Politikbrief 02/13 - Dezember 2013 (pdf) - Flughafen München

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Politikbrief 02/13 - Dezember 2013 (pdf) - Flughafen München

Dezember 2013

/Politikbrief

Der Flughafen München im Dialog –

Themen, Hintergründe, Positionen

Dezember 2013


2 Das neue Markenprofil

Dezember 2013

Das neue Markenprofil 3

Inhalt

Das neue Markenprofil

Die neue Marke M 2

Interview:

»Verbindung leben« 3

Verantwortung für den Standort

Umfrage: Luftverkehr

sehr wichtig für

Schlüsselindustrien 4

Standort Deutschland:

vom Zentrum zur Peripherie? 4

Betriebszeiten: schon

jetzt größte Restriktionen 5

Passagierrechte:

Verantwortung mit

Augenmaß 5

Kompetenz im Umweltschutz

Flughafen München für

nachhaltigen Betrieb

ausgezeichnet 6

Arbeitswelt Flughafen

gelebte Partnerschaft

Hochwertige Arbeitsplätze

am Flughafen München 7

Innovative Kommunikation

Film ab – »Verbindung leben«! 8

Editorial

Liebe Leserinnen und Leser,

als Flughafen München ist es unsere

vornehmste Aufgabe, Menschen

aus aller Welt zusammen zu bringen.

Um diese Mission erfüllen zu können,

brauchen wir nicht nur ein dichtes

Streckennetz mit fast 200 Direktverbindungen

innerhalb Europas, nach

Amerika, Asien und Afrika. »Verbin-

Mit freundlichen Grüßen,

Vanessa Haumberger

Leiterin Politische Angelegenheiten

Die neue Marke M

dung leben« ist für uns eine Haltung

und der Kern unserer täglichen Arbeit.

Wir freuen uns daher, Ihnen die neue

Markenpositionierung des Flughafen

München Konzerns vorstellen zu dürfen!

Über dieses und weitere Themen,

Hintergründe und Positionen informiert

Sie der neue Politikbrief des Flughafens

München.

Hans-Joachim Bues

Leiter Unternehmenskommunikation

Die Flughafen München GmbH (FMG) hat ein neues Markenprofil

erarbeitet, um die Stärken des Konzerns zu bündeln

und das umfangreiche Leistungsangebot gegenüber

Kunden, Partnern und Mitarbeitern noch transparenter

darstellen zu können.

»Verbindung leben« heißt die im Markenkern

formulierte zentrale Botschaft,

die für die FMG und ihre Tochtergesellschaften

in Zukunft wegweisend

und identitätsstiftend sein wird.

Partnerschaft, Kompetenz,

Verantwortung und

Innovation – diese

vier Markenwerte

bilden das Fundament

für den

neuen Auftritt

des Münchner

Flughafens.

Die Haltung,

mit der das

Unternehmen

und seine

Mitarbeiter diese

Werte im täglichen

Austausch mit Partnern

und Kunden mit Leben erfüllen,

wird mit den Markenattributen »leidenschaftlich«,

»weitsichtig« und »anziehend«

präzisiert.

Die Schärfung der Markenidentität des

Münchner Airports wird auch im Erscheinungsbild

des Flughafens sichtbar

gemacht: Das M, das vor mehr als 20

Jahren im Zusammenhang mit

der Eröffnung des Münchner

Flughafens als

Markenzeichen des

neuen Airports

eingeführt wurde,

ist im Zuge

der neuen

Markenpositionierung

weiterentwickelt

worden: Beim

neuen M wird

ein Bestandteil

des Buchstabens

als sogenannter

»Connector« farblich und

graphisch herausgestellt – ein

subtiler und doch deutlich erkennbarer

Verweis auf den Markenkern »Verbindung

leben«.

/ Unser neues Selbstverständnis:

»Verbindung leben«

Im Gespräch äußern sich die beiden Geschäftsführer Dr. Michael Kerkloh und Thomas

Weyer zum neuen Markenauftritt des Flughafen München Konzerns.

Herr Dr. Kerkloh, Herr Weyer, warum kommt die neue Markenpositionierung

gerade jetzt?

