch

(ALB) und der Weinbaukartei unter zu Hilfenahme von aktuellen Luftbildern (Orthofotos)

durch die zuständige Kreisverwaltung sowie vor Ort durch den Prüfdienst Agrarförderung.

9. Für 3 Jahre nach der Beihilfezahlung unterliegen die Antrag stellenden Betriebe Cross Compliance

Überprüfungen nach VO (EG) Nr. 73/2009 und VO (EG) Nr. 796/2004. Die Auswahl der

zu kontrollierenden Betriebe erfolgt mittels automatisierter Risikoanalyse.

10. Um einen vollständigen Überblick über alle zu dem Betrieb gehörenden landwirtschaftlichen

Flächen und ggfls. Tieren zu erhalten, muss der Antragsteller einen Antrag auf Agrarförderung

2014 einschließlich des Flächennachweises von der Kreisverwaltung anfordern und bis

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