/Motion - Flughafen München

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/Motion - Flughafen München

Motion

Die Zeitung des Flughafens München

Januar 2014

Heller Kopf

Georg Neumaier hat dem Klimagas CO 2

den

Kampf angesagt: Als Energiemanager sucht

er nach Möglichkeiten, die den Energieverbrauch

am Flughafen München senken.

Seite 8


2 Unternehmen Flughafen

Editorial

Neue Reiseziele: Tolle

Aussichten für 2014!

Neue Langstrecken und mehr Flüge – München hebt ab.

von Doris Lösch

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

an Bord des Airbus A380 ist mir kürzlich

bewusst geworden, wie stark sich Flugreisen

in den letzten zwanzig Jahren verändert

haben. Ich erinnere mich an Flüge,

bei denen sich die Passagiere nach dem

Start über ganze Sitzreihen ausbreiten und

schlafen konnten. Heute liegt die durchschnittliche

Sitzplatzauslastung eines

Flugzeugs bei über 80 Prozent – flach liegen

können in der Regel nur die Fluggäste

der Business- und First-Class. Nun mögen

manche diesen Umstand bedauern und den

alten Zeiten nachtrauern. Für umweltschonende

Flugreisen sind volle und gut ausgelastete

Flugzeuge aber ein essenzieller

Faktor. Darüber hinaus gibt es am und im

Flugzeug eine Menge technischer Raffinessen:

Innovationen wie ultraleichte Container,

Sharklets an den Flügelspitzen oder

neuartige Triebwerke machen die Maschinen

immer sparsamer und leiser. Auf den

Seiten 6 und 7 dieser Ausgabe stellen wir

Ihnen die Hoffnungsträger der Luftfahrtbranche

vor. Sie sollen dazu beitragen, dass

wir über den Wolken nicht nur effizient, sicher

und bequem, sondern auch mit einem

guten Gefühl unterwegs sind.

Christoph Obermeier, Redaktionsleiter

Der Ausblick auf 2014 macht Freude: Neue

Langstrecken bei Lufthansa und United, Emirates

schickt uns den A380 dauerhaft zweimal

am Tag und Etihad stockt das Angebot nach Abu

Dhabi auf.

1. Februar: Etihad Airways fliegt statt bisher einmal

dann zweimal pro Tag mit einem in drei Klassen

bestuhlten Airbus A330-300 von der bayerischen

Landeshauptstadt zu ihrem Hub in Abu

Dhabi. Seit Juni 2004 hat die Airline nach eigenen

Angaben bereits über eine Million Fluggäste zwischen

den beiden Städten befördert.

30. März: Emirates kommt dauerhaft zweimal

täglich mit dem Airbus A380 nach München. Der

„Probelauf“ mit zwei täglichen A380-Flügen von

München nach Dubai, der Anfang November 2013

begann, wird also zu einer dauerhaften Aufstockung

des Flugangebots.

3. April 2014: Der neue Langstreckendienst der

Lufthansa von München nach Mexiko-Stadt wird

aufgenommen, zum Einsatz kommt ein A340-

600 mit 306 Sitzplätzen.

Am 25. April 2014 startet United Airlines eine

neue Nonstop-Verbindung von München nach

Houston/USA: Die Strecke nach Texas wird täglich

mit einer Boeing 767-400 bedient, die 242

Plätze hat und eröffnet Passagieren ab Houston

bequeme Umsteigemöglichkeiten zu mehr als 75

Städten in Nord- und Mittelamerika.

Ab 5. Juni 2014 fliegt Lufthansa täglich mit einem

A330-300 von München nach Toronto/Kanada -

zunächst nur im Sommer 2014, aber wer weiß?

Der Flughafen München ist bereit!

5Zahl des Monats Foto des Monats Zitat des Monats

vor zwölf: Um diese Zeit von Alex Friedel: „Danke” wollte die Geschäftsführung

des Münchner Airports zum Ende des

findet von Montag bis Freitag

in der Christophorus- Jahres ihren Mitarbeitern sagen. Und damit

Kapelle im München Airport auch wirklich niemand diese Botschaft überhört

Center (Ebene 04, Galerie) ein ökumenisches oder übersieht, wurde sie an der Fassade des

Mittagsgebet statt. Reisende, Besucher und Terminal 2 zur vermutlich größten Weihnachtskarte

Mitarbeiter sind dazu herzlich eingeladen!

der Welt ...

„Design ist die Substanz

des Unternehmens,

das Zentrum der Unternehmenskultur.“

Otl Aicher in „Die Welt als

Entwurf“, Verlag ernst &

sohn, Berlin 1991

Erfahren Sie mehr über das

Erscheinungsbild und die

Unternehmenskultur des

Flughafens München unter

www.verbindung-leben.de

Impressum

Herausgeber: Flughafen München GmbH, Unternehmenskommunikation, Postfach 231755, 85326 München | Produktion: Interne Kommunikation, Print- und Onlinemedien | Leitung: Petra Röthlein | Redaktionsleitung:

Christoph Obermeier | Telefon: 089/975-41201 | E-Mail: zeitung@munich-airport.de | Redaktion: Andrea Oberpriller, Doris Lösch, Simone Beckett, Barbara Welz | Layout: Publicis Publishing, München | Anzeigen:

089/975-41315, petra.prediger@munich-airport.de | Ständige Autoren: Christopher Fritz, Christoph Henn | Fotos: Jan Greune (1,8), Alex Tino Friedel (2,3,13,17), Aesthetika (4,14,15,19), Matthias Tunger (2),

imagebroker/Pius Koller (10), istockphoto (11), Infraero/Disclosure (17) | Druck: Mediengruppe Universal, München | Auflage: 240.000 | Erscheinungsweise: monatlich


Januar 2014

/Frachtverkehr legt kräftig zu

Der Cargo-Bereich am Flughafen München entwickelt

sich prächtig – vor allem Dank reiner Frachtmaschinen.

von Doris Lösch

Unternehmen Flughafen

Zwischenlandung von Gabriele Pace

3

Glück ist flüchtig. Es ist schneller weg als es

gekommen ist. Wie wären sonst Glückwünsche

zu den verschiedenen Anlässen zu erklären?

Nach den Festtagen klingen Sie Ihnen sicher

noch in den Ohren ...

Im Oktober 2013 wurde am Flughafen München

das Luftfrachtaufkommen des Vorjahresmonats

zum dritten Mal in Folge übertroffen. Ein Trend,

der 2014 anhalten wird?

Markus Heinelt, zuständig für die Cargo-Entwicklung

am Flughafen München, sagt: „Einerseits

war die Menge der Beiladefracht in Passagiermaschinen

leicht rückläufig, weil zum Teil immer

neuere Flugzeuge mit geringerer Beiladekapazität

eingesetzt werden. Der Tonnagezuwachs um

19 Prozent bei reinen Frachtern konnte diesen

Rückgang aber mehr als kompensieren.“

Gründe für den „Herbstaufschwung“: eine

enorme Kapazitätserweiterung, etwa bei Fed-Ex

(B777F anstelle B757F) und neue Akquisitionen

(z.B. Cargolux B747F). Ingesamt gibt es derzeit

64 wöchentliche Starts und Landungen von

Frachtern am Münchner Flughafen – mit Aussicht

auf mehr: „Wir haben uns zu einem Cargo-

Drehkreuz entwickelt und werden 2014 wieder

insgesamt gute Wachstumszahlen sehen. Im

Bereich Frachterakquisition führe ich vielversprechende

Verhandlungen. Außerdem bringen

die neuen Langstrecken und Frequenzerhöhungen

im Passagierverkehr über Beiladefracht

auch eine Kapazitätserhöhung für den Cargo-

Bereich mit sich“, so Heinelt.

Luftverkehr wichtig für Kernbranchen

Dazu passen die Zahlen aus dem aktuellen Report

„Luftfahrt und Wirtschaft“ des Bundesverbandes

der Deutschen Luftfahrtunternehmen

(BDL): Für mehr als die Hälfte aller Unternehmen

in Deutschland ist der Luftverkehr „wichtig

bzw. sehr wichtig” – in der deutschen Industrie

gilt das sogar für 73,6 Prozent der Unternehmen.

Flugzeuge befördern im deutschen Außenhandel

jährlich Waren im Wert von über 200 Milliarden

Euro als Luftfracht. Nach ihrem Wert betrachtet,

liegt der Anteil der Ausfuhren per Luftfracht bei

rund 30 Prozent.

„Für die Kernbranchen des Industriestandortes

Deutschland ist der Luftverkehr von herausragender

Bedeutung“, so Hans-Werner Sinn, Präsident

des ifo Instituts, das für den Report über

6.800 Antworten von deutschen Unternehmen

ausgewertet hat.

Manch einer will Glück durch Sport oder gute

Gesundheit erlangen. Weil Glück erstrebenswert

ist, ist es auch ein Forschungsobjekt:

Forscher wollen dem Glücksgefühl auf die Spur

kommen. Der biblische Vers, der uns durch

das neue Jahr begleitet, ist Psalm 73, Vers 26:

„Gott nahe zu sein, das ist mein Glück.” Glück

ist also ein Beziehungsgeschehen, das aus der

Beziehung und der Nähe zu Gott kommt. Ich

gebe zu: ein ungewöhnlicher Gedanke. Aber es

lohnt sich, darüber nachzudenken. Denn wenn

uns das Glück der Nähe Gottes bewusst ist,

kommen wir im Alltag besser zurecht – so zeigt

es die Lebenserfahrung. Mit Gottes Nähe im

Bewusstsein schärft sich unser Blick für das

Schöne und Gute. Wir freuen uns an Kleinem,

genießen die Schönheit von Landschaft

und Kultur, schätzen unser behagliches Zuhause

und genießen die Menschen, die uns umgeben.

Das ist keineswegs selbstverständlich. Mein

Wunsch für Sie im neuen Jahr: Lassen Sie sich

nicht von Glücksversprechen irre leiten und

kommen Sie dem wahren Glück auf die Spur!

Christophorus Kapelle im München Airport Center, 24 Stunden

geöffnet; Mo. bis Fr., 11:55 Uhr, Ökumen. Mittagsgebet;

Samstag: 18 Uhr, kath. Vorabendmesse; Sonn- und Feiertage:

Gottesdienst, kath. 10 Uhr, evang. 11 Uhr. Kirchlicher Dienst:

Mo. bis Fr. von 8 bis 17 Uhr und So. von 9 bis 13 Uhr, Telefon 089

/ 975-909 26.