Weyer: Weltweit stellen sich die großen Flughäfen veränderten

Rahmenbedingungen. Auch für uns hat sich nach 20

Jahren die Grundsatzfrage gestellt, wofür wir stehen und

wohin wir wollen. Unser Unternehmen hat seine Geschäftsaktivitäten

deutlich ausgeweitet: Wir sind nicht nur ein internationales

Drehkreuz, sondern vermarkten zunehmend auch die

Erlebniswelt Flughafen, Immobilien oder Beratungsleistungen

in aller Welt. Die neue Marke spiegelt diese Vielfalt und

Lebendigkeit wider.

Warum passt »Verbindung leben« so gut zum Flughafen

München?

Kerkloh: Wir verbinden hier Menschen in jeder Hinsicht – als

internationale Verkehrsdrehscheibe und als einmaliger Ort für

Veranstaltungen. Aber »Verbindung leben« bedeutet mehr:

Unser Markenkern steht für eine partnerschaftliche Haltung

gegenüber unseren Ansprechpartnern außerhalb des Flughafens.

Damit meine ich nicht nur unsere Geschäftspartner,

sondern auch die Flughafennachbarn und die Münchnerinnen

und Münchner.

Sie sprechen von einem Kulturwandel, einem neuen Flughafen

München Konzern. Was meinen Sie damit genau?

Kerkloh: Die neue Marke stellt hohe Ansprüche an alle Mitglieder

der Flughafenfamilie. Wir tragen Verantwortung, wollen

»Wir haben entschieden,

dass Verbindung

leben nicht nur

unser Markenkern,

sondern auch unser

Claim wird - denn er

passt ideal zu uns!«

führend sein und mit unserer Kompetenz und langjährigen

Erfahrung neue Wege gehen. Das müssen wir leidenschaftlich

vertreten und in unserer täglichen Arbeit immer wieder neu

zum Ausdruck bringen.

Welchen Nutzen bringt die neue Marke konkret in Zukunft,

Herr Dr. Kerkloh?

Kerkloh: Wir schärfen unser Profil und sorgen dafür, dass der

Flughafen München international noch stärker als Premiumstandort

wahrgenommen wird. Von diesem Aushängeschild

profitieren die Flughafenregion und ganz Bayern. Auch auf

dem Arbeitsmarkt müssen wir unsere Kräfte bündeln: Je

stärker wir uns hier von anderen starken Marken abheben und

den Flughafen als attraktiven, vielseitigen Arbeitgeber platzieren,

desto besser gelingt es, kompetente Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter langfristig ans Unternehmen zu binden.

Bleibt die Frage: Wie heißt der Flughafen denn in Zukunft -

M, FMG, Flughafen München, M-Konzern ...?

Weyer (lacht): Vielleicht Flughafen München AG ... Nein, im

Ernst: Ich finde übergeordnet Flughafen München Konzern

passend. Wichtiger als der Name ist jedoch, dass wir nach

außen und nach innen ausschließlich mit unserem gemeinsamen

Zeichen auftreten, dem M. Unsere Tochtergesellschaften

wird es als rechtliche Einheiten zwar weiterhin geben.

Aber sie treten bei der Kommunikation ihrer Leistungen und

Angebote nicht mehr als Einzelunternehmen in Erscheinung.


4 Verantwortung für den Standort

Dezember 2013

Verantwortung für den Standort 5

Bedeutung des Luftverkehrs für

deutsche Schlüsselindustrien

»Wie wichtig ist Luftverkehr für Ihr

Unternehmen?«

Sehr wichtig

Maschinenbau

Kraftfahrzeugbau

Chemische Industrie

Quelle: ifo Institut

Bedeutung des Luftverkehrs für

den Tourismus

Welches Verkehrsmittel wählen

Touristen, die Deutschland besuchen?

4%

3%

Wichtig

57,8% 31,8%

58,1% 21,5%

48,3% 30,9%

Bedeutung des Luftverkehrs für

den Außenhandel

Anteil der Luftfracht an Exporten

von Deutschland nach Übersee

Nach Warenmenge

(in Tonnen)

Nach Warenwert

(in Euro)

30%

42%

2%

Quelle: Statistisches Bundesamt (vorläufige Werte

für 2012)

51%

Quellen: DZT/ERV Qualitätsmonitor Deutschland-Tourismus

2011/2012, GfK Mobilitätsstudie

2012

ifo Institut: Luftverkehr sehr wichtig für

Schlüsselindustrien am Standort Deutschland

Das ifo Institut hat die Bedeutung des

Luftverkehrs für die deutsche Wirtschaft

ermittelt und dabei mehr als

7.000 Unternehmen aller Branchen und

Größen gefragt. Die Ergebnisse der

repräsentativen Befragung weisen den

hohen Stellenwert des Luftverkehrs für

den Erfolg der deutschen Wirtschaft

nach.

