Umwelterklärung 2013 (pdf) - Flughafen München

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Umwelterklärung 2013 (pdf) - Flughafen München

Umwelterklärung

2013


Inhalt

Aktualisierte Umwelterklärung der

Flughafen München GmbH 2013

Mit der Umwelterklärung 2013 setzt die Flughafen

München GmbH die Informationen aus der Umwelterklärung

2012 fort und berichtet über den Stand ihrer Umweltziele und

-maßnahmen für den Berichtszeitraum 2012. Die nächste konsolidierte

Umwelterklärung erscheint 2014.

Vorwort 2

Umweltziele und -maßnahmen 4

Umweltkennzahlen 7

Kernindikatoren 10

Treibhausgase 20

Gültigkeitserklärung 24

Herausgeber:

Flughafen München GmbH

Recht, Gremien, Compliance und Umwelt

Unternehmenskommunikation

Postfach 23 17 55

85326 München

Inhalt | 1


Vorwort

Der Münchner Flughafen hat trotz

schwieriger gesamtwirtschaftlicher

Rahmenbedingungen im Betriebsjahr

2012 Rekordwerte bei Umsatz und

Passagieren verbucht. Mit 38,4 Millionen

Fluggästen wurde das Vorjahresergebnis

um 600 000 Passagiere bzw.

knapp zwei Prozent übertroffen. Damit

lag der Münchner Airport prozentual

deutlich über dem bundesweiten Trend.

Insgesamt wurden am Münchner Flughafen knapp 400 000

Starts und Landungen durchgeführt, 2,9 Prozent weniger als

im Vorjahr.

Die zunehmende Effektivität an Bayerns internationalem Luftverkehrsdrehkreuz

zeigte sich deutlich bei der Auslastung der

Flugzeuge: Hier verzeichnete der Münchner Airport im vergangenen

Jahr mit 74,5 Prozent sogar die bislang höchste Auslastungsquote

seit seiner Inbetriebnahme im Jahr 1992. Zum

Vergleich: Im Eröffnungsjahr waren die Maschinen im Durchschnitt

lediglich zu 60,7 Prozent ausgelastet. Das durchschnittliche

Sitzplatzangebot pro Flug erhöhte sich in München um vier

auf 138 Plätze. Noch vor zehn Jahren wurden pro Flug von und

nach München im Durchschnitt nur 111 Plätze angeboten. Die

durchschnittliche Anzahl der Passagiere pro Start und Landung

lag 2012 mit insgesamt 103 Fluggästen erstmals im dreistelligen

Bereich.

Die vorliegende Umwelterklärung bietet einen ausgezeichneten

Überblick über die vielfältigen Umweltaktivitäten am

Flughafen München. Unser Ziel und unsere Aufgabe sind es,

das Umweltbewusstsein und das Umweltmanagement nicht

nur innerhalb der FMG, sondern auch in allen Beteiligungsgesellschaften

– und damit im gesamten Flughafen München

Konzern – zu fördern und systematisch weiter zu verbessern.

Die aufgrund der EMAS-Richtlinie 1221/2009 neu eingeführten

Kernindikatoren geben einen umfassenden Einblick in die

Entwicklung der umweltrelevanten spezifischen Verbräuche

von Energieträgern und Ressourcen im Verhältnis zur Verkehrsentwicklung.

Dr. Michael Kerkloh

Vorsitzender der Geschäftsführung der

Flughafen München GmbH und Arbeitsdirektor

Beim Bau des Terminal-Satelliten auf dem östlichen Vorfeld ist

die Realisierung unterdessen bereits weit fortgeschritten. Für

dieses strategische Ausbauprojekt des Flughafens München

gilt die ambitionierte Zielvorgabe, dass der CO 2

-Ausstoß um

40 Prozent niedriger liegen soll als in den beiden bestehenden

Terminals.

Vorwort | 2


Vorwort

Highlight: Umstellung auf LED-Beleuchtung

2012 wurden in der Nordallee und auf den Parkplätzen zahlreiche

Leuchten, die auf Basis der Natrium-Hochdruckdampftechnik

funktionierten, gegen Lampen mit moderner und

energiesparender LED-Technik ausgetauscht. Auch die Vorfeldbeleuchtung

wurde in Teilbereichen umgestellt. Bei der

Umrüstung wurde auf Konformität mit bestehenden Normen

(ICAO, DIN-EN 12464 T2) Wert gelegt und ein geforderter Vergleichswert

von 30 Lux mit gemessenen 38 Lux sogar noch

übertroffen. Die alten Leuchten erzeugten ein vergleichsweise

gelbes Licht bei einer Farbtemperatur von 2 400 bis 2 800

Kelvin, jetzt liegt die Farbtemperatur bei 6 000 Kelvin und die

Farberkennung (Colour-Rendering-Index) wurde mit dem mehr

als 2,5-fachen überboten. Die einzuhaltende Gleichmäßigkeit

von 1:4 wurde ebenfalls mit dem doppelten Wert mehr als

übertroffen. Diese Maßnahme spart pro Jahr 104 000 kg CO 2

ein – bei einer Amortisationsdauer* von 4,9 Jahren. Zum

ersten Mal weltweit, kommt LED-Beleuchtung in einer Höhe

von 34 Metern auf einem Flughafenvorfeld zum Einsatz.