27 „Eisbären“ sorgen am Flughafen München

für umweltgerechte und effiziente Enteisung

Drei zusätzliche „Eisbären“ sind in diesem Winter

im Einsatz. Die Spezialisten der EFM haben

ihre Flotte auf insgesamt 27 Enteisungsfahrzeuge

aufgestockt. Zusätzlich wird bei Bedarf

eine vierte Enteisungsfläche geöffnet.

Dadurch können pro Stunde bis zu 80 Flugzeuge

– statt bisher 68 – enteist werden. Die Maschinen

werden mit glykolhaltigem Enteisungsmittel

besprüht, damit sie auch bei frostigen Temperaturen

sicher abheben können. Die EFM setzt

alles daran, umweltschonend und effizient zu

enteisen. Deshalb wird ein möglichst großer Teil

des versprühten Enteisungsmittels aufgefangen

und in einer Recyclinganlage wiederaufbereitet.

Mit dem Recycling deckt die EFM bis zu 70 Prozent

ihres Jahresbedarfs an Enteisungsmittel

vom Typ I.

www.munich-airport.de > EFM

27

Enteisungsfahrzeuge

sind derzeit im

Einsatz. 70

Prozent des Enteisungsmittels

vom Typ 1 ist

recycelt.


4 Region

kurz & knapp

100 Bäume für den Klimawald Landshut

Ausgestattet mit Flughafenparka, Gummistiefeln

und Spaten sowie familiärer Unterstützung

in allen Altersklassen pflanzten

die Mitarbeiter des Regionalbüros am

Flughafen München in der Nähe von Landshut

100 Bäume im „Klimawald“. Der Airport

war im Frühjahr als Aussteller auf der Umweltmesse

in Landshut vertreten und hatte

Spenden für den Klimawald gesammelt.

Den Spendenbetrag rundete der Airport auf

1.000 Euro auf, 100 Bäume konnten so beschafft

werden.

Dr. Albrecht Gribl, Kurator des Museums

Erding, freut sich über die zahlreichen

Ausstellungsstücke vom Flughafen.

www.la-umwelt.de > Klima-Wald

Erdinger Jungmusiker bieten Kino für die Ohren

Am 9. Februar verspricht „Die Nacht der Geigen“

in der Stadthalle Erding höchsten Musikgenuss.

Die renommierte Komponistin und

Geigerin Martina Eisenreich und ihr Quartett

verzaubern das Publikum mit orchestraler

Filmmusik und New Classics. Unterstützt werden

sie dabei von „Violinissimo”, dem Erdinger

Jugendkammerorchester. Es besteht aus

rund 30 Kindern und Jugendlichen zwischen

elf und 27 Jahren. Der Flughafen München

fördert Violinissimo bereits seit 2012. Beginn

ist um 19:30 Uhr. Kartenreservierung unter

08122/990712.

www.violinissimo-erding.de | www.stadthalle-erding.de

„Allosaurus” & Co. zum kleinen Preis

Dinos und Mammuts besuchen und dabei

noch Geld sparen – eine Kooperation zwischen

dem Urzeitmuseum Taufkirchen/Vils und dem

Flughafen München macht’s möglich. Vom 12.

September 2013 bis Ende Dezember wurde

jeder Grundschulklasse, die das Museum besucht

hatte, gegen Bestätigung 50 Euro Eintrittsgeld

vom Airport erstattet. Weil die Aktion

so gut ankam, soll das Projekt auch im

neuen Jahr fortgeführt werden. Anmeldung

unter info@urzeitmuseum.de, auf der Homepage

gibt es auch das entsprechende Formular,

das ausgedruckt ins Museum mitgenommen

werden muss.

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Museum zum Anfassen

Im Museum Erding hat auch der Flughafen als wichtiger Wirtschaftsfaktor

für den Landkreis einen Platz – mit spannenden

Ausstellungsstücken aus der Historie des Airports.

von Andrea Oberpriller

* Pro Passagier verbrauchten die Flugzeuge der Mitglieder des

Bundesverbandes der Deutschen Luftverkehrswirtschaft e. V.

im Jahr 2011 für alle In- und Auslandsflüge insgesamt durchschnittlich

weniger als 4 Liter Treibstoff auf 100 Kilometer.

Vier bringen

Sie weiter.

Auf 100 km verbraucht die deutsche

Luftfahrt weniger als 4 Liter Treibstoff

pro Passagier.* Jetzt mehr erfahren:

die-vier-liter-flieger.de

2013 öffnete die neueste Ausstellung im Museum

Erding zur „Stadt-Entwicklung“ ihre Pforten. Einer

der Räume widmet sich unter dem Titel „Neues

Erding“ den vergangenen 150 Jahren. „Diese

stehen für zunehmende Mobilität, Wachstum und

den Aufstieg zur Großen Kreisstadt“, so Museumskurator

Dr. Albrecht Gribl. Da spielte auch die

Ansiedelung des Münchner Flughafens im Erdinger

Moos als Wirtschaftsfaktor und Arbeitgeber

eine wichtige Rolle für Erding.