Insbesondere für Kernbranchen des

Wirtschaftsstandortes Deutschland wie

den Maschinen- und Kraftfahrzeugbau

oder die chemische Industrie ist eine

leistungsfähige Luftverkehrsanbindung

von entscheidender Bedeutung.

Die Unternehmen erschließen mit dem

Flugzeug neue Märkte auf allen Kontinenten

und können dank des dichten

München:

54 Mio. Passagiere

Streckennetzes, das an Drehkreuzen

wie München angeboten wird, ihre

Stellung im System einer international

arbeitsteiligen Wirtschaft behaupten.

Flugverbindungen schaffen und sichern

somit Wachstum und Beschäftigung in

Deutschland.

Überragende Bedeutung hat der

Luftverkehr auch für die Tourismuswirtschaft,

wie der Bundesverband der

Deutschen Luftverkehrswirtschaft in

seinem Report »Luftfahrt und Wirtschaft«

aufzeigt. Demnach nutzen

mehr als die Hälfte aller ausländischen

Touristen das Flugzeug für ihre Anreise

nach Deutschland, wo sie mit ihren Ausgaben

mehr als 360.000 Arbeitsplätze,

zum Beispiel in der Gastronomie und

dem Beherbergungsgewerbe, sichern.

Luftverkehrsstandort Deutschland: Es droht der

Abstieg vom Zentrum zur Peripherie

Zentraleuropa war stets auch ein

unangefochtenes Zentrum des internationalen

Flugverkehrs. Doch

mit dem rasanten Aufstieg der neuen

»Mega-Hubs« am Persischen Golf

verlagern sich die globalen Verkehrsströme

zunehmend von Europa weg.

Der Luftverkehrsstandort Deutschland

bewegt sich aus dem Zentrum Richtung

Peripherie.

Hauptgrund für diese Entwicklung ist

die massive politische Rückendeckung,

die der Konkurrenz am Golf Schwung

verleiht. Dort wird die Luftverkehrswirtschaft

als Schlüsselindustrie im

Istanbul:

150 Mio. Passagiere

globalen 21. Jahrhundert offensiv

gefördert, während die deutsche

Luftfahrt auch politisch immer mehr

in die Defensive gerät. Blockaden beim

Ausbau der Infrastruktur, immer restriktivere

Betriebszeiten und fiskalische

Sonderbelastungen wie die Luftverkehrssteuer

sind Konjunkturprogramme

für die ausländische Konkurrenz.

Spätestens, wenn in wenigen Jahren

in Istanbul auf einer Fläche von 9.000

Hektar der größte Flughafen der Welt

mit sechs Startbahnen und einer enormen

Passagierkapazität eröffnet, droht

dem Luftverkehrsstandort Deutschland

ein Abstieg in die zweite Liga.

/Betriebszeiten: Deutschland

hat schon jetzt größte

Restriktionen

Im internationalen Vergleich wird

Lärmschutz an deutschen Flughäfen

besonders großgeschrieben. Deutsche

Flughäfen sind weltweit führend in der

Umsetzung lärmabhängiger Entgelte,

für deutsche Flughäfen gelten besonders

weit reichende Betriebsbeschränkungen.

Folglich ist an den größten deutschen

Standorten Nachtflug entweder ganz

tabu, wie in Frankfurt, oder auf ein Minimum

beschränkt, wie in München. Solche

Restriktionen sind andernorts unbekannt.

Insbesondere an den stark wachsenden

Drehkreuzflughäfen wie Istanbul oder

Dubai freut man sich über die Wettbewerbsvorteile

gegenüber dem konkurrierenden

Standort Deutschland. Eine

Ablehnung weiterer, genereller Betriebsbeschränkungen

für deutsche Flughäfen

ist daher eine wichtige Voraussetzung zur

Sicherung ihrer Wettbewerbsfähigkeit.