In einem nächsten Schritt soll nun nach und nach die Natrium-

Hochdruckdampftechnik, die seit 22 Jahren zur Beleuchtung

der Parkplätze am Flughafen München verwendet wird, umgerüstet

und im Testversuch mit Präsenzmeldern ausgestattet

werden. Die geplante Steuerung erkennt sowohl Fußgänger

auf den Gehwegen als auch Fahrzeuge auf den Straßen.

Durch die scharfe Begrenzung des LED-Lichtes wird es zielgerichtet

eingesetzt. Zusätzlich bringt die Absenkung auf drei

Lux eine Energieeinsparung bis zu 75 Prozent. Die Sicherheit

wird dabei nicht beeinträchtigt, da die Beleuchtung bei Bewegung

automatisch hochschaltet. Diese Maßnahme spart

pro Jahr – bei einer Amortisationsdauer* von 4,8 Jahren –

rund 70 000 kg CO 2

ein.

LED-Systeme zählen zu den wirtschaftlichsten Beleuchtungsanlagen,

die es derzeit auf dem Markt gibt. Sie benötigen etwa

50 Prozent weniger Energie als die herkömmliche Beleuchtung

und haben mit rund 17 Jahren eine eineinhalbmal so lange

Lebensdauer. In diesem Zusammenhang bedeutet Nachhaltigkeit

nicht nur eine Energieeinsparung während des Betriebs –

durch den Austausch der LED und der Linse kann die Leuchte

auch wiederverwendet werden. Desweiteren reduzieren sich

mit der neuen Beleuchtungstechnik auch Reparatur- und Wartungskosten,

ohne die Verkehrssicherheitspflicht zu vernachlässigen.

Mit seinem innovativen LED-Konzept leistet der Flughafen

München einen wichtigen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz

und übernimmt eine Vorreiterrolle in der Luftfahrtbranche.

*Die steigenden Energiekosten sind nicht in die Berechnung der Amortisationsdauer

eingeflossen.

Vorwort | 3


Umweltziele und -maßnahmen

Themenfeld Maßnahme Beginn Ende Status Bemerkung

Strategisches Ziel: Konzernweiter Ausbau des Umweltmanagementsystems

Operatives Ziel: Ausweitung des Umweltmanagementsystems am Campus

Zertifizierung weiterer

Tochterunternehmen nach

ISO 14001 und EMAS

EMAS-Überwachungsaudit des

Kempinski Hotels Airport München

EMAS-Überwachungsaudit der

Allresto GmbH

EMAS-Überwachungsaudit der

aerogate GmbH

EMAS-Überwachungsaudit der

Cargogate GmbH

Einführung eines Umweltmanagementsystems

nach EMAS und ISO 14001 bei der

Aeroground GmbH

2007 Juni 2012 Erfolgreiches Zwischenaudit

2007 Juni 2012 Erfolgreiches Zwischenaudit

2010 März 2012 1. Zertifizierung

2010 März 2012 1. Zertifizierung

2013 2014 Einführung geplant für 2014

Operatives Ziel: EDV-Tools zum Monitoring der Umweltdaten und -information

Ergänzende Umweltziele

Monitoring von Frischwasser- und Energieverbrauch

2011 2015/2020 Beschluss April 2013

Strategisches Ziel: Ressourceneffizienz und Reduktion von Emissionen und Immissionen

Operatives Ziel: Reduzierung der Lärmemissionen

Optimierung der Abflugverfahren in Zusammenarbeit

mit der Deutschen Flugsicherung

(DFS)

Beginn

Juli 2010

Ende

2013

Absprache mit DFS

Lärmemissionen

Optimierung der Anflugverfahren

(Continuous Decent Approach / CDA)

2009 laufend Maßnahme eingeführt und aktiv

Einführung von TRAVIS 2013 laufend Geplante Einführung Ende 2013

Operatives Ziel: Reduzierung des Trinkwasserverbrauchs

Ressource

Trinkwasser

Einsatz von wassersparenden Toiletten

und Armaturen

Nutzung von Regenwasser für Fahrzeugwäschen

2010 2013

Im Airbräu umgesetzt. Spülmenge bei

Urinalen von 3 Litern auf 0,5 Liter reduziert.

2013 2016 Für die neue Feuerwache 3 geplant

Operatives Ziel: Reduzierung des Büropapierverbrauchs

Ressource

Papier

Einführung von elektronischen Workflows für

Geschäftsprozesse als Ersatz für papiergebundene

Vorgänge

2009 2012

Modul „Dienstreiseanträge“ Testbetrieb

Sommer 2013 verzögert

Umweltziele und -maßnahmen | 4


Umweltziele und -maßnahmen

Themenfeld Maßnahme Beginn Ende Status Bemerkung

Ressource

Papier

100% Ersatz von Frischfaserpapier durch

Recyclingpapier für alle Geschäftsbriefe und

internen Dokumentationen

Monatlicher Versand der Mobilfunkrechnungen

papierlos als Datei

2013 laufend

2012 laufend

Einführung geplant bei erfolgreicher

Umweltbilanz

Operatives Ziel: Reduzierung der Beleuchtungsenergie

Umbau der Beleuchtung in Hangar 3 2011 2013

Einbau von Bewegungsmeldern in Toiletten 2011 2012

Versuch mit vorerst zwei Reihen wird

fortgesetzt.