So dürfen auch einige Airport-Exponate in der

Ausstellung nicht fehlen: Ein 1,50-Meter langes

Flugzeugmodell einer City-Line-Maschine (Typ

Embraer), die 2012 auf den Namen „Erding“ getauft

wurde, bietet ebenso wie ein zugehöriger

Original-Flugzeugreifen einen Einblick in den Kosmos

Flughafen. Weitere Hingucker: Eine Vorfeldlotsen-Figurine

sowie ein „Airside“-Monitor, auf

dessen Display man die Flugzeug-Bewegungen

auf dem Vorfeld in Echtzeit mitverfolgen kann.

Damit steht die Ausstellung über den Flughafen

ganz im Konzept des Museums, wie Gribl

betont: „Wir wollen kein Geschichtsbuch in Museumsform

sein, sondern den Besuchern den

Werdegang Erdings lebendig und zum Anfasen

nahebringen.”

www.museum-erding.de


Januar 2014

Region

5

/Mehr helfende Hände

Der Flughafen München unterstützt seine Nachbarn seit vielen

Jahren finanziell. Auf dem „Markt des Ehrenamtes“ am 30. Januar

können sich die Mitarbeiter jetzt erstmals informieren, wie sie

sich persönlich engagieren können.

von Christopher Fritz

Engagier dich!

Soziales Bildung Sport Kultur

Einem leidgeprüften Menschen einfach mal

zuhören. Zupacken, wo viel Arbeit zu erledigen

ist. Oder ein Stück Wissen und Erfahrung

weitergeben – es sind die ehrenamtlichen

Helfer, die stillen Helden im Hintergrund, die

unser Zusammenleben ein wenig leichter

und angenehmer gestalten. Vor allem, wenn

von offizieller Seite keine oder nur unzureichende

Hilfe geleistet werden kann.

Rund 500 Projekte, Institutionen und Vereine

in den Landkreisen Erding und Freising

und weit darüber hinaus werden derzeit vom

Flughafen im Rahmen des Regionalsponsorings

gefördert. Der Airport übernimmt dabei

gesellschaftliche Verantwortung und

unterhält teilweise seit über 20 Jahren Kooperationen

und Partnerschaften in den

Bereichen Sport, Kultur, Soziales und Bildung.

Doch finanzielle Hilfe ersetzt nicht

den persönlichen Kontakt oder die helfende

Hand. In Zukunft sollen die gemeinnützigen

Einrichtungen deshalb auch ideell und

durch „Manpower” unterstützt werden.

So hat das Regionalbüro erstmals das

Projekt „Markt des Ehrenamtes“ ins Leben

gerufen. Dort haben alle Mitarbeiter die

Gelegenheit, verschiedene Formen des ehrenamtlichen

Engagements kennenzulernen,

sich zu informieren und Kontakte zu

den Sponsoringpartnern zu knüpfen.

„Das Engagement kommt denen zugute,

die Unterstützung wirklich brauchen.“

Rudolf Strehle, Regionalbeauftragter des Flughafens München

Am Donnerstag, 30. Januar, präsentieren

sich 44 Vereine und Institutionen von

12 bis 18 Uhr in der Turnhalle neben der

FMG-Verwaltung in der Nordallee. Flughafen-Mitarbeiter

können sich während der

Arbeitszeit (begrenzt auf zwei Stunden)

ein Bild von den vielfältigen Möglichkeiten

machen.

„Unsere Botschaft Verbindung leben

kann mit den Menschen in der Flughafenregion

hier praktiziert werden“, betont der

Regionalbeauftragte Rudolf Strehle, „jedes

Engagement kommt denen zugute, die Unterstützung

wirklich brauchen.“ Konkrete

Beispiele, wie ein persönlicher Einsatz aussehen

kann, bieten etwa die zahlreichen

Sportvereine. Dort gibt es reichlich Bedarf,

beispielsweise an Jugendtrainern oder

Platzwarten. Strehle appelliert an die Beschäftigten:

„Helfen Sie uns zu zeigen, dass

wir es ernst meinen mit gesellschaftlicher

Verantwortung und Partnerschaft!“

Diese Vereine sind mit dabei (Auszug)

Klinik Clowns e. V.

www.klinikclowns.de

Nachbarschaftshilfe Erding e.V.

www.nbh-erding.de

MiBiKids e. V.

www.mibikids.com

Kreisbildungswerk Erding

www.kbw-erding.de

SpVgg Freising e. V.

www.spvgg-freising.de

SV Wörth 1958 e.V.

www.sv-woerth.de

TSV Dorfen e. V.

www.tsv-dorfen.de

Förderkreis Kardinal-Döpfner-Haus

Freising e. V.

www.bildungszentrum-freising.de


6 Fokus

/Mehr Flüge, weniger Verbrauch

Fliegen ist heute deutlich umweltschonender als noch vor 20 Jahren – dennoch lassen sich Energieverbrauch

und CO 2

-Emissionen immer weiter reduzieren. Der „Energieeffizienzreport 2013“ des

Bundesverbandes der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL) enthält aktuelle Kennzahlen und

stellt technische Neuentwicklungen zur Effizienzsteigerung vor.

von Christoph Henn

80,2%

Auslastung

erreichte der Flugverkehr in Deutschland

2012. Damit lag er knapp über der weltweiten

Quote – und weit über der anderer Verkehrsmittel:

ICE-Züge sind in Deutschland zu 47

Prozent ausgelastet, Autos nur zu 30 Prozent.