Dubai:

Frankfurt/Main:

160 Mio. Passagiere

81 Mio. Passagiere Absolutes Nachtflugverbot

Grafik: Passagierkapazitätsprognose aufgrund aktueller Beschlusslage

Passagierrechte: Verantwortung mit Augenmaß

Die aktuelle Reform der europäischen

Passagierrechte sollte Verantwortung

plausibel zuordnen und mit Augenmaß

die Interessen von Kunden und Unternehmen

abwägen.

Bei größeren Störungen der Betriebsabläufe

unternehmen Flughäfen

und Airlines schon aus eigenem

Interesse ihr Möglichstes, um das Wohl

der Passagiere in den Fokus zu stellen.

Daher haben zum Beispiel die Airports

auch schon vor Jahren Notfall- und

Alarmpläne ausgearbeitet, die auf die

Besonderheiten des jeweiligen Standortes

zugeschnitten sind. Hier sollten

also auch keine neuen bürokratischen

Lasten eingeführt werden, die den

Fluggästen keinen Mehrwert bringen

würden.

Düsseldorf

Köln

Bremen

Frankfurt

Hamburg

Hannover

Stuttgart

Nachtflugbeschränkung

(auch: Amsterdam, London, Madrid)

Berlin Tegel

Nürnberg

München

Leipzig/Halle

Keine Einschränkung

(auch: Antalya, Istanbul, Palma de Mallorca, Paris,

Dubai, Hong Kong, Singapur, USA)

Passagiere schließen ihren Beförderungsvertrag

immer mit einer Fluggesellschaft

ab. Es ist daher folgerichtig,

dass die Betreuung von Passagieren,

die von Verspätung oder Flugausfall

betroffen sind, auch in Zukunft alleinige

Aufgabe der Airlines bleibt. Dies trifft

auch auf die Verpflichtung zu, die betroffenen

Passagiere umfassend zu informieren,

denn schließlich verfügen nur die

Fluggesellschaften über alle relevanten

Daten. Besonders sensibel reagieren

Passagiere beim Thema Handgepäck. Ein

Wildwuchs von Regelungen, die sich von

Airline zu Airline unterscheiden, würde

die Passagiere unnötig verunsichern. Ein

Verbot der als »One-Bag-Rule« bekannt

gewordenen Beschränkung des Handgepäcks

ist daher eine sinnvolle Wahrung

der Rechte von Flugpassagieren.

Luftverkehrssteuer:

ein hausgemachter

Dämpfer für Wachstum

und Beschäftigung

Trotz stärkerer Wirtschaftsentwicklung

in Deutschland fällt der

Luftverkehr im europäischen Vergleich

zurück. Bisher war immer

zu erwarten, dass bei einem stärkeren

Wirtschaftswachstum in

Deutschland auch der Luftverkehr

deutlich stärker zulegt als im

westeuropäischen Ausland. Die

deutsche Luftverkehrssteuer hat

dies auf den Kopf gestellt.

Wirtschaftswachstum versus

Luftverkehrswachstum (2012)

+0,7%

+0,3%

Deutsch- Westland

europa

Wirtsch. Entwicklung

+1,1%

+2,3%

Deutsch- Westland

europa

Luftverkehr

Quelle: ACI-Europe, IWF / Definition ‚Westeuropa‘:

DEN, NED, BEL, LUX, F, NOR, SWE, FIN, UK, IRL, AUT,

SUI

Seit Einführung der Luftverkehrssteuer

ist zu beobachten, dass

deutsche Drehkreuze weniger

stark zulegen konnten als ihre

Konkurrenten im europäischen

Ausland.

Wirtschaftswachstum von Drehkreuzflughäfen

in Europa (2010-

2012)

+9,3%

Deutschland

+11,2%

Europäisches

Ausland

) = 1,9%

Quelle: ADV, Unternehmensangaben / Deutschland:

FRA, MUC; Ausland: ZRH, AMS, BRU


6 Kompetenz im Umweltschutz

Dezember 2013

Arbeitswelt Flughafen – gelebte Partnerschaft 7

Flughafen München für nachhaltigen

Betrieb ausgezeichnet

Die Flughafen München GmbH (FMG) ist nach intensiver Prüfung durch unabhängige Umweltgutachter

erneut nach den international anerkannten Umweltstandards EMAS und

ISO 14001 zertifiziert worden. Im Rahmen der Untersuchung wurden unter anderem der

Energie- und Ressourcenverbrauch, der Umgang mit Gefahrstoffen und die Abfallentsorgung

überprüft.