Pilotprojekt erfolgreich in Bauzent rale 2

umgesetzt

Beleuchtung

Mittelstegbeleuchtung von Fahrsteigen durch

LED-Technik ersetzt

Beleuchtung in renovierten Toiletten im T1

durch LED-Technik ersetzt

Beleuchtung in allen öffentlichen Fahrstühlen

durch LED-Technik ersetzt

Versuch mit 30 Kreuzleuchten durchgeführt.

Versuche mit anderer Gestaltung werden

fortgesetzt.

2011 2012

2011 2012

2011 2012

2011 2012

Operatives Ziel: Einführung Green IT

Ersatz von 230 Lampen durch LED-Technik

in der Nordallee und dem nördlichen Bebauungsband

Ersatz von 96 Lampen durch LED-Technik in

den Unterfahrten im Terminal 2 Pier

2012 2012

2012 2012

Ca. 50% weniger Stromverbrauch und

CO 2 -Emissionen

Kaltgang-Einhausung im Rechenzentrum 1 2010 2012

Projekt vorerst zurückgestellt. Alternative

Betriebskonzepte für RZ1 in Diskussion.

Verbrauchsmessung von EDV-Geräten 2009 laufend Eigenes IT-Labor führt Messungen durch.

Green IT

Blauer Engel für Rechenzentrum 2011 2013 Projekt läuft.

Standardeinstellung aller Drucker auf schwarzweiß

und beidseitigen Druck

Umstellung auf nachtsichttaugliche Überwachungskameras

im Rechenzentrum 2

2012 laufend

2012 2012

Dadurch kann Beleuchtung ausgeschaltet

werden.

Umweltziele und -maßnahmen | 5


Umweltziele und -maßnahmen

Themenfeld Maßnahme Beginn Ende Status Bemerkung

Operatives Ziel: Reduzierung der Treibhausgase bei der Energieerzeugung

BHKW

Verwendung der Biomasse des Flughafens

zur Biogaserzeugung bei einer externen Firma

Verwendung der Biomasse des Flughafens

zur eigenen Biogaserzeugung

Biogas als Ergänzung zum Erdgas im Blockheizkraftwerk

und als Treibstoff für Fahrzeuge

2009 2012 Maßnahme läuft.

2009 2012 Maßnahme eingestellt

2009 2013 Maßnahme vorerst zurückgestellt

Operatives Ziel: Reduzierung der Treibhausgase bei Flugzeugen

Treibhausgas-Emissionen

durch Flugzeuge

Reduzierung der Wartezeiten für Flugzeuge

durch Collaborative Decision Making (CDM)

Nutzung von PCAs (Pre-Conditioned Air) an

den Terminals

2009 laufend

2011 2014

Maßnahme erfolgreich eingeführt, wird

fortgesetzt

Probebetrieb Frühjahr 2013, Baumaßnahmen

für 2013/2014 geplant

Operatives Ziel: Reduzierung der Treibhausgase bei Gebäuden

Gebäude

Ersatz von Keilriemen durch Zahnriemen bei

Belüftungsanlagen im Terminal 1 und München

Airport Center (Einsparpotenzial dadurch

720 000 kWh oder 425 t CO 2 )

2011 2013

Ausschreibung über kompletten Austausch

läuft.

Ersatzbeschaffung von defekten Lüftungsanlagen

auf Direktantrieb

2013 2014 Ausschreibung läuft.

Operatives Ziel: Reduzierung des Kraftstoffverbrauchs der Fahrzeugflotte und Einsatz alternativer Antriebstechnologien

Fahrzeuge

Standardfahrzeuge, die ersetzt werden,

müssen um 10% weniger CO 2 emittieren.

Einführung und Probebetrieb von Elektroantrieben

2011 laufend Gilt für Ersatzbeschaffungen

2010 2013 Fünf Elektrominis im Testbetrieb

Status

Maßnahme gestoppt

Maßnahme zurückgestellt

Maßnahme in Arbeit

Zeitplan

Der tatsächliche Wirkungsbeginn der Maßnahme ist mehr als ein Jahr

später als der geplante Wirkungsbeginn.

Der tatsächliche Wirkungsbeginn der Maßnahme ist weniger als ein Jahr später

als der geplante Wirkungsbeginn.

Der tatsächliche Wirkungsbeginn der Maßnahme ist gleich dem geplanten

Wirkungsbeginn oder früher.

Umweltziele und -maßnahmen | 6


Umweltkennzahlen

Bereich Kennzahl Einheit Wert 2012 Wert 2011 2011/2012 Anmerkung

Flugbewegungen gesamt Anzahl 398 039 409 956 -2,9%

davon gewerblicher Verkehr Anzahl 387 983 399 581 -2,9%

Passagiere gesamt Anzahl 38 378 619 37 782 256 +1,6%

Verkehrsdaten

Personal

Flächen

davon gewerblicher Verkehr Anzahl 38 360 604 37 763 701 +1,6%

geflogene Luftfracht und Luftpost t 209 301 303 655 -4,4%

Verkehrseinheiten VE 41138 118 40 689 133 +1,1%

Beschäftigte am Flughafen Anzahl ca. 32 500* ca. 29 560** -

Beschäftigte bei der FMG Anzahl 4 192 4 145 +1,1%

Beschäftigte im Flughafen MünchenKonzern

Anzahl 7 789 7434 +4,8%

nicht versiegelt m² 9 346 018 9 419 892 -0,8%

versiegelt m² 5 710 240 5 657 359 +0,9%

überbaut m² 685 356 664 363 +3,2%

Gesamtoberfläche m² 15 741 614 15 741 614 -

1 Verkehrseinheit

entspricht 1 Passagier

oder 100 kg Fracht.