12%

weniger CO 2

-Emissionen

erhofft man sich durch optimale Flugstrecken und die Bildung eines einheitlichen europäischen

Luftraums. Außerhalb Europas helfen Satellitenkommunikationssysteme, die Streckenführung

zu verbessern. Auf deutschen Inlandsflügen fallen bereits heute 20 Prozent

weniger CO 2

-Emissionen als 1990 an – obwohl der innerdeutsche Luftverkehr im gleichen

Zeitraum um 63 Prozent gewachsen ist. Ähnlich die weltweite Entwicklung: Der Luftverkehrsanteil

an den globalen CO 2

-Emissionen sinkt – trotz starker Verkehrszunahme.

15%

Effizienzgewinn

und somit CO 2

-Einsparung lässt sich durch

eine neue Triebwerkstechnik erreichen, bei

der hinter dem Fan ein Getriebe eingesetzt

wird. MTU und Pratt & Whitney haben das

effizienzsteigernde Konstruktionsprinzip

2012 mehrfach erfolgreich getestet.

Die neuen Triebwerke kommen beim Airbus

A320neo zum Einsatz.


3,75 Mio.

Liter Kerosin

lassen sich allein am Flughafen

München pro Jahr durch

das „Airport Collaborative Decision

Making“ (A-CDM) einsparen.

Das System optimiert

die Abfertigungsprozesse und

hilft, energieintensive Wartezeiten

zu vermeiden.

6.800

Tonnen CO 2

will Lufthansa Cargo durch leichtere Transportbehälter

einsparen: Dafür tauscht das Unternehmen

mehr als 6.000 Aluminium-Container

durch so genannte Lightweight-Container

aus wabenverstärktem Polypropylen aus, die

jeweils 13 Kilo weniger wiegen.

40%

weniger Treibstoff

als 1990 verbrauchen deutsche Airlines

pro Passagier und 100 Kilometer

– im Durchschnitt 3,8 Liter. Insgesamt

wuchs der Kerosinbedarf in den vergangenen

20 Jahren viel schwächer als der

Flugverkehr. Mehr Nachhaltigkeit versprechen

auch Biokraftstoffe, die bis

2025 in Deutschland zehn Prozent des

Bedarfs decken sollen.

80%

Energie

kann der Wechsel von

herkömmlicher zu LED-

Beleuchtung einsparen.

München und andere

Flughäfen rüsten deshalb

derzeit um.

3,5%

Effizienzgewinn durch „Sharklets”

Die 2,4 Meter hohen, gebogenen Flügelspitzen

reduzieren Luftwiderstand und Verbrauch.

Sie finden sich am Airbus A320,

A320neo und an nachgerüsteten Flugzeugen.


8 Beruf und Karriere

/Der CO 2

-Jäger

des Flughafens

Es ist unsichtbar, geruchslos – und hat

den größten Anteil am Klimawandel:

Kohlenstoffdioxid (CO 2

), das bei der Verbrennung

fossiler Energieträger entsteht.

Am Flughafen München spürt Georg

Neumaier gezielt Möglichkeiten auf, wie

sich das Treibhausgas vermeiden lässt.

von Christopher Fritz

Al Gore ist schuld. Als der Ex-Vizepräsident der

USA 2006 mit einer Dokumentation über die Erderwärmung

aufrüttelte, wurde auch Georg Neumaier

aufmerksam. Zwar war der Elektroingenieur

seit seinem Einstieg am Flughafen 1990 mit

dem Energiemanagement betraut. Dabei lag der

Schwerpunkt aber zunächst auf der Einsparung

von Kosten. Bis 2008 die Reduzierung von CO 2

in

den Fokus rückte.

„Wir können es schaffen –

aber man muss brennen

für dieses Thema!“

Georg Neumaier, CO 2

-Manager am Flughafen München

Die für Flughafenmitarbeiter angebotenen

Nachhaltigkeitsschulungen sensibilisierten den

52-Jährigen zusätzlich. 2008 legte der Münchner

Airport ambitionierte Ziele für den Umwelt- und

Klimaschutz fest – und Neumaier wurde der erste

offizielle CO 2

-Manager. „So wurde mein Beruf zur

Berufung“, erinnert sich der Ingenieur.

Seither ist die Jagd eröffnet: Zusammen

mit Kollegen aus allen Bereichen des Flughafens

listet Neumaier akribisch jede Tonne des

Klimagases auf und analysiert, wo sich Einsparmöglichkeiten

ergeben. Und die finden

sich vor allem bei der Klimatisierung und bei

der Beleuchtung: Bis zu 50 Prozent der Emissionen

können dort reduziert werden. So wurden

unzählige Lichtquellen auf sparsamere

LED-Technik umgerüstet. „Es gibt eine Vielzahl

von Aktionen, mit denen CO 2

reduziert werden

kann“, erklärt Neumaier, „alle zusammen ergeben

ein großes Ganzes.“

Seit 2009 wurden 150 Maßnahmen umgesetzt

– eine Ersparnis von 20.000 Tonnen des

Klimagases. Die Bandbreite reicht von 3,6 Tonnen

durch die Abschaffung der energieintensiven

Bildschirmschoner auf PCs bis zu 3.500 Tonnen

durch Fernwärmebezug aus dem Biomassekraftwerk

in Zolling (Landkreis Freising).