Die FMG ist bereits 2005 erstmals nach

EMAS und ISO 14001 zertifiziert worden

und konnte diese Zertifizierung 2008 und

2011 erfolgreich erneuern lassen. Die

Anzeige

Zertifizierung der innerbetrieblichen Umweltmanagementsysteme

des Flughafen

München Konzerns korrespondiert mit

der Selbstverpflichtung zu einem nachhaltigen

Betrieb des Airports. So bekennt

sich die FMG zu einem CO 2 -neutralen

Wachstum und verfolgt hier das konkrete

Ziel, im Jahr 2020 – trotz weiteren

Wachstums – nicht mehr CO 2 -Emissionen

zu verursachen als 2005.

Um den CO 2 -Ausstoß zu senken, treibt

die FMG konzernweit ein vielfältiges Bündel

an Maßnahmen voran: So stellt der

Airport zum Beispiel die Beleuchtung auf

Vorfeldern, Parkplätzen und Straßen nach

und nach auf LED-Technik um. Dadurch

kann der Stromverbrauch und die damit

einhergehenden CO 2 -Emissionen deutlich

reduziert werden. Die auf dem Münchner

Flughafen verwendeten LED-Lampen

brauchen etwa 50 Prozent weniger Energie

als die herkömmliche Beleuchtung

und haben mit rund 17 Jahren eine eineinhalbmal

so lange Lebensdauer. Nach

der Umrüstung aller 3.000 Lampen der

Vorfeldbeleuchtung und 10.200 Lampen

der Außenbeleuchtung auf dem Flughafen

kann eine jährliche Einsparung von mehr

als 5.000 Tonnen CO 2 erzielt werden.

Sämtliche Umwelt- und Klimaschutzaktivitäten

der FMG werden in der

jetzt erschienenen »Umwelterklärung

2013« dokumentiert. Die Umwelterklärung

beschreibt außerdem Maßnahmen

zur Reduzierung von Fluglärm, zur

Abwasserreinigung, zu Abfallwirtschaft

sowie Recycling und erläutert detailliert

die gesteckten Ziele inklusive Zeitplan.

/Hochwertige Arbeitsplätze

Die neue Arbeitsstättenerhebung 2009

bis 2012 für den Flughafen München

beweist: Der Jobmotor läuft und hat

sogar auf dem Höhepunkt der Finanzund

Wirtschaftskrise zu Beginn des

Untersuchungszeitraumes verlässlich

neue Arbeitsplätze hervorgebracht. Aber

auch qualitativ ist auf die Arbeitswelt

Flughafen München Verlass – bei den

552 Betrieben, die auf dem Campus

Struktur der Erwerbstätigen

Arbeitsplätze von

hoher Qualität: Fast

90 Prozent aller Erwerbstätigen

am Flughafen

gehen einer sozialversicherungspflichtigen

Beschäftigung nach.

Sozialversicherung

Jeder vierte sozialversicherungspflichtig

Beschäftigte aus den Landkreisen

Freising und Erding arbeitet am Flughafen

München.

Jobmotor: Pro Tag zweieinhalb neue Jobs

Der Flughafen ist und bleibt ein »Jobmotor«:

Trotz schwieriger wirtschaftlicher

Bedingungen sind seit 2009 am

Airport täglich zweieinhalb neue

Arbeitsplätze entstanden!

+11,7%

tätig sind, liegt die Quote der geringfügigen

Beschäftigung mit nur 5 Prozent

deutlich unter den Werten Deutschlands

(15 Prozent) und Bayerns (14 Prozent).

Überdurchschnittlich sind die gezahlten

Löhne und Gehälter. Mit rund 43.000

Euro liegt das durchschnittliche Bruttojahreseinkommen

der 32.250 Beschäftigten

rund 10.000 Euro über dem Niveau

des deutschen Dienstleistungssektors.