*Arbeitsstättenerhebung 2012

**Arbeitsstättenerhebung 2009

inkl. Azubis und

geringfügig Beschäftigter

Umweltzustandsdaten

Bereich Kennzahl Einheit Wert 2012 Wert 2011 2011/2012 Anmerkung

Messstelle Achering dB(A) 58 57 +1 Jahreswerte L EQ

Messstelle Attaching dB(A) 56 56 - Jahreswerte L EQ

Fluglärm

Messstelle Eitting dB(A) 55 55 - Jahreswerte L EQ

Messstelle Hallbergmoos dB(A) 58 57 +1 Jahreswerte L EQ

Messstelle Pulling dB(A) 61 61 - Jahreswerte L EQ

Messstelle Schwaig dB(A) 60 60 - Jahreswerte L EQ

NO Messstelle Flughafen µg/m³ 6 15 Jahresmittelwerte

Luft*

NO 2 Messstelle Flughafen µg/m³ 24 31 Jahresmittelwerte

Ozon Messstelle Flughafen µg/m³ 49 44 Jahresmittelwerte

Benzol Messstelle Flughafen µg/m³ 0,7 0,8 Jahresmittelwerte

*Zu diesen Konzentrationen tragen alle Emittenten auf dem Flughafengelände und in der Region bei. Die Messstelle ist an einen anderen Standort verlegt worden,

deswegen sind die Werte von 2011 und 2012 nicht vergleichbar.

Umweltkennzahlen | 7


Umweltkennzahlen

Verbrauchsdaten

Bereich Kennzahl Einheit Wert 2012 Wert 2011 2011/2012 Anmerkung

Erdgas (inkl. Kunden) GWh/Hu* 311 488 303 014 +2,8% *Hu: unterer Heizwert

Heizöl (BHKW und Kessel) GWh/Hu 22 576 20 384 +10,8%

Energie

Kfz-Kraftstoffe

Fernwärme GWh 39 787 32 438 +22.8%

Strom (nur zugekaufte Menge) GWh 97 073 99 859 -2,8%

Gesamtenergieverbrauch GWh/Hu 470 924 465 696 +3,3%

Super l 407 342 411 601 -0,9%

Diesel l 5 206 719 5 063 486 +2,8%

Rapsöl l 51 515 73 970 -30,4%

Bioethanol l 14 312 16 168 -11,5%

Eigenerzeugter Strom

bei Erdgas enthalten

Erdgas CNG kg 11 798 9 811 +20,3% FMG-Fahrzeuge

Anteil der erneuerbaren Energien am Gesamtenergiebedarf:

Bioethanol, Rapsöl und Bio-Erdgas für Fahrzeuge gehen zu 100%,

Super E5 zu 5%, Diesel zu 7% und Strom zu 16% in die Berechnung

ein.

% 3,9 4,2 -0,3%

Ab 2011 Super, Diesel

und Erdgas mit einbezogen

Wasser und

Abwasser

Trinkwasser ab Trinkwassernetz m³ 942 607 901 618 +4,5%

Abwasser in die Kläranlage m³ 2 474 845 2 265 382 +9,2%

Abfall zur Beseitigung (Flugzeuge) t 4 245 4 185 +1,4%

Seit 1.4.2011 nicht

mehr FMG-Leistung

Abfälle

Abfall zur Beseitigung (unzulässige

Flüssigkeiten)

t 181 224 -14,6%

Abfall zur Beseitigung (Gebäude) t 567 504 +12,4%

PPK Papier, Pappe, Kartonagen (Flugzeug) t 1048 1 291 -18,8%

Seit 1.4.2011 nicht

mehr FMG-Leistung

PPK Papier, Pappe, Kartonagen (Gebäude) t 1 571 1 606 -2,2% Recycling

Umweltkennzahlen | 8


Umweltkennzahlen

Bereich Kennzahl Einheit Wert 2012 Wert 2011 2011/2012 Anmerkung

Abfälle

Gemischte Wertstoffe zur Verwertung

(Gebäude)

t 2 929 2 878 +1,8% Recycling

Mischglas t 181 130 +39,6% Recycling

Holz t 263 304 -13,4% Recycling

Speisereste t 893 827 +8% Biogasanlage

Restliche Stoffe t 398 134 +197,9% Recycling

Sonstige Sonderabfälle t 202 523 -61,5%

Gefährliche Abfälle (früher: „Besonders

überwachungsbedürftige Abfälle“)