Die CO 2

-Jäger setzen nichts Geringeres als

die Selbstverpflichtung des Flughafens um, im

Jahre 2020 trotz Wachstum nicht mehr Kohlendioxid

auszustoßen als 2005. Bisher mit beachtlichem

Erfolg: Derzeit emittiert der Airport rund

150.000 Tonnen im Jahr, vor vier Jahren waren

es 12.000 Tonnen mehr. „Das funktioniert aber

nur, wenn wir alle zusammenarbeiten“, betont

Neumaier. „Jeder Einzelne ist gefragt, wir freuen

uns über jede neue Idee.“

Auch privat lebt Georg Neumaier seine Berufung

aus: Sein Haus in Landau an der Isar ist

optimal energetisch umgerüstet. „Wir können

es schaffen – aber man muss brennen für dieses

Thema!“


Januar 2014

Flugsicherung baut

Standort München aus

Die DFS am Standort München bereitet sich mit ihrem

Neubau auf das Jahr 2050 vor.

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/VerkaufsTalent

Verbindung leben

Beruf und Karriere

9

von Christoph Obermeier

Ende November wurde die neue Center-Niederlassung

der Deutschen Flugsicherung (DFS) am

Flughafen München eingeweiht und an Niederlassungsleiter

Wolfgang Bretl übergeben. „Pünktlich“,

wie DFS-Geschäftsführer Robert Schickling

betonte – was keine Selbstverständlichkeit

sei. „Denn die Planung und Realisation waren eine

riesige Herausforderung für alle Beteiligten.“ Mit

ihrem hochmodernen Neubau setzt die DFS in vielerlei

Hinsicht Standards, etwa in Sachen Energieeffizienz.

Vor allem sollen die Münchner Lotsen

aber künftig mit einem völlig neuen Flugsicherungssystem

arbeiten.

Bauleiterin Andrea Strelkow übergibt Niederlassungsleiter Wolfgang

Bretl den Schlüssel zum neuen Gebäude. „Symbolisch“, wie

sie sagte, „denn heute gibt‘s nur noch Magnetstreifen.“

Die technischen Neuerungen sind so umfangreich,

dass sie unmöglich während des laufenden

Betriebs in der vorhandenen Zentrale erfolgen

können. Schickling betonte, dass durch

den modernen Neubau die Produktivität steigen

wird. „Aber so wichtig Effizienz in unserem Geschäft

ist – die höchste Priorität genießt immer

die Sicherheit“, so Schickling.

1.800 Quadratmeter ist der künftige zentrale

Betriebsraum groß, genug Platz für bis zu 100

Lotsenarbeitsplätze. Das neue Center ist für den

Bedarf im Jahr 2050 ausgelegt. Im bestehenden

Center arbeiten im Schnitt 50 Fluglotsen. In drei

Schichten überwachen sie rund um die Uhr den

süddeutschen Luftverkehr, pro Jahr sind das

derzeit eine Million Flüge.

Mit Blick auf die Zukunft wurden in dem

40-Millionen-Neubau eine Menge technischer

Raffinessen realisiert – auch was die besonderen

Anforderungen an die Arbeitsumgebung

der Lotsen betrifft. Weil ihr Job höchste

Konzentration erfordert, sollen optische und

akustische Ablenkungen verhindert werden.

Besonders eindrucksvoll ist das ausgeklügelte

Belichtungskonzept des zentralen Betriebsraums:

Obwohl keine Fenster zu sehen sind,

wird Tageslicht ins Gebäudeinnere gelenkt

und mit künstlichem Licht so kombiniert, dass

eine absolut blendfreie Arbeitsumgebung entsteht.

Und auch die Umweltbilanz des neuen

Kontrollzentrums kann sich sehen lassen: Der

Energiebedarf ist um 30 Prozent niedriger als

für Neubauten gefordert.

Auszubildende zur/zum Kauffrau/-mann

im Einzelhandel zum Ausbildungsbeginn

1. September 2014 gesucht

Ausführliche Informationen zu den Ausbildungsinhalten

(Aufgaben und Voraussetzungen) erhalten Sie unter

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KLEINKUNST

Donnerstags · 19 - 22 Uhr · Eintritt frei!

09.01.2014 · Freebeer & Chicken · Calypso, Boogie, Reggae

23.01.2014 · Hats On! · Countrymusic, Oldies, Rock

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10 Reise

Das sollten Sie nicht verpassen:

Entspannt einschlummern

bei einer Shirodhara Kopfmassage

im Lavana Bangkok

Spa No.4 Soi Sukhumvit 12

Sukhumvit Road, Klong Toey,

Bangkok.