1.715 geringfügig Beschäftigte | 5,3 %

+15,6%

27.623 Arbeitnehmer | 85,7 %

1.687 Beamte | 5,2 %

695 Auszubildende | 2,2 %

372 freie Mitarbeiter | 1,2 %

+17,5%

158 Inhaber | 0,5 %

=1/4

+9,1%

Luftfahrt: ein

Jobmotor auch

für ganz Deutschland

324.000

direkt Beschäftigte in

der deutschen Luftverkehrswirtschaft

(2012)

23,1 Mrd. €

Steuer- und Sozialversicherungsaufkommen

in Deutschland (2012)

823.100

Menschen in Deutschland,

die 2012 direkt,

indirekt oder induziert

im Luftfahrtsektor

beschäftigt waren

Indirekt:

+352.700

Induziert:

+145.900

Direkt:

+324.500

Die »Umwelterklärung

2013« gibt es im

Internet unter:

http://www.munich-airport.de/de/

company/umwelt/

download/index.jsp

1994

15.455

1997

17.260

2000

20.180

2003

23.320

2006

27.400

2009

29.560

2012

32.250

Quelle: Klophaus/ZfL auf Basis von ADV, BARIG,

BDLI, DFS, IDRF


8 Innovative Kommunikation

Zahl des Monats

3

... Prozent der Deutschen fühlen sich

laut einer repräsentativen Umfrage

der Forschungsgruppe Wahlen von

Fluglärm gestört.

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Politikbrief

E-Mail: politikbrief@munich-airport.de

Fax: +49 89 975-4 30 06

Vanessa Haumberger

Leiterin Politische Angelegenheiten

Tel.: +49 89 975-4 30 00

Tel.: Büro Brüssel: +32-2-2 80 22 01

E-Mail: vanessa.haumberger@

munich-airport.de

Hans-Joachim Bues

Leiter Unternehmenskommunikation

Tel.: +49 89 975-4 10 00

E-Mail: achim.bues@

munich-airport.de

Sie können den Politikbrief auch

downloaden:

www.munichairport.de/de/

micro/newsroom/

mediathek/pub/

index.jsp

Film ab – »Verbindung leben«!

Einen innovativen Ansatz verfolgt der

Flughafen München mit seinem neuen

Markenfilm. Das mitreißende, vierminütige

Werk demonstriert: »Verbindung

leben« ist eine Haltung, die sich nicht in

Vorträgen vermitteln oder gar verordnen

lässt – sie muss erlebt werden.

Der neue Markenfilm des Flughafens

München ist ein aufwendiges Musikvideo,

das als so genannter »LipDub« produziert

wurde und den Zuschauer über die

Vorfelder und durch die Terminals des

Flughafens führt. Vor der Kamera standen

dabei rund 200 Mitarbeiterinnen und

Mitarbeiter aus fast 40 verschiedenen

Bereichen des Flughafen München Konzerns,

von Airlines, Behörden, Institutionen

und Firmen am Flughafencampus.

Ein 30-köpfiges Team war mit Planung,

Organisation, Requisite, Catering, Maske,

Licht, Ton, Kamera, Regie sowie der Produktions-

und Aufnahmeleitung betraut.

Auch die beiden Geschäftsführer der

Flughafen München GmbH, Dr. Michael

Kerkloh und Thomas Weyer, ließen es

sich nicht nehmen, selber im Vorspann

des Filmes aufzutreten und ihre Rollen

mit Lust an der Ironie zu spielen. Mit seiner

erstaunlich professionellen Performance

vor der Kamera macht das große

Ensemble der Darsteller seine Begeisterung

für den Flughafen München greifbar

und den neuen Markenfilm buchstäblich

zu einem verbindenden Erlebnis. Der

Film kann unter anderem auf Youtube

angesehen werden.

Den innovativen Markenfilm

des Flughafens

München finden

Sie auf YouTube:

Impressum

Herausgeber: Flughafen München GmbH, Unternehmenskommunikation, Politische Angelegenheiten,

Postfach 23 17 55, 85326 München

Redaktion: Björn Potulski, Flughafen München GmbH, Politische Angelegenheiten

Layout: Judith Hofstetter, Flughafen München GmbH, Interne Kommunikation, Print- und Onlinemedien

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