t 314 319 -1,7%

Bauschutt t 1125 448 +151,4%

Summe aller Abfälle t 14 182 13 678 +3,7%

Bereich Kennzahl Einheit

Saison

2012/2013

Saison

2011/2012

2011/2012

Flugzeugenteisungen Anzahl 14 672 9 134 +60,1%

Flugzeugenteiser Typ 1 m³ 7 762 4 020 +93,1%

Entsorgungsfachbetriebe

Entsorgungsfachbetriebe

Entsorgungsfachbetriebe

Anmerkung

Winterdienst

Flugzeugenteiser Typ 4 m³ 2 215 1080 +105,1%

Recycelter Typ 1 m³ 5 533 2 682 +106,3%

Recyclingquote Typ 1 % 71% 67% +4%

Flugbetriebsflächen-Enteiser gesamt t 5 251 2 600 +102%

Einsatztage Winterdienst Flächenenteisung Anzahl 72 50 +44%

Langer und niederschlagsreicher

Winter

Umweltkennzahlen | 9


Kernindikatoren

Die EMAS-Verordnung 1221/2009 fordert die Ausweisung

von sogenannten Kernindikatoren. Darunter ist die Darstellung

von umweltbezogenen Kennzahlen zu verstehen, die

für die Unternehmenstätigkeit relevant sind. Die Verbräuche

am Flughafen werden durch das Handling von Passagieren

und Fracht hervorgerufen. Aus diesem Grund werden

die nachfolgenden Kennzahlen durch die ankommenden

und abfliegenden Passagiere und das Fracht aufkommen

gebildet (eine Verkehrseinheit ist ein Passagier oder 100 kg

Fracht).

Wasserverbrauch

2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012

Wasserverbrauch m³ 955 273 970 436 944 000 938 000 959 287 901 618 942 607

Verkehrseinheiten VE 33 060 565 36 549 232 37 093 784 34 919 732 37487 283 40 689 133 41138 118

Verbrauch pro VE Liter 28,9 26,6 25,4 26,9 25,6 22,2 22,9

Passagiere PAX 30 778 352 33 979 904 34 552 189 32 701 759 34 742 222 37 782 256 38 378 619

Verbrauch pro Passagier Liter 31,0 28,6 27,3 28,7 27,6 23,9 24,6

Liter

Spezifischer Wasserverbrauch und Verkehrseinheiten

Verkehrseinheiten

45,0

45 000 000

40,0

40 000 000

35,0

35 000 000

30,0

30 000 000

25,0

25 000 000

20,0

2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012

20 000 000

Verbrauch pro VE

Verbrauch pro Passagier

Verkehrseinheiten

Kernindikatoren | 10


Kernindikatoren

Abwassermenge

2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012

Abwassermenge m³ 2 332 295 2 023 457 2 030 505 2 234 545 2 244 561 2 265 382 2 474 845

Verkehrseinheiten VE 33 060 565 36 549 232 37 093 784 34 919 732 37487 283 40 689 133 41138 118

Abwasser pro VE Liter 70,5 55,4 54,7 64,0 59,9 55,7 60,2

Passagiere PAX 30 778 352 33 979 904 34 552 189 32 701 759 34 742 222 37 782 256 38 378 619

Abwasser pro Passagier Liter 75,8 59,5 58,8 68,3 64,6 60,0 64,5

Liter

Spezifische Abwassermenge und Verkehrseinheiten

Verkehrseinheiten

80,0

45 000 000

75,0

70,0

65,0

60,0

55,0

40 000 000

35 000 000

30 000 000

25 000 000

50,0

2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012

20 000 000

Liter pro VE

Liter pro Passagier

Verkehrseinheiten

Kernindikatoren | 11


Kernindikatoren

Abfallaufkommen

2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012

Abfallmenge t 11 979 13 985 14 751 12 996 12 457 12 493 12 541

Verkehrseinheiten VE 33 060 565 36 546 232 37 093 784 34 919 732 37487 283 40 689 133 41138 118

Abfall pro VE kg 0,36 0,38 0,40 0,37 0,33 0,31 0,30

Passagiere PAX 30 778 352 33 979 904 34 552 189 32 701 759 34 742 222 37 782 256 38 378 619

Abfall pro Passagier kg 0,39 0,41 0,43 0,40 0,36 0,33 0,33

kg

Spezifische Abfallmenge und Verkehrseinheiten

Verkehrseinheiten

0,75

45 000 000

0,65

0,55

0,45

0,35

0,25

40 000 000

35 000 000

30 000 000

25 000 000

0,15

2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012

20 000 000

kg pro VE

kg pro Passagier

Verkehrseinheiten

Kernindikatoren | 12


Kernindikatoren

Wärmeverbrauch

2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012

Wärmeverbrauch MWh 138 482 119 684 128 338 129 954 139 851 122 597 128 484

Verkehrseinheiten VE 33 060 565 36 546 232 37 093 784 34 919 732 37487 283 40 689 133 41138 118

Wärmeverbrauch pro VE kWh 4,19 3,27 3,46 3,72 3,73 3,01 3,12

Passagiere PAX 30 778 352 33 979 904 34 552 189 32 701 759 34 742 222 37 782 256 38 378 619

Wärmeverbrauch pro

Passagier

kWh 4,50 3,52 3,71 3,97 4,03 3,24 3,35

kWh

Spezifischer Wärmeverbrauch und Verkehrseinheiten

Verkehrseinheiten

7,00

6,50

6,00

5,50

5,00

4,50

4,00

3,50

3,00

2,50

2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012

45 000 000

40 000 000

35 000 000

30 000 000

25 000 000

20 000 000

Wärmeverbrauch pro VE

Wärmeverbrauch pro PAX

Verkehrseinheiten

Kernindikatoren | 13


Kernindikatoren

Stromverbrauch

2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012

Eigenerzeugter Strom MWh 121 673 120 200 113 639 121 845 120 747 118 202 123 410

Zugekaufter Strom MWh 102 306 106 256 117 999 100 880 98 601 99 859 97 073

Gesamter Stromverbrauch

(inkl. Durchleiter)