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Rotes Thai Curry im Cabbages

and Condoms: Die Erlöse fließen

in Programme zur Empfängnisverhütung

und Aids-

Vorsorge. 6 Sukhumvit Soi 12,

Sukhumvit Road, Klong Toey,

Bangkok.

www.pda.or.th/restaurant

Full-Moon-Party auf Koh

Phangan am Haad Rin Beach,

bei der Partyhungrige voll auf

ihre Kosten kommen.

www.thailand-koh-phangan.de

Shark Bay und Mango Bay auf

Koh Tao sind hervorragende

Plätze, um in die atemberaubende

Unterwasserwelt abzutauchen.

www.koh-tao-thailand.de

Trost im Land des Lächelns

Schlemmen, shoppen, schnorcheln: Aus gutem Grund sind Reisen

nach Thailand während der kalten Jahreszeit so beliebt.

von Susanne Gamisch

Wenn die Tage kürzer und kälter

werden und der morgendliche Weg

zur Arbeit mit Eiskratzen beginnt,

dann lohnt es sich, Trost im Land

des Lächelns zu suchen.

Wo sonst scheint das Leben bei 35

Grad Tagestemperatur aus einer

Aneinanderreihung von leckeren,

scharfen Mahlzeiten zu bestehen?

Und wo sonst gehört „sa nuk“ (übersetzt:

„Spaß haben“) so elementar

zur Lebenseinstellung der einheimischen

Bevölkerung? Mit seiner faszinierenden

Metropole Bangkok und

den vielen paradiesischen Inseln ist

Thailand perfekt geeignet für die

Flucht vor dem Winterblues.

Wer in die asiatische „Stadt

der Engel“, was Bangkok übersetzt

heißt, eintaucht, wird neben

modernen Shoppingzentren wie

dem „MBK“ auch 200 Jahre alte

Dorfhäuser entdecken und gerade

in den anrüchigsten Meilen die

schönsten buddhistischen Tempel

auffinden. Ganz Mutige, die den

„Extrakick“ suchen, versuchen sich

an einer der geschmacksintensiven

Garküchen – eine kleine Magenverstimmung

kann schließlich auch für

unvergessliche Urlaubserlebnisse

sorgen ...

Ereignisreiche Tage in den Straßen

von Bangkok klingen in der

„Sirocco Sky Bar” des Luxushotels

Lebua besonders schön aus:

Der Hollywoodstreifen „Hangover

2” hat die luftige Location weltberühmt

gemacht. Und so genießen

heute schwindelfreie Gäste aus aller

Welt nicht nur den atemberaubenden

Blick über die Stadt und den

Fluss Chao Phraya, sondern bevorzugt

auch den ein oder anderen

„Hangovertini“.

Ganz andere Möglichkeiten zur

Entspannung findet der Besucher

an fast jeder Straßenecke: Die vielen

Massage-Salons bieten günstige

und gute Thai-Massagen an. Ach

ja: Wem hier ein „Happy End“ angeboten

wird, der sollte sich seine

Antwort gut überlegen und eventuell

das Massagestudio wechseln ...

Nach dem Trubel in der Stadt

wächst die Sehnsucht nach Ruhe,

Sonne, feinem Sand und dem Rauschen

des türkisfarbenen Meeres.

Dann lohnt die Weiterreise zu den

bezaubernden Inselparadiesen

Thailands, etwa nach Koh Tao, die

sieben Kilometer lange und drei Kilometer

breite „Schildkröteninsel“.

Das Eiland bietet eine atemberaubende

Dschungelwelt und

zählt zu den besten Tauchgebieten

Südostasiens. Schnorchel und

Taucherbrille gehören also zu den

„Must-haves” in der „Shark Bay“:

Hier teilt man sich das Meer mit bis

zu zwei Meter langen Schwarzspitzenriffhaien.

Und trotz Gänsehaut

rückt der deutsche Winter in immer

weitere Ferne!


Januar 2014

/Airport-App startet für Android

Ob einen Flug oder den eigenen Parkplatz am Flughafen merken -

die neue Airport-App ist der ideale Begleiter für modernes Reisen.

von Manuela Gebhardt

kurz & knapp

Kultur

Günstige Busverbindung nach Innsbruck

11

Ab sofort können Passagiere und Gäste des

Flughafens München eine attraktive Fernbusverbindung

nutzen: Fünfmal täglich fährt ein

Bus über Garmisch nach Innsbruck. Abfahrt

ist immer am Busbahnhof des Terminals 2.

Zum Preis von elf Euro werden die Fahrgäste

in drei Stunden über Scharnitz, Seefeld und

Garmisch nach Innsbruck befördert. Für die

Zukunft ist geplant, das Fernbus-Angebot am

Flughafen München weiter auszubauen: Im

Gespräch ist eine Verbindung von Stuttgart

über Augsburg sowie die Verlängerung der Linie

Freiburg – Friedrichshafen über den Zentralen

Omnibusbahnhof in München zum Flughafen

München. Auch eine Verlängerung der

bereits bestehenden Verbindung von Flixbus

über Erlangen, Nürnberg nach Dresden zählt

zu den Ideen.

Info und Buchung unter www.meinfernbus.de

Terminal 2: Passagiere sind ab sofort gefragt!

300.000 Kunden informieren sich jeden Monat mit mobilen Endgeräten über das Angebot des Flughafens München.

Pünktlich zum Start des neuen Markenauftritts

präsentiert der Flughafen München seinen mobilen

Nutzern die neue App für Android Smartphones

und Tablets.

Lesetipp des Monats

von Caroline Dallmeir (eurotrade)

Buchtitel: „Verteidigung“

In der kostenlosen Airport-App finden Android-

Nutzer die wichtigsten Informationen und praktische

Funktionen rund um ihren Flug und Aufenthalt

am Flughafen München. Wer sich einen Flug

merken will, kann diesen im Flugplan auswählen

und in den eigenen Kalender übernehmen. Ändert

sich der Flugstatus, liefert die Push-Funktion

eine Nachricht dazu. Für Reisende, die mit dem

Auto zum Flughafen kommen, gibt es die Funktion

„Parkplatz merken“: Mit ihr kann man sich

Parkhaus, Ebene und Stellplatz am Airport notieren

und ein Foto des Parkplatzes hinzufügen.

Übrigens: Auch die iOS-App und die mobile Webseite

des Flughafens präsentieren sich ab sofort

im neuen Markendesign.

www.munich-airport.de/mobile

MUC Airport App für Android

Die MUC Airport App für Android

Smartphones können Sie kostenlos

über den Google play Store laden.

So liest es sich: „Verteidigung“ von John Grisham ist nicht nur spannend, sondern auch sehr

humorvoll und verleiht der trockenen Juristik einen unterhaltsamen Charakter.

Worum geht‘s? Eines Morgens kündigt ein junger Anwalt seinen 100 Wochenstunden-Job in

einer Großkanzlei. Wenig später trifft er auf die kleine Kanzlei „Finley & Figg“ mit zwei chaotischen

Partnern, die sich über jeden Scheidungsfall und Verkehrsunfall freuen. Als sie auf

einen schwierigen Medikamentenskandal stoßen, merkt der junge Harvard-Absolvent schnell,

dass dieser Fall auch für seine Mitstreiter eine Nummer zu groß ist ...

Anregungen und Kritik der Passagiere bilden

eine wichtige Grundlage für Verbesserungen

im Serviceangebot. Um künftig mehr darüber

zu erfahren, was die Fluggäste im Terminal

2 des Münchner Flughafens gut finden

oder bemängeln, setzt man jetzt auf ausgefeilte

Technik: Insgesamt 13 mit einem Bildschirm

ausgestattete Geräte wurden im Terminal

2 dort platziert, wo Passagiere sich vor

dem Start und nach der Landung bevorzugt

aufhalten. Die Reisenden können ihre Meinung

kundtun, indem sie mit Smileys den Grad ihrer

Zufriedenheit angeben. Ein grüner Smiley

bedeutet dabei Zufriedenheit, ein gelber

entspricht einer neutralen Bewertung und

rot steht für Unzufriedenheit. Entscheidet

sich ein Fluggast für einen gelben oder roten

Smiley, erscheint ein neues Bild. Darin bietet

sich die Möglichkeit, konkreter zu werden und

mögliche Kritikpunkte zu benennen.


12 Shopping

Dieses ausgefallene

Ringset beweist es:

„Diamonds are a girl`s

best friend“! Das „Bejewelled

Mega Stacking

Ring Set“ bietet für jeden

glamourösen Auftritt garantiert

das passende Accessoire.

Accessorize, Terminal 2, Ebene 03, täglich von 7.30 Uhr bis 21 Uhr

Der Geheimtipp für lange,

dunkle Winterabende: Witziger

Lesestoff, gespickt

mit einer großen Prise

schwarzem Humor. Einfach

hinsetzen und loslesen.

Newspoint, München Airport Center,

Ebene 03, täglich von 5 bis 21.30 Uhr

„Hier shoppen wir gerne!“

Tolles Angebot, freundliches Personal, super Service: So lautet

das Ergebnis einer Mitarbeiterumfrage zur Shopping- und Gastrowelt

am Flughafen. Was sind die Favoriten der Insider?

von Simone Beckett

Nicht nur Passagiere und Besucher finden das Angebots-

und Leistungsportfolio des Einzelhandels und

der Gastronomie am Münchner Flughafen attraktiv –

auch die Airport-Mitarbeiter sind begeistert.

Ein erfrischender Farbtupfer

in der tristen Winterzeit ist

diese schöne Handtasche in

satten Beerentönen. Praktisch:

Zum Umhängen und

mit Tragehenkel versehen.

„Sehr gut“ für Shops und Restaurants am

Airport: Die Flughafen-Mitarbeiter sind

überzeugte Stammkunden und geben

der Einkaufs- und Gastrowelt am

Campus hervorragende Noten.

Und so bestätigt eine Mitarbeiterumfrage: Über 90

Prozent der Nutzer sind mit der Vielfalt der Shopping-

und Gastronomieeinrichtungen am Münchner

Airport mehr als zufrieden.

Den meisten Zuspruch fanden die Einkaufsbereiche

Lebensmittel, Drogerie sowie Buchhandel

und Presse. Großes Lob gab es für die Kollegen

am Flughafen-Campus, denn der Umfrage zufolge

schätzten die Mitarbeiter besonders die Freundlichkeit

des Personals. Positiv wurden außerdem

die Öffnungszeiten und die Vielseitigkeit der Serviceeinrichtungen

gewertet.

Accessorize, Terminal

2, Ebene 03,

täglich von 7.30

Uhr bis 21 Uhr

Gesund durch den Winter:

Mit leckeren und gesunden

Snacks wie Obstsalat & Co.

lässt sich der Vitaminbedarf

im Winter spielend decken.

Edeka, München Airport Center, Ebene

03, täglich von 5.30 bis 24 Uhr

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