MWh 224 284 225 683 229 949 222 220 220 519 219 541 221 720

Verkehrseinheiten VE 33 060 565 36 546 232 37 093 784 34 919 732 37487 283 40 689 133 41138 118

Stromverbrauch pro VE kWh 6,78 6,18 6,20 6,36 5,88 5,40 5,39

Passagiere PAX 30 778 352 33 979 904 34 552 189 32 701 759 34 742 222 37 782 256 38 378 619

Stromverbrauch pro

Passagier

kWh 7,29 6,64 6,66 6,80 6,35 5,81 5,78

Diese Tabelle wurde 2012 erweitert: Dargestellt sind nun die Mengen von eigenerzeugtem, zugekauftem und gesamtem Stromverbrauch.

Die Kennzahlen sind aus dem Gesamtstromverbrauch gebildet worden.

kWh

Spezifischer Stromverbrauch und Verkehrseinheiten

Verkehrseinheiten

10,00

9,50

9,00

8,50

8,00

7,50

7,00

6,50

6,00

5,50

5,00

2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012

45 000 000

40 000 000

35 000 000

30 000 000

25 000 000

20 000 000

Stromverbrauch pro VE

Stromverbrauch pro PAX

Verkehrseinheiten

Kernindikatoren | 14


Kernindikatoren

Gesamtenergieverbrauch

2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012

Gesamtenergieverbrauch MWh 480 984 459 300 465 484 476 476 475 599 455 696 470 924

Verkehrseinheiten VE 33 060 565 36 549 232 37 093 784 34 919 732 37487 283 40 689 133 41138 118

Verbrauch pro VE kWh 14,55 12,57 12,55 13,64 12,69 11,20 11,45

Passagiere PAX 30 778 352 33 979 904 34 552 189 32 701 759 34 742 222 37 782 256 38 378 619

Verbrauch pro Passagier kWh 15,63 13,52 13,47 14,57 13,69 12,06 12,27

kWh

20,00

19,00

18,00

17,00

16,00

15,00

14,00

13,00

12,00

11,00

10,00

Spezifischer Energieverbrauch und Verkehrseinheiten

2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012

Verkehrseinheiten

45 000 000

40 000 000

35 000 000

30 000 000

25 000 000

20 000 000

Verbrauch pro VE

Verbrauch pro PAX

Verkehrseinheiten

Kernindikatoren | 15


Kernindikatoren

Kohlendioxid-Emissionen

2009 2010 2011 2012

Kohlendioxid-Emissionen, Summe aus Scope 1 und Scope 2 t 109 972 106 803 98 243 101 968

Verkehrseinheiten VE 34 919 732 37487 283 40 689 133 41138 118

Kohlendioxid-Emissionen pro Verkehrseinheit kg 3,15 2,85 2,42 2,48

Passagiere PAX 32 701 759 34 742 222 37 782 256 38 378 619

Kohlendioxid-Emissionen pro Passagier kg 3,36 3,07 2,61 2,66

kg CO 2

Spezifische CO 2

-Emissionen und Verkehrseinheiten

Verkehrseinheiten

4,00

3,80

3,60

3,40

3,20

3,00

2,80

2,60

2,40

2,20

2,00

2009 2010 2011 2012

45 000 000

40 000 000

35 000 000

30 000 000

25 000 000

20 000 000

CO 2

pro VE

CO 2

pro Passagier

Verkehrseinheiten

Kernindikatoren | 16


Kernindikatoren

Dieselverbrauch

2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012

Diesel Liter 6 105 252 5 308 087 4 970 629 4 699 887 5 414 067 5 063 486 5 206 719

Verkehrseinheiten VE 33 060 565 36 549 232 37 093 784 34 919 732 37487 283 40 689 133 41138 118

Diesel pro VE Liter 0,18 0,14 0,13 0,13 0,14 0,12 0,13

Passagiere PAX 30 778 352 33 979 904 34 552 189 32 701 759 34 742 222 37 782 256 38 378 619

Diesel pro PAX Liter 0,20 0,16 0,14 0,14 0,16 0,13 0,14

Liter

Spezifischer Dieselverbrauch und Verkehrseinheiten

Verkehrseinheiten

0,30

45 000 000

0,25

40 000 000

0,20

35 000 000

30 000 000

0,15

25 000 000

0,10

2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012

20 000 000

Diesel pro VE

Diesel pro PAX

Verkehrseinheiten

Kernindikatoren | 17


Kernindikatoren

Rapsöl- und Bioethanolverbrauch

2007 2008 2009 2010 2011 2012

Rapsöl Liter 136 571 209 928 216 473 114 609 73 970 51 515

Bioethanol E85 Liter 10 120 78 212 69 265 39 328 16 168 14 312

Verkehrseinheiten VE 36 549 232 37 093 784 34 919 732 37487 283 40 689 133 41138 118

Rapsöl pro Verkehrseinheit Liter 0,00374 0,00566 0,00620 0,00306 0,0018 0,0013

E85 pro Verkehrseinheit Liter 0,00028 0,00211 0,00198 0,00105 0,0004 0,0003

Liter

0,007

Spezifischer Verbrauch und Verkehrseinheiten

Verkehrseinheiten

45 000 000

0,006

0,005

0,004

40 000 000

35 000 000

0,003

0,002

0,001

0,000

30 000 000

25 000 000

20 000 000

2007 2008 2009 2010 2011

2012

Rapsöl/VE Liter

E85/VE Liter

Verkehrseinheiten

Kernindikatoren | 18


Kernindikatoren

Papierverbrauch, Umstellung auf Recyclingpapier

2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012

Frischfaserpapier 80 g, DIN A4 11000 000 10 912 000 12110500 10 431 500 5 911 200 4 619 000 5 848 607

Recyclingpapier 80g, DIN A4 - - - - 3 619 800 4 361000 4 034 500

Gesamtverbrauch 11000 000 10 912 000 12110500 10 431 500 9 531000 8 980 000 9 883 107

Mitarbeiter FMG 4 747 4 644 4 528 4 421 4 252 4 145 4 192

Gesamtverbrauch pro Mitarbeiter 2 317 2 350 2 675 2 360 2 242 2 166 2 355

Blatt Papier

Papierverbrauch

Verbrauch pro Mitarbeiter

14 000 000

2 900

12 000 000

10 000 000

11 000 000

10 912 000

12 110 500

10 431 500

9 531 000

8980 000

9 883 107

2 700

2 500

8 000 000

3 619 800

4 361 000

4034 500

2 300

6 000 000

2 100

4 000 000

5 911 200

4619 000

5 848 607

1 900

2 000 000

1 700

0

1 500

2006 2007 2008 2009

2010 2011

2012

Recyclingpapier 80g, DIN A4 Frischfaserpapier 80g, DIN A4 Verbrauch pro Mitarbeiter

Kernindikatoren | 19


Treibhausgase

Aufgrund der EMAS-Verordnung 1221/2009 werden seit

2009 auch die Emissionen von Treibhausgasen ausgewiesen.

Kohlendioxid (CO 2 )-Äquivalente

Unter Scope 1 sind (nach Treibhausgasprotokoll) alle

Emissionen aus den direkten Verbräuchen des Flughafen

München Konzerns zusammengefasst:

Einheit 2009 2010 2011 2012

Gas-Diesel-Aggregate t 38 777 38 438 34 727 36 361

Gas-Otto-Aggregate t 23 376 23 407 24 627 24 239

Gas Kesselanlage t 2 806 5 205 464 376

Heizöl Gas-Diesel-Aggregate t 5 552 5 661 5 435 5 986

Heizöl Kesselanlage t 7 5 9 9

Flüssiggas t 318 194 259 259

Heizöl Notstromaggregate t 119 137 101 181

Erdgasverbrauch EFM t 489 700 557 667

Kraftstoffverbrauch t 13 086 13 645 12 181 12 257

Emissionen aus weiteren Kyoto-Gasen t k.A.* k.A.* 401 471

Summe Scope 1 t 84 530 87 392 78 761 80 805

*Für diesen Zeitraum sind keine Daten vorhanden.

Scope 2 fasst alle Emissionen zusammen, die durch den

Gebrauch von zugekaufter Energie entstehen. Diese Daten

berücksichtigen also den gesamten Energiefremdbezug. Basis

sind die jährlichen Bilanzen über den gesamten Fremdstrom-,

Fernwärme- und Erdgasbezug.

Einheit 2009 2010 2011 2012

Stromfremdbezug t 59 519 56 696 56 221 54 943

Stromfremdbezug Durchleitung t 2 970 3 079 3 035 3 654

Fernwärmebezug t 5 829 3 773 3 455 4 237

Erdgasbezug t 351 408 290 323

Stromlieferung an externe Unternehmen t -34 117 -34 420 -35 550 -33 073

Wärmelieferung an externe Unternehmen t -8 438 -9 406 -6 942 -7 507

Kältelieferung an externe Unternehmen t -321 -311 -336 -344

Erdgaslieferung an externe Unternehmen t -351 -408 -290 -323

Emissionen aus weiteren Kyoto-Gasen t k.A.* k.A.* k.A.* k.A.*

Summe Scope 2 t 25 442 19 411 19 883 21 910

*Für diesen Zeitraum sind keine Daten vorhanden.

Treibhausgase | 20


Treibhausgase

Scope 3 beinhaltet indirekte Emissionen durch das Geschäftsfeld

der FMG:

• verkaufte Energie für unabhängige dritte Unternehmen

• Bodenzugang (Transport in nicht-eigenen Fahrzeugen

und Transport von Passagieren)

• Luftzugang (LTO-Zyklus)

• Flugzeughilfstriebwerke (APU) und andere Emissionen

von Flugzeugtriebwerken auf dem Boden

Einheit 2009 2010 2011 2012

Strombezug externer Unternehmen t 34 117 34 420 35 550 33 073

Wärmebezug externer Unternehmen t 8 438 9 406 6 942 7 507

Kältebezug externer Unternehmen t 321 311 336 344

Erdgasbezug externer Unternehmen t 351 408 290 323

Kraftstoffe externer Unternehmen t 5 852 7 188 7606 7 338

Emissionen aus weiteren Kyoto-Gasen t k.A.* k.A.* k.A.* k.A.*

Flugverkehr (LTO-Zyklus):

Take off t 44 219 45 128 49 146 48 552

Climbout t 78 024 79 714 86 095 84 825

Idle t 139 835 148 348 155 041 151 860

Approach t 96 515 95 139 102 913 102 071

Flugzeughilfstriebwerke (APU) t 35 731 36 746 39 545 38 828

Triebwerksprobelaufstand (TWP) t 2 318 1 227 1 235 1 056

Kfz öffentlich (Pendler, Passagiere, Transit) t 39 096 41 174 39 077 38 082

Summe Scope 3 t 484 816 499 209 523 726 513 859

*Für diesen Zeitraum sind keine Daten vorhanden.

Treibhausgase | 21


Treibhausgase

Weitere Treibhausgase

Weitere Treibhausgase (gemäß Kyoto-Protokoll) sind neben

Kohlendioxid CO 2

: Methan (CH 4

), Lachgas (N 2

O), Fluorkohlenwasserstoffe

(HFCs), Perfluorcarbone (PFCs) und Schwefelhexafluorid

(SF 6

). Sie werden mit den entsprechenden Emissionsfaktoren

(GWP, global warming potential) auf CO 2

-Äquivalente

(CO 2e

) umgerechnet.

2011

Emissionsquelle CH 4

(Mg/a) N 2

O (Mg/a) HFC (Mg/a) PFC (Mg/a) SF 6

(Mg/a)

GWP nach IPCC 2007/GEMIS 4.71 25 298 100 bis 12 000 6 500 bis 9 200 22 800

Gas-Diesel-Aggregate 72

Gas-Otto-Aggregate 44

Kesselanlage 1,1

Heizöl Notstromaggregate 1,4

Erdgas EFM 1

Diesel und Ottokraftstoff 1 110

Kältemittel 170

Mittelspannungsanlagen

Feuerlöschmittel

Summe CO 2e

401

2012

Emissionsquelle CH 4

(Mg/a) N 2

O (Mg/a) HFC (Mg/a) PFC (Mg/a) SF 6

(Mg/a)

GWP nach IPCC 2007/GEMIS 4.71 25 298 100 bis 12 000 6 500 bis 9 200 22 800

Gas-Diesel-Aggregate 76

Gas-Otto-Aggregate 44

Kesselanlage 1

Heizöl Notstromaggregate 2,5

Erdgas EFM 1

Diesel und Ottokraftstoff 1 110

Kältemittel 235

Mittelspannungsanlagen

Feuerlöschmittel

Summe CO 2e

471

Treibhausgase | 22


Treibhausgase

Luftschadstoffmengen

Ebenfalls aufgrund der EMAS III-Verordnung werden die Mengen

der folgenden Luftschadstoffe (in Mg/a) dargestellt:

2009

Emissionsquelle NO x (Mg/a) SO x (Mg/a) PM 10

(Mg/a)

Flugbetrieb (LTO-Zyklus)* 1 308,3 98,0 12,3

Kfz-Verkehr öffentlich** 122,3 0,2 3,4

2010

Emissionsquelle NO x (Mg/a) SO x (Mg/a) PM 10

(Mg/a)

Flugbetrieb (LTO-Zyklus)* 1 248,5 93,4 11,9

Kfz-Verkehr öffentlich** 129,7 0,2 3,5

2011

Emissionsquelle NO x (Mg/a) SO x (Mg/a) PM 10

(Mg/a)

Flugbetrieb (LTO-Zyklus)* 1 374,6 99,7 13,0

Kfz-Verkehr öffentlich** 112,9 0,2 2,8

2012

Emissionsquelle NO x (Mg/a) SO x (Mg/a) PM 10

(Mg/a)

Flugbetrieb (LTO-Zyklus)* 1 491 98,2 12,4

Kfz-Verkehr öffentlich** 100 0,2 2,4

*Die Werte für den LTO-Zyklus wurden mit dem Programm Lasport 2.07

berechnet. Darüber hinaus wurden bei den Berechnungen lokale Wetterdaten

des Flughafens München verwendet. Zugrunde liegt allen Ergebnissen das

Flughafenmodell des jeweiligen Jahres.

**Für die Berechnung der Kfz-Emissionen wurde die neueste Version 3.1 des

Handbuchs der Emissionsfaktoren (HBEFA) angewendet.

Diese Angaben beruhen auf Modellrechnungen, denen gesicherte

Basisdaten und Emissionsfaktoren zugrunde liegen. Die

in der Tabelle dargestellten Werte beziehen sich auf die beiden

wesentlichen Quellgruppen „Flugbetrieb“ sowie „öffentlicher

Kfz-Verkehr“ und die daraus entstehenden Schadstoffmengen,

wobei die Schadstoffe aus dem öffentlichen Kfz-Verkehr nicht

durch den Flugbetrieb, sondern durch jeden einzelnen

Verkehrsteilnehmer verursacht werden. Weitere nachrangige

Quellgruppen konnten bisher aus Kapazitätsgründen noch nicht

berücksichtigt werden. Diese Mengen dürfen nicht mit den

Konzentrationen an Luftschadstoffen (Immissionen) verwechselt

werden: Letztere entstehen auf dem gesamten Flughafengelände

durch jeden Verbraucher.

Treibhausgase | 23


Gültigkeitserklärung

Gültigkeitserklärung | 24

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